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Autor: Kate Marley
Reviews 76 bis 94 (von 94 insgesamt):
30.11.2014 | 03:06 Uhr
Hey,
ich habe deine FF aus purem Zufall gesehen,bin aber doch begeistert.
Zwar schreibe ich jetzt ein Review, aber es ist traurig dass du bisher erst 3 bekommen hast...nun, jedenfalls bin ich dein 4.
Ich fand es erstmals sehr gut dass du am Ende nochmal alles erklärt hast! :D
Zudem mag ich deinen Schreibstil und freue mich auf weitere Kapitel, denn bei dir lernt man auch was ^-^
Nun, dass wars auch schon...ich bin müde :c

Lg
Mai

Antwort von Kate Marley am 30.11.2014 | 20:07 Uhr
Hallo Mai,

vielen Dank für dein Review und fürs Favorisieren! (Jedenfalls nehme ich mal an, dass ich dir den weiteren Eintrag verdanke. ;-) )
Ja, die Anmerkungen. Ich versuche immer, sie auf ein Mindestmaß zu reduzieren, damit man alles versteht, aber nicht so viele Zusätze lesen muss. Vielleicht kommt aber mal der Tag, an dem es mit mir durchgeht und meine Anmerkungen länger werden als die eigentliche Geschichte … Na, muss nicht sein. :-D
Kein Wunder, dass du müde warst… *auf die Zeitanzeige lug*

Liebe Grüße
Kate
16.02.2015 | 14:07 Uhr
Und da bin ich wieder, bereit für die nächste Runde^^

Zu „Eine Art höflicher Tyrann?“:

Hm, ja, ich muss zugeben, von dieser Einschätzung hatte ich auch schon gehört und bis zu einem gewissen Grad kann ich sie nachvollziehen. Insofern war es zunächst ein ernster OS, der dann urplötzlich ins Komische schwenkte. Die Frage, wo England seine Handtasche habe, hat mir nämlich den Rest gegeben. Und dann setzt du mit Kanadas Feststellung sogar noch einen drauf.

Wirklich großes Lob dafür!

Liebe Grüße,
Kahori

PS: Die fragliche Premierministerin konnte ich übrigens nicht sonderlich leiden. Als der Film über sie in die Kinos kam, mussten wir ihn im Englisch-LK schauen und obwohl ich finde, dass sie durchaus Potential hatte, wurde sie mir während ihrer politischen Laufbahn verdammt unsympathisch...

Antwort von Kate Marley am 16.02.2015 | 20:00 Uhr
Schön, dass du es witzig fandest! :)

Frankreich ist in dieser Geschichte so ein bisschen der Advocatus Diaboli und ich habe für die Position, die ich ihm da zugedacht habe, schon gewisse Sympathien. So ganz zutreffend finde ich die Einschätzung von Deutschland als „a kind of polite bully“ dann aber auch nicht, weil sich die deutsche Regierung ja z.B. in Sachen EZB-Zinspolitik nicht durchgesetzt hat und einer souveränen Regierung wie der abgewählten griechischen auch schlecht hätte verbieten können, zu sparen, indem sie ihre „normalen“ Bürger schröpft, statt endlich mal dafür zu sorgen, dass die Reicheren auch Steuern zahlen.

Bei Maggie Thatcher hast du, finde ich, auch Recht: Das war schon eine toughe Frau, aber politische Entscheidungen wie ihre harte Wirtschaftspolitik oder ihre guten Beziehungen zu Unterdrückerregimes wie in Chile oder Südafrika machen sie mir auch unsympathisch. Der „Britenrabatt“ verrät einiges an Chuzpe, aber dass andere Länder dafür dann mehr zahlen müssen, finde ich eben auch nicht gerecht(fertigt).

Liebe Grüße
Kate
15.02.2015 | 15:03 Uhr
Zu "Gemeinsames kulturelles Erbe":

Diese Pointe war wirklich herrlich! Ich hatte auch erst an einen Komponisten oder Musiker gedacht und angestrengt überlegt, wer es wohl sein könne, aber dann wurde der Name genannt und ich musste geradezu hysterisch lachen. Klar, diesen netten Herrn kennt man wirklich in aller Welt - und trotzdem kann ich gut nachvollziehen, dass man als Stadt nicht gerade mit ihm werben möchte. Auch nicht angesichts des aktuellsten Kinofilms.

Ich für meinen Teil werde jetzt erst einmal die Artikel lesen, die du da so nett verlinkt hast. Denn da bin ich jetzt doch recht neugierig^^

Liebe Grüße und bis morgen,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 15.02.2015 | 18:37 Uhr
Es freut mich, dass die Pointe dich zum Lachen gebracht hat! :-)

Mit dieser kleinen Geschichte wollte ich mal zeigen, dass Österreich bei weitem nicht so verklemmt ist, wie ihm ab und an unterstellt wird. Deshalb ist auch gerade Frankreich der heimliche Lauscher.

Wieder ganz lieben Dank für deine Reviews!

