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Autor: Keiraleth
Reviews 1 bis 25 (von 50 insgesamt) für Kapitel 1:
07.08.2019 | 02:51 Uhr
Uhh es ist X-Men diesmal. Ein Universum, dass ich nicht im Ansatz kenne. Hab weder die Filme gesehen noch wusste ich bis jetzt, dass es Comics zu dem gibt. Das macht alles sehr spannend. Vielleicht sollte ich die Filme mal ansehen.... hihi
19.02.2017 | 22:55 Uhr
klasse! bin noch total geflasht und total gespannt wie es weiter geht. weiter so :-)

Antwort von Keiraleth am 20.02.2017 | 18:54 Uhr
Danke dir, freut mich, dass es dich überzeugt hat. :D
26.05.2015 | 21:36 Uhr
Hallo keiraleth,

meine Review zum vierten Teil ist nun fertig und wie ich dir bereits zuvor schon geschrieben hatte, fällt mein Fazit für diesen nicht ganz so begeistert aus, wie es bei den bisherigen drei Teilen noch war. Es gab ein paar Dinge, über die ich mir Gedanken gemacht habe. Aber unabhängig von meiner Meinung muss ich dir auch für Incendio wieder Danke sagen! Die Mühe, die Detailverliebtheit etc. ist klasse und es hat mir wieder Spaß gemacht, die Story weiter zu lesen! Ich bin diesmal vielleicht nicht begeistert, aber schlecht ist sie keinesfalls! Doch nun zum Thema.

Incendio beginnt bereits richtig finster und bedrohlich. Ein Einstieg der mir richtig gut gefallen hat, da man vom Start weg eine gewisse Grundsorge für das Trio entwickelt. Allerdings muss ich sagen, dass ich es für unwahrscheinlich halte, dass drei junge Menschen nahezu ohne größere Schwierigkeiten in das Ministerium eindringen können, ohne dass sie schon beim Versuch auf ernsthafte Schwierigkeiten stoßen. Das gleiche fand ich bereits im original HP-Buch eher unwahrscheinlich. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass sie so ohne ein echtes Hindernis die Räume betreten können. Ebenfalls erscheint es für mich unwahrscheinlich, dass die drei den Kampf mit den Auroren so weit überstehen. Sie haben zwar sicherlich Erfahrung im Duell, aber die dürften ihre Kontrahenten wohl auch zu genüge haben.

Insgesamt mal losgelöst von diesem vierten Teil ist mir aufgefallen, dass den Dreien im direkten Kampf bislang überraschender Weise kaum etwas ernsthaftes zugestoßen ist. Wenn ich da die Kriege in HdR und Troja, oder das Kanonenfeuer in FdK bedenke ist es nahezu ein Wunder, dass sie in diesen Momenten bislang von schweren körperlichen Verletzungen verschont geblieben sind. Nun wird sich das in Incendio zumindest für Ron ändern. Ich bin gerade darauf sehr gespannt, wie es sich für ihn im nächsten Teil entwickelt. Auch Schockmomente wie das Zersplintern finde ich machen sich gut, weil für den Moment wirklich spürbar wird, dass auch die Drei nicht unsterblich sind und jeder Kampf tödlich enden könnte. Es wirkt viel bedrohlicher wenn man nicht weiß, was passiert. Genau so wie es in HdR war, als Hermione dem Tode nahe den Orks so gerade entkommen konnte. Dieser Nervenkitzel gefällt mir!

Zurück zum Anfang von Incendio. Die Drei werden getrennt und du lässt den Leser über die Möglichkeit spekulieren, dass der Zeitumkehrer beschädigt wurde. Zumindest die Hauptfunktion bleibt aber offenkundig intakt. Hermine kommt nämlich genau dort raus, wo sie raus kommen muss, denn schließlich trifft sie ja auf Wolverine, der am Ende die Aufgabe beendet. Doch nun stellt sich mir die Frage, warum wurden die Drei dann eigentlich getrennt? War das der Plan des Zeitumkehrers, oder dann doch eine etwaige Beschädigung? Die Antwort hierauf konnte ich nicht so recht heraus lesen.

Was mir über den Verlauf der Geschichte etwas fehlt, ist eine weitere Betrachtung der Geschehnisse im Ministerium. Wenn ich so haarscharf davon gekommen wäre, dann würde es mich brennend interessieren, was das Ministerium wohl unternommen hat. Es gibt keinerlei erkennbare Anmerkungen dazu. Lediglich Harry wird zu einem Attentäter erklärt. Nur ob dieses überhaupt damit zusammen hängt bleibt offen, zumal die kurze Deutung eher auf Hogwarts zielt. Ich hätte es sinnvoll gefunden, hier in diese Richtung etwas mehr Beachtung zu schenken. Vielleicht, dass Harry etwas Hermine nacheifert und anhand der sich bietenden Technologie versucht heraus zu bekommen, warum man seinen Namen mit einem Attentäter verbindet.

Was mir ebenfalls fehlt und mit dem vorherigen Hand in Hand geht ist die Tatsache, dass das Trio die einzigen Magier weit und breit sind. Trotz das sie ganz offensiv im Beisein von Nicht-Magiern Zauber aussprechen und sich obendrein auch noch gerade eine weitere Parallelgesellschaft bildet, treten zu keinem Zeitpunkt weitere Magier auf den Plan. Das hat mich stark verwundert, ganz besonders wo du in Protego doch das Thema Strafverfolgung unter den Magiern so deutlich angeschnitten hattest – was ich richtig gut fand. Meiner Ansicht nach hätten in dieser Hinsicht zumindest hier und da Magier auftauchen und ins Geschehen eingreifen sollen.

Darüber gelange ich nun auch zu einer Sache, die mich nach dem Abschluss von Incendio beschäftigt. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie ich das jetzt simpel erläutern soll. Ich frage mich, ob du möglicher Weise einen logischen Fehler in deinem komplexen Zeitreisen-Konstrukt begangen hast. Ich nehme mal die Zeitreise aus dem original HP-Buch: Harry und Hermine greifen aktiv ins Geschehen ein, in dem sie ihre eigenen Ich's in Hagrid's Bude darauf aufmerksam machen, dass jemand kommt. Hätten Sie das nicht getan, wäre etwas anderes eingetreten. Wichtig hierbei: Sie sind parallel doppelt anwesend. Ich denke bis hier hin kannst du mir folgen, ist ja schließlich das gleiche wie in Troja. So jetzt das ganze abgebildet auf die Zukunft. Das Zeitreisende-Trio bewegt sich in Amerika, aber ihre Ichs aus der Zukunft sind nicht dort. Doch das Zukunfts-Trio muss ja theoretisch bereits wissen, dass sie vor zwei Jahren per Zeitreise dort hin gereist sind und aktiv dort etwas getan haben. Somit müsste meiner Meinung nach das Zukunfts-Trio zwingend auch dort sein um genau dieses zu wiederholen, denn es steht ja noch bevor! Sind sie nicht dort würde das bedeuten, dass sie ihre selbst geschaffene Zukunft zwei Jahre später verändern und somit ihre selbst geschaffene Zukunft ebenfalls verändern. Ich hoffe du konntest mir folgen und verstehst worauf ich hinaus will. Ich bin mir allerdings selber nicht absolut sicher, da das Konstrukt durch die Hinzunahme der Zukunft noch komplexer wird.

Über diese Logik-Geschichte bin ich zu der weiteren Idee gekommen. Ich fände es interessant, wenn die Zeitreisen-Ichs ihre Zukunfts-Ichs einbinden würden, um die Aufgabe zu lösen.

Wo wir nun bei Zukunft und Logik sind. Ich finde es super, dass du Hermine an einen Computer setzt. Ich fand es schon in den Büchern seltsam, dass sich die Magiergesellschaft zwar den Muggeln gegenüber überlegen sieht, aber deren große Errungenschaften nicht wirklich für sich mit nutzen. Es wird lediglich Mr. Weasley und seine Affinität zum Muggelzeug erwähnt. Aber so Sachen wie Telefon, Fernseher oder Medizintechnik um nur ein paar zu nennen würden meiner Meinung nach auch in der magischen Gesellschaft sinnvoll eingesetzt werden können. Egal, zurück zur Computernutzung. Was mir hierbei etwas zu Kurz kommt ist, dass du zwar die ganzen technischen Raffinessen der Muggel bzw. X-Men ansprichst, aber unser Trio und ganz besonders Ron kaum bis wenig darauf eingehen lässt. Gerade Ron müsste doch in Anbetracht der technischen Möglichkeiten zumindest beeindruckt sein?

Jetzt habe ich noch ein paar einfachere Überlegungen vorweg, bevor ich mich dem Schluss widme.

Du wirst jetzt überrascht sein, aber die Liebesbeziehung zwischen Hermine und Logan habe ich hingenommen. Ich finde diese zwar unpassend und hätte gut und gerne was anderes gelesen, aber mit dem Liebesleben deiner Heldin habe ich mich soweit arrangiert. Es hat mich zwar anfangs schockiert, aber rückwirkend betrachtet bin ich dahingehend abgestumpft.

Etwas unglaubwürdig fand ich nur, dass Harry im Zuge der Okklumentik-Stunden nie so tief in Hermione's Erinnerungen vorgedrungen ist, dass eben jene Bilder hochkommen, die sie vor ihm gerne bewahren würde. Ich hätte es vermutlich genau dazu kommen lassen, dass Harry versehentlich genau das alles sieht und damit ein kritischer Punkt in der Freundschaft zwischen den beiden erreicht wird, in dem Harry die intimsten Erinnerungen seiner besten Freundin zu sehen bekommt, die sie ihm nicht offenbaren wollte.

Den Streit der beiden zum Ende hin fand ich extrem überfällig und um ehrlich zu sein hätte ich mir gewünscht, dass du ihn noch härter, schmerzhafter und tiefgreifender ausarbeitest. Hier hätte man dann auch die Erkenntnisse aus der Okklumentik mit in den Streit einbringen können und das Ganze darüber emotional zum überkochen bringen können, was auch zum scheitern der Aufgabe hätte führen können und somit äußerst bedrohlich gewesen wäre.

Sowieso habe ich bereits eine gewisse Vorahnung, die ich fürchte und gleichermaßen auch erwarte. Irgendwann im Laufe deiner Saga wirst du so denke ich an den Punkt kommen, wo das Trio sich aktiv willentlich trennen wird. Ich halte es mit Blick auf die psychische Belastung für unausweichlich, dass genau dieses passieren wird und darüber dann alles zu zerbrechen droht, für das sie so viel investiert haben. Ich hätte es, als ich die Streitszene erreicht hatte eigentlich genau an der Stelle schon vermutet. Passierte aber nicht. Ich hoffe, deine gesamte Saga wird am Ende nicht so abschließen, dass die Psyche und Freundschaft der Drei zerstört ist. Das fände ich sehr bitter und würde mir nicht gefallen.

Was ich außerdem schade fand ist, dass du bzgl. der Beziehung von Harry zu Rogue am Ende nicht mehr viel geschrieben hast. Mich hätte interessiert, was Rogue nun eigentlich genau widerfahren ist. Was hat sie letztlich umgebracht und warum war Hermine so machtlos? Das ist einer der Dinge, die mich am Schluss von Incendio gewundert hat. Der Schluss wirkt auf mich bruchstückhaft.

Ich habe lange hin und her überlegt. Wieso habe ich dieses Gefühl. Kennst du das bei Filmen, dass es auf einmal plötzlich zu Ende ist und man sich über den abrupten Schluss wundert? Ungefähr dieses Gefühl habe ich. Wie komme ich zu dieser Auffassung? Da wäre zum Beispiel Rogue's Beerdigung. Zum einen fehlt mir etwas die Tiefe in dieser Szene. Die ganze Bestattung wird sehr schnell abgehandelt und auch die Worte, die Harry dort sagt, fehlen mir persönlich. Dann das Aufbrechen von Logan ist in meinen Augen eine zu kurze Handlung, dafür das die Beziehung so innig war. Der Abschied findet im Schlafzimmer statt. Folgt Sie ihm denn nicht aus der Tür, als dieser aufbricht? Weiterhin fehlt mir die eigentliche Rückkehr nach Shell Cottage. In den bisherigen Teilen war die Art und Weise, wie sie die Zeit verlassen haben, stets thematisiert worden. Dieses Mal hingegen wird nur darauf hingewiesen, dass es klingelt und dann setzt der Epilog ein. Das ist deswegen so seltsam, denn gerade durch Ron hat die Rückkehr etwas sehr riskantes in sich. Außerdem finde ich die Erkenntnis, dass die eigentliche Aufgabe Logan's Abreise ist merkwürdig. Sie wirkt für mich wie aus der Luft gegriffen ohne jegliche tiefere Betrachtung. In den bisherigen Teilen war zum Ende hin eindeutig, was das Ziel ist. Dieses Mal wird festgestellt, was es gewesen sein müsste, nur ohne Sicherheit. Ferner wäre da noch das Gespräch zwischen Harry und Hermione in Shell Cottage. Es ist für mein Empfinden viel zu kurz und zu wenig inhaltlich. Sicherlich hat der Verlust von Rogue und Ron's Verletzung den Schmerz über den Streit im Grunde verschlungen, doch finde ich fehlt in diesem Gespräch, dass es den beiden jeweils Leid tut, was sie gesagt haben. Und zu guter Letzt wandert Hermione nach Plymouth. Die Idee und Erläuterung zu dem Ort nach ihrer Recherche fand ich ziemlich gut gemacht und hat mir echt gut gefallen. Das sie nun also dort hin wandert finde ich aber etwas sehr überraschend plötzlich. Das sie das im Fortlauf der Saga sicherlich getan hätte war erwartbar, allerdings fehlt mir hier jetzt etwas der Rahmen. Und was ist denn mit dem Zeitumkehrer? Hat sie diesen mitgenommen, oder liegt der bei den Jungs?

Es sind viele Kleinigkeiten am Schluss, die mich grübeln lassen und dieses Gefühl geben, dass für mich einiges ungeklärt bleibt. Möglicher Weise holst du das im nächsten Teil nach, aber für die Übergangszeit wirkt es auf mich doch rätselhaft.

So, das war eine ganze Menge an Gedanken. Und auch, wenn ich dieses Mal kritischer war als zuletzt, so möchte ich nochmal betonen, dass mir die Saga nach wie vor richtig gut gefällt. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil! Welchen Film oder was auch immer wirst du wohl als nächstes ausarbeiten? Und obgleich ich jetzt durchaus ganz dankbar bin, die vier Teile hinter mir zu haben und damit die Lesezeit wieder abnimmt, so freue ich mich schon darauf, mit dir über deine Geschichte zu philosophieren.

Bis dahin, viele Grüße
Phate

Antwort von Keiraleth am 28.05.2015 | 22:26 Uhr
Hallo Phate,

Erneut hast du dir viel Zeit genommen und keine Mühe gescheut mir ein ausführliche und vielschichtige Rückmeldung dazulassen. Du weißt bereits, wie sehr ich das schätze. Ich bin dir sehr, sehr dankbar dafür.

Im Folgenden werde ich also wie immer auf die einzelnen Punkte deines Reviews eingehen. Vorweg sei gesagt, dass ich alles, was ich nun erkläre, eigentlich so auch in der Geschichte verankert geglaubt habe. Wenn mir dies nicht gelungen ist, dann entschuldige ich mich. Natürlich werde ich deshalb in Zukunft noch genauer darauf achten.
Ich habe für mich festgestellt, dass ich manchmal Dinge oder Erkenntnisse der Geschichte anschneide, aber sie nie klar hinschreibe – auch weil ich dem Leser nicht das Gefühl geben möchte, ihn zu unterfordern. Das ist nämlich meine größte Angst. Ein unterforderte Leser ist gleichbedeutend mit einer banalen Geschichte. Dabei vergesse ich eben aber oft, dass meine Leser nicht in meinen Kopf sehen können und dass Hermiones Gedankenwelt in meinem Geist weiter reicht, als sie es auf dem Papier tut. Ich beschreibe Dinge oft kompliziert (weil sie das auch sind), ohne sie nochmals kurz und bündig klarzustellen, oder deute sie nur an und überlasse die Erkenntnis dem Leser, was letztlich zu Missverständnissen führt. In Zukunft werde ich darauf achten, eine Aussage auch letzten Endes festzuhalten, die keine Missverständnisse zulässt, aber das ist leichter gesagt als getan, weil ich gerne mit Worten und Bildern spiele. Da ist der Poet in mir wohl stärker als der Wissenschaftler. :)

Aber fangen wir einfach an. Verzeih, wenn ich mitten in deine erste Kritik springe. Über dein Lob freue ich mich natürlich sehr und nehme es mir ebenso sehr zu Herzen wie die negativen Eindrücke.

Phate
Allerdings muss ich sagen, dass ich es für unwahrscheinlich halte, dass drei junge Menschen nahezu ohne größere Schwierigkeiten in das Ministerium eindringen können, ohne dass sie schon beim Versuch auf ernsthafte Schwierigkeiten stoßen. Das gleiche fand ich bereits im original HP-Buch eher unwahrscheinlich. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass sie so ohne ein echtes Hindernis die Räume betreten können.

Gut, das ist schwierig, denn ich muss zugeben, dass ich prinzipiell deine Meinung teile. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich ihren Einbruch ins Ministerium gestalte (welcher unabwendbar war, um an Informationen über den Zeitumkehrer zu gelangen) und hier machte mir Rowlings Vorlage einen klaren Strich durch eine realistische Rechnung. Ich stütze mich auf die Ursprungsgeschichte, weshalb ich diese nicht einfach außer Acht lassen kann. Und im Original kommt das Trio weitestgehend unproblematisch ins Ministerium.
Um es wenigstens etwas realistisch zu gestalten und weil Voldemorts Vorbereitung Harry den Weg im fünften Teil hinein geebnet hat, habe ich mir einen einfachen Sicherheitsmechanismus ausgedacht, der in meinen Augen den Erfahrungen in der magischen Welt von Harry Potter treu bleibt: Man braucht kein Wachpersonal, wenn man Spürzauber und Warnzauber besitzt. Und eben diese liegen auf den geheimen Räumen der Mysteriumsabteilung. Als also unsere Freunde eintraten, haben die Spürzauber sie als Eindringlinge erkannt. Die Tür fällt zu, sie sitzen in der Falle und Auroren oder genauer Unsägliche mit einer entsprechenden Ausbildung werden alarmiert, um die Eindringlinge festzusetzen.
An dem Prinzip des Vorraums konnte ich nichts ändern, ohne die Harry Potter-Bücher als ungütig zu erklären. Ich versuchte also, einen Zusammenspiel aus realistischer Verteidigung und Kontinuität zum Original herzustellen.

Phate
Ebenfalls erscheint es für mich unwahrscheinlich, dass die drei den Kampf mit den Auroren so weit überstehen. Sie haben zwar sicherlich Erfahrung im Duell, aber die dürften ihre Kontrahenten wohl auch zu genüge haben.

Das stimmt, aber den Dreien drohte auch eine klare Niederlage. Sie wären nicht entkommen, waren längst in die Ecke gedrängt worden. Ihr Glück war, dass der Zeitumkehrer sie aus einer auswegslosen Niederlage gerettet hat.

Phate
Wenn ich da die Kriege in HdR und Troja, oder das Kanonenfeuer in FdK bedenke ist es nahezu ein Wunder, dass sie in diesen Momenten bislang von schweren körperlichen Verletzungen verschont geblieben sind. Nun wird sich das in Incendio zumindest für Ron ändern. Ich bin gerade darauf sehr gespannt, wie es sich für ihn im nächsten Teil entwickelt.

Das wird in der Tat im nächsten Teil thematisiert (wie auch nicht?). Und natürlich war es an der Zeit, auch ihn etwas zustoßen zu lassen.
Tatsächlich gab es durchaus viele Verletzungen bzw kritische Situation durchweg in der Saga, doch entweder konnten unsere Freunde von jemanden gerettet werden (Gandalf rettete beispielsweise Hermione das Leben nach ihren schweren Verletzungen durch die Uruk-Hai) oder die Verletzung waren für Muggel bedenklich, aber für Magier nicht (Ron wurde gleich mehrfach verletzt, u. a. in Troja und zu Beginn der Saga) oder andere magische Gründe retteten sie (Harry wurde aus dem Reich der Toten zurückgeholt). Es ist nun einmal so, dass unser Trio oft eine Gefahr durch Magie dezimieren kann. Hier und da holen sie sich Prellungen, Brüche und Schnittwunden (und das zu Haufe), aber das hinterlässt für sie als Magier keine bleibenden Schäden und stellt nur eine sehr kurzweilige Einschränkung dar. Sogar Stürze aus großer Höhe vermögen sie zu überleben, weil sie einen Zauber dagegen kennen.
Mit dem Zersplintern und dem Konzept einer magischen Erschöpfung (ähnlich der Erschöpfung überbelasteter Muskel) existieren aber durchaus Gefahren für sie, die sie jedoch größtenteils vermeiden können, weil sie ihre Grenzen meist nicht ausschöpfen müssen.
Umso schöner war es, nun mit dem Heilmittel eine gefährliche Substanz einzuführen, die sie nicht behandeln können und ihre Überlegenheit damit irgendwie zu brechen.

Phate
Doch nun stellt sich mir die Frage, warum wurden die Drei dann eigentlich getrennt? War das der Plan des Zeitumkehrers, oder dann doch eine etwaige Beschädigung? Die Antwort hierauf konnte ich nicht so recht heraus lesen.

Ich dachte, ich hätte es Hermione deuten lassen, doch vielleicht hätte ich auch das klarer herausstellen sollen: Der Kampf in der Mysteriumsabteilung führt zu einer ungeplanten Kollision zwischen dem Zeitumkehrer und einem unbekannten Fluch, wie du ja weißt. Dass das Trio sich verlor, waren die Konsequenzen des Einschlags, vergleichbar mit der Explosion einer Bombe, also eine temporäre Konsequenz resultierend aus der Energie. Die Kollision hat den Zeitumkehrer mitten in seiner Arbeit erschüttert und die drei auf ihrem Zielort verteilt (alles Orte, die dennoch Teil der Mission waren – die Mutant High, die Raststätte und Harrys Aufenthalt irgendwo in Muggel-USA. Jetzt da wir Logan als Missionspunkt erkannt haben, sollte klar sein, dass es ein Teil der Reise von der Mutant High nach Alkali-Lake war, die später Hermione mit ihm beging).
Der Verlust der manuellen Steuerung des Zeitumkehrers, ebenfalls ein Schaden des Fluchs, ist hingegen mit der Verwüstung einer Bombe zu vergleichen – dem Krater. Es ist eine permanente Konsequenz.

Phate
Was mir über den Verlauf der Geschichte etwas fehlt, ist eine weitere Betrachtung der Geschehnisse im Ministerium. Wenn ich so haarscharf davon gekommen wäre, dann würde es mich brennend interessieren, was das Ministerium wohl unternommen hat.

Nun, das würde aber allem widersprechen, was wir wissen. Die Aufenthalte in Shell Cottage und die dort existierenden Vorfälle und Handlungen sind nur temporärer Natur. Wann immer das Trio weiterreist, verändert sich die von ihnen erlebte „Gegenwart“ wieder, weil sie einen weiteren Punkt korrigiert haben. Ich erinnere an Hermiones Vater, der vor ihrer Reise in die Karibik von Todessern gefangen wurde, und nach ihrer Reise in Ruhe lebte, weil Hermione durch die dort getroffenen Veränderungen nicht länger existierte.
Jedes Mal wenn sie Shell Cottage verlassen und eine neue Station ihrer Zeitreise betreten, verändert sich die Gegenwart. Als sie also in den USA ankamen, existierte ihr Einbruch in die Ministeriumsabteilung gar nicht mehr, weil die erlebte Gegenwart erneut „gelöscht“ und durch die neue ersetzt wurde.
Die Existenz von Shell Cottage ist dabei die einzige existierende Konstante in allen Möglichkeiten des Verlaufs der Geschichte, die Voldemort geändert hat – weshalb dies auch vom Zeitumkehrers zu ihrem „Zufluchtsort“ bestimmt wurde.
Erst wenn das Trio endgültig ihre Reise hinter sich gebracht hat, erleben wir die Realität, die auch Logan und Xavier in Erinnerung haben. Incendio spielt in der Zukunft, weshalb die beiden das Resultat ihrer gesamten Reise kennen, weil es hier bereits Teil der Vergangenheit ist. In der Zukunft, hat sich ihre gesamte Reise und ihre Rückkehr bereits ereignet – das Resultat steht fest.

Phate
Lediglich Harry wird zu einem Attentäter erklärt. Nur ob dieses überhaupt damit zusammen hängt bleibt offen, zumal die kurze Deutung eher auf Hogwarts zielt. Ich hätte es sinnvoll gefunden, hier in diese Richtung etwas mehr Beachtung zu schenken. Vielleicht, dass Harry etwas Hermine nacheifert und anhand der sich bietenden Technologie versucht heraus zu bekommen, warum man seinen Namen mit einem Attentäter verbindet.

Nach obiger Erklärung sollte verständlich sein, weshalb Harrys Brandmarkung als „Attentäter“ nur eine Konsequenz ihres Kampfes gegen Voldemort und den Ereignissen in IHREM Krieg sein kann.
Warum er aber nach keinen näheren Informationen sucht, sollte eigentlich offensichtlich sein. Ich erinnere, das Trio meidet JEDE Information über die Vergangenheit, die sie noch nicht erlebt hat, weil das Wissen darum, ihr Handeln beeinflussen würde.
Keiraleth
„Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass ihr Antworten haben wollt. Aber ihr selbst habt mich zu recht davon überzeugt, dass ich euch diese nicht geben kann, Hermione.“
„Wieso?“, wollte Ron ungehalten wissen.
„Weil es uns beeinflussen könnte“, antwortete Hermione ihm niedergeschlagen. „Wenn wir wüssten, wie die Dinge ausgegangen sind oder wie sie zukünftig für uns stehen, könnte es unsere Entscheidungen und Beweggründe insoweit ändern, dass wir unseren möglichen Erfolg revidieren.“

Nach Hintergründen zu recherchieren, hätte Harry vielleicht auf Antworten gebracht, aber dann hätte er gewusst wie es dazu gekommen ist und das hätte sein Handeln beeinflusst (ob er es nun zu verhindern versucht hätte oder nicht – das Wissen allein verändert seine Reaktionen!). Hätte er es wirklich erfahren wollen, hätte aber auch gar nicht recherchieren müssen, er hätte ja Xavier oder Logan danach fragen können, die ihre Gegenwart bereits erlebt haben (ob sie ihm geantwortete hätten, sei mal dahingestellt).
Keiraleth
„Ronny hob abschätzig die Schultern. „Ich glaube, er war mal in der Zeitung, Dad. Damals als die Bombe in England hochgegangen ist und sie nach dem Täter gefahndet haben.“
„Also, bitte, Ronny“, wandte Mrs. Drake schnell ein. „Bobby hat doch nichts mit Terroristen zu tun.“
Sie lächelte Harry entschuldigend und doch noch eine Spur nervöser an, der nun mit versteinertem Blick zu seinen beiden Freunden herübersah, die sich genauso wenig etwas hiervon erklären konnten wie er.
Das muss nach der Schlacht von Hogwarts geschehen sein, erwog Hermione rasend. Abrupt sah sie zu Logan und obwohl er ihr versprochen hatte, nie ein Wort über das Jahr 1998 zu verlieren, verriet ihr seine Miene, dass sie Recht hatte.“

Zum Schutz ihrer weitere Mission MUSSTEN sie Informationen meiden, mochten sie noch so begehrt sein. Etwas, was die zukünftige Hermione Logan auch eingetrichtert hat, wie du dich vielleicht erinnerst. Sie wusste ja bereits, dass sie ohne ein Funken Wissen in die weitere Mission gegangen war.

Phate
Trotz das sie ganz offensiv im Beisein von Nicht-Magiern Zauber aussprechen und sich obendrein auch noch gerade eine weitere Parallelgesellschaft bildet, treten zu keinem Zeitpunkt weitere Magier auf den Plan.

Stimmt, aber unsere Magier werden von den anwesenden Mutanten „überdeckt“, denn keiner erkennt sie als Magier. Um Magie vom Ministerium verfolgen zu lassen, muss die Spur auf ihnen liegen, wie es bei nichtvolljährigen, muggelstämmigen Magiern der Fall ist (alle sind volljährig!) oder seltsame Vorkommnisse müssen mit Magie in Zusammenhang gebracht werden. Die hier herrschenden Vorkommnisse finden jedoch an Mutantenschauplätzen statt und das amerikanische Zaubereiministerium weiß sehr wohl von der Mutantenrevolte/-vorkommen, weshalb sie nicht auf unsere Freunde aufmerksam werden. Muggel und Mutanten wiederum halten sie ebenfalls für Mutanten, deshalb kommen auch keine Gerüchte über Magie auf, die das Ministerium wiederum verfolgen würde. Der einzige gefährlicher Moment ist Hermiones Offenbarung vor Stryker als Hexe, doch dieser kommt gar nicht dazu, die Information an die Regierung oder jemand anderen weiterzugeben.

Phate
Ich frage mich, ob du möglicher Weise einen logischen Fehler in deinem komplexen Zeitreisen-Konstrukt begangen hast. Ich nehme mal die Zeitreise aus dem original HP-Buch: Harry und Hermine greifen aktiv ins Geschehen ein, in dem sie ihre eigenen Ich's in Hagrid's Bude darauf aufmerksam machen, dass jemand kommt. Hätten Sie das nicht getan, wäre etwas anderes eingetreten. Wichtig hierbei: Sie sind parallel doppelt anwesend. Ich denke bis hier hin kannst du mir folgen, ist ja schließlich das gleiche wie in Troja. So jetzt das ganze abgebildet auf die Zukunft. Das Zeitreisende-Trio bewegt sich in Amerika, aber ihre Ichs aus der Zukunft sind nicht dort. Doch das Zukunfts-Trio muss ja theoretisch bereits wissen, dass sie vor zwei Jahren per Zeitreise dort hin gereist sind und aktiv dort etwas getan haben. Somit müsste meiner Meinung nach das Zukunfts-Trio zwingend auch dort sein um genau dieses zu wiederholen, denn es steht ja noch bevor! Sind sie nicht dort würde das bedeuten, dass sie ihre selbst geschaffene Zukunft zwei Jahre später verändern und somit ihre selbst geschaffene Zukunft ebenfalls verändern.

Es mag sein, dass sich irgendwo ein logischer Fehler befindet, den ich (bislang) nicht sehe, denn Zeitreisen sind furchtbar komplex, aber zumindest hier sehe ich keinen Fehler.
Lass es mich erklären: Gerade weil unser Zukunftstrio weiß, dass sie zu diesem Zeitpunkt in der USA bei den Mutanten weilen und ihrer Mission erfüllen und weil sie ja bereits wissen, dass ihn dies gelingt, wäre es Wahnsinn, da einzugreifen, weil DAS alles verändern würde.
In den Büchern weiß das „erste“ Trio noch gar nicht, was geschehen wird und braucht die Anstöße des späteren Trios, um die richtigen Schritte zu gehen, weil das spätere Trio begreift, dass es von vornherein eingegriffen hatte. Bei mir SIND sie aber bereits die Zeitreisenden, also die, die handeln, das spätere Trio weiß also um den Erfolg dieser Ertappe, weil sie es ja bereits erlebt haben.
Dass sie sich nicht treffen liegt einfach daran, dass sie wohlweislich nicht in den USA sind bzw. vielleicht sogar nicht mehr am Leben (wir wissen noch nicht wie es ausgeht, nicht? ;))

Phate
Über diese Logik-Geschichte bin ich zu der weiteren Idee gekommen. Ich fände es interessant, wenn die Zeitreisen-Ichs ihre Zukunfts-Ichs einbinden würden, um die Aufgabe zu lösen.

Oberes erklärt, wieso das nicht möglich war. Außerdem - ich wiederhole – wisst ihr nicht einmal, ob das Zukunfts-Trio überhaupt in der Verfassung ist, zu handeln. Vielleicht leben sie nicht mehr, vielleicht sind sie verhaftet bzw. in Gefangenschaft, vielleicht leben sie glücklich und voll dem Wissen, dass ihnen alles gelungen ist, vielleicht haben sie verloren und sind auf der Flucht … vielleicht wissen sie nicht einmal mehr etwas von ihren Zeitreisen … (natürlich werdet ihr die richtige Antwort hierfür am Ende erfahren).

Phate
Ich fand es schon in den Büchern seltsam, dass sich die Magiergesellschaft zwar den Muggeln gegenüber überlegen sieht, aber deren große Errungenschaften nicht wirklich für sich mit nutzen. Es wird lediglich Mr. Weasley und seine Affinität zum Muggelzeug erwähnt. Aber so Sachen wie Telefon, Fernseher oder Medizintechnik um nur ein paar zu nennen würden meiner Meinung nach auch in der magischen Gesellschaft sinnvoll eingesetzt werden können.

Ja, da gebe ich dir völlig recht, aber ich vermute, das ist eine der Dinge, mit denen Rowling die Überheblichkeit der Zauberergesellschaft darstellen wollte. Ihr Desinteresse an den Muggeln führt zu „weniger Wissen“, das sie von ihnen hätten schöpfen können. Hier und da gibt es einen Zauberer/eine Hexe, die sich mit den Entdeckungen und Errungenschaften der Muggel auseinandersetzt, aber sie alle werden von der restlichen Magiergesellschaft verspottet, noch ehe sie sich beweisen können. Hierbei erinnere ich nicht nur an Rons Vater, sondern auch z.B. an den Heiler, der ihn dereinst mit der Muggelmethode des Nähens von Wunden behandeln wollte und dafür sofort gelyncht wurde. Ich glaube, die Stürzung der reinblütigen Magier als oberste Kaste der Hierarchie nach dem Krieg wird später einiges bewirkt haben und Muggelgüter auch in die magische Welt integriert haben, aber das erleben wir in den Potter-Büchern eben nicht mehr.

Phate
Was mir hierbei etwas zu Kurz kommt ist, dass du zwar die ganzen technischen Raffinessen der Muggel bzw. X-Men ansprichst, aber unser Trio und ganz besonders Ron kaum bis wenig darauf eingehen lässt. Gerade Ron müsste doch in Anbetracht der technischen Möglichkeiten zumindest beeindruckt sein?

Ich glaube, Ron versteht nur die Hälfte der technischen Dinge, mit denen er konfrontiert wurde, und natürlich ist er auch in oben genannter Gesellschaft aufgewachsen. Er ist tolerant gegenüber Muggelgeborenen, ja, weil er so erzogen wurde, aber die Muggel selbst betrachtet er ja doch mit Skepsis bzw fühlt sich ihnen zumindest in Sachen Fähigkeiten überlegen. Ich erinnere an seine Comics von dem „Trotteligen Muggel“, die er so gerne las. Beeindruckt zeigt er sich aber doch, hier und da. Zunächst ist er wie immer skeptisch.
Bsp-Zitat:
Keiraleth
Die Pupillen des sommersprossigen Zauberers sprangen von einer blinkenden Lampe zur nächsten und fuhren über die metallene Hülle des Flugzeugs, als habe er noch nicht für sich entschieden, was er von der ganzen Sache halten sollte.

Meist habe ich seine Fragen bzw Verwunderung genutzt, um sein Unwissen oder seine Überraschung über technische Möglichkeiten zu verwenden. Ron ist aber stets der Überzeugung, dass Magier entsprechende Technik nicht benötigen, weil sie schließlich andere Wege besitzen.
Andererseits gebe ich dir recht, dass ich seine Anerkennung vielleicht stärker hätte hervorheben sollen. In dem Bemühen allen Charakteren gerecht zu werden, die Handlung voranzutreiben und auch keinen Fehler zu machen, ist das für mich untergegangen.

Phate
Etwas unglaubwürdig fand ich nur, dass Harry im Zuge der Okklumentik-Stunden nie so tief in Hermione's Erinnerungen vorgedrungen ist, dass eben jene Bilder hochkommen, die sie vor ihm gerne bewahren würde. Ich hätte es vermutlich genau dazu kommen lassen, dass Harry versehentlich genau das alles sieht und damit ein kritischer Punkt in der Freundschaft zwischen den beiden erreicht wird, in dem Harry die intimsten Erinnerungen seiner besten Freundin zu sehen bekommt, die sie ihm nicht offenbaren wollte.

Harry wollte nichts dergleichen sehen, gerade weil Hermione ihm vertraut und sie Freunde sind. Natürlich hat er keine Erfahrung mit Legilimentik besessen, aber gerade deshalb wäre es ihm auch gar nicht möglich, die Sachen, die eine Person am ehesten verbergen möchte, anzutasten. Das erfordert eine höhere Kunst, weshalb Voldemort ja auch so gefürchtet wird. Legilimentik ist nicht leichter als Okklumentik, es erfordert eine ähnliche Beherrschung und einen starken Willen. Wenn Harry unangenehme Sachen gesehen hat, dann versehentlich, weil er die Legilimentik noch nicht genug beherrscht – jedoch muss Hermione selbst dabei nachlässig gewesen sein, genau diese Erinnerung zu schützen bzw. sich in ihr verlieren (wie es zum Beispiel die Legolas-Bogenschießen-Erinnerung war). Anfangs beherrscht Hermione die Okklumentik nicht, weshalb er persönliche Gedanken und Erinnerung sieht, aber das bedeutet nicht, dass er ihre tiefsten Geheimnisse offen legen kann, denn dafür müsste er gezielt graben können – was er nicht beherrscht. Selbst Menschen, die keine Okklumentik beherrschen, tragen ihre Geheimnisse nicht auf der Zunge und somit sofort greifbar im Geist. Der Wille, es nicht zu zeigen, ist die erste Barriere des Schutzes.

Phate
Den Streit der beiden zum Ende hin fand ich extrem überfällig und um ehrlich zu sein hätte ich mir gewünscht, dass du ihn noch härter, schmerzhafter und tiefgreifender ausarbeitest.

Er war in der Tat überfällig. Nicht nur, weil sich viel Ärger zwischen unseren Freunden angestaut hat, den sie immer wieder hinabgeschluckt haben, sondern auch, weil Hermione einen gefährlichen Weg der Entwicklung ihrer Persönlichkeit eingeschlagen hat. Harrys Wut und seine ehrlichen Worte vermochten erst, sie darauf aufmerksam zu machen, wie riskant sie sich zu verhalten begonnen hat und wie wenig sie dabei als Team dachte. Ihre Alleingänge waren nötig, um sie furchtloser und kampffähiger zu machen, aber sie waren ebenso ein Symptom ihrer Verluste und ihrer veränderten Persönlichkeit. Hätte Harry nicht interagiert, hätte es sie wohl eines Tages getötet. Harry hat sie in dieser Szene wachgerüttelt, sie an ihre Effektivität als Trio und nicht als Einzelpersonen erinnert. Denn auch das ist eine der Quintessenzen von Incendio: Dass man gemeinsam stärker ist.
Hermiones Erkenntnis, das Ende ihrer Alleingänge, ist überdies von essentieller Bedeutung für die zukünftigen Teile. Hermione war zwar immer ein Mensch (auch schon in den Büchern), der Alleingänge vorzog, ehe sie sich den Jungs zuwandte, aber sie war dabei sehr vorsichtig, nie risikofreudig. Und letztlich hat sie sich immer ihnen zugewendet. Das hatte sich nun geändert und deshalb war Harrys Intervention sehr, sehr wichtig.

Phate
Irgendwann im Laufe deiner Saga wirst du so denke ich an den Punkt kommen, wo das Trio sich aktiv willentlich trennen wird. Ich halte es mit Blick auf die psychische Belastung für unausweichlich, dass genau dieses passieren wird und darüber dann alles zu zerbrechen droht, für das sie so viel investiert haben.

Ich nehme diese Überlegung zur Kenntnis, aber natürlich verrate ich dir an dieser Stelle nicht, ob es tatsächlich diesen Lauf nehmen wird. :)

Phate
Ich hoffe, deine gesamte Saga wird am Ende nicht so abschließen, dass die Psyche und Freundschaft der Drei zerstört ist. Das fände ich sehr bitter und würde mir nicht gefallen.

Auch dazu gibt es von mir selbstverständlich keine Antwort. Alles, was ich dazu sagen kann, ist: Lass dich überraschen.
Aber du weißt natürlich, dass ich dennoch gerne den Vermutungen und Befürchtungen meiner Leser lausche, also hör bloß nicht damit auf!

Phate
Was ich außerdem schade fand ist, dass du bzgl. der Beziehung von Harry zu Rogue am Ende nicht mehr viel geschrieben hast. Mich hätte interessiert, was Rogue nun eigentlich genau widerfahren ist. Was hat sie letztlich umgebracht und warum war Hermine so machtlos?

Was Rogue widerfahren ist, ist ein Rätsel, das für unsere Freunde nicht zu lösen ist. Das einzige, was sie wissen, ist, dass es ein Aufeinandertreffen mit einem anderen Mutanten gewesen sein muss, weil alles andere sichtbare Spuren auf ihr hinterlassen hätte. Warum Hermione ihr mit Magie nicht helfen konnte, habe ich bereits einem anderen Reviewer erklärt, deshalb kopiere ich mal einfach die umfassende Antwort, die ich damals gegeben habe:
Keiraleth
Marie/Rogue selbst war bereits körperlich zu schwach. Wenn es für den Körper auf den Tod zugeht, schaltet er nach und nach alle nicht lebenserhaltenden Systeme ab und irgendwann auch Stück für Stück diese, um "Energie zu sparen". Deshalb erschien es mir nur logisch, dass ihre mutantische Fähigkeit dem als einer der ersten zum Opfer fiel. Schon im ersten X-Men-Teil bzw. nach dem Kampf auf der Freiheitsstatue zeigt sich, dass ihre Fähigkeit in lebensbedrohlichen, körperlichen Zuständen nicht mehr präsent ist bzw. weit länger braucht. Hier war Marie noch weiter, dem Tode noch näher, weshalb Hermione nur ein Prickeln spürt. Überdies ist Hermione nicht Logan - ihre Energie anzuzapfen hätte Marie vielleicht mehr Minuten gebracht, aber ihre innerlichen Verwundungen nicht geheilt.
Womit wir bei Punkt zwei wären: Wieso konnte Hermione sie nicht heilen? Auch das mag Magie sein, aber dennoch von dem Ausführenden gesteuerte Magie. Hermione hat nicht gesehen, wie Rogue verletzt wurde, sie konnte keine Anhaltspunkte auf ihrem Körper entdecken, die ihr die Stelle der Verwundung gewiesen hätte, kurz: Sie wusste nicht im Gerinsten, was Rogue fehlt, außer dass es im Inneren des Körpers liegen musste. Bislang hat Hermione immer nur sichtbare Wunden geflickt. Und das ist genau der Punkt. Der Heilzauber wirkt, wenn sie weiß, worauf sie sich konzentiert, WAS sie heilen möchte. Er funktioniert nicht wahllos, weil Magie stets mit dem Geist der Hexe/des Zauberers in Verbindung steht. Auch bei einem Wingardium Leviosa muss sich der Magier auf den Gegenstand konzentrieren, bei einem Avada Kedavra auf den zu Tötenden, bei einem Incendio auf das zu Entzündende, etc ... Hermione kann keine Wunde heilen, die sie nicht sieht oder von der sie nicht weiß, wie sie gestaltet ist oder dass sie überhaupt existiert. Hier ist sie machtlos. Was in meinen Augen nur Sinn macht, wäre sie sonst doch allmächtig.

Es war auch die Problematik, die Harry besaß, als Hermione am Alkali-Lake zersplintert ist. Er musste sich Wunde für Wunde vorarbeiten und kannte nicht einmal alle Wunden. Selbst wenn er alle sichtbaren behandelt hätte und genug Zeit dafür gehabt hätte, hätte er sie nicht vollständig heilen können. Hermione wäre ohne Zweifel gestorben, wenn Rogue damals nicht Logans regenerativen Kräfte auf sie übertragen hätte.

Es ist wohl auch einer der Gründe, warum es so viele Heiltränke im Potter-Universum gibt, welche den Körper unterstützen/eigenständig heilen.


Es gibt Momente im Leben eines Menschen, in dem man einfach nicht alles erfährt. Rogue hat das Rätsel um ihren Tod mit ins Grab genommen und das macht es sicher zusätzlich schwer. Falls du dich fragst: Ich hatte nie vor zu erklären, wie sie gestorben ist. Es kam mir natürlich vor, dass es in einem Krieg, der von übermenschlichen Fähigkeiten geprägt ist, immer wieder unerklärliche Verletzungen bzw. Tode gibt.
Und natürlich ist das frustrierend für meine Leser, deshalb verstehe ich die Kritik auch. Aber Rogues Tod sollte auch frustrierend sein. Bitter. Sinnlos. So wie es sich für unsere Freunde anfühlt.
Natürlich ist es nicht sinnlos im eigentlichen Sinne. ;)

Phate
Ich habe lange hin und her überlegt. Wieso habe ich dieses Gefühl. Kennst du das bei Filmen, dass es auf einmal plötzlich zu Ende ist und man sich über den abrupten Schluss wundert? Ungefähr dieses Gefühl habe ich.

Natürlich habe ich mit einem Cliffhanger geendet, der eine gewisse Abruptheit abzielt, aber ich hatte natürlich nicht vor, das ganze Ende abrupt wirken zu lassen (also letztes Kapitel und Epilog). Wenn das der Fall ist, wie du es für dich empfindest, dann habe ich irgendwo Fehler gemacht, auf die ich in Zukunft achten sollte. Aber gehen wir auch hier Schritt für Schritt vor.

Phate
Da wäre zum Beispiel Rogue's Beerdigung. Zum einen fehlt mir etwas die Tiefe in dieser Szene. Die ganze Bestattung wird sehr schnell abgehandelt und auch die Worte, die Harry dort sagt, fehlen mir persönlich.

Hmm .. Ja, ich habe Rogues Beerdigung sehr vage gehalten. Das hatte zwei Gründe: Einerseits gab es in Incendio einige Beerdigungen bzw Tode, andererseits hatte ich das Gefühl, der Beerdigung mehr Wert beizumessen, indem ich eben nicht jedes Wort wiedergebe, sondern es mehr den Eindrücken für Hermione überlasse, wie ich es auch einst mit ihrer Hochzeit gehalten habe und wie Rowling es ebenso für Dumbledores Beerdigung gewählt hat. In meinen Augen steckt manchmal in der beschriebenen Atmosphäre mehr Wert als in den tatsächlichen Worten, aber das ist natürlich nur eine persönliche Auffassung und deshalb nehme ich mir deine Kritik zu Herzen.

Phate
Dann das Aufbrechen von Logan ist in meinen Augen eine zu kurze Handlung, dafür das die Beziehung so innig war. Der Abschied findet im Schlafzimmer statt. Folgt Sie ihm denn nicht aus der Tür, als dieser aufbricht?

Nein, natürlich folgt sie ihm nicht. Hermione weiß, dass das kein Zweck hat. Sie hat sich längst für die Trennung gewappnet und sie weiß, dass nichts daran vorbeiführt. Ihm hinterherzulaufen, würde bedeuten, dass sie es immer noch nicht akzeptiert hat. Aber als sie in sein Zimmer kommt, hat sie es akzeptiert, sie hat verstanden, dass das ihr Abschied ist und dass er stattfinden muss.
Logan bricht auf, weil das seine Art ist. Er lässt sich nicht verlassen und das weiß Hermione. Natürlich wünscht sie sich, dass er gewartet hätte, bis sie geht, aber das wäre nicht er gewesen.
Ich wollte die Szene bittersüß gestalten, ihre Zerrissenheit zwischen Widerwillen und Resignation widerspiegeln, den Sieg ihrer Pflicht über ihr Herz. Hermione würde ihm nicht nachlaufen. Nicht, wenn es aussichtslos ist; nicht, wenn sie weiß, dass sie sich eines Tages wieder sehen werden; nicht, wenn sie gerade die Kraft aufbringt, ihn gehen zu lassen.
Dass er geht und dass sie stehen bleibt und seinem Verlassen lauscht, ist das Sinnbild ihrer Überwindung. Sie besitzt gerade die Kraft, ihn ziehen zu lassen, aber nicht mehr. Sich umzudrehen, würde bedeuten, das Unvermeidliche hinauszuzögern. Er geht, weil sie es nicht kann, und das ist der essentielle Gedanke dahinter. Er tut, wozu ihr die Kraft fehlt.

Phate
Weiterhin fehlt mir die eigentliche Rückkehr nach Shell Cottage. In den bisherigen Teilen war die Art und Weise, wie sie die Zeit verlassen haben, stets thematisiert worden. Dieses Mal hingegen wird nur darauf hingewiesen, dass es klingelt und dann setzt der Epilog ein. Das ist deswegen so seltsam, denn gerade durch Ron hat die Rückkehr etwas sehr riskantes in sich.

Ich habe die Reise mit dem Zeitumkehrer nun so oft thematisiert, dass ich es fast leid geworden bin. Ich hätte dem ohnehin nichts Neues hinzufügen können. Dass Ron bewusstlos ist, bedeutet nur, dass sie ihn in ihre Mitte genommen haben, aber an dem Vorgang selbst hat sich dadurch nichts verändert. In meinen Augen war das Kapitel mit der letzten Szene und Hermiones Gedanken zur Einheit aller Zeiten rund in seinem Abschluss, rund als Abschluss von Incendio (das immerhin Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint). Dem nun die (bereits bekannte) Beschreibung der Reise mit einem Zeitumkehrer nachzusetzen, hätte das Kapitel mit inzwischen banalen Sätzen beendet und ihm überdies nichts Neues hinzugefügt. Es hätte die Wirkung der letzten Szene minimiert und ihr ihre Bedeutung gekostet. Ich hoffe, du verstehst meinen Gedankengang …

Phate
Außerdem finde ich die Erkenntnis, dass die eigentliche Aufgabe Logan's Abreise ist merkwürdig. Sie wirkt für mich wie aus der Luft gegriffen ohne jegliche tiefere Betrachtung. In den bisherigen Teilen war zum Ende hin eindeutig, was das Ziel ist. Dieses Mal wird festgestellt, was es gewesen sein müsste, nur ohne Sicherheit.

Nun, welche Sicherheit hätten sie auch, außer dass der Zeitumkehrer auf seine Abreise reagiert hat? Da das stets die Reaktion auf die Erfüllung der Aufgabe war, musste dies ihre Aufgabe gewesen sein. Logan’s Abreise mag nun aus der Luft gegriffen wirken (auch wenn das Trio längst für sich festgestellt hat, dass es stets eine der ersten Bekanntschaften einer Zeit ist, die die Aufgabe beinhaltet, was bereits ein Hinweis darauf gewesen wäre), aber eine Abreise ist keineswegs banal. Logans Abreise bringt ihn auf den weiteren Weg seines Lebens und ist damit von hoher Bedeutung für die Gestaltung der Zukunft. Eine fehlende Abreise oder ein anderer Weg hätte eine andere Zukunft für ihn und auch seine Umgebung bedeutet. Dadurch hat es nicht weniger Wert als Aragorns Krönung oder Wills Herz. Es mag weniger eindrucksvoll wirken, aber seine Abreise ist SEHR wichtig, insbesondere für die Saga – mehr folgt in einem weit späteren Teil der Saga.

Phate
Ferner wäre da noch das Gespräch zwischen Harry und Hermione in Shell Cottage. Es ist für mein Empfinden viel zu kurz und zu wenig inhaltlich. Sicherlich hat der Verlust von Rogue und Ron's Verletzung den Schmerz über den Streit im Grunde verschlungen, doch finde ich fehlt in diesem Gespräch, dass es den beiden jeweils Leid tut, was sie gesagt haben.

Sie haben sich zu diesem Zeitpunkt längst verziehen. Sich gegenseitig zu entschuldigen, hätte etwas thematisiert, das in diesem Augenblick von keinerlei Wert mehr war, weil Rogues Tod und Rons Verletzung darüber standen. Sie haben seit dem Streit miteinander auf Alcatraz gekämpft (Hermione hat dort auch bewiesen, dass sie sich Harrys Worte zu Herzen genommen hat), über Rons Genesung gewacht, in der Mutant High miteinander gesprochen, gemeinsam Rogue beerdigt und sind nach Shell Cottage zurück gekehrt. Ihnen ist klar, dass sie einander längst verziehen haben.
Der eigentliche Wert dieser Unterhaltung liegt in ihrer Emotionalität. Hermione konfrontiert Harry mit ihrer Enttäuschung und ihren Schmerz um Legolas, offenbart ihm ihr Innerstes, all das, was sie bis dahin verschwiegen hat, und dies führt dazu, dass auch Harry sich öffnet, dass er die Trauer zulässt und endlich nicht länger versucht stark zu sein. Es ist der immense, unumstößliche Wert ihre Freundschaft, der sich in dieser Szene verbirgt, das Verstehen ohne Worte, den Trost, den nur sie einander zu spenden vermögen.

Phate
Und zu guter Letzt wandert Hermione nach Plymouth. Die Idee und Erläuterung zu dem Ort nach ihrer Recherche fand ich ziemlich gut gemacht und hat mir echt gut gefallen. Das sie nun also dort hin wandert finde ich aber etwas sehr überraschend plötzlich.

Es ist das Resultat von ihrem kryptischen Gespräch mit Calypso, aber VOR ALLEM ein Abschied. Ihr Geist beschäftigt sich nach wie vor mit seinem Verbleib, auch jetzt noch, da sie seinen Aufenthaltsort kennt. Einen Blick auf ihn zu werfen, ist unabwendbar, um sich für ihre weitere Reise wappnen zu können. Ihn zu sehen, ist nötig, um ihre Gedanken zu klären und zumindest einen Teil ihrer Sorgen loszuwerden.
Sie erfüllt sich damit einen Herzenswunsch, der sie sonst zerrissen hätte, und obwohl sie das Risiko kennt, dass sie ihrer Schwäche nachgeben und sich ihm offenbaren könnte, wäre es unmöglich weiterzumachen, ohne das Rätsel um sein Ergehen zu lösen, jetzt, wo sie es KANN. Ich wiederhole: Hermione wandert nicht dahin, um Kontakt zu ihm aufzunehmen, wie sie sich selbst immer wieder erinnert (auch wenn wir nicht wissen, ob es nicht dennoch dazu kommt, weil wir mit einem Cliffhanger enden). Sie wandert dahin, um einen Schlussstrich zu ziehen und eine Entscheidung zu treffen: Ihn aufzugeben und dafür sein Leben zu retten.

Außerdem endet Incendio mit dieser Szene, weil es der erste Abschluss eines Bogens ist: Die Suche nach Legolas. Ihn wieder zu sehen, stellt eine endgültige Verbindung zum Beginn der Saga her.

Phate
Und was ist denn mit dem Zeitumkehrer? Hat sie diesen mitgenommen, oder liegt der bei den Jungs?

Den hat sie bei sich. Das ist auch kein Problem. Sie könnte ohne Probleme nach Shell Cottage disapparieren, sollte er sich melden.
Das hätte ich wohl kurz erwähnen sollen.

Phate
Es sind viele Kleinigkeiten am Schluss, die mich grübeln lassen und dieses Gefühl geben, dass für mich einiges ungeklärt bleibt. Möglicher Weise holst du das im nächsten Teil nach, aber für die Übergangszeit wirkt es auf mich doch rätselhaft.

Es stimmt, so viele (langbewährte) Fragen Incendio geklärt hat, so hat es auch neue geöffnet. Abgesehen von Verständnisfragen (die nun geklärt sein sollten und nicht beabsichtigt waren), gibt es Handlungsfragen, die den weiteren Handlungsbogen gestalten (Harry als Attentäter, Xavier und Logan im Kampf gegen Voldemort, Rons gesundheitlicher Zustand, Calypsos kryptische Worte, die Zeit als Beseitiger von Anomalien (hat Hermione hierbei recht oder nicht?), etc). Und zu guter letzt natürlich, was hat es mit den von mir angekündigten Zyklen auf sich?

Phate
Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil! Welchen Film oder was auch immer wirst du wohl als nächstes ausarbeiten? Und obgleich ich jetzt durchaus ganz dankbar bin, die vier Teile hinter mir zu haben und damit die Lesezeit wieder abnimmt, so freue ich mich schon darauf, mit dir über deine Geschichte zu philosophieren.

Und ich freue mich ebenso sehr darauf!

In der Hoffnung, dass ich dich in Zukunft weiterhin weitestgehend überzeugen kann, und mit einem großen Dank für dein langes, durchdachtes und mühevolles Review,
deine Keiraleth
29.04.2015 | 01:13 Uhr
Hey,
nachdem ich den ersten Zyklus in einem Rutsch gelesen habe, dachte ich, ich könnte mich auch mal melden.
Ganz ehrlich, ich muss sagen: Respekt!
Ich hätte es nicht durchgehalten, so viel zu schreiben und das auch noch so ausführlich.
Zu den einzelnen Geschichten:
Mir hat Arresto Momentum am besten gefallen! Die anderen natürlich auch ^^ *mit Schleim um sich werf*, aber das hatte so dieses "Mittelerdefeeling".
Ka, wie ich das jetzt beschreiben soll!
Du hast mich so richtig in den Bann der Geschichte gezogen!
Der Abschied von Hermione und Legolas! *schluchz* *im Berg von Taschentüchern vergraben*
Nein, so schlimm wars jetzt nich! XD
Zum Troja Teil: (beste Beschreibung)
Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber dih finde, du hast es gut gelöst, dass die drei sich in das Königshaus "einschleusen" wollen. Bei der Idee mit der Hochzeit musste ich ich etwas lachen. Auch wenns für Hermione natürlich bescheuert ist, find ich war es eine gute Idee!
Mit Achilles... ja es ist eine Sache für sich, ich bin kein Riesenfan von ihm, aber es musste natürlich etwas dramamäßiges passieten. Hermione hat ja sozusagen den Part von Briseis (?) eingenommen (huhu, Blitzmerker).
Bei Fluch der Karibik:
Mega Idee mit dem Buch! So gibt es auch noch einen Bezug zu Legolas. Ich kann mir schon vorstellen, dass Barbossa Hermione auf seine schräge (aber saucoole) Art gern hat.
Auch dass Calypso Hermione schon kennt und ein bisschen über sie gewacht hat. Well done!
Nochmal allgemein ein paar Sachen, Fragen, was auch immer:
Ist es Zufall, dass du so diese Verbindungen: Legolas → Paris→ Will
Aragorn→Hector (Ich hoffe, du weißt was ich meine )
dir gedacht hast?
Und sind die "Welten", die du dir aussuchst zufällig ausgewählt?
Jetzt noch zum Schlus...
Arghhhh! Da freu ich mich, dass Legolas und Hermione sich endlich wieder in die Arme schließen können, aber nein, da kommst du und setzt da einfach mal so den cliffhängigsten Cliffhänger aller Clivhänger! :(
Ich will wissen wie es weitergeht!
Wann denkst du, ist die "fünfte" Geschichte fertig? Reine Interesse, ich will dich nicht iwie unter Druck setzen, oder so.
Also, bin schon seeeehr geapannt!
LG Deine Toni ♥♥♥

Antwort von Keiraleth am 01.05.2015 | 14:24 Uhr
Hallo und willkommen!
An erster Stelle danke ich dir natürlich, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir ein Review dazulassen und in diesem auch noch Bezug auf die einzelnen Teile genommen hast. :D
Und noch mehr freut es mich, dass dir die Saga bislang gefallen hat.

Kiera Sparrow
Mir hat Arresto Momentum am besten gefallen!

Ist auch völlig in Ordnung. Man hat doch immer seinen Lieblingsteil in einer Reihe. Als Autor kann ich das selbst nicht so gut bewerten, weil in jedem Teil mein Herzblut steckt, aber ich sehe ja anhand meiner Leser, das jeder seinen Lieblingsteil gefunden hat. :)

Kiera Sparrow
Ich war am Anfang etwas skeptisch, aber dih finde, du hast es gut gelöst, dass die drei sich in das Königshaus "einschleusen" wollen.

Eine Menge Leser gingen skeptisch an den Troja-Teil heran, vielleicht weil es ein großer Unterschied zum Fantasyuniversum vom Herr der Ringe und Troja, der Film, auch nicht jedem so geläufig war. Schön, dass ich dich dennoch überzeugen konnte.

Kiera Sparrow
Bei der Idee mit der Hochzeit musste ich ich etwas lachen. Auch wenns für Hermione natürlich bescheuert ist, find ich war es eine gute Idee!

Der Gedanke dahinter war, dass Hermione als Nichte des trojanischen Königs im besten heiratsfähigen Alter selbstverständlich zur politischen Schachfigur wurde. Denn dies war nur eine logische Konsequenz. Mit Hochzeiten wurden Pakte geschmiedet, Frieden gesichert und Königreiche beeinflusst. Aber sie konnte sich zum Glück aus der ganzen Sache herauswinden.

Kiera Sparrow
Mit Achilles... ja es ist eine Sache für sich, ich bin kein Riesenfan von ihm, aber es musste natürlich etwas dramamäßiges passieten. Hermione hat ja sozusagen den Part von Briseis (?) eingenommen (huhu, Blitzmerker).

Mir war von vornherein klar, dass Achilles polarisiert. Er ist ein Mensch mit Fehlern und kantigen Charkterzügen, kein typischer Held und schon gar keine Persönlichkeit, die sich auf Anhieb mit unserem Trio verstehen würde. Buchstäbliche Welten trennen sie. Und ja, Hermione nimmt den Part von Briseis ein und korrigiert damit die veränderte Geschichte. Letzten Endes braucht sie ihn aber genauso sehr, wie die Geschichte sie. Ohne seine egozentrische Weltsicht, seine Art der Provokation, aber auch seinem Interesse und diese komplizierte Situation, in der sie sich im griechischen Lager befindet, wäre Hermione nicht aus ihrer Trauer um Legolas aufgewacht. Sie brauchte all diese Wut und Ärger und Leidenschaft, um wachgerüttelt zu werden. Achilles mag zunächst eine Flucht für sie sein (und hier beweist sich, wie wichtig es ist, dass er GANZ anders als Legolas ist), aber letzten Endes lernt sie den Menschen in ihm kennen. Und das bringt sie beide auf emotionaler Weise weiter. Er ist nicht ihre große Liebe, das könnte er nie, weil sie so verschiedene Weltsichten verfolgen, aber sie weiß, was sie ihm zu verdanken hat. Und diese Dankbarkeit, diese emotionale Abhängigkeit schweißt sie für den Moment zusammen. Daraus entwickelt sich letztlich ihre Zuneigung zueinander, die über körperliche Leidenschaft hinausgeht.

Kiera Sparrow
Ich kann mir schon vorstellen, dass Barbossa Hermione auf seine schräge (aber saucoole) Art gern hat.

