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Autor: Liana-Medea
Reviews 1 bis 25 (von 63 insgesamt):
17.12.2020 | 19:55 Uhr
Liebe Liana,

das war ein schönes Märchen. Es war auch mal schön, dass es nicht mit einer Lovestory endete. ;-)

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 19.12.2020 | 00:00 Uhr
Liebe Elayne,

freut mich, wenn dir das Märchen gefallen hat - Romanzen hatte ich im Rahmen des Nanowimos eigentlich schon genug geschrieben, also brauchten die nicht auch noch in die Märchen.

Freut mich vor allem, dass es märchenhaft rüberkam und nicht zu fantasymäßig.

Liebe Grüße
Liana
17.12.2020 | 01:15 Uhr
Liebe Liana,
vielen herzlichen Dank für dieses -mal wieder- wundervolle Märchen.
Es muss Gedankenübertragung gewesen sein, denn gerade als ich die Fanfiktion-App geöffnet habe, kam der Alert, dass ein neues Märchen vor Dir da ist. Mann, was hab ich mich gefreut! (Allerdings habe ich doch noch die Sendung über u.a. die Himmelsscheibe von Nebro zu Ende geschaut, die ich noch unbedingt sehen wollte.)
Es ist überhaupt nicht zu fantasymäßig, wie ich finde. Allenfalls ein bisschen kurz, so hätte ich gerne noch länger gelesen oder selbst ein bisschen mitgerätselt, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch - das Mädchen hat die Aufgaben alle zur Zufriedenheit der Schwanenkönigin gelöst, die selbst Schuld an der Misere hat und durchaus Reue zeigt. Ja, einsehen, dass man einen Fehler gemacht hat, ist nicht immer leicht - hier ist es erst nach vielen hundert Jahren möglich, als langsam Efeu über den Fluch wächst und er in Vergessenheit gerät.
Schön finde ich am Ende auch, dass wirklich nur die Statuen verschwinden und keine Prinzessinnen verwirrt durch den Park stolzieren.
Beim Gelee Royale musste ich schmunzeln - es ist wirklich unglaublich, was manche Leute futtern, um sich besser zu fühlen, ohne darüber nachzudenken. Danke dass Du hier auf märchenhafte Weise ein bisschen Aufklärungsarbeit leistest.
Was Tafelenten sind, muss ich doch tatsächlich mal recherchieren, kenne ich hier doch eher die auffällige Mandarin-Ente. Eine Frage lässt mich doch nicht los ... vielleicht habe es überlesen, aber: Was ist eigentlich mit dem Ring passiert? Ist der nun weg oder bestünde die Möglichkeit, dass das Mädchen noch einmal in die Vergangenheit reist? (Okay, DAS wäre für ein Märchen dann doch zu fantasylastig...)

Wirklich ein sehr schönes Märchen mit nicht zuviel Zeitreise-Wirrwarr und allem, was ein Märchen braucht und ja, ich werde mir in den Schlössern und Parks, die es hier zu Genüge gibt, die Stauen mal genauer ansehen ... vorausgesetzt, man darf den Schlosspark irgendwann wieder betreten (dann bin ich auch gerne wieder Dauerkartenbesitzerin wie die Jahre zuvor).

Danke für ein weiteres schön modernes Märchen aus Deiner Feder.

Herzensgrüße
Amatra

Antwort von Liana-Medea am 27.12.2020 | 19:30 Uhr
Liebe Amatra,

freut mich wirklich sehr, wenn dir dein Geburtstagsgeschenk gefallen hat - ich war im Frühling und Sommer dank der Tatsache, dass man nicht mehr in der Kantine essen konnte und bei tollem Wetter auch das Lesen im Büro nicht so sonderlich viel Spaß gemacht hat, in der Mittagspause gerne im Park spazieren - der hat Wiesen, auf denen man picknicken kann, efeubewachsene Statuen, einen Wasserlauf (mit ein paar Enten - ja, ich habe auch Teile meiner Mittagspause damit verbracht, den Tauchenten beim Tauchen zuzusehen) und einem altem Schloss. Also ist es kein Wunder, dass der Park es zweimal in meine Geschichten geschafft hat (ich habe in einem der Hannigram-Oneshots auch die beiden picknicken lassen).

Beim Gelee royale muss ich zugeben, dass mir das spontan eingefallen ist und ich dann erst nachgesehen habe, was das eigentlich für ein Mist ist - aber klar, dass ich dann natürlich märchenhafte Aufklärungsarbeit leisten musste (schließlich will ich das ja nicht umsonst nachgeschlagen haben). Der Totenkopfschwärmer muss mir noch von Ultima ratio übrig geblieben sein, schließlich habe ich meine Nat (die hatte wirklich nicht mehr viel mit Thomas Harris´ Figur zu tun) Clarice einen kleinen Vortrag über Acherontia atropos, styx and lachesis halten lassen - den ich vorher eben auch erst einmal nachsehen musste - abgesehen davon, wie kommt man auf märchenhafte Weise schnell an Honig?

Tafelenten sind Tauchenten - ich habe ehrlich gesagt auch nur kurz nach einer Tauchente geschaut (namentlich kenne ich an tauchenden Wasservögeln nur Haubentaucher und die haben mir jetzt da nicht wirklich reingepasst) - ich wollte eben etwas anderes, als die übliche gründelnde Stockente. Den Ring hat das Mädchen noch - falls sie doch einmal etwas von der Schwanenkönigin braucht (aber in die Vergangenheit geht es nicht mehr - das ist zu fantasymäßig)...

Vielen Dank für deine Review und es wird auf alle Fälle wieder märchenhaft weitergehen (aber diesmal wieder einmal nicht modern - das nächste ist altmodisch und dreht sich um die vier Jahreszeiten).

Liebe Grüße
Liana
14.12.2020 | 11:45 Uhr
Liebe Liana-Medea,

deine Märchen haben mir sehr sehr gut gefallen. Ich mag es, wie du den Wertekanon modernisiert und auch LGBT und starke Protagonistinnen integrierst. Auch deine Variationen der 'traditionellen' Märchenmotive finde ich sehr gelungen.
Auf so einer rein intuitiven Ebene hatte ich beim Lesen bei jedem Märchen das Gefühl, dass ganz viel Herzenswärme darin steckt.

Ab und zu waren in den Märchen eher moderne Formulierungen bzw. Worte, die kurz für Irritation gesorgt haben, aber das war jetzt kein riesengroßes Manko.

Ich kann mir deine Märchen übrigens auch wahnsinnig gut in einem gedruckten Buch mit Illustrationen vorstellen. Viele der Szenen waren so bildhaft, hätte ich etwas mehr Talent zum Zeichnen, hätte es mich wirklich in den Fingern gejuckt...

Wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich mal versuchen, jedes Märchen einzeln zu kommentieren. Ich wollte dir aber auf jeden Fall schon mal ein Feedback da lassen, du hast mir nämlich ein paar schöne Lesestunden geschenkt :)

LG

celice

Antwort von Liana-Medea am 27.12.2020 | 18:09 Uhr
Liebe celice,

freut mich, wenn dir meine Märchen gefallen haben - na ja, ich bin im Herzen nun einmal übelste Feministin und so gibt es hier natürlich auch viele starke Protagonistinnen. Auch wenn sich das LGBT hier stark auf das L konzentriert - "Die Sage von den Schlangenblättern" wäre G und B und wenn man wirklich alles haben möchte, dann ist man in "Ultima Ratio" - meinem Crossover aus dem Schweigen der Lämmer und Hannibal - an der richtigen Adresse.

Ich bemühe mich auch bei jedem Märchen, das beste daraus herauszuholen - auch wenn mir eben der Betaleser fehlt, das ist auch der Grund, wieso manche Formulierungen nicht ganz perfekt sind, vier Augen sehen immer noch mehr als zwei - vor allem, wenn die zwei Augen das Märchen nun schon zum gefühlt hundertsten Mal gelesen habe und es nicht mehr lesen können.

Das mit dem Buch ist ein Riesenkompliment, danke! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, dass dir die Märchen so gut gefallen haben und dass die Szenen sehr bildhaft vorkamen - ich bin jemand, der immer Inspiration braucht und deshalb immer entweder etwas lesen oder hören oder sehen muss, um inspiriert zu werden. Es ist auch schon eine Idee für das nächste Märchen da: es wird um die vier Jahreszeiten gehen...

Vielen Dank für deine Review,
Liana
Nessi00 (anonymer Benutzer)
29.11.2020 | 18:36 Uhr
Hi
Bisher gefällt mir die Geschichte gut.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG
01.11.2020 | 11:36 Uhr
Liebe Liana-Medea,

dein Märchen enthält wieder eine gelungene Mischung aus klassischen Märchenelementen und eigenen Ideen.
Das Königspaar, das sich (zunächst) vergebens ein Kind wünscht, die alte Frau, die Rat weiß, die Verzauberung, von der die Prinzessin erlöst werden muss - das sind Klassiker.

Dass es ein Mädchen sein muss und nicht ein Mann, der den Fluch brechen kann, das ist ein modernes Element.
Aber dass es eine Person niedrigen Standes ist, der es schließlich gelingt, das entspricht wieder dem Verlauf vieler Märchen, auch dass die faule Prinzessin zunächst versucht, den Erfolg für sich zu beanspruchen.

Der interessanteste Teil ist zweifellos der Dialog mit der Krähenkönigin, die anscheinend den Tod verkörpert. (Die Darstellung des Todes als schöne Frau statt als furchterregendes Gespenst habe ich tatsächlich schon in der Literatur gefunden - in der französischen, wo der Tod ja "la mort" heißt.
Die Heldin zeigt durch ihre Antworten, dass sie den Tod nicht fürchtet, sondern akzeptiert, und so gelingt ihr die Erlösung der Prinzessin.

Übrigens war ich sehr angetan davon, dass es nicht auf eine Slash-Verbindung hinauslief, sondern dass die beiden Mädchen einfach Freundinnen blieben. Gegen Slash habe ich nichts, habe ihn gelegentlich selbst verwendet - aber jetzt habe ich ihn einfach zu oft gelesen.

Viele liebe Grüße und gutes Gelingen von weiteren Märchen!
roseta

Antwort von Liana-Medea am 06.12.2020 | 18:34 Uhr
Liebe roseta,

ich habe mir jetzt sehr lange Zeit genommen, um auf deine Review zu antworten - der Nanowrimo hat meine gesamte Zeit gefressen und jetzt erst bin ich in einer Art Cooldown-Phase. Dafür habe ich aber auch einiges geschrieben - auch wenn es sich dabei nicht immer um Märchen handelt.

Freut mich, wenn dir das Märchen gefallen hat - klassische Märchenmotive sind zu schön, um auf sie zu verzichten, also müssen sie auch hier vorkommen. Dass es eine Frau ist, kein Mann - das ist nicht nur ein modernes Element - das ist die Art und Weise, auf die ich meine Märchen schreibe - ich habe praktisch keine, in denen es männliche Helden gibt. Die Krähenkönigin ist meine Variation auf die irische Kriegs-und Todesgöttin Morrigan ("die große Königin"), daher auch die Elemente mit dem Waschen am Fluss (the washer on the ford, ein Motiv der irischen/schottischen Mythologie). Auch das Quid-pro-quo ist ein Element der irischen Mythologie - ich muss zugeben, dass ich dafür eine gewisse Schwäche habe und daher gerne Elemente daraus verwende. Vor allem dieses Jahr gerade wegen Corona hat es mir in den Fingern gejuckt, ein Märchen mit der Morrigan zu schreiben.

Ich muss ganz ehrlich sagen - bis ich das Märchen überarbeitet habe, wusste ich selbst nicht mehr, dass das kein Sapphismus war - aber ich fand einfach, dass das hier viel besser passte. Es wird noch genug andere Märchen geben, bei denen ich mich mit Sapphismus austoben kann.

Viele Grüße und ich bin mal gespannt, was du von den nächsten Märchen hältst, ich habe während des Nanowrimo auch zwei weitere geschrieben (muss sie aber noch überarbeiten),
Liana
01.11.2020 | 00:05 Uhr
Hi meine Liebe,

wieder ein schönes Märchen, es hat mir gut gefallen.
So hatte die Krähenkönigin doch ein gutes Herz.
Auch für die Dienerin wurde so alles gut.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 01.11.2020 | 00:36 Uhr
Hi,

wow, du warst heute ja wirklich schnell, da beantworte ich gerade ein Review zu der anderen Geschichte, die ich gerade hochgeladen habe und dann habe ich hier schon eine Rückmeldung. Vielen, vielen Dank dafür.

Freut mich, wenn dir das Märchen gefallen hat (das ist mein Corona-Märchen, eigentlich habe ich es schon Ende August/September geschrieben, aber gemerkt, dass das ein Märchen ist, das in der heutigen Nacht hochgeladen werden muss- es ist besagte Nacht und es ist Vollmond).

Ja, die Große Königin hat ein gutes Herz - auch wenn man eben mit ihr "Quid pro quo" spielen muss, um die Antworten zu bekommen und man auf ihre Fragen ehrlich antworten muss. Sie ist schließlich auch eine Beschützerin, genauso wie Rabenvögel intelligente Tiere sind, die auch nützlich sein können und nicht per se böse sind.

Ich wollte auch einmal jemanden anderen als die übliche Prinzessin oder Heldin haben - daher ist es diesmal die Dienerin der Prinzessin, die schließlich auch rechtmäßig als Retterin der Prinzessin gelten darf - schließlich hat sie die ganzen Aufgaben erfüllt. Und wer wäre ich, wenn am Ende meines Märchens die Heldin kein gutes Ende bekommt, auch wenn sie es verdient hat? Also wird für sie natürlich alles gut.

Liebe Grüße und noch einmal vielen Dank für deine Review,
Liana
16.10.2020 | 09:57 Uhr
Liebe Liana,

das war ein schönes Märchen, es hat mir richtig gut gefallen. Die Aufgabe war sehr schwierig, doch schließlich wurde sie gut gelöst.
Am Ende gibt es ein weibliches Kaiserpaar - vielleicht war auch das der Grund, warum die Prinzessin alle Prinzen ablehnte. Wozu einen Mann nehmen, wenn man doch eine tolle Frau will. ;-)

Bye
Elayne Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Antwort von Liana-Medea am 25.10.2020 | 20:57 Uhr
Liebe Elayne,

vielen Dank für deine liebe Review. Freut mich mich, wenn dir das Märchen gefallen hat - die Aufgabe sollte schließlich auch kaum zu lösen sein, schließlich kann man nicht die Zeit zurückdrehen oder darauf warten, dass sich die Teetasse von selbst wieder zusammenfügt. Die Idee dazu kommt aus Thomas Harris` Roman Hannibal und wird auch in der Serie mehr als einmal verwendet. Ich habe mir im Rahmen der Recherche auch Bilder von Geschirr im Kintsugi- Stil angesehen und fand die Idee dann noch schöner, denn die Sachen sehen wirklich toll aus. Zwar konnte meine Heldin auch aus Zeitgründen (es mussten drei Tage sein) das Ganze nicht so umsetzen, wie es traditionell gemacht wird - aber die Grundidee dieses Stils reicht meiner Meinung dazu auch schon aus.

