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Autor: Kate Marley
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 33:
Belakina (anonymer Benutzer)
20.08.2016 | 22:49 Uhr
Wieder ich!

Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht genau, was ich zu diesem Kapitel scheiben soll. Aber es gefällt mir so gut, dass ich wenigstens das gesagt haben muss.
Und das, obwohl ich mich mit Shakespeare nicht ein bisschen auskenne. Zumindest mit seinen Stücken nicht, mit seiner Person schon eher.
Vielleicht hatte Shakespeare ja einen Bekannten, den er nicht mochte und dem er auf diese Art und Weise die Meinung gesagt hat. Der Zufall ist auf jeden Fall sehr gut für Hetalia-Fans!

Außerdem mag ich das Kapitel, weil erstens SpAus darin vorkommt (und mir das Pairing mittlerweile sehr gut gefällt) und zweitens weil du es schaffst, in so ein kurzes Kapitel so viel reinzupacken. Durch den einen Absatz mit Spaniens Beschimpfungen und das Ende, an dem Österreich seine Hand nimmt, sagst du unheimlich viel über Spaniens Sicht auf seinen Ehepartner aus, ohne dass du es direkt aussprichst. Wie sehr muss man eine Person lieben, um ganz automatisch in ihrer Umgebung Rücksicht auf sprachliche Vorieben zu nehmen, während man selber wütend ist?
Gleichzeitig kann man in das Kapitel reininterpretieren, dass Spanien Österreich mehr liebt als umgekehrt. Allein, weil Antonio heftiger reagiert, du einen als Leser in seine Gefühle schauen lässt, aber weniger in Roderichs, der sich eher höflich als herzlich verhält. (Oje, war das jetzt irgendwie verständlich? Ich verfranse mich häufig, wenn ich versuche, meine Gedanken aufzuschreiben. Und ich lese mir das restliche Review nicht nochmal durch, sonst versuche ich zu verbessern und alles wird noch schlimmer. Also entschuldige bitte Tippfehler.)

Und wieder habe ich so viel geplappert...
Einen schönen Abend und danke für deine schnellen Antworten die letzten Male!

Belakina

Antwort von Kate Marley am 21.08.2016 | 16:55 Uhr
Wieder hallo! ^^

Was die Verwendung des Namens „Antonio“ betrifft, glaube ich eher, dass Shakespeare ihn gewählt haben könnte, weil er so „typisch spanisch“ klingt und die Engländer mit den Spaniern ja spätestens seit den 1580er Jahren spinnefeind waren. (Davor waren sie sogar mal verbündet; dass sie schon seit der Entdeckung Amerikas verfeindet seien, ist also eine Übertreibung. ^^) In der Shakespeare-Forschung gibt es auch die Theorie, dass zwar nicht unbedingt mit Spakespeares Antonios, aber mit Armado in „Love’s Labour’s Lost“ ein bestimmter adliger spanischer Exilant gemeint sein könnte, der in dieser Zeit am englischen Hof war (Antonio Pérez), aber ich persönlich glaube, dass das eher eine Überinterpretation ist.

Oh, glaub mir, Österreich liebt Spanien auch sehr! Er ist nur vom Temperament her völlig anders als Spanien, der recht impulsiv ist und sein Herz auf der Zunge trägt. Österreich dagegen ist reserviert, zurückhaltend und denkt eher fünfmal darüber nach, was er sagen will, bevor er spricht. Außerdem ist die Geschichte, wie du schon richtig bemerkt hast, ja aus Spaniens Perspektive geschrieben, sodass wir über Österreichs Gefühlsleben nichts erfahren. Das heißt aber nicht, dass er Spanien deshalb weniger liebt. Er zeigt es nur auf andere Weise. Dass er Spaniens Hand nimmt, sagt bei ihm schon sehr viel aus.

Und kurz war das Review ja nun wirklich nicht—vielen Dank! ^^ Mir sind auch keine Tippfehler aufgefallen. :)

Liebe Grüße
Kate
Cisqua-Fan (anonymer Benutzer)
17.08.2015 | 21:24 Uhr
Hallo^^
Ich versuche jetzt endlich meinen Vorsatz, mehr Reviews zu schreiben, einzuhalten. Dafür werden sie eben nicht so lang...
Spanien x Österreich. Ich wusste noch nie recht, ob ich das Pairing mag oder eher nicht. Die beiden kommen mir zu verschieden vor, um zusammenzupassen, aber das ist nur meine Meinung. Und wenn die Erbfolgekriege erst 1701 waren, waren sie ja über ein Jahrhundert verheiratet!
Auf etwas mit Shakespeare habe ich schon gewartet! Man kann ihn doch bei so vielen "Anekdoten" über Europa nicht vergessen^^ Aber geht es nicht etwas gegen Antonios Charakter, sich so sehr über Englands Gemeinheiten aufzuregen?
Ja... Ich hoffe, man kann mit dem hier jetzt etwas anfangen. Die gute Absicht zählt, nicht wahr?
Ein dickes Lob für diese Os-Sammlung. Ich freue mich immer sehr über neue Kapitel und habe alles auf englisch nochmal gelesen^^
Mit lieben Grüßen
Cis

Antwort von Kate Marley am 17.08.2015 | 22:12 Uhr
Hallo Cis,

och, so kurz finde ich das Review gar nicht! ^^ Vielen Dank dafür und für das Lob! :)

Stimmt, das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich ein Ficlet geschrieben habe, in dem es um Shakespeare ging... Das erstaunt mich gerade selbst. Hat ja ganz schön lange gedauert, wenn man bedenkt, wie gern ich dessen Stücke mag!

Mein Headcanon: Spanien und Österreich wurden 1519 verheiratet, als Karl V. auch Kaiser des HRR wurde. Als die Linien der spanischen und der österreichischen Habsburger sich nach dem Rücktritt Karls V. 1555/6 getrennt haben, gab es keinen Grund, die Ehe aufzulösen, weil beide habsburgische Linien auch weiterhin eng verbunden blieben (Heiraten untereinander, Bündnisse). In die Scheidung hat Kaiser Karl VI. aber erst 1714 eingewilligt (Friede von Rastatt zwischen Österreich und Frankreich). Um 1602 waren sie also schon über 80 Jahre verheiratet, haben sich aber nur ab und zu gesehen, weil ihre Herrschaftsgebiete relativ weit auseinander lagen. Unterschiedlich sind sie tatsächlich, aber 1. war das (wie so viele Heiraten auf der Herrscherebene) ja keine Liebes-, sondern eine politisch motivierte Heirat und 2. gewöhnt man sich über die Jahre schon aneinander, solange beide Seiten halbwegs umgängliche Typen sind (was ich jetzt mal für alle beide behaupten würde). Dass die zwei schon irgendwas füreinander empfunden haben müssen (irgendwo auf dem Grat zwischen freundschaftlicher Verbundenheit und Liebe), scheint auch in den Hetalia-Mangastrips ab und zu durch, z.B. in dem, der während des Österreichischen Erbfolgekriegs spielt, als Antonio und Roderich sich in Oberitalien gegenüberstehen (und Feliciano dann zurück zu Roderich läuft).

Bei Antonios Charakter muss man ja im Hinterkopf behalten, dass er gleichzeitig auch eine Kolonialmacht in Amerika war und mit Arthur um Gebiete und Einflusssphären konkurriert hat. Conquistador!Spanien konnte auch ganz andere Saiten aufziehen und ziemlich grausam sein. Da war nicht alles Tomaten und Sonnenschein, ganz gewiss nicht... Deswegen denke ich, dass gerade beim Gedanken an einen Arthur, der ihn verspottet, Antonios "dunkle Seite" zum Vorschein kommen dürfte.

Liebe Grüße
Kate
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