Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Borin
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
23.06.2017 | 06:37 Uhr
Hallo nochmal liebe Borin!

Offenbar wurde der OS für einen Wettbewerb geschrieben, vielleicht auch deshalb die bewertenden Reviews. Also ich werde mich nicht darin verirren, dir mögliche Komma- oder Interpunktionsfehler anzukreiden, die mache ich selbst zur Genüge, und wenn Kommas nicht an offensichtlichen Stellen fehlen und den Lesefluss damit stören, ist es mir auch gelinde gesagt egal.
Was die Charaktere angeht, so kann ich zu Treue nicht viel sagen, ich kenne alle Terminatorfilme, hab sie mir mit angesehen, weil mein Mann sie sehr gern sieht und kenne die Personen und den Handlungsrahmen. Aber es geht mir auch eher darum, ob die Stimmung rüberkommt, ob es ganz simpel "gut geschrieben" ist und das ist es definitiv. So mancher hauptberufliche Autor könnte sich da ein Scheibchen abschneiden. Wie auch in dem OS wenig Schnickschnack, alles perfekt auf den Punkt getroffen und das allerwichtigste, die Emotionen kommen an. Man fühlt sich mittendrin, nicht nur als Zuschauer.

Die Idee mit dem verlorenen Foto finde ich klasse, Reese weiß offenbar noch nichts davon, dass er Johns Vater ist, dass Sarah mehr für ihn war/ist, als nur die Mutter seines Anführers. Und doch spürt er es ... irgendwie. Romantik in einer grandios vermittelten Endzeitstimmung.
Von deinen Worten, deinen Formulierungen und dem perfekten Stil ganz zu schweigen.
Auch hier Daumen hoch und Sternchen hinterher.
Ganz liebe Grüße Susann

Antwort von Borin am 24.06.2017 | 21:57 Uhr
Huhu liebe Susann,

auch hier nocheimal vielen lieben Dank für dein Review. Der Vergleich mit einem hauptberuflichen Autor schmeichelt mir sehr und ich freu mich, dass dir mein Schreibstil so sehr zusagt.
Romantik ist eigentlich nicht so ganz mein Genre, trotzdem finde ich, dass sie so manchen Plott um einiges bereichern kann. Die ja hier noch zukünftige Beziehung zwischen Reese & Sarah anzureißen macht allerdings ja auch einen Großteil des OneShots aus - auch wenn Sarah hier nur in Form eines Fotos eine Rolle spielt. Es beruhigt mich zu hören, dass die Emotionen bei dir angekommen sind.
Danke auch nocheinmal besonders für die Empfehlung.
besten Gruß
Borin
14.02.2016 | 21:42 Uhr
Hallo erstmal! ;D

So, da du mich ja um Kritik gebeten hast , bekommst du sie auch;).

Um deine Wünsche abzuarbeiten : Ja, ich finde die Stimmung kommt sehr gut rüber und ich kann mir auch vorstellen das die Charaktere auch so handeln würden, wenn es wirklich so passieren würde. Ich mag auch , wie unterschiedlich die beiden sind und die Beziehung die sie untereinander haben. Außerdem ist das mit dem Bild wirklich gut eingebaut wurden ^_^ (auch wenn ich als erstes an die Sängerin denken musste.... :'D. Aber hey, so heißt die eben und mir war sie von Anhieb sympathisch ^_^)
Vondemher ist es top>_^

--------
Kritikpunkte:

DER LETZTE WUNSCH

2029



»Hört genau zu: Signal ist das rote Licht. Nicht vorher. Wird einer von uns entdeckt, können wir die Sache vergessen. Also haltet die Köpfe flach. Na los, besetzt die Autos. Lee, du kommst mit mir.«, wies Reese die Soldaten an, während er sich auf den Fahrersitz des Wagens rutschen ließ, der ihm am nächsten stand. » Und denkt dran: Wir sind bloß das Ablenkungsmanöver und müssen sie beschäftigen, so lange es geht.«

》Wies: Entweder ein Punkt , dafür wird es großgeschrieben, oder nur ein Komma nach dem Punkt und dann klein. Außerdem schreibt man solange zusammen.


Reese verabschiedete sich nicht, sondern fuhr wortlos davon. Wachsamen Auges steuerte er den Wagen durch die haushohen Trümmer, während sein Begleiter an der Feuerwaffe saß, die auf den Rücksitz montiert war, und nach Anzeichen des Feindes Ausschau hielt. Als sie schließlich ohne Zwischenfall auf ihrer Position zwischen den Felsen auf einer kleinen Anhöhe angekommen waren, kletterte dieser zu Reese nach vorn auf den Beifahrersitz. Er war auf ein Gespräch aus, druckste jedoch noch eine ganze Weile herum, bevor er schließlich doch mit der Tür ins Haus fiel.

》Bei einem und muss kein Komma eingesetzt werden, nie. Denn das und ersetzt das Komma.

»Darf ich sie ansehen?«, fragte Lee und machte ein gespanntes Gesicht wie ein kleiner Junge. Die Schrecken des Krieges schienen für einen Augenblick vergessen.

》Nach einem Satzzeichen (.!?) Schreibt man groß.


»Du weißt, wen ich meine.«, quengelte Lee und machte auffordernde Gesten. »Miles sagt, du hast ein Bild von ihr.«

》Dasselbe wie oben.


»Sarah. Sarah Connor.«, flüsterte dieser ehrfürchtig und seine Hände zitterten ein wenig. »Sie ist so... hübsch. Hatte sie mir irgendwie anders vorgestellt. Man sagt, sie sei eine große Kriegerin gewesen. Hat John alles beigebracht, ihn vorbereitet auf ... auf all das hier. Die Maschinen. Das Ende der Welt... Sie ist eine Legende.«

》Dasselbe wie oben. Und dann bin ich mir peinlicherweise nicht sicher, ob man sie klein oder groß schriebt ^^°.


»Gib mir das Foto.«, verlangte er angespannt. Lee zögerte noch immer. Die beiden Männer starrten einander an. Der lange Moment des plötzlich aufgekommenen Argwohns löste sich erst, als Lee das Bild schlussendlich, von einem Seufzen begleitet, zusammenfaltete und an Reese zurück gab. Erleichtert schob dieser es wieder in die Brusttasche.

》Dasselbe wie oben und zurückgab schreibt man zusammen.

»Warum hat er es ausgerechnet dir gegeben?«, erkundigte sich Lee maulend. Er konnte nicht verstehen, was an Reese so besonders war, dass John Connor, Anführer des letzten Widerstandes der Menschen, ihm das einzige Foto seiner Mutter überlassen hatte.

》Nach einem Satzzeichen (s.o) schreibt man groß.


»Das weiß ich nicht.«, sagte Reese ernst. Diese Frage hatte er sich selbst schon viele Male gestellt und keine wirklich plausible Antwort darauf gefunden. Doch Connor war ein Mann, der die Dinge nicht grundlos tat. Er hatte einen Plan, dessen war sich Reese sicher und auch wenn der Anführer seine Gedanken nur selten mit jemandem teilte, vertraute Reese ihm bedingungslos.

》(s.o)

»Was soll denn das heißen: Du weißt es nicht?«
»Er sagte nur: Bewahre es sicher für mich auf und verliere es nicht.«, murmelte Reese, selbst erneut nachdenklich geworden.

》Ich weiß, es beginnt zu nerven ^^" -s.o



»Nicht bewegen.«, knurrte Reese atemlos, tief in den Fußraum des verrosteten Autos geduckt, den Blick hinauf zum dunklen Himmel gerichtet, während das Raumschiff langsam über ihnen vorüber zog und seinen Weg in die Ebene fortsetzte.

》"Nicht bewegen ist eigentlich ein Befehl und wird deswegen mir einen (!) makiert, esseidenn du meinst damit das er flüstert, denn dann würde es stimmen.



»Reese!«, rief Lee aufgeregt im lautesten Flüsterton aus seinem Versteck heraus. »Miles und die Anderen haben da unten auf freiem Feld kaum Deckung. Das Ding da bedeutet ihr Ende.«

》Nach einem Satzzeichen(s.o) großschreiben.
Nach Ende ein (!)

»Funk einstellen, Lee. Wir können ihnen nicht helfen.«, befahl Reese niedergeschlagen.
》(s.o)

»Aber dann sind sie verloren! Wir müssen was tun. Bitte!«, rief der Soldat aufgeregt. »Miles ist der einzige meiner Freunde, der mir noch geblieben ist.«

》S.o


Reese blickte Lee fest in die Augen. Auch er hatte viele Kameraden verloren. Er wusste, wie es sich anfühlte als einziger seiner Truppe in die unterirdischen Tunnel und Verstecke zurück zu kehren und er hoffte, dass dies alles nicht umsonst geschehen war. Wie so viele Andere setzte er seine Hoffnung in John Connor, der nun den letzten Rest der Menschheit in eine letzte, schicksalsentscheidende Schlacht führen sollte.

》zurückkehren zusammen.

»Reese! Bitte!« Lees Stimme klang mehr als verzweifelt.

》 Vor 'Lees' ein Komma

Und diese Fehler wiederholen sich im Laufe der Geschichte.


Erst mal , möchte ich überhaupt nicht pingelig sein - aber ich finde eben, dass deine Gedichte perfekt wäre , wären diese Fehler nicht drin und deswegen 'hacke ich so darauf rum', denn unter normalen Umständen bin ich nicht so streng was diese Fehler angeht, ich selbst bin nicht perfekt darin (nicht im geringsten), aber wenn ich sehe , dass es wiegesagt nur einen Fehler gibt, der aus einer eigentlich sehr guten, eine 'nur' gute Geschichte macht, sage ich das eben ;D.

Ich hoffe ich konnte dir helfen ^-^

Natalie

Antwort von Borin am 18.02.2016 | 18:46 Uhr
Hey, hey Natalie,

ersteinmal vielen, lieben Dank für dein Review. Freue mich, dass dir die Geschichte ganz gut gefallen hat und dass die richtige Stimmung rüber zu kommen scheint.
Hehe, die Assoziation mit der Sängerin hatte ich auch lange Zeit ^^

Was die Satzzeichen-Sache angeht, so möchte ich dir dafür danken, dass du dir die Mühe gemacht hast, sie alle herauszusuchen und mich darauf hinzuweisen. Allerdings ist " .«, " in meinen Texten keine Seltenheit, da es mir logisch erscheint einen Satz in der Direkten Rede mit einem Satzzeichen zu beenden. Ich mache also keinen Unterschied zwischen einem . einem ! oder einem ?
Da bin ich eben stur, auch wenn es vielleicht ein "Fehler" ist.

Du schreibst: >Bei einem und muss kein Komma eingesetzt werden, nie. Denn das und ersetzt das Komma.< Generell ist das zwar oft so, allerdings befindet sich in diesem Fall ein eingeschobener Nebensatz vor dem und, zu dem das Komma gehört
(Der normale Satz wäre: >während sein Begleiter an der Feuerwaffe saß und nach Anzeichen des Feindes Ausschau hielt.< / Der eingeschoebene Nebensatz wird mit Kommas abgetrennt: > , die auf den Rücksitz montiert war, </ insgesammt wäre der Satz also: >während sein Begleiter an der Feuerwaffe saß, die auf den Rücksitz montiert war, und nach Anzeichen des Feindes Ausschau hielt.<)

Desweiteren schreibst du: >Nach einem Satzzeichen (.!?) Schreibt man groß.< Man schreibt immer am Satzanfang groß, was meist eben nach einem Satzzeichen ist. Allerdings gehören die Satzzeichen hier ja zur wörtlichen Rede und der eigentliche Satz wird ja durch ein Komma getrennt und weiter geführt. (siehe >»Darf ich sie ansehen?«, fragte Lee<)

Hier schreibst du: >Und dann bin ich mir peinlicherweise nicht sicher, ob man sie klein oder groß schriebt ^^°.< Ich bin nicht ganz sicher, welches "sie" du meinst. Zweimal ist hier ein Satzanfang, d. h. sie werden großgeschrieben. Die beiden anderen sind Personalpronomen und werden daher klein geschrieben.

Du schreibst: >"Nicht bewegen ist eigentlich ein Befehl und wird deswegen mir einen (!) makiert, esseidenn du meinst damit das er flüstert, denn dann würde es stimmen.< Hier verhält sich Reese tatsächlich nicht laut. Das heißt ein Ausrufezeichen erschien mir hier eher unpassend.

Hier schreibst du: >»Reese! Bitte!« Lees Stimme klang mehr als verzweifelt. 》Vor 'Lees' ein Komma. Und diese Fehler wiederholen sich im Laufe der Geschichte.< Warum soll ich vor "Lees" ein Komma setzen? Die wörtliche Rede steht allein und "Lees Stimme klang mehr als verzweifelt" ist ebenfalls ein eigenständiger Satz.

Und nein, ich empfinde es nicht zu pingelig, wenn man alles erwähnt, was einem auffällt. Vondaher nocheinmal danke für deine Arbeit.
besten Gruß
Borin
10.07.2015 | 17:49 Uhr
Hey,

ich dachte mir, ich mache mal eine Pause vom Bewerten und les mir deinen Beitrag außer Konkurrenz durch - eigentlich eine sehr schöne Geschichte, schade, dass du es nicht in der Deadline geschafft hast. :)

Mir gefällt, wie konsequent deine Charaktere, vor allem Reese, handeln. Auch die Weigerung auf die Bitte kommt dadurch sehr gut zur Geltung, es erscheint einem so hart, weil man Lees Wunsch sehr gut nachvollziehen kann und gleichzeitig, dass es in der Situation einfach nicht möglich ist. Freundschaften und sogar Menschenleben treten in den Hintergrund, weil die Mission und der Kampf gegen die Maschinen wichtiger ist.
Tolle Darstellung und auch die Handlung finde ich sehr in sich geschlossen und logisch. Das Foto als Aufhänger, als Titelgeber und letztlich auch als der verlorene Gegenstand durchzieht die Geschichte und gibt ihnen Hoffnung - und wenn mich nicht alles täuscht (ich bin in dem Fandom nicht so fit), dann auch gleich noch als Verweis auf spätere (frühere?) Geschehnisse.

Ich glaube, wäre der OS mit in der Bewertung, hätte ich den Schrottplatz nicht gelten lassen, weil vor meinem Auge eher ein Schlachtfeld ist, was eben so wirkt wie ein Schrottplatz, aber keiner ist. ;)
Aber davon abgesehen fand ich es schön, dass du dich noch ausgetobt hast und dabei ein netter OS herauskam!

Viel Glück für die letzte Runde beim Schreiben!

Lg
baronesse

Antwort von Borin am 12.07.2015 | 17:10 Uhr
Hallo Baronesse,

vielen, lieben Dank für dein Review. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, da es ja außer Konkurrenz des Wettbewerbs war. Umso mehr freue ich micht so nette Worte von dir zu hören.
Und ja du hast Recht. Das Foto spielt in der original Terminator Storyline eine kleine, wenn auch nicht unbedeutende Rolle. Es ist einer der Gründe warum Reese mithilfe einer Zeitmaschine ins Jahr 1984 zurück reist um Sarah Connor (Die Frau von dem Foto) vor dem ebenfalls zurückgeschickten Terminator zu retten, der sie töten will.
Da es hier bei um Zeitreisen geht wären die Geschehnisse, also - je nachdem von welchem Standpunkt aus man sie betrachtet - zeitlich sowohl später also auch früher, als mein kleine OS angesetzt ist. ;-)

Deinen Einwand mit dem Schrottplatz kann ich nachvollziehen, auch wenn es für mich persönlich im Film tatsächlich fast schon nach einem Schrottplatz aussieht.

Ganze lieben Gruß
Borin
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast