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Autor: Nairalin
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
12.10.2015 | 00:05 Uhr
Huhu Naira!

So, ich wollte den Text eigentlich schon lange reviewen und komme jetzt endlich einmal dazu.
Ich weiß nicht, ob ich es dir schon einmal gesagt habe, aber ich finde es ja genial, wie du hier die Vorgabe der Freien Arbeit umgesetzt hast :D Und unsere Lieblinge sind natürlich zu erkennen.
Weiteres: Winter! Ahw, gemeinsam mit dem Herbst meine liebste Jahreszeit^^ Was es umso schöner macht und wodurch ich den Text noch mehr genossen habe als ohnehin schon.

Und wir stecken schon mit dem ersten Absatz mitten in der winterlichen Atmosphäre, wunderbar^^ Ich glaube, ich muss gar nicht erwähnen, dass ich das Bild sofort vor Augen hatte. Mir ist, trotz Heizung, ganz kurz kalt geworden. Jetzt möchte ich auch Schnee.
Silbernes Juwelennetz! Wunderbare Wortwahl. Feine Lichtgespinste und das ferne, silbrige Funkeln der Sterne und so. Hach ja.
Ah, und da schimmert die Charakterzeichnung durch die Zeilen hindurch, sehr schön. Und bekannt, würde ich sagen.
Ah ja, und im nächsten Absatz wird es nochmal deutlicher. Wie gesagt, ich finde das sehr genial^^ Das sind typisch die Personen, besonders James’ Ärger, weil er nicht widerstehen kann. Tja. Wie denn auch? :D

Huch, und dann wird er auch noch hinterrücks erschreckt. Sowas aber auch. Das passt alles so gut, ich schmelze! *lach* Und ich weiß natürlich, warum ich den Text so mochte, als ich ihn das erste Mal las^^
Oh, ein gefrorener Bach. Wie schön! Und wieder so wunderbar winterlich. Kann es nicht früher Winter werden? Ich möchte Schnee und Eis und Kälte und alles drum und dran. Und mehr von der winterlichen Atmosphäre. Aber das kommt ja noch, deshalb gedulde ich mich einfach und lese weiter. Außerdem geht es jetzt weiter im Text.
So, wo war ich? Genau, Fionn. Habe ich eigentlich mal was zu den Namen gesagt? Ich finde sie nämlich passend^^ Und wie du sie hier zusammen beschreibst, das Verhalten, die Gesten und Blicke ist einfach schön und zeigt, wie vertraut sie miteinander sind und wie nahe sie sich stehen. Das zeigt natürlich das Lächeln von James nochmal deutlich, und der Arm, den er um Fionn legt. Wie immer sehr gut gelungen^^

Ahh, und dann fängt es so an! :D Das ist schon irgendwo böse, das weißt du, ja? Aber Rache ist süß. Und natürlich amüsiert sich James, auch wenn Fionn das nicht witzig findet. Gut, aber ich kann ihn verstehen. Das fände ich auf Dauer auch nicht nett, damit praktisch aufgezogen zu werden :D
James’ Gedanken und der kurze Dialog mit Fionn passen auch sehr schön.
Die Szene, wie sie zum Gerichtssaal gehen kann ich mir übrigens sehr gut vorstellen. Da haben deine Worte Bilder gemalt, die sehr deutlich waren und kurz musste ich schmunzeln, bei der Vorstellung, wie James die Presse natürlich komplett ignoriert und sich anschließend sehr knapp noch das Schnauben verkneifen kann.
Der Prozess war zwar vergleichsweise schnell vorbei (also, allein vom Platz jetzt, den er im Text eingenommen hat), aber das hat trotzdem gepasst, denn du hast es durch wenige Worte geschafft, alles nötige einzubringen.
Und das ist ja super… aber gut, wenn er Dinge verschwiegen hat, die allem Anschein nach wichtig waren, ist das auch schon wieder seine Schuld. Er wurde mir gerade noch unsympathischer, aber das wolltest du auch gar nicht anders, oder?

Erneuter Szenenwechsel und dann auch noch so :D Wunderbar, eine Schneeballschlacht! Und da ist sie wieder, die winterliche Stimmung, die ich so sehr mag.
Und gleich die nächste Attacke. Wie hinterhältig! Aber zwei gegen einen ist auch irgendwo unfair :D
Ganz meine Meinung. Es ist viel zu schönes Wetter, um sich die Laune verderben zu lassen, vor allem durch sowas.
Ohh, Caleb ist herzallerliebst. Das ist so schön!

Ach herrje! Sehr unschöne Erinnerung. Da ist es dann auch verständlich, dass Fionn Kälte nicht mag. Immerhin aber ist das gut ausgegangen und er kann den Moment jetzt trotzdem genießen.
Ein sehr schöner Abschluss übrigens, der den Text abrundet und noch einmal diese winterlicher Atmosphäre aufgreift, die mir insgesamt so gefallen hat.

Was bleibt noch zu sagen? Ich mag deinen Stil und deine Wortwahl und wie du die Charaktere darstellst, aber das weißt du ja alles. Jedenfalls ein sehr schöner Text mit wunderbarer Stimmung, den ich immer wieder sehr gerne lese^^ Mehr davon? :D

Allerbeste Grüße!
14.01.2015 | 20:19 Uhr
Guten Abend

Wie es sich gehört, erst einmal vielen, vielen herzlichen Dank für diese wunderbar winterliche Drabblegeschichte. Die war genau so winterlich wie ich sie hatte haben wollen.

Mal davon abgesehen dass ich zudem gerne Schnee gehabt hätte, hatte man das Gefühl als stiller Beobachter direkt dabei gewesen zu sein. Das ist etwas, was ich an diesem Text besonders zu schätzen weiß. Wenn man das Gefühl hat, selbst Teil davon zu sein. Es ist wie ein gutes Buch, was man entweder nicht weglegen kann, oder wenn doch, dann nur für äußerst dringende Bedürfnisse und Tätigkeiten.

Die verschneite Landschaft, die winterliche Atmosphäre, die Kälte, der eisige Duft selbiger, ich konnte mir das einfach bildlich sehr gut vorstellen und hatte gar den Geruch eiskalter Luft in der Nase – was wohl aber zum Teil am gekipptem Fenster liegen muss.
Die familiäre Bande zum Schluss, die angehauchte Gemütlichkeit und Freude ob des Schnees haben mir einfach sehr zugesagt.
Abwechslungsreiche Satzanfänge und Formulierungen kamen zu genüge vor was natürlich einen fetten Pluspunkt bedeutet. Nichts ist nämlich weniger schön, als Wortwiederholungen und das Gefühl, als wäre man in einer Dauerschleife gefangen.
Es ließ sich alles flüssig und ruhig lesen – ohne Hast.

Obwohl es ausreichend Absätze gab und sich das ganze nicht wie Textkotze las, so fehlte mir doch der erneute Übergang in neue Szenen durch weitere Absätze.
Vielleicht ist es inzwischen Gewohnheit oder aber eher ein „kosmetisches Problem“. Persönlich finde ich es angenehmer, wenn Szenenwechsel nicht nur untereinander durch einen Absatz eingeläutet werden, sondern durch einen weiteren. (Ich drücke mich gerne kompliziert aus)
Das tat der Geschichte aber keinerlei Abbruch.

Im ersten Quad-Drabble stimmt nur leider die Wortzahl nicht. Es sind zwar exakt vierhundert Worte, jedoch fehlt im allerletzten Satz zwischen Arm und ihn das Wort „um“. Womit man dann bei 401 Wörter wäre.
(Ja, ich habe de Angewohnheit gerade bei Drabbles die genaue Wortzahl zu prüfen und nachzuzählen)
Weiterhin wurde im zweiten und dritten Satz beide Male das Wort „hoch“ verwendet. Das hat sich ein ganz kleines bisschen „störend“ gelesen, da es so schnell in kurzer Zeit hintereinander auftauchte. Empor oder hinauf würde da eher passen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Was ich alleine der Beschreibung wegen sehr mochte war folgender Satzanfang:
Das silberne Juwelennetz am Himmel[...]
Das beschreibt so wunderbar den Moment im Winter, wenn Schneeflocken durch das Sonnenlicht zu glitzern beginnen – halt wie Juwelen – dass ich von dieser Beschreibung mehr als angetan war.

Der zweite Teil der Geschichte und somit das zweite Quad-Drabble, brachte mich etwas zum schmunzeln. Allein schon wegen Fionns Versuch an das Buch zu kommen. Ich stelle mir die Szene immer und immer wieder bildlich vor und muss jedes Mal genauso breit grinsen.
Allerdings ließt sich das Verhalten beider Cousins eher so, als wären sie Brüder. Sie erscheinen mir trotz der Kanzlei recht jung zu sein – was mir schon im ersten Teil auffiel, als Fionn sich an James geschmiegt hatte. Nicht dass ich es schlimm fände, wenn sie jung sind, aber bis zu diesem Punkt im ersten Teil hatte ich angenommen, die Protagonisten seien zwischen Mitte dreißig und Anfang vierzig.
Und wieder etwas – dieses Mal Random -:
[...]und betrachtete für einen Augenblick seinen goldblonden Cousin.
---> Der kein Keks ist oder dergleichen, obwohl ich der farblichen Beschreibung der Haare wegen irgendwie an etwas zu Essen denken musste. *hust*

Nun im dritten und letzten Quad-Drabble kommt das bereits zu Beginn erwähnte familiäre Verhältnis zur Geltung und noch einmal das wunderbare und sehr winterliche Feeling.
Gleichzeitig aber auch die leicht beklemmende Stimmung durch Fionns traumatisches Erlebnis in der Hütte als Kind.
Mich machten die silbergrauen Augen ein wenig stutzig. Am Anfang hatte Fionn nur graue Augen die jetzt aber zu silbergrau wurden. Kurzzeitig hatte ich überlegt, ob die Augen nicht zu Caleb gehören mögen, aber der war vorausschauend geflüchtet. Irgendwie habe ich einen Hang zu solch Kleinigkeiten.
Allerdings ist dieser Satz hier auch leicht missverständlich:
Blitzende silbergraue Augen schauten ihn an und lachten erheitert.
Ich habe noch nie lachende Augen gesehen, aber mit etwas Fantasie ist garantiert alles möglich. *grins*

Zum Abschluss muss ich noch anmerken, dass sehr oft das Wort „er“ vorkam. Fünfundfünfzig Mal insgesamt.
Ich gebe zu, dass ich auch viele Jahre lang oft genug er und sie benutzt habe. Und/oder auch „Der/die x-haarige / Der/die x-äugige“ was ich inzwischen so gut es geht versuche zu vermeiden, oder aber öfters die Namen der Protagonisten zu benutzen.
Sicherlich fällt es in einem größeren Text mit bis zu fünftausend Worten weniger auf, wenn man da etwas mehr „er“ schreibt. In einem Drabble – und ganz egal welche Wortanzahl – fallen Wortwiederholungen aber umso deutlicher auf.

Alles in allem hat mir der Text trotzdem sehr gut gefallen.
Auch die Botschaft im Text und im Titel.
Zum einen hat man hier James, der den Winter sehr mag, ebenso dessen Sohn Caleb. Dann auf der anderen Seite (was ein Wortspiel wieder) Fionn, der trotz seines traumatischen Erlebnisses Kälte und somit den Winter nicht unbedingt etwas abringen kann, gleichzeitig aber seinen Cousin aufzumuntern versucht, dass dieser sich durch den verlorenen Prozess den Spaß am Wetter nicht nehmen lassen soll.
Das ist eine wirklich schöne Botschaft wie ich finde.
Hinzu kommt, dass sich Eoin als so viel besser gibt und hält, ja gar siegessicher – soweit man seine kurze aber doch einprägsame Präsenz beschreiben kann – und am Ende dennoch hinter schwedische Gardinen muss.
Diese Doppeldeutigkeit des Inhaltes und des Titels finden bei mir hohen Anklang.
Zumindest interpretiere ich dies so. *lacht*

EDIT-Einschub:
Die Namen fallen überdies auch angenehm positiv auf. Gerade Caleb. Da habe ich selbst einen gleichnamigen Charakter - wenn auch mit der K Schreibweise. Und Fionn - sehr weit hergeholt, aber so ist dies mit meiner Assoziation - erinnerte mich an das Pokémon Firnontor.

An dieser Stelle sei noch einmal ein herzliches Dankeschön für dieses wunderbare Wichtelgeschenk hinterlassen.


Ganondorf Dragmiere
14.01.2015 | 20:17 Uhr
So kann man eine freie Arbeit natürlich auch umsetzen. :D
Edinburgh im Winter, was für eine schöne Vorstellung. Jetzt müsste man wirklich in Schottland sein. *seufz*
Aber ich finde die Idee eines Modern-AU, in dem unsere Lieblinge aus Schottland stammen, nur allzu passend. Wobei, Nerdanel wäre wohl irisch, alles andere geht nicht. :D
Mal abgesehen davon, dass ich bei jeder kleinen Anspielung breit grinsen musste, ist es ein toller Text, voller Komponenten, die ich mag, allen voran das Vereinigte Königreich. Aber auch Gerichtsprozesse können sehr interessant sein. ^^
Du hast die Winter-Atmosphäre wirklich gut vermittelt, ich konnte mir alles bildlich vorstellen.
Wirklich ein schönes Text, den ich gerne gelesen habe. Bitte mehr davon. ^^
LG
Sulime
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