Ohne Zweifel, ich hoffe, diese Botschaft ist auch bei allen angekommen. Barbossa ist wie jeder Pirat auf seinen Gewinn aus, Großteile des Schauspiels mit Hermione entspringen seiner anfänglichen Neugier an der Hexe und seinem Plan mit Calypso, doch er bewundert sie sicher für ihre Persönlichkeit. Es amüsierte ihn, sich als ihren Vater auszugeben, und obwohl er natürlich jederzeit vorgab, bereit zu sein, sie notfalls zu opfern, hat er ihr selbst noch nach Calypsos Befreiung das Leben gerettet. Und zu diesem Zeitpunkt gab es keinen höheren Grund dafür, der ihn irgendwie weitergebracht hätte. Das war eine rein persönliche Geste. ;)

Kiera Sparrow
Ist es Zufall, dass du so diese Verbindungen: Legolas → Paris→ Will
Aragorn→Hector (Ich hoffe, du weißt was ich meine )
dir gedacht hast?

Nun, Aragorn und Hector sind sehr ähnliche Charktere. Sie teilen sich dieselben noblen Züge, die sie zu geeigneten und fairen Herrschern machen und besitzen eine große Nächstenliebe. Hier musste ich zwangsläufig eine Ähnlichkeit in ihrer Persönlichkeit für Hermione herausstellen. Aragorn ist ihr überdies ein enger Freund und Mentor gewesen, den sie als Bruder empfunden hat. Hektor wiederum dachte, Hermione wäre Teil seiner Familie - er schützt sie, respektiert sie und ist ehrlich zu ihr. Dies verschafft ihr eine ähnliche Basis zu ihm wie dereinst zu Aragorn, auch wenn hier stets die Aussicht auf die Vernichtung Trojas dazwischen steht. Hektor ist also in gewisser Weise ein zweiter Aragorn, nur das sie gezwungen war, ihn zu verraten, anders als in Mittelerde, was eine gewisse Barriere zwischen ihnen aufzog.

Die Verbindung zwischen Legolas und Paris ... nun da hatte ich nur eine sehr geringe im Plan, die sich einzig und allein auf das Bogenschießen bezieht. Legolas bringt Hermione das Bogenschießen bei und diese bringt es wiederum Paris in Troja bei, der erst von ihr lernt, es wirklich zu beherrschen. Hätte er dies nicht getan, hätte er Achilles letzten Endes nicht töten können. Ohne Legolas wäre also Voldemorts Fluch wirksam geblieben. Seine Auswirkungen auf Hermione retten den Ausgang der trojanischen Geschichte. Ohne Legolas wäre Achilles nicht/anders gestorben, ganz wie der Anullierungsfluch es vorgesehen hatte.

Zwischen Will und Legolas besteht wiederum eine Verbindung in ihrer Liebesgeschichte. Will und Elizabeth teilen sich bei genauer Betrachtung dieselben Problematiken, die Hermione und Legolas belasten. Beide werden durch höhere Mächte voneinander getrennt, beide teilen sich charakterliche Ähnlichkeiten mit ihrem Konterpart aus anderer Zeit und beide versuchen verzweifelt, den anderen wieder zu finden und mit ihm glücklich zu werden. Hermione als auch Elizabeth werden durch die Umstände ihrer Reise neu geformt, müssen sich dem Gegebenheiten anpassen und begehen Taten, die sie für einen höheren Zweck gezwungen sind zu tun, ohne dass es ihrem Wesen wahrhaft entspricht (Elizabeth opfert Jack Sparrow, Hermione opfert Achilles). Elizabeth wird von der gebildeten und vorbildlichen Gouverneurstochter durch viele widrige Umstände letzten Endes zur Piratenkönigin. Hermione von der jahrgangsbesten Hexe zur vordersten Rebellin gegen Voldemorts Fluch, die von Rolle zur Rolle schlüpft. Und Will als auch Legolas ziehen das Los der langen Trennung, ihr Schicksal wird von einem Propheten vorhergesehen (Calypso in Wills Fall und Galadriel in Legolas' Fall), und beide wählen das Lebens in einer anderen Gesellschaft (Will wird Pirat, obwohl er sich bemüht hatte ein angesehenes Leben zu führen/ Legolas bleibt im Land der Menschen, obwohl alle Elben Mittelerde verlassen). Und natürlich das offensichtlichste: Will als auch Legolas sind der unsterbliche Part der jeweiligen Beziehung. Es gibt eine Menge Parallelen zwischen diesen beiden Liebesgeschichten, aber natürlich gibt es auch ein paar Unterschiede.

Kiera Sparrow
Und sind die "Welten", die du dir aussuchst zufällig ausgewählt?

Nun, jede von ihnen erfüllt die Kriterien, nach denen ich für die Saga gesucht habe. Ursprünglich habe ich eine SEHR lange Liste potentieller Filme/Welten angelegt, die ich dann so lange heruntergekürzt und aussortiert habe, bis sie den Anforderungen meiner geplanten Zyklen entsprachen. Darunter war alles, was man sich wohl unter historischen, Fantasy- oder Science-Fiction-Filmen vorstellen konnte. Dass der Herr der Ringe dabei sein würde, stand von Anfang an fest, weil mit ihm die Idee für die Saga überhaupt erst entstand. Alle weiteren Filme erfüllen Aspekte, die ich für die Saga benötige, damit die ganze Reihe letzten Endes rund erscheint und damit wir Antworten mit jedem Teil finden, die unsere Freunde charakterlich weiterbringen. Außerdem müssen sie mit meinen jeweiligen Welten vereinbar sein und genug Raum für unser Trio bieten.
Also nein, Zufall ist das alles keineswegs. Die Reihenfolge und die Wahl der Welten steht fest, spätestens seit dem dritten Teil, nach dem ich mich endgültig festgelegt hatte. Es gab so ein paar Wackelkandidaten zwischen denen ich mich noch entscheiden musste, die im späteren Verlauf der Saga auftreten, aber auch die wurden da endgültig von mir festgelegt, weil es einen Handlungsbogen gibt, der alle Teile miteinander verbindet und der voraussetzt, dass mein Plan steht.

Kiera Sparrow
Wann denkst du, ist die "fünfte" Geschichte fertig?

Nun bislang habe ich immer etwa ein Jahr gebraucht. Das kann man auch daran erkennen, dass alle Teile irgendwann im November/Dezember gestartet sind. Dieses Mal könnte es aber etwas länger dauern, weil der fünfte Teil der absolut längste der Saga wird. Updates zum Stand findest du neben meinem Profil auch immer auf meiner Tumblr-Seite (keiraleth.tumblr.com). Da poste ich ab und an Informationen und dort gibt es auch die Hinweise, wohin es das nächste Mal geht. Bislang ist ein Hinweis gepostet, den nächsten gibt's wenn ich die 20% erreicht habe.

So, dann nochmal ein großes Danke für deine Rückmeldung,
deine Keiraleth
12.04.2015 | 19:16 Uhr
Aloha.

Oh Gott, ich kann es nicht fassen, das letzte Review zu Incendio :o
Einerseits freue ich mich natürlich schon wahnsinnig darauf, dass es unser Trio in eine neue Welt verschlägt, trotz allem, was sie geben mussten, und was sie verloren haben. Aber andererseits – oh nein, jetzt muss ich so lange warten :D
Eigentlich ist das schon ein bisschen wehleidig von mir, weil ich bisher total gut ums Warten herumgekommen bin. Die ersten drei Teile habe ich ja, wie du weißt, gelesen, als du Incedio gerade beendet hast. Und so musste ich auf Incendio nicht länger als einen Monat oder so warten. Aber jetzt? Ich hoffe, du hältst uns weiterhin mit deinem Blog auf dem Laufenden :) Viel Spaß beim Schreiben übrigens ^^

Sooo…. Dann komme ich mal zu den zwei letzten (!!!) Kapiteln.
Also, Kapitel 42 war wirklich ein sehr gefühlvolles, und das war auch gut so. Unser Trio – okay, im Moment gruseligerweise eher ein Duo – hatte viel zu verarbeiten; nach dem letzten Kampf, den Verlusten…
Natürlich mache ich mir mega Sorgen um Ron. Wie sich das Heilmittel, das er abbekommen hat, weiter auswirken kann… hua. Ron als Squib, oder mit diesen Magieeruptionen, oder als dauerhafter Komapatient… oh Gott. Vor allem, angenommen, sein Zustand verbessert sich nicht, und Harry und Hermine lassen ihn quasi in England (aus nachvollziehbaren grünen) und gehen alleine zu ihrem nächsten Auftrag, wer passt dann auf Ron auf? Sie können ja keine Einzelperson fragen, denn wenn der Lauf der Dinge sich verändert, ist besagte Person auch verändert – ob nun vom Charakter, oder vom Wissen; vielleicht ist sie auch ganz verschwunden? Abgesehen davon, sollten sie Ron „dalassen“, wird die Zeit auch ihn verändern. Und ich weiß nicht, ob wir uns das leisten können.
Fast genauso viele Sorgen mache ich mir um Harry. Dieses „Stärke-zeigen“ gehört sozusagen zu seinem Charakter, und irgendwie kann ich das auch verstehen. Aber ich habe das Gefühl, dass es ihn zerstören wird, wenn er alles – vor allem die Trauer um Marie – in sich hineinfrisst :( Ich hoffe, Hermine dringt bald vielleicht mal ein wenig zu ihm durch und kann ihm da irgendwie helfen…
Logan, wow. Der überrascht mich doch noch. Wie heiß es so schön, Angriff ist die beste Verteidigung? Und Logan zieht lieber vor Hermine los? Das passt irgendwie zu ihm, auch wenn fast jeder andere die verbleibende Zeit mit Hermine genutzt hätte.

Ich kann Hermine so verstehen. Das, was sie und ihre Freunde durchleiden mussten und müssen, ist unmenschlich. Dass sie ihren Auftrag aufgeben möchte, ist nur allzu verständlich, auch wenn ich innerlich natürlich gehofft habe – und natürlich auch gewusst habe, dass sie weitermachen wird…
Diese Anomalie in der Zeit, was die Beziehungen der eingebundenen Personen mit angeht. Am Anfang habe ich es irgendwie nicht wirklich ernst genommen, dachte, die Theorie wäre irgendwie mehr aus Hermines Ängsten heraus entstanden. Aber dann ist mir die Idee gekommen, dass nicht „nur“ die Zeit verursachen könnte, sondern dass es auch einfach von den Konstrukteuren so gemeint war. Klar, das ist unvorstellbar grausam. Aber dass niemand bleibt, an dem man sich binden kann – das dient dem Auftrag. Und die Konstrukteure (auch, wenn sie vermutlich oder höchstwahrscheinlich ihre Konstruktion nicht wirklich verstanden haben) wussten ja, dass die Rückgängigmachung des Fluches oberste Priorität hat, für ihre eigene Welt. Verstehst du, was ich meine? Dass nicht wirklich die Zeit ihre Finger im Spiel hat (sonst wäre Rogue ja auch nicht gestorben – obwohl, das hätte auch „Zufall“ sein können) sondern der Zeitumkehrer auf irgendeiner Art so die Geschehnisse dreht, dass keine der Beziehungen der Zeitreisenden eine Zukunft hat, um des Auftrags Willen.

Wieder einmal hast du übrigens ein paar epische Sätze in das Kapitel hineingebaut :) Und die Erinnerungen an Legolas, die Metaphern und Erinnerungen mit dem Sternenhimmel, das war.. schön, und traurig…
Oh. Mein Gott. Ich wusste es ja eigentlich, aber jetzt ist es so weit – der Zeitumkehrer meldet sich. O.O


Der Epilog. Oh nein o.o
Ron ist wieder aufgewacht :) Immerhin etwas. Aber das ist der erste Teil, in dem du das Weggehen und Ankommen in Shell Cottage nicht explizit beschreibst, oder?
(Shell Cottage – erst jetzt fällt mir die kleine Parallelität zu Calypso und ihren Muscheln auf ^^ )
Gut, dass Harry sich geöffnet hat. Er tut mir zwar so nur noch mehr leid, weil er seine Trauer ja zeigt… aber das war wirklich wichtig. Der erste Schritt - in gewisser Weise – zur „Besserung“. Und ich bin froh, dass er ihn macht. In dieser Szene wird man sich noch mal so richtig der Bedeutung von Hermines und Harrys Freundschaft bewusst :)
Calypso. (Du hast sie übrigens mal wieder alles in allem total fabelhaft getroffen ^^ ). Die hätte ich mal jetzt eher weniger erwartet – auch wenn ihr Erscheinen ja keineswegs unnachvollziehbar ist, vor allem, da sie ja die Liebesgeschichte zwischen Hermine und Legolas verfolgt. Stimmt, wir wissen es bei einigen, aber nicht bei Will und Elizabeth, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Dass sie irgendwo ein wenig Glück gefunden haben freut mich natürlich.

Wow. Hermine als Nachfahrin von Will und Elizabeth… das schließt irgendwie den Kreis und ist… keine Ahnung, ich wäre stolz, solche Vorfahren zu haben :) Auch wenn es irgendwie schräg ist, dass Hermine sie so kannte. Ob Will weiß, dass es Hermine ist, die bald auf sein Herz aufpassen wird?
Aber die Vorstellung von Hermines total muggeligen Eltern wie sie eine Truhe mit einem Herz in ihrem Haus verwahren, oh-oh :D
Na ja, die Sache mit der Verwandtschaft würde erklären, weshalb sie in der Karibik waren – um dafür zu Sorgen, dass Hermine geboren wird. Trotzdem, du – und Hermine – hast natürlich Recht mit der Frage, wieso sie dann in der Gegenwart nach Protego nicht existiert hat… obwohl, die Zeit ist vermutlich komplizierter als wir erahnen. Aber diese Lösung zu dieser Frage, die du sicher in den nächsten Teilen irgendwann bereitstellen wirst, wird sicher eine gute sein. Und… hoppla, schon wieder stelle ich mir die Frage, WIE weit du eigentlich vorplanst :D
Plymouth. Plymouth. Oh Gott. Legolas o.o
Wow. Kann ich noch mehr sagen, soll ich noch mehr sagen?
Es ist wunderschön und natürlich auch ein wenig cliffhangerig, wie du diesen Teil abschließt. Toll *-*
Das hinterlässt gerade eine voll tolle Stimmung :)

Huh, mir wurde der Epilog gewidmet :D Jetzt bin ich stolz ^^
So, und jetzt gehe ich zu dem generellen Lob über. Ich habe zwar immer das Gefühl, ich wiederhole mich, aber ich weiß durchaus, dass Motivation ein sehr hohes Gut ist :) Und außerdem hat sie kaum einer so sehr verdient wie du :) Fühl dich gedrückt ^^

Dein Schreibstil ist so toll und lässt so viele Bilder entstehen, und du kannst jegliche Gefühle und jede Stimmung erzeugen, und zwar bis zur Perfektion. Ehrlich, dafür hast du meine volle Bewunderung. Ich meine, manche Leute haben das Talent zum Schreiben, andere haben das Talent, den Plot und gewissermaßen die Schicksalsfäden so zu verbinden, dass es eine gute Geschichte ergibt. Es gibt nicht viele Leute, aber du bist auf jeden Fall eine von denen, die beide Eigenschaften hat. Und das ist wirklich wahnsinnig toll, und deine Werke bereiten eine Freude, wenn man sie liest.
Du hältst die Balance in nahezu allem – es ist nicht zu viel Liebesgeschichte, nicht zu wenig spannen, nicht zu wenig Freundschaft. Auch vom Schreibstil her behältst du genau im Auge, was wichtig ist, gehst aber trotzdem auf Einzelheiten und Details wahnsinnig liebevoll ein.
Manche philosophischen Sätze und Bemerkungen sind einfach der Hammer, machen diese Geschichte noch realer und die meisten sind übertragbar auf das Leben.
Auch die Charaktere beschreibst du sehr in-canon, und bringst trotzdem noch einen wunderbaren eigenen Anstrich mithinein. Großes Lob!
Ich könnte noch viel mehr sagen, und ich bin mir gerade ganz sicher, dass ich etwas total Wichtiges vergessen habe, aber na ja – es ist mir gerade entfallen. Sollte es so wichtig sein, edite ich es entweder noch hier oder schreibe dir dann eine Mail. Was ich auf jeden Fall sagen kann: Du bist ein total talentiertes Wesen ^^

Ach ja, es sind ja im übrigen zwei Leute hinter dem Nickname Anni Cole. Ich (Ann) und Alice. Ich konnte die liebe Alice von deinen Geschichten überzeugen, und mittlerweile ist sie auch ziemlich begeistert mit dabei. Sie dürfte jetzt bald durch Arresto Momentum durch sein, also wunder dich nicht, wenn du unter Anni Cole in einer völlig anderen Schreibart ein Review zu AM geschrieben bekommst ^^
Ich habe gerade auf dein Profil geschaut – 9 Kapitel des neuen Teils sind bereits geschrieben, deiner Angabe nach sind das ca. 13%. Okay, überschlagen wir mal kurz – heißt das, es gibt etwa… 68 Kapitel? Habe ich mich da verrechnet oder gibt es wirklich so viele? Das wäre echt toll *-* Aber wie du gesagt hast – der Fünfte entwickelt sich eher mammuthaft – vielleicht habe ich ja doch auch gaaaaaanz viele Kapitel zu hoffen :D
Ich freue mich schon auf den ersten Hinweis, dieses Mal kann ich von Anfang an miträtseln :D
Schreib mir, wenn der neue Teil online geht :)

Ganz liebe Grüße und noch ganz viel Spaß beim Schreiben,
Ann

Antwort von Keiraleth am 15.04.2015 | 18:50 Uhr
Ein letztes Aloha bei Incendio,

Zunächst einmal bedanke ich mich natürlich ganz, ganz herzlich, dass du ein so langes Review geschrieben hast (als auch für alle vorangegangenen langen Reviews!).

Anni Cole
Die ersten drei Teile habe ich ja, wie du weißt, gelesen, als du Incedio gerade beendet hast. Und so musste ich auf Incendio nicht länger als einen Monat oder so warten. Aber jetzt? Ich hoffe, du hältst uns weiterhin mit deinem Blog auf dem Laufenden :) Viel Spaß beim Schreiben übrigens ^^

Klar, auf meinem Blog wird es immer mal wieder Updates zum Stand der Dinge geben, zusammen mit dem Hinweisen (wovon der erste wohl noch diese Woche gepostet wird) und natürlich könnt ihr auch Fragen stellen, falls euch im Laufe der Wartezeit noch welche kommen. Um das Warten kommt ihr aber leider nicht herum. Ich bin gerade ziemlich ausgelastet, schreibe zwar so viel es geht, aber wir wissen ja auch von den letzten Malen, dass es schon ein paar Monate braucht. Spaß macht es aber und solange das der Fall ist, sollte die Saga auch weitergehen - und ich bin ohnehin Perfektionist. Es unbeendet zu lassen, würde mir keine Ruhe geben. :)

Anni Cole
or allem, angenommen, sein Zustand verbessert sich nicht, und Harry und Hermine lassen ihn quasi in England (aus nachvollziehbaren grünen) und gehen alleine zu ihrem nächsten Auftrag, wer passt dann auf Ron auf? Sie können ja keine Einzelperson fragen, denn wenn der Lauf der Dinge sich verändert, ist besagte Person auch verändert – ob nun vom Charakter, oder vom Wissen; vielleicht ist sie auch ganz verschwunden?

Stimmt, es wäre wesentlich schwieriger, wenn unser Trio nur noch ein Duo wäre. Für Ron wäre es aber vermutlich eine nur sehr kurze Zeit, in der sie fort wären. Ihre Aufenthalte in Shell Cottage schließen nah aneinander an - es würde sich für ihn also nur um ein bis zwei Tage handeln, während Harry und Hermione vielleicht Jahre unterwegs wären. Als Aufsichtsperson sollte außerdem ein Hauself reichen - klar, Hermione ist gegen Hauselfen, aber sie könnten ihn ja entlohnen. Und natürlich fehlt der Hauself dann an anderer Stelle, aber ich bin sicher, es gibt ausreichend Hauselfen in der magischen Gesellschaft, sodass dies nicht allzu viel beeinflussen sollte.

Anni Cole
Abgesehen davon, sollten sie Ron „dalassen“, wird die Zeit auch ihn verändern.

Meinst du Voldemorts Fluch, der seine Erinnerungen löscht und neue einrichtet? Um dem zu entgehen, hat der Zeitumkehrer ja einen Aufenthalt in der "Zukunft" gewählt, also Wochen bzw Monate nach der Schlacht um Hogwarts, in der der Fluch ausgesprochen wurde. Alle Individuen, die zu dem Zeitpunkt auf der Erde waren, wurden davon beeinflusst. Hermione, Harry und Ron sind dem aber entgangen, indem sie eben nie wieder in die exakte Gegenwart zurückgekehrt sind, sondern nach Shell Cottage, einige Wochen danach. Das sollte also kein Problem sein.
Shell Cottage ist sozusagen ihr sicherer Hafen, weil perfekt gelegen (zeitlich, örtlich, etc.). So muss man nämlich auch bedenken, dass Shell Cottage offensichtlich in jeder erdenklichen Variante der Geschichte zu diesem Zeitpunkt leer steht - womit es wohl ein einzigartiger Fall wäre, ein Kontinuum in allen Varianten. Ein wahrhaft magischer Ort.

Anni Cole
Logan, wow. Der überrascht mich doch noch. Wie heiß es so schön, Angriff ist die beste Verteidigung? Und Logan zieht lieber vor Hermine los?

Du siehst die Parallele darin? :) Ja, es war vorherzusehen, dass er lieber selbst geht, als von ihr "verlassen" zu werden. Außerdem ist es eine Lektion, die Hermione von nun an immer mit sich tragen wird. Handeln, ehe man zu handeln gezwungen ist; sich mit etwas auseinandersetzen, ehe es einen ahnungslos überfährt - eine sehr wichtige Einstellung für einen professionellen Zeitenretter, dezimiert es doch die Momente, in denen man handlungsunfähig wird. Außerdem lässt sich diese Weisheit auf so viele Dinge beziehen, die das Leben unserer Freunde noch ausmachen wird. Logan hat ihr viel beigebracht, nicht nur das gesteigerte Vertrauen in ihre Kampfkünste. Weiter zu machen, die Mission fortzuführen, auch das ist ein Resultat aus seinem Rat, "Angriff ist die beste Verteidigung".

Anni Cole
Diese Anomalie in der Zeit, was die Beziehungen der eingebundenen Personen mit angeht. Am Anfang habe ich es irgendwie nicht wirklich ernst genommen, dachte, die Theorie wäre irgendwie mehr aus Hermines Ängsten heraus entstanden. Aber dann ist mir die Idee gekommen, dass nicht „nur“ die Zeit verursachen könnte, sondern dass es auch einfach von den Konstrukteuren so gemeint war. Klar, das ist unvorstellbar grausam. Aber dass niemand bleibt, an dem man sich binden kann – das dient dem Auftrag.

Interessante Theorie. Ich sage dazu nichts, außer das du sehr gute Gedankengänge besitzt.
Dass du es zunächst als Konsequenzen von Hermiones Ängsten wahrgenommen hast, war auch gewissermaßen so gedacht und veranlasst mich mal das gesamte Konzept dahinter aufzulegen, das ich für Incendio hatte. Ihr solltet zunächst glauben, dass es ihre Psyche ist, die ihr diese Gefahr einflüstert, um sich selbst zu schützen. Was wohl auch durchaus möglich gewesen wäre, bedenkt man ihr Trauma und ihr Leben - welches ich in diesem Teil nicht ohne Grund so häufig angeführt habe. Aber das ist eben der Punkt, den sie selbst kaum noch wahrnimmt, Hermiones Geist funktioniert wie eine mathematische Aufgabe, sie zieht Schlüße aus Fakten und natürlich spielen da auch Emotionen hinein (nennen wir es mal Variablen, die die Reaktion verschärfen), aber wo keine Fakten sind, da erkennt sie auch keinen irgendwie gearteten Zusammenhang. Hier hatte sie Fakten - sie hat die Toten oder Todesgefährdeten gegen die damals nahestehenden Menschen aufgewogen und erkannt, dass da ein Zusammenhang besteht. Ob sie ihn bislang richtig verstanden hat, ist eine andere Frage, aber zumindest existiert hier eine "Gefahr". Natürlich hat ihre Angst das Gewicht der Gefahr erhöht und sie intensiver wahrnehmen lassen, aber der Punkt ist, dass sie nicht völlig unrecht hatte.
Und das hat auch Harry erkannt, wenn auch auf recht unschöne Weise. Ich glaube, dass er ebenso zunächst davon ausging, dass Hermiones Theorie mehr den psychischen Erlebnissen entspringt, er hat ihr Martyrium schließlich verfolgt - hätte er GEWUSST, dass Hand und Fuß dahinter stehen, hätte er Rogue wohl nie in solche Gefahr gebracht, indem er eine Beziehung mit ihr führte. Das sollte auch sein Ausspruch am Ende von Incendio beweisen: „Deine Theorie … Scheint, als hattest du recht, Hermione. Eigentlich keine Überraschung.“
Er klingt hier nicht nur wegen der Trauer bitter, sondern weil Hermione eigentlich die meiste Zeit in Theorien recht hat und er diese Erfahrung ausgerechnet hier nicht ernst genommen hat. Er wirft sich selbst vor, ihre Theorie auf die leichte Schulter genommen zu haben. Ein wenig, gibt er sich Schuld an Rogues Tod. Aber es war so viel schöner zu glauben, dass Hermiones Ängste dahinterstehen, als dass sie recht haben könnte. Denn so hat er die Zeit mit Rogue genießen können. Du siehst also, eigentlich hat Harrys Psyche ihm ein Schnippchen geschlagen, während wir alle dachten, dass es Hermiones Psyche ist, die ihr ein Schnippchen schlägt.
Ich hoffe, du konntest mir folgen.

Anni Cole
Aber das ist der erste Teil, in dem du das Weggehen und Ankommen in Shell Cottage nicht explizit beschreibst, oder?

Ja, ich hielt es an dieser Stelle nicht mehr so sehr von Bedeutung. Wir kennen das Prozedere und genauso ist es für unsere Freunde auch langsam zur Gewohnheit geworden. Außerdem haben sie auf den Moment gewartet, waren also durchaus vorbereitet.

Anni Cole
Gut, dass Harry sich geöffnet hat. Er tut mir zwar so nur noch mehr leid, weil er seine Trauer ja zeigt… aber das war wirklich wichtig. Der erste Schritt - in gewisser Weise – zur „Besserung“. Und ich bin froh, dass er ihn macht. In dieser Szene wird man sich noch mal so richtig der Bedeutung von Hermines und Harrys Freundschaft bewusst :)

Schön. :) Mir war wichtig, dass es nach ihrem Streit auch wieder diesen Moment der tiefen Nähe gibt, den Augenblick, in dem klar wird, wie wichtig sie für das Wohlergehen des jeweils anderen sind. Harry hat Hermione mit dem Streit in die richtige Richtung gestoßen und hier im Epilog hat nun Hermione Harry mit diesem ruhigen, besonnenen Trost in die richtige Richtung gestoßen. Die beiden sind so enge Freunde, dass sie keine Floskeln brauchen - sie verstehen sich durch Taten und Ehrlichkeit.

Anni Cole
Wow. Hermine als Nachfahrin von Will und Elizabeth… das schließt irgendwie den Kreis und ist… keine Ahnung, ich wäre stolz, solche Vorfahren zu haben :) Auch wenn es irgendwie schräg ist, dass Hermine sie so kannte. Ob Will weiß, dass es Hermine ist, die bald auf sein Herz aufpassen wird?

Nun, wir können Calypsos Worten entnehmen, dass Will ein Auge auf Hermione hat. Inzwischen weiß er ja, dass sie seine Nachfahrin ist und das mit dem Herz sollte man wohl nicht allzu wörtlich nehmen. Ich war der Meinung, dass die Aufgabe, über sein Herz zu wachen, immer mehr eine emotionale war. Solange seine Lieben Will also "im Herzen tragen" und sein Herz sie, ist sein Herz sicher und sein Versteck nicht auffindbar. Warum sonst sollte die Liebe hierfür von solch hoher Bedeutung sein?
Natürlich ist das jetzt nur meine Deutung der Fluch-der-Karibik-Erzählung.

Anni Cole
Aber die Vorstellung von Hermines total muggeligen Eltern wie sie eine Truhe mit einem Herz in ihrem Haus verwahren, oh-oh :D

Nein, wie gesagt, das Herz ist dort, wo Elizabeth es verwahrt hat. Und der Schutz existiert durch ihre Liebe, die seiner Kinder, seiner Nachfahren ... womit wir bei Hermione ankommen - seinem bislang letzten Schutzwall sozusagen. Andernfalls hätte sie ja auch schon VOR dem Annullierungsfluch von einer Truhe mit einem Herz gewusst. Und ihre Eltern wären dann wohl nicht so muggelig gewesen.
Aber die Vorstellung hat auf jeden Fall etwas ungemein Amüsantes.

Anni Cole
Na ja, die Sache mit der Verwandtschaft würde erklären, weshalb sie in der Karibik waren – um dafür zu Sorgen, dass Hermine geboren wird. Trotzdem, du – und Hermine – hast natürlich Recht mit der Frage, wieso sie dann in der Gegenwart nach Protego nicht existiert hat… obwohl, die Zeit ist vermutlich komplizierter als wir erahnen.

Die Antwort gibt es gewissermaßen im Epilog: Hermione stammt von Will und Elizabeth ab - sie sind also ihre Ur-ur-ur-??-Großeltern. Aber das sagt es ja schon irgendwie. Es gibt immer mehrere Ur-ur-ur-??-Großeltern, mehrere Familienzweige. In Protego hat sie also Will gerettet und damit auch sich selbst, aber nicht völlig, denn ein anderer Familienzweig lag noch unter Voldemorts Fluch - und diesen hat sie auch noch geradebügeln müssen. Incendio liegt zwar in der Zukunft, aber die Auswirkungen dieses Teils wirken noch weiter in die Zukunft und wir sind hier in einer Welt, in der Zeitreisen existieren und Flüche, die Auswirkungen auf die Vergangenheit haben, also gibt es eine Rückkopplung in die Vergangenheit, die dann wieder Auswirkungen auf Hermiones Leben hatte.
Und ja, diese Verwandtschaft schließt den Kreis. Ich habe das auch in einem Review von NemesisTyche erwähnt: Die Verwandtschaft und die Erkenntnis darüber, dass es ihr eigenes Leben "gerettet" hat, hier am Ende von Incendio, ist sehr wichtig für das Ende des ersten Zyklus, denn es ist eine Botschaft, die mit Voldemorts Fluch zusammenhängt. Mit ihrer Aufgabe, ihrer Korrektur.

Anni Cole
Und… hoppla, schon wieder stelle ich mir die Frage, WIE weit du eigentlich vorplanst :D

Wie gesagt, das Finale steht ... zumindest im Konzept. Hier und da wird sicher noch etwas geändert, aber die großen Zusammenhänge sind durchgeplant.

Anni Cole
Ich habe zwar immer das Gefühl, ich wiederhole mich, aber ich weiß durchaus, dass Motivation ein sehr hohes Gut ist :) Und außerdem hat sie kaum einer so sehr verdient wie du :)

Meine Gute, wenn du dich wiederholst ist das genau genommen sehr positiv für mich, denn es bedeutet, dass meine Leistung nicht eingesunken ist. Außerdem ist es wirklich Motivation ohnegleichen und du gehst immer sehr genau auf einzelne Passagen ein, was ich liebe, weil ich dann deine Gedanken noch besser nachvollziehen kann.

Der ganze letzte Teil deines Reviews hat mich erröten lassen. Ich kann mich an Lob einfach nicht gewöhnen, vielleicht auch, weil ich da sehr skeptisch bin. Aber natürlich macht es mich auch ein wenig stolz. Ich danke dir dafür und bemühe mich, noch besser zu werden.

Anni Cole
Ach ja, es sind ja im übrigen zwei Leute hinter dem Nickname Anni Cole. Ich (Ann) und Alice. Ich konnte die liebe Alice von deinen Geschichten überzeugen, und mittlerweile ist sie auch ziemlich begeistert mit dabei.

Oh, das wusste ich gar nicht, gut dass du mich vorwarnst. xD Gut, dann bin ich gewappnet und freue mich.

Anni Cole
Ich habe gerade auf dein Profil geschaut – 9 Kapitel des neuen Teils sind bereits geschrieben, deiner Angabe nach sind das ca. 13%. Okay, überschlagen wir mal kurz – heißt das, es gibt etwa… 68 Kapitel?

Vermutlich noch ein wenig mehr. Ich mache die Prozentzahl immer von dem Fortschritt innerhalb des filmischen Mediums abhängig, weil es mir die Abschätzung/Berechnung am einfachsten macht. Aber manche Szenen erfordern eben mehr Kapitel, mehr Rahmenhandlung und Zwischenspiel, weshalb die Prozentzahl einen generellen Fortschritt der Geschichte verzeichnet, die Kapitelzahl aber auch unabhängig davon steigen kann (natürlich in kleinerem Rahmen). So ganz lässt sich Schriftstellerei eben nicht mathematisch ausdrücken, weil nicht alles vorhersehbar ist in seinem Umfang. Halte also ein Auge auf beides. ;)

Anni Cole
Ich freue mich schon auf den ersten Hinweis, dieses Mal kann ich von Anfang an miträtseln :D

Wie gesagt, der erste Hinweis geht irgendwann diese Woche online, wenn ich Zeit finde einen kleinen Statusbericht zu verfassen.

Wie gesagt, du kannst mich immer per Mail erreichen, oder bei Tumblr per Eulenpost (das geht auch ohne Account, einfach auf den Button klicken). Ich sage dir natürlich gerne Bescheid, wenn es weitergeht.
Bis dahin, halt die Ohren steif,
deine Keiraleth
05.04.2015 | 19:17 Uhr
Aloha.

Nein, du hast Recht. Kein Osterkapitel.
Maaaaaann… Wieso Rogue? Sie und Harry waren das einzige Pärchen mit Zukunft :( Das nimmt mich voll mit :/
Das Kapitel an sich war wieder wahnsinnig gut und lebendig beschrieben; ich hatte alles wieder im Kopf. Du bist vielleicht grausam, aber absolut talentiert ;D
Die Szene mit Mystique fand ich irgendwie besonders gut – ihr Rachefeldzug (irgendwie nachvollziehbar, auf ihre Art, falls du verstehst, was ich meine) und vor allem, dass sie so in Gestalt von Logan kommt – und wie Hermine sich schwört, dass sie ihm niemals sagen wird, dass sie nach ihm gerufen hat… Das ist so… alles zusammen, irgendwie genial :)

Mein Gott, da hast du aber viele Bomben platzen lassen. Rogue. Logan, der Jean tötet. Ron.
Ron. Ron. Oh Gott, was wird da wohl draus? Das war ja schon vorher die allgemeine Befürchtung, dass das Serum etwas mit Zauberern anstellt… Ich hoffe, er verliert jetzt nicht seine Kräfte :o
Es war voll gut und irgendwie auch logisch beschrieben, mit seinen Magieerruptionen und so… boah, jetzt hab ich voll Angst um ihn :/
Tja, jetzt müssen sie bald wieder zurück, oder? das ist… ich weiß nicht. Vieles. Beunruhigend, schade, schrecklich. Aber irgendwo auch gut, dass es weitergeht, denke ich.
Aber na ja, kurz gesagt: Das Kapitel war absolut der Hammer; spannend, wunderbar, objektiv würde ich sagen: Wahnsinnig genial. Subjektiv habe ich natürlich total Angst um Ron, trauere um Rogue, fühle mit Harry…

In diesem Sinne: Liebe Grüße.
Ann

Antwort von Keiraleth am 07.04.2015 | 19:56 Uhr
Aloha, nach diesem wunderbar sonnigen, langen Wochenende.

Anni Cole
Maaaaaann… Wieso Rogue? Sie und Harry waren das einzige Pärchen mit Zukunft :( Das nimmt mich voll mit :/

Ich kann dazu nicht viel sagen, ohne das nächste Kapitel und vieles anderes vorwegzugreifen, aber es hatte seine Gründe. Natürlich ist es noch deutlich dramatischer, weil die beiden in der Tat eine Zukunft hatten. Viele wird das auch in falscher Sicherheit gewiegt haben.

Anni Cole
Das Kapitel an sich war wieder wahnsinnig gut und lebendig beschrieben; ich hatte alles wieder im Kopf. Du bist vielleicht grausam, aber absolut talentiert ;D

Gleich zwei Komplimente auf einmal. xD Nein, im Ernst, danke. Ich kann dir gar nicht oft genug sagen, wie sehr es mich motiviert, dies zu lesen.

Anni Cole
Die Szene mit Mystique fand ich irgendwie besonders gut – ihr Rachefeldzug (irgendwie nachvollziehbar, auf ihre Art, falls du verstehst, was ich meine) und vor allem, dass sie so in Gestalt von Logan kommt – und wie Hermine sich schwört, dass sie ihm niemals sagen wird, dass sie nach ihm gerufen hat…

Ich war der Meinung, dass Mystique und Hermione eine runde Geschichte verdient haben. Ich habe Mystiques Entwicklung aus dem dritten Film abgeändert, vor allem weil ich diese Endauseinandersetzung haben wollte. Ich wollte diese Entwicklung von reiner Interessensdiskrepanz, zu Abscheu und schließlich zur Feindschaft haben, die Mystique hier gegenüber dem Trio vollzieht.

Anni Cole
Mein Gott, da hast du aber viele Bomben platzen lassen. Rogue. Logan, der Jean tötet. Ron.

Ja, dieses Kapitel hatte es in sich.

Anni Cole
Ron. Ron. Oh Gott, was wird da wohl draus?

Dazu gibt es morgen mehr. Es ist auf jedenfall ein Rückschlag für unsere Freunde. Überhaupt haben sie hier einige (unerwartete) Rückschläge eingeheimst, jeder von ihnen.

Und klar, der Zeitumkehrer wird sich bald regen, aber zunächst einmal muss noch einiges geklärt werden. Unter anderem, was denn nun eigentlich ihre Aufgabe war. Ich hoffe, das morgige Kapitel fängt die Stimmung unserer Freunde auf, den Umbruch, den all dies bedeutet, und präsentiert euch nochmal ein paar dringend notwendige Antworten und Wendepunkte.

Also dann,
deine dir dankbare Keiraleth
04.04.2015 | 20:45 Uhr
Aloha :)

Es war schön, mal wieder viel Action zu haben ^^
Ich kann mich nur wiederholen: Schön und spannend beschrieben; ich hatte wirklich wieder Bilder im Kopf :)
Auch wenn ich mir ein wenig Sorgen um Hermine gemacht habe, als sie die Säure abbekommen hat… Hoffen wir, dass wenigstens das mit dem Jungen in dem Hubschrauber gut geht. (Obwohl, irgendwie glaube ich, dass es da Schwierigkeiten geben wird.)
Magneto hat nun also seine Fähigkeiten verloren. Puh. Irgendwie ein ganz schöner Schlag. Klar, es war Kampf, und es war in der Situation ziemlich nötig, aber trotzdem…
Die größte Gefahr geht noch von Jean aus, und wie es mit ihr weitergeht, erfahren wir wohl im nächsten Kapitel :)
Ich freue mich schon darauf ^^

Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 05.04.2015 | 14:17 Uhr
Ha, Action muss einfach immer wieder mal sein. Es fehlt mir beim Schreiben, wenn unsere Freunde längere Zeit in Ruhe verharren. Was durchaus realistisch ist, sie können schließlich nicht von Kampf zu Kampf stolpern. Psychischer Spannungsaufbau, Intrigen, etc sind nicht zu verachten, aber hier und da mal ein paar gepfefferte Zauber ... Herrlich. xD
Es freut mich also, dass meine Leser das ebenso sehen. Aber es hängt eben auch sehr von der Materie ab, in der wir uns befinden.

Anni Cole
Ich kann mich nur wiederholen: Schön und spannend beschrieben; ich hatte wirklich wieder Bilder im Kopf :)

Hoffentlich auch im weiteren Text. Da geht es nämlich nochmal zur Sache.

Anni Cole
Auch wenn ich mir ein wenig Sorgen um Hermine gemacht habe, als sie die Säure abbekommen hat…

Ich weiß, das war sehr unschön, aber mir kam die Idee dieses Säure werfenden Mutanten während ich die Szene schrieb und dann hatte er auch schon die Jagd auf sie eröffnet und ehrlich gesagt, erschien es mir runder, sie hier einen Rückschlag im Kampf erleben zu lassen, als dass sie unveersehrt aus diesem Kapitel geht. Denn immerhin befindet sich der Feind klar in der Überzahl ...

Anni Cole
Magneto hat nun also seine Fähigkeiten verloren. Puh. Irgendwie ein ganz schöner Schlag. Klar, es war Kampf, und es war in der Situation ziemlich nötig, aber trotzdem…

Ihn zu heilen, war eine Entscheidung der Kriegsführung, wenn man so will. Für Magneto bedeutet das sicher den eigenen Weltuntergang - er, der Menschen als etwas Minderwertiges verachtet, wird nun selbst zu einem.

Anni Cole
Die größte Gefahr geht noch von Jean aus, und wie es mit ihr weitergeht, erfahren wir wohl im nächsten Kapitel :)

Das ist richtig. Viel Spaß und Spannung dabei.

Und natürlich einen schönen Feiertag!
Deine Keiraleth
30.03.2015 | 16:03 Uhr
Aloha :)

Ja, natürlich kann ich Harrys „geplatzten Knoten“ nachvollziehen. Auch, wenn es gegen Ende der Auseinandersetzung durchaus ein bisschen heftig geworden ist. Ich nehme an, das musste nach so einer langen Zeit einfach einmal raus, dieser angestaute Ärger, die Ängste, der Stress. Absolut verständlich, so geladen die Stimmung auch in dem Augenblick war.
Ich hoffe bloß wirklich, dass diese Auseinandersetzung dann nicht zwischen dem Trio steht.

Der Junge. Normalerweise wäre ich jetzt überrascht gewesen, weil Neuigkeit, aber ich habe ja mal Ausschnitte aus XMen gesehen, und da war auch der Moment dabei, als Hank in das „Zimmer“ des Jungen hineingeht und seine Mutation verschwindet. Also bin ich nicht wirklich überrumpelt, auch wenn es irgendwie gut und schlecht ist, die Sache mit Magnetos Plan. Einerseits ist der Junge natürlich in erheblicher Gefahr, die „bösen“ Mutanten nehmen an Stärke zu, und unser Trio muss langsam aber sicher mal wieder zurück in ihre Zeit (so viel zu den schlechten Dingen), aber andererseits haben sie endlich wieder ein klares Ziel vor Augen. Jeans Schicksal tanzt zwar immer noch irgendwie um sie herum, aber sie wissen wenigstens: Okay, wir müssen den Jungen retten. Mann, so im Nachhinein gesehen, überwiegen die Nachteile ganz schön. Mal abgesehen davon, dass sie zu zehnt gegen eine ganze Armee ankommen müssen…
Jetzt ist es also so weit, sie brechen zu ihrem mehr oder weniger finalen Kampf auf… :o

Toller Schreibstil. Kann es nicht oft genug sagen.
Ach ja, noch ein Zitat aus deiner Reviewantwort, das es geschafft hat, mich gleichzeitig gehörig zu erschrecken und in freudiger Erwartung zu wiegen:
„Ich werde dir nicht verraten, was ich vorhabe, aber ich kann nur immer wieder meinen alten Rat verteilen: Ich bin gefährlicher, als ihr glaubt. Es werden schlimme Dinge passieren. Natürlich nicht nur, aber dennoch - ich habe mein Arsenal an Problemen und Schicksalsschlägen noch nicht verschossen. :) “ Ich meine, argh :O
Und, ich habe den vierten Teil gar nicht als den actionreichsten empfunden. Also schon actionreich, aber der dritte hatte da glaube ich mehr am Start. Alleine mit den ganzen Seeschlachten, der in Singapur und so weiter…

Tja. Wieder mal durch mit dem Kommentieren :D
Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 02.04.2015 | 11:30 Uhr
Aloha,

Anni Cole
Ja, natürlich kann ich Harrys „geplatzten Knoten“ nachvollziehen. Auch, wenn es gegen Ende der Auseinandersetzung durchaus ein bisschen heftig geworden ist. Ich nehme an, das musste nach so einer langen Zeit einfach einmal raus, dieser angestaute Ärger, die Ängste, der Stress.

Es musste in der Tat raus. Unsere Freunde haben sich gegenüber solange zurückgehalten, aber natürlich gab es da immer wieder Ärgernisse und Unverständnis, das sich addiert hat, bis es jetzt an diesen Punkt führte. Und es ist sehr wichtig, dass Harry Hermione hier so ins Gewissen geredet/geschrieen hat - erst sein Ausbruch ist fähig dazu, ihr vor Augen zu führen, wie sehr sie sich verändert hat und welche Fehler sie begeht. Sie muss verstehen, dass ihre ganze Mission keinen Zweck hat, wenn sie sich selbst in Gefahren begibt, ohne ihre Freunde darüber zu informieren. Sie muss wieder mehr zum Teil des Trios werden und weniger zur Einzelkämpferin, die sie durch ihre zahlreichen Erlebnisse geworden ist. Es ist wichtig und gut, dass Hermione noch selbstständiger und vor allem risikobereiter geworden ist, weil das dieser Auftrag erfordert, aber in all ihrer gewachsenen Kampfbereitschaft, darf sie eben auch ihre Verantwortung gegenüber ihren Freunden nicht vergessen. Oder der Verantwortung sich selbst gegenüber.

Anni Cole
Jeans Schicksal tanzt zwar immer noch irgendwie um sie herum, aber sie wissen wenigstens: Okay, wir müssen den Jungen retten.

Das Leben des Jungen ist jetzt die oberste Priorität, gestaltet es doch auch die Zukunft der Mutanten und der Regierung. Jean ist dadurch natürlich alles andere als gerettet, aber sie hätten ohnehin im Moment keine Idee, wie sie sie wieder zu sich zurückholen könnten - alle bisherigen Versuche sind ja lausig gescheitert.

Anni Cole
Mann, so im Nachhinein gesehen, überwiegen die Nachteile ganz schön. Mal abgesehen davon, dass sie zu zehnt gegen eine ganze Armee ankommen müssen…

Das stimmt. Rosig sieht es für sie nicht aus, aber eine Wahl haben sie auch nicht wirklich. Würden sie den Jungen nicht zu retten versuchen, würde sein Tod nur einen endgültigen Krieg auslösen, in dem Magneto die Oberhand besitzen würde. Was das für die Menschen bedeuten würde, brauche ich wohl nicht auszuführen. Und die Mutant High würde dann auch mit hineingezogen werden.

Anni Cole
Und, ich habe den vierten Teil gar nicht als den actionreichsten empfunden. Also schon actionreich, aber der dritte hatte da glaube ich mehr am Start. Alleine mit den ganzen Seeschlachten, der in Singapur und so weiter…

Ja, Protego besaß auch viel Action. Um ehrlich zu sein, kann ich auch nicht genau sagen, was jetzt mehr Schlachten und Kämpfe enthielt - Incendio oder Protego ... Im Moment halte ich Incendio für actionreicher, aber das kann auch einfach daran liegen, da es zurzeit präsenter ist. Wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich nämlich, dass du recht haben könntest. xD

LG, Keiraleth
29.03.2015 | 19:19 Uhr
Aloha ^^

In diesem Kapitel hatten wir ja wirklich wieder Action, wie schön :)
Deine Beschreibungen sind natürlich wieder der Hammer. (Genauso übrogens die Bilder auf deinem Blog ^^ ). Ja, was soll ich da noch groß sagen?
Irgendwie beunruhigend, dass Magneto so viele Leute um sich geschert hat…

Haha, als Hermine und Logan aufeinander einreden :D
…und weniger lustig ist es dann wieder, als sie in der Klemme sitzen. Ich habe mich wirklich schon gefragt, wie sie da wieder rauskommen.
Oh shit. Ich meine, ich wusste ja, dass Hermine ihr Auftrag über alles wichtig ist – sonst hätte sie nicht so viel für eben jenen geopfert. (Übrigens wunderschön, wie du Hermines anfängliches Sträuben geschildert hast, bis ihre Gedanken weiterwandern und sie es sich schließlich eingesteht…). Aber… es wäre schon wieder so grausam, wenn sie sich auf Magnetos Seite stellen hätte müssen… Krass, dieser ganze Auftrag ist immer viel zu viel verlangt, einfach unmenschlich, was das Trio für eine Bürde tragen muss…. (Oh Gott, ich hoffe, du konntest meinem wirren Gerede hier noch folgen…)

Hach, Harry und Ron eilen zu Hermines Rettung. Das ist gut. Nein, wirklich :) Dann sind sie – mehr oder weniger – wieder alle in Sicherheit und kennen sogar den Plan von Magneto.
Stimmt übrigens, für Ravenclaw geht Hermine viel zu sehr aus sich heraus; ist viel zu mutig :)
Aaaaaah?! Nur noch fünf Kapitel? Oh nein :/

Zu deiner Reviewantwort: Ich habe ja glücklicherweise mit diesem Kapitel schon mal den ersten Gefahrenschub für Hermine hinter mir, und damit die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie stirbt... (haha :D ) Boah, ich dachte, wenn ich diese Aussage mache, streitest du es irgendwie ab, aber nein, die schwungvolle Antwort ist: „ Aber ob das mit ihrem Tod einhergeht, ist natürlich etwas, was ihr selbst erst herausfinden müsst“… Das klingt ja fast schon, als hättest du es wirklich vor :D Oh Gott :D Nein nein, ich bleibe optimistisch :D
Ach ja, kleine Frage, von der ich noch nicht denke, dass ihre Antwort als Tipp gelten würde: Von was genau unterscheiden sich die Zyklen so? Mixt du immer Harry Potter mit irgendwelchen Filmen oder wechselt das dann in den anderen Zyklen? Also, zum Beispiel, dass du dann Harry Potter mit einer Serie oder einem anderen Buch mischt? (Aber dann fehlt eventuell was für den vierten Zyklus… Hmmm… Dramen wären noch frei :D )

Na dann verabschiede ich mich mal wieder. Bis demnächst :)
Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 30.03.2015 | 11:39 Uhr
Ja, es geht auf's Ende von Incendio zu. Ich bin selbst verblüfft, aber andererseits poste ich jetzt auch schon wieder seit Anfang Dezember ... :)

Anni Cole
In diesem Kapitel hatten wir ja wirklich wieder Action, wie schön :)

Incendio ist ohne Zweifel bisher der actionlastigste Teil der Saga. Was wohl auch ein wenig an der Zeit und dem Filmgenre liegt, in der wir uns hier befinden. Der Folgeteil ist dahingehend deutlich ruhiger, aber (hoffentlich) nicht weniger spannend.

Anni Cole
Deine Beschreibungen sind natürlich wieder der Hammer. (Genauso übrogens die Bilder auf deinem Blog ^^ ).

Oh, du bist ein Engel. Ich danke dir. :D

Anni Cole
Oh shit. Ich meine, ich wusste ja, dass Hermine ihr Auftrag über alles wichtig ist – sonst hätte sie nicht so viel für eben jenen geopfert. (Übrigens wunderschön, wie du Hermines anfängliches Sträuben geschildert hast, bis ihre Gedanken weiterwandern und sie es sich schließlich eingesteht…).

Mir war es sehr wichtig zu zeigen, dass Hermione selbst noch gar nicht ganz realisiert hat, welchen Pfad und welche Entscheidungen sie und ihre Freunde getroffen haben. Ganz besonders sie natürlich. Denn es ist eine Tatsache, bislang hat sie immer (wenn ihr bewusst war, was sie tun musste) für ihre Gegenwart entschieden - außer damals auf Mordors Feldern, als sie Legolas' Leben retten wollte und dabei Aragorns und ihres riskiert hat. Es ist traurig, aber wahr. Diese Reise führt ihre Persönlichkeit an moralische Abgründe und Zwiespälte. Und es ist ausgesprochen von Bedeutung, dass sie die Art ihrer Entscheidungen realisiert. Hierauf und auf den Ereignissen in den noch kommenden Kapiteln baut auch der nächste Teil, ja der gesamte neue Zyklus auf.

Anni Cole
Boah, ich dachte, wenn ich diese Aussage mache, streitest du es irgendwie ab, aber nein, die schwungvolle Antwort ist: „ Aber ob das mit ihrem Tod einhergeht, ist natürlich etwas, was ihr selbst erst herausfinden müsst“… Das klingt ja fast schon, als hättest du es wirklich vor :D

Ich werde dir nicht verraten, was ich vorhabe, aber ich kann nur immer wieder meinen alten Rat verteilen: Ich bin gefährlicher, als ihr glaubt. Es werden schlimme Dinge passieren. Natürlich nicht nur, aber dennoch - ich habe mein Arsenal an Problemen und Schicksalsschlägen noch nicht verschossen. :)

Anni Cole
Ach ja, kleine Frage, von der ich noch nicht denke, dass ihre Antwort als Tipp gelten würde: Von was genau unterscheiden sich die Zyklen so? Mixt du immer Harry Potter mit irgendwelchen Filmen oder wechselt das dann in den anderen Zyklen? Also, zum Beispiel, dass du dann Harry Potter mit einer Serie oder einem anderen Buch mischt?

Nein, wir bleiben bei dem filmischen Medium. Nicht zwingend nur Kinofilme (ohne jetzt zu viel vorwegzunehmen), aber alles was mit einer Kamera aufgenommen wurde. ^^ Darauf hat die Einteilung in Zyklen also keinen Einfluss. Tatsächlich hat es mit dem Zeitumkehrer und den Ereignissen zu tun. Incendio wäre so z.B. ein erstes kleines Finale des Storybogens, weil hier ein Zyklus endet. Deutlicher verstehen wird man das im nächsten Zyklus, wenn auch das Trio dies erkennt.

Ich wünsche dir viel Spaß bei unseren Vorbereitungen für die finale Auseinandersetzung,
deine Keiraleth
24.03.2015 | 16:11 Uhr
Aloha ^^

Ah, wusste ich doch, dass ich da ein bisschen was falsch verstanden habe. Aber nichts desto trotz :/ Humpf. Ach ja, und weil’s so schön war, und ich sonst ungefähr nie als Optimistin bezeichnet werde: Ich hoffe immer noch für die Legolas & Hermione :)
Ich kann echt verstehen, dass unsere Protagonistin so leidet :/ Mich hat ehrlich gesagt die Neuigkeit des „Krieges“ auch nicht so schnell erreicht und mich erschreckt wie sonst, weil mein Hirn irgendwie noch mit der Legolas-Problematik zu kämpfen hatte :D

Der Traum. – Ich fand’s übrigens wunderschön, wie du ebenjenen am Anfang beschrieben hast, von wegen kristallenem Wasser und den kleinen, zierlichen Ästen (das weckt jetzt in MIR Sehnsucht nach Arresto Momentum :D Ich glaube, ich werde für mich etwas relativ ungewöhnliches tun, nämlich in der Wartezeit auf Teil 5 die ersten drei Teile nochmal lesen ^^ …Ach ja, wann bekommen wir eigentlich die ersten Tipps auf den Fünften? Ich weiß, die sind eigentlich da, um die Wartezeit zu überbrücken, aber ich bin halt so neugierig :D )
Okay, wo war ich? Der Traum. Argh. Hermine. Mann. Nein. Ihr Ernst? Sie kann doch jetzt nicht alleine losziehen :o Hach, Logan, der Retter in der Not :D Nein, wirklich, seine Begleitung war vermutlich nötig, dass ich hier keinen Herzinfarkt bekomme :D

Eindrucksvoller Monolog seitens Hermine übrigens, von wegen Schule im Krieg. Ich kann ihre Beweggründe absolut nachvollziehen, auch, dass sie die Jungs, und mit ihnen die Mission, nicht in zusätzliche Gefahr bringen will. Also kurz: Ich kann sie verstehen. Aber trotzdem :/ … aber na ja, wie du gesagt hast, das garantiert uns wenigstens ein wenig Action im nächsten Kapitel, auf das ich mich jetzt schon sehr freue :)

Liebe Grüße,
Ann

(P.S.: Ich stelle mir gerade vor, was wäre, wenn Hermine hier (im ersten Zyklus… oder wie du’s genannt hast) sterben würde, bei ihrer Phönix-Mission oder so. Dass das Harry und Ron dann die Geschichte „weitererzählen“… Hua, das wäre gruselig… Aber irgendwie weiß ich, dass du das nie machen würdest :D )

Antwort von Keiraleth am 27.03.2015 | 10:51 Uhr
Ich weiß, normalerweise antworte ich früher, aber die letzten Tage war ich ziemlich ausgelastet. Also kommt meine Antwort heute zusammen mit dem neuen Kapitel. :)

Anni Cole
Mich hat ehrlich gesagt die Neuigkeit des „Krieges“ auch nicht so schnell erreicht und mich erschreckt wie sonst, weil mein Hirn irgendwie noch mit der Legolas-Problematik zu kämpfen hatte :D

Um ehrlich zu sein, sollte es auch ein wenig untergehen, weil wir die Situation aus Hermiones Augen erleben. Wenn es dich also "überfahren" hat, dann war das durchaus gewollt. Legolas stand ja das letzte Kapitel eindeutig im Vordergrund und in diesem kehren wir schlagartig auch zur aktuellen Problematik zurück.

Anni Cole
Der Traum. – Ich fand’s übrigens wunderschön, wie du ebenjenen am Anfang beschrieben hast, von wegen kristallenem Wasser und den kleinen, zierlichen Ästen

Danke, ab und an macht es wirklich glücklich, solche Dinge niederzuschreiben. Fast als würde man selbst durch den Wald spazieren. ^^
Und dass du die Saga noch einmal lesen willst - wow. Das macht mich jetzt ein kleines bisschen stolz.

Anni Cole
Ach ja, wann bekommen wir eigentlich die ersten Tipps auf den Fünften? Ich weiß, die sind eigentlich da, um die Wartezeit zu überbrücken, aber ich bin halt so neugierig :D

Ich lege mir gerade die Hinweise zurecht. Sie dürfen ja auch nicht zu simpel sein, sonst wisst ihr nach den ersten zwei Tipps schon genau, was auf uns zukommt. xD Den ersten gibt es dann in meinem Blog, aber erst, wenn Incendio vorbei ist. Vermutlich ein bis zwei Wochen danach.

Anni Cole
Eindrucksvoller Monolog seitens Hermine übrigens, von wegen Schule im Krieg. Ich kann ihre Beweggründe absolut nachvollziehen, auch, dass sie die Jungs, und mit ihnen die Mission, nicht in zusätzliche Gefahr bringen will. Also kurz: Ich kann sie verstehen. Aber trotzdem :/

Es stimmt, es gibt gleich zwei große Gründe für sie, alleine loszuziehen, jedoch verbrigt sich dahinter noch ein dritter, sehr persönlicher, auf den wir schon bald zu sprechen kommen. Das war jetzt sehr kryptisch, aber ich will ja auch nichts verraten.

Anni Cole
Ich stelle mir gerade vor, was wäre, wenn Hermine hier (im ersten Zyklus… oder wie du’s genannt hast) sterben würde, bei ihrer Phönix-Mission oder so.

Ja, das ist richtig. Incendio ist der letzte Teil des ersten Zyklus der Timeturner Saga. Es wird vier Zyklen geben. Und das hat durchaus eine Bedeutung. Aber ob das mit ihrem Tod einhergeht, ist natürlich etwas, was ihr selbst erst herausfinden müsst.

Na, dann. Viel Spaß bei unserem unfreiwilligen Ausflug.
Deine Keiraleth
22.03.2015 | 14:52 Uhr
Aloha ^^
Entschuldige, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe :) dafür hier mal wieder eine Portion Review extra large ^^


Zu Kapitel 34:

Scott, Jean und Xavier… :/
Du hast Recht. Jetzt, wo du die Trauer von unseren Protagonisten – und den anderen - so toll beschrieben hast, hat sie sich ein wenig auf mich übertragen…
Alles an der Beerdigung war ehrlich, und du hast die Jahreszeit wunderbar mit eingebunden, die raschelnden, fallenden Blätter… Man könnte es schon fast als Zeichen der Vergänglichkeit sehen, die in deinen Werken (vermischt mit ein paar guten Filmen) wirklich gut zum Zuge kommt. Kaum jemand wird verschont, auch die Geliebten nicht. So hart es sich anhört: That’s life. Diese Schonungslosigkeit macht die Saga noch besser, noch perfekter, noch realistischer.
Auch all diese Details, die kleinen Dinge: Rogues Handschuhe, Ron als Schachspezialist, Bobby und Kitty auf dem Eis… Der Wahnsinn.

„Ich glaube, es ist eher das Schach vor dem Schachmatt.“ Epischer Satz. Ziemlich endgültig. (Kam der im Film eigentlich auch vor? Apropos Film, ich habe da neulich mal reingeschaltet. So gut fand ich den jetzt ehrlich gesagt nicht, da ist deine Saga VIEL besser, meiner Meinung nach :D )
Und Hermines und Logans kleine Wortgefechte… :) Wie du das immer machst…. Und die „Versöhnung“ :) Ich glaube, das ist gut für beide :)
„Es war immer noch ungewohnt still in der Schule, stiller noch als nach Jeans vermeintlichem Verlust, und anders als in Hogwarts machte sie keine Rundgänge, um Scherzbolde und Nachtschwärmer aufzuspüren, sondern um sicherzugehen, dass kein Schüler in seiner Trauer vergessen worden war.“ Wie wahr. Traurig und Heimweh-regend.

Noch ein zwei mega Formulierungen, die ich jetzt einfach mal hier ehren muss:
1. „Vielleicht mochte es kein zweites Troja geben, wie Xavier gesagt hatte, aber ein weiteres Shell Cottage wartete mit Sicherheit auf sie. Sie konnte es nicht länger bestreiten und es machte sie so unendlich verletzlich.“ Muss ich das erklären? Das ist der Hammer.
2. „ „Ich werde nicht sterben, Granger“, war das Einzige, was er erwiderte.
Es war ein Versprechen. “ Toller Kapitelabschluss. Und auch so, Gänsehautmoment.
Huhu, eine Überraschung :D


Zu Kapitel 35:

Das Halloween aber auch mit einem „schaurigen Nieselregen“ beginnen muss :D
Zitat: „ Bei dem Versuch auf einem der Kronleuchter einen Schlafplatz zu finden, hatte ein besonders dickes Fellknäuel koordinationsschwaches Verhalten bewiesen (…)“ Haha :D Oh mein Gott, da musste ich jetzt lachen :D
Hach, süß :) Harrys innerster Wunsch – Rogue :)
Zitat: „ „Aber ich glaube, Mann, ich habe es jetzt raus.“
Der zweite Fledermausschwarm kollidierte mit dem Fernseher. “ Hast du einen Clown geschluckt in diesem Kapitel? Haha :D
„beflügelte Kleinsäuger“ :D das ist voll süß :D
Du lässt mich hier lachen, obwohl noch die Trauer um Xavier herrscht, und Hermine über ihre Beziehung zu Logan nachdenkt.

Wieder mal tolle Beschreibungen und Wortwechsel ^^
Na, endlich ist wieder ALLES (oder zumindest fast alles) okay bei Hermine und Logan :)
Hermines „ständiges“ Plappern, auch im letzten Kapitel, als sie den Sherry getrunken hatte :D Also, ach ja, Halloween ist wichtig für Hexen und Zaubrer, und wir begehen das Fest so und so, und es ist voll wichtig und auch Muggel können das spüren, und so…. Haha, das ist einfach nur so Hermine, wie sie leibt und lebt :D Sehr gut ^^ Und mit den Vorschriften :D Hach, das ist so köstlich :D
Noch ein voll gutes Zitat: „ Ungläubig fuhr er mit seiner Hand über sein Gesicht und schloss die Augen. „Du hörst nie auf zu grübeln, was, Granger?“
„Doch“, murmelte sie schläfrig und drängte sich tiefer in das Wirkungsfeld seiner Wärme. „Manchmal schon.“ “ Haha. Wieder mega Hermine… so… typisch :)
Es stimmt einfach wirklich, die Ähnlichkeit zwischen Logan und Achilles – vom Charakter her – ist echt unleugbar.
Wow. Wow. Das ist echt genial. Und es macht so viel Sinn… endlich, endlich können wird das Rätsel um das buch lüften! Auseufzen? Ganz sicher nicht, meine Augen haben sich ihre Größe ungefähr vervierfacht :D was da wohl drinsteht? Ogottogottogott :D Hach, wie schön, das noch ein weiteres Kapitel auf mich wartet :D



Kapitel 36:

Oh mein Gott. Es ist so süß. So herzerweichend. Traurig. Sehsuchtsweckend. ♥
Es ist gut zu wissen, wie gut es ihnen allen geht, nachdem Sauron besiegt worden ist. Ich habe sie alle irgendwie ins Herz geschlossen und ich finde es wirklich toll, dass du einen so guten Weg gefunden hast, ihr Schicksal hier noch weiter auszuführen. (Hua. Kann es sein, dass Legolas – dein – Schreibstil hier etwas auf mich abfärbt? …ach ja, hat es eigentlich Spaß gemacht, mal so ganz anders und in einem anderen Stil zu schreiben? Wahrscheinlich schon, oder?)
Wie sie alles das Trio vermissen… Und Aragorn König wird, und Eowyn und Faramir heiraten, und Sam Bürgermeister wird und eine Statue von ihnen aufstellt… Oh Mann, das ist so schlimm/toll/traurig/schön… Wie du sicher merkst, habe ich gerade verlernt, meine Gedanken in Worte zu fassen….
Es ist so süß, dass ihre Namen weitergegeben werden… Ach Gott, jetzt vermisse ich sie irgendwie alle :/
Der Wanderstern… und dieser Vergleich, Zitat: „Aber Wandersterne kehren wieder und so glaube auch ich in vielen lichten Momenten, dass du wieder erscheinen wirst(…)“… Oh. Mein. Gott. Das ist so schön und der Wahnsinn, ich kann es gar nicht oft genug sagen….
…die Tode. Daran habe ich bisher noch gar nicht so gedacht :/ Ich meine, es ist ja klar, dass sie alle irgendwann sterben, aber… trotzdem :(
Zitat: „Es ist nun 123 Jahre her, dass du gegangen bist, und auch wenn dies im Leben eines Elben nur ein Wimpernschlag sein mag, spüre ich deine Abwesenheit.“… Das ist so… krass…und jetzt tun sie mir alle voll leid :( Das ist so lange und …
Wie Legolas ans Meer zieht, und wie er ihr Lachen beschreibt, das ist alles so schön… man merkt wirklich, dass er sie liebt und immer lieben wird…

Zitat: „Und auch wenn Hermione immer geglaubt hatte, dass es eine Katastrophe gewesen sein musste, die Mittelerde ins Vergessen geschickt hatte, erkannte sie nun, dass es allein die Zeit gewesen war.“ Kein Kommentar. ♥
Ich bin mir sicher, die beiden werden sich finden, und dann wird endlich alles gut ♥

