Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt) für Kapitel 1:
Lord Dorrien (anonymer Benutzer)
25.02.2016 | 09:19 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo liebe Sonea,

ich bin jetzt in Kapitel 14 - Zeit für ein Zwischenreview.
Was soll ich sagen - PUH. Ziemlich - intensiv. Ich denke jetzt kann ich deine Probleme mit der Geschichte nachvollziehen.
Erst dachte ich ja, mich kann so schnell nichts mehr schocken (und das dachte ich auch noch während des Lesens), nur dann habe ich die Geschichte in der Nacht ziemlich real durchlebt. Nun ist Akkarin nicht MEIN Lieblingscharakter - also muss es für dich zwangsläufig noch intensiver sein .... Wenn ich mir überlege sowas würde mit Sonea passieren....
Vielleicht bin ich auch schon tiefer in die Geschichte involviert als ich für möglich gehalten hätte.
Da läuft es mir jetzt noch kalt den Rücken runter.
Die Geschichte ist definitiv nicht "schön", aber wohl wirklich notwendig wenn man VERSTEHEN will warum Akkarin so geworden ist.
Ich finde es absolut faszinierend, wie du es schaffst sowas zu Papier zu bringen, so realistisch und nicht irgendwie eine absurde SM Story.
Ich bin mal sehr gespannt wie sich die Beziehung zu Takana entwickeln wird, denn wüsste man nicht aus den anderen Büchern das eine solche entsteht, würde zumindest ich es noch nicht vermuten - schon gar nicht in der intensiven Art die sie ja haben wird.
Ich kann ehrlich gesagt kaum bis nachher und heute Abend abwarten wie es wohl weiter geht.
Danach kann ich dann auch mit "granulareren" Reviews dienen - wenn die Kapitel stückweise kommen.

P.S.: Gehört zwar nicht wirklich zum Review: Danke das du mich auf Kamelot gestoßen hast. HAMMER !
P.P.S.: Ich hoffe inständig du wirst noch lange in diesem Kanon engagiert sein. Ich will aus dieser Welt gar nicht mehr weg! Sowas haben bisher nichtmal Hobbits und Orks geschafft.

Liebe Grüße
Dorrien

Antwort von Lady Sonea am 25.02.2016 | 12:49 Uhr
Hallo lieber Dorrien,

Wow, jetzt wolltest du es aber wirklich wissen! Aber toll, dass dir diese Geschichte trotz der Thematik gefällt, sofern man das so sagen darf :)

Gerade diese ersten Kapitel bis etwa zu der Stelle, an der du jetzt bist, fand ich sehr hart zu schreiben. Was ich dabei emotional durchgemacht habe, ist schwer in Worte zu fassen. Wenn man ein ganzes Wochenende zum Schreiben in diese Geschichte abtaucht, muss man danach noch mehr als bei einem ’normalen’ Schreibwochenende in die Realität zurückfinden.

Es werden auch weitere, harte und intensive Kapitel kommen, dazwischen kommen jedoch auch genug, die angenehmer zu lesen sind.

Ich habe zwar eine Neigung, meine Charaktere leiden zu lassen und spiele dem einen oder anderen auch in meiner Fortsetzung übel mit, doch so sehr wie Akkarin musste bis jetzt noch keiner leiden. Allerdings ist er auch ausgerechnet an einen ganz besonders grausamen Sachakaner geraten. Aus seinen Erzählungen in ’The High Lord’ kann man, wie ich finde, zwischen den Zeilen recht gut herauslesen, wie grausam und sadistisch Dakova gewesen sein muss. Und das bekommt er leider auch zu spüren.

Wenn du diese Geschichte aushältst, kommst du wahrscheinlich mit meinen Grausamkeiten in dBdsM besser zurecht. Auch wenn Akkarin nicht dein Lieblingscharakter ist ;)
Aus deiner Bemerkung schließe ich, dass Sonea dein Lieblingscharakter ist, kann das sein?

Absurde SM-Story? :D Du meinst, dass Dakova Akkarin dazu zwingt, mit ihm Sex zu haben und es dabei entsprechen zugeht? *schüttelt sich* Da habe ich dann doch eine Schmerzgrenze ...
Trotzdem solltest du dich darauf einstellen, dass bei ’meinen’ Sachakanern durchaus auch BDSM-Praktiken zum Einsatz kommen. Ich hoffe, du hast damit kein Problem und bis jetzt nicht davongelaufen. (Zu diesem Thema bzw. meiner Motivation wollte ich übrigens bald auch einen Blogartikel veröffentlichen.)

