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Autor: Kate Marley
Reviews 1 bis 25 (von 94 insgesamt):
11.04.2020 | 01:21 Uhr
Ein sehr netter OS! Hat Mich gefreut, ein Update zu sehen.

Antwort von Kate Marley am 12.04.2020 | 00:49 Uhr
Vielen Dank für dein Review! :)
Mal sehen, wie's hier weitergeht; ein paar Ideen habe ich noch...
07.04.2020 | 15:55 Uhr
Ich musste erst deine Anmerkung lesen, um darauf zu kommen worauf du hinaus wolltest, aber umso länger ich darüber nachdachte umso besser gefiel es mir. Das Computerspiel als Metapher für dieses historische Ereignis zu benutzen hat mir sehr gefallen. Vor allem die Implikation, dass Roderich den Knopf dann doch gedrückt hat nachdem Gilbert den Raum verlassen hat war schreibtechnisch sehr gekonnt umgesetzt.
PS: Habe ein paar der anderen OS auf AO3 gelesen. Deine Drabbles sind wirklich nicht schlecht. Das Review bekommst du aber hier.
PPS: Das Drabble mit den Kugelschreibern fand ich sehr amüsant. Ich kenne glaub ich niemanden, der sich nicht des "Kugelschreiberraubs" schuldig gemacht hat. XD (Allerdings stecken die meisten die Stifte unbewusst ein und nicht weil sie sie mitnehmen wollen)

Antwort von Kate Marley am 07.04.2020 | 17:00 Uhr
Hallo,
vielen Dank für dein Review! Gewissermaßen gibt es mit "Bayerns Geheimnis" übrigens auch eine Art Fortsetzung bzw. technisch eher die historische Vorgeschichte. Mittlerweile überholt durch den canon, aber was soll's...
Ich finde den Gedanken, dass Genscher und Lothar de Maizière unabhängig voneinander auf denselben Gedanken gekommen sind, einfach ZU drollig. xD Bei mir selber passiert der "Stiftklau" aber auch unbeabsichtigt, meist auch nicht bei Kulis oder Füllern (da weiß ich, wie meine aussehen), sondern bei Leuten, die dieselbe Bleistift- bzw. Fineliner-Marke wie ich benutzen. xD
LG
01.04.2020 | 23:18 Uhr
Das ist eine süße Geschichte (und ein interessanter Hintergrund :)

Antwort von Kate Marley am 01.04.2020 | 23:25 Uhr
Dankeschön! Freut mich, dass sie dir gefällt! :)
01.04.2020 | 20:48 Uhr
Und nochmal hi!

Zwei OS bedeuten zwei Reviews :P

Ich finde, dieser OS passt zum Thema "Nostalgie" noch besser als der mit Roderich und Vash. Der Blick in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Zukunft - 1991 ist ein guter Zeitpunkt dafür. Für Tschechien und so viele andere.

"Die Goldene Stadt, hatten sie Prag genannt; Stadt der hundert Türme; Hauptstadt des Reiches—wobei man absichtlich offen gelassen hatte, welches Reich: das Königreich Böhmen oder das Heilige Römische Reich."
Ich liebe diesen Satz. Keine Ahnung warum, aber ich liebe ihn :3

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 01.04.2020 | 23:24 Uhr
Wunderbar, vielen Dank! :)

Das Prompt bei "Morgen" war auch "Camp" (von mir interpretiert als "to camp out = im Freien übernachten"). ;)

Die frühen Neunziger finde ich als Zeitraum ohnehin super spannend. Interessant ist ja auch, dass das Ende der Apartheid fast zeitgleich mit dem Zerfall des Ostblocks stattfand...

Ich denke mir jedes Mal, wenn ich "Praga caput regni" lese, "...und welches?" Das musste unbedingt in das Drabble rein. xD Freut mich, dass du den Satz auch magst! :)

Liebe Grüße!
01.04.2020 | 20:33 Uhr
Hallo!

Oh, ein OS von dir! :D Ich schreibe bzw. recherchiere auch fleißig, weswegen es mich umso mehr freut, in einer Pause jetzt auch wieder etwas von dir lesen zu können.

Ein Sonnenaufgang in den Alpen... ich gestehe, so etwas würde ich auch gerne einmal erleben. Das Panorama muss fantastisch sein. Entsprechend gönne ich es Roderich und Vash, dass sie diesen Moment gemeinsam erleben können. Liechtenstein sei Dank^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 01.04.2020 | 23:13 Uhr
Hallo!

vielen Dank für deine Reviews! :) Freut mich zu hören, dass auch du gerade fleißig schreibst! :) Ich habe momentan zwei Kurzgeschichten "in der Mache"; die eine ist fast fertig überarbeitet, bei der anderen ist noch jede Menge zu tun.

Sonnenaufgänge in den Bergen sind wirklich wunderschön! ^^ Ich habe schon einen gesehen, aber auf einer Berghütte und nicht im Freien. :) Und, ja, gut für Baschi und Roderich, dass es Erika gibt... ;)

Liebe Grüße!
17.07.2019 | 00:44 Uhr
Hallo,
ich bewundere Dich, daß Du den Strich durch das L richtig machst.
Aber was die Teletubbies haben ist kein Strampelanzug, sondern ihr Fell.
Dachte ich zumindest immer.
(Und Po braucht den Roller einfach um so schnell wie die anderen zu sein.)
Viele Grüße, maja
23.05.2017 | 01:56 Uhr
Ahoj!^^

Da ich immer noch wach bin (verdammte Hegels Dialektik) und du mir solch ein schönes Review geschrieben hast, kann ich dir ja auch was schreiben!^^

Da Maria-Theresia auch unsere Herrscherin war, ist mir dieser OS nah (gerade vor ein paar Wochen gab's im Respekt - hiesiger "Die Zeit" ein langer Artikel über ihr, wegen dem Jubiläum. Mir hat der angebliche Zitat von Friedrich II. gefallen: "Österreich hat endlich einen Mann in der Führerschaft: es ist eine Frau".)

Ich muss sagen, dass ich die Idee wunderbar witzig finde - klar, die Levanten haben wohl nur an die mögliche Fälschung gedacht, aber Sadiqs Grund ist doch besser. (Ich hab mir die ganze Zeit gedacht: "Eh, Mann? Ist das nicht gerade besser für dich?" Aber er musste entweder verzweifelt sein oder hatte sehr niedrige Forderungen, was die Frauenschönheit angeht.)

Ich mag Türkei und da er eher ein Cameo-Charakter ist, freue ich mich immer wieder, etwas über ihn zu lesen, speziell von dir.^^ Auch die Dynamik zwischen ihm und Österreich ist spannend - man muss denken, dass nichtmal vor hundert Jahren Türkei Wien belagert hat. Aber sie kommen miteinander sicher ziemlich gut aus - da so wie Österreich auch Türkei erwachsene und vernünftige Männer sind (meistens.)

Geschichte über "mariánské tolary" hat mir gefallen und ich freue mich wieder auf weitere Kapiteln - wo auch immer du sie zufügen wirst. <3

Betelgeuze~


Übrigens sehe ich die klassische Berufskrankheit: solch eine richtige und korrekte Quelle sieht man bei den Geschichten (wie auch historischen) nicht oft!

Antwort von Kate Marley am 23.05.2017 | 22:23 Uhr
Salut,

hehe, in gewisser Weise hatte ich darauf spekuliert (oder es zumindest gehofft) xD Vielen Dank für das Review! ^_^

Da hatte Friedrich II. schon Recht, gerade die junge Maria Theresia war ziemlich tough! Sie war bei ihrem Herrschaftsantritt bzw. zu Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs ja gerade mal 23 Jahre alt und vorher nicht speziell dazu ausgebildet worden, die Herrschaft von ihrem Vater zu übernehmen.

Die Frage der Fälschungssicherheit scheint tatsächlich wohl keine oder zumindest eine untergeordnete Rolle gespielt zu haben. Denn wie Österreich gegenüber dem Osmanischen Reich in meiner Geschichte richtig aufzählt, gab es in puncto Sicherheitsmerkmale eigentlich keine Unterschiede zwischen der Münze mit dem bisherigen Porträt und der mit dem neuen mit Schleier. Und so hässlich war die junge Maria Theresia ja nun auch nicht: http://wien.orf.at/news/stories/2836613/ (Sonderausgabe des MTT für das Jubiläumsjahr 2017 mit dem Porträt der jungen Maria Theresia). In Westafrika wurde der MTT übrigens auch von Frauen als Fruchtbarkeitsamulett genutzt (okay, Maria Theresia hatte 16 Kinder, macht irgendwie schon Sinn ... aber ob die das wussten?) und von Männern als Glücksbringer an Kultgegenstände und Waffen genietet. Außerdem gelang es Joseph II. auch nicht, den Levantinern nach dem Tod seiner Mutter eine Münze mit SEINEM Porträt schmackhaft zu machen ... Dass man jemandes Münze nach dem Tod einfach weiterprägen ließ, war auch ziemlich einmalig. Das alles deutet für mich schon darauf hin, dass es die Frau auf der Münze war, die hier die besondere Faszination ausgeübt hat, nicht allein der bloße Materialwert einer sicheren Silbermünze. xD

Ja, die Dynamik zwischen dem Osmanischen Reich/der Türkei und Österreich ist sehr interessant... Ich selber denke ja, dass die beiden einander mit einem gewissen distanzierten Respekt sehen: Man kennt sich, aber man hasst sich nicht, weil man in gewisser Weise anerkennen kann, dass es dem jeweils anderen vor allem um territoriale Interessen ging (wie man das dann propagandistisch darstellte, ist noch mal eine andere Geschichte). Das Verhältnis zwischen Österreich und Frankreich, das lange Jahre mit dem Osmanischen Reich verbündet war, ist da etwas ganz anderes... Das war allerspätestens seit dem Spanischen Erbfolgekrieg, wahrscheinlich aber schon viel früher, was verdammt Persönliches für Österreich.

Ich hoffe auch, dass es bald wieder ein Kapitel oder eine Geschichte von mir zu lesen gibt... ^^" Ideen habe ich weiterhin jede Menge, aber leider auch immer noch diese nervige Schreibhemmung. :/

Liebe Grüße
Kate
05.02.2017 | 21:57 Uhr
Aaah Estland!!
ich habe mich allein deswegen schon riesg gefreut, und mich dann an deine Roboter-Geschichte erinnert! Tja, das ist schon ziemlich genial!
Meine WG-Mitbewohnerin musste auch, als Übung, mit zwei anderen BWL-Studenten eine Website programieren, die es dir ermöglicht, Dinge zu verleihen und von anderen auszuleihen, und sie mussten Leute dazu interviewen, wie sie die Idee finden. Schon super. :)

Antwort von Kate Marley am 12.02.2017 | 00:53 Uhr
Salut,

hehe, ja, ich sollte vielleicht aufhören, dich in Sachen neue Awesome Heroes-Geschichten zu spoilern ... aber in dem Fall konnte ich einfach nicht anders. xD
Stimmt, der estnische Fokus auf Technik ist schon beeindruckend. ^^

LG, Dankeschön für das Review und sorry für die späte Antwort!
08.01.2017 | 00:27 Uhr
Salut~

Ja, wie kann man nicht von der technischen Niveau den Esten beeindruckt worden?
In meinem Land zieht man immer die Esten aus, wenn es um die Kritik von zurzeitlichen Umständen in den elektronischen Regierungssachen (klar, wegen diesem Ausdruck klinge ich jetzt sicher technisch hochbegabt :D) geht, meistens in der Form "Eine ehemalige SSSR-Republik ist so unglaublich fähig, und wir waren doch immer so fortgeschrittenes Land, was ist falsch gegangen?"
Aber dass es auch Deutschen beeindrucken kann, finde ich schon echt spitze! (Gut gemacht, Estland~)

Seltsam, ich habe gedacht, Vogelbeere hat dich dazu geführt.^^ Uhm, ich hoffe, dass nicht nur der estnische Fortschritt weitergehen wird, sondern auch deine Kurzgeschichten. <3

Sorry für den jämmerlich kurzen Kommi (denn das kann man doch nicht 'Kommentar' nennen), ich stecke halt mitten den Klausuren und sollte schon wieder lieber lernen. Das kannst du dir sicher vorstellen!

Bis bald~

Antwort von Kate Marley am 08.01.2017 | 00:42 Uhr
Ahoj,

sagen wir mal so: E-Governance usw. ist auch in Deutschland immer mehr im Kommen, aber den Esten das Wasser reichen können wir noch lange nicht. ^^ Es ist ja schon ein Riesenfortschritt, dass man bei uns mittlerweile online einen Termin vereinbaren kann, wenn man z.B. seinen Personalausweis verlängern lassen muss... ^^" (Ich glaube, wenn sich ein kleines Land in den Kopf setzt, dass es etwas Bestimmtes erreichen will, z.B. eben Hochtechnologie und E-Governance, und bereit ist, dafür die entsprechenden materiellen und finanziellen Ressourcen bereitzustellen, kann so etwas auch schneller erfolgreich sein als in einem größeren Land mit vielen verschiedenen Zielsetzungen.)

Sagen wir so: Vogelbeere hat definitiv dafür gesorgt, dass ich Estland inzwischen mehr "auf dem Schirm" habe und entsprechend stärker auf Berichte über das Land achte. Sie hat mir auch erzählt, dass Passfotos - Stichwort E-Governance - von einer Fotobox direkt an den Sachbearbeiter weitergeschickt werden können, der den Pass macht. Es ist also nicht nötig, das Bild erst ausgedruckt mitzubringen und später wieder einscannen zu lassen, wie das beim deutschen Personalausweis gemacht wird.

Haha, ich habe mir auch vorgenommen, dass es bei den "Awesome Heroes"-Geschichten nicht mehr so eine lange Pause geben soll wie 2016. ^^" Hoffentlich kann ich das auch umsetzen!

Dir erst mal viel Erfolg bei den Klausurvorbereitungen und Dankeschön für das Review! ^^
29.08.2016 | 02:53 Uhr
Mmh... erinnert mich ein bisschen an eine Yuri mit den Zweien, die ich mal geschrieben habe...
Ehm. Okay, zurück zu dem Sachlichen.
Diese Geschichte gefällt mir so sehr! Und ich bin froh, dass ich sie gewidmet bekommen habe!~ (Auch wenn du mich damit zuvorgekommen bist...)
Der erste Teil, wo die Laune von Sommerabend beschreibt ist, ist meiner Meinung nach perfekt geschafft.
Die Idee, Tschechien und Österreich zu shippen, ist... nun ja: im Tschechien ist Paar Deutschland und Tschechien viel üblicher. Historisch würde das passen... und die Vorstellung, dass Tschechien auf ihre Weise Ungarn beneidet... ich muss noch darüber nachdenken.
Und der letzte Satz ist Killer! Ich möchte auch diese Fähigkeit, die Geschichten mit absolut treffenden letzten Sätzen zu enden, zu haben.
Beim heiligen Wenzel: es ist auf gewisse Weise witzig, denn hl. Wenzel ist bei uns so etwas wie Symbol von dem Beziehung zwischen Tschechen und Deutschen. Er gilt als 'Friedensherrscher', da er durchgesetzt hatte, dass man mit den deutschen Nachbarn statt Kämpfen ein Frieden halten solle. Es hat ihn einen jährigen Tribut gekostet (120 Ochsen und 500 Griwnas von Silber, wie man bis heute in Geschichtsstunden lernt) und er kann - abhängig von momentanen politischen Situation entweder als Friedensstifter oder als 'den Deutschen Verkaufte' - angesehen worden sein. (Sorry, ob du diese Ambivalenz schon von Gruša kennst... kann mich jetzt nicht erinnern, ob der da was dazu hat oder nicht.)
Ja, ich bin endlich von den Toten auferwacht und melde mich!
Betelgeuze~

Antwort von Kate Marley am 29.08.2016 | 17:56 Uhr
Na, dann willkommen zurück und vielen Dank für das Review! Freut mich, dass dir die Geschichte gefällt! ^^ (Bekommst demnächst auch noch ein Review von mir für "Sodomie ist eine Sünde"… und klar kannst du mich wegen des Epilogs was fragen; ich werde mir ganz bestimmt nicht ausgenutzt vorkommen!)

Was Tschechien x Österreich betrifft, bin ich mir selbst nicht so sicher… Ich habe so das Gefühl, es gibt da eine 50:50-Chance: 50%, dass eine Beziehung zwischen den beiden funktionieren würde, und 50%, dass Tschechien Österreich gleich bei der Begrüßung in gewisse empfindliche Stellen tritt, und damit Schluss, aus, fertig. xD Wie schon gesagt, die angedeuteten/angedachten Ships sind von mir nicht so ernst gemeint, wenn man mal von AusHun absieht. Das leicht angedeutete Tschechien x Ungarn geht auf die Unterhaltung zurück, die wir zu diesem Thema mal per Mail geführt hatten. Und ich denke, wenn Tschechien/Böhmen Ungarn beneidet, dann nur historisch in Bezug auf die Ausgleichsfrage in der Habsburgermonarchie. ^^

Echt, das tschechische Fandom shippt Tschechien und Deutschland? Ich dachte immer, die meisten Tschechen können uns nicht leiden, von dem Geld, das wir im Urlaub da lassen, mal abgesehen… x'D (Darüber hatten wir uns ja auch schon mal unterhalten. ^^) Was ich aber als sicher ansehen würde ist, dass Bayern in Tschechien verknallt ist. Egal ob sie das nun erwidert oder nicht. (Was meinst du?) Von den historisch engen Beziehungen zwischen Bayern und Böhmen mal abgesehen: Es gibt in Prag eine bayerische Botschaft. Obwohl Bayern kein souveränes Land ist. Das sagt für mich schon einiges aus. x'D

Daran, ob Gruša die Ambivalenz erwähnt, mit der der heilige Wenzel in Tschechien betrachtet wird, erinnere ich mich gerade gar nicht mehr. Die Geschichte und die Doppeldeutigkeit, mit der Wenzel betrachtet wird, kenne ich jedenfalls aus dem historischen Roman "Das Haupt der Welt" von Rebecca Gablé, der von einem slawischen Fürstensohn am Hof Ottos des Großen handelt und in dem auch Václav und Boleslav vorkommen.

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
20.08.2016 | 22:49 Uhr
Wieder ich!

Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht genau, was ich zu diesem Kapitel scheiben soll. Aber es gefällt mir so gut, dass ich wenigstens das gesagt haben muss.
Und das, obwohl ich mich mit Shakespeare nicht ein bisschen auskenne. Zumindest mit seinen Stücken nicht, mit seiner Person schon eher.
Vielleicht hatte Shakespeare ja einen Bekannten, den er nicht mochte und dem er auf diese Art und Weise die Meinung gesagt hat. Der Zufall ist auf jeden Fall sehr gut für Hetalia-Fans!

Außerdem mag ich das Kapitel, weil erstens SpAus darin vorkommt (und mir das Pairing mittlerweile sehr gut gefällt) und zweitens weil du es schaffst, in so ein kurzes Kapitel so viel reinzupacken. Durch den einen Absatz mit Spaniens Beschimpfungen und das Ende, an dem Österreich seine Hand nimmt, sagst du unheimlich viel über Spaniens Sicht auf seinen Ehepartner aus, ohne dass du es direkt aussprichst. Wie sehr muss man eine Person lieben, um ganz automatisch in ihrer Umgebung Rücksicht auf sprachliche Vorieben zu nehmen, während man selber wütend ist?
Gleichzeitig kann man in das Kapitel reininterpretieren, dass Spanien Österreich mehr liebt als umgekehrt. Allein, weil Antonio heftiger reagiert, du einen als Leser in seine Gefühle schauen lässt, aber weniger in Roderichs, der sich eher höflich als herzlich verhält. (Oje, war das jetzt irgendwie verständlich? Ich verfranse mich häufig, wenn ich versuche, meine Gedanken aufzuschreiben. Und ich lese mir das restliche Review nicht nochmal durch, sonst versuche ich zu verbessern und alles wird noch schlimmer. Also entschuldige bitte Tippfehler.)

Und wieder habe ich so viel geplappert...
Einen schönen Abend und danke für deine schnellen Antworten die letzten Male!

Belakina

Antwort von Kate Marley am 21.08.2016 | 16:55 Uhr
Wieder hallo! ^^

Was die Verwendung des Namens „Antonio“ betrifft, glaube ich eher, dass Shakespeare ihn gewählt haben könnte, weil er so „typisch spanisch“ klingt und die Engländer mit den Spaniern ja spätestens seit den 1580er Jahren spinnefeind waren. (Davor waren sie sogar mal verbündet; dass sie schon seit der Entdeckung Amerikas verfeindet seien, ist also eine Übertreibung. ^^) In der Shakespeare-Forschung gibt es auch die Theorie, dass zwar nicht unbedingt mit Spakespeares Antonios, aber mit Armado in „Love’s Labour’s Lost“ ein bestimmter adliger spanischer Exilant gemeint sein könnte, der in dieser Zeit am englischen Hof war (Antonio Pérez), aber ich persönlich glaube, dass das eher eine Überinterpretation ist.

Oh, glaub mir, Österreich liebt Spanien auch sehr! Er ist nur vom Temperament her völlig anders als Spanien, der recht impulsiv ist und sein Herz auf der Zunge trägt. Österreich dagegen ist reserviert, zurückhaltend und denkt eher fünfmal darüber nach, was er sagen will, bevor er spricht. Außerdem ist die Geschichte, wie du schon richtig bemerkt hast, ja aus Spaniens Perspektive geschrieben, sodass wir über Österreichs Gefühlsleben nichts erfahren. Das heißt aber nicht, dass er Spanien deshalb weniger liebt. Er zeigt es nur auf andere Weise. Dass er Spaniens Hand nimmt, sagt bei ihm schon sehr viel aus.

Und kurz war das Review ja nun wirklich nicht—vielen Dank! ^^ Mir sind auch keine Tippfehler aufgefallen. :)

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
20.08.2016 | 22:34 Uhr
Hallo mal wieder!

Ja, das ist Amerika - keine Ahnung von der Welt, aber einfach mal drauflos singen! Ich liebe dieses Kapitel (Schon wieder. Ich glaube, ich liebe fast jedes Kapitel dieser FF, aber das kann ich der Autorin ja unmöglich schon vor dem letzten Review sagen :) )
Kurz nachdem ich es das erste Mal gelesen hatte (ich habe Teile dieser FF auf einem fremden Account nämlich schon einmal überflogen) war ich tatsächlich mal in Salzburg - und wenn man darauf achtet, findet man überall Touren, Karten, Fanartikel oder DVDs des Musicals. Alle auf englisch natürlich. Als ich meinen Eltern den wirklich ziemlich lesenswerten Artikel gezeigt habe, konnten die sich auch kaum noch halten vor Lachen und wir sind in Salzburg hauptsächlich auf der Suche nach Amerikanern, die solche Touren machten, rumgelaufen. Salzburg ist eine unheimlich schöne Stadt, wenn man von den ganzen Touristen absieht!

Jedenfalls ist das hier wieder ein sehr gelungenes Kapitel. Gab es einen besonderen Anlass für den Staatsbesuch damals? Und wurde die richtige Nationalhymne auch noch gespielt oder wirklich ganz vergessen? Ich kann mir das kaum vorstellen... Wie peinlich...

Einen schönen Abend noch!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 21.08.2016 | 16:54 Uhr
Salut

und Dankeschön—jetzt hast du es ja eigentlich schon gesagt ;)
Eure Salzburg-Reise auf den Spuren der amerikanischen Touristen, die auf den Spuren von The Sound of Music nach Salzburg gereist sind! Ich werd nicht mehr, das ist ja lustig!! :DD Und stimme dir auf jeden Fall darin zu, dass Salzburg eine wunderschöne Stadt ist. :)

Die Sache mit dem Edelweiß-Lied beim Staatsbesuch habe ich ursprünglich in eine Dokumentation auf ORF2 über die Pflanze Edelweiß gesehen und dann nachrecherchiert. Auf deine letzten beiden Fragen weiß ich diesmal leider auch keine Antwort. ^^"

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
15.08.2016 | 23:08 Uhr
Und wieder Hallo!

Dieses Kapitel hat eindeutig Lieblingskapitel-Potenzial! Obwohl es ja schon ein klein wenig albern ist... Aber ich glaube, selbst beim Haberfeldtreiben hatte ich nicht so einen Lachanfall! Und das jedes Mal wieder, wenn ich es lese.
Kugelmugel finde ich eine sehr interessante Nation. Meine Schwester und ich wollen beide unbedingt mal nach Wien, damit ich sie in einem Cosplay vor der Kugel photografieren kann. Man stelle sich vor, dass man eine Staatsbürgerschaft hat, die vom eigenen Nachbarland nicht anerkannt wird. Und dass nicht annähernd alle Einwohner auf ihr Staatsgebiet passen. Irgendwie hat das ja schon etwas Verrücktes.
Ich habe mich schon öfters gefragt, was sich der liebe Hetalia-Macher (dessen Namen mir m al wieder nicht einfallen will) bei Kugelmugels Design gedacht hat. Warum bitte sieht er denn nun aus wie das Kind von Österreich und Preußen? Ist das nicht fies?
Kannst du dir einen gescheiten Partner für Liechtenstein vorstellen? Ich mir beim besten Willen nicht. Wäre irgendjemand Vash gut genug?

Jetzt habe ich dich schon wieder so zugetextet...
Alles Liebe
Belakina

Antwort von Kate Marley am 17.08.2016 | 20:11 Uhr
Hallo,

freut mich, dass dir das Kapitel so gefällt! Ich finde es selber aber auch etwas albern... ^///^
Hehe… ja, das erinnert mich daran, dass ich das dieses Jahr nicht gemacht habe (die Kugel angucken, als ich in Wien war, meine ich). Ist aber, glaub ich, auch nicht so wahnsinnig sehenswert, wenn man kein Kugelmugel-Cos dabei hat. ^^"

Warum Himaruya (so heißt er ^^) Kugelmugel so gezeichnet hat, wie er aussieht, ist mir auch ein Rätsel… Okay, den Schönheitsfleck und die Augenfarbe kann man erklären; er ist schließlich so was wie der kleine Bruder von Österreich. Aber dass er wie Preußen ein Albino ist? Vielleicht einfach eine Laune der Natur, die in der Genetik der Germanics-Familie ab und an mal zum Tragen kommt. Und es hat dann eben ausgerechnet Preußen und Kugelmugel erwischt. (Ich denke mal wieder viel zu biologisch… ^^") Und wer weiß, vielleicht war die fiese Anspielung ja beabsichtigt. Würde ich Himaruya durchaus zutrauen.

Hmm… Manche shippen Liechtenstein ja mit Island, aber ich finde, das ist eher ein Crackpairing. Vielleicht Luxemburg? Die beiden Kleinstaaten-Steuerparadiese würden doch ganz gut zusammenpassen… x'DD Ich glaube zwar nicht, dass Vash irgendjemand gut genug wäre, aber Liechtenstein wird schon Mittel und Wege finden, das vor ihm geheimzuhalten bzw. ihn bei Bedarf um den kleinen Finger zu wickeln. Es gibt schließlich kaum jemanden, der Vash so gut kennt wie sie. ^^

Und ich mag es, in Reviews zugetextet zu werden, also nicht entschuldigen! ^.^

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
15.08.2016 | 22:55 Uhr
Hallo!

Ich habe mir den Marsch tatsächlich mal in der Version des österreichischen Neujahrskonzertes angehört und bin definitiv eine Verfechterin des Mitklatschens. Das macht schon Spaß, wenn man nur zuhört!
Eine bestimmte Zeitangabe gibt es für dieses Kapitel nicht, oder? Irgendwann nach 1939. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese Tradition anfangs gerne beibehalten hat. Weißt du, wie es dazu kam?
Wenn man will, dann kann man hier auch etwas SpAus (das Pairing wird mir immer sympathischer, je länger ich darüber nachdenke) finden - warum sollte man Neujahr mit irgendjemand x-Beliebigem verbringen?
Gab es zwei Johann Strauss´?

Bis zum nächsten Review!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 17.08.2016 | 20:00 Uhr
Hallo!

Na ja, es weicht von der Verhaltensnorm bei klassischen Konzerten ab, aber als folkloristische Tradition finde ich es auch ganz witzig. Warum es dazu kam, dass man diese Tradition auch in der Republik Österreich beibehalten hat, weiß ich aber leider auch nicht.

Was die Zeit betrifft, würde ich das Kapitel irgendwann nach 1975, d.h. nach Francos Tod und dem damit einhergehenden Ende der Diktatur in Spanien ansetzen. ^^ Ich finde, man kann hier sowohl eine Art nostalgisches Familientreffen reininterpretieren als auch SpAus. In meinem Headcanon findet das nostalgische Familientreffen (mit den versammelten Ländern, die mal zur Donaumonarchie gehörten xD) aber eher an Heiligabend statt. Lesenswert sind hierzu übrigens die Kapitel 4 und 5 der PruAus-Geschichte "Durchblick am Sternenhimmel" von Vogelbeere, in denen das Familientreffen tatsächlich an Neujahr ist. ^^

Sogar drei: Vater, Sohn und Enkel, auch I, II und III genannt, die allesamt Komponisten und Kapellmeister waren. xDD Der Enkel ist allerdings nicht so bekannt. Normalerweise kennt man nur Vater (senior) und Sohn (junior/"Walzerkönig"). ^^

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
14.08.2016 | 14:13 Uhr
Da bin ich wieder.

Also: ich liebe dieses Kapitel und habe beim ersten Lesen einen richtigen Lachanfall bekommen!
Vor allem, als du geschrieben hast, dass die beiden eigentlich mal freundlich zueinander seien sollten.
Was genau wollte man mit diesen Haberfeldtreiben erreichen? Wollte man den Angeklagten einfach mal die Meinung sagen oder hatte es ernstere Konsequenzen für sie?
Wurde es immer als Gedicht vorgetragen?

Ich kann mir dieses Kapitel so bildlich vorstellen! Und sicher waren Roderich und Eliza nicht die einzigen in der Straße, die vor Schreck aus dem Bett gefallen sind.
Bezieht sich Theodors Anschuldigung, Österreich würde etwas von Preußen wollen, auf etwas Historisches oder passte es nur gut ins Fandom?

Bei der Gelegenheit : ich bin zwar ein großer Fan von PruAus (meine Autokorrektur schreibt Paulus), aber ich bin durch dich auch auf den Geschmack von Spanien und Österreich gekommen. Hat das Einen anerkannten Namen?

Bis dann!

Antwort von Kate Marley am 14.08.2016 | 14:31 Uhr
Oh, da ist ja schon das nächste Review! ^^

Das Haberfeldtreiben war, wie gesagt, ein Rügegericht, also eine Form der Selbstjustiz, mit dem missliebiges Verhalten sanktioniert wurde. Zum Beispiel wurden Ehebrecher und Ehebrecherinnen mit so einem Haberfeldtreiben "beglückt" und damit vor den Nachbarn und allen anderen bloßgestellt, die mithören konnten. Ernstere Konsequenzen hatte es also insofern, dass der Ruf derjenigen zerstört wurde, die so etwas durchmachen mussten - und dass es überhaupt kein schönes Gefühl ist, so etwas zu erleben, weiß sicher jeder, der mal mitbekommen hat, was Schüler durchmachen müssen, über die in der Schule üble Gerüchte verbreitet werden.

Ob es immer schon RügeVERSE waren, kann ich dir, ehrlich gesagt, nicht beantworten; nur, dass es die überlieferten Texte für Haberfeldtreiben in Versform sind (also ja, das waren Spottgedichte). Ich halte es aber für recht wahrscheinlich, dass man sich immer schon der Versform bedient hat, weil man sich Verse meistens leichter merken kann als einen Prosatext.

Die PruAus-Anspielung bezieht sich eher auf meine persönliche historische Timeline für das Ship (Österreich merkt irgendwann während des 19. Jahrhunderts, dass Preußen doch kein so riesiger Idiot ist), nicht auf etwas Historisches. Außerdem ist es eine Anspielung auf den "üblichen" Zweck des Haberfeldtreibens - siehe oben. ;)

Ooh, das freut mich! Mehr SpAus-Fans! *-* "SpAus" ist auch der Name, der üblicherweise im Fandom für dieses Ship verwendet wird. Manche sagen auch "Habsburg" oder "Habsburg-Paar" dazu, aber als Tag z.B. auf Tumblr oder AO3 finde ich den Namen eher ungeeignet. Wenn man nach "Habsburg" sucht, dürften schließlich eher Vertreter der Dynastie in der Suche erscheinen als Fanfics oder Fanarts zu Spanien und Österreich. xD

Liebe Grüße!
Belakina (anonymer Benutzer)
14.08.2016 | 13:59 Uhr
Hallo, erst einmal.
Ich habe deine Fanfiction "eben" komplett gelesen und werde jetzt zu meinen Lieblingskapiteln Reviews schreiben , also werden es wohl einige mehr.

Österreich ist meine absolute Lieblingsfigur in Hetalia und ich mag deine Ff schon deshalb , weil die meisten Kapitel von ihm handeln.
Grade finde ich den Gedanken lustig, dass er als kleines "Kind" in einem Kloster aufgewachsen sein soll. Woher kam dir die Idee hierzu?
Und war Gottschalk von Hagenau ein beliebiger Geistlicher oder hat er noch eine nähere Bedeutung?

Ich weiß, dass es gemein ist , nach so langer Zeit nach sowas zu fragen, aber es interessiert mich.
Sollten die Kapitel eigentlich Drabbel werden oder ist das nur eine Begleiterscheinung?

Bis zum nächsten Review!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 14.08.2016 | 14:12 Uhr
Hallo,

oh, noch ein Österreich-Fan! :-) Vielen Dank für dein Review und dass dem noch mehrere folgen sollen, freut mich natürlich ganz besonders! ^.^

Hm, also im Kloster "aufgewachsen" ist wohl etwas zu viel gesagt… Eher für eine Weile ins Kloster geschickt, damit er lesen und schreiben etc. lernt, weil den Leuten um ihn herum (dem großen Bruder Bayern, zu dem Österreich damals noch gehörte) wohl auffiel, dass der Junge eher nachdenklich und neugierig ist. Lesen und schreiben lernen konnte man damals ja eigentlich nur in einem Kloster. Gottschalk von Hagenau war als Bischof von Freising der Empfänger der Ostarrîchi-Urkunde Kaiser Ottos III., in dem der Name "Österreich" (in der damaligen Form) erstmals erwähnt wird; deshalb kommt er in der Geschichte vor. Und du brauchst dich nicht für solche Fragen zu entschuldigen; im Gegenteil, ich freu mich, wenn ich was über historische Hintergründe schreiben darf! :-)

Haha… *hust* Ja, der ursprüngliche Gedanke war mal, so was wie eine Drabble-Sammlung zu machen. Ich bin nur leider völlig undiszipliniert, was die Beschränkung meiner Texte auf exakt 100, 200 oder 300 Wörter betrifft… Deshalb auch die Freudenschreie, wenn etwas zufälligerweise dann doch mal Drabble-Länge erreicht (oder fast erreicht) hat. xD

Liebe Grüße
Kate
11.07.2016 | 21:32 Uhr
Also ich liebe die Geschichte mit dem Backpapier XD. Die Tsigane ist auch interessant. Hast du mal versucht sie zu spielen? ;)

Tshehe. XD Achja, und niemand hat Verständnis für den armen Ludwig. :P XD
Gefiel mir auch, die Verarbeitung von dem Kommentar!

Und für den Bartwunsch gibt's auch kein Verständnis. Süüß dass du das bartlose Spanien so interpretiert hast!! =D
Die Szene war allgemeinnett zu lesen. Übrigens heißt "Bizarro", das vom langobardischen Wort für Bart kommt, doch..... nichts positives im Französischen und im Italienischen, im Spanischen aber schon?? Das hab ich mir mal gemerkt...

LG!

Antwort von Kate Marley am 11.07.2016 | 21:50 Uhr
Geige spiel ich ja nun nicht und selbst wenn es eine Bearbeitung der Tsigane für Cello gibt (was ich erst recherchieren müsste), würde die meine bescheidenen Fähigkeiten mit Sicherheit um ein Vielfaches übersteigen... ^^" Aber schön, dass du die Geschichte magst. ^^ Salytierra aus dem englischsprachigen Fandom meinte, der Gute würde wohl langsam senil... xD xD

Oh, ich würde mir so wünschen, dass Leute Friendship-Stories über den etwas schüchternen, pflichtbewussten Ludwig und das freche, etwas verwöhnte Balg (-> Steueroase) Luxemburg schreiben! Das würde so gut passen. :D

Na, auf irgendjemandes Kappe muss es schließlich gehen, dass das Land der Bartträger selber keinen Bart hat... Da hat sich Österreich als Schuldiger quasi angeboten. :'D
"Bizarro": Wenn du das sagst, glaub ich dir das. Du bist hierr schließlich die Expertin für romanische Sprachen. Ich dilettier doch nur ein bisschen in Sprachgeschichte rum. ^^

Dankeschön für dein Review! ^^
LG
26.05.2016 | 22:02 Uhr
Hallo,
deine Geschichten sind wirklich immer sehr amüsant. "Saufen! Jetzt" als diplomatische Lösung, das bringen nur Preußen, Frankreich und Spanien fertig. Und die Geschichte über die geklauten Füller bei der Wiedervereinigung ist auch schön. Ja, ich glaube, Frankreich wird nie verstehen, wie jemand Essen als politische Waffe verwenden kann. Alles in allem gefallen mir die Geschichten ziemlich gut, und ich habe auch viel gelernt, was ich noch nicht wusste (einschließlich die Geschichte um Doktor Schiwago).

Die Ukraine-Krise ist eine wirklich verzwickte Sache, und manchmal habe ich das Gefühl, bei vielen Deutschen ist zu viel Verständnis für Russland da. Klar war der Zerfall der Sowjetunion nicht schön für Russland. Ich verstehe auch, dass es dem Land in den Neunzigern wirklich nicht gut ging. Aber ich habe das Gefühl, dass sie das an der Ukraine auslassen - die gar nichts dafür kann, und sich meiner Meinung nach in der Krise nicht so taktisch unklug verhalten hat wie Russland. Aber ehrlich gesagt glaube ich auch, dass die Nato nicht mehr viel tun kann, um die Beziehung zu Russland zu verbessern, weil Russland sich schon entschieden hat, keine gute Beziehung haben zu wollen.

Alles Liebe
aurora

Antwort von Kate Marley am 30.05.2016 | 17:47 Uhr
Salut,

danke für deinen Kommentar zu meinen Geschichten. :)

Keine Sorge, ich gehöre nicht zu den "Russland-Verstehern", die die simplifizierende Sichtweise "Russland = gut, USA = böse" vertreten. Die beiden Länder verfolgen beide ihre eigenen Interessen, aber als Demokratie sind mir die USA doch allemal näher als das autokratische Putin-Regime mit seiner Verfolgung Oppositioneller und von Minderheiten. Auch wenn die Demokratie der USA aus europäischer Sicht doch manchmal ganz schön seltsam (bzw. ganz schön vormodern!) ist, vgl. z.B. Wahlmänner und Waffenrecht. ;) Nur: Mit "Russland ist ein böser Aggressor" macht man es sich auch zu einfach, weil man das Verhalten Russlands im Ukrainekonflikt so nicht erklären kann. Und genau das habe ich in meiner Antwort auf Norwegens Review versucht: die russische Perspektive auf die Ukraine zu erklären (bzw. auf die NATO, die Russland als Bedrohung empfindet, weil sie ursprünglich mal gegen den Warschauer Pakt gegründet worden war). Mit den Sichtweisen anderer Länder muss man in diplomatischen Beziehungen eben umgehen, ob sie einem nun passen oder nicht. Und aufzuhören miteinander zu reden, kann m.E. nie eine Lösung sein. (Im Übrigen wäre es durchaus auch im Interesse Russlands, wieder in die G8 aufgenommen zu werden…)

Liebe Grüße
Kate
19.05.2016 | 21:30 Uhr
"Die Hochzeit im königspalast"!!! Omg ich liebe die ff wer hätte gedacht das ich in einer anderen ff auf den namen stoßen würde

Antwort von Kate Marley am 19.05.2016 | 23:28 Uhr
Wenn du bei den Reviews zu "Die Hochzeit im Königspalast" ein bisschen runterscrollst, wirst du auch ein paar von mir finden. ;) Und dass ich die FF kenne, heißt, glaub ich, nicht, dass sie "so krass bekannt" ist (um dein Review an Alrauna zu kommentieren): Ich weiiiß ja nicht, ob mein persönlicher Geschmack repräsentativ für das Fandom ist… Vermutlich eher nicht, als geschichtsversessenes Österreich-Fangirl, das ihn u.a. auch mit Spanien shippt. xD

LG Kate
03.05.2016 | 16:32 Uhr
Hey!

Das war ein OS, bei dem ich immer wieder den Kopf schütteln musste.

Die Debatte um die French bzw. Freedom Fries habe ich damals als Kind mitbekommen und ich weiß noch, dass ich dachte, wie kindisch das doch ist - ich wiederhole, ich war damals selbst ein Kind. Das will also etwas heißen.

Und aktuell... ja, das sollte Russland auch mehr schaden als der EU, aber wenn er meint...

Ich persönlich glaube ja, wenn man Essen als Waffe einsetzen möchte, geht das auch effektiver. Zum Beispiel indem man diesen schwedischen (?) Dosenfisch mal nicht unter Wasser, sondern in Feindnähe öffnet.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 03.05.2016 | 20:26 Uhr
Hey,

die French/Freedom Fries-Geschichte kann man wohl auch kaum anders nennen als kindisch. :D Mal davon abgesehen, dass ich glaube, dass es ein wesentlicher Teil des Erwachsenwerdens ist, zu erkennen, dass Erwachsene auch kindische Dinge tun (und zwar gar nicht mal so selten). ^^

Surströmming, meinst du? Das wäre in der Tat auch eine Idee! :D Oder Hákarl (aus Island)…
Zu diesem Thema: http://satwcomic.com/nordics-like-fish ;)

Liebe Grüße
Kate
02.05.2016 | 00:09 Uhr
Hey~

Mit Essen Krieg führen...Das kann man ja eigentlich nur aus High School Filmen mit Essensschlachten.

Das mit den French Fries wusste ich noch gar nicht, also wieder etwas "unnützes" Wissen dazugewonnen. :D
Was die Sanktionen gegen Russland angeht, denke ich einfach, dass die europäische Wirtschaft sich damit ins eigene Fleisch schneidet.
Klar, die ganze Sache mit der Krim ist auch nicht der richtige Weg, aber man sollte ich ja auch daran erinnern, dass mit dem Ende des Kaltes Krieges versprochen wurde,
dass sich die Nato nicht weiter Richtung Osten ausbreitet. (Was sie ja trotzdem tut.)
Ich habe, zum Bespiel gehört, dass bei uns im Alten Land die Apfelbauern ihre Äpfel nicht mehr los werden, da vieles nach Russland exportiert wird.
Es ist wirklich schon eine prekäre Lage, die sich durch Sanktionen wirklich nicht lösen lässt.

Na ja, war wieder eine sehr schöne, kleine Geschichte. :)

Lg, Norwegen

Antwort von Kate Marley am 02.05.2016 | 00:59 Uhr
Hey,

ja, und "French toast" (d.h. Arme Ritter) wurden auch in "Freedom Toast" umgetauft… Manchmal ist Alfred halt ein bisschen kindisch. :D

Die Sache mit Russland ist verzwickt. Letztlich hat eben jeder souveräne Staat das Recht, sich militärischen Bündnissen (wie der NATO), supranationalen Organisationen (wie der EU) und dergleichen anzuschließen, wie er möchte. Das gilt natürlich auch für die Ukraine. Das Problem daran ist, dass Russland zusehen musste, wie es nach der Wende in Osteuropa immer mehr an Einfluss verloren hat, wie sich immer mehr Staaten von Russland ab- und dem Westen zugewandt haben. Deshalb hat Russland so empfindlich auf den Machtwechsel in der Ukraine und die West-Annäherungspläne der neuen ukrainischen Regierung reagiert. Die hat sich m.E. taktisch aber auch höchst ungeschickt verhalten; ich denke, die jetzige Situation wäre nicht so verfahren, wenn sich die Ukraine z.B. demonstrativ neutral/"blockfrei" erklärt hätte. Der Angriff Russlands auf die Ukraine war ein Völkerrechtsbruch (Verletzung der Souveränität eines Staates); insofern konnte die EU nicht nicht reagieren bzw. musste auf irgendeine Weise reagieren, die die Oligarchen der russischen Wirtschaft und (damit auch) die russische Regierung trifft. Dass Russland im Gegenzug mit einem Import-Embargo für Lebensmittel reagiert, das v.a. die russische Bevölkerung trifft (denn mal ehrlich, SO groß ist der EU-Agrarsektor aufs Ganze gesehen nicht und es gibt EU-Agrarsubventionen, auch wenn man über die Subventionen als solche und die Angemessenheit ihrer Verteilung weidlich streiten kann), liegt wohl daran, dass die russische Regierung ihrer Bevölkerung suggerieren will, das Embargo sei Teil der Sanktionen der "westlichen" Staaten (was offenbar auch klappt). Das eigentliche Problem ist m.E. aber, dass "der Westen" immer noch zögert, wieder mit Russland zu verhandeln, denn wenn man nicht endlich wieder miteinander spricht (und z.B. Russland wieder in die G8 aufnimmt; ich halte den Ausschluss für falsch), wird sich auch an der Situation in der Ukraine nichts ändern und der Konflikt Russlands mit den "westlichen" Staaten kann sich nur noch weiter vertiefen, aber nicht verringern. Das ist jedenfalls meine Meinung dazu.

Liebe Grüße
Kate
21.04.2016 | 10:47 Uhr
Sehr süß, das kurze Gespräch am Anfang!! :)
Der Gesprächsfaden läuft auch sehr gut, haha, und der fakt untendrunter gefällt mir natürlich besonders. =D

LG!

Antwort von Kate Marley am 21.04.2016 | 23:44 Uhr
Schön, dass dir der Gesprächsfluss gefällt. :)
Die Geschichte ist im Grunde ja dein Verdienst: Wer weiß, ob ich den zweiten Teil ohne deine motivierenden Worte, dass ich das doch machen soll, überhaupt geschrieben hätte! ^^

Liebe Grüße!
17.04.2016 | 17:23 Uhr
Hey!

Ha, ich muss Deutschland Recht geben. "Zwei Dumme, ein Gedanke" war auch das Erste, was mir durch den Kopf ging. Wobei Preußens Variante natürlich um einiges stilvoller ist ;)

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 17.04.2016 | 18:38 Uhr
Hey,

„Zwei Dumme, ein Gedanke“ hab ich mir auch zuerst gedacht. ;) Das Problem war, dass ich die "Awesome Heroes"-Geschichten ja meistens zuerst auf Englisch schreibe und das englische Äquivalent für „Zwei Dumme, ein Gedanke“ eben "Great minds think alike" ist—mit "Fools think alike" als Antwortmöglichkeit. Deshalb habe ich mich auch im Deutschen für eine Zwei-Schritt-Lösung entschieden—und festgestellt, dass das pompöse „Große Geister denken gleich“ (wohlgemerkt dabei, einen Stift zu klauen!) doch wirklich gut zu unserem Preuß(ch)en passt. ^^

Liebe Grüße
Kate
03.04.2016 | 20:40 Uhr
Guten Abend!

Ich muss gestehen, ich habe Genschers Tod gar nicht richtig mitbekommen, weil ich in Südbayern auf einer Convention war. Erst als ich heute zurückkam wurde beim Abendessen darüber gesprochen und mich hat es ein wenig umgehauen. Nicht so sehr wie bei Helmut Schmidt, den ich über alle Maßen verehrt habe, aber kalt gelassen hat mich diese Nachricht ganz und gar nicht...

Den Füller mitzunehmen finde ich eine sehr menschliche Reaktion. Man hat eine Erinnerung an dieses so wichtige Ereignis, aber keinem wirklich weh getan. Win-Win-Situation für alle :)

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 03.04.2016 | 20:58 Uhr
Salut,

sag bloß, du warst auch auf der Animuc? O_o Auch heute?! Och Menno, dann hätten wir uns sogar sehen können! -.- (Ich war allerdings nur heute. Bin eben nach Hause gekommen.)

Ja, Genscher war sozusagen der richtige Mensch, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, um Geschichte zu schreiben, was die Wiedervereinigung betrifft. Wie schon im Kapitel geschrieben: Sein Name wird immer damit verbunden bleiben. Und im Gegensatz zu manch anderem war er so klug, sich zu einem bewusst selbst gewählten Zeitpunkt aus der aktiven Politik zurückzuziehen. Deshalb konnte ich nicht anders, als ihm zu Ehren ein Kapitel zu widmen, als ich von seinem Tod gehört habe.

Liebe Grüße
Kate
01.04.2016 | 18:23 Uhr
Hey~

Ich finde wirklich toll, dass du sozusagen in Gedanken an Genscher diesen kleinen One Shot geschrieben hast.
Die Anekdote mit dem Füller hat damals mein Politiklehrer auch erzählt,
und ich bin mir sicher, dass man auch einfach eine Erinnerung an so ein Ereignis benötigt.

Lg, Norwegen

Antwort von Kate Marley am 01.04.2016 | 19:17 Uhr
Hey,

ja, das musste einfach sein, als ich von seinem Tod gehört habe.
Eigentlich hatte ich vor, irgendwann mal eine humorvollere Geschichte über den Füller zu schreiben, aber manchmal kommt es eben anders als geplant.

LG Kate
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