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Autor: Hyouka
Reviews 1 bis 25 (von 70 insgesamt):
01.03.2019 | 15:02 Uhr
Uuuund Kommentar Nummer 2 ^^
Ich fands genial, wie Shane da absichtlich Shoei geärgert hat und ihn genervt hat xD Da musste ich echt lachen. Armer Shoei xD
Das Duell der Beiden war echt spannend geschrieben. Ich dachte ja erst, das Shane gewinnt. Keine Ahnung, warum. Das Shoei Lichtverpflichtet-Monster Spielt, finde ich ganz cool. Auch, wenn sein Deck wohl eher allgemein ein Ungeheuerdeck zu sein scheint?

Das Gespräch der Beiden fand ich sehr gut. Vor allem, weil ich mit Shane mitfühlen kann und seine Worte mich sehr bestätigt haben. Ich mag auch noch nicht erwachsen werden und noch nicht das Nest verlassen. Irgendwo möchte man sich einfach dieses innere Kind bewahren.
Auch Shanes Sorge um Hotaru war richtig gut dargestellt. Ich mag es, wenn er so tiefgründig ist.

Maki. Gosh. Sie ist echt anstrengend xD Mein armer Takuto. Ich kann verstehen, dass er sauer geworden ist. Mich würde das auch nerven, wenn da einer neben mir hockt und mich zubabbelt und dann auch noch zu singen anfängt, obwohl ich mich konzentrieren muss.
Kann einer dem Mädchen einen Maulkorb geben pls? xD

Hotaru steckt ja echt in keiner angenehmen Situation gerade.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.
LG Mitsu ^^
01.03.2019 | 14:26 Uhr
Ja, ich lebe noch! *Party*
Ich hab ja versprochen, das ich weiter kommentiere, wenn die FF durch ist. ^^
Also das Kapitel war jetzt auch eher ruhig, aber das macht ja nichts.
Ich musste schon leicht lachen, als Aki gegen Hotaru verloren hat. Es war halt einfach realistisch, das man nicht immer eine gute Hand hat oder plötzlich einen Shining Draw (sorry xD) macht und eine neue Wunderwaffe in der Hand hat xD.
Meine eine Freundin und ich, wir scherzen auch immer von wegen "oh, die Hintergrund Musik ändert sich. Jetzt gewinnt er"
Aber ich finde es gut, dass bei dir das Duell jetzt sehr realistisch war.

Hach, Takato, dieser Gutmensch xD Ehrlich. Er ist einfach zu nett für die Welt, aber dafür liebe ich ihn *^* War echt süß, wie er dem Mädchen geholfen hat. Suke... das war doch der OC von der einen Autorin? Sie wurde also auch hier drin verewigt?
Das Gespräch zwischen Takato und Shoei (ich muss aufpassen, das ich nicht Shuuhei schreibe xD), fand ich echt interessant auch. Ja, das Verschwinden von Sayori... mysterious!
Bin ja gespannt, was da noch rumkommt.
Wie Shoei sich immer über Shane ärgert ist schon süß.
Aber ich muss sagen, ich war ja auch schon oft überrascht, wie tiefgründig dieser Kerl ist.
Irgendwie geht mir das Pulver aber schon aus.
Zumindest, tolles Chapter. Ich setze meine Reise nun fort. ^^
LG Mitsuki
30.12.2018 | 18:40 Uhr
Stand: Kapitel 11

Bevor ich irgendetwas anderes schreibe, ich musste bestimmt drei Minuten lang über den Titel "Bombenstimmung" kichern. Weiter geht's mit dem Review.

Shanes Begeisterung für Kassettenspieler ist zwar nicht nachvollziehbar, aber drollig. Tatsächlich sind Kassetten ja mittlerweile wieder total in bei Musikern, was im Gegensatz zu Vinyl völlig unberechtigt ist. Sogar ich als verdammtes Millennial weiß, wie unpraktisch die Teile sind, ich bin ja sowas von retro und special.
DDR, hm, finden sich reale geschichtliche Gegebenheiten im YGO! Universum wieder? Einerseits, das alte Ägypten ist im Canon, andererseits kommt mir das suspekt vor. Na ja, ist trotzdem ein guter Vergleich, auch wenn vom Bildungsgrad her wahrscheinlich nur Hotaru selbst den Witz kapiert haben kann.
Zitat: "Seine Freundlichkeit war schon wieder fast zu viel für sie gewesen."
"That's so frrrrriendly of you. You're such a good frrrrriend. Make friends with my vagina! ~". Yep, ich hatte die Chance, eine YGO! Abridged Referenz zu machen und habe sie gemacht. Deal with it.
Hm, kommt man unbeschadet davon, wenn im selben Raum eine Mine gezündet wird? Kommt vielleicht auf die Mine an, aber warum sollte man eine Mine legen, die keinen Schaden anrichtet, etwas unrealistisch, vermutlich wolltest du einfach so wenig verletzte Charaktere wie möglich als Konsequenz. Immerhin sorgt es für Bombenstimmung, ahahahahaha. Nein im Ernst, das ist witzig.

Hättest du nichts gesagt, hätte ich den Titel von Kapitel 11 nicht falsch verstanden. Aber danke für einen weiteren Lacher.
Zitat: "„Aua … das tut immer noch so weh.“ Hotarus Fuß schien immer noch weh zu tun.“"
Hm, das könnte man geschickter formulieren. Man könnte zum Beispiel schreiben: "Hotaru rieb sich den Fuß. "Das tut immer noch weh"", oder sowas in der Art. Ja, ist ziemliches Nit Picking von mir, aber ich habe nur gute Absichten.
Da hast du tatsächlich eine plausible Hintergrundgeschichte dazu konstruiert, warum Kiryuu so einen Beschützer-Komplex entwickelt hat, nachdem der Anime das wie so oft einfach nicht für nötig gehalten hat. Nicht, dass ich überrascht wäre, ich bin in dem Bereich eben eher an, um es politisch korrekt auszuführen, andere Qualitäten gewohnt.

Was ich in meinem letzten Review voll vergessen habe zu erwähnen: "Rin Izayoi"?!?!?! Es bleibt spannend.

LG

Antwort von Hyouka am 31.12.2018 | 12:50 Uhr
Ich hab gar nicht erwartet, dass ich dieses Jahr noch ein Review bekomme. XD
Aber gerade das Kapitel ist eher lustig als ernst gemeint. Deswegen habe ich mir da eher weniger Gedanken um Logik gemacht. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Einen guten Rutsch für dich auf jeden Fall. ^^
03.10.2018 | 22:19 Uhr
Tagchen,

irgendwie kommt das viel später als zuerst gedacht, entschuldige bitte. So ein Feiertag bietet sich zum Schreiben an, habe ich am Wochenende gedacht, da habe ich nur leider ohne dieses Analysen schreiben gerechnet. Also quetsche ich es jetzt irgendwie dazwischen.
Eigentlich wollte ich hier noch auf deine Antwort eingehen, allerdings hat sich das ja mittlerweile geklärt. Falls du irgendwo noch eine Antwort erwartet hattest, was ich dadurch jetzt übersehen habe, schrei mich an, ich hole das nach.

In diesem Review beziehe ich mich auf die Kapitel Bombenstimmung bis Zweifelhafte Lügengeschichte (Alternatives Ende).
Im zehnten Kapitel habe ich mir die meisten Stichpunkte gemacht und der erste ist, dass Daisuke und Ryuichi interessant sind, da sie schon eine gewisse Rolle in den Leben anderer Figuren spielen. Es ist nicht schade, dass sie bisher nur am Rande erwähnt wurden, genau wie bei Rima. Ich denke mal, in den späteren Kapiteln werden sie eine weitaus bedeutendere Rolle spielen.
Der Übergang zur eigentlichen Handlung des Kapitels erscheint mir ein wenig unglücklich. Wenn Shane seine Fundstücke präsentieren will, was auch nicht schlecht dargestellt ist, liest sich das auch nicht wie ein „Irgendwo-doch-schon-ein-Problemchen“-Problemchen, sondern wie gar keins. Den Satz könnte man einfach streichen und ersetzen um die Atmosphäre etwas zu festigen.
Shanes Fundstücke und die Auswertung dieser finde ich ziemlich gelungen und geradezu süß dargestellt. Man bekommt Charakterinfos, durch die Walkie-Talkies einen plottechnischen Nutzen und durch die Beschreibung eine wirklich authentische und schöne Szene.
Allerdings gibt es ein paar Schwachstellen. Zum Beispiel wirken die Dialoge an einigen Stellen noch unausgereift, aber im Vergleich zu den vorigen Kapiteln hat sich das eindeutig gebessert.
Dann ist da dieser DDR-Witz … „Ach, deswegen freust du dich also wie ein ost-deutscher Bürger, der gerade ein Westpaket bekommen hat? Aber stimmt schon, Satellite ist ja genauso abgeschottet, wie die DDR.“
Mir erschließt sich nicht ganz, wie sie als Japanerin so viel über die deutsche Geschichte weiß. Dafür müsste man sich schon spezialisieren und das passiert eigentlich nicht in so jungen Jahren. Zumal der Witz an sich auch nicht der beste ist. Zwar stumpf, was auch zu Hotaru in diesem Sinne passt, aber heutzutage versteht das fast niemand der Fanfiktion.de-Generation mehr. Ich würde an dieser Stelle vielleicht eher auf Charme setzten, anstatt stumpfe Witze.
Ein weiterer Punkt ist die namentliche Erwähnung bestimmter Manga oder Novels. In einer gestrigen Erzählung habe ich festgestellt, dass ich absolut kein Fan davon bin, bestimmt Dinge namentlich in Texte einfließen zu lassen, in diesem Sinne bin ich etwas altmodisch. Gestriges Beispiel waren namentlich erwähnte soziale Netzwerke in Filmen und Romanen, aber wahrscheinlich ist es nur ein persönliches Empfinden, dass sich ein Horrorfilm nicht ständig um Facebook, YouTube und Snapchat drehen sollte. Genauso finde ich, dass man Novels in einem Text, der dazu auch noch seinen Ursprung im selben Bereich hat, nicht namentlich erwähnen sollte. Aber das lasse ich an dieser Stelle mal so stehen.
Dann kommt mit dem Übergang ein wenig Leerlauf in die Geschichte, was an sich aber nicht schlimm ist, jedoch erkennt man, dass du es in die Länge zeihen wolltest, damit es nicht wie ein Schnitt erscheint.
Ich finde es super schön, dass zumindest das Ende des Duells ausführlich beschrieben ist. Ich möchte unbedingt auf mehr hoffen, Duelle sind ein Teil von YGO!, die dürfen auf gar keinen Fall fehlen.
Zwischen dem Übergang vom Duell zu den Mienen gibt es aber eine Bemerkung, die in keinster Weise zum Rest passt und das wäre diese hier: „Schmächtige, blasse Kerle mit Brille. Was ein Klischee, meine Damen und Herren.“
Klingt aus der Perspektive des Erzählers herablassend, man hätte es besser verbauen können, beispielsweise in einem Dialog oder nur einem Kommentar einer Figur. Das würde in jedem Falle besser aussehen.
Dann kommen wir mal zu den Minen, die übrigens ohne e geschrieben werden. Miene bezeichnet den Gesichtsausdruck, Mine die Explosionswaffe oder eben ein Bergwerk, wenn man daran denken möchte. An sich bringt dieser Aspekt nochmal Spannung in das Kapitel rein, was auch nicht verkehrt ist, allerdings steckt ein dezenter Logikfehler drin. Es beginnt schon mit Kiryus Aussage, dass sie jemanden reinschicken müssten, der robust genug ist. Natürlich ist das Jack, weil er groß und schätzungsweise der (wenn man von den offiziellen Daten mal Abstand nimmt, nach denen müsste er ein bisschen mager sein.) schwerste ist.
Minen sind dazu da, Menschen zu töten, dieser Gefahr ist sich auch Team Satisfaction bewusst. Ein Mensch kann noch so groß, stark, schwer oder robust sein, wie er will, gegen unmenschliche Kräfte, wie eine Explosion, hat er im besten Falle Glück, dass er nicht stirbt. In Falle der Minen im Gebäude müssten es welche mit wenig Sprengladung sein, anders kann ich mir nicht erklären, wie es Jack und Hotaru beinahe gar nichts ausmacht, dass hinter ihnen eine Mine hochgeht. Ich glaube einfach mal, dass das mit besagter Fernzündung zusammenhängt, ansonsten hätte sie hochgehen müssen, wenn Jack oder Hotaru draufgetreten wären und dann hätten sie eigentlich auch keine Chance mehr gehabt.
Ich kannte mal jemanden, der hatte Jacks Statur und war extrem belastbar, um es anzupassen, er war extrem robust. Und ein (wirklich) kleines Bäumchen plus ungefähr 70 bis 90 Km/h haben ihn am Ende getötet, als hätte man mit einem Schuh auf eine Spinne gehauen.
Gegen übermenschliche Kräfte ist der Mensch einfach machtlos, rein physikalisch. Wäre es eine richtige Mine gewesen, hätte Jack vielleicht nicht unbedingt sterben müssen, aber schwer verletzt sein müssen trifft es ganz gut.

Nun gut, das war Kapitel zehn, kommen wir zu den nächsten Kapiteln, zu denen habe ich nämlich weniger zu sagen.
Zu Kapitel elf habe ich nur ein paar kleine Aspekte, gerade das Gespräch zwischen Hotaru und Kiryu ist sehr interessant. In Bezug auf den Kapitelnamen hätte man es auch für einen gewissen Input über Hotaru und Misaki nutzen, wenn Hotaru Kiryu schon etwas von sich erzählt. Dadurch hätte man sowohl Misaki, als auch Hotaru bis zu diesem Punkt mysteriöser darstellen können, eben ohne eine Geschichte. Das hätte auch den Prolog viel spannender gemacht.
Die klaren Andeutungen in Bezug auf Kiryu und Hotaru finde ich sogar ziemlich niedlich, eine kleine Liebesgeschichte am Rande, sowohl klischeehaft wahr, als auch ungewöhnlich für dieses Fandom. Finde ich gut.
Der nächste Stichpunkt beinhaltet „Kiryus Vergangenheit – Toll“ und ein Herz. Über Kiryu erfährt man aus der eigentlichen Story gar nicht viel, als hätte er erst ab der Zeit von Team Satisfaction existiert. Dass er nun eine eigene Vergangenheit außerhalb des Animes hat, freut mich umso mehr, das macht den Charakter nochmal interessanter, als er es eigentlich schon ist.
Dann bin ich mal gespannt, was Shane mit seiner Aussage meint, dass er gar nicht wirklich an Mädchen interessiert ist und wir springen weiter zu Kapitel zwölf, dem Dosentausch.

Was soll ich sagen, Shane hat komische Ideen. Die Art von Ideen, die ich in unserer Welt als schlechten Einfluss bezeichnen würde. Er ist zwar sympathisch, die Aktion ist auch ganz witzig, wenn man bedenkt, worauf sie abzielt. Aber doch ein bisschen fies.
„Alkohol ist schon eine interessante Erfindung“, um einen guten Freund zu zitieren, aber interessant wird es auch erst ab einem gewissen Pegel. Zumindest Hotaru hat nicht viel getrunken und schläft direkt ein? Dazu kommt Shanes Aussage, dass dort nicht viel drin ist. Nicht viel, sodass man es nicht merkt, wie es bei Hotaru und Kiryu der Fall war. Das hätte Bier sein müssen. Schon bei Sekt hat man den klaren Geschmack von Alkohol im Mund und auch bei so manchem Bier. Also korrigiere ich mich runter auf Alster. Da merkt man das nicht. Aber man müsste schon etwas mehr davon trinken, um wirklich zu merken, dass man gerade Alkohol konsumiert hat. So ganz realistisch ist das nun nicht dargestellt, dennoch ist die Szene, in der Kiryu betrunken ist, ziemlich süß dargestellt.
Um noch einmal kurz zurückzuspringen, singen ist tatsächlich etwas, das man erlernen kann. Es erfordert auf jeden Fall ein bestimmtes Maß an Talent, dem möchte ich nicht widersprechen. Aber ich kenne einige Sängerinnen, die wahrscheinlich nur singen können, weil sie früh angefangen haben, es zu lernen.
Bei der Stimme in Hotarus Kopf muss ich jetzt ständig an Venom denken, weil ich den Film gestern gesehen habe. Schon witzig, wie man damit spielen kann. Nur bei Hotarus ist mir aufgefallen, dass sie mit ihr spricht, wie eine Psychologin. Zwar eine forsche und rabiate Psychologin, aber immerhin. Ich glaube, das verfehlt das Ziel, die Stimme soll eher etwas Bedrohliches ausstrahlen, sich ein wenig über Hotaru lustig machen, aber so nimmt sie nur vieles an Erkenntnissen für Hotaru vorweg, was ziemlich schade ist.
Man kann Hotaru schon verstehen, dass sie Shane dafür eine verpassen möchte, schließlich war es für sie ein nicht unbedingt tolle Situation. Aber warum Jack so sauer ist, verstehe ich nicht. Soll es darauf hindeuten, dass er immer noch Gefühle für sie hat? Wenn dem so ist, dann ist das sehr dezent, find ich gut.

Zu den beiden Versionen von Zweifelhafte Lügengeschichte weiß ich nicht so recht, was ich sagen soll. Gerade hier merkt man, dass die Übergänge mehr Feinschliff vertragen könnten, die sind teilweise sehr plötzlich und hart, sodass es abgehackt ist. Allerdings ist das bei den vorigen Kapiteln auch öfters der Fall.
Der Dialog zwischen Kiryu und Hotaru in der relevanten Version wirkt mehr geskriptet als dynamisch, als wolltest du das irgendwie qualvoll über die Bühne bringen. An sich ist das keine schlechte Idee, aber ich würde als Leserin denken, dass nicht Hotaru die Schwierigkeiten hatte, sondern du beim Schreiben. Keine gravierenden, aber solche, dass sie auffallen.
Am Ende ist es interessant, dass Rima anscheinend auch an immer mehr Relevanz dazugewinnt.
Generell finde ich, dass es eine gelungene Idee ist, einige Charaktere früher und andere später einzubringen, obwohl man von Beginn an weiß, dass sie existieren. Es bleibt also interessant.
Das alternative Ende hat einen süßen, beinahe schon kitschigen, Dialog, ich denke mal, gerade den Mädels geht dabei das Herz auf, so wie auch mir ein bisschen. Ich frage mich nur, woher plötzlich Hotarus Überzeugung kommt, dass sie so fest entschlossen ist. Das hätte man vielleicht noch etwas weiter hinauszögern können, ansonsten ist es aber gut geworden.

Allgemein kann ich nicht viele neue Aspekte einbringen, die Kritikpunkte sind dieselben, auch wenn die Rechtschreibfehler deutlich abgenommen haben. In den wenigen Kapiteln sind viele einzelne Szenen verbaut, die viel Plot und interessante Hintergrundinformationen beinhalten. Nicht zu viel, dass es gequetscht wird, aber eventuell hätte man die Infos besser verteilen und verpacken können.
So, ich denke mal, dass es das fürs Erste auch war. Sobald ich Zeit habe, kommt das nächste Review und ich möchte hoffen, dass ich jetzt nicht schon wieder Fehler reinhaue, wenn ich sage, dass ich darauf hoffe, keine Fehler eingebaut zu haben.

Liebe Grüße Kary :)

Antwort von Hyouka am 03.10.2018 | 23:47 Uhr
Alles gut, immer mit seiner Zeit. Ich hab heute auch erst mal ein paar Dinge nachgeholt, aber ich bin auch noch bis Samstag krank geschrieben. Bei mir ist alles noch dran, keine Sorge. ^^ Ich wüsst jetzt nicht worauf du noch groß antworten solltest, also passt schon. (ich bin in vielerlei vergesslich, wenn es um meine eigenen Kommentare geht)
Ja, was soll ich sagen. Bei manchen Witzen runzle ich eben selbst mit der Stirn, so etwas wirst du in den neueren Kapiteln eher weniger erleben (andere Werke werden am Anfang noch gelegentlich genannt, weil mein Betaleser irgendwo mal was eingebaut hat, aber keine Ahnung wo - frag mich jetzt nicht genau wo). Bezüglich Duelle habe ich auch irgendwo zwischendrin versucht, etwas einzubauen. Jetzt in den neueren Kapiteln ist es aber eher beim "umschreiben" geblieben. Dieser Stil liegt mir einfach etwas mehr, habe ich mittlerweile festgestellt. Ich habe zum Beispiel in meiner anderen Fanfiktion "Just A Girl" alle Duelle nur umschrieben, obwohl es da sogar noch etwas wichtiger war. Duelle lesen ist so ein Ding für mich - kann interessant sein, aber ich mag sie eher ungern schreiben. Ich hatte Zeiten, da hatte ich mein Tag Force mit Emulator nebenher laufen und hab mit Hotarus Deck gegen Shanes oder dergleichen gespielt (jetzt nur als Beispiel). Die Sachen mit den Explosionen, der Alkohol - das sind alles eher Dinge, die etwas mehr mit Humor gelesen werden sollten. Ich weiß nicht wie bewusst ich das damals so geschrieben habe, aber ich denke, es war völlig bewusst so. Ist jetzt aber nur so eine Vermutung meinerseits, ich weiß es jetzt gerade nicht so genau. Und das mit Kiryus-Vergangenheit hatte eben gerade damit zu tun, dass man eben nichts über ihn wusste. Das er sehr offensichtlich mein Lieblingscharakter (neben Bruno, Yusei und Aki) ist, sollte ja schon aufgefallen sein. Diese kleine nette Liebesgeschichte als alternatives Ende war damals eher eine Idee von Mitsuki, ursprünglich wollte ich sogar noch eine richtig bösartige Rape-Szene in der Dark Signer Arc schreiben (zum Glück hab ich es nicht getan, das wäre so cringy mit meinem damaligen Schreibstand geworden).
Und ja, Shane ... der ist eben auch so ein Fall für sich. Als ich anfing diese Geschichte nochmal neu aufzulegen, wusste ich erst gar nicht was ich mit ihm machen sollte. Früher war er einfach nur da und doof, ich wollte irgendwas besonderes aus ihm machen. Kommt dann in Kapitel 14 dazu, wobei der eigentliche Konflikt in den späteren Kapiteln schon erledigt ist. Was wollte ich noch sagen, ach ja, genau!
Ich weiß noch nicht, wo es so richtig aufwärts mit der Qualität ging. Eben, weil es ja schon so lang läuft. Ich hoffe, dass die ersten Kapitel nicht zu schlimm sind und sie zumindest aus haltbar sind (wenn ich bedenke, woher das Originalmaterial kommt und wie das wahr ... meine Güte). Ich wollt damit eigentlich nur fragen, wo du jetzt eigentlich genau in der Story bist. Nach wie vor bei Kapitel 20 oder schon etwas weiter? Dann hole ich nebenbei auch noch mal auf, manchmal weiß ich echt nicht mehr was ich da geschrieben habe, auch wenn ich es mir noch grob vorstellen kann.
Liebe Grüße
Hyouka aka HotaruKiryu
22.09.2018 | 21:21 Uhr
Stand: Kapitel 9