Ja, natürlich, vermutlich spielt auch keine unerhebliche Rolle, dass die Prinzessin eine tolle Frau will - keinen Mann und vor allem nicht einen, der sie bloß wegen des Kaiserreiches heiraten möchte...

Liebe Grüße
Liana
14.10.2020 | 23:00 Uhr
Eine schöne neue Idee zu einem alten Märchenmotiv: die Prinzessin, die ihren Bewerbern eine Aufgabe stellt, die sie lösen müssen. Ich dachte sofort an Turandot, aber zum Glück geht es hier wesentlich zivilisierter zu und die Aufgabe ist wirklich originell: eine einfache Vorgabe und trotzdem schwer zu lösen.
Auch die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten hast du sehr einfallsreich dargestellt.

Wenig märchenmäßig, wenn auch sehr modern, ist es allerdings, dass schließlich eine Frau die Aufgabe löst und die Prinzessin heiratet. Das hätte die Brüder Grimm doch sehr gewundert ...

Antwort von Liana-Medea am 15.10.2020 | 23:00 Uhr
Freut mich, wenn dir das neue Märchen gefallen hat - die Aufgabe ist sicher davon inspiriert, dass ich während des Lockdowns zwangsläufig eine Beschäftigung gebraucht habe - also habe ich diverse Bücher gelesen (hauptsächlich Liebesromane - aber auch anständiges wie Oscar Wildes "The Importance Of Being Earnest" oder eben Thomas Harris´ Hannibal Lecter-Tetralogie). Besagter lässt ab und an absichtlich Teetassen fallen, in der Hoffnung, dass sich vielleicht eine von selbst wieder zusammensetzt (was sie natürlich nie tun).

Genau deswegen ist die Aufgabe ja auch so schön - es ist eigentlich unmöglich (und ich will nicht leugnen, dass ich nicht auch solche Märchen wie "Die blaue Rose" liebe - die Prinzessin nimmt schließlich eine weiße Rose, die sie zeitlebens blau nennt). Beim Schreiben habe ich auch an Turandot denken müssen (ich kenne das nur als die Puccini-Oper, die ich sehr schätze - nicht nur wegen der sehr bekannten Arie "Nessun dorma"), der Schluss ist auch ein bisschen davon inspiriert, der fremde Prinz (Kalaf) wollte schließlich auch nur Turandot verfluchen, nicht sich in sie verlieben und ihre Aufgaben lösen.

Tja, mir war gerade einmal wieder nach einem lesbischen Märchen - also löst eine Frau die Aufgabe korrekt - apropos modern - ich sollte einmal wieder ein modernes Märchen schreiben.

Vielen Dank für deine Review
Liana
Nessi00 (anonymer Benutzer)
09.05.2020 | 06:21 Uhr
Hi
Das Märchen hat mir gut gefallen.
Bin gespannt wie es weitergeht und werde hier definitiv dranbleiben.

LG

Antwort von Liana-Medea am 10.05.2020 | 16:54 Uhr
Hi Nessi,

freut mich, wenn dir mein erstes Märchen gefallen hat und hoffe, dass dir die anderen genauso gefallen.
Keine Sorge, das nächste Märchen plane ich bereits - es wird hier definitiv weitergehen.

Liebe Grüße
Liana
01.05.2020 | 08:53 Uhr
Liebe Liana,

ein sehr schönes Märchen hast du da wieder geschrieben.
Zwei Frauen, die eher durch einen Zufall ihr Leben ändern können und am Ende glücklich miteinander sind.
Das gefällt mir gut.

Bye
Elayne Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Antwort von Liana-Medea am 03.05.2020 | 18:13 Uhr
Liebe Elayne,

freut mich, wenn dir mein neues Märchen gefallen hat - ich habe die Strophe des Gedichts in einer englischen FF gesehen und es hat mich dann direkt gereizt, dazu ein Märchen zu schreiben, das evtl. etwas vom Bärenhäuter hat. Gleichzeitig hat mich eben die unterschätzte Bedingung gereizt (z. B. das, was hinter deinem Haus steht im "Mädchen ohne Hände") und so ist eben "In einer Sturmnacht geboren" entstanden. Abgesehen davon hatte ich auch mal wieder Lust auf Sapphismus - also waren es natürlich zwei Frauen, die durch die Sturmjungfer ihr Leben ändern konnten.

Vielen Dank für deine Review,
Liana
17.12.2019 | 23:37 Uhr
Liebe Liana, vielen Dank, dieses Märchen gefällt mir sehr gut. Toll, wie die junge Frau sich selbst zu helfen weiß und mit ein bisschen Unterstützung der guten "Fotografee" am Ende auf eigenen Beinen stehen kann. Ohne irgendeinenen Prinz Charming. Genau so muss ein modernes Märchen laufen - da gibt es Erdbeeren aus dem Supermarkt, falsche Schwaneneier, aber genauso auch das magische "Etwas" in diesem Fall die Mahlzeiten der Fotografin. Und Bären zu beobachten oder gar zu fotografieren oder zu filmen finde ich sehr mutig. Wem das gelingt, der kann wohl alles schaffen. Schön ist auch am Ende diese Gegenüberstellung von der einen die nichts hatte und etwas aus sich gemacht hat und der anderen, die ein feines Leben und ein Hündchen hatte, aber nichts mit sich anzufangen wusste - wer sich also bemüht und das gerne tut, der wird am Ende viel erreichen. Wirklich, ein rundum gelungenes Märchen! Danke. Deine Amatra

Antwort von Liana-Medea am 24.12.2019 | 17:40 Uhr
Liebe Amatra,

freut mich, wenn dir dein Geburtstagsgeschenk gefallen hat. Die Bezeichnung "Fotografee" gefällt mir aber auch sehr gut, denn genau das ist sie - die gute Fee der Stieftochter, die ihr eben auch mal nebenbei das professionelle Fotografieren und Filmen beibringt.

Wann haben meine Heldinnen denn schon mal einen Prince Charming gebraucht? Ok, meine Blume des Meeres vielleicht, aber der ungewaschene Seebär war sicher kein Prince Charming:). Also muss auch meine Heldin hier ohne Prince Charming - den sie auch gar nicht braucht - auskommen. Die Erdbeeren aus dem Supermarkt (es gibt zur Zeit tatsächlich Erdbeeren zu kaufen, ich muss das nicht verstehen...) sind wohl auf das tschechische Märchen "Die zwölf Monate" zurückzuführen, das ich vor kurzem angesehen habe. Falsche Schwaneneier (es sind übrigens Singschwaneneier) passen da auch genau dazu, genauso wie das Geweih eines alten Elchs.
Freut mich, dass dir aufgefallen ist, dass mit den Mahlzeiten der Fotografin etwas nicht stimmen kann - ja, das ist das Magische an diesem Märchen - der Kessel (bzw. hier sicher etwas moderneres), der immer Essen kocht.7

Bären zu beobachten - vor allem Bärenjunge mit Mama Bär - ist auch mutig (oder man kapiert nicht, dass wenn zwei Bärenjunge im Sequoia - Nationalpark auf einem Baumstamm rumturnen, dass da vermutlich Mama Bär auch irgendwo in der Nähe sein muss - da ich aber keine Berichte von wegen "Bärin greift Touristen an" gehört habe, wird die Mutter wohl nichts getan haben.

Um ehrlich zu sein, habe ich überlegt, ob ich die Gegenüberstellung am Ende sogar noch etwas ausbauen hätte sollen, freut mich, wenn es auch so gut rübergekommen ist. Da braucht man die "Bösen" am Ende auch nicht bestrafen...

Liebe Grüße und vielen Dank für deine Review,
Liana
16.12.2019 | 19:36 Uhr
Liebe Liana,

das war eine Mischung aus altmodisch und neumodisch. Aber schön geschrieben und mit einem guten Ende für die Stieftochter.
Schade, dass sie dann keinen Kontakt mehr zu ihrer Lehrmeisterin hatte.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 16.12.2019 | 19:43 Uhr
Liebe Elayne,

freut mich, wenn dir mein neues Märchen gefallen hat (auch wenn die modernen Märchen gerne mal irgendwie irgendwo zwischen neumodisch und altmodisch enden).

Die Tatsache, dass die Stieftochter keinen Kontakt zu ihrer Lehrmeisterin mehr hat, ist Absicht: Die Fotografin ist eher eine Art gute Fee als alles andere (ich schätze, ich habe die Hinweise im Text ein wenig zu subtil gehalten).
Und gute Feen kommen nur dann, wenn man sie braucht, die Stieftochter hat sie am Schluss nicht mehr gebraucht, sie kann auf ihren eigenen Beinen stehen.

Liebe Grüße und vielen Dank für deine Review,
Liana
14.12.2019 | 18:44 Uhr
Liebe Liana,

das war ein schönes Märchen und mit Happy End. Im Prinzip fühlte sich die Frau ja gar nicht gestört, weil sie einen 6. Finger hatte, sondern eher, weil die Leute sie nicht mochten...

Aber nun hat sie eine Freundin gefunden, wie schön.
Das hast du toll geschrieben, auch immer mit dem gleichen Anfang: "Vor langer Zeit, als die große Sand..." , das gefiel mir.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 15.12.2019 | 18:47 Uhr
Liebe Elayne,

freut mich, wenn dir mein neuestes Märchen gefallen hat - genau, die Sechsfingrige hatte eigentlich kein Problem mit ihrem sechsten Finger, die Leute hatten eins, wie leider viel zu häufig...

Ja, sie hat eine Freundin gefunden (auch wenn frühere Entwürfe meinen, dass die Freundschaft nicht so platonisch bleibt, wie sie jetzt ist, aber wenn man sich das nicht vorstellen möchte, bleibt es einem überlassen, ob man das sehen möchte).

Der immer gleiche Anfang der Sagen/Erinnerungen war natürlich Absicht, denn es sollte ja alles schon ewig her sein (abgesehen davon kann es gut sein, dass das dortige "Es war einmal" ist:)). Freut mich, wenn das dir gefallen hat.

Vielen Dank für deine Review und liebe Grüße
Liana
17.10.2019 | 16:49 Uhr
Hallo Liana,

nachdem ich mich eine halbe Ewigkeit nicht mehr gemeldet habe, nahm ich mir heute endlich einmal die Zeit, mal wieder ein Märchen aus Deiner Sammlung zu lesen, und dann will ich doch auch gleich ein Review hinterlassen!

Motorräder, Handys, Google - dies ist ein wirklich sehr modernes Märchen; aber ein Märchen ist es trotzdem ganz eindeutig, da immer noch viele wundersame Elemente darin auftauchen. Wobei ich daran besonders interessant fand, daß bei Dir die Schlangen mal wirklich gut wegkommen, die ansonsten sowohl in traditionellen Märchen als auch im Fantasy-Genre fast immer eine negative Rolle spielen; aber ich weiß ja nun schon von Deinen anderen Geschichten, daß Du die üblichen Märchen-Regeln mal ganz gern gegen den Strich bürstest!
Was mir auch noch gefallen hat, ist die Idee mit den Bildern, auf denen die wirkliche Persönlichkeit der porträtierten Person sichtbar wird. Die meisten heutigen Politiker würden um Deine Malerin wohl einen riesigen Bogen schlagen!

Ich hoffe, daß es diesmal nicht ganz so lange dauern wird, bis ich mich mit einem Review zu Deinem nächsten Märchen in der Sammlung melde.

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 17.10.2019 | 19:43 Uhr
Lieber Thomas,

freut mich, dass du Zeit gefunden hast, dich weiter durch meine Märchensammlung zu lesen und auch noch eine Review zu verfassen.

Das "Kleine Schlängelchen" ist das erste moderne Märchen, das ich geschrieben habe (und eigentlich war es nur ein Versuch, um zu sehen, ob es klappt, trotz modernem Setting eine Märchenatmosphäre aufzubauen) und anscheinend hat es so viel Anklang gefunden, dass ich jetzt immer mal wieder ein modernes Märchen schreibe (und auch schon Sapphismus mit einem modernen Setting kombiniert). Freut mich, dass du auch der Meinung bist, dass es trotz allem ein Märchen ist.

Tja, Schlangen sind eben auch nur Tiere, die eben auch einmal helfen können - auch wenn das nicht ihre übliche Verwendung in der Literatur ist. Ich habe kein Problem mit ihnen und vermutlich auch deshalb diese Sichtweise auf das Märchen übertragen - wie vermutlich auch mit manch anderen Märchen-Regeln, die ich gegen den Strich gebürstet habe (ist mir gar nicht so aufgefallen).

Die Idee mit dem besonderen Stil der Malerin war das erste, was ich zu diesem Märchen niedergeschrieben habe - ursprünglich konnte sie das schon von Anfang an , aber ich habe sehr schnell entschieden, dass das keine gute Idee ist und ihr die Fähigkeit erst als Belohnung gegeben. Ich schätze, nicht nur Politiker würden einen Bogen um sie machen, sondern eben sicher auch manch anderer Prominenter...

Vielen Dank für deine Review und stress dich nicht, ich bin gerade auch erst auf Ideensammlung für das nächste Märchen,
Liana
29.07.2019 | 22:33 Uhr
Liebe Liana,

das gefiel mir sehr gut, alein schon, weil Schmetterlinge darin vorkommen.
Was Neid so alles auslöst.
Aber schön fand ich das Verzeihen am Ende.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 30.07.2019 | 20:38 Uhr
Liebe Elayne,
freut mich, wenn dir "Die Totenkopfschwärmerbrosche" gefallen hat - ich habe mir schon Sorgen wegen des Themas Raupen und Eier gemacht, weil das doch ein wenig seltsam für ein Märchen klingt. (Obwohl, manchmal bin ich wirklich froh, dass ich nicht meine ersten Ideen zu Papier bringe, denn da war das Ganze noch mit deutlich mehr Fokus auf die Raupen, Eier und mit einer Raupenmama - seltsam und biologisch falsch) Aber wenn die Schmetterlinge dann alles wieder gut machen, ist ja alles in Ordnung.

Ja, Neid ist ein beliebtes Thema im Märchen - also passt es auch hier. Das Verzeihen war angelehnt an die Frau Holle Verfilmung von 2008, die mir eben genau in diesem Punkt sehr gut gefallen hat (die Pechmarie bekommt eine Chance, sich zu bessern und nicht auf ewig vom Pech entstellt zu sein - genau aus diesem Grund mochte ich Frau Holle nie besonders).

Liebe Grüße und vielen Dank für deine Review,
Liana
24.06.2019 | 16:02 Uhr
Hallo Liana,

nach längerer Unterbrechung will ich mich nun mal wieder zu einem Deiner Märchen äußern - und mich außerdem (wenn auch ein wenig verspätet) dafür bedanken, daß Du mein Märchen für eine Social Media Empfehlung auserkoren hast!
Während der letzten Wochen habe ich nur sehr wenig auf fanfiktion.de gelesen, aber Deine Sammlung keineswegs vergessen. "Das gefiederte Herz" ist nun ein sehr ungewöhnliches und zumindest durch das lesbische Paar auch modernes Märchen. Übrigens stimme ich Dir zu, daß Schwanenmärchen eher selten sind (mir fällt eines bei den Brüdern Grimm ein, dann natürlich Andersens "Häßliches Entlein" - und das war es dann auch schon, denn Wagners "Lohengrin" läßt sich ja kaum als Märchen bezeichnen, sondern ist eher ein mythologischer Stoff).

Dein König ist jedenfalls ein ausgemachter Unsympath. Im ersten Absatz hatte ich noch Verständnis für ihn (da ich auch gern mal ein Schloß hätte, in dem ich mich vor allen Menschen abschotten könnte), aber das war es dann auch, denn ansonsten erscheint er vor allem als egoistisch, rücksichtslos und ziemlich verfressen. Was nun wiederum für Dich ganz typisch ist, ist der Umstand, daß die ausgesandten Ritter versagen und statt dessen die Bäckerin es schafft, den Fluch zu brechen. Aber die wohl interessanteste Figur ist die Schwanenprinzessin, die sowohl eine liebreizende als auch eine bedrohliche Seite hat. Alles in allem eine weitere reizvolle Geschichte aus Deiner Märchensammlung.

Wann ich das nächste Märchen lesen werde, weiß ich noch nicht, aber ich hoffe, es wird nicht so lange dauern wie dieses Mal!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 25.06.2019 | 22:57 Uhr
Hallo Thomas,

bitte sehr, ich schlage immer mal wieder empfehlenswerte Geschichten (meistens aus meinen öffentlichen Favoritenlisten) für die Social Media Empfehlungen vor und freue mich daher sehr, dir damit eine Freude gemacht zu haben.

Du hast recht, es gibt den Stoff der wilden Schwäne (bzw. sechs Schwäne bei den Brüdern Grimm, der eigentlich auch schon wieder mit den Kindern des Königs Lir arg verwandt ist) und das hässliche Entlein, ansonsten fällt mir da auch nichts mehr ein - Lohengrin kenne ich nicht genau genug - weil ich das im Gegensatz zu Parsifal und Tristan und Isolde noch nicht auf der Opernbühne gesehen habe).

Ja, der König sollte einfach nur unsympathisch sein und nicht wirklich gute Seiten haben (wer isst schon freiwillig Schwanenbraten? Es wird wohl Gründe geben, weshalb das von den Speiseplänen verschwunden ist - laut meiner damaligen Recherche soll das nicht besonders schmackhaft gewesen sein). Freut mich aber, dass dir die Schwanenprinzessin gefallen hat, die eben nicht nur freundlich und nett ist, sondern auch wenn es nötig ist, hart sein kann und ihre Versprechen auch einhält.

Mehrere erfolglos auszusenden und dann jemanden zu senden, der es schafft, ist ein beliebtes Märchenmotiv und hier passt es, wieso sollte ich es nicht verwenden? Ich habe auch mit Absicht den zweiten Ritter weniger schlimm versagen lassen als den ersten, aber er ist eben nicht nicht die Bäckerin, die die Schwanenprinzessin liebt.

Es freut mich ganz besonders, dass dir das Märchen gefallen hat, denn ich glaube, so ein lesbisches Pärchen ist nicht was für jeden - ich habe hier eben mal experimentiert (und die folgenden Märchen sind auch nicht alle klassisch, nur schon mal als Vorwarnung).

Ich schreibe jetzt gerade am nächsten Märchen, das hoffentlich bald erscheinen kann (kleiner Vorgeschmack: es geht um Totenkopfschwärmer und Kochen - allerdings ganz sicher ohne Innereien:)).
Liebe Grüße
Liana
08.05.2019 | 13:26 Uhr
Hallo Liana,

ich habe gerade "Die Drachenschale" gelesen, die mich thematisch schon mal angesprochen hat, weil ich selbst eine Vorliebe für Drachen habe und sie recht gern in meinen eigenen Fantasy-Werken auftreten lasse.

Der König, der dem Töpfer erst mal unter Androhung der Todesstrafe eine kaum zu bewältigende Aufgabe stellt, hat mich an die Herrscher in den russischen Märchen erinnert, dort wimmelt es nur so vor Königen (und Königinnen), die den Märchenhelden auch immer furchtbar schwierige Aufgaben stellen und sich keineswegs zufrieden zeigen, wenn der Held die Herausforderung bewältigt hat, sondern dann gleich die nächste Gemeinheit auf Lager haben.

Reizvoll (und märchentypisch) ist das kleine Detail mit dem Traum (von Träumen bin ich auch immer fasziniert), auf das der Auftritt der weisen Kräuterfrau folgt; offenbar hast Du eine gewisse Vorliebe für solche weisen Frauen - soweit ich das nach fünf gelesenen Märchen beurteilen kann.

Dann kommt mit dem Gang der älteren Tochter ins Drachenmoor und dem Auftritt des Drachenweibchens so etwas wie das Herzstück des Märchens - wie ich sehe, hast Du hier freundliche Drachen auftreten lassen (was ich durchaus zu schätzen weiß). Hübsch ist übrigens auch der Einfall mit dem heißen roten und dem kühleren blauen Feuer (nebenbei bemerkt: bei Sternen ist es gerade umgekehrt, da gibt es auch rote und blaue, wobei aber die blauen wesentlich heißer sind - das hat aber nichts mit Deinem Märchen zu tun, ich will nur mit meinem Wissen angeben...) Der Drache steuert dann ja auch die Kernaussage der Geschichte bei, die dann später sogar bis zum hartherzigen König durchdringt. In einer Fantasy-Geschichte hätte ich die Wandlung des Königs als unglaubwürdig beanstandet, aber da Deine Geschichte nicht als Fantasy, sondern ausdrücklich aus Märchen deklariert ist, ist das so in Ordnung.

Eine kleine stilistische Anmerkung: was mich (nur sehr geringfügig!) gestört hat, war die mehrmalige Verwendung des Worts "schlußendlich". Ich finde, das ist kein besonders schönes Wort, eher so eines, das Journalisten in Kommentaren zur politischen Lage verwenden, aber zum Märchenton paßt es - für meinen Geschmack zumindest - nicht so recht, da fände ich Wörter wie "schließlich", "endlich" oder in manchen Fällen vielleicht auch "zuletzt" passender. Dies ist aber nur eine Nebenbemerkung; an sich hat mir Dein Märchen nämlich gut gefallen!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 08.05.2019 | 22:37 Uhr
Hallo Thomas,

freut mich, wenn dir "Die Drachenschale" gefallen hat.

Tja, solche Herrscher, die ihren unbescholtenen Bürgern quasi unlösbare Aufgaben stellen und sich schlimmstenfalls noch tolleres Zeug ausdenken, gibt ja in Märchen zuhauf - russische Märchen habe ich noch kaum gelesen (außer die klassische Baba Jaga), ich kann also daher nicht beurteilen, ob die da häufiger vorkommen als woanders. Auch Träume sind natürlich auch nichts Neues, freut mich aber, wenn dir das gefällt. Ja, ich habe eine Vorliebe für weise Frauen, die die Lösung eines jedes Problems, sei es Fluch oder einmal nur eine praktisch unlösbare Aufgabe wie hier, bereithalten und den Helden erzählen können.

Ich wollte jetzt einfach mal freundliche Drachen - vielleicht hat meine frühere Lektüre von "Drachenreiter" abgefärbt, wer weiß -, die auch freiwillig etwas geben, verwenden. Davon abgesehen, hast du ja auch schon als Moral verwendet, dass Geschenktes viel wertvoller ist als Gestohlenes, egal aus welchen Motiven - also sollte die Drachenmutter auch freiwillig von ihrem Feuer abgeben. Der Einfall mit dem heißeren roten und kühleren blauen Feuer ist ein Spontaneinfall beim Schreiben - so etwas plane ich selten, das kommt dann einfach während des Schreibens - , diese Spontanideen finde ich gewöhnlich auch besser als irgendetwas, was ich irgendwie hätte planen können. Keine Sorge, ich habe nichts gegen ein bisschen Detailwissen zu Sternen - ich bringe doch selbst gerne Wissen ein, da werde ich das grade bei anderen rügen...

Stimmt, der König macht eine ziemliche 180-Grad-Wendung, es ist aber ein Märchen und da sind solche Charaktersprünge noch gerade so im Rahmen - auch wenn es eigentlich zu schnell geht, da hast du recht. Ich habe dabei an ein Märchen denken müssen, in dem ein König einen Turm gebaut bekommt, auf dessen schwarzen Seiten die schlechten Seiten des Reiches, auf den weißen den guten zu sehen sind - der ändert sich dann auch relativ schnell, nachdem er sieht, wie es seinem Volk tatsächlich geht...

O je, du sagst mir nicht als Erster, dass ich das Wort "schlussendlich" aus meinen Texten verbannen sollte, aber du hast eigentlich recht, es klingt wirklich sehr nach Zusammenfassung eines Sachtextes - nicht nach Märchen...

Liebe Grüße und vielen Dank für deine Review,
Liana
07.05.2019 | 08:16 Uhr
Hi meine Liebe,

das war mal eine schöne Variante der Meerjungfrau. Es war ihr Herzenswunsch, aber sie war so schlau ihn nicht über alles zu stellen. Sie dachte an sich und ihre Zukunft, aber auch an das traurige Leben der Meerhexe. Schließlich rettet sie diese mit ihren Tränen.
Wunderschön. Und wieder eine Frauenliebe. Das scheint dein Thema zu sein?

Deine Märchen haben mir gut gefallen und ich freue mich auf mehr.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 07.05.2019 | 23:18 Uhr
Liebe Elayne,

vielen Dank für deine freundliche Review zu "Herzenswünsche", freut mich, wenn dir diese Variation über die kleine Meerjungfrau (die Parallelen sind so offensichtlich und leider auch praktisch unvermeidbar, auch wenn ich mich bemüht habe, sie in Grenzen zu halten) gefällt. Ja, die Tatsache, dass die Meerjungfrau nicht willig ist, ihren Herzenswunsch über alles zu stellen, war eine der ersten Sachen, die zu diesem Märchen da waren (das Herz, ihre Meinung dazu und der Spruch "The only thing you can´t trade for your heart´s desire is your heart").

Ja, Sapphismus ist eins meiner Lieblingsthemen - eigentlich wollte ich es am Anfang nur mal ausprobieren, ob es funktioniert, mittlerweile schreibe ich das ganz gerne - auch wenn ich mich bemühe, nicht jedes Märchen mit einem lesbischen Paar enden zu lassen, das wäre dann wirklich zu viel des Guten.

Freut mich, ich werde mich bemühen, meine Ideen zu einem neuen Märchen mal zu sammeln und daraus ein anständiges Märchen zu basteln,
Liana
07.05.2019 | 08:06 Uhr
Hi meine Liebe,

hier schlägt eine Prinzessin alle männlichen Bewerber um ihre Hand aus und entscheidet sich für eine Frau. Der König lässt das zu, was natürlich das Schönste an der Geschichte ist. Sehr modern, dein König. :-)
Dazu gab es wieder Vögel, was mir gut gefiel.

Es gibt ein Bilderbuch, das ähnlich ist.
https://www.amazon.de/K%C3%B6nig-Midi-Ausgabe-Linda-Haan/dp/3836957957/ref=asc_df_3836957957/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=310616932287&hvpos=1o1&hvnetw=g&hvrand=10132962566885467706&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1004769&hvtargid=pla-563192498380&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=61198414229&hvpone=&hvptwo=&hvadid=310616932287&hvpos=1o1&hvnetw=g&hvrand=10132962566885467706&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1004769&hvtargid=pla-563192498380

Hier verliebt sich der Prinz in keine der ihm vorgestellten Prinzessinnen, aber sofort in den Bruder einer Prinzessin. ;-) Ich fand die Geschichte toll, aber die Bilder schrecklich.

Bye
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 07.05.2019 | 23:07 Uhr
Liebe Elayne,

freut mich, dass dir "Der Eulengürtel" gefallen hat. Tja, wer sagt denn, dass die Prinzessin immer einen Prinz nehmen muss oder der Prinz immer eine Prinzessin? Genau das hat sich vermutlich auch die Autorin des Bilderbuchs gedacht (abgesehen davon finde ich es auch gut, kleinen Kindern zu vermitteln, dass es eben auch gleichgeschlechtliche Paare gibt - ich hatte die erste Berührung damit in einem Buch als ich so zwölf, dreizehn war, in dessen Nachwort sich der Autor auch darüber geärgert hat, dass es - entgegen der Statistik - zu wenige Kinderbücher gibt, in denen gleichgeschlechtliche Liebe vorkommt, es war "Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel).

Der König hat seiner Tochter ja auch versprochen, dass er jeden billigt, den sie "anschleppt", auch wenn er sicher nicht mit einer Frau gerechnet hat - ich wollte einfach mal wieder einen netten König haben, nicht so ein Ekelpaket wie in "Das gefiederte Herz" oder der König am Anfang der "Drachenschale".

Liebe Grüße
Liana
07.05.2019 | 07:53 Uhr
Liebe Liana,

hier wieder ein Märchen, das auch in der heutigen Zeit spielen könnte. Über das Handy im Wald und Google musste ich ziemlich grinsen. ;-)
Die Geschichte war sehr phantasievoll und gefiel mir. Besondere Blumen, viele Vögel und zwei nette junge Frauen, die am Ende Freundinnen sind.

Sehr schön. :-)
Bye
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 07.05.2019 | 22:51 Uhr
Liebe Elayne,

freut mich, dass dir "Das Geheimnis der Eisblumen" gefallen hat. Mich freut besonders, dass du auch kein Problem mit den modernen Märchen hast und diese auch gerne liest - ich schreibe sie eben mittlerweile auch ganz gern, auch wenn ich sie zu gerne missbrauche, um die Protagonistinnen irgendwelche, obskuren Fakten aus dem Internet ziehen zu lassen. Tja, flächendeckendes Internet ist immer noch nicht erreicht- ich kann auf manchen Zugstrecken die Funklöcher auswendig, was die Sache nicht unbedingt schöner macht, aber dieser Wald ist eben optimal ausgerüstet...

Besondere Blumen aus der Roten Liste, vermutlich habe ich damals auch noch recherchiert, wo diese Pflanzen am besten wachsen - ich kenne mich doch... Freut mich, dass dir die Frauen gefallen haben - auch wenn das Dryadenmädchen ihren eigenen Kopf hatte und meinte, sie habe gefälligst so auszusehen und nicht anders (und auch ihre richtige Augenfarbe, die ich ihr eigentlich als Zeichen der Menschlichkeit weiterhin lassen wollte, nicht sofort offenbaren).

Vielen Dank für deine Review,
Liana
02.05.2019 | 16:09 Uhr
Hallo Liana,

dieses Märchen ist Dir wirklich gut gelungen: einerseits enthält es mit dem Garten der weisen Frau, der Wüstenrose, die durch eine Träne in eine echte Rose verwandelt wird und dem Schloß in der Wüste Elemente, die sehr gut zu einem Märchen passen - andererseits ist die Geschichte von der undankbaren Dorfgemeinschaft auf fast schon beklemmende Weise realistisch! Insofern also ein Märchen mit sehr ernsten Untertönen. Ich stelle mit Freude fest, daß Du offenbar beim Schreiben immer besser geworden bist; zumindest ist dies der Eindruck, den ich bisher beim Lesen gewonnen habe, denn die Märchen gewinnen mit der Zeit an Reife - da bin ich schon gespannt, was Deine Sammlung noch zu bieten hat!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 05.05.2019 | 01:01 Uhr
Hallo Thomas,

freut mich, dass dir "Wüstenblume" gefallen hat - die ernsten Untertöne mussten da einfach sein, irgendeinen Grund musste die weise Frau eben haben, sich in die Wüste zurückzuziehen. Jetzt, wo ich es noch einmal lese, finde ich fast, dass es etwas von einer Hexenjagd hat, auch wenn die Dorfbewohner nicht zum Äußersten gegangen sind. Aber Misstrauen gegenüber Leuten, die anders sind oder aus unerfindlichen Gründen von Krankheiten o. Ä. nicht betroffen sind, ist uralt und leider nicht aus den Köpfen zu verbannen...

Die Märchen, die du bisher gelesen hast, sind vom Herbst 2014 bis Sommer 2015 entstanden- anschließend habe ich eine Pause von fast zwei Jahren gemacht, das nächste Märchen stammt dann erst aus dem Frühjahr 2017 - vielleicht merkt man den Märchen auch an, dass ich mehr Erfahrung habe und auch älter geworden bin.

Liebe Grüße
Liana
01.05.2019 | 18:29 Uhr
Hallo Liana,

nun will ich auch diesem Märchen ein Review hinterlassen! Von den drei Märchen Deiner Sammlung, die ich bislang gelesen habe, hat dieses mir am besten gefallen - so gut, daß ich einen Empfehlungsstern für die gesammte Sammlung spendiert habe.

Allerdings sind mir auch hier wieder ein paar Fehler aufgefallen, auf die ich kurz hinweisen möchte, bevor ich mich der weitaus angenehmeren Aufgabe, die inhaltlichen Qualitäten Deines Märchens gebührend herauszustreichen, widme. (Nebenbei: daß Dir Fehler unterlaufen, ist nicht schlimm, mir passiert das leider auch regelmäßig, obwohl ich vor dem Hochladen immer noch einmal alles durchlese - aber irgendwann sieht man als Autor so etwas einfach nicht mehr!)

Der Reihe nach:

Im zweiten Satz muß das erste "war" (hinter "Vater") weg.

In dem Satz "Sie hustete regelmäßig, ließ ihren Töchtern gegenüber allerdings nicht anmerken..." muß es heißen: "Sie hustete regelmäßig, ließ sich ihren Töchtern gegenüber allerdings nicht anmerken..."

Dafür steht in dem folgenden Satz ein "sich" zu viel:

"Zuvor versicherten sie sich, sich wenigstens einmal im Jahr, am Ende des Winters, wenn die Christen Mariä Lichtmess feiern, sich am Grab ihrer Mutter zu treffen und dort ein neues Kreuz aus Binsen zu binden. "

Da muß es heißen: "sich wenigstens einmal im Jahr ... feiern, am Grab ihrer Mutter zu treffen..."

Dann fehlen in dem folgenden Satz zwei Worte: "Als der Mann das Haus verlassen hatte, verbrachten die Frauen zunächst damit, das Haus zu erkunden."

Hier muß es heißen: "...verbrachten die Frauen zunächst die Zeit damit,..."


Außerdem gehen in dem Absatz, in dem die Halle mit den Zeichnungen beschrieben wird, die Zeiten ein wenig durcheinander, da wechselt Du recht viel zwischen Präsens und Imperfekt, was ziemlich eigenartig zu lesen ist.

Darauf wollte ich dann nur hinweisen. Nun aber zu Erfreulicherem, dem Inhalt Deines Märchens! Da ist schon einmal (auf traurige Weise) schön, wie Du den Schwanengesang in die Handlung eingeflochten hast; auch der Schwur am See, der die Farbe der Schwanenfedern betrifft, ist sehr hübsch.

Durchaus märchentypisch ist dann auch die Trennung der beiden Schwestern und die spätere Rettung der einen durch die andere. Eine der interessantesten Figuren ist natürlich der dämonische Einäugige, wobei ich es interessant fand, daß die jüngere Schwester die Utensilien, derer sie bedarf, um den Einäugigen zu besiegen, in einem Traum erhält (eine ganz ähnliche Idee habe ich in einer meiner Geschichten verwendet, die in der Sagenwelt von König Artus spielt). Davon abgesehen sind die magischen Utensilien auch als solche sehr hübsch!

Kurzum, von ein paar unwesentlichen Detailmängeln abgesehen ist das ein schönes Märchen, das auch stilistisch meistens den zu einem Märchen passenden Ton gut trifft.

Ich werde Deine Sammlung wohl auch weiter im Auge behalten und dann Reviews hinterlassen, aber für heute will ich mich auf drei Reviews beschränken. Ich will mich lieber nicht festlegen, wann ich mich hier wieder melde (da meine eigenen Texte und anderweitige Verpflichtungen abseits von fanfiktion.de mich in Anspruch nehmen), bin aber entschlossen, dies in absehbarer Zeit zu tun.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 05.05.2019 | 00:48 Uhr
Hallo Thomas,

freut mich, dass dir "Das Geschenk der Schwäne" gefallen hat und vielen Dank für das Sternchen.

Ja, mit den Federn, die sich verfärben, wenn es der Anderen jeweils nicht gut geht oder mit der Rettung durch die andere Schwester habe ich das Rad sicher nicht neu erfunden, das ist ein klassisches Märchenmotiv (auch wenn mir grade kein Märchentitel einfällt, in dem das vorkommt). Freut mich, dass dir die Utensilien gefallen haben, ich habe da sehr viel über die irische Mythologie gelesen, während ich das Märchen geschrieben habe. Auch helfende Träume sind nichts Neues (ich glaube, in manchen Fassungen der "wilden Schwäne" weiß das Mädchen (Elisa) die Lösung des Fluchs auch durch einen Traum), aber was soll man bei klassischen Märchenmotiven großartig das Rad neu erfinden...

Danke auch hier für die Fehlerteufelchen (du hast recht, man wird irgendwann einfach betriebsblind), ich werde sie bei Gelegenheit ausmerzen und vielen Dank für deine Review,
Liana
01.05.2019 | 17:24 Uhr
Hallo Liana,

dann will ich mich auch zu diesem Märchen kurz äußern.

Bevor ich auf den Inhalt eingehe, will ich noch ein paar kleine Fehler erwähnen, die mir beim Lesen aufgefallen sind, um Dir die Gelegenheit zu geben, sie zu verbessern:

"Am nächsten Morgen fanden sie auf der Türschwelle ein kleines Mädchen mit rabenschwarzes Haar und das in einen Umhang aus Rabenfedern gewickelt liegen." Hier sind zwei Fehlerchen drin, richtig wäre:

"Am nächsten Morgen fanden sie auf der Türschwelle ein kleines Mädchen mit rabenschwarzem Haar, das in einen Umhang aus Rabenfedern gewickelt war, liegen."

(Das von mir gestrichene "und" ist nicht wirklich ein Fehler, aber unschön, daher mein Verbesserungsvorschlag ohne das "und".)

Weiter ist mir noch folgender Satz aufgefallen: "Allerdings träumte sie eines Nachts von einer Horde Raben, eine davon verwandelte sich in eine Frau"

Auch wenn hier von einem weiblichen Raben die Rede ist, muß es doch "der Rabe" heißen und daher auch: "einer davon verwandelte sich in eine Frau". (Ich glaube, später gab es noch einmal eine ähnliche Stelle.)

Außerdem setzt Du manchmal nach wörtlichen Reden, die mit einem Ausrufezeichen abgeschlossen werden, danach noch einen Punkt hinter dem Anführungszeichen - dieser Punkt ist da fehl am Platz.

Das sind aber zweitrangige Details. Inhaltlich gefällt mir erst einmal die Geschichte vom Rabenmädchen, das bei Menschen aufwächst und Sehnsucht nach seiner eigentlichen Familie hat, die jedoch erst einmal erlöst werden muß.

Mit der ersten Prüfung konnte ich dagegen nicht wirklich etwas anfangen. Ich würde weder Neid noch Zorn als Stärken ansehen, sondern vielmehr als potentiell verhängnisvolle Schwächen; daher ergäbe die Prüfung für mich dann Sinn, wenn das Mädchen gegen Neid und Zorn ankämpfen müßte, doch genau das scheint mir ja gerade nicht der Fall zu sein.
Die zweite Prüfung ist dann deutlich sinnvoller; die Ausdauer bzw. Standhaftigkeit des Mädchens könnte man zwar auch als Intelligenzprüfung interpretieren (da es ja darum geht, die Illusion als solche zu erkennen), aber es ist auf alle Fälle eine echte Prüfung.

Insgesamt ist das ein schön geschriebenes, wenn auch (zumindest, wenn ich an die erste Prüfung denke) etwas eigenartiges Märchen.

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 05.05.2019 | 00:22 Uhr
Hallo Thomas,

danke für die Fehlerteufelchen, ich werde sie bei Gelegenheit entfernen (bei den Raben ist wohl die Feministin in mir durchgegangen, du hast recht, es heißt der Rabe:))

Freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat, auch wenn die erste Prüfung wirklich nicht ganz das Wahre ist, es ist der schwächste Teil des Märchens und auch ein Teil, den ich heute vermutlich nicht mehr so machen würde. Du hast nämlich recht damit, dass das Ganze etwas seltsam wirkt...

Liebe Grüße
Liana
01.05.2019 | 16:49 Uhr
Hallo Liana,

nachdem Du neulich so freundlich alle Kapitel meines Märchens kommentiert hast, will ich mir jetzt endlich einmal Deine Märchensammlung (die schon lange in meiner nicht-öffentlichen Merkliste steht) als Leser vornehmen und dann auch ein paar Reviews dazu zurücklassen!

Das erste Märchen der Sammlung hat mir insgesamt schon mal gut gefallen; die Geschichte ist reizvoll und enthält einerseits märchentypischen Elemente (wie die unterschiedlichen Gestalten der Wolfsfrau oder deren dreimaliges Auftauchen als Wölfin), ist zugleich aber auch ein recht untypisches Märchen, da in den klassischen Märchen (wie etwa denen der Brüder Grimm) die Wölfe fast immer als böse und gierig geschildert werden, da stellt Dein Märchen eine erfrischende Ausnahme dar!

Auch der Stil ist zum größten Teil ansprechend, mit der kleinen Ausnahme, die auch schon andere Leser angesprochen haben: Formulierungen wie "seinen sozialen Status aufpolieren" ließen sich in einem modernen Märchen, das in unserer Zeit (und Welt) angesiedelt ist, durchaus verwenden, hier wirkt es ein wenig unpassend. Aber damit teile ich ja nun wahrlich nichts neues mit, und außerdem fällt das kaum ins Gewicht, da es nur wenige Sätze sind, die zu "modern" klingen. Insgesamt ist das ein sehr vielversprechender Auftakt dieser Sammlung!
Dann bis zur nächsten Geschichte!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Liana-Medea am 05.05.2019 | 00:14 Uhr
Hallo Thomas,

freut mich, dass dir das Märchen "Herrin der Wölfe" schon mal gut gefallen hat - auch wenn es natürlich nicht perfekt ist (und auch schon über vier Jahre alt ist). Ja, ich wollte eben ein Märchen haben, in dem die Wölfe eben nicht die Bösen sind, auch wenn sie das in fast allen anderen Märchen sind. Ja, der Stil, da teilst du mir wirklich nichts Neues mit, es war eben mein erster Versuch, ein Märchen zu schreiben und dementsprechend ist das Ganze auch noch nicht so perfekt...

Vielen Dank für deine Review,
Liana
30.04.2019 | 07:23 Uhr
Guten Morgen,

ein schönes Märchen. Zauberhaft. :-)

Nur dass aus Hagebuttensamen Rosern entstehen ist ja etwas schräg. ;-)
Und die Pferde der Kutsche hat sie einfach an der Unfallstelle zurückgelassen? Das hat mich sehr gewundert.
Dass sie am Schluss einen Ehemann fand, war leider nur in einem Nebensatz erwähnt, das hätte ich mir am Ende etwas ausführlicher gewünscht. War er von dem Rosengarten beeindruckt? Fand er das Mädchen deshalb toll?
Am Ende wird auch das andere Mädchen glücklich mit dem geschenkten Zweig, das war schön.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Liana-Medea am 30.04.2019 | 21:15 Uhr
Hallo Elayne,

freut mich, dass du das Märchen "Das Wunder der Eibe" schön fandest. Ja, das mit der Kutsche war wirklich nicht ideal gelöst, ich habe gedacht, dass ihr die Pferde davon gelaufen sind (und dann vermutlich zurück in der väterlichen Stall, auch wenn man dann schon wissen müsste, dass etwas passiert ist... Na ja, klarer Fall von nicht so richtig nachgedacht). Der Ehemann war mir einfach nicht so wichtig, aber ich kann dich verstehen, wenn dir natürlich mehr Details lieber gewesen wären. Mir ging es in erster Linie um die getauschten Dinge und welche Wirkung sie auf das Leben beider Mädchen haben. Natürlich wird somit auch das andere Mädchen glücklich, sie hat ja den Eibenzweig geschenkt bekommen, der Glück bringen soll.

Für die Rosensamen habe ich mir auch eine Schritt für Schritt Anleitung durchgelesen, wie man die Samen aus den Hagebutten gewinnt - Hagebutten sind die Samenfrüchte von Rosen, das stimmt schon so, auch wenn ich selbst Ewigkeiten gebraucht habe, um darauf zu kommen. An den Rosen im Garten meiner Eltern hingen Ostern sogar noch ein paar verschrumpelte Hagebutten, die hängen da eigentlich gerne mal den Winter lang (und werden währenddessen laut meiner damaligen Recherche noch süßer).

Vielen Dank für deine Review,
Liana
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