Autor: Maysilee
Reviews 26 bis 50 (von 52 insgesamt):
30.04.2016 | 22:35 Uhr
zu Kapitel 3
Hi :),
erst einmal möchte ich mich sehr dafür entschuldigen, dass ich so lange gebraucht habe um mal eine Review zu hinterlassen und das jetzt erst tue. Ich fasse mich zu den vorher schon vorgestellten Charakteren mal kurz(ansonsten würde das hier eine ewig lange Review werden): es ist eine sehr, sehr interessante Mischung von Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen die Entscheidung treffen sich für die Spiele anzumelden, besonders in sympathisch und einprägsam sind mir da Fenikko, Vanou (den ich bisher zu meinem liebsten ernannt habe) und Aleksandr, weil letzterer so herrlich, entschuldige bitte meine Wortwahl, abgefuckt ist. Und das meine ich nicht schlecht, aber er hat irgendetwas an sich, das mich total fasziniert. :)

Und nun zu Magnus. Ein riesiges Lob und meinen größten Respekt dafür, wie du schreibst also generell, du hast ein Art und Weise zu beschreiben und Emotionen von Charakteren aufzufassen und dem Leser zu vermitteln, die ich wahnsinnig toll und ansprechend finde - kurz um dein Schreibstil ist wunderbar!
Jetzt aber wirklich zu Magnus- woah! Das Kapitel fand ich wirklich total toll. Die Art wie du Magnus' Charakter aufgefasst und erzählt hast, mit seinen Macken und seinen Suizidgedanken. Die Tatsache, dass es sich nicht nur um seine Einstellung dreht sondern noch seine Geschichte erzählt und immer wieder nur kleine Hinweise auf seinen gewünschten Selbstmord gibt, bis zum Ende des Kapitels finde ich großartig! Meinen allerliebste Passage war ja die mit dem zeichnen, dein Wortwahl war so wunderbar passend und melancholisch - einfach wow!
Ich finde deine Darstellung von ihm einfach nur super, und freue mich jetzt definitiv noch ein Stückchen mehr darauf, die Fanfiktion weiterzulesen!

Und ich kann nur nochmals meinen Hut vor dir ziehen, dein Schreibstil ist so wahnsinnig toll!
GGLG, Moon

Antwort von Maysilee am 02.05.2016 | 21:08:11 Uhr
Hallo!

Ich gebe ganz ehrlich zu, dass es mir auch am meisten Spaß gemacht hat übe Fenikko, Vanou und Aleksandr zu schreiben, da alle drei Charaktere sehr komplex sind und sich sehr viel mit ihnen machen lässt. Zwar werde ich die Drei deswegen nicht den anderen Charakteren bevorzugen, denn diese sind auch interessant auf ihre eigene Art und Weise, aber Fenikko, Vanou und Aleksandr sind glaub ich einfach diejenigen, welche einem wegen ihrer Besonderheiten total im Kopf bleiben.

Es freut mich riesig von dir zu hören, dass ich Magnus deinen Wünschen dementsprechend dargestellt habe. Ich habe mich ehrlich gesagt zunächst sehr schwer mit ihm getan, denn ich kann mich mit so einem Charakter echt nicht identifizieren (was wahrscheinlich ein gutes Zeichen ist), was mich aber nicht davon abhalten sollte trotzdem zu versuchen ihm in gewisser Weise in diesem Kapitel gerecht zu werden. Im Endeffekt bin ich aber relativ zufrieden mit dem Endprodukt und freue mich riesig, dass dir das Kapitel über deinen Magnus gefallen hat. :)

Danke für dein liebes Lob und bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
30.04.2016 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo Helen!

Irgendwie eine Weile her, dass ich zuletzt was von dir gelesen habe. Obwohl meine Stresszeit jetzt offiziell vorüber ist und ich nach der Deutschklausur übermorgen durch seichtere Entspannungsgewässer mit unzähligen freien Tage schippere, hatte ich heute doch noch ein wenig zu tun und schiebe jetzt das Review nur ganz schnell eben ein, dieses Mal sogar tatsächlich mit ein wenig Motivation (und der üblichen Begeisterung)!

Versteh mich bitte nicht falsch, deine Kapitel lese ich immer recht gerne, nur ist das Reviewschreiben oft eine Qual. Da tun die Privilegien auch nicht zur Sache. Ich schreibe dir, weil ich dir gerne Rückmeldungen dalassen möchte und meinen Senf dazugeben, so war das ja mit uns beiden schon immer. Deine Privilegien sind da nur ein äußerst angenehmer Nebeneffekt. Da stört es auch nicht, dass du mal ein Kapitel damit aussetzt, denn die Erstellerin von Magnus wird dadurch ja kaum einen Nachteil davontragen und du hast recht. Du willst die Geschichte ja nicht mit deiner Güte vollkommen zerstören. Damit würde ja auch dein Vorsatz von möglichst brutalen Spielen ins Wasser fallen.

DER DÜSTERE

... und wir haben einen Suizidgefährdeten. Der Titel, die Kurzbeschreibung, das Zitat, was wie erwartet treffend und auf eine makabere Art und Weise wunderschön ist, und selbst das Bild lassen sehr stark darauf vermuten, dass dieser Junge selbst dafür sorgen wird, dass er es nicht aus der Arena schafft. So einen hat man ja oft dabei. Gibt mehr Chancen für meine Fenikko.
Die Frage ist da nur immer, ob unsere fröhlichen Selbstmörder dann auch so konsequent bleiben. Vor allem in dem jungen Alter - genau so alt wie Feni - kann man ja oft große Töne von Selbstmord und der Ungerechtigkeit des Lebens spucken und sich selbst Gewalt zufügen und dann feststellen, dass man sich doch nicht dazu überwinden kann, seinem Leben ein Ende zu setzen, weil einem die Ungewissheit mehr Angst einjagt als alles in der gegenwärtigen Existenz.
Aber vielleicht verschätze ich mich hier und unser Magnus ist ja doch ein ganz flippiges Kerlchen! Ich glaub nicht dran, aber legen wir los!

... dachte ich's mir doch. Vor allem die letzte Zeile des ersten Abschnittes war außerordentlich ausdrucksstark! Riesigen Respekt dafür!
Auch bei Magnus hast du viel Zeit dafür aufgebracht, seine Umgebung zu beschreiben und ich habe gestaunt; früher war Distrikt 8 mein Lieblingsdistrikt - (hust) Shy (hust) - weil ich keine Ahnung hatte, wie hässlich der eigentlich ist mit all den Abgasen und dem Smog in der Luft und den unsicheren Arbeitsbedingungen. Busse finde ich in Panem immer noch etwas befremdlich, weil es in meiner Vorstellung nie Autos gibt, aber bei den Massen an Arbeitern kein Wunder. Frauen scheinen nicht zu arbeiten oder zumindest Magnus' Mutter tut es nicht, vermute ich stark.
Krass, wie reif und abgestumpft er im Gegensatz zu Feni ist. Sein Vater ist tot, seine Großmutter ist tot, er muss für seine übriggebliebene Familie sorgen - er ist gleichgültig, resigniert. Philosophiert intensiv über den Himmel, aber äußert keine Wünsche, möchte keine Freunde, weiß nichts mit seinem Leben anzufangen, weil er es beenden möchte, aber noch den Mut aufbringen muss.
Dieses Charakterkonstrukt ist nicht selten, aber doch hat es mich tief beeindruckt, was zum Großteil auch an deinem Schreibstil liegt.

Magnus' Zeichnung ist eine wunderschöne Metapher. Er macht sich keine Pläne, zeichnet drauf los, hat Angst vor dem Ergebnis, aber sein Kopf ist frei, weil er nicht weiß, ob er irgendwann einen düsteren Weg einschlägt. Sehr treffend. Aber er ist nicht der erste Charakter, der sich durch das Zeichnen ausdrückt.
Ich würde zu gern wissen, wie viele Selbstmordpläne er schon auf Papier festgehalten hat, aber nicht umsetzen konnte, weil bei ihm das aufgetreten ist, was ich oben ausgedrückt habe. Doch jetzt tut er es.
Dass seine Familie nur am Rande erwähnt wurde, ist in keinster Weise störend, weil so die Distanz verdeutlicht wird und wie abseits sein Leben von ihren ist und wie überflüssig er sich in dieser Gemeinschaft fühlt. Die Namen sind individueller als manches, was ich sonst so gesehen habe.

FAZIT

Ich muss zugeben, dass mich Magnus positiv überrascht hat. Ich hatte mir gedacht, dass es zum Kotzen tief wird, aber so tief war es gar nicht. Es war nachvollziehbar und auf eigenartige Art und Weise sympathisch, was durch deinen Schreibstil sehr sehr gut unterstrichen wurde.

So, das war's auch schon von mir!

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 02.05.2016 | 21:01:58 Uhr
Hallo Mel!

Meinen Vorsatz werde ich so oder so durchbringen... aber wie du bereits gesagt hast, wird dies etwas schwierig, wenn ich ständig diese ganzen Privilegien berücksichtigen muss. Also ist mit ihnen fürs erste aus. Aber ein Come Back in ferner Zukunft kann auf jeden Fall erwartet werden. :)

Bei Magnus Entschlossenheit seine Selbstmordtendenzen in die Tat umzusetzen lässt sich etwas herumspielen bzw. sein Steckbrief ist in diesem Sinne jetzt nicht so explizit hingerichtet, wie schnell und wann genau er sterben wird. Fakt ist aber, das er im Moment nicht plant lebend aus der Arena zu kommen und um ehrlich zu sein, sehe ich da auch eher weniger Chancen, aber da ich ja lose kann alles passieren!

Ich habe mir Distrikt 8 ehrlich gesagt noch nie recht schön ausgemalt. In den Panem Büchern wird dieser ja auch von Katniss als hässlichster Distrikt bezeichnet, wie ich vor einigen Tagen gelernt habe. Aber, ich meine, seien wir mal ehrlich: Massenproduktion von Kleidung kann gar nicht schön aussehen - wenn man mal in Anbetracht bezieht, wie es bei uns heutzutage aussieht. Ich glaube, da sind die in Panem auch nicht viel progressiver.

Es war mir sehr wichtig, dass Magnus Kapitel nicht ganz soo tief wird, da es sonst mehr eine Qual sein würde es zu lesen. Außerdem ist Selbstmord ein sehr ernstes Thema mit dem man sich zwar beschäftigen kann und sollte, aber nicht so tief in die Materie eindringen sollte, wenn man davon nicht wirklich Ahnung hat. Ich konnte mich nicht wirklich mit Magnus Charakter identifizieren, was wahrscheinlich gut ist, aber was es mir auch relativ schwer gemacht hat dieses Kapitel zu schreiben. Es freut mich aber zu hören, dass ich das Ganze gut getroffen habe.

Danke für dein Review! Bis zum nächsten Kapitel. :)
LG Helen
20.04.2016 | 20:09 Uhr
zu Kapitel 9
Guten Abend. :)

Nachdem ich mich schon länger nicht gemeldet habe, entschuldige ich mich erstmal dafür. Bin momentan in meiner "Hilfe ich hab Abschlussprüfung" Phase.. und da drehe ich wie gewohnt komplett am Rad. Aber dann dachte ich - nachdem ich meiner eigenen MMFF ein Kapitel hinzugefügt habe - dass ich auch mal wieder reviewen sollte. Und hier bin ich nun.

Luca Krane..."Die Gutgläubige". Ich weiß nicht warum, aber irgendwie mag ich sie nicht wirklich. Am Anfang wirkt sie sehr empfindlich und zerbrechlich. Wie sie den Mann beobachten und nicht eingreifen und ihre Gedanken dabei... sie wirkt nicht sehr taff. Außerdem ist es ungewöhnlich, bzw. mal etwas anderes, dass man eine Familie erlebt, die auf der Straße lebt. In Distrikt Zwei. Das ist nicht das übliche "Ich bin reich und will in die Spiele" Gehabe, dass man so hat. Sehr erfrischend, aber das Mädchen an sich ist mir eher unsympathisch, ich kann es gar nicht erklären.
Aleksandr, der Empathielose. Er zeigt in der Tat null Mitgefühl für die Situation der Frau und seine Erpressung lässt auch ihn eher kalt und unsympathisch wirken. Und dass das Mädchen gestorben ist und es tatsächlich seine Schuld war, macht es nicht wirklich besser. Also ich muss sagen - das ist schon echt hart und ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen würde und ob ich es überhaupt könnte..dass er bei der Ernte ausgewählt wurde - könnte man jetzt wohl irgendwie sowohl als Glück als auch Pech interpretieren. Mal schauen, wie er sich macht.
Carlitta - der Name an sich ist schon ziemlich schön, ich mag ihn. Und dass sie sich prostituiert, um Geld zu verdienen, ist auch eher ungewöhnlich, oder? Jedenfalls habe ich so etwas noch nie gelesen. Wie sie mit ihrem besten Freund umspringt gefällt mir nicht wirklich. Ich meine, er möchte nur das Beste für sie und hat Angst. Klar ist es verständlich, dass wenn man immer dasselbe Thema anspricht, es irgendwann nervig wird. Das kenne ich von mir selbst zu gut... aber ich mag sie doch. Wie sie dann wieder mit ihren Geschwistern umgeht, ist wirklich sehr süß. :)

Fazit: Super Schreibstil und ich freue mich, wenn es endlich an die Arena geht!. :D
Meine Nummer: 17

Viele Grüße,
Lisa

Antwort von Maysilee am 01.05.2016 | 14:54:38 Uhr
Hallo!

Ist ja alles kein Problem. Diese Situation kenne ich ja selber von mir sehr gut, weswegen ich es dir in keinster Weise Übeln nehme, dass es diesmal etwas länger gedauert hat. :)

Luca - Ich glaube in diesem Kapitel wird ganz klar, dass es Distrikt 2 nicht mehr so gut geht wie in früheren Tagen. Zwar gibt es immer noch reichlich wohlhabende Menschen dort, aber es geht nicht jedem so gut wie sonst.
Caritta - Ich habe ebenfalls eine sehr große Liebe für Carittas Namen, der mir so noch nie über den Weg gelaufen ist. Für mich war es eher weniger ungewöhnlich, dass sich jemand prostituiert, um Geld zu verdienen... ich meine, welchen Grund sollte man sonst haben? Vielleicht, weil man darauf steht jede Nacht mit jemand anderen zu schlafen, aber da will ich nicht weiter drüber philosophieren, weil ich mich in diesem Gebiet sowieso nicht auskenne.

Danke für dein Lob! Ich freue mich ebenfalls schon sehr auf die Arena... obwohl es bis dahin noch wahrscheinlich etwas dauern wird. Aber ich werde mich bemühen so schnell wie möglich dahin zu gelangen. :)
LG Maysilee
18.04.2016 | 15:00 Uhr
zu Kapitel 9
Hallo Helen!

Da ich nun überrascherweise die erste, kleinere Hälfte meiner Fortbildungsaufnahmeprüfung bereits absolviert habe, ohne jedoch eine Rückmeldung dafür erhalten zu haben (wie auch, ich habe sie soeben erst weggeschickt), habe ich mich spontan entschlossen, ein paar Überstunden einzulegen und dein Review einfach in meine Abendroutine zu integrieren, obwohl ich es unter Umständen erst morgen Nachmittag abzusenden gedenke, mal sehen!

Ideen für weitere Privilegien kommen mir momentan leider keine, da muss ich dich enttäuschen. Jedoch werde ich während langweiliger Predigten meiner Lehrer bestimmt öfter den ein oder anderen Gedanken an deine Geschichten verschenken und dich sofort informieren, wenn mir da ein Einfall in den Sinn kommt.

Ich finde allerdings, es könnte nicht schaden, wenn du weniger spendabel mit deinen einflussreichen Privilegien umspringst, sonst sind wir hier irgendwann bei Wünsch-dir-was!

Meine Zahl für heute ist übrigens die …

>>> 19 <<<

DIE REALISTISCHE

Realismus ist gut, das Ideal, das man anstreben sollte, wenn man es mit ein wenig Optimismus würzt, um froh und zuversichtlich zu erscheinen und den Pessimismus nicht vernachlässigt, um die Erwartungen im Falle des Scheiterns niedrig zu halten. Kurzum: Realismus ist die goldene Mitte, auch wenn die unbeschönigte Realität vielleicht härter ist, als man es sich ausmalt, aber immer noch schöner, als man befürchtet.
Dagegen ist nichts einzuwenden. Auch das Zitat ist schön, jedoch macht Caritta auf mich einen doch eher pessimistischen Eindruck, zumindest ihrer Kurzbeschreibung nach zu urteilen, was dieses makabere Zitat durchaus unterstreicht. Ich bin gespannt, welchen Beruf sie ausübt, der sie in der Gesellschaft so verhasst sein lässt. Ich tippe ja auf Hure.

Richtig getippt.
Der Anfang des Kapitels erinnert mich stark an meine Cary, die ja am Morgen der Ernte ebenfalls irgendwo erwacht, wo sie nicht so recht hingehören will. Nur macht sie es ihres Vergnügens willen und verlangt kein Geld dafür, wie es Caritta tut, die sich somit schon deutlich geschickter anstellt und dann auch noch so professionell …
Dass sich zwischen ihr und Cyrian (Sehr schöne Namen für Panem überdies, manche Menschen haben einfach ein Händchen dafür) etwas anbahnt, ist ja wohl mehr als offensichtlich an ihrem letzten Gedanken und seinem Beschützerinstik erkennbar. Ihre Einstellung steht einer romantischen Beziehung jedoch radikal im Wege, da sie nicht einmal ihren eigenen Wert anerkennt.
Ich wüsste zu gern, wieso sie so geworden ist.
Trotzdessen und ihrer aufbrausenden Art vermischt mit ihrer abgebrühten, pragmatischen Denkweise ist sie mir nicht unsympathisch, obwohl sie ein unausstehlicher Charakter ist. Warum identifiziere ich mich mit diesen kleinen Teufeln nur immer am besten?
Es ist ja nicht so, dass man ihr Handeln und ihre Einstellung nicht nachvollziehen könnte … nur sind sie doch etwas untypisch für den normalen Menschen.

Dass ihre Mutter keinen Verdacht schöpft, ist sowohl unverschämtes Glück als auch wahnsinnig verhängnisvoll. Irgendwann kann sie doch die ständige Nachtaktivität ihrer Tochter nicht länger erdulden und muss ihr ein wenig auf den Zahn fühlen.
Vor allem, Kratzspuren, Knutsch- und blaue Flecken dürften doch verdächtig genug sein, wenn ihr Kunde mal wieder besonders … eifrig war. Aber das einmal beiseite gelassen.
Die Zwillinge sind ja mal herzallerliebst, auch wenn ihre Namen nicht ganz so kreativ gewählt sind. (Dadurch, dass diese Geschichte bislang recht arm an Siegern und unwahrscheinlichen Phänomen wie Zwillingen war, lasse ich ihnen ihre bloße Existenz durchgehen.)
Hier zeigt sich der zweite Teil ihrer Kurzbeschreibung: Ihre umgängliche Ader, wenn sie mit denen alleine ist, die ihr am nächsten stehen.

Die Familie als Grund für Prostitution ist wohl ein zufriedenstellendes Motiv und mir wird jetzt erst bewusst, dass sie das Ganze nicht aus eigenem Vergnügen und Geldgier tut, sondern bloß, weil es anders nicht funktioniert. Da ist ihr abgestumpfter Charakter ja plötzlich keine Sensation mehr.

FAZIT

Im Großen und Ganzen mag ich Caritta, die aus verständlichen Gründen desillusioniert und perspektivenlosen alles erträgt und sich nur selten den schönen Dingen des Lebens hingibt oder sogar ihre bloße Existenz leugnet. Auch schreibstiltechnisch war dieses Kapitel wieder ein Genuss, vor allem der erste Abschnitt war dort sehr dominant … aber muss ich dir für deinen gottgleichen Schreibstil überhaupt noch Komplimente machen?

Einzig der Titel stört mich an dem abgerundeten Gesamtkonzept, da die Autorin selbst und auch ich Caritta eher auf die pessimistische Schiene ordnen, du ihr aber eher den Realismus aufdrückst. Ich glaube allerdings, das ist Ansichtssache. Sicherlich wirst du deine Gründe dafür gehabt haben.

Ich werde mich nun allerdings ins Bett begeben und auf einen schulisch sehr unvergesslich spannenden Montag freuen. Hurra.

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 01.05.2016 | 14:25:17 Uhr
Hallo Mel!

Als ich das Kapitel geschrieben habe, musste ich auch sofort an die liebe Cary denken... selbst ihre Namen hören sich auf irgendeine Weise gleich an: Caritta und Cary/Caruce. Parallelen sind zwar vorhanden, aber natürlich habe ich unterschiedliche Sachen bei Caritta mit eingebaut, weil diese ja das ganze Rumgeschlafe ja aus einem völlig anderem Grund tut als Cary.

Ich glaube als Mutter von kleinen Zwillingen hast du nicht wirklich Zeit dich um deine älteren Kinder zu kümmern, wenn du gleichzeitig auch noch arbeiten gehst. Wie realistisch aber dieses Nichtwissen ihrer Mutter ist, ist jetzt aber nicht mehr ganz so relevant für Caritta als einen Charakter selbst. Darum braucht sie sich ja erstmal keine Sorgen machen. ;)

Wiedereinmal bedanke ich mich recht herzlich für dein Lob!
LG Helen
16.04.2016 | 06:10 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo Helen!

Ursprünglich wollte ich das Review morgen schreiben, nur ergab sich das das Problem, dass mein „morgen“ schon seit fast sechs Stunden angebrochen ist und ich nach längerer Zeit mal wieder unbewusst eine Nacht durchgemacht habe. Ich habe seit 24 Stunden nicht geschlafen, bin dementsprechend zurechnungsfähig, gerade aber kein bisschen müde.
Eigentlich ist es total dumm, die ganzen Tätigkeiten jetzt zu erledigen, weil ich somit im Nachhinein nichts zu tun habe, aber wer hat schon behauptet, dass mir Logik liegen sollte? Ich verspreche dir, dass ich mich hinlege, sobald ich mein Review beendet habe. Jetzt aber auf ans Werk.

Das mit dem Joker ist ein heikles Thema. Du solltest darauf achten, dass deine Privilegien nicht zu übermächtig werden, weil das dann den Spaß an der Geschichte nehmen könnte. Solltest du noch öfter Joker verlosen, würde ich sagen, dass man seinem Tribut nur einmal das Leben retten kann. Sonst ist das irgendwie auch ungerecht. (Du könntest den Einsatz eines Jokers in der Geschichte zum Beispiel durch eine Nahtoderfahrung darstellen.)

Falls die Abstimmung denn noch läuft, wähle ich heute die Zahl:

>>> 9 <<<

DER EMPATHIELOSE

Mittlerweile habe ich gegen den Begriff „Empathie“ eine richtige Abneigung entwickelt, da meine ehemals beste Freundin pflegte, mir mehrmals wöchentlich in den Ohren damit zu liegen, wie sympathisch sie doch sei, bis sie irgendwann nur noch von sich selbst sprach und meine Gefühle komplett ignorierte, was auch der Grund dafür ist, dass ich das kleine Wörtchen „ehemals“ verwendet habe.
Dass Aleksandr (Ein überaus großartiger Name im Übrigen. Mein Bruder heißt Alexander. Dieser Name hingegen sieht allerdings so aus, als hätte man „Alexander durch den Fleischwolf gedreht und als läge da jetzt so ein zerfetzter Batzen Hack, der nur „Aleksandr“ blubbert. Ja, ich habe komische Vorstellungen. Ich bin müde und so, aber ich mag den Namen) keine Empathie besitzt, glaub ich ihm sofort, zumindest, wenn ich dem Glauben schenke, was ich in seiner Kurzbeschreibung gelesen habe. Das Zitat ist auch überaus großartig, aber das brauch ich nicht wieder und wieder zu erwähnen, nicht wahr?

Täusche ich mich, oder ist es hier gerade düsterer geworden? (Nur ein Wortspiel, in Wahrheit geht die Sonne gerade auf, unaufhaltsam, wo ist meine geliebte Nacht geblieben?)
Ich hätte nicht nachsehen müssen, um zu wissen, dass es sich bei Aleksandr um einen Tribut von Fralessa handelt. Diese Tyrannei, das Knien, die Entblößung, die Belästung und dieser Tod ist einfach so typisch für sie oder tue ich dir unrecht und es stammt aus deiner Fehler?
Einerlei: Mir wurde nicht zu viel versprochen: Dieser Kerl ist herrlich unsympathisch; egoistisch und sadistisch, ganz, wie ich es mag, aber auch von deiner Seite war alles wunderbar ausführlich beschrieben und bildlich vorstellbar. Charakterlich ist ansonsten ja noch nicht so viel bekannt, aber mir gefällt, was ich so weit gelesen habe.

Dass er sich eher um seine eigene Zukunft sorgt, als um das Mädchen und es vielmehr nur als sein Verhängnis ansieht und nicht im Entferntesten als menschliches Wesen, ist ein interessanter Ansatz, der so menschlich selbstbezogen ist, dass er schon wieder unmenschlich ist. Die Feigheit, der Wunsch zu fliehen, der daraus resultiert, ist hingegen sehr wohl eine durchaus plausible Reaktion.

Allein in diesem Kapitel ist schon eine immense Charakterveränderung zu beobachten, was ich wirklich erstaunlich finde. Aleksandr entwickelt sich vom kalten, berechnenden Sadisten zu einem paranoiden Feigling, der die Flucht von der Verantwortung ergreifen möchte.
Sein Grund für den Ausraster ist nachvollziehbar (zumal ich es ebenfalls nicht leiden kann, wenn man mich berührt … das muss schon von mir ausgehen, sonst ist es mir unangenehm) und für die anschließenden Panik erst recht. Ich finde, dies beschreibt eine ziemlich realistische Reaktion auf einen versehentlichen Mord. Darüber hinaus ist der letzte Satz sehr schön.

FAZIT

Ich kann noch nicht sagen, ob ich Aleksandr mag, er ist mir unsympathisch, klar, das soll er ja auch, aber das muss ja nicht unbedingt eine Abneigung voraussetzen. Dieses Kapitel, das in seiner Kürze nicht gestört hat, wurde der Fokus sichtlich eher auf seine Motive, in die Spiele zu ziehen gelegt, das Ganze mit seiner Charakterveränderung verstrickt, ohne viel auf andere Randinformationen einzugehen. Das war mal etwas anderes, sehr abwechslungsreich, ich bin begeistert!
Vor allem mag ich diese düstere Stimmung am Anfang des Kapitels. Herrlich!

Mittlerweile ist es schon ganz hell geworden und ich schätze, es ist wirklich an der Zeit, mich hinzulegen und noch wenigstens ein paar Stunden zu schlafen. Man soll es ja auch nicht übertreiben. Für das Review an sich habe ich gar nicht so lange gebraucht. Hat mir wirklich Spaß gemacht!

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 16.04.2016 | 17:07:17 Uhr
Hallo Mel!

Wie ich bereits am Ende des Kapitels geschrieben habe, kann man den Joker bloß einmal anwenden. Danach verliert dieser seinen Wert und beim nächsten Mal wird das Tribut definitiv sterben, sollte er oder sie von mir gelost werden. Nahtoderfahrungen werde ich sicherlich dann schreiben, wenn der Joker eingesetzt wird. Schließlich muss ich den "Sterbeprozess" erstmal einleiten und wenn man dem Tod nur haarscharf ausweicht, dann muss man ja auch mehr oder weniger ein paar Wunden davon tragen. Also bedeutet der Joker NICHT, dass das betroffene Tribut unversehrt bleibt (das werden die meisten sowieso nicht). Ich habe vor noch ein paar Joker im Laufe der Geschichte zu verlosen. Unter "ein paar" sind so ca. 2 oder 3 zu verstehen, schließlich handelt es sic hierbei um ein Privileg, welches nicht jedem Einzelnen von euch zukommen kann.

Ich musste "Aleksandr" auch erstmal einige Male lesen, denn den Namen habe ich noch nie in solch einer abgewandelten Form des Originals gesehen. Aber genau deswegen gefällt er mir auch so gut, weil es mal etwas Neues bzw. Originelles ist. Außerdem passt der Name auch recht gut nach Panem... schließlich liegt dieses in weit entfernter Zukunft, also müssen sich ja bestimmte Namen auch auf irgendeine Weise weiterentwickelt haben.

Aleksandrs kleine Charakterveränderung ist leider nicht permanent, wie du in den Kapiteln sehen wirst, in welchen er als nächstes vorkommt. Aber, dazu will ich im Moment nicht mehr sagen. Schließlich will ich nicht allzu viel vorweg nehmen. Auf jeden Fall, wird er wieder ganz der Alte sein... früher oder später.

Schön zu hören, dass ich euch mehr Abwechslung geben konnte. Ich bemühe mich immer darum, dass diese ganzen Vorstellungs- bzw. Erntekapitel nicht so ganz eintönig werden, was nicht immer so einfach ist... aber ich gebe mir sehr Mühe, weshalb es mich freut, dass diese sich auch bemerkbar macht. Danke!

LG Helen
14.04.2016 | 12:00 Uhr
zu Kapitel 8
Salut Maysilee,

jetzt komme ich endlich zu deinem wohlverdienten Review. Ich hoffe, dass ich es zeitlich hinbekomme, weil ich gleich wieder Seminar habe und heute Abend arbeiten muss (mal wieder).

Ich mochte das Zitat am Anfang, oder die Zitate, total gerne. Die sind wirklich gut getroffen. Respekt!

Jetzt zum Text. Ich mag es, welche Szene du dir ausgesucht hast. Es ist zwar durchaus DIE Ausnahmesituation in seinem Leben gewesen, der Wendepunkt sozusagen, aber vorher durch die Interaktion mit dem Mädchen beschreibst du seinen absolut nicht liebenswürdigen Charakter. Das arme Mädel. Die tut mir wirklich am meisten leid.
Vor allem hast du gut sein ambivalentes Verhalten dargestellt. Dieser Wunsch, das Mädchen zu dominieren, etwas von ihr zu bekommen, aber eben dann wenn sie bereit ist, es ihm zu geben, davor zurückzuschrecken. Seine sadistische Ader, die er so schön bei der Arbeit heraushängen lassen kann, stellst du auch wirklich gut dar.
Es ist auch so bezeichnend für ihn, dass er mit „interessierten Blick“ das Mädchen beim Ausziehen beobachtet und für eine Sekunde nicht zu verstehen scheint, auf was sie hinauswill, weil er hat noch nie Aufmerksamkeit in seinem Leben bekommen, weil eine Frau sich noch nie für ihn interessiert hat. Und dann natürlich der Eklat, weil sie ihn anfasst und nicht andersherum, viel zu viel Nähe auf einmal.
Und natürlich – das wirkliche Problem ist eben, dass er dafür Ärger bekommen könnte. Der arme Aleksandr. Verfolgt von den eigenen Dämonen.

Ich hatte noch keine Zeit deine anderen Ernten zu lesen, aber mir ist aufgefallen, dass du bei Aleksandr vom personalen Erzähler in den neutralen Erzähler gewechselt hast. Und dazu hast du auch die Zeit gewechselt.
Ich bin kein Freund von Gegenwart, außer man schreibt sie in der Ich-Perspektive. Und auch der neutrale Erzähler ist für mich immer ein bisschen… fremd. Als würde man auf ein Insekt in einem Glaskasten hinabschauen.
Gleichzeitig passt das natürlich zu Aleksandr.
Er ist ja ein Gefangener in seinem Leben, auf das man wirklich problemlos von oben schauen kann, weil es so gleichmäßig und festgefahren ist, völlig unproduktiv und hoffnungslos. Durch die neutrale Perspektive baust du eine extreme Wand zwischen Charakter und Leser auf, kannst den Charakter zwar so besser und ungefärbter darstellen, weil Aleksandr selbst von sich natürlich niemals sagen würde, dass er eine mentale Störung hat, aber mir hat der personale Erzähler vom Anfang persönlich besser gefallen.

So! Und ich würde gerne noch mehr schreiben, aber ich muss mich spurten. Gleich geht’s weiter. Ich freue mich sehr, dass Aleksandr bei dir in den Hungerspielen dabei sein darf, dass er dir gefallen hat. Ich mag seine Ernte, ich finde sie nicht zu kurz, ich mochte besonders den letzten Satz – endlich kann er wieder atmen.
Das wird ihm bald wieder vergehen, haha!
Weiter so und meine Zahl wäre: siehe unten.

Liebste Grüße
Fralessa

14

Antwort von Maysilee am 16.04.2016 | 16:51:34 Uhr
Hallo Fralessa!

Ich wollte diese Szene unbedingt mit in dieses Kapitel integrieren, da sie schrecklich dramatisch ist und ich es LIEBE Szenen mit einem solchen Charakter zu schreiben, sie auszumalen und zu übertreiben. Außerdem hatte sie auch nur in diesem Kapitel platz, da ich mich, wenn ich endlich alle 26 Charaktere abgearbeitet habe, lieber auf deren Abenteuer im Kapitol konzentrieren möchte und nicht auf deren Vergangenheit. Deswegen, versuche ich in den meisten Fällen diese bereits im Vorstellungs- bzw. Erntekapitel mit zu integrieren.

Ich muss zugeben, dass ich im Moment sehr viel mit der Zeit und der Erzählerperspektive in meinen Kapiteln herumexperimentiere. Ich mag es, das gesamte Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen bzw. verschiedenen Zeitpunkten zu beschreiben und zu beobachten, weswegen es bei diesem Kapitel (und auch bei den Vorherigen) immer mindestens einen Zeit- oder Perspektivenwechsel gab. Immer in dem gleichen Muster zu verharren finde ich persönlich langweilig, aber das ist ja immer von Autor zu Autor anders. Ich bin eine, welche sehr gerne mit solchen Elementen herumspielt, weswegen es wahrscheinlich öfter vorkommen kann, dass ich in einem Kapitel zwischen Zeit und Perspektive herumspringe. Dabei werde ich aber immer versuchen es so verständlich wie möglich für euch als Leser zu machen.

Ich freue mich auch, ihn dabei zu haben. Er wird sicherlich ein wenig Trubel in die gesamte Mischung bringen. ;)
Den letzten Satz habe ich mehr oder weniger aus deinem Steckbrief übernommen, weil er mir so gut gefallen hat.
Bis zum nächsten Kapitel und vielen Dank für dein Review!

LG Maysilee
12.04.2016 | 18:59 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo du,
ich fand das Kapitel sehr gelungen und interessant, da er schon etwas aus der Reihe tanzt, ich freue mich schon ganz dolle auf alle weiteren Kapitel und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR PRAKTISCHEN PRÜFUNG!!!

GLG Nouette

18

Antwort von Maysilee am 16.04.2016 | 16:36:38 Uhr
Hallo!

Das freut mich sehr zu hören. :)
Aus der Reihe tanzen tut Aleksandr auf jeden Fall... ich meine... er ist schon SEHR speziell, aber genau deswegen ist er ein sehr interessanter Charakter.
DANKESCHÖN!!!!

LG Maysilee
28.03.2016 | 19:43 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo:D

Jetzt lasse ich dir auch mal endlich ein Review zu den ganzen Kapiteln,
hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich jetzt alle Kapitel einfach mal in eins fasse.

Fenikko,
Sie hat ein wirklich schlimmes Schicksal mit ihrer Krankheit,
wobei ich glaube, dass es ihr damit fast noch besser geht wie anderen Bewohner des Distrikts.
Ich habe nicht das Gefühl jetzt wirklich viel von ihr zu wissen, ich kenne zwar ihre Familiensituation jetzt und weiß ihr Stiefvater will sie töten,
doch von ihrer Persönlichkeit weiß man nicht so viel... Aber ich denke das kommt noch!
Ich bin gespannt wie sie sich in den Hungerspielen anstellt und glaube sogar, dass sie es weit schafft.
Achso, und wie ich es verstanden habe, kann man zu diesem Kapitel auch noch eine Zahl hinterlassen,
>>7<< ist meine Zahl für dieses Kapitel.

Vanou,
ja… also über ein Ohr würde ich auch noch hinwegsehen… aber ein Arm ist dann zu viel!
Und ich frage mich wofür das Kapitol die ganzen Gliedmaßen benötigt… wäre schön, wenn du das vielleicht nochmal kurz aufgreifen könntest.
Ich finde hier erfährt man schon mehr über die Person in den Hungerspiele, zwar noch nicht besonders viel, doch schon einiges mehr.
Ich bin gespannt wie er sich in der Arena schlägt und ich glaube er wird keine Probleme mit
dem töten haben! Der Ansporn für sich und seine Geschwister zu gewinnen ist denke ich groß genug.
Trotzdem könnte sein fehlendes Ohr auch ein Nachteil sein die ihm sein Leben kosten könnte.
Meine Zahl für dieses Kapitel ist >>15<<.

Maressa Lilith,
ich glaube das Mädchen wird es auch weit schaffen, aber bestimmt nicht gewinnen, sie hat einfach
schon alles was sie will und da gönne ich es jetzt schon anderen. Trotzdem finde ich sie interessant
und bin über ihre Entwicklung noch gespannt. Ansonsten kann ich so noch nichts zu ihr sagen,
ich bin weder abgeneigt noch ein Fan von ihr.

Valentin,
ein interessanter Charakter der noch sehr ruhig ist. Ich denke er kann auch noch anders und bin
gespannt wie er sich in der Arena schlägt. Besonders viele Gefühle scheint er nicht zum Ausdruck bringen zu wollen,
weshalb ihm das Töten bestimmt leicht fällt, wer so locker bei einer
Verstümmelung zusieht und fast nichts fühlt macht das dann bestimmt nichts aus.

Luca,
ich denke sie ist viel zu gutgläubig für die doch überraschende harte Realität in Distrikt zwei. Über die Situation war ich doch überrascht,
da Distrikt zwei zu den eigentlich Wohlhabendsten gehört und
dann so eine Gewalt dort herrscht. Die größte Frage ist natürlich, warum sie in die Spiele muss ohne
sich angemeldet zu haben:D Da bin ich doch sehr gespannt und das gelöst wird! Davon abgesehen,
denke ich, dass Luca zu gut ist für die Hungerspiele, sie wird bestimmt noch einige Probleme haben
mit den ganzen anderen Tribute, die alle Gewinnen wollen.
Hier ist meine Zahl die >>4<<.

Ansonsten gefallen mir alle Kapitel sehr gut und bisher bin ich von keinem Tribut komplett abgeneigt.

lg Amora

Antwort von Maysilee am 03.04.2016 | 14:32:36 Uhr
Hallo!

Entschuldige die späte Antwort, aber im Moment hab ich etwas viel um die Ohren. :)

Fenikko:
Damit, dass es ihr wahrscheinlich besser geht als so manch anderem in Distrikt 9, hast du recht, schließlich bekommt sie etwas zu Essen, hat ein Dach über den Kopf und muss sich um nichts sorgen. Trotzdem kann man nicht sagen, dass sie sich in der idealsten Lebenssituation befindet.
Dieses Kapitel dient ja mehr oder weniger für den ersten Eindruck, also baue ich meistens auch nur die Hälfte des Steckbriefes ein, wenn nicht sogar weniger. Ich will ja schließlich nicht all zu viel vorweg nehmen.

Vanou:
Ich habe mir schon einige Sachen hinsichtlich dieses Ärzteverbandes überlegt! Versuchen diesen nochmal einzubauen werde ich auf jeden Fall, da man damit noch sehr viel anstellen kann. ;)

Maressa:
Wie weit jedes individuelle Tribut kommt, kann ich auch nicht sagen - besonders nicht von den Fähigkeiten her, da ich ja die Tode auslosen werde, um es fair zu halten.

Luca:
Bei Distrikt 2 muss man ein Wort ganz doll betonen: Es WAR ein wohlhabender Distrikt. Zwar gibt es noch vereinzelte reiche Familien oder durchschnittlich verdienende Familien, welche sich gerade so über Wasser halten können, aber die Mehrheit hat viel zu wenig zum Überleben, weswegen es zu solch einer Gewalt kommt. Aber mit diesem Schicksal ist 2 nicht alleine.

Es freut mich zu hören, dass dir bis jetzt alle Kapitel so gut gefallen. Danke für dein Review und bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
28.03.2016 | 17:08 Uhr
zu Kapitel 7
Hallo Helen!

Vielen lieben Dank noch mal für dein nettes Angebot! Ich bleib bei meiner Entscheidung, dass ich mich bei den ersten beiden Ernten nicht an dem Ratespiel beteiligen werde, obwohl ich schon Kommentare hinterlassen habe.

Ich hoffe, dass meine kleine Feni jetzt doch noch mal ein paar Rückmeldungen bekommt, aber man kann natürlich niemanden zu irgendetwas zwingen ... Schließlich liegen die Kapitel doch schon eine Weile zurück und bedeuten zusätzliche Arbeit. Wenn jetzt wieder nichts kommen sollte, scheine ich mich damit wohl abfinden zu müssen. Scheint ja hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen zu sein, dass ich etwas über meinen kleinen Schützling lesen darf.
Dein Privilegiensystem scheint sich ansonsten ja echt zu bewähren, zumal ich wirklich gespannt bin, was du sonst noch so verlosen wirst.

Meine Wahl fällt dieses Mal auf die Zahl:

>>> 14 <<<

DIE GUTGLÄUBIGE

Lucas [Im Übrigen ein sehr heikler Name, da er durch die deutsche Genetivbildung sehr leicht mit "Lucas" zu verwechseln ist] Kurzbeschreibung und der Titel scheinen sich mit dem Zitat zu beißen. Naivität impliziert doch, dass man alles, was man sieht, widerstandslos glaubt. Ich frage mich, was dieses Zitat dann bringt, das ja wohl ausdrücken soll, dass einem nichts entgangen ist, wenngleich man nicht den Mund aufgemacht hat. An sich aber ein sehr wahres Zitat, dass auf viele Menschen wie die Faust aufs Auge trifft. Auch ich kenne einige, die immer nur dabeistehen und nie einen Ton sagen, bis man leichtsinnig wird, fast vergisst, dass sie da sind und über Themen spricht, mit dem diese Person nichts am Hut hat. Sie bekommen wohl mehr mit, als man glaubt.

Zunächst hat mich der zweite Satz des Kapitels etwas schockiert, da ich mich verlesen habe und dachte, Lucas Ehemann sei gestorben. Dies würde ein völlig neues Licht auf sie werfen.
Sowieso nutzt du dieses Kapitel einmal mehr, um dein Panem auszustaffieren. Die nächtliche Armut der Straßen, in der aus Langeweile Morde geschehen. Luca und ihre pazifistische, wirklich sehr gutgläubige Art und Weise passen da irgendwie nicht rein oder laufen zumindest Gefahr, ein leichtes Ziel abzugeben.
Hoffentlich wird man bald erfahren, inwieweit sie und ihr kleiner Bruder, den sie ja sehr zu lieben scheint, in diese Situation gerutscht sind.
Die Namen in diesem Kapitel sind ja allesamt sehr unspektakulär und schmucklos gehalten. Nichts Schlechtes unbedingt, aber trotzdem für mich schwer zu merken.

Besonders das Ende der zweiten Passage hatte etwas sehr Episches und logisch ist es obendrein. Ich mochte den Stehlabschnitt auch schreibtechnisch besonders gerne.
Luca scheint mir ja schlauer zu sein, als sie sich mit ihrer naiven Seite zeigt, wenn es ihr gelingt, sich ruhig und bedacht in ein reiches Einkaufsviertel zu schleichen, um ihre Gefährten zu ernähren.

... oder scheinbar hat sie doch Spuren hinterlassen.
Es wundert mich, dass es doch Ausnahmen gibt, in denen die Friedenswächter Tribute in die Spiele zwingen, die eigentlich überhaupt keine Lust darauf haben.
Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet, da sich das Leben als Straßenkind als idealer Ausgangspunkt für eine Flucht in die Spiele anbietet ... eigentlich

Du hast also die Namen von Niklas und Jannik also zu Nikolas und Jannis verändert? Ich hätte das an deiner Stelle allerdings genauso gemacht, da es schon ziemlich irritierend wäre, wenn die beiden genauso heißen würden wie Mares Zwillingsbrüder und ein so gravierender Unterschied ist da nun auch nicht zu erkennen.

FAZIT

Ich denke, es ist nicht verkehrt, Luca grundsätzlich als sympathischen Charakter einzustufen, auch wenn ich echt noch nicht weiß, was ich von ihr halten soll. Ihr etwas kindliches Selbst, das trotzdem sehr gut auf der Straße zurecht kommt, ist noch ein wenig unglaubwürdig und inwiefern das Zitat auf dieses Mädchen passt, will mir auch nicht so ganz einleuchten.

Schreibstiltechnisch war dein Kapitel wieder ein Juwel, ohne Frage. Ich mag das Panem, das du dir aus dem Nichts erschaffst und hoffe, dass man davon bald noch mehr Einblicke zu Gesicht bekommt. Schließlich liegen auch noch über zwanzig Ernten vor dir ...

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 30.03.2016 | 21:41:29 Uhr
Hallo Mel!

Im Moment bin ich leider etwas ideenlos, was weitere Privilegien angeht, aber mir fällt sicher noch etwas ein... und wenn nicht, dann müsst ihr mir leider aushelfen. Was schon peinlich genug wäre, also hoffe ich, dass mir demnächst mehr Einfälle hinsichtlich der Preise kommen.

Ich kann verstehen, warum es zunächst noch erstmal nicht klar ist, warum ich mich gerade für dieses Zitat entschieden habe, aber keine Sorge... das werde ich später mitsamt den Grund, warum Luca dann in den Spielen ist aufdecken (denn sie muss jetzt nicht in die Spiele, weil sie beim Klauen erwischt worden ist... das hat andere Gründe).

Für mein Panem fallen mir im Moment so schrecklich viele Dinge ein, weswegen ich so viele verschiedene Elemente davon einbaue wie nur möglich. Schön, dass sie dir bis jetzt so gut gefallen. Du wirst auf jeden Fall immer mehr über den gesamten Ausmaß der Situation erfahren.

Wiedereinmal Danke für dein Review! Bis zum nächsten Mal. :)
LG Helen
20.03.2016 | 21:33 Uhr
zu Kapitel 6
Hallöchen.

Endlich, mein Valentin! :) Ich hab mich gefreut, als ich gesehen haben, dass es sich diesmal um ihn drehen wird.
Das Zitat am Anfang fand ich sehr schön und sehr passend.
Ich mag es, wie distanziert er die Hinrichtung kommentiert und auch empfindet. Seine Art hast du da sehr gut beschrieben und auch seinen Freund John. Sowohl die Faszination dafür als auch die Langeweile gleichermaßen fand ich treffend beschrieben. Der Gedanke an seine erste Exekution hingegen - er hätte es vermutlich auch einfach vergessen können.
"Erst dann, würde ein Wagen kommen, ihn abtransportieren und in irgendein unmarkiertes Grab rollen lassen. " - ein schöner Satz, um die Szene zu beenden, da vor allem das Wort "unmarkiert", das ja eigentlich das Schlüsselwort darstellt. Seine Oberflächlichkeit ist wahnsinnig. Wahnsinnig gut, wie ich finde. :)
Die Beschreibung der Familienverhältnisse ist dir gut gelungen. Sein Vater, so nutzlos und wenig würdevoll und die Mutter - erst gar nicht anwesend. Sein Gedanken sind absolut plausibel und er tut mir schon ein bisschen leid, auch, wenn ich es selbst so wollte. :')
Ich finde jedoch, dass die Scham zu Beginn eher weniger angebracht ist. Schließlich ist er es gewohnt, seit vielen Jahren und seine Gefühle hat er absolut im Griff.
Die Auswahlszene war interessant, Valentins "kleine" Platzangst war interessant.

Danke für das Kapitel, ich mag es sehr, Lob an dich!
Ich finde die Idee mit dem "Gewinnspiel" ziemlich cool und würde mich für die Nummer 13 entscheiden. Vielleicht ist es ja eine Glückszahl. ;)

Viele Grüße,
Lisa

Antwort von Maysilee am 23.03.2016 | 17:37:50 Uhr
Hallo!

Ich habe mich für den Ausdruck "Scham" entschieden, weil es im Steckbrief ziemlich klar wurde, dass er mit seiner jetzigen Situation unzufrieden ist. Aber natürlich verstehe ich auch deinen Punkt, dennoch finde ich auch, dass einem die Umstände in denen er lebt, schon unangenehm bzw. beschämt machen können.

Aber es freut mich zu hören, dass ich dich ansonsten mit dem Kapitel zufrieden stellen konnte. Es ist mir am Anfang etwas schwer gefallen über Valentin zu schreiben, aber ab einem gewissen Zeitpunkt ging es dann.

Bis zum nächsten Kapitel und danke für dein nettes Review. :)
LG Maysilee
19.03.2016 | 23:33 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo Helen!

Ja, ich weiß, ich hatte mich für etwaige Verzögerungen entschuldigt, da ja schließlich noch eine Klausur und ein Steckbrief auf der Tages- oder angesichts der fortgeschrittenen Stunde eher Nachtesordnung steht, aber bei einem Kapitel deinerseits konnte ich einfach nicht widerstehen, weshalb ich dir hiermit ein etwas verschlafenes Review präsentiere, was hoffentlich etwas kürzer ausfällt, da ich noch einiges zu tun habe und nicht bis 2 Uhr nachts Überstunden schieben möchte ... worauf es jedoch hinausläuft.
Lassen wir es auf uns zukommen!

Ich kann nur wiederholen, dass mich der Erfolg deines Privilegiensystems irrsinnig freut, da sowohl du als auch die Ersteller viel Feedback bekommen und ein kleiner Ansporn noch zusätzlich integriert ist. An zusätzlichen Szenen hätte ich am meisten Interesse, muss ich zugeben.

Deswegen fällt meine Wahl dieses Mal auf die Zahl:

>>> 3 <<<

DER KONTROLLIERTE

Nach eingehendem Studieren der Kurzbeschreibung, die mein spätabendliches Selbst dezent verwirrt hat, komme ich zu dem Schluss, dass der von dir gewählte Titel die auf den ersten Blick passendste Bezeichnung für diesen Jungen ist. Ob ich seinen Charakter wirklich so interessant finde, wie in der Kurzbeschreibung angepriesen, werden wir ja jetzt sehen!

Ein wunderschönes Zitat. Ein Lied, nehme ich mal an - oder ein Gedicht? Ich weiß nicht.
Es unterstreicht den widersprüchlichen ... oder eher wechselhaften Charakter, den Valentin mutmaßlich darstellen soll und lässt mich Vermutungen anstellen, da du dich ja mit Sicherheit nicht ohne Grund dafür entschieden hast.

