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Autor: Rune
Reviews 1 bis 9 (von 9 insgesamt):
06.08.2017 | 17:22 Uhr
Hallo!

Wow, sehr cool! Ich habe jemanden gefunden, der die Reihe nicht nur mag, sondern dem es gelingt, Ben Aaronovichs Schreibstil perfekt einzufangen und zu übertragen. Die Wortwahl, die ausschweifenden Einleitungen, die architektonischen Bezüge (:D), Molly Kochkünste, Nightingales Understatement, Peters ganze Art... ich könnte hier ewig weitermachen, bin restlos begeistert. Bisher habe ich es nur geschafft, diese Story zu lesen, aber deine anderen werde ich garantiert auch bald verschlingen. Das Komplizierte bei Urban Fantasy ist ja für den durchschnittlichen FF-Autoren, sich nicht auf die übliche Umwerfender Engel/Dämon/Vampir/Unsterblicher rettet wunderschönes/normales/unsicheres/komisches Mädchen und sie werden glücklich-Geschichte verlassen zu können - Sarkasmus ende. Ernsthaft: Du hast sowohl den Witz, als auch die Ernsthaftigkeit des Originals perfekt transferiert, aber auch der Krimi ist nicht zu kurz gekommen. Und mal davon abgesehen ist der Plot sehr, sehr gut ausgearbeitet und der Hintergrund gründlich recherchiert. Tolle Arbeit, chapeau!!

Viele liebe Grüße, Yellinda
29.01.2016 | 23:13 Uhr
Einen schönen guten Abend!
also gleich mal vorweg, ich habe nur eine großen Kritikpunkt an der Geschichte: sie war viel viel zu schnell zu Ende!!!!
im Ernst, deine Geschichte ist wundervoll geschrieben und trifft den Ton der Bücher so gut das ich mich Frage ob Aaranovitch hier heimlich eine Kurzgeschichten veröffentlicht hat. Du hast mir damit die Wartezeit auf das nächste "The Hanging Tree" verkürzt!
Vielen Dank dafür!!!
hutschu
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
03.09.2015 | 10:35 Uhr
Hallo Rune,

ich war echt begeistert, als ich eben deine FanFiktion gelesen habe. Ähnlich wie die Bücher Aaronovitchs, hat mich auch deine Geschichte voll in Bann geschlagen und ich habe sie mit großem Genuss gelesen. Die Personen sind absolut überzeugend geschildert und sehr gut getroffen. Dein Schreibstil aber hat mich am meisten umgehauen - du schreibst professionell und unglaublich flüssig. Alle weiteren Komplimente haben mir eine Vorredner schon vorweggenommen. Da ich nicht alles wiederholen will sage ich nur eins: "Fühl dich beweihräuchert!"

Etwas verwirrt haben mich Kleinigkeiten, über die ich gestolpert bin. Du hast einen überaus perfekten Schreibstil (da bin ich meilenweit von entfernt), trotzdem ist mir in jedem Kapitel etwas aufgefallen. Im ersten Kapitel schreibst du "meine Führerin". Das hat bei mir einen schlechten Geschmack im Mund hinterlassen, da es doch etwas nach "mein Führer" klingt. Vielleicht geht mir das auch nur so, weil wir den zweiten Weltkrieg ewig in der Schule durchgekaut haben und ich deshalb etwas übersensibel reagiere. Möglicherweise wäre "meine Begleitung" an dieser Stelle eine Alternative?
In Kapitel zwei gab es einen etwas verdrehten Satz: "... wir verabschieden wir uns" (soll keine böse Kritik sein, ich produziere oft viel schlimmere Satzmonster - da versteht man nicht einmal mehr was gemeint ist).
In Kapitel drei sprichst du zweimal von "Enternität", entweder ich bin auf dem Holzweg und irre mich hier gerade gewaltig (was durchaus in Frage kommt), oder es heißt Entität.
Gerade weil du absolut genial schreibst, sind mir diese kleinen Stolperer aufgefallen. Ich hoffe du nimmst mir nicht übel, dass ich sie hier erwähne. Ich bin erst seit zwei Tagen dabei und will mich ja auch nicht als Meckersack einführen ;)

Ich finde deine Geschichte immens gut. Ich bin mir sicher Aaronovitch würde sie auch mögen.

LG Wetterleuchten
Jack (anonymer Benutzer)
05.08.2015 | 21:20 Uhr
Deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Dein Schreibstil ist flüssig und ähnelt dem der Bücher. Bitte mehr davon!

