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Reviews 1 bis 20 (von 20 insgesamt):
26.03.2018 | 18:05 Uhr
Hi, ich hab deine Geschichte in einem Rutsch gelesen. Bin begeistert!
Du hast einen richtig guten Stil, der zu deinem Inhalt passt. Auch ist das was du schreibst überdacht und klar.
Respekt für diese Geschichte. Mein Sternchen hast du.
Und ich freue mich riesig, dass sich jemand Gednaken über den Müller gemacht hat. Ich fand auch immer, dass die Figur zu böse abgestempelt wird.

VLG Mione

Antwort von eintausendschoen am 06.05.2018 | 22:14 Uhr
Liebe Mione,

vielen lieben Dank für dein Review und das viele Lob - da werde ich ja ganz verlegen! Es freut mich sehr dass dir das Geschichtchen so gut gefallen hat, dass es dir einen Stern wert war, am schönsten find ich aber, dass du sie gleich auf einen Rutsch durchgelesen hast.

Dankeschön und alles Liebe,
eintausendschön
16.04.2016 | 20:12 Uhr
Eine kleine Kritik habe ich: Es fehlen Dialoge.
Was nützen mir die bildhaften Beschreibungen, die spannende Handlung und das abgerundete Ende, wenn die Dialoge nur spärlich vorhanden sind.
Otfried Preußler selbst hat viele Dialoge eingebaut.

Herzlichst

Mimi

Antwort von eintausendschoen am 06.05.2018 | 21:57 Uhr
Liebe Mimi,

besser spät als nie und besser sehr spät als überhaupt nicht, was? :) Jedenfalls vielen herzlichen Dank für dein Review! Sowohl für das Lob in deinem ersten, als auch die berechtigte Kritik in deinem zweiten Review.
Ja, gesprächig ist mein alter Krabat nicht besonders, das stimmt. Ein bisschen musste ich auch schmunzeln bei deiner Kritik, denn diese Geschichte habe ich mit dem Augenmerk geschrieben, die Charakter mehr miteinander sprechen zu lassen. Nach den stark dialoglastigen Kapiteln zwei und drei blockt allerdings Krabat auch jeden Versuch eines Zwiegesprächs seitens Jirko rundheraus ab, angesichts der Situation in die Jirko ihn da bringt auch wenig verwunderlich.

Für zukünftige Geschichten kann ich aber versprechen - ich versuche den Hermann Melville langsam hinter mir zu lassen ;)

Viele liebe Grüße ,
eintausendschön
10.11.2014 | 15:35 Uhr
Die Gesichte gefällt mir sehr gut. Besonders dank deines bildhaften Schreibstils.

Krabat hat sein Leben gelebt, möge er in Frieden ruhen. Er und auch der alte Meister.

Herzlichst

Mimi
09.11.2014 | 22:28 Uhr
Nochmal hi,

und mit dieser Wendung hätte ich nicht gerechnet, obwohl ich sie passend finde. Ich hatte irgendetwas erwartet in die Richtung, dass Krabat seine Sichtweise erklärt, aber aktive Hilfe für den Müller hatte ich nicht erwartet. Dass er dem Müller nicht vergibt, finde ich gut - das hätte die Schwere der Verbrechen des Müllers herabgesetzt. Aber dass Krabat die Größe/Stärke hat, mit dem Geschehen abzuschließen, nachdem er einige Hintergründe erfahren hat, gefällt mir. Der arme Junge hat ja auch ein bisschen Frieden verdient :)

Hat Krabat am Ende des Kapitels wirklich eine Gestalt gesehen, oder hat er die sich nur eingebildet? Wenn ersteres zutrifft, wer war es dann? Der Gevatter? Die Seele/der Geist des Müllers (wie auch immer das funktionieren soll, wo der Müller doch lebendig direkt vor Krabat hockt) ... naja, ich werde mal abwarten, ob da noch was zu kommt

LG, Romy
09.11.2014 | 22:19 Uhr
Hi,

ich war die letzten Tage bzw Wochen etwas faul und habe mich kaum auf FF.de rumgetrieben. So kommt es, dass du fünf Kapitel gepostet und ich noch keins davon gelesen habe. Das will ich jetzt nachholen :)

Uiuiui, Jorik erweckt den Müller wieder! Naja, erwecken stimmt ja nicht ganz, und zeitlich begrenzt ist es auch (das "eine Wunde in die Zeit schlagen" ist a) eine schöne Bezeichnung und b) auch eine schöne Metapher). Es muss sehr seltsam für Krabat sein, seinen alten Kerkermeister so menschlich mit seinem Freund reden zu hören.

Ich bin mal gespannt, was Krabat jetzt letztendlich tut - aber zum Glück muss ich nicht abwarten, sondern kann einfach ins nächste Kapitel schauen :D

LG, Romy
03.11.2014 | 16:39 Uhr
Hallo Chris !

Kein Mord, keine Tötung, sondern ein Dahinscheiden mit Höchstgeschwindigkeit. Sind es nun zwei echte Raben, die am Mond vorbeifliegen oder sind es Jirko und Jakub - oder ihre Seelen?
Dies ist ein schönes mystisches Bild zum Abschluss. Krabat hat ein Gefühl wie damals, als die Kantorka ihm den Drudenfuß von der Stirn wischte. Auch das ist sehr schön beschrieben. Wahrscheinlich entweicht in diesem Moment die Zauberkraft aus Krabat. Es bleibt offen.
Welche Aufgabe ist es, die Krabat im Leben noch zu erfüllen hat? Vielleicht wird das aus den Dialogen der vorigen Kapitel deutlich. Mir ist es im Moment nicht klar. Das mag daran liegen, dass ich am Ende doch mehr in meiner Geschichte stecke als in deiner - logisch.
Wenn ich aber das Review von Rodi Federling dazu nehme, ist die Aufgabe klar. Krabat will ja auch zu Juro - er wird zuhören. Das ist es - logisch.

Du hast jetzt die Einäugigkeit des Müllers aufgegriffen. Dadurch ist mir der Müller ein Stück näher gerückt. Seine Persönlichkeit wirkt echter - wie soll ich sagen? Nun IST er es, der einstige Müller, der Meister, Schinder der Gesellen, der hämische, höhnische Mann. Doch von all dem ist nichts mehr da. Er ist gebrochen, weniger noch, als ein Schatten seiner selbst.
Es geht mir wie Krabat am Anfang. Ich kann ihm nichts vergeben. Ich gönne ihm den Tod. Ich weiß nicht, ob das Gefühl Mitleid ist oder nur Genugtuung, dass er jetzt endlich sterben kann.

Die Geschichte ist rund, schlüssig - eine Art Kurzgeschichte, möchte ich sagen. Man kommt schnell mitten hinein und genauso schnell wieder heraus. Der beleuchtete Ausschnitt ist abgeschlossen. Es bleibt Vieles offen. .... Hemingway ? Dort wird man noch krasser hineingestoßen und es bricht abrupt ab.

Gruß
Gringo
02.11.2014 | 23:30 Uhr
Schöne Geschichte und schönes Ende.Gehe dahin und erzähle was passiert ist,so hast du eine neue Aufgabe.Seltsam,es erinnert mich an eins meiner absoluten Lieblingskapitel aus einem Buch.T.H.White Klng of Camelot,zweiter Band,letztes Kapitel,Eine Kerze im Wind.Der alte König Artus am Vorabend der letzten Schlacht,und er weiss,es wird alles zerschlagen woran er geglaubt hat.Also erzählt er seine Geschichte einem jungen Knappen und schickt ihn weg auf dass es weitergetragen wird.Um eine Kerze im Wind zu sein...Ich lese deine Geschichten absolut gern.Du bist so nah dran an den Personen und ihren persönlichen Schicksalen und Dramen.Und es ist nie übertrieben sondern immer passend.Grosses Kompliment.Und irgendwie.....ich glaube ich fände es schön eine von dir lesen zu dürfen,wo die Kantorka mitspielen darf.Rodi
24.10.2014 | 13:08 Uhr
Sehr schönes Kapitel.
Bin neugierig wie es weitergeht.Also Krabat sieht durch die Begegnung der beiden was aus ihm geworden ist.Vielleicht findet er auch zurück zu einer wahren Menschlichkeit.
Und wie Jirko und Jakub aufgelöst werden,da bin ich auch neugierig drauf,ob sie gemeinsam gehen,und wie.

Antwort von eintausendschoen am 02.11.2014 | 21:41 Uhr
Hallo lieber Federling!

Danke dir für den lieben Kommentar. Ich freue mich sehr, dass dir dieses Kapitel gefallen hat. Es war eine wirklich eine Gratwanderung für mich zwischen zu viel und zu wenig, und ich hoffe, das neue Kapitel löst das Ganze passend auf.

Liebe Grüße,
Chris
20.10.2014 | 20:11 Uhr
Hallo Chris!
Das ist schaurig schön und ergreifend.
Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte Jirko nicht vor, den Meister weiter als zum Sprechen zu bringen. Krabat dagegen verleiht ihm mehr Kraft, sodaß er zumindest einen Arm bewegen kann. Kommt noch mehr ? Es ist äußerst mystisch und spannend. Wird der Meister ganz lebendig? Kommt es zu einem Mord? Selbstmord? Hinrichtung? Sterbehilfe? Tötung auf Verlangen? und wenn ja: wer wen.... ???

Wer ist die schwarze Gestalt? real oder Traumbild ?

Grüße von Gringo

Antwort von eintausendschoen am 02.11.2014 | 21:37 Uhr
Hallo Gringo!

Wieder einmal verbindlichsten Dank für alles :)
Hui, bei diesen Vermutungen bin ich sehr gespannt, ob die endgültige Auflösung dann noch überzeugen kann. Ich verrate erstmal nichts, wir unterhalten uns dazu nach dem nächsten Kapitel nochmal. *grins*

Liebe Grüße,
Chris
15.10.2014 | 15:41 Uhr
Chris...

Rückzieher..... :-(

Wortwiederholung schlimmster Art in meinem Verbesserungsvorschlag ... da war ich wohl zu müde...

Wie wäre es so ?
Leise und getragen intoniert (er) die Formeln, die Sprache ist nicht zu verstehen.
Leise, mit singendem Tonfall, spricht er die Formeln, die Worte ist nicht zu verstehen.

Grüße vom völlig zerknirschten Gringo
14.10.2014 | 17:41 Uhr
Chris - du meine Güte... erschütternd ! Inhaltlich nicht besser zu machen ! Spannend, mystisch! Die ganze Szenerie kann ich mir plastisch vorstellen. Du verwendest viele ausdrucksstarke Worte.

Wir haben in Mails über moderne Ausdrücke nachgedacht. Hier sind mir auch ein paar aufgefallen. Ich mache Vorschläge, wie man sie vielleicht ersetzen könnte, damit die Geschichte auch sprachlich noch mehr ins frühe 18. Jahrhundert passt.

Leise und getragen intoniert die Formeln, die Sprache ist nicht zu verstehen. -> In einem leisen, getragenen Singsang trägt er die Formeln vor, ......
Es beginnt intensiv nach glimmendem Salbei zu riechen. -> Es beginnt durchdringend nach glimmendem Salbei zu riechen.
Er ist nur noch ein Schatten, substanzlos und ausgezehrt. -> Er ist nur noch ein Schatten, eine ausgezehrte, leere Hülle.
schockiert -> erschüttert
den Halbsatz mit der "Prozedur" könnte man weglassen, denn die Aussage wird im folgenden Satz wiederholt.

Wie gesagt: Vorschläge. Nach unseren Mails weiß ich, wie sehr du - genau wie ich - um jedes Wort ringst.

Nun aber will ich wissen, was Krabat zu dieser Sache beitragen kann oder muss.... Dir ist ein klassischer Cliffhanger gelungen!

Grüße von Gringo

Antwort von eintausendschoen am 18.10.2014 | 00:05 Uhr
Hallo lieber Gringo!

