Autor: Chromedust
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
15.05.2018 | 06:39 Uhr
zur Geschichte
Ich denke, dass deine Geschichte sehr gut ist und den Ansatz, dass Geralt vor seinen Mutationen rote Haare gehabt hatte, sehr Interessant und kreatin. Ich weiß, dass ich ein wenig spät bin, was die Review angeht. Ausserdem find ich es schade, dass du die Geschichte abgebrochen hast.
15.04.2016 | 18:01 Uhr
zu Kapitel 7
Juhu, ein neues Kapitel! Irgendwie muss ich das die letzten paar Tage übersehen haben, auch wenn ich nicht weiß, wie das passert ist. Aber jetzt hatte ich Zeit, mir das Kapitel zu Gemüte zu führen und lasse dir auch gleich einen Kommentar da.

Viel ist ja diesmal nicht passiert, was soll der Vesemir auch machen, wenn er ans Bett gefesselt ist. Also Zeit für ein bisschen Nachdenken über das, was geschehen ist. Das ist dir auch sehr gut gelungen. Es war interessant, mal eine etwas ausführlichere Innenansicht von Vesemir zu bekommen und zu erfahren, was auf Kaer Morhen so vor sich geht und wie die Hexer über ihren eigenen Beruf und ihre Position in der Welt denken. Dass er jetzt eine engere Bindung zu Geralt aufgebaut hat... oh je, das kann ja noch was werden mit den Mutationen. Zum Glück wissen wir ja zumindest, dass er es überleben wird.

Bezüglich der Behandlungsmethoden auf Kaer Morhen wundere ich mich allerdings etwas über den Schlauch in der Nase. Ich bin beileibe kein Experte für mittelalterliche Medizin, aber irgendwie scheint mir das unpassend. Sticht sehr aus der sonstigen Atmosphäre raus.

"Der Wallach hat plötzlich in Panik um sich getreten, gerade als ich ihr das Vieh vom Leib halten wollte."
Ein Wallach ist ein kastriertes männliches Pferd, es müsste also "ihm" heißen. Es sei denn, Vesemir wollte einen Witz auf Kosten des Pferdes machen :D

Tipp- und Flüchtigkeitsfehler sind mir beim Lesen auch ein paar aufgefallen.

"Er öffnete die Augen und erblickte [er] die vertraute Holzdecke seiner Kammer."
"Mit Mühe wandte [_] den Kopf."
"Die schla[c]ksige Gestalt mit wildem Haar und Vollbart"
"Ich hab das Schwert aus seiner Brust gezogen, ihm noch einen Hieb in den Hals [verpassen]. "
(Das könnte vielleicht noch als umgangssprachliche und deshalb fragmentarische Struktur durchgehen, aber es verwirrt einen als Leser dann doch im ersten Moment.)
" In den zwei Tagen hat er anscheinend so einen Narren an mir gefressen [hat]"
"„Wie alt ist er[_]“
"„Das [g]anze hat dich ziemlich mitgenommen"
"Nachdem Inarin sich [J]ahrelang um ihn gekümmert hat"
"dann wärst du ein Ungeheuer, genauso [ein] eine Gefahr für die Menschen wie Vaclav es war.“"
"Das was wir hier besprochen haben [brauchen] nicht die Runde zu machen.“"
"sondern, [die Götter] bewahre, aus purer Langeweile"
(Zu "bewahre" bräuchte es ein Substantiv im Singular.)
"Ich sag Wilgard [b]escheid, dass du wach bist. "

Hier sind ein paar Kommas zu viel:

"Dich verfolgt wirklich das Pech[,] dieses Jahr,“ frotzelte er."
"Beim zweiten[,] hat das Zeichen irgendwie nicht mehr gewirkt."

Außerdem klingen einige Sätze seltsam, meistens, weil die Struktur zu umständlich ist.
Zum Beispiel hier:

"Der Apotheker hatte ihm, als er bewusstlos war, durch die Nase einen Schlauch eingeführt, um ihm Flüssigkeit und Medizin einzuflößen stellte er mit einem vagen Gefühl von Ekel und Horror fest. "
Den Satz könnte man vielleicht in zwei einzelne Sätze teilen. Oder das "Er stellte (...) fest, dass..." an den Anfang stellen.

"Die schlacksige Gestalt mit wildem Haar und Vollbart saß auf dem grob gezimmerten Stuhl, blickte mit einem breiten Grinsen auf ihn herab."
Hier war das Problem eher, dass du bestimmte Artikel benutzt hast, obwohl die bezeichneten Dinge vorher noch nicht erwähnt wurden. Die Gestalt kam im Text vorher noch nicht vor und der Stuhl hängt syntaktisch auch ein bisschen in der Luft. Ich würde der Gestalt einen unbestimmten Artikel verpassen und beim Stuhl noch sagen, wo er steht. Neben dem Bett zum Beispiel. "Eine schlaksige Gestalt (...) saß auf dem (...) Stuhl neben dem Bett und (...)".

Und damit habe ich auch schon genug gemeckert. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird. Und Adalbert darf gerne mal wieder auftauchen, der ist mir sympathisch!

Viele Grüße,
Pan

P.S.: Wirklich Vippern? Habe ich da gerade meine Unkenntnis einer Monsterart aus dem Witcher-Universum bewiesen?
22.03.2016 | 20:49 Uhr
zu Kapitel 6
Hey,

ich hab gerade alle sechs Kapitel in einem Rutsch gelesen und war sehr enttäuscht, dass es noch kein siebtes gab!
Das Thema, das du gewählt hast, gefällt mir wirklich gut, immerhin lässt einen Herr Sapkowski sowohl über Geralts Kindheit als auch über den Alltag auf Kaer Morhen (mit -e- übrigens) eher im Dunkeln. Außerdem bin ich ein absoluter Fan davon, wie du Vesemir beschreibst, genau so habe ich ihn mir vorgestellt. Und der große Geralt von Rivien, der mit nassen roten Haaren und der Plane über dem Kopf "wie eine Eule aus ihrer Höhle" schaut, ist einfach zu gut :D.

Was mich beim Lesen allerdings ein wenig gestört hat, sind die Tippfehler. In manchen Kapiteln sind es mehr als in anderen, in Kapitel 4 zum Beispiel waren es eine ganze Menge ("Dann strecke er das kaputte Bein" <streckte>, "Vippernleber" <Vipern>, "Der junge brütete eine Weile über dem eben gehörten." <Junge>, "Dieses Frühjahr hatten sie bereits ettliche Kandidaten bekommen" <etliche>, "da hatten die Kälte, das schaukeln des Wagens" <Schaukeln>, "Her Hexer angelte die Decke vom Kutschbock" <Der>, "und bist muxmäuschenstill" <mucksmäuschenstill>). An einigen Stellen fehlen auch Kommas, es wäre also vielleicht besser, wenn du die Kapitel nochmal durchschaust oder jemanden bittest, sie zu betaen, bevor du sie hochlädst.

Viele Grüße,
Pan

Antwort von Chromedust am 25.03.2016 | 16:33:13 Uhr
Mich hat schon immer gewundert, wie das mit der Hexerausbildung in Kaer Morhen denn so gewesen ist. Geralt gibt da ja nur ein paar recht vage Hinweise und Andeutungen in einigen der Kurzgeschichten. Geralt hat offensichtlich auch eine starke emotionale Bindung zu Vesimir, der anscheinend auch überhaupt der einzige war, der den Jungen ab und zu Geschichten erzählt hat. Das ist meiner Meinung nach eine ziemlich interessante Beziehung.

Da gibt es von Sapkowski wohl auch eine Kurzgeschichte die sich um Geralts Mutter und Vater dreht, die aber in keiner der Hexer Sammlungen auftaucht, deswegen habe ich mir die Freiheit genommen, meine eigene Version zu dem Material aus den Hexer Kurzgeschichtenbänden und Romanen zu erfinden.

Insgesamt hat mich auf der Suche nach Hexer Fanfiction auf keine einzige Geschichte gestoßen, die behandelt, wie Geralt nach Kaer Morhen gekommen ist und Hexerlehrling geworden ist und wie es zu dieser Bindung zu Vesemir gekommen ist. Das hat mich ziemlich gewundert und mich auf die Idee gebracht, Vesemir könnte Geralt ja schon vor der Mutation gekannt haben und derjenige gewesen sein, der seine Mutter getroffen und ihn nach Kaer Morhen gebracht hat (dafür spricht, dass in den Kurzgeschichten erwähnt wird dass Vesimir, nach viel Insistieren, Geralt den Namen seiner Mutter genannt hatte). Und kaum hatte ich die Idee, begann diese Geschichte in meinem Kopf zu wuchern, wie Vesimir, der harte "Großwildjäger", gezwungen ist, für klein Geralt das Kindermädchen zu machen und der Hexer, der nie Kinder haben wird und der Junge, der niemanden auf der Welt hat sowas wie eine Vater-Sohn Bindung eingehen.


Ich bin eigentlich jemand, der in Film und Fernsehen irgendwelche Kiddies einfach nur nervig findet. Ich fand das Blag in dem Iron Man 3 Film und die Nervschrazen, die Moffat in Doctor Who über den Bildschirm jagt einfach nur erbrechenverursacht. Dass ich mal Lust habe ein 6jähriges Kind zu schreiben ist absolut aussergewöhlich, aber klein Geralt hat mich einfach gereizt.

Zu den Rechtschreibfehlern, das sind wohl die, die die Autokorrektur von meinem Open Office nicht erwischt hat.... Rechtschreibunterricht in der Schule, das ist bei mir schon ein paar Jahre her. Und die Dinger heißen übrigens wirklich Vippern mit 2 P.
21.02.2016 | 13:42 Uhr
zu Kapitel 5
...
Gutes Kapitel, aber ich verABscheue deine Cliffhanger

Bah

Deswegen hoffe ich das du schnell weiterschreibst

LG Schabalabadingdong
14.02.2016 | 02:10 Uhr
zu Kapitel 4
WAS für ein gemeiner CliffHanger
Aber wirklich, echt gut geschrieben. ..
Ist irgendwie ne schande das so wenig Leute sich für die "Geralt-Saga" interessieren, dann würden Geschichten wie deine auch mehr Aufmerksamkeit bekommen. .. (ich meine guck dir einfach mal Percy Jackson an die "Geralt-Saga" war jawohl 700mal besser...

Naja, ich will mehr Kapitel :0


LG Schabalabadingdong
22.01.2016 | 17:23 Uhr
zu Kapitel 3
Mir gefällt deine Geschichte sehr gut. Der Moment, in dem man erfährt, dass die Frau Visenna ist, kommt wirklich überraschend. Außerdem hast du Geralts Ängste und Befürchtungen gut beschrieben.
Eine kurze Anmerkung zu Kapitel 3: Beim zweiten Satz ist dir ein Fehler unterlaufen, da hast du, anstatt einen Relativsatz einzufügen, einen weiteren Hauptsatz geschrieben.

Liebe Grüße,
Weisenheimer
28.08.2015 | 19:59 Uhr
zu Kapitel 2
NOCH KEIN REVIEW AUF DIESER GESCHICHTE!
BITTE WAT!
Hier ist dein erstes und hoffentlich nicht dein letztes auf der Story.
Echt gut, ich fand vor allem toll das du diesen kleinen "AAAAAAAAAHAAAA" Moment eingebaut hast.
(Als die Frau gesagt hat sie hieße Visenna :D)
Wirklich toll.
Ich hoffe auf weitere Kapitel in näherer Zukunft!

LG Schabalabadingdong