Autor: Nairalin
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
14.04.2015 | 11:16 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,
zuerst einmal finde ich die Idee, "Die Schöne und das Biest" auf Mittelerde zu übertragen, herrlich und du hast das Märchen auch sehr gekonnt umgesetzt.
Großartig finde ich auch, wie Legolas als doch eher, nun, unausgefeilter Charakter bei dir richtig dreidimensional wird. Ich konnte seine Selbstvorwürfe und sein Heimweh sehr gut nachempfinden, ebenso, wie sehr ihn die Paradoxie seiner Situation aufwühlt.
Besonders gut gefällt mir auch, dass du beim Biest von der Disney-Version abgewichen bist. Nicht, dass ich was gegen die hätte, aber ich mag deine Rabeninterpretation. ^^
Ich hätte nicht gedacht, dass du das verzauberte Tischgedeck miteinbringen würdest, aber die kleine Tasse und die Teekanne sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Die sind zu niedlich!
So ein Labyrinth ist immer ein bisschen Chekhovs Pistole, oder? :D Ich bin ja gespannt, wie Legolas da wieder hinauskommen wird.
Übrigens finde ich, dass dir die schön-schaurige Atmosphäre sehr gut gelungen ist. Außerdem weiß ich die Hälfte der Zeit, genau wie Legolas, nicht wirklich, was ich von dem Biest halten soll.
"immer darauf achtend, dass er nicht die feinen Blüten in seinem Arm, aber auch an den Sträuchern verletzte." Kannst du mir den Satz erklären? Den verstehe ich irgendwie nicht.
"Sie hat meinte kleinen Schwester gehört." Ich glaube, das soll "meiner" heißen, oder?
Ich mag es, wie differenziert du das Bild der vier unterschiedlichen Geschwister zeichnest. Auch wie Legolas sich durch seinen Aufenthalt im Schloss verändert hat... Er ist nicht mehr der Kleine, der sich alles gefallen lässt, sondern übernimmt Verantwortung.
Oh, verdammt, ich hatte schon befürchtet, dass Baragon irgendetwas im Schilde führt, als er so plötzlich verschwunden ist... Aber dass er jetzt auch noch Legolas' Sachen stiehlt, um sie einzutauschen, ist wirklich unmöglich.
Wie schließt Legolas von "helle Haarfarbe" auf "Sinda"? Ich dachte immer, die meisten Sindar wären dunkelhaarig, weil sie von den Teleri abstammen. Da ich aber keine Ahnung von den verschiedenen Elbenvölkern habe, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
*fluch* Baragon gibt also den Gaston. Ob das noch gut geht? Ich kenne ja das Märchen, aber jetzt bin ich wirklich unsicher...
Das Duell zwischen Harke und Schwert! Ich stelle mir das gerade bildlich vor. Episch. *.*
Es ist so eine dramatische Szene, aber die Frage, wie man jemanden beatmet, der einen Schnabel besitzt, hat mich kurz auflachen lassen. Das sind wirklich Sachen, die einem in so einem Moment durch den Kopf gehen müssen. ^^
Aww, Ecthelion. Wie schön, dass es noch vernünftige Leute gibt, die Legolas beistehen.
Die Szene ist so romantisch... *seufz* Wundervoll, wie du die Metapher mit dem Löwenzahn einbringst.
Ecthelion ist einfach mal genial. *g*
Und dann war es alles nur ein Traum! Armer Legolas, die Situation ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Ecthelion sollte wirklich aufpassen, was er sagt, so wie er den armen Legolas in Verlegenheit bringt. :D
"Mit Glück schaffte er es möglicherweise, sich unbemerkt unter seinem Tisch zu verstecken und dort einen stillen Tod zu sterben." Ich sitze hier gerade breit grinsend. Gut, dass du das Ende doch mitreingebracht hast! Es ist absolut klasse.
... Dafür, dass ich mir am Anfang Gedanken gemacht habe, ob mir wohl genug Zeit für ein langes Review bleibt, ist dieses doch erstaunlich lang ausgefallen. Ich begnüge mich dann mit noch ein paar abschließenden Worten...
Du kennst meine Einstellung zu Gondolin & Bewohnern, allerdings habe ich diesesn Text trotzdem sehr genossen. Deine Interpretationen der Figuren ist einzigartig und ich würde tatsächlich gerne mehr dazu lesen! (Vor allem Galdor am Ende war grandios, man weiß immer noch nicht ganz, woran man bei ihm ist, aber das ist das Interessante.)
Ich drücke dir die Daumen für den Wettbewerb. Zwar kenne ich die anderen Beiträge nicht, aber da du deine Vorgaben perfekt umgesetzt hast, sollte da nicht allzu viel schiefgehen. ^^
Liebe Grüße
Sulime
31.03.2015 | 10:53 Uhr
zu Kapitel 1
Huhu,

erst einmal Danke für diese Geschichte!
Der erste Teil des Kapitels war eine wunderbare Einführung in die Haupthandlung und gerade die Erwähnung der Tavarilli macht es für mich glaubhaft, dass es im Tal von Tumladen in einem Teil des Waldes tatsächlich so ein Anwesen geben könnte.
Das sprechende Teeservice erinnert mich allerdings stark an „Die Schöne und das Biest“. Kann es sein, dass du das Märchen zum Vorbild genommen hast?
Interessant fand ich auch die Geschichte von Legolas’ Familie. Mich würde an dieser Stelle auch interessieren, als was die Eltern in der Stadt arbeiten und wie der ältere Sohn sein Geld verdient. Ich bin mir bis jetzt nämlich nicht ganz sicher, ob das, was er tut, so ganz legal ist. Wenn es das wäre, könnte er es ja eigentlich sagen, oder?

LG