Autor: Varjo
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
02.11.2014 | 09:24 Uhr
Tja, Alexander ist ein sehr zuvorkommender Baron, der sich gut um seine Untergebenen kümmert - bis er sie nicht mehr braucht, zumindest. Der arme Wilhelm. Ich frage mich, wie viel Wilhelm in diesen Viechern noch übrig ist, und ob er noch böse auf Alexander ist, jetzt so mit seinem neuen Aussehen... *gg* Ändert nichts daran, dass ich Alexanders Stimme mag. *gg*
Daniels Fragen sind, wie üblich, sehr gut geschildert - der Arme ist vollkommen verwirrt und versteht noch nicht, dass er ja sehr viel mit dem Ganzen zu tun hat. Den Flashback hast du auch schön beschrieben, und ich habe förmlich wieder die Stimmen gehört. *schauder* Ja, Alexander ist schon nicht ganz so nett, wie er vorgibt.
lg Thainwyn

Antwort von Varjo am 02.11.2014 | 10:20 Uhr
Neues Aussehen ist nett gesagt ^.- Auch, wenn ich eigentlich nicht den Eindruck hatte, dass Wilhelm und seine Männer diese Weinkeller-Episode überlebt haben, weil vergifteter Wein und so weiter. Allerdings frag ich mich auch manchmal, ob die Grunts und Brutes schon zu "paint the man, cut the lines!"-Zeiten im Schloss herumgestreift sind und wie Daniel da auf sie reagiert haben mag....

Ja, im Grunde will Daniel nichts Anderes als raus.... die Erkenntnis kommt halt noch.
Danke für das Lob!
Liebe Grüße
E
28.10.2014 | 10:30 Uhr
Ach ja; jetzt erinnere ich mich... in etwa. Ja, das mit der Kurbel war, um den Aufzug wieder zum Laufen zu bringen. Und ja, der gute Dainel hat Nyktophobie. ^^ Der hat sich leider somit einen unglaublich schlechten Ort zum Aufwachen ausgesucht, sagen wir mal so. *gg*
Du hast hier schön geschildert, wie er die körperliche Arbeit benutzt, um eben sich von seiner Angst abzulenken, und die Laterne, die ihm dabei hilft. *g* Man selbst fühlt sich in solchen Momenten fast erleichtert, geborgen, weil man weiß, dass man für diesen Moment nicht auf Geräusche und Schatten achten muss - man kann sich ganz darauf konzentrieren und muss nicht befürchten, dass im nächsten Moment wieder so ein Viech auftaucht. *g*
Ich mochte dieses Drabble sehr gerne; es war nicht mein Liebstes, aber doch nahe dran. *gg*
lg Thainwyn

Antwort von Varjo am 01.11.2014 | 13:55 Uhr
Oder ein wahnsinnig schlechtes Spiel, um darin Hauptcharakter zu sein. ^^ Ja, da magst Du sehr wohl Recht haben!

Nochmal herzlichsten Dank für die lobenden Worte!
LG (wenn auch spät, aber doch)
E
26.10.2014 | 12:44 Uhr
Hmm... ich überlege gerade, wo in der Handlung man sich befindet. Ich erinnere mich an den Raum etwas vor den unteren Kerkern, wo Daniel ein Fass gegen den Kopf bekommt und man nach dem Aufwachen dann mithilfe von Kurbel, Stock und Seil die Tür wieder freikommen muss... aber ist das hier? Und spielt das eine Rolle? Das weiße Rauschen hast du schön beschrieben: Ich kann es schon hören; ein ekliges Geräusch. Spricht für deinen Text. Auch Daniels Panik angesichts seines auslaufenden Lampenöls hast du gut geschildert, und dann seine Erleichterung, als die Flamme schließlich angeht... toll beschrieben, man spürt wirklich die Erleichterung, die das Licht mit sich bringt und hat in der Tat das Gefühl, als wenn das Licht etwas Lebensrettendes ist. *g* Wobei ich mich ja immer frage, wie Daniel das schafft die Lampe immer so schnell wieder anzubekommen... *g*
lg Thainwyn

Antwort von Varjo am 26.10.2014 | 14:35 Uhr
Hallo Thainwyn!