Da werde ich nochmal ansetzen. :-) Danke für deine Vorschläge, einige davon werde ich sicher anbringen können. So eine Geschichte ist ja nie bei "100 Prozent", sondern man macht seine 80-85 % und sagt sich: "Gut ist, jetzt erstmal raus damit, bevor du noch länger haderst." Und 15-20 % Wildwuchs kommt einem dabei einfach unter. Danke fürs "Jäten".

Die Auflösung des Rätsel poste ich dann morgen abend. Erstmal noch ein paar Feinheiten justieren.

Liebe Grüße
Chris
14.10.2014 | 12:58 Uhr
Tolles Kapitel sehr eindringlich geschrieben.
Am besten hat mir gefallen dass auch Krabat den Meister mit anderen Augen sieht LG Rodi
08.10.2014 | 09:18 Uhr
Chris,
dieses Kapitel ist an Dichte und Eindringlichkeit kaum zu überteffen. Glänzend geschrieben!
Was hat nun dazu geführt, dass der Meister unter den Trümmern so erhalten geblieben ist? Spielt vielleicht auch hier die Kette vom Koraktor eine Rolle, wie in meiner Geschichte ;-)
Bei anderen Krabatgeschichten hier auf Fanfiktion ist es mir schwer gefallen, sie mehr als nur zu überfliegen. Entweder sind es Zwischenkapitel oder sie verändern die Preußlersche Handlung ab einem bestimmten Zeitpunkt: was wäre geschehen, wenn... Oder eine Geschichte versucht genau wie meine, unmittelbar an Preußler anzuschließen. Das überlagert dann meine Ideen. Auf solch eine Parallelwelt mag ich mich nicht einlassen.
Dies hier hier setzt weit außerhalb von allem an, was ich bisher gelesen oder selbst angedacht habe. So konnte deine Geschichte mich voll in ihren Bann ziehen.

Gruß,
Gringo

Antwort von eintausendschoen am 08.10.2014 | 21:37 Uhr
Lieber Gringo,

vielen herzlichen Dank für das Lob. Im Kontext dieses Kapitels bedeutet mir das viel, da ich mich damit sehr schwer getan habe, was den Spannungsbogen anbelangt. Wie spannt man einen Bogen über mehrere aufeinanderfolgende Handlungsfragmente, die völlig unterschiedliche Stimmungen aufweisen, aber zusammen einen angenehmen Lesefluss bilden sollen? (Auch für die Kritik vielen Dank - ich antworte dir nachher noch darauf.)

Mit deiner Idee der Koraktorkette habe ich durchaus gespielt, aber da es erfahrungsgemäß fast immer böses Blut gibt, wenn zwei Autoren mit dem gleichen Spielzeug spielen, behalt die schöne Idee ruhig :) Besser könnte ich das ohnehin nicht. Ob meine "Erklärung" schlüssig ist, zeigt sich dann in den nächsten Kapiteln. Ich hoffe es ja, aber das sieht man aus der Verfasserperspektive meist ja nicht so ganz klar.

Was du sagst, kann ich gut nachvollziehen. Oft verwässert es den eigenen Blick und das Gefühl für die Geradlinigkeit der eigenen Idee, wenn man zu viel Fremdes - auch wenn es noch so wunderbar geschrieben sein mag - in sich aufsaugt. Leider sind genau dadurch viele meiner Geschichten nicht über das Stadium des Fragments hinausgekommen. Wie so oft ist hier wirklich das rechte Maß gefragt.

Mit deiner Geschichte geht es mir ähnlich, die kann ich recht gefahrlos lesen und spannend finden (vielleicht mit Ausnahme von deinem Jorik, der sich ganz verbiestert in meinem Kopf festzusetzen versucht xD ). Andere Werke auf AO3 - vor allem die Russischen, sind da gefährlicher für mich. :P

Großen Dank und alles Liebe,
Chris
05.10.2014 | 19:00 Uhr
Hallo,

Wie es der Zufall will, war ich auch im Urlaub und lese erst jetzt von deinem netten Angebot. Ich schreibe zwar an keiner Krabat-Geschichte, aber dennoch würde ich gerne mal einen Blick in deine Fotos werfen, wenn du nichts dagegen hast.
Ich schreibe dir eine Nachricht mit meiner Emailadresse :)