Dann bin ich gespannt, wie dir die Entwicklung von Akkarin und Takana gefällt. Bis jetzt ist Takana ja eher feindselig gegenüber Akkarin gewesen.

Zu guter Letzt: Ich weiß, dass es in Canavans Fortsetzung eine ’neue’ Version von Akkarins Geschichte gibt. Die wird von mir nicht berücksichtigt. Also nur für den Fall, dass du dich irgendwann wunderst ;)


Liebe Grüße,
Sonea

PS: Das freut mich. Kamelot machen aber auch echt tolle Musik. Im April spielen sie sogar noch einmal in Deutschland, nachdem sie letzten Herbst schon hier waren :)

PPS: Oh, das wird noch sehr lange der Fall sein. Ich habe gerade erst mit dem Schreiben an der zweiten Trilogie angefangen. Also einer Fortsetzung von dBdsM. Da ich zum Schreiben eines Teils im Schnitt zwei Jahre brauche, wird allein das eine Weile dauern. Wenn ich danach noch Lust habe, werde ich alternative Szenarien schreiben, die irgendwo in den Büchern aufsetzen.
U1000sS ist übrigens auch der Anfang einer Trilogie über Akkarin, deren dritten Teil ich allerdings noch schreiben muss :)
Lord Dorrien (anonymer Benutzer)
22.02.2016 | 09:58 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe Sonea,

Du bist meine Heldin!
Ich finde es sehr mutig von die doch weiter zu machen. Sobald ich es nur irgendwie einrichten kann werde ich dann U1000sO anfangen. Nachdem dies ein für dich emotional so wichtiges Werk ist bin ich extrem neugierig darauf- vielleicht stelle ich dafür DBDSM erst mal zurück.

Viele liebe Grüße

Dorrien (vormals Vrumfondel - aber Dorrien passt gefühlt erheblich besser)

Antwort von Lady Sonea am 22.02.2016 | 13:40 Uhr
Lieber Dorrien,

Da war ich doch zunächst etwas verwirrt :D

Die Geschichte ist für mich und für DBDSM einfach zu wichtig, um es nicht noch einmal zu versuchen. Mir haben jetzt schon so viele gesagt, dass konkrete Fragen ihnen helfen würden, sich zu äußern, dass ich der Sache eine Chance geben will.
Ich glaube, dass einigen Lesern nicht wirklich bewusst ist, wie sehr Sachaka Akkarin verändert hat und wie sich das unter anderem auf sein Beziehungsleben auswirkt. Allerdings gehört dies zu den Themen, zu denen DBDSM keine ausführliche Erklärung leisten soll. Es wird zwar später zum Thema, aber bei weitem nicht in diesen Details.

Wenn du es einrichten kannst, diese Geschichte zu lesen, würde mich das natürlich freuen. Aber mach dir deswegen keine Umstände. Die Kapitel sind auch nicht so lang, dass man sie nicht irgendwie dazwischenschieben könnte :)

Liebe Grüße
Sonea
22.02.2016 | 09:51 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,

Du hast meinen Montag gerettet!
Am Wochenende schaffe ich es ja meist nicht, bei Fanfiktion .de reinzuschauen. Deshalb hab' ich das Neue Kapitel erst jetzt entdeckt. Und ich habe mich darüber so gefreut, dass ich glatt meine wetter- und montagsbedingte "Winterdepression" vergessen habe...:-)

Auch hier finde ich Deine Fragen wieder sehr anregend:
Kariko. Ich kann nicht sagen, dass ich Ihn lieber mag als Dakova. Er scheint mir von den beiden Brüdern der strategischere Denker zu sein. Dakova hat eindeutig den Hang zu impulsiveren Handlungen. Karikos Grausamkeit ist meiner Meinung nach berechnender, kälter. Und das macht Ihn gefährlicher. Und Bruder oder nicht, er wird sich auf jeden Fall den Anführerstatus sichern wollen, sobal es zur Invasion kommt. Da ist es ganz praktisch, dass Dakova sein "kleiner" Bruder ist. Immerhin muss er die Machtspielchen Karikos, was dessen Meinung über Vorgehensweise und Beteiligte angeht, hinnehmen.
Im Gegensatz zu Dakova - der glaubt Akkarin unter Kontrolle behalten und für seine Zwecke nutzen zu können - betrachtet Kariko letzteren auch immer noch als potentielle Gefahr - auch das meiner Meinung nach eher ein Zeichen für Weitsicht. Ich nehme an, das Gespräch der beiden Brüder über Rashi enthält auch Details, wie genau es diesem gelungen ist, zum Ichani zu werden und Kariko fürchtet, Akkarin könnte mit diesen Informationenetwas anfangen. Und nicht zuletzt wird er aus "Sicherheitsgründen" verhindern wollen, das Akkarin zu viel über Ihre Pläne mitbekommt. Was sicherlich auch die eine oder andere Möglichkeit enthält, wie man den kleinen Gildenmagier "benutzen" kann.

