Autor: Nayfe
Reviews 1 bis 25 (von 232 insgesamt):
15.07.2019 | 03:29 Uhr
zu Kapitel 21
fuck ich kann einfach nicht aufhören zu lesen XD .

Antwort von Nayfe am 15.07.2019 | 10:42:14 Uhr
Halo Fabio8888,

vielen lieben Dank.
Freue mich, dass die GEschichte dir gefällt ;) es kommen noch einige Kapitel und du darfst also gespannt sein ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
10.06.2019 | 21:23 Uhr
zu Kapitel 103
Gott sei Dank gehts weiter, und nun sogar mit Abraham, der war mir immer sympatisch

Antwort von Nayfe am 11.06.2019 | 22:31:19 Uhr
Hallo LaStraps,

ja, es geht weiter.
Ich brauchte nur irgendwie eine Pause, weil sich viele Dinge derzeit abseits dieses Abenteuers verändern und mehr Zeit und Kreativität kosten.
Abraham ist schon cool und er teilt gute Wertevorstellungen, was vorerst jedoch noch zu einigen Konflikten führt; besonders mit Jenna.
So langsam kommt wieder mehr Dynamik in die Gruppe, die sich wieder finden muss.
Derzeit sind sie ja noch verstreut und ein bisschen folge ich nun der Geschichte der Serie wieder.

Darfst dich also noch auf etwas freuen ;)


Liebe Grüße,
Nayfe ;)
08.01.2019 | 00:22 Uhr
zu Kapitel 99
Immer sehr spannend, verfolge die Geschichte sehr gern.
LG Knopperschen

Antwort von Nayfe am 09.01.2019 | 14:18:06 Uhr
Hallo Knopperschen,

vielen lieben Dank für deine Review.

Freut mich, dass du sie spannend findest und sehr gerne verfolgst ;)
Mehr Lob kann man einem Autor nicht geben.
Es kommen noch mehr Abenteuer und ich freue mich, wieder von dir zu hören, wenn du möchtest.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
Inscia eloquentiae (anonymer Benutzer)
03.11.2018 | 08:38 Uhr
zur Geschichte
Hey,
Ich bin normalerweise eher ein Schwarzleser, nicht, weil ich die Autoren nicht für ihre Leistungen ehren möchte, sondern schlicht und ergreifend, weil ich nicht sonderlich gut im reviewen bin. Aber deine Fanfiktion ist einfach unglaublich gut, sodass ich es mal versuche. :D
Normalerweise bin ich kein großer Fan von personalen Erzählern, aber in deiner Geschichte passt es einfach! Nachdem ich mich an diesen Umstand gewöhnt hatte, konnte ich mich ganz von der Erzählung mitreißen lassen und mich über jedes neue Kapitel freuen. Der Schreibstil ist sehr realistisch und liest sich einfach flüssig. Jeder Satz und jeder Absatz sind einfach stimmig. Mir gefällt auch die Weiterentwicklung deiner Charaktere. Auch wenn deine Fanfiktion zu den längeren gehört -was mich keinesfalls stört, denn so hat man länger was von ihr-, konnte ich einfach nicht anders, als sie komplett in einem Rutsch zu lesen. Ich war von Anfang an gefesselt. (Besser beschreiben kann ich es leider nicht, als dass ich es einfach unglaublich mega gut finde!!)
Obwohl ich zurzeit ein wenig auf Kriegsfuß mit der TWD Serie stehe, hat mich deine Fanfiktion dem Milieu wieder näher gebracht und meine Lust auf mehr angefacht. Bin sogar wieder selber etwas zum Schreiben angeregt worden.
Ich kann einfach nur sagen, dass diese Fanfiktion eine der besten Ist, die ich seit langer Zeit entdeckt habe und ein Muss für jeden Ist, der von sich behauptet, ein Walking Dead Fan zu sein oder es auch nur mal irgendwann gewesen ist.
Ich hoffe wirklich, dass dir weiterhin die Kreativität beisteht und wir noch länger was von deiner Geschichte haben werden.
Freue mich schon wahnsinnig auf die kommenden Kapitel!!!

Deine (leider) bekennende Schwarzleserin
Inscia eloquentiae

Antwort von Nayfe am 03.11.2018 | 11:17:38 Uhr
Hallo Inscia eloquentiae,

vielen lieben Dank für deine Review.
Ach, du hättest auch einfach schreiben können "Gefällt mir" und mir wäre es recht gewesen.
Prinzipiell ist jede Art der Unterstützung meiner Leser eine Freude für mich und auf welche Weise ist für mich weniger bedeutend, denn jeder "Jeck is anders" ist ein gutes Sprichwort dafür ;)
Freut mich aber, dass du es wegen meiner Geschichte dann doch einmal getan hast.
Zum Thema "Schwarzleser" habe ich keine Einstellung und werde mich da nie auf irgendeine Seite schlagen, sondern stehe da ganz auf meiner eigenen.
Wenn ihr mir ein Review dalassen wollt, finde ich das super, wenn ich nur lest, mir Empfehlungen hinterlasst oder einfach nur meine Geschichte in eure Favoriten aufnehmt, ist das für mich ebenso eine Freude wie alles andere.
Kontruktive Kritik und Lob sind stets natürlich erwünscht, denn ein Autor ist ohne Kritiker nichts, also nehme ich euch so wie ihr eben seid und versuche, bei eventueller Kritik mich selbstredend zu verbessern und die Messlatte für mich wieder strenger oder noch strenger anzulegen ;)

Die Wahl meiner Erzählperspektive ist für viele auch eine Gewöhnungssache und ich wollte als Erzähler auch nicht alles wissen, denn das macht es in gewisser Weise interessant. Beeinflusst wurde ich hier durch die Art und Erzählweise meiner Autoren, die ich oft genug lese und habe mich an ihrem Beispiel orientiert.
Es freut mich, dass dich die Erzählung trotz anfänglicher Bedenken mitreißen und du dich über jedes Kapitel freuen konntest.
Alles in allem wollte ich eine realistische Geschichte, woran ich meinen Schreibstil klar angepasst habe. Ich habe eine kleine Freude an Details und wollte die Serie/Bücher/Comics nicht einfach nur nacherzählen, sondern irgendwie meinen eigenen Anteil daran haben und eigene Charaktere einfügen, die ein wenig den Verlauf der Geschichte vor dem Hintergrund der Grundelemente von The Walking Dead beeinflussen, ohne den Kern auszuhöhlen.
Deswegen brauche ich mit der Charakterentwicklung immer etwas mehr Zeit, Seiten und Kapitel, wenn man so möchte ;)
Wenn dich alles von Beginn an gefesselt und du dich mit meinen Charakteren auf dieses Abenteuer begeben hast, freut mich das ungemein.
Mehr Lob kann ein Autor nicht bekommen ;)

Derzeit stehe ich auch ein bisschen mit der Serie auf Kriegsfuß, aber irgendwie macht es mir jetzt schon Spaß, gelegentlich in Gedanken meine Charaktere ins Rennen zu schicken und mal gucken, wohin das alles mit meiner Kreativität noch führt.
Material habe ich noch genug, aber auch ich weiß, dass eine Geschichte auch ein Ende braucht und das werde ich ihr definitiv auch geben, weil "The Walking Dead - Carpe Diem" es nicht nur verdient hat, sondern es meine persönliche Pflicht ist, mir selbst ein Ende zu geben, dass mich nach allem begeistert.
Es dauert aber noch ein bisschen, ehe ich hier von dem großen Finale reden kann, aber ich habe bereits darüber nachgedacht, aber wie sich letztendlich alles fügen wird, steht noch weit in den Sternen der Milchstraße ;)

Bezüglich Reviews habe ich mich ja oben schon einmal geäußert und dazu stehe ich auch.
Es freut mich, wenn du dabei bleibst und meine Geschichte dich ein bisschen aus dem Alltag in ein Abenteuer führen kann; ähnlich wie Gandalf den jungen Bilbo Beutlin und das reicht mir schon.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
26.05.2018 | 11:13 Uhr
zu Kapitel 11
Liebe Nayfe,

Ich habe deine Geschichte schon früher mal angefangen, aber dann wieder aus den Augen verloren. Jetzt lese ich sie nochmal und hinterlasse dir auch endlich mal Reviews zu deiner Arbeit, denn sie hat es wirklich verdient.
Ich bin zwar erst am Anfang der zweiten Staffel in deiner Geschichte, aber das macht ja nichts:)

Okay, also erst einmal zu deiner Storyline:
Mir hat es sehr gut gefallen, die Ereignisse aus Sicht der Soldaten in Atlanta zu erleben, genauso wie schon mal einen kurzen Blick auf Jennas Familie zu werfen, die sie ja hoffentlich wieder findet. Die Interaktion von Jenna mit Mary und Paul fand ich sehr schön geschrieben, besonders ihre Angst um die große Schwester.
Ich hätte mir fast etwas mehr noch Atlanta gewünscht, also einfach nur ausschweifender, weil die Story fand ich so wie sie war gut. Dass es auch Kapitel aus der Sicht der Gruppe bzw. Rick gibt, finde ich einerseits gut, aber andererseits manchmal etwas zäh, weil man die Handlung ja schon ziemlich gut kennt. Aber insgesamt macht es Spaß mehr über die Gedanken der schon bekannten Figuren zu lesen, da das in einer TV Show ja nicht so gesagt werden kann.
Sehr gute Idee, die Soldaten nach Fort Benning zu schicken! Das war ja auch Shanes Ziel, aber da sie nie dorthin sind, weiß man ja nicht wie es dort aussieht.
Als sie die letzten Mitglieder ihrer Einheit verliert, tat mir Jenna wirklich leid. Sie hat absolut alles verloren, Familie und Freunde. Rick findet immerhin seine Familie wieder. Trotzdem hätte ich mir gerade an dieser Stelle etwas mehr Beschreibung des Momentes gewünscht. Es ist ja doch eine sehr emotionale Situation, aber das kam noch nicht einhundert Prozent bei mir an. Aber hier befinden wir uns ja noch im Anfangsstadium der Geschichte und ich denke, dass sich das noch deutlich verbessern wird.
Dass Jenna sich einer anderen Gruppe anschließt hätte ich erstmal nicht erwartet, aber es ist ja eigentlich sinnvoller in einer postapokalyptischen Welt. Aber die Zusammenarbeit währt „leider“ nicht allzu lang.
Und dann trifft Jenna endlich auf die Gruppe! Hier aus Sicht der Gruppe zu schreiben halte ich für besser, da es uns die erste richtige Perspektive von außen auf Jenna gibt. Es hat mich fast überrascht wie kooperativ sie sich zeigt (Essen anbieten), aber sie hat Recht, sie wäre deutlich unterlegen.
Und dann der Schusswechsel! Sehr gute Umsetzung, da man Jenna jetzt etwas schuldig ist und sie somit behalten muss. Ich habe nur einen logischen Fehler entdeckt bzw. vielleicht klärst du mich auf: Jenna wurde im Bauch von einem Pfeil durchbohrt, aber sie trägt dauerhaft ein Kettenhemd. Ein Pfeil sollte sie gar nicht so stark verletzen können außer ihr Kettenhemd hat wirklich große Maschen bzw. ist von ziemlich schlechter Qualität^^ vielleicht stimmt auch hier mein Fachwissen nicht, aber ich wollte mal anmerken, dass mir das aufgefallen ist.

Zu den Charakteren:
Ich liebe deinen OC Jenna Walker! Sie ist definitiv keine klassische Mary Sue und durch ihre Arbeit beim Militär bekommt man einen neuen Blickwinkel auf die Apokalypse. Sie ist zwar eine begabte Kämpferin, aber sowohl das Bogenschießen als auch den Schwertkampf muss sie erst lernen (bzw. sich an die anderen Schwerter gewöhnen). Sie muss auch nicht von der Gruppe gerettet werden, sondern kommt prima allein zurecht bis sie über den Haufen geschossen wird. Insgesamt ist sie taff und ein starker Charakter, aber auch mit Fehlern, immerhin verhält sie sich manchmal grenzwertig kalt und rücksichtslos. Aber das ist gut und macht sie zu einem herausfordernden Charakter für den Leser, der immer entscheiden muss, ob man Jennas Taten rechtfertigen kann oder nicht. Ein riesen Lob an dieser Stelle für einen fantastischen Charakter!!!
Keith finde ich auch sympathisch auch wenn man nicht so viel über ihn lernt. Aber es ist wirklich süß wie er sich Mary und Paul ganz selbstverständlich annimmt wenn Jenna weg ist.
Die Charaktere er Gruppe sind meiner Meinung nach sehr treffend charakterisiert und haben ihre Ecken und Kanten.

Insgesamt kann ich deine FF fast nur loben! Es macht großen Spaß sie zu lesen und obwohl wir in Kapitel 11 sind, gibt es immer noch keine Liebesgeschichte wie in so vielen anderen Storys, was ich sehr gut finde. Alles andere wäre unpassend in einer Apokalypse, da hat man andere Probleme^^
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass das Pacing manchmal sehr schnell ist und du dir wenig Zeit für detaillierte Beschreibungen lässt. Dadurch habe ich manchmal das Gefühl relativ weit weg vom Geschehen und dem Charakter zu sein. Das ist allerdings meckern auf hohem Niveau, gerade weil dein Stil insgesamt sehr angenehm ist und du versuchst viele Charaktere zu berücksichtigen.

Ich lese so schnell wie möglich weiter, um dir neues Feedback zu geben;)
LG,
eostre

Antwort von Nayfe am 27.05.2018 | 20:24:14 Uhr
Hallo eostre,

vielen lieben Dank für dein langes Review.

Also, erst einmal freue ich mich, dass du sie wiedergefunden hast.
Es ist mir immer wichtig, Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge zu erhalten, denn nur so kann man an seinem Projekt und auch an sich selbst wachsen.
Das war immer meine Motto und nur durch so etwas kann man lernen.

Zur Storyline:
Ich wollte eine Soldatin und mehr Militär, denn die USA haben eines der größten Heere der Welt und nicht wenige sind dort in Atlanta mit Sicherheit im Zuge der Verteidigung der Bevölkerung gefallen.
Ricks Spaziergang durch die Stadt zeigt ein verlassenes Schlachtfeld und Loris Schilderungen von ihrer Flucht nach Atlanta und den Brandbomben, die auf die Stadt fallen gelassen wurden, haben mich dazu veranlasst, das Militär stärker in den Fokus zu nehmen und einmal eine andere Sichtweise zu erzählen.
Jeder hat eine Familie und in diesem Sinne sind es hier Mary und Paul, die Jenna zurücklässt, um ihren Job in Atlanta zu erledigen.
Ein Abschied, den ich noch lange thematisieren und "besprechen" werde, denn immerhin sind es aktuell fast ganze vier Staffeln, die ich geschrieben habe und jeder Abschied schmerzt.
Mehr Atlanta hätte ich gerne gebracht, aber im Zuge der gesamten Handlung und den Fragen nach einem Aufeinandertreffen mit der Gruppe um Rick habe ich diesen Teil nicht derart exessziv ausgeweitet.
Die Geschcihte um Rick ist bekannt, deswegen wollte ich eine andere Geschichte erzählen, die vor seinen Ereignissen spielt und dennoch sich alsbald kreuzt.
Fort Benning gehört zu den Orten, die wir in der Serie nie kennen gelernt haben und daher hatte ich dort mehr Spielraum für meine Kreativität und konnte mich von der Serie selbstständig lösen, denn ich wollte nicht nur bloß kopieren, sondern auch zaghaft meinen ersten Eigenanteil einbringen.
Später wird ja auch erklärt, dass Fort Benning in Schutt und Asche liegt, daher dachte ich mir auch, dass ich mir dafür eine Erklärung ausdenken könnte.
Ihre Einheit ist wie eine zweite Familie und mir hat es innerlich wehgetan, Jenna diese wertvollen Menschen wegzunehmen.
Es war eine harte Entscheidung, aber im Zuge ihrer Charakterentwicklung konnte ich sie nicht so lassen, denn ich brauchte sie anders und realistischer.
Jeder verliert in diesen Zeiten viel und der Titel bedeutet "Nutze den Tag", welchen ich nicht wahllos ausgesucht habe und er aufgrund der vielen unterschiedlichen Handlungen und Ereignisse noch an Bedeutung gewinnt.
Bezüglich der Emotionen habe ich lange überlegt, inwiefern Jenna auf so etwas reagiert, denn sie sollte weder zu stark noch zu schwach darauf reagieren. Vielleicht ist hier der neutralere Weg der bessere gewesen, wenn es daher bei dir nicht so gut angekommen ist, tut es mir leid.
Für mich ist der Beginn und der Start mit einem neuen Charakter immer recht schwierig, weil nicht nur der Leser etwas Neues vor die Nase gesetzt bekommt, sondern ich mich auch erst einmal darin einfinden und ein Gefühl für den Chrakter bekommen muss. Hoffentlich habe ich mich im Laufe der Geschichte stärker verbessert.
Solche Kritik ist jedoch mir sehr wichtig und wenn du Vorschläge für mich hast, wie ich das noch besser machen könnte, bin ich immer bereit, solche anzunehmen ;)

Jenna ist von Menschen nicht sonderlich erbaut, jedoch auch keine Närrin, die blindlings in irgendetwas hineinläuft oder sich gegen eine Übermacht stellt.
Sie ist in mehrere Gruppen gestolpert und die letzte Gruppe aus dem Kapitel "Alles im Rückspiegel" hat sie mit einer Übermacht an Gewehren "überzeugt" sich ihr anzuschließen. Sie ist demnach nicht ganz freiwillig dort und hat ihnen einen Deal angeboten, was im Übrigen ein weiterer Charakterzug von ihr ist - sie schließt Deals ab, um zu überleben.
Etwas, das die Gruppe braucht, gegen etwas, das sie braucht. Gesellschaft ist das zwar nicht, aber lieber einen Deal als durch eine Gewehrkugel sterben.
Dieses Verhalten setzt sich auch gegenüber Rick und seiner Gruppe fort, die von Jennas Erscheinen selbstredend überrascht sind. Eine andere Sichtweise als aus Rick und seiner Gruppe hätte ich niemals gewählt, denn ich wollte ein bisschen die Spannung anheizen und auch den Leser rätseln lassen, wer, wann und was da passiert. Zudem zählt bekanntlich der erste Eindruck eines Menschen und die Reaktionen der Gruppenmitglieder wollte ich auf gar keinen Fall verpassen ;)
Essen gegen Leben.
Sie wusste nicht, was diese Gruppe von ihr wollte und wegen Doesenravioli sterben, die sie absolut nicht leiden kann, wäre ihr zuwider gewesen. Manche Menschen oder zumindest noch in diesem Stadium der Apoklaypse sind nur auf Nahrung aus und Ricks Gruppe sah jetzt auch nicht wirklich gefählrihc aus, zumindest nicht alle von ihnen. Sie schätzt die Lage einigermaßen gut ein und wenn Rick sie hätte töten wollen, hätte er nicht so lange mit ihr geredet.
Der Schusswechsel sollte dann die Begegnung besiegeln und der Gruppe einen Grund geben, dieser Frau etwas zu schulden.

Bezüglich des Kettenhemdes habe ich lange und breit recherchiert und sogar auf Mittelaltermärkten die Schausteller gefragt, was so ein Ding aushält.
Grundsätzlich ist man auf diese Weise gegen Schwerthiebe einigermaßen gut geschützt (Schnitte und Stiche), aber Pfeile aus Kompositbögen (oder generell Bögen) und Armbrüsten sind für Kettenhemden eine Herausforderung.
Sie trägt zwar eine dieser dicken Kampfwesten, aber Daryls Pfeil erwischt sie in der unteren Bauchregion, wo sie lediglich das Kettenhemd schützt, welches dazu alt und nicht gerade der neueste Schrei ist, immerhin hat sie das Ding aus dem Militärmuseum aus Fort Benning entwendet wie auch ihre beiden Schwerter.
Ein normaler Bogen hätte vermutlich nicht derart viel Schaden angerichtet, aber eine Armbrust ist noch einmal ein anderes Kaliber als Pfeil und Bogen.
https://www.youtube.com/watch?v=sD2JlT3Alcc --> das Video veranschaulicht ein bisschen, was ein Pfeil bereits aus einem Kopositbogen anrichtet und dieser Bogen ist zwar keiner von diesen Compoundbögen mit Wellrädern, welche den Zug abermals verstärken, aber selbst so ein Bogen richtet schon guten Schaden an. Bei einer Armbrust wie Daryl sie trägt, gehe ich stark davon aus, dass sie sogar mehr in Richtung Compundbogenstärke geht und keine dieser leichten Armbrüste ist, die ein Kettenhemd nicht beschädigen.
Lasse mich hier jedoch auch eines Besseren belehren ;)

Zu den Charakteren:
Ich freue mich, wenn mein OC Jenna Walker jemandem gefällt und ich die Waage gehalten habe. Sie war ein reines Zufallsprodukt, das mir in den Schoß gefallen ist.
Ein Charakter sollte realistisch sein - ein Mensch wie du und ich. Sie sollte eine gewisse Erfahrung nach 13 Jahren Militär aufweisen und dennoch nicht zu stark rüberkommen. Eine gewisse Selbstständigkeit sollte jeder Charakter aufweisen, jedoch auch ebenso viele Ecken und Kanten und nachweislich hat Jenna Walker davon mehr als ein Würfel.
Jeder macht Fehler, hat Fehler und ist schon gar nicht unfehlbar. Das ist zumindest meine Sicht auf die Dinge und meiner Meinung nach sind erst dann Charaktere interessant, wenn sie Stärken und Schwächen gleichermaßen haben und es sich einigermaßen die Waage hält. Diesbezüglich habe ich viel von anderen Büchern und Serien/Filmen lernen dürfen und wachsam Recherche betrieben, um genau diesen Spagat zu bewältigen.
Die Idee zu ihr stand recht schnell, doch ihr Inhalt war noch leer und musste gefüllt werden.
Deine Meinung zeigt mir, dass ich das gar nicht mal schlecht geschafft habe ;)
Das Bogenschießen ist etwas komplett Neues, ebenso die Jagd nach Wild und nicht nach Menschen, wie Jenna es bisher gelernt hatte und so etwas erlernt man nicht innerhalb weniger Minuten. Tatsächlich kann jeder mit einem Bogen schießen lernen, aber die richtige Handhabung ist immer entscheidend. Die Schwerter sind anders als ihre früheren und liegen schwerer in der Hand, was sie zu einer anderen Technik gleichsam auch zwingt, um sich gegen die Mistdinger zu behaupten - das erlernt man auch nicht an einem Tag.
Rom wurde - wie so schön gesagt - auch nicht an einem Tag erbaut und vieles erlernt man erst durch hartes und regelmäßiges Training.

Keith ist eine andere Kategorie.
Man erfährt noch viel mehr über ihn in den kommenden Kapiteln der zweiten und vor allem dritten Staffel.
Ich wusste nicht, welches Schicksal ihn ereilen sollte und wie weit er diesen Weg mit Paul und Mary gehen konnte, doch dann kamen mir Ideen und letztendlich habe ich gerne über die drei geschrieben.
Mary und Paul werden beide eine Entwicklung erfahren und diese Gruppierung bekommt alsbald auch eine zentrale Bedeutung für einige (für dich noch) zukünfitge Ereignisse.
Er liebt die Kinder und weshalb diese Dinge so sind wie sie sind, greife ich auch noch auf ;)
Die Charaktere der Gruppe sollten nicht verfälscht werden, weil sie so wie sie sind, gut sind, aber manchmal wird mir bestimmt der eine oder andere Spielraum etwas ausgedehnter werden müssen, denn meine Charaktere handeln dort und es ist ihre Geschichte. Ich gebe immer mein Bestes und versuche, alles aufeinander abzustimmen und ich hoffe, dass ich an vielen Stellen nicht zu stark spiele ;)

Freut mich ;) du hast dann noch ein paar vor dir ^^
Dein Lob und deine Kritik bedeutet mir viel, aber das im Endergebnis das Lob überwiegt, irgendwie natürlich mehr. Das gebe ich dann auch offen zu ;) wen würde das nicht freuen ;)
Die Liebesgeschichte wird auch noch sehr lange auf sich warten lassen, weil mein Charakter wirklich etwas anderes zu tun hat und ich bekomme immer wieder gesagt, dass diese Entscheidung, das Pairing als Nebensache laufen zu lassen, eine verdammt gute war. Es wäre auch nicht passend oder angemessen gewesen.

Pacing? Da musst du mich einmal aufklären, was das ist. Ich habe da zwar mal recherchiert, aber kann nicht so viel damit anfangen.
Allerdings arbeite ich auch eine Vielzahl von Charakteren und irgendwo muss ich da auch eine Grenze ziehen - wie du bereits auch festgestellt hast.

An dieser Stelle kann ich nur noch sagen: Viel Spaß beim Weiterlesen ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
12.02.2018 | 21:09 Uhr
zu Kapitel 89
Gott sei Dank ein neues Kapitel! Musste ich gleich verschlingen! :)

Antwort von Nayfe am 16.02.2018 | 09:59:07 Uhr
Hallo LaStraps,

vielen lieben Dank für deine Review.

Freut mich, wenn dir neue Kapitel gefallen und ich hoffe, dieses ebenfalls.
Derzeit bereite ich den großen Knall vor, wollte aber einige Probleme noch vorher wälzen, die einzelne Beziehungen betreffen.
Es braut sich etwas zusammen.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
DonQuitch Cora (anonymer Benutzer)
02.01.2018 | 00:54 Uhr
zu Kapitel 20
Hi ich finde deine story der Hammer und finde auch did Idee mit der Soldatin cool un da ich erst bei 20 bin hoffe ich das eine lovestory kommt ich werde schauen und hoffen das es so kommt aber wenn nicht ist auch nicht schlimm.




Ich hoffe das du noch mehr gute Geschichten schreibst


LG DonQuitch Cora

Antwort von Nayfe am 02.01.2018 | 11:29:04 Uhr
Hallo DonQuitch Cora,

vielen lieben Dank für deine Review.

Es wird eine Weile bis dahin dauern, weil der Charakter noch nicht so weit ist, aber so langsam arbeite ich daran.
Der Soldatin liegt vorrangig viel daran, erst einmal ihre Familie zu finden bzw. Gewissheit über deren Werdegang (tot oder lebendig) zu bekommen und mittlerweile ist es so, dass ich langsam die Weichen für das Pairing stelle, was allerdings nicht der Vordergrund dieser Geschichte ist.
Ich wollte die zwischenmenschlichen Beziehungen und Konflikte in den Hauptfokus rücken und hoffe, dass ich das bisher ganz gut gemeister habe.

Derzeit überlege ich ein kleines Spinn-Off von "meinem" Woodbury, wodurch ich von den gelesenen Büchern inspiriert wurde, aber bisher möchte ich The Walking Dead - Carpe Diem ein passendes Ende geben und sie fertig schreiben.

Freue mich abermals von dir zu hören.

Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr,
Nayfe ;)
03.08.2017 | 22:57 Uhr
zur Geschichte
Huhu,
Deine Geschichte gefällt mir sehr gut.
Ich finde deinen Schreibstil unglaublich gut. Du schreibst flüssig und ausführlich.

Ich finde es gut das du Charaktere und deren Handlungen immer recht detailiert beschreibst.
Leider fehlen mir immer ein wenig die Beschreibungen von Orten oder Gegenständen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveu.
Deine Personen sind gut ausgearbeitet, sie wirken echt und durch ihre vorhandenen Macken auch lebendig. Es ist Klasse, mal wieder eine gute Story zu lesen, bei der keine Mary Sue erschaffen wird oder die Hauptperson gleich über das allseits bekannte Grüppchen stolpert. Das fand ich bis jetzt immer langweilig und hatte immer nur den Gedanken "Nicht schon wieder". Das du dich da eher auf die Vorstellung deiner Charaktere und den Aufbau eines Szenarios konzentriert hast wirkt daher recht erfrischend und ist mal etwas neues.

Was mir auch sehr gut gefällt ist deine Art die Charaktere einander anzunähern.
In vielen Geschichten weiß man beim ersten Blickkontakt schon "Aha, das wird das Pairing" was das ganze leider echt öde macht. Bei dir ist das zum Glück nicht der Fall und man braucht keine angst vor einem nicht nachvollziehbaren Charakterwandel zu einer völlig Schnulzigen Jenna zu haben, die unter den Weinreben schmalzige Liebeslieder trällert. Danke dafür. :D
Frau hat gerade in der Zombieapokalypse andere Probleme als eine "Neverending Lovestory". Das kann man nebenbei machen, aber mit dem Hauptaugenmerk auf Romanze fährt man bei The walking Dead immer etwas schwer glaube ich. Es passt einfach sehr schwer zusammen wenn die beiden Personen Speichel austauschend im Lichte der untergehenden Sonne stehen während im Hintergrund vergammelte Zombies stöhnen. Wirklich erotisch, nein ehrlich.

So zurück zum Thema. Ich finde auf jedenfall das alle Beteiligten nachvollziehbar reagieren.

Ich mag Jennas Charakter sowieso unheimlich gerne. Sie ist eine unanhänige und starke Persöhnlichkeit mit der man sich gerne Identifiziert. Sie eckt überall an, lässt sich nichts sagen und wirkt dabei aber dennoch nicht als wäre sie eine rotzfreche Kuh sondern wie eine erfahrene Soldatin, die eben Ihr Päckchen zu tragen hat. Zum Glück legt Sie kein Mädchenhaftes verhalten an den Tag, sondern ist durchaus in der Lage alleine zurecht zu kommen.

Rechtschreibschwachfug und Grammatikfehler im Kommentar kann sich jeder nehmen und behalten ;D

Lg Sternchen

Antwort von Nayfe am 04.08.2017 | 14:27:56 Uhr
Hallo Sternchen18,

vielen lieben Dank für dieses ausführliche und lange Review!

Es freut mich, dass dir mein Schreibstil und meine Art gut gefällt ;)

Mir liegt fiel an der Charakterentwicklung und der Ausarbeitung der verschiedenen Fähigkeiten und der Art, wie sie mit anderen umgehen.
Ja, eine meiner Schwächen liegt oftmals in der Beschreibung von Orten, ich möchte nicht zu viele Worte darüber machen, denn ein bestimmter Autor hat mich gelehrt, wie man es ziemlich falsch machen kann, daher liegt mein Schwerpunkt eher auf den Charakteren, dennoch werde ich mir die Kritik zu Herzen nehmen und stärker darauf achten.
Ich wollte meinen Charakteren den notwendigen Raum geben, sie euch vorstellen, ihre einzelnen Aspekte herausarbeiten und sie entwickeln lassen.
Der Charakter sollte von vornherein ein Mensch sein, der eine gewisse Erfahrung mit sich bringt und eine kritischere Haltung aufgrund eben jener Erfahrung einnehmen. Sie direkt über das bekannte Grüppchen stolpern zu lassen, hätte viele Aspekte des Charakters nicht verständlich werden lassen oder den Charakteren nicht die Chance gegeben, sich erstmals zu entfalten.

Freundschaften und Beziehungen entstehen nicht über Nacht, teilweise sind es lange Prozesse und generell könnte ich mir meinen Charakter - so wie du ihn hier beschreibt - definitiv nicht vorstellen.
Sie hat ihre Familie, was ihr so ziemlich das Wichtigste auf der Welt ist, von der sie getrennt wird oder zeitweise auch eher nach Gewissheit sucht, um die Toten zu bestatten und ehrlich trauern zu können und ihre komplexe Art machen Verbindungen zu anderen Menschen eben auch nicht einfach.
Letzteres, was du beschreibst, ist eine sehr lustige Szene und hat mich zum Schmunzeln gebracht.
Natürlich finden sich in solchen Zeiten Menschen, die einander so nie begegnet, geschweige denn etwas miteinander angefangen hätten, aber zumeist bestehen solche Weltuntergangsszenarien eher aus der Bildung von Gruppen, die miteinander überleben und zusammenhalten.
Genau diese Aspekte wollte ich in den Vordergrund stellen und habe mir offen gelassen, wie stark oder wie tief ein eventuelles Pairing gehen soll, weil es nur ein Punkt von vielen ist und nicht der Kerninhalt.
Ich wollte ein Abenteuer und euch auf eben jenes Abenteuer mitnehmen ;)

Ein Mensch besitzt nicht nur eine Seite, sondern ganz viele Facetten und sagt nicht immer zu allem "Ja".
Nicht jeder ist eine Person, die man gerne auf gesellschaftlichen Festen dabei hat und im Endeffekt ecken wir alle irgendwo an.
Bei Jenna liegt das an ihrer Lebenserfahrung und den Dingen, die sich ihr in der Army in den Weg gestellt haben, wodurch sie geprägt wurde.
Sie hat ihr Päckchen zu tragen, so wie jeder von uns, und ich denke, genau aus diesem Grund kann man sich gut mit ihr identifizieren, weil die Tage nicht nur aus schönen Spaziergängen in der Sonne bestehen, sondern auch viel Regen und Gewitter dabei ist.

Ich hoffe, von dir noch mal zu hören und du so begeistert dabei bleibst.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
17.07.2017 | 18:37 Uhr
zu Kapitel 84
Hallo Nayfe,
ich verfolge Deine Geschichte ausgesprochen gerne.
Mit Jenna und ihrer Familie hast Du ungewöhnlich ausgefeilte OCs hinzugefügt. Das ist deshalb so interessant, weil dadurch die Handlung viel stärker beeinflußt wird. Und vorhandenen Seriencharakteren hast Du z. T. noch viel mehr Tiefe und Geschichte gegeben wie z.B. Martinez.

Auf den Neustart jetzt mit ihrer Familie, wo die Suchphase vorbei ist und zur Zeit auch allgemein Frieden herrscht, bin ich sehr gespannt.
Die Dreiecksfreundschaft Jenna, Keith und Daryl wird sicher ein emotionaler Eiertanz. Mich würde auch interessieren, wie Mary und Paul Jennas Freundschaft mit dem Jäger empfinden. Ein neuer Spieleonkel wird Daryl sicher nicht, oder? (Kann mir Daryl nicht vorstellen, wie er abends bei Bier und Monopoly eine "Schlossallee kauft".)

Auch nicht ganz ohne Schwierigkeiten denke ich mir die Führungsstrukturen. Rick (+Maggie?) im Gefängnis und Martinez in Woodbury haben ja jetzt mit Jenna und Keith echte Alphatiere in der Bevölkerung, die ihnen eigentlich als Anführer mit ihrer militärischen Struktur überlegen sein müssten. Sayid und Kenneth sind von der Persönlichkeitsstruktur auch nicht nur Mitläufer.
Wie sich das entwickelt, hängt wahrscheinlich von der weiteren Handlung ab: Wenn der Gouverneur wieder in den Krieg zieht, werden die Militärs sicher dominanter. Interessant wäre aber auch, inwieweit die "zivilen" Köpfe Rick, Maggie, Daryl, Carol in Friedenszeiten vielleicht doch andere Skills und überraschende Lösungsideen einsetzen können. In zwischenmenschlichen Bereichen und gemischten familiären Gruppen ist militärisches Handeln oft eher ein Problem - schließlich soll es auch noch ein menschliches Leben geben und nicht nur Gehorsam und strikte Rationalität. Auch wenn letzteres in der Apokalypse recht gefragt ist.

Würden Mary und Carl nicht ein Teenagerpaar abgeben, bei dem dann Jenna und Rick vielleicht auch mit unterschiedlichen Erziehungsinteressen aufeinandertreffen?

Und wenn nun gerade etwas Frieden und Langeweile ansteht, wäre ja doch Zeit, die zwischenmenschlichen Kontaktverwirrungen von Bonnie und Clyde auszuleuchten. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Beiden in so einer engen Gemeinschaft durchaus Gesprächs- und Spekulationsgegenstand sind und vielleicht auch mal ein wenig von den Kupplern Carol oder Glenn manipuliert werden???

Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Bitte schnell weitermachen ;-)
Freu mich auf die Fortsetzung
Lieber Gruß
Sommerfrische

Antwort von Nayfe am 24.07.2017 | 19:42:58 Uhr
Hallo Sommerfrische,

vielen lieben Dank für deine Review.

Es bedeutet mir immer sehr viel, wenn ich derartige Rückmeldungen bekomme - egal ob positiv oder negativ.
Ich wollte TWD etwas Anderes erschaffen oder besser gesagt, nicht zwingend alles nacherzählen, denn wir kennen alle die Geschichte und ich bin eher jemand, der gerne neue Geschichten einflechtet und deinem Kommentar entnehme ich, dass mir das auch gelungen ist ;)
Bei vielen Seriencharakteren wollte ich zudem mehr Tiefe, weshalb ich mir eigens für Woodbury und den Gouverneur die Bücher von TWD gekauft habe, weil dort über den Ort wesentlich mehr drinsteht und bestimmte Charaktere mehr beleuchtet werden.
Das hat mir gefallen und mich dazu gebracht, dass z.B Martinez an Bedeutung gewonnen hat, weil ich intensiv überlegt habe, wofür dieser Mann noch kämpfen könnte und was seine Ziele in einer eher ziellosen Welt sind.
Er hatte Frau und Kinder, deshalb entschied ich mich, dass Keith, Mary und Paul einen gewissen Einfluss auf ihn ausüben, sodass am Ende Martinez der Anführer von Woodbury ist.

Der Neustart mit Jennas Familie wird alles andere als reibungslos und Frieden ist immer relativ zu sehen - eher die Ruhe vor dem Sturm.
Ich würde es nicht zwingend als Dreiecksfreundschaft bezeichnen, da Daryl und Keith nur in Jenna einen gemeinsamen Nenner finden und gerade arbeite ich an weiteren Szenen, welche das genauer beleuchten sollen.
Mary und Paul werden für sich selbst entscheiden müssen, was sie gutheißen sollen und der würdigere Monopoly-Gegner ist immer noch Martinez ;)
Das Auftauchen von Jennas Familie wirft Fragen auf und die ehemalige Jagdgemeinschaft ruht vorerst aus Respekt, schließlich hat Jenna ihre Familie über einen langen Zeitraum gesucht und sich ein bisschen Zeit mit ihnen verdient.

Führungsstrukturen sind ein wichtiger Punkt und werden noch stärker an Bedeutung gewinnen, wenn der Sturm losbricht - egal in welcher Form.
Wie stark die "Alphatiere" sich einmischen und welche Rollen Sayid und Kenneth noch spielen werden, verrate ich vorerst nicht ^^
Die Fähigkeiten der zivilen Kräfte werden sich noch weiter entwickeln, allerdings halte ich mich da grob auch weiterhin an TWD selbst.
Ja, militärisches Handeln ist nicht immer gefragt, wenn es um die zwischenmenschliche Ebene geht und nicht jeder der Charaktere ist zu dieser Ebene fähig.
Chaos gibt es noch früh genug ^^

Mary und Carl.
Daran hatte ich vorerst noch keinen Gedanken verschwendet, auch im Hinblick auf Edith und Carls allgemeiner Entwicklung.
Rick und Jenna gehen in der Erziehung unterschiedliche Wege, was im Gefängnis nicht nur Carol aufgefallen ist.
Danke, für diesen Gedanken ^^ ich werde ihn mir durch den Kopf gehen lassen und mich irgendwann entscheiden, was daraus wird.

Die zwischenmenschlichten Kontaktverwirrungen - eine interessante Formulierung.
Gesprächs- und Spekulationsgegenstand mit Sicherheit ^^ in wie weit sich Daryl und Jenna daran stören, wird sich noch zeigen.
Aktuell sind die Jagdgefährten etwas auf Abstand, aber ihre Gefährtenschaft besteht fort. Was sich darauf entwickelt und in wie weit Carol und Glenn eingreifen, bleibt noch offen.

Ich gebe mir Mühe, nach der Prüfungsphase etwas mehr Zeit hier zu investieren ;)
Freue mich, auch weiterhin von dir zu hören.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
27.04.2017 | 19:33 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo nayfe! :-*

Tolles Kapitel. Ich finde dieses Kapitel schön weil man noch etwas mehr von der Gruppe aus dem Einkaufszentrum erfährt und es ist gut das du die Gruppen sich immer besser kennenlernen lässt.

Freue mich richtig auf dein neues kapitel und ich freue, mich wenn du noch mal von Jeremiah und dem Gouverneur schreibst!

LG Louisa Salvatore

Antwort von Nayfe am 17.05.2017 | 23:21:23 Uhr
Hallo Louisa Salvatore,

vielen lieben Dank für deine Review!

Ja, bald kommt auch wieder etwas von Jeremiah und dem Gouverneur.
Die Gruppe im Einkaufszentrum wird ihren Abschluss finden, sodass ich mich nun stärker wieder den "Erleuchteten" widmen kann.
Staffel 4 ist für mich ein großes Projekt, denn viele sehen sie als Übergangsstaffel, deswegen wollte und konnte ich noch ein bisschen mehr von mir bringen.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
25.04.2017 | 10:20 Uhr
zu Kapitel 80
Hey Nayfe,

April, April, der macht, was er will...
Wie war!
Es war bislang ein sehr anstrengender Monat und deshalb hatte ich die nicht Zeit dein neues Kapitel zu lesen, die es verdient hat!
Jetzt geht es aber los...

Als Jenna auf Daryl getroffen ist, hatte ich die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht ;-)
Und dann lässt du die Situation noch so "unerwartet intim" werden :-))))
Bei deinem Hinweis, das beide nicht gerade nach Veilchen duften, musste ich lachen.

Das Sasha Jennas Rüge verletzt, ist schon klar. Aber es sollte ihr auf aufzeigen, das sie zwar aufmerksam war,
aber eben noch nicht perfekt. Sasha könnte viel von Jenna lernen.
Im Gegensatz sollte Jenna auch nicht voraussetzen, das alle so gut sind, wie sie, Daryl oder Keith.
Sie sollte Sasha lieber Tipps geben und ermutigen.

So so, Cooper wurde also ermordet. Wer könnte es gewesen sein? Bennet?
Ist er das lange "um den heißen Brei schleichen" leid und hat mit Coopers Tod die Karten neu gemischt?
Na, ich bin ja gespannt, wie Sayid und Kenneth Robert Coopers Mörder finden wollen,
wenn die ganze Gemeinschaft ja offenbar zerbricht. Sie werden doch nur auf Widerstandt stoßen.
Ebenso werden die Einwohner des Einkaufszentrums darauf pochen, das jemand die Führung übernimmt.

Ich hoffe, du hast die Zeit und Muse bald weiterzuschreiben!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 27.04.2017 | 11:39:43 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review.
Ja, den April möchte ich am liebsten samt dem März aus meinem Kalender am liebsten streichen.
Bis vor zwei Wochen habe ich noch an meiner Hausarbeit gesessen und mir danach erst einmal eine Woche Auszeit gegönnt.

Jennas Rückkehr hat man sich mit Sicherheit ein bisschen anders vorgestellt, doch ich wollte beide Jagdgefährten so aufeinanderprallen lassen, wie sie es bei ihrer aller ersten Begegnung gewesen ist.
Unvorbereitet und kampfbereit.
Eigens habe ich mir dafür noch einmal die gesamte zweite Staffel durchgelesen und auch ihre Prügelei, sowie mehrer Szenen aus der dritten Staffel, in denen sie gelegentlich zusammengearbeitet haben.
Es war mir wichtig, ein interessantes, lustiges und wie du es nennst "intimes" Zusammentreffen darzustellen und ich habe lange daran gefeilt, wie das ablaufen kann.
Keiner von beiden würde freiwillig auf den anderen zurennen und ihn umarmen; Daryl macht das bei Carol, aber ich denke nicht, dass er das bei Jenna tun würde und die Soldatin auch nicht bei ihm, also musste etwas anderes her.
Etwas, das beide in gewisser Weise überrascht, sie aber dennoch irgendwie akzeptieren.
Sollte allerdings auch ein bisschen lustig sein ^^

Jenna und Sasha setzen ihre "spezielle" Bekanntschaft fort.
Sasha kennt die Soldatin nur von ihrer ersten Begegnung im Gefängnis und dort hat Jenna die "Gäste" auch nicht mit Samthandschuhen angepackt.
Sie war aufmerksam und selbstredend hat sie ihre Arbeit gut gemacht, allerdings ist das Verhältnis der beiden ein wenig belastet.
Sasha ist nicht nachtragend, aber sie kann den kalten Schauer auf ihrem Rücken nicht leugnen, den Jenna bei ihr beständig hinterlässt, was in einem späteren Kapitel noch zu Gesprächsstoff führen wird.
Was die Soldatin anbelangt; sie war schon früher zu Rick und seinen Leuten so, wenn sie nicht wusste, was sie mit Menschen wie Sasha anfangen sollte.
Jenna testet Sashas Grenzen aus, aber dazu später mehr.

Das Rätselraten um den Mörder konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Tatsächlich habe ich auch lange überlegt, wer die Lunte am Pulverfass durch Robert Coopers Tod angezündet hat.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mir die Gründe und das Motiv auszudenken ;)
Die Gemeinschaft ist gespalten und sich nicht einig, wie es weitergehen soll.
Der Widerstand will Sayid, der wiederum will den Widerstand nicht und sieht sich für Robert Cooper verantwortlich, während Brandon Bennett seine Messer schärft und sich auf einen Kampf vorbereitet und der Iraker ganz oben auf seine Abschussliste steht.
Es kann nur heiter werden ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
13.03.2017 | 10:48 Uhr
zu Kapitel 79
Hey Nayfe,

es ist bestimmt sehr frustrierend, wenn man eigentlich mehr kreativ schreiben möchte,
aber natürlich vorerst die wichtigen Uni-Sachen erledigen muss.
Keine Sorge, solange du hier überhaupt weitermachst, ist alles gut ;-)

Nun zu diesem Kapitel (wie immer reviewe ich parallel zum Lesen):
Hoppla, da hätte Daryl beinahe Keith für immer die Luft abgedrückt.
Ein Glück sind die Wachen aus Woodbury dabei, die ihn - auch mit Bart - gut erkennen.

Ich weiß nicht, wieso, aber ich habe plötzlich ein ganz mulmiges Gefühl in der Magengegend.
Diese geplante Flucht wird nicht reibungslos ablaufen. Und dann eben noch dieser Satz von Jenna an Keith:
"Bleibt am Leben."
Das wird eine verdammt enge Kiste für Jenna und ihre Lieben...

Und jetzt ist Robert Cooper auch noch tot. Wurde er umgebracht?
Hat er sich jetzt doch das Leben genommen?

Die Situation ist gerade zum Zerreißen gespannt.
Einziger Lichtblick für mich ist im Moment, das Daryl mit den anderen zur rechten Zeit aufgetaucht sind
und das Keith und Jenna das wissen. So haben sie noch etwas Unterstützung von Außen.

Ich freue mich tierisch auf da nächste Kapitel!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 24.03.2017 | 15:36:39 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review!

Der Spagat zwischen Studium und Freizeit ist immer eine Sache für sich und bei Hausarbeiten ist das alles nicht so einfach.
Mir liegt Kreativität besser als stures Abschreiben von Meinungen und Theorien von Menschen, die sie mal diskutiert und aufgeschrieben haben.
Es ist wie ein Korsett und nichts davon ist von einem selbst.
Klausuren sind mir da noch lieber.

Doch nun zum Kapitel:
Ja, Daryl und Keith hatten eine erste interessante Begegnung und nur wegen Barry Sadler kann Keith jetzt noch atmen.
Deswegen wollte ich Woodbury auch dabei haben ;)
Keith ist ein sehr markanter Kerl und er war schon öfter damals mal länger draußen und wenn einer ihn so kennt, dann Woodbury.
Zudem wäre es ungklug, eine potentielle Informationsquelle zu töten und das hat somit Barry Sadler auch verhindert.
Wer weiß schon, was Informationn einem bringen?

Das Gespräch zwischen Keith und Jenna macht zudem deutlich, dass ihre Freundschaft zwr noch da ist, aber Keith das Vertrauen in andere Menschen gänzlich fehlt.
Normalerweise wären die Rollen anders verteilt, zudem quälen Keith immer noch seine Schuldgefühle, dass er nie auch nur nach Jenna gesucht hat.
Nach zwei Jahren Apolkalypse und den Erfahrungen mit mir und meiner Art zu schreiben, liegst du verdammt richtig.
Dein mulmiges Gefühl ist berechtigt.
Es wird eine enge Kiste und aktuell schreibe ich genau an diesem Kapitel.

Robert Cooper ist tot.
Der Mann, welcher noch mit seiner Existenz beide Seiten davon oberflächlich abgehalten hat, einander zu bekämpfen.
Sayid und Kenneth wollten diesen bevorstehenden Krieg aufhalten und haben sich dabei verzettelt.
Was und wie und warum...das erfährst du/ihr im nächsten Kapitel.
Man könnte sagen, dass der Kampf um den Thron des Anführers eröffnet ist, doch mehr verrate ich vorerst nicht ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
07.03.2017 | 11:05 Uhr
zu Kapitel 79
Es hat ein wenig gedauert genug Zeit zum lesen frei zu bekommen aber es hat sich gelohnt mach weiter so und meine vorherige Frage ist Ernst gemeint

Antwort von Nayfe am 19.03.2017 | 20:09:23 Uhr
Hallo Finus,

vielen lieben Dank auch für diese zweite Review.

Meine Antwort kommt leider ein bisschen spät, aber der Spagat zwischen Kreativem und Fachlichem ist derzeit schwer unter einen Hut zu packen.
Ich freue mich auf jeden Fall wieder, wenn ich ein bisschen mehr kreativ schreiben kann ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
05.03.2017 | 15:53 Uhr
zu Kapitel 79
Nayfe,

ich muss jetzt wirklich mal eine Review schreiben ^^ Ich lese deine Geschichte seit Anfang an gebannt mit und bin wirklich begeistert. Nicht nur dass mir dein OC Jenna Walker so gut gefällt, da sie einfach viele Eigenschaften enthält die ich für erstrebenswert erachte, sondern auch die Art wie du mit den Charakteren umgehst. Du hast deinen OC nicht einfach 'reingeworfen' in die Geschichte, sondern seine bzw. ihre Geschichte erzählt. Auch ihre Waffenwahl wäre exakt meine eigene gewesen.

Wirklich großes Lob an dich, deinen Schreibstil und deine Geschichte im Allgemeinen

Lg

Karretniss

Antwort von Nayfe am 13.03.2017 | 09:24:19 Uhr
Hallo Karretniss,

vielen lieben Dank für deine Review!

Es ist immer wieder schön von einem Erstleser zu hören oder generell von einem Leser eine Rückmeldung zu bekommen ;)

Ich wollte einen Charakter haben, den es mir auf diese Weise noch nicht unbedingt in TWD gibt oder zumindest noch nicht zu diesem Zeitpunkt und nachdem ich die KAtegorie hier quasi ausgelesen hatte, kamen mir komplett eigene Ideen, selbst wenn ich nie eine Fanfiktion mehr schreiben wollte und schon gar nicht zu TWD, doch diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen.
Zudem ist es ein OC, was bei einigen Lesern aufgrund von eventuellen Gefahren in die eine oder die andere Richtung nicht so gut ankommt, daher war die Balance sehr wichtig und sie ist es mir noch.
Der OC sollte eine eigene Stimme haben und nicht nur Mitläufer sein, daher lag mein Augenmerk auch bevorzugt auf einer eigenen Geschichte, also Jenna Walkers Geschichte. In der Serie wird Ricks Geschichte erzählt, also brauchte ich einen fundierten und guten Hintergrund meines OC und etwas, wofür sie kämpft und das nicht erst seit gestern.
Die Idee mit zwei Geschwisterkindern, einem etwas komplizierten und nicht vollständig vorhandenen Familienleben wurde durch bestimmte Filme/Bücher beeinflusst und nicht zuletzt durch Tribute von Panem und George R. R. Martin mit seinem Lied von Eis und Feuer.
Jeder hat etwas, das ihn antreibt und wenn nicht, dann findet er es mit Sicherheit in einem der dunkelsten Momente, in denen das Leben an ihm vorüberzieht.
Irgendetwas treibt uns alle an und bei meinem Charakter sind es ihre Geschwister und ihre Männer.
Doch was passiert, wenn einem das, was man am meisten liebt, genommen wird?
Was wird dann aus diesem Menschen?
All diese und noch mehr Fragen stelle ich mir immer noch, sobald ich zu schreiben beginne und sogar meine eigenen Charaktere (Gruppe im Einkaufszentrum oder bei Jeremiahs Gruppe) erschaffe oder weiterentwickele - wie Caesar Martinez.

Vielen lieben Dank für dein Lob!
Es freut mich, dass sie dir gefällt und du schon so lange dabei bist ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
05.03.2017 | 14:17 Uhr
zu Kapitel 79
Bevor ich jetzt lese Danke das du weiter machst trotz Unistress und nur so am Rande ich kann noch nix versprechen aber hättest du was dagegen wenn man deine Geschichte zum Hörbuch auf auf YouTube vorliest so richtig mit Rollenverteilung?

Antwort von Nayfe am 13.03.2017 | 08:50:11 Uhr
Hallo Finus,

vielen lieben Dank für deine Review und deinen Zuspruch.
Es ist immer ein bisschen ärgerlich, wenn ich nicht zum Schreiben komme, aber meine Priorität liegt aktuell auf meinem Studium, weil sich viel geändert hat und bald zu Ende geht.

Der Vorschlag klingt nach einer guten Idee, aber jemand muss das Drehbuch schreiben, die Personen casten und das aufziehen und ich habe dafür wenig Zeit.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
24.01.2017 | 14:30 Uhr
zu Kapitel 78
Hey,

nächstes Kapitel... ;-)

Mh, ich bin mal gespannt, ob du später noch auflöst, ob bei dir Bob Stookey der Bob aus der Serie (jung, leichtes Alkoholproblem, kurze Liaison mit Sasha)
oder der Bob aus den Comics/Büchern ist (älter, ziemlich versoffen).

Oha, sollte der Besorgungstrupp tatsächlich in die Nähe des Einkaufszentrums kommen, in dem Keith, Jenna, Mary und Paul sind?
Du hast zwar immer gute Beschreibungen, wo die jeweiligen Standorte sind, an denen die Handlung gerade spielt, aber ich hab´s schon wieder vergessen ;-)
Ich kann sowohl Daryls Standpunkt, als auch Barrys verstehen. Aufgeben und beim kleinsten Anzeichen von anderen Menschen umdrehen ist in diesen
Zeiten am sichersten, aber auch feige und auf Dauer bringt es nichts. Früher oder später müssen sie sich mit weiteren Gruppen auseinandersetzen.

Wohooo!
Es ist DAS Einkaufszentrum!
Nun, Jenna werden sie durch Beobachten wohl kaum entdecken, aber vielleicht Keith und die Kids.
Ein Glück sind in der Gruppe aus Woodbury welche dabei, die sie erkennen können.
Jetzt machst du es echt spannend!
Werden Jenna und Co. die Dinge im Einkaufszentrum alleine lösen können, oder müssen Daryl, Glenn und die anderen eingreifen?

Und jetzt sooooo lange warten!

Bis dann,

Bibo

Antwort von Nayfe am 04.03.2017 | 21:19:57 Uhr
Hallo Bibo,

es hat etwas länger gedauert, aber nun folgt meine Antwort ; )

was Bob Stookey angeht, so werde ich aus beiden mir einen gute Mischung zimmern, denn ich fand sowohl den Bob aus den Büchern als auch aus der Serie sehr interessant.
Er wird sein Alkoholproblem haben, auf welches ich bereits am Rande immer öfter Bezug genommen habe.

Ja, der Besorgungstrupp ist in der Nähe des Einkaufszentrum.
Zunächst hatte ich mit ihnen andere Ideen, doch dann dachte ich mir, wieso sie nicht zum Einkaufszentrum schicken, wo Keith, Jenna, Mary und Paul sind.
Natürlich wollte ich zunächst nicht genau verraten, wo sie sind, deshalb sind die Beschreibungen ein bisschen undurchsichtig.
Beide Standpunkte sind durchaus vertretbar, allerdings würde ich eher die Nähe von größeren Menschenansammlungen vermeiden.
Der Gruppe im Einkaufszentrum läuft man besser nicht über den Weg, doch hier bezieht sich die Vorsicht eher darauf, dass niemand weiß, wie viele Menschen sie gegen sich haben.

Es wird, denke ich, eine Ecke anders ;) und dennoch irgendwie doch ähnlich ^^
Mal sehen, was mir dazu einfällt und ich hoffe, dass ich wieder regelmäßiger zum Schreiben komme; war sehr viel los in den letzten Wochen.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
24.01.2017 | 10:11 Uhr
zu Kapitel 77
Hey Nayfe!

Glückwunsch zum knacken der 30.000er-Marke! ;-)
Auf die nächsten 30.000!

So, da du gleich mal angekündigt hast, das in diesem Kapitel der Gebrauch von Taschentüchern sehr wahrscheinlich ist,
habe ich mir gleich welche bereit gelegt. Ich werde auch wie gewohnt gleich parallel zum Lesen reviewen.
Auf geht´s...

Das Mary und Paul nicht einfach warten können, bis sie endlich "offiziell" zu Jenna können, ist doch klar, wie Kloßbrühe.
Das muss Keith doch auch klar sein. Gerade weil Mary Jenna so ähnlich ist.
Aber vielleicht will er einfach glauben, das alle so läuft, wie geplant.

He he, jedes Mal, wenn du das Einkaufszentrum bescheibst, habe ich das von DAWN OF THE DEAD vor Augen.
Vor allem jetzt noch der Springbrunnen ... ;-)

Hach ja, das Wiedersehen war wirklich sehr schön und emotional.
Aber da klopft leise immer noch die Bedrohung durch Sayid und Cooper im Hinterkopf.
Werden die vier es ALLE aus dem Einkaufszentrum und zurück zum Gefängnis und Woodbury schaffen?

Robert Cooper erinnert in seiner tiefen Trauer um seine geschändete und getötete Frau sehr dem Governor.
Er zieht sich allerdings mehr zurück und lässt andere für ihn die Drecksarbeit machen. Jedenfalls mehr als Brian Heriot.
Wenn man so seine Geschichte hört, fühlt man mit ihm. Und hier erinnert er auch auch Rick, als Lori gestorben ist.
Aber dennoch ist es nicht gut, wenn man weiterhin an seiner "Machtstellung" festhält.
Rick hatte damals Hershel, der im dazu geraten hat eine "Auszeit" zu nehmen.
Robert Cooper hat hier einfach das "Pech", das seine Leute, die die Führung für ihn übernehmen,
leider nicht so nett sind, wie Hershal und Co.

So, mal sehen, ob ich das nächste Kapitel heute auch noch schaffe...

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 04.03.2017 | 21:38:32 Uhr
Hallo Bibo ;)

da ist mir beim Scrollen doch ein kleiner Fehler unterlaufen und ich habe diese Review übersehen.
Das tut mir leid.

Also, Mary und Paul kommen nach ihrer Schwester, schließlich muss irgendeine Eigenschaft der Familie Walker zugrunde liegen und dieses Mal ist es Neugier bzw. der Wunsch, wieder vereint zu sein.
Ein bisschen ist es eine kleine Homage an "Dawn of the Dead" ;) und auch Telltale Games Walking Dead Season 2 und ein bisschen mein elends langes Suchen nach einem Einkaufszentrum am Highway 75, Georgia.
Keith denkt gerade nicht so darüber nach, weil er andere Probleme hat.
Jenna ist aufgetaucht, was sein Leben wieder verändert und auch Sayid sitzt dem Lt. Commander im Nacken.
Alles nicht so einfach.

Für das Wiedersehen haben stellvertretend Jon Schnee und seine Schwester Sansa Stark oft ihre Wiedersehensszene spielen müssen, weil ich von dieser Szene so unglaublich angetan war und sie auf diese Weise huldigen wollte.
Mary, Jenna und Paul sind wieder vereint und ich denke, so etwas kann man nur schwer in Worte fassen, wenn man seine Familie nach einer Odyssee wiedersieht ;)
Dennoch schwebt die gefährliche Spaltung der Gruppe über diesem Wiedersehen und in wie weit dies Auswirkungen auf die Familie und alle anderen hat, werde ich erst einmal nicht verraten.

Robert Cooper vereint gleichsam den Gouverneur und Rick miteinander.
Das Problem liegt hier, dass niemand sich auch nur wirklich traut, ihm die Position des Anführers zu entziehen und er in seinem Strudel aus Trauer gefangen ist.
Er sollte das Pendant zum Gouverneur und Rick darstellen, die sich gerettet oder nicht mehr gerettet haben und Robert Cooper wird dieser Rolle nicht mehr entkommen.
Nur sein Leben hält die anderen von einer Art Bürgerkrieg ab und er ist nicht wie Rick, sondern verinnertlicht mehr Charakterzüge des Gouverneurs in sich.
Ich werde an einer späteren Stelle erwähnen, dass es durchaus Versuche gegeben hat, Robert wieder auf die Beine zu kriegen, sie jedoch alle gescheitert sind und die Gruppe nun mit einem Anführer leben muss, der sich daraus nicht mehr selbst befreien kann.
Robert Cooper als tragische Figur.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
16.01.2017 | 16:12 Uhr
zu Kapitel 76
Hey Nayfe,

jippie, ein neues Kapitel.
Och, nun sind es wieder 50 Favoriten!
Es ist schade, das eine solche Bewertung nach Löschung eines Accounts flöten geht,
aber vielleicht können die Admins da ja was dran drehen.
Jedenfalls hast du so viele - verdiente! - Favo-Einträge, das du dich nicht beschweren kannst ;-)

Nun aber zu deinem neuen Kapitel:

Das Brian sich nicht so schnell wie gedacht an Jeremiah heranschmeißen kann, war klar.
Der Prediger hat nicht aufgrund seiner netten blonden Haare so viele Anhänger, die ihm treu ergeben sind.
Es ist ungemein spannend, wie der Governeur versucht den Prediger zu manipulieren und ich bin
gespannt, ob und wie im das gelingt :-)

Sehr interessant, das Sayid Jenna mit in das Einkaufszentrum genommen hat.
Zwar versteckt, aber immerhin. Sehr gefährlich für Keith und für Jenna.
Sayid konnte ja immer noch behaupten, er hätte von nichts gewusst.
Ich hoffe doch sehr, das Keith mit Kenneth jemanden hat, der eher auf seiner
und somit auch auf Jennas Seite steht. Und natürlich zum Wohle von Mary und Paul handelt.
Obwohl Kenneth ja Sayid engster Vertrauter ist, schätze ich ihn nicht so manipulativ und
auf den eigenen Vorteilt eingestellt ein, wie seinen irakischen Kumpel.

Na, das ist doch mal eine Information! Sayid will eigentlich gar nicht Anführer werden?
Vielleicht geht es ihm tatsächlich nur darum, das Cooper und Brandon weg müssen.
Aber was dann?
Die derzeitige Situation in dem Einkaufszentrum wird sich über kurz oder lang in
einem Gewaltausbruch entladen. Ob Sayid das will oder nicht.
Auch sein Plan Jenna für die "Drecksarbeit" zu missbrauchen, wird definitiv nicht klappen.
Das ist wohl der feigste Weg, den ich je gehört habe!

Mary hat Sayid durchschaut!
Paul macht mir Sorgen. Auch wenn er weiterhin fest an die Ehrlichkeit in dieser kleinen
Familie glaubt, so ist es doch schlecht, das er dazu tendiert, seine Gefühle zu verschließen
und eine Mauer um sich zu bauen. Jenna hat dies auch getan, aber sie hat dies im Laufe der Jahre getan
und es war sicherlich ein Schutz für sie beim Militär. Aber sie konnte ihre Gefühle im Einsatz
für die richtigen Zwecke einsetzen, Paul hat so ein Ventil nicht.

An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, das ich hoffe, das du Jenna (und Familie) hoffentlich
bald wieder zurück zu Rick und Co. bringst. Mir fehlen die uns so bekannten Charaktere ;-)

Bis zum nächsten Kapitel!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 19.01.2017 | 17:37:56 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review!

Ja, es sind wieder 50 Empfehlungen.
Ich war ein wenig traurig, als davon eine verschwand und ich mir das nicht erklären konnte.
Alles ist für mich wichtig, ich beschwere mich über nichts und freue mich, dass ich hiermit etwas geschaffen habe, dass so viele interessant und empfehlenswert finden.
Jede Empfehlung und jeder weitere Favoriteneintrag ist für mich die beste Beloohnung und der Beweis für meine akribische Arbeit, den roten Faden beizubehalten.
Es ist der einzige Lohn, den ein Autor erhält und ganz gleich, wie viele ich schon habe und wie viele noch kommen werden - nehme ich jetzt einmal an - ich sitze jedes Mal davor und bin immer noch so sprachlos wie beim ersten Mal.
Einfach unglaublich.

Zu Brian und Jeremiah:
Richtig, der Prediger ist nicht wegen seinen blonden Haaren so beliebt, sondern weil er die Fäähigkeit besitzt, Menschen für seine Sache zu begeistern.
Im kommenden Kapitel werdet ihr mehr über die recht interessante Vergangenheit des Priesters erfahren und wie er dazu gekommen ist, überhaupt Priester zu werden.
Jeremiah versteht die Menschen, wenn man so möchte und von Brian Heriot alias dem Gouverneur ist er nicht sonderlich überzeugt und möchte sich auch in nichts verwickeln lassen.
An ihm wird der gute Gouverneur noch zu knabbern haben ;)

Zum Einkaufszentrum:
Jenna ist nun dort und wird von Sayid versteckt, um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Den Iraker grundsätzlich als intrigant hinzustellen, behalte ich mir dann doch vor, denn noch ist nicht genug über seine Motive bekannt.
Fakt ist, dass er kein Anführer sein möchte und dazu werde ich euch auch noch Informationen geben.
Sayids Bestreben liegt mehr darin, ein Auskommen beider Parteien zu finden und sich nicht in eine Rolle reindrängen zu lassen, die einem nicht gefällt, doch dazu später.

Mary und Paul werden im kommenden Kapitel eine zentrale Rolle spielen und wenn jemand Taschentücher hat, sollte er sie definitiv herausholen.
Paul war am Anfang der träumerische, etwas ängstliche Junge im Alter von 10 Jahren. Er musste binnen weniger Augenblicke den Tod seiner Schwester akzeptieren und sich in einer Welt voller Untoter zurechtfinden, die beinahe Mary gebissen hätten und diese wurde dann auch fast von ein paar üblen Typen vergewaltigt.
Er ist einer der Charaktere, der wohl die stärkste, aber auch traurigste Veränderung durchlebt, denn ein Träumer überlebt in einer Welt wie dieser nicht lange und der Junge versucht, in dieser Welt seinen Platz mit 11 Jahren zu finden, was seiner älteren Schwester Mary ein bisschen leichter fällt.
Paul weiß noch nicht, wie er sich am besten schützen soll.

Ich bin aktuell, was Rick und Co. anbelangt auf einem guten Weg ;) keine Bange, ich lasse die nicht außen vor, brauche aber noch ein bisschen Zeit.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
30.12.2016 | 17:12 Uhr
zu Kapitel 75
Hey Nayfe,

ich entschuldige mich ebenso bei dir, das dieses Review so lange auf sich warten ließ.
Tja, was soll ich sagen: Vorweihnachtszeit und dann die Feiertage!
Es ist schön, aber auch, wenn es wieder vorbei ist.
Jetzt steht bald schon der Jahreswechsel an und ich habe mir fest vorgenommen,
dieses Kapitel noch in diesem Jahr zu lesen und ein Review zu schreiben.
Wie du liest, kann ich es einhalten ;-)

Also, wie immer: ich lese und schreibe dann gleich meine Gedanken und meine
Meinung dazu auf!

An dieser Stelle möchte ich nochmal zum Ausdruck bringen, das ich es fantastisch finde,
wie du immer wieder in gewissen Situationen eine Rückblende in die Vergangenheit baust.
Es ist immer passig und wirkt niemals wie ein Lückenfüller oder etwas Ähnliches.
Es sind wichtige, kleine Details, die uns die einzelnen Personen besser greifen lassen.
Wenn wir etwas über ihre Vergangenheit erfahren und wissen warum manche Dinge so sind,
wie sie sind, so verstehen wir das Handeln deiner Protagonisten und fühlen uns ihnen sehr nahe.
Großes Kompliment!
Auch natürlich sind deine kleinen, aber sehr genau recherchierten Details zu den ganzen
verschiedenen Einheiten der USA, z.B. den Marines oder den Special Forces, immer genau
richtig platziert und führen uns immer tiefer in diese für sich eigenständige Welt.

He he, hier hat mal wieder das kleine Fehlerteufelchen zugeschlagen ;-)
>>> „Jenna, Waffe runter!“, befahl Keith im strengen Befehlston, denn Sayid war seine einzige Rückfahrkarte zu Mary und Paul und Keith konnte sehen, „wenn... <<<
Das Keith sehen konnte, passt hier irgendwie nicht hin.

Ich bin wirklich gespannt darauf, welche Lösung Keith und Jenna für ihr kleines Problem finden.
Vielleicht hat aber auch Sayid etwas auf Lager.
Er ist nicht dumm und weiß, das Jenna nicht davon abzubringen ist, ihre Geschwister wiederzusehen.
Vielleicht kann er das irgendwie mit seiner Machtübernahme kombinieren...

Tja, nun weiß ich immer noch nicht ganz genau, was Sayid eigentlich von Jenna will.
Sie soll dafür sorgen, das Robert Cooper am Leben bleibt, aber wozu?
Was soll davor geschehen? Was soll jetzt überhaupt geschehen?

Auf zu Martinez:
Und wieder ein Fehler (ich bin richtig nett heute):
>>> ...Vermutung bezüglich der Menschen richtig lag, stand sie in dieser Sache eindeutig hinter Jenna stand – niemand sollte dies hier zerstören. <<<
Hier ist das Wörtchen "stand" einmal zu viel vorhanden ;-)

Das Jenna Maggie als stellvertretende Kriegsstrategin ausgewählt hat, zeigt, das sie weiß,
welch ein Potential in der jungen Frau steckt. Das freut mich.
Denn auch wenn ich Hershel durch seine gutmütige Art äußerst sympatisch ist,
so hat die Soldatin wohl leider Recht, was die Unberechenbarkeit der Menschheit angeht.
Vorsicht ist geboten!

Das Daryl und Carol Jennas "Verschwinden" am tiefsten getroffen hat, war klar.
Die drei schweißt ihre gemeinsam erlebte Geschichte zusammen.
Das gilt natürlich auch für Rick und Maggie. Jenna hat durch ihre Art fast jeden
der Gruppe dazu gebracht, das zu erkennen, was er oder sie ist und was sie oder er
zu leisten vermag. Im Umkehrschluss hat die Gruppe natürlich auch auf Jenna abgefärbt ;-)

Keine Nachricht von Jenna seit Monaten...
Tja, anrufen ist nicht, ebenso wie eine Postkarte zu schreiben.
Brieftauben wären einen Option, aber da hat sich wohl noch keiner mit beschäftigt ;-)
Nein, im Ernst. Es wird, wenn die Tour zum Highway 75 losgeht, sicherlich einigen Knatsch
zwischen diesem Barry und Daryl geben.
Auch wenn Daryl sich im Laufe der Zeit geändert hat und nun vollends in die Gruppe integriert ist,
so sehe ich in ihm weiterhin den "einsamen Wolf". Es gibt wenige Ausnahmen, die Daryl langfristig
und ständig um sich herum ertragen kann, aber ich glaube, das er immer noch ein starkes Bedürfnis
nach etwas Ruhe und vielleicht auch manchmal nach etwas Einsamkeit hat.
Nun, wir werden sehen...

Ricks Überlegungen sind gut. Sicherlich hat er - wie viele andere auch - in den letzten Monaten viel
durchgemacht und hat durchaus auch das Anrecht auf "Urlaub".
Aber wie er schon richtig erkannt hat. Wenn es zu einer wirklich schlimmen und bedrohlichen Situation
kommen sollte, konnte da ein Rat schnell handeln?
Bedarf es in solch einer Situation nicht doch dann den einen, der klipp und klar sagte, was nun getan werden musste?
Ich denke, das Rick zu diesem Schluss kommen wird und letztendlich seine Rolle als Anführer wieder antreten wird.

Bis zum nächsten Kapitel und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 02.01.2017 | 16:35:15 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review.
Ich hoffe, deine Tage waren dennoch erholsam und du hast das neue Jahr gut eingeläutet ;)
Bei mir kam auch viel dazwischen, hauptsächlich die Uni, aber das wird sich im Februar hoffentlich auszahlen ;)

Das ist ein großes Kompliment.
Ich versuche dadurch, den Kern und den Charakter einer Figur zu erfassen.
Die Vergangenheit ist der Grund, weshalb wir so sind wie wir sind und dahingehend verhält es sich mit Charakteren einer Geschichte nicht anders.
Ein Charakter ohne eine Vergangenheit, die ihn gezeichnet hat, wäre zu oberflächlich und hätte keine Ecken und Kanten und genau diese sind doch so wichtig.
Manche Autoren hier markieren sogenannte "Flashbacks" mit kursiver Schrift oder weisen separat darauf hin; ich bevorzuge den Einbau innerhalb eines Textes, wenn es sich machen lässt und erzähle ein bisschen über die Eriegnisse, die sich in dem Leben zugetragen haben, worüber der Charakter nachdenkt oder erinnert wird.
Ich dachte hier, wenn sich zwei MEnschen wiedertreffen, die jahrelang miteinander in Einsätzen überlebt und in einer Wohngemeinschaft gelebt haben, dann haben sie viele Erinnerungen aneinander, die in diesem Moment ein bisschen im Kopf abgespielt werden und ein paar kleine Anekdoten, die man als Autor hinzufügt, können auch nicht schaden.
Du weißt, dass ich diese kleinen Dinge liebe und meinen Charakteren dadurch die notwendige Tiefe geben möchte.
Wenn ich das schaffe und bei all meinen Lesern dadurch Pluspunkte sammeln kann, ist das etwas, das mich am meisten freut.
Viel Arbeit steckt zudem hinter der Recherche, wenn ich wichtige Dinge zu den Special Forces, Marines und all den anderen Sachen nachschlagen muss, von denen ich als Laie keine Ahnung habe, dennoch muss ich mir dieses Wissen aneignen, damit meine Charaktere authentisch wirken.
Deshalb haben mich die Ereignisse der letzten Wochen auch zu Recht wütend gemacht, doch genug davon.

Fehler sind korrigiert.

Jenna und Keith werden eine Lösung finden, allerdings hat Sayid damit auch etwas zu tun.
Die Lager bei Robert Coopers Gruppe sind gespalten, der Iraker könnte der Anführer des Widerstandes werden und den amtierenden Anführer stürzen, doch mal ehrlich...das wäre zu einfach.
Jenna soll das Leben von Robert Cooper beschützen und Sayid verfolgt damit auch einen gewissen Zweck, der weniger etwas mit seiner nicht vorhandenen Begeisterung für Robert Coopers Führungsstil als mit Loyalität zu tun hat.
Sayid ist ein Charakter, dem du in einer Gasse definitiv nicht nachts begegnen möchtest, aber er hat persönliche Gründe für diese Entscheidung vorzuweisen, die noch erzählt werden müssen. Es tut mir leid, dass ich euch damit noch ein bisschen im Dunklen lassen muss ;)


Die Ratssitzung:

Ich habe mir lang überlegt, wer von all den anwesenden Ratsmitglieder Woodburys und vom Gefängnis die Rolle am besten ausführen könnte und mir fiel dabei Maggie ein.
Dieser Charakter hat Potential und sie ignoriert nicht einfach konsequent alles, was um sie herum ist.
Hershel glaubt an das Gute in einem Menschen, während Maggie nach der Begegnung mit dem Gouverneur immer mehr in Richtung Skepsis tendiert und ihr Charakter sich darauf ausrichtet.
Es musste zudem jemand sein, der mal mit der Faust auf den Tisch hauen kann und sich nicht unterkriegen lässt.
Meine Sympathien hat Hershel durchaus, aber Jenna brauchte jemanden, der ihre Ideen umsetzt und dafür eigenete sich am besten Maggie.
Selbst wenn die beiden Frauen ihre Reibereien miteinander gehabt haben und Maggie nicht genau weiß, was sie von Jenna halten soll, so unterstellt sie ihr nach dem Kampf mit dem Gouverneur nicht länger, dass der Soldatin alles gleichgültig ist.
Menschen sind immer unberechenbar und diesen Grundsatz vertritt die Soldatin, da sie bereits gesehen hat, was Menschen anderen Menschen antun können.
Maggie hat ihren Zettel und wenn jemandem dem Großen Rat wegen dieser Dinge auf die Füße treten kann, dann sie.

Carol und Daryl standen Jenna, selbst wenn diese es nur ungerne zugibt, von allen Gruppenmitgliedern am nächsten.
Jennas Verschwinden hat eine Lücke hinterlassen, die Carol und den anderen erst richtig bewusst wird, seitdem niemand mehr da ist, der so gesehen für ein bisschen "Unfrieden" sorgt oder Rick auf die Füße tritt.
Die Gruppe hat Jenna wieder daran erinnert, dass es Menschen gibt, die einem nicht das Messer in den Rücken rammen wollen und sie hat viel mit ihnen erlebt - das prägt einen.
Sie ist für Jenna nicht mehr Mittel zum Zweck und das ist ein ganz entscheidender Punkt in der Beziehung Jenna/Gruppe.
Carol hat sich an Jenna drangehängt, ob die Soldatin das nun wollte oder nicht, und für ihren Teil ist Jenna ihre Freundin.
Nicht zu wissen, ob dieser Mensch noch am Leben ist, quält.
Natürlich geht Carol davon aus, dass Jenna irgendwo dort draußen ist und sich nicht unterkriegen lässt, aber sie weiß auch, dass die Soldatin auch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut ist und Menschen sterben. (Valar Moghulis - alle Menschen müssen sterben; Game of Thrones)

Daryl und Jenna hatten einen ziemlich miesen Start und lange Zeit sah es so aus als würden die beiden Streithähne niemals miteinander auskommen.
Jeder hat auf die beiden eingeredet, dass sie sich vertragen sollten, dann kam die Prügelei, die Astgabel und ihre Erkenntnis, dass sie in ihren Leben bereits mehr Schlechtes als die anderen gesehen haben und sie entschieden sich für einen Neuanfang.
Wäre Carol den beiden nach der Prügelei nicht auf die Füße getreten, hätte es vielleicht anders ausgesehen, deshalb war Carol an dem Frieden auch maßgeblich beteiligt.
Jäger und Soldatin sind sich ebenbürtig und nach den Ereignissen in jedem Fall Freunde, was Jenna jedoch nicht davon abhält, ihre Suche wieder fortzusetzen - alleine.
Ihre Verbindung ist eng, sie kennen die Spielregeln im Umgang miteinander und Jenna hat Daryl ihre Erkennungsmarke dagelassen, um ihm mitzuteilen, dass sie ihn nicht vergisst.
Er trägt die Erkennungsmarke.
Ich gebe dir in diesen Punkten durchaus Recht. Daryl mag sich angepasst und seinen Jähzorn besser unter Kontrolle haben, aber die Beziehungen zu anderen Menschen überfordern ihn oder zumindest weiß er nicht, wie er mit dem ganzen Respekt, der ihm nach all den Jahren plötzlich entgegengebracht wird, umgehen soll.
Er hat lange am Rande der Gesellschaft gelebt, die ihn nicht mit dem Arsch angesehen hat, sondern eher verachtet hat und er musste sich durch sein Leben immer nur kämpfen und unerwartet liebt ihn jeder - keine einfache Zeit.
(Kleiner Exkurs: am besten hat sich das in den ersten Folgen von Alexandria gezeigt)

Was Barry und Daryl anbelangt, so treffen zwei Welten aufeinander.
Ob es Probleme geben wird, musst du aktuell noch mir überlassen - ein Wortwechsel wäre durchaus interessant.
Immerhin erzählt der Mann Dinge über eine Frau, die aktuell verschwunden ist und errichtet bereits ihren Grabstein, während Daryl danebensteht und von Jennas Erkennungsmarke dazu gezwungen wird, an ihre Rückkehr und das damit verbundene Versprechen zu glauben.
Keine einfache Situation.

Bezüglich Rick wollte ich es ein wenig anders gestalten und ihm vor Augen führen, was ein Anführer auch mit Rat bewirken kann.
Martinez als Musterbeispiel ;)
Da Woodbury noch existiert, bot sich mir diese einmalige Gelegenheit und ich kann ihn verschiedene Überlegungen anstellen lassen.
Im Falle eines Angriffs wäre ein Befehlshaber mit Beratergremium deutlich besser als viele Köche, die den Brei verderben.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
08.12.2016 | 12:58 Uhr
zu Kapitel 74
Hallo Nayfe,

zuerst einmal bin ich geschockt und spachlos vor Fassungslosigkeit.
Wie kann man nur so dreist sein und die Idee eines anderen Autors so einfach (komplett) kopieren
und für die eigene Arbeit und Kreativität ausgeben?
Wie du in deinem Kapitelvortext schon geschrieben hast, bleibt es ja gar nicht aus,
das man sich woanders inspirieren lässt und ggf. mal etwas fast gleich übernimmt.
ABER!
Aber hier fragt man mit eine PN höflich um Erlaubnis und verweist in seiner Arbeit darauf!
So habe ich es mit meinen Storys gemacht und alles ist gut.
Ich hoffe, du konntest dich erfolgreich gegen das böswillige Plagiat wehren!
So, genug Luft gemacht...

Zu deinem aktuellen Kapitel (wie immer gelesen und gleich kommentiert):
> eine kleine Bemerkgung am Rande: ich habe letzte Woche jetzt auch endlich mal mit den TWD-Büchern angefangen! ;-) <
Auch wenn Jeremiah mit seinem Kodex auf den ersten Blick hart und grausam erscheint (entweder mitmachen oder sterben),
so kann ich mir doch gut vorstellen, das sehr viele Menschen ohne groß zu murren mitmachen.
In solch merkwürdigen Zeiten, wo Tote wieder aufstehen und die Zivilisation zum Teufel gegangen ist,
sehnt sich der Mensch nach klaren Regeln und Kontinuität. Und vor allem wollen die meisten keine Verantwortung tragen.
Die Zeit der charismatischen Anführer ist da! Egal ob religiöse Wahnsinnige, umweltverbundene Waldschrate oder sonst was.

Dieser Absatz ist etwas fehlerhaft (die Karte wird hier doppelt genannt):
>>>Erleichtert, dass Henry sich nach diesem Ereignis zu einer Rückkehr entschlossen hatte, kehrten sie mit ihm den Weg wieder zurück, wobei Malcolm auf der Karte seiner eigenen Karte genau einzeichnete, wo sie gewesen waren und beim Anblick von Tageslicht, das ihnen bei ihrer Rückkehr aus dem Tunnel nach Verlassen des Hauses ins Gesicht schien, hätte Tara beinahe die Erde geküsst, während Brian von den Erlebnissen zwar mitgenommen war, aber sein Interesse sich mehr auf die Straßenkarten fokussierte, auf welche er unbedingt einen Blick werfen wollten.<<<

Oha, jetzt habe ich wirklich Angst um Woodbury und seine Bewohner.
Brian hat offensichtlich eine Gelegenheit gefunden, sich unbemerkt wieder in die Stadt zu schleichen.
Alleine kann er hier sicherlich nicht den ganz großen Schaden anrichten (von Feuerlegen mal abgesehen)
und er wird vermutlich versuchen einiger der Erleuchteten auf seine Seite zu ziehen,
wenn nicht gar hinterrücks versuchen Jeremiah nach seinen Wünschen zu lenken.

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 09.12.2016 | 12:52:19 Uhr
Hallo Bibo,

ja, da war ich auch fassungslos.
Ich bin gelegentlich auf der Suche nach einer guten Geschichte und aufgrund des Titels dachte ich mir, dass das etwas für mich ist.
Leider wurde mir mit jedem Satz klarer, dass besagte Autorin nahezu meine gesamte Idee geklaut und als ihr eigenes Werk ausgegeben hat.
Namen nur geändert und etwaige Stellen lediglich mit eigenen Worten wiedergegeben und das war es - ihr Werk.
Du lässt dich mal inspirieren, aber doch nicht komplett das erste Kapitel einer ganzen Geschichte übernehmen.
Wehren...dazu schreibe ich dir lieber mal eine PN.

Zur Randbemerkung:
Sie haben mich zum Gouverneur und Woodbury als Stadt inspieriert und einiges habe ich daraus - wie vorher immer angekündigt - für meine Geschichte genommen und stark ausgebaut.
Du wirst den ersten Band super finden und mir ging es in Band 2 anders, weil ich die Protagonistin andauernd erschlagen wollte, aber ich bin für Woodbury ; ) drangeblieben und lese es auch weiterhin.

Zu Jeremiah:
Der Kerl ist milde gesagt kein unbedingt angenehmer Gegner, aber sein Kodex bringt eben Ordnung in die Gruppe.
Er hat ein großes Charisma und ist eine Art besserer Sektenführer.
In den Büchern hat er noch andere Ideen, von denen ich jedoch vorläufig absehe, weil ich ihm eigene Ideen geben möchte, aber ein Jeremiah James Garlitz ist kein netter Gegenspieler.
Jeremiah gibt seinen Leuten genau das, was sie in solchen Zeiten schmerzhaft vermissen: Struktur.
(Umwelbewusst Waldscharte xD den merke ich mir ^^)

Ja, da ist mir ein Fehler im Kasus unterlaufen, denn die Karte muss dahin, allerdings in anderer Form ;) wird korrigiert!

Zu Woodbury und den Bewohnern:
Interessante Theorien.
Brian Heriot alias "der Gouverneur" bleibt nicht sehr lange ein treuer GEfolgsmann des "Propheten", auch weil er Jeremiahs Denkweisen absolut nicht schätzt, lediglich seine Art als Anführer.
Doch bei zwei so charismatischen Anführern in einer Gruppe bleibt definitiv der Ärger nicht weit ;)
Jeremiah wird sich von seinem Posten auch nicht einfach vertreiben lassen und in wie weit seine Gruppe da mitspielt, das wirst du dann lesen ; )ich habe Ideen, mir fehlt leider nur ein bisschen irgendwie die Zeit, sie alle schriftlich umzusetzen -.-

Freue mich auf dein Kapitel ;) muss noch eine Review schreiben und ich mag es nicht, das zwischen Tür und Angel zu machen

Liebe Grüße,
Nayfe
09.11.2016 | 11:10 Uhr
zu Kapitel 73
Hey Nayfe,

zu allererst mal eine Frage: ist es denn okay für dich, wenn ich eventuelle Fehler in deinen Kapiteln hier im Review anspreche,
oder möchtest du das lieber per PN?

So, nun zu diesem Kapitel:
Ich hatte gestern schon angefangen zu lesen und musste leider unterbrechen und hab´s auch nicht geschafft wieder anzufangen.
Jetzt aber...

Ich kann verstehen, das Jennas Frustration mit jedem Tag weiter steigt. Sie weiß, das Keith und die Kids leben.
Aber dadurch, das Keith nichts von Jenna weiß, hat er keinen Grund ihr irgendwelche Hinweise zu hinterlassen.
Er ist ein Meister des Spurenverwischens und tut dies auch, da er mit der Verfolgung durch den Gouverneur rechnet.
Eine verzwickte Situation...

Ich habe die Vermutung, das die Rothaarige mit ihren Leuten versucht hat Keith´s neuen Unterschlupf zu überfallen.
Da sie hier von brutalen Erschießungen spricht, denke ich mal, das es vor seiner Ankunft mit den Kindern dort war.
Oder ich liege völlig falsch...

Ich lag falsch... ;-)
Das Keith das Vorgehen nicht gutheißt, war klar. Er war aber nicht am Anfang dabei, sondern muss widerwillig
für Kenneth einspringen. Ich sehe schon, worauf das hinausläuft: Jenna hat die vermissen Leute definitiv erwischt.
Ob sie und Keith sich nun endlich begegnen werden?
Wenn aber bereits zu viel Zeit vergangen ist, dann könnte Jenna schon wieder weitergezogen sein.
Immerhin suchen Sayid und seine Leute ihre Kameraden jetzt schon 2 Tage.

Sie haben sich gefunden!!!!
Was bin ich erleichtert... Und auch irgendwie beunruhigt.
Denn die Situation ist alles andere als optimal.
Die beiden haben jetzt zwei Möglichkeiten:
1. Sie schicken die Rothaarige fort und Jenna kommt mit ins Einkaufzentrum.
2. Jenna bleibt draußen und Keith geht alleine zurück und holt die Kinder.
Beides setzt allerdings voraus, das Sayid mitspielt.
Wenn sie ihn überzeugen können wäre es gut, aber hoffentlich will er dafür keine Gegenleistung,
wie z.B. das Keith und Jenna ihm helfen Cooper zu stürzen.
Falls doch und wenn das gelingt, dann hätte Sayid allerdings einen schweren Stand, wenn Keith
mit Jenna und den Kids zum Gefängnis geht. Denn dorthin will sie ganz sicher zurück.

Ich bin wirklich gespannt, was du dir noch so einfallen lässt.
Auch im Hinblick auf Philip/Brian Blake.
Wird es hier einen Angriff auf das Gefängnis geben?
Aber ich greife zu weit voraus. Immerhin ist Blake mit den Chamblers gerade mal bei Jeremiah
angekommen und mit so einem Anführer hat auch der ehemalige Gouverneur kein leichtes Spiel.
Zumal der Gedanke an eine Mögliche Rache an Rick und seinen Leuten noch nicht gereift ist.

Es ist und bleibt spannend!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 09.11.2016 | 13:15:40 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review!

Zuerst einmal zu den Fehlern:
Wozu sind denn Reviews da?
Nicht nur um Lob oder Gedanken zur Geschichte zu äußern, sondern auch fundierte Kritik anzubringen, daher ist es für mich keine Schande, dies in einem Review zu lesen. Das bedeutet nicht, dass ich mich über meine Schusseligkeit dann nicht ärgere, aber ich kann diesen "Plotfehler" verbessern und das kann nur für mich von Vorteil sein.
Mir ist lieber, wenn man mich auf Fehler hinweist und Kritik äußert als dies einfach so stehen zu lassen.
Womöglich wäre mir das nicht schnell aufgefallen, vielleicht irgendwann mal und dann hätte ich mich mehr geärgert, dass mich darauf niemand hingewiesen hat.
Also, für mich geht das klar. Ob in Reviews oder PN, das ist egal, wichtig ist nur, dass es mich weiterbringt.

Ja, die Frustration nimmt zu und dein Vorschlag mit den Hinweisen war kurzzeitig auch Thema bei mir, aber Keith sucht nicht nach Jenna, weil er sie zu den Toten zählt und den Gouverneur immer noch als Befehlshaber von Woodbury glaubt, der ihn töten möchte.
Allein aus dem Grund ist Spurenverwischen eine notwendige Angelegenheit.
Jennas Suche an sich gleicht sogar einer reinen Odyssee, denn Georgia ist groß und Keith könnte demnach überall sein.

Du lagst falsch, aber ich will meine Leser auch nicht direkt auf die richtige Fährte schicken, denn das wäre langweilig.
So vorhersehbar ;)

Der Überfall auf die Gruppe, die das Einkaufszentrum einnehmen wollte, ist fehlgeschlagen und Keith und Sayid sind dort draußen, um ihre Leute zu finden, die nicht von der Hetzjagd zurückgekehrt sind.
Du erinnerst dich, dass Robert Cooper keine Neuen mag?
Nach seiner neuesten Regel sollen diese Menschen direkt erschossen werden, was Sayid jedoch ein wenig eigen interpretiert und nicht alle hinrichten lässt, stattdessen sollen sie verjagt werden.
Sayid wird noch eine Rolle spielen, die man nicht vermutet und schon gar nicht das, was hinter der Spaltung der Gruppe steckt.

Ich habe einen Plan, aber brauchte noch etwas Zeit, um ihn umzusetzen und einige Szenen haben mir nicht so gut gefallen, sodass ich sie abermals umgestellt habe.
Nun haben Keith und Jenna sich gefunden, aber die Situation ist alles andere als günstig und wären andere Autoren und nicht George R.R. Martin, Suzanne Collins und diesbezüglich auch Robert Kirkman & die Buchreihe meine Vorbilder hierfür, wäre es einfach.
Wie du erkannt hast, ist Sayid hier die Schlüsselrolle, doch was will der Iraker?
Er wird sowohl geschätzt als auch gefürchtet und hat seinen eigenen Kopf, wenn es um bestimmte Dinge geht, aber würde er kooperieren?
Und wenn ja, was würde die Gegenleistung dafür sein?
Jenna hat einen Plan, doch ist dieser auch mit Keiths Plänen vereinbar?

Der Gouverneur/Philip/Brian Heriot ist noch eine andere und weitere Sache.
Derzeit befindet dieser sich mit der Familie Chambler in der fürsorglichen Obhut von Jeremiah, dem Propheten.
Jeremiah hat seine Prinzipien und vor allem seinen Kodex und das bedeutet definitiv kein leichtes Spiel.
Es wird etwas geben, das niemand wirklich vorraussieht.
Der Gedanke an Rache muss erst geweckt werden, aber das ist noch alles offen.

Was den Angriff anbelangt, so sollte es einem zu denken geben, dass ich etwas gelassen habe, das eigentlich nicht mehr existieren sollte.
Mehr verrate ich jedoch nicht ;)

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
01.11.2016 | 14:07 Uhr
zu Kapitel 72
Hey Nayfe,

ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich tue mich Kapiteln mit und um den Gouverneur schwer.
Ich habe einige Anläufe gebraucht, um das Kapitel jetzt anzufangen.
Es liegt nicht an dir, soviel ist sicher!
Werde jetzt also lesen und parallel reviewen...
(Noch mal so am Rande bemerkt: die TWD-Bücher liegen bei mir Zuhause, ich habe aber noch nicht angefangen)

Toll, du hast die Szene mit der Kiste und dem Feuer eingebaut.
Bei dir ist Brian/Philip zwar alleine, aber die Szene ist toll.
Fand sie in der Serie schon so klasse. Da hat man richtig gesehen, wie gebrochen der "Gouverneur" ist.
Das er den Beißer letztendlich doch tötet zeigt aber auch, das in ihm noch ein Funke ist.

Okay, er trifft auf Tara und ihre Familie.
Bin jetzt mal gespannt, ob und wie die die Storyline hier abänderst...

Der Switch von Brian zu Tara kam plötzlich, aber man hat es schnell gemerkt und auch gleich mit umgeschaltet.

Gut, ein Panzer und ganz viele Leute sind aufgetaucht. Das ist definitiv nicht so, wie in der Serie.
Jetzt wird´s spannend!

Öhhm, wie kann Brian die Hand auf Meghans Schulter legen, wenn die Hände von allen gefesselt sind??
Kleine Fehler schleichen sich gerne mal ein ;-)

Oha, die Chambler und Brian sind auf Jeremiah und seine Gefolgsleute getroffen.
Was machst du bloss aus dieser Situation?
Eins ist ja klar: Brian wird nicht lange das treu folgende Lämmchen sein...
Dann warte ich mal ab, was da noch so kommt.

Eine Sache möchte ich hier noch anmerken:
ich merke an meinen Gefühlen, das der Bogen, das Jenna, Keith und die Kids sich finden,
langsam sehr dolle spannt. Befürchtest du, das damit die Kernhandlung deiner Story dadurch ein jähes Ende findet?
Glaube mir, dem ist nicht so!
Du hast eine tolle alternative TWD-Welt geschaffen!
So viele verschiedene Handlungsorte und Personen unter einen Hut zu bringen, ist eine große Kunst!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 01.11.2016 | 16:15:00 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review ;)

Kapitel rund um den Gouverneur sind immer ein wenig kritisch und ich versuche, sie einigermaßen nachvollziehbar zu machen.
Er ist kein einfacher Charakter, aber jemand, den ich gerne schreibe und ich stecke aktuell in ein paar kleinen oder größeren Vorbereitungen für das Chaos und dazu brauche ich den Gouverneur.

Die Szene mit dem Feuer fand ich unablässlich für den weiteren Werdegang und die Musik dazu hat mich inspiriert, das Ganze größer aufzuziehen.
Der Gouverneur hat seine Identität als Anführer verloren.
Woodbury und das Gefängnis haben ihn gestürzt und so ein Mensch sucht eben auch einen neuen Lebensinhalt.
An dieser Stelle fand ich das mit dem Beißer richtig gut gemacht, denn daran kann man sehen, dass noch ein Lebensfunken in ihm steckt und er dennoch weiterzieht.
Normalerweise würde er an dieser Stelle Woodbury in Brand stecken, das es nicht mehr gibt, also musste ich eine Alternative bilden und habe ihn daher weiterziehen lassen.

Der Switch zu Taras Person ist leider etwas holprig geworden, aber eine andere Perspektive ist hier dringend notwendig und ich erwähne Personen, die in einem Kapitel vorerst nicht auftauchen, nicht gerne direkt ganz oben bei der Beschreibung, wer jetzt in diesem Kapitel handelt.

Jeremiahs Gruppe ist aufgetaucht und der Fehler tut mir leid; den werde ich umgehend verbessern. Derartige Fehler ärgern mich und an diesem Kapitel habe ich mehrere Tage mit einigen Unterbrechungen gesessen -.-
Das muss ich ändern.
Brian und Jeremiah sind zwei Charaktere, die aufeinandertreffen werden und was geschieht, wenn ein Gouverneur und ein Prophet ganz nahe beieinander sind?
Definitiv etwas, das niemand gerne schätzt und genau dafür brauche ich eben Zeit.
Es liegt vielmehr an der vierten Gruppe, dass ich momentan so viel anderes schreibe, weil ich einen bestimmten Plot in meinem Oberstübchen folge, der mehr Chaos verursachen wird als sich das jemand wünschen wird.

Zudem gibt es da noch diverse Entwicklungen, für die ich einfach mehr Zeit brauche und mir selbst spannt der Bogen aktuell auch sehr, aber ich muss mich zügeln.
Ich bin noch nicht so weit, aber wenn, dann wird es knallen und nicht zu knapp.
Die Szenen sind bereits seit Monaten in meinem Kopf und ich habe kein einziges Wort davon vergessen - sie haben sich eingebrannt.
Kennst du das, wenn du Szenen hast, die perfekt sind, aber sie leider noch nicht in deine Geschichte passen?
Es ist anstrengend, vier Gruppen unter einen Hut zu bringen und ich habe es mir aufgebürdet, eine eigene Gruppe zu erschaffen, die viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben wird und ich mag es nicht, Charaktere einfach nur meinen Lesern vor die Füße zu werfen und ihnen zu sagen: findet euch damit ab.
Das wird von so vielen Autoren/Lesern hier kritisiert und ich bemühe mich, diesen Anforderungen gerecht zu werden, deshalb ist der Standard an jedes Kapitel, jeden Plot, jede Handlung und jedes Detail an diese Messlatte angelegt, welche ich bereits seit Beginn immer wieder verschärft habe.
Ich würde gerne bezüglich des Wiedersehens viel mehr tun, aber selbst du wolltest (sowie ich) noch eine Grippewelle und das muss ich vorbereiten.

Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen und es dauert alles leider noch ein wenig.
Liegt aber an Jeremiahs Gruppe, denn ohne diese wäre es alsbald schon dort, wo es sein soll.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
25.10.2016 | 13:27 Uhr
zu Kapitel 72
Hallo Nayfe,

endlich ein neues Kapitel.