Zum vierten Kapitel noch: Jirko nimmt kein Blatt vor den Mund, was? :) Aber seine Fragen sind sehr interessant, und ich nehme an, dass Krabat einen sehr seltenen Mittelweg bezüglichen der Schwarzen Kunst beschreitet. So, wie ich es mir in Preußlers "Krabat" vorgestellt habe, gibt es dort eigentlich nur zwei Möglichkeiten: ENTWEDER ist man Praktizierender der Schwarzen Kunst ODER man ist ihr Gegner; nichts dazwischen. Dass jemand sie zwar nicht ausübt, sie aber auch nicht verdammt, so wie Krabat, ist mMn sehr ungewöhnlich. Kein Wunder, dass Jirko darüber dann mehr wissen will.
Ob Krabat in all den Jahren die Zauberkunst wirklich völlig gemieden hat? Wie Jirko gerade eben demonstrierte, ist sie manchmal ja wirklich verdammt nützlich. Vor allem für die Älteren. :D

Ich hoffe, du hattest einen schönen Urlaub. Da es bereits morgen weiter geht, schreibe ich anstatt meines üblichen "Ich freu mich aufs nächste Kapitel" diesmal einfach "Ich freu mich auf morgen" ;)
LG, Romy

Antwort von eintausendschoen am 06.10.2014 | 23:07 Uhr
Hallo Romy,

habe dir eben schon geantwortet. :)

Ja, die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. :) Vor allem, da sich das Geschehen in Preußlers Buch auf einen so in sich geschlossenen Personenkreis bezieht, dessen einzige Ausnahme die Figur des Pumphutt ist. Vor allem das "Außerhalb" hat mir immer Rätsel aufgegeben, gerade weil es so dürftig beschrieben ist. Irgendwie muss das Wissen im Koraktor ja zusammengetragen worden sein, und Jirko selbst verdingt sich ja auch beim Sultan... Wer weiß davon? Wer nicht? Wie gehen die Menschen anderswo mit der Zauberei und derlei um?

Danke, der Urlaub wunderbar. Wir waren ziemlich viel unterwegs - ich hab Teufelshöhlen und - brücken gesehen, Sonnenobservatorien und Himmelsscheiben, Zaubersprüche und die Schwarze Mühle und sehr sehr sehr sehr viel wunderschöne Gegend. Und ich muss da mal wieder hin. :) Gut, wenn man Freunde da hat und einen Bahn-Gutschein den ich noch mal einlösen muss.

Liebe Grüße
und vielen Dank für die lieben Worte! :)
Chris
26.09.2014 | 17:40 Uhr
Hallo Chris,
über 40 Jahre seit die Geheime Bruderschaft im Koselbruch auseinander brach - das ist ja eine Ewigkeit. Krabat ist dann an 60! Stelle ich mir das richtig vor? Wie alt ist der Jirko? Was soll nach so langer Zeit in den Ruinen der Schwarzen Mühle noch zu finden sein? Krabat ist ja äußerst zugeknöpft. Länger hätte dieses Kapitel nicht sein dürfen, um die Spannung nicht zu zerreißen!

Ich habe übrigens den Link zu Balmorhea entdeckt. Die Musik gefällt mir sehr gut. Leider ist das eine etwas merkwürdige Aufnahme - da ist ja "stundenlang" Leerlauf zwischen den Stücken. Ich habe diesen Link gefunden.
http://www.youtube.com/watch?v=rRE5A73uL7I
Da läuft es ganz normal.
Gruß, Gringo

Antwort von eintausendschoen am 26.09.2014 | 21:38 Uhr
Hallo Gringo!

Danke für den Hinweis mit dem Link. Ich erwische ständig den falschen. Das habe ich jetzt sofort ausgebessert. Da ich das Album ja hier auf der Platte habe, bin ich nicht so drauf angewiesen, aber vielleicht jemand anders. :)

Ja, das stellst du dir richtig vor. Hier ist viel Zeit ins Land gegangen seit dem Ende von Preußlers Buch. Krabat hat das etwas an sich gerissen und sich selber alt geschrieben. Wirklich bewusst war die Entscheidung nicht. Auf einmal war er alt - ich habs dankend angenommen und versucht, daraus etwas zu machen.

