Autor: Roheryn
Reviews 1 bis 17 (von 17 insgesamt):
23.03.2016 | 00:11 Uhr
Huhu,

Ein eher düsteres Drabble, passend auch die Farbe und der Titel. Klar und präzise sagst du gleich worum es geht.

Mir tut Mablung hier leid und ich kann Beleg vollkommen recht geben. Weder sind Helikopter-Eltern gut, auch wenn verständlich, noch weniger aber jene, die ihre Kinder zu früh aus dem metaphorischen Nest schubsen und auf ihre Weise vernachlässigen. Mablung musste es schwer mit seinem Vater haben (lebt seine Mutter eigentlich noch?), der so viel verlangt und voraussetzt. Auch wenn ich Lendgon auch irgendwie verstehen kann, auch wenn ich es nicht gutheiße.

Vor allem scheint Mablung hier ja noch sehr, sehr jung zu sein, wenn er schon bei einem Baum am Boden zusammengerollt einschläft.

Aber sein Ruf am Ende des Drabbles hat eine Kraft, die unvorstellbar ist. Ganz ehrlich, das ist großartig!

LG
Naira
22.03.2016 | 23:35 Uhr
Huhu,

Awww dieses Drabble ist toll. Und Klein-Mablung *-* wenn das nicht niedlich und Zucker pur ist, dann weiß ich auch nicht. Ich finde die Details wieder ganz wunderbar und ich fand es grandios wie du wieder aufgreifst, wie wenig Beleg das Licht der Sonne mag, es ihn sogar schmerzt. Großes Plus das Detail mit den Orks und dem Sonnenlicht. Da hat mein Geekherz höher geschlagen.

Bezaubernd war aber vor allem Mablung, der hier versucht seinem erwachsenen Freund zu helfen und ihn vom Licht abzulenken. Allein wie er versucht Beleg mit den kleinen Händen abzuschirmen, da bin ich geschmolzen! Und dann auch Belegs Reaktion, dass sich auch seine Laune wieder bessert, weil er von Mablungs guter Laune mitgerissen wurde und auch von dessen Empathie aufgeheitert wird. Das war wundervoll zu lesen!

Sehr schön fand ich übrigens auch den Titel! Der hat ja wirklich super gepasst und auch darauf angespielt, dass Orks früher auch mal Elben waren.

LG
Naira
22.03.2016 | 23:29 Uhr
Huhu, liebste Ro,

ich weiß, es ist eigentlich schon viel zu lang her, dass ich die Reviews schreiben wollte, aber jetzt mach ich es und bringe das hier mal fertig!

Ich finde dieses Projekt ebenfalls unglaublich schön und du hast es wirklich wunderbar umgesetzt und mit viel Liebe ganz viele kleine Details eingeflochte, die mir Gänsehaut und Kopfkino bescherten. Dein Stil ist wie immer bezaubernd und du weißt wie gerne ich deine Texte lese. Sie haben einen Tiefgang und ein Wissen, welche selten zu finden sind.

Gerade das erste Drabble bescheinigt das ganz bezaubernd.

Der Titel allein war schon treffend und wirklich schön gewählt. Auch von der Farbe her hätte es nicht besser passen können.

Ich mag deinen Beleg, da er so außergewöhnlich ist. Er wirkt wie einer der Erwachten, es schwingt ein Wissen und Erfahrung mit. Ich finde auch seine Art zu reden und zu erklären wundervoll. Auch wenn man merkt, dass er irgendwo des Lebens etwas müde ist, da er sich sofort erschöpft und mitschwingend ausgebrannt fühlt, als Mablung (und ich liebe den Originalnamen von dir!) unschuldig sich nach dem Mond sehnt und dadurch auch diesen Generationswechsel greifbar macht. Es muss ein seltsames Verhältnis zwischen den Generationen der Sterne und der neuen Gestirne gewesen sein.

Sehr einprägsam auch der Dialog zwischen beiden, als es um die Sterne als wirkliche Unsterbliche geht. Das hatte Gänsehautfaktor und ich mochte es wirklich sehr.

Awww der letzte Absatz, da bin ich direkt geschmolzen. Ich hab dich nie gefragt, aber wie alt ist Mablung da? Es ist eine rührende Geste und zeugt von Empathie und Aufmerksamkeit, dass er extra für Beleg solch einen Stein besorgt, da dieser die Sterne liebt, aber Sonne und Mond nicht auszustehen können scheint. Wirklich wirklich toll und es zeigt auch wie tief die Freundschaft beider Elben ist. Das mochte ich sehr.

LG
Naira
24.07.2015 | 08:51 Uhr
Deine Interpretationen der Farben sind schön, es ist interessant zu lesen, wie du sie Mittelerde entsprechend umdeutest.
Und da ist Nellas wieder. Ich freue mich immer, sie zu sehen. ^^ Es ist so eine schöne, ruhige Szene, auch wenn unterschwellig so viel Angst und Schmerz in der Luft liegen.
Heißt das, dass Mablung nun Belegs Stelle als Daerons Geleit antreten wird? Das klingt gefährlich... Zumal er mir hier immer noch sehr jung zu sein scheint.
Ich finde es auch schön, wie du hier wieder die Farbe im Drabble erwähnt hast. Immer sehr subtil, aber sie finden sich wieder. ^^
LG
Sulime
24.07.2015 | 08:44 Uhr
Hallo Roheryn,
ich arbeite mich langsam weiter vor...
Oh, das war ein dramatisches Drabble. Ich mochte vor allem den Klimax am Ende, da spürt man Mablungs Emotionen wirklich.
Ich mag die dunkleren Aspekte, die hier vorsichtig zum Klingen kommen. Das ist ohnehin der wahrscheinlich einzige, kleine Kritikpunkt, die ich bisher an dieser Sammlung haben. Mir fehlen noch die dunklen Seiten an den beiden Protagonisten. ^^
Was ich auch mochte, war, dass du Mablung hilflos hast zuschauen lassen. Es wäre irgendwie stereotypisch gewesen, wenn er jetzt Beleg mit einer Gary Stu-artigen Aktion gerettet hätte, aber es ist deutlich realistischer, wenn er nichts tun kann. Das ist deutlich bewegender als die an den Haaren herbeigezerrte Rettungsaktion, die manch ein Autor in solch einer Situation erfindet. Es ist halt nicht jeder Scipio.
Ich mache mich auf zum nächsten Kapitel...
LG
Sulime
10.07.2015 | 11:04 Uhr
Hallo,
ich merke gerade, dass ich hier schon ewig kein Review mehr geschrieben habe...
Mablung ist bei dir also ein Enkel Lenwes, habe ich das richtig verstanden? Eine interessante Idee, gefällt mir.
Ich mag auch Belegs Gedanken über Kindererziehung. Er gehört zu den wenigen Leuten in Arda, von denen ich mir vorstellen kann, dass sie wirklich gute Väter gewesen wären.
Es ist noch ein weiter Schritt von dem jungen Mablung, dem beim Angriff der Orks der Angstschweiß auf der Stirn steht, zu dem unerschrockenen Soldaten, der eine Begegnung mit Glaurung überleben wird... und ich freue mich, dass du diese Anfänge beschreibst.
LG
Sulime (die jetzt leider zur Vorlesung muss)
05.07.2015 | 11:01 Uhr
Hallo liebe Rohery,

puh, ich dachte zuerst, du wollest eine Ankündigung machen, dass du nicht weiter schreibst oder kurzzeitig pausierst, da der Kapiteltitel leer ist. ;) Ein Glück hat sich das als Fehlalarm herausgestellt.

Ich habe die Freundschaft zwischen Turin und Nellas immer ein bisschen mit Wehmut betrachtet; immerhin erinnert sich ersterer irgendwann nicht mehr an sie, obgleich sie eben genau das war, was du hier so eindrucksvoll in Worte gekleidet hast. Fremd wie er und ihm damit die einzige Stütze in einer fernen Welt... mmh.

Ein Blümchen als Kleinod für schwere Stunden. Wie nett von Nellas und ich danke ihr vielmals.

Danke für diese Drabblesammlung,
Avarantis
17.06.2015 | 17:06 Uhr
Hallo Roheryn!

Wie schön, es geht weiter. :) Ich verteile heute mal munter einen Preis für das schönste, nicht genannte Drabblebild, das deine Worte in meinem Kopf gezaubert haben:
* Die blauen Berge am Horizont und der sehnsuchtsvolle Blick eines Elben mit wehendem Haar zurück, der mit einer Hand seinen Bogen über der Schulter zurechtrückt und seine Unsterblichkeit für einen Moment voller Schönheit vergisst.

Kurzes Gekrittel:
*waren auf der Flucht. Da fehlt ein waren.

Liebe Grüße,
Avarantis
11.06.2015 | 09:07 Uhr
Huhu Roheryn!

Die Idee mit Nellas ist außergewöhnlich gut. Gerade erst vor ein paar Tagen habe ich ein Gespräch über das Alter von Elben geführt und eigentlich schien es auch zu passen, wenn man geistiges und körperliches Erwachsen-werden berücksichtigt hat, bis uns Nellas eingefallen ist und wir im wahrsten Sinne des Wortes ein bisschen an Verzweiflung genagt haben.

Dein Titel rockt wie so oft: Mit den Schwingen des Windes und ich war sofort im Wald unter grünen, bauschenden Laubkronen. Wie machst du das?

Die besten Grüße,
Avarantis
26.05.2015 | 21:51 Uhr
Heyho liebe Roheryn,

kein Kind mehr? Ein großer Mablung? T_T (Das sollen die Tränen einer vergangenen Kindheit darstellen. Ja, ich habe gerade Lust darauf, eher mit Smileys als mit Worten zu arbeiten. Ich darf das. Auf den Schock und so.)

Mir tut Saeros immer noch mehr leid, alsdass ich tatsächlich böse auf ihn sein kann. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass Tolkien seine Giftigkeit gegenüber Turin weniger gravierend beschrieben hat, als die Panik, als er nackt durch den Wald rennen musste. Deshalb... stößt es mir vielleicht ein wenig sauer auf, wenn du ihn hier ein wenig wie selbstverständlich als den negativen Part in einer Verhandlung einbaust.

Ich habe kurz bei dem langen Satz Ende des ersten Absatzes gestockt. Da war dann nach dem vorletzten Komma ein wenig ein zu großer Handlungssprung, um flüssig weiterzumachen. Vielleicht denke ich auch einfach ein wenig zu langsam, denn im Normalfall sind es gerade diese Sätze, die ich so sehr in deinen Geschichten liebe. Also, wenn es morgen immer noch piekst, sage ich nochmal Bescheid.

Ich weiß nie, wie ich Elb deklinieren soll. Heißt es jetzt richtig "den alten Elben" oder "den alten Elb"? Ist das eine jetzt Plural, das andere Singular? Seufz... ich werde es einfach so schreiben, wie mein Sinn es mir sagt.

Cuthalion nennt ihn noch Elwe? Das begrüße ich ja. Es macht ihn... älter. Also, Beleg meine ich. Und bringt ihn seinem König näher, greifbarer auf die gleiche Stufe.

"Beleg. „ich" <- Entweder Komma oder das I groß. :)

Beste Grüße,
Avarantis
24.05.2015 | 13:08 Uhr
AAAAAAAAH! Roheryn, ich dachte ja schon beim Titel "Oh man, ich werde diese Drabble lieben." (Allein schon aus dem Grund, da man Lechind so selten liest und es in diesem Zusammenhang so perfekt gepasst hat, dass ich kurz mit einem Seufzen vor deinen Worten saß und dachte, dass es doch bitte nie enden solle.)

Verliebt in:
*Staub von der Kleindung geklopft
*halbstarkes Sonnenkind
*scharfes Grau
*Klingen, die in der Sonne glänzen
*dichter Nebel

Im Prinzip habe ich so gut wie jedes Wort nach der Hälfte vergöttert. Absolut perfekt. Nimm einen Kuss. Meine tiefe Bewunderung. Und ein Plüsch-Herz oder so.
Liebe Grüße,
Avarantis
12.05.2015 | 21:31 Uhr
Hallo liebe Roheryn,

*einen Pergamentbogen :) Da hast du zwei Buchstaben bei dem unbestimmten Artikel vergessen.

Nellas Ausdrucksweise erinnert so unglaublich an ein Kind. Wie eine auswendig gelernte, überhastete Formel, mit der sie versucht, Mablung zu beruhigen, die man ihr selbst einst aufsagte und an welche sie sich zurückerinnern kann, ohne wirklich den Sinn zu verstehen und doch zu wissen, dass es Balsam für die eigene Seele sein kann. Dabei würde sie selbst jemanden brauchen, der sie ein wenig unterstützend an der Hand hält, damit Nellas ihre eigenen Worte auch glauben kann und von ihnen restlos überzeugt wird.
Auch die Gaben ihrer Blumen waren sehr auf ihren Charakter abgestimmt. Ein süßer Versuch auf Rettung, je nach Blume.
(Schön fand ich, dass du die Farben dieser nicht erwähnt hast - dadurch wird das Braun des Titels noch einmal deutlich, Blüten assoziiert man ja normalerweise immer mit irgendeiner tollen Farbenpracht.)

Liebe Grüße,
Avarantis
04.05.2015 | 17:54 Uhr
Hallo liebe Roheryn,

da ich ein wenig schreibfaul bin, gibt es ein abgehacktes Spar-Varianten-Version-Teil-Dings-Review.

*Mir haben die Perspektivwechsel von Mablung zu Beleg zu Mablung gefallen und ich wollte sie fast interpretieren ;)

*Währen und wehren so kurz in den Sätzen hintereinander haben mich kurz stocken lassen, im Nachhinein betrachtet ergibt das aber eine sehr nette Mischung, wenn man nur auf den Klang der Sprache achtet.

*Letzter Absatz: Seinem Gefährten, nicht seinen, oder? Word verpfuscht mir Dative auch immer...

*Das Ende mit doppeltem Ausrufesatz: Das ist eine tolle Verbindung dessen, was sein Lebensinhalt später wird und gleichzeitig dem Wunschdenken eines Kindes, das sich zu sehr in etwas hineinsteigert. Fand ich gut.

Liebe Grüße,
Avarantis
29.04.2015 | 10:27 Uhr
Heyho Roheryn,

folgen die Farben eigentlich einem Schema? Nur so aus Neugier. Gleich zu Anfang: Da sind so zwei Zeichen im "behüten" die da nicht hingehören und der Satz klingt ein wenig vorwärts-rückwärts, magst du da nochmal drüberschauen?

Das Bild von einem kleinen Elb, der zwischen den Wurzeln schläft hat etwas sehr melancholisches, wenn es jetzt noch fallende Blätter gegeben hätte, wäre ich zu hundert Prozent verzaubert gewesen. Besonders, da du zuvor die behütenden Arme der Eltern erwähnt hast. Ein netter Ansatz zum Interpretieren. Apropos... Du? Hast du hier ein bisschen oft das Wort Eltern verwendet?

Oh und Sehne, ich glaube, da hat das Tippen ein "Sehen" drauß gemacht.

Der kurze Dialog war schön, ich mag sowas ohnehin.

Liebste Grüße,
Avarantis
27.04.2015 | 21:54 Uhr
Auf ein Zweites, Roheryn (wusstest du, dass dein Nickname zufällig der gleiche eines mir bekannten Pferdes ist? Also, ich will dich ja nicht in Verlegenheit bringen, falls du dieses Pferd kennst, aber ich muss jedes Mal an es denken. Ein liebes Pferd, falls es dich beruhigt),

sprechender Titel... ich sage schon gar nichts mehr, das ist einfach nur genial.
Ich mag übrigens deinen Stil immer noch. Er ist exzentrisch, außergewöhnlich und passt genau in das Format, welches ich wahnsinnig gerne lese. Wo hast du dich denn so lange versteckt gehabt, mh?
Besonder gefallen hat mir hier die Beschreibung von Mablungs Fingern vor Belegs Augen, das Klettern auf seinen Schoß. Mit einem lieben Kinderblick, der versucht, die ganze Welt zu verbessern. Richtig schön!

Die besten Grüße,
Avarantis
27.04.2015 | 21:47 Uhr
Heyho Roheryn.

Pure Love.
Im Ernst, das ist... ich stehe ja auf sprechende Titel und einen solchen mit einer süßen Begegnung zu bekommen, einer Geschichte, verflochten in die Liebe der Eldar zu den Sternen, einem sanften Klingen von Eltern-Kind-Bindung, die es zwar so direkt nicht gibt und doch zwei Mal anstimmt (Im Erwachen und der... Altersdifferenz. Nicht genetisch. Wobei es mal einen Exkurs wert wäre...), das ist einfach wunderbar.
Ich bin sehr fasziniert.

Liebe Grüße,
Avarantis
24.04.2015 | 13:13 Uhr
Versuch Nr. 2, ein Review per Handy zu schreiben...
Das Projekt klingt wirklich fabelhaft. Zuerst war ich überrascht, dass du über die Sindar schreiben willst, aber Mablung und Beleg klingt nach einer tollen Kombination und ich bin schon beim ersten Kapitel halb geschmolzen.
Wie Mablung Beleg den Stein schenkt... so süß. ^^
Ich finde es auch plausibel, dass Beleg das Licht der neuen Himmelskörper nicht mag, das muss wirklich irritierend für ihn sein, v. a. nach der langen Dunkelheit.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel und bin gespannt, wie du die weiteren Farben umsetzen wirst.
LG
Sulime