Hm, wenn ich mir Kapitel 7 so angucke, muss ich meine Aussage von wegen „blumige Darstellung von Satellite“ revidieren. Die Thematik habe ich schon kommen sehen und es freut mich, dass du sie ansprichst. Bis zu einem gewissen Grad kann ich mich selbst mit selbstzerstörerischem Verhalten identifizieren, doch daran denke ich nicht gern zurück. Zum Glück habe ich diesen Punkt hinter mich gebracht, indem ich realisiert habe, dass es mir eigentlich an nichts mangelt und es in meiner eigenen Verantwortung liegt, ob mein Leben scheiße ist oder nicht. In Sattelite sieht das natürlich anders aus. Schon schwirrt der thematisch zutreffende Song „Nobody's Home“ von Avril Lavigne in meinem Kopf herum. Hab ich schon erwähnt, dass ich extrem gehyped für ihr neues Album bin? Nein, denn das hat in diesem Review nichts zu suchen. Das mit der Karte, die Hotaru von Natsumi erhalten hat, behalte ich im Hinterkopf, und wenn sie zum Einsatz kommt, werde ich mir denken: "HA, das habe ich erwartet!".

Ich bin immer etwas irritiert, wenn der Ich-Erzähler durchkommt, denn ich kann mir zum aktuellen Zeitpunkt nicht erklären, wer das sein soll. Oder sind das bloß Bemerkungen von Autorin-san? Hmm. Übrigens gefallen mir Japanozismen (so nenne ich sie einfach mal) wie „mou“, die du ab und zu integrierst, dadurch wirkt das Ganze nicht so „deutsch“. Wie schon ganz zu Anfang in den höchsten Tönen gelobt, dein Stil ist super. Manchmal etwas schroff, aber man merkt, dass du was im Kopf hast. Teilweise klappen sich meinen autistisch-angehauchten Zügen bei so manchen Rechtschreibfehlern die Fußnägel hoch, aber passt schon. Das im Nachhinein zu ändern, wäre zu viel verlangt, lel.

Anfangs wusste ich Shane nicht zu schätzen, aber mittlerweile muss ich mir eingestehen, dass er ein liebenswerter Trottel ist. Hoffentlich bekommt er irgendwann einen größeren Auftritt, in die Richtung gehend: „Guckt mal, der Idiot hat uns durch seinen Schwachsinn gerettet.“
Hotarus Kommentar zu dem Stift und die verwunderten Reaktionen der anderen darauf sind wohl als Comedy-Einlage zu interpretieren, doch ich bin beim Lesen zusammengezuckt. Ich kann nicht ganz einschätzen, ob meine exzentrische Art beim Schreiben herauskommt, aber ich blicke ständig in verständnislose Gesichter, wenn ich mit jemandem spreche. Früher habe ich das gehasst, und ich tue es immernoch, obwohl ich meine Rolle als „that weird kid“ mittlerweile akzeptiert habe. Von daher kann ich den Charakter Hotaru gut nachvollziehen, der/die/das Andere zu sein, auch wenn sie es auf eine andere Art und Weise ist als ich, ist hart. Aber, „I'd rather be anything but ordinary, please ~“. 'Tschuldige, ich kann meinen Hype einfach nicht verbergen.
Kiryuu hat sich vorgenommen, Hotaru um jeden Preis zu beschützen und ausgerechnet DANN wird sie entführt, DAMDAMDAAAAAAAM. Äh, ja, der Plot war etwas, ähm, offensichtlich. Da ich jedoch keinen Verbesserungsvorschlag anzubringen habe, was die Alternative dazu hätte sein können, bin ich mal nett und es gibt keinen Punktabzug dafür. Hotaru scheint ohne ihr Medikament in der Tat ziemlich hilflos zu sein, hm, ich ahne Schlimmes für zukünftige Kapitel.

Okay, ich bin zu einem Zehntel durch mit der FF und bisher gibt es kein einziges Kapitel, welches mich in irgendeiner Weise angekotzt hätte. Glückwunsch, du hast mich am Haken.

LG
RationalHysteria

Antwort von Hyouka am 23.09.2018 | 00:54 Uhr
Alles gut. Ich bin auch seit The Best Damn Thing Avril Fan und kann dich verstehen. Ich bin auch sehr hyped und bin da ähnlich wie du. Lass beim Lesen einfach Under My Skin laufen, dass passt.

Aber schön dass es dir gefällt. Ich würde viele Dinge heute anders machen, aber deine Reviews (und die von Karyu auch) zeigen mir dass ich anscheinend nicht alles falsch gemacht habe. Rechtschreibfehler werden aber später noch korrigiert. Halt wenn es fertig ist. Und das mit Shane ist immer so - als eigentlicher männlicher Protagonist hast man ihn oder liebt ihm. Wie auch immer. Über die besagten Autorenkommentare muss ich aber auch mal rüber. Die find ich manchmal auch cringy, irgendwie.

Und das mit Natsumi war so ein Thema das ich beim Schreiben und auch jetzt manchmal noch vergesse. Ihr kleiner Bruder kommt später noch vor, aber... Er ist ziemlich messed up. Vielen Dank für das Review nochmal, bei Fragen immer gern in das Review oder per PN wenn du magst. ^^
18.09.2018 | 22:08 Uhr
Stand: Kapitel 6

Was mich direkt auf Anhieb an dieser FF gewundert hat, die Planetariums-Szene hat es nochmal verdeutlicht, ist die verhältnismäßig blumige Illustration von Satellite. Klar, der Anime hatte quasi nur die ersten paar Folgen lang Zeit, das Setting zu etablieren, und der Anspruch lag auch eher darauf, edgy zu sein, dennoch ist das eine interessante Auslegung. Relativ Deponia-mäßig, ein ranziger, aber charmanter Schrotthaufen. Die Szene, in der Kiryuu die schlummernde Hotaru nach Hause tragen muss, ist wirklich herzallerliebst. ~ (ich dachte mir, ich mache auch mal so einen „Kawaii-Kringel“. Der hat was.)

Gut, dass du im Bezug auf Hotarus nicht ausgelebte Kindheit die japanische Leistungsgesellschaft adressierst. Viele Anime-/Manga-Maniacs, die ich kenne, sind leider ziemlich blind gegenüber Japan außerhalb dessen, denn dieses ist oftmals intoleranter, repressiver und kollektivistischer, als viele es gerne hätten.

Ich war ein wenig schockiert, als ich ohne Kontext durch die Zeilen sprang und aufschnappte, dass Misaki ihre kleine Schwester druggt. Na ja, sie ist quasi nur der „Dealer“, Hotaru hat die freie Entscheidung, die Pillen zu nehmen, oder auch nicht. Jetzt frage ich mich: Weiß Misaki von der Psychic-Fähigkeit? Immerhin hat die mysteriöse Stimme bis jetzt nur zu Hotaru gesprochen, aber Misaki hat den ziemlichen Durchblick und würde ihre Schwester nicht so einem Risiko aussetzen. Da ich schwer von Begriff bin und es nicht konkret ausgesprochen wurde, lass ich das erstmal offen. Aber doch, sie muss es wissen, denn aus welchem Grund sollte sie sonst potentiell die Gesundheit ihrer Schwester gefährden, wenn nicht, um Schlimmeres als die Szenen aus Kapitel 5 zu verhindern. Dieses war übrigens in der Tat wirklich sehr... tja ja... interessant. Ja. Da muss ich doch tatsächlich mal ein „xD“ droppen. xD Allerdings lag das größtenteils an der Darstellungsweise, die halbe Portion Sado-Hotaru verkloppt zwei Meter große Gangmitglieder. Ich habe eine Freundin mit einer bipolaren Störung, wenn sie ihre Medikamente nimmt (oder nicht), ist das teilweise sehr unlustig.

Natürlich traut Hotaru sich wieder nicht. Verständlich, wer will schon einem halb schlaftrunkenen Erkälteten erzählen: „Hey, ich steh übrigens auf dich.“ Diese „Oh nein, da ist mein Crush, was mache ich jetzt?!“-Szenen könnten für unzählige Filler-Kapitel herhalten. Aber ich will dich jetzt nicht in Versuchung bringen, auch wenn die FF bereits 100 Kapitel hat, wovon einige, nehme ich mal ganz keck an, einen ähnlichen Inhalt haben, hehe.

Ich freue mich auf Hotaru als neues Bandmitglied und habe ausnahmsweise nichts zu kritisieren, normalerweise verdient man eine Medallie dafür.

LG
RationalHysteria
16.09.2018 | 15:17 Uhr
Stand: Kapitel 3

Ich kann bis jetzt einen gesunden Wechsel zwischen „Lollipop Funtime“- und „Jetzt nimmt die Story an Fahrt auf“-Elementen attestieren, welche immer in einem neckischen Cliffhanger enden, das kannst du ziemlich gut. Für mich hat sich bis jetzt ergeben, dass wir die Geschichte aus der Sicht von zwei Schwestern, speziell Hotaru, erleben, die ursprünglich aus Neo Domino City kommen und sich nun im Slum verstecken. Der eigentliche Grund ist politische Verfolgung, Hotaru nutzt diese Situation jedoch als Gelegenheit, sich von ihrem Hochbegabten-Stigma zu lösen. Damit lässt sich sicher einiges anfangen.
Auch schön, dass Zero Reverse hier anscheinend differenzierter behandelt wird. Soweit ich mich erinnere, wurde es in der Dark-Signer-Arc kurz adressiert von wegen „Ja, das gab es mal, und jetzt sind Yuuseis Eltern tot“ und erst ganz am Ende wieder aufgegriffen, und das nicht mal wirklich mit einer befriedigenden (kein Wortspiel intendiert) Erklärung. Ich hatte es nie als Tabu-Thema oder großes Staatsgeheimnis wahrgenommen. Vermutlich liegt das auch nur daran, dass ich 5D's zuletzt mit 14 gesehen habe, wo ich noch nicht wusste, was Staatsgeheimnisse sind und nicht so ganz mit den englischen Untertiteln klarkam.

Während ich anfangs genervt mit den Augen gerollt habe, als deutlich wurde, dass Hotaru auf Yuusei abfährt (denn ich alter Nihilist sah vor meinem geistigen Auge bereits ein entsprechendes Cringe-Szenario), muss ich mittlerweile zugeben, dass sie echt drollig ist. Hat dieses gewisse „Ich wünschte, sie wäre meine kleine Schwester“-Etwas. Auch muss ich mir bei sämtlichen Hotaru-Misaki-Dialogen ins Fäustchen kichern. Das lässt mich in Gedanken schwelgen, wie mein Leben wohl aussähe, wenn ich eine Schwester statt eines Bruders hätte. Wobei das biologische Geschlecht laut modernsten Feminismus-Verschwörungstheorien keinerlei Auswirkungen auf den Charakter hat und rein aus einem gesellschaftlichen Konstrukt erwachsen ist. Aber ich schweife ab.
Und HEILIGE SCHEISSE, YAAASSS, sie ist eine Psychic. Das war so ziemlich das einzige Element von 5D's, was mich von Anfang an fasziniert hat. Schade, dass das Potential nur minimal ausgeschöpft wurde, da Aki ja später... Na ja, wir wissen es alle. Den Ursprung der Stimme in Hotarus Kopf kann ich mir bisher noch nicht zusammenreimen, mal gucken.

Kiryus Auftritt wirkte zunächst suspekt auf mich, da ich spontan nur den Depri aus der Crash-Town-Arc im Kopf hatte. Aber nach dem Timeskip von fünf Jahren befinden wir uns immer noch vor den Ereignissen des Animes und er war noch gar nicht im Knast, verstehe. ABER, wird hier etwa angedeutet, dass er auf Hotaru steht? Ugh, mein „Nicht-so-ganz-Triangle-Love-Triangle“-Radar schlägt aus. Ich kann fiktionalen Werken ziemlich viel verzeihen, nur kein Liebesdreieck. Na ja, noch ist nichts entschieden und es könnte auf eine „Ich-beschütze-meine-geistige-Onee-chan“-Freundschaft hinauslaufen, was ich ziemlich knuffig fände.

Bis jetzt wirkt das Ganze hier wie ein Versuch von „Wenn YGO! Ein Shoujo Anime wäre“. Interessant.

LG
RationalHysteria

Antwort von Hyouka am 16.09.2018 | 17:19 Uhr
Na ja, Shoujo. Sicherlich ist es sehr davon inspiriert, aber na ja. Das mit dem Psychic lässt sich auf was anderes zurückführen, das habe ich tatsächlich auch nicht so richtig genutzt. Ich hab noch einen anderen Charakter in der Richtung, der das kann. Aber na ja, Spoiler und so. Das mit dem Liebesdreieck ist etwas kompliziert, muss ich sagen. Mein Betaleser und ich haben mal darüber diskutiert, wie ein Pairing mit Hotaru und Yusei wirklich aussehen würde und na ja - die beiden sind sich viel zu ähnlich in vielerlei Hinsicht. Aber ich will auch noch nicht zu viel weg nehmen. Diesen Kiryu wirst du eben noch am meisten im Kopf haben, weil er als letztes auftauchte. Ich freu mich aber über jeden Kommentar, wirklich. Es ist noch mal interessant zu sehen, wie jemand heutzutage diese Geschichte findet. Ich kann auch verstehen, wenn man nach und nach auch ziemliche blöde Sachen in der Story findet, aber gerade Hotaru ist mir von all meinen Charakteren mit am wichtigsten. Eben, weil sie zu meinen ersten Charakteren gehört und dergleichen. Kapitel 5 ist nach wie vor ein umstrittenes Kapitel für meine Freunde und auch mich selbst. Aber du wirst ja dann sehen, warum. xD
Vielen Dank auch für dein zweites Review, bis vielleicht zum nächsten Mal. ^^
15.09.2018 | 21:45 Uhr
Oh, hallo.

Ich habe an diesem einsamen Samstagabend vor, mir den Prolog dieser FF zu Gemüte zu führen. Mal gucken, vielleicht werden's auch mehrere Kapitel. Meine Erinnerungen an Yu-Gi-Oh! 5D's sind schwammig, sollten aber ausreichen, um das Grundfeste der Geschichte zu verstehen. Lediglich meine nostalgischen Schamgefühle bezüglich meiner vergangenen, zum Glück nicht mehr online verfügbaren YGO! Fanfictions haben mich zu dieser Kategorie verleitet, und eigentlich hatte ich vor, mich am geistigen Unvermögen 12-jähriger AutorInnen zu ergötzen, doch siehe da, es existieren Autoren mit einem brauchbaren Schreibstil und Storytelling als Intention. Wie angenehm.

Am Prolog habe ich nichts großartig zu kritisieren. Eigentlich schon, aber zuerst das Geschleime, dann die Kritik, in der Hoffnung, dass sie sich auf diese Weise stärker ins Gedächtnis einverleibt.
Also, das Setting ist Satellite acht Jahre vor den Geschehnissen des Animes, wir bekommen die zwei Protagonisten an die Hand, welche aus noch nicht bekannten Gründen dorthin geflüchtet sind. Soweit so gut, Aussichten auf einen Plot, der im Moment noch nicht groß erscheint, aber das Potential hat, es zu werden, Einführung in den allgemeinen Grundtenor der Geschichte, ein Schreibstil, der in mir ausnahmsweise nicht das Bedürfnis hervorruft, mein Gehirn mithilfe einer Bohrmaschine zu liquidieren und es anschließend aus meinen Augenhöhlen schwemmen zu lassen, alles super.

ABER (das ist mein Signalwort für „Jetzt hagelt's Kritik“): Es zeugt nicht von guter Charakteretablierung, wenn Aspekte über eine Figur von anderen herausgestellt werden müssen. Was ich damit meine, demonstriere ich anhand der Passage, in welcher Misaki sich mit Martha über Hotaru unterhält: „Ihr fiel es schon in der Grundschule schwer, Freundschaften zu schließen, da sie aufgrund ihrer Hochbegabung einige Klassen übersprungen hat und durch Sonderunterrichtsstunden oft allein war. Außerdem waren da noch die ganzen Arztbesuche, die sie immer tapfer durchstehen musste. Ich erhoffe mir auch, dass sie endlich ein Kind sein kann, dass auch etwas anderes kennenlernt als nur Dinge, die man lernen muss.“
Hm, ja, das mag sein – aber warum erfahre ich als Leser das direkt zu Anfang? Da das Ganze sowieso noch recht nebulös gestaltet ist, wäre es kein Problem, diese Hintergrundgeschichte erstmal unkommentiert zu lassen und im späteren Verlauf anzusprechen. Ich beobachte eine Weile, wie Hotaru mit den Kindern im Waisenhaus umgeht und sie wahrnimmt, analysiere ihre Sprache und ihre generelle Haltung gegenüber anderen Menschen und ziehe daraus mögliche Schlüsse. Und ZACK, einige Kapitel später kommt heraus, warum sie so ist, und ich hatte recht oder nicht. So würde ich es handhaben. Ich verstehe allerdings, dass es keinen atemberaubenden Twist darstellt, was der Grund sein könnte, weshalb du es so abgehandelt hast. Trotzdem, das ist eine Sache, die mir ins Auge gestochen ist.

Eventuell sind diese Informationen obsolet für dich, da du seit 2015 (oder einem längeren Zeitraum, je nachdem, wie lange du schon an der FF schreibst) sicherlich schon ziemlich viel übers Schreiben gelernt hast. Trotzdem, das letzte bisschen Meinungsfreiheit, was ich in Deutschland noch genieße, möchte ich an dieser Stelle nutzen. Ich schätze, man freut sich sowieso immer über Rückmeldung, es sei denn, sie besteht aus „Tolle FF“, „Ich will ein Kind von dir!“, oder „Geh kacken“.

LG
RationalHysteria

Antwort von Hyouka am 15.09.2018 | 21:55 Uhr
Mir ist es nicht egal, keine Sorge. Das Problem ist eben, dass man im Nachhinein nicht mehr so viel dran ändern kann - ist eben schon 3 Jahre her. Über die Zeit hat sich ja auch einiges geändert und ich würde sehr sicher heute einiges anders machen, als damals. Die Original-Story stammt aus einer Zeit, in der ich 16 war, zum Zeitpunk des Remakes war ich 19. Ich hab längere Zeit keine Geschichten mehr geschrieben und es war erst mal schwer für mich, reinzukommen. Aber ich schätze ehrliche Kritik immer, wirklich. Ich musste beim letzten Absatz auch ziemlich schmunzeln, hab vielen Dank. ^^
27.08.2018 | 22:13 Uhr
Tagchen,

zuallererst einmal Glückwunsch zu dem, laut Fanfiktion.de, 100. Kapitel. Das schafft noch lange nicht jeder. :)

Ich will mich zuerst um die Antwort bemühen, da sind mir nämlich ein paar Sachen zu eingefallen.
Ich kann dich wirklich sehr gut nachvollziehen, mein Remake läuft mittlerweile auch über ein Jahr und bisher hält es sich noch an das Original. Das hat dazu geführt, dass ich gerade die allerersten Kapitel sowohl inhaltlich und stilistisch mehrere Male überarbeitet habe. Zufrieden bin ich nach wie vor nicht damit, aber zufriedener, als mit dem leider ziemlich grottigen Original. Handgeschriebene Versionen sind mir auch letztens in die Hände gefallen … Und glaube mir, mit 13 schreibt man nochmal anders, als mit 16.
Das Ding ist, dass man merkt, von was das Remake eigentlich abstammt und das schadet dem Gesamtbild. Plottechnisch finde ich Paranoia bisher super, auch wenn die ersten Kapitel noch ziemlich abgestumpft sind, merkt man den viel höheren Reifegrad und den Ernst der Geschichte. Ganz ehrlich, das braucht dieses Fandom. Ich habe derzeit das Gefühl, bei den Glücksbärchis zu sein und das ist gruselig, denn ich mag die Glücksbärchis nicht.
Trotz alldem, auch wenn die ersten Kapitel schon drei Jahre alt sind, sind sie der Einstieg und wenn die nicht ausgereift sind, mögen viele schon gar nicht mehr weiterlesen, weil sie denken, dass der Rest genauso ist. Ich zumindest glaube das nicht und lese mich durch. Ich glaube auch nicht, das Erzähler-kun schlecht ist, es ist defintiv interessant. Allerdings wurde er eher nachteilig genutzt, das ist schade. Natürlich wird man die ganzen Kapitel nicht an den aktuellen Stil anpassen können, außer man setzt sich intensiv damit auseinander (was übrigens eine Heidenarbeit ist, die im totalen Zettelchaos endet), aber man könnte zumindest versuchen, die Wiederholungen und die Stumpfheit ein wenig zu nehmen, es würde das Lesen angenehmer gestalten. Das ist allerdings meine Sichtweise, wenn du es für dich akzeptiert hast, ist das nicht mein Brot. ;)
Dennoch macht es mir Spaß, die Geschichte zu verfolgen, auch wenn es viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt, Wie gesagt, der Plot an sich ist interessant und auffallend anders.

Nun gut, jetzt will ich mich aber mal wieder auf die Geschichte beziehen. In diesem Rev beziehe ich mich weitgehend auf die Kapitel Ausbruch bis Schockstarre. Ich denke mal, bis auf einige Ausnahmen werde ich den Rhythmus beibehalten.
In Kapitel fünf geht es also um Yuseis Entführung, Hotaru schluckt Tabletten, sadistische zweite Persönlichkeit, okay. An sich voll gut. Allerdings ist die Rettungsaktion stilistisch nicht passend. So eine Aktion ist eigentlich spannend, so sollte sie dort wohl auch sein. Aber durch die Erzählart und die Wortwahl ist es schon wieder so stumpf und ist gar nicht mehr so extrem spannend. Um Spannung zu erzeugen hätte, unabhängig von der Erzählzeit, das Hier und Jetzt beschrieben werden müssen. Solche Sätze wie „Sie hatte ihm recht schnell einen Magenstoß verpasst, wo sein Kollege gar nicht so schnell realisiert hatte, was gerade passiert war. Dieser sackte natürlich auch sehr schnell zusammen, als Hotaru auch diesen zusammen schlug.“ lassen keinen Bogen entstehen. Man erfährt bloß, was vor wenigen Augenblicken passiert ist und nicht, dass es gerade passiert.
Du bist in dem Abschnitt auf Hotaru fokussiert und widmest ihr auch den personalen Erzähler, mit einer Beschreibung des Hier und Jetzt hättest du mehr auf sie eingehen können, was sie gerade tut, wie sie vorgeht, was sie vielleicht fühlt und eine richtige Atmosphäre entstehen lassen können. Das würde die Szene eindeutig spannender und fesselnder gestalten.
Die Wortwahl von Kiryu und Shane im Gespräch danach stört mich irgendwie auch. Ich meine, lockere Bemerkungen und Kraftausdrücke sind das eine, aber Sprüche unter der Gürtellinie sind etwas, das nicht zu Yu-Gi-Oh! passt, zumindest nicht in dem Ausmaß.
Nun gut, dafür hat er eine liebenswerte Leidenschaft und hat sich etwas damit aufgebaut.
Der arme Prota ist krank und der Rest von Team Satisfaction muss sich andernweitig beschäftigen, soweit so gut.
Es ist maßgebend nur der Dialog zwischen Hotaru und Yusei, der so unnatürlich wirkt. Gar nicht wie ein lebendiges Gespräch, das nimmt direkt wieder die Atmosphäre und stumpft die Situation zwischen den beiden wieder ab.
Im Kapitel Erinnerung habe ich mich direkt zu Beginn gefragt, was Jack da bitte macht. Hotaru schaut ihn böse an, er zuckt zusammen. Beinahe jeder könnt ihn böse anschauen und ihm drohen, ohne dass er die Miene verzieht. Bei den Cupramen ist das wieder etwas anderes, davor jedoch … ist Jack nicht er selbst.
Den Rest des Kapitels geht es überwiegend um Natsumis Tod und ihre Rolle in Hotarus Leben, an sich ist das gut dargestellt, man kann Hotaru ihre Schmerzen gut nachempfinden. Ich finde es genauso gut, dass die Stimmung nichts zwangsweise runtergedrückt wurde, dennoch gab es Lichtblicke in dem Kapitel, schöne Darstellungen von Freundschaft und man hat mehr über Hotarus Charakter erfahren, sogar eine Entwicklung hat stattgefunden, indem sie ihre Wünsche für Sattelite gegenüber ihren Freunden erzählt.
Das Gespräch zwischen Hotaru und Misaki war in dem Kapitel auch nicht mehr so stumpf. Zwar bedrückt, aber lebendig, wie es sein sollte. Daraus würde ich als Leserin schließen, dass Misaki ebenfalls unter Depressionen leidet.
Alles in einem ein ziemlich trauriges Kapitel, allerdings kein Drama, es wirkt eher charakterfördernd. Mag ich. Einzig und allein die Wiederholungen sind störend, auch wenn sie deutlich abgenommen haben.
Das Kapitel Atempause hat einen angenehmen Übergang, nur … wozu es überleitet, ist mir rätselhaft. Das Gebäude fliegt in die Luft, Kiryu rettet seine Liebste heldenhaft, blabla. Warum Shane komplett unbeschadet ist, hinterfrage ich nicht, sondern hake es einfach mal als Wunder mit jeder menge Glück ab, die man eigentlich gar nicht haben kann. Aber wie um alles in der Welt ist das feindliche Team an die Zündung für die Bombe gekommen? Wie haben sie davon Wind bekommen? Habe ich gerade ein Plothole entdeckt? Auch wenn es nur winzig ist, aber …?
Sehr merkwürdig.
Wenigstens ist das Nasenbluten Kiryus nicht ganz so klischeehaft dargestellt, wie in manch einem Manga bzw. Anime. Es passt zwar zu Shane, dass er solche Kommentare von sich gibt, dennoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Kiryu sich das anhört und darauf anspringt. Nasenbluten inklusive.
Das Gespräch zwischen Kiryu und Hotaru wirkt nicht mehr so unnatürlich, das schafft mehr Atmosphäre und die Beziehung zwischen den beiden bekommt endlich eine solide Basis. Vorher war das irgendwie nicht der Fall. Es gab reichlich Andeutungen, dass Kiryu Gefühle für Hotaru hat, diese aber welche für Yusei hat, doofe Dreicksbeziehung und so. Aber eine wirkliche Grundlage für eine Freundschaft war irgendwie nie vorhanden, die Freundschaft war nur da, weil Duelle, Yusei, Jack und Crow und so. Deswegen ist es schön zu lesen, dass diese Freundschaft endlich ihre Basis bekommt.
Ich finde es dazu interessant, dass Kiryu mehr Hintergrund von dir bekommt. Auch, wenn man nicht viel darüber erfährt, ist es schon lohnenswert, dass er überhaupt eine Vergangenheit bekommt. Das ist etwas, dass ich bei vielen Charakteren im Anime vermisst habe.
Bam, Plottwist, Hotaru schlcukt keine Tabletten mehr, Hotaru wurde entführt. Aber mit einem angenehmen Übergang.
Schockstarre beginnt genauso angenehm fließend, auch wenn jetzt Drama das Thema aus. Aber dann ist da dieser eine Satz, der alles zunichte macht …
„Im Moment war Hotaru nicht mehr als ein recht wehrloses, 15-jähriges Mädchen, dass sich wahrscheinlich nur sehr bedingt wehren konnte.“
Diese Wiederholung, die genaue Altersangabe, die keinen wirklichen Beitrag leistet … Das lässt den ersten Abschnitt schon wieder so stumpf und unglücklich enden. Das war wie eine nicht gesehene Stufe beim Lesen. Die hatte ich übrigens öfter vorgefunden. Beispielsweise bei dem Begriff „TÜV“. Ich weiß leider nicht, wie das in Japan bei Gebäuden abläuft, ich weiß lediglich, dass man die Fahrzeugüberprüfung Shaken nennt. Auf jeden Fall ist der TÜV dort nicht wirklich angebracht. Eine einfache Überprüfung als Ersatz im Text wäre besser.
Dann war noch die Klammer … „(ja, ich finde für solche Menschen einfach keine Worte)“. Das klingt eindeutig nach Autor-san. Ob es so ist, sei dahingestellt. Egal, wie es aussieht, die Klammer muss nicht sein, der Kommentar muss gar nicht sein. Und wenn, dann angenehmer verpackt, vielleicht als Gedanken eines Charakters.
Dann gibt es da eine weitere Bemerkung, nachdem das eine merkwürdige Mädel Mimimi um Kiryus nicht vorhandenes Sexleben gemacht hat. Die da wäre „Wir merken, sehr anspruchsvolle Themen, ne?“
Und selbst wenn, das müsste trotzdem nicht sein.Das liest es sich eher so, als würde Autor-san die Figuren persönlich ins Lächerliche ziehen wollen. Das können die Charaktere der Geschichte aber auch und das liest eindeutig besser.
Misakis Auftritt ist tatsächlich sehr überraschend, ich habe mich schon gefragt, warum es von ihr nicht zu hören gab, immerhin ist ihre Schwester eine ganze Nacht lang verschwunden gewesen. Wie sie sich ausdrückt, ist allerdings sehr ungewohnt, ich hätte Misaki eher als eine solche Person eingeschätzt, die ihre Worte mit Bedacht wählt und keine lockeren Kommentare dalässt.
Nun gut, immerhin hat diese Rettungsaktion das, was ich bei Yuseis vermisst habe, das Hier und Jetzt ist da, ein Spannungsbogen ist da! Er ist zwar nur kurz, aber er existiert, das ist wundervoll. Das liest sich direkt viel flüssiger und interessanter.
Das nächste Gespräch zwischen Kiryu und Hotaru ist auch wieder dynamischer als sonst, trotz der Wiederholungen. Die Lebhaftigkeit ist gut, aber man merkt, dass du auf diese Gespräche ein anderes Augenmerk gerichtet hast, als auf die anderen. An sich ist das nichts schlechtes, dennoch sollten die anderen Dialoge nicht abflachen und einfältig werden.

Wenn die Rechtschreibung ausgebessert wird, kann ich mich ja nicht weiter beklagen. ;) In den jetzt reviewten Kapiteln sind die Fehler vergleichsweise auch stark zurückgegangen. Freut mich.

Denn werde ich mal zwischendurch weiterlesen und reviewen, wann immer ich die Zeit dazu finden werde und hoffe, dass ich jetzt eine Fehler reingehauen habe. ich musste beim Schreiben eine Pause einlegen, Tod der Fahrschule.

LG Karyu

Antwort von Hyouka am 27.08.2018 | 23:30 Uhr
Vielen Dank und auch für dein Review. Du machst dir echt viel Arbeit und ich kann dir eigentlich gar nicht genug dafür danken. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich als Azubi im Internat saß und nach der Arbeit an den Kapiteln saß. Da gab es kein Internet und ein Duden war auch nicht greifbar, höchstens ein bisschen mobiles Internet. Handgeschriebenes gibt es von Paranoia auch, aber das stammt noch aus der Zeit 2009-2010. Sprich, sogar die Zeit als es noch im Fernsehen lief. Ich hätte wesentlich mehr ändern sollen und mir war am Anfang eben erst mal wichtig, etwas anderes zu machen als die anderen und mein Ding zu machen. Weil, das war mir immer am wichtigsten – kein zu harter Einfluss von anderen, nur mein Ding. Eine Freundin von mir (Mitsuki) hatte ja zu der damaligen Zeit auch ihre eigene 5D’s Fanfiktion hier im Fandom, von ihr habe ich mich teils auch inspirieren lassen (unsere Inhalte haben sich gegenseitig auch etwas geähnelt). Wenn man eine lange Zeit nicht schreibt (gerade bei Fanfiktions), muss man eben wieder reinkommen und das war am Anfang mein großes Problem. Und oh ja, Glücksbärchis … damals wurde ja auch schon Schrott im Fandom geschrieben, aber mittlerweile kommt man sich vor wie im Kindergarten. Einfach unerträglich, schön das Paranoia da eine Ausnahme für dich ist. ^^
Meine Statistik sieht zumindest aber noch so gut aus, dass ich zwar wenig Rückmeldung kriege, aber stumm Leute immer noch mitlesen. Ich hab auch ein paar Freunde die es noch von Zeit zu Zeit verfolgen und halt meinen Betaleser. Da kriege ich die meisten Tipps her. Die ersten Kapitel werde ich aber zumindest rechtschreiblich ändern und vielleicht noch einige Dinge an den Dialogen. Muss mal schauen, das werde ich dann mit Abschluss der Serie nachholen. Ist ja nicht mehr so lang hin, bis zum Ende. Ich möchte erst mal fertig werden, bevor ich jetzt eine große Korrekturaktion starte.
Außerdem das mit Shane, der Bombe, die leicht komischen Bemerkungen – das war alles damals mein Humor, deshalb ist es mit drin. Es passt nicht, ich weiß. Das hat sich mit der Zeit auch etwas verändert, aber nun ja. Ist etwas schwierig zu beschreiben. Die Dreiecksbeziehung, ja … wieso, weshalb, warum – das kommt alles noch. Ich kann dir aber zumindest so viel sagen, dass es teils auf meinen Erfahrungen basiert. Ich hatte vor der Fanfiktion mal ein Erlebnis gehabt, was hier teils sehr viel eingespielt hat. Die Charaktere die ich schreibe sind nie wirklich Self Insert, aber Erfahrungen und Situation aus meinem echten Leben kommen abgeändert hin und wieder mal in meinen Geschichten vor. Das ist einfach so. (die Klammer die du meintest, könnte unglücklicherweise noch von meinem Betaleser sein, müsst ich noch mal schauen, wo ich sie rausbekomme – wir haben früher noch mit Klammern als Anmerkungen geschrieben und ich musste sie am Ende noch rausholen)
Für mich sind die ersten 20-30 Kapitel auch sehr seltsam zu lesen, muss ich ehrlich zugeben. Es ist nicht alles logisch, manchmal auch etwas bescheuert, aber so war ich in der Zeit halt irgendwie auch. Mir wird auch jetzt erst bewusst, wie sehr meine damalige Depression teilweise auch in dieser Fanfiktion eine Rolle gespielt hat. Gibt noch extreme Beispiele aus der Zeit, aber nun ja. Paranoia ist eben am Anfang wie ich damals – zwar schon erwachsen, aber doch noch ziemlich unbeholfen. Klingt komisch, aber es ist so. Ich wollte einfach, dass es sich nach und nach weiterentwickelt – wie ich eben auch, zumindest glaube ich das. Mich selbst würde ich auch nicht mehr als Autor-san bezeichnen und natürlich wusste ich fast von Anfang an, wer der Erzähler-kun ist – ich war eben sehr unbeholfen, ganz am Anfang. Ich habe diesen Trend in allen Fanfiktions entdeckt, die ich vor Mitte 2016 geschrieben habe – die ersten Kapitel sind etwas holprig, aber es wird mit der Zeit. Wenn ich dieses Gefühl in einer Fanfiktion nicht hatte, dass sie nicht besser wurde, hab ich sie noch mal runtergeladen und gelöscht. Ist ja auch mit Bad Influence passiert, aber das kommt auch noch wieder – hat halt dann nichts mit Paranoia zu tun, auch wenn es danach spielt.
Der Unterschied zwischen Paranoia und meinen anderen Fanfiktions ist eben, dass mir sehr viel daran liegt – mit seinen Fehlern und Stärken. Ich bin älter geworden und würde mittlerweile vieles anders machen – aber ich nehme es mittlerweile einfach hin. Mit 19 war ich in einer Phase, in der ich alles anders machen wollte und einen Neuanfang machen wollte. Ich hab keinen Sinn in irgendwas gesehen, ich wollte einfach schreiben. Ich hab auch so meine Lieblingsmomente in dieser Fanfiktion, aber dafür müsste ich sie auch noch mal komplett lesen.
Für mich kommt Spaß eben immer noch vor Perfektion – wenn mir etwas keinen Spaß macht, bringt es mir auch nichts wenn es perfekt ist. Und ich weiß sehr wohl, dass wahrscheinlich keine meiner Fanfiktions perfekt ist. Ich bin froh, dass du dich tatsächlich mit dem Inhalt dieser Fanfiktion und auch den Charakteren auseinander setzt und nicht gleich den Mary Sue Stempel holst. Das stört mich bei vielen Leuten, die Fanfiktions mit OCs reviewen eben immer schnell. Und das nicht alles in character ist – klar, ich glaub das schafft niemand so wirklich in diesem Fandom und ich war damals und auch teilweise heute keine Ausnahme.
Also bis zum nächsten Mal, lass dich nicht unterkriegen. ^^
17.08.2018 | 21:44 Uhr
Tagchen,

nach und nach lese ich mich hier langsam ein und dachte mir, dass ich schrittweise Reviews dazu verfassen werde. Momentan liegt mein Lesezeichen bei Kapitel 20.2, mein erstes Review wird sich jedoch überwiegend auf die ersten fünf Kapitel beziehen, das heißt vom Prolog bis Unbeschwerte Seele.

Der Plot an sich ist sehr interessant, man merkt, dass du dort gedanklich weit ausgeholt hast. Dennoch hat die Geschichte (gerade in den ersten Kapiteln) einige Makel, die exakt das widerspiegeln, was ich mir beim Lesen ganz oft gedacht habe. - Das ist sehr unausgereift.
Die Geschichte ist also aus der Sicht eines Erzählers, dessen Name aber nicht verraten wird. Laut dieser allgemeinen Sichtweise und allem, was Erzähler-kun so weiß, müsste es theoretisch jemand sein, der so in dieser Welt gar nicht mehr wirklich existiert. Aber die Spekulationen stelle ich mal hinten an. Denn was daran sehr unvorteilhaft ist, ist, dass der Erzähler vieles vorwegnimmt, so zum Beispiel in Kapitel Eins. Es wird zu Anfang viel erklärt, viel mehr als eigentlich nötig ist. Diese gewissen Details über Misaki und was sie letztendlich alles weiß, werden direkt alle offengelegt, man hat keine Chance, diese Details von Misaki selbst zu erfahren oder durch eine indirekte Erklärung/Charakterisierung einer anderen Figur. Das gestaltet den Text, sowie insbesondere die Empfindungen der Charaktere stumpf. Und ich denke, so sollte der Text nicht wirken, viel eher sollte er einleitend sein, wie eine echte Erzählung eben – mit Gefühlen und vielleicht einem Hauch Melancholie.
Dasselbe findet sich auch bei den Dialogen wieder. Der Erzähler verrät oft das Thema und worauf das Gespräch hinausgehen soll/wird, dazu ist der eigentliche Dialog dem Text des Erzählers so ähnlich, dass er nicht mehr empathisch ist, sondern viel mehr eine unglückliche Wiederholung. Manchmal findet sich das auch ohne Erzähler-kuns Einmischung wieder, wie nochmals in Kapitel Eins. Hotaru spricht davon, dass sie sich nicht mehr duellieren wollte. Nach dem Duell weist Jack sie daraufhin, dass sie sich doch gar nicht mehr duellieren wollte. Die Sätze sind fast Wort für Wort gleich, was auch wieder einer ungewollten Wiederholung gleichkommt. Das macht den Text nicht gerade ansehnlicher, es ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass der Stil nicht ausgereift ist.
Ein weiterer Nachteil von Erzähler-kun ist, dass er anscheinend manchmal zu Autor-san wird, hier mal ein Beispiel aus Kapitel Eins:
„Zu dieser Sache kommen wir später noch einmal zurück. Yusei schien zumindest ein normales Kind zu sein, welches auch eher ruhigen und angenehmen Charakter hatte. Auch hier gilt es sicher keiner großen Beschreibung, da dieser schwarzhaarige junge Mann sicher jedem ein Begriff ist, der diese Geschichte liest. Daher werden wir auch nicht allzu auf die Charaktere, die bekannt sind, eingehen. Ich bitte hierbei um Verständnis.“
Man kann Erzähler-kun ganz sicher zu seinem Vorteil nutzen, indem man bestimmte Szenarien einfach nicht näher beschreibt, Mysterien erschafft durch die Löcher, die dadurch entstehen und den Leser durch solche Spiele tatsächlich an die Geschichte fesselt. Aber solche Einschübe sind ein großer Nachteil und dazu liest es sich, als würde Autor-san ihre eigene Story in der Story kommentieren. Das sieht doof aus, um es nett auszudrücken. Auch Charaktere aus dem Canon kann man elegant beschreibend einbringen, es kommt nur darauf an, wie man das anstellt. Allerdings sollte das vom Setting und Plot her sehr einfach sein.
Um es allgemeiner auszudrücken, ist der Schreibstil zwar da und man kann jede Menge damit machen, aber in diesen ersten Kapiteln merkt man, wie sehr dieser noch in den Kinderschuhen steckt und die eigentlich gute Atmosphäre der Story etwas kaputt macht. Der Stil verstumpft die eigentliche Handlung, gestaltet sie nicht so mitreißend, wie sie eigentlich sein sollte und lässt die Geschichte sehr durchsichtig werden, also vorhersehbar. Dadurch weiß man im Vorfeld schon sehr oft, was als Nächstes passieren wird.
Bisher hält sich das auch, ich hoffe einfach mal, dass sich das mit den aktuelleren Kapiteln verläuft.

Dann versuche ich mal, die OCs ein wenig zu beleuchten.
Shane ist tatsächlich sehr interessant und sympathisch, ein richtiger Kumpel-Typ. Wenn vom ihm die Rede ist, lockert sich direkt die Stimmung auf und man muss ihn stets belächeln. Ich finde ihn gelungen und ebenfalls durchdacht.
Von Rima habe ich noch nicht viel gelesen, daher kann ich auch nicht viel über sie sagen. Das, was ich gelesen habe, lässt auf ein liebes und freundliches Mädchen zurückschließen.
Dann wäre da noch Misaki, von ihr weiß ich wirklich nicht, was ich halten soll. Sie könnte wahrscheinlich ein weibliches Gegenstück zu Yusei sein, das aus denselben Verhältnissen wie Aki stammt, wahrscheinlich ist sie auch sehr interessant, allerdings wurden ihr Charakter und ihre Verhaltensweisen durch Erzähler-kun und manchmal auch Autor-san so durchanalysiert, dass es so wirkt, als hätte sie gar keinen wirklichen Charakter. Man weiß von Erzähler-kun um ihr innerstes Bescheid, gnadenlos alles legt er offen, was dazu führt, dass man so gut wie nichts auf natürlichem Wege über sie erfährt. Nicht durch sie selbst, nicht durch ihre Schwester. Misaki ist irgendwie ein offenes Buch, obwohl sie das genaue Gegenteil sein soll. Empathischer wäre es, wenn man dem Erzähler einige Male den Mund verbietet und solche Charakterisierungen den Charakteren überlässt. Das macht den Text viel lebendiger und schöner zu lesen. Dadurch würde der Leser viel mehr an die Geschichte gebunden werden.
Und dann hätten wir da noch Hotaru. Ich muss sagen, in den groben Zügen ist sie, wie Misaki, durchdacht. In den Feinheiten allerdings widerspricht sie sich selbst. Ihr Herzfehler, der im Prolog von Misaki ordentlich durchanalysiert wurde, hat also eine eigene Stimme und scheint der Ursprung ihrer Psi-Kräfte, sowie ihrer zweiten Persönlichkeit zu sein, gut. Hotaru gegenüber ist sie sehr zickig, was ich noch nicht so wirklich einschätzen kann. Aber dieses Etwas stellt eine tatsächliche Gefahr für Hotaru dar und ist das bislang Einzige, das trotz Erklärungen immer noch mysteriös erscheint, das ist gut.
Hotaru selbst allerdings hat den Anschein, als besäße sie schon ohne das Ding zwei Persönlichkeiten. Verkehrt wäre es nicht, es ist nur so, dass sie sich nicht stimmig ihres eigentlich gedachten Charakters verhält. Einerseits ist sie sehr kindlich und oftmals ängstlich, was auch vernünftig (und etwas zu oft, sowie ausführlich) begründet ist, dann jedoch ist sie dem entgegen so kühl und reflektiert, wie zum Beispiel in dem Gespräch mit dieser Stimme. Das ist so sprunghaft, dass es sich nicht stimmig liest, so als hätte sie zwei Persönlichkeiten. Ob das gewollt ist, kann ich noch nicht beurteilen, ich kann nur sagen, dass es Hotaru ziemlich merkwürdig erscheinen lässt. Daneben ist sie wie Misaki von außerhalb oder von Misaki durchanalysiert worden, das zwar besser ist, als wenn nur Erzähler-kun seinen Stift walten lässt, trotzdem ist Hotaru dadurch eine ebenso durchsichtige Puppe wie ihre Schwester.
Allgemein ist mir aufgefallen, dass Shane und Misaki, teils auch Hotaru gerne von Erzähler-kun missbraucht werden. Es sollen wohl empathische und einfühlsame Gespräche sein, echte Dialoge. Aber durch den unausgereiften Stil wirkt es leider nicht so, manche Gespräche sind gleich den Einschüben von Erzähler-kun, also sehr analytisch, sie legen direkt alles offen und lassen die Handlung nicht nur vorhersehbar, sondern auch stumpf werden. Das ist wirklich sehr schade, da die Charaktere prinzipiell gut überlegt sind.

Des weiteren ist mir aufgefallen, dass du die Duelle zwar andeutest und auch grob beschreibst. Aber das war es.
Natürlich passiert auch abseits der Duelle verdammt viel und zu viel des Guten ist ungesund, aber der Canon hat gezeigt, dass Duelle maßgebend für Gespräche, Handlungsverläufe und Charakterentwicklungen sind. Gerade zu Beginn wären sie ein gutes Stilmittel gewesen, um Hotaru zu charakterisieren und für den weiteren Verlauf wäre es vielleicht auch clever gewesen, worauf ich aber erst in näherer Zukunft eingehen werde, das bezieht sich nämlich auf andere Kapitel.
Es ist schade, dass zu Beginn kein Duell näher beleuchtet wird oder komplett dargestellt wird, man hätte daraus so viel machen können. Trotzdem ist es lobenswert, dass das Kartenspiel nicht in Vergessenheit geraten ist.

Die Rechtschreibung ist ganz okay, sie weist auch deutliche Mängel auf, Grammatik und Zeichensetzung mit einbezogen, aber ich möchte nicht mit einem Duden um mich schlagen, sondern ihn nur auf den Tisch knallen, das ist von Vorteil. Überarbeitungsbedarf bestünde trotzdem.

Dann schaue ich mal, wann ich zum nächsten Review komme und lese zwischendurch immer mal wieder weiter. Auch wenn der Stil noch nicht entfaltet und voll ausgeschöpft ist, merkt man doch sehr, dass diese Geschichte ein komplett anderes Niveau hat und sich von der großen Masse abhebt. Und das ist schön.

LG Karyu

Antwort von Hyouka am 17.08.2018 | 22:18 Uhr
Erst mal - vielen lieben Dank für dein ausführliches Review. ^^
Die Fanfiktion selbst geht ja schon recht lang, mittlerweile schon drei Jahre. Am Anfang habe ich leider etwas stumpf von meiner ursprünglichen Version abgeschrieben und dann erst nach und nach angefangen hier und da etwas weiterzuarbeiten. Gerade die ersten Kapitel sind sehr oft durch Schlafmangel und dergleichen getrieben worden und ja - ich merke es selbst, wenn ich die ersten Kapitel lese. Die erste Version entstand ja damals, als ich gerade mal 16 (das war 2011) war. Es gibt sogar noch handgeschriebene Versionen, die ich daheim gefunden habe. Außerdem habe ich viele Logiklücken auch versucht, über die Zeit halbwegs zu decken. Wenn es also auf Dauer so sein kann, dass sich verschiedene Dinge unterscheiden liegt es eben an der langen Zeit die ich schon an der Geschichte hänge. Der Erzählerstil ist nach und nach etwas in den Hintergrund gerückt, ich nutze diesen Stil einfach sehr gern. Mehr hängt dahinter nicht, in Paranoia selbst ist es eben tatsächlich ein Erzähler ... aber na ja. Es freut mich aber schon mal zu hören, dass du aktiv dran hängst und schon mal den Sinn dahinter erkennst. Für mich wäre es eben von Nachteil gewesen, jetzt noch alles von Anfang an neu zu schreiben. Ich akzeptiere für mich selbst, dass die ersten Kapitel so sind - ich wollte eben nach und nach darauf aufbauen und es weiterentwickeln. Und ich denke, Shane ist so die Lieblingsfigur von vielen meiner Freunde (und auch Lesern). Er sollte etwas Stimmung rein bringen und ich mag ihn auch sehr gern.
Ich weiß, es ist am Anfang wirklich sehr unvorteilhaft geschrieben. Aber ich hoffe, du hast dennoch Spaß an der Geschichte. Neu aufgelegt habe ich sie eben, weil sie mir viel bedeutet. Ich freu mich schon, wieder von dir zu lesen. Vielen Dank nochmal. ^^ (Richtung Rechtschreibung wird aber denk noch was passieren, wenn ich durch bin. Im Moment bin ich ja eh so gut wie beim Abschluss der Geschichte)
22.07.2018 | 02:08 Uhr
Irgendwie total schade, dass hier gar keiner so wirklich zu schreibt. Mittlerweile geht Re;Paranoia ja schon eine Weile und ich freue mich jedes Mal auf das nächste Kapitel.
Über die Zeit gab es viele interessante Charaktere und auch deren Hintergrundgeschichten zu lesen und die fand ich alle recht gut. Der Clifhänger in diesem Kapitel war aber echt mies mach unbedint weiter.
LG yukishiro
22.03.2018 | 19:32 Uhr
Dieses Duell ist wirklich ... etwas ganz besonderes. So begeistert wie Shane ist nimmt er das ganze wohl echt nicht ernst. Mit Sato werde ich irgendwie nie warm aber sonst mag ich das Duell ganz gern. Ich persönlich mag Shane aber sehr gern so als männlicher Protagonist hat er sich über die Zeit doch gemacht. Man ahnt eigentlich so gar nicht dass er mindestens genauso mit komplexen Charakteren wie Misaki (und auch Hotaru, aber Misaki ist komplexer) mithalten kann. Ich bin gespannt, in welche Richtung das ganze noch geht. Ich hab ja die Vermutung Sato hängt sehr hart mit Kotanie zusammen. Deshalb ist er bis jetzt nicht so gut beleuchtet ... oder ich täusche mich einfach nur, das kann auch sein.
Lass dir mit der Geschichte einfach Zeit wenn du mich fragst. Klar ist es das Finale aber du musst nichts überstürzen. Ich freue mich jedes Mal über das nächste neue Kapitel auch wenn es mal etwas länger braucht.
Liebste Grüße
Medaka
08.01.2018 | 22:12 Uhr
Aw, das war noch mal ein schöner Abschluss für diesen Konflikt. Es hat noch einmal gezeigt dass Misaki nicht völlig gefühlskalt ist. Ich mag sie immer noch sehr und irgendwie war es sehr putzig wie sie in Rima eine Ähnlichkeit zu ihrer Mutter erkannt hat. Die Beziehung zwischen ihrer Mutter und ihr ist sowieso sehr interessant und immerhin der große Konflikt auf dem die FF aufbaut (immerhin ist sie auf nicht ganz so tolle Art gestorben). Deshalb frage ich mich nach und nach wie es eigentlich Hotaru geht. Man hat ja jetzt bei Takato und auch hier einen Knall mitbekommen, nur das lachen war in diesem Kapitel nicht dabei. Wahrscheinlich lacht Sayori gar nicht so laut und nur Leute die sie erkennen, hören sie auf Anhieb, ahahaha.
Ich bin gespannt, wer als nächstes an die Reihe kommt. Bleiben ja eigentlich nur noch Hotaru und Shane, sehr schönes Kapitel. ^^
LG Medaka
02.01.2018 | 15:15 Uhr
Hach, diese Yuri-Ansätze sind herrlich. Die beiden sind so verdammt knuffig, Maki und Rima sind echt zum knuddeln. Da hat sich das Warten auf jeden Fall gelohnt.
Ein klein wenig sauer war ich auf Misaki dann aber doch. Sie hat sicher ihre Gründe aber so fies hätte sie dann doch nicht sein müssen. Immerhin gehört sie ja eigentlich gar nicht zu den Bösewichten selbst und soll die beiden nur davon abhalten weiterzugehen. Ich empfinde dieses Detail mit ihr, Rima und Maki zumindest als ziemlich nice und es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung dieses Remake anzufangen.
Klar jeder schreibt als Teenager oder Kind mal eine peinliche Geschichte und das alte Paranoia war sicher nicht sehr qualitativ. Am Anfang war diese Geschichte ja auch noch etwas holprig, weil sie eben auf den meisten Dingen der alten Geschichte aufbaut. Allerdings finde ich es gut, dass du dich nach und nach immer mehr von dem Canon lösen konntest und dein eigenes Ding machst. Es spielt natürlich zeitlich immer noch in der selben Welt, aber deine Charaktere sind nicht mehr so auf die Canoncharaktere angewiesen. Ich mochte damals übrigens die Sache mit Shane, du weißt ja sicher was ich meine.
Für mich ist diese Geschichte nach wie vor eine längere Geschichte in diesem Fandom für die es sich gelohnt hat dran zubleiben. Es lief nicht alles von Anfang an ideal, aber das macht nichts. Wenn man sich so manch anderen Dreck in diesem Fandom anschaut, ist man froh wenn etwas noch geupdatet wird, dass man mag. Außerdem fühlt es sich für mich einfach nostalgisch an, diese Geschichte zu lesen. Die Neuerungen sind von mir gern gesehen und gerade Katsuro ist sehr amüsant. Ich mag es, dass in dieser Geschichte mehr auf die einzelnen Familien eingegangen wird und auf Sayori freue ich mich natürlich sehr.
LG Medaka
12.06.2017 | 19:43 Uhr
„Gut für mich, dann kann mich der Feind auch nicht manipulieren.“
Ich musste so lachen, Shane ist so ein Idiot aber man muss ihn irgendwie lieb haben.
Das Gespräch zwischen Hotaru und Yusei fand ich persönlich recht interessant, auch wenn ich es wahrscheinlich ausgeschrieben hätte. Es wäre zwar eine Wiederholung der Dinge gewesen, die man schon aus der Serie kennt, aber das ist auch nicht so sonderlich wichtig. Ich weiß, dass du sie wahrscheinlich nur der Wiederholung halber weg gelassen hast und das ist auch in Ordnung. Es ist einfach schön zu sehen, dass die beiden unkompliziert miteinander reden und Yusei sie eben auch versucht aufzubauen, selbst wenn der kommende Gegner wirklich aussichtslos zu sein scheint. So wie ich Hotaru einschätze, könnte ihr das eventuell noch ordentlich zu setzen. Kann mich aber auch irren, keine Ahnung. Zumindest ist schon einmal ganz gut, dass du alte Themen wieder mit einbringst und nicht völlig vergisst. Passiert bei vielen Autoren gelegentlich gern, was aber auch irgendwo nachvollziehbar ist, aber es ist gut wenn es nicht passiert.
Unsere Antagonisten machen sich nun also auch bereit und ich bin gespannt, wo das noch enden wird. Freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel.
LG Medaka
22.05.2017 | 15:38 Uhr
Die letzten zwei Kapitel fand ich wirklich sehr beeindruckend. Ich habe irgendwie das Gefühl, hinter diesen Kapiteln steht noch wesentlich mehr und es wurde auch lange Zeit, Hotaru als Charakter näher zu beleuchten. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das Halbfinale laufen wird. Team Trainwreck gegen Team New World stelle ich mir extrem interessant vor. Irgendwo merkt man auch irgendwie, dass sich diese Fanfiktion allmählich dem Ende zu wendet. Es war irgendwie klar, das Paranoia niemals endlos gehen kann. Es ist kein One Piece, aber ich habe irgendwie erwartet, es würde noch bis nächstes Jahr gehen. Ich freue mich wirklich auf die neuen Kapitel. ^^
01.07.2016 | 01:54 Uhr
Hier wird Bald ein Kommentar stehen. So viel ist sicher. Das verspreche ich. :DD
01.05.2016 | 00:22 Uhr
Uff, fünfzig Kapitel schon? Dafür dass es nur die Fillerarc ist, hast du eine Menge drauß machen können. Normalerweise sind solche Kapitel stets elendig langweilig, aber die Kapitel die du daraus machst sind sehr unterhaltend. Ob nun urkomisch oder sehr ernst - mir gefallen sie echt gern. Da ich die alte Story kenne, weiß ich ja, was die Mitte der Story sein wird. Das Hotaru etwas in den Hintergrund rückt, ist ein wenig merkwürdig, aber doch gut. Sie hatte noch nie zu viel Screentime, aber in diesem Zustand hat sie viel mit sich selbst zu tun und andere Charaktere möchten ja auch beleuchtet werden. Der Erzähler dieser Geschichte ist auch ein ganz schöner Pisser, kann das sein? Er rückt sich die Dinge auch so, wie er sie gern möchte, finde ich. Wie immer, bleibe ich natürlich an dieser Geschichte dran. Hoffentlich geht es bald weiter. ^^
LG Medaka
24.03.2016 | 05:48 Uhr
So. Wollte ja hier noch Kommi schreiben eben xD
Viel kommt jetzt von mir nicht, da ich recht müde bin, aber habs dir ja so schon gesagt, wie ichs finde xD
Makis Einführung war klasse - Ich will Hotte auch an die Brüste grabschen! xD Ich mag Maki ja recht gerne mit ihrer Art, auch wenn sie manchmal nervig sein kann. Fand es süß, wie sie Rima quasi "verarscht" hatte und erst so groß geredet hatte und dann doch heimgefahren werden sollte.
Ich bin ja mal gespannt, was mit Shoei noch so kommt. Hotaru war ja hier wirklich eher ruhig, aber ich konnte schon verstehen, warum sie es nicht so tolle fand, das Maki sie als so zugequatscht hat und Shane mal einfach ihre Maße rausgehauen hat xD Ob Shane das auch bei Ryoko machen würde? xD
Bin zumindest gespannt, wie es weiter geht ^^
LG MItsuki ^^
23.03.2016 | 05:49 Uhr
Tadaaa und das nächste Kommi :D
Ich glaub, das Folgekapitel spar ich mir für später auf. Meine Augen brennen so langsam doch sehr hart. haha xD
Hach, ich mag Takato so sehr und seine Begeisterung für D-Wheels! xD Schade, dass er wichtigeres zu tun hat, als Frauen hinterher zu jagen xD uff. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn so fangirle. haha. Ich shippe ihn gedanklich gerade mit Ryoko - aber eh nein. Das würde so gar nicht passen. Ich glaube, ich brauche schlaf. Haha xD
Nun ist Shoei also da und ich mag den Kerl xD. (hey, er hat russische Wurzeln, das bekommt meinen Russen-Bonus :D)
Ich mag ja eh so Tsundere-Kerle sehr gerne und bin mal gespannt, was da noch so alles kommt. Hach, Takato ist herrlich, wie er Shoei da überredet hat. Hab ich schon gesagt, dass ich ihn mag? xD Glaub, mit Shoei und Shane könnte noch witzig werden xD
Ich finds witzig, dass Shane sich in den Kopf gesetzt hat, da jetzt teilzunehmen. Hach ja. Shane. Der Fubuki Tenjouin von Paranoia, wie ich ihn gerne ja nenne mittlerweile :D
Ich geh aber nun langsam besser. meine Augen streiken echt und ich bin sau KO xD
Bevor ich noch mehr Unsinn schreibe xD
lg dat verpennte Mitsu

