Autor: Prussianblue
Reviews 1 bis 25 (von 45 insgesamt):
17.06.2016 | 22:11 Uhr
Hi!
Wie süss Guy mit Marian umgegangen ist! :) und sie fand ich auch toll! XD wie sie ihn ständig bat etwas zu holen oder zu bringen. XD Armer Guy! Hat nicht gerade viel geschlafen :D
Bin gespannt wie es nun mit Guy weiter geht! ;)
LG Titziana

Antwort von Prussianblue am 29.06.2016 | 11:54 Uhr
Hallo zum 3.
Wie bereits gesagt, ich freue mich riesig über jeden der die Story liest - vllt. sogar bis zum Ende - und natürlich über jeden Kommentar. Sein Burgfräulein ist sogar meine Lieblingsgeschichte von meinen eigenen - wenn man das überhaupt so sagen darf.
LG zum 3.
TheNightwatchman
17.06.2016 | 21:14 Uhr
Hi!
Wow sie hat Guy geheiratet! :D
Der Sheriff war vermutlich auch nicht gerade so glücklich. XD dafür war Guy umso erfreuter!
Und ob Marian ihr Versprechen halten wird? ;)
Ich bin gespanngt!
LG Titziana

Antwort von Prussianblue am 29.06.2016 | 11:52 Uhr
Nochmal Hallo,
Ja, freut mich, dass die Wendungen dir gefallen. Der Sheriff war absolut begeistert. Ein Hinweis? *g*
LG TheNightwatchman
16.06.2016 | 22:15 Uhr
Hi!
Ich bin gerade auf deine Geschichte gestossen! :) ich finde sie echt gut!
Toll wie du an einer Stelle der Serie einsetzt und nun den Verlauf verändert hast! :D
Bin gespannt wie es weiter geht!
LG Titziana

Antwort von Prussianblue am 29.06.2016 | 11:50 Uhr
Hi Titziana,
Ich komme durch die Arbeit in letzter Zeit wirklich zu gar nichts mehr. Nicht mal mehr zum Antworten auf Reviews ^^'
Und erst recht nicht zum Schreiben an sich. Erstmal, vielen Dank für deine Kommentare. Schön, dass du meine FF liest und dich sogar gemeldet hast. Ich antworte eigentlich auf jedes Review, auch wenn es in letzter Zeit mal wieder etwas dauert, du hast mich ein bissel wach gerüttelt xD
Hab gesehen, dass du selber auch schreibst. Ich hoffe, ich kann da auch mal reinlesen.
LG TheNightwatchman
25.03.2016 | 10:31 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

zuallererst muss ich mich wieder mal dafür entschuldigen, dass es mit diesem Review so endlos lange gedauert hat. Ich hatte das neue und letzte Kapitel zu dieser FF zwar schon vor einiger Zeit gelesen und hatte auch eigentlich schon längst ein Review schreiben wollen, aber da ich im Reallife momentan ganz schön viel um die Ohren habe, kam irgendwie immer etwas dazwischen. Aber da jetzt ja zum Glück die Feiertage begonnen haben, habe ich auch endlich Zeit, dir mein längst überfälliges Review zu schreiben. ^^

Zu diesem Kapitel kann ich eigentlich nur sagen, dass es wirklich ein perfektes Ende für diese wundervolle FF ist und ein ziemlich überraschendes Ende außerdem, da ich wirklich nicht damit gerechnet, dass die Handlung zum Ende hin eine solche Wendung nehmen würde – die Überraschung ist dir wirklich gelungen. Am Ende des vorherigen Kapitels sah es ja wirklich nach einem sehr tragischen Ende für unsere beiden aus und auch der Beginn dieses Kapitel ließ ja zunächst darauf schließen, dass Guys und Marians Hinrichtung grausame Realität war. Deshalb war ich umso erleichterter, als sich dieses Ereignis bzw. der Tod der beiden nur als Teil von Robins Albtraum herausgestellt hat und sie in Wahrheit noch am Leben sind. Besonders gut hat mir an dieser Stelle gefallen, dass es Much war, der Robin am Ende davon abgehalten hat, die Hinrichtung zu vollstrecken, denn zum einen glaube ich, dass Robin derart von seiner eigenen Eifersucht geblendet war, dass er durchaus zu einer solchen Tat fähig gewesen wäre und zum anderen scheut sich Much ja durchaus nicht, Robins Entscheidungen und Handlungen zu hinterfragen, wie wir ja aus der Serie schon wissen. Darüber ist Much von allen Outlaws ja sein engster Freund und kann Robin deshalb wahrscheinlich am ehesten zur Vernunft bringen. Ich glaube, durch sein beherztes Einschreiten hat er nicht nur Guy und Marian gerettet, sondern in gewissem Sinne auch Robins: schließlich haben wir zu Beginn dieses Kapitels je deutlich gesehen, wie sehr ihn eine Tat mitgenommen hat, die er nur im Traum begangen hat und ich wage kaum mir vorzustellen, was aus ihm geworden wäre, wenn er die beiden wirklich getötet hätte. Aber Gott sei Dank war Much rechtzeitig zur Stelle, um das Schlimmste zu verhindern! :D

Gut gefallen hat mir außerdem auch noch, wie realistisch du das Leben der einzelnen Charaktere beschrieben hast, nachdem nun endlich Frieden eingekehrt ist, vor allem auch, wie groß nach der Vergewaltigung zunächst Marians Angst vor Berührungen und körperlicher Nähe ist und wie erst nach einiger Zeit und sehr langsam lernt, wieder Vertrauen zu fassen und Nähe zuzulassen. Sehr gut verstehen konnte ich auch, wie schwer es Allan anfangs fiel, sich um Janes und auch Wills Grab zu kümmern, da er natürlich jedes Mal, wenn er dorthin geht, aufs Neue mit ihrem Tod konfrontiert wird, über den er wahrscheinlich nie ganz hinwegkommen wird. Ebenso wie Djaq, die mit Will ja auch den Mann verloren hat, den sie geliebt hat. Gefreut hat es mich hingegen, dass Robin Marian schließlich doch noch loslassen und einsehen konnte, dass sie nun einmal Guy liebt und dass auch er am Ende eine Frau gefunden hat, mit der er glücklich wird. Alles in allem also ein perfektes Ende für eine wundervolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. :D

Natürlich freue ich mich immer auf ein neues Kapitel und eine neue Geschichte von dir! ;)

LG
Lady Gisborne
28.02.2016 | 12:03 Uhr
Also es war ein wundervolles Happy End gewesen. Und Gott sei Dank war die Hinrichtung doch nur ein Traum gewesen. Als ich das gelesen hatte war ich sehr erfreut gewesen das Robin das alles nur geträumt hatte und die beiden doch nicht getötet hatte. Ich fand es auch sehr schön wie Guy sich um Marian gekümmert hat. Auch wenn diese noch nicht die Berührungen zulassen konnte. Aber er gab nicht auf und zum Schluss wurde er ja auch belohnt :)
Es hat mich auch gefreut das Robin geheiratet hat und mit Marian und seiner Liebe zu ihr Abgeschlossen hatte so das er sein Leben leben konnte ohne das es bei den dreien wieder Ärger und Stress gegeben hätte. Und das die Kinder von beiden zusammen spielen in der Burg ohne das es den Hass von damals der beiden Väter in ihnen wiederspiegelte fand ich besonders toll :)
Ein tolles und gelungenes Finale dieser Geschichte :)

Mich freut es das ich dich aus einer Trance mithilfe meines Reviews geholt habe :)
Und ich freue mich schon darauf das wenn du Zeit und Inspiration findest das du wieder eine so tolle Geschichte wie diese schreiben wirst :)

Liebe Grüße
Jessy Yam :)
21.02.2016 | 02:08 Uhr
Hallöchen :)
Ich hab mich ja schon lange nicht mehr gemeldet gehabt und das tut mir sehr leid. Aber so ist das nun mal mit der Zeit, da kommen einen ein paar Sachen in die quere und dann vergisst man das schreiben und lesen komplett. Aber jetzt bin ich ja wieder aktiv da :)
Da ich im akkort vom 6. Kapitel an die Geschichte durch gelesen habe wird dieses Review leider nicht so lang ausfallen wie vielleicht erwartet. Das liegt leider daran das ich die vielen Sachen und Eindrücke nicht alle merken kann und wenn ich einmal im lesen bin denke ich auch nicht daran mir mal ein paar tolle Sachen die man hier loben sollte aufzuschreiben. Aber ich kann sagen was ich bewundere deinen Schreibstil. Einmal im Leben würde ich auch so gut schreiben wollen wie du es machst :)
So und nun zur Geschichte:
Ich muss sagen ich bin trotz sehr langer Pause immer noch ein riesen Fan von dir, deinen Ideen und deiner Geschichte. Sie ist einfach brillant.
Was mir von den vielen Kapiteln (die ich bei Gelegenheit noch mal lesen werde) noch im Gedächtnis geblieben sind ist die Szene wo Guy springen will und Marian ihn (zum Glück) davon abhalten kann. Ich hab richtig mitgefiebert und gehofft das er es nicht tun wird, weil was wäre denn eine Welt ohne Guy? o.O
Und als Marian auch noch sagte das sie seine Frau werden wollte da war ich so unendlich glücklich für die beiden als wären sie lebende, reale Personen :)
Um so mehr trifft es mich das sie beide sterben müssen. Ist das den wirklich kein Traum oder sowas? Hat Robin die beiden wirklich geköpft? Ich kann es irgendwie noch gar nicht richtig glauben. Ich musste erst mal die Stelle zwei mal lesen um wirklich sicher zu sein aber immerhin so hälst du die Spannung noch hoch.
Ich bin jetzt gespannt wie das nächste und letzte Kapitel aussehen wird. Vielleicht überraschst du uns ja und es war wirklich nur ein Traum (kleiner Hoffnungsträger) oder aber sie sind wirklich Tod und Robin verfällt in ein tiefes, dunkles Loch
Ich bin gespannt was du daraus machst und freu mich das letzte Kapitel

Liebe Grüße
Jessy <3

PS:
Ein sehr kurzes Review für so viele Kapitel, ich weiß. Und es tut mir auch Leid das ich nicht mehr dazu geschrieben hab. Aber das ist auch dieser Uhrzeit und meiner Müdigkeit zu verschulden. Naja ich hatte ja geschrieben das ich die Kapitel noch mal lesen werde und vielleicht schreibe ich dann zu jeden Kapitel noch mal ein Review :)
Auf jeden Fall freut es mich das du weiter geschrieben hast und die Geschichte zuende bringst :)
Hoffe auch nach der Geschichte mehr von dir lesen zu können

Antwort von Prussianblue am 25.02.2016 | 23:16 Uhr
Hallo Jessy Yam,
Ich muss zugeben, dein Review hat mich wieder aus einer Trance geholt, in der ich schon wieder lange nicht hochgeladen hab. Ich war mal regelmäßiger, aber das war eine einfachere Zeit. Nun gut, du verstehst das ja, denn dir geht's beim Schreiben und Lesen ja genauso.
Umso mehr freut es mich, dass du wieder ein paar Worte getippt hast für mich. Da hast du ja echt viel direkt am Stück gelesen, Respekt! Ich finds okay, wenn du mir einfach sagst, was dir im Kopf geblieben ist, ich glaube, das sind dann eh die Höhepunkte der Story, zumindest für dich. Wobei ich sagen muss, dass selbst ich, als Autor, Lieblingsmomente hab ;P
Die 'Springerszene' ist übrigens eine davon, schön, dass ich da nicht alleine bin. Ich meine, auf irgendeine Weise ist sie auch ein bisschen kitschig, aber hey, sowas braucht man auch mal. ^^
Danke, für das Lob über meinen Schreibstil. Ich lese gerne Geschichten, die zum Teil auch einen komplett anderen Schreibstil haben, wie ich. Ich glaube, ich beschreibe manche Sachen detailliert, manche dafür nicht, das suche ich mir aus. Aber generell lese ich selber gerne Storys, die einen schnellen Lesefluss und ein Voranschreiten garantieren.

Eine Welt ohne Guy, bzw. die Serie ohne Guy, hätte ich vllt. nicht bis zum Ende durchgeschaut, obwohl ich schon ein sehr großer Robin Hood - Fan bin. Aber Guy hat die Serie einfach so enorm gepusht bzw. Richard Armitage's Potraitierung dieses Charakters.
Ich halte gerne die Spannung hoch und verrate deshalb hier nichts, auch wenn ich das gerne würde, aber ich muss mich davon abhalten ;D
Auf jeden Fall schwöre ich, dass zumindest ich nicht mehr in ein tiefes dunkles Loch fallen werde und die FF morgen auf jeden Fall aktualisiere. Ich schau mal ob ich es gleich noch pack, muss morgen eigentlich früh raus zum Arbeiten, ansonsten morgen Abend.
GLG TheNightwatchman
17.01.2016 | 19:51 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

juhuuu, wieder ein neues und sehnsüchtig erwartetes Kapitel von dir und nach ungefähr einer weiteren Woche des Wartens kommt hier auch endlich mein versprochenes Review. ^^

Nachdem die Geschichte im vorherigen Kapitel ja erneut eine dramatische Wendung genommen hatte und nicht viel Hoffnung auf ein glückliches Ende aufkommen ließ, war auch dieses Kapitel wie erwartet sehr dramatisch, was es aber für mich umso fesselnder gemacht hat – ich habe mit den Augen förmlich am Bildschirm geklebt und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. ;)

Nachdem der König vor seiner Abreise nach London Robin den Auftrag erteilt hat, über die Schwarzen Ritter und auch anderen Verräter der Grafschaft zu richten, hatte ich wie gesagt nicht viel Hoffnung, dass die Geschichte für Guy und damit auch für Guy und Marian noch ein glückliches Ende nehmen würde, vor allem, da Robin mit Guy ja noch eine „persönliche“ Rechnung zu begleichen hat. Dass er Guy gegenüber auch nur einen Funken Gnade walten lassen würde, hatte ich nicht erwartet und ich wurde nicht enttäuscht, vor allem, da schon zu Beginn der Prozesse deutlich zu erkennen war, dass Robin nicht mehr derselbe war und das nicht nur, was sein Äußeres betraf – ich hatte fast den Eindruck, dass es nicht Robin, sondern vielmehr ein Doppelgänger war, der seinen Platz eingenommen hat, was wohl auch daran lag, dass er eine Rolle übernehmen musste, die ihm nicht behagte. Zwar hat er sich während des gesamten Prozesses durchaus gerecht gezeigt und auch die verhängten Strafen waren nicht härter als notwendig, aber als Guy dann schließlich an die Reihe kam, hat Robin ihn ohne zu zögern zum Tode verurteilt, wie es bereits befürchtet hatte. Natürlich muss man an dieser Stelle einräumen, dass die meisten Verbrechen Guy ja zu Recht zu Last gelegt wurden und sich der Wahrheitsgehalt der Anklage auch nicht leugnen lässt, aber auf der anderen Seite fällt für Robin gar nicht ins Gewicht, dass Guy manche Morde (wie z. B. an dem Besitzer des Freudenhauses) nur begangen hat, um Marian zu retten, ganz zu schweigen davon, dass man den Mord an Vaisey ja beinah als gute Tat bezeichnet werden kann, da die Grafschaft ohne ihn viel besser dran war. Natürlich bleibt ein Mord immer noch ein Mord und damit ein Verbrechen, aber Robin hätte auch die Motive in Betracht ziehen müssen. Aber wie erwartet war ihm in diesem einen Fall seine persönliche Rache wichtiger, was auch im weiteren Verlauf des Kapitels immer deutlicher wurde.

Mit Marians Auftauchen hatte ich zugegebenermaßen gerechnet, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie Guys bevorstehende Verurteilung und Hinrichtung einfach so hinnimmt, aber ihre Entschlossenheit, mit ihm in den Tod zu gehen hat mich dann doch überrascht, zumal ihre Entscheidung dieses Kapitel nur umso dramatischer und trauriger gemacht hat. Nachdem Marian Robin ohne zu zögern ins Gesicht gesagt hat, dass sie lieber mit ihm sterben würde als ohne ihn zu leben, hatte ich im Stillen gehofft, dass Robin doch noch wieder zu sich kommt und Gnade walten lässt, aber andererseits war es auch realistisch, dass seine Eifersucht und sein Zorn nicht nur Guy, sondern auch Marian getroffen hat, da er sich von ihr zutiefst verraten fühlt. Als er dann endlich wieder zu Sinnen kommt und ihm bewusst wird, dass dies nicht die süße Rache ist, die er sich vorgestellt hat, sondern, dass sein Handeln unverzeihlich und falsch war, ganz zu schweigen davon, dass sich dieser Fehler nun nie wieder gutmachen lässt, ist es zu spät und sein aus Eifersucht gefälltes Urteil vollstreckt. Wie du schon gesagt hast, hat Robin nun auch unwiderruflich sein eigenes Glück zerstört; hätte er die beiden begnadigt, hätte er vielleicht Frieden finden können, doch nun wird er wohl mit dieser Schuld leben müssen, zumal er nun auch vor seinen Freuden und dem Volk von Nottingham sein Gesicht verloren hat, da er einfach nicht als Robin Hood gehandelt hat…

Nach diesem sehr traurigen und ergreifenden Kapitel bin ich nun umso gespannter, was du für das letzte Kapitel noch auf Lager hast und warte voller Spannung! ;)

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 25.02.2016 | 23:03 Uhr
Es tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, nicht nur mit der Antwort, auch mit dem Hochladen eines eigentlich schon längst geschriebenen Kapitels, lasse ich mir mal wieder Zeit, das ist nicht normal. Aber es gibt einfach schwierige Zeiten im Leben.
Wie immer danke ich dir für dein Interesse und dein Review. Mich macht es sehr glücklich, wenn ich Rückmeldung bekomme, aus der dann auch noch zu lesen ist, dass der Leser genauso reagiert, wie ich es mit dem Schreiben geplant hab.

Ich möchte das letzte Kapitel so schnell es geht jetzt hochladen, um diese Geschichte zu einem hoffentlich würdigem Ende zu bringen, von daher will ich ja doch auf Spoiler verzichten, wenngleich es vielleicht nicht allzu überraschend kommt. Robin wirkt in Staffel 3, Folge 1 auch so, als ob er Guy am liebsten gleich die Kehle aufschlitzen will, von Gnade keine Spur. Auch so einen Robin kann es geben, aber ich treibe Dinge auch gerne auf die Spitze. Naja, eigentlich wollte ich Robin auch nicht zu sehr out-of-character machen, wie gesagt, orientiert habe ich mich an dem Robin aus S3E1, aber du hast schon Recht, ihm gefällt die Rolle nicht unbedingt. Habe ich ja auch so geschrieben, doch er sieht es auch als eine Pflicht an. Ich wollte hier die Grenzen zwischen 'gerechter' Strafe und persönlicher Rache verwischen.

Ja, der Mord an Vaisey... das ist zum Bleistift ein gutes Beispiel. Ich meine, jeder würde sich freuen, wenn solch ein Charakter stirbt, trotzdem ist es ein Mord. Diese Thematik findet sich ja auch heute wieder. (Täterschutz/Opferschutz?) Eigentlich sehr interessant, doch meine FF's dienen nur der Unterhaltung, um mich möglichen Diskussionen zu entziehen :')
Yep, Marian's Auftauchen war abzusehen, aber es muss ja nicht alles immer komplett unerwartet kommen. Manchmal wartet man ja auch nur auf den einen Moment, an dem etwas passiert, von dem man zwar weiß, dass es passiert, nur nicht wann. Und ich muss zugeben, ich stehe auf diese Romeo&Julia-Dramatik, das Miteinander in den Tod gehen und so, darüber zu schreiben befreit mich irgendwie selber von Depression, ich weiß nicht wieso. ^.^ Ich finde es furchtbar traurig, aber Melancholie kann auch schön sein. *hach*

Es ist schön, wie du Robin's Verhalten und seinen Charakter zum Ende des Kapitels analysierst, könnte man glatt so in einen Deutschaufsatz packen ;)
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass du mit dem nächsten Kapitel dann eine Auflösung bekommst.
Ich denke, morgen werde ich es hochladen. Bis dahin,
dein TheNightwatchman
shada (anonymer Benutzer)
13.01.2016 | 16:43 Uhr
Hallo,
ich habe soeben die Fortsetzung deiner Geschichte gelesen und muss sagen, ich bin geschockt. Das hätte ich nie erwartet. Mein e einzige Hoffnung ist, dass sich das Ganze noch als Alptraum herausstellt, doch dafür war es eigentlich zu plastisch und detailreich.
Meiner Meinung nach passt die Hinrichtung nicht zu Robins Charakter. Dass er Guy hinrichtet, wäre noch zu verstehen (auch wenn mir jedes andere Ende immer noch lieber ist), aber Marian? Und dann noch eine schwangere Marian? Selbst seine Eifersucht und seine Rachgefühle erklären das für mich nicht ganz.
Für mich ist es auch nicht ganz nachvollziehbar, warum erst die Anzeichen von Änderungen im Chjarakter und dann so ein Ende. Spielen die positiven Zeichen gar keine Rolle? Ja, ich möchte immer allen verzeihen, auch das ist mir klar.
Aber natürlich ist es nicht meine Geschichte (für mich selbst kann ich mir ein anderes Ende ausdenken).
Auf jeden Fall werde ich in der nächsten Zeit vorsichtiger sein, wenn ich mich zu sehr in Figuren hineinversetze.
Trotzdem: Bis zum letzten Kapitel hat mir deine Geschichte gut gefallen.
Nach deinen anderen Geschichten frage ich jetzt besser nicht.
Shada

Antwort von Prussianblue am 14.01.2016 | 22:03 Uhr
Hallo shada,
Vielen Dank für dein Review und deine Meinung. Ich versuche allgemein detailreich zu schreiben, dort wo ich finde, das es nötig ist.
Ich weiß ja nicht, was du von mir schon so gelesen hast, aber ich 'schocke' sehr gerne in meinen Geschichten. ^_<
Ich hasse Spoiler, deshalb kann ich noch nicht wirklich dazu Stellung nehmen und nur sagen, dass ja noch ein Kapitel kommt... Ich würde mich freuen, wenn du das auch noch lesen würdest.
Die Geschichte hat sich ja dezent anders entwickelt als die Serie, deswegen haben sich auch die Charaktere mit entwickelt. Vielleicht würde Serien-Robin die Hinrichtung nicht vornehmen, mein Robin aber schon. Schließlich würde Serien-Marian sich ja auch nicht für Gisborne entscheiden, aber meine Marian tut genau dies ja i-wie. ;) Verstehst du was ich meine?
Also wenn du in meiner FF Charakteränderungen bei Robin interpretierst, dann ist das interessant, denn die kenne ich selber noch nicht ^^ (außer zum Negativen, aber das geht ja die ganze FF schon so...)
Tja, das ist wie bei Game of Thrones, man sollte keine Bindungen zu Charakteren entwickeln, plötzlich sind sie weg XD Also mir bereitet das schon Freude, aber ich kann schon verstehen dass das nicht jedermanns Sache ist.
Ich muss auch sagen, dass ich nicht der größte Fan von Robin aus der BBC Serie bin, aber das ändert eigentlich nichts an seiner Darstellung, ich versuche ihn trotzdem zu treffen. Vielleicht ist diese FF in der Hinsicht eine kleine Ausnahme, wer weiß...
Also vielen Dank für's Lesen der ganzen FF bis hierhin und es freut mich ja, dass es dir trotzdem i-wie gefallen hat.
TheNightwatchman
09.01.2016 | 13:49 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

so, nach einer endlos langen Woche des Schweigens kommt nun endlich auch das versprochene Review von mir zum letzten bisher geschriebenen Kapitel dieser Geschichte. ^^

Dieses Kapitel war ja auch wieder einmal sehr fesselnd und dramatisch – ich weiß, ich sage das irgendwie jedes Mal, aber wenn es doch stimmt? XD

Besonders hat mir an diesem Kapitel die Darstellung von Prinz John gefallen, die der in der Serie ja schon ziemlich nahe kam und auch die Konfrontation zwischen den beiden Brüdern fand ich sehr gelungen. Spätestens nach dem vorherigen Kapitel war ja schon klar, dass der König mit seinem Bruder noch ein Hühnchen zu rupfen hatte, ganz zu schweigen davon, dass er es auf keinen Fall auf sich sitzen lassen würde, von den Truppen seines Bruders angegriffen zu werden, als er sich gerade auf den Weg nach London machen wollte – und da Prinz John ja praktischerweise gerade in unmittelbarer Nähe von Nottingham war, konnte Richard das auch gleich an Ort und Stelle erledigen. Natürlich war es schon zu erwarten, dass der Prinz mit allen Mitteln versuchen würde, buchstäblich seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen und jegliche Beteiligung an dieser Verschwörung zu leugnen, denn schließlich ist er ja kein Dummkopf und will auch nur seine eigene Haut retten – und ich muss sagen, bei ihm sieht man einmal mehr, dass Not erfinderisch macht, denn sein Repertoire an Ausreden und Entschuldigungen ist wirklich bemerkenswert. Leider kennt der König seinen Bruder ein bisschen zu gut, weshalb ihm auch nur allzu bewusst ist, dass ihm der Prinz ein Märchen nach dem anderen auftischt, aber ich glaube auch, dass er vor allem seiner Mutter zuliebe eine Eskalation vermeiden will und deshalb John gegenüber Gnade walten lässt.