Lieben Dank und alles Liebe
Chris
20.09.2014 | 23:09 Uhr
Hallo,

und weiter geht's! Jirkos Geschichte ist spannend - da könnte man bestimmt viele Bücher drüber schreiben - und tragisch, was natürlich sehr gut ins Krabat-Universum passt. Es ist irgendwie seltsam, sich den Müllermeister als jungen Mann vorzustellen, und dann auch noch als einen, der vernünftig genug ist, um seinen Freund vor Dummheiten abhalten zu wollen.

Mir gefällt Krabats Wut darüber, dass Jirko Juro als verrückt bzw dumm abtut - zum einen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Juro noch immer so klug und gut schauspielern kann, dass er seine Mitmenschen täuschen kann. Zum anderen ist es ja auch Zeugnis der Freundschaft zwischen Juro und Krabat, dass Krabat nicht möchte, dass Juros Licht unter den Scheffel gestellt wird.
Hast du für Juro eigentlich einen Auftritt in dieser Geschichte eingeplant, wenn ich fragen darf? ^^

Was sie wohl in der Schwarzen Mühle finden werden?
LG, Romy

Antwort von eintausendschoen am 25.09.2014 | 22:12 Uhr
Hallo liebe Romy,

vielen lieben Dank auch dir für das ausführliche Review!
Der Jirko ist so eine Figur, die mich schon immer sehr fasziniert hat. Neben Juro übrigens. Da man aus dem Buch leider nicht viel über ihn als Charakter erfährt, hoffe ich, dass er trotzdem glaubhaft ist. In der Rohfassung der Geschichte hatte der Müller übrigens Jirkos Charakter. Da schmunzle ich im Nachhinein doch ziemlich drüber... :-)

Juro hat keinen direkten Auftritt, nein, aber ein bisschen hat er das "letzte Wort". :-)

Liebe Grüße
Chris
19.09.2014 | 16:36 Uhr
Hallo Chris !

Aber HALLO, das nenne ich eine ganz und gar vertrackte Lage. Ich weiß, warum Krabat sich sicher ist, dass es mit dem einäugigen Meister noch nicht zu Ende ist. Bei Preußler heißt es nämlich: Die Folge der durch ein Freibitten erlangten Freiheit ist der Verlust der Zauberkraft. Der Meister entzieht Krabat diese ja sogar in der letzten Woche vor dem Jahresende, um ihn merken zu lassen, wie das ist, wenn man nicht mehr zaubern kann. Hier, in deiner Geschichte, kann Krabat aber noch zaubern - die Vorhersage ist nicht eingetreten..... Das kann ja noch heiter werden - oder aber böse ins Auge gehen.

Mit vorzüglicher Hochachtung für deine Geschichte, Gringo

Antwort von eintausendschoen am 25.09.2014 | 21:44 Uhr
Hallo Gringo!

Richtig erkannt mit der Zauberkraft und dem Zusammenhang zum Meister, genau darauf beziehe ich mich :)
Ich hab mich immer gefragt, wie das in der Preußlerschen Welt wohl sonst so ist. Freie Zauberer scheint es ja zu geben (s. Pumphutt), doch der Müller vom Schwarzen Wasser scheint seine Lehrlinge ja vollkommen abhängig von seiner eigenen Macht zu halten.

Ich danke dir herzlich für die vielen tollen Kommentare, da macht das Schreiben doch Spaß! :)

Bald geht's weiter, ich hoffe, die Geschichte wird den Erwartungen gerecht.

Liebe Grüße
Chris
17.09.2014 | 21:45 Uhr
Hallo,

mir gefällt deine Geschichte bisher sehr gut. Ich bin mal gespannt auf Jirkos Geschichte und auch darauf, was Krabat zu erzählen haben wird, bzw was er von dem Ganzen hält.
Am besten gefällt mir bisher allerdings dein Schreibstil. Atmosphärisch sehr dicht, mit vielen kleinen Gedanken und Details gespickt und schön formuliert. Mehr davon, bitte ;)
Zum Beispiel die Art und Weise, wie du Jirkos Zauberei mit dem Stuhl beschrieben hast, war toll. Fügt sich gut in den Lesefluss ein und man hat sofort ein Bild vor Augen, was da gerade geschieht.

