Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Kate Marley
Reviews 76 bis 94 (von 94 insgesamt):
16.02.2015 | 14:12 Uhr
Zu „Synonyme“:

Hach ja, die guten alten Synonyme. Meistens kommt man gut mit ihnen zurecht, aber dann gibt es wieder Situationen, in denen einem partout nichts einfallen will. So wie dort mit den wohlhabenden Ländern.

Die Pointe war allerdings der Hammer! Tut mir wirklich leid, Roderich, aber ich fürchte, die Mädchen haben Recht: Du magst wohlhabend sein, aber die Zeiten, in denen du auch wichtig warst, sind schon länger vorbei. Da hilft auch kein Todesblick^^

Ich würde sagen, das war mein Lieblings-OS bisher!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 16.02.2015 | 20:02 Uhr
:)

Ach, ich weiß gar nicht, ob es für Roderich tatsächlich so erstrebenswert wäre, wieder selbst politisch wichtig zu sein... Manchmal hat es auch so seine Vorteile, sich ein gewisses Maß an Neutralität zu erhalten. Außerdem spielt er ja durchaus seine Rolle als Sitz vieler internationaler Organisationen wie z.B. der Atomenergiebehörde. Jubelschreie wird er aber wohl nicht ausstoßen, wenn man ihm sagt, dass er nicht so wichtig sei – wer würde das schon?

Liebe Grüße
Kate
16.02.2015 | 14:07 Uhr
Und da bin ich wieder, bereit für die nächste Runde^^

Zu „Eine Art höflicher Tyrann?“:

Hm, ja, ich muss zugeben, von dieser Einschätzung hatte ich auch schon gehört und bis zu einem gewissen Grad kann ich sie nachvollziehen. Insofern war es zunächst ein ernster OS, der dann urplötzlich ins Komische schwenkte. Die Frage, wo England seine Handtasche habe, hat mir nämlich den Rest gegeben. Und dann setzt du mit Kanadas Feststellung sogar noch einen drauf.

Wirklich großes Lob dafür!

Liebe Grüße,
Kahori

PS: Die fragliche Premierministerin konnte ich übrigens nicht sonderlich leiden. Als der Film über sie in die Kinos kam, mussten wir ihn im Englisch-LK schauen und obwohl ich finde, dass sie durchaus Potential hatte, wurde sie mir während ihrer politischen Laufbahn verdammt unsympathisch...

Antwort von Kate Marley am 16.02.2015 | 20:00 Uhr
Schön, dass du es witzig fandest! :)

Frankreich ist in dieser Geschichte so ein bisschen der Advocatus Diaboli und ich habe für die Position, die ich ihm da zugedacht habe, schon gewisse Sympathien. So ganz zutreffend finde ich die Einschätzung von Deutschland als „a kind of polite bully“ dann aber auch nicht, weil sich die deutsche Regierung ja z.B. in Sachen EZB-Zinspolitik nicht durchgesetzt hat und einer souveränen Regierung wie der abgewählten griechischen auch schlecht hätte verbieten können, zu sparen, indem sie ihre „normalen“ Bürger schröpft, statt endlich mal dafür zu sorgen, dass die Reicheren auch Steuern zahlen.

Bei Maggie Thatcher hast du, finde ich, auch Recht: Das war schon eine toughe Frau, aber politische Entscheidungen wie ihre harte Wirtschaftspolitik oder ihre guten Beziehungen zu Unterdrückerregimes wie in Chile oder Südafrika machen sie mir auch unsympathisch. Der „Britenrabatt“ verrät einiges an Chuzpe, aber dass andere Länder dafür dann mehr zahlen müssen, finde ich eben auch nicht gerecht(fertigt).

Liebe Grüße
Kate
15.02.2015 | 15:03 Uhr
Zu "Gemeinsames kulturelles Erbe":

Diese Pointe war wirklich herrlich! Ich hatte auch erst an einen Komponisten oder Musiker gedacht und angestrengt überlegt, wer es wohl sein könne, aber dann wurde der Name genannt und ich musste geradezu hysterisch lachen. Klar, diesen netten Herrn kennt man wirklich in aller Welt - und trotzdem kann ich gut nachvollziehen, dass man als Stadt nicht gerade mit ihm werben möchte. Auch nicht angesichts des aktuellsten Kinofilms.

Ich für meinen Teil werde jetzt erst einmal die Artikel lesen, die du da so nett verlinkt hast. Denn da bin ich jetzt doch recht neugierig^^

Liebe Grüße und bis morgen,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 15.02.2015 | 18:37 Uhr
Es freut mich, dass die Pointe dich zum Lachen gebracht hat! :-)

Mit dieser kleinen Geschichte wollte ich mal zeigen, dass Österreich bei weitem nicht so verklemmt ist, wie ihm ab und an unterstellt wird. Deshalb ist auch gerade Frankreich der heimliche Lauscher.

Wieder ganz lieben Dank für deine Reviews!

Liebe Grüße
Kate
15.02.2015 | 14:56 Uhr
Zu "Geburtsland der Sauberkeit":

*Hand gegen Stirn schlag* Ach, Vash, jetzt übertreibst du aber!

Klar, ich kann verstehen, dass du saubere Straßen haben möchtest. Möchten wir schließlich alle. Aber die Farbe des Müllbeutels sollte sich doch jeder selbst aussuchen können, findest du nicht? Und Aufkleber auf den Müllbeuteln halte ich auch für übertrieben. Auf den großen Mülltonnen, ja, ok. Aber jeder einzelne Beutel ist wirklich zu viel des Guten. Wer soll das denn bitteschön bezahlen? Und dann noch die ganzen Verwaltungskosten...

Insofern kann ich Roderich aus vollstem Herzen zustimmen: Was für ein Korinthenkacker!

Hm, ich glaube, einen OS mache ich noch... also bis gleich!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 15.02.2015 | 18:35 Uhr
Tja, die Müllkontrolleure der Stadt St. Gallen sehen das wohl anders: Auch der Müll muss schööön vorschriftsmäßig erfasst werden, damit nur jaaa alles blitzsauber ist. ^^ Das Bezahlen dürfte in der wirtschaftlich starken und ohnehin sauteuren Schweiz vielleicht auch nicht so sehr das Problem sein... Aber schon ein himmelweiter Unterschied, wenn man sich dann als Gegenbild an das Müllproblem in Neapel erinnert.

Ich denke, Roderich findet Vashs Vorstellung von Sauberkeit vor allem extrem drollig. Die Weltspiegel-Reporter, glaube ich, auch. :D

Liebe Grüße
Kate
15.02.2015 | 14:47 Uhr
Hi!

So, dann wollen wir auch heute wieder mal:

Hui, dein Vorarlberg scheint ja nicht auf den Mund gefallen zu sein! Bisher kenne ich Vorarlberg nur als freundliches und fast ein wenig schüchternes Mädchen, das heimlich für Vash schwärmt, also kannst du dir sicher vorstellen, wie sehr mich der OS überrascht hat. Was nicht heißen soll, dass er schlecht war - denn das war er nicht! Er war nur anders als ich es erwartet hätte. Aber das muss auch mal sein.

Und Vash denkt bei dem Stichwort "kleiner Bruder" also an Österreich? Das finde ich ja mal interessant^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 15.02.2015 | 18:34 Uhr
Hallo,

zu diesem Zeitpunkt hatte ich die entsprechenden Geschichten von Sternenschwester noch nicht gelesen und habe mir anhand der Artikel, die ich verlinkt habe, spontan eine Charakterisierung für Vorarlberg überlegt. Was dabei rausgekommen ist, war eben dieser freche kleine Racker. ^^

Es gibt da ja diese Folge, in der die Schweiz, Liechtenstein und Österreich gemeinsam essen gehen. Dabei erscheint Vash doch ständig Roderich vor seinem inneren Auge, wenn er eigentlich an seine kleine Schwester denken möchte. Was übrigens einer der Gründe ist, warum ich die Edelweiß-Länder Schweiz und Österreich und das Edelweiß-Bundesland Bayern als selbsternannte Brüder bzw. als Vettern betrachte.

Liebe Grüße
Kate
14.02.2015 | 16:41 Uhr
Zu "Die Bayern loswerden":

Jaja, Bayerns Drohung, aus Deutschland auszutreten... ich glaube, ohne diese Idee wäre das Hetalia-Fandom um einige herrliche Witze ärmer^^

Wobei ich zugeben muss, die fraglichen Plakate bei uns damals nicht gesehen zu haben. Oder ich fand sie zu wenig einprägsam, um mich daran zu erinnern. Aber ich glaube... ne, von der Bayernpartei hing hier noch nie etwas. Vielleicht sind wir ihnen hier im Frankfurter Raum einfach schon zu weit nördlich.

Wenn Bayern sich dann Österreich anschließen würde, wäre das allerdings eine Ironie des Schicksals! Und Bayerns Abneigung gegen diesen Vorschlag kann ich durchaus nachvollziehen ;)

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 19:36 Uhr
Das ist wohl wahr! ^^ Und es ist ja nicht nur die Bayernpartei: da gibt es ja auch den Bauunternehmer Pfister von der CSU, der bei jedem Parteitag fordert, Bayern müsse ein eigener Staat werden, und damit regelmäßig für große Heiterkeit sorgt…

Ich denke nicht, dass die Bayernpartei die finanziellen Mittel hatte, um diese Plakate deutschlandweit flächendeckend aufzuhängen. ^^

Tja, Bayern/Theo kann froh sein, dass sich Churchill in Teheran nicht mit seinen Balance of Power-induzierten Donauföderations-Ideen gegen Roosevelt und Stalin durchgesetzt hat, sonst hätte er nämlich genau diese Situation…

Wieder vielen Dank für deine Reviews! :-)

Liebe Grüße
Kate
14.02.2015 | 16:35 Uhr
Hey^^

Und weiter geht's!

Zu "Trost":

Oh, das war wirklich fies! Da bekommt Antonio dieses für ihn so demütigende Wahlergebnis präsentiert und Lovino fällt nichts Besseres ein, als einen Finger in die noch blutende Wunde zu drücken. Lovino, schäm dich!

Wobei Antonio schon ein wenig arg weinerlich ist, oder? Ich meine... so neu sind die Streitigkeiten nun auch wieder nicht, dass er keine Zeit gehabt hätte, sich daran zu gewöhnen^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 19:35 Uhr
Mein Gedanke war eigentlich nicht so sehr, dass Antonio wirklich wegen des Abstimmungsergebnisses so weinerlich ist, sondern dass er einfach mal von seinem kleinen Kaktus* Romano getröstet werden möchte. So nach dem Motto: "Aber wenigstens du hast mich doch lieb, oder?" Natürlich macht Romano dann das, was er immer macht, nämlich seinen Ziehvater anfauchen. ;-)

Ich denke übrigens nicht, dass Antonio generell und gegenüber allen so weich ist wie gegenüber Romano, dem er ja immer ein extrem gutmütiger Ziehvater war, egal wie sehr der ihm auf der Nase rumgetanzt ist.

Liebe Grüße
Kate

* Anspielung auf den Erziehungsratgeber "Und plötzlich sind sie 13 oder: Die Kunst, einen Kaktus zu umarmen"
13.02.2015 | 12:04 Uhr
Und hier gleich noch das Review zu "Ursprünge":

Dass es sich um die Ostarrichi-Urkunde handelt, habe ich gleich erkannt. Könnte aber daran liegen, dass mich österreichische Geschichte fast mehr interessiert als deutsche Geschichte. Wobei man zugeben muss, dass das über Jahrhunderte eng miteinander verknüpft ist. Also drücken wir es etwas differenzierter aus: Österreichische Geschichte interessiert mich mehr als preußische Geschichte. Entschuldige, Gilbert, ich weiß, dass du dich für awesome hältst, aber es ist so...

„Singen die Mönche bei der Messe wieder?“, fragte der Junge eifrig und fügte etwas misstrauisch hinzu: „Ich komme nur mit Euch, wenn sie es tun.“
Mein absoluter Lieblingssatz bisher! So süß, so typisch Roderich, einfach AWWW! Das konnte ich mir richtig gut vorstellen!

So, dann bis morgen oder vielleicht auch heute Abend, je nachdem, wie spät ich wieder daheim bin^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 16:11 Uhr
Im ausgehenden 10. Jahrhundert finde ich es ohnehin noch nicht besonders sinnvoll, überhaupt von "deutscher" Geschichte zu sprechen oder sie gar von der österreichischen unterscheiden zu wollen. ;-) Letzteres gilt eigentlich bis 1866. Über ersteres kann man seit dem Spätmittelalter diskutieren, als an Universitäten von deutschen naciones die Rede war und im 15. Jh. auch die Bezeichnung "Heiliges Römisches Reich deutscher Nation" für das Sacrum Imperium Romanum aufkam, aber auch das gilt eigentlich bis ins (frühe) 19. Jh.
Preußische Geschichte finde ich aber auch sehr interessant: die gehört genauso dazu. ;-) Was mich stört ist nur diese Tendenz, das HRR - ein wirklich spannendes Gebilde - gegenüber dem militaristischen, "geeinten" Preußen des 18./19. Jh. abzuwerten…

Hihi, ja, so eine Denkweise ist wohl typisch Roderich: "Messe? Nicht so wichtig, Hauptsache, es gibt Musik!"

Und wieder vielen lieben Dank fürs Reviewen! :-)
Kate
13.02.2015 | 11:48 Uhr
Guten Morgen!

Und da bin ich wieder! Im Ernst, mir macht es nichts aus, zu jedem OS etwas zu schreiben.

Dann kommen wir also zu dem OS, der erklärt, warum Alfred Alfred heißt:

Ah, ok. Ich gestehe, ich kannte nur Alfred den Großen, aber ich bin ja hier, um mein Wissen zu erweitern^^ Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich unseren Alfred verstehen kann. Nach einem LATEINLEHRER würde ich auch nicht benannt sein wollen. Dann lieber nach einem König, der Einheit und Wohlstand brachte. Klingt doch gleich viel Majestätischer.

Die Sprache ist übrigens faszinierend. Weißt du zufällig, ob es heute noch Möglichkeiten gibt, sie zu lernen?

Und noch kurz zur Reviewantwort:

Es war Franz II., nicht Joseph II., der war ein bisschen früher ;) Betreffend Franz‘ Entscheidung kann ich nur sagen, dass ich seine Beweggründe richtig fand. In der Oberstufe haben wir eine Quelle bearbeitet, in der er dem Sinn nach erklärte, wenn es das Reich und damit die Königskrone nicht mehr gibt, kann Napoleon sie nach einem Sieg auch nicht für sich beanspruchen. Und das erscheint mir logisch.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 16:01 Uhr
Hallo,

danke für die weiteren Reviews! :-) Ich denke ja schon auch, dass Alfred EIGENTLICH nach Alfred dem Großen benannt ist, aber beim Gedanken an Ælfric gehört habe, konnte ich einfach nicht anders, als ein bisschen gemein zu Alfreds Ego zu sein…

"Ælfric's Colloquy" kommt in dem Onlinekurs der University of Calgary (Kanada) als Teil von Lektion 6 vor, den ich mir bei Gelegenheit immer mal wieder anschaue. Hier der Link: http://www.ucalgary.ca/uofc/eduweb/engl401/index.htm Außerdem gibt es Altenglisch-Lehrbücher, z.B. das zum Selbststudium geeignete "A guide to Old English" von Bruce Mitchell und Fred C. Robinson. Ich finde ja auch, dass diese alten germanischen Sprachen (auch z.B. Gotisch) einfach was haben, weil sie so archaisch klingen.

Danke für den Hinweis. Wenn ich Franz II. meine, schreibe ich häufig Joseph II. -.- Es ist nicht mal so, dass ich sie wirklich verwechseln würde: Joseph war der Sohn von Maria Theresia, der mit Reformvorschlägen im Reich aufgelaufen ist und sich damit dann v.a. seinen österreichischen Erblanden zugewandt hat ("Josephinismus"), das weiß ich schon. Nur irgendwie schreibe ich ständig den falschen Namen, wenn ich Franz meine. Ich vermute, dass es was mit der Vornamenskombination "Franz Joseph" zu tun haben könnte: Kaiser Franz Joseph von Österreich, Franz Joseph Strauß, Franz Joseph Jung … und Haydn hieß ja eigentlich auch Franz Joseph, auch wenn man ihn nur mit dem zweiten Vornamen gerufen hat. Ich frage mich, ob ich das mit Franz II. in diesem Leben noch lerne… Dabei wäre es so einfach, wenn man nur an "Gott erhalte Franz den Kaiser" dächte… *seufz*

Liebe Grüße
Kate
12.02.2015 | 13:46 Uhr
Hallo!

Ich bin letzte Woche auf deine OS gestoßen und finde sie wundervoll! Mal lustig, mal nachdenklich, immer gut recherchiert und falls ein Hintergrund mal nicht geläufig ist, gleichst du das mit den erklärenden Sätzen nach jedem OS aus.

Zuerst hatte ich mir überlegt, alle OS in einem einzigen Review abzuhandeln, aber dann dachte ich mir, dass ein eigenes Review zu jedem OS schöner wäre. Was das für dich bedeutet? Dass ich heute mit dem ersten OS anfange und mich die nächsten Tage dann zum aktuellen Stand vorarbeite, vermutlich mit einem bis zwei OS pro Tag, je nachdem, wie lang sie sind.

Dann also zum heutigen OS mit Österreich und Preußen:

Ich glaube, das Spiel, das du beschrieben hast, kenne ich sogar. Zumindest erinnert es mich sehr an ein Strategiespiel, das mir mein Bruder einmal gezeigt hat – er hat das damals stundenlang gespielt und sich zwischendrin erkundigt, was er jetzt tun müsse, um historisch korrekt zu bleiben. Entsprechend kann ich mir ziemlich gut vorstellen, wie Gilbert vor seinem PC sitzt und mit etwas droht, dem er in der Realität nicht ganz so abgeneigt war, auch wenn er sich schlussendlich nie getraut hat. Das war ja dann Roderichs Job, wobei ich ehrlich sagen muss, dass er in diesem Moment wohl kaum eine andere Wahl hatte. Dafür hat er sie jetzt. Also, Roderich: Finger weg! ;)

Liebe Grüße und bis bald,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 12.02.2015 | 22:28 Uhr
Hallo,

vielen Dank für dein Review! Und wow, dass du mir in den nächsten Tagen gleich mehrere Reviews zu den einzelnen Geschichten schreiben möchtest, hätte ich jetzt ja wirklich nicht erwartet. Ich bin baff. Danke!

Zu "Dismantle HRE": Und wieder jemand, der nicht möchte, dass Roderich das ausprobiert! :D
Ob sich Gilbert nicht getraut hätte, das HRR aufzulösen…? Meiner Meinung nach hat ihn das Reich einfach nicht allzu sehr interessiert, zumal er als der preußische Teil von Brandenburg-Preußen ja noch nicht mal ein Teil davon war.
Eine Wahl hat man in der Politik doch immer - nicht umsonst wurde "alternativlos" zum "Unwort des Jahres 2010" gewählt. ^^ Joseph II. hätte z.B. als Kaiser des HRR zurücktreten können, ohne es gleich ganz aufzulösen. Ob das HRR den Austritt der Rheinbundstaaten aus dem Reichsverband auf diese Weise überdauert hätte, ist zwar auch fraglich, aber im Nachhinein ist es ohnehin etwas müßig, kontrafaktische "Was wäre, wenn?"-Fragen zu stellen: Es ist nun mal so gekommen, dass Joseph II. das Reich für aufgelöst erklärt hat, und außer England und Schweden hat kein Reichsstand protestiert.

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank!
Kate
10.02.2015 | 00:17 Uhr
Huhu ^^

ich sollte doch den "Alert" einstellen. Kaum schaut man mal nicht hin, stehen wieder ein paar neue Kapitel da! :D
Die Geschichte mit Bayern fand ich zuerst ziemlich verstörend, wie er da so einfach reinprescht und auf Österreich einschlägt! Allerdings scheitere ich zutiefst daran, mir vorzustellen, wie dieser sich mit Bayern prügelt. Mein Kopf weigert sich! :D Schön fand ich dafür, wie sich Österreichs Dialekt immer dann besonders bemerkbar macht, wenn er sich aufregt.
Bei Preußens und Österreichs Kickerpartie hab ich mich schön blöd angestellt. Bei der Erwähnung "Córdoba" hielt ich sofort inne. "Huh? Córdoba? Warum haben die beiden in Südamerika gekämpft? Moment, es gibt auch in Spanien ein Córdoba. Wann und warum standen die beiden auf spanischem Boden einander gegenüber?"
Hat ein wenig gedauert, bis ich einfach weitergelesen habe. Dann hat's Bling! gemacht. Jetzt weiß ich zumindest, dass das spanische Córdoba nicht nur mit den argentinischen und mexikanischen Namensvettern, sondern auch mit Nürnberg eine Städtepartnerschaft pflegt ^^' Jedenfalls ein schönes Bild, wie Österreich Preußen da abzieht :D

Antwort von Kate Marley am 10.02.2015 | 17:58 Uhr
Hallo,

vielen Dank für dein Review! Zweimal so kurz hintereinander ein Kapitel zu schreiben war aber schon eher ungewöhnlich für mich. ;-) Ich hatte gestern Abend plötzlich Lust, die "Córdoba vs. Königgrätz"-Idee aufzuschreiben, die mir eigentlich schon seit Monaten im Hinterkopf herumspukt… "Córdoba" als Chiffre für ein Gebiet, in dem Österreich Deutschland überlegen ist (durchaus nicht nur im Fußball) wird in Österreich heutzutage wohl auch eher verwendet und verstanden als in Deutschland. ^^
Übrigens spielt die österreichische Nationalmannschaft seit 1902 traditionell in Weiß-Schwarz, also quasi den gleichen Farben, die auch die DFB-Elf trug, bis in den späten 1980ern beim DFB dann zunehmend auch Rot und Gold Einzug hielten. Und ja, die traditionellen DFB-Farben gehen auf Preußen zurück… :D In den letzten Jahren gab es in Österreich aber auch immer mal wieder (nicht unumstrittene) Experimente mit rot-weiß-roten Trikots.

Bayern ist zwar kein OC, aber nachdem er nur am Rande mal vorkommt, ist seine Persönlichkeit dann doch meine Einschätzung. Ich denke, dass er zwar eher impulsiv und aufbrausend ist, dass er aber durchaus nicht in jeder Situation auf jemanden losgehen würde, der seinen Unmut erregt hat. Bei der engeren Verwandtschaft (Österreich) haut er aber schon gerne mal auch aus geringerem Anlass auf den Putz. Er ist ja der Ältere, hat sich dann aber gegenüber Österreich zurückgesetzt gefühlt, seit der zu einer bedeutenden Macht im Heiligen Römischen Reich aufgestiegen ist, während Bayern trotz diverser Aufstiegsversuche immer nur so mittelstark blieb. Umgekehrt hatten Bayern und Österreich schon seit Bayerns Seitenwechsel weg von Napoleon im Jahr 1813 begonnen, sich auszusöhnen, sodass die Personifikation Bayerns sich 1870 doch einiges erlauben kann, ohne größere diplomatische Verwerfungen befürchten zu müssen (zumal Kaiser Franz Joseph ja mit "Sissi" 1854 auch eine bayerische Prinzessin geheiratet hat).
Wie Österreich sich mit einem x-beliebigen Land prügelt, könnte ich mir jetzt auch nicht vorstellen, wobei ich auch nicht glaube, dass es außer Bayern so besonders viele Repräsentanten gibt, die auch nur auf die Idee kommen würden… Okay, Preußen vielleicht noch. Österreich würde m.E. nie mit einer Schlägerei anfangen (dazu ist er zu vornehm), aber umgekehrt schätze ich ihn auch nicht als jemanden ein, der pazifistisch "die andere Wange hinhält", wenn jemand auf ihn losgeht. Bei Bayern kann er auch nicht erwarten, dass der einhalten würde, wenn Österreich sich nicht verteidigt … sie kennen sich ja. Während Bayern/Theo m.E. also eher offensiv vorgeht und nicht übermäßig auf "Nebensächlichkeiten" wie die eigene Deckung achtet, bleibt Österreich/Roddy vorsichtig und defensiv - was aber auch bedeutet, dass er bei einem unvorsichtigen Bayern als Gegner weniger Treffer kassiert und die, die er selbst setzt, ihr Ziel tatsächlich erreichen. Außerdem glaube ich, dass Österreich auch bei solch "niederen" Aktivitäten wie einer Prügelei das Tanzen in puncto Körperkoordination hilft.
So weit zumindest die Überlegungen, die ich mir zu dem Kapitel gemacht habe und die man natürlich mehr oder weniger plausibel finden kann. ^^

LG Kate
08.02.2015 | 00:34 Uhr
Aaalso, wie gesagt, ich hatte beim lesen des gegenseitigen Beschimpfens gerade serh viel Spaß ^.^ (und sogar alles verstanden, ha!)

Ich mag, wie Bayern denkt (so ein MIST -> Österreich die Schuld geben, hinrennen, draufhauen, danach fast knuddlig werden). Ich mag ihn sehr. ^^ Und wie Österreich einfach sofort versteht, was los ist. ^^ (Ich wäre eher so: Was.... WAS r e d e s t du überhaupt??)

Hmm, Bayern war also mit dem Bund nicht ganz glücklich, hat sich aber doch dafür entschieden, weil...? War das damals auch eben die Partei, die gerade am besten gefahren ist?

Oh, und Eisschwimmen. Zur Taufe Jesu Christ. Okay. *in meine Decke einroll* Ich würde es aber gerne mal sehen bzw. jemanden fragen,w ie man sich da dran gewöhnt verhindert, dass man sich nachher was abfriert...
Das halbstumme Gespräch zwischen den drei Balten war auch schön geschrieben!

LG

Antwort von Kate Marley am 08.02.2015 | 12:02 Uhr
Freut mich, dass du beim Lesen Spaß hattest! Den hatte ich beim Schreiben auch. :D

Haha, ja, erst fängt ER an, sich mit Österreich zu prügeln, und danach fängt er fast an rumzujammern, dass er was abbekommen hat. :D Aber das ist wohl der Vorteil an Familie: Wenn sie einen nicht gerade total hasst, kann man höchst unnett zu ihr sein und sie mag einen danach trotzdem noch. Wahrscheinlich würde Österreich Bayern aber auch nicht verstehen, wenn die zwei sich zu dem Zeitpunkt nicht schon rund 9 Jahrhunderte kennen würden. ^^

Die Frage, ob Bayern dem Deutschen Reich beitreten soll oder nicht, war damals in Bayern hoch umstritten. Die damalige Regierung und die hohen Beamten waren eher „kleindeutsch“ gesinnt, während König Ludwig II. die „großdeutsche“ Lösung mit Österreich bevorzugt hätte – unter voller Wahrung der bayerischen Souveränität, versteht sich. Letztlich hat man Bayern mit den Reservatrechten und geheimen Geldzahlungen an den König (Ludwig war wegen seiner Bauprojekte ja notorisch knapp bei Kasse) ... na ja, gekauft. Ob der bayerische Landtag letztlich zustimmen würde, war erst unklar, aber letztlich haben sich dort doch die „Kleindeutschen“ durchgesetzt.
Ich denke, Bayern (der Repräsentant) hatte v.a. das Interesse, seine Eigenständigkeit zu behalten, und war deswegen gegen die Unterzeichnung des Beitrittsvertrags. Diesmal also von seiner Seite kein bloßer Opportunismus...

Zum Eisschwimmen: Im „Weltspiegel“-Bericht waren die Russen, die eisschwimmen waren, hinterher noch eine Runde joggen (immer noch im Badeanzug!) und haben sich dann gut abgetrocknet. Der Reporter hatte dieselbe Fragestellung wie du, schien mir nach dem Bericht aber auch nicht viel schlauer. :D Ich hab den Video-Beitrag jetzt auch mal verlinkt.

LG
23.01.2015 | 20:59 Uhr
Also so kalt wie man vielleicht glaubt, ist das gar nicht.
Wenn mann schnell reingeht und nicht in kleinen Schritten,
dann kann das sogar sehr angenehm sein.
Jetzt aber zu deinem Schreibstil: sehr schön und flüssig!
Einfach weiterhin so machen.
Ruby

Antwort von Kate Marley am 23.01.2015 | 21:52 Uhr
Da hast du sicher recht. Ich habe Eisschwimmen zwar nie ausprobiert, aber in Russland hat es im Winter wohl so -30°C bis -40°C, und solange das Wasser nicht gefroren ist, hat das dann ja auf jeden Fall über 0°C. Wenn man dann ins Wasser geht, wird es also deutlich wärmer. :D
Danke für dein Review und das Lob zu meinem Schreibstil! :-)

Liebe Grüße
Kate
21.01.2015 | 01:48 Uhr
Grüße Kate,

Ich muss sagen, deine kleine Hetaliasammlung gefällt mir fast besser als die Serie. Das liegt hauptsächlich an deinen Anmerkungen und Erklärungen am Ende. Ich mag zwar Geschichte und setze mich bis zu einem gewissen Grad mit ihr auseinander, wenn die Materie aber zu trocken wird und man nur noch Jahreszahlen durch die Gegend fliegen sieht, ist der Lerneffekt sogut wie hinüber.
Deine kleinen Storys hatten bis jetzt eine gute Mischung aus auflockernde Unterhaltung und Information.
Als Bayerin gefallen mir natürlich die Parts mit Bayern am besten. Und ich konnte den angestrebten Dialekt von dir bisher gut lesen. *g* Die Abschnitte aus Österreichs Sicht finde ich auch gut gelungen und ich freue mich schon auf mehr davon.

Liebe grüße,
Cynthel.

Antwort von Kate Marley am 21.01.2015 | 23:40 Uhr
Hallo Cynthel,

vielen Dank für dein Review und das Lob! :-)
Dass es keinen Sinn hat, in Geschichte nur mit irgendwelchen Jahreszahlen um sich zu werfen, finde ich auch. Was würde es einem auch nützen, irgendein Datum zu kennen, wenn man sich den Zusammenhang nicht erschlossen hat, in dem es eine Rolle spielt? Wenn man dagegen erst mal die Zusammenhänge verstanden hat, merkt man sich vermutlich automatisch ein paar Daten, weil man dann was mit ihnen verbinden kann.
Jaja, die Storys hier sind ziemlich Österreich-lastig und werden es wohl auch bleiben. :D Er ist eben mein Lieblingschara. Es ist auch ziemlich wahrscheinlich, dass ich noch das eine oder andere schreiben werde, in dem Bayern vorkommt; sei es hier oder auch mal als Kurzgeschichte. In meinen Augen ist er sehr direkt, manchmal rowdyhaft, bauernschlau beim Versuch, seine Ziele durchzusetzen und mir insgesamt durchaus sympathisch - (Alt-)Bayernklischee halt. ;-)
Schön, dass du den Dialekt als Bayerin verständlich fandest. :-)

Liebe Grüße
Kate
29.12.2014 | 19:52 Uhr
Mensch, eigentlich hatte ich das Gefühl, erst letzte Woche noch das neueste Kapitel gelesen zu haben und jetzt sind schon wieder einige neue dazugekommen :)

Die Tradition des Haberfeldtreibens hört sich wunderbar dramatisch an. Mit der Tuba um den Hals verliert Bayern allerdings einige Haltungspunkte hinsichtlich "Würdevolles Auftreten" (Und die Schläge, die er bezieht, verbessern das auch nicht wirklich. Immerhin wird er sich hüten, Ungarn jemals wieder mit, ähm, Gedichten zu beehren).
Ein ähnliches Erlebnis wie bei den "Synonymen" hatte ich auch schon. Einerseits finde ich diese Geschichte damit lustig, aber traurig ist es doch, wie viel Österreich an Einfluss auf globaler Ebene eingebüßt hat. Ein bisschen negativ ist mir beim Lesen die gleiche Formulierung der Beispiele an Ländern aufgefallen ("Denkt nur an...") Klingt ein bisschen unnatürlich, oder?
Auch wenn mir 'Adeste fideles' bis eben überhaupt nichts gesagt hat (finde es aber sehr schön) fand ich die Vorstellung, wie die Länder alle zugleich singen ziemlich lustig. So langsam könnten sie sich ja auf eine Version einigen, zumindest, wenn sie zusammen feiern. Aber was muss Österreich wieder leiden :D Vielleicht sollte er gegenüber Ungarn mal Gesangsstunden erwähnen, so leise, nebenbei :)
Hm, jetzt hab ich selbst neue Ideen bekommen...

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 29.12.2014 | 21:45 Uhr
Hallo und wieder einmal danke für dein Review! :-)
Jaja, das Haberfeldtreiben ist schon ein bisschen … rustikal. Und ziemlich unschön für die Betroffenen, die damit vor der Dorfgemeinschaft moralisch vernichtet werden - es sei denn, sie werden von Ungarn gerettet, was in der Realität wohl kaum vorgekommen ist.
Ich bin ja erklärtermaßen Anhängerin des Heiligen Römischen Reichs, insofern … Preußen ist an allem schuld! xD (Nein, natürlich nicht an allem.)
Was die Formulierung "Denk nur an…" betrifft, fällt mir hier wohl die Übersetzung auf die Füße … "Just think of…" ist im Englischen ja ganz o.k. Da muss ich mir für die deutsche Fassung wohl noch eine andere Lösung überlegen. Noch unnatürlicher fand ich übrigens "Man denke nur an…"
Haha, Himaruya schreibt ja mal, dass Ungarn gut schreckliche Lieder singen kann. Sie kann also wohl schon ganz gut singen, aber der Versuchung, das "Ru-huu" in unendliche Tonhöhen zu treiben, dann doch nicht widerstehen. :D
Schön, dass du beim Lesen neue Ideen bekommen hast. Ich freue mich schon darauf, sie zu lesen! ^.^

Liebe Grüße
Kate
30.11.2014 | 03:06 Uhr
Hey,
ich habe deine FF aus purem Zufall gesehen,bin aber doch begeistert.
Zwar schreibe ich jetzt ein Review, aber es ist traurig dass du bisher erst 3 bekommen hast...nun, jedenfalls bin ich dein 4.
Ich fand es erstmals sehr gut dass du am Ende nochmal alles erklärt hast! :D
Zudem mag ich deinen Schreibstil und freue mich auf weitere Kapitel, denn bei dir lernt man auch was ^-^
Nun, dass wars auch schon...ich bin müde :c

Lg
Mai

Antwort von Kate Marley am 30.11.2014 | 20:07 Uhr
Hallo Mai,

vielen Dank für dein Review und fürs Favorisieren! (Jedenfalls nehme ich mal an, dass ich dir den weiteren Eintrag verdanke. ;-) )
Ja, die Anmerkungen. Ich versuche immer, sie auf ein Mindestmaß zu reduzieren, damit man alles versteht, aber nicht so viele Zusätze lesen muss. Vielleicht kommt aber mal der Tag, an dem es mit mir durchgeht und meine Anmerkungen länger werden als die eigentliche Geschichte … Na, muss nicht sein. :-D
Kein Wunder, dass du müde warst… *auf die Zeitanzeige lug*

Liebe Grüße
Kate
18.11.2014 | 22:48 Uhr
*hust*
Da bin ich mal wieder. :D
Die Geschichte zum "Kanton Übrig" hast du gut umgesetzt, gleich der Anfang, als der Schweiz mal wieder so zufällig Österreich in den Kopf kommt, ist sehr niedlich. Allerdings kommt er ziemlich überheblich rüber, da kann ich es Vorarlberg nicht verdenken, dass er sich ein bisschen rächt. Ich glaub eher nicht, dass ich da noch was zu schreiben kann ;)
Zum "Geburtsland der Sauberkeit" kann ich nur sagen: Ooh, Schweiz! Er ist bestimmt die Person, vor der auch normale Menschen kuschen (zu Recht. Wenn er mit seinem Gewehr auf mich zukäme...)
Numero tre hingegen finde ich sehr interessant. Ich wusste bisher nur, dass Sadismus vom Marquis de Sade kommt, aber selbst Masochismus? Und so irgendwie habe ich jetzt ein mulmiges Gefühl, wenn ich an Sachertorte denke... D:
Deine Geschichten kommen ja immer häufiger! Darf der geneigte Leser nun jeden Tag etwas erwarten? :)

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 18.11.2014 | 23:48 Uhr
Hallo Sarah,

vielen Dank für dein drittes Review in dieser Sammlung! :-)
Na, ich denke, die Vorarlberger werden die Schweiz damals auch als arrogant empfunden haben. Und Vorarlbergs Reaktion ... nun ja, „wie man in den Wald hineinruft“ etc.
Hihi, ja, vor der Schweiz(ergarde) sollte man auch als „Normalsterblicher“ schon Respekt haben!
Der Sacher, nach dem die Sachertorte benannt ist, ist mit Sacher-Masoch, glaube ich, nicht verwandt. Aber ich denke auch, das einzig Masochistische an Sachertorte wäre, wenn jemand, der eigentlich abnehmen möchte, einer anderen Person ein Tortenstück anbietet und ihr freiwillig dabei zusieht, wie sie es genüsslich verspeist. :-D
Geschichten kommen immer dann, wenn mir etwas (wieder) einfällt oder medial bzw. real über den Weg läuft. Es war eher Zufall, dass mir bei deinem Vorarlberg-Prompt auch die Bayernpartei wieder eingefallen ist und ich dann kurz hintereinander je einen „verwertbaren“ Beitrag im „Weltspiegel“ gesehen bzw. in der NYT gelesen habe. Und bevor ich die Ideen wieder vergessen kann, schreibe ich sie doch lieber gleich auf. ;-)

Liebe Grüße
Katie
11.11.2014 | 22:19 Uhr
Da hab ich mich gerade von der Anspannung der Abstimmung in Schottland erholt, kommen gleich die nächsten, die unabhängig sein wollen! (Wobei die Schotten ja bereits im Vergleich zu Katalonien recht unabhängig sind) Bis ich den Zusatz gelesen hatte, war ich schon ganz aufgeregt ^^ Armer Spanien und böser Romano! Was muss er aber auch immer so fies zu Spanien sein. Wie Spanien am Ende am Hörer hängt und "Romanoooo" ruft, kann ich mir richtig gut vorstellen. Awww.
Das erinnert mich daran, dass Vorarlberg 1919 zu 82% lieber ein Schweizer Kanton sein wollte. Die Schweiz hat das aber abgelehnt. :D Wäre doch auch ein mögliches Thema für ein Drabble *zwinkerzwinker*

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 12.11.2014 | 21:34 Uhr
Ja, armer Spanien, er wollte doch nur getröstet werden und Romano ist mal wieder so gar nicht mitfühlend… Ich finde es einfach knuffig, wie sich Spanien immer wieder bemüht, seinen „Kaktus“ Romano trotzdem zu umarmen.

Tja, Vorarlberg wusste und Katalonien weiß anscheinend, was wirtschaftlich für sie am günstigsten war bzw. ist … nur wussten das die Schweiz und das spanische Verfassungsgericht eben auch. – Nein, natürlich gibt es nicht nur wirtschaftliche Gründe, aber wichtig sind die schon. Wobei Vorarlberg ja boomt, seit Österreich in der EU ist… Hm. Ich bekomme gerade Lust, dazu wirklich ein Drabble zu schreiben. :D

Diese Tendenz zum Regionalismus in der EU ist wirklich interessant zu beobachten. In bescheidenerem Ausmaß gilt das ja selbst für Kuriositäten wie die Bayernpartei. Bei der bayerischen Landtagswahl 2013 konnten sie ihren Stimmenanteil immerhin mehr als verdoppeln – auf „überwältigende“ (hust) 2,1%.

Liebe Grüße
Kate
03.11.2014 | 14:08 Uhr
Süße kleine Drabble-like Geschichten hast du da :D
Beim ersten hatte ich das dringenden Bedürfnis: "Nein, tu es nicht!" zu rufen. Was ist Österreich aber auch so neugierig. Das zweite Drabble fand ich unheimlich knuffig. Amerika war aber wohl ziemlich enttäuscht. Die Vorstellung, wie England als Kind natürlich erst Lesen und Schreiben - und dann auch noch auf Latein - lernen musste, ist schon interessant. Für die Gelehrten, bzw. seine Vorgesetzten muss es seltsam gewesen sein, zu wissen, mit wem sie es zu tun haben, aber dieser Jemand reicht ihnen nicht mal bis zum Ellenbogen. Das hat mir auch bei Nummer drei sehr gut gefallen. Ich habe allerdings das Gefühl, das Österreich sich später bei der Erlernung der Notenschrift leichter getan hat *pfeif*
Freue mich wie immer auf mehr von dir!

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 03.11.2014 | 22:38 Uhr
Wieder einmal vielen lieben Dank für dein Review!
Dann sind wir schon zwei, die nicht wollen, dass Österreich das ausprobiert! :D
O ja, jeder fängt mal klein an, auch ein späteres (nun ehemaliges) Weltreich.
Ich glaube auch, dass Österreich sich mit der Notenschrift leichter getan hat. Wenn man etwas unbedingt lernen möchte, lernt man es ja meistens schneller. Mein Headcanon ist ja, dass Österreich über die Jahrhunderte auch deshalb am Katholizismus festgehalten hat, weil die erste Musik, die er gehört hat, gregorianische Choräle und damit Kirchenmusik waren. ;)

Liebe Grüße
Katie
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast