Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Kate Marley
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 16:
Belakina (anonymer Benutzer)
15.08.2016 | 22:55 Uhr
Hallo!

Ich habe mir den Marsch tatsächlich mal in der Version des österreichischen Neujahrskonzertes angehört und bin definitiv eine Verfechterin des Mitklatschens. Das macht schon Spaß, wenn man nur zuhört!
Eine bestimmte Zeitangabe gibt es für dieses Kapitel nicht, oder? Irgendwann nach 1939. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese Tradition anfangs gerne beibehalten hat. Weißt du, wie es dazu kam?
Wenn man will, dann kann man hier auch etwas SpAus (das Pairing wird mir immer sympathischer, je länger ich darüber nachdenke) finden - warum sollte man Neujahr mit irgendjemand x-Beliebigem verbringen?
Gab es zwei Johann Strauss´?

Bis zum nächsten Review!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 17.08.2016 | 20:00 Uhr
Hallo!

Na ja, es weicht von der Verhaltensnorm bei klassischen Konzerten ab, aber als folkloristische Tradition finde ich es auch ganz witzig. Warum es dazu kam, dass man diese Tradition auch in der Republik Österreich beibehalten hat, weiß ich aber leider auch nicht.

Was die Zeit betrifft, würde ich das Kapitel irgendwann nach 1975, d.h. nach Francos Tod und dem damit einhergehenden Ende der Diktatur in Spanien ansetzen. ^^ Ich finde, man kann hier sowohl eine Art nostalgisches Familientreffen reininterpretieren als auch SpAus. In meinem Headcanon findet das nostalgische Familientreffen (mit den versammelten Ländern, die mal zur Donaumonarchie gehörten xD) aber eher an Heiligabend statt. Lesenswert sind hierzu übrigens die Kapitel 4 und 5 der PruAus-Geschichte "Durchblick am Sternenhimmel" von Vogelbeere, in denen das Familientreffen tatsächlich an Neujahr ist. ^^

Sogar drei: Vater, Sohn und Enkel, auch I, II und III genannt, die allesamt Komponisten und Kapellmeister waren. xDD Der Enkel ist allerdings nicht so bekannt. Normalerweise kennt man nur Vater (senior) und Sohn (junior/"Walzerkönig"). ^^

Liebe Grüße
Kate
19.02.2015 | 20:34 Uhr
Zum vorletzten Mal melde ich mich zur Aufholjagd. Fast ist es geschafft!

Zu "Neujahrskonzert":

Und wieder was gelernt! Dass man auf Konzerten schon während der Lieder klatscht, war mir gar nicht bewusst, weder im Bereich "Rock", noch im Bereich "Radetzkymarsch". Allerdings bin ich selbst auch nur im Bereich "Musicals" unterwegs und ich glaube, wenn da jemand während der Lieder klatschen würde, würde er das nicht überleben. Zwischen den einzelnen Liedern und nach den jeweiligen Akten, klar. Aber nicht während gesungen wird^^"

Übrigens hat mir hier Roderichs beiläufige Art sehr gut gefallen. Konnte ich mir richtig gut vorstellen.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 19.02.2015 | 22:52 Uhr
Auf Klassikkonzerten wird man normalerweise auch mindestens mit Blicken erdolcht, wenn man während der Musik klatscht (oder zu früh klatscht, weil man nicht verstanden hat, dass gerade eine pianissimo-Stelle oder Pause oder einfach der nächste Satz kommt, das Stück aber noch nicht zu Ende ist). Der Radetzkymarsch als Abschluss des Wiener Neujahrskonzerts ist die einzige mir bekannte Ausnahme. Wie schon im Kapitel angedeutet, gibt es aber auch da einige, die der Meinung sind, das gehe mal gar nicht. Als ich zum ersten Mal von dem Klatsch-Brauch gehört habe, war ich auch erst irritiert, aber der Radetzkymarsch ist ja so was wie eine inoffizielle österreichische Nationalhymne (neben „An der schönen blauen Donau“) und insofern verstehe ich schon, dass dafür dann andere Regeln gelten. Bei Pop-, Rock- oder Metal-Konzerten ist „clap along“ dagegen ganz normal. Da ist die Musik aber auch laut genug, dass das nicht stört, sondern zur Atmosphäre beiträgt: Das Publikum soll zum Mitmachen animiert werden.

Ja, Roderich ist hier ganz in seinem Element. ^^

Liebe Grüße
Kate
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast