Autor: Fuin
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
05.06.2017 | 21:32 Uhr
Huhu,

bin eben auf deine FF gestoßen und bin begeistert! Dein Schreibstil fängt die Atmosphäre des Metro-Universums wirklich gut ein, die Stellen mit dem Zitat und den "Gedichten" haben mir am besten gefallen. Ist mal was ganz anderes, man merkt das du sehr viel Kreativität in die Geschichte gesteckt hast und es dir wichtig zu sein scheint nicht einfach bloss eine Geschichte zu erzählen sondern ein stimmiges Gesamtbild abzugeben :) Es ist quasi bittersüß beschrieben, das Dasein eines Stalkers und wie es zu Ende geht - was in meinen Augen auch absolut realistisch ist.

Fast schon schade das die FF zu Ende ist, hätte gerne noch mehr dazu gelesen!

Grüße,
Amelya

Antwort von Fuin am 07.06.2017 | 22:42 Uhr
Hallo und herzlichen Dank! =)

Es freut mich immer wahnsinnig zu sehen, dass jemand meine Geschichten ließt. - Noch ist besser natürlich, dass sie dir auch noch gefallen hat. ^_^
Es reicht mir tatsächlich nicht, einfach nur aufzuschreiben, was in meiner Geschichte passieren soll, sondern ich möchte gerne die ganze Atmosphäre rüberbringen, die ich im Kopf hab.

Vielen Dank nochmal für deine motivierenden Worte! :)

LG, Fuin
03.10.2016 | 00:36 Uhr
Moin!

Jetzt habe ich es endlich mal geschafft, deine Geschichte zu lesen.
Wurde auch höchste Zeit, wie ich am Ende feststellen musste.
Genau wie Mr. Gluchowski es schafft, sein METRO feeling zu vermitteln, hast du es ebenfalls geschafft, das feeling einer zerstörten Welt zu transportieren.
Vorallem der Monolog (oder wie auch immer es genannt werden sollte) der Atome ist besonders gut gelungen. Erschreckend ehrlich, direkt und irgendwie frech.

Wie so oft in der heutigen Zeit merkt der gute Maxim leider erst zu spät, auf welche Dinge oder Menschen es im Leben tatsächlich ankommt.
Wenigstens konnte er seine Fehler am Ende einsehen, zugeben und sich schlussendlich rehabilitieren.
Auch wenn "Geld" nicht tröstet und nichts entschuldigt, sollte er seiner "geliebten" noch einen kleinen Dienst erwiesen haben, indem er ihr die Patronen überließ. So ist sie wenigstens für einen gewissen Zeitraum sorgenfrei, zumindest was das Thema Geld angeht.
Die Frage ist nur, ob Sascha dies gut gefunden hätte, da er seinen Sold vermutlich anders verwendet hätte. ;-)

Wird man künftig in diesem Thema "Metro 2033" noch etwas von dir hören?

LG
Florian

Antwort von Fuin am 05.10.2016 | 13:29 Uhr
Hallo und vielen Dank für dein Review! :)

Es freut mich, dass du den Atom-Monolog lobst, ich muss sagen, dass ich mir gar nicht sicher war, ob der in der Geschichte bleiben darf... Aber weil ich dafür extra mein Schulwissen über radioaktiven Zerfall wieder aufgefrischt habe und es außerdem mal was anderes ist, habe ich ihn dann doch gelassen :D

Ich persönlich glaube, Maxim hat das richtige getan, wenn auch aus den falschen Gründen... Ich denke, er wollte einfach nicht alleine und mit schlechtem Gewissen sterben und das halte ich für ziemlich egoistisch. Er hätte ihr auch alle Patronen geben können, anstatt nur die von Sascha (die ja sowieso nicht seine eigenen gewesen wären, wenn alles nach Plan gelaufen wäre).
Was Sascha dazu gesagt hätte, bleibt wohl Spekulation. Aber nein, verschenkt hätte er sie definitiv nicht ;D

Ob man von mir noch was hören wird? Mhh... irgendwann bestimmt. Eine andere Kurzgeschichte war schon in Arbeit, die habe ich aber auf Eis gelegt, da ich keine Inspiration für ein mutiertes Monster hatte, das sowohl gruselig als auch kreativ ist und das dazu noch von einer Person ohne Kampferfahrung besiegt werden kann, ohne dass es sich unrealistisch anhört. Die würde ich aber gerne noch irgendwann beenden. Außerdem würde ich dem Sammler, der hier nur am Rande erwähnt wird (aber eigentlich Schuld ist an dem ganzen Schlamassel) gerne eine Geschichte widmen, habe aber dafür keinen Plot, nur halt den Charakter :D. Außerdem hatte ich noch eine Idee zum Imperium der Veganer, aber über die weiß ich zu wenig im Moment. UND dann kommt noch dazu, dass mich eine alte abgebrochene Herr der Ringe bzw. Silmarillion-FF wieder voll im Griff hat und geschrieben werden will. :D
Okay, genug Geschwafel: Zu hören wird man wohl was bekommen, aber es dauert eine Weile.
Aber danke der Nachfrage, ich fühle mich geehrt, dass du offensichtlich nochmal was von mir lesen würdest. ^_^

Liebe Grüße und vielen Dank
Fuin =)
18.05.2015 | 23:01 Uhr
Ah, jetzt verstehe ich das! Und dann macht auch sein letzter Kommentar Sinn, wo er dem Stationsvorsteher rät, die Statue den Menschen zu zeigen!

Und versteh mich bitte nicht falsch! Das stilistische mittel der Personalisierung finde ich sehr cool. Hinterlistige Augen - allein wie das schon klingt ist geil. Das macht sie zu etwas Lebendigem und macht das ganze bedrohlicher. Was ist unheimlicher: Von einem lebenden Ding beobachtet zu werden, oder von einem stumpfen Objekt (Augen sind ja im Prinzip nur Dinge)

;)
17.05.2015 | 17:18 Uhr
Traurig schön, muss ich sagen. Gefällt mir. So endet also das Dasein eines Stalkers.

Schade für Maxim, dass er erst kurz vor seinem Tod erkennt, was er eigentlich verloren hat - die Frau seiner Träume. Aber ja, so eine Beziehung ist auch kompliziert. Für die Menschen der Metro muss die Sonne so anziehend wie ein Magnet sein. Wer in einer Welt der Dunkelheit lebt, für den muss dieser strahlende Lichtball wie ein Wunder wirken. Schon logisch, dass Maxim immer wieder nach oben geht. Und Lilja? Warum sollte sie ihm auch zuhören, wo er doch scheinbar so oft weg war.
Warum er den Mann ausgesucht hat, den er bei einem Auftrag betrogen hat, kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen.

Mir gefallen diese personalisierungen von Dingen. Das "stoische" Wandmosaik, die "hinterlistigen Augen".


PS1:
Das ist mein erstes Review und wie man sieht, bin ich darin nicht besonders gut. Ich hoffe trotzdem, dass die kurze Rückmeldung ihren Zweck erfüllt.

PS2:
Ist das wirklich P18 oder hast du die Geschichte etwas zu hoch eingestuft?

Antwort von Fuin am 18.05.2015 | 01:26 Uhr
Vielen Dank fuer das liebe Review, ich habe mich sehr darueber gefreut! (Keine Sorge, ich glaube dabei kann man so gut wie nichts falsch machen;))

Mhh, ich denke, dass die meisten Dinge, die fuer uns selbstverstaendlich erscheinen, auf die Menschen in der postapokalyptischen Metro eine ganz andere Wirkung haben. Aber das fehlende Tageslicht wird wohl einer der groessten Unterschiede sein ...

-> "Warum er den Mann ausgesucht hat, den er bei einem Auftrag betrogen hat, kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen." - Meinst du damit den Stationsvorsteher? Also, eigentlich hatte ich mir bei der Szene gedacht, dass er dessen Buero nur betritt, um in einem Anflug von Sentimentalitaet noch einen letzten Blick auf die Statue Puschkins zu werfen, bzw. auf das Gemaelde dahinter. Den meint er mit dem "alten Bekannten", bei dem er noch vorbeischauen moechte. Er ist vollkommen fasziniert von der friedlichen Stimmung des Bildes und deshalb denkt er auch ganz am Ende noch einmal daran. - Der abgebildete Park liegt natuerlich nicht wirklich am Ende des Newskij Prospekts, sondern ca. 25 km suedlich vom Petersburger Stadtzentrum in der Stadt Puschkin. Aber er sehnt sich danach, einmal mehr als ein Bild davon zu sehen.
Das war, was ich mir beim Schreiben gedacht habe, vielleicht ist es nicht ganz so angekommen. ;)

Oh. Jetzt, wo du es bemerkst ... hinterlistige Augen machen eigentlich ueberhaupt gar keinen Sinn. Hoechstens die Tiere koennen hinterlistig sein ... Hmm, aber da es dir gefaellt lass ich's so! :D

Zum Rating: Koennte tatsaechlich sein, dass es ein wenig zu hoch eingeordnet ist. Aber ich wollte ganz sicher gehen. - Vielleicht werde ich mal einen Story-Operatorn anschreiben und nachfragen. Danke fuer den Hinweis!