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Autor: Roheryn
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt) für Kapitel 1:
31.01.2015 | 14:57 Uhr
Hallo Roheryn,
so, ich habe mich endlich aufgerafft, diesen Text auszulesen, nachdem ich den Teil, den ich gelesen habe, so mochte.
Der Anfang war sehr melancholisch. Ich mag es, wenn du über Hobbits schreibst, und Sam, über den zu schreiben mir persönlich am schwersten fällt, ist dir sehr gut gelungen. Traurig gemacht hat mich die Tatsache, dass er Frodo nicht wiedergetroffen hat, was ja vermutlich sein Hauptgrund war, Mittelerde und seine Kinder zu verlassen. Andererseits stand es zu befürchten, nachdem Saruman Frodo kein langes Leben vorausgesagt hat. Und vielleicht ist es weniger schmerzvoll, als am Ende ein zweites Mal Abschied nehmen zu müssen.
Sehr eindrucksvoll fand ich auch, dass du das Thema der Undankbarkeit aufgegriffen hast, die das Schicksal Frodo zuteilwerden lassen hat. Das hat mich im Buch immer mit am meisten berührt. (Ja, sogar mehr als die meisten Todesszenen und du weißt, dass ich zur Gruppe der Menschen gehöre, die immer noch nicht über Boromirs Tod hinweg sind. :D)
Noch ein Buchverweis, als du die Verschwörung erwähnst. Ich weiß, ich bin irgendwie selbst schuld, weil ich dich dazu gebracht habe, das Sil zu lesen, aber du könntest nicht zufällig wieder mehr Texte über Hobbits schreiben? Nicht, dass ich die anderen nicht genauso mögen würde, aber es gibt leider so wenig gute Hobbittexte.
Na großartig, jetzt wird Boromir tatsächlich erwähnt. Ich wusste, dieser Text würde mich melancholisch machen...
Klar, dass die Vorstellung eines all-elbischen Königs Samweis in Aufregung versetzt.
Wahrscheinlich beschäftige ich mich zu viel mit Kulturstudien, aber die Thematik der Elben, die sich immer mehr auseinanderentwickeln und unfähig sind, wieder ein Volk zu werden, obwohl sie nun erneut zusammenleben, erinnert mich an einige reale Volksgruppen.
Ich musste grinsen, als Ingwe Sams Aussage mit "Aye" bejaht hat. Bist du da kurz ins Englische gerutscht? *g*
„Weswegen liegen sie hier?“ Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, ich bin gespannt, wie du Ingwe antworten lässt, nachdem er ein sehr umsichtiger Elb zu sein scheint.
*seufz* Du weißt, dass mich das Reden über Frodos Schicksal ziemlich depressiv macht? Ich kann mich damit abfinden, wenn meine Lieblingscharaktere sterben, aber Leid bis zum Lebensende... Das ist noch härter. Insofern kann ich mich sehr mit Sams Gefühlen identifizieren.
OMG, du willst mich echt zum Weinen bringen, oder? Sam an den Gräbern ist hart an der Grenze.
Gott sei Dank geht Ingwe zu ihm und nimmt ihn in den Arm. Alles andere wäre auch unverzeihlich gewesen.
"Und Finwë, dessen Neugier niemals zu bremsen gewesen war und der einmal beinahe eine Tawaril um ihren Körper gebracht hatte, weil diese Elwë ein zweites Mal hatte verführen wollen." Ich glaube, das musst du mir mal näher erklären. Kenne ich die Geschichte?
"Scheint Dein Volk doch, ähnliche Dinge wertzuschätzen wie meines und damit keinen großen Bedarf an Helden zu haben." Das ist einer der charmantesten Sätze, die jemals in einer Fanfiktion gesagt wurden. Seriously.
Als Sam und Ingwe sich auf die vertrauliche Form geeignet haben, musste ich beinahe quietschen. Diese neu gewonnene Verbundenheit ist so süß wie sie originell ist.
Ah, da kommen die Lebkuchen. Ich hatte schon völlig vergessen, dass die auch in dem Text vorkommen würden.
Dass du den Text auf so einer melancholischen Note, wie den Gedanken an Sams Tod noch vor dem nächsten Winter, enden lässt, ist traurig, aber irgendwie passend.
Alles in allem kann ich nur sagen, dass es ein Glück ist, dass ich heute gut aufgelegt bin, denn nur deshalb musste ich mir beim Lesen nicht die Augen wischen. Trotzdem eine tolle Geschichte, die mich ein bisschen an die alten Tage von "Fireflies" erinnert, und du weißt, dass das eines der größten Komplimente ist, die ich vergeben kann.
LG
Sulime
02.12.2014 | 21:32 Uhr
Vielen lieben Dank für das dicke Türchen, Roheryn.
Es ist sehr schön geschrieben, mit viel Liebe zum Detail. Und mir standen tatsächlich die Tränen in den Augen, als Sam vor den Gräbern von Bilbo und Frodo stand. Ich hatte immer die Vorstellung, dass sich Frodo und Sam wiedersehen (und vielleicht wie die beiden Alten aus den Muppets streiten und lästern...).
Ich wünsche dir eine schöne und besinnliche Adventszeit und viele neue Ideen!
Den Adventskalender werde ich natürlich weiter verfolgen!

LG
Sandra
02.12.2014 | 09:26 Uhr
Huhu,
ja, das ist echt ein ziemlich großes Türchen :D
Mit hat es gefallen, Sam als Hauptcharakter, die leicht wehmütige aber dennoch angenehme Grundstimmung, irgendwie sehr weihnachtlich. Schön ist auch, wie du das Stichwort eingearbeitet hast.
Dein Stil ist meiner Meinung nach ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile hatte ich mich eingelesen. Alles in allem ein schönes erstes Türchen :)
Alles Liebe,
Rovainia
01.12.2014 | 23:41 Uhr
Dann will ich mal das erste Advents-Review schreiben.

Es gefällt mir, dass hier ein Hobbit im Mittelpunkt steht; ich bin Hobbit-Fan. Und ich mag auch diese Elben hier - oft werden sie ja als so abgehoben und erhaben dargestellt und dann sind sie mir nicht so sympathisch.
Aber das Beste ist das Treffen in der Küche - dahin zieht es die Hobbits doch immer wieder zurück! Und ich sehe mich veranlasst, eine Vorwarnung von mir zu geben: auch in meiner Kalender-Story macht sich ein Hobbit in einer fremden Küche breit. Kein Ideenklau - wir hatten nur eine ähnliche Idee, die bei Hobbits ja kaum verwunderlich ist.

Ich habe allerdings eine andere Vorstellung von Valinor; ich sehe es als so eine Art Paradies an und wer dorthin gelangt, wird ebenso unsterblich wie die Elben. Und Frodos Abschied am Ende derOriginal- Geschichte ist für mich ein metaphorischer Ausdruck für seinen Tod, durch den er eben in dieses Paradies gelangt.
Aber davon hat vermutlich jeder eine andere Vorstellung. Und es ist auch schön zu sehen, dass Sam immer noch an seinen Freunden hängt, auch über den Tod hinaus.

Ich wünsche allen Kalenderschreibern eine schöne Adventszeit.
roseta
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