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Autor: Kate Marley
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 31:
16.08.2015 | 21:43 Uhr
Guten Abend!

Und immer erwischst du mich im Urlaub! Na, dann beginnen wir mal mit der Aufholjagd...

Zu "Die Vermessung der Sauberkeit":
Frankreich, nein!!! >.<"

Ich kann Schweiz wirklich gut verstehen - Sauberkeit ist wichtig und Leute, die absichtlich Dreck hinterlassen, würde ich am liebsten persönlich vierteilen. Besonders wenn sie vorher gesehen haben, wie viel Mühe man sich mit der Sauberkeit gibt.

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Zu "Edelweiß":
Sound of Music... ich muss gestehen, obwohl ich Musicals liebe, habe ich mir dieses noch nie angesehen. Ist für mich thematisch einfach uninteressant.

Aber auf die Idee, dass ausgerechnet ein amerikanisches Musicallied die österreichische Nationalhymne ist, kann auch nur Amerika kommen... hat der denn im Diplomatenunterricht gar nichts gelernt?

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Zu "Antonio":
England nutzt Shakespeare, um sich über Spanien lustig zu machen? Also... wenn ich das so lese, drängt sich der entsprechende Headcanon tatsächlich auf XD

Gleichzeitig habe ich mit dem armen Spion Mitleid, der das ganze Stück mitschreiben musste. Dem hat doch hinterher sicher die Hand weh getan!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 17.08.2015 | 00:35 Uhr
Hallo,

ja, nicht wahr, irgendwie scheine ich dafür ein seltenes Talent zu besitzen... :'D
Auf jeden Fall wieder vielen Dank für dein Review zu den drei Ficlets! :)

Ich mag's auch nicht, wenn Leute Zigarettenkippen einfach auf die Straße werfen. Andererseits ist Frankreich ja sicher nicht nach Zürich gereist, um sich schweizerischen Müll oder die Abwesenheit desselben anzuschauen. ;) Nachdem der verbale Protest nicht so richtig gefruchtet hat, greift er nun eben zu rabiateren Methoden...

"Sound of Music" hab ich auch nie gesehen. Die einzigen Deutschen, die das kennen, sind vermutlich Fremdenführer für "Sound of Music"-Erlebnistouren in Salzburg und Umgebung oder Leute mit viel Verwandtschaft oder Freunden aus dem englischen Sprachraum. ;) Tja, und Alfred hatte wahrscheinlich dieselbe diplomatische Schulung wie William Brock ... oder mal wieder vergessen, dass es außer Englisch auch noch andere Sprachen gibt. :D

Shakespeare und seine Antonios: Es gibt noch eine weitere Antonio-Sebastian-Konstellation in "The Tempest". Dort ist Antonio der Bruder des Zauberers Prospero und Usurpator in Mailand, aber auch dieser Fiesling würde zu Englands Bild von Spanien durchaus passen. Wenn man bedenkt, dass "Antonio" ein recht typischer spanischer Name ist (deswegen hat Hetalia-Spanien den ja wohl auch bekommen), liegt es sogar ziemlich nahe, anzunehmen, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Shakespeares Namenswahl und Spaniern gibt. Es besteht die These, dass Shakespeare mit Armado in "Love's Labour's Lost" auf den berüchtigten Spanier Antonio Pérez anspielen könnte, der in den 1590ern in London im Exil war, und eben auch auf den Typ "Spanier" als solchen. Pérez wird von zeitgenössischen Quellen als "royal merchant" mit vielen Schiffen bezeichnet, womit wir wieder beim Kaufmann von Venedig wären... (In "Much Ado About Nothing" heißt noch der Bruder von Heros Vater Don Leonato "Antonio", aber der blieb für mich als Nebenfigur eher blass und ich erinnere mich nicht mehr genau, was er im Verlauf des Stücks so sagt. Außerdem trägt natürlich auch Antony aus "Antony and Cleopatra" eine Namensvariante, aber die war ja historisch vorgegeben und man muss es mit der Interpretation dann auch nicht auf die Spitze treiben.) Hinzugefügt habe ich also eigentlich nur den konkreten Bezug auf Hetalia-Spanien und die im doppelten Wortsinn unheimlich zutreffende Sache mit dem Fluch. ;)

Ich nehme mal an, dass der Spion die Kurzschrift "Characterie" von Timothy Bright (1588) verwendet hat, deren Anwendung in England seit 1589 belegt ist und die auch zum Mitschreiben von Shakespeare-Stücken (für unautorisierte Drucke) genutzt wurde. Der Spion wird das also schon ohne größere Schmerzen in der Schreibhand geschafft haben. ;)

Liebe Grüße
Kate
06.08.2015 | 22:48 Uhr
An dieser Vermessung der Sauberkeit finde ich nicht alleine schön, wie schweizerisch die Schweiz ist (wie war das gleich mit "Deutschland auf Stereoiden"?-), sondern wie französisch Frankreich ist, ohne den typischen Francis raushängen zu lassen. Kratzbürstig und genervt auf dem Bürgersteig aka Ersatzteller ohne Stäubchen die Kippe auszutreten ist so treffend, hätte es nicht dabei gestanden, ich hätte auch so sofort auf Frankreich getippt. :-)

Du weißt ja das ich ein großer Fan deiner Awesome Heores bin und freue mich auf die nächste Folge!

Antwort von Kate Marley am 07.08.2015 | 07:40 Uhr
Oh, danke! Das freut mich, dass ich sowohl die Schweiz als auch Frankreich offenbar gut getroffen habe! :-)
Als es in dem Bericht hieß, dass Zigaretten Störkategorie 1 sind, hüpfte auch sofort das Bild von Francis mit Zigarette in meinen Kopf. :D
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