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Autor: Silberfrost
Reviews 1 bis 25 (von 40 insgesamt):
09.04.2020 | 22:06 Uhr
ich habe mich jetzt in der Coronazeit herzlich mit deiner FF amüsiert und finde sie wirklich sehr gut! Ich muss wirklich sagen du hast einen herausragenden Schreibstil. Deine Worte hauchen der Geschichte so viel leben ein, besonders wie du Situationen in einem Spiel aus Worten beschreibst. Besonders viel mir das zB auf wie du dir einfach zeit genommen hast, den Fall von Rins Haaren zu schreiben. Manchmal mutet es etwas viel an, der Geschichte dabei zu folgen, da so gespräche unterbrochen werden, doch ich glaube genau, dass macht deinen Schriebstil aus =)
Auch muss ich dich sehr loben für deine ganzen Fachbegriffe und die richtige Schreibweise! Unfassbar wie viel Mühe du dir damit machst. Es ist wirklich ein genuss und ab und zu muss selbst ich ein Wort nachlagen. Ich bin traurig dass diese FF nur so wenig Kommentare hat, ist sie doch weit besser als viel unzählige Bücher in den Regalen. Besonders gefällt mir, dass es mal etwas anders ist. Die unverblümte Geschichte von Sess' Sohn zu verfolgen, an der Kitsch ausgespart wurde. Zugeben überfliege ich die Parte, inden man nicht dem Jungen Hund, sonderden anderen OC folgt machmal, aber vermutlich, weil sein Part einfach so spannend ist. Ich mag es eine Geschichte zu lesen in der es nicht darum geht irgendwelche Charas zwanghaft miteinander zu verkuppeln und ich bin erstaunt mit welcher Geduld du an der Geschichte schreibst, wären doch andere bereits weiter gehastet, angesicht dieser unzähligen Worte und langen Kapitel, die nicht von der Erzählline einbüsen wollen. Wie du Sesshoumaru schreibst finde ich auch toll. Die Art wie du ihn sprechen lässt. Die gewählten Worte zeigen gut seine Erhabenheit. Ich glaube meine Liebste Szene bis jetzt waren jedoch Sess und Rin abends in seinem Schlafgemach, als er so erschöpft war. Die Unterhaltung bei Tee war gefühlvoll und wärmend. Ich musste auch sehr lachen, als er Rin anbot bei ihm zu schlafen, da sonst alle etwas falsches denken könnten. Du gestalltest die Beziehung hier sehr spannend und ich frage mich selbst wie alle zueinander Stehen. Rin schein sich als eine Große Schwester/ Mutter / Beschützerin von Minoru zu sehen. Ich bin gespannt wie das Verhätnis von beiden noch wird, so haben sie ja schon leider ein paar Kapitel mehr Kontakt. Ich freue mich auf jeden Fall mehr davon zu lesen! Zumal Rin mein Favorit ist in deiner Geschichte. Selten eine bessere Darstellung von ihr als Erwachsene gelesen, als hier bei dir. Sie ist genau so wie ich es mir auch von ihr vorstellen würde. Ich bin noch gespannt wie genau ihr Verhätniss zu Sess & Sohnemann wird und ob man mehr darüber erfährt.

Ich freue mich weiter zu lesen und hoffe, dass du schnell weiter schreibst ^^
Es ist wirklich ein ganz besonders Schmuckstück, deine FF!

may

Antwort von Silberfrost am 10.04.2020 | 13:59 Uhr
Liebe May,
vielen herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und all dein Lob, das ich erstmal verdauen muss. Ich freue mich, dir in Corona-Zeiten ein wenig Ablenkung beschert zu haben! :)
Die Kritik ist sehr erbaulich und gibt Hoffnung für weitere, eigene Werke, die im Hintergrund brüten und für die die FF in erster Linie als Probelauf gedacht war (langer Probelauf und noch nicht am Ende... xD).
Interessant, dass du erwähnst, dass die Einschübe die Dialoge manchmal erschweren. Ich scheue immer davor zurück, viel wörtliche Rede aneinanderzureihen, weil ich fürchte, das wirke abgehackt, leblos oder man wisse unter Umständen nicht, wer spreche. Vermutlich wird es dadurch manchmal etwas zu aufgebläht... :D Leider ist es auf dieser Seite auch nicht möglich, ein Glossar oder Charakterbilder anzulegen... vielleicht könnte ich das extern einbringen, ähnlich der Karten. Im Gegensatz zu einem Buch kann man eine nicht fertiggestellte FF schließlich immer nur Abschnittweise lesen und da gehen dann doch mal etablierte Begriffe verloren.
Ich kann dich aber zumindest dahingehend beruhigen, dass Kapitel 50 in Arbeit und große Passagen der folgenden Kapitel schon vorgefasst sind. Das muss jedoch zeitlich nicht unbedingt etwas heißen - ich habe auch 49 schon eine Weile fertig gehabt, aber immer wieder neu - und umgeschrieben, bis ich es raus in die Welt geworfen habe (das Küken wird auch nicht schöner, wenn man nur das Ei möglichst lange dreht...).
Da die derzeitige Situation zumindest meinen Arbeitsalltag nicht beeinflusst - und voraussichtlich auch erstmal nicht werden wird - werden auch während Corona die Kapitel vermutlich nicht schneller kommen.
Was die Beziehungsebene angeht, so will ich nicht zu viel vorweg nehmen, kann dir aber versichern, dass alte Beziehungen aller Art wieder aufgegriffen werden. Bald ;). Es freut mich, dass du Rin magst. Sie schlägt sich ziemlich souverän für ein Menschenkind mitten im Westen. Souveräner als manch anderer möchte man meinen. Ermutigt auf alle Fälle dazu, ihr etwas mehr Scheinwerferlicht zu gönnen :p Sess finde ich mit am schwierigsten zu schreiben, weil man unheimlich schnell eine Bewegung oder einen Ausdruck basteln kann, der der eigenen Vorstellung (nicht einmal zwangsweise dem Canon) widersagt. Schlimm mit ihm vor Fremden. :D In Kombination mit Rin - oder auch Ryouichi - ist er da doch etwas angewärmter. =D

Nochmals vielen Dank und hoffentlich weiterhin viel Spaß beim Lesen!
Ich wünsche dir ein ganz schönes Osterfest und viel Kraft und Gesundheit in diesen Zeiten.

Silberfrost
02.01.2020 | 22:12 Uhr
Hallo, ich habe es endlich geschafft, weiterzulesen. Leider habe ich momentan nicht so viel Zeit, deswegen denke ich, dass es noch einige Wochen dauern wird, bis ich wirklich mit allen Kapiteln deiner Geschichte durch bin. Zu diesem Kapitel möchte ich sagen, das es mir wieder gezeigt hat, warum ich finde, dass du wirklich sehr toll schreiben kannst und mir deine Geschichte sehr gut gefällt.

Du schreibst auf eine Art, die ich absolut gerne lese, die aber viel zu selten angewandt wird. Was ich damit meine ist, dass du dir die Zeit genommen hast, die Beziehung zwischen Sesshoumaru und Rin dem Leser zu zeigen als sie ihm zu erzählen. Dafür hat du die Hälfte deines Kapitels verwendet. Ich finde, um ausgereifte Charaktere zu schreiben, um die Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren gut und dynamisch dem Leser zu vermitteln, braucht es einfach sehr viele Wörter. Deswegen finde ich es so toll, dass du nicht davor zurückschreckst lange Kapitel zu schreiben und ich somit als Leser wirklich sehr lebendige Charaktere erfahren kann. Ich mag es übrigens sehr, wie du Rin und Sesshoumaru darstellst und auch ihre Beziehung zueinander.

Die Umstände um Reika verstehe ich immer noch nicht ganz, aber ich finde, dass es absolut spannend ist, dass Minoru seine Mutter verachtet, ja, dass er sie für seine schlechte Vergangenheit verantwortlich macht; und dann auf der anderen Seite gibt es denn Kitsunegeneral, der Reika ganz anders darstellt, der Reika und Minoru als Opfer sieht. Ich bin sehr gespannt darauf, herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Ich möchte auch wissen, ob Sesshoumaru jemals etwas für Minorus Mutter empfunden hat.

Toll das Shippou auftaucht und ich vermute, dass ich bald schon Inuyashas und Kagomes Kinder kennenlernen werde.

Jetzt ist mir bei diesem Kapitel und auch bei dem nächsten, was ich auch schon gelesen habe, etwas aufgefallen, dass mich als Leser ermüdet. Das mit den Absätzen habe ich dir ja schon gesagt, aber jetzt habe ich speziell bemerkt, dass du sehr oft zwischen den Personen hin und her springst, zusätzlich verwendest du noch einen auktorialen Erzähler. Das verwirrt mich des öfteren, denn manchmal bemerke ich nicht sofort den Übergang zwischen den Personen. Im nächsten Kapitel schreibst du z.B aus der Sicht von Minoru und dann wechselst du im nächsten Satz zum auktorialen Erzähler. Ich war also ganz verwundert, warum Minoru so denkt, und warum er das weiß, bis ich bemerkt habe, dass du die Perspektive gewechselt hast. Vielleicht hilft es dir, aus der Sicht des Lesers einmal zu schreiben. Ich bin zwar nur 'ein' Leser und ich weiß nicht, wie deine anderen Leser das sehen, aber als Leser möchte ich entspannt den Ablauf einer Geschichte auf Anhieb folgen können. Bisher muss ich für deine Geschichte immer hochkonzentriert sein, was mich dann ermüdet.

Weil ich meine Review aber so nicht stehen lassen möchte, sage es dir noch das: Es gibt vieles, was ich in deiner Geschichte abgöttisch liebe, zum Beispiel, dass ich als Leser wirklich bemerke, wie sehr du dich mit dieser Geschichte verbunden fühlst und wie viel Liebe du hineinsteckst. Du beschäftigst dich sehr damit, jedem deiner Charaktere eine eigene Geschichte zu geben, du nimmst dir die Zeit Dialoge zu schreiben, die deiner Geschichte immer mehr Leben einhauchen, ja selbst wenn du dann fast ein ganzes Kapitel nur dafür benötigst. Du beschäftigst dich mit der japanischen Geschichte und ihren Begriffen und ich bin froh, dass niemand in Sesshoumarus Schloss in einem Holzbett, sondern auf einem Futon schläft XD Ich liebe es, wie du die Geschehnisse in den Folgen des Animes erwähnst z.B Jinenji oder So'unga, aber natürlich auch, dass du in deinen eigenen Ideen Shippous Kitsunetraining erwähnst (der Anime sagt ja lediglich, dass Shippou mit anderen Kitsunen trainiert)

Ich werde mich wieder bei dir melden, sobald ich ein paar Kapitel weitergelesen habe.

Wünsche dir noch einen guten Rutsch ins neue Jahr
LG
p-u-m-p-k-i-n

Antwort von Silberfrost am 10.04.2020 | 14:30 Uhr
Liebe Pumpkin,

ich komme endlich dazu, Kommentare zu beantworten :p.
Es freut mich sehr, dass dich die langen Kapitel und das slow-burn aller Beziehungsebenen nicht abschreckt. Es ist vermutlich Geschmackssache und auch tagesformabhängig, ob man eine schnelle Entwicklung mit schneller Handlung lesen will oder es mag, dass das ganze langsam vor sich hinbrodelt. Ich bin auch der Meinung, wie du bereits erwähnt hast, dass Tiefe Zeit braucht. Zeit und Worte und Situationen - meinetwegen auch im Rückblick - um zu beleuchten, wie Personen interagieren und zueinander stehen. Dass das hier zu funktionieren scheint, gibt mir Hoffnung, dass es auch mit vollkommen fremden Charakteren in einer eigenen Story gut klappen könnte (sollte es, wenn es hier bei den OCs auch transparent ist). Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, alles gleichzeitig zu machen... xD

Die Umstände um Reika sind sehr undurchsichtig und divergent. Schön, dass du darüber gestolpert bist.

Ich habe deinen Kommentar ja schon vor einer Weile gelesen und auch beim Schreiben nun eher darauf geachtet, aus wessen Sicht ich formuliere. Die Nutzung von auktorial und personal war mir bewusst und auch an vielen aus dem Affekt gewollt. Ob es wirklich notwendig für die Darstellung ist, sei mal dahingestellt. Da müsste ich mich sehr wahrscheinlich nochmal ransetzen und Absatz für Absatz durcharbeiten, wer spricht und ob das sinnvoll ist. Du hast aber sicher recht, dass das vor allem für Verwirrung sorgt, was denn nun in seinem Kopf schon wieder vorgeht. =D Bei Gelegenheit werde ich mich noch einmal dahinter klemmen. Vielleicht ist es auch ersichtlicher, wenn ich einen anderen personalen Erzähler für den Blickwinkel benutze, wenn er doch notwendig ist - Myôga etwa. Der kommt einem auktorialen Erzähler doch sehr nah :D
Ich werde auf jeden Fall im weiteren Verlauf eher darauf achten!

Da du gerade auch den Anime erwähnst, nutze ich das mal für ein etwas generelleres Statemant. Ich versuche oft kleinlichst, mich an den Rahmen zu halten, den Rumiko Takahashi aufgestellt hat und je mehr ich dabei ins Detail will, desto eher fällt auf, wie unverbunden das Gefüge in seiner Spezifität auftritt. Wir wissen im Grunde nicht viel, insbesondere über Dämonen. Eckpfeiler wie Gesellschaft oder Geschichte sind bis auf wenige Einblicke vollkommen unangetastet. Das mag einige Probleme aufwerfen, freut jedoch das Autorenherz, weil man damit machen kann, was man möchte - fördert jedoch mein Bestreben, Lücken zu füllen (ich bin sehr schlecht darin, mit "ist halt so" zufrieden zu sein.. das macht die Fanfiction natürlich nicht kürzer... xD)
Im Canon wird etwa Sess' Familie nie im Rahmen einer Adelsgesellschaft dargestellt. Gut, Muttis fliegende Hochburg mag den Verdacht nahelegen, aber mehr Information bekommen wir da nicht.
Ich habe mich in dem Zusammenhang offenbar entschieden, mehrere Mächte aufzustellen, die Japan unter sich aufteilen, während irgendwo dazwischen alle möglichen anderen kleinen Stämme und einzelne Dämonen existieren, die nicht zwangsläufig in die Beißereien "der Mächtigen" involviert sind.
So kam zumindest Shippo zu seinem Dienst am südlichen Hof, den es eigentlich gar nicht gibt, und der Westen zu einem geschichtlichen Hintergrund, von dem man noch so gut wie nichts weiß :p

Ich hoffe, du hast die letzten Monate gut verbracht und bis wohlauf.
Beste Wünsche und ein schönes Osterfest!

Silberfrost
09.12.2019 | 11:05 Uhr
Hallo Silberfrost,

ich habe deine Geschichte jetzt bis hierher gelesen und mir gefällt sie sehr gut. Sie ist anders, als die sonstigen Geschichten im Inuyasha-Fandom, die ich sonst gelesen habe, dass sie sehr viele Original-Charaktere enthält und du sehr viel Zeit damit verwendest andere Dämonenrassen zu beleuchten. Deine Charaktere sind keinesfalls flach, sie sind sehr tiefgründig, sehr gut beschrieben und sie wirken lebendig. Ich bin ein absoluter Fan von Inuyasha und ich mag es sehr, wenn der Autor über den Anime hinaus die Welt von Inuyasha dem Leser anschaulich zeigt und auch neue Dinge aufnimmt, die der Anime vielleicht nicht oder nur vage angesprochen hat.

Dein Schreibstil ist flüssig, liest sich sehr gut und du schaffst es, die Geschichte über deinen Schreibstil anschaulich rüberzubringen.

Ich werde dir noch ein ausführlicheres Kommentar hinterlassen, sobald ich mehr Zeit habe. Deine Geschichte ist sehr erfrischend für mich, und ich möchte noch etwas näher darauf eingehen, wie du alle Charaktere schreibst, auf deinen Plot und die Vater-Sohn-Beziehungen in deiner Geschichte.

Auf eine Sache möchte ich noch hinweisen, ich hätte deine Geschichte fast nicht angefangen zu lesen, weil du keine Absätze verwendest. Ich bin jetzt zwar erst bei Kapitel 22 und ich habe noch nicht nachgeschaut, wie es mit dem letzten Kapitel ist, das du hochgeladen hast, aber es hat bei mir 5 Kapitel gebraucht, bis ich in deiner Geschichte wirklich drinnen war, weil ich oft mit meine Augen verrutscht bin, weil ich oft nicht mehr wusste, wo ich gerade gelesen habe. Gerade in den ersten fünf Kapiteln, in denen ich deine Original-Charaktere noch nicht kannte, in denen ich noch nicht wusste, worum es in deiner Geschichte geht, habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören deine Geschichte zu lesen, weil sie mich dadurch, dass sie keine Absätze hatte so sehr verwirrt hat und ich ständig irgendwo anders mit den Augen hingerutscht bin, und ich dann wieder suchen musste, wo ich das letzte Mal gelesen habe, in welcher Zeile ich gerade war ... ich habe sehr stark mit mir gehadert, habe aber dann doch weiter gelesen, weil eine Geschichte wie deine eben selten ist, und mir OCs im Inuyasha Fandom sehr gut gefallen und weil du eben einen super Schreibstil hast.