Liebe Grüße
Kate
18.11.2014 | 22:48 Uhr
*hust*
Da bin ich mal wieder. :D
Die Geschichte zum "Kanton Übrig" hast du gut umgesetzt, gleich der Anfang, als der Schweiz mal wieder so zufällig Österreich in den Kopf kommt, ist sehr niedlich. Allerdings kommt er ziemlich überheblich rüber, da kann ich es Vorarlberg nicht verdenken, dass er sich ein bisschen rächt. Ich glaub eher nicht, dass ich da noch was zu schreiben kann ;)
Zum "Geburtsland der Sauberkeit" kann ich nur sagen: Ooh, Schweiz! Er ist bestimmt die Person, vor der auch normale Menschen kuschen (zu Recht. Wenn er mit seinem Gewehr auf mich zukäme...)
Numero tre hingegen finde ich sehr interessant. Ich wusste bisher nur, dass Sadismus vom Marquis de Sade kommt, aber selbst Masochismus? Und so irgendwie habe ich jetzt ein mulmiges Gefühl, wenn ich an Sachertorte denke... D:
Deine Geschichten kommen ja immer häufiger! Darf der geneigte Leser nun jeden Tag etwas erwarten? :)

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 18.11.2014 | 23:48 Uhr
Hallo Sarah,

vielen Dank für dein drittes Review in dieser Sammlung! :-)
Na, ich denke, die Vorarlberger werden die Schweiz damals auch als arrogant empfunden haben. Und Vorarlbergs Reaktion ... nun ja, „wie man in den Wald hineinruft“ etc.
Hihi, ja, vor der Schweiz(ergarde) sollte man auch als „Normalsterblicher“ schon Respekt haben!
Der Sacher, nach dem die Sachertorte benannt ist, ist mit Sacher-Masoch, glaube ich, nicht verwandt. Aber ich denke auch, das einzig Masochistische an Sachertorte wäre, wenn jemand, der eigentlich abnehmen möchte, einer anderen Person ein Tortenstück anbietet und ihr freiwillig dabei zusieht, wie sie es genüsslich verspeist. :-D
Geschichten kommen immer dann, wenn mir etwas (wieder) einfällt oder medial bzw. real über den Weg läuft. Es war eher Zufall, dass mir bei deinem Vorarlberg-Prompt auch die Bayernpartei wieder eingefallen ist und ich dann kurz hintereinander je einen „verwertbaren“ Beitrag im „Weltspiegel“ gesehen bzw. in der NYT gelesen habe. Und bevor ich die Ideen wieder vergessen kann, schreibe ich sie doch lieber gleich auf. ;-)

Liebe Grüße
Katie
15.02.2015 | 14:56 Uhr
Zu "Geburtsland der Sauberkeit":

*Hand gegen Stirn schlag* Ach, Vash, jetzt übertreibst du aber!

Klar, ich kann verstehen, dass du saubere Straßen haben möchtest. Möchten wir schließlich alle. Aber die Farbe des Müllbeutels sollte sich doch jeder selbst aussuchen können, findest du nicht? Und Aufkleber auf den Müllbeuteln halte ich auch für übertrieben. Auf den großen Mülltonnen, ja, ok. Aber jeder einzelne Beutel ist wirklich zu viel des Guten. Wer soll das denn bitteschön bezahlen? Und dann noch die ganzen Verwaltungskosten...

Insofern kann ich Roderich aus vollstem Herzen zustimmen: Was für ein Korinthenkacker!

Hm, ich glaube, einen OS mache ich noch... also bis gleich!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 15.02.2015 | 18:35 Uhr
Tja, die Müllkontrolleure der Stadt St. Gallen sehen das wohl anders: Auch der Müll muss schööön vorschriftsmäßig erfasst werden, damit nur jaaa alles blitzsauber ist. ^^ Das Bezahlen dürfte in der wirtschaftlich starken und ohnehin sauteuren Schweiz vielleicht auch nicht so sehr das Problem sein... Aber schon ein himmelweiter Unterschied, wenn man sich dann als Gegenbild an das Müllproblem in Neapel erinnert.

Ich denke, Roderich findet Vashs Vorstellung von Sauberkeit vor allem extrem drollig. Die Weltspiegel-Reporter, glaube ich, auch. :D

Liebe Grüße
Kate
15.02.2015 | 14:47 Uhr
Hi!

So, dann wollen wir auch heute wieder mal:

Hui, dein Vorarlberg scheint ja nicht auf den Mund gefallen zu sein! Bisher kenne ich Vorarlberg nur als freundliches und fast ein wenig schüchternes Mädchen, das heimlich für Vash schwärmt, also kannst du dir sicher vorstellen, wie sehr mich der OS überrascht hat. Was nicht heißen soll, dass er schlecht war - denn das war er nicht! Er war nur anders als ich es erwartet hätte. Aber das muss auch mal sein.

Und Vash denkt bei dem Stichwort "kleiner Bruder" also an Österreich? Das finde ich ja mal interessant^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 15.02.2015 | 18:34 Uhr
Hallo,

zu diesem Zeitpunkt hatte ich die entsprechenden Geschichten von Sternenschwester noch nicht gelesen und habe mir anhand der Artikel, die ich verlinkt habe, spontan eine Charakterisierung für Vorarlberg überlegt. Was dabei rausgekommen ist, war eben dieser freche kleine Racker. ^^

Es gibt da ja diese Folge, in der die Schweiz, Liechtenstein und Österreich gemeinsam essen gehen. Dabei erscheint Vash doch ständig Roderich vor seinem inneren Auge, wenn er eigentlich an seine kleine Schwester denken möchte. Was übrigens einer der Gründe ist, warum ich die Edelweiß-Länder Schweiz und Österreich und das Edelweiß-Bundesland Bayern als selbsternannte Brüder bzw. als Vettern betrachte.

Liebe Grüße
Kate
14.02.2015 | 16:41 Uhr
Zu "Die Bayern loswerden":

Jaja, Bayerns Drohung, aus Deutschland auszutreten... ich glaube, ohne diese Idee wäre das Hetalia-Fandom um einige herrliche Witze ärmer^^

Wobei ich zugeben muss, die fraglichen Plakate bei uns damals nicht gesehen zu haben. Oder ich fand sie zu wenig einprägsam, um mich daran zu erinnern. Aber ich glaube... ne, von der Bayernpartei hing hier noch nie etwas. Vielleicht sind wir ihnen hier im Frankfurter Raum einfach schon zu weit nördlich.

Wenn Bayern sich dann Österreich anschließen würde, wäre das allerdings eine Ironie des Schicksals! Und Bayerns Abneigung gegen diesen Vorschlag kann ich durchaus nachvollziehen ;)

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 19:36 Uhr
Das ist wohl wahr! ^^ Und es ist ja nicht nur die Bayernpartei: da gibt es ja auch den Bauunternehmer Pfister von der CSU, der bei jedem Parteitag fordert, Bayern müsse ein eigener Staat werden, und damit regelmäßig für große Heiterkeit sorgt…

Ich denke nicht, dass die Bayernpartei die finanziellen Mittel hatte, um diese Plakate deutschlandweit flächendeckend aufzuhängen. ^^

Tja, Bayern/Theo kann froh sein, dass sich Churchill in Teheran nicht mit seinen Balance of Power-induzierten Donauföderations-Ideen gegen Roosevelt und Stalin durchgesetzt hat, sonst hätte er nämlich genau diese Situation…

Wieder vielen Dank für deine Reviews! :-)

Liebe Grüße
Kate
14.02.2015 | 16:35 Uhr
Hey^^

Und weiter geht's!

Zu "Trost":

Oh, das war wirklich fies! Da bekommt Antonio dieses für ihn so demütigende Wahlergebnis präsentiert und Lovino fällt nichts Besseres ein, als einen Finger in die noch blutende Wunde zu drücken. Lovino, schäm dich!

Wobei Antonio schon ein wenig arg weinerlich ist, oder? Ich meine... so neu sind die Streitigkeiten nun auch wieder nicht, dass er keine Zeit gehabt hätte, sich daran zu gewöhnen^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 19:35 Uhr
Mein Gedanke war eigentlich nicht so sehr, dass Antonio wirklich wegen des Abstimmungsergebnisses so weinerlich ist, sondern dass er einfach mal von seinem kleinen Kaktus* Romano getröstet werden möchte. So nach dem Motto: "Aber wenigstens du hast mich doch lieb, oder?" Natürlich macht Romano dann das, was er immer macht, nämlich seinen Ziehvater anfauchen. ;-)

Ich denke übrigens nicht, dass Antonio generell und gegenüber allen so weich ist wie gegenüber Romano, dem er ja immer ein extrem gutmütiger Ziehvater war, egal wie sehr der ihm auf der Nase rumgetanzt ist.

Liebe Grüße
Kate

* Anspielung auf den Erziehungsratgeber "Und plötzlich sind sie 13 oder: Die Kunst, einen Kaktus zu umarmen"
11.11.2014 | 22:19 Uhr
Da hab ich mich gerade von der Anspannung der Abstimmung in Schottland erholt, kommen gleich die nächsten, die unabhängig sein wollen! (Wobei die Schotten ja bereits im Vergleich zu Katalonien recht unabhängig sind) Bis ich den Zusatz gelesen hatte, war ich schon ganz aufgeregt ^^ Armer Spanien und böser Romano! Was muss er aber auch immer so fies zu Spanien sein. Wie Spanien am Ende am Hörer hängt und "Romanoooo" ruft, kann ich mir richtig gut vorstellen. Awww.
Das erinnert mich daran, dass Vorarlberg 1919 zu 82% lieber ein Schweizer Kanton sein wollte. Die Schweiz hat das aber abgelehnt. :D Wäre doch auch ein mögliches Thema für ein Drabble *zwinkerzwinker*

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 12.11.2014 | 21:34 Uhr
Ja, armer Spanien, er wollte doch nur getröstet werden und Romano ist mal wieder so gar nicht mitfühlend… Ich finde es einfach knuffig, wie sich Spanien immer wieder bemüht, seinen „Kaktus“ Romano trotzdem zu umarmen.

Tja, Vorarlberg wusste und Katalonien weiß anscheinend, was wirtschaftlich für sie am günstigsten war bzw. ist … nur wussten das die Schweiz und das spanische Verfassungsgericht eben auch. – Nein, natürlich gibt es nicht nur wirtschaftliche Gründe, aber wichtig sind die schon. Wobei Vorarlberg ja boomt, seit Österreich in der EU ist… Hm. Ich bekomme gerade Lust, dazu wirklich ein Drabble zu schreiben. :D

Diese Tendenz zum Regionalismus in der EU ist wirklich interessant zu beobachten. In bescheidenerem Ausmaß gilt das ja selbst für Kuriositäten wie die Bayernpartei. Bei der bayerischen Landtagswahl 2013 konnten sie ihren Stimmenanteil immerhin mehr als verdoppeln – auf „überwältigende“ (hust) 2,1%.

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
14.08.2016 | 13:59 Uhr
Hallo, erst einmal.
Ich habe deine Fanfiction "eben" komplett gelesen und werde jetzt zu meinen Lieblingskapiteln Reviews schreiben , also werden es wohl einige mehr.