Zitat: „Du sagtest Burgen seien in eurer Zeit ein Überbleibsel der Vergangenheit. Ich erschließe daraus, dass du immer noch in der Zukunft weilst.“ So. Gut.
Ich kann gar nicht anders, als mega oft zu zitieren, denn dieses ganze Kapitel ist so wunderbar und trägt solche Hammer vergleiche in sich und so wunderschöne Formulierungen… „Man sagt, es erzähle die Geschichte von einem Schatz, der vor langer Zeit verloren ging. Sehr wertvoll und von großem Einfluss. Aber was weit wichtiger ist, es erzählt auch, wo man diesen Schatz wieder finden kann.“ O.O Ich glaube, ich werde mich nie daran gewöhnen, wie gut das alles ist ♥

~~~ Okay, back to normal :D und mal aus diesem übermäßigen Schwärm-Modus raus :D ~~~
Das Gaze mit dem Buch und so führt einem echt wieder vor Augen, wodurch unserer Trio schon alles gegangen ist, und wie stark sie eigentlich sind…
Irgendwie niedlich, wie Hermine nicht weiß, wie sie mit dem Internet umgehen soll… Aber es ist ja verständlich, von ihrer Lage aus gesehen und so :D
…Mir ist gerade was eingefallen. Wenn sie sich jetzt an den Computer setzt, und angenommen, sie findet irgendwann den Aufenthaltsort von Legolas, kann sie ja noch gar nicht SOFORT hinfliegen/-fahren, weil sie erst mal die Mission um Jean herum fertigstellen muss. Oh nein :/ Aber na ja, dann hätte sie bei Shell Cottage, und den darauffolgenden Missionen wenigstens einen Anhaltspunkt…

Zitat: „(…)irgendwann schlafen musste, ärgerte sie maßlos.“ So Hermine. Und so nachvollziehbar.
PLYMOUTH!
Oh nein :( Jetzt hast du mich echt fast zum Heulen gebracht… Wenn sie ihn wirklich findet, und dann verbringt er eine kurze, wundervolle Zeit mit ihr, und dann stirbt er, weil sie das einzige ist, das ihn noch hatte ausharren lassen … Oh mein Gott… :(
OmeingottohmeingottohmeinGott… Ich… nein! Wieso????? Maaan… jetzt bin ich echt am Ende, und der letzte Satz, und Hermines Einsamkeit, und sie tut mir so Leid und…. Wäääh :‘‘( Wie konntest du nur? Wieso müssen sie und wir so leiden? :(

Oh nein…

Boah, ich bin gerade echt dabei, dir den Kopf abzureißen? Was ist das denn bitte hier? Wie konntest du nur??? Ach, nimm mich nicht ernst… Das ist zwar ziemlich krass und traurig und schlimm für Hermine (okay, für mich auch gerade…), aber ich muss zugeben, so grausam es leider ist, es ist irgendwo auch genial…
Puh. Du hast Recht, was für eine Achterbahnfahrt. Kaum zu Glauben. Und jetzt geht's auch noch mit Magneto und Co. weiter. Das wird turbulent...
Ein wenig ausgeheult kann ich nun abschließen: das war schon wieder einer der längsten Reviews (auch, wenn die Hälfte nicht von mir geschrieben ist, weil ich so viel von dir zititert habe :D ). Und falls dir’s noch nicht aufgefallen ist (was ich nicht glaube, weil die ungefähr wahrscheinlich alles auffällt :D ): Ich habe sowohl gelacht als auch fast geweint in den letzten zwei/drei kapiteln. Wie du das hinbekommst… Ich weiß es nicht. Aber großes Lob.

Und viele, liebe Grüße,
Ann

P.S.: Bin gerade noch bei deinem Blog gewesen. (Wie immer wundervoll, vor allem die Bilderabfolgen, die du für die Saga gemacht hast :))
Sag mir bitte nicht, das Helen of Troy ihre Tochter Hermione genannt hat :D
Dann hätten wir ja noch jemand, der seine Kinder nach ihr nennt :D ....das wäre wirklich ein cooler Zufall :D

Antwort von Keiraleth am 24.03.2015 | 11:10 Uhr
Da bist du ja wieder! :D
Aber hey, kein Grund sich zu entschuldigen. Ich bin gerade auch ziemlich ausgelastet, weswegen meine Reviewantworten auch erst jetzt kommen.

Anni Cole
Alles an der Beerdigung war ehrlich, und du hast die Jahreszeit wunderbar mit eingebunden, die raschelnden, fallenden Blätter… Man könnte es schon fast als Zeichen der Vergänglichkeit sehen, die in deinen Werken (vermischt mit ein paar guten Filmen) wirklich gut zum Zuge kommt.

Ha, hierbei muss ich aber nochmal erwähnen, dass es in den Filmen bei Xaviers Beerdigung Frühling oder Sommer ist. Da dies aber in allen Teilen der Fall zu sein schien, sie aber fast direkt aneinander anschlossen, hielt ich das für etwas unrealistisch und habe eben die Jahreszeiten fortgeführt. Denn all das (Teil 1-3) konnte nicht in wenigen Wochen geschehen, aber es war auch aufgrund der Filminhalte klar, dass kein ganzes Jahr dazwischen liegt.

Anni Cole
Kaum jemand wird verschont, auch die Geliebten nicht. So hart es sich anhört: That’s life. Diese Schonungslosigkeit macht die Saga noch besser, noch perfekter, noch realistischer.

Oh, danke, meine Liebe. Ich fürchte mich jedesmal vor eurer Reaktion, wenn ich jemanden töte (ob nun erwartet oder unerwartet). Mir tut es ja selbst weh, aber andererseits ist das eben das Leben oder eben Krieg.

Anni Cole
„Ich glaube, es ist eher das Schach vor dem Schachmatt.“ Epischer Satz. Ziemlich endgültig. (Kam der im Film eigentlich auch vor?

Nee, das ist von mir. Deshalb ein doppeltes Danke für dein Lob.

Anni Cole
Apropos Film, ich habe da neulich mal reingeschaltet. So gut fand ich den jetzt ehrlich gesagt nicht, da ist deine Saga VIEL besser, meiner Meinung nach :D

Ha, danke. Jetzt werde ich doch ein wenig rot. :D
Ich weiß ja nicht, in welchen Film du reingeschaltet hast. Den dritten finden ich jetzt auch nicht sonderlich gut, die ersten beiden liebe ich, aber es ist eben auch eine Comicverfilmung. Nicht für jederman etwas. Und es stimmt, ich habe ja auch ein wenig an ihnen herumgewerkelt.

Anni Cole
Und Hermines und Logans kleine Wortgefechte… :) Wie du das immer machst…

Um ehrlich zu sein, hat mir das den meisten Spaß gemacht. Die beiden haben eben sehr sturköpfige und meist auch feurige Gespräche. Ich glaube, das macht auch den Reiz bei ihnen aus, zumindest in meinen Augen.

Übrigens habe ich kein Problem damit, wenn du Textstellen zitierst. So sehe ich sofort, worauf du dich beziehst, und kann nochmal besser verstehen, was dir gefallen hat und wo du Probleme hattest. Also mach dir deswegen keinen Kopf. Und ich freue mich natürlich tierisch, dass es so viele Stellen gab, die dir eine Gänsehaut bereitet haben. Was kann ein Autor mehr wollen?

Anni Cole
Das Halloween aber auch mit einem „schaurigen Nieselregen“ beginnen muss :D

Ich finde Nieselregen generell schaurig - es ist in meinen Augen die schlimmste Wetterlage, die es gibt.Nicht nur, weil meine Haare dann nicht mehr zu bändigen sind und es dann immer so düster ist, aber auch, weil man einfach immer nass wird, ganz gleich wie viele Schirme man dabei hat. Also ja, defintiv DAS Halloween-Wetter. xD

Anni Cole
Zitat: „ „Aber ich glaube, Mann, ich habe es jetzt raus.“
Der zweite Fledermausschwarm kollidierte mit dem Fernseher. “ Hast du einen Clown geschluckt in diesem Kapitel?

Vielleicht. Nein, ich dachte es wäre mal wieder an der Zeit ein wenig Witz und Leichtigkeit hineinzubringen (selbst wenn nur für einen Moment). Und wann wäre das perfekter als an DEM Feiertag unserer Freunde.

Anni Cole
Du lässt mich hier lachen, obwohl noch die Trauer um Xavier herrscht, und Hermine über ihre Beziehung zu Logan nachdenkt.

Na, dann habe ich mein Ziel erreicht. Ein wenig Spaß habt ihr verdient, ich quäle euch schon genug.

Anni Cole
Hermines „ständiges“ Plappern, auch im letzten Kapitel, als sie den Sherry getrunken hatte :D Also, ach ja, Halloween ist wichtig für Hexen und Zaubrer, und wir begehen das Fest so und so, und es ist voll wichtig und auch Muggel können das spüren, und so…. Haha, das ist einfach nur so Hermine, wie sie leibt und lebt :D Sehr gut ^^ Und mit den Vorschriften :D Hach, das ist so köstlich :D

Es erleichtert mich immer, wenn ihr mir schreibt, dass Hermione noch sie selbst ist, obwohl sie sich ja doch längst gewandelt hat. Ich habe nicht vor, ihre Eigenarten verloren gehen zu lassen, umso wichtiger ist es mir, dass das auch so bei euch herüberkommt. Und was wäre Hermione, ohne ihre Wissensvorträge und Vorschriftentreue? :)

Anni Cole
Es stimmt einfach wirklich, die Ähnlichkeit zwischen Logan und Achilles – vom Charakter her – ist echt unleugbar.

Natürlich stimmen sie nicht eins zu eins übereinander - schon allein wegen der verschiedenen Zeiten, in denen sie leben - aber es gibt da so viele Gemeinsamkeiten, sie mussten ihr einfach auffallen und natürlich auch auf sie wirken.

Anni Cole
Es ist gut zu wissen, wie gut es ihnen allen geht, nachdem Sauron besiegt worden ist. Ich habe sie alle irgendwie ins Herz geschlossen und ich finde es wirklich toll, dass du einen so guten Weg gefunden hast, ihr Schicksal hier noch weiter auszuführen.

Es hat mir sehr, sehr lange Zeit gefehlt, dass ich das Ende unserer Gefährten nicht hatte weiter ausführen können, weil es natürlich auch für unsere Freunde von großer Bedeutung gewesen wäre. Es war ihr erstes Abenteuer, ihre ersten Freunde und Aufgaben - das hier schließt es irgendwie erst endgültig ab. Das Wissen ob ihrer Leben, nach dem Ringkrieg, um ihre Freuden und Siege und um ihre Erinnerungen an das Trio. Nachdem ich das hier heruntergeschrieben hatte, war es irgendwie erst richtig zu Ende - die Geschichte von Aragorn, den Hobbits und Co. Es ist in der Tat bittersüß gewesen, auch für mich.

Anni Cole
ach ja, hat es eigentlich Spaß gemacht, mal so ganz anders und in einem anderen Stil zu schreiben? Wahrscheinlich schon, oder?

Ja, es hat mich erstaunlich an Arresto Momentum erinnert. Ich bin fast wehmütig geworden. xD Also ja, es war eine willkommene Abwechslung.

Anni Cole
Wie Legolas ans Meer zieht, und wie er ihr Lachen beschreibt, das ist alles so schön… man merkt wirklich, dass er sie liebt und immer lieben wird…

Ja, auch das war mir wichtig, denn ich glaube, unser aller Liebe zu und Erinnerung an Legolas konnte auch ein wenig Auffrischung vertragen. Wir haben es jetzt so lange nur noch von Hermiones Seite erlebt, da war es sehr wichtig, dies auch nochmal von seiner Seite zu vernehmen.

Anni Cole
Ich bin mir sicher, die beiden werden sich finden, und dann wird endlich alles gut ♥

Du bist ein unverbesserlicher Optimist. Hermione könnte dich gut an ihrer Seite brauchen. :D

Anni Cole
Irgendwie niedlich, wie Hermine nicht weiß, wie sie mit dem Internet umgehen soll… Aber es ist ja verständlich, von ihrer Lage aus gesehen und so :D

Ich fand es auch lustig, Hermione mal mit etwas zu konfrontieren, in dem sie selbst Hilfe benötigt, weil es für sie noch großes Neuland ist. Und bei ihrem Hintergrund und der Zeit, in der sie sich befindet, ist dies natürlich auch kein Wunder.

Anni Cole
Wenn sie ihn wirklich findet, und dann verbringt er eine kurze, wundervolle Zeit mit ihr, und dann stirbt er, weil sie das einzige ist, das ihn noch hatte ausharren lassen …

Nicht ganz. Hermione vermutet, dass er sterben wird aus Gründen der Zeitparadoxität oder wie auch immer man das nennen möchte. Wenn sie zu ihn kommt, würde sie gegen ein Naturgesetz verstoßen, weil er aus einer völlig anderen Zeit kommt und eigentlich in keinerlei (liebenden) Kontakt zu ihr stehen dürfte. Es hat in ihren Augen schon viele Männer umgebracht oder in Lebensgefahr gebracht und Calypsos Warnungen bestätigen diesen Verdacht. Das heißt, solange sie sich von ihm fern hält, ist er zwar eine Anomalie aber kein Verstoß gegen die Gesetze der Zeit, weil er keinen Kontakt zu ihr hat. Kehrt sie zu ihm zurück, wird "die Zeit" versuchen den Fehler zu korrigieren und er könnte in lebensgefährliche Gefahr geraten, wie dereinst auf den Feldern von Mordor, wo er von einem Nazgûl getöt worden wäre, wenn nicht Hermione dies verhindert hätte und Harry ihrer aller Leben gerettet hätte.

Anni Cole
Das ist zwar ziemlich krass und traurig und schlimm für Hermine (okay, für mich auch gerade…), aber ich muss zugeben, so grausam es leider ist, es ist irgendwo auch genial…

Vor allem ist es von langer Hand geplant.

Anni Cole
Ich habe sowohl gelacht als auch fast geweint in den letzten zwei/drei kapiteln. Wie du das hinbekommst… Ich weiß es nicht. Aber großes Lob.

Ich freue mich darüber. Ein wenig Achterbahnfahrt schadet ja nie. ;)

Anni Cole
Sag mir bitte nicht, das Helen of Troy ihre Tochter Hermione genannt hat :D

Ja, aber das war schon ehe Hermione und Co. nach Troja kamen. Es wird auch irgendwo in Lumos Solem am Rande erwähnt. Helenas einzige Tochter mit Menelaos besaß diesen Namen (so wird es auch in der Illias genannt). Weshalb Hermiones Name ja auch so wundervoll in diese Zeit passt - er entspringt dem griechischen.

So, dann freue ich mich schon auf deine kommenden Reaktionen und Gedanken,
deine Keiraleth
13.03.2015 | 16:16 Uhr
Aloha :)

Höhö, ich bin ein Stammreviewer :D (ach, nee :D )

Ich kann Hermine echt verstehen, dass sie nicht noch einmal zurückbleiben will. Warten ist wahrscheinlich fast schlimmer als alles andere.
Zitat: „Logan lebt in deiner Welt und in deiner Zeit, anders als all die Menschen zuvor. Das macht euch zu keiner Anomalie, sondern zu einer glücklichen Begebenheit.“ Also. Das mag ja wahr sein, und du weißt, dass ich nichts gegen Logan und auch nichts gegen das Pairing Logan x Hermine habe, aber das klingt ja gerade so, als würde/könnte sie in Zukunft bei ihm bleiben. Und da fällt ja Legolas ja beinahe weg. Und wenn ich mich zwischen Logan und Legolas (so viele Ls, Gs, Os und As auf einem Haufen xD ) entscheiden müsste, wäre ich definitiv für Legolas :)
Da ist er wieder, unser lieber Magneto. Samt Gefolge und dem Verräter, John. Das kann ja zu nichts gutem führen, und Jeans Ausbruch zeigt das ja. Gut, ich weiß nicht, ob sie nicht vielleicht auch einen Ausbruch gehabt hätte, wäre nur eine Partei vorhanden gewesen, aber na ja…

Krass o.O Scheint ja so, als würde Jean/Phönix sich jedes Kapitel steigern, was die Kraftdemonstration angeht. Ein Haus? Mehr oder weniger hochgehoben? O.o Ah….
Du hast die Szenerie von Hermines Sicht übrigens mal wieder wunderbar und spannend geschrieben, großes Kompliment ^^
Gekonnter Einsatz von Arresto Momentum ^^

Maaaan, Xavier :/
Ehrlich gesagt nimmt mich sein Verlust viel weniger mit, als der von Jean, oder Scott (vielleicht, weil er mir in letzter Zeit was schon ein kleines bisschen als Bedrohung vorgekommen ist), aber trotzdem :( Vor allem hat das Trio durch ihn auch einen Mentor und Vorbild verloren…
(Wieder ein Charakter in Dumbledore-Funktion (Dumbledore selbst/Gandalf/Xavier) verschwunden…) Humpf. :(

Trotzdem freue ich mich natürlich auf das nächste Kapitel :D
Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 14.03.2015 | 14:20 Uhr
Hallo, meine Liebe,

Ja, auf das Stammreviewer-Sein kannst du ruhig stolz sein. Es gibt nicht viele Leser, die sich so viel Mühe machen, mir immer wieder eine Rückmeldung zu schreiben.

Anni Cole
Ich kann Hermine echt verstehen, dass sie nicht noch einmal zurückbleiben will. Warten ist wahrscheinlich fast schlimmer als alles andere.

Ja, ich denke auch. Hermione kann geduldig sein, wenn sie es sein muss, aber sie bleibt nicht gerne zurück. Und nichts zu tun, ist das letzte, was sie kann. Deshalb kommt ein weiteres Mal warten auch nicht für sie in Frage.

Anni Cole
Zitat: „Logan lebt in deiner Welt und in deiner Zeit, anders als all die Menschen zuvor. Das macht euch zu keiner Anomalie, sondern zu einer glücklichen Begebenheit.“ Also. Das mag ja wahr sein, und du weißt, dass ich nichts gegen Logan und auch nichts gegen das Pairing Logan x Hermine habe, aber das klingt ja gerade so, als würde/könnte sie in Zukunft bei ihm bleiben.

Eigentlich hat Xavier damit nur zum Ausdruck bringen wollen, dass er Logan - falls es einen Mechanismus der Zeit gegen Beziehungs-Anomalien gibt - nicht in Gefahr wähnt, weil er in derselben Zeit und Ära lebt, wie es auch Hermione tut. Damit wäre es auch ganz ohne den Zeitumkehrer möglich gewesen, dass sie sich treffen und eine Beziehung zueinander aufbauen, weil sie die Dimension der Zeit nicht trennt (mag das nun wahrscheinlich sein oder nicht). Natürlich kann man daraus schlussfolgern, dass Logan damit ein potentieller Partner für die Zukunft darstellt, aber das steht hier gar nicht zur Debatte. Xavier wollte Hermione schlicht die Angst nehmen, dass Logan sterben und von den natürlichen Korrekturmechanismen beseitigt werden könnte, nur weil er sie liebt. Er macht sie auf einen Aspekt in ihrer Theorie aufmerksam, den sie noch nicht bedacht hat.
Und Hermione denkt über diese Worte nach.

Anni Cole
Und wenn ich mich zwischen Logan und Legolas (so viele Ls, Gs, Os und As auf einem Haufen xD ) entscheiden müsste, wäre ich definitiv für Legolas :)

Meine Liebe, Legolas ist noch nicht vom Tisch. Auch wenn das Buch zurzeit ein Problem darstellt und Hermione gelernt hat, ihr Leben zu ihrem eigenen Besten fortzuführen, kommen wir auf ihn zurück.

Anni Cole
Da ist er wieder, unser lieber Magneto. Samt Gefolge und dem Verräter, John. Das kann ja zu nichts gutem führen, und Jeans Ausbruch zeigt das ja. Gut, ich weiß nicht, ob sie nicht vielleicht auch einen Ausbruch gehabt hätte, wäre nur eine Partei vorhanden gewesen, aber na ja…

Phoenix reagiert recht allergisch auf Xavier und solange Phoenix in Jeans Kopf die Vorherrschaft besitzt (was sie seit dem Alkali-Lake-Unfall tut), ist sie eine unberechenbare Gefahr, denn sie agiert weder logisch noch zielorientiert. Phoenix ist nur auf den Moment bedacht, impulsiv, unkontrollierbar und lustgesteuert. Zorn entflammt da schnell in eine Eskalation.

Anni Cole
Du hast die Szenerie von Hermines Sicht übrigens mal wieder wunderbar und spannend geschrieben, großes Kompliment ^^

Vielen Dank. Ich habe mir größte Mühe gegeben, euch glauben zu lassen, ihr wärt dabei.

Anni Cole
Maaaan, Xavier :/
Ehrlich gesagt nimmt mich sein Verlust viel weniger mit, als der von Jean, oder Scott (vielleicht, weil er mir in letzter Zeit was schon ein kleines bisschen als Bedrohung vorgekommen ist), aber trotzdem :( Vor allem hat das Trio durch ihn auch einen Mentor und Vorbild verloren…

Vielleicht ist man nach den vielen Toden in kurzer Zeit auch etwas abgestumpft. Mal sehen wie du nach dem nächsten Kapitel empfindest, denn die Schule und unsere Freunde nimmt Xaviers Verlust ziemlich mit.

Morgen geht es ja schon weiter,
deine Keiraleth
10.03.2015 | 19:32 Uhr
Aloha :)
Haha, cool, dass du dich noch an meine Aussage zu Xavier erinnern konntest ^^

Wow. In diesem Kapitel passiert wirklich viel. Zuerst Mal: Die Sache mit den Medikamenten. Du hast Recht, es ist wirklich mehr der Gedanke, der dahinter steckt und der einem irgendwie Angst macht. Ich fand es ja so schon total unverschämt, schließlich ist da echt nicht mehr viel mit Toleranz und Gleichberechtigung und so… (auch, wenn ich es bei einigen schwierigen Fällen von den Seiten der Mutanten verstehen könnte, falls du weißt, was ich meine…). Aber diese Sache mit den in das Serum getauchten Geschossen? Schon ist aus dieser anfangs gruseligen Idee eine deutliche Bedrohung geworden… Unmöglich. Wirklich. Auch wenn es uns in der Geschichte natürlich wieder einen Bösewicht und somit – ziemlich sicher – spannendes Material liefert :D

Punkt zwei: Magneto. (Herrgott, jetzt geht das schon wieder los xD ) Na ja, wieder Mal Bedrohung, und auch das ist natürlich (ach was :D ) beunruhigend. Ich fand es echt zutreffend und passend was Xavier später in dem Kapitel gesagt hat: Dass, so sehr andere Menschen eine Lösung des Konfliktes und Frieden im Kopf haben, geht Magneto auf Konflikt, Provokation und Eskalation.

Punkt drei: Die Szene in der Hermine über das Gelände der Mutant High läuft und – verständlicherweise – versucht, ihre Gedanken zu ordnen. Das verrinnende Glück…(tolle Formulierung übrigens, ich weiß nicht, ob ich dir das schon mal gesagt habe :D ) Hach, das weckt in der Tat Erinnerungen an niedliche (und für unsere Protagonistin schöne) Momente… Wieder mal toll beschrieben. Ein echt schöner und toller Augenblick :)

Viertens… Oh Gott, das war so süß! Und toll… und traurig… Wie Ron und Hermine so über Briseis reden… und wie Ron sich bei ihr entschuldigt, das war so… Ich weiß nicht :) wahrscheinlich kannst du’s dir denken, schließlich kennst du die Szene ja auch :D Hmmm… ergreifend. Herzerweichend… wunderschön und es nimmt einen irgendwie mit, lässt einen mitfühlen :) Du hast die/eine Stimmung wahnsinnig toll vermittelt :)

Kurzer Einschub, weil es mir gerade einfällt: du hast Recht, du KANNST echt wahnsinnig stolz auf das sein, was du geschrieben und geschafft hast. Schon allein von den Charakterentwicklungen… ♥ Von den Welten, der Stimmung, den Symbolen, den Beschreibungen von u.a. Gefühlen und einfach der ganzen wunderbaren Komposition mal ganz abgesehen :)
Und, ich glaube, es ist mal wieder Zeit, denen Schreibstil zu loben ^^ Du schaffst es immer, in meinem Kopf die jeweiligen Bilder entstehen zu lassen, sodass es mehr wie ein Film ist; wie ein echtes Geschehen… Du beschreibst alles so toll und echt und logisch und weiß-ich-nicht-alles, das ist echt der Hammer ^^

Aber okay, kommen wir wieder zurück :D Fünftens: Ahh… die Sache mit Jean und Logan. Obwohl ich sie nicht wirklich erwartet hatte, war ich irgendwie trotzdem… nicht wirklich überrascht, sagen wir’s so. Geschockt? Absolut. Wenn auch nicht so wie Hermine. Die Arme tat mir die ganze Zeit so leid, in dieser Zwickmühle von Logan beschützen und lieben – und der Eifersucht, die ja durchaus verständlich ist. (Kurzum, die Arme muss unbedingt mal geknuddelt werden :D ) Blöd und seltsam ausgedrückt, ich hoffe, du verstehst trotzdem, was ich meine ^^ Auf jeden Fall hier natürlich – Drama. Hach, auch wenn ich wirklich mit Hermine mitfühle, das liebe ich dann doch :D
Krass. Das ist wirklich definitiv nicht mehr Jean. Das ist… mehr als krass. (Und wieder haben wir hier eindeutig eine neue Bedrohung…) Ich hatte schon gehofft (also für das Trio und Co.), dass sie in dieser kurzen Zeit, in der sie sie selbst ist, auch sie selbst bleibt… Aber na ja. So ist’s natürlich spannender. Und wir haben wieder diesen Mix aus diesen vielen Bedrohungen und den inneren Konflikten des Trios und der Charaktere - das gibt natürlich (in diesem Punkt vertraue ich dir ^^ ) wieder Drama, Spannung, und viiiiiiiiiiiiiiiiiiel Spaß beim Lesen :D

In diesem Sinne freue ich mich wieder auf das nächste Kapitel (höhö :D ) und sage liebe Grüße,
Ann :)

Antwort von Keiraleth am 11.03.2015 | 17:19 Uhr
Aloha!
Ich muss mich an dieser Stelle einfach nochmal bei dir bedanken. Du schreibst mir immer so ausführliche Reviews und ich möchte, dass du weißt, dass ich das sehr zu schätzen weiß. Also fühl' dich ordentlich umarmt.

Überhaupt geben sich meine Stammreviewer (zu denen du ja eindeutig gehörst) sehr viel Mühe bei jedem Kapitel. Ihr seid großartig!!

Anni Cole
Wow. In diesem Kapitel passiert wirklich viel.

Es war auch wieder eines der längeren, wie ich nach dem Posten festgestellt habe. Vielleicht hätte ich euch vorwarnen sollen ... Aber ich glaube, prinzipiell hattet ihr wohl nichts dagegen. xD

Anni Cole
Ich fand es echt zutreffend und passend was Xavier später in dem Kapitel gesagt hat: Dass, so sehr andere Menschen eine Lösung des Konfliktes und Frieden im Kopf haben, geht Magneto auf Konflikt, Provokation und Eskalation.

Tja, ich fand es wichtig nochmal hervorzuheben, dass beide Seiten gute und schlechte "Menschen" besitzen, dass auf beiden Seiten Bemühungen getroffen werden, aber dass auch auf beiden Seiten Fehler begangen werden. Da wir uns in der Mutant High befinden, nehmen wir zuzeit ja besonders die gewöhnlichen Menschen als feindlich wahr - dabei vergisst man aber auch häufig, dass es eben auch Mutanten gibt, die absichtlich Konflikte heraufbeschwören. Und Xavier ist dies durchaus bewusst.

Anni Cole
Punkt drei: Die Szene in der Hermine über das Gelände der Mutant High läuft und – verständlicherweise – versucht, ihre Gedanken zu ordnen.

Ein stiller und letztlich in sich glücklicher Moment für unsere Heldin. Den hat sie ja leider selten, aber mir kam es nur richtig vor, dass in der Stille des Abends und mit den Hintergrundgeräuschen der Schule alte Erinnerungen in ihr aufwallen. Und dann auch noch das Sternenzelt, das sie unweigerlich an Legolas und ihre Zeit in Mittelerde erinnert. Für einen Moment war sie mit sich und allem im Reinen, hat die Schönheit der Mixtur aus alten Gefühlen und dem Hier und Jetzt in sich aufgesogen.
Ich mag diese Momente im echten Leben. Es hat was ungemein erleichterndes und ist dennoch so zerbrechlich, weil es so schnell wieder vorbei ist. Danach fühlt man sich oftmals trotzdem stärker und ... freier.

Anni Cole
Oh Gott, das war so süß! Und toll… und traurig… Wie Ron und Hermine so über Briseis reden… und wie Ron sich bei ihr entschuldigt, das war so…

Wir nehmen Hermiones Sorgen und Schmerzen ja reichlich wahr, weil wir alles aus ihrer Sicht erleben, aber darüber vergisst man häufig, dass auch ihre Freunde schon übles erlebt haben, das ihnen nachhängt. Und gerade Ron und Harry sind zwei Figuren, die kompliziert mit ihren Gefühlen umgehen. Harry frisst alles in sich herein und zwingt sich seinen Freunden zuliebe immerzu Stärke zu präsentieren und Ron verbirgt seine wahren Probleme hinter unwichtigen Streitereien, schlechten Witzen und Stillschweigen. Er schweigt es entweder tot oder wird garstig. Deshalb empfand ich es als ausgesprochen wichtig, dass wir auch mal etwas von ihren "Problemen" wahrnehmen. Harry hat uns ja einen kleinen Einblick in den Okklumentikübungen gewährt (und wir kommen später nochmal auf ihn zurück), aber Ron war für mich die wahre Herausforderung. Briseis's Tod hat ihn nie ganz verlassen (wie auch?), aber er würde von sich aus auch nie einfach von ihr sprechen, denn dafür war sie ihm zu wertvoll und der Umstand ihres Todes zu komplex in seinen moralischen Aspekten. Also musste ich Hermione eine Gelegenheit geben, ihn "auf frischer Tat zu ertappen". Denn erst da würde sich Ron öffnen - so mein Gedanke. Wenn sie beide alleine sind, er sich bereits weit genug für seine Gefühle geöffnet hat - ich hoffe, es war realistisch genug.

Anni Cole
Kurzer Einschub, weil es mir gerade einfällt: du hast Recht, du KANNST echt wahnsinnig stolz auf das sein, was du geschrieben und geschafft hast. Schon allein von den Charakterentwicklungen… ♥ Von den Welten, der Stimmung, den Symbolen, den Beschreibungen von u.a. Gefühlen und einfach der ganzen wunderbaren Komposition mal ganz abgesehen :)

Ich danke dir. :3

Anni Cole
Du schaffst es immer, in meinem Kopf die jeweiligen Bilder entstehen zu lassen, sodass es mehr wie ein Film ist; wie ein echtes Geschehen… Du beschreibst alles so toll und echt und logisch und weiß-ich-nicht-alles, das ist echt der Hammer ^^

Vielleicht klingt das blöd, aber ich habe immer noch Sorgen, wenn ich ein neues Kapitel hochlade, dass es in seinen Formulierungen nicht gefallen könnte, da ich ja immer noch "weiterexperimentiere". Es tut unheimlich gut zu lesen, dass diese Sorge weitestgehend unbegründet ist.

Anni Cole
Die Arme tat mir die ganze Zeit so leid, in dieser Zwickmühle von Logan beschützen und lieben – und der Eifersucht, die ja durchaus verständlich ist. (Kurzum, die Arme muss unbedingt mal geknuddelt werden :D )

Das stimmt. Ich habe sie in einem ganz schönen Gefühlsschlamassel zurückgelassen. Aber ich denke, das hier stellt dann auch den Höhepunkt des Logan-Hermione-Konflikts dar - von jetzt an geht es an die (dringend notwendige) Auflösung.

Anni Cole
Auf jeden Fall hier natürlich – Drama. Hach, auch wenn ich wirklich mit Hermine mitfühle, das liebe ich dann doch :D

Ja, das kenne ich. Man soll es nicht meinen, aber auch mir liegt Hermione und ihr Glück sehr am Herzen. xD

Anni Cole
Und wir haben wieder diesen Mix aus diesen vielen Bedrohungen und den inneren Konflikten des Trios und der Charaktere - das gibt natürlich (in diesem Punkt vertraue ich dir ^^ ) wieder Drama, Spannung, und viiiiiiiiiiiiiiiiiiel Spaß beim Lesen :D

Ha, das hoffe ich doch! Aber ja, die Mixtur für das sich langsam aufbauende Finale ist geschaffen. Jetzt werfen wir alles in einen Topf, gehen in Deckung und schauen, was die Explosion übersteht.

Mit diesen Worten, bis zum nächsten Mal,
deine Keiraleth
06.03.2015 | 16:06 Uhr
Aloha!

Zu deiner Reviewantwort (vielen Dank dafür übrigens, die war sehr ausführlich ^^ ): Stimmt, das mit dem zusammengebrochenen Damm habe ich schon fast wieder verdrängt ;D Also ist das mit Strykers Sohn ja auch eher unwahrscheinlich.
Es ist (beinahe :D ) egal, wie du es machst, so eine tolle Geschichte zu schreiben, aber auf jeden Fall: Hut ab! :)

Oh-oh, so viele neue Entwicklungen.
Ich finde das mit dem Medikament ja mehr als gruselig, und irgendwo hat das natürlich auch Gefahrenpotenzial. Aber andererseits kann ich es bei manchen Mutanten auch vorstellen, dass sie es nehmen würden…
Also wirklich, dieser nahezu ständige Bösewichtwechsel :D

Das mit Jean… Ich muss sagen, das hat mich völlig unvorbereitet getroffen und verwirrt. Ich hatte ja schon Angst um Scott, als sein Hilferuf kam, und habe es durch das Ablegen seiner Brille (haha :D ) noch mehr… Aber Jean? Und diese „schwebenden Brocken“ , die die Jungs da geschildert haben? Höchst seltsam. Kommt das im Film eigentlich auch vor? Es kann natürlich wirklich sein, dass Jean diesen komischen „Kokon“ gebildet hat… (Auch wenn mein erster Gedanke mit unserem dysfunktionalen Zeitumkehrer zu tun hatte ^^ ).
Xavier. Beide Seiten mehr oder weniger verständlich, die von Logan, ja, die von Hermine sowieso und die des Professors… so halb. Irgendwie wusste ich, dass er so eine gruselige Seite hat… Das ist wirklich erschreckend o.O

Und was haben wir hier sonst noch so… Ach ja, du hast mal wieder alles super gut beschrieben :) Auch in den vorigen Kapiteln, mit Hermines Schmerz nach der Trennung von Logan und so ^^
(Nach der letzten Szene des Phönix-Kapitels könnte ich sie mir schon fast wieder zusammen vorstellen :D )
Und das mit den Menschen, die dem Tod ein Mal (oder zwei) von der Schippe gesprungen sind… wirklich schön ausgeführt. Auch, wenn es im Fall Jean ja eher „nur“ totgeglaubt war :)
Bin ja gespannt, wie das ganze weitergeht, vor allem mit Jean und der Phönix-Sache ^^

Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 07.03.2015 | 15:32 Uhr
Hey, du hast ein so langes und interessantes Review geschrieben, da musste ich einfach ausführlich antworten. Ich nehme mir Zeit für euch, ihr nimmt euch ja auch Zeit für mich. ;)

Anni Cole
Ich finde das mit dem Medikament ja mehr als gruselig, und irgendwo hat das natürlich auch Gefahrenpotenzial. Aber andererseits kann ich es bei manchen Mutanten auch vorstellen, dass sie es nehmen würden…

Ja, der Knackpunkt wurde ja jetzt auch schon ein paar Mal in der Geschichte angesprochen. Generell ist es natürlich ein unsinniges Zeichen, so schnell und intensiv ein "Heilmittel" gegen die Mutanten gefunden zu haben, denn das beweist ja nur wieder, dass die Regierung und allgemein viele Menschen immer noch der Meinung sind, dass sie nicht dazu gehören. Waren sie zunächst Verbrecher in ihren Augen, so sind sie jetzt eben Personen mit einem genetischen Defekt, der behoben gehört. Bei den Mutanten kommt dieses gesellschaftliche Bild natürlich ebenso wenig an wie das vorherige. Manche Mutanten profitieren aber tatsächlich von dem Serum - eben solche, die aufgrund ihrer Mutation nicht das Leben führen können, das sie sich wünschen.
Das Mittel an sich ist also gar nicht das Problem, sondern der Gedanke, der dahinter steht. Daher kommt dann wohl auch der "Gruselfaktor", den du angesprochen hast. :)

Anni Cole
Also wirklich, dieser nahezu ständige Bösewichtwechsel :D

Das stimmt, in der X-Men Reihe haben wir einen Haufen Bösewichte, die dann und wann aufs Parkett treten. Magneto ist zwar allzu präsent, aber was die anderen Gegenspieler angeht, die wechseln. Tja, Kelly ist tot, Stryker und sein Sohn ertrunken ... Da brauchen wir eben neues böses Material. xD

Anni Cole
Das mit Jean… Ich muss sagen, das hat mich völlig unvorbereitet getroffen und verwirrt.

Ja, das kam unerwartet (zumindest für jeden, der die Filme nicht kennt). Jean war immer ein so guter Mensch mit so vielen positiven Zügen, da ist das schon ein Schlag ins Gesicht.

Anni Cole
Und diese „schwebenden Brocken“ , die die Jungs da geschildert haben? Höchst seltsam. Kommt das im Film eigentlich auch vor?

Ja, das ist tatsächlich Teil des Films.

Anni Cole
Xavier. Beide Seiten mehr oder weniger verständlich, die von Logan, ja, die von Hermine sowieso und die des Professors… so halb. Irgendwie wusste ich, dass er so eine gruselige Seite hat…

Und ich musste immer an diesen Moment in der Saga denken, wenn du davon gesprochen hast, wie gruselig du doch eigentlich seine Fähigkeit findest. Ich wusste, dass du dich hier nur bestätigt finden würdest.

Anni Cole
(Nach der letzten Szene des Phönix-Kapitels könnte ich sie mir schon fast wieder zusammen vorstellen :D )

Nun, die vielen negativen Überraschungen haben ihren Streit kurzzetig zurückgestellt - was nur verständlich ist. Denn eigentlich sind sie ja Vertraute.

Anni Cole
Und das mit den Menschen, die dem Tod ein Mal (oder zwei) von der Schippe gesprungen sind… wirklich schön ausgeführt. Auch, wenn es im Fall Jean ja eher „nur“ totgeglaubt war :)

Schön, dass dir das gefallen hat. Und ja, Aragorn als auch Jean waren nur "totgeglaubt", aber das hat den Schmerz ihres vermeintlichen Todes ja zu dem Zeitpunkt nicht gemildert, genauso wenig dei Freude und den Unglauben ihrer Rückkehr.

Viel Spaß auch weiterhin,
deine Keiraleth
28.02.2015 | 17:26 Uhr
Aloha ^^

Wow, das war wirklich voll das lange Kapitel :)
Die arme Hermine, da übt sie und übt sie… Und wir wissen ja wohl alle, dass sie echt kein Talent hat, wenn es um den Kampf mit dem Messer geht :D
Jaja, ihr Stolz ^^ Ein sehr wichtiger und auch relativ gut ausgeprägter Teil ihres Charakters, will ich mal behaupten ^^

Hua, die beiden sind schon eine echt explosive Mischung… und da ich das Kapitel ja gelesen habe, bevor ich dieses Review schreibe, kann ich sagen: es war irgendwie fast schon absehbar, dass die beiden auseinander gehen. Ich kann Hermines Punkte absolut nachvollziehen, auch wenn Logan irgendwie auch schon seine Punkte hatte – wie viele gestorben sind, obwohl sie nicht mit ihr zusammen waren. Und dass auch jemand überlebt hat. Trotzdem. Wenn Hermine mal einen starken Instinkt hat, da hat sie Recht, da sollte sie ihm wirklich trauen.
Oh nein :( Die Erinnerung an Legolas, kein Wunder, dass sie sie so lähmen…

Ich fand’s ja schon gut, dass Hermine sich endlich soweit in Okklumentik verbessert hat, dass sie auch in Harrys Kopf eindringen konnte. Aber die Erinnerungen mit den Geistern in Mittelerde… das war einfach nur wow. Das, was Hermine damals nicht miterlebt hat… Cool :)
Und die Erinnerung an Davy Jones‘ Hölle… wieder total gut… und der arme Harry :/ Mir hat Jack ja schon leidgetan, aber mir scheint es, dass er zumindest diese Verrücktheit mit seiner eigenen bekämpfen konnte… ganz im Gegensatz zu Harry… Der übrigens immer wieder beweist, was er für ein starkes Kerlchen ist :)
Die Situation mit Rogue war einfach nur süß ^^ und echt taktvoll von Hermine, sich da ein bisschen rauszuhalten ^^

Dieser Kampfsimulatator ist echt cool ^^ Und voll praktisch, das sieht man ja dann auch im nächsten Kapitel :)
Eigentlich mag ich Logan ja ganz gerne, so an sich, aber ein paar Dinge an ihm nerven mich so gewaltig… Zum Beispiel, wie er mit Scott umgeht. Der hat gerade die Liebe seines Lebens verloren, und was macht Logan? Ihn beleidigen wie sonst noch was, streitlustig sein mit dem IQ eines Neunjährigen… Grr. Also wirklich. Ich würde es ja verstehen, wenn er Scott genauso (oder nur ein bisschen abgeschwächt) begegnen würde, so von wegen Normalität erhalten und so. Aber das? Das war echt ne bescheuerte Aktion…
Ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde, dass die beiden auseinander sind. Bin ich die Einzige, die da keine wirkliche Meinung hat? :D

Das mit dem „drei Monate später“ hat mich irgendwie verblüfft, aber wieso nicht :)
Wie gesagt, das mit dem Kampfsimultator finde ich echt cool ^^ Das gibt ihnen die Möglichkeit, sich auf den Ernstfall vorzubereiten, ohne dass sie sich in Gefahr begeben müssen :) Auch wenn ich im ersten Moment ganz kurz wirklich dachte, dass sie in einem Kampf wären. Aber der Gedanke hat sich relativ schnell verflüchtigt ^^ Aber diese Kampfsimultator-Szene hat mich irgendwie an eines der Bilder aus dem Blog erinnert: Da wo Logan sich seine Zigarre ein einem Feuer auf einem Auto oder so anzündet. War es in der Filmszene?
Schon wieder finde ich Logans Verhalten unglaublich kindisch. Ich meine, so einmal geht das ja schon, aber drei Monate? Ich weiß, dass er stur ist, und dass er Hermine quasi bestrafen will, aber das geht echt gar nicht…

Hoffentlich schafft Hermine das noch mit dem Buch… aber ich bin mir ziemlich sicher, sie schafft es… irgendwann :)
Bei dem vorigen Review (oder dem davor?) habe ich vergessen zu erwähnen, wie süß – und irgendwie normal – ich das fand, als Ron und Hermine sich gekabbelt haben, unter anderem mit den Hobbitvergleichen :D
Ich habe das Gefühl, wenn sie mal wieder daheim sind, wird Hermine viel Zeit darauf verwenden müssen, die ganzen Zaubertränke nachzubrauen :D (das nächste Mal… Hua, irgendwie bin ich jetzt schon neugierig, wo der nächste Teil spielt :D Und wie sie damit umgehen… und mit wem Hermine gepairt wird… und ob sie Legolas wiederfindet… Haha :D freue mich schon drauf :D ) Ich musste gerade daran zurückdenken, wie sie ihre Reise nach Mittelerde so angetreten haben, keine Ahnung von nichts ungefähr, mit dem Rucksack… und mit fast ncihts, an dem sie sich entlang hangeln konnten…

Ich weiß nicht, in welchem der beiden Kapitel es war, zu denen ich (schon wieder!) doppelreviewe, aber eine Formulierung hat es mir mal wieder total angetan. Harry, der Junge, der gleich zweimal überlebte…. Hach :) Dieser Satz verbindet die Geschehnisse der Harry-Potter-Bücher wieder mal mit denen in der Timeturner-Saga und zeigt, wodurch unser Trio, in diesem Fall Harry, durchmusste…
Wieder mal großes Lob ^^

Oh nein, Scott :/ Ich dachte mir doch, irgendwann bricht es aus ihm heraus… Anders als Hermine dachte ich am Anfang irgendwie, es wäre quasi buchstäblich Jeans Stimme … obwohl, es kann halt wirklich sein. Strykers Sohn kann doch Illusionen in den Köpfen der anderen schaffen… da würde es mich nicht wundern, wenn er auf Rache sinnt und mithilfe von Scott versucht, sie zum Alkali-Lake zu locken. Oder so ähnlich. (Irgendwie bin ich gerade stolz auf mich, dass ich mich daran erinnert habe ^^ Hin und wieder bekomme auch ich es mal hin, (logisch) zu denken :D )

Nur um mal das Beispiel mit dem Brandzauber zu nehmen (den, den Ron benutzt hat und bei dem dann keiner mehr wusste, was Echtes und was unechtes Feuer ist und so). Wie machst du das, dass du so an alles denkst? Ich habe bei mir selbst immer so ein bisschen das Gefühl, dass ich zwar (so einigermaßen) das Talent zum Schreiben habe, aber die Logik… nach ja, die ist irgendwie nicht so ausgeprägt. Ganz anders als bei dir. Du verbindest alle Handlungsstränge so gekonnt, du lässt Details einfließen, die einfach nur der Hammer sind, und erinnerst dich so scheinbar an alles. Wie geht das? :D
Denkst du darüber nach, oder kommt es einfach beim Schreiben?
Ach ja, und deine Motivation und dein Durchhaltevermögen ist entweder himmelhoch… oder ich weiß auch nicht mehr :D es ist so krass, dass du so viel so hochwertiges in nur so kurzer Zeit schreibst :)
Echt bewundernswert :)

Was soll eigentlich so komisch daran sein, Biologie zu studieren? Ich finde das total interessant :)
Na ja, in diesem Sinne schließe ich dann mal wieder (mit einem der längsten Reviews bisher) und freue mich natürlich auf das nächste Kapitel ^^
Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 03.03.2015 | 12:10 Uhr
Huhu,

Anni Cole
Hua, die beiden sind schon eine echt explosive Mischung… und da ich das Kapitel ja gelesen habe, bevor ich dieses Review schreibe, kann ich sagen: es war irgendwie fast schon absehbar, dass die beiden auseinander gehen.

Das stimmt, eine explosive Mischung waren die beiden schon von Natur aus und zusammengenommen mit ihren gegensätzlichen Meinungen, was den Umgang mit der Problematik angeht, musste es früher oder später "eskalieren". Spätestens als die Karten auf dem Tisch lagen und sie nicht länger um ihre Sorgen und Ärgernisse herumschleichen konnten.

Anni Cole
Trotzdem. Wenn Hermine mal einen starken Instinkt hat, da hat sie Recht, da sollte sie ihm wirklich trauen.

Sicher gibt es auch Punkte, die gegen ihre Theorie sprechen, aber wir wissen ja wie sie ist - wenn sie sich eine Überzeugung angeeignet hat, dann weicht sie nicht so schnell von ihr. In ihren Augen gibt es genug Punkte, die sie besorgt stimmen und lieber riskiert sie, sich zu irren, als sein Leben in Gefahr zu bringen. Ob das letztlich Sinn macht (ich erinnere an Logans Punkt, dass sie nichts an seinen Gefühlen ändern kann, nur indem sie Abstand von ihm nimmt) ist eine andere Frage.

Anni Cole
Ich fand’s ja schon gut, dass Hermine sich endlich soweit in Okklumentik verbessert hat, dass sie auch in Harrys Kopf eindringen konnte. Aber die Erinnerungen mit den Geistern in Mittelerde… das war einfach nur wow.

Es gab hier und da mal Wünsche, etwas aus der Perspektive von Harry oder Ron zu erleben. Da ich bislang immer aus Hermiones Perspektive geschrieben habe, kann ich das nicht einfach ändern, deshalb habe ich hier die Chance beim Schopf ergriffen, doch mal Einblick in Harrys Erlebnisse zu nehmen. Ich spiele durchaus mit dem Gedanken mal Extrakapitel hochzuladen, die Episoden der Jungs beschreiben, in denen Hermione nicht zugegen war, aber gegenwärtig konzentriere ich mich auf den Fortgang der Geschichte.

Anni Cole
Eigentlich mag ich Logan ja ganz gerne, so an sich, aber ein paar Dinge an ihm nerven mich so gewaltig… Zum Beispiel, wie er mit Scott umgeht. Der hat gerade die Liebe seines Lebens verloren, und was macht Logan? Ihn beleidigen wie sonst noch was, streitlustig sein mit dem IQ eines Neunjährigen…

Ja, prinzipiell mag ich Logan (wie könnte es anders sein?), aber ich sehe seine problematischen Persönlichkeitszüge ebenso wie du. Ich habe sie in dieser Szene ja auch gezielt verwendet (wenn du die Eskalation am Ende meinst, bei der auch Ron und Logan aneinander geraten). Die Szene gibt es im Film natürlich nicht, weder das hier beschriebene Aufeinandertreffen von Logan und Scott noch den Rest. Dass Logan und Scott keine besten Freunde sind, wissen wir, aber ein weiterer Punkt, weshalb Logan in dieser Szene so streitlustig reagiert, ist natürlich sein Ärger über Hermione. Scott ist da nur ein Zufallsopfer, das ihm den Einstieg in die Auseinandersetzung bietet. Denn wenn Logan eines kann, dann provozieren.
Ehe Hermione und Logan in ihre abrupte "Krise" kamen, hat Logan sich ja auch entsprechend zurückgehalten, was Scott anging. Sicher, er hat sich nicht heilig erhalten, war aber doch sehr bemüht, Scott nicht weiter zu belasten.

Anni Cole
Ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde, dass die beiden auseinander sind. Bin ich die Einzige, die da keine wirkliche Meinung hat? :D

Mitnichten. Es äußern sich ja lange nicht alle Leser. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da noch mehr Menschen gibt, die unentschlossen sind, was das betrifft.

Anni Cole
Aber diese Kampfsimultator-Szene hat mich irgendwie an eines der Bilder aus dem Blog erinnert: Da wo Logan sich seine Zigarre ein einem Feuer auf einem Auto oder so anzündet. War es in der Filmszene?

Ja, das müsste eine der ersten Szenen des dritten Teils gewesen sein und somit war das im Kampfsimulator. Cool, dass du das erkannt hast, dann war ich in meiner Beschreibung der Situation ja erfolgreich. :D

Anni Cole
Schon wieder finde ich Logans Verhalten unglaublich kindisch. Ich meine, so einmal geht das ja schon, aber drei Monate? Ich weiß, dass er stur ist, und dass er Hermine quasi bestrafen will, aber das geht echt gar nicht…

Da sie sich in der Mutant High kaum aus dem Weg gehen können, bleibt der Ärger natürlich erhalten, der sie ursprünglich auseinander getrieben hat. Beide Seiten wissen ja, dass sie einander lieben, und genau das ist es, weshalb Logan Hermione "quält", denn diese ganze Situation ergibt in seinen Augen keinen Sinn. Seinen Ärger kann man wohl igrendwo nachvollziehen, auch wenn sein Vorgehen verurteilt werden muss. Wo wir wieder bei seiner Liebe für Provokation wären. Insgeheim mögen seine Seitenhiebe natürlich auch Ausdruck seines Wunsches nach Nähe sein - so absurd sich das zunächst anhört - aber wir dürfen nicht vergessen, dass er Hermiones Aufmerksamkeit bekommt und erhält, wenn er sie wütend macht oder eben anderweitig gefühlstechnisch verletzt. Sich aus dem Weg zu gehen oder zu ignorieren, ist nicht das, was er möchte, würde das doch zu einer Distanzierung führen.

Anni Cole
Hoffentlich schafft Hermine das noch mit dem Buch… aber ich bin mir ziemlich sicher, sie schafft es… irgendwann :)

Oho, ein Optimist. xD
Natürlich sage ich hierzu nichts, aber damit hast du vermutlich auch gerechnet.

Anni Cole
Hua, irgendwie bin ich jetzt schon neugierig, wo der nächste Teil spielt :D Und wie sie damit umgehen… und mit wem Hermine gepairt wird… und ob sie Legolas wiederfindet… Haha :D freue mich schon drauf :D

Gott, es ist so wunderschön dies zu lesen. Wir sind mit Incendio noch nicht fertig, aber du kannst es trotzdem kaum erwarten, mehr zu lesen. Dafür muss ich dich einfach drücken.

Anni Cole
Ich musste gerade daran zurückdenken, wie sie ihre Reise nach Mittelerde so angetreten haben, keine Ahnung von nichts ungefähr, mit dem Rucksack… und mit fast ncihts, an dem sie sich entlang hangeln konnten…

Der Gedanke kommt mir auch ab und an und dann bin ich plötzlich fast so stolz wie eine Mutter - ist das verrückt? Ich meine, ich schaue auf die Entwicklung der Drei zurück und auch wenn es da sicher viele dunkle Momente gab, so haben sie sich doch entsetztlich in ihrem Können und in ihren Bemühungen gesteigert. Gott, ich sollte etwas gegen diesen Autorenwahnsinn tun ... xD

Anni Cole
Anders als Hermine dachte ich am Anfang irgendwie, es wäre quasi buchstäblich Jeans Stimme … obwohl, es kann halt wirklich sein. Strykers Sohn kann doch Illusionen in den Köpfen der anderen schaffen… da würde es mich nicht wundern, wenn er auf Rache sinnt und mithilfe von Scott versucht, sie zum Alkali-Lake zu locken. Oder so ähnlich.

Das zeigt sich noch, allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass sich Strykers Sohn zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs des Damms in Cerebro befunden hat, aus dem sie Xavier gerettet und sich anschließend ja auch nur ganz knapp und dank ihrer Disapparation hatten retten können. Was es mit "Jeans Stimme" auf sich hat und wie Scotts Worte zu deuten sind, wirst du dann ja sehen.

Anni Cole
Du verbindest alle Handlungsstränge so gekonnt, du lässt Details einfließen, die einfach nur der Hammer sind, und erinnerst dich so scheinbar an alles. Wie geht das? :D
Denkst du darüber nach, oder kommt es einfach beim Schreiben?

Um ehrlich zu sein, kommt mir das meiste dieser Details und Assoziationsketten beim Schreiben. Da ich mich ja immer in Hermione hineinzuversetzen versuche, während des Schreibens ja sprichwörtlich in ihrem Kopf stecke, versuche ich auf die Details zu achten, die für sie von Bedeutung wären. Ich frage mich einfach immerzu: Was würde sie von dieser Aussage halten? Was fühlt sie, wenn sie z.B. in einem Wald steht? Mit was verbindet sie diesen Duft? Welches Detail dieses Menschen würde sofort ihre Aufmerksamkeit gewinnen? Ich kenne die Harry Potter-Bücher relativ gut und meine Saga natürlich noch besser und meistens ergeben sich dann diese Zusammenhänge. Andere größere oder gewichtigere Assoziationen und Erinnerungen platziere ich hingegen geplant, weil sie für die Storyline und Hermiones Handlungen von Bedeutung sind (z.B. der Stryker-Agamemnon-Vergleich um nur einen zu nennen). Anderes (wie der Grawp-Abschnitt im vorletzten Kapitel) kommt völlig spontan - woher das aus den Tiefen meines Bewusstseins entspringt, kann ich dir leider nicht sagen. Ich denke aber, der Schlüssel des ganzen ist es, für die Dauer des Schreibens die Rolle des Protagonisten bis ins Blut zu übernehmen; ähnlich wie ein Schauspieler, zu denken und zu handeln, wie die Figur es täte. Nur eben auf dem Papier.

Anni Cole
Ach ja, und deine Motivation und dein Durchhaltevermögen ist entweder himmelhoch… oder ich weiß auch nicht mehr :D es ist so krass, dass du so viel so hochwertiges in nur so kurzer Zeit schreibst :)

:3 Das ist so lieb, danke. Um ehrlich zu sein würde mir etwas Elementares fehlen, wenn ich nicht regelmäßig etwas Schreiben würde (und seien es nur ein paar Zeilen). Ich kann mir nicht vorstellen, NICHT zu schreiben. Aber manchmal ist es tatsächlich Arbeit, besonders wenn man das Gefühl hat, festzustecken. Ich trete mir dann eben in den A**** und zwinge mir Absatz für Absatz zu verfassen, bis ich wieder an einen Punkt komme, der mir flüssig von der Hand geht. Oftmals merkt man dann im Nachhinein, dass es doch gar nicht so schwer war, und die Überarbeitung und der Feinschliff machen dann wieder mächtig Spaß.

Anni Cole
Was soll eigentlich so komisch daran sein, Biologie zu studieren? Ich finde das total interessant :)

Ach, die meisten vermuten, dass ich etwas mit Sprachen oder Journalismus mache, deswegen das "Überraschung". Ich wurde ja jetzt schon ab und an danach gefragt. ^^ Aber schön, dass du dich für Biologie begeistern kannst - es ist eben total interessant! Ob man es studieren sollte, ist eine andere Frage - der Arbeitsmarkt ist da in Deutschland nicht so blendend und dafür quält man sich im Studium schon durch einige dichte Stressphasen (gerade die ersten zwei Jahre sind komplett ferienlos). Mal sehen, wo ich letztlich lande. So, der Nerd entflieht jetzt wieder ... Haha.

Deine Keiraleth
22.02.2015 | 13:41 Uhr
Aloha ^^

Das war aber wirklich ein recht „kurzes“ Kapitel (haha, für deine Verhältnisse… meine sind immer noch viel kürzer :D ) Aber dann freue ich mich umso mehr natürlich auf das nächste Kapitel *-*
Fanart? Wow, das muss echt toll sein, wenn man was schreibt und jemand macht etwas zu deiner Geschichte :) Weil du dich so gefreut hast, kann ich dir übrigens sagen, dass du mich auch schon inspiriert hast – allerdings war das Ergebnis so grauenvoll, dass ich es niemandem zumuten will :D Aber ich kann dir verraten, es sollte Hermine werden, so wie sie in Protego ist :)

So, jetzt weiter zum Kapitel:
Ha! „Das retardierende Moment“! Das hatten wir irgendwann mal in Deutsch :D War das nicht bei Geschichten, vor allem bei Dramen der Abschnitt kurz vor der Katastrophe/dem Finale? Oh-oh, ich ahne Böses :D
Boah, ich mache mir echt ein bisschen Sorgen um Scott. Er tut mir echt total Leid (und irgendwie ist es mal nebenbei gesagt ebenfalls irgendwie schlimm, dass Hermine diesen Schmerz schon in so jungen Jahren kennt, falls du verstehst, was ich meine…). Ich hoffe, dass er nicht irgendwie auf dumme Gedanken kommt :/

Ich frage mich – okay, ist ja klar – um welches Leben es hier geht. Ich habe ja, ebenso wie Hermine, Rogue beziehungsweise Logan in Verdacht. Aus Instinkt hätte ich jetzt mal gesagt Rogue. Aber da es ja so passieren muss wie im Film (also, sozusagen :D ) und du gemeint hast, dass Rogue im Film keine große Rolle mehr spielt… also nicht mehr so viel zu erfüllen hat… müsste es ja quasi Logan sein, oder? (ich weiß, ich weiß, du kannst mir darauf keine Antwort geben… ist ja auch nur zu meinem besten :D )

Ich bin voll stolz auf sie, dass sie so gut in Okklumentik geworden sind ^^ Und vor allem das mit Rogue, wie du gesagt hast, ist sehr beeindruckend, wie sie es – vor allem mit Harrys Hilfe – hinbekommt :) Hach, die beiden sind schon süß ^^ Zu blöd, dass sie sich wahrscheinlich bald wieder trennen müssen… Aber andererseits, es ist die Zukunft. Also theoretisch könnte Harry nach der Erfüllung der Mission, drei Jahre später wieder auf die Suche nach Rogue gehen :)
Was mich wieder zu Hermine und Legolas bringt. Ich hoffe, die beiden finden sich mal endlich :)

Und, oh-oh, das wird wirklich nicht schön, wenn Hermine von Logan weg muss. Also wird es ja sowieso nicht, aber wenn sie das Thema schon so anschweigen…
Messer-Training ist eine gute Sache. Ich würde nicht sagen, dass es Hermine schadet. Aber in irgendeiner deiner letzten Reviewantworten hast du gesagt, dass unsere Lieblingshexe Maßnahmen trifft, dass Magneto sie nicht ein drittes Mal mit dem Dolch bedrohen kann. Und das hört sich jetzt schon gewaltig nach Maßnahmen an. Aber was bringt das gegen Magneto?

Ach ja, falls ich fragen darf – du musst die Frage nicht beantworten, wenn’s dir zu persönlich ist – was studierst du eigentlich?
Und damit verabschiede ich mich auch mal wieder, aber natürlich nicht ohne vorher liebe Grüße auszusprechen,
Ann

P.S.: Das ist doch nicht etwa das hunderste Review??? :O Wow :D Herzlichen Glückwunsch ^^

Antwort von Keiraleth am 23.02.2015 | 14:52 Uhr
Aloha,

Ja, stimmt schon, dieses Kapitel war vergleichsweise kurz. Aber ich glaube, nichts schlägt die Kürze des vorletzten Kapitels von Arresto Momentum. xD
Ich mache eben immer da Schluß, wo ich es persönlich für am sinnvollsten halte. Das Kapitel muss eine Bedeutung haben, darf aber eben auch nicht überladen sein, sonst verliert sich deise wieder. Und ja, das nächste ist deutlich länger ...

Zitat: "Fanart? Wow, das muss echt toll sein, wenn man was schreibt und jemand macht etwas zu deiner Geschichte :) "
Ja, das war ziemlich toll. :D
Und deine Zeichnung hätte ich natürlich auch gerne gesehen, aber ich verstehe auch, wenn du es nicht veröffentlichen möchtest. Ich persönlich kann z.B. absolut gar nicht zeichnen oder malen. So ein paar Grafiken und Manipulationen am PC bekomme ich hin, aber wenn ich selbst zu Pinsel und Bleistift greifen muss ... Das willst du nicht sehen.

Zitat: "Ha! „Das retardierende Moment“! Das hatten wir irgendwann mal in Deutsch :D War das nicht bei Geschichten, vor allem bei Dramen der Abschnitt kurz vor der Katastrophe/dem Finale? "
Korrekt. Man wiegt den Zuschauer nocheinmal in vermeintlicher Sicherheit oder Stagnation, bevor das Chaos ausbricht. ^^

Zitat: "Boah, ich mache mir echt ein bisschen Sorgen um Scott."
Tja, Scott hat Jeans Tod elementar erschüttert. Sich um ihn Sorgen zu machen, ist nur allzu berechtigt. Als ich die Szene schrieb, in der Hermione zu ihm im Fenster hochsieht, wurde mir auch erst bewusst, wie gezeichnet sie bereits von ihrem Leben ist. Sie hat so viel erlebt und verschmerzt, aber auch so viel Schönes gesehen und gefühlt ... Und all das macht sie irgendwie weiser, obwohl es sie zugleich in manchen Stellen zerbrochen hat. Sie ist ein wandelndes Paradoxon.

Zitat: "Ich frage mich – okay, ist ja klar – um welches Leben es hier geht. Ich habe ja, ebenso wie Hermine, Rogue beziehungsweise Logan in Verdacht. "
Du weißt es ja, darauf antworte ich dir nicht, auch wenn ich deine Theorie zur Kenntnis genommen habe. Ich liebe es, wenn ihr mich an euren Vermutungen teilhaben lasst. Aber prinzipiell hast du recht: Die Aufgabe des Trios besteht darin, die Originalfassung des jeweiligen Filmes zu erreichen (weil das ja die Ursprungsgeschichte darstellt).

Zitat: "Also theoretisch könnte Harry nach der Erfüllung der Mission, drei Jahre später wieder auf die Suche nach Rogue gehen :)"
Ja, durchaus möglich. Wie es tatsächlich aussieht, wirst du dann noch erfahren ...

Zitat: "Was mich wieder zu Hermine und Legolas bringt. Ich hoffe, die beiden finden sich mal endlich :) "
Auch hier wird es noch einen Fortschritt geben, auf den ich aber noch nicht näher eingehen möchte, weil es einfach zu viel verraten würde. Bleib also einfach geduldig.

Zu Hermione und dem Messer-Training: Also ... Magneto hat ihr endlich vor Augen geführt, was eigentlich schon die ganze Zeit ein Problem darstellte: Hermione beherrscht den Umgang mit ihrem Dolch nur mäßig und das bringt sie regelmäßig in Gefahr (lassen wir mal Magneto unbeachtet, hat es sie auch in der Vergangenheit in riskante Momente gebracht). Also entscheidet sie für sich, dass sie diesem Risiko ein Ende setzen muss - so oft der Dolch von Bedeutung gewesen ist, sie kann nicht ignorieren, dass er sie irgendwann umbringen könnte, wenn sie diese Schwäche weiterhin nicht beachtet. Deshalb bittet sie Logan um Hilfe, in dem Gedanken, dass sie sich seit Mittelerde in so vielen Dingen weiterentwickelt hat, dass sich auch ihre Fähigkeiten hier gewandelt haben mögen.
Gegen Magneto bringt das natürlich herzlich wenig, wie du schon erkann hast. Hier wird sie andere, viel simplere Vorkehrungen treffen. Das Messer-Traing hat also eigentlich nichts mit Magnetos Bedrohung zu tun, sondern mit der Botschaft, die er ihr übermittelt hat.

Zitat: "Ach ja, falls ich fragen darf – du musst die Frage nicht beantworten, wenn’s dir zu persönlich ist – was studierst du eigentlich?"
Überraschung: Biologie. Vermutlich nicht das, was man zunächst annehmen würde. ;)

Oh, und natürlich herzlichen Dank für das 100. REVIEW!

Deine Keiraleth
20.02.2015 | 17:30 Uhr
Oh nein :(
Das mit Hermine am Anfang war ja schon schlimm genug, wie sie fast gestorben ist und oh Gott…
Aber Jean? Oh nein :( Ich habe echt fast geheult :(

Aber nun – nachdem ich mich mal wieder ein bisschen beruhigt habe ^^ - zu den anderen Dingen in diesem Kapitel:
Also. Boah, ich hatte wirklich Schiss am Anfang um Hermine…
Aber wie Rogue die Initiative ergriffen hat und Hermine geheilt hat… Echt bewundernswert :)
Ich finde es gut, dass Logan Stryker nicht getötet hat. Du weißt ja, wegen der dann-sind-sie-so-wie-ihre-Feinde-Sache. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass er nicht tot ist… Und er wird zurückkommen, Schmerz und Leid verursachen…

Und noch eine kleine Frage an dich, außerhalb des neuen Kapitels: Schreibst du eigentlich schon am Fünften Teil, während du den jetzigen hochlädst? Oder „gönnst“ du dir quasi eine Pause? Würde mich nur mal interessieren :)

Ganz liebe Grüße,
Ann

P.S.&Edit: AUf deinem Blog hat mich das bild von Rogue und Harry sehr gefreut :)
Ist voll gut gemacht und voll passend ^^

Antwort von Keiraleth am 21.02.2015 | 13:20 Uhr
Hallo, meine Liebe,

Ja, das letzte Kapitel hatte schon seine traurigen Züge und wenn es euch zumindest ein bisschen mitgenommen hat, dann bin ich zufrieden. Nicht, dass ich euch gerne traurig mache - wobei ... ab und an ja doch. xD

Zitat: "Aber wie Rogue die Initiative ergriffen hat und Hermine geheilt hat… Echt bewundernswert :)"
Ich denke, ab hier differiert meine Rogue deutlich von der Entwicklung der Film-Rogue. In den Filmen wird die Mutantin mit Ende des zweiten Teils nahezu unwichtig und tritt in den Hintergrund. Sie bekommt ihre Fähigkeiten nicht unter Kontolle (oder nur sehr bedingt). Meine Rogue nimmt da einen anderen Weg, ihre selbstbewusste Seite tritt endgültig durch und auch ihrer Nähe zu Harry hat ihren Einfluss auf diese Story. Das wird im nächsten Kapitel nochmal genauer behandelt. Es wäre mir schrecklich falsch vorgekommen, sie einfach fallen zu lassen, nachdem sie zuvor doch so wichtig war. Und ich denke das war auch eines der vielen Fehler, die der dritte Film gemacht hat, der nun mehr oder weniger anschließt und doch stark kritisiert wurde. Aber da du die Filme ja nicht kennst, brauchts du dich davon gar nicht beeinflussen lassen. :)

Zitat: "Ich finde es gut, dass Logan Stryker nicht getötet hat. Du weißt ja, wegen der dann-sind-sie-so-wie-ihre-Feinde-Sache."
Nun, er hätte ihn weiter über seine verloren gegangene Vergangenheit ausquetschen und ihn töten können, aber Logan hat sich letztlich dafür entschieden, dass ihm das Leben seiner Freunde mehr Wert ist, als die Ereignisse, die er vergessen hat. Er muss zwischen der Vergangenheit und der Zukunft wählen und er entscheidet sich für Letzteres, was recht symbolträchtig ist (für mich vllt sogar noch mehr, da ich den Fortgang der Saga kenne). Und ja, auch dass er ihn nicht direkt getötet hat, spricht für ihn und zwar genau so, wie du es darstellst. Allerdings hat er ihn dennoch festgekettet und da Magneto und Co. den Helikopter genommen haben, hatte Stryker auch keine Möglichkeit vor dem einbrechenden Damm zu entkommen.
Letztlich trägt Logan also doch "Mitschuld" an seinem Tod bzw. hat sich bewusst dafür entschieden, ihn nicht entkommen zu lassen.

Zitat: "Schreibst du eigentlich schon am Fünften Teil, während du den jetzigen hochlädst? Oder „gönnst“ du dir quasi eine Pause?"
Bis Silvester habe ich mir mehr oder weniger eine Pause gegönnt, nur einige Sachen recherchiert und zusammengetragen (und das war verdammt viel xD). Inzwischen schreibe ich wieder, wenn auch nicht ganz so intensiv wie zu den "Wartezeiten". Einerseits habe ich gerade viel für meine Bachelorarbeit zu tun und andererseits braucht der Anfang bei mir immer etwas länger, als der Mittel- und Endteil einer Geschichte. Aber ich bin fleißig und hab schon ein paar Kapitel zusammengetragen. Gestern erst war ich wieder sehr produktiv. :D

Zitat: "AUf deinem Blog hat mich das bild von Rogue und Harry sehr gefreut :) "
Schön, dass es dir gefallen hat. Ich denke, es passt ganz gut zu dem Drama, das sich soeben in der Geschichte ereignet hat, auch wenn die beiden glücklicherweise unversehrt geblieben sind.

Also bis morgen oder eben demnächst,
deine Keiraleth
16.02.2015 | 17:52 Uhr
Aloha.

Oh shit. Du lässt mir mal wieder nichts anderes übrig, als mit dem Ende zu beginnen… Es ist schon wieder total spannend, und… oh Gott… Hermine und Logan! Argh…
Und ich hatte ungefähr einen halben Herzstillstand als Logan begonnen hat, sich so zusammenzukrümmen… für eine Sekunde dachte ich echt, jetzt wärs aus :o (Mal wieder ein Vorteil, dass ich die Filme nicht gesehen habe…)
Nach kurzer ziemlicher Angst um Harry wurde das dann noch begleitet von dem Schock um Magnetos Plan… (Wow. Raffiniertes Kerlchen. Aber so ein… hmpf. ) Apropos Magneto, zur Zeit beginnt auch er, mich mit seinen ewig starken (okay, fast ewig starken) Kräften zu nerven… vor allem immer wieder Hermine mit Aragorns Dolch zu bedrohen. Ich weiß, es geht quasi nicht anders, aber… das ist ziemlich frustrierend.

Um das Kapitel so ein bisschen zusammenzufassen:
Gut ist, dass: Sie haben Strykers Plan vereitelt (vorerst?)
Schlecht ist, dass: Der Damm bricht zusammen, Magneto ist wieder endgültig zum Feind und… Hermine ist zu schwach zum disapparieren und schafft irgendwas nicht! Das ist absolut… Argh -.-
Das zeigt, dass die gruseligen Sachen schon wieder voll überwiegen :/ (Und wahrscheinlich habe ich was vergessen. Aber egal.)
Da wird unser Trio mal wieder was zu kämpfen haben…

Na ja. Bis in drei Tagen (oh nein, so lange noch :D ).
Liebe Grüße,
Ann

P.S.: Um mich nochmal kurz deiner Reviewantwort zu widmen: Ich finde „Trojanisches Trauma“ trifft’s im Großen und Ganzen ganz gut…
P.P.S.: Deine Geschichten haben es tatsächlich bin in einen Traum von mir geschafft. (Genauer gesagt: Achilles und pulverisierte Pistolenkugeln^^ ). Das war vielleicht auch der Grund, weshalb ich auf einmal unbedingt noch einmal „Den Schützen, den sie lehrte“ lesen musste… und ich muss sagen, es hat mich wieder geflasht *-* Einfach unglaublich, es hat mich total mitgenommen und berührt und… Boah :D

Antwort von Keiraleth am 17.02.2015 | 14:18 Uhr
Ha, ich dachte mir schon, dass der Cliffhanger dich seicht verärgern könnte. ;)

Zitat: "Und ich hatte ungefähr einen halben Herzstillstand als Logan begonnen hat, sich so zusammenzukrümmen… für eine Sekunde dachte ich echt, jetzt wärs aus :o (Mal wieder ein Vorteil, dass ich die Filme nicht gesehen habe…)"
Das stimmt, hier hattest du tatsächlich einen Vorteil gegenüber den Filmkennern und konntest die ganze Situation unbeeinflusst aus Hermiones Situation erleben.

Zitat: "Apropos Magneto, zur Zeit beginnt auch er, mich mit seinen ewig starken (okay, fast ewig starken) Kräften zu nerven… vor allem immer wieder Hermine mit Aragorns Dolch zu bedrohen. Ich weiß, es geht quasi nicht anders, aber… das ist ziemlich frustrierend."
Im Grunde war es Hermiones eigener Fehler. Sie hat den Dolch aus Gewohnheit bei sich getragen und das war ihr "Verhängnis". ABER sie ist ja lernfähig - ich versichere dir, das nächste Mal ist sie vorbereitet. Ein drittes Mal lässt sie sich von ihm nicht vorführen.

Zitat: "Gut ist, dass: Sie haben Strykers Plan vereitelt (vorerst?)
Schlecht ist, dass: Der Damm bricht zusammen, Magneto ist wieder endgültig zum Feind und… Hermine ist zu schwach zum disapparieren und schafft irgendwas nicht! Das ist absolut… Argh -.-"
Ja, aber mit dem nächsten Kapitel finden wir endlich den Abschluss dieser Stryker-Magneto-Dammgeschichte. Es war ein großer Handlungsbogen, der am Donnerstag mit einem Knall zu Ende geht. WIE es ausgeht, wirst du dann ja sehen.

Zitat: "Deine Geschichten haben es tatsächlich bin in einen Traum von mir geschafft. (Genauer gesagt: Achilles und pulverisierte Pistolenkugeln^^ )"
Wow, welch eine Ehre. Das hätte ich auch gerne gesehen. xD
Aber hey, es freut mich, dass dir das Kapitel beim wiederholten Lesen immer noch so sehr gefallen hat. Und vielleicht war es ganz gut, es sich hier nochmal zur Gemüte zu führen, was es doch der Auslöser von Hermiones "Trojanischem Trauma".

Na, dann sage ich mal, bis zum nächsten Mal.
Und vergiss nicht: Ich bin unfassbar dankbar für deine regelmäßigen Reviews. :D
Deine Keiraleth
14.02.2015 | 16:37 Uhr
Aloha ^^

Zu Kapitel 23:
Unser Trio hat gute (oder wohl eher antrainierte) Reaktionen, das muss man ihnen lassen – wie sie immer so die Kugeln rechtzeitig pulverisieren lassen ^^ Kann das sein, dass es sonst im Film immer Jean mit ihren Kräften übernommen hat?
Oh nein, ich wusste ja, dass es kommen würde, aber durch das Aufteilen bekomme ich dann doch ein ungutes Gefühl… Und die armen Kinder :o
Und, oh shit. Logan ist weg. Auch das hat man sich natürlich denken können… und gut ist es erst recht nicht :o Oh nein. Und dass Hermine ihm dann hinterherläuft… ach, verdammt. Das ist zwar so an sich nachvollziehbar, aber ich habe so das Gefühl, dass es böse enden wird…


Hach, immerhin Sott lebt :)
Aber Harry ist alleine mit Magneto und Mystique… Im Moment kämpfen sie ja noch für die gleiche Sache, aber später… hoffen wir mal, dass das gut geht…
o.O Boah, so viel, um das ich mir gleichzeitig Sorgen machen muss… und der Damm trägt nicht gerade zur Entspannung bei :D Und Strykers Sohn auch nicht… Na toll, beste Voraussetzungen für den Bösewicht :/
Und ein Cliffhanger der ganz fiesen Sorte ^^


Zu Kapitel 24:
Scheiße, war das spannend. Ich saß echt davor, habe meine Augen nicht wegbekommen und dachte mir die halbe Zeit: Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Wunderbares, mega spannendes Kapitel. Hat mich total gefesselt ^^
Es ist vielleicht irgendwie irrational, als Hermine vor Stryker mit Agamemnon anfängt, aber trotzdem irgendwie nachvollziehbar. Und irgendwie… dass, was sie erlebt hat…, das lässt Hermine einen so bewundern…
Zitat: „„Hermione war die Geliebte des Kriegers Achilles.““ Das ist so… episch, wenn es ausgesprochen wird :D
Haha, beim ersten Satz („Vom Rum benebelt“) musste ich total an Jack und die Karibik denken :D
Jetzt im Nachhinein werde ich mir erst dem Titel bewusst… Alte Geschichte in neuem Gewand… Woah. Toller Titel – und so passend ^^
Hermine hat ja eine ganz schöne Improvisationsgabe, so in der Not, von wegen dem Zauberministerium und dem Prozess…
Und noch ein Zitat: „„Unser Achilles soll seine Hermione sehen, wenn er kommt.““ Woah, noch ein irgendwie… epischer Satz. Dieser Vergleich, diese ganze Spannung… *-*

Noch jemand, mit der gleichen Mutation wie Logan? Hat das mit den Selbstheilungsfähigkeiten nicht irgendwie mit bestimmten Genen zu tun? Also entweder ist das wirklich jetzt verdammt selten, oder Logan und diese Frau sind irgendwie getrennte Geschwister oder so… Obwohl, bei ihrem asiatischen Aussehen kann ich mir das nicht so vorstellen. Halbgeschwister oder so höchstens noch.
Oh Gott, noch eine Stelle, die total spannend war: als Hermine in dem Tank eingesperrt war. Ich habe total mitgefiebert und hatte schon teilweise die Horrorversion von einer Hermine-mit-Adamantium-überzogenen-Figur im Kopf… Wie soll sie da denn bitte rauskommen? O.o vor allem, als der kurze Hoffnungsschimmer mit dem Dolch dann auch noch kaputt geht…

Okay. Offensichtlich hat die Gute schon wieder mega Glück, sonst wäre sie wirklich zu einer Metallfigur geworden….
Wie war es eigentlich im Film gedacht? Schon klar, der Tank wäre leer, da Hermine ja nicht da, und Logan schmeißt seine komische Zwillings-Mutantin in das Gefäß – und dann fällt sie in das Adamantium. Aber wieso war es im Film da überhaupt drin? Es war ja keine Hermine zum ver-adamantieren da. Sollte die Mutantin Logan da reinwerfen oder wie?
Die letzte Szene in diesem Kapitel war echt gebraucht, diese Umarmung :)
Tolles Kapitel. Besser als toll. Der Hammer – und sooo spannend ^^

In diesem Sinne: Liebe Grüße und noch eine schöne (Faschings-)Zeit,
Ann

Antwort von Keiraleth am 16.02.2015 | 13:03 Uhr
Aloha,

Und gleich ein Review zu zwei Kapiteln! :D

Zitat: "Unser Trio hat gute (oder wohl eher antrainierte) Reaktionen, das muss man ihnen lassen – wie sie immer so die Kugeln rechtzeitig pulverisieren lassen ^^ Kann das sein, dass es sonst im Film immer Jean mit ihren Kräften übernommen hat? "
Nun, in diesem Fall konnten sie das, weil ihnen bewusst war, dass man auf sie schießen würde, noch ehe sie den Damm betreten haben. Riskant bleibt es trotzdem. Ach und in den Filmen übernimmt das Magneto, da er ja die unbeschränkte Macht über Metalle hat - ein Kinderspiel für ihn. Bei mir widmet er sich direkt den Gewehren.

Aufteilen ist wohl nie ein gutes Omen. Ob nun in Horrorfilmen, Abenteuer oder meiner Geschichte. Aber manchmal diktieren die Umstände das Vorgehen und so hatten unsere Freunde keine richtige Wahl. Ob Hermione nun Logan hätte suchen sollen, bleibt eine andere Frage. Das war sicher alles andere als durchdacht, doch da sie in diesem Moment unter enormen psychischen Druck stand, nicht nur aus Angst um ihn, sondern vor allem aus Prägung durch ihre bisherigen Erlebnisse handelt sie in einer Art Kurzschlussreaktion. Außerdem ist sie eine Gryffindor, der Mut treibt sie zusätzlich dazu, und um ihr trojansiches Trauma endgültig zu überwinden, MUSSTE ich sie in ihre letztlich hochgefährliche Situaton manövrieren. Weil Kriegstrauma eben sehr irrationale Handlungen auslösen und der Ausgang dieser Situation sie endlich über den Berg bringt.

Zitat: "Aber Harry ist alleine mit Magneto und Mystique… Im Moment kämpfen sie ja noch für die gleiche Sache, aber später… hoffen wir mal, dass das gut geht…"
Dazu gibt es heute mehr.

Zitat: "Scheiße, war das spannend. Ich saß echt davor, habe meine Augen nicht wegbekommen und dachte mir die halbe Zeit: Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Wunderbares, mega spannendes Kapitel. Hat mich total gefesselt ^^"
Ich bin mehr als nur erleichtert, dass ihr alles das so empfunden habt (zumindest die Leser, die mir ein Review geschrieben haben). Denn wenn ich eines in diesem Kapitel wollte, dann dass es spannend bis zum Zerreissen ist.

Zitat: "Es ist vielleicht irgendwie irrational, als Hermine vor Stryker mit Agamemnon anfängt, aber trotzdem irgendwie nachvollziehbar. Und irgendwie… dass, was sie erlebt hat…, das lässt Hermine einen so bewundern…"
Auch wenn es vordergründig um Logan in diesem Kapitel geht, so ist es auch für Hermione essentiell. Denn nicht nur Logan stellt sich hier seinem Trauma, sonder auch sie (wie oben bereits erwähnt). Es ist ein Befreiungsschlag für beide, denn ich minitiös für sie vorbereitet hatte.

Zitat: "Jetzt im Nachhinein werde ich mir erst dem Titel bewusst… Alte Geschichte in neuem Gewand… Woah. Toller Titel – und so passend ^^"
Ich glaube, es gibt mehrere einzelne Kapiteltitel bei mir, mit denen man erst etwas anfangen kann, wenn man das Kapitel gelesen hat. Aber deshalb freut es mich umso mehr, dass du es als so passend empfunden hast. Manchma grüble ich tagelang darüber, wie ein Titel lauten soll ...

Zitat: "Noch jemand, mit der gleichen Mutation wie Logan? Hat das mit den Selbstheilungsfähigkeiten nicht irgendwie mit bestimmten Genen zu tun? Also entweder ist das wirklich jetzt verdammt selten, oder Logan und diese Frau sind irgendwie getrennte Geschwister oder so… "
Die genauen Hintergründe dazu kenne ich jetzt leider nicht, aber ja, ich denke es ist ein extrem seltener Zufall, denn welches Gen mutiert, ist ja von Mutant zu Mutant unterschiedlich. Da mehrere Faktoren in die Selbstheilung hineinspielen, mag es sein, dass Logan und unsere Asiatin Mutationen an verschiedenen Stellen besitzen, die aber in denselben Phänotyp (also das, was tatsächlich zu erkennen ist) resultieren. Deshalb konnte unsere Lady Deathstrike auch die Adamantiumprozedur überstehen. Außerdem hat Stryker in all den Jahren ein sehr weites Netz gespannt, um Mutanten unter seine Kontrolle zu bekommen und zu erfroschen. Er wird , um seine Adamantiumforschung fortzuführen, auch gezielt nach Mutanten mit einem ähnlichen Phänotyp wie Logan gesucht haben (also nach Selbstheilern).

Zitat: "Oh Gott, noch eine Stelle, die total spannend war: als Hermine in dem Tank eingesperrt war. Ich habe total mitgefiebert und hatte schon teilweise die Horrorversion von einer Hermine-mit-Adamantium-überzogenen-Figur im Kopf… Wie soll sie da denn bitte rauskommen? "
Wir wollen uns nichts vormachen, es hätte sie höchstwahrscheinlich geötet (es sei denn, sie hätte sich durch eine Magieruption gerettet). Also ja, deine Sorge war sehr berechtigt.

Zitat: "Okay. Offensichtlich hat die Gute schon wieder mega Glück, sonst wäre sie wirklich zu einer Metallfigur geworden…. "
xD Das schöne an Hexen und Zauberern ist ja, dass sie in Extremsituationen ungeahnte Kräfte freisetzen können. Es liegt also durchaus in ihrer Befähigung, sich aus solchen Situationen zu retten, wenn sie nur den perfekten Mix an Stress, Furcht und Beherrschung ansammelt.

Zitat: "Wie war es eigentlich im Film gedacht?"
Im Original erwartet Stryker mit Lady Deathstrike Logan, von dem sie ja wissen, dass er "nach seinen Wurzeln" sucht. Stryker will sicher igrendwo seine beiden "Produkte" testen, deshalb überlässt er Logan der Asiatin und verschwindet, in der Hoffnung, dass sie ihn tötet. Da aber Mutanten ohnehin keine "Menschen" in seinen Augen sind, wird es ihm recht gleich gewesen sein, wie es nun wirklich ausgeht, da er Xavier ja ohnehin schon damit beauftragt hat ALLE Mutanten zu töten. Seine Forschungsarbeit ist also an einem Endpunkt angelangt, an dem er nur noch aufräumt.
Das Adamantium ist in dem Behälter, da es, einmal in flüssige Reinform gebracht, unzerstörbar wäre, wenn es aushärtet. Und da es auch noch ein so seltenes Metall ist, MUSS es flüssig gehalten werden, bis zur Verwendung. Es ist also aus ganz pragmnatisch wirtschaftlichen Gründen dort vorhanden, wo es verflüssigt wurde., da es schlicht Verschwendung wäre ein so kostbares Metall in einem unzerstörbaren Block aushärten zu lassen.
Logan und die Asiatin kämpfen also gegeneinander, bis Logan sie überwältigt und sie mit dem Adamantium tötet, das aus Gründen der Transportunfähigkeit an seinen heißhaltenden Behälter gebunden ist.

Zitat: "Tolles Kapitel. Besser als toll. Der Hammer – und sooo spannend ^^"
Ich danke dir aus ganzem Herzen.

Deine Keiraleth
13.02.2015 | 15:23 Uhr
Hier bin ich wieder und *wääh* Design-Umstellung...ich werde mich sowas von verklicken^^
Ich kommentiere jetzt einfach mal paralell, also wunder dich nicht^^

'...als habe sie eine ganze Flasche Rum alleine getrunken.'-why is the rum gone? Da ist wohl jemand von seinem Karibikabenteuer traumatisiert^^

Okay, neugeschaffene Realitäten haben definitiv nicht viel für sich..irgendwie stell ich es mir lässtig vor, erstmal nachgucken zu müssen, was sich verändert hat-auch wenn das wohl kaum möglich ist... Da kommt mein Recherchezwang wieder raus...Aber mir gefällt es, wie Hermione Stryker mit der 'Parallele' ärgert^^

Oh ich hab es geahnt D:, aber Stryker hält sie ja Gott sei Dank für eine 'Geschichtenerzählerin'...irgendwie mag ich den Begriff. Hat sowas schönes mystisches^^

Okay, das mit der Achilles/Logan-Parallele missfällt mir allmählich...eigentlich macht es mir sogar Angst, da es ja mehr als offensichtlich ist, dass Logan kommen wird und dann geht die Party ab...Logan ist berechenbar. Weit berechenbarer als das Trio. Bei dem wusste man zwar auch, dass es kommen wird, aber nicht mit welchem Chaos das jedes Mal einherging. Hier weiß man, dass Logan ganz alleine erscheinen wird...der einsame Wolf ohne Sinn und Verstand...ich mag ihn nicht.. ;)

Ja...und schon wieder bin ich am Ende des Kapitels, weil es so aufregend war. Hab Ich nur das Gefühl oder ist das ganze Abenteuer actiongeladener als zu vor? Wenn ja, dann könnte das wohl an der Vorlage, aber auch an der Zeit liegen...
Nun Hermione ist frei und hatte einen Magieausbruch. Sie wird also mächtiger, wenn man das so sagen kann. Das der Zeitumkehrer nicht wollte...nun ich hab zuerst gar nicht daran gedacht, dass er vielleicht doch was abbekommen hat. Ich dachte mehr daran, dass er nicht vorgesehen hat, benutzt zu werden. Im Gegenzug wäre das dann aber in Troja der Fall gewesen...wer weiß..

Nochmal zu Stryker, Hermiones Bekenntnis und der Gefahr...der wird entkommen, jetzt frage ich mich nur, wird er nachfragen? Er ist nicht dumm und wenn er nachdenkt...nun man kann ja zumindest mal nachfragen ob es den diese 'Hexen und Zauberer' wirklich gibt...und irgendwie glaube ich nicht, dass das Mindesterium eingreifen wird. Vielleicht kontaktieren sie am Ende von Incendio das Trio, aber ansonsten...wir werden sehen..obwohl moment: Harrys 'Wanted-Plakate' sprechen ja wohl dagegen (ich weiß, es gibt keien Plakate, aber du verstehst?) *ungewissheit arg*

Dir auch noch schöne Karnevalstage, ich verkrieche mich dann mal^^

LG Nemesis

PS.: Oh ja Tumblr. Auch wenn ich befürchte, dass ich eine leichte Thranduilopsession entwickelt habe :D

PPS.: Und schon wieder haben wir die Polizei in der Straße..

Antwort von Keiraleth am 16.02.2015 | 12:33 Uhr
Hallihallo,

Hmm, ich weiß immer noch nicht, was ich von unserem neuen Logo halten soll. Da hat auch der Karneval der vergangenen Tage nichts verändert. xD
Das neue Design ist aber in Ordnung. Ich verstehe halt nicht, warum sich das zwischen den Usern und den Admins immer so hochschaukeln muss (falls du Helges Blog verfolgst). Man kann doch einfach mal vernünftig kommunzieren (beide Seiten!) und im Ernst, die Admins haben was besseres für ihre Mühe verdient, als das, was mache Leute da verzapfen (nicht alle!).
So, jetzt bin ich ein wenig abgeschweift, weil ich die letzten Tage n icht dazu kam, mich darüber aufzuregen. xD

Also schnell zu deinem Review.
Zitat: "'...als habe sie eine ganze Flasche Rum alleine getrunken.'-why is the rum gone? Da ist wohl jemand von seinem Karibikabenteuer traumatisiert^^"
Tatsächlich habe ich die Flasche Rum nicht zufällig ins Spiel gebracht. :D

Zitat: "Okay, neugeschaffene Realitäten haben definitiv nicht viel für sich..irgendwie stell ich es mir lässtig vor, erstmal nachgucken zu müssen, was sich verändert hat-auch wenn das wohl kaum möglich ist..."
Ich bin eigentlich auch ein Recherche-Junkie. Und Gott, wenn ich mir überlege, wie viel ich zurzeit recherchiere ... Aber um ehrlich zu sein, kann ich diese neugeschaffenen Realität bislang recht gut überblicken, da ich ja doch an den einzelnen Aspekten ziemlich lange geschrieben habe. Man darf es halt nur nie vergessen.

Zitat: "Oh ich hab es geahnt D:, aber Stryker hält sie ja Gott sei Dank für eine 'Geschichtenerzählerin'...irgendwie mag ich den Begriff. Hat sowas schönes mystisches^^"
Na, er glaubt, dass sie sich aus der Situation winden will und da das ganze doch recht fantasievoll in seinen Ohren klingen muss ... Aber es freut mich, dass dir die Bezeichnung gefällt. Denn letztlich hat Hermione ja tatsächlich viele Geschichten zu erzählen.

Zitat: "Okay, das mit der Achilles/Logan-Parallele missfällt mir allmählich..."
Keine Sorge, sie wird auch nicht weiter führen. Das hier war sozusagen der Punkt, ab dem Hermione Logan mehr als eigene, unabhängige und vor allem selbstbestimmte Person erkennt. Sie musste durch dieses zweite Agamemnon/Achilles-Finale, um diesen Unterschied zu begreifen.

Zitat: "Hab Ich nur das Gefühl oder ist das ganze Abenteuer actiongeladener als zu vor? Wenn ja, dann könnte das wohl an der Vorlage, aber auch an der Zeit liegen..."
Ja, ich habe auch das Gefühl, dass sich in diesem Teil die Actionsequenzen die Hand reichen. Und ich denke, dass beide Gründe Einfluss darauf haben. Natürlich ist die X-Men-Reihe ohnehin sehr actionlastig, aber durch die "Moderne", in der weite Strecken in wenigen Stunden/Tagen erreichbar sind und in denen es Jets und Autos gibt, die unser Trio und ihre Freunde in kurzer Zeit von einem Handlungsort zum nächsten transportieren, entfallen eben auch die teils langen Reisesequenzen der vorigen Teile. Bald folgt aber wieder ein längerer, ruhigerer Abschnitt.

Dass Hermione dem Tank entkommen konnte, war ihrer entsetzlichen Zwangslage zu verdanken (ähnlich wie in Lumos Solem mit Emonelos oder aber in Arresto Momentum, als sie um Rons Leben bangt und ungerichtet appariert). Aber natürlich zeigt der Ausbruch auch, dass sich Hermiones magische Kompetenzen weiterentwickelt haben, denn ohne Stab zu apparieren, muss eine ungemein hohe körperliche Belastung sein (gehört das Apparieren doch zu den magsichen Fähigkeiten, die erst recht spät gelehrt werden und die damit auch von größerer Anforderung sein müssen). Soweit zumindest meine Theorie (und damit die Theorie in dieser Saga).

Zitat: "Das der Zeitumkehrer nicht wollte...nun ich hab zuerst gar nicht daran gedacht, dass er vielleicht doch was abbekommen hat. Ich dachte mehr daran, dass er nicht vorgesehen hat, benutzt zu werden. Im Gegenzug wäre das dann aber in Troja der Fall gewesen...wer weiß.."
Interessanter Gedanke. Aber nein, der manuelle Teil des Zeitumkehrers ist ursprünglich dafür gedacht, die Zeitreisenden in Notfallssituationen außer Gefahr zu bringen oder ähnliches. Quasi der zweite Fallschirm im Rucksack eines Fallschirmspringers. Deshalb ist er eigentlich auch jederzeit einsetzbar und deshalb konnte Hermione ihn auch in Troja verwenden (sie hatte die Situation als Notfall interpretiert, aber damals kannte sie auch ohnehin noch keine Hintergründe des Zeitumkehrers). Der Zauber, der den Zeitumkehrer zu Beginn von Incendio in der Mysteriumsabteilung trifft, hat also tatsächlich Schaden an ihm verrichtet, auch wenn er die wesentliche Tätigkeit des Zeitumkehrers nicht beschädigt hat.

Zu Stryker, Magneto, Harry, etc. gibt's dann heute mehr.

Zitat: "PS.: Oh ja Tumblr. Auch wenn ich befürchte, dass ich eine leichte Thranduilopsession entwickelt habe :D"
Ach, dagegen ist doch nichts einzuwenden. Ich freue mich über jeden Tranduilpost (vielleicht beginne ich sogar auch eine Obsession zu entwickeln).
Und ich hoffe, das Auftauchen der Polizei hatte keine bösen Gründe. Auch wenn ich mich jetzt so langsam frage, in was für einer Gegend du lebst. xD

Bis zum nächsten Mal
deine, Keiraleth
08.02.2015 | 18:57 Uhr
Aloha ^^

Das ist ja mal eine komische Situation. So die ständige Bedrohung im Hintergrund – aber so nah… Ganz schön eigenartige Wendung, wenn du mich fragst, unsere Helden bei den Feinden :D
Hua. Ich freue mich für Hermine schon auf durchgeschlafene Nächte. Die letzte Zeit war mal wieder noch anstrengender als sonst und sie haben kaum geschlafen…
Hoffentlich ist Scott nicht tot :/

Tja… Wechsel des Bösewichts. Von Magneto zu Stryker. (Auch wenn Magnetos Bedrohung ja noch deutlich vorhanden ist, nur gerade etwas in den Hintergrund gerückt.) Ich sag ja, die Begabung des Professors in den falschen Händen…. Oh-oh…
Mal wieder muss ich dir sagen, dass es einfach genial ist, wie du Hermines Gedanken(-gänge) beschreibst… sie sind so… logisch :D Und gut halt einfach :) Wie deine Beschreibungen der Umgebung. Und der Menschen… und einfach von allem :D
Ach, Mann. Da kommt man sich doch echt ein bisschen… veräppelt vor. Da suchen sie schon mal am Alkali-Lake - und das auch noch relativ lange… und dann ist das ganze Zeug unter der Erde… Pfff….
Na ja… irgendwo hat Harry ja recht, aber ehrlich gesagt war ich ein wenig beunruhigt, als er so… offensiv mit Magneto gesprochen hat… (Tja – wohl irgendwo auch wieder typisch Harry…)
„Irgendwie lande ich immer wieder in einem Zelt“…. Haha, wie wahr :D
Die goldene Mitte? O Gott :o Ich will aber nicht, dass wir schon bei der Mitte angelangt sind :D
Und wieder. Hermines Gedanken zu ihrem Leben, zu ihren viel zu vielen Leben … Genial. Wirklich.

Wow. Hermines Reden haben mich um ehrlich zu sein wirklich geflasht (haha, was ein unnötiges und hässliches Wort :D ). Schon die erste. Diese Zusammenfassung war… atemberaubend und irgednwie… gewaltig. Es zeigt, durch was sie alles durchmusste, was sie erlebt hat, was sie zu der gemacht hat, die sie nun ist. Über die Zeiten eine so ergreifende „Zusammenfassung“, dass man bei jedem Abschnitt davon in Erinnerungen schwelgt…
Und der zweite Teil… er war so wunderschön, diese Rückblicke, mit so vielen wertvollen Details, die einen die ganzen Gefühle von damals wieder empfinden haben lassen… So viele wichtige Augenblicke, verteilt über die Zeiten, die kaum wegzudenken sind, und so wunderschön und berührend…
Kurz, diese Szene hat mich echt… mitgenommen. Und berührt… :)

Hach, Harry und Rogue… Ich hoffe ja sehr, dass das erhalten bleibt ^^
Ein Glück, dass wenigstens das Trio nicht betroffen ist… Okay. Stimmt, nur eher ein kleiner Trost… Aber sie schaffen das schon ^^ (es muss schließlich noch einen dritten Xmen geben, haha :D )
Magneto umgarnt John. Okay, ich sag doch, der wechselt noch die Seiten… oder aber er verblüfft alle und stellt sich dann im entscheidenden Moment doch auch die richtige Seite… hach, da muss ich mich wohl überraschen lassen :D
Na, ich weiß nicht, ob das so ein großes Glück ist, dass Mystique mitgeht… Aber vielleicht trotzdem besser, als wenn Logan alleine gehen würde… Und auch hier werde ich mich überraschen lassen müssen ^^
Tolles Kapitel mal wieder. Und toller Blog. Mit tollen Bildern :D

Liebe Grüße,
Ann

Antwort von Keiraleth am 09.02.2015 | 13:38 Uhr
Hi, meine Liebe,
jetzt, wo ich ein wenig fleißig war, was mein Studium betrifft, fahre ich mal ganz schnell mit deinem Review fort.

Zitat: "Das ist ja mal eine komische Situation. So die ständige Bedrohung im Hintergrund – aber so nah… Ganz schön eigenartige Wendung, wenn du mich fragst, unsere Helden bei den Feinden :D"
Ja, ihre Situation ist im Moment alles andere als prickelnd. Sie wissen, dass Magneto ihr Feind ist und trotzdem müssen sie mit ihm zusammenarbeiten, weil Stryker ihr neuer ebenso gefährlicher Feind zurzeit alle Asse im Ärmel besitzt (sprich Cerebro, Substanzen zur psychischen Kontrolle und Prof. Xavier). Sie müssen eben Feuer mit Feuer bekämpfen. ^^

Zitat: " Hoffentlich ist Scott nicht tot :/"
Das zeigt sich dann im neuen Kapitel, das morgen kommt.

Zitat: "Mal wieder muss ich dir sagen, dass es einfach genial ist, wie du Hermines Gedanken(-gänge) beschreibst… sie sind so… logisch :D Und gut halt einfach :) Wie deine Beschreibungen der Umgebung. Und der Menschen… und einfach von allem :D"
Es macht mich jedesmal gigantisch glücklich das zu hören. Ich bemühe mich auch immer, dass meine Leser(innen) ihren Gedanken und Handlungen folgen können, wenn ihr sie auch nicht zwingend gutheißen müsst. Denn das ist eine andere Frage. ;)

Zitat: "Na ja… irgendwo hat Harry ja recht, aber ehrlich gesagt war ich ein wenig beunruhigt, als er so… offensiv mit Magneto gesprochen hat…"
Harry hat inzwischen durch Rogue und Magnetos Sympathien bezüglich Voldemorts Vision ein ziemlich persönliches Problem mit dem Mutanten. Für ihn ist er nicht einfach nur ein Feind, der ihre Mission gefährden könnte, nein, er empfindet wahren Zorn gegen ihn. Und Harry war schon immer sehr impulsiv, was seine emotionalen Abneigungen anging. Gepaart mit seinem Gryffindormut ergibt das eben seine offensive Direktheit - und schenkt ihm dadurch auch irgendwie nur einen weiteren Punkt für die Anführerschaft unseres Trios.

Zitat: "Die goldene Mitte? O Gott :o Ich will aber nicht, dass wir schon bei der Mitte angelangt sind :D"
Es kommt ja noch einiges und selbst wenn Incendio beendet ist, haben wir ja noch nicht das wahre Ende erreicht. Auch wenn ihr dann wohl wieder ein Weilchen warten müsst, denn der neue Teil, an dem ich gerade sitze, gestaltet sich inzwischen als sehr anspruchsvoll, was Recherche, aber auch Umfang betrifft. Mehr erfahrt ihr dann aber noch (auch auf meinem Blog).

Zitat: "Wow. Hermines Reden haben mich um ehrlich zu sein wirklich geflasht (haha, was ein unnötiges und hässliches Wort :D ). Schon die erste. Diese Zusammenfassung war… atemberaubend und irgednwie… gewaltig. "
Das freut mich wirklich sehr, weil ich ihren Ausbruch hier nicht umsonst platziert hatte. Ich denke, es war an der Zeit, dass Hermione einmal all ihre Erlebnisse ausspricht, zusammenfasst und dabei ihre ganze Wut hineinlegt. Es war nötig, dass sie sich selbst bewusst macht, wie viele Leben sie inzwischen gelebt hat, wie viele Menschen sie zurückgelassen und verloren hat, wie viele Welten sich einen Platz in ihrem Herzen erobert haben, ohne dass sie dort bleiben hätte können. Die erste Rede ist ein zorniger Ausbruch, wenn man so möchte, weil sie eigentlich nicht darüber sprechen möchte, weil sie sich von Logan überfahren und von Legolas heimgesucht fühlt und weil sie tief in ihrem Inneren weiß, wie sehr sie all diese verlorenen "Leben" schmerzen. Sie versucht dem ganzen einen Anschein von simplen Aneinanderreihung überbewerteter Gegebenheiten zu geben, aber in Wahrheit erzeugt sie damit das völlige Gegenteil, weil es nichts dergleichen war.

Zitat: "Und der zweite Teil… er war so wunderschön, diese Rückblicke, mit so vielen wertvollen Details, die einen die ganzen Gefühle von damals wieder empfinden haben lassen…"
Tja, der zweite Teil, die Antwort, die Logan wirklich hören wollte, war ihre ehrliche Sehnsucht. Die Dinge, die ihr so viel bedeutet haben, die die verschiedenen Zeiten ausgemacht haben, die Dinge, die sich tatsächlich in ihre Seele gebrannt haben und völlig abseits von den großen Absichten des Zeitumkehrers standen. Hier spricht mehr die Traurigkeit, das Glück von damals aus ihr, und es beweist, wie sehr sie alles an ihrer bisherigen Reise geliebt hat, obwohl sie ihre Mission zur selben Zeit als grausam und schmerzhaft empfindet. Es sind die Dinge, die für Hermione Granger von Wert waren und nicht für ihren Auftrag.

Zitat: "Kurz, diese Szene hat mich echt… mitgenommen. Und berührt… :)"
:3

Zitat: "Hach, Harry und Rogue… Ich hoffe ja sehr, dass das erhalten bleibt ^^"
Die Zeit wird es zeigen. Aber ich bin froh, dass dir (und allen anderen Reviewern) die beiden zusammen gefallen. Wir werden auch noch ein wenig tiefer auf ihre wachsende Beziehung eingehen.

Was John und Magnetos Versuch ihn zu manipulieren betrifft, wirst du dich tatsächlich überraschen lassen. Dazu äußere ich mich mal nicht. :D

Zitat: "Na, ich weiß nicht, ob das so ein großes Glück ist, dass Mystique mitgeht… Aber vielleicht trotzdem besser, als wenn Logan alleine gehen würde…"
Wie der Plan tatsächlich aussieht, zeigt dann das neue Kapitel, aber soviel kann ich schonmal vorweg nehmen: Magneto möchte Logan GAR NICHT gehen lassen, stattdessen möchte er, dass Mystique seine Gestalt annimmt und in den Damm geht, denn in Logans Gestalt wird Stryker sie vermutlich einlassen, ohne sie zu sofort zu ertränken. Anders als Logan kennt sie jedoch die Pläne des Staudamms (sie selbst hat sie ja besorgt) und hat damit auch relativ gute Chancen ihnen im Nachhinein den Weg hinein zu bahnen.
Deshalb ist Hermione auch so erleichtert. Weil sie versteht, dass Mystique losziehen wird und nicht er.

Tja, dann sage ich mal, bis zum nächsten Mal,
LG Keiraleth

PS: Auch dass dir mein Blog gefällt, macht mich wahnsinnig glücklich. ;)
08.02.2015 | 16:23 Uhr
Mir gefällt es nicht wie Magneto sich gegenüber John verhält. Er scheint mir eh schon ein wneig instabiel zu sein, da braucht er um des lieben Friedens Willen nicht noch jemanden, von dem er manipuliert wird.

Und irgendwie meine ich mich dunkel daran zu erinnern, dass Zauberer auch ohne Stab zaubern können. Es ist zwar schwieriger und vermutlich auch anstrengender, aber ich meine da mal was gelesen zu haben. Erinnerst du dich zufällig an eine solche Stelle in der Buchreihe?

Magneto gibt in dieser Mission also den Ton an. Ich bin mir sich es wird da noch zu Unstimmigkeiten zwischen ihm und Hermione/Logan/Harry/sonst wem kommen und das endet dann in einem Disaster.
Nun ich freue mich schon auf das nächste (vermutlich actiongeladene) Kapitel und wünsche dir noch ein schönes Wochenende

LG Nemesis

Antwort von Keiraleth am 09.02.2015 | 11:20 Uhr
Zitat: "Mir gefällt es nicht wie Magneto sich gegenüber John verhält. Er scheint mir eh schon ein wneig instabiel zu sein, da braucht er um des lieben Friedens Willen nicht noch jemanden, von dem er manipuliert wird. "
Ich denke mal, dass Magneto diese Instabilität sieht und für sich auszunutzen gedenkt. Ein paar weitere Anhänger kann er eben ganz gut vertragen und dass John zumindest eine Veranlagung hierzu besitzt, sollte sich inzwischen gezeigt haben.

Zitat: "Und irgendwie meine ich mich dunkel daran zu erinnern, dass Zauberer auch ohne Stab zaubern können. Es ist zwar schwieriger und vermutlich auch anstrengender, aber ich meine da mal was gelesen zu haben. Erinnerst du dich zufällig an eine solche Stelle in der Buchreihe?"
Vollkommen richtig. Hermione selbst hat in meiner Saga auch schon in Extremsituationen ohne Stab gezaubert. Aber das weiß JOHN nicht. Er hat unsere Magier ja stets nur mit den Stäben zaubern sehen, also geht er davon aus, dass sie es auch nur so können.
In den Büchern kann Albus Dumbledore auch ohne Stab zaubern. Ich vermute, dass man ein extrem fortgeschrittener Magier sein muss, um diese höhere Kunst zu beherrschen. Kleinkinder zaubern ja auch unbewusst ohne Stab. Es ist wohl alles eine Frage der Übung, nur dass diese Form der Magie vermutlich noch unzählige Male komplizierter ist als beispielsweise ein Patronus. Unser Trio kann es nicht (sie waren ja auch nur sieben Jahre auf Hogwarts ^^). Aber die Magie bricht sich schon ihre Bahnen, wenn ihnen nichts anderes übrig bleibt (wie uns der zweite Zusammenstoß von Hermione und Emonelos in Lumos Solem bewiesen hat).

Zitat: "Magneto gibt in dieser Mission also den Ton an. Ich bin mir sich es wird da noch zu Unstimmigkeiten zwischen ihm und Hermione/Logan/Harry/sonst wem kommen und das endet dann in einem Disaster. "
Es wird Probleme geben. Definitiv. Welchen Ausmaßes zeigt sich dann noch, da möchte ich nichts vorweg greifen.

Und ja, im nächsten Kapitel gibt es Action und (hoffentlich) beißende Spannung,
Also bis morgen,
deine Keiraleth
08.02.2015 | 16:05 Uhr
Okay, also doch nicht der Professor sondern Mystique.

Und das Harry nicht leicht tot zu griegen ist, wissen wir ja alle XD

Mein Gott, ich fange an Magneto mehr zu mögen als Logan...was hats du getan? Natürlich kann ich seine Einstellung nicht billigen, aber er ist doch deutlich rationaler als unser Wolffreund...und hält sich wahrscheinlich eher an die Sitte nicht mit verheirateten Frauen zu schalfen....*böse in Logans Richtung guck*

Ich glaube nicht, dass Stryker die Mutanten töten will, nicht direkt. Er will sie erforschen. Logan wegen dem seltsamen degenerativen Verhalten seiner Zellen, Mystique wegen ihrer Wandlungsfähigkeit und viele weiter Mutanten wegen ihren Fähigkeiten. Er will sie erforschen und wirtschaftlich ausnutzen. Und Harry wird als Terrorist gesucht...

Es ist nicht wirklich überraschend, dass Stryker hinter dem versuchten Attentat auf den Presidenten steckt. Damit kann man ganz hervorragend den amerikanischen Patriotismus anheißen und ihn gegen die Mutanten verwenden.

Antwort von Keiraleth am 09.02.2015 | 11:11 Uhr
Zitat: "Mein Gott, ich fange an Magneto mehr zu mögen als Logan...was hats du getan?"
Na, Magneto ist doch ein recht interessanter Charakter. xD
Nein, jetzt mal im Ernst. Ich habe natürlich nicht beabsichtigt Antipathien gegen Logan zu sähen (bzw. nicht allzu viele Anthipathien zu säen) und wenn wir die Filme genau betrachten, ist Logan ja tatsächlich nicht sonderlich beeindruckt von dem Status "vergeben" bei anderen Frauen. Gut, Jean war Scotts Verlobte, nicht seine Frau, aber Scott war sogar anwesend. Hermione mag verheiratet sein (und das ist ihm auch bewusst), aber ihr Gatte ist ja weit und breit nicht zu sehen, da kann man schonmal ... übersehen, dass er zwischen ihnen steht (zumindest von Logans Seite). Besonders, wenn man ja echte Gefühle für besagte Dame besitzt.

Und OBWOHL Logan eine Beziehung mit Hermione pflegt, hat er bislang nicht ein schlechtes Wort über den Elb fallen lassen, dabei hätte er dazu sicher schon einige Möglichkeiten gehabt. Und Logan ist da nicht sonderlich zimperlich. Man darf eben nicht vergessen, dass er Dinge weiß, die ihr Leser(innen) und Hermione noch nicht wisst und die für euch im Dunkeln liegen. Sein Blickwinkel auf die Situation sieht BETRÄCHTLICH anders aus, als unserer, der ja von der Hermione geformt wird, die 1998 noch nicht erlebt hat. Er hat ohne Zweifel seine Gründe, so zu handeln, wie er handelt. Dazu gehört auch, dass er eine Beziehung mit Hermione eingegangen ist.
Ganz verstehen, wird man das wohl erst, wenn man besagtes Finale (und die vor dem Finale liegenden Teile) gelesen hat. Aber ich verspreche dir, dass du es dann verstehen (oder zumindest logisch verknüpfen können) WIRST.

Zitat: "Ich glaube nicht, dass Stryker die Mutanten töten will, nicht direkt. Er will sie erforschen. "
Ja und das hat er auch lange Jahre getan. Aber sie sind eben nur Versuchsobjekte und ich versichere dir, dass er sie nur erforscht hat, um aus ihnen Waffen gegen Mutanten zu machen. Er will die Mutanten mit Cerebro tatsächlich töten (soweit man dem Film glauben darf), um ihre Bedrohung ein für allemal auszulöschen. (Er hat ja auch schon Jahrzehnte an ihnen geforscht).

Zitat: "Und Harry wird als Terrorist gesucht..."
Oh, ich bin immer noch begeistert von der Vorstellung, was das für einen Schrecken in unserem Trio ausgelöst haben muss.

Zitat: "Es ist nicht wirklich überraschend, dass Stryker hinter dem versuchten Attentat auf den Presidenten steckt. Damit kann man ganz hervorragend den amerikanischen Patriotismus anheißen und ihn gegen die Mutanten verwenden. "
Richtig. Nach Liberty Island und Magnetos Verhaftung stand die Furcht der Menschen so nahe am Abgrund, dass er sie nur noch ein wenig stoßen musste, um seine Verfolgungsbewilligungen zu bekommen. Ein Attentat war da sicher ein hilfreiches Mittel, um sein Ziel zu erreichen.
08.02.2015 | 15:44 Uhr
OMG Der Professor hat Magneto befreit sobald er davon erfuhr, was sich zugetragen hat! Anders kann ich mir das jetzt nicht erklären!

Okay, von Anfang an. Harrys Verwicklung in den 'Bombenanschlag' von London, gibt mir zu denken. Es deutet definitiv darauf hin, das uns wohl eine reisen große Party am Ende deiner Saga erwartet und ich freu mich jetzt schon drauf.

Er und Hermione sind der Regierung jetzt endgült aufgefallen und ich will mir gar nicht ausmalen was alles noch passieren wird und was passieren könnte, wenn die beidne gefangen genommen werden sollten. Irgendwer kommt doch sicher auf die Idee den beiden ihre Magie abzuzapfen. Das amerikanische Ministerium wird Wind von der Angelegenheit bekommen, da bin ich mir sicher und was ist, wenn wir in einer Realität sind, in der sie keien Helden sind? Ich hab Angst.

Die Situation spitzt sich weiter zu der Herr des Magnetfelds ist nun auch mit von der Partie und ich verurteiel Hermione/Logan immer noch. Nur so am Rande: Verhüten die eigentlich? Ein Baby könnte leicht..unpraktisch sein.

LG Nemesis

Antwort von Keiraleth am 09.02.2015 | 10:55 Uhr
Huhu, da bin ich wieder.

Ja, eigentlich sollte ich mich jetzt anderen Dingen widmen ... wie meinem Studium ...*räusper* ... Aber ich glaube, mein Kopf ist etwas freier, wenn ich das hier zu Ende gebracht hat. Und es macht einfach so viel mehr Spaß, dir zu antworten, als Grafiken für meine Arbeit zu erstellen. Pause muss eben auch sein. ^^

Ich steige dann direkt mal ein.

Zitat: "Harrys Verwicklung in den 'Bombenanschlag' von London, gibt mir zu denken. Es deutet definitiv darauf hin, das uns wohl eine reisen große Party am Ende deiner Saga erwartet und ich freu mich jetzt schon drauf."
Oh, ja. Es WIRD eine riesengroße Party. Immerhin wird es das Finale sein, wie könnte es da ruhig und bedacht zugehen?! Nein, ich habe da schon einiges vorbereitet. Wie gesagt, die Struktur steht, auch wenn sicher noch einige Details im tatsächlichen Schreibensprozess hinzukommen werden. Und Incendio ist eben perfekt dafür, schonmal einen ersten "Ausblick" auf das Finale zu werfen, denn hier befinden wir uns ja in der Zukunft. (Außerdem muss ich hier natürlich auch auf dem Ausgang/Inhalt des Finales aufbauen, denn ich kann ja nicht einfach ignorieren, was in 1998 geschehen ist, falls es riesige Wellen geschlagen hat (wie z.B. der Attentäter-Harry)).

Zitat: "Nur so am Rande: Verhüten die eigentlich? Ein Baby könnte leicht..unpraktisch sein."
Ja, Hermione hat ihren Trank und ich meine, das wird auch irgendwo am Alkali-Lake erwähnt. Unpraktisch wäre so ein Baby allemal und sie ist ja doch irgendwo ein intelligentes Mädchen. ^^

Ich springe mal schnell zum nächsten Review.

Zitat: "Er und Hermione sind der Regierung jetzt endgült aufgefallen und ich will mir gar nicht ausmalen was alles noch passieren wird und was passieren könnte, wenn die beidne gefangen genommen werden sollten."
Ja, die Muggelregierung weiß jetzt, dass Harry unter den gesuchten Mutanten weilt. Aber sie wissen nicht wirklich, wer Harry ist. Sie kennen eben nur die Muggelversion des "gesuchten Attentäters von 1998", die sicher nicht gänzlich der wahren Version entspricht. Soll heißen, sie wissen nicht, dass sie es mit einem Zauberer zu tun haben (zumindest dürfte es niemand außer dem Präsidenten wissen, falls dieser es überhaupt weiß). Jetzt könnten sie dahinter kommen oder ihn einfach für einen bislang verheimlichten Mutanten handeln, was sicher in ihre Vostellung von den gemeingefährlichen Mutanten passt, die die Öffentlichkeit bedrohen.

Zitat: "Das amerikanische Ministerium wird Wind von der Angelegenheit bekommen, da bin ich mir sicher und was ist, wenn wir in einer Realität sind, in der sie keien Helden sind? Ich hab Angst."
Nun, auf der Hut sein, ist sicher nicht falsch in meiner Saga. :)
08.02.2015 | 15:17 Uhr
Die drei sind kampferprobt-Gott sei dank.
Ich hoffe es wird sich alles fügen und keiner der Schüler wurde geschnappt. Wenn die Älteren wirklich über Fluchtmöglichkeiten bescheid wissen und es weitere sichere Räume gibt, dann hoffe ich, dass diese der Regierung unbekannt sind. Was Logan und Hermione angeht so verurteile ich deren Beziehung noch immer und irgendwie gefällt es mir nciht, dass das Buch noch in der Mutant High ist. Hermione hat schon wieder die Aufmerksamkeit des Feindes erweckt. Momentan hält man sie noch für eine Mutantin, doch das kann sich ändern. Einige der Soldaten werden sich sicherlich daran erinnern , wie das Trio sich erteidigt hat und wer sollte dann nicht erahnen, was dahinter steckt.
Wenn wir ganz viel Pech haben, dann schaltet sich das Mindesterium ein. Wenn die aber nur ein wenig Weitblick besitzen, werden sie die Spuren der drei verwischen, aber selbst das wird Hermiond und Co. nicht davon abhalten trotzdem fr die Mutanten zu kämpfen. Gryffendore-Treue sag ich da nur.

'Nichts an Logan wirkte gegenwärtig pädagogisch sinnvoll.' Ahh, der war echt gut XD

LG Nemesis

Antwort von Keiraleth am 08.02.2015 | 19:48 Uhr
Zitat: "Die drei sind kampferprobt-Gott sei dank."
Etwas müssen sie ja von allem gelernt haben. Irgendwo sind diese Zeitreisen auch ein riesiges, überdimensionales Trainingslager.

Zitat: "Was Logan und Hermione angeht so verurteile ich deren Beziehung noch immer und irgendwie gefällt es mir nciht, dass das Buch noch in der Mutant High ist."
Ich glaube, du bist die Erste, die sich dazu geäußert hat, dass Hermione das Buch zurücklassen hat müssen. Auch das besitzt symbolischen Charakter. Aber bekomme jetzt keinen Herzinfakt, ganz SO schlimm, ist die Symbolkraft dann doch nicht.

Zitat: "Hermione hat schon wieder die Aufmerksamkeit des Feindes erweckt. Momentan hält man sie noch für eine Mutantin, doch das kann sich ändern. Einige der Soldaten werden sich sicherlich daran erinnern , wie das Trio sich erteidigt hat und wer sollte dann nicht erahnen, was dahinter steckt."
Tja, ich glaube leider, dass Mutanten für den gemeinen Menschen zu vielfältig und noch zu fremd sind, um zu verstehen, dass sich unser Trio von ihnen abhebt. Ich bezweifle, dass sie hier wirklich davon ausgehen könnten, dass es NOCH EINE Geheimgesellschaft unter ihnen gibt. Muggel werden es wohl klar nach dem Prinzip halten - die wahrscheinlichste Erklärung, ist die richtige: Auch sie sind Mutanten. Und bedenkt man, wie verschieden die alle sind, käme mir das wohl selbst auch nur logisch vor. Ganz ehrlich: Die Soldaten sind schon mit der gegenwärtigen Situation überfordert.

Zitat: "'Nichts an Logan wirkte gegenwärtig pädagogisch sinnvoll.' Ahh, der war echt gut XD"
Das war zumindest immer mein Gedanke in den Filmen.

So, hier mache ich jetzt mal für heute Schluß. Morgen haue ich dann wieder in die Tasten. ;)
LG, Keiraleth
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