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Autor: Sententia
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
10.01.2017 | 19:51 Uhr
Hi meine Liebe,

ich habe heute in dieses kleine Schmuckstück hineingelesen und mich königlich amüsiert. Denn obwohl ich die Serie nicht kenne, trägt dein unnachahmlich toller Schreibstil dazu bei, dass ich mich trotzdem perfekt in die Situation hineinversetzen konnte. Ich habe praktisch den Regen gehört, der auf die Erde geprasselt ist... Du hast ein unglaubliches Geschick dafür, Atmosphäre zu schaffen! Ich liebe deinen wortgewandten, stimmungsgeladenen Schreibstil. Du schaffst es, wie kaum jemand anderes, Kerle wie Kerle rüberkommen zu lassen und dein Humor ist einfach unbezahlbar!

Du siehst: Ich bin nach wie vor vernarrt in deinen Schreibstil und bedaure es zutiefst, dass solange nichts mehr von dir kam. Allerdings kenne ich die Gründe dafür und deshalb sei dir verziehen.^^ :D ;D

Auf jeden Fall hab ich diesen coolen One Shot gleich mal mit einem Sternchen versehen!
Würde mich so freuen, wenn du hier mal wieder was von dir "hören lässt".

Liebste Grüße
Nina
04.03.2015 | 20:22 Uhr
Unglaublich toller One-Shot! ♡

Gefällt mir echt gut.
Auch mal schön, ne Geschichte zu lesen, in der es um Tector geht. (Toller, sympathischer Charakter, ich mag ihn). ;) ☆

Super Schreibstil! Tut gut, sowas zu lesen.

LG Victoria :)

Antwort von Sententia am 05.03.2015 | 11:09 Uhr
Liebe Victorie Soulcatcher,

als ich den ersten Satz deines Reviews gelesen habe, saß ich erst mal enorm breit grinsend da und hab' mich wie Bolle gefreut. *-*
Ist sehr schön zu hören, dass dir der OneShot gefallen hat. Gerade weil Tector der Prota ist und die arme Socke meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit von der Fanbase bekommt. Ich liebe den Mann. Er ist so toll.
Und natürlich freue ich mich auch darüber, dass dir mein Schreibstil gefallen hat.

Vielen, lieben Dank für dein Review! Hab' mich wirklich sehr darüber gefreut!

Liebe Grüße, Katha
26.01.2015 | 15:25 Uhr
Hallo, meine Liebe!

So, jetzt bin ich selbst mal gespannt, wie sachlich ich hier bleiben kann. Fällt mir nämlich jetzt schon ein wenig schwer, weil wegen Tector. Haach. Der Mann wird einfach mal nicht genug gewürdigt. In der Serie nicht und wenn man sich mal ein wenig durchwühlt, dann auch nicht in dem Fandom. Traurig. Alleine deswegen hast du dir (und Mäxchen auch) ein ganz großes Lob dafür verdient, dass ihr euch diesem tollen Charakter mal ein wenig angenommen und ihm seinen Platz hier gegeben habt. So gehört sich das.

Den Zeitpunkt, den du hier gewählt hast, finde ich ja ziemlich interessant. Das fehlt mir in der Serie bisher ein wenig. Sicher wird erzählt, wie die Aliens auf die Erde gekommen sind und es wird auch deutlich, wie schrecklich die Anfangszeiten gewesen waren, aber ich hätte liebend gerne mal eine Folge, in der man sieht, wie einer der Protagonisten den Anfang erlebt hat und wie er sich vor der 2nd Mess durchgeschlagen hat. Die meisten von denen waren ja doch einfache Zivilisten, die nicht mal eben so lernen in einer Apokalypse zu überleben. Tector hat da ganz sicher den Vorteil, dass er als Soldat Krisensituationen gewohnt ist und eben auch ein wenig abgehärtet ist. Das kommt ihm hier ja ziemlich zugute, wie du auch deutlich gezeigt hast. (Ich weiß gar nicht wieso, aber bei dem Vergleich mit Irak und Afghanistan musste ich ja kurz schaudern. Wenn man ein wenig seine Hintergrundgeschichte kennt, dann muss es ja auch verdammt schwer sein, wieder in solch eine Lage zu kommen. Armes Hascherle).

Du gehst aber generell nicht gerade freundlich mit dem Guten hier um. Nicht, dass ich mich beschweren will, weil wegen Whump ist immer toll und meckernder/leidender Tector hat seinen ganz eigenen Charme. Leid tut er mir trotzdem. Alleine schon weil er alleine unterwegs ist. Da fragt man sich ja automatisch, ob er einfach keine Familie hat oder die schon am Anfang verloren hat. Beides traurig. Ganz abgesehen davon, dass seine ganze Ausgangssituation hier mehr als unnett ist. Tauschen will ich mit ihm auf jeden Fall nicht.

Umso schöner finde ich es aber, dass du immer mal wieder kleine Momente reinbringst, wo man lachen oder grinsen muss. (Böser Mike. Was macht der denn auch? Die Hintergrund-Geschichte würde mich ja auch brennend interessieren. Irgendeine Chance, dass man die zu hören bekommt? Würde ja gerne wissen, wen er da so verärgert hat). Das lässt die Stimmung nicht zu düster werden und man fühlt sich auch besser in die Geschichte ein. Ich persönliche finde einen Tector, der über solche Sachen noch lachen kann, auch viel sympathischer als einen Griesgram, der murrend und fauchend durch die Gegend schlendert. Das hat auf Dauer einfach keinen Stil. Das zeigt hier meiner Meinung nach auch eine ordentliche Portion Menschlichkeit, wie genau wie die kleine Diskussion zwischen ihm und Aiden über ihre Namen. So etwas ist fast schon normaler Alltag, was in so einer kaputten Welt erfrischend wirkt und zumindest mir Spaß gemacht hat zu lesen.

Apropos Aiden. Ich muss ja zugeben, dass ich es nicht so mit Kindern habe. Finde die meistens gruselig oder nervig (Na, siehst du den Wink mit den Zaunpfahl in Richtung Carl?). Aiden hast du mir hier aber wirklich sympathisch rübergebracht und ich hatte sofort Mitleid mit ihm, was weniger an der Situation an sich lag, in der Tector ihn gefunden hat, als an dessen Gedanken. Von alleine hätte ich mich vielleicht gar nicht so genau gefragt, wie Aiden in diese Wohnung gekommen war oder warum niemand bei ihm war. Sollte man wohl, weil sich die Fragen gerade im Nachhinein ziemlich aufdrängen, aber ich hätte das hier irgendwie als gegeben hingekommen. Durch Tector kommt man da aber selbst ins Grübel und entwickelt sofort Mitgefühl. Will man durch den Bildschirm greifen, den Jungen mit Süßigkeiten vollstopfen und tätscheln.

Für Tector finde ich dieses Szenario aber auch wunderbar gewählt, weil das für ihn eine Herausforderung ist. Mit Waffen umzugehen und gegen Aliens zu kämpfen ist für ihn sicher nicht schwierig wie für die meisten anderen Menschen, einfach weil er Soldat gewesen war und das ein paar Jährchen lang. Was der Mann alleine im Krieg alles gesehen hat, reicht vermutlich auch für mehrere Leben lang. Mit einem Kind umgehen zu müssen ist aber eine ganz andere Sache und man merkt wunderbar wie überfordert er damit ist. In mehr als einer Hinsicht. Ich finde das so goldig und gleichzeitig wunderbar IC. Wenn er hier in das ein oder andere Extreme gerutscht wäre, dann hätte ich ihm das nicht abgekauft. In der Serie merkt man ja auch gut, dass er durchaus mit Kindern kann, sie aber eigentlich nicht seine Welt sind (muss da nur an ein paar Szenen mit Matt denken). Die ganze Art, wie er hier aber versucht mit Aiden umzugehen, finde ich sehr passend und hat auch unglaublich Spaß gemacht zu lesen. Besonders als der Kleine endlich aus seinem Versteck gekrochen ist und angefangen hat zu reden. Hach, da ging mein Fangirlherz ja ein wenig auf beim Lesen.

Umso gemeiner, dass du die Alien auftauchen und alles ruinieren lässt. Ehrlich! Okay, ich habe schon darauf gewartet, weil wegen es ist Falling Skies und Katastrophen sind da vorprogrammiert und ich kenne dich jetzt auch schon lange genug, um zu wissen, dass du deinen Charakteren keine großen Verschnaufspausen gönnst, aber – und das ist ein großes Aber – gemein ist es trotzdem. Ziemlich sogar. Der arme Junge. Armer Tector. Die beiden haben sich doch gerade erst angefreundet und dann kommst du Sadist daher und trennst sie wieder. Mein Herz blutet. Armes Hascherli. Ich würde ja fragen, wieso du Tector das hier antust, aber das ist zu offensichtlich. Ich weiß auch noch nicht so ganz, ob ich dich dafür lieben oder hassen soll.

Bei dem Whump ist das hingegen ganz einfach: toll! Ich finde die Skitter meistens ja recht niedlich, aber gerade am Anfang wirken sie doch irgendwie noch ziemlich fies und auch ein wenig ekelig. Hab wenig gegen Spinnen, aber ich würde auch nicht unter so einem Ding liegen wollen. Echt nicht. Tector hat da mein ganzes Mitgefühl.
Stilistisch klasse fand ich hier übrigens, dass du den "Kampf" nicht haarklein beschrieben hast, sondern es wage geblieben ist. Schnell, hektisch, eben so wie es abgelaufen ist und Tector auch nicht alles genau realisiert hat. Das ist wunderbar realistisch und ich hab dir die Szene gleich doppelt abgekauft. Hatte sogar ein wenig Angst, dass du den Armen doch noch den Löffel abgeben lässt (trau dich das bloß nie, Madame!)

Auftritt Pope! Hach, was habe ich mich gefreut. Unsensibler Glotz, so lieben wir ihn. Und die Rettung war so typisch er. Da kann man ja glatt sagen, dass er einen guten Tag hatte, wenn er sogar noch ein "Sorry" rausbringt. Ich bin so stolz auf ihn. Und auf dich. Wobei ich mich jetzt fragen muss, wie die nachher alle zusammen sitzen, Tector sich immer noch fühlt wie vom Rudel Birnen überrollt und die Berseker beschnuppert. (Das ist übrigens kein Wink mit dem Zaunpfahl, sondern mit dem Betonpfeiler. Los, ich will eine Fortsetzung. Das kannst du so nicht stehen lassen!)
Wobei ich sagen muss, dass ich das Ende schön rund fand. Musste ja ein wenig schlucken. Das hinterlässt auf jeden Fall einen miesen Beigeschmack und schürt das Mitleid für Tector gleich noch einmal wunderbar an. Toll gemacht. Ich hoffe mal für ihn, dass er sich nicht zu sehr die Schuld daran gibt und es wirklich schafft nicht jeden Tag daran zu denken. Irgendwie finde ich den letzten Satz und die Szene mit Pope und Tector auch wegführend für ihre weitere Beziehung. Okay, vielleicht interpretiere ich da auch zu viel rein, aber wenn man Pope kennt, dann war das schon irgendwie ein netter Ratschlag. Finde es auf jeden Fall klasse.

Stilistisch auch wieder wunderbar geschrieben. Nicht zu viel Blabla, an den richtigen Stellen Details und die Umgebungsbeschreibung ist sowieso gut. Fast schon zu gut. Die Junkie-Wohnung hätte ich mir nicht so genau vorstellen müssen, danke auch. Dabei ist es klasse, wenn man beim Lesen sofort die Bilder vor Augen hast. War bei mir hier der Fall, also hast du da definitiv alles richtig gemacht. Genau was die Beschreibung der Emotionen angeht. Nicht zu kurz gekommen, man konnte die Handlungen/Gedanken der Charaktere verstehen und man fühlt sofort mit ihnen. Frage mich immer noch, wie du das bei so "wenigen" Wörtern hinbekommst.

Das Einzige, was ich persönlich jetzt nicht so schön zu lesen fand, ist Folgendes. Du hast ganz oft hier in dem OS Formulierungen wie diese hier:

(…) bevor er schüchtern sagte: „Aiden.“

Kauend fragte er: „Und wie heißt du?“

Schmunzelnd wischte sich der ehemalige Soldat über die Stirn und sagte: „Dein Name ist wirklich besser.“

Leicht neigte er den Kopf zur Seite und fragte: „Wo sind deine Eltern? Ist niemand bei dir?“

Finde ich nicht schön zu lesen. Zum einen wegen der Häufigkeit der Formulierungen (hab jetzt nicht alle rausgesucht, sondern nur paar Beispiele) und zum anderen, wegen der Formulierung an sich. Ich bin da aber auch ein wenig komisch, weil ich das ganz allgemein nicht gerne mag (auch nicht in Büchern). Wenn da wörtliche Rede ist, dann finde ich es unnötig noch ein sagte/fragte dranzuhängen oder vorzuschieben. Manchmal macht das durchaus Sinn, besonders wenn man deutlich machen will, wer da gerade spricht, aber wenn das schon aus dem Text hervorgeht, dann finde ich das überflüssig. Die Anführungszeichen und die wörtliche Rede an sich macht ja schon von ganz alleine deutlich, dass da jemand etwas sagt und meistens auch wer das sagt. Wenn in dem Satz keine Betonung hervorgehoben werden soll (zB: sagte er bekümmert/ fragte er erfreut), dann macht das für mich nie Sinn und ich habe das Gefühl doppelt gemoppelt zu lesen. Mich hat das hier noch einmal irritiert, weil ich das von dir nicht gewohnt bin. Bin mir recht sicher, dass du in anderen OS nicht so oft darauf zurückgreifst.

Das ist jetzt aber wirklich Korinthenkackerei und auch nur meine eigene Meinung. Weiß nicht, ob das als Kritik durchgeht, wollte es aber mal anmerken weil wegen konstruktiv sein und so.

Der OS hat mir auf jeden Fall sehr, sehr gut gefallen. Hast Tector super getroffen, hab mitgelitten und gelacht, kann mich also nicht beschweren. Bitte mehr davon :)

Dinosaurische Grüße
Con
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