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Autor: Dagraiel
Reviews 1 bis 14 (von 14 insgesamt):
17.06.2021 | 14:01 Uhr
Du hast für deine Geschichte die idealen Figuren ausgewählt, um eine Nebenhandlung zu den Geschehnissen von Final Fantasy IX zu erzählen. Die Mogrys wirken dreidimensional, haben ihre Stärken und Schwächen und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Du schaffst es, Gefühle zu vermitteln, die viele Leser aus ihrem privaten Umfeld kennen.

Der Schreibstil orientiert sich an der Erzählung eines Märchens, was sich für eine Geschichte über die flauschigen Speicher-Postboten ideal eignet. Auch die typische Namenswahl der Charaktere sowie die passende Unterbringung von Mogry-Begriffen und -Sprichwörtern sorgen für Unterhaltung.
Außer weniger Kommafehler sind mir keine größeren Probleme aufgefallen. Du könntest lediglich versuchen, die Sinne der Leser mehr anzusprechen. Vermittle ihnen interessante Details wie beispielsweise Moglissas abgetragene Küchenschürze an der Wand oder die Gerüche der Straßen Alexandrias.

Insgesamt lässt sich deine Geschichte bisher flüssig lesen und sorgt für Unterhaltung. Ich freue mich darauf, zu erfahren, wie es mit Moglino weiter geht.
18.02.2017 | 13:40 Uhr
Halli Hallo Dagraiel,

also ich kann mich nur wiederholen, es ist schön deine Geschichte zu lesen. Du hast einen ganz tollen Schreibstil, man kann alles wunderbar nachempfinden und sich ganz klasse vorstellen.
Ich bin auf jeden Fall ein Fan deiner Satzstellungen. Du verknüpfst alles so wunderbar miteinander, es wirkt nicht langatmig dadurch, was manchmal auch gar nicht so einfach ist, aber du bekommst das wunderbar hin.

Jetzt ein bisschen zur eigentlichen Geschichte. Moglino wirkt auf mich sehr sympatisch. Er ist ziemlich schüchtern, nicht besonders Entscheidungsfreudig, benötigt eindeutig noch den ein oder anderen Schups.
Ich finde es sehr niedlich zu lesen, was in der ein oder anderen Situation in seinem Köpfchen herum schwirrt und muss mehr als einmal grinsen. Ich wünsche ihm aber von Herzen, dass er sich im Laufe der Geschichte etwas weiter entwickelt und er mutiger wird. Mich interessiert natürlich auch brennend, was in dem Brief steht und ob Treno die Endstation sein wird. Bin ganz gespannt :)

Bis zum nächsten Mal =)
09.02.2017 | 22:26 Uhr
Hey! :)

Ich hab nicht mehr nachgeguckt aufgrund mangelnder Zeit. Jetzt sehe ich rein und siehe da, es wurde weiter geschrieben. :)
Finde ich ganz ehrlich, klasse !

Ich mag die kleinen süßen Mogrys, vor allem hab ich deinen sehr schnell ins Herz geschlossen. Ich finde so kniffelig wie du den kleinen Kerl beschreibst, vor allem die Vergleiche die du mit seinem Bommel ziehst Es ist zu goldig. Schade ist natürlich, dass Moglina ihn verlassen hat, aber wer weiß, was man dadurch mit ihm erlebt?

Ich mag deine Geschichte und freue mich weiter zu lesen.

Lg :)
10.07.2016 | 20:46 Uhr
Cheerio, Dagraiel,

in diesem Kapitel hast du vortrefflich gezeigt, dass Mogli durch seine trampelige Art ein echter Running-Gag ist! „Vom Diebstahl und Duell“ hat mich von den behandelten Themen und den vielen Lachern wirklich wunderbar unterhalten und war trotz der Länge viel zu schnell vorbei.

Im ersten Teil des Kapitels erleben wir, dass Mogli und Baronesse Stella eine blendende Kombination sind, um den Leser zum Lachen zu bringen. Herrlich zu sehen, wie die Baronesse sich mit ihrer gekünstelten Art über Moglis Verhalten aufregt und er ein ums andere eine peinliche Situation kreiert!
>>„Wir sind uns nicht ganz sicher, was uns dieser rüpelhafte Auftritt dieses Mogrys sagen soll.“
Einer von etlichen Sätzen, der mich vor Lachen fast vom Stuhl gerissen hat. Dickes Danke dafür! xD
Ich würde mal vermuten, dass der rustikale Charme nicht so ganz angekommen ist, aber immerhin ist Mogli nicht der Typ, sich groß Gedanken darüber zu machen.
Die Baronesse und ihre Dienerin haben aber derzeit auch allen Grund, empfindlich auf einen solchen Auftritt zu reagieren, wenn eine ihrer wertvollen Stellatio gestohlen wurde. Ob das Team irgendwie in die Aufklärungsarbeit oder die Wiederfindung der Stellatio verwickelt wird? Und wer hat sich diesen Beutezug wohl erlaubt? Baronesse Stellas Lieblingsspielzeug zu klauen, ist schon recht tollkühn.

>>„Sei ma' nich' so hysterisch, Kleiner. Niemand wird festgenommen, kupo, nur weil er ma' das Haus von 'nem Fremden betritt. Mein Kumpel Mojo macht das auch immer so. Was der dadurch schon alles gesehen hat, da wackelst'e aber auch mit'm Bommel, kupo!“ *sounds legit*
Mogli hat wirklich interessante Freunde und schaut sich natürlich nur das Beste von ihnen ab. xD

Dann zum zweiten Teil des Kapitels mit dem bestohlenen Typ, der sich verdächtig benimmt. Mir ist noch nicht eingefallen, um wen es sich handeln könnte, aber ich glaube, der ist nicht so unschuldig, wie er sich gibt. Die zwei Mogrys sollten wachsamen Bommels bleiben! Wahrscheinlich ist er selbst ein Dieb, der beklaut wurde, oder ein Dieb, der nur so tat, beklaut worden zu sein, um andere zu beklauen! In dieser Stadt muss man wirklich aufpassen, sonst wird einem noch das Sitzkissen unterm Café-Stuhl weggemopst! Ich hoffe, du löst das noch auf.