Antwort von Hyouka am 23.03.2016 | 14:29 Uhr
Danke für deine Reviews an dieser Stelle, das hat mir nun doch einen Motivationschub gegeben. Ich bin wirklich froh, dass dir Paranoia so gefällt. Ich schätze deine Meinung sehr, haha ^^ Wenn es dir gefällt weiß ich, dass ich damit wirklich zu frieden sein kann - bzw. haben wir ja eh einen ziemlich ähnlichen Geschmack. Schlaf schön, Mitsuki xD
23.03.2016 | 05:26 Uhr
Und damit komme ich nun zum ersten Kapitel der Filler-Arc xD Haha.
Viel direkt passiert, ist jetzt ja nicht ^^ Außer halt das, was wir ja schon wissen, aber ich mochte Hotarus Gespräch mit Yusei, Jack und Crow und eben auch, zu erfahren, was nach ihrem Krankenhausaufenthalt war. Jacks und Crows Streitereien fand ich ja im Anime schon immer witzig. Komm, Jack, du bist nur zu faul, zum arbeiten! xD
Auch die Shopping-Tour mit Aki am Ende mochte ich. ^^
Ich weiß nicht. Viel kann ich da nicht sagen. Es ist einfach ein Übergangskapitel und war eher ruhig, aber ich mochte es ^^
LG Mitsuki
23.03.2016 | 04:58 Uhr
uff. Nun bin ich mit der Dark Signer Arc also durch. Und ich muss einfach sagen, trotz all der Spitzen Steine hat es mir verdammt gut gefallen ^^
Dieses Kapitel, vor allem das Ende, empfand ich als sehr schön und emotional. Ich habe zwar nicht geweint, aber gerade diese Szene mit Yusei hat mich sehr gerührt und irgendwo tat er mir auch sehr Leid. Er "stirbt" Kiryu vor seinen Augen quasi und dann klappt Hotte vor ihm auch noch zusammen und mah Q.Q Aber ich war froh, dass sie ihren Kampf gewonnen hat und alles gut ausgegangen ist. Die Dark Signer sind besiegt, Yusei, Jack und Crow haben Hotarus Wunsch erfüllen können und nun beginnt also mit der Filler-Arc ein neuer Abschnitt und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie das wohl noch so wird. ^^
Wie das noch kommen wird und überhaupt ^^
Eigentlich will ich noch so viel mehr sagen. Ich habe deine OCs allesamt sehr ins Herz geschlossen. Am meisten wohl Hotaru, Shane und Takato ^^ und ich freue mich auf jeden OC der noch kommt. ^^ Paranoia ist eine so wahnsinnig tolle FF und meiner Meinung nach, einer, der Meisterwerke hier in dem Fandom - und nein, ich schleime nicht! ^^
Es ist eine wirkliche gute FF und ich freue mich so sehr, dass ich dir quasi ja auch wohl den Anreiz gegeben habe, für dieses Remake auch wenn du da wohl schon länger überlegt hattest, als wir uns kennenlernten ^^
Bitte mach so weiter. ^^
LG Mitsuki
23.03.2016 | 04:33 Uhr
Ich häng so hinterher Q____Q Gomen dafür nochmal Q_____Q
Ich wollte schon länger ja Kommis schreiben, aber ich bin Kommifaul und unmotiviert und arrgh! Zum Haare raufen einfach Q.Q
Aber, wie dem auch sei, ich versuch das nachzuholen alles noch >.<
Viel schreiben kann ich gerade nicht. Hab jetzt das Kapitel durch und ich mochte es. Ich mag Rima und ich verstehe sie auch. Das sie lieber erst mal in Satellite bleiben wollen würde. Ich denke, Ryoko würde auch nicht von heut auf morgen nach Neo Domino gehen, haha. xD Übrigens hat mir das Kapitel indirekt auch bei etwas geholfen ^^
Was soll ich sagen noch. Hotaru war hier sehr ruhig eigentlich, die Sache mit Martha fand ich auch im Anime relativ schlimm, weils irgendwo so ein Schock war auch, trotz, dass man wusste, dass es gut ausgehen wird. Mir taten die Kinder leid.
Jetzt geht der Kampf gegen die Dark Signer so richtig los und ich verkrümel mich zum nächsten Kapitel :D
LG Mitsuki ^^
kotomi (anonymer Benutzer)
10.03.2016 | 19:52 Uhr
das neue kapitel ist echt spitze. shoei scheint irgendwie gegen jeden was zu finden oder? aber ich mag ihn finde es gut dass sich nicht alle charaktere auf anhieb verstehen. wie im wahren leben könnte man meinen. maki fide ich auch süß die hat was. manchmal kann sie ganz schön nervig sein aber das ist okay. rima scheint sie ja nicht zu hassen. warum ist hotaru eigentlich so komisch drauf? sie ist zwar auch so relativ ruhig aber sie hatte in den letzten kapiteln sehr wenige sprechzeilen. ist irgendwas passiert? bin gespannt, wie es weiter geht. freu mich immer sehr, wenn ein neues kapitel da ist. mach bitte ganz schnell weiter. du gehörst du den besten hier im fandom.
ps. sorry, das ich die ganze zeit klein schreibe. geht alles über handy.
Niveau-kun (anonymer Benutzer)
02.03.2016 | 02:28 Uhr
Eine Weile nicht mehr gelesen, da lasse ich doch schnell mal ein Kommentar da.
Das Ende der Dark Signer Arc war hier wieder sehr tragisch, gerade für Hotaru. Wie man diese Szene mit Yusei interpretieren möchte, sollte jedem selbst überlassen werden. Einerseits ist sie ziemlich traurig aber auch irgendwie schön. Deshalb konnte ich auch nicht so wirklich weinen, aber ich bin schon froh, das Hotaru überlebt hat. Sie hat solang gekämpft und es wäre grausam gewesen, sie so sterben zu lassen. Nun startet sie mit den anderen so gesehen einen Neubeginn und ich bin gespannt, was Shane wieder alles ausfressen wird. Der Kerl ist so bescheuert, haha xD Aber man mag ihn irgendwie trotzdem, weil gerade das macht ihn auch irgendwie aus. Das Rima in den letzten Kapiteln auch ein bisschen thematisiert wurde, finde ich auch schön. Sie hat weitaus mehr Tiefe, als ich erwartet habe. Takato schleppt ja nun seinen Kumpel Shoei an, der genauso ist, wie er beschrieben hat. Die Szene mit den beiden war göttlich schön lustig und ich mag Shoei jetzt schon gern. Was für eine Tsundere, der Kerl. In diesem Kapitel gab es allerdings sehr wenig Hotaru, wenn ich das mal anmerken darf. Ich möchte natürlich wissen, wie es weitergeht. Gerade Hotaru hat sich sicher auch verändert, schätze ich. Nutz die Fillerarc und mach uns noch ein paar Dinge schmackhaft, ich bin sehr hyped, wie es weitergeht.
LG Niveau-kun
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