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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 2:
storydancer (anonymer Benutzer)
21.11.2015 | 13:48 Uhr
hey,

hab bisher das erste Kapitel gelesen und muss sagen dass es mich wirklich interessiert und ich auch vorhabe weiter zu lesen.

Ich mag deinen Schreibstil und von der Rechtschreibung hast du auch alles soweit richtig gemacht. (einmal hast du zwar überflüssig kommas gesetzt und auch einige Male den Falschen Fall verwendet aber das ist halb so wild. Solange es eine Ausnahme bleibt)

Zu Anfang haben sich die Fehler in deiner Formulierung noch gehäuft, während sie gegen Ende wie in Luft aufgelöst hatten.

Verwirrt hat mich auch der erste Satz. Es mag zwar einen Sinn ergeben, wenn man lange genug darüber nachdenkt und den Satz auseinander nimmt, aber ich glaube wohl kaum dass sich ein Großteil der Leser diese Mühe Macht. Auch wenn du das erste Kapitel nicht mehr verbessern oder so willst, bitte ich dich diesen Satz noch zu verändern. Wenn der erste Satz schon "komisch" klingt oder zu lang ist, wird das vielen Lesern die Lust nehmen. Und das will ja keiner so wirklich xD

"Das erste Licht des neuen Tages tauchte die Landschaft in einen zärtlich, rötlichen Schein. Die warmen Sonnenstrahlen vertrieben allmählich die Kälte der letzten Nacht und brachten den Tau, der sich auf den Grashalmen und Blättern gesammelt hatte, zum Verdampfen."

hab den Satz hier für dich verbessert und gemerkt dass es doch zwei waren xD. Sorry, fehler Meinerseits.

Ein weiterer Makel, den ich gefunden habe, der aber nicht wirklich schwerwiegend ist und auch wahrscheinlich nur von mir als solcher wahrgenommen wird, ist, dass du dir die Mühe gemacht hast zu beschreiben welche Haarfarbe die Charaktere haben. Da sich alles in einer Ostasiatischen Kulisse abspielt, habe mich mir schon gedacht, dass alle Menschen dort schwarze Haare haben. Da hättest du vllt anstatt "schwarzhaarig" irgendetwas anderes einfügen können. Du hättest aus etwas überflüssigen etwas informatives und hilfreiches machen können. Ich finde es viel mehr interessant zu wissen, ob Yukiko groß, schlank oder mehr klein und zart ist. Aber daran musst du nichts ändern, wenn du nicht unbedingt möchtest.

Und jetzt mein letzter Punkt. Ich finde deine Geschichte sehr schön. Aber du hättest einen nicht von Anfang an mit so vielen Namen überschütten sollen. Gerade bei fremdländischen Namen, ist es schwer sich diese auf Anhieb und auch so viele wie möglich zu merken. (zumindest ging es mir so)


Ich hoffe die Kritik kommt jetzt nicht so fies und hart rüber. Wenn ich deine Geschichte komplett schrecklich finden würde, hätte ich mir alleine um meine Zeit zu sparen dieses Review nicht geschrieben.

LG

PS: Ich LIEBE den Titel der Geschichte. xD
Sheska (anonymer Benutzer)
21.07.2015 | 19:40 Uhr
Hallo ShihoHasegawa ^^.

Ich dachte, ich hinterlasse dir mal ein Review. Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht, aber das Beste an der Geschichte ist bisher der Titel. Ich finde selten Geschichten, die einen wirklich faszinierenden Titel haben, genau genommen mag ich manchmal nicht einmal meine eigenen, aber deiner bleibt hängen. Man fragt sich sofort, worum es geht. Sehr schön :D

Du schreibst, dass du die Fantasywelt an das Mittelalter insbesondere im asiatischen Raum anlehnst und das ist vollkommen legitim, da musst du nicht einmal erklären, warum du das tust. Überleg‘ mal umgekehrt, ob dir auch nur ein Fall einfällt, wo jemand mit eurozentrischer Fantasy sich erklärt hat, warum er eine eigene Welt genommen hat und nicht zu Historie schreibt.
Siehst du?
Ich für meinen Teil begrüße es wirklich, mal nicht nur über weiße Mitteleuropäer zu lesen, deren Welt ungefähr so authentisch ist wie ein mittelalterliches Themenrestaurant, in dem man Cola und Chickenwings kriegt.

In a nutshell: ich bin gespannt, freue mich auf asiatische Fantasy und von mir aus kann es losgehen.

Und meine Güte, kannst du beschreiben. Wow. Mit Wetter und Tageszeiten anzufangen, ist zwar eigentlich das absolute Klischee und oft genug Rosa Prosa, aber ich habe in der Hinsicht ‘nen kleinen Spleen. Ich mag es einfach irgendwie.
Und dein Stil rechtfertigt es auch voll und ganz. Er ist klar, sanft, genau wie der Morgen, den du beschreibst, und es ist nicht überladen.
Auch wunderschön eingebunden sind die Details der Kultur. Es macht einfach Sinn, dass Dinge wie die Papiertür in einem Nebensatz fallen und der Charakter nicht gleich in zehn Absätze darüber ausbricht, wie genau die Türen gebaut werden, warum man sie verwendet und wie lange schon. Wir laufen ja auch nicht durch ein Zimmer und philosophieren darüber, wie unsere Türen funktionieren, wer sie erfunden hat, in welchem Winkel die Türklinken angebracht sind und wie lange es überhaupt schon Türen gibt. Genau genommen weiß ich das nicht mal.
Ich mag Yukiko übrigens. Ihre Angewohnheiten und dass sie einfach keine musischen Talente mitbringt, machen sie menschlich und ich finde schön, wie freundlich sie zu ihrem Kammerfräulein ist. Wenn du wissen willst, wie ein Mensch wirklich ist, dann sieh dir an, wie er mit denen umgeht, die unter ihm stehen.
Etwas sehr informationslastig finde ich den Absatz über die Familiengeschichte und warum sie jetzt in dem Haus wohnen, in dem sie halt wohnen. Ich wüsste spontan auch nicht genau, wie man alles in die Handlung einbinden sollte, aber einige Informationen, wie z.B. die Reisen des Vaters und seine Aufgabe als Verwalter, kann man auch im Dialog mit anderen Charakteren einbringen.
Auch der Aufbau des Hauses lässt sich besser beschreiben, indem der Charakter mit seiner Umgebung interagiert. Läuft Yukiko von Teil A zu Teil B, dann kannst du es in etwa schreiben wie „Yukiko schloss die Schiebetür von Teil A hinter sich und lief über die Verbindungsbrücke zu Teil B hinüber, wo Zimmer C lag.“
Was du im Moment nicht brauchst und was nicht unentbehrlich für die Handlung ist, kannst du kürzen, nach hinten schieben oder ganz weglassen. Weniger ist häufig mehr. Fällt dir im Nachhinein auf, dass etwas fehlt, kannst du es immer noch ergänzen.
Denk‘ daran, Informationen eher zu streuen, damit Leser sie nach und nach sammeln und zusammensetzen können. Leser sind keine Goldfische, sie können sich Details auch über mehrere Kapitel hinweg merken, wenn es sie wirklich interessiert. Und wenn nicht, dann ist es sowieso vergebens.
Katsuya ist übrigens richtig niedlich und ich weiß jetzt schon, dass hinter ihm mehr steckt als man bis jetzt sieht.
Du solltest Charaktere, deren Namen du kennst und verraten willst, übrigens öfter einfach mit Namen nennen, nicht mit Synonymen. Auch auf Gefahr der Wiederholung hin. Ein sogenanntes Epitheton (z.B. einen Charakter als „Der Schwarzhaarige“ oder „Der Gärtner“ zu bezeichnen) kann sehr wirkungsvoll sein, um im richtigen Moment etwas zu betonen, etwa die Kindlichkeit („Das Kind“, „Die Kleine“, „Der Junge“) oder die Treue und Disziplin („Der Soldat“, „Der Diener“, „Der Leibwächter“). Verwendest du es aber zu oft, ist es, wie jedes sprachliche Mittel, Gift für den Stil. Ein Epitheton entmenschlicht und baut Distanz zu einem Charakter auf oder wirkt lächerlich – oder würdest du einen guten Freund „der Sportler“ nennen, einen deiner Vorgesetzten „der Brünette“?

Interessant ist, dass sogar die Nebencharaktere Beziehungen miteinander haben. Geflechte sorgen dafür, dass die Charas nicht wirken, als wären sie gerade gestern der Feder des Autors entsprungen und hätten weder Vergangenheit noch Zukunft außerhalb der Geschichte, die in der Gegenwart passiert. Ich bin auch total neugierig darauf, wo bei Katsuya und Riho das Problem liegt. Da ist doch etwas im Argen …
Weiter so! ^^

Übrigens, ich muss es einfach erwähnen, aber deine Rechtschreibung und Grammatik sind beinahe perfekt. An einigen Stellen schleichen sich Fehler ein, aber es sind wenige und ich kann damit leben. Wenn du magst, kann ich dir die Stellen aber auch korrigieren, das wäre kein großer Aufwand.
Es ist auf jeden Fall erfrischend, mal eine Geschichte zu lesen, bei deren sprachlicher Qualität sich mir nicht die Fußnägel aufrollen.

Man merkt ein wenig, dass die Handlung noch etwas auf sich warten lassen wird, bisher langweile ich mich aber noch nicht. Es erinnert mich insgesamt ein wenig an ein Buch namens Das Mädchen Orchidee. Sehr zu empfehlen, es geht um die letzte chinesische Kaiserin, ihr Leben und Werken, ihren Weg auf den Thron und die politischen Ränke, die sie schmiedete und die um sie geschmiedet wurden. Es könnte in deinen Interessen liegen und wäre sicher auch inspirierend.

Ich frage mich an dieser Stelle, ob der Prolog wirklich ein Prolog ist. Ich glaube ja nicht. Er geht nahtlos in das zweite Kapitel über und erfüllt nicht die Voraussetzung, außerhalb der Handlung zu stehen.
Ich definiere mal ein bisschen, was einen Prolog ausmacht. Ein Prolog bildet ein Vorwort. Er ist Einstieg in den Kontext der Geschichte, aber nicht in den direkten Handlungsfluss. Das kann heißen, dass er durch Erzählperspektive und/oder zeitlich außerhalb der Chronologie steht.
Ein Beispiel für einen zeitlichen und perspektivischen Griff vor der Handlung wäre Harry Potter, wo die Dursleys am Anfang Harry vor die Tür gelegt bekommen und dann ein Zeitsprung folgt, bevor Kapitel 1 losgeht und der fast elfjährige Harry nun Zentrum der Perspektive ist.
Ein Beispiel für einen Griff zu etwas, das in der Handlung noch passiert, wäre, und jetzt muss ich mich echt zusammenreißen, dieses Machwerk kommentarlos zu erwähnen, Twilight. Der Prolog zeigt Bella, die in die Enge getrieben ist, was den Höhepunkt der Geschichte ausmacht und erst viel später wieder aufgegriffen und weitergeführt wird.
Es gibt natürlich auch noch ganz andere Möglichkeiten, etwa das Ereignis der Handlung zu einem geschichtlichen Ereignis der Nachwelt zu machen und dann einen Bericht darüber zu bringen oder Zeitfunde zu sichten/lesen/was auch immer.
Aber es braucht einfach nicht jede Geschichte einen Prolog, was man allein daran sieht, dass nicht jede einen hat. Deinen „Prolog“ kannst du einfach korrekterweise in „Kapitel 1“ umtaufen. Damit wäre das Problem gelöst. Oder du verfasst einen Prolog, der die Voraussetzungen erfüllt, und stellst ihn voran, ganz wie du magst.

Das wäre es dann auch schon zu deinem ersten Kapitel. Die anderen schaue ich mir auch noch an.
Ein Jammer wirklich, dass du so wenige Reviews hast.
Du hast einen äußerst angenehmen Stil, und abgesehen von den zwei Informationshaufen im Kapitel, bist du sehr gut darin, Beschreibung und Handlung zu verknüpfen. Außerdem schreibst du Charaktere, über die ich zwar noch nicht viel weiß, die aber Unmengen an Potenzial haben.
Der Mangel an Lesern könnte daran liegen, dass es sich langsam entwickelt und viele Leser zu ungeduldig sind, aber ich weiß es natürlich nicht mit Sicherheit. Ich bleibe dir jedenfalls jetzt erst einmal erhalten.

Solltest du irgendwelche Fragen haben, Hilfe brauchen oder mir für mein endloses Geschnatter einen Backstein über den Schädel ziehen wollen, stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Liebe Grüße

Sheska
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