Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Anthea
Reviews 1 bis 25 (von 48 insgesamt):
11.02.2019 | 19:24 Uhr
Auch wieder eine von den sehr gut geschriebenen Storys.
Schade das es auch nicht weiter geht.

LG
Onlyknow3

Antwort von Anthea am 28.02.2019 | 06:43 Uhr
Hallo,

zuerst einmal entschuldige bitte, daß ich erst heute antworte.

Ich freue mich sehr, daß du zu meiner Geschichte gefunden hast. Vielen lieben Dank für dein Lob.

Die Geschichte wird bestimmt einmal beendet werden - ich habe sie im Kopf, nur im Augenblick keinen Bezug dazu.

Vielleicht lese ich einmal wieder von dir,
alles Liebe,
Anthea
25.07.2017 | 19:56 Uhr
Einfach schön geschrieben, bin auf die Fortsetzung gespannt. Hoffe, du schreibst bald weiter!

Antwort von Anthea am 27.07.2017 | 09:23 Uhr
Hey, hallo...

Wie schön, daß du zu meiner Geschichte gefunden hast.

Vielen lieben Dank, für dein Lob.

Leider kann ich dir nicht sagen, wann es hier weitergeht. Ich bin im Augenblick in völlig anderen Genres unterwegs - zum Einen bin ich wieder bei Animes/Mangas aktiv, zu Anderen bin ich gerade völlig gefangen von Sherlock.

Dennoch würde ich mich sehr freuen, würdest du wieder vorbei schauen, wenn es hier weiter geht.

Alle Liebe,
Anthea
22.11.2016 | 19:50 Uhr
Hej!

Was ich mich freue, daß es mit dieser tollen Geschichte endlich weiter geht. (ich habe sehr breit gegerinst, als die Benachrichtigung über das Update auf meinem Handy auftauchte) Da kann ich zur Auffrischung auch gleich noch mal die ersten Kapitel lesen :) Nicht das ich da eine Entschuldigung dafür bräuchte... Ich bedanke mich für Lesenachschub!

Liebe Grüße,
Leya

Antwort von Anthea am 23.11.2016 | 18:10 Uhr
Hey, hallo Leya!

Wie schön, daß du auch noch da bist und so herrlich fröhliche Zeilen bei mir gepostet hast.

Soso... die ersten Kapitel hast du auch noch einmal gelesen? Vielen Dank dafür!

Alles Liebe und viel Spaß,
Anthea
20.11.2016 | 19:44 Uhr
Hi Anthea,

Yay, ein Update! Irgendwie bin ich doch immer überrascht, wenn ich merke, dass ich eine gute Geschichte nicht zu meinen Favoriten hinzugefügt habe... Ich kannte den Großteil schon, also ist es wirklich ein Rätsel.

Tolles Kapitel, die inneren Einsichten von OS und die Gespräche mit Winnetou gefallen mir besonders gut :)

Viele Grüße,
Arvit

Antwort von Anthea am 20.11.2016 | 22:58 Uhr
Hi Arvit,

wow... noch jemand Neues hier bei mir.

Vielen, vielen Dank für dein riesengroßes Lob.

Und noch mehr freue ich mich, daß du schon vor dem neuen Kapitel bei mir gelesen hast.

Noch einmal ein herzliches Danke,
alles Liebe,
hoffentlich bis bald,
Anthea
19.11.2016 | 17:20 Uhr
Willkommen zurück, Anthea
gesehen, dass sich bei dir was getan hab, habe ich schon direkt nach dem hochladen (war zur selben Zeit gerade da), aber ich habe viel nach zu lesen gehabt und komme deshalb jetzt erst zum Fben.

Wie weit, die beiden nun gegangen sind, oder auch nicht, interessiert mich eigentlich relativ wenig. Mich freut, dass Old Shatterhand nun offensichtlich seine Gedanken in Bezug auf Winnetou und Bleiben oder nicht, hat ordnen können und sich entschieden hat und Winnetou damit mehr als Einverstanden ist.

Etwas kurz geworden, ich weiß. Wir aber bestimmt wieder besser, wenn da wieder etwas mehr Action rein kommt.

Antwort von Anthea am 20.11.2016 | 00:46 Uhr
Hey Izzy,

vielen Dank für dein Willkommen.
Ich freue mich sehr, daß du auch noch immer bei mir bist.

Was die Länge deines Reviews betrifft, mach dir keine Sorgen! Mein Kapitel ist ja auch nicht sehr lang, wie Anmi deutlich bemerken mußte. *lächel*

*Mich freut, dass Old Shatterhand nun offensichtlich seine Gedanken in Bezug auf Winnetou und Bleiben oder nicht, hat ordnen können und sich entschieden hat und Winnetou damit mehr als Einverstanden ist.* - Wow, Izzy, das ist ein suuuuuper Kompliment von dir. Es macht mich so richtig happy, daß du hier mit meiner Geschichte mitkommst, obwohl du Slash nicht magst. Vielen lieben Dank dafür!

Und... Action kommt in den nächsten Kapiteln. Mal sehen, wie rasch das mit dem Schreiben was wird.

Alles Liebe,
Anthea
19.11.2016 | 00:31 Uhr
So, meine liebe Anthea!

Ich kann mich nur noch mal widerholen: Wie schön, dass du wieder dabei bist! Aber jetzt bleibst du das auch, ja? Ist ja schließlich Winter - da kann man doch ein wenig mehr Zeit im Haus vor dem Lappi verbringen... oder du nimmst das Teil einfach mit in den Stall zu deinen Pferden... *ggg*

Dieses Kapitel bringt für mich langsam Licht ins Dunkel. Zur Sicherheit habe ich mir nochmal Nr. 4, 5 und 6 durchgelesen, obwohl ich an sich ein gutes Gedächtnis habe und mir die Dinge auch über eine lange Zeit einprägen kann. Aber: ich war mir schon seit deinem 6. Kapitel sehr unsicher, wie weit dein W und OS eigentlich genau gegangen sind.
Im fünften Kapitel versorgt W erst zusammen mit dem Medizinmann den schwer verletzten Krieger, zieht sich dann mit OS in seine Räume zurück, wo die beiden Blutsbrüder sich gegenseitig verbinden, und dann - ja, was war dann? Sie umarmen sich heftig, intensiv, liebkosen mit den Händen die Haut des anderen, legen sich sogar zusammen schlafen - aber mehr ist doch nicht passiert, oder doch?

Im nächsten Kapitel ist W morgens schon weg, um sich noch einmal um den verletzten Krieger zu kümmern, und als er wiederkommt, gesteht er seinem Bruder, dass er ohne ihn in einem solchen Fall (gelähmt) gar nicht mehr kämpfen, sondern eher sterben würde. Und OS steht da wie vom Donner gerührt...
War das die Schlüsselszene? Die Szene, in der OS erkennt, endlich und vollständig erkennt, dass Winnetou ihn nicht nur wie einen Bruder liebt, sondern auch körperlich? Oder war ihm das schon in der Nacht zuvor klar geworden, und hier, in diesem Moment, muss er endlich erkennen, dass er genauso fühlt?
Wären die beiden in der Nacht zuvor sich schon bis zum Ende nahegekommen, hätte diese Szene ja irgendwie nicht viel Sinn gemacht - OS hätte da ja schon gewusst, was Winnetou in ihm sieht und was er für ihn bedeutet.

Aber nun zum neuen Kapitel, an dem ich erst einmal ganz laut und deutlich protestierend Kritik üben muss: ES IST VIEL ZU KURZ!!!! *ggg* Also da musst du noch ein bisschen üben... *hihi*
Also, wie gesagt, mit diesem Kapitel wird mir so einiges klarer - und OS offenbar auch. Während Winnetou schläft, lässt sich OS viele einzelne Szenen aus vergangenen gemeinsamen Tagen der beiden durch den Kopf gehen - und versteht auch jetzt erst richtig, warum er es früher schon so sehr genossen hatte, wenn er und sein Blutsbruder sich mal umarmt oder auf andere Art kurz berührt haben.

Interessant auch, dass er sich an seine Zuneigung zu Nscho-tschi erinnert, diese aber sofort mit der zu Winnetou vergleicht - und erkennt, dass er sich zu Winnetou noch viel mehr hingezogen fühlt als damals zu seiner Schwester (Brav, OS - gut erkannt! Nur weiter so, gleich hast du's... *gg*).

Der folgende Absatz ist dann mal wieder so richtig was für's Herz, so traurig-schön! OS erkennt, dass er all die Jahre nur vor Winnetou davongelaufen ist, um sich nicht eingestehen zu müssen, wie es in Wahrheit um ihn bestellt ist - und gleichzeitig tut es ihm so dermaßen leid, dass er dessen wahre Liebe gar nicht erkannt hat! Hier muss ich folgenden Satz hervorheben, der mir nicht nur Gänsehaut beschert hat, sondern mich auch mehrere Male hat schlucken lassen:

"Aber in seiner unvergleichlichen Art hatte mein Bruder gespürt, daß ich nicht bereit gewesen war zu erkennen. Wie sehr mußte es ihn geschmerzt haben, immer wieder Abschied von mir nehmen zu müssen, in der Gewissheit, daß ich nicht einmal ahnte, wie es um ihn stand?" Zum Dahinschmelzen und zum Heulen, aber sowas von!

Zwangsläufig muss sein christlicher Glauben in diesem Zusammenhang auch noch beachtet werden - und da hast du die damalige Zeit, so glaube ich, sehr gut dargestellt! Dieses ständige "Überall lauert die Sünde - Gefühl" gleichwohl wie "Nur wenn ihr die Hände zum Beten gefaltet habt, könnt ihr nicht sündigen" war ja damals überall gegenwärtig - und wie viele Kirchenmänner haben ihre Macht ausgenutzt, dass ihre Schäfchen dem Glauben nach nur über die Kirche (also letzten Endes durch den Herrn Pastor, selbstredend) von ihren Sünden befreit und in den Himmel gelangen können! Deinen verbitterten Pastor habe ich mir jedenfalls sehr gut vorstellen können! (Den sollte man mal durch Zorbis ersetzen... *kicher*)

Und deine Schlussszene hat ja mal wieder einen richtigen HACH-Faktor! Winnetou wird Scharlihs wahrer Liebe wohl jetzt erst richtig Glauben geschenkt haben dürfen, vor allem deshalb, weil dieser es selbst ausspricht: "...den Mann, den ich am meisten liebe..."

Och männo - MUSST du jetzt HIER abbrechen?? Ich WILL jetzt aber wissen, wie es weiter geht!!

Vielen Dank für diesen lang erwarteten Neuanfang - und lass dir bis zum nächsten Kapitel nicht wieder so viel Zeit, in Ordnung?