Für Guy hingegen sieht die Situation alles andere als gut aus, denn nicht genug damit, dass Robin ihn sozusagen höchstpersönlich dem König vorgeführt hat, zu allem Übel musste er Prinz John dem König auch noch verraten, welche Rolle er in dieser ganzen Geschichte gespielt hat. Aber wie gesagt kann man es John nicht einmal zum Vorwurf machen, dass er seine eigene Haut retten will und spätestens, wenn Robin die Gelegenheit gehabt hätte, allein mit dem König zu sprechen, wäre er mit Sicherheit ohnehin darauf zu sprechen gekommen, sodass Guys Verhaftung ohnehin an dieser Stelle unvermeidbar war – alles andere wäre auch unlogisch gewesen, denn schließlich haben ihn die Outlaws nur zu diesem Zweck nach Nottingham gebracht. Sehr ergreifend fand ich an dieser Stelle, wie sich Marian für Guy eingesetzt hat und den König um Gnade angefleht hat, vor allem, weil hier auch ihr innerer Zwiespalt zwischen ihrem Gerechtigkeitssinn und ihrer Liebe deutlich wurde. Natürlich begreift sie vom Verstand her, dass es nur gerecht ist, wenn Guy für seine Taten zur Rechenschaft gezogen würde, aber ihr Herz sagt ihr etwas anderes und ich muss sagen, ich kann ihre Gefühle nur zu gut verstehen. Leider haben die Dinge dann aber eine andere Wendung genommen, als sie es sich erhofft hatte, denn dass der König nun Robin dazu bestimmt hat, das Urteil über die Schwarzen Ritter dieser Grafschaft zu fällen, lässt kaum Hoffnung aufkommen. Nicht nur, dass Guy wahrscheinlich in der Tat der meisten Verbrechen angeklagt werden und wohl keiner für ihn sprechen wird, zu allem Überfluss hat er von Robin wohl kaum Gnade zu erwarten, da dieser ihn sicherlich nur zu gerne aus dem Weg haben will, wurde seine Eifersucht in diesem Kapitel doch wieder einmal mehr als deutlich…

Jedenfalls bin ich nun umso gespannter, wie es weitergeht und warte sehnsüchtig auf das nächste Kapitel! :D

LG
Lady Gisborne

PS. Wie hast du das eigentlich hingekriegt, diese Symbole, mit denen du die einzelnen Abschnitte voneinander trennst, in den Text einzufügen?

Antwort von Prussianblue am 12.01.2016 | 23:36 Uhr
Hallo zurück, Lady Gisborne,
Ich freue mich wie immer, ein so ausführliches nettes Review von dir zu erhalten. Irgendwie hatte ich auch mal wieder kaum Zeit für Fanfiktions .
Nun gut, komm ich erstmal zum interessantesten. Diese 'Symbole' sind Unicodes. Davon gibt es recht viele, die kopiere ich einfach aus entsprechenden Unicode-Tabellen und füge sie dann ein. (Z.B. ☯) Ich finde das hat irgendwie was. Auch wähle ich meistens Zeichen aus, die irgendwie zur FF passen. Nur leider nimmt FF.de nicht jedes Zeichen an bzw. ich hatte am Anfang z.B. einen Burg-Unicode, der aber i-wann nicht mehr anerkannt wurde und dann musste ich das mitten in der FF wechseln. >.< Smartphones zeigen die so weit ich weiß auch nicht (alle) an. Ich bin natürlich nicht der Erfinder dieser Idee, aber es macht ja auch nicht jeder, vielleicht finde ich es deshalb so cool? ;)

Ich fand persönlich, in dem Kapitel wurde zu viel geredet, aber dich stört es wohl nicht, juhu. ^^ Ich hab mir den Serien-Prinz John bildlich vorgestellt, wie er versucht seine Haut zu retten und ich denke, dass er einfach genau das sagen würde. Er ist einfach so ein Schnösel-Prinz der sich hinter anderen versteckt, aber immer den besten positiven Nutzen aus einer Sache ziehen will. Eigentlich ein lustiger Charakter, zumindest einerseits - genau wie beim Sheriff. Und da PJ in echt ja auch gut davonkam, passiert mit ihm auch nichts weiter, was ein Glück das er so ein 'wichtiger' Mensch ist.

Ich kann Marians Gefühle auch verstehen, nunja, zumindest in meiner FF, nicht in der Serie ^.^ Na gut, auch da manchmal, muss man ja, wenn man auch Sicht dieser Charaktere schreibt, zwar mit Eigennote, aber trotzdem... Ich mag auch diesen Zwiespalt zwischen dem, was der Verstand einem sagt, und dem was das Herz sagt, in Geschichten, Gedichten, Liedern, etc... Mir fällt selber auf, dass ich bestimmte Thematiken gerne einbaue.
Also der König hat absolut Recht, niemand anderes wäre besser geeignet in Nottingham Recht zu sprechen als Robin. So wie der sich die ganzen Jahre aufgeführt hat. Der Anwalt aus dem Walde xD Exekutive, Legislative und Judikative in einem! So spart man sich die Kosten. ^-< Ob Guy das jedoch gefällt... Wir werden sehen.
Jedenfalls danke für's Lesen und reviewen,
deine Nachtwächterin
03.01.2016 | 19:03 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

da ich nun auch das vorletzte (bis jetzt geschriebene) Kapitel fertig gelesen habe, melde ich mich wie versprochen auch gleich mit dem nächsten Review zurück. ^^

Dieses Kapitel war ja einmal mehr voller überraschender Wendungen und mich wie immer sehr gefesselt. Die Darstellung des Königs hat mir an dieser Stelle sehr gut gefallen, weil du sehr deutlich klar gemacht hast, dass er sich, wenn er einmal einen Entschluss gefasst hat, sich von niemandem mehr etwas sagen lässt, nicht einmal von Robin, der doch eigentlich zu seinen engsten Vertrauten gehört. Außerdem entsteht in dem kurzen Gespräch mit Robin auch deutlich der Eindruck, dass dem König nicht sonderlich viel in Nottingham oder England liegt, denn obwohl es dort nach dem Überfall der Iren noch so viel zu regeln und zu ordnen gibt, will er so schnell wie möglich nach London weiterreisen. Dass er mit seinem Bruder noch das eine oder andere Hühnchen zu rupfen hat, aber dass er dann unmittelbar danach zu einem Staatsbesuch nach Aquitanien aufbrechen will zeigt deutlich, wie wenig ihn die Geschicke Englands eigentlich interessieren. Nun hoffe ich aber mal, dass er nicht teuer dafür bezahlen muss, dass er nicht auf Robins Rat, seine Abreise aufzuschieben, gehört hat. Ich muss aber auch zu geben, dass ich nie im Leben damit gerechnet hätte, dass Prinz John tatsächlich seinen eigenen Bruder angreift bzw. angreifen lässt, aber da die königliche Garde ja deutlich als solche zu erkennen war, kann er sich nicht damit herausreden, dass er sich nur die irischen Besatzer vorknöpfen wollte. Da bin ich mal gespannt, was aus dieser Geschichte noch wird. ;)

Auch der schon lange überfällige Kampf zwischen Guy und Robin, der in diesem Kapitel nun endlich stattgefunden hat, war sehr fesselnd und hat dann einen durchaus unerwarteten Ausgang gefunden – zumindest bis jetzt. Zuerst war ich zugegebenermaßen etwas erschrocken, als Guy Robin einfach so ins Gesicht gelogen und gesagt hat, dass er sich Marian sozusagen einfach genommen hat, um ihn auszustechen und ihn zu demütigen und dass er sie, um sie in sein Bett zu bekommen, sogar gezielt manipuliert hat, aber natürlich wusste ich, dass er kein Wort davon ernst meint. Im Gegenteil, wie du sehr schön beschrieben hast, gibt er sich insgeheim die Schuld an dem Schrecklichen, das Marian wiederfahren ist, obwohl er alles versucht hat, um sie zu beschützen, aber natürlich will er gerade vor Robin keine Schwäche zeigen. Wie wichtig Marian für Guy ist, merkt man auch deutlich daran, dass er insgeheim sogar darauf hofft, dass Robin in tötet, da er denkt, dass er nun nichts mehr hat, für das es sich zu leben lohnt. Aber nun, da die schlimmste Wut der beiden Streithähne sich erst einmal im Kampf entladen hat und sie es am Ende sogar fertig bringen, halbwegs normal miteinander zu reden, ist ja vielleicht noch nicht alle Hoffnung verloren. ^^

Die Eröffnung mit Marians Schwangerschaft kam dann allerdings überraschend, aber es ist eine mehr als große Erleichterung, dass das Kind nicht von ihrem Peiniger sein kann. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob Guy überhaupt davon erfährt und wenn ja, wie er auf die Neuigkeit reagiert. Vor allem hoffe ich, dass Marian nichts zustößt, nachdem sie Hals über Kopf davongelaufen ist und dass sie Guy findet oder er sie. Natürlich merkt man immer noch, wie tief Marian von den Geschehnissen traumatisiert ist, aber die Tatsache, dass sie sich nicht nur an Guy erinnert, sondern auch daran, sich ganz bewusst für ihn entschieden zu haben, lässt mich neue Hoffnung schöpfen, dass sie dieses Trauma mit der Zeit überwinden wird.

Jetzt bin ich wie immer riesig gespannt auf das nächste Kapitel und melde mich zurück, sobald ich es gelesen habe. :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 04.01.2016 | 15:55 Uhr
Hello again Lady Gisborne,

Wenn ich mir so deine Reviews durchlese scheint fast jedes Kapitel voller überraschender Wendungen zu sein ;) Das ist gut, denke ich ^^
Weißt du, du sprichst da eine Sache an, die für mich sehr wichtig ist. Und zwar den König bzw. dessen Darstellung. Ich glaube ich habe das schon mal i-wo erklärt, aber Richard war ja tatsächlich während seiner Regentschaft fast so oft in England wie der Kaiser von China auf den Bahamas XD Natürlich ist alles fiktiv bei mir, aber das ist ein Punkt, der tatsächlich stimmt. Deshalb wollte ich ihn hier auch so darstellen, dass man ihm quasi anmerkt, dass er, sagen wir, englandflüchtig ist. Natürlich will er nach London, schließlich "regiert" er ja von da aus, nur Prinz John will in der Serie ja, von Nottingham aus regieren. Aber ich denke in Wahrheit hat sich kein Schwein für diese unwichtige Gegend interessiert.

Zu dem Kampf: Ich wollte nochmal so einen Badass-Moment für Guy haben. Natürlich kann er in dieser Geschichte nicht mehr plötzlich vollkommen böse sein bzw. werden, aber er kann ja vor Robin zumindest so tun, hat er ja auch in der Serie ganz gut geschafft, ich erinnere mich nur zu gerne an den Kampf im Wald. Oder an andere Momente wo Guy Robin gezielt provoziert. Obwohl es Guy in keinster Weise gut tut, mag ich diese Momente an ihm. Und ich denke, er macht das immer, weil er sich nicht eingestehen will, dass er etwas nicht schafft, oder nicht kann oder etwas nicht bekommt, was aber Robin eventuell hat und so weiter... Das sind sozusagen Trotzreaktionen ;-)
Nunja, sich gegenseitig töten zu wollen ist auch eine Form von 'halbwegs normalem miteinanderreden' unter Männern, habe ich mir sagen lassen xD

Sööö, genug ausgeplaudert,
bis zum nächsten Review, TheNightwatchman
03.01.2016 | 12:37 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

so, hier kommt nun wie versprochen endlich das nächste Review. ^^

Stimmt, du bist wirklich ein an von Cliffhangern, aber ich finde, gerade das macht eine Geschichte ja auch nur umso spannender und für mich nur ein Grund mehr, mich auf die Fortsetzung zu freuen. :D

Nachdem das letzte Kapitel ja auch an einer sehr spannenden Stelle aufgehört hat, war ich nun sehr gespannt zu erfahren, wie es vor allem mit Marian weitergeht und ich muss sagen, du hast dich wieder einmal selbst übertroffen. Natürlich war es für mich traurig und schockierend zugleich zu sehen, dass sich Djaqs Befürchtung bewahrheitet hat und Marian tatsächlich schwere seelische Schäden davongetragen hat, aber sonderlich überrascht hat es mich ehrlich gesagt nicht, da sie ja wirklich unsagbar Schlimmes durchmachen musste und daher zu erwarten war, dass das Erlebte seine Spuren hinterlässt. Sehr gut gelungen fand ich an dieser Stelle, wie du ihren sowohl körperlichen und seelischen Zustand als auch ihr Verhalten beschrieben hast und daran merke ich auch, dass du dieses Thema wirklich gründlich recherchiert hast – ich glaube, ich hätte das längst nicht so gut hingekriegt!

Gut fand ich auch, dass wir in diesem Kapitel endlich erfahren, wie es Allan ergangen ist bzw. was nun aus ihm wird, da wir ihn ja aufgrund seiner Gefangennahme sowie der übrigen Wirren ein bisschen aus den Augen verloren hatten. Zum einen bin ich natürlich froh, dass Guy ihn aus dem Kerker befreit hat, aber man merkt deutlich, dass die jüngsten Ereignisse und vor allem natürlich Janes und Wills Tod deutlich Spuren bei ihm hinterlassen haben – ob Guy mit seiner Vermutung, Allan würde bald wieder der Alte sein, recht behält, bleibt abzuwarten; immerhin hat auch er zwei Menschen verloren, die ihm sehr viel bedeutet haben und so etwas kann selbst die unbeschwerteste Natur für immer verändern. Besonders hat mir an dieser Stelle auch das Gespräch gefallen, in dem Allan versucht, Guy zum Bleiben zu bewegen, indem er ihm in Erinnerung zu rufen versucht, wieviel Marian ihm bedeutet und was er alles für sie tun würde – womit er ja auch durchaus Recht hat, aber gleichzeitig kann ich auch Guys Beweggründe verstehen, da er weiß, dass der König ihn sicherlich hinrichten lassen wird, denn Gründe dafür hätte er ja mehr als genug. Was ihn bei Prinz John erwartet, lässt sich zwar auch nicht genau sagen, da Guy auch ihn gewissermaßen hintergangen hat und der Prinz nicht unbedingt für seine Gnade bekannt ist, aber in diesem Augenblick ist es für Guy einfach das kleinere von zwei Übeln. Doch wie es scheint, ist er auf seiner Flucht ja nicht weit gekommen…

Ein richtiges Highlight in diesem Kapitel war für mich übrigens, wie du Much mit all seinen Gedanken und Gefühlen dargestellt, die, wie ich finde sehr gut zu seiner Persönlichkeit passen. Für Much ein Charakter, der oft unterschätzt wird, denn auch wenn er ein eher schlichtes Gemüt besitzt, ist er durchaus nicht dumm – im Gegenteil, ich finde, er hat mehr Grips, als die meisten ihm zutrauen und vor allem sehe ich ihn sozusagen als die Stimme der Vernunft unter den Outlaws, was auch an dieser Stelle wieder sehr schön deutlich wird, da er nun vor allem an Marians Wohlergehen denkt, auch wenn es gegen seine Prinzipien und seine Treue zu Robin verstößt – er ist eben ein wahrer Freund ^^

Jetzt bin ich aber wie immer erstmal gespannt, wie es weitergeht! ;D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 04.01.2016 | 15:36 Uhr
Hallo Lady Gisborne,
freut mich immer, wenn ich sehe, dass du wieder schreibst ^^

Ich weiß, dass es keine Überraschung war, was Marian angeht, aber was will man erwarten? Ich kann bei so einer ernsten Sache ja nicht so tun, als sei nie was passiert. Es ist ein sehr schwieriges Thema und man muss auch dementsprechend schreiben. Allerdings wollte ich hier keine genaue psychische Ausarbeitung schreiben, oder das Ganze als zentrales Thema der letzten Phase der Geschichte nehmen... Die FF dient der reinen Unterhaltung und als solche sollte man sie auch bewerten. Ich glaube das hast du auch gemacht ;)

Auch wenn ich im Grunde 2 klare Protagonisten habe, lasse ich es mir nicht nehmen, hin und wieder den Fokus auf Nebencharaktere zu legen, wie z.B. auf Much. War in der Serie ja auch so, dass jeder Charakter seine Momente hatte. Much war nie einer meiner Lieblinge und am Anfang konnte ich ihn nicht mal leiden, aber ich versuche das beim Schreiben zu verstecken und das beste aus ihnen rauszuholen. Doch mittlerweile mag ich ihn eigentlich ganz gerne, was den freundschaftlichen Aspekt angeht, ist er auch oft wichtig.

Im Gegensatz zu ihm liebe ich Allan geradezu. Deshalb geht keine FF ohne ihn ^^ Ich denke durch seine Einstellung und seine witzige Art ist er sowohl bei den Schwarzen Rittern und bei den Outlaws wirklich gut einsetzbar. Man kann sehr viel aus ihm machen... Ich kann mir aber keinen komplett ernsten Allan vorstellen, er hat einfach diesen Galgenhumor ;P

Wie Prinz John ist nicht unbedingt für seine Gnade bekannt? *O*
Es grüßt, der Nachtwächter
01.01.2016 | 17:18 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

erstmal wünsche ich dir ein Frohes Neues Jahr 2016 und melde mich wie angekündigt auch direkt mit dem nächsten Review. ^^

Auch dieses Kapitel war, wie all vorher wieder einmal ungeheuer fesselnd und hat auch eine ziemlich überraschende Wendung mit sich gebracht. Die beiden O’Brian-Brüder hatte ich natürlich noch in ziemlich unschöner Erinnerung, da sie von den irischen Soldaten – abgesehen von Mac Conwill selbst – so ziemlich die grausamsten und skrupellosesten waren. Der noch verbliebene der beiden passt natürlich wunderbar in diese ganze Situation hinein, da er natürlich von allen Soldaten am meisten Grund hatte, sich an Marian zu vergehen und so Rache für den Tod seines Bruders zu üben. Während der Folterszene merkt man auch deutlich, dass ihm seine Rache über alles geht und sein eigenes Leben für ihn nun augenscheinlich keinen Wert mehr hat; immerhin ist ihm mehr als bewusst, dass er durch Guys Hand sterben wird, doch er versucht nicht einmal, Gnade zu erlangen und empfindet auch nicht die geringste Reue über seine Tat, sondern fühlt sich im Gegenteil sogar noch im Recht. Ich muss sagen, ich kann schon verstehen, dass Guy am Ende sprichwörtlich der Geduldsfaden gerissen ist und er ihn schlussendlich umgebracht hat. Auch zu Evelyns bevorstehendem Schicksal kann ich nur einmal mehr sagen, dass sich mein Mitleid mit ihr in Grenzen hält, da sie es ja immerhin war, die Guy und Marian eine Falle gestellt und somit dafür gesorgt hat, dass ihr überhaupt etwas so Schreckliches widerfahren ist in diesem Falle kann ich nur sagen, sie hat die Strafe bekommen, die sie verdient.

Davon abgesehen bin ich überrascht, das Mac Conwill trotz der schweren Verletzung, die er durch Robins Pfeil erlitten hat, noch immer am Leben ist, aber andererseits wäre ein schneller, schmerzloser Tod auch zu gnädig für ihn gewesen, nach allem, was er der Grafschaft und den Menschen, die dort leben angetan hat. Sehr gut gelungen fand ich in diesem Zusammenhang auch, dass du Mac Conwill aus Guys Sicht als Feigling beschrieben hast und ich persönlich kann mich seiner Meinung nur anschließen; schließlich hat er sich ja wirklich die ganze Zeit über hinter seinen Soldaten versteckt und hat sie die Drecksarbeit machen lassen anstatt sich selbst die Finger schmutzig zu machen bzw. sich den Outlaws selbst im Kampf zu stellen. Jetzt bin ich mal gespannt, ob er bei den Verhandlungen des Königs mit Sir Tristan wenigstens noch seinen Zweck erfüllt und welche Strafe ihn danach erwartet.

Sehr realistisch hast du auch Marians momentanen Gesundheitszustand beschrieben und vor allem fand ich es sehr wichtig, dass du noch einmal ausdrücklich herausgestellt hast, dass die körperlichen Wunden zwar mit der Zeit verheilen werden, jedoch niemand zu diesem Zeitpunkt sagen kann, wie es in ihrer Seele aussieht und ob sie jemals dieselbe Marian wie früher sein wird – besonders gelungen fand ich in diesem Zusammenhang den Vergleich mit Harold, den Djaq benutzt, um Much die Situation besser zu verdeutlichen. Wo wir gerade von Djaq sprechen muss ich noch sagen, dass du auch ihren Charakter wirklich originalgetreu getroffen hast, als du ihre Reaktion auf Wills Tod beschrieben hast. Immerhin hat sie ja sowohl im Heiligen Land als auch in England sehr viel Schlimmes erleben musste, bevor sie Robin und die anderen getroffen hat und deshalb ist es nur natürlich, dass es ihr nicht leicht fällt, ihre wirklichen Gefühle zu zeigen, sondern lieber im Stillen trauert. Die Tatsache, dass sie an dieser Stelle dennoch mit den Tränen kämpft, zeigt nur umso deutlicher, wie sehr sie Will geliebt haben muss… *schnief*

Jetzt bin ich aber erstmal gespannt, was passiert, wenn Marian endlich aufwacht und sobald ich das nächste Kapitel gelesen habe, melde ich mich zurück. :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 02.01.2016 | 16:03 Uhr
Hallo Lady Gisborne,
Ja irgendwie hat doch jeder Charakter seine Aufgabe, selbst die O'Brien. Wie schon erwähnt, ich bin kein Fan meiner eigenen OC's, weshalb ich welche kreiere, die man auch nicht mögen soll.
Guy hat sowieso keinen besonders langen Geduldsfaden XD Und es ist auch nicht gewollt, beim Leser Mitleid für Evelyn oder so zu erwecken. Von daher passt das wohl. Wie du siehst kommt am Ende alles zusammen. Ich hoffe, dass du noch bis zum letzten Kapitel dran bleiben wirst, so viel wie du jetzt schon kommentiert hast. Ab und zu habe ich es bereut, dass der Sheriff so schnell aus meiner Story verschwunden ist, und ich hier eher auf meine untypischen OC's gebaut habe, aber man will ja auch mal was anderes erzählen. Aber was das Feigling sein angeht, im Prinzip war das der Sheriff auch. Es ist ja so, dass Guy immer die ausführende Gewalt war... Ich wollte das Guy sich davon befreit aber das ihm sehr wohl bewusst ist, welche Rolle er stets gespielt hat. Und die Sache mit Harold fand ich in der Serie relativ gut eingebaut. Sie fokussiert sich ein bisschen auf Much, auf das Heilige Land und besonders auf die Psyche von Menschen, das Trauma, das finde ich sehr interessant - obwohl Robin Hood eine eher heitere Jugendserie ist. Djaq ist eigentlich ein toller Charakter, den ich am Anfang gar nicht so geschätzt habe, aber durch ihre Ruhe und ihre exotische Herkunft ist sie recht interessant. Es war auf jeden Fall schade, dass sie in S3 nicht mehr dabei war.
Eigentlich gibt es gar nicht so viel zu dieser Geschichte zu sagen... Ich freue mich über jeden der sie liest und dem sie gefällt. Aber ich bin auch froh, dass sie fertig ist. Ich hab schon viel über Gisborne geschrieben, ich denke, ich hab einfach diese kurze Schreibpause gebraucht.
Auf jeden Fall, ich hoffe, dir gefallen auch die anderen Kapitel noch.
Liebe Grüße, TheNightwatchman
31.12.2015 | 18:50 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

so, hier kommt nun vor dem Jahreswechsel noch wie versprochen das Review zum nächsten Kapitel und wie gesagt werden die nächsten dann nach und nach folgen. ^^

Auch dieses Kapitel war einmal mehr und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend und ich habe mit meinen Augen praktisch an jedem Wort geklebt und konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht! Zwar muss ich sagen, dass deine Warnung am Anfang dieses Kapitels zwar durchaus berechtigt war, aber nach dem vorangegangenen Kapitel war ich natürlich schon darauf gefasst und darüber hinaus weiß ich ja schon, dass ich bei deinen Geschichten immer jede Menge Spannung und Drama zu erwarten habe. Außerdem finde ich, dass du an dieses Thema wirklich so vorsichtig wie nur möglich herangegangen bist und in deinen Beschreibungen nicht detaillierter geworden bist, als unbedingt nötig war, wobei aber trotzdem die Dramatik und der Schrecken der Situation, in der sich Marian befand, sehr realistisch rübergekommen ist. In diesem Zusammenhang fand ich es auch wieder einmal sehr gut, wie genau du beschrieben hast, was in Marian vorgeht, als sie sich in dieser schrecklichen Lage befindet und vor allem dass du noch einmal explizit gesagt hast, dass es nicht nur um körperlich, sondern auch um seelische Verletzungen geht, was man bei Marian ja auch im gesamten Kapitel sehr deutlich sehen kann.

Das plötzliche Auftauchen des Königs war dann wirklich eine Überraschung, obwohl du ja an einer anderen Stelle der Geschichte bereits angedeutet hattest, dass er bereits auf dem Weg nach Nottingham sein könnte. Nun ist auch endlich klar geworden, wo Robin so lange gesteckt hat und warum er von ihrem Plan, Mac Conwill zu töten, so unerwartet abgewichen und dann ganz einfach verschwunden ist. Einigermaßen erschrocken war ich allerdings, dass er, nachdem die Gefahr gebannt ist, Guy sozusagen beschuldigt, sich bereits vor den Iren an Marian vergangen zu haben, obwohl er selbst weiß, dass das eine Lüge ist. Auf der anderen Seite war aber auch irgendwie klar, dass er die Tatsache, dass er Marian am Ende doch an Guy verloren hat, nicht so einfach auf sich sitzen lassen würde und mein Gefühl sagt mir auch, dass dieser Konflikt noch lange nicht ausgestanden ist.

Froh bin ich natürlich darüber, dass Mac Conwill und seine Handlanger nun endlich ihre gerechte Strafe erhalten und ich finde es zugegebenermaßen nur gerecht, dass er nach dem Schuss von Robin nicht gleich tot war, sondern dass er nun noch leiden muss, denn immerhin war er mehr als grausam gegen die Bewohner der gesamten Grafschaft. Aber auch Marian und Guy steht wahrscheinlich noch einiges bevor, da Marian wirklich unaussprechbar schlimmes erlitten hat und es wohl sehr lange dauert, bis solche Wunden wieder verheilen und auch Guy muss als ehemaliges Mitglied der Schwarzen Ritter durchaus die Rache des Königs fürchten – es bliebt also spannend!

Ich mache mich dann sobald wie möglich ans das nächste Kapitel und wünsche dir bis dahin erst einmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr! :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 02.01.2016 | 14:41 Uhr
Auf ein zweites, Lady Gisborne,
Ja Action und Drama kann man sicherlich auch ohne große Gewalt erzeugen, aber weil diese nun mal auch i-wie Teil meines Stils ist, muss diese Warnung ausgesprochen werden. Ich muss sagen, dass ich von verschiedenen Sachen inspiriert bin und besonders von Game of Thrones. Und da ist ja auch, sagen wir mal, dezentes Morden, an der Tagesordnung. Neben anderen Gewalttaten. Nicht das ich das gutheiße, aber es ist nun mal ein Stilmittel. Und ja, ich bin froh zu hören, dass du es als 'vorsichtiges Herangehen' einschätzt, ich wollte auch nicht noch tiefer in die eigentliche Tat gehen, sondern eher in die Auswirkungen.
Das ist ja nicht das erste Mal, dass König Richard bei mir eine Rolle spielt. Ich finde, er hätte in der Serie einen wichtigeren Part spielen können, gerade in Staffel 3, aber da war ja vieles... nicht so wie es sein sollte. Und diese Guy-Robin-Marian Geschichte... man kann sie hassen, aber i-wie basiert die Serie ja darauf und die meisten (von zumindest) meinen FF's ja auch. Und ja der Konflikt ist sehr offensichtlich noch nicht ausgestanden, aber das wirst du ja sehen. Ich hab die FF schon fertig geschrieben, und dann irgendwie nicht mehr hochgeladen. Aber du kennst das ja mit dem Reallife.
Naja, wie immer danke für's lesen und reviewen,
TheNightwatchman
30.12.2015 | 09:04 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

erstmal eine ganz dicke Entschuldigung, dass ich so furchtbar lange nicht mehr reviewt habe (*Asche über mein Haupt*) aber leider habe ich im Reallife momentan echt viel um die Ohren und bin deshalb leider längere Zeit nicht mehr zum Weiterlesen, geschweige denn zum Review schreiben gekommen. Aber keine Sorge, ich lese natürlich trotzdem weiter mit und fange langsam an, die bisher versäumten Reviews Stück für Stück nachzuholen. Deshalb versuche ich, auch möglichst immer ein Review pro Kapitel zu schreiben, damit es nicht zuviel auf einmal wird und ich nicht, wenn ich alles gelesen habe, die Hälft von dem, was ich in das Review packen wollte, wieder vergessen habe. ^^

Also zu diesem Kapitel kann ich dir wieder einmal nur ein riesengroßes Lob aussprechen, da es einfach fesselnd zu lesen war. Wie schon in den vorherigen Kapiteln hast du auch hier die Spannung wieder sehr realistisch rübergebracht und ich konnte mich richtig gut in die Gedanken und Gefühle der beiden und vor allem auch von Marian hineinversetzen. Ich konnte nicht nur ihre Angst, als sie sich vor den Soldaten verstecken und jeden Moment damit rechnen mussten, entdeckt zu werden, allzu gut nachvollziehen, sondern ich hatte sogar das Gefühl, als würde ich direkt neben den beiden stehen und das ganz Geschehen hautnah miterleben – ich glaube, als sie sich in dem Schrank versteckt haben und ich schon dachte, ihr Versteck wäre im letzten Moment doch noch aufgeflogen, habe ich sogar die Luft angehalten und hätte beinah meine Daumen zerquetscht, weil ich sie so fest gedrückt habe! ^^

Dieses Kapitel war aber auch wirklich voller unvorhersehbarer Wendungen, vor allem, was die ganze Geschichte mit Evelyn anging, die den beiden ja erst scheinbar geholfen hat, nur um sie dann bei nächstbester Gelegenheit zu verraten. Da kann ich auch Guy verstehen, dass er, gelinde gesagt, ein wenig verärgert darüber ist, Evelyn geradewegs in die Falle getappt zu sein, aber mir wäre es wohl ehrlich gesagt genauso ergangen; zum einen waren Guy und Marian natürlich erleichtert, dass sie im buchstäblich letzten Moment jemand aus ihrer mehr als misslichen Lage gerettet hat und darüber hinaus konnten sie ja keinen Verdacht schöpfen, da die Soldaten das Haus, in dem sie sich versteckt hatten, sehr gründlich durchsucht haben und auch Evelyns Geschichte klang im ersten Moment durchaus glaubwürdig – immerhin hätte sie sich ja wirklich einfach nur dort vor den Besatzern verstecken können, deren Rückkehr sie fürchten musste. An diesem Punkt wäre ich auch nie im Leben darauf gekommen, dass alles ein abgekartetes Spiel war, aber als du ihre wahren Absichten dann offenbart hast, sind mir ein paar Kleinigkeiten auf den zweiten Blick dann doch merkwürdig vorgekommen, z. B. warum Evelyn sich angeblich schon bevor die Soldaten das Haus durchsucht haben bzw. auf ihrer Suche nach Guy und Marian dorthin zurückgekehrt sind, wo sie doch zumindest hätte versuchen können zu fliehen. Aber damit, dass MacConwill so skrupellos sein könnte, sie trotz ihrer für ihn nützlichen Dienste seinen Soldaten zu überlassen, damit hat sie wohl doch nicht gerechnet, aber wenn ich sehe, in welche Lage sie die beiden gebracht hat, muss ich gestehen, dass sich mein Mitleid mit ihr doch etwas in Grenzen hält.

Wo wir gerade davon sprechen, dieses Kapitel endet ja auch wieder mit einem spannenden Cliffhanger und ich bin wie immer gespannt wie es weitergeht, weshalb ich mich auch so bald wie möglich ans Lesen des nächsten Kapitels machen werde. Also keine Sorge, ich bleibe dir auf jeden Fall weiterhin treu! ;D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 02.01.2016 | 14:30 Uhr
Hallo Lady Gisborne und Frohes Neues auch von mir,
Ach, weißt du, ich hab es selbst ja jetzt erst geschafft, meinen Hintern hochzubekommen und tatsächlich wieder zu aktualiseren. Da kamen so viele Faktoren zusammen, aber ich bin froh, dass ich auch von dir wieder was höre und es dir augenscheinlich gut geht. ^^ Also was ich dir empfehlen kann, ist, Notizen zu schreiben von dem gelesenen Kapitel, also was man im Review erwähnen will. Damit man es nicht vergisst, so kann man auch mehrere Kapitel in einem abarbeiten. Zumindest mach ich das meistens so ;D
Danke dir, für dein Lob. Freut mich, dass du die Geschichte authentisch findest, so als wärst du direkt dabei. Aber du darfst ruhig weiteratmen, ich will ja nicht, das meine Leser ersticken ^__^

Ich könnte jetzt hier Insiderinfos preisgeben, aber ich lasse es mal. Ich weiß noch, dass ich viel überarbeitet habe bei diesem Kapitel bzw. geht es ja schon gen Ende zu und ich hatte mehrere Stränge, in die ich die Handlung laufen lassen wollte und musste mich dann entscheiden. Evelyn ist kein tiefer Charakter und auch nicht wirklich wichtig, aber das ist meistens so bei meinen OC's. Ich weiß auch, dass ich mit OC's eigentlich gar nicht so gut kann... Vielleicht ist das der Grund wieso die meistens nicht im Mittelpunkt bei mir stehen, obwohl man sie belieb schieben und für alles einsetzen kann xD
Wer mich kennt weiß, dass ich ein Freund von Cliffhangern bin. Das wird wohl immer so sein in meinen Geschichten.
Ich bedanke mich dafür, dass du mir so treu bleibst und dir so viel Zeit für diese FF nimmst.
LG, TheNightwatchman
shada (anonymer Benutzer)
28.12.2015 | 18:35 Uhr
Hallo,
da ich deine Geschichte sehr mag und immer noch darauf warte sehnsüchtig darauf warte, dass sie fortgesetzt wird, stelle ich heute einfach mal die Frage, ob ich noch hoffen kann.
Solltest du leider doch nicht mehr an der Geschichte arbeiten, wie sollte es denn weitergehen, das nur, um meine Fantasie auf die Reise zu schicken.
Liebe Grüße
shada

Antwort von Prussianblue am 29.12.2015 | 12:36 Uhr
Hey ^^,
freut mich zu hören, dass es noch Leute gibt die meine FF lesen. Ich hab die Story schon etwas länger fertig geschrieben, ich war nur zu faul sie hochzuladen, ich weiß auch nicht genau warum. Irgendwie so eine lustlose Phase. Ich hatte das aber die ganze Zeit im Hinterkopf, dass es vllt. Leute gibt, die darauf warten. Aber durch dein Kommentar weiß ich es ja jetzt und werde heute noch aktualisieren. Also danke, dass du mich 'aufgeweckt' hast.
Liebe Grüße,
TheNightwatchman
13.07.2015 | 21:10 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

so, dieses Mal kommt mein Review etwas früher als gewöhnlich. Nachdem ich heute das neue Kapitel entdeckt habe, habe ich mir extra die Zeit genommen, es gleich zu lesen und zu reviewen, damit ich nicht wieder so sehr in Verzug komme! ;D

Nachdem du das vorherige Kapitel ja mit einem so hochdramatischen Cliffhanger beendet hattest, war natürlich umso gespannter auf die Fortsetzung, die wie erwartet ebenso dramatisch war – nicht nur das, ich muss sagen, du hast meine Erwartungen sogar noch übertroffen! Allmählich habe ich mich ja schon daran gewöhnt, dass ich bei deinen Geschichten auf so ziemlich alles gefasst sein muss, aber du überrascht mich trotzdem immer wieder! XD

An diesem Kapitel hat mir einmal mehr sehr gut gefallen, wie realistisch du die Gefühle der beiden und besonders die von Marian beschrieben hast – ich konnte richtig mit ihr mitfühlen, als sie auf den toten Hund, der für sie doch auch zu einem Freund geworden ist und ihr obendrein das Leben gerettet hat, hinuntersehen musste und es hat mich außerdem richtig wütend gemacht, dass dieser Ire das Ganze auch noch zum Lachen fand und unverkennbar keinerlei Respekt vor dem Leben hat – sei es vor dem eines Menschen oder eines Tieres. Deshalb war ich sogar regelrecht froh, als Guy auf ihn losgegangen ist und ihm noch einmal mehr als deutlich seine Drohung bzw. die Konsequenzen, wenn der Ire diese missachtet, deutlich in Erinnerung gerufen hat. Sehr gut fand ich an dieser Stelle auch die Idee, dass Guy anfangs mit dem Gedanken spielt, ihn laufen zu lassen, die endgültige Entscheidung dann aber Marian überlässt. An dieser Stelle gab es dann aber auch für mich die wahrscheinlich größte Überraschung des Kapitel und sogar der ganzen bisherigen Geschichte, denn um ehrlich zu sein hätte ich nie erwartet, dass Marian nicht nur zulässt, dass Guy O’Brien tötet, sondern dass sie ihn selbst mit Guys Schwert durchbohrt. Ich muss gestehen, es war ein kleiner Schock für mich, aber trotzdem kann ich für ihn kein Mitleid empfinden, denn wie Little John schon ganz richtig denkt: sich an Kindern und Tieren zu vergreifen geht gar nicht!

Im Folgenden bemerkt man dann natürlich eine Veränderung in Marians Wesen, die aber nur allzu verständlich ist, denn zum einen hat sie in den vergangenen Stunden einiges durchmachen müssen und unter anderem einen lieben Freund verloren, doch nun hat sie zum ersten Mal einen Menschen getötet und so in gewissem Sinne ihre Unschuld verloren. Übrigens muss ich an dieser Stelle noch einmal sagen, dass es mich überhaupt nicht stört, wenn du Szenen mit einbaust, die sich vor allem auf das Pairing konzentrieren, vor allem, weil du das immer so gut hinkriegst. Bei dir ist einfach jede Szene etwas Besonderes und ich gebe zu, dass ich das auch gerne lese (*rotwerd*), vor allem, da ich das niemals so gut hinkriegen würde. :D

Jetzt bin ich natürlich einmal mehr riesig auf die Fortsetzung gespannt, denn wie es aussieht, könnten Guy und Marian sehr bald in ernsthaften Schwierigkeiten stecken. *schwitz*

Jedenfalls wieder ein sehr gelungenes Kapitel von dir – Daumen hoch dafür! ;D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 14.07.2015 | 23:00 Uhr
Hallo Lady Gisborne,
Ja, ist ja klasse, dass du so schnell deine Meinung mit mir teilst :)
Hihi, hör ich gerne, wenn ich dich überrasche. Ist i-wie auch meistens meine Absicht, und es klappt. *Hände reib* Ganz ehrlich, ich finde Gewalt an Tieren auch schlimm, besonders wenn Tiere der Willkür eines Menschen ausgeliefert sind. (Was natürlich nicht heißt, dass Gewalt an Menschen weniger schlimm wäre, oder so, aber mich nimmt das einfach mehr mit - ich hoffe, du weißt was ich meine.) Egal, jedenfalls, der Marian-Moment... Also ich will ja nichts sagen... äh spoilern, aber ich fürchte fast, dass das nicht der größte Überraschungsmoment der FF bleiben wird. *auf das Vorgeschreibsel schiel* Trotzdem... ich habe so einen ähnlichen Moment schon mal verwendet, in meiner ersten FF, aber auch wenn ich Momente mehrmals benutze versuche ich sie immer anders darzustellen. Was mich auch zu der Sex-Szene bringt. Auch hier versuche ich, die Umstände etc. zu verändern. (Mal eher romantisch, mal eher hektisch und so was...) Damit es nicht langweilig wird, aber wenn selbst du als nicht-Shipper diese Szenen gerne liest, dann scheint dies ja nicht der Fall. Yay!
Und was die Veränderung Marian's angeht, das wird noch weiter thematisiert, ich versuche sie trotzdem nicht zu sehr out of character zu halten.
Also nochmals Danke für deine Meinung. Du hast dich ja schon so oft geäußert, aber ich freue mich immer wieder total, wenn ich sehe, dass du ein neues Review geschrieben hast. Du bist schon Stamm-Reviewer bei mir, was mich sehr freut :'D
GLG TheNightwatchman
09.07.2015 | 14:07 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

so, nach einer weiteren halben Ewigkeit kommt hier nun endlich das nächste Review von mir und da du inzwischen ja schon so fleißig weitergeschrieben hast, habe ich mir gedacht, ich fasse mein Review für die beiden letzten Kapitel einfach mal zusammen, denn sonst komme ich ja gar nicht mehr hinterher – so fleißig, wie du schreibst! ^^

oh weh, das vorletzte Kapitel war ja wirklich hochdramatisches mit so einigen unerwarteten Wendungen! Nachdem das vorige Kapitel ja mit einem so fiesen Cliffhanger geendet hat, war ich beim Weiterlesen natürlich umso gespannter, ob Marians Plan gelingen würde und war mehr als überrascht, dass Will anscheinend denselben Plan hatte. An der Stelle habe ich echt den Atem angehalten, da für einen Moment ja wirklich alles in der Schwebe war und so ziemlich alles hätte passieren können. Vor allem, als die beiden Köche in den Saal gestürzt kamen, um ihren Herrn vor einem möglichen Giftanschlag zu warnen. Im ersten Moment habe ich wirklich befürchtet, dass Conwill sofort Marian verdächtigen würde, doch meine anfängliche Erleichterung verwandelte sich gleich darauf in Entsetzen, als er befohlen hat, Will von der Mauer werfen zu lassen – ich hatte ja damit gerechnet, dass er evtl. im Kerker landet oder ähnliches, aber dass er direkt umgebracht wird und somit keiner der anderen die Gelegenheit hatte, etwas zu unternehmen, darauf war ich nicht gefasst! Ein Teil von mir hat wahrscheinlich auch gehofft, dass Will auf wundersame Weise gerettet werden würde und um ihnl tut es mir wirklich leid und ich glaube, auch Djaq wird am Boden zerstört sein, wenn sie von seinem Tod erfährt. Zu allem Überfluss ist Allan nun doch noch abgeführt worden, was die Lage der Outlaws auch nicht gerade verbessert. Ob ihre Mission nun überhaupt noch Aussicht auf Erfolg hat?

Sehr interessant und auch ermutigend fand ich hingegen die unverhoffte Begegnung zwischen Much und Annie, denn nun hat Much nicht nur ein neues Zuhause für das Baby gefunden, sondern auch noch hochinteressante Neuigkeiten erfahren: wenn der König wirklich auf dem Heimweg ist, besteht entgegen aller Erwartungen ja doch die Aussicht auf einen glücklichen Ausgang dieser Geschichte – ich bin also weiterhin gespannt! ^^

Auch im folgenden und vorläufig letzten Kapitel hast du sowohl die wachsende Beziehung zwischen Marian und Guy als auch ihre Gedanken und Gefühle sehr realistisch und gut nachvollziehbar beschrieben. Ich kann gut verstehen, dass sich Marian wegen Wills Tod Vorwürfe macht und sich im Nachhinein wünscht, ganz anders gehandelt zu haben, auch wenn Guy weiß, dass ein direkter Mordversuch an Conwill, selbst wenn er geglückt wäre, nichts gebracht hätte, außer, dass Marian sofort von seinen Anhängern getötet worden wäre. Auch ihre Flucht aus der Stadt war ganz schön nervenaufreibend und als Marian kurz vor dem Tor Schreie gehört hat und deshalb wieder umgekehrt ist, habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet, aber zum Glück sind sie ja rechtzeitig gekommen, um John und Djaq im Kampf gegen die Soldaten beizustehen. Sehr gut gefallen hat mir an dieser Stelle auch, dass Marian wohl erst bei Djaqs Anblick die volle Tragweite von Wills Tod begreift und sie es in diesem Moment einfach nicht fertigbringt, ihr die Wahrheit zu sagen – das wird sowieso noch eine mehr als schwere Aufgabe werden! *schnief*

Vorläufig ist die Gefahr aber noch längst nicht gebannt, denn die irischen Besatzer sind auch nicht auf den Kopf gefallen – gerade in ihrem wahrscheinlich einzigen unaufmerksamen Moment musste Marian (beinah) entführt werden und ich wage gar nicht, mir auszumalen, was passiert wäre, wenn ihr vierbeiniger Freund nicht eingegriffen hätte, auch wenn er seine Treue leider mit seinem Leben bezahlt hat. Und der Kampf scheint auch noch nicht vorbei zu sein, weshalb natürlich schon gespannt bin, wie es weitergeht! ;)

Auf jeden Fall wieder eine rundum gelungene Fortsetzung! *Daumen hoch* :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 10.07.2015 | 11:13 Uhr
Und wieder einmal jubelte ich vor Freue über dein Review *-* Gut, dass du es jetzt zusammengefasst hast. Ja ich nehme keine Rücksicht und schreibe einfach weiter... hihi... aber das liegt einfach daran, dass ich immer vorschreibe, wenn ich einen Schreibflow habe und ansonsten meist auch noch jeden Tag zumindest ein wenig in die Tasten hau. Ist schon in meinen Tagesablauf integriert.

Genau diese Reaktion wollte ich hervorrufen, schön, dass du mich immer aufklärst, ob es klappt. Und ich bin hart, im Kerker landet Allan und Will leider nicht. Du hast ja schon Spoiler in dein Review gepackt XD Jedenfalls wollte ich es Schlag auf Schlag machen und zeigen, dass auch mal Personen unerwartet sterben können, obwohl sie es nicht müssten. Hat die Serie ja mit Roy aus Staffel 1 auch gezeigt. Natürlich ist RH bekannt für wundersame Rettungen, aber da das hier ja keine klassische RH Story ist, sondern mehr meine eigene Kreation zwischen Marian und Guy mit den anderen Charakteren... Deshalb gerät die Mission etwas aus dem Ruder bzw. klappt nicht, wie du festgestellt hast.
Mal sehen wie es sich mit Much und Annie verhält :) Aber man braucht ja auch immer wieder etwas positives - wie im Leben :P

Natürlich wer würde sich an Marian's Stelle keine Vorwürfe machen, obwohl sie ja nicht wirklich viel dafür kann, denke ich persönlich. Hier lag der Fokus natürlich auch wieder mehr auf der Beziehung Guy / Marian, wie der Hauptteil der Geschichte, aber ganz ehrlich, diese Szenen schreibe ich einfach am liebsten <3 Und ich weiß ja, dass du das eigentlich nicht shippst, von daher toll, dass du das 'erduldest' bzw. sogar magst und dann noch so enthusiastisch kommentierst. Eigentlich hatte sich Guy das ganze in Wahrheit ja auch anders vorgestellt - quasi - der Held wird schon machen, wie er es immer gemacht hat und am Ende würde auch er davon profitieren. ^^'' Sehr gut, dass du mit dem Schlimmsten rechnest, solltest du bei dieser FF auch, nur schonmal so als Warnung. Dass mit Djaq und Will... es wird eine Nebenhandlung bleiben, aber trotzdem wird natürlich drauf eingegangen.

Ich hoffe, du bleibst mir treu... *schnief* Ich bin selbst traurig, um den Hund. Auf jeden Fall nochmal ein grooooßes Danke für deine ganzen Reviews :D
LG TheNightwatchman, die schon wieder fleißig geschrieben hat
25.06.2015 | 19:59 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

so, hier kommt nun auch endlich mein nächstes Review. Leider hat es wieder mal ein paar Tage gedauert, aber langsam aber sicher hole ich ja auf! ^^

Zu Anfang muss ich wieder einmal sagen, dass dir dieses Kapitel einmal mehr sehr gut gelungen ist. Nachdem Allan und die anderen Outlaws im letzten Kapitel ja die tote Jane im Burghof gefunden hatten, war ich nun umso gespannter, wie es weitergeht und ich finde, du hast Allans Gefühle sehr realistisch beschrieben; ich konnte sehr gut nachempfinden, wie er zuerst einfach nur fassungslos ist und weder ihren Tod noch die grausamen Umstände begreifen kann, wie ihn dann die Trauer übermannt, als ihm bewusst wurde, dass alle seine Träume und Pläne für eine gemeinsame Zukunft unwiderruflich zerstört wurden und wie schließlich Zorn und Rachegedanken die Oberhand gewinnen und er nur noch Vergeltung für Janes Tod üben will. Sehr gut fand ich in diesem Zusammenhang auch, wie du erwähnt hast, dass Allan sein Schwert zuvor ja nur sehr selten gebraucht bzw. jemanden getötet hat, nun aber zu allem bereit und entschlossen ist, um Jane zu rächen, denn das zeigt deutlich, wie sehr er sie geliebt hat. *schnief*

Sehr passend fand ich auch den Übergang zu Guy im nächsten Abschnitt, der sich vor allem Gedanken über Marian macht, denn an dieser Stelle wird wieder einmal mehr als deutlich, das er so ziemlich alles tun würde, um sie zu beschützen, sogar wenn das bedeutet, sich mit seinem schlimmsten Rivalen zusammenzutun. Zwar will Guy natürlich seinen Posten als Sheriff zurück haben, aber vor allem will er sichergehen, dass Marian nichts passiert, denn wie du sehr schön beschrieben, hängt sein ganzes Leben buchstäblich an ihr und sie ist für sie der einzige Grund, weiterzumachen. Wenn Guy Marian verlieren würde, dann hätte er so ziemlich alles verloren, ganz ähnlich wie Allan nun mit Jane – obwohl er ja zum Glück noch seine Freunde hat – was bei einem so schrecklichen Verlust aber auch ein recht schwacher Trost.

Gut hat mir übrigens auch gefallen, dass Guy Marian gerade deshalb so anziehend und faszinierend findet, weil sie nicht so ist, wie die meisten anderen Frauen und dass er an ihr gerade ihre Willensstärke und auch ihre Eigensinnigkeit liebt und bewundert – die sie auch in diesem Kapitel einmal mehr unter Beweis stellt. Um ehrlich zu sein, überrascht es mich gar nicht, dass Marian spontan von Robins Plan abweicht und beschließt, ihren eigenen Plan in die Tat umzusetzen versucht, schließlich war Marian ja schon immer der Typ, der eigene Wege geht und sich von keiner möglichen Gefahr abschrecken lässt. Trotzdem habe ich, als sich die beiden Männer ihrem Versteck genähert haben, doch ganz schön gezittert, denn obwohl sie sicher auch zwei Männer hätte überwältigen können, hätte der Lärm vielleicht noch andere angelockt und dann wäre es brenzlig geworden. Aber zum Glück ist ihr ja nicht nur der Kater unfreiwillig zu Hilfe gekommen, sondern sie hatte obendrein noch die schlaue Idee, sich auf den Balken unter der Decke zu verstecken – das war Rettung in letzter Sekunde! *puh*

Der Höhepunkt dieses Kapitels war für mich aber ohne Zweifel der Kampf von Allan und Guy gegen die irischen Soldaten, bei dem ich wirklich den Atem angehalten habe; war ich im ersten Moment noch froh, dass Allan nun die Gelegenheit bekam, Jane zu rächen, war ich im nächsten entsetzt, als er so schwer verwundet wurde und habe das schlimmste befürchtet. Aber zum Glück hat Guy ja geistesgegenwärtig eingegriffen und schlimmeres verhindert. Sehr gelungen fand ich hier, dass Guy sich selbst in Allan erkennt und dass ihm bewusst wird, dass Allan für ihn zu einem Freund geworden ist, für den er sich ein besseres Schicksal wünscht. Leider fürchte ich, dass Allan wahrscheinlich nie wieder ganz derselbe sein wird, nachdem er seine Jane auf so grausame Weise verloren hat…

Am Ende hast du aber auch wieder einen fiesen Cliffhanger eingebaut, der mich natürlich umso neugieriger macht, weiterzulesen! Also wieder mal ein super Kapitel und ich freue mich schon auf das nächste! ^^

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 26.06.2015 | 23:59 Uhr
Auf ein neues, Lady Gisborne,
Ja, du holst auf - das ist toll! *freu*
Allan ist ja nicht wirklich ein Hauptcharakter, aber auch nicht so wirklich eine Randfigur, in meiner FF. Ich mag ihn auch recht gerne und hab mir für ihn deshalb auch diese kleine Storyline ausgedacht. Ich hatte es nicht einmal darauf ausgelegt, ihm jetzt besonders viel Tiefe zu geben, aber wenn du es dennoch realistisch findest, dann habe ich es ja richtig gemacht. Es gibt so kleine Punkte die ich mir für die Charaktere gut vorstellen kann. Kleinigkeiten die ich beschreibe über die jeweiligen Charaktere, die, wie ich finde, das Gesamtbild abrunden. Und ich will meine eigene FF nicht spoilern, aber vielleicht wird dir in einem späteren Kapitel noch auffallen, warum diese Allan Storyline existiert. Hier wird es nur angedeutet, mal sehen, was daraus wird ;)

Dann, ja, Guy ist eben mein Liebling, ich kann mich am besten in ihn hineinversetzen und schreibe sehr gerne über ihn, was er denkt und tut. Deshalb widme ich ihm auch die meiste Zeit bzw. die stärksten Auftritte in der Geschichte. (Abgesehen von Marian natürlich). Auch hier finde ich es toll, dass es bei dir gut ankam. Ich schreibe und lese ja selber unheimlich gerne Actionszenen, aber lege auch viel Wert auf Gefühle - ich mische einfach gerne ^.^

Das was Guy hier aus meiner Sicht an Marian toll findet, mochte ich an ihr auch in der Serie sehr gerne. Ich versuche sie quasi zu übernehmen wie sie war, mit dem Unterschied, dass sie eben in Bezug auf Guy anders handelt. Dadurch kreiere ich mir die Marian, die ich selber gerne so gehabt hätte. *seufz* Hm, ja, wer weiß, ob Allan sich nicht doch wieder fängt? Auf jeden Fall interessante Ansätze die du da hast und ich glaube, du kannst viele Parallelen die ich hier zwischen Guy und Allan einbaue bereits erkennen ;'D
Jaja die Cliffhanger - manchmal hasst man sie, aber wenn ich sie selber nutze, mag ich sie :)
Ich finde es jedenfalls klasse, dass dich meine FF zu solch langen Kommentaren animiert und du dir dafür die Zeit nimmst. Vielen Dank nochmal dafür und ganz liebe Grüße,
TheNightwatchman
22.06.2015 | 21:02 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

nach einer kleinen Ewigkeit kommt hier auch nun endlich das nächste Review von mir. Tut mir leid, dass es wieder einmal so lange gedauert hat, aber leider hatte ich im Reallife wieder ganz schön viel um die Ohren und jetzt komme ich mit dem Lesen und Reviewen wieder kaum hinterher. *schäm*

Da du ja zu dieser Geschichte schon drei neue Kapitel geschrieben hast, habe ich mir gedacht, ich arbeite mich einfach Kapitel für Kapitel voran, damit du nicht mehr allzu lange auf meine Rückmeldung warten musst. ;)

Dieses Kapitel war ja wieder einmal sehr dramatisch und ergreifend. Wie schon in meinem vorherigen Review gesagt, war ich ja vor allem darauf gespannt, wie sich Robin nun verhalten würde, nachdem er die ganze Wahrheit über Guy und Marian erfahren bzw. mit eigenen Augen gesehen hat und ich muss sagen zuerst war ich überrascht, dass er so verhältnismäßig ruhig bleiben konnte. Als ich dann allerdings beim Weiterlesen einen tieferen Einblick in Robins Gedanken und Gefühle bezüglich dieser ganzen Sache bekam, konnte ich diese durchaus nachvollziehen und seine Reaktion viel besser verstehen, da du sehr deutlich gemacht hast, dass er, wie ich bereits erwartet habe, das alles keineswegs auf die leichte Schulter nimmt und auch ganz und gar nicht vorhat, die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen. Im Augenblick unterdrückt er seinen Zorn und seine Rachegelüste, um ihre gemeinsamen Pläne nicht zu gefährden, aber man merkt deutlich, wie schwer es ihm fällt und dass sich hinter seiner scheinbar ruhigen Fassade ein Sturm zusammengebraut hat, der jederzeit ausbrechen kann…

Hochinteressant fand ich auch, was Much herausgefunden hat, als er ein neues Zuhause für das Baby gesucht hat, was angesichts der Zustände, die gerade in Nottingham herrschen, alles andere als einfach ist. Da kam ihm wirklich der Zufall zu Hilfe, der ihn herausfinden ließ, dass die Mehrheit der Besatzer einfach nur zurück nach Irland will und dass die Outlaws im Prinzip nur einen einzigen Mann „ausschalten“ müssen um der Schlange gewissermaßen den Kopf abzuschlagen. Natürlich kommen sie hier auch mit ihrem Vorsatz in Konflikt, nur dann zu töten, wenn es nicht anders geht, aber in diesem Fall bin ich auch der Meinung, dass der Tod eines Mannes das geringere Übel ist, wenn es darum geht, viele andere Menschen zu retten. Jetzt hoffe ich natürlich, dass alles nach Plan verläuft und es keine unverhofften Schwierigkeiten gibt! *Daumendrück*

Besonders leid tut mir natürlich der arme Allan, der nicht nur erfahren musste, dass Jane tot ist, sondern auch noch mit eigenen Augen sehen musste, welche Grausamkeiten ihr angetan wurden und wie sehr sie gelitten haben muss. Da hat er sie gerade wiedergefunden und begonnen, sich eine gemeinsame Zukunft mit ihr aufzubauen und nun hat er sie auf solch unfassbar tragische weise wieder verloren: Der Arme tut mir wirklich leid – und die arme Jane natürlich auch, die so viel Schreckliches durchleiden musste! *schnief*

Jedenfalls wieder ein rundum gelungenes Kapitel und ich freue mich schon darauf, das nächste in Angriff zu nehmen. Ich weiß zwar noch nicht, wie lange es mit dem nächsten Review dauern wird, aber ich bleibe auf jeden Fall am Ball. ;D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 22.06.2015 | 23:34 Uhr
Aloha Lady Gisborne,
wie immer hat es mich innerlich mit Freude erfüllt zu sehen, dass du wieder ein Review dagelassen hast ;') Aber du musst dir wirklich nicht die Mühe machen, zu jedem einzelnen Kapitel Rückmeldung zu geben, es ist auch vollkommen okay, wenn du mehrere in eins packst ;) Und das wichtigste ist für mich, dass du die Geschichte liest, dafür schreibe ich sie ja. Trotzdem schön, deine Gedanken zu erfahren.
Naja das mit Robin - ich halte ihn ja doch für sehr pflichtbewusst und er muss nun abwägen, ob persönlicher Rachefeldzug oder der Feldzug für die Armen wichtiger ist, und er ist nun nicht umsonst Robin Hood, ne? Aber wie du schon sagst, er unterdrückt es und ich hoffe, du (und jeder andere Leser) bleibst gespannt, ob sich hier noch was entladen wird und auf welche Weise.
Much hat hier definitiv auch mal einen stärkeren Auftritt von mir bekommen, aber es muss sich ja alles zusammenfügen lassen :D Fokus wird trotzdem bis zum Ende der FF auf Marian, Guy und Robin liegen, wobei ja auch Allan hin und wieder seinen 'Part' bekommt. Ich würd ja gerne noch was erzählen, aber ich will natürlich nicht zu viel verraten... Ich hoffe, du liest dich auch noch durch die 2 anderen Kapitel und wie gesagt, lass dir Zeit und wenn du Lust hast, kannst du mir ja mitteilen, was du davon hältst.

Ich hoffe für dich, dass du im Reallife bald wieder zur Ruhe kommst und dir nicht zu viel Stress machst ^^
GLG TheNightwatchman
20.06.2015 | 22:40 Uhr
Hallo,

Hab deine fanfiction erst vor kurzem entdeckt und mit fast einem Rutsch durchgelesen.

Du hast einen tollen schreibstil, man kann sich in die Protagonisten richtig gut hineinversetzen und mitfühlen, vor allem in Guy.

Also weiter so und hoffe geht schnell weiter.

Ich weiß gehört hier jetzt nicht so hin, aber machst du auch mit deiner fanfiction "the sandstorm love" weiter?

Schönen Abend noch!

LG Inga

Antwort von Prussianblue am 21.06.2015 | 11:10 Uhr
Hallo Inga,
Vielen lieben Dank für dein Review und es freut mich, dich als mein Leser gewonnen zu haben :'D
Es geht sicher bald weiter, keine Sorge. ^-^
"The Sandstorm Love" ist nur pausiert, nicht abgebrochen. Aber 3 FF's zum gleichen Fandom - ich habe festgestellt, dass ich immer durcheinander komme, was wo passiert. Das überfordert mich doch etwas. Ich werde es auf jeden Fall beenden, aber erst nach "Sein Burgfräulein". Ich hoffe, das ist verständlich.
Liebe Grüße, TheNightwatchman
16.05.2015 | 13:46 Uhr
Hallo The Nightwatchman,

so, hier kommt nun auch mein Review zum aktuellen Kapitel dieser FF und dann bin ich bei beiden Stories auch endlich wieder auf dem neuesten Stand. Wie gesagt lese ich zwar immer regelmäßig mit, aber gerade weil mir deine FFs so gut gefallen tut es mir immer leid, wenn ich nicht sofort zum Reviewen komme. ^^

Und auch dieses Kapitel von dir hat mich einmal mehr sofort in den Bann gezogen zumal du im vorherigen ja wie gesagt mit diesem fiesen Cliffhanger aufgehört hast und ich umso gespannter war, wie es denn weitergeht. Ganz wie schon angedeutet und erwartet ist die Wahrheit nun endgültig heraus und ich kann gut nachempfinden, dass es für Robin ein Schlag ins Gesicht war, Guy und Marian in dieser intimen Situation anzutreffen und es ist auch kein Wunder, dass seine Gefühle nun verrücktspielen. Es ist nur verständlich, dass Robin vor allem von Marian enttäuscht ist, da er, wie du ganz richtig gesagt hast, von Guy nichts anderes erwartet hatte, aber auch Allan hat ihn ganz schön enttäuscht, da er ja die ganze Zeit davon gewusst hat und Robin die Wahrheit verschwiegen hat, obwohl er natürlich nur das getan hat, was seiner Meinung nach das beste war. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich Robin mehr als nur zusammenreißen musste, um nicht in dieses Stelldichein hineinzuplatzen, aber ich glaube, der Gedanke, dass Guys Provokation dann erfolgreich war hat ihn zurückgehalten – und vielleicht auch der Gedanke, dass er Marian vernachlässigt haben und damit selbst einen Teil der Schuld an dieser Wendung der Ereignisse tragen könnte…

Auf der anderen Seite wird die Situation für alle Beteiligten nun umso komplizierter, denn dass Robin nun die Wahrheit weiß, wird ihre Zusammenarbeit umso schwieriger machen, denn aus dieser Sache wird sich vor allem Marian nicht mehr herausreden können und wenn sie Robin wieder unter die Augen tritt, dann sind Konflikte sozusagen vorprogrammiert. Jedenfalls bin ich einmal mehr riesig gespannt, wie es weitergeht und was du noch so alles geplant hast. :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 17.05.2015 | 15:20 Uhr
Hallo Lady Gisborne,
so jetzt schreibe ich momentan mit meinem Laptop, der ja wie du weißt kaputt ist, aber bis ich einen neuen habe, muss es das tun und ich versuche meine Arbeit trotzdem weiterzumachen und dir natürlich auch wieder für dein Review zu danken ;D Nun bist du ja auch hier wieder auf dem neusten Stand.
Tja, selbst mir tut Robin schon leid, auch wenn ich als Autor ihm das ja antue. Klingt immer merkwürdig, ich weiß. Aber auf jeden Fall ist die Katze jetzt aus dem Sack, wie man unschwer erkennen konnte xD Wie Robin jetzt reagiert, nun, es gibt ja mehrere Möglichkeiten, für was ich mich entschieden habe, wirst du bald lesen ;) Und die Zusammenarbeit um den gemeinsamen Feind zu vertreiben, ich hoffe, dass ich auch das weiterhin verständlich und spannend schreiben kann, von daher freue ich mich über jede Rückmeldung die ich bekomme ;-)
GLG TheNightwatchman
09.05.2015 | 00:23 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

ojemine, da habe ich es doch glatt versäumt, dir zum vorletzten Kapitel ein Review dazulassen, weil zurzeit so selten zum Lesen komme und deshalb auch leider gerade erst mit den letzten beiden Kapiteln zu dieser Geschichte fertig geworden bin. Nun will ich dich nach so langer Zeit aber auch nicht länger auf mein Review warten lassen. ^^

Zu Anfang kann ich nur einmal mehr sagen, dass mir auch diese beiden Kapitel wieder durchweg gefallen habe und ich einmal mehr beeindruckt war, wie realistisch du sowohl die Handlung als auch die Gedanken und Gefühle unserer Protagonisten beschrieben hast. Ich kann Marian nur zu gut verstehen, dass sie sich nach wie vor oder sogar immer mehr hin- und hergerissen fühlt zwischen ihren Gefühlen für Guy und Robin, bzw. dass sie sich überhaupt nicht mehr so sicher ist, was sie eigentlich für wen von beiden empfindet und was sowohl für sie als auch für alle anderen das Richtige ist. Gleichzeitig kann ich aber auch Guy verstehen, dass er Marians Liebesbekundungen nicht so recht glauben will bzw. kann und sogar denkt, sie wäre nur zu ihm zurückgekommen, um ihn davon abzuhalten, sich das Leben zu nehmen und dass sie ihn zur Erfüllung ihrer eigenen Ziele nutzen will, vor allem, da sie ihn in der Vergangenheit schon allzu oft manipuliert hat. Und zu allem Überfluss wird auch Robin langsam aber sicher misstrauisch und beginnt zu ahnen, dass Marian mehr für Guy empfindet, als er bislang dachte und als er selbst wahrhaben wollte, da sie ihn nicht nur immer wieder vor ihm in Schutz nimmt, sondern auch immer wieder zu ihm in die Burg zurückkehrt. Zwar weiß er noch nicht, was zwischen den beiden wirklich passiert ist, aber da Allan sich ja nun unglücklicherweise verplappert hat und das auch noch in einem denkbar ungünstigen Moment, wird er sich bald die Wahrheit zusammenreimen können.

Vor diesem Hintergrund ist es eine mögliche Zusammenarbeit der drei natürlich alles andere als einfach, obwohl sie ja eigentlich dasselbe Ziel haben: die irischen Besatzer so schnell wie möglich wieder loszuwerden, die sich ja, um es milde auszudrücken, wie die Axt im Walde benehmen. Natürlich wäre es eine Möglichkeit, Prinz John einzuschalten, aber das würde für sie alle auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellen, da sich einfach nicht voraussehen lässt, wie der Prinz reagiert, wenn er erfährt, dass Vaisey tot ist und er so lange hinters Licht geführt wurde…

Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt, wie es weitergeht – da hast du aber auch an einer fiesen Stelle aufgehört! ;D

Einmal mehr vielen Dank für zwei wunderschöne und spannende Kapitel! :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 09.05.2015 | 21:02 Uhr
Macht ja nichts, Lady Gisborne, wie immer bin ich froh, dass du dir überhaupt die Mühe machst und mir was schreibst. Jedes Mal freut man sich wieder, wenn man ein Review bekommt ;)
Ja das nennt man dann wohl einen Cliffhanger XD Fies, aber ich mag sowas ja eigentlich. Ich freue mich, dass du bei diesem Gefühlschaos und Hin und Her bei Marian durchblickst und die Charaktere verstehst ;-) Nein Robin weiß nicht was wirklich zwischen Marian und Guy abläuft bzw. gelaufen ist, aber wie du siehst hilft Allan ihm etwas auf die Sprünge, nur, in einer denkbar schlechten Situation. ^^'' Ich hab natürlich schon immer vor Augen was passieren wird, verrate natürlich nichts, bin aber gespannt, wie das ankommt.
Stimmt schon, die Sache mit den Besatzern... das wird sich alles auch noch klären und ob die 3 wirklich zusammenarbeiten können und ob Prinz John jemals etwas erfahren wird oder nicht wird sich ebenso offenbaren ;D Wäre ja unlustig, wenn ich hier schon meine Pläne verraten würde, wie diese lahmen Serienbösewichte aus Kinderserien, die den Guten immer schon verraten was sie tun, so dass diese es zu verhindern wissen *g*
In diesem Sinne, bis zum hoffentlich nächsten Kapitel (und Review? ^^'')
LG TheNightwatchman
Shada (anonymer Benutzer)
29.04.2015 | 19:13 Uhr
Hallo, wieder ein interessantes Kapitel. Eigentlich hatte ich schon einmal gedacht, dass die Geschichte zum Ende kommt (beabsichtigter Sprung von der Mauer), aber nun geht es doch weiter. Ich bin schon gespannt auf das Ende und hoffe, dass die Beiden ihr Happy end bekommen.
Kannst Du schon sagen, wie viele Kapitel es ungefähr werden?
Shada

Antwort von Prussianblue am 29.04.2015 | 19:37 Uhr
Hallo shada,
vielen Dank für dein Kommentar, freut mich, dass du diese FF mitverfolgst ;)
Geplant waren zu Beginn der FF schon über 20, mittlerweile kann ich dir sagen, dass es höchstwahrscheinlich 30 werden, womit die Geschichte abgeschlossen sein wird. Ich hoffe ich komme genau damit hin, muss noch schreiben:') Würde mich freuen wenn du bis zum Ende mitliest ^^
GLG TheNightwatchman
23.04.2015 | 13:05 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

erstmal wieder eine ganz dicke Entschuldigung, dass ich mit meinem Review wieder so lange auf mich habe warten lassen, aber da ich im Reallife leider momentan ganz schön was um die Ohren habe, komme ich nicht so häufig zum Lesen, wie ich gerne möchte – aber besser späte als gar nicht, wie ich immer sage! ^^

In diesem Kapitel haben die Ereignisse ja wirklich eine sehr unerwartete und dramatische Wendung genommen! Ich habe mir ja schon gedacht, dass irgendetwas passiert sein muss, als Allan Guy Hals über Kopf hinterher geritten ist und auch, dass es wohl schwerlich etwas Gutes sein konnte, aber damit hatte ich dann doch nicht gerechnet – dabei hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass der Überfall dieser Iren auf Guy am Anfang der FF bzw. der Grund dafür wohl noch ein Nachspiel haben würde. Außerdem passt das wieder einmal so richtig zu Vaisey, dass er sich sozusagen mit jedem gegen jeden verbündet und sich um jeden Preis selbst absichern will – da kommt einmal mehr der Stratege durch. Und der arme Guy, der von all dem bzw. das meiste davon nicht wusste, muss nun alles ausbaden. Das klingt beinah so, als würde Vaiseys „Fluch“ am Ende doch noch bewahrheiten…

Auch der arme Allan tut mir richtig leid, da er ja nur versucht, alles richtig zu machen, obwohl ihm von Anfang an klar war, dass er Marian nicht davon würde abhalten können, zu kämpfen, wenn sie es sich einmal in den Kopf gesetzt hat. Ich denke, das weiß auch Guy sehr wohl, aber er macht sich natürlich Sorgen um sie – und das zu Recht, wenn man betrachtet, was gerade in Nottingham vor sich geht. Selbst Robin weiß, dass Widerstand praktisch sinnlos ist und bemüht sich deshalb um Schadensbegrenzung, indem er versucht, die Menschen in Sicherheit zu bringen – in diesem Punkt sind er und Guy sich wohl ausnahmsweise mal einig. Verhandlungen mit den Iren anzustreben war in diesem Moment wohl nicht nur die beste sondern die einzige Lösung – aber dieser Vertrag, der es den Iren gestattet, Nottingham einzunehmen ist natürlich ein besonders schwere Schlag und nun sitzen alle ganz schön in der Klemme.

Jedenfalls wieder ein sehr schönes und spannendes Kapitel von dir – ich freue mich wie immer auf mehr! :D

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 23.04.2015 | 22:13 Uhr
Hey du,
ach was, lies einfach wann du Zeit hast ;) Du musst dich doch nicht entschuldigen, ich meine, du bist ja nicht verpflichtet zu reviewen. Dass du es trotzdem machst, dagegen habe ich natürlich auch nichts ^.^ Ja genau, dieses Kapitel war so eine Art 'Erklärungskapitel', aber so spanne ich eben den Bogen zu den früheren Kapiteln, wie du schon richtig erkannt hast. Nun ja, eigentlich konnte man sich wohl denken, dass da in Bezug auf die von mir eingebrachten Iren noch was kommen konnte. Ich greife gerne verdrängte Dinge wieder auf ;')
Yo, ich fand auch, das hat so was Vaisey-typisches - Bismarck hat das ja auch gemacht, diese Absicherungstaktik ^^ (Ja, Vaisey hat es ja gewusst, dass das ein Nachspiel haben würde xD) Vaisey, der Wahrsager! :DDD Zu Robin und Guy, da haben die beiden wohl die gleiche Strategie ausgepackt. Und wenn du dich auf mehr freust, wird auch bald wieder mehr kommen, keine Angst :P Dann siehst du wie es weitergeht... Hehe ^^
LG, eine sich sehr über dein Review freuende Nachtwächterin
15.04.2015 | 17:48 Uhr
Hallo TheNightwatchman,

juhuu, endlich wieder ein neues Kapitel von dir – das war ja mal wieder eine schöne Überraschung, die mir den Tag versüßt hat! Zuerst muss ich wieder einmal entschuldigen, dass mein Review vergleichsweise spät kommt, aber leider komme ich mit dem Lesen oft nicht so schnell hinterher, wie ich gerne möchte. *schäm*

Auch zu diesem Kapitel kann ich ganz nur sagen, dass ich wieder einmal schwer begeistert war. Inzwischen erwarte ich ja schon atemberaubende Kapitel, aber ich bin doch jedes Mal wieder überrascht, wie mitreißend du die Gefühle der einzelnen Personen beschreibst. So konnte ich zum Beispiel Marians innerliche Zerrissenheit sehr gut nachvollziehen, die ja nach wie vor darüber verunsichert ist, wie sich ihre Gefühle mit einem Mal gewandelt haben und sie verständlicherweise auch noch nicht weiß, wie genau sie sich Robin gegenüber nach ihrem „Treuebruch“ verhalten soll. Zwar ist sie sich auch im Klaren darüber, dass diese Heimlichtuerei nicht ewig so weitergehen kann, aber Robin sofort die Wahrheit zu sagen, wäre wohl auch keine besonders weise Entscheidung, da wir ja alle wissen, dass er, wenn es um Marian geht, nicht minder impulsiv ist als Guy. Gut gefallen hat mir auch, dass Marian ihre Bemühungen, Guy zum Guten zu verändern und ihn dazu zu bringen, den Menschen zu helfen, anstatt sie auszubeuten. Dass er ihr ihre Bitte nicht abschlagen wird, war he klar, aber ich glaube, selbst Guy hatte nicht damit gerechnet, dass sie seine „Großzügigkeit“ gleich derart ausnutzen und seine gesamte Schatzkammer plündern würde – ich hätte zu gerne sein Gesicht gesehen, als Allan ihm aus heiterem Himmel eröffnet hat, dass sozusagen kein Geld mehr da ist und das zu allem Übel auch noch mitten in den Festvorbereitungen! Da war Marian wohl ein wenig zu voreilig, denn sie hätte sich denken können, dass Guy irgendwie gezwungen sein würde, das Geld wieder als Steuern von der Bevölkerung einzutreiben, das sie „ausgibt“ – aber natürlich kann er ihr auch deswegen nicht ernstlich böse sein…^^

Sehr schön hast du auch beschrieben, in welcher Zwickmühle Guy sich bezüglich der Schwarzen Ritter befindet, die nun von ihm erwarten, dass er Vaiseys Platz einnimmt und ihre Pläne vorantreibt, während Guy selbst insgeheim daran denkt bzw. arbeitet, die Schwarzen Ritter zu zerstören – da liegt noch einiges an Konfliktpotential in der Luft!

Jedenfalls bin ich wie immer riesig gespannt, wie es weitergeht! ^^

LG
Lady Gisborne

Antwort von Prussianblue am 15.04.2015 | 23:16 Uhr
Hallo Lady Gisborne (hach der Name klingt wie Musik xD)
Spät? O.o'' Nein, nein, ich freue mich einfach nur total, dass ich überhaupt ein Review von dir bekomme und dann immer noch so ein ausführliches *freu*

Oh, ich bin eigentlich recht froh, wenn man nichts allzu besonderes erwartet... sonst hab ich immer das Gefühl ich muss i-welche Anforderungen erfüllen ^^''
Aber wenn du natürlich begeistert bist, nehme ich das so hin, es motiviert einen natürlich zum Weiterschreiben. *-*
Die Gefühle sind mir eben sehr wichtig und ich freue mich, wenn du es als Leser nicht zu überflüssig findest, oder Fehl am Platz, oder so.

Genau, ich habe mir vorgestellt, dass Marian gefangen ist und mal in die eine, mal in die andere Richtung geht, beziehungsweise auf die Geschichte bezogen, dass sie wie du schon sagst, sich recht unsicher ist, ob das denn alles richtig ist, was sie tut. Und Robin? Tja, wie und ob er es überhaupt erfahren wird, wird sich noch klären *g*
Ich wollte hier das einbringen, was ich gerne in der Serie gesehen hätte: Einen Versuch Marian's , Guy zum Guten zu bewegen. Und gleichzeitig übertreibt sie ein wenig mit dem Helfen bezüglich der Armen und denkt wie du merkst nicht genug nach. ^^''
Konfliktpotential ist noch einiges da, und wenn du weiterliest (hihi) dann wirst du sehen, was ich mir noch so ausgedacht habe.
Ganz liebe Grüße eine über das Review erfreute Nachtwächterin <3