Mir gefällt die grausame Art deines Panems, ein guter Vorgeschmack auf die hoffentlich doppelt so skrupellose Arena mit einer Vielzahl von abgetrennten Gliedmaßen und schaurigen Fleischwunden. Meinetwegen könntest du all die Untaten noch etwas detaillierter beschreiben ... aber da geht wohl mein Autorensadismus mit mir durch.
Wo wir direkt bei den Friedenswächtern wären. Morden aus Langeweile ist auch in der Tierwelt zu beobachten, und viel mehr sind die Menschen, die Friedenswächter als Paradebeispiel, ja wirklich nicht. Denken, sie können sich alles erlauben, werden dafür bezahlt, Menschen leiden und andere dabei zusehen zu lassen, also was hält sie davon ab?
Eine sehr realistische Vorstellung dieser Welt. Alles in Einem eine großartige Darstellung, auch sprachlich gesehen!
Valentins trockene und nüchterne Art rundet diese ganze Gleichmütigkeit wunderbar ab, weswegen er perfekt in eine Hinrichtungsszene passt.
Bis zum Schluss des Absatzes habe ich erwartet, dass es sich bei der gepeinigten Person um einen Vertrauten von Valentin handelt, jedoch ist nichts dergleichen eingetreten. Das wäre die Krönung gewesen und hätte mich in meinem überraschend positiven Ersteindruck bestärkt, würde ihn nicht schon das sadistische Innere schmälern, was ihn irgendwie zu einer sehr zweigespaltenen Person macht. Ich bin sehr gespannt.
Übrigens neige ich dazu, den Namen "Valentin" französisch auszusprechen, da mir die deutsche oder englische Betonung viel zu gewöhnlich erscheint. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen "John", über den ich mir auch noch keine Meinung bilden konnte. Wieder kein exquisites Futter für mein Namenszentrum!
(Witzig, wenn man bedenkt, dass ich mir die Namen der Tribute in deiner ersten MMFF nicht mal merken konnte!)

Zu gerne hätte ich den Grund für den Jobverlust der beiden Eltern erfahren, auch wenn dieses Szenario an sich keineswegs unrealistisch ist. Es zeigt mal wieder, wie schnell man in Panem sinken kann und wie ungnädig die Regierung mit ihrer Bevölkerung war.
Dank deiner Beschreibung kann ich mir den Zustand der Wohnung bildlich vorstellen. Menschenunwürdige Verhältnisse und dazu dieser Geruch.
Valentins Charakter verwirrt mich aufs Neue. Seine Gedanken sind abgeklärt und gleichgültig, aber seine Gefühle toben. Er sehnt sich nach Abwechslung und schämt sich für seine Lage.
Das ist zwar irritierend, nicht aber abwegig. Er hätte gern mehr Kontrolle über sich selbst, was er mental schafft, was ihm aber nicht auf emotionaler Ebene gelingt.

Die Menschen in Distrikt 2 sind wohl zu unfähig zuzuhören, obwohl doch jeder die Chance bekommt, sich einzuschreiben.
Die Würdenträger sind hingegen nüchtern, gelangweilt und abgeklärt - wie Valentin seinen Gedanken ist und sonst gerne wäre. Ein sehr schöner Kontrast.
Schreiblich war das kurze Stück wieder wunderbar verfasst, nur passt das Wort "einfältig" nicht ganz auf die Empfangsdame, da sie doch gelangweilt wirkt, oder nicht?

FAZIT

Sprachlich ein tolles Kapitel, das einem tiefere Einblicke in dein Panem gewährte, was mich besonders gefreut hat!
Dennoch habe ich das Gefühl, nichts über Valentin zu wissen, wenig über seine Familie, seinen Freund, seine Vergangenheit. Oberflächlich, aber nicht sehr tiefreichend.
Das, was ich gesehen habe, ist allerdings wirklich sympathisch und realistisch (Was ja ein Faktor ist, auf den ich Wert lege), wenngleich es mich eher irritiert als überrascht. Jedoch habe ich das Gefühl, ich habe irgendetwas missverstanden ... aber sei es drum! Mehr als einen Ersteindruck sollen diese Kapitel ohnehin nicht verschaffen!

Ich freue mich tierisch darauf, mehr von dir zu lesen!
Viele liebe Grüße,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 23.03.2016 | 17:25:20 Uhr
Hallo Mel!

Entschuldige die sehr verspätete Antwort auf dein liebes Review, aber... wie du weißt, bin ich halt etwas faul, was aber keine Entschuldigung dafür ist, dich so lange warten zu lassen.

Das Zitat stammt aus einem Buch - "Deathless". Ich selbst habe es zwar nie gelesen, aber als ich das Zitat gesehen habe, fand ich es auf irgendeine Weise passend für Valentin. Wirklich viele Gedanken mache ich mir ehrlich gesagt nicht dazu. Bei mir muss es einfach auf dem ersten Blick zu dem jeweiligen Charakter passen, den ich dann im Moment schreibe.

Ich habe ja bereits in meinem Regelwerk angekündigt, dass diese Geschichte sehr... grausam (?) bzw. nichts für schwache Nerven sein wird. Die Arena wird glaub ich noch schlimmer, da es sich ja diesmal nur um Freiwillige handelt, welche ALLE gewinnen wollen. Also werden sie sich alle wahrscheinlich auch dementsprechend verhalten.

Du hast damit recht, dass ich nicht gerade viel über Valentin preisgegeben habe, aber das hat alles seinen Grund. Schließlich kann ich ja nicht jeden einzelnen kleinen Aspekt des Steckbriefes in dieses kleine Kapitel stecken. Da wäre man ja schnell mit überfordert und viel würde wahrscheinlich weder bei euch, noch bei mir hängen bleiben.

Wie immer bedanke ich mich für das viele Lob! Bis zum nächsten Mal. :)
LG Helen
18.03.2016 | 21:49 Uhr
zu Kapitel 6
Ich finde das Kapitel sehr schön, da man richtig mit Valentine mitfühlen kann und auch das Gefühl hat seine Empfindungen zu verstehen, großes Lob an dich :-)

glg Nouette

18

Antwort von Maysilee am 20.03.2016 | 13:05:46 Uhr
Danke für deine lieben Worte. :)

Ich weiß nicht so ganz, ob ich dazu im Stande wäre Valentins Gefühle nachzuvollziehen, aber anscheinend habe ich das Kapitel so geschrieben, dass das einiger Maßen möglich ist, was mich auch erleichtert und freut.

Danke für dein Review und zum nächsten Kapitel!
LG Maysilee
Nyoom (anonymer Benutzer)
18.03.2016 | 20:28 Uhr
zu Kapitel 6
Hey ^^
Ich muss sagen, du hast es wieder geschafft ein wunderbares Kapitel zu schreiben. Dein Schreibstil ist wie immer super und ich konnte mir alles wunderbar bildlich vorstellen. Die Idee mit den öffentlichen und verpflichtenden Hinrichtungen finde ich sehr interessant. Zwar glaube ich dass wir nicht mehr viel davon hören werden aber trotzdem ist die Idee, Hinrichtungen als Pflichtveranstaltungen abzuhalten, äußerst interessant. Auch er scheint die Spiele als eine Chance anzusehen, aus seinem "bisher miserablen Dasein" zu entkommen. Valentin als Person finde ich auch sehr interessant. Die Hinrichtungen scheinen ihn anfangs zu faszinieren, dann zu langweilen. Auch was seine Familie angeht scheint ihre Situation nicht grade wünschenswert zu sein. Der Vater trinkt sehr viel und die Mutter ist kaum zuhause oder ignoriert ihn.
Also alles in Allem wieder einmal ein super Kapitel. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel. Du wirst beim nächsten Kapitel auf jeden Fall von mir hören. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und viel Spaß beim Weiterschreiben.
Viele liebe Grüße
Nyoom

P.S. Dieses mal wähle ich die Zahl 7 ^^

Antwort von Maysilee am 20.03.2016 | 12:59:38 Uhr
Hallo!

Wie immer freut es mich zu hören, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat. Es ist mir immer sehr wichtig, dass ihr euch alles gut vorstellen könnt, weil ich es selbst auch schön finde, während ich etwas lese, mir alles ganz klar vorstellen zu können.

Von den Hinrichtungen werdet ihr sicherlich nicht mehr viel mitbekommen... außer vielleicht in den Spielen selbst, denn es gibt ja immer Tribute der sadistischen Sorte, welche ihre Opfer auch gerne mal für etwas länger... bearbeiten. Wenn du weißt, was ich meine.

Ich glaube mit dem Grund für die Anmeldung an den Spielen wird Valentin nicht der letzte Charakter sein. Es wird sicherlich einige weitere Tribute geben, die genauso verzweifelt bzw. beschämt über ihre Lage sind, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, was natürlich verständlich, aber oftmals nicht gerade eine weise Entscheidung ist. ;)

Danke für dein Review und bis zum nächsten Kapitel!
LG Maysilee
16.03.2016 | 18:23 Uhr
zu Kapitel 5
Hey :)
Also erstmal: wow deine Kapis sind echt krass lang:0 voll nice ^-^
Ich mag auch deinen Schreibstil total, kann mir alles super vorstellen ist ein großes Plus ;)

Na das nenn ich mal Kindheit.. natürlich ist es gut dass sie noch zwei Geschwister hat mit denen sie sich 3bschäftigt und toll dass die sich so gut verstehen
Aber das was die Eltern machen ist ein bisschen doof :/

Mare scheint eine sehr interessante Person zu sein auch ihre Einstellung zu den Spielen
Aber klar wenn man sein Leben lang nichts gemacht hat dann ist man sofort bei neuen Sachen dabei..

Ich bin mal für sie Zahl.. 17 xD

Meine Cad kommt übrigens hoffentlich bald ._.

GGLG deine Alice
*Verbeugung und wink*

Antwort von Maysilee am 16.03.2016 | 19:57:11 Uhr
Hallo!

Ich gebe mir immer sehr viel Mühe für die Kapitel und deswegen werden sie auch dementsprechend lang. Außerdem sollt ihr ja jedes individuelle Tribut von allen seinen oder ihren Seiten kennen lernen und in in einem Kapitel mit nur 500 Worten oder weniger, geht das meiner Meinung nach nicht. UND ihr als Leser habt es doch verdient so viel wie möglich von euren Schützlingen zu lesen, dafür habt ihr sie ja erstellt.

Ich befürchte leider, dass du eine solche Art von Eltern vielleicht noch etwas öfter im Laufe dieser MMFF kennen lernen wirst. Anscheinend ist in diesem Panem... nun ja, nicht mehr genug Zeit, um sich nett mit seiner Familie zusammen zu setzen. Aber, wen wundert es schon?

Neue Sachen auszuprobieren ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig, aber Mare ist glaube ich die Einzige, welche die Hungerspiele FREIWILLIG als eine Mutprobe absolvieren will, um sich zu beweisen. Ob das gut geht, werden wir ja sehen... ;)

Danke für dein nettes Review! Bin schon gespannt auf deinen Cad.

LG Maysilee
Nyoom (anonymer Benutzer)
16.03.2016 | 18:06 Uhr
zu Kapitel 5
Hey ^^
Jetzt melde ich mich auch mal. Danke erstmal dass du Mare so ein schönes Kapitel geschrieben hast. Ich finde es sehr passend dass du auch viel von ihrer Vergangenheit mit eingebracht hast. Die ganzen Situationen waren einfach super beschrieben und ich persönlich fühlte mich immer so, als wäre ich selbst dabei gewesen. Ich finde du hast Mare wunderbar umgesetzt, genau so habe ich sie mir auch vorgestellt, großes Lob von meiner Seite dafür. Auch vom Schreibstil her muss ich sagen dass mir auch dieses Kapitel wieder hervorragend gefallen hat. Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel. Ich wünsche dir noch einen sehr schönen Abend und verabschiede mich hiermit mal. Bis zum nächsten Kapitel.
Viele liebe Grüße
Nyoom

P.S. Ach ja, meine Wahl fällt auf die Zahl 10

Antwort von Maysilee am 16.03.2016 | 19:51:10 Uhr
Hallo!

Es freut mich zu hören, dass dir Mares Kapitel so gut gefallen hat. Um ehrlich zu sein, hatte ich anfangs meine Probleme, deine Vorstellungen aus dem Steckbrief in der Form umzusetzen, wie für mich einiger Maßen gut klingen, aber nach einigen Anläufen hab ich dann endlich den Rhythmus gefunden und ab da an fiel es mir sehr einfach über Mare zu schreiben.

Danke für dein liebes Review und das viele Lob!

LG Maysilee
14.03.2016 | 13:51 Uhr
zu Kapitel 5
Hallo Helen!

Eine nette kleine Idee (deinerseits) mit den Privilegien, es steckt auf jeden Fall ein System dahinter!
Die Rätsel sind leicht verständlich, wenn auch sehr auf den Zufall ausgelegt, weshalb es sein kann, dass jemand keinen einzigen Bonus abstaubt, obwohl er immer fleißig miträt ... das ist aber durchaus unwahrscheinlich und vermutlich wärst du in diesem Fall auch für ein Mitleidsprivileg zu haben, oder nicht?
Ich befürchte allerdings, dass du eventuell nicht die Reviews bekommen wirst, die du dir erhoffst, wenn zum Beispiel nur auf das Gewinnspiel eingegangen wird und nicht auf das Kapitel an sich, um es mal erwähnt zu haben, aber das lässt sich wohl nicht vermeiden und schließlich will ich dir ja nicht dein System vermiesen.
Von meiner Seite darfst du trotzdem ruhig weiterhin mit ausführlichen Reviews rechnen!

Vor allem bei Sponsorengeschenken könnte es knifflig werden, den richtigen Moment abzupassen, sonst stirbt einem der Tribut noch vor der Nase weg, weil man zu lange gezögert hat.
Weiterhin frage ich mich, ob es möglich ist, mithilfe eines Privilegs den gelosten Tod abzuwenden oder ob daran nichts zu rütteln ist.
Andernfalls würde ja die Verlosung an sich nichts bringen, wenn du da wirklich so fatalistisch vorgehst ...

Wie auch immer:
Ich setze meine Stimme auf die Zahl:

>>> 8 <<<

(Mal hervorgehoben, da ich es entgegen deiner Bitte nicht ans Ende meines Reviews geschrieben habe, ich scheußliche Person!)

DIE WAGEMUTIGE

Angesichts ihrer Kurzbeschreibung scheint dies eine treffende Bezeichnung zu sein, die leicht zu deuten ist.
Frei nach dem Motto: "Wer nichts wagt, der nichts gewinnt." stürze also auch ich mich auf das Kapitel, äußerst gespannt, da dies der erste Tribut ist, der mir nicht aus gewissen Quellen vertraut ist.

Wieder einmal frage ich mich, woher du all diese herrlichen Zitate beziehst. Ich für meinen Teil halte sie für eine wundervolle Methode, neue Kapitel einzuleiten, zumal sie für die richtige Grundstimmung sorgen. Dass diese wundervollen (und wahren) Zeilen (schließlich sollte man sich wenigstens einmal das Recht nehmen, zu träumen und sich unrealistische Szenarien in den buntesten Farben auszumalen, wenn uns diese Chance von der Natur gegeben ist) treffend wie immer sind, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Ganz großes Lob dafür!

Eine wundervolle Einleitung hast du da geschaffen: Das (scheinbar) erste Mal, dass sich Mare (lateinisch für Meer, fiel mir unweigerlich auf, ich konnte nichts dagegen tun) etwas getraut hat und das wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Wieder einmal hast du deine Tradition fortgeführt und den Kapiteltitel direkt im ersten Abschnitt so gut wie fundiert.
Aber nun zu Maressa. Ihr Name gefällt mir, simpel, aber ungewöhnlich, wohingegen mir Niklas und Jannik zu gewöhnlich für Panem sind. Ich habe leider eine Vorliebe für ungewöhnliche Namen, das soll kein direkter Kritikpunkt sein, zumal die Zwillinge nach diesem Kapitel wohl keine große Rolle mehr spielen werden.
Ich hege zugegebenermaßen eine ebenso große Abneigung gegen Zwillinge wie gegen Sieger in der Familie, einfach weil sie so selten sind, dass sie oft einfach nur grundlos eingebracht werden, um einen Charakter interessanter erscheinen zu lassen, ohne einen tieferen Sinn zu besitzen. Ich wiederhole noch einmal, dass dies keine Kritik an die Erstellerin ist, bei mir ist leider nur Hopfen und Malz verloren!
Die Situation, in der sich Mare und ihre Geschwister befinden, erscheint mir schon um Einiges interessanter. Wie Vögelchen im Käfig behütet, nicht eingesperrt, teure Geschenke als Lebenszeichen und als Reinigung des Gewissens der Eltern ... eine für Distrikt 1. Mir stellt sich die Fragen, ob die drei gänzlich allein daheim herumlungern oder ob es Bedienstete gibt, die etwaiges Chaos vorbeugen.
Dieser fast schon lapidare Satz am Anfang macht den zusätzlichen Witz der Sache aus, wohingegen der letzte Satz seitens Niklas sehr schön poetisch formuliert ist! Herrlich!

Dass Mare zuvor nicht aufgefallen ist, dass sie gar keine wirklichen Freunde besitzt, ist fast schon erschütternd. Ich nehme mal an, sie wird daheim unterrichtet, sodass sie nicht verdummt.
Ganz klar erkennt sie hier, dass es nichts Schlechtes ist, sich etwas zu trauen. Zudem gefällt mir diese kindliche Neugier und Auffassungsgabe.
Mich überrascht hingegen der Luxus in den Villenvierteln des Distriktes. Profitieren etwa auch die Reichen der Distrikte von Fergus' rücksichtsloser Kapitalistenpolitik?

... dem Anschein nach ja. Mich erfreut es irgendwie, das hier zu lesen. Nicht, weil ich mich an dem Leid ergötze, sondern weil ich mir genau diese Szenerie beim Verfassen des letzten Abschnittes bildhaft vorgestellt habe. Dieses buchstäbliche Überschreiten der Grenzen, das Aufeinanderzugehen, ist eine sehr schöne symbolische Geste, die du großartig umgesetzt hast! Großes Lob dafür!

"Endlich passiert mal was" ist in meinen Augen eine ziemlich drastische und unschuldige Einstellung und zeugt von dem doch recht jungen Alter Mares, vor allem da es sich hierbei um so etwas Grausames handelt ... aber man muss es wohl gesehen haben, um die ganzen Ausmaße zu kennen.
Der Satz: „Hat der Präsident doch gesagt: Reichtum außerhalb unserer Vorstellung! Darunter müsst ihr euch doch am besten etwas vorstellen können.“ hat mich ehrlich etwas zum Schmunzeln gebracht, da dieses Widersprüchliche so herrlich ironisch ist. Ich hoffe doch sehr, die Zwillinge und Mare haben ihren Freunden etwas von ihrem Reichtum abgegeben, sofern diese es annehmen wollten. Ansonsten wäre diese zwischenschichtliche Freundschaft ja so gut wie null und nichtig.
Maressa ist in den letzten Jahren offensichtlich erwachsener geworden. Dieses Motiv, sich für die Spiele zu melden - Ruhm und Anerkennung - ist zwar durchaus menschlich, wenn auch nicht sonderlich vernünftig, jedoch hätte ich vor allem bei ihr mit etwas Spektakulärerem gerechnet. Dass sie ein Zeichen setzen will oder so.

Ich kann ihr Tun nachvollziehen. Sie will etwas wagen und sich selbst etwas beweisen ... wie eine Art Selbstfindungsphase. Zwar nicht unbedingt die sicherste Entscheidung, besagte in den Spielen zu absolvieren. Aber warum nicht, versuchen kann man es ja mal!

FAZIT

Ich kann mir noch kein Urteil über Mare erlauben, zu zusammenhangslos sind mir diese Einblicke aus ihrer Vergangenheit, aber sie gewähren ein guten Überblick, der bei mir einen definitiv positiven Ersteindruck hinterlässt. Schreibstiltechnisch war an dem Kapitel nichts auszusetzen, es war hervorragend, ein Gedicht!
Ich wünsche mir sehr, dass du endlich mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommst!

Man liest sich! Liebe Grüße,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 16.03.2016 | 19:43:26 Uhr
Hallo Mel!

Für Mitleidsprivilegien bin ich definitiv zu haben, wenn mir wirklich auffallen sollte, dass einer von euch irgendwie gar nicht von dem ganzen System profitiert (was ich, wie ich hoffe, nicht passieren wird).

Ich fände es zwar sehr Schade, wenn einige in ihren Reviews nur auf das Gewinnspiel eingehen werden (was irgendwie komisch sein würde, da kann man ja nicht sonderlich viel zu schreiben), aber wie du bereits gesagt hast, kann ich daran nicht viel ändern, sondern einfach nur hoffen, dass dem nicht so sein wird und ich auch eine kleine Rückmeldung zu dem aktuellen Kapitel bekomme.

Mit den Sponsorengeschenken hast du natürlich recht, aber ich sag es mal so: Da ich lose, wer stirbt, und ich in der Arena quasi alles anstellen kann, werde ich versuchen, allen die Möglichkeit zu geben ihr Sponsorengeschenk einzulösen. Meistens gebe ich ja kleine Hinweise darauf, wenn bald etwas passiert, dass den Tributen das Leben kosten könnte, also ist es schon zu schaffen, rechtzeitig seinem Tributen zu helfen.

Die meisten meiner Zitate am Anfang finde ich auf Tumblr. Ich habe bereits eine gesamte Sammlung von denen und schaue jedes Mal, wenn ich ein Kapitel schreibe, da rein und werde meistens eines passendes Zitates fündig.

Wieder einmal bedanke ich mich ganz recht herzlich für dein liebes (und ausführliches) Review! :)

LG Helen
07.03.2016 | 18:38 Uhr
zu Kapitel 1
Okay cool, dass ich hier eigentlich mal ein Stecki abgegeben habe, aber mein Tribut offenbar ersetzt wurde... Ohne Begründung...
naja dann viel Spaß noch!
scheint ja eh nicht wirklich zu laufen...

Antwort von Maysilee am 07.03.2016 | 20:50:58 Uhr
Lieber steviii,

ohne Begründung hätte ich dein Tribut sicherlich nicht gelöscht. Im Gegenteil: Als ich die MMFF vor einigen Wochen wieder in Angriff genommen habe, habe ich sogar extra ein Kapitel hochgeladen, in dem ich alle, welche mir Tribute geschickt hatten dazu aufgefordert habe, mir mitzuteilen, ob sie denn noch Intresse daran haben würden an der MMFF teilzunehmen und ob sie mir, wenn dies der Fall sein sollte, den jeweiligen Steckbrief nochmals zuschicken können, da ich alle leider beim Wechsel auf einen anderen Laptop verloren habe.

Es würde mir sicherlich leid tun, dass ich dein Tribut gelöscht habe, da du vielleicht dieses Kapitel nicht rechtzeitig zu Gesicht bekommen hast oder vergessen hast mir eine Nachricht dazulassen. Aber dank deines letzten, sehr kindischen Kommentars, hast du dir mein Mitleid leider verspielt. Dass du das Ganze dann auch noch so in der Öffentlichkeit aufziehst, macht dich auch nicht sonderlich mehr sympathisch oder witzig. Du hättest mich anschreiben und fragen können, warum genau dein Tribut nicht mehr dabei ist. Aber, wenn du es auf diese Weise willst, bitteschön.

Hab noch einen schönen Abend. Und bevor du das nächste Mal unbegründete Anschuldigungen und Beleidigungen verbreitest, solltest du vielleicht darüber nachdenken, ob diese denn auch berechtigt sind und Sinn machen. Eine Entschuldigung deinerseits, wäre sicherlich angemessen, aber ich bin mir bei dir ehrlich gesagt nicht so sicher, ob man das erwarten kann.

Mit allerliebsten Grüßen,
Helen
06.03.2016 | 10:32 Uhr
zu Kapitel 4
Hallo Helen!

Ich will mich auch nicht lange mit unnötigem Vorgerede aufhalten, da ich ohnehin viel zu gespannt bin, um das Kapitel über Vanou noch länger ungelesen zu lassen!
Es freut mich, dass du dich als Nächstes mit ihm beschäftigst, da er schließlich der Distriktpartner meiner kleinen Fenikko ist und ich mich somit frage, ob sie wohl in diesem Kapitel noch mal Erwähnung findet, falls du bezweckst, die Ernte zu schreiben. Loocys Tribut allerdings ist schon ein Meisterwerk für sich, weshalb es nicht tragisch wäre, sollte dies nicht der Fall sein!

DER ERSTARRTE

Okay, hier bin ich gespannt, wie das Wort "erstarrt" Vanou charakterisieren soll, da ich seinen Steckbrief gelesen habe und diese Beschreibung im scheinbaren Widerspruch zum nachfolgenden Zitat steht.
Ich bin jedoch davon überzeugt, dass du deine Gründe gehabt haben wirst, ausgerechnet diesen Namen zu verwenden.

Uh, Latein! Latein ist in meinen Augen als Sprache ebenso episch wie Englisch, auch wenn sie sich auf verschiedene Art und Weisen auslegen lässt und man folglich immensen übersetzerischen Freiraum hat. Ich spreche aus Erfahrung, obwohl ich während des Lateinunterrichts dazu neige, den Sinn stets falsch zu interpretieren.
Warum du dich für dieses Zitat entschieden hast, will mir allerdings komplett einleuchten. Diese Standhaftigkeit und Zielstrebigkeit zeichnet Vanou schließlich aus. Darüber hinaus ist es natürlich auch ein schlichtes, aber großartiges Zitat!

... und wieder wird die Wahl des Kapiteltitels in einem der ersten Abschnitt aufgeklärt.
Macht auf mich einen treffenden Eindruck, obwohl es sich bei der Erstarrung augenscheinlich um etwas Vergangenes handelt, von dem ich nicht weiß, wie gegenwärtig es noch ist. Trotzdem ist die Angst etwas Natürliches. Es wäre lachhaft unrealistisch, würde man in einem solchen Moment nicht so empfinden, gerade als junger Mensch, der noch sein Leben vor sich zu haben glaubt.
Auch hier weckt der erste Abschnitt direkt die Neugier des Lesers auf diesen Charakter mit einem so ungewöhnlichen Werdegang, schließlich lässt man sich nicht jeden Tag für Geld ein Ohr amputieren, wäre ja grausam!

Der zweite, kurze Abschnitt glänzt durch seine harte Wahrheit. Auch über das dargestellte Szenario hatte ich eigentlich nie so genau nachgedacht. Was die anderen Leute so denken ... und dann diese individuelle Sinnlosigkeit, da sich für Vanou keine Erklärung ergeben will. Das muss furchtbar an ihm nagen und wahrscheinlich wesentlich zur Charakterentwicklung beitragen.

Ich bin beeindruckt, wie sich in diesem Kapitel alles ineinander fügt und eine kleine Geschichte in der Geschichte ergibt.
Sprachlich glänzt dieser Abschnitt in diesem Kapitel am meisten. Besonders gefallen mir die Details, die du eingearbeitet hast, hinsichtlich Menori und dem Puzzle im Besonderen, das wohl irgendwie auch einen symbolischen Charakter haben könnte. Das ist dann wohl dein kreativer Spielraum als Autor, den du perfekt auszunutzen weißt.
Mir gefällt der Kontrast zwischen Vanous innerlichem Fatalismus und der Willensstärke, die er nach außen hin zeigt.
Was ich von seinem Vater halten soll, weiß ich nicht genau. Anfangs machte er auf mich einen überraschend schuldbewussten Eindruck, als täte es ihm leid, welche Wege die Familie einschlagen muss, um an Geld zu gelangen, doch gegen Ende zerfällt diese Maske und weicht kalter Grausamkeit. Dazu noch diese Verherrlichen dieser "ehrenhaften" Verstümmlung, die schon in vorhergehenden Abschnitten an den Tag legte. Er ist ein verabscheuungswürdiger Mensch, wenngleich ich gegen die restliche Familie Vanous keinen Groll hege.

Dass die Distriktbewohner von 9 so gleichgültig auf diese Neuigkeit reagieren, wundert mich ehrlich gesagt. In bisherigen Kapiteln hatte es eher den Anschein, als seien alle so heiß auf diesen Fluchtweg, dass auch ihr Alter kein Hindernis darstellt.
Den Entschluss Vanous finde ich einerseits mutig, aber auf der anderen Hand schrecklich feige. Klar spiegelt sich darin das Zitat des Anfangs wider, jedoch trifft er damit eine egoistische Entscheidung. Er will sein unausweichliches Schicksal nicht akzeptieren, ist also doch kein Fatalist, und wählt deswegen lieber die geringe Chance zu überleben, womit er auch das Wohlergehen seiner Geschwister riskiert, zumal er im vorhergehenden Abschnitt sogar noch meinte, die kleine Menori könne unter keinen Umständen mit einer Verstümmelung leben.
Sollte in dieser Situation zwar durchaus menschlich sein und macht ihn in meinen Augen auch etwas liebenswerter, da ja nicht jeder ein selbstloser Gutmensch sein kann, aber loben kann ich ihn für diesen Ausweg trotzdem nicht.

Da es sich bei der Ernte nicht länger um eine Pflichtveranstaltung handelt, ist es wohl nur natürlich, dass sie ein wenig unprofessioneller ausfällt und die Tribute lange warten müssen, gerade weil sie so sehr nach einem Platz in den Spielen lechzen.
Vanou reagiert erstaunlich gelassen auf die Anwesenheit der Kapitolfrau, obwohl er ein Mitglied dieser Spezies zum ersten Mal sieht, wohl, weil es ihn einfach nicht interessiert.
Fenikko hat also tatsächlich noch Erwähnung gefunden und Vanou kennt sie sogar, schließlich ist ihr Auftreten auch nicht unbedingt etwas, was man so schnell vergisst, wie ein fremdes Gesicht in der Masse. Ich bin gespannt, wie sich die beiden im späteren Verlauf der Geschichte verstehen werden, jetzt da ich auch Vanou etwas besser kenne.
Witzig. Wo sich früher Erleichterung zeigte, ist jetzt schierer Neid, wenn man nicht gezogen wird. Hat beinahe was von einem einstigen Karrieredistrikt.

FAZIT

Vanou ist ein sehr durchwachsener Charakter, feige und mutig, verzweifelt und hoffnungsvoll beziehungsweise optimistisch, was mich aber nach seinen Erlebnissen nicht verwundern sollte. Trotzdem hat er irgendwie meine Sympathien geweckt, vor allem durch seine Schwäche, die Rücksichtslosigkeit und die Fähigkeit, in dieser Situation einen rationalen oder irrationelen Weg finden zu können, sei er auch mit Opfern versehen.
Seine Darstellung allerdings ist dir mit nur ganz wenigen Abstrichen inhaltlich und sprachlich sehr gut gelungen! Gefällt mir inhaltlich sogar besser, als das Kapitel davor, welches vor allem durch deine Liebe zum Detail glänzte. Großes Lob dafür!
Ich bin gespannt, wie er sich so in den Spielen schlagen wird. Sicher besser als meine Fenikko, aber vielleicht kann sie ja in der kurzen Zeit, die er an ihrer Seite ist, etwas von ihm lernen.

Das war es also mit unserem Sonderling-Distrikt. Ich warte gespannt auf mehr!
Liebe Grüße,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 06.03.2016 | 18:27:45 Uhr
Hallo Mel!

Um ehrlich zu sein, ist es mir ein wenig schwer gefallen, einen passende Bezeichnung für Vanou zu finden, da sein Charakter sehr komplex und facettenreich ist. Auf "Der Erstarrte" bin ich durch meine eigene Beschreibung im ersten Absatz gekommen und weil es meiner Meinung nach zu seinem Zustand vor dem Wandel passt. Schließlich handelt es sich bei Vanou, sowohl zuvor als auch in gewisser Weise nach der Ernte, immer noch um einen jungen Mann, welcher sehr mit seiner Verstümmelung zu kämpfen hat und durch diese auch in gewisser Weise eingeschränkt und erstarrt ist... wenn das Sinn macht.

Ich persönlich bin kein großer Fan von Latein - weder in der Schule, noch heute. Aber solange ich es selbst nicht übersetzen muss, geht es eigentlich.

Nach dem ersten Durchlesen des Kapitels hatte ich eher mehr das Gefühl, dass das Alles nicht ganz so sauber ineinander verläuft, aber schön, dass du da anderer Meinung bist, das zeigt mal wieder, wie viel kritischer man mit sich selbst ist. :)

Ich glaube hinter der Entscheidung, in die Spiele zu gehen, obwohl die Gewinnchancen sehr gering sind und dadurch das Leben seiner Geschwister in Gefahr schwebt, steckt Vanous Naivität, welche wir ja schließlich alle mehr oder weniger besitzen. Schließlich hat jeder Mensch auch ein gewissen Schutzinstinkt und der hat sich wahrscheinlich jetzt auch bei Vanou gemeldet.

LG Helen
20.02.2016 | 00:07 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo Helen!

Erst mal ein recht herzliches Dankeschön dafür, dass du mit meiner kleinen Fenikko die Ernten einläutest, auch wenn das im Umkehrschluss heißt, dass mindestens 23 weitere Kapitel verstreichen werden, ehe ich wieder etwas von ihr lesen kann, was jedoch kein Drama sein sollte, da du mir ja mit deinen weiteren Kapiteln, die mir im Übrigen echt schrecklich gefehlt haben, die Wartezeit versüßen!

DIE UNWISSENDE

Es freut mich, dass du die Kapiteltitelschemas so beibehältst. Schon bei deinen vorhergehenden MMFFs fand ich diese sehr innovativ und persönlicher als eine simple Tributbezeichnung.
"Unwissend" als Beschreibung finde ich im Fall von Fenikko auch besonders gut gewählt, da sie das nicht so auf ihre Krankheit festnagelt, die ja den Kernaspekt ihres Lebens darstellt, nichtsdestoweniger aber keine Randinformation bezeichnet.

Das Zitat von "Florence and the Machine" (Einer Band, von der ich im Übrigen außerhalb von Fanfiktion.de noch kein einziges Mal gehört habe.) ist unfassbar schön und versetzt mich direkt in eine traurige Stimmung, schließlich verdient meine Kleine in meinen Augen die Liebe ihrer Mitmenschen wirklich. Unfassbar, wie du so ein passendes Zitat auswählen konntest, ganz großes Lob dafür!

Der erste Abschnitt zeigt deutlich informativen Charakter und ist eher sparsam mit kunstvollen Worten ausgeschmückt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es ein wenig schade finde, wie schnell die Ereignisse ihrer jungen Jahre abgehandelt wurden. Jedoch hast du dafür auch mein Verständnis. Das Kapitel weist ohnehin schon eine beträchtliche Länge auf. Ferner sind die ersten paar Jahre ihres Lebens ja nichts, was Fenikko aktiv erlebt hat und von daher für den Leser wohl nur überflüssiger Zierat, der leicht verwirren kann.

Ohne viel vorwegnehmen zu wollen, muss ich sagen, dass es mir Osric als Charakter besonders angetan hat, gerade durch dieses "Außenweltgeschenke-Ritual".
Dieser Abschnitt hat sprachlich einiges mehr zu bieten. Zudem schaffst du es, die wesentlichen Aspekte der Beziehung zwischen den beiden kunstvoll und prägnant darzustellen.
Insbesondere im letzten Satz wird deutlich, wieso du dich für diesen Titel entschieden hast. Ich bleibe bei meiner Ansicht, er sei vortrefflich gewählt.
Klatschmohn ist auch eine passende Blume für Fenikkos Lage. Viel zu gewöhnlich, um dem durchschnittlichen Betrachter ins Auge zu stechen, aber doch schön und farbintensiv.

Der dritte Abschnitt gefällt mir bislang am besten.
Er hält einfach die optimale Waage zwischen der Scheinidylle dieser Familie, ausgeschmückten Beschreibungen und Hintergrundwissen, wie es sich für ein Vorstellungskapitel gehört.
Alle Personen handeln charaktergemäß, was von Fenikkos Schweigsamkeit über Glyns Beschützerdrang und Bestimmtheit bis hin zu Dathans Dominanz reicht. Die unsympathische Wirkung, die von mir für ihn angedacht war, hast du bei mir zumindest überzeugend erweckt, sei es durch schlechte Wortwitze oder einfach durch seine Überheblichkeit.
Ich habe so viel Gefallen an der Szene gefunden, dass es mir regelrecht das Herz bricht, um Ende lesen zu müssen, wie meine Kleine wieder eingeschlossen wird, wenngleich diese Vertrautheit nach wie vor nur aufgesetzt ist, wie du es an vielen Stellen subtil zur Geltung gebracht hast.

Am nächsten Morgen stecken wir mitten im Geschehen.
Der Plan von Dathan, diesem miesen Schwein, der ja schon vorher durch seine suspekte Art hervorstach, wirkt sehr bedrohlich und auch seine Motive kommen sehr gut zur Geltung!
Auf der anderen Seite Fenikkos ärgste Angst. Du hast es geschafft, mit so wenigen exakten Worten mich als eingeweihte Leserin zur Besorgnis anzuregen und sogleich zu erleichtern, als sich der Besucher doch nur als der rettende Os herausstellt.
Mich beschleicht das Gefühl, du planst nicht, eine gewisse Sache innerhalb dieses Kapitels aufzulösen, was mir allerdings nur recht ist.
Hoffentlich beabsichtigst du, dies nachzutragen, sobald sich dir die Gelegenheit bietet. Ich bin nämlich unfassbar gespannt, wie du dies darstellen willst.

Scheinbar hast du es doch geschafft, die Verschwörung im Erzählcharakter aus Dathans bzw. autoritärer Sicht aufzuklären, auch wenn man sich über seine tieferen Motive noch nicht im Klaren ist.
Auch wenn du dich hierbei so kurzgefasst hast, bin ich damit mehr als zufrieden. Der kleine Ortswechsel mittendrin tut überhaupt nichts zur Sache, sondern versorgt den Leser nur mit weiteren Informationen über Fenikkos Wirkung auf die gewöhnlichen Distriktbürger.
Dieser Hinterhalt und das drohende Schicksal Fenikkos sind wirklich verdammt bitteres Pech.
Ich bin sehr gespannt, wie sich meine Kleine in den Spielen, ihrem Himmelfahrtskommando, so mausern wird. Die Ernte wird mit Sicherheit noch an anderer Stelle zur Geltung kommen, nehme ich an.
Ich bin erfüllt von freudiger Erwartung!

FAZIT

Ich finde, das erste Erntekapitel ist ein gelungener Einstieg in deine neue MMFF, der hoffentlich noch weitere Leser anlocken wird.
Dass du Fenikko so schwerfiel, ist schade. Hoffentlich bewirkt das nicht, dass du dich später davor scheust, aus ihrer Sicht zu schreiben, da ich das sehr schade fände.
Ich selbst war mit dem Kapitel rundum zufrieden. Der erste Teil war zwar etwas holprig und generell hast du dich sehr kurzgefasst, was aber bei dieser Länge des Steckbriefs sicher nicht anders zu bewerkstelligen ist und demnach auch nicht zu vermeiden war, dass du (noch) nicht alles anbringen kannst.
Sprachlich war das Kapitel wieder ein Genuss. Viele kleine Details wirken nicht zu überladen, aber trotzdem sehr liebevoll. Ich bin abermals schwer beeindruckt!

Das war es aber von meiner Seite, wir lesen uns sicherlich beim nächsten Kapitel!
Liebe Grüße,
~Mel!
17.02.2016 | 11:13 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,

ich finde die Idee, die du am Anfang im Prolog beschrieben hast, ziemlich interessant und würde gerne mitmachen.
Und da du ja schon auch ganz viele Reservierungen bzw Steckis hast, denke ich nicht, dass du die Story abbrechen wirst. (wie manche das mit einigen ihrer MMFFs tun..)
Ich habe gesehen, dass der Junge aus D2 noch frei ist? Wenn ja, würde ich dir gern den tribut stellen. :)
Gib mir doch bitte bescheid, ob das klappt, dann kann ich bald anfangen.

Viele Grüße,
Lisa

Antwort von Maysilee am 17.02.2016 | 17:10:50 Uhr
Hey!

Dankeschön, das freut mich zu hören.
Der Junge ist noch frei und ab sofort für dich reserviert. :)
Freue mich schon auf deinen Steckbrief!

LG Helen
Milou Askasa (anonymer Benutzer)
13.02.2016 | 15:15 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,

Ein anderes Panem also… Der Prolog war sehr schön zu lesen. Jeder kann also frei entscheiden. Klingt wirklich fair und sicherlich verlockend für die Bewohner Panems. ^-^
Diesmal scheinen die Hungerspiele wohl als letzte (Not)Lösung für manch einen zu sein um ein besseres Leben zu bekommen. Ein vierzehnjähriger ist verantwortlich für eine Nation… Oh gott… Das kann ja was werden. Irgendwie tut er mir leid. :D
Ich hätte deine MMFF wirklich früher entdecken sollen! Also… Viele Plätze scheinen wohl nicht mehr frei zu sein. Ich würde gerne das Mädchen aus Distrikt 10 von dir reservieren lassen. Nur, wenn der Platz noch frei wäre.

Ganz liebe Grüße,
Milou

Antwort von Maysilee am 13.02.2016 | 16:19:49 Uhr
Hey!

Genau das war ja der Gedanke dahinter... ich hab mich halt mal gefragt, was einen dazu bringen könnte in die Hungerspiele zu WOLLEN und dabei NICHT ein Karriero zu sein. :)
Das mit der Platzanzahl kann sich noch ändern, da ich hier sehr lange inaktiv war und mir die Steckbriefe für die bereits bestehenden Tribute verloren gegangen sind... dummer Weise.
Ich reserviere sie dir natürlich sehr gerne. :)

LG Helen
Panemgirl 2002 (anonymer Benutzer)
22.11.2015 | 18:03 Uhr
zu Kapitel 1
Hi ich würde gerne das Madchen von distrikt7 reservieren lassen und dich fragen ob uch den steckbrief hir als review senden kann
02.09.2015 | 16:37 Uhr
zu Kapitel 2
Hallihallo :)

Vorneweg muss ich erwähnen, dass ich den Titel der MMFF schon jetzt gut gewählt finde.
Nur erinnert mich "Welcome To The New Age" jedes Mal an den Song Radioactive von Imagine Dragons. Dann schwirrt dieses Lied gerne mal in meinem Kopf herum :D

Der Prolog ist auf jeden Fall gelungen und weckt die Neugierde auf mehr Details. Ich hätte mit so einer Konstellation nicht gerechnet. Der Präsident wird von seiner Frau und ihrem Liebhaber ermordet, woraufhin der Sohn zum Präsidenten gekürt wird. Ob das eine gute Entscheidung war?
Nie scheinen die richtigen Menschen an die Macht zu kommen. Rendwick ist offenkundig nicht gerade begeistert und wirkt aufgrund des jungen Alters auch noch ungeeignet für eine solch bedeutsame Position. Chaos ist bestimmt vorgeplant. Allerdings kann es schlimmer vielleicht gar nicht mehr werden. Die meisten Distrikte quälen sich bereits mit der Armut und der neue Präsident könnte ein Hoffnungsschimmer in allen erwecken. Leider wage ich das noch zu bezweifeln.
Der vorige Präsident hat Panem nicht gut getan und es nur ins Unheil gestürzt. Ich frage mich, ob die Hungerspiele letzten Endes dem Land und den Menschen helfen und sie bestärken können, oder alles noch aussichtsloser machen. Ich befürchte, dass letzteres zutreffen wird. Meiner Meinung nach sind die Hungerspiele nicht die Lösung der Probleme, aber trotzdem werden sie wohl nie in Vergessenheit geraten und das Land immer wieder heimsuchen. Ich kann mir vorstellen, dass nur noch mehr Schaden angerichtet wird.
Möge das Glück stets mit dir sein, Panem. Das Land hat es dringend nötig!

Ich freue mich sehr auf die erste Ernte!

Viele Grüße,
Loocy
31.08.2015 | 20:41 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Helen!

Wie könnte man einen ersten Schultag nach langen, erholsam idyllischen Ferien besser ausklingen lassen als mit einem fabelhaften Kapitel deinerseits?
Ein Prolog ist mal etwas Neues - Hintergrundwissen hat ja bislang noch kaum jemandem geschadet - und bietet zudem eine gute Gelegenheit, neue User auf die MMFF aufmerksam zu machen, da die Tributeliste momentan nur ein karges Ödland darstellt und du es echt verdient hast, noch weitere hoffentlich interessante Tribute zugeschickt zu bekommen!
Mir hat es übrigens großen Spaß bereitet, Fenikkos (Die ich insgeheim schon liebevoll Feni nenne, obwohl mir ihr voller Name auch gefällt) Steckbrief zu schreiben!
Da ich gerade nichts Besseres zu tun und die anstrengenden schulischen Kleinigkeiten bereits hinter mich gebracht habe, lasse ich dir mal ein kürzeres Review da!

***

PROLOG

Ich bin sprachlos!
Das war echt einer der besten Prologe, die ich jemals zu lesen vergönnt sein durfte!
Es waren nicht viele Worte, aber dennoch wird die Charakterkonstellation zwischen Mizar, Venture, Rendwick und in gewisser Hinsicht auch Fergus ausgezeichnet erläutert! Auch die Hintergrundgeschichte deines Panems lässt sich sehr leicht zusammenreimen, ohne dass du es auf eine vollständige Klarheit durch eine exakte schnöde Hintergrundgeschichte angelegt hast.
Die Bevölkerung geriet also in Armut, da Fergus die Bevölkerung durch Maschinen ersetzte, um Löhne zu sparen und mehr Profit herauszuschlagen.
Da Fergus ja auf nicht ganz so rätselhafte Weise ums Leben kam, muss das jetzt also sein Sohn wieder ausbaden, während Mizar und Venture im Hintergrund die Fäden ziehen.
Mich würde mal interessieren, wie die jetzt vorherrschende Familie zu Präsidentin Paylor steht.
Dies sollte doch eigentlich eine Demokratie sein, was heißt, dass der neue Präsident nach einer gewissen Legislaturperiode vom Volk gewählt wird. Ich frage mich, warum Mizar und Venture sich dann so einfach erdreistet haben, einfach wie bei einer Königsthronfolge, die sie ja vermeiden wollten, den vierzehnjährigen, schmächtigen, desinteressiert monotonen Rendwick auf den "Thron" zu setzen. "Kindkönig" ist das erste Wort, was mir da in den Sinn kommt. Ich les zu viel "Das Lied von Eis und Feuer".
In welcher Beziehung steht Venture eigentlich zu der Familie? Ist er sehr einflussreich? Eine Affäre von Mizar oder gar der spätere Oberste Spielmacher?
Die Namen sind übrigens alle außergewöhnlich gut gewählt. Einzigartig aber nicht so kompliziert, sodass ich durchaus in der Lage bin, sie mir zu merken!
(Erinnerst du dich noch daran, wie große Schwierigkeiten ich bei Kill or Die mit den Namen der Tribute hatte?)
Auch das Setting ist sehr gut gewählt! Nur eine kurze Szene, die trotzdem echt viele Einblicke gewährt! Meinen Respekt!
Wie kamst du eigentlich auf die Idee? Hat dich eventuell die gut gewählte Poesie am Anfang inspiriert?
Auf jeden Fall bin ich jetzt voller Vorfreude auf die ersten Kapitel!

Liebe Grüße!
~Mel
20.08.2015 | 19:05 Uhr
zu Kapitel 1
╰(・∇・╰)


So, wie angekündigt, hier noch ein kleines Review zu dem Ganzen. Mein Charakter sollte bald irgendwann bei dir eintrudeln, aber vielen Dank schon ein Mal für die Reservierung :) Solltest du noch einen Charakter einer bestimmten Art oder Richtung brauchen, kannst du das gerne noch sagen, ansonsten kommt irgendwas xD Aber gut, genug von mir... gehen wir lieber zu meiner Meinung von dem Ganzen.

Die liebe Nove hat mich hierauf aufmerksam gemacht und ich muss sagen, dass ich froh drum bin. Weißt du, wieso? Weil es Absätze hat und formatiert ist. Ganz ehrlich, wenn es das nicht gibt, dann weine ich und mache das Fenster wieder zu, weil I can't. Aber gut. Der Titel ist sehr schön und gibt mir sofort einen Ohrwurm, die Kurzbeschreibung erklärt alles :D Im Allgemeinen finde ich, dass du angenehm viel erklärst, weil ich kenne jetzt nur die Filme – also habe ich nur ein sehr Basic wissen über alles. Deine Erklärungen sind sehr hilfreich und alles so weit nach der Rebellion spielen zu lassen ist ziemlich interessant. Vor allem den neuen take on, dass der ganze Horror freiwillig ist. Gibt dem ganzen einen ganz neuen Beigeschmack :D

Ja, wie gesagt, Kapitel ist schön übersichtlich. Der Prolog – ich wollte gerade Trailer sagen, aber egal xD – ist sehr stimmungsvoll geschrieben, und auch wenn er nicht lang ist – was absolut super ist – so gibt er wirklich einen fantasischen Einblick in die Lage. Vor allem, dass dieser alte Spruch mit dem Glück noch übernommen wird. Ich liebe solche Verweise. Aber ich mag die Idee halt wirklich, vor allem weil es nicht den 'Anfang der Hungerspiele' beschreibt, sondern vollkommen neue spiele. Vor allem hat die Zukunft noch mehr Horror und uhhhh. Ich will, dass du jetzt schon anfängst zu schreiben und drück mir mal selbst die Daumen einfach :D

Das Vorwort klärt tatsächlich alles auf und ich hab den Steckbrief jetzt nur überflogen – sehr lang, ich mag :D – aber sollte ich dabei später noch fragen bekommen, melde ich mich einfach im Verlauf. Die regeln sind logisch und nicht übertrieben und deine kleine Erklärung noch zu den einzelnen Distrikten finde ich sehr gut :D Hilft einem sich noch etwas besser auf das zu kozentrieren, was man seinem Charakter mmit auf dem Weg geben will.

Sehr viel mehr habe ich an dieser Stelle leider nicht mehr zu sagen. Wie gesagt, ich mag die Idee und hoffe, dass mein Charakter am Ende angenommen wird. Egoist. Aber egal. Dir eine schöne Woche und ich hoffe, dass du viele gute Charaktere bekommst.

Hochachtungsvoll

Wir.