Ganz liebe Grüße und bis hoffentlich bald

Anmi

Antwort von Anthea am 20.11.2016 | 00:41 Uhr
Liebe, liebe Anmi!

Vielen herzlichen Dank für dein mega-langes Review zu meinem viel zu kurzen Kapitel *zwinker*. Jaja, hast schon recht, schrei mich nur an – hat bei Bisa ja auch funktioniert *kicher*. Aber eines kann ich dir heute schon versprechen: so genial lang wie bei dir, oder auch bei MH, werden meine Kapitel nie werden. Das kann ich nicht! Ich denke, dazu bin ich ein bißchen zu ungeduldig *lächel*. Trotzdem möchte ich hier betonen, daß dieses Kapitel quasi die Überleitung darstellt zur Geschichte, die sich nun entwickelt, und einer einheitlichen Zeitlinie folgen wird. Und nein… ich nehme den Lappi nicht mit in den Stall, da ist es mir zu ungemütlich, auch wenn jetzt fast immer ein herrliches Feuerchen im Ofen im Stübchen brennt – stell dir einen richtigen Ofen mit Kochfläche und Backrohr vor, der mit Holz beheizt wird –soooo coool *gg*.

Ich freue mich riesig, daß du sofort wieder dabei warst, als ich hier wieder was reingestellt habe. Und Izzy ist auch schon da, wie ich gesehen habe. Es ist herrlich, euch alle wieder zu lesen.

Und du hast wie immer alles richtig erfaßt… im 5. Kapitel passiert außer ein bißchen streicheln und dann in den Armen des anderen einschlafen nichts. Das war und ist aber für mich selbst ganz wichtig und richtig so, da für mich dieses anfängliche Kennenlernen des Anderen, auch wenn man ihn eigentlich schon ewig kennt, bei mir die Romantik und das Kribbeln ausmacht.

In Kapitel 6 brechen nun Gefühle über OS bewußtes Denken herein, die er all die Jahre zuvor nicht hat wahrnehmen können oder wollen. Deshalb ist er so von den Socken… und wie wir schon vor langer Zeit einmal festgestellt haben, ist er manchmal im Erfassen von feinen Nuancen in den Gefühlen anderer doch ein bißchen – wie nenne ich es? – langsam?
Und während seiner „Flucht“ wird ihm alles nun auch so richtig bewußt. Er kann die Dinge für sich selbst beim Namen nennen und sortieren. Und endlich lichtet sich auch der Nebel, den sein Verstand über seine Gefühle gebreitet hat.

Es braucht hier unbedingt ein HACH, daß du dich auf meine Zeilen und das Gefühl darin so einlassen kannst, daß ich dich mit OS Erkennen und den daraus resultierenden Schuldgefühlen so mitnehmen konnte. Vielen, vielen Dank für das wunderschöne Lob.

Ich habe länger mit mir selbst gehadert, ob die Gedanken zu Glaube und Sünde wirklich einbauen soll oder nicht. Bei beinahe jeder, in deren Geschichte ich in letzter Zeit reingelesen habe, ist das ein Thema – zum Teil auch sehr zentral wie bei Regenengel oder auch Zorbi. Ich wollte das nicht als Abklatsch verstanden haben, aber irgendwie drängte es mich schon, das Nicht-Wahrhaben-Wollen/können ein wenig durch das tiefe Verhaftetsein im Glauben zu verdeutlichen. Ich freue mich sehr, daß du mir in meinen Gedanken dazu folgen kannst, und mir auch den Pastor abnimmst.

Was das nächste Kapitel betrifft, so steht das schon. Die Zeilen müssen nur noch vollständig „aufs Papier“. Ein bißchen Geduld mußt du schon haben. Ich muß ja hier schließlich AUCH WARTEN BIS DU MIT DER TRÄUMEGESCHICHTE FERTIG BIST! So… wäre ich das auch losgeworden *kicher*.

Noch einmal vielen herzlichen Dank für dein tolles und ausführliches Review,
alles, alles Liebe,
bis bald,
Anthea
18.11.2016 | 19:40 Uhr
Hallo Anthea,
Deine Geschichte kannte ich bislang gar nicht, weil ich die Geschichten, bei denen sich lange nichts getan hatte, nicht gelesen habe.

Da habe ich aber was verpasst! Wie schön, dass Du weiterschreibst.

Die Story ist spannend und voller Gefühl geschrieben und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!

Aber nicht, dass Du uns wieder so lange warten lässt ; -)

LG

Danny

Antwort von Anthea am 18.11.2016 | 23:00 Uhr
Hi, hallo Danny!
Auch dir herzlich willkommen!

Wie schön, daß du dich dazu entschieden hast, bei mir rein zu lesen. Und noch viel schöner finde ich, daß ich dich mit meiner Geschichte mitnehmen kann.

Wie auch schon bei den anderen beiden erklärt, gebe ich mir ganz sicher Mühe wegen des Weiterschreibens. Mal sehen…

Vielen lieben Dank für deine superlieben und super positiven Zeilen. Ich grinse sicher beim Schlafen noch im Kreis.

Alles Liebe,
Anthea
18.11.2016 | 19:33 Uhr
Hallo Anthea,

durch das neue Kap. habe ich nun deine Geschichte entdeckt, was mich sehr freut.
In erster Linie deshalb, weil ich gerne slash Geschichten lese, in denen meine Lieblinge (hoffentlich und endlich) zusammen finden. Es geht mir nicht um die Ausgestaltung von den Sexszenen. Das wird mir fast schon langweilig, weil es in zwei anderen Fandoms, in denen ich sehr aktiv lese und selbst tätig werden will, zu häufig vorkommt.

Deine Art des Erzählens gefällt mir. Ob es nun sehr ähnlich der von KM ist, spielt weniger die Rolle, aber es hat was davon. Und manche Formulierungen, insbesondere die von W sind einfach super und wie ich finde, sehr sehr gut getroffen.

Ja, so wie du die beiden bisher geschildert hast, hätte es sein können. W der merkt, dass sein Blutsbruder nicht bereit ist und ihm alle Zeit der Welt lässt und OS, dem diese Art der Liebe so was von entfernt ist, dass er Jahre brauchte, um sie zuzulassen. Wobei ich mich dann auch immer frage, ob der Geist den Körper derart täuschen kann. Aber da darf ich sicher nicht von mir auf andere schließen.

Wie ich mitbekommen habe, arbeitest du schon länger an dieser Geschichte. Ich kann nur hoffen, dass es dir möglichen ist, häufiger weiterzuschreiben, denn nun 'klebe' ich auch dran und möchte gern wissen, wie es weitergeht. Druck möchte ich natürlich nicht ausüben.

So hoffe ich auf baldiges mehr und freue mich, wenn es weitergeht.

Viele Grüße vom
Braunbären

Antwort von Anthea am 18.11.2016 | 22:55 Uhr
Hallo Braunbär!
Herzlich Willkommen bei mir!

Es ist gerade unglaublich cool, wieviel hier im Winnetou-Fandom los ist. Und daß auch ganz neue Leute ihren Weg zu mir finden, ist so richtig fantastisch!

Vielen herzlichen Dank für dein großes Lob. Es freut mich ganz besonders, daß du mir meinen Winnetou abnimmst, und mit seiner Art zu denken mitgehen kannst. Es läßt mich heute vermutlich gar nicht mehr aufhören zu lächeln, daß du ganz besonders meine Formulierungen in Bezug auf Winnetou hervorhebst. Vielen, vielen Dank dafür.

Der Wille eines Menschen ist in der Lage Außergewöhliches zu leisten – sehr oft auch, wenn es um Verdrängung geht.

Wie ich schon vorhin bei Anmi geschrieben habe, habe ich es geschafft, ein paar lose Fäden zu verknüpfen. Mal sehen, wie es mit dem Schreiben weitergeht, denn oft fehlt mir schlicht und ergreifend die Zeit.

Ich möchte dir noch einmal aus ganzem Herzen Danke sagen für dein schönes Review.
Alles Liebe,
Anthea
18.11.2016 | 16:07 Uhr
Liebe Anthea!

Ich melde mich kurz zwischendurch, um dir zu versichern, dass ich mich riesig freue, dass du wieder am Start bist! Was hatte ich mich zwischenzeitlich nach einer Fortsetzung deiner Geschichte gesehnt - und nun kommst du plötzlich so mir nichts, dir nichts damit um die Ecke!
Du siehst aber wohl auch, dass hier gerade echt viel los ist, und daher werden Reviews wohl nicht ganz so schnell eintrudeln, wie du es von früher her gewohnt bist. Hat aber durchaus Vorteile - du kannst dir in der Zwischenzeit die anderen Geschichten durchlesen, da ist echt viel Tolles dabei!

Da ich mich gerade an einem allerersten Review an Marieschi aufgehalten habe, ist meine Zeit auch schon wieder vorbei - aber heute Abend melde ich mich ganz bestimmt (wenn ich nicht wieder auf dem Sofa einschlafe... *gg*)

Ganz liebe Grüße und bis ganz bald

Anmi

Antwort von Anthea am 18.11.2016 | 22:42 Uhr
Liebste Anmi!

Ich freue mich gerade riesig, daß du dich als erste zu meinem neuen Kapitel gemeldet hast. Du kannst dir mich grinsend im Kreis hüpfen vorstellen :-).

Du weißt ja gar nicht, wie sehr es mich freut, daß du mein Weiterschreiben so schnell bemerkt hast. Endlich habe ich ein paar lose Fäden in meiner Geschichte miteinander verknüpfen können, ohne daß es sich für mich an den Haaren herbei gezogen anfühlt. Mal sehen, wie es mit dem Schreiben so voran geht.

Und sei versichert… ich warte geduldig auf deine Zeilen. Und wenn es so sein soll, dann schlafe bitte gut auf deinem Sofa und träume schön.

Ohja, ich habe bemerkt, was hier los ist, und lese auch schon einige Zeit wieder hier drin mit. Sogar in deine Träume-Geschichte bin ich quasi quer eingestiegen, und habe die letzten zwei Kapitel gelesen. Holla Anmi… da hast du aber auch ordentlich abgeliefert. Aber damit werde ich mich erst intensiv beschäftigen, wenn ich mit meiner Geschichte ein wenig weiter bin, da deine im Augenblick so gar nicht in mein eigenes Winnetou-Universum paßt, wenn du das verstehen kannst.

Alles, alles Liebe,
fühl dich gedrückt,
Anthea
01.06.2016 | 13:34 Uhr
hey du!
Hab deine Story schon seit einem Weilchen in den Favos gehabt, bin aber leider erst jetzt dazu gekommen sie zu lesen. Ein Review kriegst du natürlich trotzdem ;)
Tja, die Kapitel sind zwar recht kurz, aber trotzdem schön zu lesen.
Du hast einen guten Schreibstil und obwohl du einen am Anfang ins kalte Wasser geworfen hast was der Grund für Old Shatterhands Gewaltritt war, so finde ich hast du es in den darauf folgenden Kapiteln doch auf eine angenehm zu lesende Weise erklärt.
Auch wie du dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gewechselt hast fand ich super.
Außerdem hast du die Beziehung zwischen unseren beiden Protagonisten wundervoll dargestellt, realistisch so wie auch in den Originalwerken und gleichzeitig ansprechend für uns Slash-Fans.
Bis jetzt fand ich die Handlung schön nachvollziehbar und definitiv noch gut ausbaubar, was zum Beispiel die Jagd auf den Marschall Brandon Atwater und wie sich die Beziehung zwischen den beiden noch weiterentwickelt.
Ich glaube es ist unnötig zu erwähnen, dass ich mich schon wahnsinnig darauf freue, wenn du weiterschreibst und ich hoffe, dass du das auch tun wirst, denn die Geschichte hat echt Potenzial! *zu Datum der letzten Kapitelveröffentlichung schiel*
Ich hoffe, bald wieder etwas von dir zu lesen und wünsche noch einen schönen Tag und (hoffentlich) bis bald!

lg
sara

Antwort von Anthea am 01.06.2016 | 21:57 Uhr
Hey, hallo Sara!

Ich freue mich sehr, dich hier bei mir begrüßen zu dürfen.
Vielen herzlichen Dank für dein überaus positives Review. In jedem Satz ein Lob für meine Zeilen ... da muß ich mir von Anmi ein "Hach" borgen, um dir damit zeigen zu können, wie sehr es mich freut, dich so mitgenommen zu haben.

Auch ein überschwängliches Danke für deinen Vergleich von meiner Darstellung unserer Lieblingshelden mit den Originalwerken. *verbeug* Hier kann ich nur hoffen, daß ich all den echten Slash-Fans gerecht werden kann, da dies meine erste eigene Slash-Story ist.

Wie du sehen kannst, bin ich im Augenblick in diesem Fandom wieder ein wenig mehr unterwegs, und es juckt mich auch gewaltig in den Fingern endlich wieder ein Kapitel hochzuladen. Einzig limitierender Faktor ist die Zeit. *seufz*

Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend,
alles Liebe,
Anthea
21.05.2016 | 16:35 Uhr
Anthea?!?
Fortsetzung folgt noch dieses Jahr? Ich hoffe zumindest drauf.

Antwort von Anthea am 29.05.2016 | 18:39 Uhr
Hey Izzy...

Schön, dich mal wieder hier zu lesen, und sorry, daß ich mich jetzt erst melde.
Ich war eine Woche mit meinem Mann im tiefsten Bayrischen Wald wanderreiten, und dort gab es so gut wie keine mobile Datenverbindung. Und gestern waren wir noch auf einem kleinen, feinen Mittelalterfest (natürlich in Gewandung :-)), darum komme ich erst jetzt dazu, zu schreiben.

Ich denke, dieses Jahr ist doch sehr realistisch, daß ich weiter schreibe. So auf dem Pferd im tiefgrünen Wald hatte ich auch die eine oder andere Idee *lächel*.

Aber zunächst muß ich mal bei Anmi lesen gehen - sie hat ja ihren Teil 2 fertig.

Alles Liebe,
bis bald Izzy,
Anthea
Waldfee (anonymer Benutzer)
31.03.2016 | 14:56 Uhr
Deine Geschichte ist wunderschön, ich habe sie nun schon zum dritten Mal gelesen und kann mich immer noch nicht davon lösen. Du hast Winnetous Charakter meines Erachtens nach sehr gut getroffen, aus jedem seiner Worte spricht seine Liebe zu seinem Blutsbruder, auf eine sehr ernsthafte Weise, ohne jemals kitschig zu werden oder übertrieben zu wirken.

Wann schreibst du denn weiter? Du hattest uns ja P18 Slash versprochen, und die gefühlvolle Art, wie du die beiden beschrieben hast, lässt auf sehr Lohnenswertes hoffen.

„Während ich voller Begeisterung und Tatendrang meine Pläne erläuterte, und laut überlegte, wann ich vielleicht in den Westen zurückkehren wollte, und Winnetou dabei fragte, ob er sich jetzt schon auf einen Treffpunkt mit mir einigen wollte, oder ob es nicht doch besser wäre, ihm in den nächsten Jahren eine Nachricht zukommen zu lassen, wenn ich genau wusste, wann ich zurückzukehren gedachte, hatte ich in diesem Moment ganz flüchtig das Gefühl, Winnetou säße noch aufrechter als gewöhnlich auf seinem Iltschi.“ Dieser Satz aus Kapitel 2 ist sehr sehr lang. Man kann dem Inhalt noch gut folgen, aber bei einem Satz dieser Länge in einer wissenschaftlichen Publikation wäre dies unmöglich.

Weiterhin verstehe ich nicht ganz, warum bei jeder Verletzung die Ärmel des Jagdhemdes gleich zerschnitten werden, um die Wunde behandeln zu können. Die armen Indianersquaws haben sicherlich genug Arbeit und können nicht ständig neue Hemden nähen. Warum werden die Hemden gleich zerschnitten und damit zerstört, anstatt es einfach auszuziehen?

Das sind die zwei Sachen, die mir hier aufgefallen sind. Ich würde mich sehr freuen, wenn du die Geschichte mit ein/zwei weiteren Kapiteln wenigstens noch irgendwie abschließen könntest. Aber da sie zuletzt im Herbst letzen Jahres aktualisiert wurde, mache ich mir mal lieber nicht allzu große Hoffnungen diesbezüglich.

Antwort von Anthea am 02.04.2016 | 18:13 Uhr
Hallo Waldfee!

Vielen herzlichen Dank für dein wunderschönes Review.
Du kannst mir glauben, es ist eines der besten Komplimente, die man du machen konntest, wenn du meine Geschichte schon öfter als ein Mal gelesen hast.

Es freut mich sehr, daß du meinen Winnetou magst, und daß ich dich mit den Gefühlen, die in meiner Geschichte hoch kommen, mitnehmen konnte.

*lach* Was den langen Satz betrifft... ich habe sehr lange darüber gegrübelt, wie ich das hin bekomme. Ich denke heute mal wieder über diesen Satz nach, aber irgendwie mag mir nichts Anderes einfallen, um das so zu schreiben, wie ich es erzählen will.
Leider kann ich das immer wieder mit so langen Sätzen. Und es treibt mit ein großes Grinsen aufs Gesicht, wenn du meinst, solche Sätze versteht man in wissenschaftlichen Publikationen nicht. Nun... ich habe schon selbst einige wissenschaftliche Arbeiten inklusive Magister- und Doktorarbeit geschrieben, und das war nach Aussage meiner betreuenden Professoren immer wieder mal ein Thema :-)

Tja, und ich fürchte, ich werde doch wieder mal ein Hemd oder ein anderes Kleidungsstück zerschneiden, wenn es um einen der beiden Büder geht, der gerade verwundet wurde. Das ist einfach so in meinem Kopfkino... aber ich werde sicher das nächste Mal lächelnd an die armen Squaws denken. *kicher*

Was das weiter Schreiben betrifft, so juckt es mich in letzter Zeit immer öfter in den Fingern weiter zu machen. Also mal sehen...

Ich würde mich freuen, würdest du wieder hier rein schauen, wenn ich wieder etwas zu Papier gebracht habe.

Noch einmal vielen lieben Dank für dein tolles Review,
schönes Wochenende,
alles Liebe,
Anthea
01.10.2015 | 18:11 Uhr
Hej!
Deine Geschichte verdient definitv eine Review. Ich bin darin nicht sonderlich geübt, aber ich habe diese Story bis hier her sehr gerne (und mehrmals) gelesen. Es ist wie Kino im Kopf, vielen Dank für die Bilder die du enstehen lässt. Ich freue mich auf mehr :)
Liebe Grüße aus Schweden!

Antwort von Anthea am 02.10.2015 | 21:06 Uhr
Hey Calenleya!

Vielen lieben Dank für dein so wunderschön positives Review.

Ich freue mich riesig darüber, daß es mir mit meinen Zeilen gelungen ist, dich mitzunehmen, sogar Bilder entstehen zu lassen.
Es ist ein herrliches Kompliment, daß du meine Geschichte bereits mehrmals gelesen hast. Vielen lieben Dank dafür.

Ich kann guten Gewissens versprechen, daß ich diese Geschichte bald weiter führen werde. Das Ende meiner "keine Zeit"-Zeit ist schon absehbar. :-)

Ganz liebe Grüße aus Österreich,
alles Liebe,
Anthea
08.09.2015 | 20:11 Uhr
Hallo:)

Ich bin so froh, endlich ein paar GUTE W-OS Slash Schreiber gefunden zu haben.
Viele Jahre hab ich geglaubt , nur ich hätte diese Gedanken bei Winnetous "Scharlie" und OS ausschweifenden Beschreibungen des muskolösen und eleganten Körpers des Apachen gehabt.

Danke das ich auf so wundervolle Weise eines Besseren belehrt werde.

Das Lob geht auch an die anderen Autoren dieses Fandoms.

Antwort von Anthea am 08.09.2015 | 20:49 Uhr
Hey, hallo Pteracrane,

willkommen hier bei uns im Fandom, und hier bei mir im Speziellen.
Ich freue mich riesig dich hier begrüßen zu dürfen.

Vielen herzlichen Dank für dein wunderschönes Lob.

Wenn du ein bißchen Zeit hast, dann schau unbedingt mal zu den Geschichten von Bisabelara, Anmiwin und Mountain High - die drei sind einfach genial.

Viel Spaß hier,
alles Liebe,
Anthea
08.09.2015 | 16:05 Uhr
Hallöchen, liebste Anthea!

Juchhuuuuuuu - es geht weiter! Hat meine kürzlich losgeschickte Flohtruppe dich dann doch noch erreicht? Egal, Hauptsache, du schreibst weiter, und wenn ich alleine den letzten Absatz dieses Kapitels lese, dann kann ich nur sagen - HACH!!! Es hat sich absolut gelohnt!