Man befindet sich in einem der Räume, der von der vorderen Eingangshalle weggeht- dort, wo man die Chemikalien zusammensammeln muss, um die Säure zu erstellen, mittels derer man sich den Pfad zur Raffinerie frei ätzen kann. An die Stelle mit der Kurbel erinnere ich mich ebenfalls, aber ich glaube, dass die erst sehr viel später kommt, wenn man in der hinteren Halle versuchen muss, den Aufzug wieder zum Laufen zu bekommen- hier genügt es, die Steine und Balken von der verbarrikadierten Tür wegzuschieben und -zerren.
Nachdem Daniel ja nachgewiesen Angst im Dunklen hat- wahnsinnige Angst im Dunklen, das geht ja ins Extreme- hielt ich persönlich es für spannend, ihn in dieser Situation mal nach der Lampe suchen zu lassen- meiner bescheidenen Meinung nach ist es ein Wunder, dass die Lampe das Spiel überhaupt heil übersteht....

Aber wie dem auch sei, ich freue mich auch sehr über dieses Review und die lobenden Worte- allerherzlichsten Dank!
LG
E
22.10.2014 | 10:33 Uhr
Ich muss gerade grinsen, denn auch hieran erinnere ich mich, und in meinem Kopf erschallt gerade ein fröhliches "Cut the man, paint the lines, cut the man, paint the lines, let the blood flow..." Ich mag Daniels Flashbacks, da sie, meiner Meinung nach, gut in den Verlauf des Spiels mit eingebracht sind - und vor Allem nicht als Cutscene ablaufen. Wie dem auch sei, du hast das Verlangen, das Aufflackern des alten Daniels, gut beschrieben, und mir ist ein Schauder über den Rücken gelaufen, als ich das gelesen habe. Es ist schön, wie er hier mal wieder mit dem Wahnsinn kämpft und für einen Moment überlegt, alles einfach sein zu lassen und sich in irgendeine Ecke zu verkriechen... so interpretiere ich das jedenfalls.
Bis zum nächsten Drabble! :)
lg Thainwyn

Antwort von Varjo am 22.10.2014 | 16:16 Uhr
Hallo Thainwyn!

Noch einmal herzlichen Dank für die lobenden Worte- und darf ich noch hinzufügen, dass es mir sehr schmeichelt, zu wissen, dass jeweils hundert Wörter meiner Schreibe in der Lage sind, Atmosphäre heraufzubeschwören?

Vielen lieben herzlichen Dank!
LG
E
21.10.2014 | 10:22 Uhr
Hallo Varjo!
Ich mag das, wie du hier Daniels Gedanken beschreibst, und vor Allem schaffst du es, diese beklemmende Stimmung von Amnesia ausgezeichnet wiederzugeben und auf Papier zu bringen. (Oder eher, auf den Bildschirm.) Die Gedanken an Hazel haben mich berührt, und es tut mir Leid, dass er nichts mehr über seine Schwester weiß. Im letzten Kapitel hat mich der ich langsam ausbreitende Blutfleck kichern lassen, weil mich das eben an mich selbst erinnert hat, wie verwundert ich war, als ich auf einmal hinter der Tür über einen Torso gestolpert bin... *g* Wohl aber eher aus Verzweiflung und Angst als aus tatsächlicher Belustigung. Ich mag deinen Begriff der "Irrsinnskäfer" und denke, du spielst damit auf die Schaben an, die anfangen, über den Bildschirm zu krabbeln, wenn die Dunkelheit zu extrem wird und Daniels sanity nur noch "..." anzeigt? *gg*
Du hast einen schönen metaphorisch-poetischen Schreibstil, der mir sehr gut gefällt.
Ich freue mich schon auf das nächste Drabble und Daniels Weg hinab. *g*
lg Thainwyn

Antwort von Varjo am 21.10.2014 | 13:04 Uhr
Hallo Thainwyn!

Erst einmal herzlichen Dank für Deine freundlichen, lobenden Worte, es freut mich sehr, zu hören, dass die Geschichte Anklang findet.

Um ganz ehrlich zu sein, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich ihm die Erinnerung an Hazels Namen lassen sollte- wegen Amnesietrank und so. Da kam es mir dann doch etwas unpassend vor, ihn sich an solch einen Schnipsel erinnern zu lassen, aber sonst nichts. Aber... *seufz* for drama's sake.
Das mit den 'Irrsinnskäfern' hast Du genau erfasst^^

Noch einmal herzlichen Dank für die Blumen, es geht sofort weiter!
LG
E