Ich wäre wahrscheinlich schon weiter in den Kapiteln, aber ich musste aufhören, weil mir meine Augen zu sehr gebrannt haben.

Ich werde jetzt in den nächsten Tagen/Wochen deine Geschichte fertig lesen, und werde dir noch mal schreiben. Ich möchte noch einmal sagen, dass deine Geschichte wirklich sehr sehr toll ist und dass sie mir Spaß macht zu lesen. Ich vermute aber, dass du wahrscheinlich einige Leser abschreckst, wenn sie in deine Geschichte reinklicken und keine Absätze sehen, was sehr schade ist, da du super schreiben kannst.

Liebe Grüße
p-u-m-p-k-i-n

Antwort von Silberfrost am 10.12.2019 | 12:58 Uhr
Hallo P-u-m-p-k-i-n,

vielen herzlichen Dank für deine bisher schon ausführlichen Kommentar und insbesondere für die Kritikpunkte, die du anbringst.
Ich nehme mir seit geraumer Zeit vor, Kapitel 1 bis ... mindestens 7 nochmal zu überarbeiten, was Inhalt, Stil und Aufteilung angeht, weil es sich, wie du schon selbst bemerkt hast, teils sehr vom Rest unterscheidet.
Die Absätze wären mir dabei gar nicht so ins Auge gefallen - daher gut, dass du darauf hinweist -, weil der Rest so gestolpert ist...
Bislang scheiterte diese Korrektur daran, dass ich eher hinten neue Kapitel rangehangen habe, als sie vorn zu retten. Dass das neue Leser in den ersten Kapiteln nicht viel hilft und damit vermutlich viele aufhören werden, ist leider wahr... umso schöner, dass du dich durchgezwängt hast und dir die Geschichte (bislang) gefällt!
Das erste Kapitel habe ich bereits anteilig überarbeitet, aber bis ich wirklich fertig (und zufrieden...) bin, wird es noch eine Weile dauern. Insbesondere, da ich aufpassen muss, die Kontinuität dabei nicht gänzlich in den Dreck zu schreiben und weil Minoru nachher doch ganz andere Gedankengänge hat als zu Anfang. ^.^'
Wenn ich das richtig sehe, bist du derzeit in Kapitel 22? Spannend, dann bin ich mal sehr gespannt, wie dir der weitere Verlauf zusagt oder auch nicht und natürlich bin ich unheimlich neugierig, was du zu Charakteren, Plot und Beziehungen zu sagen hast! =)
Nach all der Zeit hatte ich fast gar nicht mehr mit einem Kommentar gerechnet. Das hat mir jetzt doch den Nachmittag versüßt! Danke =)

Beste Grüße,
Silberfrost
26.10.2016 | 16:59 Uhr
Also dass Bakusaiga am Ende des Kapitels Spaß hatte, kann ich mir denken...

Autsch, was tun sich denn da wieder für Abgründe in der Handlung auf?
Auf jeden Fall sehr gut durchdachte, wie ich finde.

Da sehen wir nun also die Zukunft... zuerst nicht wirklich klar und auch ganz abgesehen von der Farblosigkeit wirkt alles ziemlich düster. Ein völlig undurchschaubarer Pakt, scheint mir, wird da geschlossen.

Dann Szenenwechsel. Wir bewegen uns offenbar in einer Zeit, in der Sessy bereits tot ist, sonst würde Minoru nicht als Fürst betitelt... erst der vertraute Moment mit der Frau... dann Ratsversammlung, zwei darüber hinaus gehende Vertraute... deren Charaktere mir übrigens alle beide sehr gefallen. Werden wir sie noch in der Gegenwart erleben? Und auch der gereifte Minoru, auf den wir da einen Blick erhaschen durften, war sehr interessant. Was mir weniger gefällt sind die mit transportierten Aussichten... Ein Gift, ein Fluch, eine Krankheit? Irgendetwas trachtet da nach Minorus Leben.

Dann die Szene mit den Gräbern... alles gleichförmig... Kriegsgräberfeld? Oder das Grab einer bestimmten Person?

Und dann geht es endgültig aufs Schlachtfeld... wo Tote sind, sind die Shinidamachu nicht weit, es betritt ein Dämonenhund mit einer Gestalt im Maul die Szene und nun spielen Zeitdämonen eine Rolle. Prompt wird alles deutlicher... Jikan, Jikan... Eigennützigkeit sollte man bei einem Gegenüber wie Sess besser verbergen.
Allerdings kapiere ich die dargestellte Szene trotz dazugekommener Farben nicht so ganz, von daher bleibt die Spannung mehr denn je vorhanden, bis Sess die Vision durchbricht... und Jikan aufs Korn nimmt.
Am Ende hast du die Beschreibung gut überlagert, sodass man tatsächlich dreimal hinschauen musste, ehe einem klar war, wen Sess da halb-umgelegt hatte. Beim endgültigen Todesstoß für Jikan war es dann deutlich - und Sessys Zynismus ebenso tödlich wie die Klinge. Hast ihn mal wieder gut getroffen, unseren Eisfürsten. Emotionslos, skrupellos, aber mit Stolz und Ehre. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: Herzallerliebst.
Trotzdem mache ich mir Sorgen, der Prophezeihung wegen...

Antwort von Silberfrost am 26.10.2016 | 18:01 Uhr
Hey!
Freut mich, dass du nun an diesem Rästel-Kapitel angekommen bist, das im Grunde viel verrät - aber nur dann, wenn man die restliche Handlung kennt. Kurzum: Jedem Leser wenig helfen wird. Wie war das noch mit ich sei nicht nett? ^^
Ich glaube, Bakusaiga war tatsächlich das einzige Wesen, das tatsächlich Spaß an der Sache hatte. Wobei ich es nicht für so irre halte wie etwa So'unga. Nur für ein wenig kaltherzig.. wie Sess =D.
Du magst die beiden? Sehr gut! Und ich kann dir versprechen, dass du sie noch in der Gegenwart erleben wirst. Wie das Kapitel vielleicht erahnen lässt, geht die Handlung der FF über einen längeren Zeitraum als nur ein paar Jahre, auch wenn davon bisher noch nicht viel zu merken war (keine Angst, irgendwann werden Zeiten überbrückt, ich habe nämlich blöderweise keine ausreichende Lebensspanne, um das so ausgedehnt zu beschreiben und das will dann sicher auch kein Mensch mehr lesen). Nicht lang um den heißen Brei: Die beiden "Vertrauten", wie du sie nennst, werden noch ein paar mehr Szenen bekommen und ich freue mich schon wahnsinnig auf sie - also toll, dass du sie auch leiden kannst =D. .. wäre da nicht Gift/Fluch/Krankheit/... . Ich sag's ja - Rästelkapitel. Da werf ich nun auch nicht mit Spoilern um mich ;).
Mich würde in der letzten Schlachtszene sehr interessieren, wad dir genau unklar ist. Einige Dinge sollten es sein, aber wenn es zu abstrakt ist, würde ich das dann gern noch einmal ändern. Es handelt sich im Groben um eine winterliche Szene, nachts, mit allerlei Leichen und diesen dreiäugigen Krähendämonen, wie sie auch zu Beginn des Anime vorkommen (das gute Tierchen, das das Juwel gestohlen und damit die ganze Story um Kagome eigentlich ausgelöst). Die können nämlich laut Canon Leichen in Besitz nehmen.
Die Verstrickung am Ende, wen Sess nun wirklich tötet hat aber offensichtlich gepasst. Perfekt! Das ist gut. Gleich welche Sorgen Sess oder auch du dir wegen dieser ominösen Prophezeihung macht, es hätte doch niemand ernsthaft gewollt, dass wir den armen Welpen abstechen - oder?
Vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar! Das hat mir rückblickend nochmal sehr im Hinblick darauf geholfen, was beim Leser wirklich ankommt, der nur das "Jetzt" kennt. Für mich sind einige Dinge viel zu klar, weil ich natürlich den Gesamtüberblick habe und damit verliert man manchmal einiges an Verständnis für andere Blickwinkel. Gerade wenn man mit Zukunft und Vergangenheit hantiert, ist das ziemlich problematisch...
Viele herzliche Grüße und alles Liebe!
Deine Silberfrost
19.10.2016 | 16:50 Uhr
Eigentlich darf man das nicht, ne. Aber hey, ich meine, die Universitäten nennen es ja auch ganz richtig "Vorlesungsfreie Zeit", nicht "Ferien". Es sind halt keine Vorlesungen, dafür... alles andere xD
Der mit dem Efeu ist Prospan... ich kenn das Unterwegs-Zeug in den Tüten nicht, errinnere mich aber aus Kinderzeiten, dass der Prospan-Saft erstaunlich gut geschmeckt hat. Naja, wie auch immer, es gibt so manchen der 'Schleimlöser', die selbst mehr Schleim sind^^

Aber zum aktuellen Kapitel: du bist fies! Und zwar in zweierlei Hinsicht. Erstens, weil die Zukunft weiterhin unklar ist und zweitens, wenn ich mir anschaue, was du Reika mit Minoru hast anstellen hast. Was selbst Sessy aus der Ruhe bringt und das hat etwas zu heißen.
Ich fand seine Gedankengänge sehr schön angearbeitet, immer noch Sessy, aber inzwischen deutlich in der Vaterrolle angekommen und langsam aber sicher scheint er nun auch das Denken seines eigenen Vaters zu durchdringen. Zumindest die äußere Ebene.
Das Schicksal dieser drei Generationen, Inu-Papa, Sessy und Minoru ist enger miteinander verbunden, als man meinen möchte... um auf deine Aphoristiker zu antworten gibt es eine sehr kluge Liedzeile aus einem alten Lied von ABBA: "The history-book on the shelf, is always repeating itself". Ist auch viel wahres dran, hm?

Aber zurück zu Minoru. Oh je. Die Triezereien, die Dunkelhaft, der getötete Streuner (vor den Augen des kleinen, wenn auch dämonischen, Kindes!), der verjagte Freund, die Verletzungen durch die eigene Mutter. Ja, nicht nur Sessy versteht nun endgültig, wie Minoru dazu gekommen ist, zu hassen, wen er nach allgemeiner Moralauffassung eigentlich lieben sollte. Seine Mutter nämlich.
Dafür wird Reika selbst immer unverständlicher. Was soll das? Warum?
Und Kôhei... langsam der Fels in der Brandung in Minorus jungem Leben. Die Vaterfigur, lange Zeit, derjenige, der zuhört, aber der sich nicht rührt, nicht einmischt, kaum hilft. Sehr interessant, wie Sessy den Fuchsgeneral hinterher charakterisiert. Und sehr treffend, denke ich.
Aber um den Aspekt mit 'Kôhei wird sicher kein Menschenkind adoptieren' aufzugreifen... bevor du das gemacht hast, Sessy, hätte dir das auch niemand zugetraut! Ausnahmen bestätigen eben die Regel nicht wahr? Und jeder hat eben eine Schwäche, die für einen selbst aber durchaus positiv anmuten kann. Papa Hund hatte Izayoi, Sessy hat Rin (auf anderer Ebene) und Kôhei, der hatte Reika. Die ja, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, inzwischen auch nicht mehr lebt.

Auf jeden Fall aber dürfte Sess nun vieles allein schon aus der Vergangenheit heraus verstanden haben. Und ich glaube, selbst wenn das die einzige Quintessenz von Jikans Auftritt wäre... selbst dann hätte es sich gelohnt. Aber ich bin sicher, da kommt noch so einiges... oder?^^

Antwort von Silberfrost am 19.10.2016 | 21:18 Uhr
Ich und fies? Ich doch nicht! Fies ist nur dieses Programm, das mich gerade zwingt, diesen Text nochmal neu zu verfasse - verflucht! Aber im Grunde mag ich den kleinen Welpen - er muss nur manchmal etwas leiden.
Es ist beruhigend, dass Sess allmählich in der Vaterrolle anzukommen scheint und nicht direkt hineingeschliddert ist. Zum einen würde er sich selbst vermutlich nie als eine fürsorgliche Person bezeichnen und zum anderen hatte er jedoch ein sehr angenehmes Vorbild, an dem er sich orientieren kann. Wobei es vermutlich auch kein Zuckerschlecken sein dürfte, durch Minoru ununterbrochen an die Beziehung zu seinem Vater erinnert zu werden - andererseits, wenn Minoru leiden muss, warum dann nicht auch Papa? Soll ja jeder was davon haben.
Den Satz von ABBA würde ich mir dazu allerdings gern einrahmen! =D Sollte man im Hinterkopf behalten..

Minoru immer verständlicher, Reika das Gegenteil und Kôhei sonderbar sympathisch - hab ich das so recht aufgefasst? Bei Minoru sollte man jedoch im Bezug auf seinen Adoptivvater nicht auf dieselbe Einschätzung hoffen. Dessen Passivität hat ihm vermutlich jegliche Sympathie gekostet. Er hat Kôhei ja nun wirklich um Hilfe angebettelt und keine bekommen. Und dann hört der dämliche Fuchs auch noch auf diese Frau! Beides hat für Minoru nicht gerade Nacheiferungswert - aber was weiß Minoru schon? Der versteht das Warum ebenso wenig wie die, die seine Geschichte verfolgen (zumindest nehme ich das bisher noch an).

Ja, Reika ist tot, das hast du richtig in Erinnerung und sicher wird Kôhei daran noch sehr lange zu knabbern haben. Aber der würde dich mit einem freundlichen Lächeln wohl darauf hinweisen, dass seine Zuneigung für eine Dämonin nun wirklich etwas ganz anderes ist (und sind wir ehrlich: Nein, Kôhei, ist es nicht. Im Gegenteil, das Eis war irgendwie noch ein wenig dünner.)

Ahh, ja, der gute Sess weiß nun mehr über die Vergangenheit seines Sohnes und hat tatsächlich mal Stoff für ein fundiertes Vater-Sohn-Gespräch. Ob das bei den beiden stillen Pappnasen je dazu kommt, sehen wir noch ;)
In jedem Falle darfst du dich noch eine Weile mit dem lieben Jikan vergnügen. Ich muss nämlich dezent revidieren, dass ich in zweierlei Hinsicht fies bin: An die Zukunft wurde sehr wohl gedacht. Was hätten wir denn davon, wenn Minoru dieses Gesöff herunterwürgen muss und Sess nur Sachen zu sehen bekommt, die er mit etwas mehr Gesprächswillen auch ohne Hilfe aus seinem Sohn herausbekommen hätte. Nein, nein - so ein Zeitdämon ohne Zukunftseinsichten wäre doch eine sehr unnütze Angelegenheit. Der muss sich schließlich auch seine Brötchen verdienen.
Vielen Dank für den Kommentar - und viel Spaß mit mehr oder minder klaren Zukunftsvisionen!
18.10.2016 | 20:47 Uhr
Oh je, oh je, oh je... wenn der Herr Vorhersehungs-Dämon nicht so was besonderes wäre, würde ich ihn für lebensmüde halten^^ Herrlich, wie der mit Sessy umgeht!
Und bei allen verständlicherweise wenig begeisterten Gedanken unseres Kühlschrank-Taishô, nimmt der das hin.
Ich bin gespannt, ob Herr Unantastbar noch eine größere Rolle spielen wird, als nur für ein paar Prophezeihungen (und einen Rückblick, wie hier) zu sorgen.

Minoru würgt im wahrsten Sinne des Wortes herunter, was ihm angeboten wird und verliert dann das Bewusstsein. Oder so ähnlich. Sessys Hilfestellung war jedenfalls echt süß^^
Derweil das Gebräu sich ein wenig selbstständig macht.

Sessy's Gifttest hat also Folgen... inbesondere die, dass wir Leser ein bisschen mehr über die Hintergründe von seiner Seite erfahren. Dass Reika eine politische Heirat war, war ja schon anzunehmen und für Sessys Verhältnisse hat er sie ja eigentlich auch recht gut behandelt. Klar, angesichts des akuten Geschehens vielleicht nicht eben sensibel, aber wenn Reika doch so sehr höfisch erzogen war, hätte sie damit rechnen können, denke ich.
Was also trieb sie, ihn zu hintergehen, das fragt sich nicht nur Sessy.
Und ist diese Situation, diese 'Fehlgeburt' bereits das Hintergehen, oder folgt es aus dieser Situation?
Ich bin sehr gespannt, auf den weiten Fortgang.

Jetzt hat das Semester wieder angefangen, jetzt habe ich wieder Zeit zum Lesen... so dämlich es klingt, das Phänomen kennst du ja xD

Antwort von Silberfrost am 19.10.2016 | 11:28 Uhr
Willkommen zurück, Donoma!
Hach ja der liebe Semesteranfang. Darf man eigentlich keinem erzählen, dass man da mehr Freiraum hat als zu der ZEit, die andere Menschen als "Ferien" titulieren. Auf jeden Fall toll, dass du wieder dabei bist!
Der Herr Vorsehungs-Dämon... ja ja^^. Erstmal darf er Prophezeihungen ausspucken und dann sehen wir weiter.
An Minorus Stelle hätte ich das Zeug vermutlich unvermittelt wieder ausgekotzt. Ich meine mich an ein Hustenmittel zu erinnern, das zu der Beschreibung passt.. was war das noch.. auch so weiß und schleimig und bäh.. Buscopan? In so Tüten. Davon könnt' ich durchdrehen. Is so ne Efeubrühe.
Aber ist doch nett, dass Papa einen kleinen "Gifftest" gemacht hast, wie du es nennst. Sonst hätte doch niemand Einblicke auf Reika erhalten. Tjaja, die liebe Frau Mama. Man kann davon ausgehen, dass sie bei der Partnerschaft - und dem Mann - damit gerechnet hat, dass er nicht unverblühmt in Tränen ausbricht, wenn sie ihm Derartiges vorbringt.
Ja, warum... das ist die große Frage, nicht wahr?
Vielen herzlichen Dank für den Kommentar. Ich freue mich, dass du wieder dabei bist und bin gespannt, was du dir aus Vergangenheit und Zukunft zusammenbasteln kannst ;)
Deine Silberfrost
03.08.2016 | 22:36 Uhr
Oh oh... so angenehm kurz dieses Kapitel war, so tiefschürfend war der Inhalt.

Nun hattest du es ja schon gewagt, fast jeglichen Frieden aus der Situation in Musashi herauszureißen, aber in diesem Kapitel lässt du wenigstens zu, dass es dafür eine Erklärung gibt. Joa, Rin war die passende Wahl dafür, denke ich.
Und da es immerhin einen Schlusskommentar gibt, dürften ihre Worte auch nicht ganz spurlos an Minoru vorbeigerauscht sein.

Überhaupt kann ich Sessy, der dann auch endlich auftaucht, nur zustimmen: Sein eigenartiges, bisheriges Leben, hat Minoru eine ungeheuerliche Charaktertiefe verliehen, die vielleicht anfällig, reizbar und misstrauisch ist, aber sie auch viel Klugheit und Lernfähigkeit birgt... und allein, dass Minoru zugibt, seinem Vater zu trauen, war schon eine schöne Anekdote.
Ebenso wurde Sess' Psychogramm noch ein wenig erweitert. Klar, die Musashi-Gruppe muss natürlich wieder mit 'verwichlicht' und ähnlichen Adjektiven beschrieben werden, aber ich hab mir an der Stelle auch nur gedacht: "Na komm, Sessy, gibts zu: Du bist froh, dass es so ist" ^^
Und was Sess dann über den Eindruck sagt, den er von seinem Sohn hat und an dem sich durch einen Blick in die Zukunft nichts ändern wird, dieses wohl zwischen den Zeilen versteckte Lob, war fast schon herzerwärmend zu lesen - auch wenn Sess diese meine Meinung wahrscheinlich nicht als Kompliment auffassen würde ;)

Überhaupt ist das eine sehr interessante Idee mit dem Blick in die Zukunft - und ich bin äußerst gespannt, ob und wenn ja was dieser dämonische Methusalem interessantes zu Tage fördern wird. Denn ich denke mal, dass Minoru nicht aktiv gegen den Plan seines Vaters vorgehen wird, oder?
Naja, ich werde es ja im nächsten Kapitel sehen...

Antwort von Silberfrost am 04.08.2016 | 00:22 Uhr
Hihi! Hey =)
Der kleine Köter tut zwar auf taub, aber die Ohren funktionieren verdammt gut - wenn auch sehr selektiv. Wenigstens ist er nicht unbelehrbar und trotz allem noch in der Lage zu sehen, dass das Dorfleben für andere Vorteile mit sich bringt. Als Kind hätte er viel darum gegeben, in einem noch deutlich schlimmereren Dorf zu leben.. aber nun hat er natürlich den Vergleich zum Westen, auch wenn der immer noch ein wenig unheimlich ist. Aber na ja.. Dämonenjäger, Mönche, Priester.. man könnte auch ein Maus in einen Raum voller Katzen setzten und erwarten, dass sie sich wohl fühlen muss.. kein Wunder, dass er das Dorf dann nicht soo gern mag.

Was Sess angeht... sind wir ehrlich: Einen freundlichen Satz, in dem er seinen (Halb!-)Bruder, dessen Brut oder Gesellschafter auch nur annähernd gleichwertig preist, wird keiner der Beteiligten je aus seinem Munde hören. Aber das muss ja auch nicht sein. Dafür, dass er menschliches Denken und Handeln nicht wirklich versteht (was ich ihm teilweise nun wirklich nicht verdenken kann...), ist es beinahe umsorgend wie er seine kleine Gruppe hütet. Das würde natürlich darauf abgewälzt, dass es ihn in ziemlich ungünstiges Licht rückt, wenn jemand unter seinem Schutz vorzeitig den Löffel abgibt, aber wir haben alle genau diesen Gesichtsausdruck gesehen, als er dachte, Rin sei tatsächlich und entgültig verloren. Tja!
In diesem Fall dürfte er tatsächlich froh sein, dass Inuyasha verweichlicht (meine Interpretation wäre "ein Herz für Kinder haben") ist. So grob und ungehobelt der Han'yo teilweise ist, kann man ihn zumindest in dem Punkt nichts vorhalten... andere Punkte.... *hust* Beziehungsfail *hust*.
Ich bin sehr gespannt, wie du Methusalems Wirken so einschätzt. In der Entscheidungsfrage, ob man dieses Zukunftszeug mitmachen möchte oder nicht.. hmm.. muss jeder selbst wissen. Aber da kommt mir eine schöne Idee =D Hehe. Später.
Viel Spaß mit den folgenden Kapiteln und vielen Dank für den Kommentar! =)
16.06.2016 | 16:51 Uhr
Sollte es mich sorgen, dass du dich auf den weiteren Verlauf freust? xD

Auf jeden Fall war das wieder ein sehr, sehr vielschichtiges Kapitel und die Länge war diesmal auch angenehmer.

Nehmen wir ersteinmal den kleineren und dennoch nicht minder bedeutungsträchtigen Teil: Die Füchse. Shippô hat seine Reitkenntnisse also erweitert und man wartet... während Kôhei wiedereinmal die Vergangenheit rekapituliert. Das tat er ja oft und mittlerweile gefällt mir die Art, wie er das tut, auch ganz gut, stets diesen Kontrast herauskehrend, was er früher auch getan hat und heute nicht mehr tut. Ob das nun heißt, dass er aus Fehlern gelernt hat, oder das Schicksal einfach andere Wege mit ihm vor hatte, ist unterschiedlich und schon allein deswegen realistisch.
Und Saburo... ich weiß noch nicht, ob ich ihn als Charakter mögen werde, aber so als Leser bin ich schon sehr gespannt auf ihn. Als ob wir nicht schon genug nervenstrapazierende Charas htte, nein, nun muss auch noch einer auftauchen, gegen den uns Kaito und Minoru wahrscheinlich als reinste Erholung erscheinen werden^^
Zudem der Gute ja nicht allein scheint. Seine Frau Mama? Oder jemand anderes?

Derweil im Dorf die Lage ähnlich angespannt ist und nachdem das Essen noch fast friedlich läuft und Minoru sogar freiwillig in geringem Radius zu seinem Cousin bleibt, muss natürlich eine andere Ebene eskalieren. Wo wären wir auch, wenn nicht.
Da haben wir die Dämonenjäger-Zwillinge also, die alles ins Rollen gebracht haben und ich muss sagen, jetzt, wo sie selbst zu Wort kommen, sind sie weitaus besser zu verstehen. Aus einer Sicht haben sie natürlich völlig Recht. Bloß nicht aus Kaitos Blickwinkel - und aus Minorus schon gar nicht. Der hat ja leider sowieso keine Ahnung, was "Freundschaft" ist (und überhaupt kam ja schon am Anfang des Kapitels durch, dass in den Beziehungen der alten Gruppe so manches nicht so ist, wie es scheint.)
Dass Kaito dann durch Kagomes Einmischung am Boden landen muss... klar ist das mit der Halskette grenzwertig. Allerdings war Kaito nah dran am Durchdrehen und da gibt es fast keine andere Möglichkeit mehr, ihn auf den Teppich zurückzuholen. Bloß ist es klar, dass Minoru da mal wieder ein wenig traumatisiert ist.
Am Ende muss dann Rin retten, was irgendwie zu retten ist... und in gewisser Weise zerbricht die alte Gruppe damit. Auch wenn Rin vielleicht immer eine Sonderrolle gespielt hat, sie hat doch dazugehört, bis sie sich nun offen auf eine andere Seite schlägt. Mögen diese zwei Seiten auch nur aus einer ganzen Reihe Missverständnisse erwachsen... es wird dauern, da eine Brücke zu bauen, wenn es überhaupt möglich ist. Man wird sehen...

Antwort von Silberfrost am 17.06.2016 | 13:54 Uhr
Huhu!
Ich glaube, ein wenig Grausen darf es dich. Aber nicht übermäßig. Wird langsam Zeit, dass die Dinge entgültig ins Rollen kommen und da sind die nächsten Kapitel doch schon eine nette Grundlage.
Kôhei ist leider auch mit einer der einzigen, der über die Vergangenheit rekapitulieren kann, weil er einfach schon alt genug ist und viel erlebt hat. Ob er seine wenig freundliche Ader gegenüber Menschen als Fehler ansieht... ich glaube nicht xD. Er ist vielleicht irgedwann mal erwachsener geworden und hat nicht mehr denselben Spaß daran wie früher.
Oh, Saburô. Ich freie mich auf diesen wenig umgänglichen Silberfuchs in ominöser Begleitung. Er versteht zumindest schon mal die Menschen zu verschrecken, aber das ist nun wirklich keine besondere Kunst. Kôhei freut sich ganz besonders auf ihn - die Momente im Leben, in denen man sich wünscht, nichtsbedeutender Fußsoldat ohne Verantwortung zu sein. Allerdings werden diese Einblicke jetzt erst einmal zurückstehen müssen, sonst gehe ich mit den Kapiteln wieder in Überlänge und zerhackstückel mir die nächsten Kapitel - und das ist ein no go! =D

Was die Lage im Dorf angeht.. ich verstehe die Zwillinge bis zu einem gewissen Punkt. Natürlich wird das außerhalb nicht sehr positiv aufgenommen. Wir befinden uns immer noch in der japanischen Feudalzeit, wo alles und jeder Angst davor hatte, wahlweise durch die eigene Rasse oder Dämonen zu sterben (und man schaue sich im Anime einfach mal die armen Dörfer an, die in jeder Folge vor die Hunde gehen... dummes Wortspiel an der Stelle..). Andererseits leben diese beiden Mädchen - junge Frauen mit ihren 21 Jahren - von Geburt an in einem Dorf, das dem Anschein nach in der Lage sein müsste, zwischen gefährlichen Dämonen und jenen, die den Menschen nicht gleich den Kopf abreißen, zu unterscheiden. Und selbst wenn das Dorf diese Meinung nicht bis in den letzten Winkel ihrer Seele aufgegriffen hat, so doch zumindest Miroku und Sango. Was die von der Meinung ihrer Tochter/Töchter halten - und von der Art und Weise, wie sie das nach außen tragen - ... nun, das sei mal dahin gestellt. Ich glaube aber doch, dass unser altbekanntes Liebespaar wenig begeistert sein dürfte. Ein wenig rassistisch sind die Zwillinge ja schon... na gut, Mei sagt so gut wie nie was. Also Saki.
Kaitos Reaktion war in Minorus Augen natürlich vollkommen legitim. Er hat Saki mehrfach geraten, zu verschwinden. Dass sie ihm letztlich aus Angst eine Waffe ins Gesicht gehalten hat, war ebenso wenig die feine Art. Kaito hat aber zum Glück noch eine Beziehung zu diesen Personen und ein wenig mehr Skrupel als sein Cousin - will heißen: Bei Minoru hätte Saki nur deswegen eine Chance auf Überleben gehabt, weil er für die letzten dahingerafften Menschen eine Standpauke bekommen hat. Der hat sich ohnehin lammfromm verhalten, wenn man bedenkt, was er sich alles anhören durfte. Wir befinden uns auf einem Weg der Besserung - wenn auch nur durch Papas gefürchteten Zorn. Gut, bei dem Kotodama no Nenju konnte Mino dann doch nicht mehr die Klappe halten, und ja, du hast recht, da ist er auch einfach vorgeschädigt. Armer Kaito. Der sollte sich jetzt langsam mal Gedanken darüber machen, ob seine Haltung gegenüber seinem Cousin wohl gerechtfertigt ist.
Ich glaube, dass Rin verzweifelt versucht, diese Brücke zu schlagen. Sie redet schließlich auch immer wieder auf Sesshômaru ein, weil sie auch die einzige ist, die das machen kann. Und sie hat verdammt nochmal recht: Inuyasha ist, egal, wer das will oder nicht, Teil der Familie und auch aus diesem Grund schon oft genug im Canon zwischen die Fronten geraten. Egal, wie er sich in diesem Dorf einigelt, das wird ihn immer wieder einholen. So zu tun, als ginge ihn die Welt nichts an, ist aber einfach so typisch Inuyasha.. bis da die Einsicht kommt, wird vermutlich noch dauern. Aber ich glaube, dann dürfen Kagome und Rin auch endlich mal gemütlich einen Tee zusammen trinken und sich fleißig die Hände schütteln, dass sie diese Kluft überwunden haben.
Aber keine Angst, Rin wirft Freundschaften nicht weg. Es war nur nötig erst einmal Abstand zwischen die Hunde zu bringen - und im Grunde ist ja niemandem etwas passiert. ... ok, wir blenden Saki aus, die die nächsten vier Tage sicherlich mit Kopfschmerzen verleben wird, aber hey, das wird sie schon überstehen^^..
Vielen Dank für deinen Kommentar - und tut mir leid, dass ich immer gleich mit Romanen antworte, aber deine Kommentare verleiten immer dazu! :p
28.05.2016 | 00:19 Uhr
Oh je, oh je, ohje...

Zu Beginn hab ich ja noch gelacht, bei der Diskussion im Hause Inu... Kagome hat offenbar von Sango gelernt, was die... schlagkräftigen disziplinarmethoden anbelangt. Inu dagegen ist genauso stur und vorlaut, wie früher xD
Aber damit ging es ja erst richtig los. Holla, die Waldfee, das ist ein wirklich handfester Streit, der ja teilweise schon ziemlich unter die Gürtellinie getroffen hat, wie mir scheint. Wenn Rin, die ja eigentlich freiwillig zu Besuch kommen wollte, schon beschließt außerhalb zu übernachten... herrje.
Da schwelte wohl einiges im Hintergrund, konnte dank Inu nachtragender Feindschaft gegenüber Sess nicht erlöschen und ist jetzt dank der angespannten Situation und Kaitos ebensowenig nachgiebigem Verhalten neu entflammt. Als ob es nicht ganz andere Probleme gäbe...
Aber einen Lichtblick gabs immerhin: Minoru hat offenbar eine Art Grundvertrauen in Rin gelernt, so schnell wie er für sich entscheidet, dass sie den Streit vergleichsweise im Griff hat.

Aber hey, ich hatte Recht, dass Tenseiga die Schlacht entscheiden wird! xD
Durchaus nachvollziehbar - und dennoch nur beiläufig angerissen, bzw. im Nachhinein rekapituliert, als sei dieses einmalige Schwert mal wieder überhaupt nichts Besonderes. Bei dem Theater, was im Dorf gerade um Tessaigas Geschichte gemacht wird, sticht die eher geringe, offensichtliche Wertschätzung Tenseigas prima raus.
Derweil Sess aber nicht so ganz zufrieden mit der Situation ist, aber seinen Chûyo und alten Freund hoffentlich gerettet hat - so der nicht seinen Verletzungen erliegen oder gar nachher Harakiri begehen sollte. Zuzutrauen wäre es dir, aber es wär auch schade, um den guten Ryouichi.
Immerhin sorgt Sess sich um Minoru, bzw. ist zumindest insgeheim, bereit, Zugeständnisse zu machen, wenn sein Sohnemann dafür in Sicherheit ist.
Und... hoppala! Ryouichis besonderer Drachenfreund ist Ryoukotsusseis Bruder? Na der hat uns gerade noch gefehlt.
Diese Erkenntnis und die Verbandelung dessen mit Ryouichis Vergangenheit... scheint auch den freundschaftlichen Anklang zwischen ihm und Sess getilgt zu haben. Ich bin immer gespannter darauf, wie du auflösen wirst, was den Kommandanten so sehr gezeichnet hat.

Zurück im Dorf ist die Stimmung nicht minder angespannt. Herrje, da hast du ja wirklich eine Situation gesponnen, die alles andere als Friede-Freude-Eierkuchen ist. Nicht einmal die alte Clique bildet mehr einen Hort des Verständnisses, sondern lädt die Spannung eher noch mehr auf.
Ich finde es spannend und mutig von dir, wie sehr du die üblich harmonische Situation in Musashi feinsäuberlich zerlegt und die Illusion der heilen Welt beiseite geschoben hast und ich befürchte, das wird auch noch Konsequenzen haben, oder?

Allemal hat deine Geschichte hier längst hochwertigen Roman-Charakter erreicht und ich bezweifle, dass ich da noch mithalten könnte. Qualitativ, meine ich.
Weiterlesen werde ich garantiert. Und die nächsten Reviews kommen auch wieder schneller^^

Antwort von Silberfrost am 29.05.2016 | 23:07 Uhr
Huhu!
Nun... ja, der Streit war etwas sehr deutlich. Hier treffen einfach gewisse Vorstellungen aufeinander, die sich sehr beißen.
Inuyasha wollte noch nie etwas mit Familie zu schaffen haben. Er hat bisher jedes Gespräch über Toga abgelehnt, vorgegeben sich dafür nicht zu interessieren und dauerhaft geblockt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ihn in Wahrheit nicht so kalt lässt, wie er tut - insbesondere nicht, wenn er nun selbst dreifacher Vater ist. Aber wir kennen Inuyasha: Stur und das mit vehementer Beständigkeit. Er lebt jetzt in seinem kleinen, heilen Dorf hat ein geregeltes Einkommen (sofern man das so nennen darf, wenn Miroku für Exorzismus wuchert) und eine nun recht große, glückliche Familie unter Freunden. Warum sollte er nun anfangen sich um seine eigentliche Familie zu scheren, mit der er nie etwas zu tun haben wollte/nie wirlichen Frieden hatte?
Nun, Rin und Myôga haben aber nicht unbedingt Unrecht: Es wird niemanden kümmern, ob er seine Familie leiden kann oder nicht, er und seine Kinder sind Teil des Westens. Ob er nun will oder nicht. Auch das ist er gewohnt (wie viele wollten ihn nochmal umbringen, nur weil er Togas Sohn ist? Richtig, genug). Und wie Kagome schon sagte: wenn sie sich zusammengeschlossen hätten, wäre Naraku sehr schnell Geschichte gewesen. Sess hat zumindest weitere Feindseligkeiten vermeiden wollen, als er ihm seine Kinder zurückgebracht hat - aber wird Inuyasha das auch einsehen? ;)
Kaito scheint derweil viel von seinem Vater aufgeschnappt zu haben, aber so viel sei gesagt: Kaito ist nicht so einfach gestrickt, wie er scheint. Er hat gewisse Prinzipien, auch wenn er erst einmal wie ein oberflächlicher, verbohrter Dickschädel wirkt. Dass er das eben nicht ist zeigt sich allein schon daran, dass er nicht vor seinen Eltern dazu steht, seiner Schwester von Anfang an gesagt zu haben, dass der Westen keine Lösung sei.
Was hier aber die meisten in der Situation verkennen ist das, was du sagst: Es gibt ganz andere Probleme als die persönlichen Diskrepanzen untereinander.
Minoru ist fast goldig, als er mit Rin kooperiert, finde ich (aber das sagen wir ihm nicht!). Wenigstens einer, der versteht, dass man im "Feindesland" zusammenhält - wenn auch Musashi kaum die Bedrohung darstellt, die andere Orte bieten.

Tenseiga vor, sage ich da nur! Das arme Schwert.. ich bin sicher, es hat einen sehr geduldigen, belehrenden Charakter, dass es diese Schmähung auf Dauer aushalten kann. Und man darf auch davon ausgehen, dass Tenseiga im ersten Kampf gegen die untoten Drachen erst sehr spät gezogen worden ist - nachdem Bakusaiga nicht den gewünschten Effekt hatte. Ich wiederhole: Armes Schwert. Aber immerhin darf es immer mitreisen. Im Gegensatz zu Tokijin. Aber Sesshomaru ist auch keine laufende Waffenkammer. Punkt.
Zufrieden wird der Fürst sicherlich nie sein, wenn ihm etwas so herbes dazwischenkommt, dass er seinem Bruder fast dankbar sein muss, dass der seinen Sohn gerettet hat. Betonung auf fast. Was mit Ryouichi wird... hmm ich schweige =D.
Ich finde, auch Ryukotsusei hat einen Anspruch auf Familie - und wenn es nur Shisuna ist. Allein die verwandtschaftliche Beziehung sollte aber genug über Shisuna aussagen. Wobei, wollten wir nicht davon absehen, Leute wegen ihrer familiären Abstammung zu beurteilen? Ach was, als bewährtes Prinzip.
Deine Theorie bezüglich der Auflösung des freundschaftlichen Anklanges ist interessant. Ich glaube, das wird alles ein schwer verdaubarer Happen, wenn ich es so anrollen sehe... hmm, aber da freut sich der kleine, böse Fleck im Herzen diebisch.

Musashi ist tatsächlich hart entmystifiziert worden. Wobei man dabei Minorus Gedankengänge wieder einmal nicht objektiv betrachten darf. Er ist eben nicht objektiv, was Menschen und ihre Dörfer angeht, aber er hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie schnell Angst in Aggression umschlagen kann und wie er bei Gegenwehr positioniert werden würde. Er hat bisher viele Dinge sehr vorbildlich über sich ergehen lassen und möglichst weit von sich gehalten. Nicht jeder würde gern hören, wie jemand anderes so über die Eltern spricht, wie es am Abend bei Inuyasha der Fall war. Aber Minoru ist gut darin, Dinge an sich vorbei ziehen zu lassen. Warum sollte er für seinen Vater Streit mit jemandem vom Zaun brechen, der ihm mit einem monströsen Schwert filitieren kann? Manchmal funktioniert Minorus Hirn in Sachen Konfliktvermeidung erstaunlich gut - aber auch seine Distanz-Rüstung hat irgendwann einmal Grenzen und ich persönlich wäre ungern die Person, die die Grenze überschreitet und die Konsequenzen trägt. Dass die Stimmung aber so brüchig ist, dass sie irgendwann kippen könnte, hast du gut erfasst - mit allen Konsequenzen die da kommen.
Und vielleicht beginnt man langsam auch Kaito zu verstehen, der ein gewisses Talent hat, Situationen zu erfassen, wie Rin es so schön sagte. Außer mit den Zwillingen gab es bezüglich der Han'yô im Dorf sicherlich noch nicht viel aufhebens (die hat man als Baby gesehen, hat gesehen wie sie größer werden.. die Kinder sind wohl schon akzeptiert). Aber will man dieses Gefühl, gefürchtet, abgelehnt und vielleicht sogar gehasst zu werden jeden Tag erleben, wenn man das eigene Dorf verlässt? Stelle ich mir sehr bescheiden vor.
Vielen, vielen Dank für deine hilfreichen Kommentare - und tut mir leid, dass ich dir in den Rückmeldungen immer so refelktierend ein Ohr abkaue (bzw die Augen...). Es ist einfach zu verlockend, die Thesen und Bemerkungen zu analysieren und das Kapitel damit nochmal Revue passieren zu lassen O=).
Viele liebe Grüße!
Silberfrost
27.05.2016 | 13:44 Uhr
Na das glaube ich gern.
Herrje, du schaffst es also, die Unklarheiten über Sessys Verbleib noch ein Kapitel mehr im Dunkeln zu halten.
Nun, immerhin sind Inu und Rin zurück, da ist die Familie ja wenigstens ansonsten vollständig.

Ansonsten war das Kapitel wieder sehr schön, allerdings solltest du ein wenig darauf achten, dass du nicht zu viele allzu tiefschürfende Charas hast, deren Wesen und Gedanken du stets ausführlich beleuchtest. Natürlich ist es realistisch, dass jeder so sein Päckchen zu tragen hat, aber bei einer so ausschweifenden Geschichte wie deiner, muss irgendwann eine Zentrierung auf die Protagonisten erfolgen.
Ryouichi gut und schön, ich bin auch sehr gespannt, was du dir für ihn ausgedacht hast... so ein paar Bröckchen hast du uns ja jetzt schon wieder hingeworfen, aber mit ihm reicht es dann auch.
Jedenfalls scheint er den einen untoten Drachen am Schlachtfeld inmitten der Panther [jetzt wissen wir wenigstens , von wem die Drachen kommen] persönlich zu kennen. Gehe ich recht in der Annahme, dass die Tatsache, dass der Herr Kommandant ehemals Daisuke hieß und heute Ryouichi genannt wird [was nach meinen eher mageren Japanisch-Kenntnissen in etwa 'Drachen-Sohn' bedeuten müsste?], mit dieser Bekanntschaft zu tun hat?
Der Herr Chûyo scheint jedenfalls verdammt durch den Wind zu sein und... wahnsinnig auch noch? Oh oh... Aber irgendwie kein Wunder bei der aussichtlosen Situation mit den immer wieder auferstehenden Drachen. Da kann ja eigentlich nur noch Tenseiga helfen, hm?

Derweil Minoru, Kaito und Honoka mitsamt ihrer neuen Eskorte Miroku+Sango heil im Dorf angekommen sind.
Minorus Gedanken zu seinem neuen Aufenthaltsort waren sehr interessant und auch sehr nachvollziehbar zu lesen und dass Kagome ihn erstaunt, wundert mich gerade kein Stück^^
Die nun dreifache Mama ist dir aber auch prima gelungen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie Kaito bei fortgesetzten Feindseligkeiten deutlich zusammenstauchen wird.
Immerhin hat Myôga dafür gesorgt, dass so ein paar Informationen weitergeflossen sind, auch wenn das von den unterschiedlichen Parteien eher variabel aufgefasst wird. Kagome ist froh darum, InuYasha glaubt kein Wort und Minoru ist nahe dran, es Verrat zu nennen. Da sieht man mal wieder gut die unterschiedlichen Charaktere raus xD

Übrigens hattest du irgendwo im Text mal "Sta" anstatt "Souta" stehen, das sieht etwas eigenartig aus ;)

Antwort von Silberfrost am 29.05.2016 | 22:26 Uhr
Hey =)
Ja, ich ahne was du meinst mit den vielen tiefgehenden Charakteren. Ich bin es eigentlich gewohnt mit deutlich mehr eigenständig denkenden Charakteren zu jonglieren und dann rutscht mir das hier doch hin und wieder durch. Ryouichi wird allerdings nicht allzu oft vorkommen und wurde an der Stelle vor allem für 2 Dinge "missbraucht" (armer Kerl..): Zum einen brauchte ich einen kurzen Einblick an der Ostfront, zum anderen fand ich das im Bezug auf eine geplante Sidestory einen netten Seitenhieb. Aber dazu später =D (Viiiiel später... wenn ich hiermit mal durch bin....). Also keine Angst, nicht mehr viele Charaktersichten geplant. Minoru, Kôhei, hin und wieder Sess/Rin/Kaito. ;) Danke, dass du darauf hingewiesen hast!
Um bei Ryouichi zu bleiben, ja goldrichtig, er hieß früher Daisuke, bevor er irgendwann seinen Namen geändert hat. Warum genau, da lasse ich gern noch etwas zappeln, aber wie man von seiner Reaktion auf Shisuna erahnen kann, haben Drachen damit durchaus etwas zu tun. Wahnsinnig darf man hier durchaus wörtlich nehmen und nicht nur in der Situation. Aber er hat sich recht gut im Griff, sonst wäre er nicht in seiner Position.
Ah, da hat jemand das winzige Problem der Drachen schon herausgefunden^^. Dabei ist das doch das sinnloseste Schwert aller Zeiten... *Hust!!*

Was Minoru angeht.. der könnte auf dieses Menschendorf wirklich verzichten und es will etwas heißen, dass er es ohne großes Murren auch tatsächlich betritt. Normalerweise würde er sich lieber irgendwo im Wald verschanzen, jagen und schlafen. Aber was tut man nicht alles, um nicht wieder Ärger mit dem werten Herrn Vater zu bekommen?
Kagome hat ihn sicherlich verblüfft, auch wenn er sie sicherlich nicht als Miko wahrnimmt, weil er sonst einen Bogen von mehreren Kilometern um sie machen wollen würde. Dass sie die Schnauze von dieser ewigen Kabbelei in der Familie ihres Partners hat, kann ich aber nur zu gut nachvollziehen. Mir würde das persönlich auch irgendwann auf den Keks gehen, wenn die sich nach 20 Jahren immer noch nicht halbwegs verstehen. Ja, am Ende von Kanketsu-hen sah es fast harmonisch aus... mehr... oder weniger. Harmonisches Dulden, nennen wir es so. Aber ich denke auch, dass Sesshômaru mit seinem Krieg in Uzen und Echigo in den letzten 2 Jahrzehnten bei Inuyasha nicht viele Bonuspunkte in Sachen "Brüderliches Einvernehmen" sammeln konnte. Und wenn er zwischendurch nur für 5 Minuten dachte, sein Bruder habe etwas mit dem Verschwinden seiner Kinder zu tun, dann ist da sicher einiges an Verachtung und Hass wieder mit hochgekocht. Dass Kagome das nicht mehr hören will: Wer kann ihr das verdenken?
Tja... Myôga... das war gut gemeint von dem kleinen Floh und hat sicher auch die Hilfe ein wenig beschleunigt, die die Kids bei den Drachen hatten, aber ob Minoru das nicht trotzdem als verwerflich erachtet... hm. Sei erstmal dahin gestellt.
27.05.2016 | 12:34 Uhr
Joa, das verstehe ich durchaus, Minoru.

Aber mal eine Ankündigung vorab: Herrje, wenn ich das nächste Mal vier Kapitel an mir vorbeilaufen lassen, darfst du mich hauen^^

Jedenfalls gings hier ja wieder richtig los.
Die Verfolger entpuppen sich also als Drachen - untote, wie wir später herausfinden. Wer zum Teufel steckt denn bitte da schon wieder hinter? Auf jeden Fall können die Kids und der eher kampfunerfahrene Minoru sehr froh sein, dass Inu und Co gerade noch rechtzeitig eingegriffen haben.
Wobei Inu ja durch seine Rolle als Familienvater sehr gereift zu sein scheint. Immerhin hält er sich sehr im Zaum, wahrscheinlich aus Erleichterung, seine Sprößlinge heil zurückzuhaben.
Nur mit den unterschwelligen Botschaften haben sich wohl beide Teile der Konfrontation nichts gutes getan. Die gute alte Geschichte um Tessaiga/Tetsusaiga. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn das nicht mehr zwischen den Fronten gestanden hätte.
Naja, immerhin geht Inu seinen Bruder nun suchen... schauen wir mal, was den aufgehalten hat, denn Inus erstaunliches Vertrauen in die Kampfkraft seines Verwandten ist ja schließlich keinesfalls unberechtigt, wie wir alle wissen sollten.

Und der Teil bei den Füchsen... war ein sehr kontrastreiches Bild.
Mit jedem Puzzlestück, das wir mehr über Kôhei erfahren, wird er ein immer faszinierenderer Charakter... der eine Menge erleiden muss.
Sein Fürst: dito. Zwei Söhne tot, jetzt muss der dritte, ungeliebte ran. Das kann heiter werden. Zumal ich sehr gespannt darauf bin, wie du Saburo darstellen wirst.
Nebenbei erfahren wir noch ein bisschen mehr über Reika, die bis zu einem gewissen Punkt offenbar auch nur Opfer der Umstände, respektive, der politischen Spielereien war. Das macht nicht ungeschehen, was sie mit Minoru angestellt hat, aber das lässt doch auch bei ihr gewisses Verständnis aufkommen.

Dagegen war Shippô eher mal wieder der auflockernde Part. Ich fands eh klasse, wie du die Spezies Pferd hier auseinandergenommen hast, dabei sehr nah an der Realität bleibend, aber die Beschreibung von Shippôs Reitkünsten... und dann die Frage, auf was er denn schon geritten sei. Die Nekomata wird kommentarlos hingenommen, hm? Aber das Fahrrad! Ich konnte nur noch grinsen an der Stelle. Klar, dass Kôhei keine Ahnung hat, wovon unser aller Lieblingsfüchschen hier spricht, aber das war trotzdem klasse. Überhaupt hast du auch Shippô, wie schon Rin, sehr treffend erwachsen werden lassen, ohne dass ihnen die wichtigen Wesenszüge verloren gegangen sein. sieht man bei Shippô schon allein daran, dass er keine Berührungsängste hat und auch ein wenig von Inus Selbstbewusstsein abgefärbt ist, insbesondere theoretisch höhergestellten gegenüber xD

Kleine Anmerkung aber noch am Rande: Du solltest aufpassen, dass dir die Kapitel nicht zu lang werden. Teilweise waren sie nun schon arg an der Grenze dessen, was man am Computerbildschirm so in eine Rutsch durchlesen kann, ohne dass die Hälfte untergeht, weil sie nur noch überflogen wird.