Nach den ersten Worten wurde einem beim Lesen schnell klar, dass wir uns nun wieder in der Anfangsszene befanden, und ich war mehr denn je total begierig darauf zu erfahren, was denn nun genau unseren OS so dermaßen aus der Fassung gebracht hatte.
Ich hatte mit einem einzelnen, für OS als heftig empfundenen Vorfall gerechnet, so nach dem Motto, dass vielleicht Winnetou in der Nacht den Versuch gestartet hätte, sich OS in intimster körperlicher Weise zu nähern, und dieser, da er sich noch gar nicht so sehr über seine Gefühle dahingehend klar gewesen war, davon völlig verschreckt worden wäre und sich deshalb so schnell als möglich aus dem Staub gemacht hatte.

Dann löst du es auf, und eigentlich ist es nur die Summe an teils widersprüchlichen Gefühlen, die OS so unkontrolliert haben weglaufen (...reiten *g*) lassen.
Ehrlich gesagt, mir ging die Auflösung dieser Szene etwas zu schnell, da du die Geschichte mit der großen Verwirrung begonnen hast und ich deshalb, wie gesagt, mit einem extremen Erlebnis gerechnet hatte, das OS so verstört hat.

Es ist aber absolut nicht so, dass ich mit deiner Variante nicht mitgehen kann, denn ich stelle mir sehr oft vor, wie der manchmal doch sehr egoistische OS sich fühlen müsste, wenn ihm mit einem Mal und mit voller Wucht sein Versagen hinsichtlich seiner fehlenden Unterstützung Winnetous bewusst wird - am Schlimmsten wäre es natürlich, wenn es dann für eine Wiedergutmachung zu spät wäre. Eigentlich war es bei Karl-May, also in Winnetou III, genau so, nur dass KM sich darüber wohl selbst gar nicht so richtig im Klaren gewesen ist...
Also vorstellen kann ich es mir auf jeden Fall, dass OS aufgrund der Schuldgefühle, die jetzt ungebremst auf ihn einstürzen, den Kopf verliert und erst einmal einfach nur weg möchte!

Sehr berührend fand ich auch die Stelle, an der sich Winnetou Scharlih gegenüber öffnet, und zwar, als er ihm gesteht, dass er sogar mit einer Lähmung leben könnte, wenn er nur seinen Blutsbruder an seiner Seite hätte - und hier passt es auch absolut für mich, dass es OS in diesem Augenblick wie Schuppen von den Augen fällt und ihm mehr als deutlich wird, was er seinem Blutsbruder eigentlich bedeutet!

Jetzt wird es wohl nichts mehr mit der Rückreise nach Deutschland - da müsste er doch eigentlich Sam noch informieren, bevor er sich mit Winnetou aufmacht, um den Marshall zu finden? Oder ist das schon geschehen und ich habe es nicht mitgekriegt? So viel ich weiß, ist Sam doch nur gekommen, um OS auf den Weg in den Osten zu begleiten, und die wollten doch an diesem besagten Tag auch die Reise antreten, oder nicht?

Und nein, für mich ist in diesem Kapitel keine Gefühlsregung zu viel, also "too much", (zu Bisa hinüber grins *gg*), im Gegenteil, es kann gerne genaus so weiterlaufen - vor allem an den schönen Schluss kannst du gerne anknüpfen, und auch das ein oder andere nächtliche Erlebnis darf ruhig genauer beschrieben werden... *gggg*

Vielen Dank, dass du uns weiterhin mit deiner Geschichte erfreust - ich bin sehr gespannt, wie es ab jetzt weitergeht!

Liebe Grüße und bis hoffentlich ganz bald!

Anmi

@Bisa: Und wenn DU jetzt nicht SOFORT mit deiner neuen Geschichte rausrückst, dann..... (verdammt, jetzt fällt mir keine passende Drohung ein...*gg*)
Von wegen, dir fällt im Moment überhaupt nichts Neues ein! Ic hfür meinen Teil weiß jetzt genau: Wenn du in Zukunft diesen Satz noch einmal loslässt, wird das für mich ein klares Zeichen sein, dass es bei dir bald wieder losgeht!
Bussi - und ich freu mich auf das, was da kommen wird!

Antwort von Anthea am 08.09.2015 | 21:52 Uhr
Einen wunderschönen Abend liebste Anmi,

habe ich dir schon einmal gesagt, wie sehr mich dein "hach" freut? Es läßt mich immer wieder vor Freude strahlen, wenn du mir ein "hach" schenkst - dann habe ich dich erreicht. *leise lächel*

Ich bin froh, daß du mir trotz des fehlenden extremen Erlebnisses folgen kannst. Für mich war von Anfang an klar, daß Winnetou sicher nicht mit der Tür ins Haus fallen wird, und daß OS aufgrund einiger weniger Worte plötzlich erkennen muß, wo er steht, was seine Gefühle bedeuten, was er für seinen Bruder ist, und was Winnetou ihm bedeutet. Und für mich ist solch eine Erkenntnis, die die vielen verpaßten Chancen, die vielen unerkannten Begebenheiten plötzlich wahrnimmt, viel schwerer zu verarbeiten, als ein "Ergeignis", das vielleicht körperlicher Natur wäre.

Wie schön, daß du mir und meinem Winnetou in den wenigen Momenten, in denen er sein Innerstes offenbart, folgen kannst. Bei mir wird er immer der ruhigere von beiden sein, aber wenn etwas von ihm kommt, dann hat das Tiefe, und er legt all seine Empfindungen in diesen kurzen Moment, den er zeigen will und kann.

Die Stelle, als Winnetou Scharlih sagt, daß er mit allem fertig werden kann, solange dieser bei ihm ist, ist eine meiner eigenen Lieblingsstellen bis jetzt. Vielen Dank dafür, daß du sie so hervorhebst.

Anmi, sei unbesorgt, ich habe weder die geplante Reise nach Deutschland, noch unseren lieben Sam vergessen *lächel* - wirst schon noch lesen können.

Liebe Anmi, fühl dich bitte von Herzen umarmt für dein herrliches Review.

Bis ganz bald bei dir drüben,
alles Liebe,
gute Nacht,
Anthea
07.09.2015 | 07:41 Uhr
Meine liebe Anthea,

zunächst muß ich erzählen, dass ich gestern Nacht im Kreis gegrinst habe wegen unseres wieder einmal so gelungenen Timings - ich hatte nämlich just gestern (bzw. heute ^^) kurz nach Mitternacht das erste Kapitel einer Geschichte hochladen wollen, als ich feststellte, dass Du dieses hier eingestellt hattest (und das konnte noch nicht so lange her gewesen sein, denn im Laufe des Abends hatte ich mehrmals auf's Handy geschaut) - nun warte ich mit meinem noch 1-2 Tage (gaaanz locker bleiben, Anmi *grins), damit diese Deine Fortsetzung erst einmal all die uneingeschränkte Aufmerksamkeit erfährt, die ihr definitiv gebührt :)))!

So, und nun zu dem Kapitel:

Wie sehr freue ich mich darüber, dass es bei Dir weitergeht!!!

Und dann wieder so stimmungsvoll, wie das letzte aufgehört hat - tiefgreifende Erkenntnisse und Vorwürfe bei OS, herzwerwärmende Geständnisse und schwache Momente bei W, und dann auch noch das Schicksal des schwerverletzten Kriegers; seeehr viel Gefühl für ein einziges Kapitel, aber auch wenn ich selbst es mir vielleicht etwas weniger geballt gewünscht hätte, passt es ganz eindeutig und hervorragend zu Deinem (und Anmis *zwinker) W-Universum, und es liest sich ja auch tatsächlich sehr schön und berührend ;)!

Und dann auch noch der Wink mit dem Zaunpfahl auf die zu erwartende Fortsetzung der Spannung wegen der Pferdediebe - können wir alle damit hoffen, dass Deine kleine Kreativitätsauszeit damit beendet ist ;)?!?

Klasse, ich freue mich wieder auf ganz viel mehr!!!

Dir und allen anderen einen ganz tollen Tag!
Knutsch!
Bisa

Antwort von Anthea am 07.09.2015 | 22:26 Uhr
Liebste Bisa,

echt? Du hast eine neue Geschichte? Los, los, her damit... keine Rücksicht auf mein Geschreibsel... ich bin sooo neugierig, was dir denn so eingefallen ist *große Augi mach*?

Und was das gleichzeitige Hochladen betrifft... *kicher* ich komme immer mehr zu dem Schluß, daß wir beide doch sehr ähnlich denken. Ich muß auch gerade vor mich hin lächeln, als ich mir dich, und deine Gedanken letzte Nacht vorstelle ...
Bisa, wir sollten mal zusammen was machen... ich habe das schon einmal ansatzweise ausprobiert, mit einem anderen Autor eine Geschichte zu schreiben, und es hat mir echt Spaß gemacht (Dieses "Meisterwerk" findest du bei mir als "Dunkle Nächte"). *mal einen kleinen Floh losschick**Anmi, du verzeihst?*

Es freut mich so sehr, daß dir mein Kapitel gefallen hat - trotz der Dichte an Gefühl *lächel*. Du bringst mich zum Strahlen, wenn ich lesen kann, daß ich dich mit in meine Szenen nehmen kann, und du mir meine Charaktere abnimmst.

Ich hoffe sehr, mein weiterer Plot kann euch ein klein wenig begeistern. Ja, ich denke, ich bin wieder da, auch wenn ich sicher nicht so rasch hochladen werde wie du *lieb guck*.

Einen dicken Gute-Nacht-Knutsch für dein super liebes Review,
allen anderen auch eine Gute Nacht,
alles Liebe,
Anthea
07.09.2015 | 00:41 Uhr
Huch Anthea,
hattest du nicht irgendwas von Pausieren gesagt? Freut mich aber, dass es nicht so lange war, wie wir befürchtet haben.

Bei den ersten Sätze dachte ich, ich hätte etwas verpasst, denn wieso war Scharlih auf einmal nicht mehr im Pueblo? Aber die Erklärung wurde ja nachgeliefert.

Die Kugel, die Scharfes Messer erwischt hat, traf also das Rückgrat. Er fühlt seine Beine nicht mehr und wäre somit definitiv ein anderen zur Last fallender Krieger. Ob Scharfes Messer das so will? Obwohl er hat ja noch immer die Option, sich selbst das Leben zu neben, falls er das nicht will.

Ich finde es immer wieder klasse, wie Scharlih sich selbst geißelt, weil er erkennt, was er Winnetou immer wieder antut, wenn er geht.
Ein sehr müder Winnetou verlässt seinen verletzten Krieger? Und vor allem hat er das Pueblo verlassen. Das klingt schon fast danach, als hätte er diesen aufgegeben. Beunruhigende Nachrichten? Ich hatte eher damit gerechnet, dass Scharfes Messer den Kampf nicht überlebt hat, aber dann ist es „nur“ die Tatsache, dass die Pferdediebe schon mehrere Überfälle begangen haben.

Versprich nichts, was du nicht halten kannst.

Antwort von Anthea am 07.09.2015 | 20:30 Uhr
Hey Izzy,

schön, daß du bei mir und meiner Geschichte bleibst.

Winnetou hat den verletzten Krieger keinesfalls aufgegeben, aber es ist wohl ein Punkt erreicht, an dem er selbst nicht viel mehr tun kann, als warten. Und für diese Zeit, kann er den Verletzten sicher getrost in der Obhut des Diyin und seiner Squaw lassen.

Und ja, die Nachrichten wegen dieser Überfälle sind beunruhigend, aber die genauen Details und vielleicht auch ein paar Hintergründe wirst du erfahren, wenn du dich ein wenig geduldest *lächel*.

Solche Versprechen stellen für mich schon einen wesentlichen Teil der Beziehung zu der Liebe meines Lebens dar. Wie traurig, wie unsicher wäre eine solche Beziehung könnte man einander nicht auch mit solchen Worten ein wenig Geborgenheit geben. Ich verstehe schon, daß man so vieles gar nicht wissen kann, aber für mich gehört es sehr wohl dazu, solche Dinge auch auszusprechen, vor allem, wenn das Verhalten der beiden Partner die selbe Sprache spricht.

Alles Liebe,
Anthea
05.08.2015 | 20:49 Uhr
So, meine liebe Anthea,

nun, da ich "am Ende" bin ^^, komme ich endlich dazu, auch Dir hier ein paar Zeilen zu hinterlassen.

Zunächst mache ich das, was ich schon immer am Besten konnte - mich all den schönen Worten meiner Vorgängerinnen anzuschließen ;)! Die Mädels haben das alles schon so toll auseinanderklamüsert, dass ich mich da nicht in Wiederholungen ergehen will.

Stattdessen sage ich Dir aber, dass mich dieses Kapitel vom Anfang bis zum Ende gefangen gehalten hat - einschließlich des so schön andächtigen Flachatmens, weil ich Angst gehabt hatte, ich könnte diese einerseits so bemüht beherrschte, dabei aber doch auch beinahe funkensprühende Stimmmung und Situation der beiden stören :)!

Einerseits liest es sich für mich so, dass Scharlih ja bereits in der Böschungssituation festgestellt hatte, dass sein Gefühl für W plötzlich anders war, und das ganze gestaltest Du während des Rittes (auch eins meiner Highlights) ja auch so wunderschön aus und setzt es in den Räumen fort. W scheint sich dessen, das da mehr als Freundschaft ist, ja schon viel länger bewusst zu sein, und hat nun gesehen, dass auch bei OS endlich der Groschen gefallen ist - beide nähern sich körperlich an, aber bis auf die Berührungen passiert nichts weiter, und OS beschreibt dann seine Reaktion darauf als eine sehr schöne - endlich waren sein Körper und Geist ruhig.
Nun bin ich aber extrem neugierig, was ihn danach wohl so sehr wieder in Unruhe versetzt haben könnte?! Wollte W den nächsten Schritt tun, und der wurde OS plötzlich doch zu heikel? Ließen ihn plötzliche Ängste/Zweifel/Moralvorstellungen seinen Bruder verprellen, und nun weiß er nicht, wie er sich diesem wieder annähern soll?

Das gesamte Kapitel ist jedenfalls klasse gemacht und sehr, sehr berührend - jede Geste, jeder Blick, die Situationen drumherum, die vielen Kleinigkeiten, OS Gedankengänge, die Wortwechsel - und auch Ws Sprachstil ist Dir dabei ausnehmend gut gelungen, ebenso sein ganzes Gebahren, SO nehme ich Dir Deinen/Unseren W voll ab - aber sowas von lol!

Mutti ist definitiv gespannt auf gaaaanz viel mehr davon - und da ich jetzt mit meiner Story durch bin, kann sich auch keine von Euch mehr damit herausreden, sie hätte ja keine Zeit mehr zum Schreiben - also husch husch, IHR ALLE - ran an die Tastaturen *grins!

Ganz lieben Gruß!
Bisa

Antwort von Anthea am 10.08.2015 | 21:06 Uhr
Und noch einmal hallo an diesem Abend, liebe Bisa,

vielen, vielen Dank für dein Review. Deine Worte lassen mich vor Freude strahlen. Du weiß sicher selbst jetzt am besten, wie man sich nach einem solch genialen Review fühlt.

Bisa, du kannst dir aber gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue, daß du mir meinen Winnetou so sehr abnimmst. Ich habe es drüben bei dir schon angesprochen, die beiden Charaktere sind in deiner und meiner KM-Welt so unterschiedlich, und doch habe ich das Gefühl, unterm Strich sind sie ein und derselbe - Winnetou, den wir alle hier lieben.

Oh Bisa, jetzt gehen mir schon bei meinem FB zu deinem Review die Superlative aus, um zu beschreiben, wie sehr es mich ehrt und freut, daß ich dich so in die Stimmung dieses Kapitels hinein ziehen konnte. Vielleicht kann ich dir ja ein klein wenig Lesevergnügen zurückgeben, das du mir geschenkt hast. *lächel*

Zu Spekualtionen, wie es weiter gehen könnte, und wie OS dazu kommt, Hals über Kopf davon zu reiten, halte ich es wie MH und sage gar nichts dazu *lächel*. Aber es könnte natürlich sein, daß du auch hier sehr ähnlich denkst wie ich *vielsagend guck*.

Auch hier noch einmal einen wunderschönen Urlaub,
alles Liebe,
Anthea
04.08.2015 | 17:45 Uhr
Liebe Anthea,

das ist so mein Kapitel. Wunderschön, die Annäherung der beiden. Du hast mich mit der Schilderung des gegenseitigen Versorgens und der Zwiesprache danach voll eingefangen. Auch die Anbahnung dorthin war sehr schön. Der gemeinsame Ritt, das Anschmiegen, als es noch keiner sieht, aber die Beherrschung, als man bei den Apachen ankommt, sehr gut gemacht.

Ein ganz kleines bisschen zuviel war mir die Reaktion auf Iltschis Verletzung. Entsetzen, ok, Erschrecken hätte für mich auch gereicht, aber "blankes" Entsetzen? Hmm. Nur weils Pferdle lahmt? Klar, lahmen ist nicht schön, aber in diesem Moment kaum lebensbedrohlich. Ansonsten schließe ich mich Izzy an, die Zwiesprache zw. Mensch und Pferd danach war wunderschön.

Dasselbe gilt auch für die Hand aufs Herz leg- Gesten. Das hast du total schön geschrieben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Nacht sehr innig weiter verlaufen wird, allerdings stellt sich natürlich immer noch die Frage warum OS eigentlich allein und tief verstört im Busch sitzt und so erwarte ich den Fortgang deiner Handlung doch mit umso mehr Spannung.

Vielen Dank für diese herzallerliebste, anrührende Geschichte, die bisher sehr viel Spaß macht.

Liebe Grüße
MH

Antwort von Anthea am 10.08.2015 | 20:57 Uhr
Einen wunderschönen Abend, liebe MH,

vielen herzlichen Dank für deine liebes Review. Es macht mir unsagbar Freude, daß ich dich und die anderen mit meiner Geschichte mitnehmen kann.

Das "blanke" Entsetzen, ist nur mehr ein Entsetzen... du hast hier vollkommen recht. Da gingen auf jeden Fall meine eigenen Empfindungen mit mir durch - mein Nachwuchspferd ist einmal im November auf nasser Wiese einen kleinen Hang hinuter aus- und abgerutscht, da er sich wovor auch immer erschreckt , und ein paar seiner typischen Fluchthüpfer hingelegt hat. Und dann ist mein Kleiner dort einfach einen Moment liegen geblieben - ich nehme an, er war so verdutzt, daß er plötzlich im Gras lag. Tja, und mir ist fast das Herz stehen geblieben, weil ich mir dachte "Jetzt ist irgendwas gröber hin!", und dann als er aufgestanden war, und ein paar Minuten das eine Hinterbein entlastet hatte, schlug mir das Herz bis zum Hals, und sämtliche Nerven waren unter Strom. Ich habe mich auch erst ein bißchen beruhigt, als ich beim Abtasten nichts Deutliches finden konnte, und er dann auch ein bißchen steift aber doch mehr oder minder gerade mit mir nach hause gehen konnte.

Noch einmal vielen lieben Dank MH, ich freue mich sehr, daß ich dich bei einigen Szenen so richtig dabei hatte.

Alles Liebe, und hoffentlich bis bald bei deiner Geschichte,
Anthea
03.08.2015 | 17:54 Uhr
Einen wunderschönen guten Tag, Anthea!

Holla die Waldfee – mit diesem Kapitel hast du mich aber so was von berührt und bewegt, das glaubst du gar nicht!
Ich liiiiieeeeeebe derlei Storys, gerade wenn es um das erste innige Zusammenfinden der beiden Blutsbrüder geht, und das hast du hier sensationell gemacht!

Oh ja, da isser wieder, unser Winnetou – erst einmal an alle anderen denken, bevor er sich selbst wahrnimmt. Die Angst um seinen Iltschi hast du wunderbar anschaulich rübergebracht, und da du als Pferdenärrin nun mal genau weißt, wie man so ein Tier auf Verletzungen untersucht, hast du es dementsprechend so gut beschrieben, dass ich die ganze Szenerie absolut klar und deutlich vor Augen hatte!
Dann die anschließende stumme Zwiesprache mit seinem treuen Rappen – schöööööön!

Das wird für mich aber noch übertroffen durch die folgende Szene, als der angeschossene Winnetou zum wahrscheinlich ersten Mal seinem Bruder gegenüber seine momentane Schwäche zeigt – das hat mich wirklich zutiefst berührt! Und wie du seinen inneren Schmerz schilderst, den der „Trampel“ OS *gg*mal wieder nicht einordnen kann, das ist so traurig-schön geschrieben!
Als du die Wundversorgung durch OS schilderst, hatte ich schon fast damit gerechnet, dass Winnetou aufgrund des Blutverlustes zusammensacken würde, aber wie OS schon richtig dachte: Welch eine Kraft muss in diesem Mann wohnen!

Die nächste Szene, als beide auf Hatatitla den restlichen Weg zum Pueblo reiten, war für mich nochmal eine Steigerung meiner persönlichen Lieblingsstellen – die kleinen Begebenheiten zwischendurch, die das alles so lebendig werden lassen, wie z.B. die Übergabe Iltschis an den jungen Krieger und dessen Stolz, oder das kurze Um-Zustimmung-Bitten durch Winnetou, als er sich auf Hatatitla schwingt – und natürlich und ganz besonders die Stelle, als er genau weiß, niemand außer OS wird es bemerken, dass er sich kurz an diesen anlehnt, um irgendwie noch Kraft zu tanken für die Zeit, die es braucht, bis er sich endlich hinlegen kann. Wie OS fühlt, als er Winnetou so erlebt, die Hände, die sich verschränken – Hach, ich fand es einfach herzergreifend und wunderbar geschrieben!

Auch die nächsten Handlungen sind so nachvollziehbar und typisch für den Apatschen – die hoch aufgerichtete, aristokratische Haltung seinen Kriegern gegenüber, so dass von denen wahrscheinlich niemand überhaupt eine Verletzung würde bemerken können, wenn nicht der blutige Ärmel wäre, und dann natürlich mal wieder die Sorge um alle anderen, erst um den schwerverletzten Krieger, anschließend will er sich doch tatsächlich erst OS kümmern – aber genau so stelle ich ihn mir vor!

Eine Stelle muss ich jetzt noch mal besonders hervorheben und dir dafür meine Bewunderung aussprechen: Als Winnetou die Frau des verletzten Kriegers tröstet mit diesen wahnsinnig berührenden Worten von dem Felsen, der das Kanu hält, dass ihn zu den Sternen trägt – ein wunderbares Bild, was du uns da geschenkt hast, ganz ehrlich!
Und dass er jedem Apatschen solch einen Felsen wünscht und dabei eigentlich sich selbst mit einschließt, und er sich ganz sicher wünscht, OS möge dieser Felsen sein, ist auch so anrührend beschrieben – da fließt einem das Herz echt über vor lauter Rührung und teilweise auch Mitleid! Natürlich rallt OS auch diese Tatsache nicht, aber aufgrund der Handlung am Anfang deiner Geschichte gehe ich mal ganz fest davon aus, dass sich Winnetous eigentlicher Wunsch, seine eigentlichen Bedürfnisse irgendwann auch mal in Scharlihs Hirn verankern werden und nicht nur völlig diffus da weiter durch wabern!

Immerhin kriegt er noch soviel mit, als dass er Winnetous Schwäche aufgrund der Verletzung wahrnimmt – so sehr, dass er sogar die Beherrschung verliert und seinen Freund fast anschreit, und das kann ich voll und ganz nachvollziehen, damit hat OS mich auf jeden Fall an seiner Seite.
Die Reaktion von Winnetou auf diesen Anraunzer ist, finde ich, einzigartig:

„Winnetou muss Scharlih nichts verzeihen. Aus ihm sprach die Sorge um seinen Bruder, so wie aus Winnetou immer die Liebe zu Scharlih und seine Sorge um ihn sprechen wird.“ Mein Herz schien in diesem Augenblick die volle Bedeutung seiner Worte zu erfassen, nur mein Geist war dazu noch nicht in der Lage, auch wenn diese wenigen Worte noch den Rest der Nacht in mir nachhallen sollten.“
Ja, Himmel Herrgott noch mal, wie schön war das denn? Mit diesen wenigen Worten bringst du die ganze Situation, in der die beiden stecken, noch einmal deutlich zum Vorschein!
Und auch die nachfolgende Szene würde ich jetzt hier am liebsten nochmal vollständig wiederholen – die gegenseitige Wundversorgung mit der Beschreibung von Scharlihs Gefühlen und Winnetous Blicken und Gesten, die stumme Bitte Scharlihs, dass Winnetou ihm jetzt mal in Bezug auf sein Befinden ehrlich gegenüber sein soll, der große Kummer, der sich ihm in Winnetous Blick plötzlich in seiner gesamten erdrückenden Vollständigkeit offenbart, bis hin zu meinem absoluten Highlight in diesem Kapitel, als sie sich gegenseitig zum ersten Mal in dieser wunderbaren Weise berühren und Winnetou ihm in zwei total zu Herzen gehenden Sätzen seinen ganzen Kummer offenbart.
Diese Stelle, die sich ja bis zum Ende des Kapitels zieht, habe ich schon so oft gelesen, kriege aber trotzdem nicht genug davon.

Das war für mich ganz großes Kino, wunderbar gemacht, wunderschön geschrieben und dafür meinen allerherzlichsten Dank!
Jetzt freue ich mich umso mehr auf das nächste Kapitel, und da diese Woche ja (leider) mit Bisas Geschichte Schluss ist, bin ich total froh, dass es dann etwas Neues gibt, auf das ich hinfiebern kann!

Liebe Grüße und bis hoffentlich recht bald!

Anmi

Antwort von Anthea am 03.08.2015 | 22:49 Uhr
Und dir einen wunderschönen Abend, liebste Anmi!

Wow, Anmi, du hast mich mit deinem Review in den siebten Himmel befördert. Ich kann dir gar nicht sagen, was mir dein Lob bedeutet, und daß ich dich gefühlsmäßig so bei mir in der Geschichte hatte. Es läßt mich über alle Maßen strahlen, daß ich dir ein bißchen das zurückgeben kann, was ich schon in deinen Geschichten finden durfte.

Ich bin soooo froh, daß dir meine Pferdeszenen nicht zuviel werden. Immer wieder muß ich mich da zur Ordnung rufen, und meine Finger dann still halten. *lächel*

So wie du Winnetou siehst und beschreibst, so lebt er auch in meiner Phantasie - ein unglaublich edler Mensch, der niemals nur auf den Gedanken käme, sein eigenes Wohl über das eines anderen zu stellen. Winnetou hat schon immer all die Werte in einem Menschen für mich verkörpert, die mir erstebenswert erscheinen.

Habe ich dir schon einmal gesagt, daß es das Größte ist, meine Geschichte immer wieder neu zu lesen - durch eure Augen und Gedanken? Das hat Bisa auch schon einmal geantwortet, und ich kann so gut verstehen, wie sie es meint. Das läßt mich einfach schweben - vielen, vielen Dank, liebe Anmi!

Ich bin völlig geflasht, daß du hier so viele Stellen heraushebst, die dich emotional erreicht haben. Wie ich schon sagte, es macht mich sehr stolz, dich so einzufangen. *lieb guck*.

Hier konnte ich Winnetou nicht das Bewußtsein verlieren lassen - soviel war noch ungesagt. Und wenn ich ehrlich sein soll, war dieses Kapitel eigentlich von Anfang an in meinem Kopf, und wurde mit jedem Tag deutlicher, ausführlicher. Alles in allem habe ich nicht einmal zwei Tage gebraucht, als ich endlich zu schreiben anfangen konnte. Die Worte sind nur so gesprudelt, und es gab so gut wie keine Stelle, an der ich mehr als zwei Mal Korrektur gelesen hätte.

Weißt du, daß ich dein "hach" mag? Das transportiert in dem Moment, wenn ich den Satz lese soviel "hach"... *lächel*

Wie schön, daß dir mein Kanu zu den Sternen gefällt. Dieses Bild geistert schon seit Tagen in meinen Gedanken herum. Im Nachhinein kann ich kaum glauben, wie leicht mir diese Stelle gefallen ist. Ich bin so gerührt, daß du diese Stelle besonders hervorhebst. Vielen Dank für deine so außerordentlich lobenden und lieben Worte. Du kannst aber auch geniale Reviews schreiben!

Und du hast ja so recht... all das wird sich bombenfest in Scharlihs Hirn verankern, aber nicht ohne ihm noch so einiges an Zweifel und Grübelei abzuverlangen, wie ich am Anfang ja schon angedeutet hatte. So ganz einfach kann er es ja wohl nicht haben? Da halte ich es wie Bisa. *nick*
Und wie schön, daß dich auch der "Trampel" OS auf seine Seite ziehen konnte, indem er seinen Sorgen um seinen Winnetou mal so deutlich Luft macht.

Ich bin ja ganz hin und weg, daß du einige Stellen schon öfter gelesen hast, und noch immer nicht genug davon hast? Wie genial ist das denn? Mensch Anmi, das ist wohl das größte Kompliment!

Nun werde ich ins Bett schweben. Ich kann gar nicht aufhören zu grinsen. Keine Ahnung wie oft ich schon Danke gesagt habe...
Anmi, fühl dich ganz fest umarmt für deine unglaublich lieben und gefühlvollen Worte.

Gute Nacht,
bis bald,
alles Liebe,
Anthea
03.08.2015 | 01:03 Uhr
Hi Anthea,
ja, dieser Kerl hat das Weite gesucht. Besser für ihn war es allemal. Und wieder einmal gilt die erste Option den Pferden und dann erst der eigenen Gesundheit.
So schön, diese stumme Zwiesprache zwischen Winnetou und Iltschi *seufz*. Ich halte auch immer Zwiesprache mit dem Pferd, dass ich reite, aber aus einem mir unbekannten Grund wird das nicht gerne gesehen, aber ich kann Winnetou so gut verstehen.

Ui, dieser junge Krieger ist ja nun besonders Stolz und wird dieser Aufgabe wirklich nach bestem Wissen und Gewissen ausführen. Damit hat er vermutlich am allerwenigsten gerechnet.

Dann zurück im Pueblo, wo sie erfahren, dass die anderen Pferdediebe gefangen genommen worden waren und bis auf den einen oder anderen Kratzer es nur einen schwer Verwundeten zu beklagen gibt. Nicht einmal mehr Winnetou scheint für Scharfes Messer etwas tun zu können und dann soll der Medizinmann Wunder vollbringen? Aber selbst der Medizinmann müsste wissen, dass sein Häuptling nur Wunden an sich behandeln lässt, die er selber nicht behandeln kann weil er nicht dran kommt. Hoffen wir einfach somit, dass der Medizinmann doch ein Wunder vollbringen kann, bzw. Scharfes Messer so lange am Leben halten kann, bis Winnetou wieder fähig ist, den Krieger vielleicht selbst zu behandeln oder dem Diyin dabei zu helfen.

Wieder einmal denkt Winnetou erst an andere und dann an sich selbst und ich schätze, dass er Scharlih vielleicht sogar noch versorgt bekommen hätte, aber bei seiner eigenen Versorgung dann vorher entweder dasBbewusstsein verloren hätte oder aber kurz danach. Und wenn Winnetou anleitet könnte vermutlich selbst ich Leihe eine Wunde behandeln.

Danke für die Fortsetzung.

Antwort von Anthea am 03.08.2015 | 21:57 Uhr
Hey Izzy,

ich freue mich so, daß du bei mir bleibst.