Der letzte Teil befasst sich mit dem Kartenturnier, das du durch die verschiedenen Spielzüge und Emotionen der Spieler und Zuschauer spannend in Szene setzt. Ein bisschen hat es mit an die Poker-Turnier-Szene aus James Bond - Casino Royale von 2008 erinnert, im positiven Sinne gemeint. Es ist interessant zu erfahren, wie Moglino seine Eindrücke über ein Spiel schildert, das er nicht wirklich kennt, und die Reaktionen seiner Umgebung auf sich wirken lässt und daraus eigene Schlüsse zieht. An dieser Stelle merkt man gut, dass Moglino ein logischer Denker ist, der mit allem möglichen zu kombinieren versucht, um auf das Spielprinzip zu kommen.
Obwohl die zwei Figuren, die sich duellieren, Schwarzer Jack und Mony, nur kurze Auftritte habe, merkt man ihnen trotzdem ihre eigenen Persönlichkeiten an. Das ist mir vor allem beim Schwarzen Jack aufgefallen, der lediglich eine Statistenrolle besitzt, einem aber trotzdem wie ein Charakter vorkommt. Zudem finde ich es sehr interessant, dass du dich dafür entschieden hast, ihn das Spiel gewinnen zu lassen. Man hätte ja leicht denken können, da Mony die Wichtigere von beiden ist, wird sie einen leichten Sieg aus dem Ärmel schütteln.
Obwohl Mony bislang nur einen kurzen Auftritt hatte, gefällt mir ihr Charakter sehr gut. Das liegt an ihrer Art, jegliche Situation in einem positiven Licht zu sehen, in diesem Beispiel, dass sie zwar das Halbfinale verloren hat, sich aber darüber freut, viele neue Karten gewonnen zu haben. Sie scheint aufgeweckt und klug, was sie wohl auch dafür qualifiziert, diesen wichtigen Mog-Net-Brief zu erhalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr Charakter Moglino durchaus beeindruckt, gerade weil er eher zurückhaltend ist und sich etliche Gedanken macht.
Schade, aber verständlich, dass man nicht erfährt, was in dem Brief steht. Aber wir erfahren das irgendwann noch, oder? ODER? D:

Die coole Mony (mit ihren eigenen Groupies, kyaaa~ >//<) verabschiedet sich erst einmal von den beiden und sorgt mit ihrem Kartengeschenk dafür, dass Moglinos Sammelsurium in seinem Beutel wächst. Vielleicht hat sie damit den Grundstein gelegt, dass aus ihm doch noch ein Profizocker wird.

Und wo geht unser Duo als nächsten hin? Lass sie noch etwas in Treno bleiben, die bisherigen Situationen, die sie dort erlebt haben, sind klasse!

Beste Grüße vom Wander-Mogry
10.07.2016 | 18:08 Uhr
Huhu Dagraiel,

endlich komme ich dazu, dein 5. Kapitel „Von Werten und Wünschen“ zu kommentieren. Mir hat dieses Kapitel wieder einmal sehr gut gefallen, was vor allem daran liegt, dass du hier diverse FF IX-typische Situationen geschaffen hast und wir jetzt schon gespannt sein dürfen, wann Moglino die getroffenen Personen wiedersieht.

Nach dem für Moglino recht unentspannten Ritt mit der Gargantula kommen die beiden im Forschungsturm von Prof. Toto an. Wie Toto aus dem Globus spaziert, Mogli aber zuerst dachte, der Planet spreche zu ihnen, ist lustig in Szene gesetzt. Toto fand ich im Spiel schon klasse. Er erfüllt das klassische Bild eines netten, intelligenten, aber zerstreuten Professors, der mit seinem Wissen anderen gerne behilflich ist. Daher finde ich es super, dass Moglino und er ein kurzes Gespräch über die Kontinente auf dem Planeten und die Weltkarte haben. Man merkte schon nach ein paar Zeilen, dass Moglino ziemlich fasziniert von der Astronomie und den unerforschten Gebieten auf der Weltkugel ist. Er und der Professor könnten sich sicherlich noch stundenlang über diese Themen unterhalten, daher hoffe ich natürlich, dass sie irgendwann wieder aufeinander treffen (gerne auch früher als später). Ich denke, das hat Toto auch gemerkt und dies war sicherlich auch ausschlaggebend dafür, dass er Moglino die Weltkarte schenkte, dessen Exemplare rar sind. Mogli ist mit seinen Aussagen über den Verfasser der Dokumente natürlich ins Fettnäpfchen getreten, wie sollte es auch anders sein. Aber Toto ist einfach zu verständnisvoll und herzensgut, als dass er das einem kleinen Trampel-Mogry nachtragen würde. Ich bin ja interessiert zu wissen, wo Toto denn eigentlich noch hin muss?

Nachdem sich Mogli und Moglino auf ihren weiteren Weg machen, lernen sie gleich die speziellen Aspekte Trenos kennen – die prunkvolle Stadt bei Nacht und deren gut betuchte, aber rücksichtslose und egoistische Bürger. Dass die sich wenig um die „unbedeutenden“ Mogrys auf der Straße, sondern um ihr eigenes Vergnügen scheren, bekommen unsere beiden Freunde natürlich recht schnell zu spüren. Für Moglino dürfte das Leben in dieser Stadt eine neue Erfahrung im Vergleich zum gut situierten, aber eher bürgerlich nahen Alexandria sein. Gut, dass Mogli kein Blatt vor den Mund nimmt und den Adeligen zumindest mal die Meinung über ihr rüdes Verhalten hinterher ruft. Zudem deute ich es als ein erstes Zeichen, dass die beiden sich ganz langsam aufeinander einlassen, als Mogli Moglinos Flügel packt und ihn nicht in den Brunnen stürzen lässt.

Am Wunschbrunnen wurde zum ersten Mal die Frage aufgeworfen, ob dies der richtige Ort sei, die in Alexandria gefundene Münze „einzulösen“. Das wurde ja von Stilzkin, eine handfeste Überraschung in dieser Szene (!) ja zum Glück unterbunden. Als Moglinos Glücks-Gil kann ich sie mir auch besser vorstellen, als von einem Dieb aus dem Wasser gefischt und für ein Bier ausgegeben zu werden.
Auf seinen Reisen hat Stilzkin sicherlich schon viele Leute ihre Münzen darin versenken und das Gesindel sie wieder rausholen sehen und die beiden Mogrys darüber aufklären können. Ich glaub ja, bei unseren Wunschbrunnen läuft das nicht unbedingt anders ab. xD Die coolen Sachen gibt’s dann eben doch regulär bei Stilzkin zu kaufen (also bei mir, hehe)!
>>„(Mogli) drückte anschließend das Säckchen mit den Kuponüssen an sich, als wäre dies das höchste Gut auf dieser Welt, ein dümmliches Grinsen im Gesicht.“
Der Satz ist einfach zu goldig. Mogli ist schon mit so wenig zufrieden, dass es an ein Kleinkind erinnert, das nur seinen Teddy braucht, um glücklich zu sein.
Ich bin wirklich gespannt, wann nun all die neuen Sachen zum Einsatz kommen! Die Weltkarte, von der wir nicht wissen, wie aktuell sie ist, die Gil-Münze, das Gizarkraut (ein Ritt auf einem Chocobo könnte Moglino wohl besser gefallen als mit der Gargantula), das Fläschchen mit violettem Inhalt. Ok, die Kuponüsse dürften wohl in Moglis Privatbesitzt übergegangen sein.

Schade, dass sich Stilzkin dann schon wieder auf den Weg macht, aber so ist er (so bin ich!) nun mal. Die Szene, in der er Moschu, Kochel und Markwart an einem Holztisch im Schloss sitzen und Karten kloppen, stelle ich mir nur zu gerne vor! Auf das Straßenfest in Alexandria bin ich bereits aus persönlichen Gründen gespannt, hehe. Nur werden Mogli und Moglino auch dort sein?

Nun geht’s auf zum Kartenstadion! Ob Moglino wohl seine Liebe zum „Herz der Karten“ entdecken wird, um YuGiOh! zu zitieren? Ein Glück, dass ich gleich das nächste Kapitel weiterlesen kann. :D

Antwort von Dagraiel am 31.07.2016 | 22:35 Uhr
Huhu Stilzi!

Schön, dass dir auch das erste Treno-Kapitel gefallen hat :D Ich habe in der Tat das Gefühl, dass Treno mir die Möglichkeit bietet, viele typische, bzw bekannte Situationen aus dem Spiel in die Story einzubauen. Möglicherweise werden folgende Orte, die Moglino bereisen wird, vergleichbare Möglichkeiten bieten, doch ich denke Treno besitzt einige offensichtliche und besonders für diese Stadt typische Merkmale, die sich gut in neue Situationen einbringen lassen, aber auch auf eine vertraute Art bekannt sind.

Zunächst war kein Gespräch bzw Treffen mit Toto geplant, doch in bin wirklich froh eines eingebaut zu haben. Moglino scheint ihn, aus verständlichen Gründen, sehr interessant zu finden und ich denke er kann sicher einiges von ihm lernen. Daher werden sie sicher später nochmal aufeinander treffen :) Wann und wo dies geschehen wird ist bereits geplant, könnte aber unter Umständen noch etwas dauern (insbesondere, da sich so viele ungeplante Szenen einzuschleichen scheinen, die die geplanten Kapitel doch sehr viel länger gestalten als angenommen xD ).
Übrigens, die Szene, in der Toto aus dem Globus heraus etwas sagt und Mogli denkt, es sei der Planet, der zu ihnen spreche, habe ich doch tatsächlich primär als "Anlehnung" an FFVII eingebaut xD Keine Ahnung, ob nur ich bei dem Satz "„Haste das gehört, kupo? Der Planet spricht zu uns, kupopo!“" an FFVII denken muss, aber ich fand es zumindest witzig xD

>> Zudem deute ich es als ein erstes Zeichen, dass die beiden sich ganz langsam aufeinander einlassen, als Mogli Moglinos Flügel packt und ihn nicht in den Brunnen stürzen lässt.

Das ist wahr, allerdings denke ich auch, dass Mogli, trotz trampeliger Art, ein netter Kerl ist, der in einer solchen Situation immer helfen würde :) Immerhin ist es ja nicht allzu anstrengend xD

>> Der Satz ist einfach zu goldig. Mogli ist schon mit so wenig zufrieden, dass es an ein Kleinkind erinnert, das nur seinen Teddy braucht, um glücklich zu sein.

Es handelt sich hier immerhin um Kuponüsse! Da ist alles andere nebensächlich! ;)

>> Auf das Straßenfest in Alexandria bin ich bereits aus persönlichen Gründen gespannt, hehe.

Dem, meine Liebe, kann ich mich nur anschließen... ;)
15.03.2016 | 23:15 Uhr
Gute Abend, Dagraiel,

es ist schon ein wenig her, dass ich das 4. Kapitel zum ersten Mal gelesen habe, daher gab mir diese Review Anlass, es ein weiteres Mal zu lesen. Vorab möchte ich aber einmal erwähnen, dass ich den Stil deiner Kapitelüberschriften, Alliterationen zu benutzen, um in zwei Worten den Kern des Inhalts zusammenzufassen, sehr gut finde. Da steckt viel Überlegung drin, das Richtige zu wählen, und mit „Von Spinnen und Spinnern“ hast du das einmal mehr unter Beweis gestellt (noch dazu habe ich unheimlich gegrinst).

