Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Nairalin
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
12.10.2015 | 20:55 Uhr
Huhu Naira!

Das Review stand doch auch schon so ewig aus. Schande über mich, dass es erst jetzt kommt. Aber besser spät als nie, oder wie war das noch gleich?

So, jetzt aber auf zum Text.
Ich mag deinen Einstieg sehr gerne, besonders die Kette hier, die Curvo nach dem Vorbild einer Schneeflocke erschafft und dabei mit Finrod vergleicht, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das war wunderbar, wie du hier schon die erste Verbindung hergestellt hast und es gibt uns gleich von Anfang an gemeinsam mit Curvos Gedanken einen tieferen Einblick auf die Charaktere.

Ah, und die folgende Beschreibung ist auch sehr schön. Tatsächlich erinnert mich die Kette jetzt an den Winter, Saphire und Diamanten passen dazu natürlich auch farblich sehr gut, genauso Silber.

Soso, da ist sich aber jemand sehr sicher mit seinem Werk :D Aber es ist Curvo, was erwarte ich? Und ich denke, er kann in der Hinsicht Finrod gut einschätzen und auch sein eigenes Werk, wenn auch gewisse andere Dinge (kommt ja alles noch) nicht so wirklich.

Ich bin aber gerade ein wenig gefangen von deinen Beschreibungen der Kette. Das Bild, das du hier zeichnest, ist sehr schön und irgendwie… irgendwie erscheint es mir zerbrechlich und fragil wie eine Schneeflocke und die Verbindung zwischen Curvo und Fin, gleichzeitig ist es aber fest und hart und wird nicht unter dem ersten Druck nachgeben, ist verwoben und kann durchaus sehr vielem standhalten. War das beabsichtigt, dass hier nochmal widergespiegelt wird, wie Fin und Curvo momentan zueinander stehen oder interpretiere ich zu viel hinein?

Oh, und da haben wir dann Feuer. Das bildet einen starken Kontrast, davor hat eher die kühle Atmosphäre vorgeherrscht, natürlich auch durch die Beschreibung des Schmuckstücks noch einmal hervorgerufen. Dann waren da Curvos grübelnde, ein wenig distanzierte Gedanken und er war allein. Jetzt kommt Feuer hinzu und es scheint gleich wärmer zu werden, Curvo geht näher auf Fin ein, sein Herz schlägt schneller. Hach, das passt so wunderbar^^

Ah, und weiter geht es mit Feuer und Wärme. Das ist sehr schön, wie du hier Übergänge baust und alles ein wenig verwebst, und jetzt kommen auch noch mehr Gefühle ins Spiel, was wunderbar gepasst hat.

Ich glaube, ich habe dir schon einmal gesagt, dass ich bei dem Zitat jetzt an den Hutmacher denken musste, oder? :D
Davon abgesehen finde ich das Zitat aber sehr schön und sehr passend eingebracht. Schön fand ich gerade auch, dass es wohl eine Aussage von Feanor ist. Das war passend.

Oh, Auftritt Finrod! Endlich! Natürlich war klar, dass er kommen würde, aber das war wundervoll eingebracht und ich konnte es mir direkt vorstellen, wie er dort stand und Curvo beobachtet hat, sein Gesicht halb von goldrotem Feuer erleuchtet, das ihn warm erstrahlen lässt und mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen.

Ich finde auch Curvos Gedanken und immer wieder durchschimmernde Irritation sehr gelungen. Man merkt, dass er nicht wirklich weiß, was das alles soll und warum er so fühlt, wie er fühlt, woher das überhaupt kommt. Er kann es sich nicht erklären, aber trotzdem möchte er Finrod eine Freude machen und erschafft die Kette. Das zeigt auch wieder auf, wie viel Fin ihm bedeutet und dass da noch mehr ist, das er noch nicht ganz erfassen kann, aber es ist auf jeden Fall da und leitet ihn so ein bisschen unterbewusst, schimmert immer wieder durch.

Finrod ist so toll!^^ Insgesamt ist diese ganze Szene einfach schön, ihr Umgang miteinander, alles, was auch noch zwischen den Zeilen mitschwingt. Sie sind sich nicht fremd, sie kennen sich, sie können kleine Gesten deuten und trotzdem ist da etwas neues dabei, das vermutlich nicht nur Curvo spürt, aber sie schweigen beide darüber. Noch.
Sag mal, Fin, willst du hier eigentlich gerade Curvo verführen oder was hast du im Sinn? :D Ich sehe geradezu sein Lächeln vor sich, die Verlockung in seinen Augen, und als er Curvo dann noch einlädt, mit ihm zu kommen, kann dieser natürlich nicht mehr widerstehen. Aber wer könnte schon Finrod widerstehen?

Da, da blitzt es wieder auf. Das, was sie beide untergründig spüren und sich nicht erklären können. Es ist nämlich auch nicht nur Curvo, der so empfindet, auch Fin sucht seine Nähe. Durch die Einladung wird das noch einmal deutlicher und damit wäre dann vermutlich auch der erste Schritt gemacht, den ohnehin schon Curvo durch seine Kette eingeleitet hat.

Und hier blitzt sie wieder auf, die Vertrautheit, zeigt sich im Kennen der Vorlieben des anderen. Fin ist ein Rätsel für Curvo? Ich habe das Gefühl, es verhält sich umgekehrt nicht unbedingt anderes, es drückt sich nur auf verschiedene Weise aus.

Ah, Curvo versucht erneut, zu begreifen, zu verstehen. Dabei sollte er Finrod doch kennen, er hat ihn bestimmt schon häufiger so angesehen, gemustert. Wenn auch vielleicht auf andere Weise. Jetzt ist das ein anderer Blick, vielleicht und womöglich erkennt er jetzt mehr… na, lassen wir uns mal überraschen.
Kurzer Einschub mit Hintergründen. Immer wieder spannend und interessant zu lesen!^^

Schau an. Sie sind in der Hinsicht eben doch beide gleich, begeben sich auf unbekanntes Gebiet und sind dementsprechend… unsicher? Vielleicht ein bisschen, aber keiner von beiden würde es sich wirklich anmerken lassen, zumindest nicht absichtlich. Trotzdem blitzt es immer wieder auf, für aufmerksame Augen durchaus zu erkennen.

„Sein persönliches Mysterium“ *lach* Wundervoll! Das passt doch ganz hervorragend, ich mag es, wie Curvo es hier schon irgendwie wie ein Rätsel sieht und natürlich gleich mit der passenden Bezeichnung kommt.

Ein wenig fallen die Mauern, die Grenzen, vielleicht ausgelöst durch die Erinnerung. Und da ist die Berührung, auf die man schon seit Beginn des Textes wartet! Oh, das ist so schön^^ Ich darf ein wenig schwärmen, ja? Die Charaktere verhalten sich so wunderbar wie sie selbst, da ist immer wieder diese aufkeimende Verwirrung bei beiden, aber dennoch gehen sie immer weiter, Schritt für Schritt, typische Worte dazwischen verstreut, ein Lächeln, das Zucken der Mundwinkel, ein kurzer Seitenblick. Ich bin gerade ein bisschen sehr begeistert^^

Und dann kommt die Sache mit dem Größenunterschied. Ich musste ja doch schmunzeln. Ich weiß nicht, Curvo, ich würde schon fast sagen, dass es momentan wichtigere Dinge gibt, als sich über verschiedene Größen den Kopf zu zerbrechen und zu vergleichen. Oder ist das wieder nur der Versuch, die Gedanken zu klären und die Verwirrung durch rationales Denken zu lösen?

Man spürt hier praktisch das Knistern in der Luft, die unterdrücke Spannung und Erwartung. Sie schwappt so ein bisschen über deinen Text hinaus und greift unweigerlich auch auf den Leser über und obwohl ich doch eigentlich weiß, was passiert, will ich weiterlesen. Jetzt.
Wie sich übrigens zeigt, ich möchte es noch kurz anmerken, versucht auch Finrod, hier das Rätsel zu lösen und Curvos Verhalten zu durchschauen. Sie stehen sich in der Hinsicht nicht wirklich in etwas nach.
Woha, dieser Vergleich ist genial! Granit und Findaráto Felagund. Ja, das passt. Das ist wunderschön eingebracht^^

Ahhw, und noch ein wenig mehr Nähe, noch ein weiterer Schritt nach vorne, mehr Berührung, mehr Zärtlichkeit. Wunderbar, ich freue mich! Das ist so schön zu lesen.
Und Curvo lässt es zu. Lässt die Vernunft für diesen Moment gleiten, er braucht kein Verständnis, nicht jetzt. Und tatsächlich würde das vermutlich alles zerstören. Aber er weiß das, und so sehr er auch das Rätsel zu lösen versucht, vielleicht muss er das gar nicht, vielleicht findet er die Lösung (und das Glück) einfach dann, wenn er loslässt und nicht erst alles genau verstehen will.

Ein toller nächster Absatz im Übrigen auch. Ich weiß gar nicht recht, was ich dazu jetzt schreiben soll, aber gelungen war es auf jeden Fall. Und ich konnte mir das Funkeln in Finrods Augen nur zu gut vorstellen. Ja, er weiß es, er ist nicht blind, außerdem, wie sprechen immer noch von Finrod. Er sieht sowas. Natürlich sieht er es und er kann es auch zu einem Teil deuten, wenn auch nur einen Bruchteil des Ganzen.

Ja, Finrod! :D Da ist er, ich bin vernarrt in ihn. Hach ja. Der Kommentar war so wunderbar typisch und natürlich passend. Na, Curvo, da hättest du dir aber auch etwas Originelleres einfallen lassen können, wenn du schon ablenken möchtest, es war doch klar, dass das so bei Finrod nicht einfach funktioniert. Wer ist hier jetzt hartnäckig?
Und dann gleich noch die nächsten Sätze von Finrod. Aber wie gesagt, es ist Finrod und er ist auch nicht blind. Curvo weiß das natürlich auch, hat es vielleicht schon die ganze Zeit gewusst, dass er Fin nicht ewig ausweichen und ablenken kann.

Ahhhw, das ist so ein toller, genialer, wunderschöner Abschluss! Ich schmelze!^^ Und natürlich lässt es auf mehr hoffen. Oh ja. Ich denke, damit haben sie beide mehr begriffen, ein bisschen mehr von ihren persönlichen Rätseln gelöst und können erneut einen Schritt weitergehen. Wunderbares Ende, wie gesagt^^

So, und dann noch ein paar Sachen zum Schluss, die ich noch loswerden möchte: die Zeitform. Präsens. Ja, ich tue mich auch immer ein bisschen schwer damit und überlese es ganz gerne mal, wenn ich es nicht von vorneherein weiß, und dann merke ich es irgendwann in der Mitte des Textes. Jedenfalls, was ich eigentlich sagen wollte, dass ich es hier sehr schön fand. Es verleiht doch irgendwie gleich noch eine andere Stimmung, die ich hier einfach schön fand und die mich mitgerissen hat, sodass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Und natürlich war da auch immer dieser Spannung und Erwartung, die in jedem Wort und jedem Satz mitgeschwungen ist und eine sehr einzigartige Atmosphäre geschaffen hat, die du bist zum allerletzten Satz durchgehalten hast. Das fand ich sehr schön und so entstand auch kein Bruch, der hier nicht so optimal gewesen wäre.

Das war jedenfalls ein ganz wunderbarer Text und jetzt möchte ich mehr davon, mehr von dieser Atmosphäre und vor allem mehr von unseren beiden Lieblingen. Hach ja^^

Allerbeste Grüße, das ist ein ganz toller Text geworden!
21.06.2015 | 16:08 Uhr
Hi liebe Nairalin

Ich schon wieder. Wie du vielleicht merkst, bin ich deinen Texten momentan ein bisschen verfallen.

Eigentlich will ich nicht übertreiben mit Komplimenten, aber ich finde, hier sind sie einfach verdient.
Mit dem Drabble hast du es (schon wieder ; )) geschafft, dass ich einen Charakter aus der unsympathisch-Schublade herausholen und mich fragen musst, wie er eigentlich dort gelandet ist. Diesmal ist es Curufin. Ich finde es grandios, mit wie viel Liebe du ihn beschreibst. Beschreiben ist ein gutes Stichwort - dafür würde ich dir eine Auszeichnung verleihen, wenn ich könnte. Allein schon, wie sorgfältig du die Körpersprache der beiden einfängst ... ich liebe sowas.
Und das vermutlich Wichtigste: Alles ist so stimmig, dass ich es während dem Lesen die ganze Zeit vor meinem inneren Auge hatte. Da war nichts, das auch nur ansatzweise unpassend erschien.

Hmm, jetzt überlege ich gerade, ob es unangebracht ist, dass ich dein Geschenk an jemand anderen kommentiere...
*schulterzuck* Hoffentlich nicht : ]

Grüsse
20.06.2015 | 23:40 Uhr
(Musst du denn immer auf dem Präsens herumhacken? Menno :D Aber ich gestehe ja, dass ich es mag. Irgendwie klinge es... präsenter ^^)

Hallo erstmal :) Ich muss sagen, ich hab mich echt gefreut, dass du mein Wichtel bist :) Und selbstverständlich freue ich mich auch über eine Drabblegeschichte! Je mehr, desto besser ;)

Das Zitat hast du wirklich wunderbar umgesetzt, auch wenn diese beiden mir dazu irgendwie gar nicht in den Sinn gekommen wären. Dabei passt es echt perfekt, und es ist echt herzlich putzig, wie Curvo nicht rafft, dass sein Glück praktisch direkt vor seiner Nase steht (beziehungsweise der Hut auf seinem Kopf sitzt^^). Dass es allerdings von Feanor kommt, hat mich echt grinsen lassen. Da hätte der Gute sich am besten selbst ein bisschen besser zugehört, hätte ihm in seinem Leben sicher nicht geschadet, sich mal auf das zu besinnen, was ihm gegeben wurde ;) Allerdings natürlich sehr passend, dass Curufin in erster Linie Daddys Rat folgt (und dieses Mal ja überraschenderweise sogar zu einem guten Ziel hin :D )
Es ist echt niedlich, wie er so gar nicht hinter das kommt, was er da fühlt und sich doch irgendwo auch gegen die recht offensichtliche Einsicht sperrt, wie ihn zärtliche Gefühle so sehr verwirren, dass er sie gar nicht einmal wirklich benennen kann. Was auch wirklich gut passt, ist, dass er versucht, diese Verwirrung durch Basteleien zu kompensieren und irgendwie anfangs, wie es scheint, gar nicht richtig versteht, warum er es für ihn fertigt und, jedenfalls hatte ich das Gefühl, auch nicht vorhatte, so viel Persönlichkeit in dieses Geschenk zu legen. Dass er es am Ende doch tut, zeichnet einen schönen Rahmen und macht die Veränderung deutlich, die zwischendurch stattgefunden hat.
(Ich muss jedoch gestehen, dass es nicht ganz "mein Curvo" (:P) ist, obwohl ich ihn doch ziemlich liebenswert finde und er sich auch deutlich von "deinem" unterscheidet. Meiner weiß schon ziemlich genau, was er will, er ist nur irgendwie... ehm, ein bisschen (ziemlich) böser... :D Wobei, ist es Absicht, dass du das mit dem Namen aufgegriffen hast? :) )
Finrod finde ich sehr cool :D Fast schon ein wenig hinterlistig wie er hier aufkreuzt und mit Unschuldsmiene die ganze Situation herbeiführt. Als hätte er es nicht so geplant. Es passt, finde ich, sehr gut, dass er hier derjenige ist, der deutlich mehr Selbterkennntnis aufweist. Es ist echt schön zu lesen, wie er Curvo ein wenig an der Nase herumführt, während dieser sich immer noch alle Mühe gibt, sich uneinsichtig und verständnislos zu zeigen. So ein Sturkopf :)
Die Szene, wo er sich dann irgendwie selbst dabei erwischt, wie er Finrod in seine Arme zieht, gefällt mir auch echt gut, besonders dieses eingeschobene - süße Zweifel seiner Gedanken - , das hat irgendwie was Poetisches :) Dass er dann in seinem Begreifen eher ein wenig panisch reagiert, finde ich ebenfalls sehr passend, besonders, wie Finrods seelenruhige Gewissheit alles eigentlich nur noch schlimmer macht. Irgendwie mag ich diesen fast schon ein wenig frechen Finrod echt gern :)
Oh, und ich mag die Felagund-Metapher :) Sehr schön herbeigeleitet und absolut passend.


Insgesamt kann ich mich eigentlich nur für dieses Wichtelgeschenk bedanken! Es hat mir echt gut gefallen :)
Ganz liebe Grüße!
Lea
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast