Autor: Maysilee
Reviews 1 bis 25 (von 52 insgesamt):
12.01.2019 | 23:32 Uhr
zu Kapitel 18
Hey
OMG da kommt man nach einem langen Tag nachhause und ist nicht mehr in der Lage irgendetwas zu machen und dann das.
Natürlich hab ich das Kapitel verschlungen...und ich bin begeistert. Ich liebe es wie du Ryan umgesetzt hast.
Das du gleich die Feindschaft mit Jackson eingebracht hadt finde ich genial. Ich musste tatsächlich im ersten Moment nachdenken ob ich Jackson erfunden hatte aber nach der "Attacke" fiel es nur wieder ein. Ich schätze ich bin die schlechteste Erstellerin der Welt wenn ich mich nichteinmal an meine Steckbrief erinnere.
Es lässt sich nur sagen das ich wirklich begeistert bin wie du meine beiden Schätze umgesetzt hast und ich einmal mehr erfreut bin das die MMFF wirklich voran geht.
Mit deinem flüssigen Schreibstil und dem fast fehlerfreien Kapiteln machst du immer Lust auf mehr, auch wenn mir diesmal auffiel, dass du bei der Beschreibung wie Ryan gefunden wurde das Wort "Haut" vergessen hast als du beschriebst er sei nur noch Haut und Knochen.
Ansonsten sieht man sich beim nächsten Kapitel.
LG Fleur

Antwort von Maysilee am 16.01.2019 | 12:43:38 Uhr
Hi Fleur!

Es freut mich sehr zu hören, dass dir sein Kapitel gefallen hat. Zunächst war ich mir ein bisschen unsicher, wie genau ich Ryan schreiben sollte, da er ja nicht spricht und man einen Charakter halt am besten durch Kommunikation erkunden kann. Aber letztendlich war das alles überhaupt kein Problem. Mir hat es auf jeden Fall sehr Spaß gemacht über sowohl Jaysen, als auch Ryan zu schreiben. :)

Bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
florys (anonymer Benutzer)
03.01.2019 | 02:06 Uhr
zu Kapitel 17
Yay ein neues kapitel!
Oh Gott ich kann das wirklich total nachvollziehen wie anstrengend und auch nervig es sein kann Erntekapitel zu schreiben aber halte durch es sind nur noch 5 und dann geht es los. Nalthea ich hoffe ich habe es richtig geschrieben ich bin so schlecht im Namen merken, ist ja auch ein äußerst interessantes Charakter, so interessant, dass ich mich schon freue mehr über sie zu erfahren. Vor allen finde ich krass dass sie freiwillig in die spiele möchte nur wegen des feelings bzw wegen des Tötens, vielleicht gibt's da ja später noch eine "deepere" backstory zu aber ja auf jesen fall wieder mal ein sehr schones kapktel auch wenn es kurz war, war es schön zu lesen.
Ich wollte dir noch sagen dass du unter anderem mich dazu gebracht hast auch eine mmff zu starten allerdings bin ich gerade noch in dem vorbereitungen und werde dann demnächst diese hochladen. Wollte dir das nur sagen, denn beim Lesen deiner mmff krieg och immer richtig Lust selbst wieder mit dem schrieben anzufangen :D
Und was die Idee mit den Uploadstagen angeht: das finde ich sehr gut also wenn es für dich keinen allzu großen Stress darstellt, wenn du es mal durch die Uni oder so eine Woche nicht schaffst kannst du das Kapitel ja immer noch nachträglich hochladen aber ja grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut, da hat man die Woche dann schon was auf das man sich freuen kann :D
Ansonsten wünsche ich dir noch einen schönen Tag/ Abend und freue mich schon sehr auf die nachsten kapitel (:

Antwort von Maysilee am 05.01.2019 | 19:43:47 Uhr
Yay, ein neues Review! :')

Bin echt froh, dass es echt nur noch 5 sind... Habe in der Zeit, in der ich nicht geschrieben habe, wie anstrengend Ernten zu schreiben sind.

Ist schön zu hören, dass ich dich dazu inspierieren konnte, deine eigene MMFF zu starten. Ich habe, wie du vielleicht schon gesehen hast, dir bereits hinsichtlich einer Reservierung geschickt... ist schon ZU lange her, dass ich selbst eine MMFF mitverfolgt habe. ;)

Ich glaube auch, dass das mit dem festen Upload Tag eigentlich eine gute Idee ist. Ich arbeite immer besser, wenn ich eine feste Deadline habe, also sollte ich es mal versuchen... aber ich will erstmal noch abwarten, ob sich noch jemand anderes zu dem Thema äußert.

Hab auch noch einen schönen Abend! Nächstes Kapitel wird entweder morgen oder nächste Woche kommen... :)
LG Maysilee
florys (anonymer Benutzer)
31.12.2018 | 02:21 Uhr
zu Kapitel 16
Hallo da bin ich schon wieder. Nachdem ich jetzt noch jaysens Kapitel gelesen habe, bin ich noch aufgeregter auf die zukünftigen Kapitel. Auch hier ist dein Schreibstil wieder sehr angenehm zu lesen. Du hast einen guten mix aus .. Ich weiß nicht wie Ich es sagen soll "kreativen schreiben" also um Dinge auszuschmücken und "pragmatischem schreiben" um Informationen über den Charakter an den Leser weiterzugeben. Wow das war ja sehr umständlich von mir erklärt. Auf jeden Fall möchte ich das Kapitel sehr und jaysen auch. Der plottwist, also das Auftreten des friedenswachters hat mir auch total gut gefallen, das war sehr unerwartet und auch die background story hab ich als interessant und glaubwürdig empfunden. Ich mag ihn auf jeden Fall und bin gespannt wie es auch für ihn weiter geht. Ok, also jetzt wirklich einen guten Rutsch ins neue Jahr und bis zum nächsten Kapitel:D
31.12.2018 | 00:30 Uhr
zu Kapitel 16
Hello again
Ich hab tatsächlich Jaysens Steckbrief noch einmal lesen müssen in mich an ihn zu erinnern und ich könnte mich echt selbst Ohrfeigen für diese Mary Sue.

Aber glücklicherweise hast du auch hier wieder Wunder gewirkt und Jaysen entmaryt (ich hab ein neues Wort erfunden. Auf diesen Neologismus wäre meine Deutschlehrerin sicher stolz). Ich bin begeistert von diesem Kapitel und ich werde es sicher noch ein paar Mal lesen.
Das du die Freunde rausgestrichen hast ist kein Problem. Ich hab mich selbst gefragt warum ich die überhaupt erfunden habe. Die würden nur von der eigentlichen Beziehung zwischen Jay, Nyra und Mary ablenken.
Ich bin überrascht von Kea. Sie scheint wirklich interressant zu sein. Vieleicht kannst du ihr ein paar mehr Auftritte geben wenn du willst. Sie könnte zu Jaysens Verabschiedung kommen oder so. Es liegt ganz bei dir.
Besonders gefallen hat mir die Szene zwischen ihr und Jay aber auch das Gegenspiel zwischen Jay und Frederick war großartig geschrieben. Ich kann mich nicht entscheiden es mir am besten gefallen hat das ganze Kapitel war toll (nicht nur weil es von meinem Schätzchen handelt ;) )

Bis auf ein paar kleine Scheibfehler, die wohl das Produkt von Schnelltippen waren, ist mir sonst in diesem Kapitel nicht viel aufgefallen. Auser das du von vier Kindern sprichst als erklärt wird warum Frederick Jaysen so sehr hasst. Leider waren es allerdings da schon nur drei da die Liebe Kathy bereits tot war.

Trotzallem ist es ein gelungenes Kapitel in einem großartigen Schreibstil und ich freue mich bereits auf mehr.
LG Fleur

Antwort von Maysilee am 31.12.2018 | 16:40:43 Uhr
Hello again!

Ich bin froh, dass dir Jaysens Kapitel gefallen hat. Es ist mir eigentlich ziemlich einfach gefallen über ihn zu schreiben und glaub mir, ich habe schon weit aus schlimmere Steckbriefe gesehen mir denen ich gar nichts anfangen konnte.

Vielleicht wird Kea nochmal einen Auftritt haben, wenn es sich einrichten lässt. Mal schauen... ;)

LG Maysilee
florys (anonymer Benutzer)
31.12.2018 | 02:07 Uhr
zu Kapitel 15
Hi! Ich muss mich erstmal entschuldigen.. ich hab mich gestern erst wieder hier eingeloggt weil ich davor einfach gefühlt Monate nicht mehr aktiv und auf ff unterwegs war. Ich hoffe das ändert sich jetzt demnächst und ich komme wieder öfter dazu hier ein aktives Mitglied zu sein und auch ein Review dazulassen denn das bin ich dir, nsch dem ich das Kapitel von leven gelesen habe, nun wirklich schuldig. Mir hat das Kapitel nämlich sehr gut gefallen. Auch deiner Aussage dass du findest dass dir das Kapitel nicht gut gelungen ist, kann ich nicht zustimmen, da ich es dafür doch sehr gut finde. Vor allen das Ende hat mich richtig.. ja glücklich gemacht beim Lesen? Ich weiß auch nicht aber ich freue mich einfach gerade sehr daruber wie du leven rubergrebacht hast und hoffe du hattest auch einigermaßen Spaß beim schreiben. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass es nach ein3r weil echt anstrengend wird immer und immer wieder "Erntekapitel" zu schreiben da man aufpassen muss dass es nicht zu monoton wird aber d7 machst das echt gut. Ich bin gespannt wie es mit leven und den anderen weitergeht und kann es ehrlich gesagt kaum abwarten was du dir noch alles einfallen lässt. Fazit: mir hat das Kapitel sehr sehr gut gefallen und insgesamt dein Schreibstil ist angenehm zu lesen und auch sehr kreativ. Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich dir noch und bis dann:))

Antwort von Maysilee am 31.12.2018 | 16:47:50 Uhr
Hallo!

Entschuldige dich dafür doch nicht. Ich habe mich seit zwei oder drei Jahren hier nicht mehr eingeloggt, also müsste ich mich entschuldigen. :')

Es freut mich zu hören, dass dir Levens Kapitel gefallen hat! Ich war mir über das Ende des Kapitels ziemlich unsicher, da ich nicht genau wusste, ob es ihre eigentliche Reaktion richtig rüberbringt. Spaß über sie zu schreiben hatte ich auf jeden Fall. Leven ist ein sehr interessanter Charakter und ich freue mich schon mehr über sie zu schreiben.

Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch!
LG Maysilee
30.12.2018 | 23:50 Uhr
zu Kapitel 15
Hey
Ich hab gestern das Kapitel zu Leven nur überflogen daher erst heute das Review und ich muss sagen...ich mag sie. Ihr Kapitel war auch gut geschrieben selbst wenn du sagst es war nicht das beste. Ich finde es immer wieder großartig wie lebensecht du die Charaktere darstellst. Ich weis nicht wem ich mehr gratullieren soll, vire zum entwerfen von Leven oder dir für die Umsetzung. Selten habe ich ein Bild gesehen das so gut zu einem Charakter passt wie bei Leven. Ich mag das Kapitel so sehr, das lässt sich garnicht beschreiben. Aber um ehrlich zu sein würde ich lieber Levens Eltern in den Spielen sehen.
Geht da irgendwas in der Richtung? Kann man da eine Petition dafür machen?
Ein zweites Review für meinen Schatz Jaysen folgt sobald ich das Kapitel geselen habe.
LG Fleur

Antwort von Maysilee am 31.12.2018 | 16:23:50 Uhr
Hallo!

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Ich finde auch, dass ihre visuelle Repräsentation total zu ihrem eigentlichen Charakter passt.
Leute, wie Levens Eltern, hätten es sich viel eher verdient in den Spielen zu landen... aber leider gibt es in Panem keine Gerechtigkeit. :')

LG Maysilee
31.12.2018 | 14:37 Uhr
zu Kapitel 14
Hey hey,

Auch ich habe mich tierisch gefreut, dass ein neuer Alert in meinem Email Fach eintraf und habe sofort angefangen zu lesen.
Aber wie das immer so ist, man will einen Review schreiben, kommt aber irgendwie nicht dazu, vor allem, wenn Familie und Festtage einen immer in anspruch nehmen.
So ganz ohne Rückmeldung wollte ich allerdings nicht bleiben und so ist der letzte Tag 2018 für deine MMFF reserviert.

Erst einmal musste ich mich jedoch wieder einlesen. Worum ging es noch mal? Wen hatte ich überhaupt erstellt? An Griffin konnte ich mich nur noch schehmenhaft erinnern an Lonicera eher weniger... ^^ Ist ja auch 2015 gewesen, als ich sie dir geschickt habe. Es waren meine ersten und garantiert nicht die besten. Aber dafür freue ich mich um so mehr, da du ja weiterschreibst und jetzt auch mal mit meinem Review anfangen sollte.

Kapitel 14:

Mhm, der Titel hatte mich schon mal, ich liebe Späße und guten Humor.
Das Zitat finde ich auch passend gewählt, ist doch so mancher Spaßvogel so unterwegs. ^^
Die Szene, die du gewählt hast finde ich auch sehr gut, drei grüne Jungen, irgendwo im Distrikt, um ihren Sorgen des Alltags zu entfliehen. Dann der Name, Norwin. Den musste ich mir erstmal vorstellen. Ich weiß nicht, ob du es kennst, aber man hat bei manchen Namen ein Bild vor Augen. Bei Norwin musste ich an einen bebrillten Nerd denken, der nicht so wirklich ein Spaßvogel ist. Die Namen seiner Freunde fand ich allerdings nicht so schlimm.
Die ganze erste Konversation war gut insezeniert und schön und flüssig zu lesen.
Auch den Grund sich anzumelden war gut verpackt. Drei Jugendliche und eine irre Idee. Aber dass Norwin der Auslöser ist, naja, ich hätte es besser gefunden, wenn er überredet werden müsste. So hinterlässt er eine völlig blinde Schwester, die ich übrigens richtig sympatisch finde, einfach seinem Vater, der sowieso nichts mehr richtig hinbekommt. Würde mich interessieren, wie er ohne Norwin weiter macht.
Die kleinen Beschreibungen hier und dort sind liebevoll eingestreut und gut zu lesen.
Allerdings finde ich auch den Tod der Mutter etwas plumb, da hätte sich die Erstellerin ruhig etwas plausiebleres ausdenken können, aber du hast das beste daraus gemacht.

Im Fazit fand ich das Kapitel schön, dein Schreibstil ist auch flüssig zu lesen und angenehm. Die Geschichte rund um Norwin ist zwar etwas unschön, aber dafür hast du das beste daraus gemacht.
ich freue mich auf weitere Kapitel und auf die Ernten meiner zwei Charaktere,
Alles liebe und einen guten Rutsch,
Ninde
27.12.2018 | 00:35 Uhr
zu Kapitel 14
Hallo!

Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht damit gerechnet, jemals wieder etwas von dir zu hören. Erst recht, nachdem du vor zwei Jahren (Gott, wie die Zeit verfliegt) auf WhatsApp urplötzlich verschollen warst, was mich stellenweise echt mit Sorge erfüllt hat. Ich habe geglaubt, dass du vielleicht einen Rückfall hattest, was die Krankheit angeht, die dich früher bereits auch schon vom Schreiben abgehalten hat und war mir irgendwann nicht mal mehr sicher, ob du überhaupt noch am Leben bist. Klingt düster, ist aber wahr. Das sind die Schattenseiten des Internets. Wenn du stirbst, wird keiner deiner Online-Freunde jemals davon erfahren.
Umso schöner zu hören, dass du wohlauf, putzmunter und vor allem zum Schreiben motiviert bist! Ein bisschen gruselig ist es ja schon. Ich habe über ein halbes Jahr nicht mehr an diese Geschichte gedacht, wenn auch öfter an dich. Bis gestern, als ich mich urplötzlich daran erinnert habe, dass es einen Charakter von mir namens Fenikko gab und ich zu ihr irgendetwas nachschauen wollte. Da habe ich die Story zuerst gar nicht mehr gefunden, weshalb ich dachte, du hättest sie bereits gelöscht, was mich schon irgendwie betroffen gemacht hat, obwohl mir zu dem Zeitpunkt klar war, dass abgebrochen so gut wie gelöscht ist. Doch siehe da: Heute schreibst du. Da vergeht selbst jemandem wie mir der Glaube an Zufälle.
Ein ganzes, echtes Kapitel, nicht nur so ein Infoding von wegen: "Ich lebe noch." Überhaupt finde ich es echt ausdauernd von dir, ausgerechnet bei dieser MMFF weiterzuschreiben, obwohl inzwischen so viel Zeit vergangen ist. Also ich wüsste nicht, ob ich da noch den Anschluss finden würde, erst recht, da ich abgesehen von Aleksandr (weil er Lessi gehört) und natürlich Feni keinen Charakter mehr kenne. Muss ich mich die Tage mal reinlesen, wenn ich denn die Zeit dazu finde. Denn an der mangelt es mir aktuell an allen Ecken und Enden, weshalb ich auch nicht weiß, wie lange dieses Review letztendlich ausfallen wird. Wobei du vermutlich eh nicht mehr mit Rückmeldungen gerechnet hast, erst recht nicht so schnell. Darum hoffe ich, dass meine Weihnachtsüberraschung geglückt ist.

Kurze Info noch zu mir, falls dich überhaupt interessiert, wie es mir in den vergangenen zwei Jahren entgangen ist. Vor anderthalb Jahren habe ich mein Abitur gemacht. In der Zeit, die ich danach zu Hause rumsaß, habe ich selbst angefangen, eine MMFF zu schreiben, die auch immer noch irgendwann weitergeführt wird, zumindest lautet so der Plan. Im Nachhinein war das damals eine echt schöne Zeit. Danach habe ich angefangen zu studieren. Es ging gut los mit einer schönen Stadt und vielen neuen Freunden, wurde aber kontinuierlich schlechter mit Liebeskummer und acht Kilo Gewichtszunahme, allein im Wintersemester. Ich habe in den Prüfungen furchtbar schlecht abgeschnitten und wurde zu etlichen Sachen nicht zugelassen, weshalb das Sommersemester etwas entspannter war. Mit meiner Psyche ging es bergauf, ich habe zehn Kilo Gewicht verloren. Und dann kamen die Prüfungen. Ich habe keine einzige bestanden und war die ganzen "Semesterferien" damit beschäftigt, zu ackern, damit ich mit Ach und Krach noch die Wiederholungen schaffe. Deshalb bin ich in diesem Wintersemester nur noch am Lernen, damit es mir in der kommenden Prüfungsphase nicht wieder so ergeht. (Spoiler: Wird es trotzdem.) Noch dazu muss ich die Veranstaltungen nachholen, die ich im zweiten Semester nicht machen durfte, weil ich da noch nicht zugelassen war. Das Studium ist einfach zu schwer, auch wenn es mich interessiert. Ich bin komplett ausgebrannt, habe Heimweh und wurde zusätzlich auch noch von meinen ach-so-tollen Freunden im Stich gelassen, sodass ich jetzt emotional komplett auf mich gestellt bin. Klingt alles echt mies, ist es auch, aber es muss irgendwie gehen ... Das hier ist auch nicht der geeignete Ort, um darüber zu diskutieren. Hast du eine neue Nummer, beziehungsweise noch WhatsApp? Man könnte sich ja da mal schreiben.

So, jetzt zum eigentlichen Review, das neben diesem Batzen an einleitenden Text wohl aussehen wird wie Nichts, viel Spaß!

P.S.: Ich muss zugeben, dass ich vor dem ersten Lesen direkt zum Ende des Kapitels durchgescrollt habe. Was ist eigentlich aus deinen Gewinnspielen geworden?

DER SPAßVOGEL

Das kann ja heiter werden ... Ich muss ehrlich zugeben, dass ich kein großer Freund (mehr) von Charakteren bin, die zu allem ein Späßchen machen müssen. Zumindest, wenn es alberne Flachwitze sind. Es geht doch nichts über ein bisschen Galgenhumor. Der Einstiegszitat ist schön und verkörpert die idealistische Einstellung, dass man immer hoch hinaus träumen soll. Irgendwie deprimierend, wenn ich so feststelle, dass ich inzwischen zu abgestumpft bin, um solche Denkmuster an den Tag zu legen ... Aber ich hoffe, dass ich irgendwann wieder an diesen Punkt zurückkommen kann.

In dem Moment, in dem ich den ersten Satz gelesen habe, habe ich mich wieder daran erinnert, was die Grundidee deiner Spiele war. Wenn man es mal so recht bedenkt, war es doch eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis irgendwelche Witzbolde kommen, die meinen, das Risiko brauchen zu müssen, das eine ungewisse Teilnahme an den Spielen mit sich bringt. Und hier sind sie: Drei minderjährige Vollidioten. Vorneweg: Der Name Norwin ist ganz schön, Garrett und Hugh wirken hingegen etwas unkreativ, als hätte der Ersteller sich gedacht, dass er keine guten Namen für Charaktere braucht, die eh nie wieder vorkommt. Verständliche Einstellung, wenn auch eine, die ich nicht vertrete, weil ich in jeden Charakter, und sei er auch noch so nebensächlich, das volle Ausmaß meiner Liebe fürs Detail stecke.
Ich hätte wohl genauer lesen sollen, bevor ich diesen Abschnitt geschrieben habe: Scheinbar wünschen sie sich doch die Teilnahme und erhoffen sich sogar den Sieg - und das sogar, ohne zu töten. Also nicht nur dumm, sondern auch noch naiv. Garrett scheint der Einzige zu sein, der so etwas wie gesunden Menschenverstand besitzt. (Auch wenn er die wenigen Pluspunkte, die er dadurch bekommt, durch sein Mitläufertum am Ende wieder einbüßen muss.) Klar, die Verzweiflung in so großer Armut ist groß und Verzweiflung zieht einen ja bekanntlich in die finstersten Abgründe, aber die drei (oder eher zwei) scheinen mir eher von Langeweile getrieben. (Zumal, wer Geld für Pferde hat, auf denen er ausreitet, statt sie als Nutztiere zu gebrauchen, kann echt nicht so arm sein.)
In Norwins Fall kommt dazu noch eine gute Prise Verantwortungslosigkeit. In die Spiele? Nur so zum Spaß? Als Haupternährer der Familie mit einem depressiven Vater und einer blinden Schwester? Aber sonst geht es ihm gut, ja? (Ich spare mir mal einen abfälligen Kommentar über Nebencharaktere, denen eine einzige, dramatische Eigenschaft beigefügt wurde, nur um sie interessanter erscheinen zu lassen und hoffe, dass du mein Augenrollen bis zu dir hin hören kannst. Ich weiß, Fenikko ist vom selben Schlag und heutzutage würde ich so einen Charakter auch nicht mehr erstellen, aber immerhin besitzt Fenikko abgesehen von ihrer Krankheit noch andere Charaktereigenschaften.)
"Norwin hasst nichts mehr als wenn ihm jemand beim Denken stört." - Ja, weil ihm das Denken ohnehin schon so schwerfällt und er sich deshalb ganz darauf konzentrieren muss. („Ich meine, ich habe nicht wirklich viel zu verlieren, eher viel mehr zu gewinnen. Wenn du dich anmeldest, Norwin, dann mache ich es auch.“ Sinnloses Versprechen von Hugh. Es kann eh nur einer in die Spiele, da bringt ihn Solidarität auch nicht weiter. Trotzdem freut er sich darüber, als hätte sein Freund ihm eben die Hälfte seiner Schokolade abgegeben. Du kannst mir nicht erzählen, dass dieser Charakter nicht zumindest ein bisschen beschränkt ist. Wenn ich mir den Tod seiner Mutter durchlese, glaube ich immer mehr an diese Theorie, denn die schien mir auch nicht unbedingt die Hellste gewesen zu sein. Auf einer sandigen, ruhigen Straße hört man ein Auto doch, stattdessen rennt sie wie mit Scheuklappen einem Stück Wäsche hinterher wie ein Tier. Und jetzt ist ihr Sohn dermaßen lebensmüde. Das muss doch erblich sein!)
Sein Motiv ist absolut nicht nachvollziehbar (oder zumindest nicht zu Ende gedacht) und macht ihn mir direkt unsympathisch. Dieser Charakter kommt nicht auf meine Favoritenliste. Und wenn, dann nur auf das unterste Ende der Rückseite. Dieser Charakter scheint mir auch kein wirklicher Scherzbold zu sein. Eher ist er selbst der schlechte Scherz.
Die wenigen Scherze mit seiner Schwester erscheinen mir eher wie normaler geschwisterlicher Umgang, auch wenn dir die Dialoge stellenweise etwas steif und unnatürlich geraten sind. Abgesehen von ihrem kleinen melodramatischen Manko mag ich Maika aber eigentlich. Dass sie sich mit ihrer Fantasie zu beschäftigen weiß, finde ich irgendwie liebenswürdig. Für einen Menschen, der die Welt sehen kann, mag es unvorstellbar sein, die Welt nicht sehen zu können, aber ich glaube nicht, dass Maika, die ja von Geburt an blind ist, so ein großes Problem damit hat. Ihr macht vermutlich eher die Hilflosigkeit zu schaffen.

FAZIT

Ich mag Norwin nicht. Warum, ist oben vermutlich einigermaßen deutlich geworden. Zum Einen ist es seine Persönlichkeit, zum anderen deren Eindimensionalität. Dein Schreibstil ließ sich gut und flüssig lesen, auch wenn die Dialoge stellenweise wie gesagt etwas stockend waren. Ob du eingerostet bist, mag ich nicht zu beurteilen. Dennoch hat es mir gut gefallen!

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Review eine kleine Freude bereiten!

Wir lesen uns,
Katia!
26.12.2018 | 23:17 Uhr
zu Kapitel 14
Hey
Ich konnte es kaum glauben als ich den Alert gesehen habe und hab das Kapitel sofort verschlungen.
Norwin klingt nach einem typischen Saumkind (nichts zu verlieren und alles zu gewinnen) aber das wiederum stimmt auch nicht ganz denn er hat seine Familie zu verlieren.
Als ich den Part mit seiner Schwester gelesen habe taten mir beide unfassbar leid. Ich kann verstehen warum er alles für sie tun würde und ich wünsche ihm viel Glück in den Spielen.

Sein Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und durch die guten Beschreibungen und die fließende Erzählweise fiel es mir sehr leicht das beschriebene vor meinem Inneren Auge zu sehen auch wenn ich, um ehrlich zu sein, erst einmal nachschauen musste welche Charaktere meine sind in der MMFF.
Nichts desto trotz bin ich begeistert und kann das nächste Kapitel kaum erwarten.
Vieleicht könnte es ja mal nach Distrikt 6 oder 7 gehen. ;)
In der Zwichenzeit kann ich ja mein Gedächtnis etwas auffrischen und die anderen Kapitel noch einmal lesen.
LG Fleur

Antwort von Maysilee am 26.12.2018 | 23:47:26 Uhr
Hi!

Ich kann selbst nicht glauben, dass es mich hier hin zurück verschlagen kann. Aber, irgendwie hat mich diese MMFF wieder in den Bann gezogen und es macht endlich wieder so richtig Spaß in die Tasten zu hauen. :)

Ich musste mir selbst erstmal wieder einen Überblick schaffen. Manches war noch da, aber einige andere Aspekte hatte ich schon wieder vergessen. Ich bin echt froh, dass anscheinend noch jemand hier ist... Ich hatte echt Angst, dass keiner mehr da ist.

Nach Distrikt 7 oder 6 wird es bald gehen... sogar sehr bald (in anderen Worten: das Kapitel ist bereits geschrieben, aber erst kommt ja wieder ein weibliches Tribut).
Bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
22.05.2016 | 11:51 Uhr
zu Kapitel 13
Avenykka. Erstmal schnell den Namen hin tippen bevor ich vergesse, wie er geschrieben wird!
Ja, dieses Kapitel war wirklich kürzer als die anderen, aber tatsächlich finde ich das gar nicht schlimm. Du hast es trotzdem geschafft, uns einen guten Einblick in Avenykkas Leben zu geben und ebenso in ihre Gefühlswelt. Ich frage mich dabei, ob sie in den Hungerspielen auch die Optimistische sein wird. Aber das werden wir noch sehen und ich bin gespannt, wie sich jemand von ihrem Wesen, in den Spielen schlägt. Ob ihre Veränderung total krass wird oder ob sie positiv bleibt? Das werde ich ja dann lesen, aber ich bezweifle irgendwie jetzt schon, dass sie töten wird. Sie scheint mir nicht der Typ dafür zu sein.
So an dieser Stelle noch ein Lob an deinen Schreibstil, auch wenn er in diesem Kapitel nicht ganz so schön ausgeprägt ist. Das kann aber auch durchaus an der Länge liegen, oder, dass Aveny nicht ein "ganz so schlimmes" Wesen wie die anderen Tribute hat. Bei Aleksander zum Beispiel konnte man viel besser seine Facetten herauslesen, während man von Avenykka noch nicht so viel weiß. Ein bisschen Mitleid habe ich natürlich trotzdem mit ihr. (Aber ich mag ihren Namen.)
Dieses Panem scheint mir voll mit Trauer und unglücklichen Tributen zu sein.

LG Neyla ✍
Nyoom (anonymer Benutzer)
21.05.2016 | 12:13 Uhr
zu Kapitel 13
Hey, auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
Avenykka, den Namen finde ich übrigens sehr schön, finde ich sehr faszinierend. Sie arbeitet um, genau wie ihre Eltern unter sehr harten Bedingungen, nur um sie zu unterstützen. Alles in allem scheinen sie sich sehr nahezustehen und ihre Eltern scheinen der wichtigste Haltepunkt in ihrem Leben. Ich bin gespannt wie sie sich entwickeln wird und freue mich schon auf das nächste Kapitel. Viele liebe Grüße
Nyoom
20.05.2016 | 20:01 Uhr
zu Kapitel 13
Hallo!

Und weiter geht's mir Distrikt 8! Junge, Junge, bei dir geht's ja echt vorwärts, fast zu schnell für meinen Geschmack, hätte ich nicht gedacht! Aber sei's drum, vor allem jetzt, da du doch noch mehr Reservierungen bekommen hast und dein Füllhorn ein wenig unspektakulärer zu werden droht. Solange du nicht Fenikko, die ja eine immer größere Anhängerschaft um sich zu scharen scheint (Hurra!) direkt zu Anfang dahinraffst, ist es mir eigentlich egal, wie viel am Ende sterben!

Ich komme mit den Ernten ja kaum hinterher, von daher freut es mich, dass diese hier was kürzer wird und meinen Fingern insofern gar nicht so viel abverlangt, obwohl ich sicherlich trotzdem was finde, wo ich meinen Senf dazutun kann. Hoffentlich reicht es, um mir einen ungefähren Überblick über Avenykka so verschaffen. (Namensschwester! Noch ein Name mit Doppel-K, wie meine Fenikko!) Eigentlich müsste ich gerade jetzt auch mit meiner Seminararbeit beginnen, aber irgendwie ist das Review hier etwas reizvoller. Du kommst mir also gerade recht!

DIE OPTIMISTISCHE

"Optimist: Someone who figures that taking a step backward after taking a step forward is not a disaster it's more like a cha-cha-cha."

Ha! Heute auch mal ein Einstiegszitat von mir, was ich vorhin gelesen habe! Nicht mal annähernd so tumblr-like und gelungen tiefgründig wie deine, aber immerhin witzig und das scheint ja dieses Kapitel zur Abwechslung auch mal zu werden, denn:
Wuhuu, endlich mal ein positiver Titel und ein positives Zitat! Gibt's das überhaupt noch? Ich dachte, das wäre bei den ganzen tragischen Vergangenheiten und melodramatischen Charakterzügen förmlich ausgestorben! Scheint, als dürfte es in diesem Kapitel doch recht fröhlich zugehen, obwohl deinem Panem ja sonst nichts Positives abzugewinnen ist.

Im ersten Abschnitt macht Avenykka auf mich eher einen gefassten und etwas erschöpften Eindruck, statt aufgedreht, fröhlich und optimistisch zu sein, was ich durchaus logisch und nachvollziehbar finde, denn schließlich befindet sie sich immer noch in Panem. Da wäre eine quirlige Frohnatur, die alles verherrlicht, wie es in vielen MMFFs der Fall ist, (hust) Shy (hust), nur fehl am Platz. Das ist wohl das maximale Maß an Optimismus, das man in Panem aufbringen kann, Freundlichkeit gegenüber den Kollegen, die Veny nicht nacheifern können, weil sie zu schwach sind, aber insgeheim wohl ihre Einstellung bewundern, eine Motivation, den Eltern unter die Arme zu greifen und dieser Drang, nicht aufzugeben, obwohl es den Eindruck erweckt, als sei ihr das nicht in die Wiege gelegt worden und als müsste sie sich eher dazu zwingen. Die Umgebung ist mal wieder liebevoll beschrieben. Vor allem mag ich das Detail mit den Schließfachdiebstählen, die mal wieder verdeutlichen, dass es selbst Menschen gibt, die trotz Fabrikarbeit zu solch drastischen Mitteln greifen müssen.

Auch wenn das Kapitel wirklich sehr kurz war, gefiel mir das Ende richtig gut. Wenigstens kann man aus diesem Text die Motivation herausfiltern, die Veny dazu antreibt, in die Spiele zu ziehen, so wie bei vielen anderen auch. Nach diesem Abschnitt glaube ich, dass Avenykka auch nur versucht, ihren Eltern in deren Einstellung gleichzukommen, indem sie ebenfalls fröhlich wirkt, was leider nicht sonderlich gut rübergekommen ist, um ihren Eltern etwas zurückzugeben. Auch mal wieder schön, über ein harmonisches Verhältnis zu lesen.

FAZIT

Allein schon wegen der Abwechslung und dem positiveren, wenn auch nicht zu positiven Charakter, ist mir Avenykka sofort sympathisch. Wirklich sympathisch, nicht so wie andere, die durch und durch unsympathisch waren und die ich aber trotzdem mochte. Sie scheint wohl einfach ein netter, aufrichtiger Mensch zu sein. Eben eine Person, mit der sich Fenikko verbünden sollte, aber sie ist ja naiv und gerät garantiert an die falschen Leute, die sie bei der erstbesten Gelegenheit abstechen wollen.

So! Und wieder mal hab ich mich erfolgreich von meinen eigentlich Aufgaben abgelenkt, jay!
Bis zum nächsten Kapitel!

Wir lesen uns,
~Mel!
19.05.2016 | 21:11 Uhr
zu Kapitel 13
Hallöchen:)

Jetzt kommt auch endlich mal ein Review von mir nachdem ich auch mit meinem Stecki fertig bin. Ich schreib aber mal einen generellen Review, weil es doch etwas lange dauern würde auf alles im Detail einzugehen^^
Erstmal ist es wirklich sehr gut immer erst einen 'normalen' Tag der Tribute einzubauen auch wenn sie schon mit dem Gedanken zur Anmeldung spielen. Man bekommt so einen schönen Einblick in ihr Leben und in ihre Charaktere. Ich finde, du verleihst ihnen eine richtige Persönlichkeit durch dein Schreiben und man kann sie gut auseinander halten, weil du bestimmte Eigenschaften präzise hervor hebst.
Von diesen OCs sind mir ein paar besonders im Gedächtnis geblieben, deren Geschichten ich besonders bewegend finde. Mein absoluter Favorit dabei ist Fenikko! Sie tut mir sooo unendlich leid mit ihrer Krankheit -über die ich mich sogar etwas schlau gemacht habe^^- aber noch schlimmer ist ja wie ihr Adoptivvater sie Belastung sieht und loswerden will. Sie muss sich ja auch fühlen wie ein Alien in ihren weißen Klamotten und komplett eingepackt wie ein Stück Glas. Ich bin schon gespannt wie du das mit ihrer Krankheit in der Arena löst, ich werde es bestimmt gespannt verfolgen:D
Fast genauso berührend finde ich Vanous Geschichte. Ich glaube, ich könnte das einfach nicht. Ein Körperteil für Geld abgeben. Das wäre ein No-Go, aber unter was für einem Druck der arme Junge auch stehen muss. Da bewundere ich aber auch seine Entschlossenheit in die Hungerspiele zu gehen, um seine Geschwister zu beschützen. An seiner Stelle wäre ich aber glaub ich schon längst weggelaufen, bei so einer kranken Familie. Leider ist das für ja bestimmt nicht so einfach.
Ich freu mich schon auf weitere Kapitel:D

LG Siri

Antwort von Maysilee am 23.05.2016 | 18:01:18 Uhr
Hallo!

Freut mich zu hören, dass dir bis jetzt alles so gut gefällt.

Ich glaube erstmal nur über einen "normalen" Tag im Leben des jeweiligen Charakters ist erstens entspannter für sowohl mich, als auch euch, denn dadurch bekommen wir etwas Abwechslung in die gesamte Sache und es hilft auch den Charakter besser kennen zu lernen.

Fenikko in der Arena wird sicherlich eine Herausforderung - sowohl für mich, als auch für die Arme selber. Als ob sie es sowieso schon nicht ganz so einfach hat (schäm dich Melyss!).

Wenn ich so eine Familie hätte wie Vanou, dann wäre ich auch schon über alle sieben Berge... aber in einem solchen Panem ist es wahrscheinlich keine ganz so einfache Entscheidung. Ich meine, einfach so das mehr oder weniger angenehme Leben aufgeben und stattdessen auf der Straße leben? Hört sich nicht gerade einladend an, aber vielleicht eine etwas gnädigere Alternative anstatt seine Körperteile hergeben zu müssen.

Danke für das Review! Bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
16.05.2016 | 00:10 Uhr
zu Kapitel 12
Ich hab bis eben noch selbst an einer FF geschrieben, aber jetzt habe ich noch mal nachgeschaut, ob du nicht doch noch geupdatet hast. Und dann war es da!
Yes.!
Ich finde es toll, wie du Levente dargestellt hast und seine Geschwister so mit einbegzogen hast und ihre Beziehung dargestellt hast.
Ich freue mich total drüber und musste bisschen grinsen, obwohl es bei ihm sicherlich nicht viel zu grinsen gibt :)
Dein Schreibstil, jedes Mal, wundervoll!
Liebe Grüße Neyla :)

Antwort von Maysilee am 17.05.2016 | 18:44:20 Uhr
Hallo!

Ich freue mich, dass dir das Kapitel gefällt. Ich muss sagen, dass ich es mit Levti nicht ganz so einfach hatte, aber nach einiger Zeit sind wir uns dann etwas entgegen gekommen und dann lief das Ganze am Schnürchen. Auch wenn ich mit dem Endprodukt nicht sooo zufrieden bin. Aber hey, es wird ja noch mehr über Levente geben!

Grinsen kann glaub ich keines der Tribute... wenn man schon so verzweifelt ist, dass man sein Leben für eine riesige Summe von Geld aufs Spiel setzt.

Danke! Bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
15.05.2016 | 22:12 Uhr
zu Kapitel 12
Hallo!

Eigentlich bin ich gerade mit einer sehr anstrengenden Tätigkeit anderweitig beschäftigt. (Ich muss Serien durchschauen und mir eine aussuchen, die ich dann für meine Subgruppe ins Deutsche übersetzen möchte. Sehr anstrengend und überhaupt nicht unterhaltsam, nein nein.) Deswegen ist dein neustes Kapitel eine willkommene Abwechslung, damit ich mich zumindest etwas produktiver fühle, dabei habe ich heute bereits ein 2500-Wörter-Kapitel geschrieben, das dreißigste inzwischen, was aber zu meiner Schande wirklich nicht gut geworden ist.

Es freut mich jedenfalls, dass sich die Ernten ihrem Ende entgegenneigen. Langsam wird die ganze Erntegeschichte nämlich wirklich etwas eintönig und ich habe auch die wenigsten Charaktere im Gedächtnis behalten, sowohl namentlich als auch insgesamt, weshalb es wohl gut ist, dass der Rest größtenteils aus Füllhornopfern bestehen wird. Du hast recht, das bringt uns echt nur Vorteile mit sich. Wir bekommen mehr "Sendezeit", dürfen ein realistisch blutiges Füllhorn lesen und wurden somit in der Platzierung ordentlich nach oben katapultiert, weswegen Fenikko wohl nicht zu den letzten Tributen zählt, zumal du lost und ich noch meine tollen Schummel-Privilegien habe!

Von denen es dieses Mal nichts Neues gibt. Kein Problem! Weiter geht's!

DER REGELVERSESSENE

Okay, "regelversessen" klingt im Vergleich zu den ganzen Rebellen, die wir bisher hatten, doch mal eine erfrischende Abwechslung, wobei ich natürlich nicht weiß, ob sich Levente (Ein ausgezeichneter Name übrigens. Ich liebe ihn!) an seine eigenen Regeln oder an die des Kapitols hält. Das Zitat lässt da auf keine der beiden Alternativen schließen, nur auf eine negative Einstellung und persönliche Unzufriedenheit. Generell scheint es in deinem Panem niemandem sonderlich gut zu gehen ... gefällt mir.
Ganz im Gegensatz dazu steht das Chaos und die Unordnung in der Kurzbeschreibung, die mich zugegebenermaßen anfangs ein wenig verwirrt hat. Lese ich da eine kleptomanische Ader heraus? Interessant. Man sagt ja nicht umsonst: "Das Genie beherrscht das Chaos" ... Vielleicht sehnt sich Levente aber auch einfach nur nach Ordnung auf einer höheren Ebene. Eine innere Ordnung oder eine universelle, das wird sicher noch ersichtlich werden.
Das Zitat ist tiefgründig und wieder so wahr ... der perfekte düstere Einstieg, um richtig mit dem Kapitel durchzustarten.

Irgendwie hab ich in diesem ersten Abschnitt wieder mehr über Panem als über Levente erfahren. Die Art und Weise, wie er sich verbissen an die Regeln hält, nichts infragestellt und einen gewissen Sadismus an den Tag legt, hat etwas Besessenes und Bedrohliches, als hielte er sich für den Retter der Welt. Mehr oder weniger hilft er auch der Justiz auf die Sprünge, um sich selbst nicht die Hände schmutzig zu machen, ist wahnsinniger als erwartet, wirkt irgendwie überlegen und vor allem berechnend. Ist scheinbar doch einiges zusammengekommen.
Ich mag es, wie grausam und skrupellos du dein Panem ausschmückt. Diese Gewalt, die auf der Arbeit herrscht, auch ohne dass überall Friedenswächter anwesend sind. Dass man niemandem trauen kann, außer sich selbst, wenn man nicht verraten werden will. Diese Intrigen ... Herrlich, herrlich, großes Lob!

Okay, scheinbar ist "Levti" doch nicht so wahnsinnig, denn er hat ein Motiv für seine Taten. Seine Geschwister, wieder Zwillinge darunter, ich hasse Zwillinge, sie sind unwahrscheinlich, wieso denkt jeder, man müsse sie sich als Detail nehmen, um den Charakter interessanter zu gestalten, wenn es ihn doch in keinster Weise interessanter macht. Schließlich werden die beiden nur namentlich erwähnt. Seine älteste Schwester Priordia (Sehr schöner Name, den ich aber leider ablesen musste.) scheint ein recht normales Mädchen zu sein, wohingegen Levti schnell laut wird, wenn es nicht nach seinen Wünschen oder Regeln verläuft. Frei nach dem Motto: "Wer am lautesten schreit, der hat recht." - was natürlich Schwachsinn ist.
Seine Geschwister scheinen wohl auch sein Motiv für die Spiele zu sein. Eltern hat er wohl nicht, zumindest wurden keine erwähnt, ebenso wenig wie die Unordnung in seinem Haus, die doch so verlockend in seiner Kurzbeschreibung angerissen wurde. Schade, ich war neugierig!
Dass ihn die Spiele allerdings zunächst interessieren und dann zum Hals heraushängen, kann ich gut nachvollziehen. Ein ähnliches Phänomen erschloss sich mir bei der Flüchtlingskrise. Nach einer Woche konnte ich keins der Worte mehr hören.

FAZIT

Das Kapitel war in meinen Augen zu vage, um mir eine fundierte Meinung zu Levente zu erlauben, was nichts an deiner Glanzleistung von Schreibstil ändert. Inhaltlich hatte ich mir allerdings mehr erhofft, weil die Kurzbeschreibung mehr verspricht, als das Kapitel hergibt ... etwas schade, aber ich bin gewillt, dir das zu vergeben, zumal das sicherlich nicht das letzte Mal war, dass ich von ihm lesen werde. Einen kurzen Einblick habe ich mir ja schon verschafft. Er erinnert mich an einen kontroversen Charakter, dem ich immer mit gespaltener Meinung gegenüberstand, aber nur in den Aspekten, die du in deinem Kapitel beleuchtet hast und sehr entfernt. Wir werden sehen!

Genieße deinen Urlaub, ich freue mich auf mehr!

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 17.05.2016 | 18:39:05 Uhr
Hallo!

Ich kann es auch kaum erwarten die "Erntezeit" endlich abzuschließen... so langsam bemerke ich, wie sehr mich das selbst langweilt. Aber dank der wahrscheinlich zahlreichen Füllhornopfer wird mir sehr viel Arbeit erspart. Zunächst hatte ich echt vor alle Tribute zu vergeben, aber eigentlich mag ich das Konzept mit den Füllhornopfern... das macht es für mich eigentlich nur einfacher und für euch spannender.

Das ist mir im ersten Abschnitt auch aufgefallen, aber ich bin da ganz ehrlich: Meistens schmücke ich mein Panem aus, wenn mir auf die Schnelle nicht so viel für das Tribut selbst einfällt, weswegen ich es einfach in irgendeine Lage stecke, die dann sowohl etwas von seinem oder ihrem Charakter preisgibt, als auch ein paar neue Facetten von meinem Panem zeigt. Anscheinend habe ich mich diesmal zu sehr auf Panem konzentriert, aber sei es drum... von Levente wird man ja nicht zum letzten Mal hören!

Ich wollte die Unordnung mit einbauen, habe mich dann aber dagegen entschieden, weil ich einfach keine guten Einfälle hatte und nicht etwas schreiben wollte, was vollkommen verwirrend ist. Mir fällt es selbst noch etwas schwer Leventes kompletten Charakter zu verstehen, aber je mehr ich mich mit ihm befassen werde, desto besser wird es sicherlich (hoffentlich).

Meinen Urlaub genieße ich bereits in vollen Zügen. Morgen geht es in einen Freizeitpark! Meine Höhenangst freut sich bereits... ;)
LG Helen
15.05.2016 | 18:52 Uhr
zu Kapitel 12
Hey
ich finde dein neues Kapitel echt gut. Levente (ich hoffe ich hab ihn richtig geschrieben) ist ein interessanter Chara. Auf den ersten Blick wirkt er zwar wie eine Petze aber ich glaube das da noch mehr dahinter stecken muss.
Der Regelversessene passt in diesem Kapitel wirklich gut zu Levente, überhaupt finde ich deine Überschriften wirklich gut gewählt. (Ich bin jetzt schon neugierig wie du Ryan und Jay nennst :))
Die Schreibstil war, wie immer, wirklich gut und ich konnte mich bis jetzt in jedes deine Kapitel super hineinversetzen (hoffentlich wird meine MMFF auch so gut) und ich hoffe wirklich das du die FF nicht abbrichst und noch viele Kapitel folgen werden.
LF Fleur

Antwort von Maysilee am 17.05.2016 | 14:33:15 Uhr
Hallo!

Hinter Leventes "Petzen" Fassade steckt noch einiges mehr - mit dieser Annahme hast du auf jeden Fall vollkommen recht! Leider konnte (und wollte) ich das alles noch nicht mit in dieses Kapitel mit einbinden, da sein wahrer Charakter wahrscheinlich erst, wenn er im Kapitol ist, richtig aufblühen wird. Zumindest sehe ich das so.

Die Überschriften sind meistens sehr spontan von mir gewählt, weswegen ich immer ganz froh bin, wenn ich das Feedback von euch bekomme, dass die Überschrift gut zu dem jeweiligen Charakter passt. Bei Ryan und Jaysen habe ich zwar noch keine genaue Vorstellung, aber das kommt ja noch.

Ich habe mir fest vorgenommen diese MMFF nicht abzubrechen. Dafür bin ich auch schon zu weit gekommen, als sei unbesorgt!

LG Maysilee
10.05.2016 | 10:13 Uhr
zu Kapitel 11
So, bevor ich gleich weg muss, bekommst du mal wieder ein Review von mir. Man sollte ja nicht hinterher sein, mit seinen Ernten :D

Also gleich der Beginn von Medides Kapitel gefällt mir. Irgendwie hat das was sehr spontanes, dynamisches, stimmiges. Es ist harmonisch, finde ich, selbst wenn der Akt (harhar) jetzt nicht so harmonisch ist. Tjaja, so ist das eben.
Weißt du, an was mich der Abschnitt erinnert. An das Lied „Summer Wine“, wo doch der Herr auch ausgeraubt wird, von der hübschen … Dame. Sagen wir es mal so.

Ob das wirklich so eine „Bonze“ ist, die da auf ihr draufhockt? Weil die würden sich doch sicherlich hübschere Mädels, als welche von der Straße krallen. Obwohl sie ja gebadet vielleicht ganz gut aussieht, wer weiß. Jedenfalls stinkt sie dann nicht mehr.
Aber im Hinblick auf seinen Wunsch, eine „Sexsklavin“ zu besitzen, kann er sich ja nicht eine von den teuren Damen leisten. Da muss es ja ein Mädel von der Straße sein.
Jedenfalls denke ich, dass Medides in den Spielen nicht zu unterschätzen ist. Sie wird ihr eigenes Ding durchziehen und dominieren und es wird schmutzig werden. Aleksandr wird sie hassen und fürchten. Hoffentlich treffen sie nicht allzu ungut aufeinander.

Also ich muss zugeben, dass ich ALLE Sachen, die Medides mitgehen gelassen hat, vermissen würde. Eine Uhr? Klar! Besteck? Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann auf jeden Fall. Das gibt’s ja in Sets. Eine Statue? Klar, immer wenn ich zu dem Platz schaue, an dem sie davor gestanden hat. Bei den Klamotten lass ich mit mir reden – aus den Augen, aus dem Sinn.

Ach ja – das Tribut ist von foxface! Ich hätte es mir denken können! Ich kenne seine ausführlichen, dichten Steckbriefe.
Mir gefällt die Ernte. Ich mag Medides, sie scheint mir wirklich tough zu sein. Und wenn ich Mädchen mag, dann, wenn sie tough sind. Mit den verzogenen Heulsusen kann ich nichts anfangen.

So!
Dann wünsche ich dir viel Spaß beim Weiterschreiben.
Ich kann dir gerne noch Steckbriefe für Füllhornopfer machen, wenn du magst. Aber die würde ich dann reduziert schreiben :D Füllhornopfer braucht man immer. Ich denke, du hast einen gewaltigen Vorteil, wenn du weniger Tribute hast. Du kannst dich besser auf die, die du hast, konzentrieren und so eine viel dichtere Geschichte schreiben. Und du hast mehr Brennholz zum verfeuern.

Liebe Grüße
Fralessa

Antwort von Maysilee am 10.05.2016 | 21:12:12 Uhr
Hallo!

An diesen Song hätte ich jetzt nicht gedacht, aber jetzt wo du es sagts passt es echt sehr gut zu dem ersten Abschnitt (uuuund jetzt habe ich schon seit einiger Zeit einen Ohrwurm von den Lied).

Aleksandr wird sie sicherlich nicht mögen, aber unterschätzen sollte er, und alle anderen auch, Medides auf keinen Fall. Die mag zwar nicht ganz so gefährlich wirken, aber als Feind willst du sie ganz bestimmt nicht haben.

Ein Füllhornopfer könnte ich noch sehr gut gebrauchen, also nehme ich dein Angebot natürlich freudig an! Such dir einfach irgendein freies Tribut aus. Genaue Details brauchst du sowieso nicht erwähnen.
Eigentlich habe ich mich auch so langsam mit dem Gedanken von weniger "richtigen" Tributen und etwas mehr "Opfern" so langsam angefreundet. Du hast ja recht: Dadurch kann ich mich wirklich besser auf die wenigen Charaktere, die ich habe, fokussieren und muss niemanden von ihnen am Füllhorn opfern, was ganz gut für euch ist.

Danke für dein Review! Bis zum nächsten Mal!
LG Maysilee
04.05.2016 | 06:54 Uhr
zu Kapitel 11
Hallo Helen!

So schnell hätte ich nicht mit einem weiteren Kapitel gerechnet, aber mir soll es recht sein! Ich fühle mich immer, wie ein total liebenswerter und obendrein produktiver Mensch, wenn ich jemandem ein Review dalassen kann und vor allem bei dir tue ich dies mit dem allergrößten Vergnügen. Wenn mich nicht alles täuscht, dürfte dies auch schon die neunte Ernte sein. Vorausgesetzt, du wirst keine weiteren Kanonenfutter dazuerfinden, wozu ich dir allerdings raten würde, wenn du beabsichtigt, ein besonders blutiges Gemetzel zu gestalten, müsstest du also in drei weiteren Ernten die Hälfte überstanden haben! Hurra!
... ich nehme an, das war nicht sonderlich aufbauend. Aber ich glaube an dich und werde dich mit viel zu langen Reviews versorgen.

Wieder keine Privilegien, aber das hat nur gute Aspekte! Du hast ja auch so viele Reviews bekommen und so muss ich mir wenigstens keine willkürliche Zahl ausdenken, viel zu anstrengend.

DIE UNABHÄNGIGE

Mal abgesehen davon, dass mich die Ergänzung "Distrikt 8" im Kapiteltitel zunächst verwirrt hat, da die gute Medides (Ein auffallend passender Name übrigens!) offensichtlich aus Distrikt 6 und nicht aus dem achten Distrikt (Der allem Anschein nach von der gerissenen Moonfeather komplett beschlagnahmt wurde, Schlingel) kommt, finde ich, dass der Kapiteltitel kaum passender zur Kurzbeschreibung sein könnte, auch wenn die Kurzbeschreibung an sich schon ein Paradoxon ist. Einerseits geht sie bei der kleinsten Aussage des Gegenübers schon an die Decke und andererseits könnten ihr diese nicht egaler sein. Merkwürdig.
Jedenfalls mal ein netter Kontrast zum letzten Kapitel. Der Selbstmordgefährdete und die, die buchstäblich - und entschuldige diesen Ausdruck - keinen Fick gibt. Das klingt auf jeden Fall vielversprechend, weil sie dadurch zu einem sehr schön ergiebigen Charakter in der Arena werden könnte, der sicher für den ein oder anderen Streit sorgt.
Das Zitat? Muss ich dazu überhaupt noch was dazu sagen? Ich bin gespannt, was sie dazu bewegt, das Universum zum Erbeben zu bringen.

Achtung! Achtung! Schlechtes Wortspiel voraus! Scheinbar gibt unsere gute Medides ... nämlich doch einen Fick!
Wir scheinen dieses Jahr auffallend viele sexuell aktive Tribute zu haben, die das nicht aus liebevollen Gründen praktizieren. Oh Panem, was ist bloß aus dir geworden?
Zunächst hat es mich sehr stark gewundert, dass Medides ihrem Freier die dominante Position überlässt und dachte schon, ich hätte einen gravierenden Fehler erspäht, aber das gehörte ja alles zu deinem perfiden Plan zu verdeutlichen, wie sehr sie sich der Kontrolle widersetzt. Hoffentlich kann sie sich mit der Wahrheit lang genug zurückhalten.
Mir gefällt es, wie sie alles so auslegt, dass es so wirkt, als würde sie es aus vollkommen eigennützigen Motiven tun und nicht mal im Entferntesten an andere denken und vielleicht tut sie das ja auch. Dieses desinteressiert schmutzige, rücksichtslose Straßenkinddasein passt da zu ihr ... wenn auch nicht das Betteln, das kommt mir Spanisch vor. Das hier will sie nicht, aber fleht andere Menschen um ihr Geld an. Davon einmal abgesehen war dies ein sehr gelungener Einstieg, der mir ziemlich genau vermittelt, wie Medides tickt, was nicht zuletzt deinem herausragenden Schreibstil zu verdanken ist!

Fast schon etwas zu innig wirkte mir da die Beziehung zwischen Medides oder eher Pan (Wissen die anderen nichts von ihrem wahren Namen? Ich denke, sie beabsichtigt auch nicht, die anderen in dieser Hinsicht zu erleuchten.) und ihren Waisenhausgesellen. Ich hatte erwartet, sie sei ganz auf sich allein gestellt, aber irgendwie hat sie ja doch einen ganz vielfältigen Haufen um sich gescharrt. Besonders hat es mir Beast angetan. Avoxe hatten auf mich schon immer eine faszinierende Wirkung. Genauso wie die Namen hier. Durchaus befriedigend.
Jedoch wurde ich positiv überrascht. Statt einer familiären Beziehung hab ich hier ein Loch gegenseitigen Hasses entdeckt. Alle haben ihre Probleme miteinander, sind jedoch aufeinander angewiesen und jeder weiß, dass sie nicht viel mehr als eine Zweckgemeinschaft sind. Das hat etwas sehr Lebhaftes.
Bisexualität passt zu Medides. Interessiert sich nicht fürs Geschlecht, will nur die Körper.

FAZIT

Medides ist durch und durch unsympathisch, wodurch sie auf mich wieder einen unerwarteten Effekt hat. Ich mag sie. Sie ist aufregend und bietet viel Potenzial. Ich brauche nicht mal explizit zu erfahren, wieso sie sich für die Spiele bereiterklärt hat, denn auch sie brauchte wahrscheinlich keinen Grund. Aus Eigennutz. Glaube ja kaum, dass sie sich wie Magnus umbringen will.
Auch wenn du sagst, du wusstest nicht, was du zu ihr sagen sollst, muss ich doch sagen, dass sie dir fantastisch gelungen ist! Großes Lob!

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 10.05.2016 | 20:52:04 Uhr
Hallo Mel!

Weitere Füllhornopfer werden wahrscheinlich noch folgen. Ich habe die Anmeldung meiner Meinung nach schon viel zu lange offen, also werde ich warten bis die letzten Tribute, welche noch reserviert sind, eintreffen und dann den Rest ausfüllen. Ich will nur nicht, dass ein kompletter Distrikt auf Füllhorn Tributen besteht, weil ja alle die gleichen Chancen haben sollen. Aber mal sehen... hab ja noch etwas Zeit. Blutig wird das Füllhorn so oder so. Keine Sorge.

Medides wird auf jeden Fall etwas Schwung in die Bude bringen. Tribute wie sie gibt es leider dieses Mal nicht gerade viele, aber stattdessen sprüht diese Truppe an Tributen geradezu nur an Individualität, was ich sehr interessant und schön finde! Das gibt mir sehr viele Möglichkeiten sehr viel Drama und Gift in die ganze Sache zu bringen. ;)

Das mit dem Betteln habe ich wahrscheinlich auch etwas unpassend dargestellt... sie hat eigentlich nur so getan, um gerade so jemanden wie den Goldjungen in ihre Falle zu locken. Betteln an sich würde die liebe Medides wahrscheinlich erst im äußersten Notfall machen - und selbst dann würde es ihr nicht gefallen. Lieber schafft sie sich Dinge auf brutale bzw. hinterlistige Weise an.

Soweit wie ich es aus dem Steckbrief verstanden habe kennen Medides Kameraden ihren richtigen Namen nicht. Sie würde ihn auch nicht selbst kennen, hätte man ihn diesen nicht gesagt. Von besonderer Relevanz ist er also nicht, weswegen die Liebe sich wahrscheinlich auch nicht die Mühe macht ihren wahren Namen allen mitzuteilen.

Wie immer bedanke ich mich herzlich für dein vieles Lob! Bis zum nächsten Mal!
LG Helen
Ninde Thurilion (anonymer Benutzer)
01.05.2016 | 13:14 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo Maysilee,
ich habe erst einmal gewartet, um mich in dieser unbekannten "Gegend" zurecht zu finden. Erst einmal ein riesiges Lob an dich: Du schreibst super!! Allein wie du es immer wieder hinbekommst, dass man sich mit den Personen verbunden fühlt und die Beschreibung der Umgebung.

Nun, genug von meinen Schwärmereien, komme ich zu den Figuren. Alle sind auf ihre Art und Weise super, jedoch hat Aleksandr eine Aura, er kann grausam und Empathie los sein, aber er hat etwas an sich, etwas was in ihm verborgen ist. Er ist einer meiner Favoriten. Die Szene mit dem Mädchen und dann die Ernte, alles passt bei ihm nicht wirklich zusammen, da ist noch etwas in ihm... Seine Reue bei der Ernte war nach dem ersten Abschnitt vollkommen unerwartet. Aber echt gut geschrieben.

Und dann ist noch Magnus da, der "neue" in deiner Geschichte. Er ist ebenso spannend wie Aleksandr. Du hast seine Gefühle gut wieder gespiegelt. Ich fühle mich immer noch trostlos. Und auch sein Charakter ist überaus realistisch, wie ich sie mir bei anderen mehr so gewünscht hätte. Seine Zeichnung ist eine wunderschöne, und gleichzeitig so traurige, Metapher. Ich bin gespannt, ob er sich noch verändert, ob er seinem Überlebensinstinkt noch findet oder ob er weiterhin so unglücklich lebt, bis zum Schluss? Er ist mir nicht ganz geheuer.

Zum Schluss muss ich deine Arbeit noch mal loben, sie ist einfach nur perfekt. Ich habe noch nichts besseres gelesen als deine MMFF.

Danke dafür, dass du sie schreibst!

Antwort von Maysilee am 02.05.2016 | 21:13:17 Uhr
Hallo!

Ich finde es sehr interessant, wie groß das Interesse und die Sympathie für Aleksandr ist. Mir ist er ehrlich gesagt nicht so ganz geheuer, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich ihn dank seines Steckbriefes etwas besser kenne als ihr. Und deswegen bin ich mir auch ziemlich sicher, dass ihr ihn alle demnächst nicht mehr so toll findet, aber er wurde ja auch nicht erstellt, um von allen gemocht zu werden.

Ich selbst weiß noch nicht ganz genau, wohin Magnus Weg ihn führen wird. Sterben will und wird er (vielleicht) allemal, aber dazwischen ist noch viel zu entdecken! Für Überraschungen ist er sicherlich noch gut, aber ob er seinen Überlebensinstinkt findet... da wäre ich mir nicht ganz so sicher.

Vielen, vielen Dank! Perfektion ist zwar etwas, was man im gewissen Maße anstreben sollte, aber ich selber sehe mich da noch nicht. Trotzdem bedanke ich mich für deine lieben Worte!
LG Maysilee
30.04.2016 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo Helen!

Irgendwie eine Weile her, dass ich zuletzt was von dir gelesen habe. Obwohl meine Stresszeit jetzt offiziell vorüber ist und ich nach der Deutschklausur übermorgen durch seichtere Entspannungsgewässer mit unzähligen freien Tage schippere, hatte ich heute doch noch ein wenig zu tun und schiebe jetzt das Review nur ganz schnell eben ein, dieses Mal sogar tatsächlich mit ein wenig Motivation (und der üblichen Begeisterung)!

Versteh mich bitte nicht falsch, deine Kapitel lese ich immer recht gerne, nur ist das Reviewschreiben oft eine Qual. Da tun die Privilegien auch nicht zur Sache. Ich schreibe dir, weil ich dir gerne Rückmeldungen dalassen möchte und meinen Senf dazugeben, so war das ja mit uns beiden schon immer. Deine Privilegien sind da nur ein äußerst angenehmer Nebeneffekt. Da stört es auch nicht, dass du mal ein Kapitel damit aussetzt, denn die Erstellerin von Magnus wird dadurch ja kaum einen Nachteil davontragen und du hast recht. Du willst die Geschichte ja nicht mit deiner Güte vollkommen zerstören. Damit würde ja auch dein Vorsatz von möglichst brutalen Spielen ins Wasser fallen.

DER DÜSTERE

... und wir haben einen Suizidgefährdeten. Der Titel, die Kurzbeschreibung, das Zitat, was wie erwartet treffend und auf eine makabere Art und Weise wunderschön ist, und selbst das Bild lassen sehr stark darauf vermuten, dass dieser Junge selbst dafür sorgen wird, dass er es nicht aus der Arena schafft. So einen hat man ja oft dabei. Gibt mehr Chancen für meine Fenikko.
Die Frage ist da nur immer, ob unsere fröhlichen Selbstmörder dann auch so konsequent bleiben. Vor allem in dem jungen Alter - genau so alt wie Feni - kann man ja oft große Töne von Selbstmord und der Ungerechtigkeit des Lebens spucken und sich selbst Gewalt zufügen und dann feststellen, dass man sich doch nicht dazu überwinden kann, seinem Leben ein Ende zu setzen, weil einem die Ungewissheit mehr Angst einjagt als alles in der gegenwärtigen Existenz.
Aber vielleicht verschätze ich mich hier und unser Magnus ist ja doch ein ganz flippiges Kerlchen! Ich glaub nicht dran, aber legen wir los!

... dachte ich's mir doch. Vor allem die letzte Zeile des ersten Abschnittes war außerordentlich ausdrucksstark! Riesigen Respekt dafür!
Auch bei Magnus hast du viel Zeit dafür aufgebracht, seine Umgebung zu beschreiben und ich habe gestaunt; früher war Distrikt 8 mein Lieblingsdistrikt - (hust) Shy (hust) - weil ich keine Ahnung hatte, wie hässlich der eigentlich ist mit all den Abgasen und dem Smog in der Luft und den unsicheren Arbeitsbedingungen. Busse finde ich in Panem immer noch etwas befremdlich, weil es in meiner Vorstellung nie Autos gibt, aber bei den Massen an Arbeitern kein Wunder. Frauen scheinen nicht zu arbeiten oder zumindest Magnus' Mutter tut es nicht, vermute ich stark.
Krass, wie reif und abgestumpft er im Gegensatz zu Feni ist. Sein Vater ist tot, seine Großmutter ist tot, er muss für seine übriggebliebene Familie sorgen - er ist gleichgültig, resigniert. Philosophiert intensiv über den Himmel, aber äußert keine Wünsche, möchte keine Freunde, weiß nichts mit seinem Leben anzufangen, weil er es beenden möchte, aber noch den Mut aufbringen muss.
Dieses Charakterkonstrukt ist nicht selten, aber doch hat es mich tief beeindruckt, was zum Großteil auch an deinem Schreibstil liegt.

Magnus' Zeichnung ist eine wunderschöne Metapher. Er macht sich keine Pläne, zeichnet drauf los, hat Angst vor dem Ergebnis, aber sein Kopf ist frei, weil er nicht weiß, ob er irgendwann einen düsteren Weg einschlägt. Sehr treffend. Aber er ist nicht der erste Charakter, der sich durch das Zeichnen ausdrückt.
Ich würde zu gern wissen, wie viele Selbstmordpläne er schon auf Papier festgehalten hat, aber nicht umsetzen konnte, weil bei ihm das aufgetreten ist, was ich oben ausgedrückt habe. Doch jetzt tut er es.
Dass seine Familie nur am Rande erwähnt wurde, ist in keinster Weise störend, weil so die Distanz verdeutlicht wird und wie abseits sein Leben von ihren ist und wie überflüssig er sich in dieser Gemeinschaft fühlt. Die Namen sind individueller als manches, was ich sonst so gesehen habe.

FAZIT

Ich muss zugeben, dass mich Magnus positiv überrascht hat. Ich hatte mir gedacht, dass es zum Kotzen tief wird, aber so tief war es gar nicht. Es war nachvollziehbar und auf eigenartige Art und Weise sympathisch, was durch deinen Schreibstil sehr sehr gut unterstrichen wurde.

So, das war's auch schon von mir!

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 02.05.2016 | 21:01:58 Uhr
Hallo Mel!

Meinen Vorsatz werde ich so oder so durchbringen... aber wie du bereits gesagt hast, wird dies etwas schwierig, wenn ich ständig diese ganzen Privilegien berücksichtigen muss. Also ist mit ihnen fürs erste aus. Aber ein Come Back in ferner Zukunft kann auf jeden Fall erwartet werden. :)

Bei Magnus Entschlossenheit seine Selbstmordtendenzen in die Tat umzusetzen lässt sich etwas herumspielen bzw. sein Steckbrief ist in diesem Sinne jetzt nicht so explizit hingerichtet, wie schnell und wann genau er sterben wird. Fakt ist aber, das er im Moment nicht plant lebend aus der Arena zu kommen und um ehrlich zu sein, sehe ich da auch eher weniger Chancen, aber da ich ja lose kann alles passieren!

Ich habe mir Distrikt 8 ehrlich gesagt noch nie recht schön ausgemalt. In den Panem Büchern wird dieser ja auch von Katniss als hässlichster Distrikt bezeichnet, wie ich vor einigen Tagen gelernt habe. Aber, ich meine, seien wir mal ehrlich: Massenproduktion von Kleidung kann gar nicht schön aussehen - wenn man mal in Anbetracht bezieht, wie es bei uns heutzutage aussieht. Ich glaube, da sind die in Panem auch nicht viel progressiver.

Es war mir sehr wichtig, dass Magnus Kapitel nicht ganz soo tief wird, da es sonst mehr eine Qual sein würde es zu lesen. Außerdem ist Selbstmord ein sehr ernstes Thema mit dem man sich zwar beschäftigen kann und sollte, aber nicht so tief in die Materie eindringen sollte, wenn man davon nicht wirklich Ahnung hat. Ich konnte mich nicht wirklich mit Magnus Charakter identifizieren, was wahrscheinlich gut ist, aber was es mir auch relativ schwer gemacht hat dieses Kapitel zu schreiben. Es freut mich aber zu hören, dass ich das Ganze gut getroffen habe.

Danke für dein Review! Bis zum nächsten Kapitel. :)
LG Helen
20.04.2016 | 20:09 Uhr
zu Kapitel 9
Guten Abend. :)

Nachdem ich mich schon länger nicht gemeldet habe, entschuldige ich mich erstmal dafür. Bin momentan in meiner "Hilfe ich hab Abschlussprüfung" Phase.. und da drehe ich wie gewohnt komplett am Rad. Aber dann dachte ich - nachdem ich meiner eigenen MMFF ein Kapitel hinzugefügt habe - dass ich auch mal wieder reviewen sollte. Und hier bin ich nun.

Luca Krane..."Die Gutgläubige". Ich weiß nicht warum, aber irgendwie mag ich sie nicht wirklich. Am Anfang wirkt sie sehr empfindlich und zerbrechlich. Wie sie den Mann beobachten und nicht eingreifen und ihre Gedanken dabei... sie wirkt nicht sehr taff. Außerdem ist es ungewöhnlich, bzw. mal etwas anderes, dass man eine Familie erlebt, die auf der Straße lebt. In Distrikt Zwei. Das ist nicht das übliche "Ich bin reich und will in die Spiele" Gehabe, dass man so hat. Sehr erfrischend, aber das Mädchen an sich ist mir eher unsympathisch, ich kann es gar nicht erklären.
Aleksandr, der Empathielose. Er zeigt in der Tat null Mitgefühl für die Situation der Frau und seine Erpressung lässt auch ihn eher kalt und unsympathisch wirken. Und dass das Mädchen gestorben ist und es tatsächlich seine Schuld war, macht es nicht wirklich besser. Also ich muss sagen - das ist schon echt hart und ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen würde und ob ich es überhaupt könnte..dass er bei der Ernte ausgewählt wurde - könnte man jetzt wohl irgendwie sowohl als Glück als auch Pech interpretieren. Mal schauen, wie er sich macht.
Carlitta - der Name an sich ist schon ziemlich schön, ich mag ihn. Und dass sie sich prostituiert, um Geld zu verdienen, ist auch eher ungewöhnlich, oder? Jedenfalls habe ich so etwas noch nie gelesen. Wie sie mit ihrem besten Freund umspringt gefällt mir nicht wirklich. Ich meine, er möchte nur das Beste für sie und hat Angst. Klar ist es verständlich, dass wenn man immer dasselbe Thema anspricht, es irgendwann nervig wird. Das kenne ich von mir selbst zu gut... aber ich mag sie doch. Wie sie dann wieder mit ihren Geschwistern umgeht, ist wirklich sehr süß. :)

Fazit: Super Schreibstil und ich freue mich, wenn es endlich an die Arena geht!. :D
Meine Nummer: 17

Viele Grüße,
Lisa

Antwort von Maysilee am 01.05.2016 | 14:54:38 Uhr
Hallo!

Ist ja alles kein Problem. Diese Situation kenne ich ja selber von mir sehr gut, weswegen ich es dir in keinster Weise Übeln nehme, dass es diesmal etwas länger gedauert hat. :)

Luca - Ich glaube in diesem Kapitel wird ganz klar, dass es Distrikt 2 nicht mehr so gut geht wie in früheren Tagen. Zwar gibt es immer noch reichlich wohlhabende Menschen dort, aber es geht nicht jedem so gut wie sonst.
Caritta - Ich habe ebenfalls eine sehr große Liebe für Carittas Namen, der mir so noch nie über den Weg gelaufen ist. Für mich war es eher weniger ungewöhnlich, dass sich jemand prostituiert, um Geld zu verdienen... ich meine, welchen Grund sollte man sonst haben? Vielleicht, weil man darauf steht jede Nacht mit jemand anderen zu schlafen, aber da will ich nicht weiter drüber philosophieren, weil ich mich in diesem Gebiet sowieso nicht auskenne.

Danke für dein Lob! Ich freue mich ebenfalls schon sehr auf die Arena... obwohl es bis dahin noch wahrscheinlich etwas dauern wird. Aber ich werde mich bemühen so schnell wie möglich dahin zu gelangen. :)
LG Maysilee
18.04.2016 | 15:00 Uhr
zu Kapitel 9
Hallo Helen!

Da ich nun überrascherweise die erste, kleinere Hälfte meiner Fortbildungsaufnahmeprüfung bereits absolviert habe, ohne jedoch eine Rückmeldung dafür erhalten zu haben (wie auch, ich habe sie soeben erst weggeschickt), habe ich mich spontan entschlossen, ein paar Überstunden einzulegen und dein Review einfach in meine Abendroutine zu integrieren, obwohl ich es unter Umständen erst morgen Nachmittag abzusenden gedenke, mal sehen!

Ideen für weitere Privilegien kommen mir momentan leider keine, da muss ich dich enttäuschen. Jedoch werde ich während langweiliger Predigten meiner Lehrer bestimmt öfter den ein oder anderen Gedanken an deine Geschichten verschenken und dich sofort informieren, wenn mir da ein Einfall in den Sinn kommt.

Ich finde allerdings, es könnte nicht schaden, wenn du weniger spendabel mit deinen einflussreichen Privilegien umspringst, sonst sind wir hier irgendwann bei Wünsch-dir-was!

Meine Zahl für heute ist übrigens die …

>>> 19 <<<

DIE REALISTISCHE

Realismus ist gut, das Ideal, das man anstreben sollte, wenn man es mit ein wenig Optimismus würzt, um froh und zuversichtlich zu erscheinen und den Pessimismus nicht vernachlässigt, um die Erwartungen im Falle des Scheiterns niedrig zu halten. Kurzum: Realismus ist die goldene Mitte, auch wenn die unbeschönigte Realität vielleicht härter ist, als man es sich ausmalt, aber immer noch schöner, als man befürchtet.
Dagegen ist nichts einzuwenden. Auch das Zitat ist schön, jedoch macht Caritta auf mich einen doch eher pessimistischen Eindruck, zumindest ihrer Kurzbeschreibung nach zu urteilen, was dieses makabere Zitat durchaus unterstreicht. Ich bin gespannt, welchen Beruf sie ausübt, der sie in der Gesellschaft so verhasst sein lässt. Ich tippe ja auf Hure.

Richtig getippt.
Der Anfang des Kapitels erinnert mich stark an meine Cary, die ja am Morgen der Ernte ebenfalls irgendwo erwacht, wo sie nicht so recht hingehören will. Nur macht sie es ihres Vergnügens willen und verlangt kein Geld dafür, wie es Caritta tut, die sich somit schon deutlich geschickter anstellt und dann auch noch so professionell …
Dass sich zwischen ihr und Cyrian (Sehr schöne Namen für Panem überdies, manche Menschen haben einfach ein Händchen dafür) etwas anbahnt, ist ja wohl mehr als offensichtlich an ihrem letzten Gedanken und seinem Beschützerinstik erkennbar. Ihre Einstellung steht einer romantischen Beziehung jedoch radikal im Wege, da sie nicht einmal ihren eigenen Wert anerkennt.
Ich wüsste zu gern, wieso sie so geworden ist.
Trotzdessen und ihrer aufbrausenden Art vermischt mit ihrer abgebrühten, pragmatischen Denkweise ist sie mir nicht unsympathisch, obwohl sie ein unausstehlicher Charakter ist. Warum identifiziere ich mich mit diesen kleinen Teufeln nur immer am besten?
Es ist ja nicht so, dass man ihr Handeln und ihre Einstellung nicht nachvollziehen könnte … nur sind sie doch etwas untypisch für den normalen Menschen.

Dass ihre Mutter keinen Verdacht schöpft, ist sowohl unverschämtes Glück als auch wahnsinnig verhängnisvoll. Irgendwann kann sie doch die ständige Nachtaktivität ihrer Tochter nicht länger erdulden und muss ihr ein wenig auf den Zahn fühlen.
Vor allem, Kratzspuren, Knutsch- und blaue Flecken dürften doch verdächtig genug sein, wenn ihr Kunde mal wieder besonders … eifrig war. Aber das einmal beiseite gelassen.
Die Zwillinge sind ja mal herzallerliebst, auch wenn ihre Namen nicht ganz so kreativ gewählt sind. (Dadurch, dass diese Geschichte bislang recht arm an Siegern und unwahrscheinlichen Phänomen wie Zwillingen war, lasse ich ihnen ihre bloße Existenz durchgehen.)
Hier zeigt sich der zweite Teil ihrer Kurzbeschreibung: Ihre umgängliche Ader, wenn sie mit denen alleine ist, die ihr am nächsten stehen.

Die Familie als Grund für Prostitution ist wohl ein zufriedenstellendes Motiv und mir wird jetzt erst bewusst, dass sie das Ganze nicht aus eigenem Vergnügen und Geldgier tut, sondern bloß, weil es anders nicht funktioniert. Da ist ihr abgestumpfter Charakter ja plötzlich keine Sensation mehr.

FAZIT

Im Großen und Ganzen mag ich Caritta, die aus verständlichen Gründen desillusioniert und perspektivenlosen alles erträgt und sich nur selten den schönen Dingen des Lebens hingibt oder sogar ihre bloße Existenz leugnet. Auch schreibstiltechnisch war dieses Kapitel wieder ein Genuss, vor allem der erste Abschnitt war dort sehr dominant … aber muss ich dir für deinen gottgleichen Schreibstil überhaupt noch Komplimente machen?

Einzig der Titel stört mich an dem abgerundeten Gesamtkonzept, da die Autorin selbst und auch ich Caritta eher auf die pessimistische Schiene ordnen, du ihr aber eher den Realismus aufdrückst. Ich glaube allerdings, das ist Ansichtssache. Sicherlich wirst du deine Gründe dafür gehabt haben.

Ich werde mich nun allerdings ins Bett begeben und auf einen schulisch sehr unvergesslich spannenden Montag freuen. Hurra.

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 01.05.2016 | 14:25:17 Uhr
Hallo Mel!

Als ich das Kapitel geschrieben habe, musste ich auch sofort an die liebe Cary denken... selbst ihre Namen hören sich auf irgendeine Weise gleich an: Caritta und Cary/Caruce. Parallelen sind zwar vorhanden, aber natürlich habe ich unterschiedliche Sachen bei Caritta mit eingebaut, weil diese ja das ganze Rumgeschlafe ja aus einem völlig anderem Grund tut als Cary.

Ich glaube als Mutter von kleinen Zwillingen hast du nicht wirklich Zeit dich um deine älteren Kinder zu kümmern, wenn du gleichzeitig auch noch arbeiten gehst. Wie realistisch aber dieses Nichtwissen ihrer Mutter ist, ist jetzt aber nicht mehr ganz so relevant für Caritta als einen Charakter selbst. Darum braucht sie sich ja erstmal keine Sorgen machen. ;)

Wiedereinmal bedanke ich mich recht herzlich für dein Lob!
LG Helen
03.05.2016 | 05:29 Uhr
zu Kapitel 8
Ich glaube ich werde die Kapitel etwas durcheinander lesen :)
So, dein Schreibstil gefällt mir auch hier wieder sehr gut wieder und ich bin sehr froh darüber, gleich mehr über Aleksandrs (oh Gott hab ich ihn jetzt richtig geschrieben..?) Vergangenheit zu erfahren :) Ich hoffe das ist bei den anderen auch so, vielleicht finde ich, wenn ich alle bisher schon erschienen Kapitel gelesen habe, schon meinen Favoriten :)
Aber Aleksandr hat da eigentlich schon ziemlich gute Chancen. Ok, shh, ich weiß, er ist erst der erste Tribut für mich aber trotzdem :)
Ich hoffe du behälst deinen guten Stil so bei ;)

LG Neyla

Antwort von Maysilee am 10.05.2016 | 20:38:07 Uhr
Danke, das freut mich wie immer zu hören!

Komischerweise zählt Aleksandr zu den Favoriten vieler Leser... warum kann ich mir immer noch nicht so richtig erklären, weil er in mir gar keine Sympathie erweckt, aber hey... ich mag auch meistens die schrägen/verrückten Vögel, wenn ich selbst eine MMFF lese. :)

LG Maysilee
16.04.2016 | 06:10 Uhr
zu Kapitel 8
Hallo Helen!

Ursprünglich wollte ich das Review morgen schreiben, nur ergab sich das das Problem, dass mein „morgen“ schon seit fast sechs Stunden angebrochen ist und ich nach längerer Zeit mal wieder unbewusst eine Nacht durchgemacht habe. Ich habe seit 24 Stunden nicht geschlafen, bin dementsprechend zurechnungsfähig, gerade aber kein bisschen müde.
Eigentlich ist es total dumm, die ganzen Tätigkeiten jetzt zu erledigen, weil ich somit im Nachhinein nichts zu tun habe, aber wer hat schon behauptet, dass mir Logik liegen sollte? Ich verspreche dir, dass ich mich hinlege, sobald ich mein Review beendet habe. Jetzt aber auf ans Werk.

Das mit dem Joker ist ein heikles Thema. Du solltest darauf achten, dass deine Privilegien nicht zu übermächtig werden, weil das dann den Spaß an der Geschichte nehmen könnte. Solltest du noch öfter Joker verlosen, würde ich sagen, dass man seinem Tribut nur einmal das Leben retten kann. Sonst ist das irgendwie auch ungerecht. (Du könntest den Einsatz eines Jokers in der Geschichte zum Beispiel durch eine Nahtoderfahrung darstellen.)

Falls die Abstimmung denn noch läuft, wähle ich heute die Zahl:

>>> 9 <<<

DER EMPATHIELOSE

Mittlerweile habe ich gegen den Begriff „Empathie“ eine richtige Abneigung entwickelt, da meine ehemals beste Freundin pflegte, mir mehrmals wöchentlich in den Ohren damit zu liegen, wie sympathisch sie doch sei, bis sie irgendwann nur noch von sich selbst sprach und meine Gefühle komplett ignorierte, was auch der Grund dafür ist, dass ich das kleine Wörtchen „ehemals“ verwendet habe.
Dass Aleksandr (Ein überaus großartiger Name im Übrigen. Mein Bruder heißt Alexander. Dieser Name hingegen sieht allerdings so aus, als hätte man „Alexander durch den Fleischwolf gedreht und als läge da jetzt so ein zerfetzter Batzen Hack, der nur „Aleksandr“ blubbert. Ja, ich habe komische Vorstellungen. Ich bin müde und so, aber ich mag den Namen) keine Empathie besitzt, glaub ich ihm sofort, zumindest, wenn ich dem Glauben schenke, was ich in seiner Kurzbeschreibung gelesen habe. Das Zitat ist auch überaus großartig, aber das brauch ich nicht wieder und wieder zu erwähnen, nicht wahr?

Täusche ich mich, oder ist es hier gerade düsterer geworden? (Nur ein Wortspiel, in Wahrheit geht die Sonne gerade auf, unaufhaltsam, wo ist meine geliebte Nacht geblieben?)
Ich hätte nicht nachsehen müssen, um zu wissen, dass es sich bei Aleksandr um einen Tribut von Fralessa handelt. Diese Tyrannei, das Knien, die Entblößung, die Belästung und dieser Tod ist einfach so typisch für sie oder tue ich dir unrecht und es stammt aus deiner Fehler?
Einerlei: Mir wurde nicht zu viel versprochen: Dieser Kerl ist herrlich unsympathisch; egoistisch und sadistisch, ganz, wie ich es mag, aber auch von deiner Seite war alles wunderbar ausführlich beschrieben und bildlich vorstellbar. Charakterlich ist ansonsten ja noch nicht so viel bekannt, aber mir gefällt, was ich so weit gelesen habe.

Dass er sich eher um seine eigene Zukunft sorgt, als um das Mädchen und es vielmehr nur als sein Verhängnis ansieht und nicht im Entferntesten als menschliches Wesen, ist ein interessanter Ansatz, der so menschlich selbstbezogen ist, dass er schon wieder unmenschlich ist. Die Feigheit, der Wunsch zu fliehen, der daraus resultiert, ist hingegen sehr wohl eine durchaus plausible Reaktion.

Allein in diesem Kapitel ist schon eine immense Charakterveränderung zu beobachten, was ich wirklich erstaunlich finde. Aleksandr entwickelt sich vom kalten, berechnenden Sadisten zu einem paranoiden Feigling, der die Flucht von der Verantwortung ergreifen möchte.
Sein Grund für den Ausraster ist nachvollziehbar (zumal ich es ebenfalls nicht leiden kann, wenn man mich berührt … das muss schon von mir ausgehen, sonst ist es mir unangenehm) und für die anschließenden Panik erst recht. Ich finde, dies beschreibt eine ziemlich realistische Reaktion auf einen versehentlichen Mord. Darüber hinaus ist der letzte Satz sehr schön.

FAZIT

Ich kann noch nicht sagen, ob ich Aleksandr mag, er ist mir unsympathisch, klar, das soll er ja auch, aber das muss ja nicht unbedingt eine Abneigung voraussetzen. Dieses Kapitel, das in seiner Kürze nicht gestört hat, wurde der Fokus sichtlich eher auf seine Motive, in die Spiele zu ziehen gelegt, das Ganze mit seiner Charakterveränderung verstrickt, ohne viel auf andere Randinformationen einzugehen. Das war mal etwas anderes, sehr abwechslungsreich, ich bin begeistert!
Vor allem mag ich diese düstere Stimmung am Anfang des Kapitels. Herrlich!

Mittlerweile ist es schon ganz hell geworden und ich schätze, es ist wirklich an der Zeit, mich hinzulegen und noch wenigstens ein paar Stunden zu schlafen. Man soll es ja auch nicht übertreiben. Für das Review an sich habe ich gar nicht so lange gebraucht. Hat mir wirklich Spaß gemacht!

Wir lesen uns,
~Mel!

Antwort von Maysilee am 16.04.2016 | 17:07:17 Uhr
Hallo Mel!

Wie ich bereits am Ende des Kapitels geschrieben habe, kann man den Joker bloß einmal anwenden. Danach verliert dieser seinen Wert und beim nächsten Mal wird das Tribut definitiv sterben, sollte er oder sie von mir gelost werden. Nahtoderfahrungen werde ich sicherlich dann schreiben, wenn der Joker eingesetzt wird. Schließlich muss ich den "Sterbeprozess" erstmal einleiten und wenn man dem Tod nur haarscharf ausweicht, dann muss man ja auch mehr oder weniger ein paar Wunden davon tragen. Also bedeutet der Joker NICHT, dass das betroffene Tribut unversehrt bleibt (das werden die meisten sowieso nicht). Ich habe vor noch ein paar Joker im Laufe der Geschichte zu verlosen. Unter "ein paar" sind so ca. 2 oder 3 zu verstehen, schließlich handelt es sic hierbei um ein Privileg, welches nicht jedem Einzelnen von euch zukommen kann.

Ich musste "Aleksandr" auch erstmal einige Male lesen, denn den Namen habe ich noch nie in solch einer abgewandelten Form des Originals gesehen. Aber genau deswegen gefällt er mir auch so gut, weil es mal etwas Neues bzw. Originelles ist. Außerdem passt der Name auch recht gut nach Panem... schließlich liegt dieses in weit entfernter Zukunft, also müssen sich ja bestimmte Namen auch auf irgendeine Weise weiterentwickelt haben.

Aleksandrs kleine Charakterveränderung ist leider nicht permanent, wie du in den Kapiteln sehen wirst, in welchen er als nächstes vorkommt. Aber, dazu will ich im Moment nicht mehr sagen. Schließlich will ich nicht allzu viel vorweg nehmen. Auf jeden Fall, wird er wieder ganz der Alte sein... früher oder später.

Schön zu hören, dass ich euch mehr Abwechslung geben konnte. Ich bemühe mich immer darum, dass diese ganzen Vorstellungs- bzw. Erntekapitel nicht so ganz eintönig werden, was nicht immer so einfach ist... aber ich gebe mir sehr Mühe, weshalb es mich freut, dass diese sich auch bemerkbar macht. Danke!

LG Helen
14.04.2016 | 12:00 Uhr
zu Kapitel 8
Salut Maysilee,

jetzt komme ich endlich zu deinem wohlverdienten Review. Ich hoffe, dass ich es zeitlich hinbekomme, weil ich gleich wieder Seminar habe und heute Abend arbeiten muss (mal wieder).

Ich mochte das Zitat am Anfang, oder die Zitate, total gerne. Die sind wirklich gut getroffen. Respekt!

Jetzt zum Text. Ich mag es, welche Szene du dir ausgesucht hast. Es ist zwar durchaus DIE Ausnahmesituation in seinem Leben gewesen, der Wendepunkt sozusagen, aber vorher durch die Interaktion mit dem Mädchen beschreibst du seinen absolut nicht liebenswürdigen Charakter. Das arme Mädel. Die tut mir wirklich am meisten leid.
Vor allem hast du gut sein ambivalentes Verhalten dargestellt. Dieser Wunsch, das Mädchen zu dominieren, etwas von ihr zu bekommen, aber eben dann wenn sie bereit ist, es ihm zu geben, davor zurückzuschrecken. Seine sadistische Ader, die er so schön bei der Arbeit heraushängen lassen kann, stellst du auch wirklich gut dar.
Es ist auch so bezeichnend für ihn, dass er mit „interessierten Blick“ das Mädchen beim Ausziehen beobachtet und für eine Sekunde nicht zu verstehen scheint, auf was sie hinauswill, weil er hat noch nie Aufmerksamkeit in seinem Leben bekommen, weil eine Frau sich noch nie für ihn interessiert hat. Und dann natürlich der Eklat, weil sie ihn anfasst und nicht andersherum, viel zu viel Nähe auf einmal.
Und natürlich – das wirkliche Problem ist eben, dass er dafür Ärger bekommen könnte. Der arme Aleksandr. Verfolgt von den eigenen Dämonen.

Ich hatte noch keine Zeit deine anderen Ernten zu lesen, aber mir ist aufgefallen, dass du bei Aleksandr vom personalen Erzähler in den neutralen Erzähler gewechselt hast. Und dazu hast du auch die Zeit gewechselt.
Ich bin kein Freund von Gegenwart, außer man schreibt sie in der Ich-Perspektive. Und auch der neutrale Erzähler ist für mich immer ein bisschen… fremd. Als würde man auf ein Insekt in einem Glaskasten hinabschauen.
Gleichzeitig passt das natürlich zu Aleksandr.
Er ist ja ein Gefangener in seinem Leben, auf das man wirklich problemlos von oben schauen kann, weil es so gleichmäßig und festgefahren ist, völlig unproduktiv und hoffnungslos. Durch die neutrale Perspektive baust du eine extreme Wand zwischen Charakter und Leser auf, kannst den Charakter zwar so besser und ungefärbter darstellen, weil Aleksandr selbst von sich natürlich niemals sagen würde, dass er eine mentale Störung hat, aber mir hat der personale Erzähler vom Anfang persönlich besser gefallen.

So! Und ich würde gerne noch mehr schreiben, aber ich muss mich spurten. Gleich geht’s weiter. Ich freue mich sehr, dass Aleksandr bei dir in den Hungerspielen dabei sein darf, dass er dir gefallen hat. Ich mag seine Ernte, ich finde sie nicht zu kurz, ich mochte besonders den letzten Satz – endlich kann er wieder atmen.
Das wird ihm bald wieder vergehen, haha!
Weiter so und meine Zahl wäre: siehe unten.

Liebste Grüße
Fralessa

14

Antwort von Maysilee am 16.04.2016 | 16:51:34 Uhr
Hallo Fralessa!

Ich wollte diese Szene unbedingt mit in dieses Kapitel integrieren, da sie schrecklich dramatisch ist und ich es LIEBE Szenen mit einem solchen Charakter zu schreiben, sie auszumalen und zu übertreiben. Außerdem hatte sie auch nur in diesem Kapitel platz, da ich mich, wenn ich endlich alle 26 Charaktere abgearbeitet habe, lieber auf deren Abenteuer im Kapitol konzentrieren möchte und nicht auf deren Vergangenheit. Deswegen, versuche ich in den meisten Fällen diese bereits im Vorstellungs- bzw. Erntekapitel mit zu integrieren.

Ich muss zugeben, dass ich im Moment sehr viel mit der Zeit und der Erzählerperspektive in meinen Kapiteln herumexperimentiere. Ich mag es, das gesamte Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen bzw. verschiedenen Zeitpunkten zu beschreiben und zu beobachten, weswegen es bei diesem Kapitel (und auch bei den Vorherigen) immer mindestens einen Zeit- oder Perspektivenwechsel gab. Immer in dem gleichen Muster zu verharren finde ich persönlich langweilig, aber das ist ja immer von Autor zu Autor anders. Ich bin eine, welche sehr gerne mit solchen Elementen herumspielt, weswegen es wahrscheinlich öfter vorkommen kann, dass ich in einem Kapitel zwischen Zeit und Perspektive herumspringe. Dabei werde ich aber immer versuchen es so verständlich wie möglich für euch als Leser zu machen.

Ich freue mich auch, ihn dabei zu haben. Er wird sicherlich ein wenig Trubel in die gesamte Mischung bringen. ;)
Den letzten Satz habe ich mehr oder weniger aus deinem Steckbrief übernommen, weil er mir so gut gefallen hat.
Bis zum nächsten Kapitel und vielen Dank für dein Review!

LG Maysilee