Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
12.03.2015 | 17:06 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,
ich finde deine Geschichten echt gut geschrieben, ABER wieso sind die Veganen, vegetarier, Flexitarier usw. die schlechten??? ich bin selbst Flexitarier und in meiner klasse sind mehrere vegetarier und wir bekommen hauptsächlich abfällige Bemerkungen von den Fleischessern! ich kenne DEINE situation nicht, aber aus meiner Sicht hat diese Geschichte einen falschen Ansatz. Weil das aber jeder selbst und für sich entscheiden kann : Daumen hoch :)
Anaklysmos

Antwort von BlutfederderDichter am 12.03.2015 | 19:20 Uhr
War Castro in den 50ern auf Kuba der Böse?
Waren die Studenten in Ägypten die Bösen?
Ob sie die Bösen sind weiß ich noch nicht.
Inwiefern hat die Geschichte den Falschen Ansatz?
Haben diese Vegetarier in deiner Klasse Versucht die Fleischfresser zu bekehren?
danke für das Abschließende Lob, auch wenn es durch die ideelle Kritik vorher gemildert wird.
Charlette1234 (anonymer Benutzer)
17.02.2015 | 22:03 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lorenz,

ich lese jetzt schon einige Zeit ein paar deiner Sachen. Und ich muss echt sagen, in dieser Sache lässt du es wirklich kreativ angehen ;).
Veganer als Extremisten, die Anschläge verüben bis es schließlich zu einem Krieg kommt. Oder anders formuliert: Wenn eine Lebensphilosophie in Wahnsinn umschlägt.

Ich finde es wirklich interessant zu beobachten welche Wellen das Thema doch immer wieder schlägt. Und wie unterschiedlich es thematisiert und auch verarbeitet wird.
Im realen Leben und auch im Internet sind die Fronten ja manchmal schon verdammt verhärtet, sodass mitschwingende Aggressionen im Wortgebrauch auf beiden Seiten manchmal keine Seltenheit sind. Ich denke, es gibt kein Thema, das so viel Aggression auslösen kann wie das Thema Fleischverzicht. Schließlich wird damit das eigene Handeln und das was als gesellschaftlich akzeptiert gilt, nämlich Fleisch zu essen, in Frage gestellt. Vegetarier sind da ja noch einigermaßen angenehme Zeitgenossen. Doch Veganer, die sind dann schon die extremere Sorte. Die sehen ja in jedem Fleischesser den implizierten Feind.

Nun ja, dann muss ich mich wohl in die Reihe der extremen Exemplare der Fleischabstinenzler mit eingliedern. Nur kollidiert das irgendwie mit meiner Weltanschauung, die Gewalt an sich grundlegend ablehnt. Doch ist Mord gerechtfertigt, wenn er dem Wohle von Tieren gilt? Doch sind Menschen nicht gleichermaßen Tiere?
Wenn Veganer also das Töten von Tieren ablehnen, warum sollten sie dann das Töten von Menschen als gerechtfertigt betrachten?
Doch das ist wohl wie bei jedem Wahn. Der Zweck heiligt die Mittel. Oder so ähnlich.

Ich finde es jedenfalls interessant deine Gedanken zu dem Thema, in einer fiktiven Kulisse verpackt, zu lesen.
Extreme gibt es überall. Egal ob bei Veganern oder Fleischessern. Doch manchmal möchte man, genauso wie als Fleischesser, als Veganer auch einfach nur seinen Frieden haben ohne Kampfgespräche zu führen.

Ich bin jedenfalls gespannt welchen Verlauf deine Geschichte noch nehmen wird. Und ob es einen Sieger geben wird. Falls es bei einem solchen Szenario überhaupt so etwas wie einen Sieger geben kann.

Lg Charlette

Antwort von BlutfederderDichter am 18.02.2015 | 10:02 Uhr
NAtürlich lasse ich es Kreativ angehen. Jedoch ist es nunmal so. Veganer und diese Schwachmaten von PETA (oft treffen beide Faktoren zusammen) brechen in Mastanlagen ein und "befreien" die dortigen Tiere. Das ist Extremismus. Was die Fleischfresser dagegen halten, geht auf die humoristische Schiene, meist über mehr oder minder lustige T-Shirts oder wirklich gelungene Sketsche wie bei der diesjährigen Stunksitzung: https://www.youtube.com/watch?v=01Ox3z-KHfA Das bei diesem Thema meist die Fronten so verhärtet sind, ist der Tatsache geschuldet, dass eine Seite der anderen einreden will, dass sie alles Falsch macht und gefälligst anders Leben soll. Wobei auf der Seite der Fleischfresser die besseren Argumente sind. Unter anderen die Anatomischen Gegebenheiten.
Ich habe auch schon Vernünftige Vegetarier und Veganer kennengelernt. Eine Vegetarierin war zum Beispiel gleichzeitig Jägerin und die damalige Freundin des Jagdpächters meines Heimatdorfes. Eine andere aß kein Fleisch, weil es ihr nicht schmeckte, hat aber immer alles Probiert. Als ich einmal eine perfekt gereifte Wildschweinsalami auf einem Mittelaltermarkt dabei hatte, musste man ihr das Ding entwinden, damit die anderen noch etwas abbekamen.
Das das Töten der Fleischfresse Legitimiert wird, habe ich ja in Kpitel 2 erklärt und gleichzeitig für die unverbesserlichen Parzifisten eine dritte Partei geschaffen.

Diese Geschichte ist entstanden kurz nach deiner jüngsten Auseinandersetzung mit Malvin. Denn eure dauernden Anfeindungen erinnern mich an einen Krieg.

Viel Spass bei den nächsten Kapiteln und danke für deine Review.