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Autor: Kate Marley
Reviews 26 bis 50 (von 94 insgesamt):
10.01.2016 | 21:37 Uhr
Guten Abend!

Wah, du warst zu schnell für mich! >.< Aber gut, hatte ich gleich zwei OS zum Lesen.

Zum Ersten:
Schottland und Katalonien?! Also nein, da kann wirklich nichts Gutes bei rauskommen, wenn die sich erst einmal richtig anfreunden. Zumindest scheint wenigstens Bayern nichts mit ihnen zu tun zu haben. Denn sonst "Gute Nacht, liebe Geschwister"...

Und zum Zweiten:
Na, ich persönlich glaube da auch nicht dran. Aber wie Schweiz schon sagte: Schaden tut es (zumindest in einem solchen Fall) auch nicht XD

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 10.01.2016 | 21:53 Uhr
Salut,

ja, ich hatte da noch so ein paar Ideen, die unbedingt dieses Wochenende zu "Awesome Heroes"-Geschichten werden wollten… ^^

Hihi, du sprichst gerade aus, was ich mir vor dem Schreiben des Schottland-OS auch schon öfters gedacht habe! Andererseits: Ernsthafte Unabhängigkeitsbestrebungen hat Bayern dann ja doch nicht aufzuweisen (nur die Bayernpartei, die so bei ihren um die 2% rumkrebst, und viel "mia san mia"-Rhetorik)... Ob das ausreicht, um das Duo der fiesen großen Brüder zum Trio aufzuwerten? :D

Seh ich genauso! xD

Liebe Grüße
Kate
08.01.2016 | 11:48 Uhr
Ohh. Mir fällt jetzt keine Detailsache ein, die ich dir nenne könnte, aber der OS im Ganzen hat mir geradeeben extrem gut gefallen. Weiß nicht, er war einfach - schön. XD
Und das Gebäude muss ich gleich googeln, ich will die Symbolik sehen, hehe....

Antwort von Kate Marley am 08.01.2016 | 17:56 Uhr
Danke! :)
Also, ich muss sagen, dass sich's für mich aus der Luft betrachtet auch nicht so gut in die Landschaft einfügt, aber wenn ich mir die Bilder anschaue, wie es aussieht, wenn man direkt davor steht oder wenn man aus dem Plenarsaal blickt… hm, schon toll. ^^
Ich hatte irgendwo gelesen, dass die lichtdurchflutete Offenheit auch symbolisieren soll, dass man in Holyrood auf Konsensdemokratie setzt, während Westminster als das klassische Beispiel für eine Konkurrenzdemokratie gilt. Die Stelle hab ich dann aber nicht mehr wiedergefunden, als ich den OS geschrieben hab, und es deshalb lieber aus dem Text rausgelassen.
LG
05.01.2016 | 19:35 Uhr
Hallo!

So, etwas verspätet, aber immerhin:

Oh, etwas mit Hedvika! Äh, Tschechien, meine ich! Ich mag das Mädel wirklich sehr und entsprechend erfreut war ich, als ich gesehen habe, dass sie hier mal einen Auftritt hat.

Aber dass Preußen es tatsächlich schafft, "Oh Tannenbaum" zu verhunzen ist schon wieder so schwer, dass man ihn fast dafür loben kann. Ich meine... einfache Melodie, einprägsamer Text, seit vielen Jahren regelmäßig überall zu hören... wo genau ist sein Problem? XD

(Und natürlich nadelt Österreichs Baum nicht, was für eine Frage!)

Tschechiens Lied finde ich wiederum urkomisch, auch wenn ich es nur mit einer entsprechenden Ration Zucker intus tatsächlich singen würde...

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 05.01.2016 | 20:44 Uhr
Hallo,

danke für dein Review! Ich mag Hedvika/Tschechien auch sehr und es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ihr letzter Auftritt in einer meiner Geschichten gewesen sein. ^^

Tjaja, die Melodie von Kanonýr Jabůrek ist schon irgendwie so ausgelegt, dass man sie im angeheiterten Zustand besonders gut singen kann... Und Preußen kannst du wirklich nicht leiden, was? :D

Liebe Grüße
Kate
27.12.2015 | 12:47 Uhr
Hehehe =D

Hi du!

Das ist ein nettes Lied. XD Also, alles - der Tannenbaum der x-mal verhunzt wurde, da bin ichmir ganz sicher - wie auch das tschechische Lied. ^^

Also... ein toter Soldat will Friedrich II erschießen, darum gehts da?

LG

Antwort von Kate Marley am 27.12.2015 | 14:34 Uhr
Hi,

also, "nett" hätte ich das Lied jetzt wohl nicht genannt. Komisch, ja, aber nett? :D
Es geht darum, dass ein böhmischer Soldat immerzu brav seine Kanone lädt (ládo, ládo, ládo-val - das Tschechisch in dem Lied ist z.T. ziemlich österreichisch geprägt - oder umgekehrt, siehe auch die Schreibweise für "Kronprinz" ^^) und dabei eben auch den Kronprinz Friedrich (den späteren Kaiser Friedrich III., den Vater von Wilhelm II.) aufs Korn nimmt. Natürlich nicht erfolgreich, sonst wäre aus dem Kronprinz dann ja nicht mehr der Kaiser geworden (der regierte 1888, allerdings nur kurz, weil er Kehlkopfkrebs hatte und rasch daran starb). Allerdings wird der brave Soldat von den Preußen ebenfalls beschossen, wobei ihm der Kopf abfliegt. Sein Torso schafft es noch, die Kanone vor dem Feind in Sicherheit zu bringen, wofür er quasi posthum geadelt wird. Macht aber nichts, gibt es halt einen kopflosen kakanischen Adeligen mehr...

Und der Tannenbaum wurde mit Sicherheit x-mal verhunzt! ;)

LG
26.12.2015 | 19:17 Uhr
Mit diesem Kapitel hast du mir richtiges Vergnügen gemacht, denn ich bin eine Tschechin :)
Alle tschechische Fans einigen sich darauf, dass Tschechien ein richtiger Biersaufer ist, genauso wie Preußen. Auch wenn im (Süd)Mähren, woher ich stamme, mehr Weintraube als Hopfen wächst, ist Bier meiner Meinung nach typischer. 'Kanonýr Jabůrek' ist auch wohlbekannt, 'Prajzíček' sowohl 'Prajz', 'Prušák' sind Verunglimpfungen (warum existieren eigentlich so viele Schimpfwörter für Preußen und nur wenige für Österreicher? Ich kann mich jetzt an nur eine - 'Rakušák' - erinnern) und Böhmen = historischer Name für Tschechisches Königreich.
Woher hast du so viele Informationen? Und du hast Tschechien ziemlich treffend beschrieben :)

Antwort von Kate Marley am 26.12.2015 | 20:09 Uhr
Wunderbar! Es freut mich sehr, dass du als Tschechin dein Land in meinem Ficlet wiedererkennst. Vielen Dank für dein Review und deine Anmerkungen! :]
Meine Infos über Tschechien habe ich vor allem aus der „Gebrauchsanweisung für Tschechien und Prag“ von Jiří Gruša (1938-2011), der in dem Kapitel „La sposa venduta“ eben auch auf den Kanonýr Jabůrek eingeht (und auf die Unterschiede im Bierkonsum zwischen Böhmen und Mähren). Außerdem habe ich mich spätestens bei meiner zweiten Reise nach Prag endgültig in das Land verliebt und wollte nun, da Hedvika dieses Jahr endlich ein offizieller Hetalia-Charakter geworden ist, unbedingt mal etwas über sie schreiben. ^^

Liebe Grüße
Kate
14.12.2015 | 00:18 Uhr
Hey~

Ach ja, diese merkwürdige Sache mit dem Goldzug.
Ich bin mal gespannt, ob da irgendwann noch etwas kommt, auch wenn ich es eher bezweifele.
Aber ich denke, dass es dem Tourismus in Polen wirklich nicht schaden kann.
Trotzdem würde ich es den Nazis sogar zutrauen, auf solche Ideen zu kommen,
so paranoid wie sie sich gegen Ende des Krieges verhalten hatten.
Aber auch zu diesem Thema gibt es ja zig Verschwörungstheorien,
aus denen man auch schon eine ganz einige Sammlung machen könnt.
Gibt es dazu nicht, zum Beispiel diesen Seen in Bayern oder Österreich,
wo angeblich auch Nazi-Gold am Grund liegen soll?
Ach ja, Verschwörungstheorien sind schon etwas Feines. :D

Auf jeden Fall hat es mir sehr gut gefallen. :)

Lg, Norwegen

Antwort von Kate Marley am 14.12.2015 | 00:57 Uhr
Hallo,

danke für dein Review! :)
Och, da gibt es jede Menge Seen in Bayern UND Österreich, bei denen Schatzsucher schon angenommen haben, dass Nazi-Gold darin versenkt wurde… Diesen Sommer wurde ja ein Goldbarren im bayerischen Königssee gefunden, aber das ist offenbar kein Nazi-Gold. Sonst fällt mir noch der Alatsee ein (ebenfalls in Bayern), der im Zweiten Weltkrieg für aerodynamische Unterwasserexperimente genutzt wurde und in dem angeblich auch Nazi-Gold liegen soll (siehe der Krimi "Seegrund" von Volker Klüpfel und Michael Kobr), und der Toplitzsee in der österreichischen Steiermark, in dem die gefälschten britischen Pfundnoten aus der "Operation Bernhard" versenkt wurden (siehe der Film "Die Fälscher") und in dem angeblich ebenfalls Nazi-Gold liegen soll. In beiden Fällen ist das mit dem Nazi-Gold m.E. ziemlicher Quatsch und an der Sache mit dem Goldzug gibt es ja auch begründete Zweifel. Spannender finde ich da schon die Entdeckung der versunkenen spanischen Galeone "San José" vor der kolumbianischen Küste -- DARIN ist ja offenbar wirklich Gold!
Was den Tourismus betrifft: Landschaftlich ist Polen allem Anschein nach ja wirklich sehr schön (ich kann's nicht aus erster Hand beurteilen, weil ich noch nie dort war). Lohnt sich also sicher auch ohne Nazi-Gold oder Ähnliches, mal hinzufahren. ^^

Liebe Grüße
Kate
03.10.2015 | 14:23 Uhr
Hi!

Also... ich würde sagen, da hat Roderich das Problem auf den Punkt gebracht. So nett die Geste auch ist, zolltechnisch dürfte das ETWAS kompliziert werden XD

Aber vielleicht macht man ja in diesem Fall eine Ausnahme, wenn Österreich verspricht, das Kunstwerk in einem Museum hinter dickem Glas zu lassen oder so...

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 03.10.2015 | 19:49 Uhr
Hi,

allerdings! :D Und wer weiß, vielleicht greifen bei Kunstwerken auch andere Bestimmungen, auch wenn die Kunst streng genommen aus einem Rauschmittel besteht. Ansonsten wird Österreich (bzw. Fischer) wohl nichts anderes übrig bleiben, als das Portrait in der österreichischen Botschaft in Bolivien zu lassen. (Wobei die künstlerische Qualität hier wohl auch eher aus der Materialwahl besteht als aus der Ästhetik des Portraits... aber ich muss gerade reden, zeichnen kann ich nämlich nicht. :P )

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
20.08.2016 | 22:49 Uhr
Wieder ich!

Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht genau, was ich zu diesem Kapitel scheiben soll. Aber es gefällt mir so gut, dass ich wenigstens das gesagt haben muss.
Und das, obwohl ich mich mit Shakespeare nicht ein bisschen auskenne. Zumindest mit seinen Stücken nicht, mit seiner Person schon eher.
Vielleicht hatte Shakespeare ja einen Bekannten, den er nicht mochte und dem er auf diese Art und Weise die Meinung gesagt hat. Der Zufall ist auf jeden Fall sehr gut für Hetalia-Fans!

Außerdem mag ich das Kapitel, weil erstens SpAus darin vorkommt (und mir das Pairing mittlerweile sehr gut gefällt) und zweitens weil du es schaffst, in so ein kurzes Kapitel so viel reinzupacken. Durch den einen Absatz mit Spaniens Beschimpfungen und das Ende, an dem Österreich seine Hand nimmt, sagst du unheimlich viel über Spaniens Sicht auf seinen Ehepartner aus, ohne dass du es direkt aussprichst. Wie sehr muss man eine Person lieben, um ganz automatisch in ihrer Umgebung Rücksicht auf sprachliche Vorieben zu nehmen, während man selber wütend ist?
Gleichzeitig kann man in das Kapitel reininterpretieren, dass Spanien Österreich mehr liebt als umgekehrt. Allein, weil Antonio heftiger reagiert, du einen als Leser in seine Gefühle schauen lässt, aber weniger in Roderichs, der sich eher höflich als herzlich verhält. (Oje, war das jetzt irgendwie verständlich? Ich verfranse mich häufig, wenn ich versuche, meine Gedanken aufzuschreiben. Und ich lese mir das restliche Review nicht nochmal durch, sonst versuche ich zu verbessern und alles wird noch schlimmer. Also entschuldige bitte Tippfehler.)

Und wieder habe ich so viel geplappert...
Einen schönen Abend und danke für deine schnellen Antworten die letzten Male!

Belakina

Antwort von Kate Marley am 21.08.2016 | 16:55 Uhr
Wieder hallo! ^^

Was die Verwendung des Namens „Antonio“ betrifft, glaube ich eher, dass Shakespeare ihn gewählt haben könnte, weil er so „typisch spanisch“ klingt und die Engländer mit den Spaniern ja spätestens seit den 1580er Jahren spinnefeind waren. (Davor waren sie sogar mal verbündet; dass sie schon seit der Entdeckung Amerikas verfeindet seien, ist also eine Übertreibung. ^^) In der Shakespeare-Forschung gibt es auch die Theorie, dass zwar nicht unbedingt mit Spakespeares Antonios, aber mit Armado in „Love’s Labour’s Lost“ ein bestimmter adliger spanischer Exilant gemeint sein könnte, der in dieser Zeit am englischen Hof war (Antonio Pérez), aber ich persönlich glaube, dass das eher eine Überinterpretation ist.

Oh, glaub mir, Österreich liebt Spanien auch sehr! Er ist nur vom Temperament her völlig anders als Spanien, der recht impulsiv ist und sein Herz auf der Zunge trägt. Österreich dagegen ist reserviert, zurückhaltend und denkt eher fünfmal darüber nach, was er sagen will, bevor er spricht. Außerdem ist die Geschichte, wie du schon richtig bemerkt hast, ja aus Spaniens Perspektive geschrieben, sodass wir über Österreichs Gefühlsleben nichts erfahren. Das heißt aber nicht, dass er Spanien deshalb weniger liebt. Er zeigt es nur auf andere Weise. Dass er Spaniens Hand nimmt, sagt bei ihm schon sehr viel aus.

Und kurz war das Review ja nun wirklich nicht—vielen Dank! ^^ Mir sind auch keine Tippfehler aufgefallen. :)

Liebe Grüße
Kate
Cisqua-Fan (anonymer Benutzer)
17.08.2015 | 21:24 Uhr
Hallo^^
Ich versuche jetzt endlich meinen Vorsatz, mehr Reviews zu schreiben, einzuhalten. Dafür werden sie eben nicht so lang...
Spanien x Österreich. Ich wusste noch nie recht, ob ich das Pairing mag oder eher nicht. Die beiden kommen mir zu verschieden vor, um zusammenzupassen, aber das ist nur meine Meinung. Und wenn die Erbfolgekriege erst 1701 waren, waren sie ja über ein Jahrhundert verheiratet!
Auf etwas mit Shakespeare habe ich schon gewartet! Man kann ihn doch bei so vielen "Anekdoten" über Europa nicht vergessen^^ Aber geht es nicht etwas gegen Antonios Charakter, sich so sehr über Englands Gemeinheiten aufzuregen?
Ja... Ich hoffe, man kann mit dem hier jetzt etwas anfangen. Die gute Absicht zählt, nicht wahr?
Ein dickes Lob für diese Os-Sammlung. Ich freue mich immer sehr über neue Kapitel und habe alles auf englisch nochmal gelesen^^
Mit lieben Grüßen
Cis

Antwort von Kate Marley am 17.08.2015 | 22:12 Uhr
Hallo Cis,

och, so kurz finde ich das Review gar nicht! ^^ Vielen Dank dafür und für das Lob! :)

Stimmt, das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich ein Ficlet geschrieben habe, in dem es um Shakespeare ging... Das erstaunt mich gerade selbst. Hat ja ganz schön lange gedauert, wenn man bedenkt, wie gern ich dessen Stücke mag!

Mein Headcanon: Spanien und Österreich wurden 1519 verheiratet, als Karl V. auch Kaiser des HRR wurde. Als die Linien der spanischen und der österreichischen Habsburger sich nach dem Rücktritt Karls V. 1555/6 getrennt haben, gab es keinen Grund, die Ehe aufzulösen, weil beide habsburgische Linien auch weiterhin eng verbunden blieben (Heiraten untereinander, Bündnisse). In die Scheidung hat Kaiser Karl VI. aber erst 1714 eingewilligt (Friede von Rastatt zwischen Österreich und Frankreich). Um 1602 waren sie also schon über 80 Jahre verheiratet, haben sich aber nur ab und zu gesehen, weil ihre Herrschaftsgebiete relativ weit auseinander lagen. Unterschiedlich sind sie tatsächlich, aber 1. war das (wie so viele Heiraten auf der Herrscherebene) ja keine Liebes-, sondern eine politisch motivierte Heirat und 2. gewöhnt man sich über die Jahre schon aneinander, solange beide Seiten halbwegs umgängliche Typen sind (was ich jetzt mal für alle beide behaupten würde). Dass die zwei schon irgendwas füreinander empfunden haben müssen (irgendwo auf dem Grat zwischen freundschaftlicher Verbundenheit und Liebe), scheint auch in den Hetalia-Mangastrips ab und zu durch, z.B. in dem, der während des Österreichischen Erbfolgekriegs spielt, als Antonio und Roderich sich in Oberitalien gegenüberstehen (und Feliciano dann zurück zu Roderich läuft).

Bei Antonios Charakter muss man ja im Hinterkopf behalten, dass er gleichzeitig auch eine Kolonialmacht in Amerika war und mit Arthur um Gebiete und Einflusssphären konkurriert hat. Conquistador!Spanien konnte auch ganz andere Saiten aufziehen und ziemlich grausam sein. Da war nicht alles Tomaten und Sonnenschein, ganz gewiss nicht... Deswegen denke ich, dass gerade beim Gedanken an einen Arthur, der ihn verspottet, Antonios "dunkle Seite" zum Vorschein kommen dürfte.

Liebe Grüße
Kate
Belakina (anonymer Benutzer)
20.08.2016 | 22:34 Uhr
Hallo mal wieder!

Ja, das ist Amerika - keine Ahnung von der Welt, aber einfach mal drauflos singen! Ich liebe dieses Kapitel (Schon wieder. Ich glaube, ich liebe fast jedes Kapitel dieser FF, aber das kann ich der Autorin ja unmöglich schon vor dem letzten Review sagen :) )
Kurz nachdem ich es das erste Mal gelesen hatte (ich habe Teile dieser FF auf einem fremden Account nämlich schon einmal überflogen) war ich tatsächlich mal in Salzburg - und wenn man darauf achtet, findet man überall Touren, Karten, Fanartikel oder DVDs des Musicals. Alle auf englisch natürlich. Als ich meinen Eltern den wirklich ziemlich lesenswerten Artikel gezeigt habe, konnten die sich auch kaum noch halten vor Lachen und wir sind in Salzburg hauptsächlich auf der Suche nach Amerikanern, die solche Touren machten, rumgelaufen. Salzburg ist eine unheimlich schöne Stadt, wenn man von den ganzen Touristen absieht!

Jedenfalls ist das hier wieder ein sehr gelungenes Kapitel. Gab es einen besonderen Anlass für den Staatsbesuch damals? Und wurde die richtige Nationalhymne auch noch gespielt oder wirklich ganz vergessen? Ich kann mir das kaum vorstellen... Wie peinlich...

Einen schönen Abend noch!
Belakina

Antwort von Kate Marley am 21.08.2016 | 16:54 Uhr
Salut

und Dankeschön—jetzt hast du es ja eigentlich schon gesagt ;)
Eure Salzburg-Reise auf den Spuren der amerikanischen Touristen, die auf den Spuren von The Sound of Music nach Salzburg gereist sind! Ich werd nicht mehr, das ist ja lustig!! :DD Und stimme dir auf jeden Fall darin zu, dass Salzburg eine wunderschöne Stadt ist. :)

Die Sache mit dem Edelweiß-Lied beim Staatsbesuch habe ich ursprünglich in eine Dokumentation auf ORF2 über die Pflanze Edelweiß gesehen und dann nachrecherchiert. Auf deine letzten beiden Fragen weiß ich diesmal leider auch keine Antwort. ^^"

Liebe Grüße
Kate
11.08.2015 | 20:25 Uhr
Gnhihihi, es ist sogar einer der Punkte bei "Du weisst das du in Deutschland oder Österreich aufgewachsen bist, wenn du "Sound of Music" nicht kennst". Aber ich kann Roderich gut verstehen, das er da einigermaßen genervt ist, wer möchte schon ein Brodwaymusicallied als Nationalhymne haben? Wobei mir die Begeisterung für "Sound of Music" auf irgendwie etwas entgeht, aber ich vermute mal, die Amis hätten auch etwas Schwierigkeiten für unsere Begeisterung für Sissi-Filme. Oder für Karl May (was nebenbei recht unterhaltsam sein kann: Einen nichtsahnenden Ami und einen Hardcore Karl May Fan in einen Raum zu setzen). Doch das Roderich nachher sich vorkam wie der Vater der dem Jungen erklärt hat das es den Weihnachtsmann nicht gibt - ich schätze so geht es wohl den Nationen öfter mit Alfred. ^^

Wie immer amüsant und informativ zugleich (und praktisch, gleich mit Links zum nachschlagen ;) Laß dich mal noch öfter inspirieren!

Antwort von Kate Marley am 11.08.2015 | 22:32 Uhr
An der Unbekanntheit von „Sound of Music“ im deutschen Sprachraum ist vielleicht auch die ziemlich verstümmelte deutsche Filmfassung schuld, die die ganze Nazi-Geschichte völlig rauslässt (wobei die ja etwas geschichtsklitternd in Richtung „Deutschlands erstes Opfer“ geht). Die Begeisterung für das Musical entzieht sich mir auch, wobei mich als Kind aber weder die Sissi- noch die Winnetou-Filme vom Hocker gerissen haben. Ich war eher Fan der Drei Musketiere und von Robin Hood, und damit können bekanntlich auch die Amis was anfangen. xD Verstehe aber, was du meinst: Meine Mutter mag die Sissi-Filme, mein Vater Karl May.
Dass Roderich das Edelweiß-Lied so runtermacht, geht auf einige Kommentare von Musikkritikern anlässlich der Aufführung in Salzburg 2011 zurück. :D
Ich glaube, vor allem Arthur kann ein Lied davon singen. Der kennt Alfred ja am längsten. ^^

Tja, ich hatte neulich davon gehört, dass Reagan das Edelweiß-Lied für die österreichische Nationalhymne gehalten haben soll, und nachdem ich bei solchen Sachen ein notorisch misstrauischer Mensch bin, hab ich mal nachgegoogelt... Das kam dann dabei raus. xD
16.08.2015 | 21:43 Uhr
Guten Abend!

Und immer erwischst du mich im Urlaub! Na, dann beginnen wir mal mit der Aufholjagd...

Zu "Die Vermessung der Sauberkeit":
Frankreich, nein!!! >.<"

Ich kann Schweiz wirklich gut verstehen - Sauberkeit ist wichtig und Leute, die absichtlich Dreck hinterlassen, würde ich am liebsten persönlich vierteilen. Besonders wenn sie vorher gesehen haben, wie viel Mühe man sich mit der Sauberkeit gibt.

---

Zu "Edelweiß":
Sound of Music... ich muss gestehen, obwohl ich Musicals liebe, habe ich mir dieses noch nie angesehen. Ist für mich thematisch einfach uninteressant.

Aber auf die Idee, dass ausgerechnet ein amerikanisches Musicallied die österreichische Nationalhymne ist, kann auch nur Amerika kommen... hat der denn im Diplomatenunterricht gar nichts gelernt?

---

Zu "Antonio":
England nutzt Shakespeare, um sich über Spanien lustig zu machen? Also... wenn ich das so lese, drängt sich der entsprechende Headcanon tatsächlich auf XD

Gleichzeitig habe ich mit dem armen Spion Mitleid, der das ganze Stück mitschreiben musste. Dem hat doch hinterher sicher die Hand weh getan!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 17.08.2015 | 00:35 Uhr
Hallo,

ja, nicht wahr, irgendwie scheine ich dafür ein seltenes Talent zu besitzen... :'D
Auf jeden Fall wieder vielen Dank für dein Review zu den drei Ficlets! :)

Ich mag's auch nicht, wenn Leute Zigarettenkippen einfach auf die Straße werfen. Andererseits ist Frankreich ja sicher nicht nach Zürich gereist, um sich schweizerischen Müll oder die Abwesenheit desselben anzuschauen. ;) Nachdem der verbale Protest nicht so richtig gefruchtet hat, greift er nun eben zu rabiateren Methoden...

"Sound of Music" hab ich auch nie gesehen. Die einzigen Deutschen, die das kennen, sind vermutlich Fremdenführer für "Sound of Music"-Erlebnistouren in Salzburg und Umgebung oder Leute mit viel Verwandtschaft oder Freunden aus dem englischen Sprachraum. ;) Tja, und Alfred hatte wahrscheinlich dieselbe diplomatische Schulung wie William Brock ... oder mal wieder vergessen, dass es außer Englisch auch noch andere Sprachen gibt. :D

Shakespeare und seine Antonios: Es gibt noch eine weitere Antonio-Sebastian-Konstellation in "The Tempest". Dort ist Antonio der Bruder des Zauberers Prospero und Usurpator in Mailand, aber auch dieser Fiesling würde zu Englands Bild von Spanien durchaus passen. Wenn man bedenkt, dass "Antonio" ein recht typischer spanischer Name ist (deswegen hat Hetalia-Spanien den ja wohl auch bekommen), liegt es sogar ziemlich nahe, anzunehmen, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Shakespeares Namenswahl und Spaniern gibt. Es besteht die These, dass Shakespeare mit Armado in "Love's Labour's Lost" auf den berüchtigten Spanier Antonio Pérez anspielen könnte, der in den 1590ern in London im Exil war, und eben auch auf den Typ "Spanier" als solchen. Pérez wird von zeitgenössischen Quellen als "royal merchant" mit vielen Schiffen bezeichnet, womit wir wieder beim Kaufmann von Venedig wären... (In "Much Ado About Nothing" heißt noch der Bruder von Heros Vater Don Leonato "Antonio", aber der blieb für mich als Nebenfigur eher blass und ich erinnere mich nicht mehr genau, was er im Verlauf des Stücks so sagt. Außerdem trägt natürlich auch Antony aus "Antony and Cleopatra" eine Namensvariante, aber die war ja historisch vorgegeben und man muss es mit der Interpretation dann auch nicht auf die Spitze treiben.) Hinzugefügt habe ich also eigentlich nur den konkreten Bezug auf Hetalia-Spanien und die im doppelten Wortsinn unheimlich zutreffende Sache mit dem Fluch. ;)

Ich nehme mal an, dass der Spion die Kurzschrift "Characterie" von Timothy Bright (1588) verwendet hat, deren Anwendung in England seit 1589 belegt ist und die auch zum Mitschreiben von Shakespeare-Stücken (für unautorisierte Drucke) genutzt wurde. Der Spion wird das also schon ohne größere Schmerzen in der Schreibhand geschafft haben. ;)

Liebe Grüße
Kate
06.08.2015 | 22:48 Uhr
An dieser Vermessung der Sauberkeit finde ich nicht alleine schön, wie schweizerisch die Schweiz ist (wie war das gleich mit "Deutschland auf Stereoiden"?-), sondern wie französisch Frankreich ist, ohne den typischen Francis raushängen zu lassen. Kratzbürstig und genervt auf dem Bürgersteig aka Ersatzteller ohne Stäubchen die Kippe auszutreten ist so treffend, hätte es nicht dabei gestanden, ich hätte auch so sofort auf Frankreich getippt. :-)

Du weißt ja das ich ein großer Fan deiner Awesome Heores bin und freue mich auf die nächste Folge!

Antwort von Kate Marley am 07.08.2015 | 07:40 Uhr
Oh, danke! Das freut mich, dass ich sowohl die Schweiz als auch Frankreich offenbar gut getroffen habe! :-)
Als es in dem Bericht hieß, dass Zigaretten Störkategorie 1 sind, hüpfte auch sofort das Bild von Francis mit Zigarette in meinen Kopf. :D
02.07.2015 | 12:56 Uhr
Hallo!

Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich lachen musste, als ich diesen OS gelesen habe. Warum? Genau über dieses Thema habe ich heute Morgen mit einem meiner Dozenten gesprochen! :D

Ein Königreich ohne König mit einem Admiral ohne Flotte oder Hafen, das wegen den Gebieten eines Verbündeten Krieg führt. Und wozu das alles? Um einen Vertrag zu widerrufen, an dem sich die Mehrheit der überlegenen Weltmächte festklammert wie ein Ertrinkender an einem Rettungsring. Jap, absolut logisch und legitim *nick*

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 02.07.2015 | 18:51 Uhr
Hallo,

dass du den alten Witz kennst, war mir fast schon klar. :D Ich find ihn trotzdem immer wieder gut; deshalb hat er's dann ja auch hierher geschafft. ^^

In der Tat: Diesmal liegt Amerikas mangelndes Verständnis für europäische Gepflogenheiten gewiss nicht an amerikanischer Ignoranz, sondern daran, dass die Situation an sich einfach ziemlich verrückt ist.

Liebe Grüße
Kate
24.05.2015 | 12:08 Uhr
Hey~

Ja, das war gestern schon so ein Abend.
Die Abstimmung gestern Abend beim ESC...Na ja, Deutschland und Österreich sollten vielleicht mal ihr Konzept überdenken,
aber wenn ich ehrlich bin, fand ich keins der Lieder gestern Abend besonders schlecht.

Aber das Knüller war gestern wirklich Irland.
Ich finde, es ist ein tolles Zeichen, dass die gleichgeschlechtlichen Ehen in Irland so legalisiert wurden.
Das war gestern in meinen Augen das tollste Ereignis. :)
Dein kleine Geschichte passt wirklich super dazu. :)

Lg, Norwegen

Antwort von Kate Marley am 24.05.2015 | 15:02 Uhr
Hey,

hm, in Anbetracht dessen, dass Deutschland 2010 und Österreich 2014 gewonnen haben, kann’s am Konzept ja nun nicht liegen... Bei den Makemakers muss ich zugeben, dass ich „I Am Yours“ relativ schwach fand (und viel zu „britisch“ dafür, dass der Song aus Österreich kam), aber ein paar Pünktchen hätte es dafür schon geben dürfen. Dass die Briten vor Österreich gelandet sind, finde ich aber auch erstaunlich, denn deren Lied hat nicht nur Irland in meiner Geschichte, sondern auch mir so gar nicht gefallen. „Black Smoke“ von Ann Sophie hat meinen Geschmack dagegen eher getroffen als „Satellite“, mit dem Lena 2010 gewonnen hat. *shrugs* Aber stimmt schon, diesmal war kein Lied dabei, bei dem ich den Fernseher stumm geschaltet habe.

Ja, und was ich am besten finde ist, dass die gleichgeschlechtliche Ehe durch einen Plebiszit erlaubt wurde! Wenn man dann über Gleichberechtigungsfragen abstimmen könnte, wäre das für mich schon fast ein Grund, Volksabstimmungen zu einem bestimmten Themenspektrum deutschlandweit einzuführen. Ich glaube nämlich nicht, dass das Meinungsbild in der deutschen Bevölkerung arg viel anders ausgesehen hätte.

LG Kate
04.05.2015 | 15:02 Uhr
Hallo!

ARGH, da habe ich doch tatsächlich vergessen, ein Review zu hinterlassen! Schande über mich, Schande über meine Kuh! >.<

Also, etwas verspätet jetzt noch ein Review zu "Adler":

Ich gebe zu, von dieser Musikrichtung habe ich keine Ahnung (ich höre eigentlich nur bestimmte Musicals, Disney und alles, was seit mindestens 100 Jahren tot ist), aber Heraldik ist eine meiner absoluten Lieblingsdisziplinen! In dem Test dazu hatte ich einst volle Punktzahl, also freut es mich umso mehr, dass du dem Thema einen OS gewidmet hast :3

Und ich muss Österreich zustimmen: Preußens Adler sieht wirklich betrunken aus. Insofern sollte er da lieber den Mund halten, wenn es um anderer Leute Adler geht.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 04.05.2015 | 23:39 Uhr
Hallo,

das ist doch kein Problem! :-) Vielen Dank für dein Review!

Schön, dass ich mit dem Thema Heraldik ein Interessensgebiet von dir getroffen habe! Bisher bin ich darin aber nicht besonders tief eingestiegen. Mein Wunsch wäre es ja, ein Bild von einem Quaternionenadler zu sehen und nicht nur die dargestellten Reichsstände (ohne Beschriftung ^^) zu erkennen, sondern auch die Symbolik hinter den Wappen so weit wie möglich ausdeuten zu können...

Wenn du außer Musicals nur Musik von Leuten hörst, die seid mindestens 100 Jahren tot sind, entgehen dir aber einige klassische Komponisten, z.B. Erik Satie (okay, den muss man auch mögen ^^) oder Alexander Zemlinsky, dessen Musik ich erst vor ein paar Monaten für mich entdeckt habe.

Falls du doch mal was aus „dieser Musikrichtung“ bzw. Symphonic Metal hören möchtest, empfehle ich zum Einstieg die Balladen „Centennial Legend“ und „Forever Shine On“ von Edenbridge, denn die sind ziemlich musicalhaft.

Liebe Grüße
Kate
12.04.2015 | 22:01 Uhr
Hach, einfach zu göttlich diese Drabbles!
Ich find es wirklich klasse, dass du soviel mit Bayern und Österreich machst, die beiden und ihre Dialekte sind top ^^
Aber auch die anderen Drabbles finde ich sehr gut!
Ich bin ziemlich gespannt auf die nächsten kapis :)
lg SugarRose

Antwort von Kate Marley am 13.04.2015 | 16:51 Uhr
Danke :-)
Ja, bei den beiden habe ich gemerkt, wie viel Spaß es macht, ab und an mal bayerischen Dialekt zu schreiben. Österreich ist ja sowieso mein Lieblingschara und kommt entsprechend häufig vor.
Nachdem neue „Awesome Heroes“-Geschichten bei mir oft ziemlich spontan entstehen, bin ich ehrlich gesagt auch gespannt darauf, was wohl das nächste sein wird... :D

LG Kate
07.04.2015 | 17:48 Uhr
Guten Abend!

Yay, Osterspaziergang erkannt! Gehört meiner Meinung nach zu den einprägsamen Versen dieses Stücks. Und wenn man es dann noch erst vor wenigen Tagen gelesen hat, weil man herausgefunden hat, wie die eigenen Urgroßeltern hießen... tja, dann kommt wirklich eines zum andern, Heinrich und Margarethe Faust aus Glauberg in der Wetterau sei Dank^^

Aber war natürlich klar, dass Gilbert für dieses Stück deutschen Kulturguts nichts übrig hat. Außer Militärmärschen und Exerzierparaden eben nichts gewesen. So ein Banause!

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 09.04.2015 | 15:52 Uhr
Hallo,

deine Urgroßeltern hießen Heinrich und Margarethe Faust? Wow, das gehört wohl in die Kategorie der ganz besonders netten Zufälle. :-)

Oh, ich finde, dass es in Faust I ziemlich viele einprägsame Verse gibt... „Ich bin der Geist, der stets verneint“ etc. ist, glaube ich, meine Lieblingspassage.

Na, das ist jetzt aber auch ein bisschen gemein gegenüber dem armen Gilbert. ^^ Der wird von „seinem“ Friedrich schon eine ordentliche Portion kultureller Bildung abbekommen haben (auch wenn ich argwöhne, dass ein Gutteil der Literatur wohl eher französischsprachig war). :D

Liebe Grüße
Kate
05.04.2015 | 20:30 Uhr
Hey~

So, ich hab mir die netten kleinen Geschichten auch mal angesehen
und finde sich wirklich genial.
Besonders die letzten beiden haben mir zugesagt.
Australia und Austria, so schwer ist das doch gar nicht zu unterscheiden. :D
Aber es ist wirklich genial, dass sich Roderich damit einen Scherz erlauben will.
Man muss es Arthur ja auch zurückzahlen. ;)
Und ich wette, dass dieser Witz sicher auch dieses Jahr beim ESC zur Sprache kommt...

Ach ja, der Osterspaziergang, den habe ich letztens erst fürs Abitur wiederholt.
Es passt irgendwie ganz gut zu Ludwig, dass er ihn ein wenig rezitiert und Gilbert sich darüber aufregt.
Aber von mir aus könnte es auch ruhig ein wenig wärmer sein...
Auf jeden Fall sehr gut von dir gemacht. :)

Lg, Norwegen

Antwort von Kate Marley am 06.04.2015 | 10:54 Uhr
Hallo!

Dankeschön, dass du auch hier vorbeigeschaut und einen Kommentar hinterlassen hast! :-) Schön, dass dir die Geschichtchen gefallen haben. Meine eigene Lieblingsgeschichte ist übrigens „Haberfeldtreiben“, weil ich einfach so viel Spaß dabei hatte, Bayerns Verse zusammenzuschustern. ;-)
Bestimmt kommt der Witz beim ESC zur Sprache! Das lässt sich doch kaum vermeiden, wenn der erste ESC-Auftritt von Australia ausgerechnet in Austria stattfindet (was ich aber auch nur dank Savicras Drabbles weiß :D ).
Ach, ich mag Gilbert einfach in der Rolle des Advocatus diaboli, der sich respektlos über Kunstwerke äußert oder sie persifliert, egal ob bildende Kunst, Literatur oder Musik. :-) Aber ja, so langsam könnte es wirklich mal etwas wärmer werden...

LG Kate
05.04.2015 | 19:56 Uhr
Ich mochte es trotzdem. Sehr. :D
Danke für das Grinsen. ;) Der OS passt gut so!
Vor allem kann ich mir richtig gut vorstellen,w ie Ludwig mit aller Macht versucht, hier einen auf gelehrt, klassisch und traditionellen Osterspaziergang zu machen. Und sein Gesicht dabei...

Außerdem, du bist ja fleißig. ;) Sind die Prüfungen rum?

LG

Antwort von Kate Marley am 06.04.2015 | 10:52 Uhr
Freut mich, dass er dir trotzdem gefallen hat! Originell fand ich mich dabei wirklich nicht, aber ich hatte mich gestern spontan daran erinnert, dass mir mal eine Freundin erzählt hatte, ihr Vater bestehe immer auf einem Osterspaziergang mit der Familie und zitiere dabei die entsprechende Passage aus „Faust I“. Irgendwie konnte ich mir Ludwig auch gut in dieser Rolle vorstellen... Gilbert, der dazu mit „Och nö, Brüderchen, muss das sein?“ reagiert, war dann schnell bei der Hand und wollte geschrieben werden. :D

Sind rum. :)
(Ich schreib dir nachher noch eine Nachricht.)

LG
02.04.2015 | 17:38 Uhr
Hallo!

Ah, ein kurzer OS zum ersten April^^

Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht gedacht, dass England der Typ für Aprilscherze ist und dann ausgerechnet bei Österreich anruft. Vielleicht meinte er ja Australien und hat versehentlich die falsche Adresskarte herausgefischt?

Auf jeden Fall eine lustige Vorstellung, wie Österreich da bei dem Treffen aufkreuzt - vorausgesetzt natürlich, ihm wird besagte Insel ausgeliehen ;)

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 02.04.2015 | 19:45 Uhr
Ob man England für den Typ hält, der jemanden in den April schicken würde, kommt wohl darauf an, wie man ihn als Chara sieht. Da denke ich eben, dass er neben seiner etwas steifen British Gentleman-Seite u.a. auch noch eine Piraten- und eine Punk-Seite hat; außerdem ist der englische Humor ja berühmt-berüchtigt für seine süffisante Ironie und seinen Sarkasmus. Deshalb kann ich mir sogar ziemlich gut vorstellen, dass er, das Ex-Empire, ein anderes Ex-Empire in den April schickt, indem er es absichtlich mit seiner ehemaligen Kolonie verwechselt. Ich glaube auch nicht, dass es England dabei belassen haben wird, es nur bei Österreich zu versuchen: Amerika und Frankreich wären doch auch dankbare Kandidaten für Aprilscherze… ;-)

Tja, gute Frage, ob Vanuatu ihm wohl die Insel leiht… Wäre vielleicht einfacher zu beantworten, wenn es für den Inselstaat einen offiziellen Chara gäbe. ^^

Wieder einmal Dankeschön für dein Review! :-)

Liebe Grüße
Kate
02.04.2015 | 15:15 Uhr
Perfetto. ^^

Ich habe erst neulich gelesen, dass ein englischer Hofdichter es (unter Victoria...) im fortgeschrittenen Alter ebenfalls geschafft hat, anlässlich eines Staatsbesuchs in Österreich Koalas und Kängurus in den Text einzuschieben. Ohne zu wissen, was los war.

Ich fand den Dialog gut, kurz, Inhalt ist da, und passend :D Und die Idee mit Espiritou Santo ist naürlich klasse. ^^

Nen schönen ersten April (das Wetter spielt ja mit oO)!

Liebe Grüße

Antwort von Kate Marley am 02.04.2015 | 16:52 Uhr
Oh, das hatte ich noch gar nicht gehört! Ist aber wohl nur ein weiterer Hinweis darauf, dass Europa für England im Verlauf des 18. und 19. Jh. zunehmend unwichtiger wurde. So nach dem Motto: "Ich kann Ihnen ganz genau sagen, welche britischen Einheiten gerade im Punjab stationiert sind, aber wo war noch gleich dieses Wien?"

Ja, der Sturm inklusive Temperatursturz ist diesmal passend zum Wechsel von März auf April aufgekommen. Wenn mir jemand Anfang März gesagt hätte, dass es am 1. April schneien würde, hätte ich ihm wohl nicht geglaubt…

Danke und liebe Grüße! :-)
01.04.2015 | 23:20 Uhr
Zuerst einmal: Das du tatsächlich die umgedrehten Ausrufezeichen geschrieben hast, hat mich wie unmöglich giggeln lassen. So viel dazu :D
Oh, da würde ich gerne Englands Gesicht sehen, wenn Österreich tatsächlich beim Commonwealth auftaucht, mit seinem ihm eigenen Ernst. "Warum fragst du? Du hast mich doch eingeladen? Da, schau mal dieses Bild an. Was wolltest du sagen?"
Austrialia, das hielt ich zuerst für einen Scherz von dir. Als ich dann die Erklärung gelesen hatte: Wow. Geschichte. Ich liebe es. Es ist zu schön.

Ich verbleibe in der guten Gewissheit, dass es noch (sehr) lange dauern wird, bis dir der Stoff ausgeht.
Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Kate Marley am 02.04.2015 | 16:53 Uhr
Tja, die umgedrehten Ausrufezeichen mussten einfach sein! Wenn schon, denn schon. :D
Ja, zumal sie alle beide ein bisschen ernsthaft und altmodisch sind. Two former empires, that's who they are… Ich stelle mir Österreich und England auch manchmal dabei vor, wie sie, ganz wie zwei alte Männer, nebeneinander sitzen und sich über "damals, damals" und "das waren noch Zeiten" unterhalten. Fehlen nur noch die Gehstöcke…
Stimmt, die Realität schreibt doch meistens die besten Geschichten! Und man denkt sich dann: Okay, so ganz zu Unrecht verwechseln manche Austria und Australia dann wohl doch nicht… (Etymologisch betrachtet sowieso nicht, schließlich stecken in beiden Namen Himmelsrichtungen: Osten und Süden.)

Hm, ein paar Ideen hab ich noch in der Hinterhand, aber ansonsten vertraue ich einfach darauf, dass mir schon irgendwas Politisches oder Historisches über den Weg laufen wird, aus dem sich was rausholen lässt…

Liebe Grüße und wieder einmal vielen Dank für dein Review!
Kate
01.04.2015 | 21:38 Uhr
Hallo!
Endlich schaffe ich es mal dir eine Review da zu lassen. :)
Das Drabble fand ich wirklich klasse! Ich muss ehrlich zu geben, dass ich die beiden im Englischen auch manchmal verwechsle. Die klingen aber auch ähnlich! ;)
Wenn es nicht Arthur sondern Alfred gewesen wäre, der bei Roderich angerufen hätte, hätte ich sogar geglaubt, dass er das ernst meint. Amerikaner sind ja nicht grade dafür bekannt, dass sie europäische oder andere Länder besonders gut auseinander halten können. :D
Aber auf jeden Fall eine tolle Idee zum ersten April (den ich komplett vergessen habe).
LG

Antwort von Kate Marley am 02.04.2015 | 16:54 Uhr
Hallo,

vielen Dank für das Review! :-)
Den ersten April vergesse ich auch meistens, aber "Austrialia" war einfach zu gut, um es ungenutzt zu lassen. Meine erste Idee war sogar, dass Alfred Roderich anruft, aber das habe ich dann verworfen, weil er den Scherz mit der Commonwealth-Einladung nicht hätte machen können. ;-) Dass Arthur seinen ehemaligen Feind/Verbündeten tatsächlich mit seiner ehemaligen Kolonie verwechselt (oder dass Roderich ihm die Verwechslung abkaufen würde), halte ich aber für ziemlich unwahrscheinlich.

LG Kate
21.03.2015 | 11:41 Uhr
Guten Morgen!

Yay, ein neuer OS! Dann schreibe ich hierzu erst einmal ein Review, während ich weiter überlege, welche sinnvollen Anmerkungen ich zu deinem Walzer-OS und dem Krimi machen kann, die ich gestern gelesen habe.

...ich glaube, jetzt weiß ich, warum ich im englischen Ausdruck immer so schlechte Noten hatte. Ich formuliere nämlich genau wie Deutschland^^ So leid es mir tut, aber mit dem englischen Stil und seinen vielen Verben kann ich nichts anfangen. Das klingt für mich dann einfach nicht so "niveauvoll" wie ich es gerne hätte.

„Ach, komm schon, Artie, ich bin der Held! Ich muss Deutschlands langweilige Reden doch nicht lesen! Die klingen sowieso immer gleich.“
Ist es böse, wenn ich sage, dass ich an dieser Stelle dachte, der OS sei über Gaucks Reden? Denn die klingen für mich wirklich immer gleich, mit seiner Freiheit, die er bei jeder passenden oder auch nicht passenden Gelegenheit anspricht. Ja, Freiheit ist wichtig, wir haben es inzwischen verstanden. Danke.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Kate Marley am 21.03.2015 | 19:31 Uhr
Hallo,

oh ja, die Verben und die Substantive... Im Englischen gelingt mit der Verbalstil eher als im Deutschen, aber manchmal wirkt mein deutscher Nominalstil auch auf meine englischen Texte zurück. Wenn ich sie noch mal in Ruhe korrekturlesen kann, versuche ich, solche Stellen auszumerzen. Mittlerweile mache ich das bei meinen deutschen Texten auch, weil mir schon in der gymnasialen Unterstufe von meinen Deutschlehrern gesagt wurde, dass mein Schreibstil manchmal etwas antiquiert wirke ... bislang mit mäßigem Erfolg. *hüstel* Der OS ist also gewissermaßen zu 90% Selbstkritik.

Nö, ist nicht böse, nur ehrlich. ^^ Mir geht’s bei Berichten über Haushaltsdebatten im Deutschen Bundestag ähnlich... Große Koalition ist langweilig.

Wieder einmal vielen Dank für dein Review! Ich bin schon gespannt, was du zu den beiden anderen Geschichten schreiben wirst.

Liebe Grüße
Kate
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