Wie sich Kariko und Rashi schließlich doch verbünden, darüber kann ich nur spekulieren. Am wahrscheinlichsten wäre Rettung aus Not , z.B. eine Hilfeleistung gegen einen anderen Ichani. Auf jeden Fall etwas, dass stark genug ist, Karikos Ressentiments gegenüber aufgestiegenen Sklaven zu überwinden.

Das Verhältnis zwischen Akkarin und Takana finde ich in diesem Kapitel ziemlich interessant. Es taucht ein neuer Aspekt in Takanas Verhalten auf, der bisher nur angedeutet war: Auch er, der sich anscheinend bisher mit der sachakanischen Weltordnung abgefunden hatte, ist fasziniert von der Idee, dass Sklavendasein überwinden zu können. Ironischerweise scheint er sich darüber mehr Gedanken zu machen als Akkarin, der im Moment von seinen Gefühlen für Isara völlig beansprucht wird. Der Akkarin, zu dem er später wird, hätte vermutlich alles daran gesetzt, das Gespräch zwischen Kariko und Dakova mitzuhören- und den daraus entstehenden Vorteil strategisch zu nutzen. Das zeigt, wie sehr er in seiner Situation gefangen ist.

Ich bin auch extrem gespannt auf die weitere Entwicklung des Verhältnisses zwischen Akkarin und Isara. Mir scheint es so, als ob sie- da sie von klein auf konditioniert wurde, ab wann und wie mag ich mir gar nicht ausmalen- in ihrem Sklavenverhältnis zu Dakova aufgeht und es als "natürlich" empfindet. Durch Akkarin entsteht da eine Ungereimtheit. Sie empfindet etwas für jemanden, der nicht ihr Meister ist. Da sie nicht weiß, was das bedeutet und wie sie damit umgehen soll, gibt es für sie nur die sachakanische Lösungsmöglichkeit : "Ich wünschte Du wärst ein höherer Magier".

Hier deutet sich jede Menge faszinierendes Potential an. Zusammen mit dem, was Du in den Äußerungen Akkarins in "Die zwei Könige" angedeutet hast, kann ich es kaum erwarten, dass zu lesen - auch wenn es natürlich bedeutet, das Akkarin leidet.

Im übrigen finde ich, dass Du in dieser Geschichte Deine Figuren sehr sorgfältig und schlüssig in Position bringst. Das ist richtig gut!

Ich wünsche Dir eine schöne Woche und freue mich schon auf die nächsten Kapitel!

Ganz liebe Grüße

Rincewind

Antwort von Lady Sonea am 22.02.2016 | 18:34 Uhr
Hallo Rincewind,

Oh, das freut mich :) Der Montagmorgen ist immer der Schlimmste in der ganzen Woche. Wenn diese Geschichte dazu beiträgt, dass er weniger schlimm ist, ist das wirklich toll! Und noch einmal sorry, dass du während der letzten Wochen darauf verzichten musstest.

Dein Review zu lesen hat mir übrigens auch den Vormittag verschönert :)

Mit deiner Einschätzung zu Kariko gebe ich dir recht. Und das macht ihn auf seine Weise gefährlicher, auch wenn Dakova durch seinen ausgeprägten Sadismus und seine Impulsivität auf seine Weise gefährlich ist. Allerdings hat Dakova auch den ’Vorteil’, dass er sich Impulsivität und mangelndes strategisches Handeln leisten kann. Er kann davon ausgehen, dass sein Bruder ihm zur Hilfe kommt.
Diese Überlegenheit gegenüber Dakova merkt man Kariko auch beim Endkampf an („My brother was a fool for keeping you.“) Dakova freut sich über eine neue Trophäe, übersieht dabei jedoch, dass ein Kyralier, also jemand der nicht im sachakanischen System aufgewachsen ist, sich nicht so leicht brechen lässt, weswegen er Akkarin nicht als Gefahr einstuft.
Das halte ich für sehr gut möglich. Bei anderen Sklaven ist das Risiko geringer, dass sie durch ein solches Gespräch potentiell gefährlich werden können. Akkarin dagegen braucht nur schwarze Magie zu lernen. Wo Dakova darauf vertraut, dass das für Akkarin nicht in Frage kommt, hat Kariko dabei sicher Bedenken.
Stimmt, wenn Akkarin zu viel über ihre Eroberungspläne erfährt, könnte er vielleicht auf die Idee kommen, die Gilde warnen zu müssen.

Takana erfreut sich an diesen Geschichten, weil er dadurch Träume und Wünsche leben kann. Tatsächlich hat er jedoch nicht den Wunsch, Magier zu werden. Warum, wird in späteren Kapiteln noch erklärt. Akkarin ist dagegen noch immer zu sehr der Gilde verpflichtet, um das ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Und wahrscheinlich fürchtet er auch, Dakova könnte ihn für solche Ideen bestrafen.

Als Dakova Isara geraubt hat, war sie neun und damit noch zu jung, um zu wissen, wie es ist verliebt zu sein. Damit hatte er genug Gelegenheit, sie frühzeitig zu einer Sklavin zu erziehen. Als Tochter eines Ashaki wird sie gewisse Werte wie Unterwürfigkeit gegenüber dem Mann jedoch schon bis zu einem gewissen Grad gelernt haben.
Alleine dadurch wird nicht einmal Isara selbst sagen können, welcher Natur ihre Gefühle für Akkarin sind: ob sie in ihm einen Meister sieht, der sie besser behandeln würde und den sie auch mag, oder ob sie ihn wirklich liebt (und ggf. sich aus Liebe und nicht auf Grund ihrer Kultur unterwerfen würde).

Dann hoffe ich, dass deine Erwartungen nicht enttäuscht werden, wenn in einigen Kapiteln Akkarins ’dunkle Seite’ allmählich entfesselt wird. Für ihn wird das noch richtig übel.

Dankeschön! :)

Ich wünsche dir auch eine schöne und nicht allzu stressige Woche :)


Liebe Grüße,
Sonea
10.02.2016 | 11:55 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo liebe Lady Sonea,

ich kann mich MissImagination nur anschließen. Auch ich habe so rein garnichts auszusetzten und komme mir dann so vor, als würde ich "mit Gewalt" einen inhaltsleeren Kommentar produzieren. Zudem fällt es mir dann auch schwer etwas zu formulieren, was dann nicht nach dem "Alles total prima! Liebe deine Story!" einer 12jährigen klingt. Zumal mir das bei der Thematik halt auch irgendwie unangemessen erscheint.

Und deshalb habe ich es bisher vorgezogen genießerisch zu schweigen.

Zu deinem Gedanken "Es ist nur einer Person aufgefallen, dass keine Uploads kamen": Es ist mir sehr wohl aufgefallen. Habe mir extra für deine Geschichten einen Alert eingerichtet, weil ich immer mit den Wochentagen durcheinander komme. Als das erste WE verstrich, ohne dass die erwartete Mail-Benachrichtigung kam...

Hm, vielleicht bist du ja krank, oder im Urlaub, oder bist nicht dazu gekommen...
So tröstet man sich da als Leser. Man will ja nicht sofort vom schlimmsten Fall ausgehen, dass die geliebte Geschichte (erneut) auf der Kippe steht.

Aber als jetzt die zweite Woche kein Kapitel kam, wurde ich doch unruhig. Aber man kanns sich ja noch schön reden. Du hast ja auch noch ein Privatleben... Also nicht drängeln, sondern abwarten. Zumal auch ich momentan von meinem Privatleben sehr gefordert bin.

Nachdem jetzt aber das neue Kapitel von D2K kam, wars aus mit meiner Ruhe, und ich hab (von der Befürchtung getrieben) nach dem Grund gesucht... Und zack... Schlag ins Gesicht... Erneut die Aussetztung der Geschichte. Und mein schlechtes Gewissen, dass es wieder mit daran lag, dass ich mich einfach nicht damit wohl fühle bedeutungsfreie Kommentare dazulassen.

Daher fände ich die Idee mit den konkreten Fragen auch gut. So hab ich wenigstens ein Thema, zu dem ich schreiben kann. Ohne mir jede Woche eine andere Variation von "gefällt mir" zusammen zu basteln und es dann doch zu lassen, weil ich das Gefühl habe mich damit zum Deppen zu machen...

Zumal ich auch nicht jede Woche die Zeit finde mir ausgiebig Gedanken zu einem Review zu machen, da ich oft unterwegs auf dem Handy lese und das tippen da (für mich) doch eher mühsam ist, gerade bei längeren Texten. Trotzdem hatte ich mich sehr gefreut, dass die Uploads in kürzeren Abständen kamen, denn 2 Wochen Wartezeit sind für mich schon immer sehr lang gewesen. Und ich empfinde sie auch bei D2K als nervenstrapazierend, da man dann immer so lange in der Luft hängt, wo man doch eigentlich unbedingt (so schnell wie möglich) wissen möchte, wie es weiter geht.

Und so geht es mit auch bei 1000sS. Obwohl hier ja (theoretisch und im Gegensatz zu D2K) der Ausgang der Geschichte bekannt ist, fiebere ich jedem neuen Kapitel unvermindert entgegen, weil einfach Akkarins Entwicklung ein so faszinierendes und bewegendes Thema ist, dass die Geschichte dadurch ihr Spannung hat. Nicht durch die Frage, "Wie wird es ausgehen?"


Ich hoffe, es findet sich eine Lösung, mit der auch du gut leben kannst, denn so hinterlässt es bei mir eine gewisse Leere...

LG Merialde

Antwort von Lady Sonea am 13.02.2016 | 09:23 Uhr
Hallo liebe Merialde,

Bitte entschuldige, dass meine Antwort so lange gedauert hat. Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten damit, sie so zu formulieren, dass sie nicht allzu negativ klingt. Nicht dir gegenüber, denn ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut, sondern eher auf Grund meiner eigenen negativen Gedanken in Bezug auf diese Geschichte.

Es tut mir sehr leid, dass dich die erneute Unterbrechung so getroffen hat. Und du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist einfach eine blöde Situation, sowohl für die Leser als auch für den Autor, bei der zu viele Faktoren zusammenkommen. Angefangen davon, dass diese Geschichte nur sehr wenige Leser hat (was aus statistischen Gründen schon nur wenige Rückmeldungen bedeutet), bis zu Zeitmangel bei manchen Lesern und dass sie immer im Schatten meiner Trilogie steht. Und dann natürlich meine eigenen Selbstzweifel und Unsicherheiten, die gerade bei dieser Geschichte so extrem sind.

Da ich sozusagen am anderen Ende des Kommunikationsweges sitze, erfahre ich nicht, ob eine Geschichte nicht kommentiert wird, weil die Leser genießend schweigen oder sich nicht trauen mir zu sagen, dass sie schlecht ist. Es ist auch hier auf FF.de wohl auch oft so, dass viele sich nicht trauen, Kritik zu äußeren, weil viele Autoren dann sehr harsch reagieren oder die Geschichte löschen. Ich tue mich selbst unglaublich schwer, Negatives anzusprechen und sage dann lieber nichts, selbst wenn es mir in den Fingern juckt.

Ich verstehe, dass du solche „schreib-schnell-weiter“-Kommentare, wie ich sie nenne, nicht schreiben möchtest, damit würde ich mich als Leser auch nicht gut fühlen. Als Autor freut man sich zwar, aber wirklich hilfreich sind sie nicht. Dahinter könnte sich alles verbergen. Vielleicht bin ich paranoid, aber es könnte auch sein, dass die Geschichte zwar für toll befunden wird, aber essentielle Aspekte nicht verstanden werden, wo dann geklärt werden müsste, ob das an der Umsetzung liegt oder Hintergrundwissen/Erfahrung fehlt, weil die Geschichte thematisch schwierig ist.
Der Autor erfährt diese Dinge in der Regel nicht und hängt dann in der Luft.

Ähnlich ist das auch mit dem „es fällt niemandem auf, dass kein neues Kapitel kam“. Es tut mir leid, wenn ich dir und anderen damit unrecht getan habe. Auch hier kann ich nur von Beobachtungen ausgehen, also dem, was bei mir ankommt. Wenn man so schnell Selbstzweifel bekommt wie ich, denkt man dann ganz schnell: „So gut kann die Geschichte gar nicht sein, wenn sie nicht einmal vermisst wird.“
Vielleicht gehe ich dabei auch einfach zu sehr von mir aus und davon, wie ich als Leser reagieren würde je nachdem, ob mir die Geschichte wirklich am Herzen liegt oder ob ich sage „ok, ist auch nicht so wichtig, so toll war sie eh nicht“.

Vielleicht sind für viele Leser zwei Geschichten zugleich zu lesen, auch zu viel. Aber wenn ich wieder auf zwei Wochen umsteige, ist das bei dieser Geschichte anscheinend zu lang.

Ich verstehe, dass dir die zwei Wochen bei D2K zu lang sind, allerdings hatte ich dazu auch schon mehrfach erklärt, warum häufiger nicht möglich ist. Tut mir leid :(

Wenn es weitergeht, dann werde ich das mit den Fragen auf jeden Fall versuchen. Mir helfen Fragen auch immer, um mich zu etwas zu äußern. Allerdings kann ich noch nicht sagen, ob und wann es weitergeht. Vielleicht spontan heute, vielleicht auch erst nächste oder übernächste Woche.
Vielleicht wird es auf Dauer auch darauf hinauslaufen, dass ich nur noch dann samstags hochlade, wenn ich mich entsprechend fühle, was gegenüber den Lesern allerdings auch wieder doof wäre, da ich ihnen gerne Kontinuität bieten möchte.

Ich hoffe, ich habe dich mit meiner Antwort nicht demotiviert oder gekränkt. Falls ja, dann tut mir das leid. Mir ist es einfach nur wichtig, auch darzustellen, wie es mir damit geht bzw. was mir dabei alles durch den Kopf geht. Aber dafür kannst du ebenso wenig etwas wie ich oder die anderen Leser. Es ist einfach eine dumme Situation, für die es keine Patentlösung gibt.


Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Lady Sonea
29.10.2015 | 22:01 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe Lady Sonea

Dakova für Akkarin wirklich gut. Jetzt kann er (wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben) in der Heilkunst brillieren. Es hat also auch bei Akkarin Vorteile, dass er in seine Fängen geraten ist : )

Bereits als ich den Titel gelesen habe, erahnte ich schon, dass es einen Kampf gibt. Als die Reberherde auftaucht hatte ich Mühe nicht in Gejubel auszubrechen.
Sonst werde ich bei meinen Klassenkameraden für komplett verrückt gelten ; )
Endlich konnte ich zum Ersten Mal in meinem Leben Dakova mit einem Anderen kämpfen sehen.

Dakova kämpf mit guten Angriffen, aber wirklich ohne jegliche Taktik.
Dass er allerdings die Sklaven von Akkarin beschützten lässt, zeigt dass er sich wenigstens etwas überlegt hat. Auch, dass er die Sklaven zuerst in Panik und dann in verschiedene Richtungen treibt oder gleich tötet ist super, denn dann hat Michaki weniger Quellen, die er aufbrauchen kann.
Dass er "den Gildemagier" erwähnt ist eine Gute idee, denn dann glaubt er, er sei schwächer.

Mit dem befolgen von Dakovas Befehlen hat es Akkarin endlich wieder etwas leichter. Ich denke, dass die anderen Sklaven ihn nicht mehr so sehr ausschliessen wie bisher. Oder?

Das Einzige worüber ich nicht Glücklich bin ist, dass Kariko da ist
und dass noch ein Pferd zu Schaden gekommen ist. (Sorry aber ich habe es nicht gern, dass Tiere ohne Grund sterben und danach gegessen werden : () Naja, bei Kariko kann ich mich auf sehr Ordinäre Bestraffungen freuen.

L.G. Lady Melody

Ps: Erst durch Dein Ps ist mir klar geworden, dass ich wirklich erstaunlicherweise ein grosser Fan von Dakova bin.

Antwort von Lady Sonea am 29.10.2015 | 22:43 Uhr
Liebe Lady Melody,

Naja, Akkarin kann zumindest in Heilkunst etwas geschickter werden. Aber auch nur in den Dingen, die er gelernt hat. Und das sind bei Kriegern nur die Grundlagen. Dakova und seinen Sklaven wird es trotzdem jede Menge bringen :)

Das klingt, als hättest du bei dem Kampf deinen Spaß gehabt :) Dass Dakova gegen einen anderen kämpft, wird noch öfter vorkommen. Wenn auch nicht so häufig wie bei anderen Ichani, da sich das wegen Kariko nur wenige wagen.
Bei schwarzer Magie ist Raffinesse im Kampf irgendwann hinfällig. Dazu kommt, dass die Sachakaner keine so gute Ausbildung haben wie die Gildenmagier. Die eigenen Sklaven gilt es zu schützen, damit man sie im Zweifelsfall für ihre Magie töten kann. Deswegen müssen sie in der Nähe bleiben, wo man eigentlich sagen würde, dass es besser ist, wenn sie weit weg sind. Und da ist es natürlich praktisch, dass Dakova Akkarin hat, weil er sich so besser auf den Kampf konzentrieren kann.

Dazu, wie die anderen Sklaven nach dem Kampf über Akkarin denken, wirst du etwas im nächsten Kapitel erfahren.

Tut mir leid wegen des Pferdes. Nachdem Akkarin das erste umgebracht hat, hat sich das so ein bisschen zu einer Art Running Gag entwickelt. Aber es wäre schlimmer, wenn sie es nicht essen würde, denn so hat es wenigstens noch einen Nutzen.
Also ich mag Kariko ja lieber als Dakova, ich fand ihn schon im Buch klasse (abgesehen davon, dass er Akkarin tötet). Aber wenn die beiden zusammen sind, geht das immer auf Kosten anderer.


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Na, dann müssen wir uns ja wenigstens nicht wegen Kariko kloppen :P
FanvonLadySonea (anonymer Benutzer)
21.10.2015 | 18:39 Uhr
zu Kapitel 1
Ich bin keine Meisterin der großen Worte. Ich lese zwar gerne, schreibe dafür selbst nur ungern.
Ich kann nur sagen, dass ich von all deinen Geschichten bzw Büchern begeistert bin. Es macht mir nichts aus auf Kapitel zu warten, denn ich weiß, dass das Warten belohnt werden wird. Danke, dass du dir die Zeit und die Mühe nimmst um so eine Welt , nur für uns Leser, zu erschaffen.
Lass dich von keinem abbringen, genau das weiter zu machen. Egal was die Hater sagen oder machen, wir wissen, dass das alles nur Neidbekundungen sind.

Noch einen schönen Abend

Antwort von Lady Sonea am 22.10.2015 | 09:27 Uhr
Hallo :)

Vielen Dank für deine lieben Worte <3 Ich weiß, dass das mit den langen Wartezeiten nicht immer leicht ist, und es tut gut zu wissen, dass es sich lohnt und nicht nur ärgerlich ist. Wäre zumindest schlimm, wenn nicht. Denn dann könnte ich mir auch einen Teil der Arbeit sparen und öfter updaten :D
Ich habe nicht vor, mich von meinem Weg abbringen zu lassen, falls dich das beruhigt. Dafür schreibe ich das hier letztendlich zu gerne :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.05.2015 | 08:05 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,

ich habe es endlich geschafft, und bin bei deinen Geschichten rund um Akkarin auf dem aktuellen Stand. Gerade diesen Teil finde ich sehr interressant, weil man so endlich vielleicht verstehen kann, was Akkarin wirklich ausmacht.
Seine Entwicklung hier ist recht anschaulich geschildert, wobei von "zu hart" würde ich gar nicht mal sagen. Dass sein Aufenthalt in Sachaka kein Spaziergang war, wusste man ja schon vorher. Erstaunlich ist nur, wie lange er sich versucht gegen Dakova zu wehren - und das nur, weil er die Gilde warnen möchte. Das war für mich vielleicht sogar das Erstaunlichste. Ich hatte das zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermutet, sondern eher die Arroganz ein Gildenmagier erwartet, die er am Anfang noch hatte. Sicher, Dakova hat ihm sehr schnell gezeigt, dass ein Gildemagier in Sachaka nichts ausrichten kann (wie erstaunlich, dass es ihnen trotzdem immer wieder gelingt, sich gegen die Angriffe aus Sachaka zu wehren), aber ein "normaler" Gildenmagier hätte meiner Ansicht nach, eher resigniert und sich in sein Los ergeben oder einfach bis zum Tode erschöpft. Zudem hätten andere Gildenmagier vermutlich eher an ihre Familien gedacht, und nur zweitrangig an die Gilde.
Ich werde weiter gespannt verfolgen, wie sich die Sache mit Isara und letztendlich seine geglückte Flucht entwickelt.

LG
Eule Pedro

Antwort von Lady Sonea am 27.05.2015 | 17:22 Uhr
Hallo Eule Pedro,


Oh, mir war gar nicht bewusst, dass du hier mitliest! Dann ein verspätetes Willkommen! :)

Vielleicht ist das „zu hart“ auch nur meine Wahrnehmung. Es gibt nicht gerade wenige Stellen, die mir beim Schreiben sehr weh getan haben, gerade in Verbindung mit Akkarin. Es macht nicht gerade Spaß, seinen Lieblingscharakter zu quälen. Was bis jetzt passiert ist, hält sich noch in Grenzen, in späteren Kapiteln kommen dagegen noch einige härtere Szenen. Wenn man das als Leser von DGDSM nicht gewohnt ist, kann ich mir schon vorstellen, dass auch die ersten Kapitel abschreckend wirken, weil die Bücher vom Rating her vielleicht P12 wären.
Ich kann mir vorstellen, dass manche Akkarin-Fans damit nicht zurechtkommen, weil er für weibliche Leser der Mädchenschwarm schlechthin ist, was dazu verleitet, ihn zu romantisieren. In dieser Geschichte ist jedoch nichts romantisch und Akkarin ist auch nicht gerade zum anhimmeln. Aber ich stimme dir zu, wenn man die Bücher gelesen hat, sollte man eigentlich wissen, dass Sachaka für ihn kein Ponyhof war.

Alles, was ich hier schreibe, ist Canon oder folgt aus zwischen den Zeilen und ist entsprechend durchdacht. In dieser Hinsicht bin ich sehr penibel.

Akkarins Geschichte entnehme ich daher, dass er Schwierigkeiten hatte, sich Dakova zu fügen. Zuerst konnte er nicht begreifen, was da passiert, weil er nicht einmal auf die Idee gekommen wäre, es könnte in Sachaka Magier geben und schon gar nicht einen, der stärker ist als er selbst. Es stimmt, dass ein Kampf eher zum Tod geführt hätte, aber Akkarin erzählt auch, dass Dakova auf seinen Bluff hin den Angriff eingestellt hat. Außerdem berichtet er, dass Dakova Spaß daran hatte, ihn zu jagen und anschließend zu bestrafen. Als Gildenmagier war er zu wertvoll, um getötet zu werden.
Über die Zeit vor Sachaka erfährt man aus seiner Erzählung eine gewisse Arroganz und Unbeschwertheit. Aus den Szenen mit Lorlen zudem, dass Akkarin zielstrebig war und Lorlen immer ein wenig in seinem Schatten stand. Damit war er auch vorher schon ein Anführer-Typ, für den es entsprechend schwerer ist, sich in sein Schicksal zu fügen. Lorlen hätte vermutlich schneller aufgegeben. Ich denke, wie schnell sich jemand fügt oder bricht, hängt viel eher vom Typ ab als davon, ob man Gildenmagier ist ;)

Was meinst du mit „wie erstaunlich, dass es ihnen trotzdem immer wieder gelingt, sich gegen die Angriffe aus Sachaka zu wehren“? Zu dieser Zeit besteht doch noch gar kein offener Konflikt mit Sachaka.

Ebenso sind Akkarins Gedanken dazu, die Gilde betrogen zu haben, Canon. Daraus folgt für mich das Bedürfnis, sie warnen zu wollen, weil sie (zumindest in der Theorie) die Macht hat, Kyralia zu beschützen. Schließlich hat er der Gilde einen Eid geschworen, gegen den er nun unfreiwillig verstoßen hat. Gildenmagier zu sein ist ein Statussymbol, etwas worauf man stolz ist und womit man sich identifiziert, weil man gewisse Privilegien genießt, die einen über die Häuser erhaben machen und weil nur wenige das entsprechende Potential besitzen. Und wenn einen etwas derart stolz macht, verteidigt man es auch.
Die Familie sehe ich da eher im Hintergrund, zumal hier nicht nur die Familie sondern ein ganzes Land in Gefahr ist. Akkarin hat fünf Jahre in der Gilde studiert, in dieser Zeit wird er seine Familie kaum gesehen haben, weil das Studium bekanntlich so viel Zeit frisst. Er hat Freunde gefunden, neue Werte angenommen und dadurch ein neues Loyalitätsgefühl gewonnen. Das ist ein ganz natürlicher Abnabelungsprozess, auch wenn es natürlich immer Magier gibt, die von ihren Familienbanden nicht loskommen und dementsprechend intrigant sind. Da dies in der Trilogie jedoch nur am Rande erwähnt wird, gehe ich davon aus, dass es sich dabei um Ausnahmen handelt. Sonst hätten wir dort viel mehr von dieser Art erlebt.


Liebe Grüße,
Lady Sonea