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Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
04.09.2020 | 00:46 Uhr
Ich fühle einfach alles was du gesagt hast. Ich hoffe bald kommt ein neuer Fakt und ich mag deinen Schreibstil.

Liebe Grüße
Alexa
27.01.2018 | 17:04 Uhr
Ich mag das. Also was du schreibst. Wirklich.
Schau mal, ich bin jemand die noch am Anfang ihres Lebens ist, die noch viele Probleme vor sich hat, und zusätzlich einfach nur Angst hat, alles falsch zu machen, alles falsch zu leben, etwas zu werden, wofür sich der ganze vorherige Scheiß nicht lohnt, oder einfach die Tatsache das ich das Gefühl habe nichts zu finden wofür sich das Aufwachen lohnt. Umso besser ist es ab und zu von jemanden zu hören dass es normal ist im Chaos zu sein, und das man vielleicht mal seinen Platz finden wird.
Ich hab keine Ahnung ob ich dir das schreiben konnte was ich denke, und ich bin mir sicher dass ich darin verkackt habe zu zeigen was ich denke, aber danke dafür dass du dieses Kapitel mit uns geteilt hast!
Liebe Grüße und einen schönen Tag noch!
Devil

Antwort von I am not Zorro am 09.02.2018 | 06:39 Uhr
Hallo liebe little bad devil,
das gesamte Universum strebt nach Entropie (wissenschaftliche Bezeichnung von Chaos), wieso sollte der Mensch das einzige Lebewesen sein, was sich diesem Streben wiedersetzt? Niemandes Leben ist perfekt, aber das vergisst man manchmal, denn wer postet schon auf Instagram, Facebook oder wo auch immer, wenn es ihm gerade scheiße geht und so lebt man leicht in dem Glauben, dass man die einzige ist, die bei der Reise nach Jerusalem noch steht. Alle anderen haben einen Freund, alle anderen haben einen Job, alle anderen heiraten, alle anderen bekommen Babies. Aber man darf nicht vergessen, dass man nicht "alle anderen" ist. Es gibt nicht den Weg glücklich zu sein. Es gibt viele. Und glücklich sein, muss man auch nicht die ganze Zeit. Niemand ist 365 Tage im Jahr 24/7 glücklich und das ist okay so.
Wir sind Menschen. Wir dürfen traurig sein. Wir dürfen wütend sein. Wir dürfen Angst haben und es liegt an niemand anderem als uns selbst uns das zuzugestehen. Angst ist per se nicht schlecht. Ich habe große Angst davor jemanden umzubringen und das macht mich denke ich in meinem Job besser, was wiederum sehr gut ist. Aber wieso hast du Angst zu verkacken? Wenn ich das mal so fragen/sagen darf? Sieh dich um! Du bist bis hier gekommen! Vielleicht bist du noch am Anfang deines Lebens und vielleicht ist das für dich gefühlt noch nicht weit, aber es gibt X-Personen, die es nicht so weit geschafft haben und sicherlich einige, die es in einen Schuhen nicht soweit geschafft hätten. Es ist auch überhaupt nicht schlimm, dass man noch nicht weiß wieso man hier ist und wieso man jeden Tag aufsteht. Wusste ich auch sehr lange nicht. Aber man muss darauf vertrauen, dass man es irgendwann raus findet. Man muss auf sich selbst vertrauen. Irgendwann findet man es, ganz sicher. Man kann das auch nicht forcieren. Wenn man versucht Glück zu erzwingen, dann ist es wie mit dem Pupsen wenn man zu sehr presst kommt nur Scheiße bei raus. :D
Aber, ich habe nicht den allgemeinen Lebensweg gefunden. Ich habe keine Ahnung, ob ich richtig liege oder ob ich mir in zehn Jahren denke, was für einen Mist ich doch gebaut habe. Aber das verleiht dem ganzen doch die Würze oder? Hit or miss? Keine Garantie für gar nichts. Es ist spannend und auch wenn es anstrengend ist, ich will wissen wie es ausgeht und du kannst genau so gespannt sein, dein Weg kann dich noch überall hin führen.

Und nein, du hast nicht verkackt rüber zu bringen was du denkst.
28.02.2016 | 02:22 Uhr
Hallo,
wow und Dankeschön, dass du dir so viel Zeit für meine Fragen genommen hast.
Das Kapitel war interessant ( wie immer ;) ) . Und ja, die Fragen sind auch zu meiner Zufriedenheit beantwortet. ^^
Diese Antriebs, dass innere Feuer, dass du beschreibst und was dich zum weitermachen bringt, kenne ich in gewissen Maßen.
Sofern jemandem Unrecht geschieht oder ich jemanden Verteidigen will, kämpfe ich bis auf's Blut.
Aber bei dem kleinen Sachen, vor allem wenn sie nur mich betreffen, kriege ich einfach nicht den Arsch hoch.
Da versuche ich immer irgendwie Dinge aufzuschieben, bis kurz vor Schluss und musst dann in Hyperpanik alles auf einmal erledigen . Währenddessen rechtfertige ich mich natürlich vor mir selbst, dass es dieses Mal eben nicht früher ging ( auch wenn ich den ganzen Tag davor nur vor der Glotze hing) und sage mir das ich nächstes Mal aber wirklich,wirklich früher anfangen werde....
Ich will nach dem Abitur Jura studieren, möglichst mit meiner Zwillingsschwester zusammen und dann Rechtsanwalt werden. Wenn ich mir für meine Zukunft ein Wunschszenario aussuchen dürfte , wäre es einen eigene ( hoffentlich erfolgreiche ) Anwaltskanzlei, in der ich und meine Schwester zusammen arbeiten.
06.02.2016 | 21:20 Uhr
Es Ist unheimlich spannend deinen Lebensweg mit zu verfolgen.
Woher hast du nur die Kraft genommen immer weiter zu machen?
Du schreibst selbst von dir eine graue Maus zu sein, aber du kommst mir mehr wie eine Löwin vor!
Du kämpfst aufopferungsvoll für dich und auch für andere und hast anscheinend unendlich viele Erfahrungen mit Menschen gemacht.
und außerdem ( ganz nebenbei ^^) hast du noch eine super interessanten Schreibstil.
Hattest du in der Schule wirklich noch überhaupt keinen Plan, was du mal machen wolltest? Hat kein Praktikum geholfen die Richtung zu weisen?

lg Louisette

Antwort von I am not Zorro am 24.02.2016 | 19:00 Uhr
Hallo,

entschuldige, dass ich jetzt erst reagiere. Vielen Dank erstmal für dein nettes Review. Ich hoffe, dass Kapitel 11 irgendwie deine Fragen beantworten kann, ohne dabei überheblich oder arschig zu wirken. Es gibt natürlich Leute, die wissen schon seit dem Kindergarten, was sie werden möchten und die ziehen diesen Weg natürlich direkt durch. Meistens sind das aber auch Menschen, die Ärzte in der Familie haben und denen dieser Weg nicht ganz unbekannt ist. Ich bin in meiner Familie eigentlich so ein kleiner Pionier. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommt, alles was ich schon immer wusste war: Ich gehöre in kein Büro.
Das war alles.
Vielleicht stelle ich nach dieser langen Zeit, die ich jetzt schon hier in dem Beruf bin irgendwann doch noch fest, dass das nichts für mich ist.
Kann alles passieren.
Vielleicht kommt irgendwann für mich der Einsatz, der über mein Vorstellungsvermögen hinaus geht. Gerade im Gesundheitswesen ist Überforderung ein Gefühl, dass man absolut nicht gebrauchen kann.
Ich weiß, dass das was ich im Moment mache für mich richtig ist und wenn alles schief läuft, dann mach ich doch noch ne Gulaschkanone auf :D
Wo willst du denn hin, nach deinem Abitur? :)
02.12.2015 | 19:32 Uhr
Liebe J.,

niemals zuvor habe ich dir so sehr zugestimmt wie jetzt gerade.

Meine Oma ist vor ein paar Jahren gestorben und ich bin immer noch untröstlich. So viele Dinge, die ich nun nicht mehr fragen, sagen kann. Ich habe die Zeit mit meiner Oma immer genossen und nichts verpasst, weil ich es nicht zu schätzen wusste. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe immer sehr bewusst die Zeit mit meiner Oma genossen. Sie hat mir so viele Dinge beigebracht - und ja, auch von ihr gab es gestrickte Pullis, die ich heute mit allen inzwischen vorhandenen Löchern in Ehren halte, schließlich gibt es nun keine mehr! - aber ich hätte gerne noch einmal 80 Jahre mit ihr gehabt.

Das gleiche gilt für den, ich sage mal, zweiten Teil deiner Geschichte. Meine Katze ist inzwischen alt und krank und braucht auch schon mehr Aufmerksamkeit und Pflege als noch vor einem Jahr. Aber ich genieße jeden Tag. Denn noch ist sie bei mir, schnurrt mir ins Ohr und liegt auf meinem Arm, während ich versuche, ein paar Wörter in die Tastatur zu knoten. Eines - vielleicht schon nahen - Tages wird das vorbei sein.

Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Nichts ist für die Ewigkeit.

Vielen Dank für dieses Kapitel, liebste J.


P. S. Wie geht es unserer kleinen Fledermaus denn? Irgendwie gehört er nun ja auch mir, nachdem ich ihn in meiner Geschichte habe. :-D

Antwort von I am not Zorro am 08.12.2015 | 19:37 Uhr
Hey,

es freut mich, dass dir dieses Kapitel gefallen hat, auch wenn es wieder ziemlich gedrückt ist von der Stimmung her.
Der Fledermaus geht es gut. Wir können uns allerdings nicht so oft sehen zur Zeit. :/ aber ich hoffe, dass das bald besser wird.
04.10.2015 | 23:44 Uhr
Hier! Ich! Ich! Ich kenne den Zonk. Den habe ich auch oft hinter meiner Tür, meinem Vorhang, dem Tor. Aber bei mir artet das nicht darin aus, dass ich in Möhrensuppe hocke und Menschen rette. (Ich werde nie wieder Möhrensuppe essen können und mir auch nie wieder Würstchen irgendwo rein schneiden).
Wie immer habe ich voller Spannung dein Kap. gelesen und warte wieder auf das Nächste!
An :-*
28.09.2015 | 19:29 Uhr
Yo J!
(Man beachte die Insider-Anrede... hihihi....).
Obwohl du es mir wahrscheinlich nicht glauben wirst und auch vermutlich nicht verstehst, wo das herkommt, aber mein Respekt vor dir und deinem heldenhaften Leben wird immer größer. Wenn ich deine 50 lese, fühle ich mich wie der letzte Schlaffi, der das Stinkonormalo-Leben so vor sich hinlebt, ohne überhaupt zu bemerken, wie die Zeit verrinnt. Ich fühle mich ganz klein und wurmig.... :)
:-*
An
23.09.2015 | 00:12 Uhr
Weißt du, ich finde es nicht schlimm, wenn man im Leben lernt, sich durchzusetzen und nicht immer nur ausnutzen zu lassen. Das macht einen nicht automatisch zum Arschloch. Ein Arschloch ist der, der es bleibt, obwohl alles läuft und alle sich bemühen. Du brauchst dich nicht klein machen oder abwerten, weil du eine strenge Ausbilderin bist. Das ist für die anderen zwar zunächst eine harte Schule, aber die haben es am Ende auch drauf! Ich finde dich trotzdem charmant. (Ich kann das ja auch, bin ja schließlich nicht deine Azubine.... hihihi)....
An :-*

Antwort von I am not Zorro am 23.09.2015 | 00:38 Uhr
Vielen Dank :D

Ich wollte es ja nur einmal erwähnt haben, bevor jemand auf die Idee kommt, ich wäre die Rächerin der Witwen und Waisen.

Ich bin primär ein Mensch, mit Launen und allem drum und dran :)
04.09.2015 | 21:26 Uhr
Respekt, dass du nach der ersten Erfahrung die Stärke hattest, eine zweite der ersten beizufügen... Wahnsinn. Ich bin voller Demut für deinen Mut!

Antwort von I am not Zorro am 04.09.2015 | 22:00 Uhr
Oh je Demut :-o bitte, bitte, wirklich bis zum Schluss abwarten bevor man irgendetwas mir gegenüber äußert, das über Argwohn hinaus geht.
Es war keine reine Menschenliebe, die mich dazu brachte. Ich hatte einfach noch genügend Zeit über (sieben Jahre Höchststrafe) und wusste nicht welcher Beruf im Gesundheitswesen meiner werden könnte.
Dennoch danke für deine Worte. Aber verdient haben sie die Leute, die dass länger machen als ich und eben diese Leidenschaft und Liebe zum Menschen bewahrt haben.
xcheshire (anonymer Benutzer)
04.09.2015 | 13:31 Uhr
Huhu~

Die Sache mit dem FSJ kenn ich, ich hab meins gerade erst hinter mir, aber in der Altenpflege. Natürlich auch gleich nach der Schule.
War irgendwie auch nicht gerade eine gute Idee.

Es war sicherlich nicht wie bei dir in der Psychiatrie, aber meh. Bei meinem ersten Tag stand ich da wie bestellt und nicht abgeholt und hatte keine Ahnung von nichts.
Hatte vorher nicht viel mit hochgradig dementen Leuten zu tun oder dem ganzen Rest.

Aber im Nachhinein fand es ich es gar nicht so schlimm, war halt eine Erfahrung wert und war eigentlich ganz cool. c:

Liebe Grüße c:

Antwort von I am not Zorro am 04.09.2015 | 13:52 Uhr
Hey,

ja, es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert gewesen, das will ich dem auch gar nicht absprechen, aber ich weiß ja nicht wie es bei dir war, aber ich habe irgendwann Schichten übernehmen müssen (ohne jemand examiniertes dabei) und das fand ich nicht schön. Man sollte sicherlich die Gelegenheit haben den Beruf und die Soziale Arbeit generell kennen zu lernen, aber sicher nicht im Alleingang...

Ich war froh, als es vorbei war. Es hat mir sicherlich viel gebracht, aber nochmal würde ich das nicht mitmachen.
03.09.2015 | 20:50 Uhr
Deine lustige Art, auf dich selbst zu blicken, finde ich toll. Ich hoffe, dir fallen noch mehr Fakten zu dir ein, die du dann genauso charmant verpackst wie Punkt 1.

Antwort von I am not Zorro am 04.09.2015 | 13:45 Uhr
Hallo,

ich wurde schon vieles genannt, aber charmant war da noch nie bei =D also danke dafür.
Ich werde auf jeden Fall versuchen, die 50 Fakten regelmäßig fortzuführen.
Vielen Dank noch einmal für das nette Review.
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