Ich finde die düsteren Klänge, die Moglino in seinen Gedanken immer wieder anschlägt, interessant zu verfolgen, weil er sich durch dieses Denken eher von den anderen Lebe-in-den-Tag-hinein-Mogrys abhebt. Er sieht die Welt nicht Bommelrosa und dass er selbst davon überzeugt ist, dass die anderen ihn als unwissenden Langweiler wahrnehmen, zeigt, wie sein Selbstverständnis von Pessimismus durchzogen ist.

Dieser fließende Übergang von gegenwärtigen Geschehnissen zu vergangenen Erinnerungen und wieder zurück gelingt dir wunderbar. Das fiel mir erneut auf, als ich die Stelle mit den Theaterkarten gelesen habe. Der Bezug zu Kanon-Geschehnissen aus dem Spiel lässt ja wohl jedes Fan-Herz höher schlagen, oder?

>>„Meine Güte, du hast dich aber gerade weit weggekupot, was?“
Höre bitte niemals auf, diesen Mogry-Jargon zu benutzen, der ist einfach zu gut. xD

>> Das Wasser des breiten Flusses unter seinen Beinen schimmerte im Glanz der Sterne und es schien fast so, als wären Reflexion und der wahre Nachthimmel eins.
Poésie, je t’aime.

Die Beschreibungen der unaufmerksamen Wachen, Moglino, wie er Branes Gemälde mustert, sowie Steiners aufbrausender Auftritt hinterlassen bei mir irgendwie ein ganz FF IX-typisches Gefühl. Es mischt Witz mit romantischem Mittelalter. Vielleicht mag man sich im ersten Moment wundern, dass die Mogrys dort so frei herumlaufen dürfen, aber wenn man es mit dem Spiel vergleicht, ist das dort ebenfalls der Fall. Daher Daumen hoch für die gelungene Integration von Kanon-Momenten!

Sehr passend für Moglinos Charakter (und für den Leser amüsant) finde ich, wie seine Gedanken panisch kreiseln, als Steiner laut lospoltert. Ich stelle ihn mir mit bleichem OMG-Gesicht und blassem Bommel vor, wie er sich selbst in schwarz-weiß-gestreifter Kleidung in der Fossilienmine Steine klopfen sieht.
Steiner hast du auch sehr gut getroffen, wie er sich laut aufführt und seine Pluto-Soldaten zusammen faltet. Interessant finde ich, wie sich Steiner und Kupo miteinander unterhalten, vor allem über die Relevanz der Mogry-Gilde. Das dürfte für Moglino und den Leser noch spannend werden, mehr darüber zu erfahren und inwiefern das Königshaus damit zu tun hat.

Haha, bei Mogli war mein erster Gedanke (vor allem auch daran festgemacht, wie er spricht): Was für ein Bauerntrampel! Er und Moglino sind so gegensätzlich, sodass ich wirklich gespannt bin, wie gut sie auf der Reise miteinander auskommen werden.

Deine Beschreibungen zur Gargantula und dem Kellergewölbe (sowie zuvor natürlich auch das Schloss) sind so plastisch, dass man denken könnte, man riecht und spürt den kalten Moder an der Wand und hört die Gargantula das Kraut aus dem Trog fressen.

Als Moglino Kupo hinterher sieht, wie sie winkend immer kleiner wird in der Ferne, war das der Punkt, an dem wirklich klar wurde, dass Moglino nicht mehr nach Hause zurückkehren wird. Im Prinzip erstaunlich, dass er eigentlich nur Abendessen kaufen wollte und ein paar Stunden später sich unerwartet auf einer unterirdischen Reise nach Treno befindet. Er hat ja von jetzt auf gleich alles zurückgelassen und ich frage mich, ob und inwieweit er seine Habseligkeiten oder sein Haus vermissen wird.

>>„Ne, selbst erlebt nich', aber'n Freund meinte ma', dass der Freund seines Cousin bei 'nem Angriff in so'ner Bahn seinen Bommel verloren hat.“
Beste Erklärung ist beste. xD

Moglino in der Gondel tut mir ja schon leid. Das erinnert mich an Menschen, die Flugangst haben und sich panisch an die Personen und Dinge in ihre Umgebung klammern. Aber dein letzter Satz beschreibt gut, was das eigentlich für eine Angst ist ̶ die vor dem Unbekannten und Ungewissen, über Dinge, die man nicht einschätzen kann. Noch nicht. ;)

Jetzt geht die Reise richtig los und ich freue mich schon auf die ersten Erlebnisse in Treno!

Bommelige Grüße
Stilzkin

Antwort von Dagraiel am 18.07.2016 | 22:50 Uhr
Liebe Stilzi,

Vielen Dank für dein liebes Review! :D Entschuldige, dass meine Antworten hingegen etwas auf sich warten lassen ^^" Das tut mir wirklich Leid :S

Schön, dass dir die Idee mit den Überschriften gefällt. Ich war mit den alten Varianten äußerst unzufrieden und es hat mir tatsächlich einige Kopfschmerzen bereitet (eigentlich schlimm, dass einen solche Kleinigkeiten manchmal einfach so beschäftigen können ^^"). Dass die neuen Kapitelüberschriften einem bestimmten System folgen befriedigt nun nicht nur meinen gelegentlichen Zwang zur Ordnung, sondern macht das Finden von neuen Überschriften etwas leichter (auch wenn es stimmt, dass das Wählen der richtigen Wörter etwas Zeit kosten kann ^^).

Ich finde es äußerst interessant aus der Sicht eines Charakters zu schreiben, der sich nach außen hin oftmals wissend gibt (ich denke, dass wird besonders in den folgenden Kapiteln im Bezug auf Mogli zum Ausdruck kommen), in Wirklichkeit allerdings sehr unsicher ist und, trotz seines fortgeschrittenen Alters, ein äußerst geringes Selbstbewusstsein besitzt. Hinzu kommt natürlich, dass ihm viele Dinge, die zum alltäglichen Leben eines Mogrys gehören, nicht bekannt sind.
Ich stelle mir sein bisheriges Leben äußerst geregelt und eintönig vor. Aufstehen, arbeiten, Zeit mit seiner Frau verbringen und schlafen gehen. Aktivitäten abseits davon wären vielleicht ein Treffen mit Freunden oder höchstens einen kurzen Ausflug in eine nahegelegene Örtlichkeit gewesen, weshalb allein diese Reise nach Treno unheimlich viel Neues und sicher auch viel Beängstigendes für ihn bereithalten wird.

Bei Mogli habe ich tatsächlich auch eine Art "Bauerntrampel" im Kopf xD Ich finde er bietet dadurch gute Möglichkeiten die Story, die von ernsten und oftmals negativen Gedanken Moglinos durchzogen wird, etwas aufzulockern und wer weiß, vielleicht schaffte er es sogar Moglino selbst etwas entspannter und positiver werden zu lassen :)
Auch wenn Moglis Aussagen ihn von Zeit zu Zeit verschrecken oder nerven, denke ich, dass er sich eigentlich ganz froh schätzen kann, einen Partner bekommen zu haben. Ohne jemanden, der ihn etwas auf Trapp hält, könnte ihn die Angst sicher ohne große Probleme besiegen und das wollen wir ja nicht ;) Soll er ruhig noch einige Abenteuer erleben :P

Liebste Grüße! ♥
09.03.2016 | 23:26 Uhr
Hallöchen!

Als FFIX Fan (mein zweitliebstes Final Fantasy Teil) hab ich mich dann auch mal hierher verirrt. Traurig wie wenig hier los ist und ich dachte schon bei VIII sei nix los.
Wie dem auch sei,bin jedenfalls froh deine FF hier gefunden zu haben. Ich war schon ein wenig skeptisch was die Geschichte aus der Sicht eines Mogrys betrifft, aber das war vollkommen unbegründet.

Ich musste während des Lesens des Öfteren ein 'Wie süß' verlauten lassen. Deine Darstellung der süßen Kerlchen ist dir echt gut gelungen.
Dein Schreibstil gefällt mir auch richtig gut. Du erzählst einfach, wie Zidane sagen würde – frei von der Leber weg. ^^

Hab mich richtig in die Welt von FFIX hineinversetzt gefüllt. Und wie du die Bommel der Mogrys mit einbeziehst, herrlich!
>>...bei 'nem Angriff in so'ner Bahn seinen Bommel verloren hat. << Den Bommel verloren? Im Ernst?! Ich weiß jetzt nicht ob lachen soll oder Mitleid haben. Die Aussage ist zu komisch. Wie viele andere auch. Ich glaube hier Einige aufzählen zu können.

Moglino ist ja auch ein süßes Kerlchen. Ich finde seine Ansichten witzig, aber auch nachvollziehbar. Naja es sind doch alle Mogrys süß, oder?
Ich bin gespannt was ihn noch erwarten wird. Vielleicht wird er noch etwas lockerer und findet Gefallen an ein paar Abenteuern.
Steiners Auftritt fand ich auch klasse. Er scheint wohl ein Mogryfreund zu sein. Hm?

Zwei kleine Sachen sind mir in deiner FF aufgefallen. Wobei eine nicht ganz eindeutig ist.
>Die Gargantula is ne Spinne? Hm im Internet hab ich das ja auch irgendwo gelesen, aber irgendwie sieht die gar nicht aus wie ne Spinne, finde ich
>Ein ganzer Kontinent lag zwischen dem Herzogtum Lindblum und dem Königreich Alexandria...< Die liegen doch auf einem Kontinent. Werden doch nur von Gebirge getrennt und liegen beide oben über dem Nebel.
Stand glaub ich in Kapitel 2 und hat mich ein bisschen verwirrt.

Aber das tut dem Ganzen kein Abbruch. Deine Mogrys sind herzallerliebst.^^
Bitte schreib unbedingt weiter!

LG Lilia

Antwort von Dagraiel am 10.03.2016 | 00:26 Uhr
Hallihallo Lilia,

vielen Dank für deinen Kommentar :) Die FFIX-Sektion ist in der Tat sehr ruhig und ziemlich vernachlässigt, weshalb es mich umso mehr freut, trotz dieser Umstände ab und an einen netten Kommentar, wie deinen lesen zu dürfen.

Auch ich habe noch nie zuvor eine Story über Mogrys gelesen und war zunächst selbst nicht ganz sicher, ob diese Idee gut umsetzbar sein wird. Allerdings hat sich gezeigt, dass man wirklich viel über die kleinen Bommelträger erzählen kann. Ich versuche sie und ihre Beschreibungen und Ansichten so süß darzustellen, wie die meisten sich Mogrys vorstellen. Sie sind ja auch unheimlich niedlich und liebenswert :)
Allerdings versuche ich ebenso eine gewisse Ernsthaftigkeit einzubauen. Die bisherigen Kapitel deuten es lediglich stellenweise an, doch ich glaube, dass die Mogrys weitere Facetten, als nur ihre Niedlichkeit besitzen. Ich hoffe, dass ich dies ebenfalls gelungen darstellen kann :)

Ich freue mich sehr, dass dir Steiners kleiner Auftritt gefallen hat. Wenn es um gut bekannte Charaktere geht bin ich immer etwas unsicher, ob sie angemessen getroffen sind. Daher vielen Dank für diese Erwähnung :)

Zu deinen zwei Fragen:
1. Ich bin mir nicht sicher, ob die Gargantula im Spiel jemals als "Spinnentier" oder ähnliches bezeichnet wird, doch in diesem Fall ist es lediglich eine Interpretation. Ich habe sie immer als Spinnentiere betrachtet und mir hat der Vergleich an dieser Stelle sehr gut gepasst, da auch in unserer Welt viele Leute die selbe Angst vor großen Spinnen besitzen und sich vermutlich dementsprechend einer Gargantula gegenüber verhalten würden. Aber du hast natürlich Recht, man kann auch andere Tierarten darin erkennen :)

2. Ja, das ist richtig. Beide Königreiche liegen auf dem selben Kontinent. Doch Alexandria liegt nordöstlich, Lindblum hingegen im Südwesten des Kontinents. Die Beschreibung bedeutet lediglich, dass gewissermaßen der restliche Kontinent zwischen den Reichen liegt. Sie stellt die große Entfernung dar und macht deutlich, dass Alexandria nicht nur 3 Schritte von Lindblum entfernt ist ^^

Keine Sorge, ein weiteres Kapitel ist in Arbeit und weitere Lieferrouten sind geplant, die Geschichte wird also noch nicht enden oder abgebrochen ^^

Nochmal vielen Dank für dein Review ♥

Alles Liebe,
Dagraiel
01.11.2015 | 00:03 Uhr
Hallo Dagraiel!
Die Münze hat es also entschieden! Anhand des Titels der Geschichte eigentlich klar, welche Entscheidung fallen würde, aber eine überraschende Art, dass Moglino sich nicht aktiv dafür entschieden hat. Umso passender, dass er in seinen ersten Briefauftrag schlicht reingezogen wird. Das ging schneller, als ihm wohl lieb war.
Bislang wissen wir ja fast nichts über Mohanna, Mogli und Mony, aber ich finde die Charaktere schon jetzt interessant. Mohanna, die Übereifrige, Mogli, der Unzuverlässige, Mony, die Kartenturnierspielerin. Sie werden ja sowas wie Moglinos „Arbeitskollegen“. Ich bin gespannt, inwiefern Moglino mit ihnen zu tun haben wird.
Sein erster Weg führt ihn also nach Treno und das sogar mit der Gargantula-Bahn. Toll mit den Gegebenheiten aus dem Spiel verknüpft! Man merkt in diesem Kapitel, dass Moglino nicht viel außerhalb seines Alltaglebens kennengelernt hat und dass er sich dessen wohl bewusst ist. Daher zweifelt er auch stark daran, dass es richtig sein könnte auf die Reise zu gehen. Ob aus Überzeugung oder aus der Not gedrungen, zumindest ermutigt Kupo ihn, diesen Schritt zu gehen.
Auch einen kleinen Einblick in die Vergangenheit mit Moglissa erhalten wir wieder. Ich bin noch immer am überlegen, was sie für ein Typ war und was für eine Beziehung sie geführt haben. Es wirkt harmonisch und idyllisch, aber irgendetwas stimmt daran nicht. Wenn Moglino von ihr erzählt, ist es zwar wichtig für ihn, aber es klingt trotzdem nicht so emotional, wie man es erwarten würde.
Dann lass Moglino schon recht bald den ersten richtigen Kulturschock im Schlossuntergrund erleben, Dagraiel! ^^
Liebe Grüße von Stilzi

Antwort von Dagraiel am 28.11.2015 | 20:53 Uhr
Huhu Stilzi,

vielen Dank für ein weiteres Review! :)
Ich denke die ganzen Ereignisse und Veränderungen werden den Kleinen erst einmal überfordern, weshalb ich das Gefühl habe, dass ich ihn in diese Ereignisse reinziehen muss. Andernfalls schätze ich, dass er dennoch schnell einen Rückzieher machen könnte und das wollen wir ja nicht ;)
Schön, dass dich die Charaktere nicht jetzt schon langweilen xD Ich hoffe, dass wir so bleiben ;)
Moglissa... Moglissa... hehe ja ich denke wir werden noch viel von ihr hören. Ob nur durch Erinnerungen und Erzählungen oder aber auch durch Begegnungen mit ihr, bleibt die Frage :) Mal schauen, was daraus wird ^^

Noch konnte ich nicht sehr viel weiterschreiben, aber vielleicht ergibt sich ja etwas über die Weihnachtsfeiertage ;)
Alles Liebe,
Dagraiel
22.09.2015 | 19:28 Uhr
Ich habe so lange keine Reviews mehr geschrieben, mal sehen, ob ich das überhaupt noch kann...

Zuallererst ist Final Fantasy IX vom Setting her mein erklärter Lieblingsteil. Das Spiel verströmt seine ganz eigene Atmosphäre, und wenn ich die in einer Geschichte darüber nicht wiederfinde, fällt es mir schwer, dabeizubleiben. Bei dir hier ist das vom ersten Wort an da; in jeder Zeile sehe ich sie wieder vor mir, die knuffigen Kerlchen und all die Plätze, an denen sie so auftauchen. Einen Mogry als Protagonisten hab ich noch nirgendwo gesehen - Gratulation zu dieser Idee, denn warum eigentlich nicht? Moglino ist ein wunderbarer Charakter; ich finde seine Art und sein Auftreten einen absoluten Volltreffer. Besonders gefallen hat mir seine niedlich-trottelige Art, in der er gar nicht merkt, wie lang er schon alleine wohnt, vor Büchern mit bösen Hexen Abstand nimmt, aber auch an die Privatsphäre von Briefen denkt (das ist ein besonders schöner Absatz, nebenbei - Details wie die Beschaffenheit des Briefpapiers fangen mich immer ein), sich nicht zwischen Blumenpflanzen und Mittagessen entscheiden kann...

Überhaupt hat diese Geschichte stilistisch etwas sehr, sehr Anrührendes. Ich weiß nicht, der ganze Duktus passt so perfekt auf die Mogrys. Bommelbezogene Redewendungen sind nur eine Facette davon - du schaffst es einfach, die Perspektive des kleinen Kerlchens so gut einzufangen, dass einem ganz warm ums Herz wird. So kurz das Werk bisher ist, ich hab mich schon dabei erwischt, wie ich Moglino um den Verlust seiner Frau bemitleide und hoffe, dass er sie wiederfindet (und dass ihm nichts passiert auf seinen großen Abenteuern).

Tu uns allen einen Gefallen und schreib hier dran weiter - ich lese FFIX so gern, und so wenig gibt es hier dazu. Dieses Ding kann noch unglaublich viel hergeben - wie gesagt, da haben sich Autorin und Protagonist sowas von gefunden, das sehe ich selten.

Liebe Grüße

Laza

Antwort von Dagraiel am 30.09.2015 | 16:39 Uhr
Huhu Laza!

Vielen Dankupo für das schöne Review :3 Wie toll, dass ich scheinbar diese großartige Atmosphäre des Spiels erhalten konnte, das freut mich natürlich unheimlich :D
Die Idee einen kleinen Mogry als Protagonisten zu wählen, kam wirklich sehr spontan und ich bin selbst überrascht, wie viele Möglichkeiten mir dieser plötzliche Einfall in der Tat bietet. Aber man sagt ja nicht umsonst, dass sponate Einfälle in der Regel die besten sind ^^"

Ich bin derzeit viel am Planen (was ich bisher noch nie in diesem Umfang getan habe) und hoffe, dass das Schreiben dadurch möglicherweise in Zukunft schneller von der Hand gehen wird. Genug Ideen für einige weitere Kapitel stehen und ich werde mir Mühe geben, diese möglichst gut und hoffendlich schnell umzusetzen :D

Herzlichste Grüße,
Dagraiel
16.07.2015 | 01:45 Uhr
Ein kupo-haftes Hallo, Dagraiel!

Endlich geht es nach monatelanger Wartezeit mit Kapitel 2 weiter! Deine Geschichte ist noch nicht lang, aber ich mag sie jetzt schon sehr. Ich bin so gespannt, was du im weiteren Verlauf Moglino alles erleben lässt. Diese Story hat hohes Potential für viele Kapitel und abertausende Worte, auf die ich mich freuen werde. :3

Deine Hauptfigur hat eine sehr interessante Grundstruktur. Du hast einen nicht mehr ganz jungen Mogry gewählt, der eine Ehe geführt hat, die aber in die Brüche ging. Er selbst hat sein Leben lang nicht viel erlebt, ist träge, schüchtern und etwas stoffelig, aber feinsinnig und überlegt handelnd. Diese Kombination habe ich so noch nirgends gelesen. Was man bislang über Moglino weiß, macht ihn mir ziemlich sympathisch. Im Prinzip ist er ein Normalo, der keine groß ersichtlichen Stärken und Schwächen aufweist und sich vom Leben treiben lässt. Aber da seine verflossene Moglissa ein Lücke in seinem geregelten Ablauf zurückgelassen hat, die er noch verarbeiten muss, ist jetzt schon zu sehen, wie Moglino mit sich selbst und der Situation hadert. Er ist der Typ, der es gerne einfach hat und der den Aufwand scheut. Ein sympathischer Charakter mit kleinen Macken, aus dem man massig herausholen kann und bei dem es sicherlich Spaß machen wird, seine Entwicklung zu beobachten. Mit Moglino ist ein Mogry-Mary-Sue-Trauma bereits seit dem ersten Kapitel nicht mehr möglich. xD

Das Setting deiner Geschichte kommt sehr lebendig herüber, weil du dir Gedanken über Details machst und - was wirklich hervorragend passt - du Begriffe und Beschreibungen aus dem Spiel integrierst, wie beispielsweise Kupos „Scheinbar sind ihnen ein paar Tomberys zu viel über den Weg gelaufen und nun wollen sie gar nicht mehr los, kupo“ oder „Selbst die alltäglichsten Entscheidungen bereiteten ihm von Zeit zu Zeit Bommelschmerzen.“ Mit gefällt das sehr, es macht den Text lebendiger und man hat das Gefühl, man würde sich unmittelbar in Moglinos Gedanken befinden. Überhaupt, was Kupo so von sich gibt, ist mein Schmunzel-Highlight. ^^

Die Münze und was Moglino mit ihr verbindet, nämlich die Möglichkeit, eine Entscheidung durch diese treffen zu lassen, anstatt eine selbst zu treffen, ist ein toller Einfall. Im Prinzip verkörpert der kleine Gegenstand alles, was Moglino nicht ist. Die Münze ist weit gereist, hat viel gesehen und erlebt, und trifft die Entscheidungen. Nun haben die beiden zusammen gefunden und ich glaube, sie werden noch eine sehr lange Zeit zusammen bleiben. Vielleicht wird die Münze mit Cid VII. ja ein Talisman für ihn. Was sie ihm bei seinem ersten Schicksalswurf wohl raten wird?

Mogry-mäßige Grüße und ein rasches Vorankommen mit der Story! Ich hoffe, wir werden in naher Zukunft mehr über Moglissa und Moglino erfahren.

Wanderstilzi~

Antwort von Dagraiel am 30.09.2015 | 16:24 Uhr
Hallihallo Stilzi,

vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar :3 Es freut mich, dass dir sowohl Story als auch Charakter(e) bisher gut gefallen. Ich liebe es, wenn typische Begriffe und Redeweisen aus den jeweiligen Spielen in Fanfiktions aufgenommen und passend integriert werden, daher versuche ich das stets zu beachten. Ich denke es lässt einen die Story um ein vielfaches "realer" (im Sinne von "näher an der originalen Story") erleben.

Ich denke die Münze wird auch in folgenden Kapiteln immer mal wieder wichtig werden, egal ob sie ihm nun eine Entscheidung abnimmt oder anderweitig an Bedeutung gewinnt :)

Ganz liebe Grüße an dich
Dagraiel
23.02.2015 | 17:10 Uhr
...... und weiter...? ^^
Ein interessanter Anfang. HerzSchmerz unter Mogrys?
Was wird der Kurze jetzt wohl tun?


Gruß Eisen
14.01.2015 | 12:16 Uhr
Hallöchen,

ich finde es sehr bedauernswert, dass es nur ein Kapitel gibt!
Die Grundidee und dein Schreibstil gefallen mir sehr gut und ich würde nur zu gerne weiter lesen!
Ich hoffe du hast nicht aufgehört, weil es so wenige Reviews gab, denn ich befürchte allgemein, dass die Geschichte so gut sein kann wie sie will
und das allgemeine Interesse an diesem Game fehlt. Ich freue mich allerdings immer sehr darüber Neues aus dieser Welt zu lesen.

Sei gegrüßt, kupo!

Antwort von Dagraiel am 16.01.2015 | 19:54 Uhr
Hallihallo Andokay,

wie schön, dass es noch jemanden gibt, der Gefallen an Moglino gefunden hat :3

Aufgehört zu schreiben, weil die Reviews fehlen habe ich gewiss nicht :O Wenn mich so etwas vom schreiben abhalten würde, wäre ich wohl nicht mehr hier angemeldet xD
Ich schreibe meine Storys (so fies es auch klingen mag) primär für mich, um meine Ideen, die mir gelegentlich in den Kopf kommen , mehr Form und vor allem Beständigkeit zu geben, und um Spaß an dem Schreiben zu haben. Wenn nun auch andere daran ihre Freude haben, ist das umso schöner, jedoch nicht dafür ausschlaggebend, dass ich weiterschreibe (wobei es durchaus ein zusätzlicher Ansporn sein kann).
Ich muss allerdings sagen, dass es mich schon ein wenig geschockt hat, dass das Interesse an FFIX so gering ist :O Vor allem, da sich aus dieser wunderbaren Story wirklich sehr viel machen lässt (wahrscheinlich bietet sie nicht genug Slash-Möglichkeiten ^^" )

WIe dem auch sei, die Geschichte ist keinesfalls abgebrochen oder ähnliches ;) Sie ruht derzeit nur etwas, da mir die Zeit fehlt mich weiter mit ihr auseinander zu setzen.
Ein zweites Kapitel ist bereits seit der Veröffentlichung des ersten Kapitels zur Hälfte fertig geschrieben und wartet eigentlich nur darauf wieder rausgekramt zu werden :) Ich kann noch nicht genau sehen, wann dies geschehen wird, doch ich werde euch wissen lassen, sobald ich mich wieder ans schreiben gemacht habe ;)

Alles Liebe und auch dir ein wunderschönes Wochenende, kupo!! ♥
Drexdo (anonymer Benutzer)
22.12.2014 | 19:53 Uhr
Huhuuuuu :> *seriöse Review incoming*

Die 101 Dalmatiner-Anspielung find ich genial!
Du hast es bisher sehr stimmig und super knuffig erzählt. Mogrys und FFIX sind eh super, echt schön darüber mal eine Story der außergewöhnlichen Art zu lesen.
Bin sehr gespannt wie es weiter geht und hoffe es geht sehr lange weiter :

~Red

Antwort von Dagraiel am 16.01.2015 | 19:40 Uhr
Hallo Red,

komischerweise hatte ich die Idee mit der 101 Dalmatiner-Anspielung noch vor der eigentlichen Grundidee zur Story xD
Ich bin leider, was das planen einer Story im allgemeinen angeht eher nicht so "talentiert". Ich schreibe das, was ich mir einige Minuten zuvor im Kopf überlegt habe, schaue, ob mir die Idee auch aufgeschrieben noch gefällt und das wars dann meist auch schon. Daher muss ich leider sagen, dass ich noch gar keine genaue Ahnung habe, wohin uns diese Fanfiktion bringen wird bzw. welchen Umfang sie letztlich besitzen wird. Geplant ist jedoch eine etwas längere Geschichte ja ;)

Vielen Dank für dein Review!
Dagraiel ;)
06.12.2014 | 16:29 Uhr
Kuckucks!

Einen Mogry durch die wunderschöne Welt von FFIX zu schicken ist eine tolle Idee. ^^ Du beschreibst das Heim und das Gemüt des Flauscheviechs so schön, dass in meinem Kopf sofort eine Melodie von Uematsu losdudelt. :D

Ich bin am Start und freue mich auf seine Abenteuer!

Liebe Grüße,

FunnyName

Antwort von Dagraiel am 16.01.2015 | 19:33 Uhr
Oh Hallo FunnyName!

Entschuldige, dass ich erst jetzt auf dein nettes Review antworte :S
Es freut ich, dass dir die Story und meine Beschreibungen bisher gefallen :)
Ich persönlich liebe die Art der kleinen Mogrys aus FFIX sehr. Ihnen fehlt es, trotz ihrer Niedlichkeit, kein wenig an Ernsthaftigkeit. Ich habe versucht bzw werde auch weiterhin versuchen, diese Ballance zwischen den Eigenschaften zu halten, da ich der Meinung bin, dass sie eines der Dinge ist, die die Mogrys auszeichnen.

Ich weiß, es ist nun schon etwas her, dass ich das erste Kapitel geschrieben und hier gepostet habe. Es tut mir wirklich Leid, dass bisher nichts weiteres erschienen ist, doch ich habe bisher schlichtweg noch nicht die Zeit und Ruhe gefunden, mich wieder mit dem kleinen Moglino zu befassen. Ich hoffe allerdings, dass sich dieser Umstand bald ändern wird ;)

Alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende!
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