Österreich ist meine absolute Lieblingsfigur in Hetalia und ich mag deine Ff schon deshalb , weil die meisten Kapitel von ihm handeln.
Grade finde ich den Gedanken lustig, dass er als kleines "Kind" in einem Kloster aufgewachsen sein soll. Woher kam dir die Idee hierzu?
Und war Gottschalk von Hagenau ein beliebiger Geistlicher oder hat er noch eine nähere Bedeutung?

Ich weiß, dass es gemein ist , nach so langer Zeit nach sowas zu fragen, aber es interessiert mich.
Sollten die Kapitel eigentlich Drabbel werden oder ist das nur eine Begleiterscheinung?

Bis zum nächsten Review!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 14.08.2016 | 14:12 Uhr
Hallo,

oh, noch ein Österreich-Fan! :-) Vielen Dank für dein Review und dass dem noch mehrere folgen sollen, freut mich natürlich ganz besonders! ^.^

Hm, also im Kloster "aufgewachsen" ist wohl etwas zu viel gesagt… Eher für eine Weile ins Kloster geschickt, damit er lesen und schreiben etc. lernt, weil den Leuten um ihn herum (dem großen Bruder Bayern, zu dem Österreich damals noch gehörte) wohl auffiel, dass der Junge eher nachdenklich und neugierig ist. Lesen und schreiben lernen konnte man damals ja eigentlich nur in einem Kloster. Gottschalk von Hagenau war als Bischof von Freising der Empfänger der Ostarrîchi-Urkunde Kaiser Ottos III., in dem der Name "Österreich" (in der damaligen Form) erstmals erwähnt wird; deshalb kommt er in der Geschichte vor. Und du brauchst dich nicht für solche Fragen zu entschuldigen; im Gegenteil, ich freu mich, wenn ich was über historische Hintergründe schreiben darf! :-)

Haha… *hust* Ja, der ursprüngliche Gedanke war mal, so was wie eine Drabble-Sammlung zu machen. Ich bin nur leider völlig undiszipliniert, was die Beschränkung meiner Texte auf exakt 100, 200 oder 300 Wörter betrifft… Deshalb auch die Freudenschreie, wenn etwas zufälligerweise dann doch mal Drabble-Länge erreicht (oder fast erreicht) hat. xD

Liebe Grüße
Kate
13.02.2015 | 12:04 Uhr
Und hier gleich noch das Review zu "Ursprünge":

Dass es sich um die Ostarrichi-Urkunde handelt, habe ich gleich erkannt. Könnte aber daran liegen, dass mich österreichische Geschichte fast mehr interessiert als deutsche Geschichte. Wobei man zugeben muss, dass das über Jahrhunderte eng miteinander verknüpft ist. Also drücken wir es etwas differenzierter aus: Österreichische Geschichte interessiert mich mehr als preußische Geschichte. Entschuldige, Gilbert, ich weiß, dass du dich für awesome hältst, aber es ist so...

„Singen die Mönche bei der Messe wieder?“, fragte der Junge eifrig und fügte etwas misstrauisch hinzu: „Ich komme nur mit Euch, wenn sie es tun.“
Mein absoluter Lieblingssatz bisher! So süß, so typisch Roderich, einfach AWWW! Das konnte ich mir richtig gut vorstellen!

So, dann bis morgen oder vielleicht auch heute Abend, je nachdem, wie spät ich wieder daheim bin^^

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 16:11 Uhr
Im ausgehenden 10. Jahrhundert finde ich es ohnehin noch nicht besonders sinnvoll, überhaupt von "deutscher" Geschichte zu sprechen oder sie gar von der österreichischen unterscheiden zu wollen. ;-) Letzteres gilt eigentlich bis 1866. Über ersteres kann man seit dem Spätmittelalter diskutieren, als an Universitäten von deutschen naciones die Rede war und im 15. Jh. auch die Bezeichnung "Heiliges Römisches Reich deutscher Nation" für das Sacrum Imperium Romanum aufkam, aber auch das gilt eigentlich bis ins (frühe) 19. Jh.
Preußische Geschichte finde ich aber auch sehr interessant: die gehört genauso dazu. ;-) Was mich stört ist nur diese Tendenz, das HRR - ein wirklich spannendes Gebilde - gegenüber dem militaristischen, "geeinten" Preußen des 18./19. Jh. abzuwerten…

Hihi, ja, so eine Denkweise ist wohl typisch Roderich: "Messe? Nicht so wichtig, Hauptsache, es gibt Musik!"

Und wieder vielen lieben Dank fürs Reviewen! :-)
Kate
03.11.2014 | 14:08 Uhr
Süße kleine Drabble-like Geschichten hast du da :D
Beim ersten hatte ich das dringenden Bedürfnis: "Nein, tu es nicht!" zu rufen. Was ist Österreich aber auch so neugierig. Das zweite Drabble fand ich unheimlich knuffig. Amerika war aber wohl ziemlich enttäuscht. Die Vorstellung, wie England als Kind natürlich erst Lesen und Schreiben - und dann auch noch auf Latein - lernen musste, ist schon interessant. Für die Gelehrten, bzw. seine Vorgesetzten muss es seltsam gewesen sein, zu wissen, mit wem sie es zu tun haben, aber dieser Jemand reicht ihnen nicht mal bis zum Ellenbogen. Das hat mir auch bei Nummer drei sehr gut gefallen. Ich habe allerdings das Gefühl, das Österreich sich später bei der Erlernung der Notenschrift leichter getan hat *pfeif*
Freue mich wie immer auf mehr von dir!

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 03.11.2014 | 22:38 Uhr
Wieder einmal vielen lieben Dank für dein Review!
Dann sind wir schon zwei, die nicht wollen, dass Österreich das ausprobiert! :D
O ja, jeder fängt mal klein an, auch ein späteres (nun ehemaliges) Weltreich.
Ich glaube auch, dass Österreich sich mit der Notenschrift leichter getan hat. Wenn man etwas unbedingt lernen möchte, lernt man es ja meistens schneller. Mein Headcanon ist ja, dass Österreich über die Jahrhunderte auch deshalb am Katholizismus festgehalten hat, weil die erste Musik, die er gehört hat, gregorianische Choräle und damit Kirchenmusik waren. ;)

Liebe Grüße
Katie
13.02.2015 | 11:48 Uhr
Guten Morgen!

Und da bin ich wieder! Im Ernst, mir macht es nichts aus, zu jedem OS etwas zu schreiben.

Dann kommen wir also zu dem OS, der erklärt, warum Alfred Alfred heißt:

Ah, ok. Ich gestehe, ich kannte nur Alfred den Großen, aber ich bin ja hier, um mein Wissen zu erweitern^^ Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich unseren Alfred verstehen kann. Nach einem LATEINLEHRER würde ich auch nicht benannt sein wollen. Dann lieber nach einem König, der Einheit und Wohlstand brachte. Klingt doch gleich viel Majestätischer.

Die Sprache ist übrigens faszinierend. Weißt du zufällig, ob es heute noch Möglichkeiten gibt, sie zu lernen?

Und noch kurz zur Reviewantwort:

Es war Franz II., nicht Joseph II., der war ein bisschen früher ;) Betreffend Franz‘ Entscheidung kann ich nur sagen, dass ich seine Beweggründe richtig fand. In der Oberstufe haben wir eine Quelle bearbeitet, in der er dem Sinn nach erklärte, wenn es das Reich und damit die Königskrone nicht mehr gibt, kann Napoleon sie nach einem Sieg auch nicht für sich beanspruchen. Und das erscheint mir logisch.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 14.02.2015 | 16:01 Uhr
Hallo,

danke für die weiteren Reviews! :-) Ich denke ja schon auch, dass Alfred EIGENTLICH nach Alfred dem Großen benannt ist, aber beim Gedanken an Ælfric gehört habe, konnte ich einfach nicht anders, als ein bisschen gemein zu Alfreds Ego zu sein…

"Ælfric's Colloquy" kommt in dem Onlinekurs der University of Calgary (Kanada) als Teil von Lektion 6 vor, den ich mir bei Gelegenheit immer mal wieder anschaue. Hier der Link: http://www.ucalgary.ca/uofc/eduweb/engl401/index.htm Außerdem gibt es Altenglisch-Lehrbücher, z.B. das zum Selbststudium geeignete "A guide to Old English" von Bruce Mitchell und Fred C. Robinson. Ich finde ja auch, dass diese alten germanischen Sprachen (auch z.B. Gotisch) einfach was haben, weil sie so archaisch klingen.

Danke für den Hinweis. Wenn ich Franz II. meine, schreibe ich häufig Joseph II. -.- Es ist nicht mal so, dass ich sie wirklich verwechseln würde: Joseph war der Sohn von Maria Theresia, der mit Reformvorschlägen im Reich aufgelaufen ist und sich damit dann v.a. seinen österreichischen Erblanden zugewandt hat ("Josephinismus"), das weiß ich schon. Nur irgendwie schreibe ich ständig den falschen Namen, wenn ich Franz meine. Ich vermute, dass es was mit der Vornamenskombination "Franz Joseph" zu tun haben könnte: Kaiser Franz Joseph von Österreich, Franz Joseph Strauß, Franz Joseph Jung … und Haydn hieß ja eigentlich auch Franz Joseph, auch wenn man ihn nur mit dem zweiten Vornamen gerufen hat. Ich frage mich, ob ich das mit Franz II. in diesem Leben noch lerne… Dabei wäre es so einfach, wenn man nur an "Gott erhalte Franz den Kaiser" dächte… *seufz*

Liebe Grüße
Kate
07.04.2020 | 15:55 Uhr
Ich musste erst deine Anmerkung lesen, um darauf zu kommen worauf du hinaus wolltest, aber umso länger ich darüber nachdachte umso besser gefiel es mir. Das Computerspiel als Metapher für dieses historische Ereignis zu benutzen hat mir sehr gefallen. Vor allem die Implikation, dass Roderich den Knopf dann doch gedrückt hat nachdem Gilbert den Raum verlassen hat war schreibtechnisch sehr gekonnt umgesetzt.
PS: Habe ein paar der anderen OS auf AO3 gelesen. Deine Drabbles sind wirklich nicht schlecht. Das Review bekommst du aber hier.
PPS: Das Drabble mit den Kugelschreibern fand ich sehr amüsant. Ich kenne glaub ich niemanden, der sich nicht des "Kugelschreiberraubs" schuldig gemacht hat. XD (Allerdings stecken die meisten die Stifte unbewusst ein und nicht weil sie sie mitnehmen wollen)

Antwort von Kate Marley am 07.04.2020 | 17:00 Uhr
Hallo,
vielen Dank für dein Review! Gewissermaßen gibt es mit "Bayerns Geheimnis" übrigens auch eine Art Fortsetzung bzw. technisch eher die historische Vorgeschichte. Mittlerweile überholt durch den canon, aber was soll's...
Ich finde den Gedanken, dass Genscher und Lothar de Maizière unabhängig voneinander auf denselben Gedanken gekommen sind, einfach ZU drollig. xD Bei mir selber passiert der "Stiftklau" aber auch unbeabsichtigt, meist auch nicht bei Kulis oder Füllern (da weiß ich, wie meine aussehen), sondern bei Leuten, die dieselbe Bleistift- bzw. Fineliner-Marke wie ich benutzen. xD
LG
28.04.2015 | 00:25 Uhr
Huhu!

Hier hast du mich mal wieder richtig zum Lachen gebracht, da hatte ich vor einiger Zeit ein ähnliches Erlebnis: http://satwcomic.com/coat-of-arms (Für mich als Hetalian war ihre Seite anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile liebe ich sie)
Aber zuerst einmal hatte ich das dringende Bedürfnis, Preußen eine zu klatschen. Man zieht Leute nicht mit ihrer Brille auf, da reagier ich empfindlich drauf. Ebenso auf Hipster, die eigentlich gar keine Sehschwäche haben und nur "der Mode wegen" Brille tragen. Argh.
Die unteren drei Links funktionieren bei mir nicht, aber Tante Google hilft auch da. Und ich muss sagen: Sehr seltsam! Dieser dritte Arm - ich weiß nicht so recht, ob ich lachen oder erschaudern soll... Aber das Wappen des Freistaats Preußen ist genial XD Absolut betrunkener Adler, das trifft Österreich auf den Punkt!
Langsam sollte Preußen doch wissen, dass Österreich ein absoluter Spielverderber sein kann, wenn man ihn aufziehen will :D
Der kleine Ausflug in die Heraldik hat mir gut gefallen (auch wenn ich mit Metal so gar nichts anfangen kann)!

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 30.04.2015 | 00:15 Uhr
Hallo Sarah,

danke für dein Review und toll, dass es dich zum Lachen gebracht hat! :)

Erst mal noch zu dem Comic: Ich finde ja, Wappen mit Herzchen haben einfach was! Und kommen häufiger vor, als man denkt… (Das Herz steht wohl für Nächstenliebe.) Zu den „two ridiculously pompous lions“ sag ich mal nur: Bayern. Wobei die schwedischen Löwen irgendwie grimmiger aussehen.
Finnland... Ich seh’ das Wappen nicht zum ersten Mal und hab mir auch immer gedacht, dass es so aussieht, als würde der Löwe sich aus Verzweiflung darüber, dass er den Krummsäbelträger besiegen musste, das Schwert durch den Kopf stoßen. :D

Zu „Brillenschlange“: Preußen dürfte als Albino selber ziemlich empfindliche Augen haben, deshalb halte ich das von ihm für eine lässliche Sünde... Außerdem hört er im Gegensatz zu Amerika in „Substantive“ dann ja auch auf, den ungeliebten Spitznamen zu verwenden. (Im Hinterkopf habe ich bei so was immer Rosa Müller-Graf-Kleditsch, die Mutter von Adelheid Möbius aus „Adelheid und ihre Mörder“: „...und sag nicht immer ‚Muddi’ zu mir!“ – „In Ordnung, Muddi.“)
Bei Österreich kann man durchaus diskutieren, ob er nun zu den von dir kritisierten Hipster-Brillenträgern gehört oder nicht. In einer Charakterbeschreibung heißt es ja, dass er die Brille vor allem trägt, weil er denkt, er würde ohne sie unscheinbar aussehen. Ich interpretiere das einfach mal so, dass er schon wirklich kurzsichtig ist, aber lieber eine Brille als Kontaktlinsen trägt, weil er findet, dass die Brille ihm steht. Wenn Leute Brillen aus Fensterglas tragen, finde ich das nämlich auch eher albern. Die sollten sich doch eigentlich glücklich schätzen, dass sie im Gegensatz zu unsereinem nicht auf Sehhilfen angewiesen sind...

Bei den Links muss im Hintergrund irgendein Formular aktiv sein, das nicht kapiert, dass v.a. das in Klammern auch noch zum Link gehört... Lässt sich manuell leider nicht ausbessern.

Offen gestanden sollte in der Geschichte ursprünglich mal Preußen die Oberhand behalten, aber dann konnte ich doch nicht aus meiner Haut und Österreich hat recht erfolgreich verbal zurückgeschlagen... :D

Liebe Grüße
Kate
27.04.2015 | 18:29 Uhr
Gott.
Diese Drabbles sind göttlich.
Ich finde es toll das Österreich und Bayern so oft vorkommen. Daran hab ich gemerkt das sich österreichisch und bayrisch gar nicht so unähnlich sind. (Weil ich Österreicher bin und dementsorechend auch österreichisch kann) Ich hoffe du Schreibst so weiter. Auch wenn die Kapitel spontan entstehen.

LG Leo

Antwort von Kate Marley am 30.04.2015 | 00:13 Uhr
Hallo Leo,

danke für dein Review! Genau genommen gehören alle österreichischen Dialekte bis auf den alemannischen in Vorarlberg zur Gruppe der bairischen Dialekte. Bayern und Österreich haben auch von der Sprache abgesehen viele historische und kulturelle Gemeinsamkeiten... und Unterschiede. Natürlich auch Unterschiede. :D
Bayern wird als Chara bei mir sicher noch das eine oder andere Mal vorkommen, weil es mir Spaß macht, ihn und seinen Dialekt zu schreiben. Österreich ist als mein Lieblingschara ohnehin gesetzt. ;)

LG Kate
16.03.2015 | 21:07 Uhr
Hallöchen,

...und schon wieder merke ich, dass ich drei neue Geschichten versäumt habe. Argh!
Die Geschichte mit Don Carlos fand ich sehr interessant, vor allem die Briefform. Jetzt hab ich richtig Lust, meinen Schillerband mal wieder herauszusuchen ^^ (Auch wenn ich es manchmal seltsam finde, wie sehr historische Persönlichkeiten in Dramen etc. beschönigt werden. Und der echte Don Carlos scheint ja wirklich kein Sonnenschein gewesen zu sein.) Wie auch immer: Aus dem Brief kann man wirklich gut eine gewisse Verbitterung rauslesen und Österreichs Feststellung am Ende ist fast schon resignierend, aber nicht weniger treffend. Das mit Spaniens Einfalt finde ich auch gut eingebracht; ich denke, er ist einfach eine der Personen, die nach dem Motto "Lache, wenn du nicht mehr weinen willst" lebt.
Bei Numero due musste ich erst mal schnauben. "Bettvorleger"?? Der arme Kater, blöder Preuße :D Im ersten Moment fand ich Preußens Namenswahl auch wenig schmeichelhaft, aber das kommt vermutlich auf das Pferd an. Wobei mich das jetzt wieder an das Zitat von Karl V. erinnert von wegen er spreche "Spanisch zu Gott, Italienisch zu den Frauen, Französisch zu den Männern und Deutsch zu [s]einem Pferd" Dazu würde ich gerne was lesen :D Und tja, man sollte immer damit rechnen, dass Österreich noch ein Gegenargument aus dem Ärmel zaubern kann ^^
Ha, ich hätte nicht gedacht, dass mir „Ég á líf“ nochmal über den Weg kommt! Dass Island doch nicht in die EU kommt, finde ich gut. Die EU ist eben nicht das Maß aller Dinge und kein Premiumclub, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass es so verkauft wird. Und Island ohne seinen Fischfang kann man sich ja kaum vorstellen ;) Allerdings sollte Emil trotzdem nicht gleich so schroff werden. Der arme Raivis will doch nur höflich sein!
Mal wieder sehr schöne Geschichten, wobei ich finde, dass man merkt, dass du dich in Österreichs Perspektive wirklich wohl fühlst!

Ich freue mich auf Neues und liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 17.03.2015 | 18:40 Uhr
Salut,

„Lache, wenn du nicht mehr weinen willst“ ist ein gutes Motto für Spanien, auch wenn man an die Franco-Zeit denkt... Was den Spanischen Erbfolgekrieg betrifft, fand es Spanien wohl auch nicht gerade toll, dass man einfach so über seinen Kopf hinweg entschieden hat, wer sein nächster König wird (und „Habsburger oder Bourbonen“ war ja nicht die einzige Variante, man denke an die Wittelsbacher...) Ich würde auch sagen, Spanien und Österreich denken mit einer gewissen Melancholie an die Zeit ihrer Ehe bzw. der spanischen Habsburger zurück. Das war ja Spaniens Siglo de Oro; sie waren politisch wer und beide haben doch einiges für Literatur, Malerei, Musik etc. übrig.

„Friedrich“ war eben ein gutes Pferd ;-) Der „Alte Fritz“, der sich gegen Ende seines Lebens ja zunehmend ungern mit Menschen und lieber mit seinen Tieren umgeben hat, hätte wohl auch nichts dagegen gehabt. Auch wenn von Friedrich II. eine eigene Variation des Zitats von Karl V. überliefert ist, in der es heißt, das Deutsche sei „ein barbarischer Jargon, gerade noch geeignet, um mit seinen Pferden zu sprechen“...

Schroff? Ich glaube, Island ist eher ein bisschen verlegen, weiß nicht so recht, wie er es sagen soll, und kommt dann eben ein bisschen ruppig rüber. (Dachte ich zumindest... *wegduck*) Es ist ja wirklich Zufall, dass er es Lettland sagt, weil die EU-Ratspräsidentschaft halbjährlich wechselt.

Da hast du wohl recht; eben hab ich mal überschlagen, dass Österreich bisher in 2/3 der Geschichten vorkommt... *hüstel*

Danke für dein langes Review und liebe Grüße
Kate
12.02.2015 | 13:46 Uhr
Hallo!

Ich bin letzte Woche auf deine OS gestoßen und finde sie wundervoll! Mal lustig, mal nachdenklich, immer gut recherchiert und falls ein Hintergrund mal nicht geläufig ist, gleichst du das mit den erklärenden Sätzen nach jedem OS aus.

Zuerst hatte ich mir überlegt, alle OS in einem einzigen Review abzuhandeln, aber dann dachte ich mir, dass ein eigenes Review zu jedem OS schöner wäre. Was das für dich bedeutet? Dass ich heute mit dem ersten OS anfange und mich die nächsten Tage dann zum aktuellen Stand vorarbeite, vermutlich mit einem bis zwei OS pro Tag, je nachdem, wie lang sie sind.

Dann also zum heutigen OS mit Österreich und Preußen:

Ich glaube, das Spiel, das du beschrieben hast, kenne ich sogar. Zumindest erinnert es mich sehr an ein Strategiespiel, das mir mein Bruder einmal gezeigt hat – er hat das damals stundenlang gespielt und sich zwischendrin erkundigt, was er jetzt tun müsse, um historisch korrekt zu bleiben. Entsprechend kann ich mir ziemlich gut vorstellen, wie Gilbert vor seinem PC sitzt und mit etwas droht, dem er in der Realität nicht ganz so abgeneigt war, auch wenn er sich schlussendlich nie getraut hat. Das war ja dann Roderichs Job, wobei ich ehrlich sagen muss, dass er in diesem Moment wohl kaum eine andere Wahl hatte. Dafür hat er sie jetzt. Also, Roderich: Finger weg! ;)

Liebe Grüße und bis bald,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 12.02.2015 | 22:28 Uhr
Hallo,

vielen Dank für dein Review! Und wow, dass du mir in den nächsten Tagen gleich mehrere Reviews zu den einzelnen Geschichten schreiben möchtest, hätte ich jetzt ja wirklich nicht erwartet. Ich bin baff. Danke!

Zu "Dismantle HRE": Und wieder jemand, der nicht möchte, dass Roderich das ausprobiert! :D
Ob sich Gilbert nicht getraut hätte, das HRR aufzulösen…? Meiner Meinung nach hat ihn das Reich einfach nicht allzu sehr interessiert, zumal er als der preußische Teil von Brandenburg-Preußen ja noch nicht mal ein Teil davon war.
Eine Wahl hat man in der Politik doch immer - nicht umsonst wurde "alternativlos" zum "Unwort des Jahres 2010" gewählt. ^^ Joseph II. hätte z.B. als Kaiser des HRR zurücktreten können, ohne es gleich ganz aufzulösen. Ob das HRR den Austritt der Rheinbundstaaten aus dem Reichsverband auf diese Weise überdauert hätte, ist zwar auch fraglich, aber im Nachhinein ist es ohnehin etwas müßig, kontrafaktische "Was wäre, wenn?"-Fragen zu stellen: Es ist nun mal so gekommen, dass Joseph II. das Reich für aufgelöst erklärt hat, und außer England und Schweden hat kein Reichsstand protestiert.

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank!
Kate
29.12.2014 | 19:52 Uhr
Mensch, eigentlich hatte ich das Gefühl, erst letzte Woche noch das neueste Kapitel gelesen zu haben und jetzt sind schon wieder einige neue dazugekommen :)

Die Tradition des Haberfeldtreibens hört sich wunderbar dramatisch an. Mit der Tuba um den Hals verliert Bayern allerdings einige Haltungspunkte hinsichtlich "Würdevolles Auftreten" (Und die Schläge, die er bezieht, verbessern das auch nicht wirklich. Immerhin wird er sich hüten, Ungarn jemals wieder mit, ähm, Gedichten zu beehren).
Ein ähnliches Erlebnis wie bei den "Synonymen" hatte ich auch schon. Einerseits finde ich diese Geschichte damit lustig, aber traurig ist es doch, wie viel Österreich an Einfluss auf globaler Ebene eingebüßt hat. Ein bisschen negativ ist mir beim Lesen die gleiche Formulierung der Beispiele an Ländern aufgefallen ("Denkt nur an...") Klingt ein bisschen unnatürlich, oder?
Auch wenn mir 'Adeste fideles' bis eben überhaupt nichts gesagt hat (finde es aber sehr schön) fand ich die Vorstellung, wie die Länder alle zugleich singen ziemlich lustig. So langsam könnten sie sich ja auf eine Version einigen, zumindest, wenn sie zusammen feiern. Aber was muss Österreich wieder leiden :D Vielleicht sollte er gegenüber Ungarn mal Gesangsstunden erwähnen, so leise, nebenbei :)
Hm, jetzt hab ich selbst neue Ideen bekommen...

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 29.12.2014 | 21:45 Uhr
Hallo und wieder einmal danke für dein Review! :-)
Jaja, das Haberfeldtreiben ist schon ein bisschen … rustikal. Und ziemlich unschön für die Betroffenen, die damit vor der Dorfgemeinschaft moralisch vernichtet werden - es sei denn, sie werden von Ungarn gerettet, was in der Realität wohl kaum vorgekommen ist.
Ich bin ja erklärtermaßen Anhängerin des Heiligen Römischen Reichs, insofern … Preußen ist an allem schuld! xD (Nein, natürlich nicht an allem.)
Was die Formulierung "Denk nur an…" betrifft, fällt mir hier wohl die Übersetzung auf die Füße … "Just think of…" ist im Englischen ja ganz o.k. Da muss ich mir für die deutsche Fassung wohl noch eine andere Lösung überlegen. Noch unnatürlicher fand ich übrigens "Man denke nur an…"
Haha, Himaruya schreibt ja mal, dass Ungarn gut schreckliche Lieder singen kann. Sie kann also wohl schon ganz gut singen, aber der Versuchung, das "Ru-huu" in unendliche Tonhöhen zu treiben, dann doch nicht widerstehen. :D
Schön, dass du beim Lesen neue Ideen bekommen hast. Ich freue mich schon darauf, sie zu lesen! ^.^

Liebe Grüße
Kate
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