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Autor: Kate Marley
Reviews 51 bis 75 (von 94 insgesamt):
16.03.2015 | 17:58 Uhr
Hallo!

Entschuldige, dass das Review so spät kommt, aber meine Prüfung hatte Vorrang.

Auf jeden Fall fand ich es sehr gut, dass du diesmal einen ganz aktuellen OS geschrieben hast. Das war eine nette Abwechslung^^

Um ehrlich zu sein, kann ich Islands Entscheidung nachvollziehen. Derzeit würde eine EU-Mitgliedschaft wohl wirklich mehr Nach- als Vorteile bringen. Aber gut, es wird ja niemand gezwungen, bei uns mitzumachen.

Lediglich das erwähnte Musikvideo klingt in meinen Ohren befremdlich. Habe ich das wirklich richtig verstanden? Der Sänger nimmt darin einen Fisch aus? Aber warum? Und wer will so etwas sehen? *würg*

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 16.03.2015 | 18:38 Uhr
Hallo,

du brauchst dich doch nicht zu entschuldigen, Prüfungen sind wichtiger als Hobbies! Ich sollte mich lieber noch mal bedanken, dass du bei jeder meiner Geschichtchen einen Kommentar hinterlässt! :-)

Dass Island den Antrag zurückgezogen hat, kann ich auch nachvollziehen. Die Fisch-Geschichte war ja offenbar derart heikel, dass sie bei den Verhandlungen gleich mal ausgeklammert wurde.

Ja, der Sänger nimmt in dem Video tatsächlich einen Fisch aus bzw. schneidet ihn in zwei Hälften. Ich denke, in Island gehört die Szene einfach zum Lebensalltag und so verstehe ich das Lied auch: Als eine Art Liebeserklärung an Island und das Meer. Habe das Video mal im Kapitel verlinkt, falls es doch jemand sehen will. ;-) (Ist ein schönes Lied.)

Liebe Grüße
Kate
11.03.2015 | 17:25 Uhr
Zu "Mit jedem anderen Namen":

Das war zur Abwechslung ein sehr süßer OS! Dass Länderverkörperungen ihre Haustiere nach historischen Persönlichkeiten benennen, erscheint mir einleuchtend (mein OC hat mit ihrem Hund dasselbe getan) und hier sind es jeweils Menschen, die ihren Ländern wichtig waren. Mozart und Friedrich waren deshalb auch leicht zu erkennen, bloß beim Tassilo musste ich nach unten scrollen, um zu schauen, welchen du meinst^^

Und ja, Ludwig war leider schon vergeben, also wurde es eben ein Name, den man eher einem Hund als einer Katze geben würde. Wobei... wenn Roderich die Wiener Klassik so mag, hätte er auch noch "Franz Joseph" nehmen können, nach Haydn. Allerdings erinnert ihn der Name wohl eher an seinen Kaiser... schwierig, schwierig...

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 11.03.2015 | 19:21 Uhr
Stimmt, bei Tassilo hätte es auch der erste sein können. Der zweite eher nicht ... es sei denn, Theo wüsste irgendwas Tolles über den, das nicht historisch überliefert ist. ^^ Ansonsten hätte er den Löwen z.B. auch nach dem „Kini“ oder seinem ersten Kaiser benennen können, aber da gäbe es dann ja wieder das „Ludwig“-Problem...

Ich denke, „Franz Josef“ scheidet für Roderich als Katzenname wirklich aus. ^^ Auch wenn ich glaube, dass Haydn der menschlich Netteste und Unkomplizierteste der drei Wiener Klassiker war.

Schön, dass du den OS süß fandst! Und ich danke wieder für deine beiden Reviews! :)

Liebe Grüße
Kate
11.03.2015 | 17:03 Uhr
Hallo!

Wow, gleich zwei neue OS? Na, da wollen wir mal anfangen! Denn natürlich bekommst du wieder jeweils ein eigenes Review.

Zu "Subtil":

In diesem OS steckten wirklich sehr, sehr viele kleine Details, sodass ich über die Hintergrundinformationen am Kapitelende mehr als nur dankbar war! Geschichtlich konnte ich zwar alles halbwegs einsortieren (meinem Faible für sowohl die österreichischen, als auch die spanischen Habsburger sei Dank!), aber gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich bisher weder für "Nathan der Weise", noch für Schillers Stück über Don Carlos Zeit hatte. Zu Letzterem weiß ich nur, dass er wohl deutlich vorteilhafter dargestellt wird als er es in der Realität war^^

Die Parallelen, die Antonio zwischen Fiktion und Realität zieht, finde ich jedenfalls ausgesprochen interessant - und hervorragend ausgearbeitet. Himmel, einfältig ist jemand, dem so etwas gelingt, nun wirklich nicht! Da muss ich Roderich vollkommen Recht geben!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 11.03.2015 | 19:20 Uhr
Hallo,

ja, das war irgendwie die Zeit der alten Ideen, aus denen doch noch was geworden ist... Erst Marquis Posa, dann Friedrichs Pferd.

Ein paar Dinge habe ich dann aus den Anmerkungen herausgelassen, weil ich mir dachte, dass man sie ohnehin aus Antonios Brief erschließen kann, etwa das Freundschafts-Ideal der Sturm und Drang-Zeit, dass Schillers Don Karlos ein bisschen naiv ist und den Charakter des historischen Don Carlos, wie er von Zeitgenossen beschrieben wurde. Trotzdem habe ich immer noch das Gefühl, dass man für den OS eigentlich den „Don Karlos“ oder zumindest eine Interpretation von Marquis Posas Charakter gelesen haben müsste... -.-

Danke für das „hervorragend ausgearbeitet“ :) Tja, wenn man Antonios Brief mit Theodors Gedicht in „Haberfeldtreiben“ vergleicht, sieht man die „kleinen Unterschiede“... *hüstel* Feine Ironie ist meiner Meinung nach nicht gerade Theos starke Seite. Wobei es in dessen Fall ja einen aktuellen politischen Anlass für die Beleidigungen gibt, während Tonio einfach nur das Stück gelesen hat und Roderich seine Gedanken dazu mitteilen möchte.

Liebe Grüße
Kate
17.07.2019 | 00:44 Uhr
Hallo,
ich bewundere Dich, daß Du den Strich durch das L richtig machst.
Aber was die Teletubbies haben ist kein Strampelanzug, sondern ihr Fell.
Dachte ich zumindest immer.
(Und Po braucht den Roller einfach um so schnell wie die anderen zu sein.)
Viele Grüße, maja
09.03.2015 | 14:58 Uhr
Hallo :)

Naja, wenn die Frau Politikerin nichts Besseres zu tun hat... Da wäre ich aber mal interessiert, wie die Dame auf die Lego-Plagiate reagiert hat, die vor einiger Zeit in Polen aufgetaucht sind und mit denen Kinder mit lächelnden Mini-Nazis spielen können -_-
Gut, dass Feliks da schnell ein Machtwort gesprochen hat! Ich denke wirklich nicht, dass Kinder da überhaupt ein Thema drin sehen, selbst wenn das (gruselige) Plüschwesen erkennbar schwul wäre, vor allem in dem Alter.
Aber herrje, die Vorstellung, wie Feliks im Tutu aus dem Büro prescht, ist Gold wert! Die Arbeit mit ihm ist bestimmt nicht ganz einfach, aber immer wieder interessant, hihi :D

Liebe Grüße und bis demnächst!
Sarah

Antwort von Kate Marley am 09.03.2015 | 18:57 Uhr
Hallo,

je nun, wer Zeit hat, sich über die Zwangsregistrierung wilder Ehen oder Berufsverbote für Homosexuelle Gedanken zu machen, der hat wohl wirklich nichts Besseres zu tun... *hüstel* Wenn die Dame sich zu der Lego-Plagiat-Geschichte auch geäußert hat, habe ich davon zumindest nichts mitbekommen.
Nee, dass sich kleine Kinder in dem Alter schon solche Gedanken machen, glaube ich auch nicht.
Ich muss ja gestehen, dass ich mich insgeheim noch mehr darüber amüsiert habe, wie der Parlamentspräsident wohl geschaut haben mag, als Polen im Tutu in sein Büro hereingeprescht ist. Feliks hat ja einen Sinn für den großen, dramatischen Auftritt. ^^

Liebe Grüße
Kate
08.03.2015 | 14:05 Uhr
Hallo!

Ja, die Debatte habe ich damals auch mitbekommen und für absolut lächerlich gehalten. Denn ganz ehrlich... hatten diese seltsamen bunten Dinger die in dieser Serie durch die Gegend hüpften, überhaupt ein Geschlecht? Und selbst wenn sie ein Geschlecht gehabt hätten, bedeutet das noch lange nicht, dass daraus auch eine Sexualität entstehen muss - gerade im Kinderfernsehen.

Wenn du mich fragst, hatte die gute Dame schlicht und ergreifend zu viel Langeweile. Zumindest hoffe ich das für sie. Denn wenn dem nicht so war, neige ich dazu, nicht nur an ihrer Kompetenz, sondern auch an ihrem Intellekt zu zweifeln.

Sehr schön, dass Polen diesem Irrsinn gleich einen Riegel vorgeschoben hat! Wobei man aber zugeben muss, dass zumindest SEIN Verhalten der Dame doch in die Hände spielt *hüstel* ^^

Liebe Grüße,
Kahori
(die gerade deinen Krimi entdeckt hat und ihn wohl nach Beendigung ihrer Hausarbeiten in Angriff nehmen wird)

Antwort von Kate Marley am 08.03.2015 | 17:31 Uhr
Hallo,

damals habe ich mir auch schon an den Kopf gefasst und gedacht: Na, wenn die gute Frau sonst keine Probleme hat, dann scheint es zumindest um die polnischen Kinder nicht schlecht bestellt zu sein. Nach der Diskussion in Polen hab ich mir die Serie einmal selber angeschaut und vor allem eins festgestellt, nämlich, dass die „Sendung mit der Maus“ um Längen spannender ist. Liebe Leute, auch Kleinkindern muss man nicht in einer Folge alles mehrmals zeigen, bis die das kapiert haben! Zumindest was die Sprecher betrifft, schienen mir aber schon Tinky Winky und Po männlich und Dipsy und Laa Laa weiblich zu sein. Verglichen mit Käpt’n Blaubärs frechen Enkeln waren die Teletubbies aber alle so was von harmlos... Hat Ewa Sowińska ja offenbar auch eingesehen, nachdem sie die Serie dann tatsächlich mal gesehen hatte. (Auch so eine unendliche Geschichte: Politiker, die Dinge vehement ablehnen, ohne sie überhaupt aus eigener Anschauung zu kennen.)

Tja, wenn man die Einstellung weiter Teile der konservativ-katholischen polnischen Bevölkerung und der entsprechenden Parteien zum Thema (mögliche) Homosexualität berücksichtigt, ist es schon besonders ironisch, dass ausgerechnet die Verkörperung des wohl katholischsten Landes nach dem Vatikan ein Crossdresser ist. Wobei Feliks ja Recht hat: Wenn man gerne mit Geschlechterstereotypen spielt, sagt das rein gar nichts über die eigene Sexualität aus, weder in die eine noch in die andere Richtung. Man denke nur an das englische Renaissance-Theater, in dem alle Frauenrollen von jungen Männern übernommen wurden, weil Frauen das Theaterspielen verboten war, und in dem Crossdressing wohl nicht zuletzt deshalb ein beliebtes Stilmittel v.a. bei den Frauenrollen war. Und dass es nichts aussagt, wenn ein Junge Ballett tanzen möchte, sollte man spätestens verstanden haben, nachdem man mal „Billy Elliot – I Will Dance“ gesehen hat.

Wieder möchte ich mich für ein Review von dir bedanken! Mit dem Krimi geht es dann voraussichtlich ab April weiter. ^^

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
15.08.2016 | 23:08 Uhr
Und wieder Hallo!

Dieses Kapitel hat eindeutig Lieblingskapitel-Potenzial! Obwohl es ja schon ein klein wenig albern ist... Aber ich glaube, selbst beim Haberfeldtreiben hatte ich nicht so einen Lachanfall! Und das jedes Mal wieder, wenn ich es lese.
Kugelmugel finde ich eine sehr interessante Nation. Meine Schwester und ich wollen beide unbedingt mal nach Wien, damit ich sie in einem Cosplay vor der Kugel photografieren kann. Man stelle sich vor, dass man eine Staatsbürgerschaft hat, die vom eigenen Nachbarland nicht anerkannt wird. Und dass nicht annähernd alle Einwohner auf ihr Staatsgebiet passen. Irgendwie hat das ja schon etwas Verrücktes.
Ich habe mich schon öfters gefragt, was sich der liebe Hetalia-Macher (dessen Namen mir m al wieder nicht einfallen will) bei Kugelmugels Design gedacht hat. Warum bitte sieht er denn nun aus wie das Kind von Österreich und Preußen? Ist das nicht fies?
Kannst du dir einen gescheiten Partner für Liechtenstein vorstellen? Ich mir beim besten Willen nicht. Wäre irgendjemand Vash gut genug?

Jetzt habe ich dich schon wieder so zugetextet...
Alles Liebe
Belakina

Antwort von Kate Marley am 17.08.2016 | 20:11 Uhr
Hallo,

freut mich, dass dir das Kapitel so gefällt! Ich finde es selber aber auch etwas albern... ^///^
Hehe… ja, das erinnert mich daran, dass ich das dieses Jahr nicht gemacht habe (die Kugel angucken, als ich in Wien war, meine ich). Ist aber, glaub ich, auch nicht so wahnsinnig sehenswert, wenn man kein Kugelmugel-Cos dabei hat. ^^"

Warum Himaruya (so heißt er ^^) Kugelmugel so gezeichnet hat, wie er aussieht, ist mir auch ein Rätsel… Okay, den Schönheitsfleck und die Augenfarbe kann man erklären; er ist schließlich so was wie der kleine Bruder von Österreich. Aber dass er wie Preußen ein Albino ist? Vielleicht einfach eine Laune der Natur, die in der Genetik der Germanics-Familie ab und an mal zum Tragen kommt. Und es hat dann eben ausgerechnet Preußen und Kugelmugel erwischt. (Ich denke mal wieder viel zu biologisch… ^^") Und wer weiß, vielleicht war die fiese Anspielung ja beabsichtigt. Würde ich Himaruya durchaus zutrauen.

Hmm… Manche shippen Liechtenstein ja mit Island, aber ich finde, das ist eher ein Crackpairing. Vielleicht Luxemburg? Die beiden Kleinstaaten-Steuerparadiese würden doch ganz gut zusammenpassen… x'DD Ich glaube zwar nicht, dass Vash irgendjemand gut genug wäre, aber Liechtenstein wird schon Mittel und Wege finden, das vor ihm geheimzuhalten bzw. ihn bei Bedarf um den kleinen Finger zu wickeln. Es gibt schließlich kaum jemanden, der Vash so gut kennt wie sie. ^^

Und ich mag es, in Reviews zugetextet zu werden, also nicht entschuldigen! ^.^

Liebe Grüße
Kate
24.02.2015 | 00:18 Uhr
Aloha :)

Hach ja, Kugelmugel. Meine Theorie, warum Himaruya diese Mikronation ausgesucht hat: Es gibt wohl wenige, die noch seltsamer sind! Schon allein: "1982 - Verlegung der Republik Kugelmugel nach Wien." Tja, wenn richtige Nationen es so einfach hätten! (Die Vorstellung eines raketenbetriebenen Polens liegt da ja nicht fern...)
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber inzwischen lese ich richtig gerne Dialekte. 'Zwutschkerl' ist ja wohl ein total knuffiger Name. Schade, dass sich das nicht so gut ins Englische retten lässt.
Aber Bayern wieder... Als hätte er es darauf abgesehen, immer wieder zu sticheln! Also wirklich, das ging unter die Gürtellinie. Da geschieht es ihm recht, dass Kugelmugel ihn zur Mama bestimmt hat :D
Nja, dann bleibt mir nur ein 'Weiter so!' zu rufen, gerne auch mit Dialekten :)

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 24.02.2015 | 19:50 Uhr
Aloha,

stimmt, Kugelmugel ist kurios und noch dazu Künstler; das qualifiziert einen wohl als Hetalia-Chara. Noch kurioser finde ich nur Ladonien, das Land ohne Land in den Weiten des Web. Apropos Web: Schade, dass auf der Webpräsenz der "Republik Kugelmugel" kein Gründungsdatum angegeben ist, sonst hätte ich das Ficlet besser historisch verankern können… Wikipedia widerspricht sich da ja in den verschiedenen Sprachen.

Ehrlich gesagt hätte ich es auch nicht für möglich gehalten, dass ich mal Spaß daran haben würde, bairischen Dialekt zu schreiben. :-) Leider bekomme ich Schweizerdeutsch ohne Vorlage nicht hin, sonst hätte ich Vash auch noch "landestypisch" sprechen lassen können. Vor der Übersetzung der Geschichten, in denen ich Dialekt verwende, habe ich mich ja bisher gedrückt, aber irgendwann möchte ich sie schon noch ins Englische übertragen. Was sich gar nicht übersetzen lässt, bleibt dann eben in der Originalsprache und wird in den Anmerkungen erklärt. "Zwutschkerl" klingt doch viel zu knuffig, um es zu übersetzen. ^^

Oh ja, Bayern legt es immer wieder darauf an und irgendwie ging es bisher immer schief. Klarer Fall von "Wer andern eine Grube gräbt…", würde ich sagen. ;-)

Danke und natürlich auch wieder ein Dankeschön für dein Review! Bayern wird mitsamt seinem Dialekt sicher noch das eine oder andere Mal vorkommen (oder zumindest ist das so geplant). ;-)

Liebe Grüße
Kate
23.02.2015 | 18:03 Uhr
Hallo!

So, damit kommen wir zu meinem ersten direkten Review, passenderweise nach einem Convention-Wochenende, das ich ganz im Hetalia-Fieber verbracht habe. Also genau richtig^^

Ich glaube, Kugelmugel ist eine der "Nationen", über deren Entstehung bzw. Entstehungsberechtigung man sehr lange fachsimpeln kann. Denn ich war schon dort und um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht so ganz, wozu diese eine orange-braune Kugel einen eigenen Repräsentanten braucht. Aber gut, was da ist, ist da, und jetzt muss Roderich sich eben um den Bengel kümmern. Und nach dem Fiasko um "Felicia" ist er sicher auch mehr auf der Hut, was die Bestimmung des Geschlechts angeht.

„Du hattst net zufällig vor neun Monaten Staatsbesuch aus der DDR?“
Boah, Theo, das hast du dir nicht verkneifen können, was? Ich gebe zu, vom Äußeren her könnte man durchaus in entsprechende Richtungen denken, aber schlussendlich gibt es dann doch ein oder zwei "kleine" Argumente, die diese These glaubhaft widerlegen ;)

Und dann wird versehentlich auch noch Lili in ein entsprechendes Licht gerückt, na bravo! Ich stimme Theo (?) vollkommen zu, mit dem Bruder wird sie wohl nie einen Freund haben. Zumindest keinen mit gesundem Selbsterhaltungstrieb...

Aber nein, Kugelmugel, Theo ist auch nicht deine Mama. Frag mal Österreichs Schwestern, vielleicht erbarmt sich ja eine von ihnen und übernimmt diesen Job. Zumindest Hedwig / Steiermark ist wohl ganz vernarrt in Kinder.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 23.02.2015 | 20:52 Uhr
Hallo,

vielen Dank auch für dieses Review! :-)

Oh ja, über die Daseinsberechtigung der Mikronationen lässt sich trefflich streiten. Andererseits: Wenn es selbst einen Repräsentanten für eine orangebraune Kugel gibt, betrachte ich das einfach mal als Freibrief dafür, dass es auch Repräsentanten der Freien Reichsstädte, Reichsgrafschaften etc. geben muss … und vielleicht immer noch gibt. ;-)

Nein, das konnte sich Theo absolut nicht verkneifen ^^ Irgendwo muss das Klischee von den derben (Alt-)Bayern ja auch wieder auftauchen. Außerdem alliteriert "bawdy Bavaria" auf Englisch so schön und ich habe eine Schwäche für Alliterationen… Was die verwandtschaftliche Beziehung zwischen Roderich und Kugelmugel betrifft, würde ich übrigens für Theos allererste Vermutung plädieren ("der kleine Bruder seines kleinen Bruders").

Ja, dass Lily wohl gewisse Schwierigkeiten haben dürfte, einen Freund zu finden, war Theos Vermutung. :-) Die ganze Geschichte ist aus seiner Perspektive geschrieben. Im letzten Absatz könnte man aber diskutieren, ob sie nicht der Pointe wegen zu Roderich wechselt.

Ich denke, auf eine von Österreichs Schwestern als Zieh-Mama dürfte es dann auch herausgelaufen sein. ^^

Liebe Grüße
Kate
20.02.2015 | 14:47 Uhr
Und last but not least zu "Córdoba oder Königgrätz?":

Also, mit Königgrätz, Ostmark und Preußens Gloria hatte ich keine Probleme, aber ansonsten wäre ich ohne deine Erklärungen aufgeschmissen gewesen. Könnte daran liegen, dass ich mit Fußball absolut nichts am Hut habe und eher noch dazu neige, sämtliche WM und EM in die Tiefen der Hölle zu wünschen, besonders wenn sie wie im letzten Jahr meine Schlafgewohnheiten empfindlich stören. Diese lauten Feiern mitten in der Nacht (und in der Prüfungszeit!) waren ja nicht auszuhalten...

Abgesehen von meinem Unverständnis habe ich den Schlagabtausch aber mehr als genossen. Man muss die beiden Streithähne einfach gern haben^^

Da ich jetzt fertig bin, würde ich sagen, ich harre einfach der Dinge, die da kommen werden und freue mich auf die nächsten OS.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 20.02.2015 | 21:49 Uhr
Man kann sich ja auch nicht bei allem auskennen oder alles mögen. ^^ Heutzutage schaue auch kaum noch Fußball, aber ich hatte mal eine Phase, in der ich mich dafür interessiert habe.

Ja, nicht wahr ^^

Vielen Dank auch noch mal insgesamt für alle deine Reviews! :-)

Liebe Grüße
Kate
10.02.2015 | 00:17 Uhr
Huhu ^^

ich sollte doch den "Alert" einstellen. Kaum schaut man mal nicht hin, stehen wieder ein paar neue Kapitel da! :D
Die Geschichte mit Bayern fand ich zuerst ziemlich verstörend, wie er da so einfach reinprescht und auf Österreich einschlägt! Allerdings scheitere ich zutiefst daran, mir vorzustellen, wie dieser sich mit Bayern prügelt. Mein Kopf weigert sich! :D Schön fand ich dafür, wie sich Österreichs Dialekt immer dann besonders bemerkbar macht, wenn er sich aufregt.
Bei Preußens und Österreichs Kickerpartie hab ich mich schön blöd angestellt. Bei der Erwähnung "Córdoba" hielt ich sofort inne. "Huh? Córdoba? Warum haben die beiden in Südamerika gekämpft? Moment, es gibt auch in Spanien ein Córdoba. Wann und warum standen die beiden auf spanischem Boden einander gegenüber?"
Hat ein wenig gedauert, bis ich einfach weitergelesen habe. Dann hat's Bling! gemacht. Jetzt weiß ich zumindest, dass das spanische Córdoba nicht nur mit den argentinischen und mexikanischen Namensvettern, sondern auch mit Nürnberg eine Städtepartnerschaft pflegt ^^' Jedenfalls ein schönes Bild, wie Österreich Preußen da abzieht :D

Antwort von Kate Marley am 10.02.2015 | 17:58 Uhr
Hallo,

vielen Dank für dein Review! Zweimal so kurz hintereinander ein Kapitel zu schreiben war aber schon eher ungewöhnlich für mich. ;-) Ich hatte gestern Abend plötzlich Lust, die "Córdoba vs. Königgrätz"-Idee aufzuschreiben, die mir eigentlich schon seit Monaten im Hinterkopf herumspukt… "Córdoba" als Chiffre für ein Gebiet, in dem Österreich Deutschland überlegen ist (durchaus nicht nur im Fußball) wird in Österreich heutzutage wohl auch eher verwendet und verstanden als in Deutschland. ^^
Übrigens spielt die österreichische Nationalmannschaft seit 1902 traditionell in Weiß-Schwarz, also quasi den gleichen Farben, die auch die DFB-Elf trug, bis in den späten 1980ern beim DFB dann zunehmend auch Rot und Gold Einzug hielten. Und ja, die traditionellen DFB-Farben gehen auf Preußen zurück… :D In den letzten Jahren gab es in Österreich aber auch immer mal wieder (nicht unumstrittene) Experimente mit rot-weiß-roten Trikots.

Bayern ist zwar kein OC, aber nachdem er nur am Rande mal vorkommt, ist seine Persönlichkeit dann doch meine Einschätzung. Ich denke, dass er zwar eher impulsiv und aufbrausend ist, dass er aber durchaus nicht in jeder Situation auf jemanden losgehen würde, der seinen Unmut erregt hat. Bei der engeren Verwandtschaft (Österreich) haut er aber schon gerne mal auch aus geringerem Anlass auf den Putz. Er ist ja der Ältere, hat sich dann aber gegenüber Österreich zurückgesetzt gefühlt, seit der zu einer bedeutenden Macht im Heiligen Römischen Reich aufgestiegen ist, während Bayern trotz diverser Aufstiegsversuche immer nur so mittelstark blieb. Umgekehrt hatten Bayern und Österreich schon seit Bayerns Seitenwechsel weg von Napoleon im Jahr 1813 begonnen, sich auszusöhnen, sodass die Personifikation Bayerns sich 1870 doch einiges erlauben kann, ohne größere diplomatische Verwerfungen befürchten zu müssen (zumal Kaiser Franz Joseph ja mit "Sissi" 1854 auch eine bayerische Prinzessin geheiratet hat).
Wie Österreich sich mit einem x-beliebigen Land prügelt, könnte ich mir jetzt auch nicht vorstellen, wobei ich auch nicht glaube, dass es außer Bayern so besonders viele Repräsentanten gibt, die auch nur auf die Idee kommen würden… Okay, Preußen vielleicht noch. Österreich würde m.E. nie mit einer Schlägerei anfangen (dazu ist er zu vornehm), aber umgekehrt schätze ich ihn auch nicht als jemanden ein, der pazifistisch "die andere Wange hinhält", wenn jemand auf ihn losgeht. Bei Bayern kann er auch nicht erwarten, dass der einhalten würde, wenn Österreich sich nicht verteidigt … sie kennen sich ja. Während Bayern/Theo m.E. also eher offensiv vorgeht und nicht übermäßig auf "Nebensächlichkeiten" wie die eigene Deckung achtet, bleibt Österreich/Roddy vorsichtig und defensiv - was aber auch bedeutet, dass er bei einem unvorsichtigen Bayern als Gegner weniger Treffer kassiert und die, die er selbst setzt, ihr Ziel tatsächlich erreichen. Außerdem glaube ich, dass Österreich auch bei solch "niederen" Aktivitäten wie einer Prügelei das Tanzen in puncto Körperkoordination hilft.
So weit zumindest die Überlegungen, die ich mir zu dem Kapitel gemacht habe und die man natürlich mehr oder weniger plausibel finden kann. ^^

LG Kate
20.02.2015 | 14:37 Uhr
Hallo!

So, dann heute noch die letzten beiden Reviews und ich bin auf dem aktuellen Stand bzw. deine Review-Statistik den vielen OS angeglichen^^

Zu "Schlägerei":

Ach herrje! Mir war ja schon bei der Kombination "Österreich, Bayern und 1870" klar, dass da nichts Gutes bei rumkommen kann. Und ich hatte Recht. Dabei kann Theo noch von Glück sagen, dass Elizaveta wohl außer Haus war, denn sonst wäre die Schlägerei wesentlich ungleicher vonstatten gegangen. Wenn sie da noch mit ihrer geliebten Bratpfanne eingegriffen hätte... autsch! >.<

Allerdings wundert es mich doch, dass Roderich gewonnen hat. Theos souveränitätsbedingt angeschlagene Kraft hin oder her, irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass Roderich so etwas wie Übung im Prügeln hat. Und ich glaube, Übung ist für den Ausgang von so etwas nicht gerade von Nachteil. Aber ich muss ja gerade reden, wo ich mich selbst noch nie geprügelt habe...

Und dann versöhnen sich beide wieder und verarzten ihre Wehwehchen, ist doch schön!

Habe ich eigentlich schon mal geschrieben, wie toll ich es finde, wenn du im Dialekt schreibst? Ich liebe, liebe, LIEBE Dialekte! Und bei Hetalia bilden sie meiner Meinung nach ein zusätzliches Sahnehäubchen, wenn es dem Autor gelingt, sie einzubauen.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 20.02.2015 | 21:40 Uhr
Hallo,

Eliza war da vielleicht gerade in Budapest oder so... Glück für Theo. ;-)

Nein, Übung im Prügeln ist bestimmt nicht von Nachteil und angeschlagen, zumindest militärisch, sind sie seit 1866 immer noch beide. Andererseits muss man ja auch bedenken, dass Roderich Erfahrung mit Kämpfen in diversen Kriegen hat und durch das Tanzen über eine gute Körperbeherrschung verfügen dürfte. Außerdem wird es wohl nicht das erste Mal gewesen sein, dass Theo sich für diese rustikalere Variante des Kämpfens entscheidet, und dass beide über den Ausgang überrascht sind, sagt ja schon aus, wer da meistens Oberwasser hat… Warum traut dem armen Roderich eigentlich niemand (o.k., fast niemand) zu, dass er eine handfeste Auseinandersetzung auch mal für sich entscheiden kann?

Nein, hattest du noch nicht. Schön, dass dir der Dialekt gefällt. ^^ Ich gebe mir Mühe, auch wenn es bestimmt Stellen gibt, bei denen es nicht ganz idiomatisch ist. Ja, und eigentlich müsste ich z.B. statt „mag“ oder „mog“ „måg“ schreiben, um den Lautwert richtig anzuzeigen, aber ich finde, „å“ sieht in deutschen Wörtern seltsam aus.

Liebe Grüße
Kate
08.02.2015 | 00:34 Uhr
Aaalso, wie gesagt, ich hatte beim lesen des gegenseitigen Beschimpfens gerade serh viel Spaß ^.^ (und sogar alles verstanden, ha!)

Ich mag, wie Bayern denkt (so ein MIST -> Österreich die Schuld geben, hinrennen, draufhauen, danach fast knuddlig werden). Ich mag ihn sehr. ^^ Und wie Österreich einfach sofort versteht, was los ist. ^^ (Ich wäre eher so: Was.... WAS r e d e s t du überhaupt??)

Hmm, Bayern war also mit dem Bund nicht ganz glücklich, hat sich aber doch dafür entschieden, weil...? War das damals auch eben die Partei, die gerade am besten gefahren ist?

Oh, und Eisschwimmen. Zur Taufe Jesu Christ. Okay. *in meine Decke einroll* Ich würde es aber gerne mal sehen bzw. jemanden fragen,w ie man sich da dran gewöhnt verhindert, dass man sich nachher was abfriert...
Das halbstumme Gespräch zwischen den drei Balten war auch schön geschrieben!

LG

Antwort von Kate Marley am 08.02.2015 | 12:02 Uhr
Freut mich, dass du beim Lesen Spaß hattest! Den hatte ich beim Schreiben auch. :D

Haha, ja, erst fängt ER an, sich mit Österreich zu prügeln, und danach fängt er fast an rumzujammern, dass er was abbekommen hat. :D Aber das ist wohl der Vorteil an Familie: Wenn sie einen nicht gerade total hasst, kann man höchst unnett zu ihr sein und sie mag einen danach trotzdem noch. Wahrscheinlich würde Österreich Bayern aber auch nicht verstehen, wenn die zwei sich zu dem Zeitpunkt nicht schon rund 9 Jahrhunderte kennen würden. ^^

Die Frage, ob Bayern dem Deutschen Reich beitreten soll oder nicht, war damals in Bayern hoch umstritten. Die damalige Regierung und die hohen Beamten waren eher „kleindeutsch“ gesinnt, während König Ludwig II. die „großdeutsche“ Lösung mit Österreich bevorzugt hätte – unter voller Wahrung der bayerischen Souveränität, versteht sich. Letztlich hat man Bayern mit den Reservatrechten und geheimen Geldzahlungen an den König (Ludwig war wegen seiner Bauprojekte ja notorisch knapp bei Kasse) ... na ja, gekauft. Ob der bayerische Landtag letztlich zustimmen würde, war erst unklar, aber letztlich haben sich dort doch die „Kleindeutschen“ durchgesetzt.
Ich denke, Bayern (der Repräsentant) hatte v.a. das Interesse, seine Eigenständigkeit zu behalten, und war deswegen gegen die Unterzeichnung des Beitrittsvertrags. Diesmal also von seiner Seite kein bloßer Opportunismus...

Zum Eisschwimmen: Im „Weltspiegel“-Bericht waren die Russen, die eisschwimmen waren, hinterher noch eine Runde joggen (immer noch im Badeanzug!) und haben sich dann gut abgetrocknet. Der Reporter hatte dieselbe Fragestellung wie du, schien mir nach dem Bericht aber auch nicht viel schlauer. :D Ich hab den Video-Beitrag jetzt auch mal verlinkt.

LG
19.02.2015 | 20:41 Uhr
Zu "Walrösser":

o.o

O.O

O.O"

WTF?!

Also, ich kenne ja viele seltsame Hobbys, aber in einem eigentlich zugefrorenen See baden? Und dann noch behaupten, das Wasser sei gar nicht so kalt?! Spätestens jetzt dürfte endgültig klar sein, dass Russland und Weißrussland verrückt sind...

Liebe Grüße und bis morgen,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 19.02.2015 | 22:53 Uhr
Die drei Balten sehen das wohl genauso... :D
Andererseits ist es ja canon, dass Russland und Weißrussland eine höhere Kältetoleranz haben als gewisse west- bzw. mitteleuropäische Länder, die glaubten, ein Russlandfeldzug im Winter wäre eine gute Idee. *cough* Bei einer Außentemperatur von -30°C bis -40°C, auf die es der russische Winter durchaus mal bringt, ist das Wasser ja auch wirklich deutlich wärmer, weil es ungefroren auf jeden Fall über 0°C haben muss. Als bekennende Warmduscherin (außer als mal die Heizung ausgefallen war) kann ich mir aber auch nicht recht vorstellen, in so kaltes Wasser zu steigen.

Auch heute wieder vielen Dank für deine Reviews!

Liebe Grüße
Kate
23.01.2015 | 20:59 Uhr
Also so kalt wie man vielleicht glaubt, ist das gar nicht.
Wenn mann schnell reingeht und nicht in kleinen Schritten,
dann kann das sogar sehr angenehm sein.
Jetzt aber zu deinem Schreibstil: sehr schön und flüssig!
Einfach weiterhin so machen.
Ruby

Antwort von Kate Marley am 23.01.2015 | 21:52 Uhr
Da hast du sicher recht. Ich habe Eisschwimmen zwar nie ausprobiert, aber in Russland hat es im Winter wohl so -30°C bis -40°C, und solange das Wasser nicht gefroren ist, hat das dann ja auf jeden Fall über 0°C. Wenn man dann ins Wasser geht, wird es also deutlich wärmer. :D
Danke für dein Review und das Lob zu meinem Schreibstil! :-)

Liebe Grüße
Kate
21.01.2015 | 01:48 Uhr
Grüße Kate,

Ich muss sagen, deine kleine Hetaliasammlung gefällt mir fast besser als die Serie. Das liegt hauptsächlich an deinen Anmerkungen und Erklärungen am Ende. Ich mag zwar Geschichte und setze mich bis zu einem gewissen Grad mit ihr auseinander, wenn die Materie aber zu trocken wird und man nur noch Jahreszahlen durch die Gegend fliegen sieht, ist der Lerneffekt sogut wie hinüber.
Deine kleinen Storys hatten bis jetzt eine gute Mischung aus auflockernde Unterhaltung und Information.
Als Bayerin gefallen mir natürlich die Parts mit Bayern am besten. Und ich konnte den angestrebten Dialekt von dir bisher gut lesen. *g* Die Abschnitte aus Österreichs Sicht finde ich auch gut gelungen und ich freue mich schon auf mehr davon.

Liebe grüße,
Cynthel.

Antwort von Kate Marley am 21.01.2015 | 23:40 Uhr
Hallo Cynthel,

vielen Dank für dein Review und das Lob! :-)
Dass es keinen Sinn hat, in Geschichte nur mit irgendwelchen Jahreszahlen um sich zu werfen, finde ich auch. Was würde es einem auch nützen, irgendein Datum zu kennen, wenn man sich den Zusammenhang nicht erschlossen hat, in dem es eine Rolle spielt? Wenn man dagegen erst mal die Zusammenhänge verstanden hat, merkt man sich vermutlich automatisch ein paar Daten, weil man dann was mit ihnen verbinden kann.
Jaja, die Storys hier sind ziemlich Österreich-lastig und werden es wohl auch bleiben. :D Er ist eben mein Lieblingschara. Es ist auch ziemlich wahrscheinlich, dass ich noch das eine oder andere schreiben werde, in dem Bayern vorkommt; sei es hier oder auch mal als Kurzgeschichte. In meinen Augen ist er sehr direkt, manchmal rowdyhaft, bauernschlau beim Versuch, seine Ziele durchzusetzen und mir insgesamt durchaus sympathisch - (Alt-)Bayernklischee halt. ;-)
Schön, dass du den Dialekt als Bayerin verständlich fandest. :-)

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
15.08.2016 | 22:55 Uhr
Hallo!

Ich habe mir den Marsch tatsächlich mal in der Version des österreichischen Neujahrskonzertes angehört und bin definitiv eine Verfechterin des Mitklatschens. Das macht schon Spaß, wenn man nur zuhört!
Eine bestimmte Zeitangabe gibt es für dieses Kapitel nicht, oder? Irgendwann nach 1939. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese Tradition anfangs gerne beibehalten hat. Weißt du, wie es dazu kam?
Wenn man will, dann kann man hier auch etwas SpAus (das Pairing wird mir immer sympathischer, je länger ich darüber nachdenke) finden - warum sollte man Neujahr mit irgendjemand x-Beliebigem verbringen?
Gab es zwei Johann Strauss´?

Bis zum nächsten Review!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 17.08.2016 | 20:00 Uhr
Hallo!

Na ja, es weicht von der Verhaltensnorm bei klassischen Konzerten ab, aber als folkloristische Tradition finde ich es auch ganz witzig. Warum es dazu kam, dass man diese Tradition auch in der Republik Österreich beibehalten hat, weiß ich aber leider auch nicht.

Was die Zeit betrifft, würde ich das Kapitel irgendwann nach 1975, d.h. nach Francos Tod und dem damit einhergehenden Ende der Diktatur in Spanien ansetzen. ^^ Ich finde, man kann hier sowohl eine Art nostalgisches Familientreffen reininterpretieren als auch SpAus. In meinem Headcanon findet das nostalgische Familientreffen (mit den versammelten Ländern, die mal zur Donaumonarchie gehörten xD) aber eher an Heiligabend statt. Lesenswert sind hierzu übrigens die Kapitel 4 und 5 der PruAus-Geschichte "Durchblick am Sternenhimmel" von Vogelbeere, in denen das Familientreffen tatsächlich an Neujahr ist. ^^

Sogar drei: Vater, Sohn und Enkel, auch I, II und III genannt, die allesamt Komponisten und Kapellmeister waren. xDD Der Enkel ist allerdings nicht so bekannt. Normalerweise kennt man nur Vater (senior) und Sohn (junior/"Walzerkönig"). ^^

Liebe Grüße
Kate
19.02.2015 | 20:34 Uhr
Zum vorletzten Mal melde ich mich zur Aufholjagd. Fast ist es geschafft!

Zu "Neujahrskonzert":

Und wieder was gelernt! Dass man auf Konzerten schon während der Lieder klatscht, war mir gar nicht bewusst, weder im Bereich "Rock", noch im Bereich "Radetzkymarsch". Allerdings bin ich selbst auch nur im Bereich "Musicals" unterwegs und ich glaube, wenn da jemand während der Lieder klatschen würde, würde er das nicht überleben. Zwischen den einzelnen Liedern und nach den jeweiligen Akten, klar. Aber nicht während gesungen wird^^"

Übrigens hat mir hier Roderichs beiläufige Art sehr gut gefallen. Konnte ich mir richtig gut vorstellen.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 19.02.2015 | 22:52 Uhr
Auf Klassikkonzerten wird man normalerweise auch mindestens mit Blicken erdolcht, wenn man während der Musik klatscht (oder zu früh klatscht, weil man nicht verstanden hat, dass gerade eine pianissimo-Stelle oder Pause oder einfach der nächste Satz kommt, das Stück aber noch nicht zu Ende ist). Der Radetzkymarsch als Abschluss des Wiener Neujahrskonzerts ist die einzige mir bekannte Ausnahme. Wie schon im Kapitel angedeutet, gibt es aber auch da einige, die der Meinung sind, das gehe mal gar nicht. Als ich zum ersten Mal von dem Klatsch-Brauch gehört habe, war ich auch erst irritiert, aber der Radetzkymarsch ist ja so was wie eine inoffizielle österreichische Nationalhymne (neben „An der schönen blauen Donau“) und insofern verstehe ich schon, dass dafür dann andere Regeln gelten. Bei Pop-, Rock- oder Metal-Konzerten ist „clap along“ dagegen ganz normal. Da ist die Musik aber auch laut genug, dass das nicht stört, sondern zur Atmosphäre beiträgt: Das Publikum soll zum Mitmachen animiert werden.

Ja, Roderich ist hier ganz in seinem Element. ^^

Liebe Grüße
Kate
18.02.2015 | 14:44 Uhr
Zu "Weihnachtslieder":

Oh, Roderich, du hast mein vollstes Mitgefühl! So sehr, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll!

Warum nur sind Leute nicht in der Lage, "Stille Nacht" zu singen, ohne dass ich beim letzten Ton ein seltsames Fiepen in den Ohren habe?

Ist es legal, jemanden für das Abspielen von "Last Christmas" zum Tode zu verurteilen?

Wer kam ich auf die Idee, Weihnachtslieder als METAL-Versionen neu zu vertonen?

Und was spricht dagegen, das wundervolle "Adeste Fideles" in seiner ursprünglichen Sprache zu singen?

Fragen über Fragen, die ich mir jedes Jahr wieder stelle und auf die es so schnell wohl keine Antwort geben wird...

"Andererseits, die Musiker auf der Titanic hatten auch weitergespielt, oder?"
Dieser Satz ist genial! Im fraglichen Kontext vielleicht ein kleines bisschen übertrieben, aber genial!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 18.02.2015 | 18:45 Uhr
Sieht ja ganz so aus, als hätte ich da bei dir einen Nerv getroffen. :)
Ich muss gestehen, dass mich das mit „Stille Nacht“ eher amüsiert, ich die Metal-Versionen eigentlich ganz witzig finde und „Adeste fedeles“ in jeglicher Sprache mag (nur nicht in mehreren gleichzeitig gesungen, sodass man nichts mehr versteht ^^). Aaaber diese ganzen Weihnachts-Popsongs! Wenn mir in der Vorweihnachtszeit beim Einkaufen „Last Christmas“ oder Ähnliches entgegenschallt, versuche ich immer, möglichst schnell wieder aus dem Geschäft zu kommen. Damit kann man mich wahlweise jagen (aus dem Geschäft nämlich) oder nerven (bei Beschallung durch Freunde, die die Lärmquelle auch wieder abschalten könn(t)en).
Klar, der „Titanic“-Satz ist übertrieben. :) Ironie funktioniert ja nicht nur über Kontrast, sondern auch über Übertreibung. ^^ (Beim Schreiben dachte ich mir „Da fällt gerade was auseinander“ und mit Musik plus Auseinanderfallen habe ich dann „Titanic“ assoziiert.)

Wieder vielen Dank für die beiden Reviews!

Liebe Grüße
Kate
18.02.2015 | 14:36 Uhr
Auf in die nächste Runde! Bald ist es geschafft!

Zu "Schattenseite":

Das war zur Abwechslung einmal ein sehr trauriger OS. Es stimmt, so viele alte Viertel lässt man absichtlich verwahrlosen und schließlich abreißen, ohne daran zu denken, was gerade diese alten Viertel für Geschichten erzählen können. Vielleicht liegt es daran, dass ich Geschichte studiere, aber immer wenn ich als Tourist irgendwo bin, versuche ich, gerade solche Orte zu finden, auch wenn ich mich immer über die Politiker, Hauseigentümer etc. ärgere. Aber solange diese Viertel existieren, sollte man es ausnutzen und eine Stadt kenne ich erst, wenn ich sie als Ganzes gesehen habe, nicht nur die schönen Stellen, die man mich sehen lassen will.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 18.02.2015 | 18:43 Uhr
Die Geschichte ist z.T. durch „Istanbul“ von Orhan Pamuk inspiriert und z.T. durch einen eigenen Istanbul-Aufenthalt. Mir geht es mit dem Reisen ähnlich wie dir: Ich finde, dass man sich gerade Städte nach Möglichkeit zu Fuß und mit dem ÖPNV erschließen sollte, weil man sonst nur die touristischen „Schokoladenseiten“ sieht und nicht die Gegensätze, die mir in Istanbul ziemlich groß erschienen sind. Insgesamt finde ich diese Stadt trotz ihrer „Baupolitik“ bezaubernd schön und möchte unbedingt noch mal hin.

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
14.08.2016 | 14:13 Uhr
Da bin ich wieder.

Also: ich liebe dieses Kapitel und habe beim ersten Lesen einen richtigen Lachanfall bekommen!
Vor allem, als du geschrieben hast, dass die beiden eigentlich mal freundlich zueinander seien sollten.
Was genau wollte man mit diesen Haberfeldtreiben erreichen? Wollte man den Angeklagten einfach mal die Meinung sagen oder hatte es ernstere Konsequenzen für sie?
Wurde es immer als Gedicht vorgetragen?

Ich kann mir dieses Kapitel so bildlich vorstellen! Und sicher waren Roderich und Eliza nicht die einzigen in der Straße, die vor Schreck aus dem Bett gefallen sind.
Bezieht sich Theodors Anschuldigung, Österreich würde etwas von Preußen wollen, auf etwas Historisches oder passte es nur gut ins Fandom?

Bei der Gelegenheit : ich bin zwar ein großer Fan von PruAus (meine Autokorrektur schreibt Paulus), aber ich bin durch dich auch auf den Geschmack von Spanien und Österreich gekommen. Hat das Einen anerkannten Namen?

Bis dann!

Antwort von Kate Marley am 14.08.2016 | 14:31 Uhr
Oh, da ist ja schon das nächste Review! ^^

Das Haberfeldtreiben war, wie gesagt, ein Rügegericht, also eine Form der Selbstjustiz, mit dem missliebiges Verhalten sanktioniert wurde. Zum Beispiel wurden Ehebrecher und Ehebrecherinnen mit so einem Haberfeldtreiben "beglückt" und damit vor den Nachbarn und allen anderen bloßgestellt, die mithören konnten. Ernstere Konsequenzen hatte es also insofern, dass der Ruf derjenigen zerstört wurde, die so etwas durchmachen mussten - und dass es überhaupt kein schönes Gefühl ist, so etwas zu erleben, weiß sicher jeder, der mal mitbekommen hat, was Schüler durchmachen müssen, über die in der Schule üble Gerüchte verbreitet werden.

Ob es immer schon RügeVERSE waren, kann ich dir, ehrlich gesagt, nicht beantworten; nur, dass es die überlieferten Texte für Haberfeldtreiben in Versform sind (also ja, das waren Spottgedichte). Ich halte es aber für recht wahrscheinlich, dass man sich immer schon der Versform bedient hat, weil man sich Verse meistens leichter merken kann als einen Prosatext.

Die PruAus-Anspielung bezieht sich eher auf meine persönliche historische Timeline für das Ship (Österreich merkt irgendwann während des 19. Jahrhunderts, dass Preußen doch kein so riesiger Idiot ist), nicht auf etwas Historisches. Außerdem ist es eine Anspielung auf den "üblichen" Zweck des Haberfeldtreibens - siehe oben. ;)

Ooh, das freut mich! Mehr SpAus-Fans! *-* "SpAus" ist auch der Name, der üblicherweise im Fandom für dieses Ship verwendet wird. Manche sagen auch "Habsburg" oder "Habsburg-Paar" dazu, aber als Tag z.B. auf Tumblr oder AO3 finde ich den Namen eher ungeeignet. Wenn man nach "Habsburg" sucht, dürften schließlich eher Vertreter der Dynastie in der Suche erscheinen als Fanfics oder Fanarts zu Spanien und Österreich. xD

Liebe Grüße!
17.02.2015 | 15:21 Uhr
Zu "Haberfeldtreiben":

DAS ist ab jetzt mein neuer Lieblings-OS von dir und um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass sich das so schnell ändert. Da stimmt einfach alles: Das Setting, der Plot, die Charaktere, die Dialekte...

Am besten waren natürlich die Verse! Für den historischen Hintergrund, den politischen Zynismus und die passenden Reime muss ich einfach ein Extralob aussprechen! Mal ganz neugierig gefragt, wie lange hast du denn gebraucht, bis du mit ihnen zufrieden warst? Denn leicht stelle ich mir das nun nicht gerade vor.

Aber bei all den Anschuldigungen, die Roderich da zu nachtschlafender Stunde an den Kopf geworfen werden, ist es geradezu bewundernswert, wie ruhig er bleibt. Passt natürlich zu ihm, genauso wie es zu Elisaveta passt, dass sie nach unten rauscht und alle mit ihrer Pfanne vermöbelt. Geschieht denen Recht! Bei den Ausdrücken, die da teilweise gefallen sind... hui! Da könnte man gegen Theo auch gleich ein Haberfeldtreiben anstreben, wenn du schreibst, dass es normalerweise wegen sittlicher "Verfehlungen" passiert^^

Übrigens hast du mich mit Bayerns Namen fast ein wenig erschreckt, nachdem du geschrieben hast, dass du ihn von Sternenschwester übernommen hast. Die hatte ihn vor Ewigkeiten nämlich mal von mir und als ich den Namen gewählt habe, hätte ich nie gedacht, dass er mal so weite Kreise ziehen würde^^" Um ehrlich zu sein, kam mir damals auch zuerst "Josef" mit dem Kosenamen "Sepp" in den Sinn, aber der Name war bei mir zu stark mit Joseph II behaftet, als dass ich ihn für Bayern hätte nehmen können. Dann habe ich ein wenig recherchiert und bin wie du auf die Agilolfinger gestoßen, wonach sofort klar war, dass es "Theodor" werden würde. Und inzwischen finde ich den Namen auch passend, gerade wenn man bedenkt, dass sie das streng katholische Bayern überhaupt erst christianisiert haben. Und dass Bayern streng katholisch ist, kann ich spätestens nach meinem Chiemsee-Besuch nicht mehr bestreiten. Kruzifixe! Überall Kruzifixe! Auch über meinem Bett! Und als ich gefragt habe, ob das wirklich nötig sei, wurde mir sogar eins vors Gesicht gehalten! Ja, Theodor ist schon ein wenig verrückt...

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 17.02.2015 | 19:13 Uhr
Danke! Es hat auch besonderen Spaß gemacht, das zu schreiben. :-)

Solange niemand besondere literarische Ansprüche stellt, fällt es mir relativ leicht, Verse im richtigen Metrum zusammenzuzimmern. Wie lange genau ich daran gesessen bin, weiß ich nicht mehr, aber die Dichterei ging einigermaßen flott, weil es ja ruhig derb sein durfte (und sollte). Ich hatte mich schon ganz pragmatisch für den Blankvers entschieden, weil ich nicht ewig daran sitzen wollte und man sich da zumindest keine Reime überlegen muss. ;-)

Na ja, „sittliche Verfehlungen“ heißt in der Regel, dass man als Witwe(r) noch mal geheiratet hat, dass man ein unehelich geborenes Kind hat o.Ä. Die eigene Verwandtschaft blöd anzumachen, zählt eigentlich nicht dazu – aber dafür gibt es ja dann die Sanktionsmaßnahmen à la Elizaveta. ;-)
Roderich bleibt wohl auch vergleichsweise ruhig, weil er schlicht noch müde ist... Zumindest schätze ich ihn als jemanden ein, die nach dem Klingeln des Weckers erst mal die Snooze-Taste betätigt.

Oje, tut mir leid, da war ich dann wohl nicht aufmerksam genug, um zu kapieren, dass der Name „Theodor“ von dir ist! Gleich geändert. Wenn ich einen eigenen Namen gewählt hätte, wäre es wohl „Maximilian“ geworden, weil es dabei so viele Möglichkeiten für Spitznamen gibt: Max, Maxi, Maxerl ... oder, sehr unbairisch wegen des -chen und daher wohl eher als Beschimpfung geeignet, Mäxchen. Es hätte schon auch was gehabt, ihn ausgerechnet nach dem ersten Märtyrer Österreichs zu benennen: dem Heiligen Maximilianus, der im 3. Jahrhundert Bischof von Lorch war. :D Mit „Theodo(r)“ hat Bayern es da wohl besser getroffen, zumal ich sehr mag, dass darin die Wortwurzel für „Volk“ steckt.

Jaja, die Kruzifix-Frage... Bis 1995 musste noch in jedem bayerischen Klassenzimmer ein Kreuz oder Kruzifix hängen, aber seitdem ist das eigentlich vom Verfassungsgericht verboten. Eigentlich. De facto verschwanden die Kruzifixe, die Kreuze blieben. Das mit den Kruzifixen finde ich auch gut so: Vor allem nicht-christliche jüngere Schüler dürften es doch eher befremdlich bis verstörend finden, wenn in ihrem Klassenzimmer ein toter Mann rumhängt... Umgekehrt gehören Flüche mit „Kruzifix“ oder „Jessas...“ wohl zu den häufigsten in den katholischen Gebieten des oberdeutschen Raums. ;-)

Auch heute vielen Dank für deine Reviews!

Liebe Grüße
Kate
17.02.2015 | 14:46 Uhr
Weiter geht's!

Zu "Essenswahl":

Ah, die alte Fisch-oder-nicht-Frage... ich persönlich neige inzwischen dazu, mich direkt zu erkundigen, weil ich über die Jahre recht viele Vegetarier getroffen habe, die trotzdem Fisch aßen und sich in aller Regel sehr gefreut haben, wenn es dann welchen gab. Aber dass Francis so gar nicht merkt, was Sache ist, schreit ja schon fast nach einer flachen Hand gegen seine Stirn. Und dann ist es nicht irgendein Fisch, sondern ausgerechnet Muscheln, die er serviert. Mit denen haben ja selbst viele Fleischesser ihre Probleme...

Tut mir leid, aber ich fürchte, mehr fällt mir zu diesem OS nicht ein. Er war ja auch sehr kurz^^"

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 17.02.2015 | 19:14 Uhr
Francis ist eben sehr überzeugt von seinem Essen und kann sich gar nicht vorstellen, dass jemand etwas, das er gekocht hat, nicht mögen könnte. ;-)

Auf diese kleine Szene haben mich ein paar Freunde und Bekannte gebracht, die mir erzählt haben, wie schwierig es sei, in Frankreich Vegetarier zu bleiben, weil ein gleichzeitig fleisch- und fischloses Angebot häufig gar nicht vorhanden ist. Mich hat das in Frankreich jetzt noch nie gestört, obwohl ich hauptsächlich aus Umweltgründen und weil ich es so für gesünder halte wenig rotes Fleisch und Geflügel esse. Allerdings bin ich ja auch keine Vegetarierin.

Liebe Grüße
Kate
16.02.2015 | 14:20 Uhr
Und weil die beiden OS für heute so kurz waren, gibt es auch noch eine Nummer drei, nämlich zu „Awesome DVDs“:

Hm, ich würde behaupten, dank meinen männlichen Familienmitgliedern so ziemlich alle Folgen von „How I Met Your Mother“ gesehen zu haben, aber die Folge, die du dir ausgesucht hast, sagt mir spontan nichts. Ein Glück, dass das für die Pointe nicht nötig war.

Aber jetzt, wo du es getan hast, halte ich es für durchaus legitim, Gilbert und Barney zu vergleichen, auch wenn Roderich das Mädchen bekommen hat, nicht nur dessen Kleid. Gerade das Wort „awesome“ ist in diesem Kontext doch recht markant ;)

Und nein, Gilbert, Roderich ist kein Mädchen! *seufzend den Kopf schüttel*

Liebe Grüße und bis morgen,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 16.02.2015 | 20:03 Uhr
Och, ich fand nicht nur das „awesome“ markant, sondern auch das Bloggen. Gilbert schreibt ja auch immer Tagebuch. ;)

Der „Mädchen“-Gag zieht sich bei mir ja an einigen Stellen durch, weil ich es nicht mag, wenn Österreich gegenüber Preußen in Fanfiction als Schwächling dargestellt wird. Die ironische Anspielung darauf ist bei mir dann zum Running Gag mutiert, der Roderich mit schöner Berechenbarkeit (und völlig zu Recht) in die Luft gehen lässt. In dem Drabble weiß er aber, dass Gilbert nicht wirklich so denkt, sondern es nur sagt, um ihn damit aufzuziehen.

Auch hier ein großes Dankeschön für deine Reviews!

Liebe Grüße
Kate
16.02.2015 | 14:12 Uhr
Zu „Synonyme“:

Hach ja, die guten alten Synonyme. Meistens kommt man gut mit ihnen zurecht, aber dann gibt es wieder Situationen, in denen einem partout nichts einfallen will. So wie dort mit den wohlhabenden Ländern.

Die Pointe war allerdings der Hammer! Tut mir wirklich leid, Roderich, aber ich fürchte, die Mädchen haben Recht: Du magst wohlhabend sein, aber die Zeiten, in denen du auch wichtig warst, sind schon länger vorbei. Da hilft auch kein Todesblick^^

Ich würde sagen, das war mein Lieblings-OS bisher!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 16.02.2015 | 20:02 Uhr
:)

Ach, ich weiß gar nicht, ob es für Roderich tatsächlich so erstrebenswert wäre, wieder selbst politisch wichtig zu sein... Manchmal hat es auch so seine Vorteile, sich ein gewisses Maß an Neutralität zu erhalten. Außerdem spielt er ja durchaus seine Rolle als Sitz vieler internationaler Organisationen wie z.B. der Atomenergiebehörde. Jubelschreie wird er aber wohl nicht ausstoßen, wenn man ihm sagt, dass er nicht so wichtig sei – wer würde das schon?

Liebe Grüße
Kate
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