Klar ist die erste Aktion zu sehen, wie es dem Pferd geht - würde ich nicht anders machen. *verlegen guck* Und ich verstehe das mit der Zwiesprache sehr gut, an manchen Tagen habe ich wirklich das Gefühl eine tiefe Verbindung zu meinen Pferden, vor allem zu meinem Alten zu haben, und manchmal geht gar nichts. Laß es dir nicht schlecht machen, Izzy! Dazu ist es zu wertvoll!

Winnetou kann einfach aus seiner Haut nicht heraus, und kann auch deshalb in keinem Fall zulassen, daß der Medizinmann den Krieger verläßt, der seine Hilfe so viel mehr gebrauchen kann, als W selbst.

Es macht mir immer wieder große Freude meine Zeilen durch deine Augen noch einmal lesen zu können, und deine Gedanken dazu zu erfahren.

Vielen Dank für dein Review.
Alles Liebe,
Anthea
23.07.2015 | 13:58 Uhr
Und erneut ein fröhliches Hallo! :)


Uneingeschränkt schließe ich mich den anderen an, was deine Beschreibung der Gewitternacht anbelangt, das ist großes Kino! Mir gefällt vor allem das von den Bergen zurückgeworfene Donnergrollen und die Einarbeitung des Schusses in diese Lärmkulisse.

"und doch war es als würde ich alles durch einen Schleier hindurch betrachten, der sämtliche Bewegungen, ja die Zeit selbst, verlangsamte" - Schöne Umschreibung des modernen und natürlich unpassenden Begriffs "Zeitlupentempo".

"Winnetou ritt hart an der Kante der jetzt schon deutlich steiler gewordenen Böschung, um die große Fuchs-Stute und vor allem ihr Fohlen, vor einem Sturz zu bewahren" - Das verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Was würde es schaden, wenn Winnetou einen Meter weiter weg von der Kante ritte? Er ist den Tieren ja noch nicht so nah, dass er Gefahr laufen würde, sie dadurch erst recht in den Abgrund zu treiben, dazwischen reiten ja noch zwei Tramps, oder?

"Vor mir lag die Silberbüchse, die ich in einer unbewussten Bewegung etwas weiter vom jetzt abgebrochenen Rand der Böschung weg schob." - Wenn es unbewusst geschieht, warum kann er uns Leserinnen dann hinterher davon berichten? *g* Ich fände es hier nicht schlimm, wenn er es zwar "ohne bewusst darüber nachzudenken" täte, aber sich eben der Handlung als solcher durchaus bewusst würde.

Die Suche nach Winnetou ist mir einen Tick "too much". Vor allem die Gedanken um "wie sollte es sein, wenn er nicht mehr da war" sind mir zu konkret, zu bewusst für diese Situation, in der OS gleichzeitig so völlig kopflos agiert. Für mein Empfinden wäre es etwas geschickter, diese Gedankenspiele später, nach überstandener Gefahr, in Ruhe und eben wirklich ganz bewusst anzustellen, wenn das Geschehen reflektiert und das eigene Handeln eingeordnet wird. Man muss sich ja auch vor Augen halten, dass dies mit Sicherheit nicht das erste Mal ist, dass OS seinen Blutsbruder in Lebensgefahr sieht, und ich weiß nicht, ob die Versorgungsszene im 3. Kapitel als Erklärung für seine doch recht ungewöhnliche Panik hier ausreicht. Ich weiß nicht, ob MH vielleicht auch diese Formulierungen meinte, wenn sie von "Entschmückung" spricht, und ich weiß auch nicht, ob ich gut erklären kann, was ich meine ...

"Meinen Winnetou… erst sehr viel später sollte mir klar werden, dass diese Worte in jener Nacht ihre besondere Bedeutung entfaltet hatten." - Schöööne Stelle! Hier passt es für mich auch wieder zu 100%, in dieser Situation ist es nur unbewusstes Gefühl, der Verstand kommt erst viel später nach.

"In seinen dunklen Augen, die weiterhin mit ruhigem Blick, und mit einem Ausdruck, den ich damals nicht zu deuten wagte, auf mir lagen (KOMMA) konnte ich keinen Zorn entdecken." - "wagte". Wieder so ein Hinweis auf ein unterbewusstes Wissen, das an die Oberfläche des Bewusstseins dringen möchte, aber von einem anderen Teil zurückgehalten wird.

Also wäre ich einer dieser Tramps (und nicht ganz so blöd wie die anderen, hihi), wäre ich definitiv *nicht* zurückgekehrt. Erstens hat OS ihnen ja noch Kugeln nachgejagt, es dürfte also etwas dauern, bis ihnen klar wird, dass sie nicht mehr verfolgt werden. Zweitens können sie nicht wissen, dass die Verfolger derzeit ohne Gewehre sind. Dass sie das in der Situation des Beschossen-Werdens im strömenden Regen mitbekommen haben, ist eher unwahrscheinlich. (Aber wenn, könnte ich vorstellen, dass sie die Gewehre schlichtweg geklaut haben und abgehauen sind.) Und drittens können sie wohl kaum annehmen, dass keiner der übrigen Apachen und Westmännern den Blutsbrüdern folgt. Aber wer weiß schon, was in einem solchen Tramp-Kopf vor sich geht. *gg*


Viele liebe Grüße
Regenengel

Antwort von Anthea am 01.08.2015 | 22:45 Uhr
Liebe Regenengel,

ich habe jetzt lange über meinem 4. Kapitel gebrütet, da sowohl Anmi, als auch MH und du gefunden haben, es wäre ein wenig "too much".
Und ich muß MH recht geben... je öfter man etwas liest, vor allem das Eigene, umso eher kann man entschmücken.
Ich habe bei Anmi noch gemeint, ich könnte mich nicht dazu druchringen, in dieser Szene etwas zu streichen. Nun ja... diese Anmerkung von euch allen ist in meinem Denken hängen geblieben, und auf der stetigen Suche nach Verbesserung, habe ich dieses Kapitel immer und immer wieder durchgearbeitet. Nun habe ich es ein klein wenig verändert - vielleicht paßt es so besser in Euer Kopfkino. *lächel*

Daß Winnetou zur Herde aufgeschlossen hat, und nun an der Böschung reitet, habe ich versucht, mit einem weiteren kleine Satz zu erklären. In meiner Vorstellung sind die Tramps in einem Dreick: einer vor der Herde, einer dahinter, und einer auf Seiten der Prärie. Daß aber nun die Pferde ein wenig zu dem Abhang hin driften, da mehr von Seiten der Prärie aus geschossen wird, war für mich dann nur logisch.

Die Silberbüchse schiebt OS jetzt auch "ohne darüber nachzudenken" vom Rand der Böschung weg. Danke schön... jetzt kann er sich auch nachher daran erinnern. *lächel*

Vielen herzlichen Dank für deine lieben Worte, Regenengel. Ich freue mich so sehr, daß ich dir auch Bilder mit der Gewitternacht vermitteln konnte.
Außerdem macht es mich so richtig stolz, daß du immer wieder ganz zielsicher die Stellen rauspickst und gut befindest, in denen das unbewußte, lange nicht anerkannte Wissen versucht sich Bahn zu brechen.

Ich kann mich nur noch ein mal ganz herzlich für dein tolles und ausführliches Review bedanken. Es ist eine große Freude zu sehen, wie meine Geschichten gelesen und angenommen werden.

An alle... ich bin fast fertig mit dem nächsten Kapitel... bald, versprochen! *gg*

Alles Liebe,
Anthea
23.07.2015 | 13:12 Uhr
Liebe Anthea,

ich musste eben glatt noch mal nachlesen und mir in Erinnerung rufen, dass die Geschehnisse bei dir nicht nur im OS/May-typischen Rückblick des reisenden Schriftstellers erzählt, sondern auch innerhalb der Erzählung Rückblicke sind. Eigentlich reiten wir gerade gar nicht am Abgrund entlang durch das Gewitter den Dieben hinterher, sondern sitzen immer noch irgendwo im Nichts an einen Baum gelehnt und grübeln. Ich kann nicht sicher sagen, ob ich diese Information nur deswegen "verloren" hatte, weil ich in den letzten Wochen so viel im Kopf hatte und im Vergleich zu früher so viele W/OS-Geschichten parallel verfolge (nicht, dass ich mich beschweren möchte!!!), oder ob es doch auch an deinem etwas anderen Schreibstil liegt. Ich finde nämlich, die Kapitel 3 und 4 lesen sich anders, irgendwie flüssiger und trotz (oder gerade wegen?) der Action auch emotionaler als die inhaltlich ja eigentlich viel stärker emotional aufgeladenen Kapitel zu Beginn. Auch im Vergleich zum Rückblick in Kapitel 2, der "OS-als-Obertrampel"-Szene, ist hier einiges anders. Es scheint, als fiele OS die emotionale Nähe zu Winnetou leichter, wenn die Abenteuer und Gefahren des Westens über sie hereinbrechen, er nicht so viel Zeit zum Nachdenken hat und eher instinktiv handelt. Wenn hingegen alles ruhig (siehe gemütliche Wapiti-Jagd) ist und er zu viel Zeit zum Nachdenken und damit zur Bewusstwerdung diverser "Entwicklungen" hat, schlägt sich das in Verhalten und Sprache (selbst im Rückblick des Erzählens) nieder.

Beim erneuten Lesen des zweiten Kapitels ist mir übrigens aufgefallen, dass es um die Geschehnisse der "letzten beiden Tage" geht. Tag 1 ist die Geschichte mit der Wapiti-Jagd, Tag 2 die mit den Pferdedieben, oder? Lange kann es also nicht mehr dauern, bis wir wissen, warum OS so durch den Wind ist.

Nun aber mal zu Kapitel 3. Die Tramps stellen sich ja nicht gerade geschickt an, muss man sagen. Hätten die 15 Leute die 5 Wächter still und heimlich ausgeschaltet und kein Feuer gelegt, wäre in dem folgenden Unwetter ihre Flucht mit den Pferden kaum aufgefallen. Wirklich Dummheit oder Taktik?

In der folgenden Auseinandersetzung passiert wirklich unheimlich viel und du schilderst das einerseits temporeich, andererseits trotzdem so, dass man dem Geschehen sehr gut folgen kann. Allerdings, und dieser Umstand ist hier eindeutig der Erzählweise in Ich-Perspektive geschuldet, finde ich genau das auch etwas schwierig: OS beobachtet und beschreibt hier sehr viel sehr genau und es entsteht, zumindest bei mir, der Eindruck, dass er, während alle anderen schon längst kämpfen, auf seinem Pferd inmitten des Getümmels steht und fast nur beobachtet. Das wäre natürlich dann sinnvoll, wenn diese Rolle beabsichtigt wäre, etwa im Sinne einer Absicherung der Gefährten; ein solcher Satz fehlt mir daher im Sinne der Glaubwürdigkeit. Auch dass OS beispielsweise Sam so deutlich versteht, obwohl dieser nicht laut schreit, stelle ich mir schwierig vor inmitten von prasselndem Regen und Kampfeslärm ("Hexenkessel"!). Dadurch nimmst du selbst wieder etwas Tempo und Atmosphäre raus, finde ich.

Nur "Scharlih!" finde ich übrigens auch wesentlich gelungener als "Scharlih, hinter dir" und auch besser als sämtliche andere Möglichkeiten wie "Achtung!" oder "Vorsicht!" usw.

Wie OS sich anschließend Vorwürfe macht (doch nicht so ein Trampel *g*), Winnetou ihn verbindet und er Sam anzickt, ist dir sehr gut gelungen, ich war berührt und belustigt gleichermaßen. Die Bemerkung gegenüber Sam kann ich übrigens ganz unabhängig von den Selbstvorwürfen und der intimen Situation, die er mit seinem Auftauchen stört, gut nachvollziehen, wäre mir an OS' Stelle auch so gegangen, zumal er ja derjenige ist, der diese Unvorsichtigkeit ausbaden muss, da braucht man nicht auch noch doofe Sprüche, selbst wenn sie humorvoll gemeint (und bei Sam auch glaubhaft!) sind. Aber wie heißt es doch so treffend: Wer den Schaden hat ... *g*

Auch dem Lob bezüglich des letzten Satzes kann ich mich anschließen, schöne Überleitung zu Kapitel 4!


Sprachlich ist mir eine Sache mehrfach aufgefallen: Bei wörtlicher Rede entfällt der Punkt (im Gegensatz zu Frage- und Ausrufezeichen) als Satzschlusszeichen, wenn der Satz danach weitergeht. In allen Fällen steht zudem ein Komma nach den abschließenden Anführungszeichen. Beispiel:
Statt: "... Für den Augenblick muss ein einfacher Verband für den Rückweg genügen.“ erklärte er mir in dem sanften Tonfall ...
So: "... Für den Augenblick muss ein einfacher Verband für den Rückweg genügen“, erklärte er mir in dem sanften Tonfall ...
Aber statt: "Und Ihr, großer Sam Hawkens, habt ihn wohl auch nicht bemerkt?!“ gab ich etwas gereizter zurück ...
So: "Und Ihr, großer Sam Hawkens, habt ihn wohl auch nicht bemerkt?!“, gab ich etwas gereizter zurück ...

Herzliche Grüße
Regenengel

Antwort von Anthea am 29.07.2015 | 22:45 Uhr
Liebe Regenengel,

endlich habe ich die Zeit, dir auf dieses tolle Review zu antworten. Vielen lieben Dank für deine netten Worte und deine helfenden Anmerkungen in Bezug auf die wörtliche Rede. Einige Grundregeln waren mir sicher schon entfallen. Ich habe das im Kapitel 3 jetzt überarbeitet, und ich denke, das paßt jetzt so. Vielen Dank für die Erklärung!

Was OS inmitten des Kampfes betrifft, so habe ich den Satz "Ich blieb auf Hatatitla um mir einen weiteren Überblick zu verschaffen; um zu sehen, wo ich am besten eingreifen könnte." hier direkt nach die Abwehr des Angriffes auf Winnetou gestellt. Ich bin mir nicht sicher, ob der schon in der Version war, die du gelesen hast, oder ob ich den ein klein wenig später eingefügt hatte.

Was mich sehr fasziniert, ist die Tatsache, daß du deutliche sprachliche Unterschiede zwischen Kapitel 1/2 (OS alleine) zu 3/4 (Action, auch Gefühle, aber keine Zeit zum Nachdenken) erkennst. So wie du es beschreibst, war es auch bei mir beim Schreiben. Über die Gefühle, über die verschiedenen Stadien des Erkennens, über das Grübeln von OS bin ich selbst auch sehr ins Nachdenken gekommen, und habe diese Zeilen immer und immer wieder gelesen, und ein klein wenig verändert. Vielleicht habe ich sie auch ein bißchen "zerlesen".
Bei der Action und den Kämpfen war das nicht so ausgeprägt - die sind mir förmlich aus den Fingern geflossen. Das Ganze mag aber auch meinem Rollenspieler-Dasein geschuldet sein; da übt man sich regelmäßig in der bildhaften Beschreibung eines Kampfes, da man ja außer seinen Würfeln nur die eigene Sprache und Phantasie als Werkzeug des Erzählens hat. Und nur die Würfelergebnisse machen noch keinen guten Kampf! *heftig nick*

Und ja, ich war selbst plötzlich so grantig, daß Sam stört, daß die Worte auch einfach nur so gesprudelt sind, um die Situation zu beschreiben.

Ob das Feuer auf der Prärie wirklich nur Dummheit war, oder ob noch etwas dahinter stecken könnte, dazu sage ich nichts. Es könnte sein, daß ich da noch ein bißchen was ausbaue, das mir so im Kopf rumgeistert.

Auf jeden Fall möchte ich mich ganz herzlich bei dir für deine Sicht meiner Geschichte bedanken. MH hat es in einer ihrer Antworten auf ein Review geschrieben - es ist super spannend die eigenen Geschichten noch einmal durch die Augen eines Anderen zu sehen, und dessen Gedanken zu erfahren. Es ist für mich immer wieder extrem interessant, wer sich was aus einer Geschichte rauspickt, und darüber nachdenkt, spekuliert oder es als besonders erwähnenswert empfindet.

Vielen Dank,
gute Nacht,
alles Liebe,
Anthea
22.07.2015 | 17:34 Uhr
Hi Anthea,
meine Rückkehr hast du meiner verdammten Neugier zu verdanken. Manchmal verfluche ich sie wirklich.
Wow, beeindruckend, zumindest die Beschreibung der Verfolgung. Ja, Iltschi ist offensichtlich trittsicher genug, denn er hat sich ja trotz allem wieder von der Kante „hochziehen“ können, aber geistesgegenwärtgige Reaktion von Winnetou.

Tja, zwei tote Pferdediebe. Zumindest war deren Tod kurz, sollen sie froh sein, denn sonst wären sie erhängt worden, was man ja normalerweise tut. Die Frage ist, ob Winnetou das auch zugelassen hätte.

Dumm, dass Old Shatterhand beide Waffen dort oben hat liegen lassen, als er rutschend den Hand nach Winnetou abgesucht hatte.

Keine Verstärkung für die beiden? Keiner der Mescalero fühlte sich verpflichtet, dem Häuptling zu folgen?!? Gut, Winnetou hat ja nicht explizit gesagt, dass ihnen jemand folgen soll, aber immerhin geht es a) um die Pferde, die ja, falls man die Herde vielleicht sogar verlassen vorfindet wieder zurück muss; b) hätte es auch durchaus sein können, dass die Diebe die Pferde zurück lassen, wenn sie merken, dass sie von mehreren verfolgt werden und dann hätten W und OS sie auch weiter verfolgt, während die Herde ja zurück muss und c) konnte auch niemand wissen, ob nicht doch noch irgendwo Verstärkung auf die Diebe gewartet hätte.

Und wie es aussieht vermutet Winnetou zumindest noch den einen Pferdedieb in der Nähe. Hoffen wir einfach, dass dieser das Weite gesucht hat.

Antwort von Anthea am 28.07.2015 | 22:16 Uhr
Hi liebe Izzy,

willkommen zurück. Ich freue mich sehr, daß du deiner Neugier doch nachgegeben hast.

Und noch mehr freut mich die Tatsache, daß ich dich mit meiner Geschichte auch mitnehmen kann, und ich deine Gedanken dazu lesen darf.

Nun, es braucht für vier Mutterstuten nicht viel mehr als 2 Leute, um sie zurück zu treiben. In dem "Film", der in meinem Kopf läuft, gibt es keine Verstärkung der Tramps... die Bande war ausgezogen, die Pferde zu stehlen, und offensichtlich aufgerieben worden.

Daß keine Apachen-Krieger folgen, werde ich mir auf jeden Fall noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ich habe auch noch ein bißchen über Regenengels Review und meinen Gedanken dazu zu brüten. :-)

Schön, daß du wieder da bist.
Und vielen Dank für deine netten Worte.
Alles Liebe,
Anthea
19.07.2015 | 09:00 Uhr
Liebe Anthea,

zur weiteren Schilderung der Verfolgungsszene bei Gewitter siehe meine Ausführungen zu Kp. 3, spitze:-)

Das Gleiche gilt für die Schilderung des dramatischen Sturzmoments und seiner Verzweiflung danach. Anmi hat ja auch schon was dazu geschrieben, du auch schon geantwortet. Ich fand es sehr spannend zu lesen, bin auch wirklich mitgegangen, meine Entschmückungs-Thesen wiederhole ich jetzt hier aber nicht nochmal, das wäre ja auch Quatsch:-)

Wirklich genial finde ich auch in diesem Kapitel wieder denn Schlusssatz, der allerdings noch tragender bzw. sich noch bedeutungsvoller erweisen könnte als der letzte. Super gut gemacht, der Verweis auf die beiden Gewehre. Wer hätte es ihm verübeln können in der Situation? Uns doch wie fatal könnte das jetzt werden? Ich bin sehr gespannt, was du daraus machst.

Also zusammenfassend, ich bin froh, in deiner Geschichte mitzulesen und freue mich auf jedes neue Kapitel.

Jetzt einen wunderschönen Sonntag in die Runde und erlaube mir noch eine Bemerkung an alle:-), niemand möge mich bei dieser (wie ich finde) überragenden Nachfegeleistung vorwerfen, dass ich in meiner eigenen Geschichte nicht voran komme. Aber ab nächstem Wochenende wieder, ganz bestimmt.

Herzliche Grüße an all, die mitlesen,

MH

Antwort von Anthea am 19.07.2015 | 22:10 Uhr
Liebe MH,

auch hier noch ein herzliches Dankeschön für deine Worte.

Ich freue mich so sehr, daß du mit der Geschichte mitgehen kannst, und mir auch immer solch tolle Rückmeldungen zukommen läßt.

Hmmm... ja... gell... die Gewehre... laßt euch überraschen *gg*...

Und deine Nachfegeleistung ist wohl überragend, wenn man bedenkt, daß du sowohl bei Bisa als auch bei mir mehr als nur ein paar Zeilen zu lesen und zu kommentieren hattest, und das alles mit sehr begrenzten Zeitfenstern, wie ich immer wieder mal bei dir lese.

Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Sonntagabend, und einen guten Start in die Neue Woche.

Ganz herzliche Grüße,
Anthea
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast