Autor: Scypho
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
21.01.2015 | 22:40 Uhr
zur Geschichte
So nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir es auch endlich geschafft unsere Bewertung zu beenden. Die beiden anderen werden ihren Teil ebenfalls noch als Review hochladen, sobald sie die Zeit dazu haben. Danach werde ich auch über einen Forenbeitrag bekannt geben, wer in der nächsten Runde ist und was die neuen Kriterien sein werden.
Zu der Bewertung selbst ist noch zu sagen, dass sie leicht verändert zu dem ist, das im Forum steht. Die neue Verteilung ist:
Rechtschreibung, Format, ... 10 BE
Einhaltung der Kriterien 10 BE
Sprache, Erzählstil, ... 10 BE
ICness 10 BE
Inhalt 15 BE
Also sind insgesamt 55 Punkte zu erreichen.
Außerdem kommt noch dazu, dass wir nicht mit der aktuellsten Version eurer Beiträge gearbeitet haben, sondern dass wir uns die Texte kopiert hatten, sobald sie draußen waren.
Eventuelle Änderungen sind also nicht in der Bewertung drin und werden auch nicht nachträglich berücksichtigt. Es zählt genau die Version, die ihr als erstes hochgeladen habt.

Zu meinen persönlichen Bewertungen möchte ich gerne noch sagen, dass mir alle OS wirklich sehr sehr gut gefallen haben. Doch da es meine Aufgabe ist, habe ich auch recht ausführlich* erklärt, wie es meiner Meinung nach zu den verschiedenen Punkten kommt und was man evt. besser machen könnte. Lasst euch bitte nicht davon abschrecken, dass (wie leider viel zu häufig bei meinen Reviews) das Ganze sehr kritiklastig ist, während ich positive Aspekte mehr nur nebenbei erwähne. Die Beiträge haben mir alle gut gefallen, also seht es als Kritik auf hohem Niveau ;)
Jetzt aber die eigentliche Bewertung.
LG Nicci


*Ich bin eigentlich der Meinung, dass so eine ausführliche Bewertung nur gerecht ist, allerdings ist das sehr zeitaufwändig und ich wage zu bezweifeln, dass ich beim nächsten Mal die Zeit dazu haben werde, also wird es beim nächsten Mal ein wenig kürzer ausfallen ;)




Rechtschreibung/Format/... (10/10)
Insgesamt wirklich gut! Kaum Fehler und das auf fast 3000 Wörter. Respekt...
Nur ein paar Tippfehler haben sich ab und zu mal eingeschlichen, aber die drei die ich gefunden hab sind es wohl nicht wert dafür einen Punkt abzuziehen ;)
Dazu kommt dann noch, dass du nach der Wörtlichen Rede die Zeichensetzung manchmal ein wenig falsch anwendest. Nehmen wir als Beispielsatz mal:
„Es sind einfach viel zu viele“ rief Kahlan.
Stattdessen müsste es heißen:
„Es sind einfach viel zu viele!“, rief Kahlan. – oder – „Es sind einfach viel zu viele“, rief Kahlan.
Man setzt nach den „ eigentlich noch ein Komma, wenn der Nebensatz da noch weiter geht.
Im Prinzip ist es eigentlich egal ob man « oder „ benutzt, aber darf ich dich fragen, wieso du die benutzt? Hast du nur die erste Version auf der Tastatur? Ich hab die z.B. gar nicht bei mir drauf...



Einhaltung der Kriterien (10/10)
Ja, viel zu meckern gibt es da nicht. Wortgrenze war (wenn auch nur gerade so) eingehalten, die Flucht kam drin vor und auch das Zitat war Bestandteil des OS.
Letzteres hätte man jedoch auch och ein wenig intensiver einbauen können, so wirkte es ein wenig knapp, aber ich bin trotzdem bereit 10 Punkte zu geben ;)



Sprache/Erzählstil (8/10):
Dein Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Die Aktionen sind weder zu ausführlich, noch zu knapp geschrieben und man kann sich die ganze Szene gut und lebhaft vorstellen.
Jetzt kommt das große aber: Bei Filmen oder Serien hat man immer das Problem, dass es einem (zumindest sehe ich das so) die einzelnen Charaktere nicht so persönlich erscheinen. Ok, persönlich ist hier vielleicht das falsche Wort, aber was ich damit meine ist, dass man den Charas in Büchern sehr viel näher ist, da man ihre Gedanken und Gefühle und damit auch die Gründe für ihr Handeln kennt. Dieser Schritt von den bloßen Bildern hin zu individuellen Personen ist dir meiner Meinung nach leider nicht ganz so gut gelungen, was ich wirklich schade finde, da ich nicht glaube, dass du es nicht kannst (der sonstige Schreibstil hat das ja bewiesen), aber ich hab das Gefühl, du hättest dich noch mehr in die Personen hineinversetzen können.
Als Tipp würde ich dir vielleicht geben, dass du dir in Zukunft eine Person aussuchst, aus dessen Perspektive du schreibst. Es ist zwar auch bei einem auktorialen Erzähler möglich auf die einzelnen Gedanken und Gefühle einzugehen, aber wenn du dir einen bestimmten aussuchst, dürfte es leichter sein das Innenleben der Personen nicht zu vergessen. Wenn du allerdings allgemein bleiben möchtest, würde ich dir empfehlen bei der Sicht zu springen und immer Absatzweise zu schreiben. Musst du aber selber wissen, wie du es machst ;)

Zur Sprache im Allgemeinen kann man nicht viel sagen. Sie ist gut gewählt und nur an zwei Stellen ein wenig holprig. Einmal spricht Cara von einer ‚Expedition’ ein Wort das meiner Meinung nach nicht so ganz in die Welt passt, da hätte man auch etwas anderes wählen können. Und die zweite Stelle ist die Formulierung die Berge seien ‚unüberquerbar’. Meinem Wissen nach gibt es das Wort nicht...
Insgesamt besitzt es eine schöne Detailreiche. Zum Beispiel die Beschreibung, nachdem Richard und Kahlan die Brücke gekappt haben, fand ich sehr gelungen.


ICness (8/10)
Schöne Darstellung der Charaktere! Richard, ganz der Held, sieht seine Pflichten und schreitet zur Tat. Cara sarkastisch wie immer, gleich vom ersten Satz an, jedoch passt es nicht zu ihr, mit den Fingern zu schnipsen und zu sagen „Ich weiß es!“ Ich kann mir nicht helfen, in dem Moment hat sie mich an Wickie aus dieser Kinderzeichentrickserie erinnert...
Was du ein wenig deutlicher und intensiver hättest darstellen können, ist die Liebe zwischen Richard und Kahlan. Ich weiß, du hattest nicht mehr wirklich viele Worte Platz, aber wenigstens ein letzter sehnsüchtiger Blick zurück oder ein mehr als besorgter von Kahlan zum Abschied hätte nicht geschadet...
Des Weiteren finde ich die Beschreibung der Banelings nicht immer so ganz passend. Ich hatte beim Lesen eher das Gefühl, dass sie eine Horde Zombies sind als Menschen, die zwar schon mal gestorben und dadurch an das Töten gebunden sind, aber immer noch so etwas wie einen Verstand haben.



Inhalt/Handlung (11/15):
Durchaus realistische Szene, die so ohne weiteres auch eine eigene Episode sein könnte. Es hat den klassischen Aufbau einer LotS-Episode: Sucher & Gefolge sind auf dem Weg zum Stein der Tränen – ein Problem tritt auf, jemand ist in Gefahr – der Sucher beschließt ihn zu retten – Umstände und Gefahren werden erklärt – der Sucher zieht los
Aber leider auch nicht so viel mehr, dass er die volle Punktzahl verdient hätte. Dazu müsste er mehr aus der Menge herausstechen und irgendetwas bieten, das mehr ist als das, was man aus der Serie kennt.
Versuch einfach noch mal ein bisschen mehr auf Gedanken und Gefühle einzugehen, wie ich bereits erwähnt habe, das würde den Inhalt des OS noch einmal um ein gutes Stück anheben.
Um einfach mal ein extremes Beispiel zu nennen nehme ich die Szene ganz zum Schluss:
Zedd fragt ihn, ob er bereit wäre Kinder, Wehrlos oder sogar Kahlan zu töten, wenn er es müsste. Und er sagt einfach wie der perfekte Held es nun einmal tut: Ja!
Sorry, aber ganz ehrlich, der Kerl ist bis über beide Ohren in Kahlan verknallt!!! Pflicht hin oder her, rationales Denken ist ab einem gewissen Zustand nicht mehr wirklich gegeben. Ja, er reißt sich zusammen und ja, er weiß, dass er seine Liebe zu Kahlan unterdrücken muss, aber so wirklich absolut NICHTS aus seiner Gefühlswelt?? Und selbst wenn er sich zwingt ihr gegenüber vollkommen kontrolliert zu bleiben, sind da immerhin noch die anderen Hilflosen, die er ebenfalls nicht einfach so töten könnte, weil das all seinen Werten widerspricht. Solche Banne/Zauber/usw. spielen an deinem Gehirn rum, bringen dich an deine Grenzen und das weiß auch Richard, auch wenn er noch nicht unter dem Einfluss steht. Ein bisschen übertrieben, dass er da einfach so „Ja, kein Problem“, sagen kann...
Tut mir echt leid, dass das die Bewertung mehreren Bereichen runter zieht, denn es ist ja nicht so, dass dein OS schlecht gewesen wäre, aber es gehört leider dazu...

Ansonsten sind mir noch hie und da ein paar winzige Logikfehler aufgefallen:
Ganz am Anfang sagt Cara, die Banelings würden von allen Seiten kommen (= sie sind umzingelt), später ist es für sie jedoch kein Problem zum Fluss zu ziehen. Da ich mal annehme, dass Caras ‚von allen Seiten’ eine Hyperbel sein sollte, würde ich dir vorschlagen das Ganze mit einem ‚fast’ oder so an der richtigen Stelle noch mal zu erklären ;)
Außerdem fand ich die Frage, woher der Hüter das mit dem Schattenwasser wissen sollte, an sich ganz gut und vor allem gut erklärt (das zählt zu den Details, die ich mag ;) ), aber man könnte in der Erklärung auch noch mal mit einbringen, dass Darken Rahl selbst dem Hüter dient und der ist in diesem Fall ja wohl die beste Wissensquelle von allen...
Als letzten Kritikpunkt zu bemängeln habe ist die Aussage, dass sie in dem Gasthaus sicher wären. Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass es in der gesamten bekannten Welt des Suchers auch nur irgendwo Sicherheit gibt. Überall wo Menschen sind wird es auch immer Banelings geben, schon allein aus der Gier des Menschen leben zu wollen. Und dort wo keine Menschen sind gibt es in der Regel auch keinen Schutz vor Banelings die dahin kommen können, höchstens wenn er so abgeschieden ist, dass man mehrere Tage dorthin braucht, wodurch die Banelings verrecken würden, weil sie nicht schnell genug sind. Ein einfaches Gasthaus erscheint mir jedoch nicht ganz so sicher wie es anscheinend bei Zedd der Fall ist.
Dazu kommt dann natürlich noch die Tatsache, dass es (wie von dir bereits angemerkt) ein wenig abgebrochen ist. Bis jetzt war es eher der ‚Vorspann’ auf das, was im nächsten Teil kommen dürfte. Es kommt wohl daher, dass dir die Wortgrenze wohl ein wenig im Weg war, aber die anderen haben es ja auch geschafft. Wir werden mal gucken, ob wir nach oben hin in Zukunft mehr Platz geben...
Noch mal zusammen gefasst kann man also sagen, es war nicht schlecht, doch da geht noch mehr, also 11 von 15 Punkten. Vergleicht man deinen OS mit dem von Feera, finde ich, dass sie noch ein wenig mehr in die Tiefe gegangen ist



Insgesamt: 47

Antwort von Scypho am 15.08.2015 | 23:29:40 Uhr
Wow, das ist mal eine ausführliche Bewertung. Vielen Dank dafür =)

Entsprechend lang fällt daher jetzt auch das Folgende aus ;)

Zu den Tippfehlern: Ich weiß, dein Review ist jetzt schon über ein halbes Jahr alt ;) Wenn du dich trotzdem noch daran erinnerst, würde mich interessieren, welche Fehler du meinst. Ich bilde mir wirklich nicht auf vieles etwas ein, aber meine Rechtschreibung gehört dazu :D

Zur Zeichensetzung: Die üblichen Anführungszeichen erinnern mich immer so an meine Arbeiten für die Uni ;) » und « ist dagegen Buchstil und passt für meinen Geschmack besser hierher :) Auf der Tastatur habe ich es auch nicht, das funktioniert in Open Office über die Sonderzeichen.
In Bezug auf die Setzung von Kommata nach wörtlicher Rede bin ich im Grunde bei dir. Ich dachte, ich hätte mich mit meiner Vorgehensweise nach den Büchern der "Schwert der Wahrheit"-Reihe gerichtet, aber dort wird nach der Satzart der direkten Rede differenziert: Nach Fragen steht in diesem Fall kein Komma, nach Aussagen schon.
Vgl. z.B. Der Tempel der vier Winde, S. 460: »Mir geht es gut«, stellte Darby mit bebender Stimme fest.
Und eine Seite darauf: »Was fehlt diesen Kindern?« fragte Erling.
In anderen Büchern wird es allerdings so gehandhabt, dass auch nach Fragen in direkter Rede ein Komma folgt. Du bist hier also deutlich näher an der Wahrheit als ich. In Zukunft werde ich daher einfach immer ein Komma dahinter packen ;)

Mit dem Zitat hast du sicherlich Recht, das wirkt ein wenig hineingequetscht. Dafür wird es im zweiten Teil noch eine Rolle spielen ;) Für meinen Geschmack macht auch die Flucht einen recht aufgedrückten Eindruck, aber ich wusste letztlich nicht, wie ich sie "natürlicher" hätte einbauen können.

Das Problem der tendenziell unpersönlichen Figuren hast du gut erkannt, denke ich. Ich finde es schwer, mich in Figuren hineinzuversetzen, die bereits geschaffen und mit "Inhalt" gefüllt und somit vorgegeben sind. Im vorliegenden Fall schien es mir aber angesichts der Vorgaben notwendig, die Hauptfiguren der Serie auch hier in den Vordergrund zu stellen. Bei meiner eigenen Story (mal sehen, ob ich jemals so weit komme, hier etwas davon veröffentlichen zu können...) schreibe ich folglich aus der Ich-Perspektive einer selbst erfundenen Figur ;)
Den Begriff "Expedition" finde ich an dieser Stelle eigentlich recht passend. Sie sind aufgebrochen mit dem Ziel, etwas bislang Unentdecktes aufzuspüren. Wie hättest du es genannt?
"Unüberquerbar" gibt es wohl wirklich nicht. Und wenn derart kreative Wortschöpfungen nicht anerkannt werden, nehme ich nächstes Mal eben das gewöhnliche "unpassierbar" :p

ICness: Zuerst mal: Nichts gegen Wickie :p Ich verstehe, was du meinst. Cara schnipst hier aber nicht wie ein Kind, triumphierend und (innerlich) jubelnd, dass die ersehnte Lösung gefunden ist, sondern vielmehr locker, beiläufig, ohne den Arm zu heben oder großartig die Miene zu verziehen. Wenn du hier wärst, könnte ich es dir vorführen :D
Ja, das mit der deutlichen, intensiven Darstellung der Liebe zwischen Kahlan und Richard ist so eine Sache. Auch wenn es jetzt so aussieht, ist das wohl weniger an der Begrenzung der Wortzahl gescheitert als am ernsthaften Bestreben, sie angemessen einzubauen. Dazu unter "Inhalt/Handlung" mehr.
Mit den Banelings hast du Recht, denke ich. Wenn ich meinen Text jetzt so lese, würde ich bei ihnen spontan auch eher an Horden aus Resident Evil oder World War Z denken. Eine kontraststarke Ausnahme bildet aber immerhin der eine "gute" Baneling.

Es stimmt, die Handlung erinnert sehr an eine "typische" LotS-Folge. Die oft doch recht große Ähnlichkeit der Episoden stört mich ehrlich gesagt auch ein wenig an der Serie, aber für solch eine Kurzgeschichte fand ich es ganz passend. Für eine detaillierte Einführung neuer Personen oder Handlungsstränge ist der Raum schon ein wenig begrenzt.
Ganz generell zum Schlussteil: Richard antwortet am Ende so, wie er es tut, weil ihm bewusst ist, dass es die Banne sein werden/könnten, die ihn (scheinbar) vor so eine Situation stellen, und dass er eben diese Banne überwinden muss. Auf die reale Aussicht, Unschuldige oder Kahlan womöglich töten zu müssen, würde er sicherlich anders reagieren.
Und was die Beschreibung der Liebe von Kahlan und Richard betrifft... naja, was soll ich sagen, ich bin eben kein Freund ausgedehnter, emotionsbeladener und von Pathos und Drama nur so triefender Liebesschilderungen, wie sie in der Serie und auch in den Büchern des Öfteren vorkommen. Da schalte ich auf Durchzug und dementsprechend unterrepräsentiert findet es sich dann hier wieder ;) Letztlich ist das wieder ein Problem der fehlenden Identifizierung mit vorgegebenen Charakteren.

Ok, Caras "von allen Seiten" ist ihre (gefühlte) Sicht auf die Dinge in diesem Moment. Das war jetzt per se nicht als objektiv korrekt gemeint ;)
Darken Rahl ist eine wertvolle Wissensquelle für den Hüter, klar. Aber hätte ich ihn in diesem Zusammenhang gerade hier hervorheben sollen, wo er das Schattenwasser doch nun einmal nicht gefunden hat? Ob der Hüter seine Infos ganz woanders her hatte oder über Rahl von der Schriftrolle erfahren und sich den Rest zusammengereimt hat, das habe ich bewusst offen gelassen.
Vollständige Sicherheit gibt es in diesen Tagen nirgends, das ist natürlich richtig. "Sicher" war hier in dem Sinne gemeint, dass einerseits die sie verfolgenden Banelings ihre Spur bis dorthin verloren haben dürften und andererseits keine unmittelbare Gefahr durch den direkten Zugriff des Hüters besteht, da dieser sich ja auf den Tempel konzentriert.
Ursprünglich hatte ich vor, damit zu enden, dass Richard den Wald durchquert hat. Das hat mir aber letztlich in zweierlei Hinsicht nicht gepasst: Zum einen wäre schon das mit der Wortgrenze sehr eng geworden, zum anderen hätte ich es ohne die Auflösung der Geschehnisse um den und im Tempel als nicht vollständig empfunden. Da war es mir dann doch lieber, den Beitrag nur als Auftakt zu einer kleinen Story anzulegen - auch wenn mir natürlich klar ist, dass das dem Grundgedanken eines ONEshots zuwider läuft ;)

Nochmals vielen Dank für das ausführliche und tief einsteigende Review. Mit solchen Reaktionen macht das Schreiben gleich doppelt Spaß =)
03.12.2014 | 09:45 Uhr
zu Kapitel 1
ein beitrag, ein beitrag! ich freu mich so :D
erstmal hammer grundidee und das offene ende find icn toll, ch liebe offene enden, hab ich das schinmal erwähnt? wenn nicht, dann jetzt ^^
wobei ich finde, dass das nach fortsetzung schreit, am ende wollte der hüter richard nur in ne falle locken? was wird ihn da im wald passieren, ihm alles gegenübertreten?
das zitat hast du find ich nahezu perfekt eingebaut ;)
as einzige, wo du mir noch erklären müsstest wär folgendes:
cara war mit anderen vermutlich mord-sitn schonmal in der stadt, um da nach der quelle des schattenwassers zu suchen, richtig?
aber der pass da mkt dem wald ist doch von magie geschützt sozusagen und kein lebender (bis auf sucher) kam da je durch. aber cara kam schon rein und wieder raus?
ansonsten kann ich nur großes lob für den wettbewerbsbeitrag aussprechen. schön undd flüssig zu lesen und auch ne tolle (actionsreiche) story, großes lob!

mfg
tem

Antwort von Scypho am 03.12.2014 | 21:06:30 Uhr
Hey TH,

ehrlich gesagt sollte das Ende eigentlich gar nicht sooo offen werden :D Geplant war ein dreiteiliger OS aus 1. Flucht vor den "bösen" Banelings, 2. "Auftragserteilung" durch den "guten" Baneling und 3. Richards Weg durch den Wald. Da ich aufgrund der brutalen Unterschätzung meines Wortverbrauchs aber nur die ersten beiden Teile im OS unterbringen konnte, kommen der dritte Teil und dann auch noch ein vierter in die Fortsetzung, die es definitiv irgendwann geben wird ;)

Das mit den Bergen hätte ich näher erläutern sollen, im Grunde steckt die ganze Erklärung in diesem einen Satz von Zedd: "Deshalb müssen wir die Berge umgehen."
Gemeint ist folgendes: Die Berge gelten als unpassierbar, weil man nicht drüber weg kann und hindurch halt nur die Schneise führt, die Normalsterbliche nicht benutzen können. Außen rum geht es aber, nur dauert das eben deutlich länger - und zwar zu lang, um auf diesem Weg rechtzeitig zum Tempel zu kommen (das wollte ich auch eigentlich so einbauen, habe es aber vergessen -.-). So ist jedenfalls damals Cara mit Anhang dorthin gelangt - außen herum.

Vielen Danke für dein Review. Freut mich sehr, dass die Story dir zusagt :)

Gruß, Scypho
01.12.2014 | 18:17 Uhr
zur Geschichte
Hallöchen Scypho
Das war ein echt wunderschöner Kapitel
Ich frage mich die ganze Zeit wieso du vorher nichts geschrieben hast
Aber das ist ja deine Sache
Prinzipiell fand ich es sehr schön vor allem wie du dich mit deiner Idee von dem Tempel und dem Wald mit den zauberbannen so gut an den Stil der Serie angepasst hast
Klasse war auch wir du die alles entscheidende Frage so beiläufig hast einfließen lassen
Ich bin ja auf viele Ideen gekommen aber nicht darauf dass zedd es sagen könnte
Die Entscheidung des Suchers stand im Vordergrund und trotzdem kam auch Kahlan nicht zu kurz
Du hast alles sehr schön detailliert beschrieben so eie ich ed mag;)
Vor allem der Kampf war toll beschrieben das könnte ich nie so gut
Allerdings fand ich ihn genau aus diesem etwas langatmig
Wenn du hier und da ein paar etwas unwichtigere Beschreibungen weglassen würdest dann wäre das Kapitel auch nicht so lang geworden
Die Länge war bei mir wirklich nah an der schmerzgrenze ich hsb mittendrin dreimal aufgehört und musste was anderes machen damit ich weiterlesen konnte
Verstehe mich nicht falsch aber beim Kampf hättest du wirklich ohne Schwierigkeiten kürzen können da es ja nicht wirklich der zentrale teil des Kapitels ist
Aber das ist nur ein Vorschlag
Freue mich auf mehr Daisy♡

Antwort von Scypho am 03.12.2014 | 20:38:37 Uhr
Hi Daisy,

vielen Dank für dein Review :)

Ich hatte vor dem OS schon eine längere Story angefangen, aber die liegt noch auf meinem Rechner und steckt in den Kinderschuhen. Da war der Wettbewerb ein willkommener "Zwang", mal etwas schreiben zu müssen ;)

Dass es Zedd sagt, hatte sich für mich mit dem Grundgedanken der Story irgendwie relativ schnell ergeben. Der Wald mit den Bannen erinnert vom Prinzip her leider stark ans Tal der Verdammten. Ich wollte die Schneise im Berg und auch die ganze Story sogar zuerst so nennen, bis mir dann auffiel, "hmm, der Name sagt dir doch irgendwas..." -.- Aber die Idee war da schon in meinem Kopf verankert und ich wollte es nicht mehr ändern.

Der Kampf und auch das Übrige ist echt lang geworden, damit habe ich auch nicht gerechnet. Mir ist zwischendrin immer noch ein Detail eingefallen, was ich einbauen könnte, und wenn es dann da stand, konnte ich mich nicht überwinden, es wieder zu löschen :D

Aber was soll's, schön, dass es dir insgesamt trotzdem gefallen hat :)

Gruß, Scypho
30.11.2014 | 13:36 Uhr
zu Kapitel 1
Hey Scypho.
Ich bin durch Zufall über deine Story gestolpert und dachte, da du noch keine Reviews hast, schreib ich dir mal eins.
Der Anfang deiner Story ist sehr gut und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
Zum bemängeln hab ich eigentlich nichts gefunden.

Schreib schnell weiter.
Bis neulich,
Shae

Antwort von Scypho am 03.12.2014 | 20:27:53 Uhr
Hi Shae,

danke für dein Review :)

So viel kommt ehrlich gesagt nicht mehr, es war ja ursprünglich als One-Shot gedacht ^^

Momentan komme ich kaum zum Schreiben, daher wird es mit der Fortsetzung wohl noch etwas dauern. Aber irgendwann gibt es sie, garantiert ;)

Gruß, Scypho