Antwort von Rune am 06.08.2015 | 00:48 Uhr
Hallo Jack,

danke für dein Review! :-)

Generell hätte ich schon vor, noch mehr "Rivers of London"-FFs zu schreibe - dazu müsste mich nur die Muse wieder mal küssen. ;-)

(Vielleicht bekomme ich nach dem Lesen des nächsten Buches im Herbst, oder wenn ich die Comics endlich in die Finger bekomme, die nächste Idee...)

Liebe Grüße,
Rune
29.04.2015 | 17:14 Uhr
Hi,

und wow, eine tolle Geschichte. Passt wieder super gut ins RoL-Universum hinein. Du hast alle Charaktere auf den Kopf getroffen, schön dargestellt :)

Es passt auch gut in RoL rein, dass Peter überall seine ehemaligen Klassenkameraden wiedertrifft, auch am Ballett. Wahrscheinlich waren seine Freunde auf der Schule alle Nerds und Geeks von Kentish Town ... da passt Kwame, der ja nicht gerade einen typisch männlichen Beruf ergreift, super rein :3

"Dr. Walid sah interessiert drein, Nightingale leicht gequält. "
Dieser Satz passt überraschend gut zu sehr vielen RoL-Textstellen und FFs :D

Spiegel eignen sich immer gut für eine unheimliche Geschichte. Die Stelle, wo sie die Siegel anbringen und Nightingale meint, er habe was gesehen, war richtig gruselig. Wenn Nightingale Angst hat (oder sie zeigt, sollte man eher sagen), müssen unsere Lieblingszauberpolizisten schon ziemlich tief in der Scheiße stecken.
So wie ich es verstanden habe, ist der Jabberwocky jetzt fort/tot? Diese in sich zusammenfallende Gestalt ist doch der Jabberwocky, nicht?
Super fand ich auch Mollys Reaktion auf Dees Siegel.

An Peters Stelle hätte ich das Siegel auch hinter meinem Badezimmerspiegel angebracht.

LG, Romy
02.04.2015 | 20:06 Uhr
Hi!

Da hatte ich mir nach dem Lesen extra das Fenster offengelassen, damit ich nicht vergesse, später (also jetzt...) ein Review zu schreiben, und vergesse, was ich alles reinschreiben wollte. Hmpf.

Also gibt es jetzt nur ein "Hab's gelesen. Fand's gut." ;-)

Was mir im Gedächtnis geblieben ist, war die Natürlichkeit der Handlung bzw. der Handlungsweisen.
Und was ich irgendwie bezeichnend fand, war, dass das Siegel gar nicht so haarklein-penibelst-genau dem Original entsprechen muss, um zu wirken. Sonst wäre das Tattoo ja nutzlos. Aber es passt zu Peters Ansicht über die Magie, die ja auch in den Büchern deutlich wird, nämlich dass sie auch sozusagen gebeugt werden kann und trotzdem vollständige Wirkung zeigt.

liebe Grüße
k-h
28.03.2015 | 18:01 Uhr
Hallo Rune!

Was für ein toller Abschluss, auch wenn ich, zugegeben, etwas traurig darüber bin, dass die Geschichte schon zu Ende ist.

Okay, aber jetzt zum letzten Kapitel. Wie auch bei den ersten zwei Kapiteln triffst du Aaronovitchs Stil sehr gut, auch bei den sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen von Peter und Nightingale. Peter ist eben einfach ein Pragmatiker, während Nightingale halt noch von der alten Schule ist. Wobei Nightingale ja durchaus pragmatische Züge zeigt, wenn er sagt, dass es nicht nötig ist, alle Spiegel zu beglücken.

Ich hab mich auch sehr gefreut, dass Dr. Walid noch einmal auftreten durfte. Yay!
Und Peters Ausführungen zu Vampiren – er kann es einfach nicht lassen, hm? Erst Jazz-Vampire, jetzt kommt mal wieder das gute, alte Spiegelbild. Was fällt ihm wohl als nächstes ein? Und er hat den Jabberwocky nachgelesen! Dank sei Wikipedia, oder wie war das nochmal? Fand ich schön, dass du das nochmal erwähnt hast. Es wäre auch nicht der Peter, den ich kenne, dass er das auf sich sitzen lässt.
Auch Mollys Reaktion auf das Siegel fand ich gut, weil verständlich. Und es hat mich gefreut, dass du Molly noch mal (mehr oder weniger) auftreten hast lassen.

Deine Beschreibung der Szene, als Nightingale und Peter mit den Spiegeln beschäftigt sind, und als Peter eine… wie soll ich sagen, Präsenz spürt, war extrem gut. Ich hatte richtig Gänsehaut und wollte einerseits so schnell wie nur möglich weiterlesen, andererseits graute es mir davor, was du den beiden eventuell antun würdest. Als Nightingale dann zusammenzuckte, weil er dachte, er hätte etwas gesehen – brrrr! Ich hatte dann schon weiß Gott was befürchtet! (Mehr will ich jetzt gar nicht dazu schreiben, weil ich anderen Lesern, die erst die Reviews lesen, nicht den ganzen Spaß nehmen will ;))
Den Bezug auf den ersten Band mit dem Baby fand ich gelungen. Ich mag es, wenn zurückliegende Ereignisse nochmal aufgegriffen werden, weil ganz ehrlich, was anderes macht ein „normaler“ Mensch ja auch nicht.
Die Szene mit dem Mann in Schlapphut mit Straußenfeder hab ich unter Umständen nicht ganz verstanden, aber das liegt sicher nicht an dir. Nicht verstanden ist auch falsch ausgedrückt – ich habe halt hier mehr als eine Interpretationsmöglichkeit. Aber das finde ich nicht schlimm, ganz im Gegenteil – du überlässt es dem Leser, sich seinen Teil zu denken, auch wenn du ganz sicher genau weißt, wen der Mann darstellen soll.

Dass du Kwame nochmal auftreten hast lassen, fand ich gut. Für einen kurzen Moment hatte ich eine ganz andere Befürchtung über ihn, aber meine Befürchtung hast du schnell zerschlagen – sehr schön. Auch die Aneinanderreihung der vielen Theaterklischees, bzw. des Aberglaubens in der Theaterwelt – das meiste davon kannte ich, aber die Puppen waren mir neu. Ich hab die nur immer mit dem Kopf nach unten gelegt, weil ich Puppengesichter gruslig finde und nicht anschauen mag, wenn ich nicht muss.

Den letzten Absatz fand ich total toll. Und ich kann Peters Tat nur zu gut verstehen. Würde ich nicht anders machen, denn man kann ja nie wissen.

Okay, und jetzt noch ein paar klitzekleine Anmerkungen:
1. „Das Sadler's hatte ohne es zu wissen, ab jetzt ein Wartungsvertrag mit dem Folly.“ Heißt es nicht einen Wartungsvertrag? Weil es ja „der Vertrag“ ist, und nicht das?
2. Referenz schreibt man mit f ;) Ich kannte das Lied nicht und habe demzufolge die Anspielung auch leider nicht verstanden, aber ich gehe jetzt mal auf youtube suchen ;)

Danke für die wunderbaren drei Kapitel!
27.03.2015 | 16:28 Uhr
Okay, da bin ich wieder mit Kapitel 2.

Ich glaube, du hast ein Fangirl in mir. Bisher bin ich echt begeistert von deiner Geschichte. Deine Figuren sind alle In Character, du hast Nightingale wunderbar beschrieben und auch den kurzen Einblick in seine Vergangenheit fand ich nicht nur passend, sondern auch interessant und einfach… ja, passend und gut eben. Auch Peters Reaktion auf Nightingales kurze Geschichte war gut.

Aber von vorne:
Die Szene mit Kwame war wirklich gut – hat für etwas… wie soll ich sagen… Entspannung gesorgt, und war trotzdem wichtig für den Plot. (Denke ich zumindest). Er fügt sich nahtlos in die Geschichte ein, wirkt nicht aufgesetzt oder dergleichen und bleibt einem trotzdem im Gedächtnis.

Mollys Koch… ähm… Künste (?) passen auch zu dem Bild, dass mir von ihr durch Aaronovitch vermittelt wurde (auch wenn ich sie mir nach wie vor mit roten Haaren vorstelle.) und wie Peter würde ich wohl auch die Füllung… umgehen.

Die Idee mit der Quelle und dem… ja, was eigentlich? Brunnengeist? finde ich interessant, ich bin gespannt, ob du das noch ausbauen wirst, aber ich vermute mal ja? Ich fand es auch gut, dass du Peter einen Fehler machen lässt, indem er das Wesen versehentlich mit Energie versorgt, weil er nicht nachgedacht hat. Und dass er das iPhone des Mädchens zerstört – ich muss es zugeben, ich hab gekichert.

Und dass ich mal etwas verstehe, bevor Peter das tut – yay! Ich fand es super, dass er Nightingales „popkulturelle Referenz“ nicht versteht, denn auch wenn Peter eigentlich ein wandelndes Lexikon ist, was das angeht, steht es ihm auch mal ganz gut, etwas nicht zu wissen. Aber andererseits – müssen es Spiegel sein? Ich hab so nen Grusel vor Spiegeln, und jetzt du auch noch. Aber da muss ich wohl durch.

Die Schlussszene mit der Floor-Managerin fand ich auch gelungen – ein guter Abschluss, der neugierig macht. Ich bin gespannt, ob sie etwas weiß, oder nur vermutet, oder ob sie das Zeichen gegen den Bösen Blick nur macht, weil Peter Fragen gestellt hat, die sie nicht ganz koscher findet.

Okay, und nun noch zwei Kleinigkeiten.
1. Saggy Pants – das kann durchaus wieder mal an mir liegen, ist das so etwas wie Baggy Pants? Oder etwas anderes?
2. „Ganz angesehen von dem logistischen Problem […]“ – hier müsste es aBgesehen heißen, oder?

Okay, jetzt bleibt mir nur nochmal, ein abschließendes Lob auszusprechen – ich bin total gespannt, wie es weitergeht, und freue mich auf kommende Kapitel. Trotz der Spiegel. Brr.
27.03.2015 | 15:14 Uhr
Hallo Rune!

Wie bereits gesagt, hab ich mich auch deiner neuen Geschichte gewidmet (schreibt man das so? Ist das deutsch? Hmm… falls nicht, ich denke, du weißt, was ich meine.) und hab jetzt erst mal das erste Kapitel gelesen.

Wie schon bei „Im Zweifel“ triffst du Aaronovitchs Stil auch hier so gut, dass es beinahe schon unheimlich ist. Ich finds toll, dass du an seine Eigenart anknüpfst, so ziemlich jedes Gebäude beinahe tot-zu-analysieren. Nebenbei bemerkt ist das etwas, das ich auch bei den Originalen unglaublich interessant finde. Ich mag deinen Peter wirklich gerne und auch, wenn du nicht übermäßig viel beschreibst (was ich gut finde), kann ich ihn mir genau vorstellen. Ich muss nicht unbedingt lesen, dass eine Figur die Augen verdreht oder zeigt, dass sie sich ihren Teil denkt. Dein „Richtig. Es war ja nicht so, als sei der Tod von fünf Kollegen irgendwie wesentlich.“ reicht zum Beispiel absolut aus, damit ich mir vorstellen kann, wie Peter in dem Moment schaut, sich bewegt oder was auch immer.

Ich hab mich… wie meintest du in „Im Zweifel“… fast bepinkelt vor Freude, dass du Dr. Walid auftreten lassen hast (:wassat: Ist das Deutsch? Oh Mann, heute bin ich echt schlecht.), da der Doc eine meiner absoluten Lieblingsfiguren ist – allein dadurch, dass mit ihm als „praktizierendem Schotten“ so ziemlich jedes Klischee gebrochen wurde, das einem bei dem Namen einfällt.

Auch das Setting in der Tanzszene finde ich interessant, erinnert mich etwas an Moon over Soho. Allgemein hast du deine OCs sehr gut in die Geschichte eingefügt. Auf Kwame Ngozi bin ich überaus gespannt, er scheint mir ein interessanter Charakter zu werden.

Eines ist mir allerdings aufgefallen: Im Satz „Am Empfang zeigte ich meinen Ausweis vor und bevor ich noch mein Anliegen erklären konnte, tauchte der Manager für Öffentlichkeitsarbeit auf, so als hätte die Rezeptionistin einen verborgenen Notfallknopf für den gedrückt.“ stört mich das „für den“ irgendwie. Ich denke, mit „den“ meinst du den Manager für Öffentlichkeitsarbeit, aber dann wirkt das „den“ irgendwie zu umgangssprachlich/dialektal. Ich persönlich würde das „den“ durch ein „ihn“ ersetzen. Sollte ich den Satz falsch verstanden haben, dann ignoriere den Einwand bitte!

Letzten Endes bleibt mir bisher nur zu sagen: Gut gemacht! Ich freu mich auf mehr (und lese jetzt erst mal das zweite Kapitel. Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich die Kapitel einzeln reviewe)

Liebe Grüße,
JuliettaV
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