Mir fehlte die Zeit, dir Reviews zu hinterlassen, aber ich habe sie dennoch weiterhin verfolgt und hatte schon befürchtet, du hättest die Lust am Schreiben verloren oder die Muse hätte dich verlassen.
Das wäre sehr schade gewesen, denn deine Geschichte ist in meinen Augen eine kleine Perle.
Die Mischung wählst du gut und bringst von allem etwas und das macht das hier besonders.

Im neuen Kapitel kommt eine weitere Figur hinzu, welche sich bisher irgendwo aufgehalten hat und von Woodbury und dem Gefängnis gesucht worden ist.
Der Gouverneur spielt wieder eine Rolle, ähnlich wie in der Serie, aber da es das Flusscamp von Martinez nicht gibt, war ich gespannt, auf welche Seite du ihn bringen wirst und seine Geschichte ist wirklich sehr ergreifend.
Es ist interessant mal eine genauere Variante seiner Herkunft und dieser ganzen Geschichte rund um Brian und Philip zu lesen, denn die Serie deutet derartige Dinge lediglich an.
Mit der Buchfassung erkläre ich mich einverstanden.
Du lässt ihn auch hier auf die Chamblers treffen, einen engeren Kontakt zu ihnen und vor allem Meghan aufbauen, die ihn mit Sicherheit auch an Penny erinnert und dann kommt der Hammerschlag.

Sie werden von Jeremiah Garlitz und seiner Gruppe aufgegriffen und der Priester stellt sie nach seinem Kodex vor die Wahl.
Wollen sie leben, müssen sie sich ihm anschließen, tun sie das nicht, werden sie getötet.
Als ich mir die letzten Kapitel mit dieser Gemeinschaft durchgelesen hatte, dachte ich, dass die Menschen ganz in Ordnung sind, aber der Kodex, welcher von Jeremiah ihnen gelehrt wird, alles andere als Freundlichkeit in sich trägt.
Kannibalismus wie in Brunswick mag grausam erscheinen, aber Menschen die Freiheit über ihre Selbstbestimmung zu nehmen, ist keinen nicht unbedingt besser.
Jeremiahs Auftreten gegenüber seinen potentiellen neuen Mitgliedern lässt zumindest den Gouverneur erkennen, dass Jeremiah ein Richter über Leben und Tod ist und er sein Wort hält und das macht diesen Priester in meinen Augen gefährlich.
Während des Lesens dieser Geschichte habe ich gelernt, dass bestimmte Ereignisse nicht ohne Grund geschehen und mir persönlich kommen keine guten Gedanken, sobald ich daran denke, dass ein Gouverneur und ein "Prophet" Seite an Seite miteinander leben sollen.
Wer würde den anderen wohl zuerst töten?

Freue mich, mehr darüber zu lesen.

Gruß,
Intellego

Antwort von Nayfe am 01.11.2016 | 16:25:23 Uhr
Hallo Intellego,

vielen lieben Dank für die Review.

Nein, das ist nicht passiert, aber es gab da viel vorzubereiten und Krankheit nahm und die Uni nimmt aktuell viel Zeit in Anspruch.

Der Gouverneur taucht wieder auf, da er mitunter eine zentrale Person dieser Staffel wird und ich ihn für meine Zwecke noch dringend brauche.
Tara und ihre Familie finde ich für den weiteren Verlauf unerlässlich und ich konnte sie aus meiner Geschichte einfach nicht streichen.
Daher musste ich den Gouverneur zu ihnen schicken und leider auch Jeremiah.
Prophet und Gouverneur haben noch so einige Szenen vor sich, die spannend sein werden und etwas hervorbringen, das niemand gerne hat: Chaos.
Der Kodex - friss ode stirb - ist Jeremiahs Handwerkszeug zum strikten Gehorsam seiner Leute, die ihm jedoch auch folgen, weil er sich um viele Dinge einfach kümmert.
Sie empfinden den Kodex als geringeres Übel, sofern Jeremiahs Handeln sie vor den vielen Dingen schützt, die sie bedrohen und das tut er.
Der Prophet ist auch einer Mission, wenn man so möchte.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
05.10.2016 | 10:16 Uhr
zu Kapitel 71
Hey Nayfe,

in diesem Kapitel hast du deine neuen Charaktere Ryan und Henry uns näher gebracht.
Auch haben wir mehr über Jeremiah und die Erleuchteten erfahren.
Die Gruppe an sich macht einen ganz guten Eindruck.
Sie respektieren sich weitesgehend gegenseitig, geben sich Schutz und erkunden ihre Umgebung.
Jeremiah hat für jeden ein offenes Ohr und kommt so von seiner Art her eher sanftmütig und beschützend rüber.
Allerdings kippt der Umstand, das sie Fremden ein Ultimatum stellen (gehöre zu unserer Gemeinschaft oder stirb!)
dieses Bild gewaltig und hält einem doch die Grausamkeit dieser Welt vor Augen.
Auf den ersten Blick mag es grausamer sein Menschen zu jagen um sie dann zu essen,
aber ihnen auch jegliche Entscheidungsfähigkeit über den weiteren Ablauf ihres Lebens zu nehmen,
denn nichts anderes ist Jeremiahs Kodex und Umgang mit Fremden, steht dem in nichts nach.
Ich bin gespannt, wie du diese Gruppe weiter in deine Geschichte um Jenna einbringst.
Auch hoffe ich doch, das es nicht allzu lange mehr dauert, bis die eine oder andere Gruppe aufeinander trifft,
oder bis Jenna endlich, endlich mal ihre Familie findet!

Deine FF ist ganz großes Kino und steht der originalen TV-Serie in nichts nach!
Würden sie das ganz nochmal mit einem alternativen Handlungsstrang aufsetzen,
so stimme ich mit lauter Stimme ganz eindeutig für deine Story!!!!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 18.10.2016 | 00:10:18 Uhr
Hallo Bibo,

vielen Dank auch für diese Review und nun folgt meine zweite Antwort ;)

Es war der erste große Auftritt der Erleuchteten als Gemeinschaft.
Ryan und Henry waren bisher neben Malcolm und Angus lediglich zwei Charaktere, deren Gruppe im Hintergrund irgendwo existiert und auf die Rückkehr wartet.
Mit diesem Kapitel habe ich der Gemeinschaft der Erleuchteten ein erstes Gesicht gegeben.
Vom Prinzip her ähnelt die Gemeinschaft Woodbury und dem Gefängnis und hat ihr Auskommen miteinander.
Sie akzeptieren einander weitesgehend und sorgen füreinander und versuchen, in diesen Zeiten zu überleben.

Ryan und Henry sollen hier mit ihrer Hochzeit stellvertretend mit dem Urteil des Supreme Courts der USA stehen, welcher abermals bestätigt hat, dass auch Ehen bzw. Lebenspartnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern anerkannt werden müssen und legitim sind.
Man kann nur hoffen, dass dies auch so bleibt.

Jeremiah ist an und für sich kein schlechter Anführer, denn er sorgt für seine Leute und geht mit vielen Dingen soverän um.
Seine Anhänger und Mitglieder seiner Gemeinschaft sind jedoch ein ebenso buntes Völkchen wie Jeremiah und obgleich die Meinungen über dessen Lebensweisen (Kodex) weit auseinandergehen, folgen sie ihm, weil Jeremiah ihnen das gibt, was sie dringend benötigen: Schutz und eine Aufgabe.
Eine Zukunft.
Weshalb Jeremiah seinen Kodex auf diese Weise lebt und woher seine tief biblischen Überzeugungen der "Auge um Auge"-Strategie kommen, darauf werde ich noch eingehen.
Mit diesem Kodex nimmt er den Menschen die Möglichkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen, aber gibt seinen Leuten auch die Sicherheit, dass ihnen niemand folgt, obgleich ich mich nicht mit einer Gruppe anlegen würde, die ein halbes Army Waffenarsenal mit sich führt und auch damit umgehen kann.
Einen kleinen Hinweis in Bezug auf wie, was, wann und wo kann ich dir mal geben: Tunnel.
Im kommenden Kapitel wird zudem noch jemand zu dieser Konstellation der Gruppe stoßen, der in dieser Chaossuppe alsbald wieder seine Zutaten heingeben wird und das macht die Sache rund um Jeremiah und seine Erleuchteten so brisant.
Doch mehr möchte ich nicht verraten.

Vielen lieben Dank für dieses Kompliment und wenn du mein Gesicht sehen könntest, wäre es so rot wie eine Tomate.
Ich wollte etwas Anderes erschaffen. Etwas, das all den Stunden, Momenten und den Dingen würdig ist, die mir von TWD, Supernatural, Game of Thrones, den PC-Spielen, zahlreichen Filmen und Liedern gegeben werden, welche meinen Weg kreuzen.
Was aus dieser ursprünglichen Idee geworden ist und wie viele Sterne ich mittlerweile mein Eigen nennen darf, damit habe ich zu Beginn niemals gerechnet und immer wieder pumpt mein Körper Adrenalin durch meinen Körper, wenn sich an den Empfehlugen und Favos etwas ändert und wenn ich solche Sätze wie deinen lese.
Ich muss mich bei dir abermals bedanken, dass du mich am Anfang (auch durch deine Geschichte später) angespornt hast, mehr von mir selbst zu bringen und ich hoffe, dass ich das Ende finden kann, welches genauso wie der Anfang ist.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)
04.10.2016 | 14:50 Uhr
zu Kapitel 70
Hey Nayfe,

heute werde ich wohl nur dieses Kapitel schaffen...
Auf geht´s...

Rick & Martinez:
Du hast hier das Gespräch in der Serie von Hershel und Rick abgewandelt und Martinez genommen.
Es passt, als wenn es nie anders gewesen wäre.
Beide Männer haben schlimme Dinge in dieser neuen Welt erlebt und auch getan.
Sie verstehen sich und es freut mich, das Martinez hier Rick doch ein wenig ins Gewissen redet,
das er nicht ewig "Farmer spielen" kann.
Auch ist es wichtig für Rick nochmal gesagt zu bekommen, das nicht ALLES auf seinen Schultern lastet,
wenn er wieder zurück in "die Politik" geht.
Hat mir sehr gut gefallen!

Keith & die Kids:
Hoppla! Sayid löst Furcht bei einigen Bewohnern des Einkaufszentrums aus?
Da muss was dahinterstecken...
Zwischen Sayid und Robert schaukelt sich offenbar ein unbewusster Machtkampf empor.
Das könnte für alle drumherum schwierig werden.
Sollte Keith wirklich die Kinder schnappen und abhauen?
Aber wäre das die bessere Lösung?
Wahrscheinlich würde Brandon doch irgendeinen Vorwandt erfinden, um ihn jagen zu können.

Bis zum nächsten Kapitel!

LG,
Bibo

Antwort von Nayfe am 17.10.2016 | 23:39:32 Uhr
Hallo Bibo,

vielen lieben Dank für deine Review und ich entschuldige mich, dass dieses Mal die Antwort so spät kommt.

Zuerst kam mir etwas Privates dazwischen und danach habe ich über zwei Wochen mit einer sehr hartnäckigen Grippe gekämpft, die zu großen Gefallen an mir gefunden hat.
Anstatt komplett krank zu werden, spielte sich dieses Mal leider alles in Etappen ab.
Ich hoffe, du bleibst von so etwas verschont.

Zu Rick und Martinez:
Ich habe mir die Charakterstrukturen beider Männer angesehen, gegeneinander abgewogen und mich daran erinnert, wie viel mir der Zuspruch eines Menschen bedeutet, der in einer ähnlichen Sitaution ist.
Meine geschichtliche Richtung erlaubt es, da Woodbury hier noch existiert und beide Seiten sich für eine Kooperation entschieden haben, eine weitere Idee und andere Möglichkeiten einzubringen und Martinez als Anführer von Woodbury hat Ähnliches hinter sich wie Rick und muss nun mit der Bevölkerung ein Leben nach dem Gouverneur aufbauen.
In dieser Position ist er nicht alleine, denn der Rat entscheidet und er behält letztendlich nur ein Vetorecht (doppelt gezählt), das er nur unter bestimmten Umständen einsetzen darf, aber bisher ist Derartiges nicht eingetroffen.
Rick hingegen hat sich von sämtlichen Entscheidungen frei gemacht und sucht ein vermeindlich sicheres Leben in der Farmarbeit, worüber er andere Optionen vollkommen vergisst oder bewusst in den Hintergrund geraten lässt, da sie ihm unangenehm sind.
Er ist der Überzeugung, dass seine Entscheidungen hauptsächlich Fehler waren und er nicht der Anführer ist, den alle brauchen.
Rick repräsentiert eigentlich das Leben an sich - wir machen Fehler und entweder lernen wir daraus oder nicht, aber wir machen Fehler und sind keinesfalls perfekt.
Beide Männer stehen hier an entscheidenen Wegpunkten ihres Lebens und wenn ich derartige Charaktere zur Verfügung habe, werden sie auch miteinander agieren müssen.
Es sollte keinesfalls das Gespräch mit Hershel ersetzen, sondern eine Ergänzung sein.
Rick und Martinez sind Anführer, ob sie es nun wollen oder nicht und in gewisser Weise können sie einander Dinge näher bringen, die Hershel zwar voll und ganz versteht, aber es Dinge gibt, die nur Menschen verstehen, die einmal selbst in dieser Lage waren oder gewesen sind.
Es freut mich sehr, dass diese Szene dir gefallen hat!

Zu Keith, den Kids und Sayid:
Sayids Geschichte wird noch hinreichend erzählt werden und bezüglich des Machtkampfes habe ich mir auch schon einige Dinge einfallen lassen.
Die Bewohner dort stecken in einem Zwiespalt und wie ich bereits beschrieben habe, folgt ein Teil Sayid und der andere Robert Cooper.
Mittendrin und sehr unfreiwillig steckt Keith mit Mary und Paul.
In Woodbury war Keith der Rebellenführer und maßgeblicher Motor zum Widerstand gegen den Gouverneur, doch hier ist er in der Rolle der Unbeteiligten.
Er versucht, sein Auskommen irgendwie zu finden und Mary und Paul am Leben zu halten, wobei er immer weiter in den Konflikt mit sich selbst gerät, es nicht zu schaffen.
Wie es dort weitergeht, erfahren alle in den kommenden Kapiteln.

Liebe Grüße,
Nayfe ;)