Antwort von Silberfrost am 29.05.2016 | 22:11 Uhr
Hallo du!
Ich hau dich schon nicht, wenn du Kapitel verpasst. Auch nicht auf Bestellung, keine Angst =D
Ja, untote Drachen. Die will doch jeder Mal vor sich gehabt, angefasst und gerochen haben, nicht wahr? Ein richtig gut gelaunter Verein von monströsen, toten Reptilien - Toga würde sich freuen... Nicht.
Neben Minoru ist auch Honoka nicht sonderlich kampferprobt. Dafür schlägt sie sich aber gut. Zielen kann sie und die Ruhe bewahren, alles andere würde sich geben - wenn ihr erster echter Gegner nicht eine überdimensionale Echse wäre. Hier kann die Jugend wirklich von Glück sprechen, dass die ältere Fraktion aufgetaucht ist, um ihnen das Fell zu retten.
Ich fand es nur legitim, dass Inuyasha nach zwei Wochen und in der Situation erst einmal froh ist, seine Kinder heil bei sich zu wissen - ihnen die Ohren lang ziehen kann er später noch zur Genüge. Das ist nicht Inuyasha-Stile wie man ihn kennt, das stimmt, aber vielleicht sollte er zumindest im Bezug auf seine Kinder etwas gereift sein.. hmm.
Ja, in Sachen unterschwellige Botschaften hat er sich die Beziehung zu seinem Neffen gehörig versaut. Als ob Minoru Tetsusaiga haben wollte! Das Teil ist größer als er selbst, was zum Kuckuck soll er damit? Aber Inuyasha urteilt an der Stelle mal wieder sehr vorschnell und schert die Brut seines Bruders mit demselben fix über einen Kamm. Doch nicht so wirklich erwachsen geworden, der Gute..
Es wäre viel zu schön gewesen, wenn dieser Streitpunkt endlich ausgestanden wäre, nicht wahr? Den Gedankengang teilen Rin und Kagome auf jeden Fall mit dir. Aber mach das Mal den Männern klar. Wobei ich davon ausgehe, dass Sesshômaru seinen kleinen Bruder auch aus anderen Gründen nie wirklich gern haben wird. Aber "gern haben" ist bei dem eher frostigen Fürsten eh so eine Sache.
Inuyasha empfindet zwar auch nicht die größte Liebe für seinen Bruder, aber vielleicht sollte man ihm hier zugute halten, dass er zumindest nach ihm sehen will - oder nach Rin, wie man möchte.

Ich finde sehr interessant, wie du das bei den Fürsten bewertest und bin mal gespannt wie du weitere Entwicklungen/Puzzlestücke verarbeitest. Hayato hat es nicht leicht und würde sicher gern darauf verzichten, auf Saburo zurückzugreifen, auf den ich mich im übrigen schon wie eine Blöde freue, auch wenn es noch eine Weile dauern wird bis ich ihn einführe. Er wird in jedem Fall ein wenig ... nennen wir es erst einmal "anders". Das ist so herrlich ohne Aussage, dass ich damit kaum zu viel sage. Kôhei wird wohl an dieser Sache noch eine Weile zu knabbern haben, aber immerhin kann er mit Shippô ein wenig auf andere Gedanken kommen.
Ich bin beruhigt, dass dieser nicht mehr ganz so kleine Fuchs gut ankam. Ich finde meinem Shippô fehlt noch die typische Frechheit und das vorlaute Mundwerk, dass er sonst so an den Tag gelegt hat, aber ich möchte ihm auch eine kleine Eingwöhnungsphase an Kôheis Seite gönnen, bevor der Herr General feststellt, was für einen Kitsune er sich da wirkllich angelacht hat.
Bis dahin will er sicherlich auch mal irgendwann dieses ominöse "Fahrrad" kennenlernen.
Danke für den Hinweis mit der Kapitellänge. Gerade Kapitel 30 ist nochmal sehr lang geworden, da ich eigentlich zu einem gewissen Punkt kommen wollte und letztlich doch entschieden habe, dass es mit Mittelteil dann doch schöner ist. Ich versuche sie im Allgemeinen ungefähr wieder so lang zu bekommen wie sonst, und Überlänge wenn möglich auf einzelne Kapitel zu begrenzen, bei denen es blöd wäre, die Story auseinander zu reißen =).
Vielen Dank für deinen Kommentar und beste Grüße!
02.05.2016 | 18:09 Uhr
Hallo :)

"Langsam wurde ihm diese Familiensache eindeutig zu kompliziert."
>Super Abschlusssatz :D In was für eine Familie ist der gute Minoru da auch nur reingeraten?

Ich hab mich das ganze letzte Kapitel hindurch schon gefragt, warum zum Teufel Sesshomaru noch nicht da ist. Diese Frage ist nach wie vor nicht aufgeklärt und macht mich wahnsinnig :D
Durch und durch spannendes Kapitel und super geschilderte Kampfszenen auf jeden Fall :)

Weiter so!

Liebe Grüße

Antwort von Silberfrost am 03.05.2016 | 17:19 Uhr
In eine sehr eigenwillige Familie auf jeden Fall!
Hallo Utschnu!
Vielen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich, dass dir die Kampfszenen gefallen haben. Ursprünglich hatte ich die FF mit dem Gedanken begonnen, dass ich mich mal dazu zwingen sollte, Kampfszenen zu schreiben. Die sind selten mein Fall. Umso schöner, dass sie Anklang finden.
Hach ja, Sessy ist gerade irgendwie ein wenig abwesend, ja. =D Und da werde ich auch sicherlich noch nichts zu verraten. Vielleicht im nächsten Kapitel? O=)
Viele liebe Grüße!
15.04.2016 | 19:38 Uhr
Oha.
Wer soll denn da nun noch den Überblick behalten? Der Leser wahrscheinlich ebenso wenig, wie die handelnden Charaktere. Und der Ausgang der gegenwärtigen Situation ist völlig unklar.

Dabei fing es... vergleichsweise harmlos an. Gut, Minoru und Kaito sind sich beinahe an die Kehle gegangen und Rin konnte es im letzten Moment verhindern... aber immerhin hat das Grüppchen es zuvor ein paar Tage lang geschafft, einander zu dulden. Dass das Übersehen gewisser Differenzen seine Grenzen hat, ist nachvollziehbar und wird von Rins späteren Gedankengängen nur zu klar dargelegt.
Überhaupt hast du die reife Art, die du ihr gegeben hast, hier wieder deutlich ausgespielt und ihr dabei düstere Züge gegeben... die selbst Sesshômaru stören. Herrje, hat der Herr etwa Schuldgefühle? Naja, es war wohl wirklich einfacher, das Unheil der Welt vor einem unbedarften Kind geheim zu halten. Bei der heutigen, erwachsenen Rin ist das naturgemäß schwieriger und so geraten beide sogar sowas wie in Streit. Holla die Waldfee. Eine solche Szene zu schreiben muss man sich auch ersteinmal trauen. Aber gelungen ist sie dir allemal.

Fast kontrastär dazu wirkt dann die Annäherung zwischen Rin und Minoru. Immerhin reden sie miteinander. Und Rin entdeckt Minorus, wenngleich bissigen, Sinn für Humor. Langsam scheinen die beiden auf einen grünen Zweig zu kommen, zumal ja auch Minoru sich die Erkenntnis zugesteht, dass Rin auf sein Verhalten Rücksicht nimmt. Und dass sie durchaus Reise- und Wildnis-kompatibel ist. Sag' mal, wie viel weiß er von ihrer Kinderzeit und ihren Erfahrungen?

Jaja, die Figurenkonstellation ist alles andere als einfach, im Moment und es sickerte ja schon durch, dass es noch mehr Trubel geben wird.
Erstmal im Dorf, wenn Inu und Co mitmischen - so es unsere Gruppe überhaupt zeitnah dorthin schafft - und der nun aufgedeckte Konflikt mit Sangos und Mirokus Nachwuchs sicher noch für Unruhe sorgen wird - von Inu Meinung vom Alleingang seiner Sprößlinge ganz zu schweigen... nein, da schwirrte ja auch die Erwähnung einer gewissen Hundedämonin herum.
Sess-Mama. Hey, auf deren Auftritt bin ich echt verdammt gespannt, das gebe ich gerne zu.
Dass Minoru da eher skeptisch ist, kann ich aber durchaus verstehen. Immerhin... nun, wer Sess' Mutti kennt, weiß, woher Sess seinen Charakter hat, aber das erstreckt sich durchaus auch aufs Ehrgefühl und auf das (versteckte) Herz. Aber Minorus Erfahrungen mit weiblichen Hundedämoninnen generell und Hundedämonenmüttern im besonderes... ist seine Reserviertheit mehr als nachvollziehbar.

Und ganz nebenbei hatten wir da ja auch noch den Angriff. Du hast die Gegner geschickt ausbalanciert, um es wirklich für einen Moment aussichtslos wirken zu lassen und wer oder was auch immer da nun die Schneise geschlagen hat, die zumindest ein Teil der Gruppe nutzte... ich frage mich, wie der Kampf weitergeht. Und ob du die Reisegruppe nachhaltig getrennt hast, mit dieser Aktion.
Herrje, die Spannung lässt nicht nach^^

Antwort von Silberfrost am 17.04.2016 | 20:21 Uhr
Hey =D
Überblick? Wer braucht denn schon Überblick? =D Minoru kapituliert langsam auch. Ich glaube, sein Leben im Wald war mit Wind und Wetter ein wenig entspannter als nun irgendwo zwischen Wahrheit, Realität, Schein und Sein. Wenn er ahnen würde, wie wenig er bisher versteht und wirklich weiß...^^
Mir ist sehr wichtig, dass Rin eben nicht mehr nur das kleine, verträumte Wesen ist, das ihrem Retter hinterhertapst. Sie hat beinahe zwanzig Jahre mit Kagome und Sango in einem Dorf gelebt (beide nicht gerade dafür bekannt, sich alles gefallen zu lassen und etwas untypisch für Frauen der Sengoku-jidai...) und außerdem von Kaede gelernt. Im Grunde war sie also nur von selbstbewussten Frauen umgeben, die sich auch von Dämonen nicht in die Suppe spucken lassen. Sie hat zwar Hochachtung vor Sess - und im Vergleich zu Vielen eben nicht, weil sie Angst vor ihm hat -, aber sie wird ihm sicherlich immer angemessen und in Abwesenheit anderer ihre Meinung sagen und sich das auch von niemandem verbieten lassen. Aus kleinem, süßen und ehrlichen Mädchen wurde erwachsene, ehrliche und direkte Frau. So mag ich sie eigentlich sehr gern. Und irgendwann muss auch der kleine Welpe mit ihr Leben lernen. Los wird er sie sicher nicht so schnell, wenn er in der Nähe seines Vater bleibt.
Zu deiner Frage: Er hat nicht wirklich den Durchblick, was Rin angeht. Er weiß von Myôga, dass sie von seinem Vater aufgelesen wurde, eine Weile mitgereist ist und dann lange in dem Dorf gelebt hat. Bezüglich aller anderen Dinge sind Kaito und Honoka sicherlich besser informiert - durch Geschichten von ihrer Familie oder Rin selbst und sie haben natürlich die ganze Zeit mitbekommen, in der Rin im Dorf gelebt hat. Bei Minoru darf man auch davon ausgehen, dass er noch nie von einem "Naraku" gehört hat oder im ganzen Ausmaß begreift, wie gefährlich dieser Mann eigentlich ist, der sich nun sein Vater nennt. Wenn er Glück hatte, hat er mal jemanden von Juwelensplittern reden gehört, aber das war es dann auch schon. Was er weiß, hat er entweder selbst erschlossen (Finger weg von Mönchen, Priestern, anderen Dämonen, eigentlich allem, das lebt und einem gefährlich werden könnte) oder hat es von seinen vorherigen Erziehungsberechtigten gelernt (Dinge, die wie Benehmen, Gesang oder Lesen, die er nur zum Teil für sinnvoll hält und zum anderen meidet). Ich meine... will man sich wirklich vorstellen, wie er singt? Mein Kopf bekommt dabei imaginären Schluckauf.

Die Konstellationen werden auch nicht einfacher. Ich mache mit mittlerweile selbst in zig Hefte Randnotizen und zeichen Schaubilder, um Umstimmigkeiten zu finden und vorzubeugen. Es fehlen ja noch ein paar bekannte Charaktere, wie Sess' Mutter, die nun zumindest schon einmal angedeutet wurde. Die hat sicher auch noch ein, zwei Wörtchen zum Nachwuchs zu sagen. Aber zudem auch weitere, die mir sehr wichtig sind und noch eine ganze Weile auf sich warten lassen werden. Nebencharaktere sind einfach was schönes =D.
Ich freue mich wahnsinnig auf Kapitel 29/30. Das juckt schon richtig in den Fingern, auch wenn es mich andererseits davor graust (so, schon mal heiß gemacht auf die übernächsten Kapitel.... xD).
Was den Kampf am Ende angeht muss ich, wenn ich das aus deinem Kommentar richtig herauslese, doch noch einmal genauer herausarbeiten, dass das Sess' altbekannter Angriff mit dem grünen Energieband war, der da die Schneise geschlagen hat. Da wollte ich eigentlich gar kein Mysterium draus machen. Viel interessanter sollte sein, wer da eigentlich umzingelt und warum - aber dazu mehr in Kapitel 28 (irgendwann in den nächsten Tagen) ;).
Ich danke dir ganz herzlich und hoffe sehr, noch ein wenig Klarheit in all dem Chaos geschaffen zu haben, das sicherlich nicht einfacher - und hoffentlich letztenendes nicht zu verwirrend wird... =D
Liebe Grüße!
13.04.2016 | 23:54 Uhr
Oh je.
Nicht nur, dass ich offenbar mal glatt ein Kapitel übersehen habe... sondern auch der Inhalt dieses Kapitels ist happig.
Also, erstmal ganz allgemein gesprochen... ich habe diese Geschichte ja von Anfang an sehr gemocht, noch ehe irgendeine bekannte Größe auftauchte und ich merkte, dass du Charaktere prima einzufangen weißt, noch ehe du bewiesen hast, wie durchdacht und dicht du die Handlung zu spinnen verstehst und wie undurchsichtig zugleich - im positiven Sinne. Aber genau das hast du nun wirklich zunehmend bewiesen, diese Tiefe ist erstaunlich, zumal mit diesem Kapitel nochmal mindestens eine weitere Ebene dazu kam: Der Heerführer.
Bisher noch ein, klar vielschichtiger, aber handlungstechnisch normaler Charakter, hat er spätestens jetzt Vergangenheit gekriegt und damit und mit der offensichtlich alt-freundschadtlichen Bindung zu Sesshômaru ist er unverwechselbar geworden. Somit war gerade die Schlussszene, der Dialog zwischen den beiden und die durchsickernden Andeutungen herrlich zu lesen.
Uuuuund... Sessy scheint langsam durchaus echte Vatergefühle für Minoru zu entwickeln. Niedlich^^

Doch auch der Rest des Kapitels war mal wieder mehr als lesenswert.
Kaito und Honoka streifen übers Schlossgelände, bis sie schlussendlich bei Rin landen und die ihre 'einfache Erhabenheit', wie Kaito es nannte, voll ausspielt. Ja, Rin ist reifer geworden und das steht ihr unheimlich gut zu Gesicht, eben gerade weil sie trotzdem ihren Sanftmut, ihre... Menschlichkeit nicht verloren hat.
Dafür ist Kaito verdammt nachdenklich. Du hast seine Gedankengänge gut und nachvollziehbar dargestellt - und nebenbei mal wieder die Spannung geschürt, denn irgendetwas muss ja wohl hinter dem von Kaito beobachteten Meinungsumschwung Honokas stecken, dessen ist sich nicht nur der große Bruder bewusst.
Die Heerführers-Tochter ist dagegen noch immer eine völlig unbekannte Größe.

Derweil die Katzen/Panther merklich die Zügel anziehen, wenn schon ein grenznah wohnender Untertan Sess antickt... es brodelt, es brodelt...

Noch dazu der Abstecher zu Kôhei. Jau, ich weiß, ich zäume das Pferd gerade ziemlich von hinten auf, aber keine Angst, ich habe das Kapitel durchaus in der richtigen Richtung gelesen xD
Auf jeden Fall bist du auf dem besten Wege etwas zu schaffen, was ich noch vor drei oder vier Kapiteln für unmöglich erachtet hätte: Dass mit Kôhei wieder sympatisch wird. Irgendwie jedenfalls. Er hat auch gute Seiten, er ist ein erfahrener Lehrer und seine Analyse über die Natur der Kitsune war sehr interessant zu lesen. Wobei ich allerdings befürchte, dass Kôhei nicht gerade das Musterbeispiel an Inu-Erziehung mitbekommen hat, wenn ich mich so an die Schilderungen über Minorus Mutter zurückentsinne.
Shippôs Rolle in dem ganzen Durcheinander wage ich noch nicht so wirklich einzuschätzen, obwohl ich mir durchaus sicher bin, dass der kleine Kerl eine wichtige Instanz werden könnte, hm?
Auf jeden Fall war das Bild, das du von den ungebändigt tobenden Fuchs-Teens gebastelt hast, herrlich!

So, morgen werde ich mich dann mal an das aktuelle Kapitel wagen, jetzt bin ich zu müde dazu... obwohl ich befürchte, nach all den neu aufgeworfenen Unsicherheiten hier... werde ich noch eine Menge grübeln, ehe ich schlafen kann. Und wie das morgen in der Uni mit der Konzentration aussieht, will ich lieber gar nicht wissen xD

Antwort von Silberfrost am 17.04.2016 | 20:00 Uhr
Huhu!
Ich glaube, es ist mit das größte Lob bei einer FF, dass jemand sie schon mochte, bevor bekannte Charaktere auftauchen - und das hat bei mir ja nun wirklich lange genug gedauert. Es ist mir aber auch sehr wichtig (gerade in einer Story die nach dem Canon spielt) neue Charaktere einzuspinnen und wenn die dann darüber hinaus auf Anklang stoßen ist das umso schöner. Das gilt sowohl für Minoru, als auch für all die Nebencharaktere wie Ryouichi oder Kohei.
Es ist einfach nur zuckersüß, wie du mit dir wegen des Fuchses ringst. Ich bin mal gespannt, wie sich deine Ansichten über ihn mit der Zeit noch entwickeln. Selbiges gilt für Ryouichi, dem ich im übrigen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Sidestory widmen werde (sehr hohe Wahrscheinlichkeit, weil in Arbeit..^^). Das wird aber noch dauern. Ich mag ihn nur einfach mittlerweile selbst zu gern, um ihn so einfach unter den Tisch fallen zu lassen.
Sowohl Kanae als auch Shippo sind in ihren Rollen noch nicht ganz klar ersichtlich, das stimmt. Zur Zeit ist mir das aber auch sehr recht so. Der Gedanke, Kanae mit der Wandergruppe gen Musashi zu schicken war kurzzeitig da. Man hätte dann durchaus mehr über ihren Charakter erfahren, aber dann wäre der Kindergarten, den Sess da zu behüten hat, noch größer geworden. Und so viel ich dem Herrn des Westens auch zumute: Er ist keine KiTa.
Verraten wir ihm aber besser nicht, dass er im Umgang mit Minoru niedliche Züge entwickelt.. das wäre sicherlich kontraproduktiv xD
Vielen Dank für den hilfreichen Kommentar!! =)
21.03.2016 | 10:18 Uhr
Hallo :)
Ich habe deine Geschichte in den letzten beiden Tagen verschlungen und werde auf jeden Fall dabei bleiben :)
Du hast die Seriencharaktere sehr gut getroffen und auch deine eigenen Charaktere kann man sich sehr gut vorstellen!
Du bist sowieso sehr gut darin, die Umgebung und die Personen so zu beschreiben, dass es nicht langweilig wird, aber man trotzdem alles vor seinem inneren Auge sieht.
Die Handlung ist für mich ganz neu, ich habe bislang noch keine "Next Generation"Story gelesen, und sie gefällt mir ausnehmend gut. Es ist innovativ und auch noch gut geschrieben - ich freu mich wie ein Keks über deine Geschichte :)

Auf jeden Fall freue ich mich auf weitere Kapitel. Ich bin gespannt wie die Reise verläuft und auf die weitere Entwicklung von Minoru. Was er wohl zu seinem Onkel sagt?
Es bleib wohl spannend, vor allem, da sowohl die Füchse als auch die Panther noch einiges vorhaben :)

Ganz Liebe Grüße :)

Antwort von Silberfrost am 21.03.2016 | 12:08 Uhr
Hallo Utschnu!
Es freut mich sehr, dass die Geschichte dir so zusagt! Ich arbeite gerade an Kapitel 27, das dann deine Onkel-Frage klären dürfte :D Zumindest erstmal.
Ach, Ost und Süd sind gerade meine Chaosgebiete, während der Westen ein paar Monate Ruhe hatte. Wie langweilig das für Sessy sein muss =D. Und nun darf auch noch nur Ryouichi an den Grenzen spielen gehen. So ungerecht =D. Aber so ist das eben, wenn man stattdessen einen halben Kindergarten bewachen darf. Aber das kennt er ja schon. Ich meine... Rin und Kohaku (+ Jaken) war ja auch irgendwie nie so die selbstständige Begleitung. Aber die haben sich zumindest halbwegs vertragen ...^^
Ich werde mich dann jetzt wieder an die Arbeit machen, um dich und alle anderen mit neuem Lesestoff zu versorgen.
Vielen, vielen Dank für deinen Kommentar und ich hoffe, ich kann dir weiterhin Lesefreuden bereiten =).
Herzliche Grüße!
23.02.2016 | 18:44 Uhr
Aua.
Das Kapitel war ja ein halbes Psychogramm... und das gleich von der kompletten Familie inklusive dem ehemaligen Taishô. Sess hat allemal insofern Recht, dass Minoru an seinem Großvater wahrscheinlich noch weit mehr verzweifelt wäre... schlicht, weil ihm Sess charakterlich doch in gewisser Weise näher steht. Da spielt dann wieder Rins Anteil der Analyse mit hinein, die so einige Wahrheiten beinhaltete. Und um das mal klar zu stellen: Ich denke, Sessy ist sich vollauf dessen bewusst, wie Rin von ihm denkt und dass sie damit wahrscheinlich gar nicht mal so falsch liegt. Ob er es allerdings zugeben würde, würde man ihn danach fragen... das wage ich schwer zu bezweifeln.
Aber ich bin sehr gespannt, was dieser 'Familienausflug' ins Dorf mit sich bringen wird. Und wie diverse Familienteile darauf reagieren, einander vorgestellt zu werden.

Und in noch eine Sache hatte Rin vollauf Recht, das hat Minoru nach einigem Nachdenken dann ja auch gemerkt, spätestens, als die Dienerschaft da über ihn her zog. Im Moment schaut alles auf Minoru, das ist das Los, die Bürde des hohen Adels, nur dass er das nicht von klein auf gewohnt ist. Er ist der Gradmesser, kann das Zünglein an der Waage sein, bis in die Politik hinein... und langsam beginnt er die Tragweite seines Handelns zu durchschauen - nachdem Sess ihn ordentlich erschreckt und fast erwürgt hätte. Aber so ist das halt unter Dämonen xD

Derweil Cousinchen und Cousin beim Heerführer einquartiert wurden, dessen Gemahlin (nehme ich an?) nicht wirklich begeistert ist, während die kindliche Tochter eher Neugier zeigt und der Heerführer selbst... mir langsam echt sympatisch wird.
Na, Kaito, Ryouichi ist nicht sprunghaft, der weil bloß sehr genau, wie er welche Wirkung beim Gegenüber erziehlt^^
Und am Ende merkt der Herr selbst, dass vielleicht die Rassezugehörigkeit eine andere sein mag, es dafür aber andere Gruppen gibt, die man durchaus vergleichen kann. Welpen halt.
Honoka ist da echt süß^^

Ich fand das Kapitel jedenfalls wieder prima - auch wenn mich wunderte, dass Tokijin noch existiert, hier - und bin gespannt auf den kleinen Ausflug...

Antwort von Silberfrost am 01.03.2016 | 12:07 Uhr
Vielen Dank, Donoma!
Ich denke auch, dass Sess recht hat und Minoru froh sein sollte, ihn vor sich zu haben und nicht Toga. So freundlich Toga auch erscheinen mag, mit Minoru wäre er vermutlich bei solchen Aussagen weniger glücklich als mit seinem eigenen Sohn - und das er eine so menschenabwertende Äußerung unkommentiert belassen hätte, glaube ich kaum. Minoru begreift sie allerdings nicht einmal als abwertend, was das alles vielleicht nicht besser gemacht hätte. Toga wäre in anderen Situationen sicher besser mit Minoru zurechtgekommen, hier aber sicher nicht!
Rin weiß vermutlich mehr über den westlichen Fürsten, als jeder andere - einfach schon, weil sie nicht als höchste Prämisse setzt, dass er ein emotionsloser Eisklotz ist - und entgegen Minorus Befürchtung weiß sie sehr genau, wem sie das mitteilen kann und wem nicht. Minoru unterschätzt sie da bedauerlich, lässt sich aber durchaus beeinflussen - eher von ihr als von der Dienerschaft. Im Gegensatz zu Papas Befürchtungen kann er die Hetze aus eigener Sicht gut ab (solange es nicht gerade um seine Verbindung zu einer gewissen Frau geht). Das sollte er sich allerdings abgewöhnen.. sonst tanzt ihm irgendwann der ganze Palast auf der Nase herum, wenn sie mal merken, dass es ihn wirklich nicht interessiert, statt anzunehmen, er wolle sie mit Blicken töten ^^
Trotz aller Emotionsbekundungen: Dämon bleibt Dämon und da streichelt man den Nachwuchs nicht, wenn er Mist baut. Körperliche Attacken kann der kleine Hund aber genau deshalb deutlich besser ab, als das neue, verdammte Unwohlsein, wenn sein Vater auf ihn wütend ist =D.
Kaito und Honoka... ja, das wird eine explosive Gruppenzusammenstellung, die vermutlich wenig von familiärer Eintracht durchblicken lassen wird. Kaito spielt den zynischen Beschützer seiner Schwester, die eigentlich keinen will und nun wirklich auf dämliche Ideen kommt. Da ist Ärger vorprogrammiert. Ich hoffe für Sess, dass er sich aus diesem Kindergarten heraushalten kann, sonst platzt ihm noch vorm Zusammentreffen mit seinem Bruder der Kragen.
Es freut mich, dass du Ryouichi magst. In meinem Kopf hat er auch eine eigene, kleine Fanabteilung, aber ich weiß ja auch deutlich mehr xD.
Was Tokijin betrifft, ja, eeees leeeebt. Also, Totosai hatte es ja bereits ganz zu Beginn wieder vorbei gebracht. Man sollte aber davon ausgehen, dass es Rins Nostalgie war, die das Schwert gerettet hat. Sie sammelt ja auch immer schön brav verlorene oder zerbrochene Waffen von ihrem Herrn auf. Bis auf Bakusaiga braucht Sess zwar keine Waffen mehr, aber viel hilft viel, nicht wahr?
Ich bin so froh, nun endlich die grausigsten Prüfungen hinter mir zu haben und wieder zum Schreiben zu kommen. Kapitel 26 wird jetzt mit aller Härte bearbeitet und dann schau ich mal, wann ich es hochladen kann. Vielleicht komme ich ja sogar mal zum Lesen bei dir! (Das nehme ich mir seit Ewigkeiten vor!) Du wirst es dann ja sehen =D.
Bis dahin herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich immer wahnsinnig und du hilfst mir mit deinen Bemerkungen wirklich weiter. Dann weiß ich, was angekommen ist und vermutet wird. (Oooh, ich liebe Vermutungen =D). Zugegeben, gerade ist so ein Abschnitt in dem schwer erkenntlich ist, worauf es hinauslaufen soll, aber das kommt wieder^^ wir tanzen nur ein wenig neben dem roten Faden umher. Muss auch mal sein ;)
Viele liebe Grüße!
01.02.2016 | 23:17 Uhr
Na holla, das war wirklich ein ganzer Batzen zu lesen.
Aber ja, da haben wir einige Charakterköpfe kennengelernt. Ryouichi gefällt mir jetzt schon, ein richtiger, alter Haudegen. Dem Taishô treu ergeben, dessen Sohn eher... überlegen^^
Auf jeden Fall haben wir einen nicht zu verachtenden Ausflug in die Vergangenheit gemacht... nicht nur, in den Canon, sondern auch in die des Inu-Clans. Sehr interessante, dichte Geschichte, die du dir da ausgedacht hast, gefällt mir! Und erklärt so manche Eigenart der Inu einfach perfekt^^
Auch der Kampftechnik-Exkurs war sehr eingängig zu lesen. Woher diese Ideen?
Kein Wunder jedenfalls, dass Minoru von solcherart Training ziemlich zerschlagen wird... wobei ich mir Myôga als Wecker ziemlich gut vorstellen kann. Penetrant ist er, soviel steht fest.

Minoru darf zum Außentraining mit... nun, nicht nur er nimmt wohl an, dass es das erste und für lange Zeit das letzte Mal gewesen ist. Am Anfang schlägt er sich ja noch vergleichsweise gut für einen Jungspund... bis er sich ablenken lässt. Damit rettet er... naja, ich gehe schwer davon aus, seinem Cousin und seiner Cousine unbekannterweise das Leben... und manövriert sich selbst in heftige Schwierigkeiten.
Bei den beiden Kids schlägt der Charakter von Papi aber mal vollkommen durch... fast noch deutlicher, als auch Minoru nach Papa kommt ;)
An mancher Stelle war die Kebbelei und die Konfrontation mit Minoru zum totlachen, wenn auch ein Toter auf der Strecke blieb... und Minoru wohl aus gutem Grund nicht begeistert von seiner zweifachen Begleitung war. Wenn er wüsste, wen er da zum Schloss eskortiert hat...

Die beiden Kinder sind ersteinmal von Ryouichi abgefangen worden - aus der Schusslinie gebracht?
Myôga hat keinen leichten Stand und Minoru schon erst Recht nicht. Fragt sich bloß, ob Sessy wirklich NUR sauer ist, oder ob da noch mehr hinter steckt. Kenntnis der Identitäten der Hanyô zum Beispiel... oder vielleicht auch ein wenig Sorge um den abhandengekommenen Sohnemann? Man weiß ja nie...
26.01.2016 | 20:07 Uhr
Weißt du, auf Kapitel wie diese hier wartet man gerne länger. Ich will nicht sagen, dass es mein Lieblingskapitel ist, einfach, weil viele andere Abschnitte dieser Geschichte mich auch schon beeindruckt haben, aber dieses Kapitel hier hat mich wirklich berührt.

Allein schon der Einstieg, dass Sesshômaru durchnässt erscheint... sein Stolz mal nicht der oberste Gradmesser seiner Erscheinung ist...
Er macht zwar im Folgenden eher den Eindruck eines geprügelten Hundes, als eines begossenen Pudels, aber dieser erste Satz hat mich schon aufmerksam gemacht.
Und Rin wartet besorgt auf ihn... zu süß diese Geste und so typisch Rin. Auch wenn sie die Wirkung von Tageszeit und Aufenthaltsort merklich nicht bedacht hat, aber das kommt erst später zur Sprache.
Generell hat mich die fast philosophische Aufarbeitung dessen, was aus Rin in der Zeit, in der sie erwachsen geworden ist, wurde, wirklich beeindruckt. Sesshômarus Gedanken darüber... ich weiß, wie verdammt schwer es ist, den Kerl, seine innersten Regungen nachzuvollziehen und dann auch noch sinnvoll zu Papier zu bringen, aber in dieser Hinsicht hast du hier mal wieder eine Meisterleistung vollbracht! Rin hat sich verändert, ja, vielleicht ist sie ein bisschen verbitterter, ernster... nicht mehr so weltfremd offen. Immerhin hat sie ja auch weit mehr von der Welt gesehen, als es vielleicht gut war für ein Kind. Aber im Kern ist sie doch immer noch ganz die Alte - oder Junge xD - und diese Quintessenz tröstet nicht nur Sessy.
Und dann gehen seine Gedanken weiter, zu seinem Sohn, der generellen Situation... es ist wohl gerade alles nicht sehr einfach und ja, da kann, zumindest gegenüber einer solchen Person wie Rin, auch mal bei unserem Eislord der Panzer fallen. Aber ich habe diesen Teil des Kapitels wirklich unheimlich gern gelesen.

Zudem bekommen wir ein paar kleine Bröckchen über Inu und Co zu hören. Nachwuchs hast du Kagome und ihm also zugestanden, soviel wissen wir... anscheinend ist Kind Nummer 3 unterwegs... und die beiden bereits vorhandenen geben Rin die Möglichkeiten zur Neckerei. Oh je, diese Frau dürfte auch das einzige Wesen im Universum sein, das es lebend übersteht, Sess necken zu wollen^^
Aber hey, immerhin war zwischen den Zeilen zu lesen, dass Sess seinem Bruderherz (*hust*) zutraut, die eigene Familie zu beschützen. Immerhin ein Zugeständnis - und eine halbe Sorge weniger für Sess. Tut ihm wahrscheinlich gerade ganz gut.

Besonders zwei Stellen haben meiner Meinung nach die Gedanken und die Atmosphäre der ganzen Szene, des ersten Kapitel-Teils wunderbar wiedergespiegelt.
"Der Versuch, ihn möglichst schnell zu unterwerfen und ihm eine dargebotene Kehle abzuringen, war ungefähr so aussichtsreich gewesen wie Rin das Lächeln zu verbieten." - Der Vergleich zwischen den beiden Personen, um die Sesshômaru sich ernsthaft sorgt... das Wissen um die unankratzbaren, wenn auch ihm nicht immer ganz genehmen Verhaltensweisen... obwohl Minorus fehlende Unterwürfigkeit und Rins Lächeln ja nun wirklich nicht sehr ähnliche Charakterzüge sind, werden sie hier gleichbedeutend auf eine Ebene gestellt. Und so wie Sess bezüglich Minoru resigniert... denn, dass er das tut, zeigt sich allein daran, dass wohl jeder weiß, wie tatsächlich aussichtslos es wäre, Rin das Lächeln zu verbieten oder auszutreiben^^
"„Ein unkontrollierter Welpe, nichts weiter. Solche Dinge passieren“, konstatierte der Fürst der westlichen Länder und tippte mit einer Kralle ein wenig auf dem Lacktisch herum." - Ich weiß nicht, im ersten Moment musste ich an dieser Stelle fast lachen. Mir Sess vorzustellen, der hilflos, unruhig mit dem Finger, respektive der Kralle, auf der Tischplatte herumtrommelt... aber im Nachklang wird klar, wie viel das über seinen derzeitigen Gemütszustand aussagt. So eine kleine Geste... die würde er sich niemals erlauben, wenn er nicht völlig fertig wäre. Eigentlich kann er einem fast Leid tun.
Und genau dieses Fazit, das allein schon die beiden zitierten Stellen hervorrufen, war wirklich ein Leseerlebnis.

Der zweite Teil stand dem allerdings fast in Nichts nach. Nun schauen wir also mal wieder, wie es Kôhei ergeht [ich gehe mal davon aus, mein Kôhei wäre über diesen Namensvetter zumindest aktuell nicht gerade begeistert xD]. Aber auch bei dieser Rolle schleicht sich mehr und mehr Tiefe in den Charakter und langsam beginnt man sein Handeln, seine Beweggründe, seine Gefühle... und die hintergründigen Fäden der ganzen Geschichte Stück für Stück zu verstehen. Oder wenigstens zu entwirren.

Ja, dass er Reika - die ja offenbar dafür, dass Minoru seinem Vater über den Weg laufen konnte, mit dem Leben bezahlen musste - aufrichtig geliebt hat, schwingt nur zu deutlich mit, nicht nur in seiner Aussage, sondern auch zwischen den Zeilen. Langsam beginnt man, mit ihm zu fühlen, erhält Erklärungen für manche Handlung, auch für sein Auftauchen damals, nahe der Grenze, wo AhUhn sein Ohr einbüßte.
Aber wenn ich mir so die Anekdoten aus der Vergangenheit angucke, dann wird Reika ihren Sohn in etwa so sehr gehasst haben, wie der sie... oder?
Nun, von Minorus Mutti werden wir ja wahrscheinlich keine persönliche Perspektive mehr erfahren, demnach bleiben uns nur die äußeren Schilderungen.

Übrigens sehr interessant, was da für Gerüchte über Minoru herumlaufen. Und wenn man schon am Fuchsschloss über ein Verhältnis Sess-Rin nachdenkt... hat Sesshômarus Bemühen, dass man Rin nicht am frühen Morgen in der Nähe seines Schlafgemaches sieht, irgendwelchen Sinn? xD

Aber die ganze Chose zieht offensichtlich weitaus weitere Kreise, als bisher bekannt, der Fuchsfürst steckt mit drin, selbst ein hochrangiger General wie Kôhei ist nur eine Figur auf dem Schachbrett der Ränke... und dann hast du am Ende noch eine Überraschung in Petto: Shippô.
Ich bin ja echt gespannt, welche Rolle du unserem nun wahrscheinlich jugendlichen Füchschen zugestehst. Möglich ist ja vieles. Auch wenn ich nicht glaube, dass du ihn mutwillig gegen unsere Protagonisten handeln lassen wirst... wer weiß, wie sehr der arme Kleine... äh, der junge Herr in das Ränkespiel mit hineingezogen wird.

Antwort von Silberfrost am 27.01.2016 | 22:53 Uhr
Hallo Donoma!
Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr es mich freut, dass dich dieser – von außen betrachtet erste einmal gewagte Exkurs in private Gemächer – so sehr bewegt hat!
Hin und wieder braucht diese Geschichte einige Ausschweife zu anderen Perspektiven, allein schon, weil ich die auktorialen Pasagen bei Minoriu bewusst extrem begrenze. Dadurch ist alles sehr von Minorus persönlicher Meinung geprägt – die bescheidener Weise keinen Anspruch auf vollkommene Objektivität erhebt =p.
Gerade im Bezug auf Rin fällt sein Urteil ziemlich genervt und abweisend aus, wobei die Serienkenner mir vielleicht zustimmen werden, dass Rin als Kind zwar durchaus "kindisch" war (sei ihr vergönnt!), aber alles andere als eine nervige Charakterin, bei deren Erscheinen sich des Zuschauers Augen bis in die Orbita verdreht haben (da hatte ich definitiv andere Kandidaten für! *hust*). Es erschien mir einfach unlogisch, dass all die Zeit sie nicht in irgendeiner Weise verändert haben soll. Ich meine, sie hat mit Sango und Kagome zusammengehockt – zwei Frauen, die nicht gerade für ihre Wehrlosigkeit und Ehrfurcht vor Männern bekannt sind. Sie kann ja nicht bis an ihr Lebensende immer nach ihrem heiligen Retter schreien, sobald ihr jemand ans Leder will.
Dann wäre da noch Sesshomaru, der, wie du ganz richtig herausgestellt hast, ein kleines bis mittleres Problem hat. Ich meine, wie sieht das denn nach außen hin aus? Einem der mächtigsten Daiyokai ist ein Kind fünfzehn Jahre abhanden gekommen und nun hat er einen im Kern widerspenstigen, halbwüchsigen Sohn vor sich, der nicht nur fremd ist, sondern in manchen Belangen unbewandert wie ein Kind und in anderen viel weiter als dem Herrn Papa lieb ist. Dafür dass er sonst in allem unfehlbar scheint, muss das echt scheiße sein, gerade in diesen Angelegenheiten etwas übersehen/einen Fehler gemacht/nicht ganz aufgepasst zu haben. (Dazu aber im späteren Verlauf sicher mehr). Und dann ist da noch Inuyasha, der zwei – ja bald drei – Kinder hat und offensichtlich keine Sorgen. Tralala.. erst bekommt er das coolere Schwert und dann das chilligere Leben... wer hat da bei der Verteilung des Glücks nochmal nicht den Mund aufbekommen? Ah, genau. Der Schweigsame natürlich.^^
Dass er eine solche Niederlage aber nicht nach außen trägt, ist typisch er – und dass sie das durchaus bemerkt ist typisch Rin (wobei ich auch sagen muss, dass er bei ihr mit gewissem Bedacht meinerseits für seine Verhältnisse sehr freigiebig ist. Er lässt sich ja sogar zu einem Inuyasha-Gespräch breitklopfen. Was hat er von ihr auch schon zu befürchten?)
Was den zweiten Teil und den werten Kitsune-General angeht... nun, ich muss sagen, dass er mehr Tiefe bekommt, als ich eigentlich für ihn geplant hatte. Aber das ist gut so; viel besser als vorher geplant! Ich sitze schon mit bösem Grinsen vorm PC und reibe mir die Händchen diabolisch aneinander rot. Die Vergangenheit in besagter, abgelegener Berghütte ist noch so schön nebulös und ich freue mich, das langsam auseiander zu ziehen und Stück für Stück zu servieren. Natürlich ist alles vergangen und Minoru würde sagen, dass es deshalb völlig unsinnig ist, sich darüber den Kopf zu zerbrechen – aber er und seine Meinung.. das hatten wir schon^^.
*Summsel* Ja, die Gerüchte die da so kursieren würden Sessy sicher vor Wut innerlich platzen lassen, aber damit war sicher zu rechnen. Sie unterstellen ihm da nun sicher so einiges – mal ganz ab von der Unfähigkeit, ein Kind zu schützen. Da könnte Rin im Grunde auch gleich nackt aus seinem Zimmer kommen, wenn sie wollte; aber so gibt er dem eigenen Umfeld wenigstens nicht noch Wasser auf die Mühle. Die haben ja zumindest gesehen, dass an Minoru durchaus keine schnuffigen Ohren dran sind.
Und dann hätten wir noch Shippô! Wieder so ein Charakter, bei dem ich mich jetzt erstmal damit abfinden muss, dass er nicht mehr nur kniehoch ist! Was für ihn noch alles auf dem Plan steht – wer weiß =). Sicher ist nur, dass er im Dorf bei Inuyasha und den anderen sicher weniger "international" gelebt hätte. =p
Puh, wie gesagt, ich muss immer schauen mit den kommenden Kapiteln, dass ich wirklich zufrieden damit bin und meine wenig erfreulichen Prüfungen nicht zu kurz kommen. Aber wenn dann so eine Resonanz kommt, bin ich froh, die Kapitel doch nochmal x Mal zu überarbeiten.
Vielen, vielen Dank, Donoma! So viel Mühe, wie du dir mit dem Kommentieren gibst.. ich weiß gar nicht, was ich da noch sagen soll. Solche Reviews helfen einfach wahnsinnig weiter! Was angekommen ist, welche Vermutungen im Raum stehen (seeehr interessant!), was wirklich berührt hat und worauf ich vielleicht mehr achten muss. Einfach toll. =)
Ich hoffe, du bleibst dabei!!
12.01.2016 | 17:24 Uhr
Hoppala, na da haben wir ja einige Sprünge vorwärts gemacht. Und Minoru zeigt eine völlig neue Seite seiner Selbst. Unsicher zuerst, dann fast rachsüchtig. Dafür gibt Sess sich langsam regelrecht väterlich. Es war schön zu lesen, dieses Vater-Sohn-Kapitel und du hast es wiedereinmal geschafft, den beiden, obwohl sie beide oft auf den Mund gefallen sind, ein nachvollziehbares, wechselhaftes Gespräch anzudrehen.
Und der Humor kam auch nicht zu kurz. Myôga erleidet einen der Schocks seines Lebens und Sess sehnt sich nach Rins Offenheit... herrlich!

So, jetzt hat Minoru also seine große Form entdeckt - nachdem er durchgedreht ist und sogar Sess verletzt hat (Respekt! ^^). Würde mich ja schon interessieren, wie der 'Kleine' als Riesenhund aussieht.
Und was hat es mit dem eigentlich gesuchten Oni auf sich? Hat der sich einfach schnell genug aus dem Staub gemacht, oder steckt da mehr hinter, dass Sess und Sohnemann den Störenfried nicht aufgegabelt haben?

Es bleiben eine Menge Fragen offen, aber das Kapitel war wirklich, wirklich gut! Guter Einstieg ins neue Jahr, der auf eine Menge hoffen lässt ;)

Antwort von Silberfrost am 12.01.2016 | 17:51 Uhr
Ahh Donoma! Meine Jahresauftaktsrettung.
Ich bin so froh, dass es dir gefällt. Ich habe dieses Kapitel in mindestens fünf Fassungen geschrieben und war letzulich nur mit dieser halbwegs zufrieden (ich glaube, meine Beta meuchelt mich, wenn ich ihr nochmal sage, dass sie das Gelesene getrost wieder vergessen kann...).
So langsam müssen die mal aufhören, sich gegenseitig anzuschweigen, oder nicht? Immerhin sollte der jeweils andere der vermutlich einzig offene Gesprächspartner sein, wenn der Kleine irgendetwas lernen will. Dass der so zutraulich wird wie das eigentlich fremde Menschenmädchen wird sich der liebe Fürst allerdings in die langen, weißen Haare schmieren müssen.
Wie der Zwerg sich so als Riesenhund macht, dazu wird Papi sich noch äußern (kleiner Spoiler fürs nächste Kapitel, tehehe^^). Beißen kann er zumindest schon mal ordentlich, auch man das nun sicher nicht als Fleischwunde bezeichnen kann, was er da fabriziert hat. In die Enge getrieben aber durchaus ein Giftzwerg.
Nun, was die Oni da so treiben, das binde ich erstmal keinem auf die Nase. Aber es ist sicher auch davon auszugehen, dass in diesem großen Gebiet, das sich Westen nennt, so einiges rumkreucht. Und wenn der 'liebe' Taishô gut dastehen will, wäre es doch förderlich, wenn seine Ratsmitglieder nicht auf dem Weg zu ihm angeknabbert werden - wobei die sicherlich auch keine Mauerblümchen sind.
Vielen Dank für deine verlässlichen Kommentare!
Ach ja.. was Myôga angeht: Der hat einfach ein Talent, sich in solche Situationen zu reiten. Aber hey, wenn er weniger neugierig wäre, könnte er auch einfach auf Nachbars Katze durch die Weltgeschichte hoppeln (die schmeckt nur sicher richtig lahm).^^
13.12.2015 | 21:36 Uhr
Na holla, immerhin die Situation mit Rin weiß Sesshômaru gut zu analysieren. Dementsprechend sollte uns die Hoffnung nicht flöten gehen, dass es auch bei Minoru nur eine gewisse Eingewöhnung braucht.

Miroru hat derweil herausgefunden bekommen, dass er die ganze Zeit Großpapas Briefe sortiert hat, dazu gibt es die Bekanntschaft mit einem dämonischen Methusalem und als Dreingabe einen neuen Kimono. Einen, der Minoru offenbar gefällt.
Weniger dürfte ihm Rins Psychoanalyse gefallen haben... aber das war abzusehen. Wie gut, dass Naivität und Gutgläubigkeit bei Rin nicht dasselbe sind und dass Sess noch dazwischengegangen ist, andernfalls hätte es wohl ein Blutbad gegeben. Wie Minoru schon selbst herausgefunden hat: Einen Angriff auf Rin hätten wohl beide Beteiligten nicht überlebt.
Aber immerhin bekommt Minoru also ab Morgen Unterricht. Bin gespannt, welchen Charakter du dem Heeresleiter gegeben hast. Bisher kommt er zwar erfahren und gesetzt rüber, aber viel wissen wir von ihm ja noch nicht.
13.12.2015 | 12:47 Uhr
Nicht doch, wir wollen doch MINORU nicht vorwerfen, dass er Verständnis für die Dienerschaft aufbringt, sich dieser auch noch annimmt und sie höchstwahrscheinlich vor einer Strafe von Papi bewahrt. Mal ganz davon abgesehen, dass sich ja zumindest die Dienerin korrekt verhalten hat. Oder wie soll man diesen Teil des Kapitels jetzt zusammenfassen xD
Jedenfalls... alles ganz harmlos.

Derweil Myôga sich wieder blicken lässt, dabei immerhin einige annehmbar hilfreiche Informationen streut. Zum ersten Mal wird Inu erwähnt, auch wenn ich tatsächlich bezweifle, dass Minoru seinen Onkel in naher Zukunft freiwillig kennenlernen wird. Aber unfreiwillig... wäre dir zuzutrauen^^
Mit dem Herrn Großpapa braucht er sich ja immerhin nicht mehr herumzuschlagen, so fies das unserem lieben Papa-Hund gegenüber klingen mag.
Allerdings, will ich wissen, in welchem Desaster ein Treffen zwischen Minoru und Mama-Hund, sprich Sess' Mutti enden würde? Lieber nicht... oder?

Und bei Sess selbst weiß man noch nicht so wirklich, ob er überhaupt eine Ahnung hat, was er mit seinem Sohn anfangen soll. Ich meine, Beschäftigung ja, über deren Sinn lässt sich streiten, aber... wie wäre es mal mit sinnvollen Sachen, wie der Yôki-Kontrolle? Die scheint Minoru ja noch (verständlicherweise) einige Probleme zu bereiten.
Generell ist die Situation noch nicht so wirklich geklärt. Klar, Rin verhält sich unbefangen wie eh und je, auch wenn sie erstaunlich wenig auftaucht... Jaken nervt, wo er geht und steht... aber sonst? Das alles hier kann sich aktuell in jede erdenkliche Richtung entwickeln.

Was Jaken und die Kröte angeht... das bürgert sich irgendwie ein, ja. Ist so ein schönes, halbernst gemeintes Schimpfwort. Ich meine, ich weiß auch, dass er faktisch ein Kappa ist, aber da nur halb danach aussieht und sich vor allem nicht so verhält... obwohl... ein Kappa ist ja stark, solange er das Wasser in seiner Kopfschale hat. Höflich ist er auch, deswegen soll man ihn ja zur Verneigung zwingen, damit er das Wasser verschüttet. So oft wie Jaken sich ganz von selbst verneigt, würde das zumindest seine Schwäche erklären xD

Antwort von Silberfrost am 13.12.2015 | 13:31 Uhr
Bisher tatsächlich alles sehr harmlos. Eine kleine Verschnaufpause darf der arme Kleine aber auch mal haben. Wenn ich ihm jetzt noch etwas zwischen die Füße werfe, kippt er mir ganz um. Und da gäbe es so, so viele Möglichkeiten, dies zu tun, dass ich mit Bedacht diese Box des Grauens lieber eine Weile zuklappe. Dazu gehört auch, dass ich ihm Inuyasha nicht direkt nach Sesshomaru zumuten kann. Ich meine.. wie soll er den Kontrast überstehen? Und dann rennt der auch noch mit einer Menschenfrau durch die Gegend, die zu allem Überfluss eine Miko ist. Spätestens da geht für ihn der Rest des Verständnisses vor die Hunde *hust, dummer Wortwitz, hust*. Ich glaube, der gute Großpapa wäre besser mit Minoru zurecht gekommen, weil er einfach deutlich nahbarer war, als der derzeitige Taisho - zumindest in meinen Augen. Großer Bestandteil besagter Box des Grauens ist Sess' hochverehrte Mutter. Herrlich, wie du ahnst, was da so in der Luft schwirrt. Sie ist derzeit (!) zum Glück nicht anwesend. Dass sich dieser Umstand aber bald ändern wird, ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche. Spätestens wenn sie Wind davon bekommt, was da so abgeht und da das alles Schladdertanten und Quatschköpfe sind, kommt das sicher früher oder später bei ihr an.
Aber du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Sess hat nicht so diiiie perfekte Idee, was er mit seinem Sohn macht, ehe der nicht erst einmal zur Ruhe kommt. Da ist doch so ein störender Stapel Papier, der da seit Togas Zeiten sein Dasein fristet nur allzu perfekt. Mit Rin werden wir in Zukunft auch wieder auf Tuchfühlung gehen, wobei jeder ahnen kann, dass gerade das sehr explosiv sein könnte - weswegen auch sie mit Sicherheit darum gebeten wurde - während alle anderen ordentlich Zunder bekommen haben - nicht zu oft zu ihm zu gehen. Soweit so gut, Papi hat ihm die Leute vom Hals gehalten. Nun muss er nur noch lernen, wie man mit einem Kind umgeht, das nicht ist wie Rin und von dem man tatsächlich etwas erwartet. Mit Rin hatte er immerhin nie Probleme und wenn man es genau nimmt, hat Kaede sie letztlich aufgezogen. Ich denke nicht, dass sie da nur 2-3 Jahre geblieben ist. Aber dazu kommt sicher noch etwas... auf jeden Fall dürfte er daran zu knabbern haben, dass er sich mit einem Halbwüchsigen auseiandersetzen muss, den er nicht kennt.
Wasserschale! Dann weiß ich zumindest, was er unter dem Hut hat. Hoffen wir, dass Kagome ihm eine verschraubte Plastikflasche mit Wasser geschenkt hat. Wenn er die darunter tragen würde... das wäre doch mal was!! Oh, mir gehen der Zeit viel zu viele wenig ernste Kapitel im Kopf herum. Ich sollte auch die mal zusammenschreiben, aber da muss der arme Jaken wieder leiden.
Ich bin immer noch so glücklich, dass du so fleißig kommentierst und ich durch deine Kommentare nochmal selber ordnen kann, was angekommen ist. Vielen, vielen Dank!
Ich stelle nachher vermutlich noch das nächste Kapitel hoch und bin gespannt, wie viel dessen, was sich im letzten noch Lückenhaft gezeigt hat, sich weiter ausbaut.
Zumindest werden noch ein paar Leute hinzukommen und abermals etwas Burgleben aufgerollt, bevor wir langsam wieder in spannendere Gefilde zu rutschen beginnen. 2 Kapitel Verschnaufpause muss auch reichen! =D
07.12.2015 | 16:06 Uhr
Na, das fängt ja gut an.
Bei HERRLICHEM Wetter brechen wir auf, ein Fürst, eine Kröte, ein Reitdrache und ein Bündel Unsicherheit. Und als wir bei ebenso HERRLICHEM Wetter ankommen, gesellt sich noch Angst und wortwörtliche Torschlusspanik dazu. Armer Minoru.
Aber hey, immerhin hat Jaken sich sehr nett gezeigt und selbst Sess lässt sich dazu herab, drei Worte mehr zu reden, als unbedingt nötig. Und er macht sich Gedanken über seinen Sohnemann. Dürfte der Anfang von ein bisschen mehr Verständnis sein.
Und ich bin sehr gespannt, wie sich DAS jetzt weiterentwickelt. Mit der Ankunft im Schloss schlagen wir ein ganz neues Kapitel der Geschichte auf und ich glaube ja, damit geht es erst so richtig los, oder? Von den Wölfen haben wir uns ersteinmal gelöst, jetzt darf Minoru sich mit den Hunden, mit seinem Herrn Papa - und mit Rin - arrangieren. Und wer weiß, was sich derweil im Hintergrung zusammenbraut. Eine Menge, fürchte ich jedenfalls...

Übrigens, Hut ab, zu der Beschreibung der Schlossanlage. Du hast die Fachausdrücke zwar kenntlich gemacht, aber schön in den Text eingewoben. Für den Leser heißt es wohl jetzt ersteinmal Vokabeln lernen^^

Antwort von Silberfrost am 10.12.2015 | 22:41 Uhr
Ich finde es überragend, wie gut sich Kröte für den armen Jaken so ubiquitär einbürgert. Als leide er so schon nicht genug =D. Minoru hat wirklich Angst, dass dieses Tor sich für ihn nie wieder öffnet und wenn man Jahre lang gelebt hat wie er, ist das sicher noch ein Stückchen schlimmer als vieles, was er sich so ausmalen kann. Ob die Grundlage für ein tieferes Verständnis zwischen den beiden gelegt ist, wollen wir mal lieber etwas distanziert betrachten. Minoru ist sicher auf seine Art umgänglich, wenn man ihn richtig anpackt - dasselbe gilt meiner Meinung nach für Sessy. Aber Minoru ist nicht Rin und der Herr Fürst im Gegensatz zu Nobu sicher etwas zu nah an der Perfektion. Missverständnisse und Unklarheiten vorprogrammiert. Wie so oft im Leben: Reden hilft. Finde den Fehler an der Stelle.
Vielen Dank für deinen wie immer herrlich erfrischenden Kommentar - und das Lob! Ich hoffe, die Burg verbildlicht sich in den nächsten Kapiteln noch ein wenig und wird differenzierter. Ich will hier aber keinen zum Vokabeln büffeln prügeln, nur für manche Dinge in diesem Bau gibt es treffendere und präzisere Worte im Japanischen. So wie Obi... ich würde nie versuchen ihn als Stoffgürtel oder so etwas zu bezeichnen und wollte unbedingt eine klassische Burg als Hauptsitz haben =).
Das nächste Kapitel kommt sicher bald. Es braucht noch einen kleinen Feinschliff, aber ich hoffe, es löst einige offene Fragen - wenn auch nicht die tiefsten =D.
02.12.2015 | 23:30 Uhr
... und dabei nicht im Geringsten auf die Idee zu kommen, da er selbst der Grund für diese Scheu sein könnte...
Ich fürchte, Rin wird in dieser Beziehung als Mittlerin eine Menge zu tun bekommen xD

Aber das Kapitel war mal wieder herrlich und so voller Spitzen... dabei ergeht es unserem lieben Minoru gar nicht so gut, wie man es sich wünschen würde. Während Takeru verknallt ist, aber inzwischen einen klaren Kopf wieder hat und Nobu sowieso meistens auf seinen eigenen Spaß bedacht ist, dabei aber seine Weisheit nicht ganz ablegen kann, steht Minoru zwischen sämtlichen Stühlen und es scheint nicht so, als würde ihm in naher Zukunft mal jemand sagen, welcher dieser Stühle nicht unter ihm zusammenbricht.
Immerhin hat er sich von Takeru entscheiden lassen, dass er mit seinem neugewonnenen Vater gehen wird und irgendwie... macht so manches von Minorus verstocktem, sprachfaulem Verhalten auch Sinn, jetzt wo man weiß, wessen väterliches Erbe da drinsteckt^^
Die Anekdote mit der Fuchskoralle deutet derweil noch einmal mehr darauf hin, dass verdammt viel hinter dieser Geschichte stecken muss und uns noch eine ganze Menge erwartet. So viel Aufwand... kann ja wohl schlecht für Nichts gewesen sein. Ich traue dir allerdings zu, am Ende für sämtliche Seiten nachvollziehbare Beweggründe zu finden.

Jetzt bin ich ersteinmal gespannt, wie es Minoru in der ersten Zeit mit seinem Papi ergehen wird. Nehmen wir im nächsten Kapitel schon Abschied von den Wölfen? Wahrscheinlich, oder...?

Antwort von Silberfrost am 06.12.2015 | 20:35 Uhr
Hey ! =)
Vielen Dank für deinen Kommentar!! Ich glaube, Minoru hätte wirklich ieber einen Stuhl aus massivem Granit - in der Hoffnung, dass der zumindest ein wenig mehr aushält. Minoru hat sich "gehen lassen". Durchaus. Ich möchte auch Takeru wünschen, dass er mit diesem Ratschlag nicht voll daneben gegriffen hat. Nicht, dass Minoru ihm das dann übel nehmen würde, aber es wäre allgemein einfach besser für die Gedankenwelt aller.
Verstockt und sprachfaul ist der Gute, ja... tihihi, ob das alles Erbe ist, sei allerdings erst einmal dahingestellt und ob der werte Herr Vater nun aber eine genaue Ahnung davon hat, was bzw. wen er sich da gerade wirklich mitnimmt, darf graduell bezweifelt werden. =p
Für Nichts war das ganze Drumherum sicher nicht, aber keine Angst, es sollte nachher alles (abgesehen von kleinen Punkten der gewollten Interpretationsfreiheit), ein schickes, klebriges Spinnennetz ergeben - auch wenn wir bisher sicher nur einige Streben davonn haben.
Was die Vorausahnung für das nächste Kapitel betrifft: Tun wir. Und noch ein wenig mehr. Ich lade es vielleicht heute Abend schon hoch - sozusagen als Nikolausgeschenk =D
Wer großer Fan von Sesshy und Co ist, darf sich auf die kommenden Kapitel ein wenig mehr freuen. So schnell werden wir uns nicht mehr vom "jungen" Inu no Taishô und seiner herzzerreißend sabbeligen Kröte trennen - freu dich Mino, der grüne Kobold ist auch daaa =).
24.11.2015 | 07:52 Uhr
OK.
Das muss ersteinmal verdaut werden.
Klar, ein Erbe muss nicht unbedingt ein Sohn sein, auch wenn Minoru jetzt gerade so denkt, aber... irgendwie deutet es gerade darauf hin, hm? Ist Minoru tatsächlich Sesshômarus SOHN?
Damit dürfte auf jeden Fall geklärt sein, wo seine Stärke herkommt, die damals im Kampf einmal ausgebrochen ist. Noch kann Minoru sie zwar nicht abrufen, aber... er hat sie ja, das wissen wir.

Insgesamt war das Kapitel jedenfalls ein Wechselbad der Gefühle - und das nicht nur, weil Takeru unsere lieben - jetzt doch reinen? - Inu Minoru in den See geschubst hat.
Mal abgesehen davon, dass das Spiel zwischen Takeru und Yumiko sehr witzig mitzuerleben ist... schlüpft Nobu zwar mehr und mehr in die Vaterrolle, aber nicht nur Minoru fragt sich, was wirklich dahinter steckt.
Nun, jetzt, wo es... wenn ich dich richtig verstanden habe... einen zweiten Anwärter auf diese Rolle gibt, werden wir Nobus Gründe höchstwahrscheinlich irgendwann einmal erfahren. Vorerst durften wir uns mit einem ungewöhnlich gesprächsbereiten Sess herumschlagen. Du hast es aber trotz des recht ausgewogenen Dialogs geschafft, Sessy absolut realistisch darzustellen, kleines Lob am Rande an dieser Stelle.

Derweil Jaken nervt und Myôga fast ersäuft. Letzterer könnte einem ja fast Leid tun, aber... mich würde eigentlich fast mehr interessieren, wie der liebe Floh auf Sess' Eröffnung reagiert hat. Wusste es es schon oder ist er in Ohnmacht gefalen? Zutrauen würde ich ihm beides.

So oder so dürfte dieses Kapitel bewiesen haben, wie viel mehr hinter Minoru steckt, als er selbst wohl jemals geahnt hat und ich bin sehr gespannt, was du dir für diese Story noch ausgedacht hast...

Antwort von Silberfrost am 24.11.2015 | 15:45 Uhr
Huhu :)
Vielen Dank für deine Rückmeldung!
Um der Verwirrung vorweg zu greifen: ja er ist tatsächlich sein Sohn. Hätte ich das kaschieren wollen, hätte der gute, kleine, arme Wuff zumindest grüne Augen bekommen oder so etwas :p. Abrufen kann er allerdings tatsächlich ziemlich wenig und im Vergleich ist er nun wirklich eher... hmm, wie drückt man das schonend aus... erbärmlich. Aber na ja.. er ist gerade mal fünfzehn. Da reicht vermutlich als Lob, dass er allein nicht verhungern würde.
Takerus Ausgelassenheit gegenüber Minoru.. nun, Takeru hat irgendwann die Distanz zu ihm völlig verloren und ist vermutlich auch der einzige, der sich so etwas erlauben kann, ohne nachher zumindest eine blutige Nase zu kassieren. Unser kleiner Weißer ist zwar nicht wirklich ein ernstzunehmender Gegner, aber er kann dann doch erstaunlich unangenehm werden, wenn er es für nötig erachtet - bei Takeru eben nicht sooo sehr.
Nobus Ambitionen sind tatsächlich noch sehr schleierhaft, ich bin aber selbst überrascht, wie gut dieser Charakter mittlerweile Fuß gefasst hat - großes, grimmiges Dosanko-Tier.
Dein Lob nehme ich mit großer Erleichterung dankend an. Meine Beta bezeichnete diese Konversation treffend als "Gespräch of Doom". Ich bin beinahe durchgedreht, bis ich endlich einen akzeptablen Weg gefunden habe, diese beiden eigentlich stummen Fische miteinander reden zu lassen - sonst hätten wir ein Kapitel aus Starren und Schweigen gehabt und das will nun wirklich kein Mensch lesen! (Wobei unser werter Taishô während seiner ersten Auftritte in Inuyasha erstaunliches Sabbelwasser gesoffen haben muss, so viel wie er da von sich gibt - und Inuyasha auch noch "kleiner Bruder" nennt. Ich schaue bis heute dumm aus der Wäsche, wenn ich diese Szenen sehe...).
Was Jaken und Myôga noch so zu dem Gedrummel zu melden haben, werden wir noch sehen :D.
Eins kann ich aber auf jeden Fall sagen: Dass wir nun die familiären Verhältnisse ein wenig geklärt haben ist hilfreich, aber beim besten Willen nicht der Hauptplot (in der Ursprungsfassung befinden wir uns gerade mal um die Seite 20 herum und stolpern etwas gradliniger voran). Mal sehen, wann diese FF ein Ende nehmen wird - aber damit habe ich es nun wirklich nicht eilig.
17.11.2015 | 18:40 Uhr
"... bin ich an den Hof seiner verschrobenen Ehrwürdigkeit gegangen und habe ihm mitgeteilt, dass ich seine Tochter heiraten werde."
Ich hab mich an dieser Stell echt gekugelt, vor Lachen.
Ich meine, Nobu hast du sowieso als herrlichen, wunderbar vielschichtigen Charakter herausgearbeitet, aber dieses Kapitel hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Und dieser Satz da oben erst Recht. Man hat zwar eine ganze Weile gebraucht, bis man als Leser merkte, dass Nobu es zwar völlig unterschiedlich einkleidete, unseren beiden Jungspunden aber im Grunde die gleiche Weisheit mit auf den Weg gegeben hat: Man kann nicht alles an seinem Schicksal beeinflussen, aber man kann es versuchen.
Oder um ein weit verbreitetes Zitat zu nehmen: "Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." Könnte Nobus Wahlspruch sein, auch im Bezug auf die Andeutungen, dass er in seiner eigenen Lebensgeschichte durchaus Fehler sieht, hm?

Auf jeden Fall passiert hier zwar handlungsmäßig nicht viel, in der Charakterentwicklung aber eine Menge. Nicht nur, dass Takeru mal echt zum Nachdenken und Argumentieren gezwungen wird, bei Nobu zwar vor eine Wand rennt, sich dafür aber mit dessen Tochter erstaunlich gut versteht, sodass das am Ende doch noch nach grünem Zweig aussieht... bekommt Minoru die volle Portion Nobu ab. Mitsamt Biographie, einer Einführung in dämonische Politik, einem Anflug Lebensphilosophie - und der wahrscheinlich sehr seltenen Gelegenheit, Nobu zu überraschen, als man auf Minorus Yôki zu sprechen kommt. Ich bin ja wirklich mal gespannt, was du da noch hinter aufgebaut hast, denn da Minorus Yôki im Kampf ja wohl einmal gänzlich unbekannte Stärke angenommen hat, bleibt anzunehmen, dass Minoru sich vielleicht selbst nicht ganz richtig kennt. Oder was auch immer du dir noch ausgedacht hast. Mittlerweile traue ich dir fast alles zu^^

Antwort von Silberfrost am 17.11.2015 | 20:41 Uhr
Ich glaube, besser hätte ich seine Lehren auch nicht herausarbeiten können. IHoffentlich hast du mir nicht auf die Finger, wenn ich das Zitat an anderer Stelle nochmal verwende? Ich mag Nobu mittlerweile auch mehr als ich eigentlich vor hatte =D. Er findet auf jeden Fall nicht, dass er ganz fabulös alles richtig gemacht hat, aber das kann sehr wahrscheinlich auch keiner von sich behaupten und mit Sicherheit erst recht niemand, der mehrere tausend Jahre alt ist.
Die Handlung ist in diesem Kapitel etwas sehr kurz gekommen, das stimmt. Aber wie du auch schon andeutest, wird sich da bald wieder etwas ändern. Etwas Durchatmen sei unseren armen Kleinen ja auch vergönnt, bevor ich sie wieder in den Abgrund (oder Ähnliches) treibe^^ (nein, ich grinse nicht.. :p). Minoru ist ja wenigstens so schlau und weiß, dass er wenig weiß. Sehen wir mal, wie wenig das wirklich ist.^^ Fast alles? Oooh, dann hab ich ja Narrenfreiheit! =p
Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bin froh, dass es dir immer noch gefällt!
Viele liebe Grüße =)
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