Edit: Und den Titel deiner Geschichte finde ich auch sehr kreativ, btw :)

Ich freu mich auf das nächste Kapitel,
LG, Romy

Antwort von eintausendschoen am 17.09.2014 | 22:52 Uhr
Hallo Romy,

vielen Dank für die lieben Worte! Das macht mich ja ganz verlegen! Ich freue mich da riesig drüber und hoffe sehr, dass ich den hohen Erwartungen auch weiterhin gerecht werden kann.

Der Titel war das schlimmste. Ich brauche in der Regel 3-4 Monate, bis ich einen Titel habe. Meistens haben die Stories bei mir nur einen Arbeitstitel, der aber eher peinlich ist. Bis mir dann was brauchbares einfällt, dauert es immer ewig. :)

Die Geschichte ist an und für sich schon fertig, ich lade momentan nur stückchenweise hoch, da ich noch ein paar Nachbesserungen zu machen habe. In 1-2 Tagen geht's weiter. ;)

Vielen Dank und alles Liebe,
Chris
15.09.2014 | 23:51 Uhr
Hallo Chris,

das ist höllisch spannend und hervorragend formuliert!
Irgendwie kriege ich aber immer wieder das Ende deiner anderen Geschichte dazwischen. Dies ist wirklich keine Fortsetzung davon?

Gruß, Gringo

Antwort von eintausendschoen am 17.09.2014 | 22:05 Uhr
Hallo Gringo!

Ohohoooo! Lieben Dank. Da freu ich mich doch über dieses Lob aus deinem Munde! :)
Es ist immer noch keine offizielle Fortsetzung. Ich weiß nicht, vielleicht könnte man das wirklich hineinlesen, wenn man nicht wie ich die ganze Story kennt. Allerdings knüpft diese Fic hier an dem tatsächlichen Ende vom Preußlerschen Krabat an. Aus den ersten Kapiteln wirds vielleicht noch nicht so deutlich. Kommt noch.

Liebe Grüße
Chris
13.09.2014 | 09:16 Uhr
hallo Chris
(Du unterschreibst Deine Reviews bei mir mit diesem Namen. Er ist öffentlich zu sehen. Dann benutze ich ihn auch hier)

Eine zweite Krabat-Geschichte von einer Autorin? Ist dies die Fortsetzung von "Zaubererbruder" oder etwas ganz anderes, neues?
Zwei unabhängige Geschichten zum gleichen Thema mit verschiedenen Handlungen - das könnte ich nicht. Es ist schon verwirrend genug, eine selbst zu schreiben und daneben eine andere auch nur zu lesen.

Deine Einführung ist sehr einfühlsam, macht nachdenklich, führt in eine Welt, die für uns - nüchtern betrachtet - nicht Wirklichkeit sein kann. Sehr wohl kann man in solch einer Welt Charaktäre, Schicksale, Zwischenmenschliches aufzeigen. Das tue ich in meiner Geschichte ja auch. Deine Sprache ist gut - bis auf ein paar wenige Begriffe, die mir zu modern anmuten, die ich nicht verwendet hätte.

Pumphutt besucht Krabat - das wird spannend. Obwohl - wenn man den Altersunterschied von ungefähr 20 Jahren, wie er von Preußler dargestellt wird, zugrunde legt - kann Pumphutt noch am Leben sein?

Ich werde der Geschichte folgen. Sie fasziniert schon jetzt. Fasziniert: laut Duden : behext... so genau habe ich mich um das Wort noch nie gekümmert. Aber es passt ja besonders gut für eine Geschichte, die mit Zauberei zu tun hat.

Grüße von Gringo

Antwort von eintausendschoen am 13.09.2014 | 13:12 Uhr
Hallo Gringo!

Ich freu mich sehr über dein erstes, sehr ausführliches und ehrliches Review! :)

Mit dem "Zaubererbruder" hat diese Geschichte an und für sich nichts zu tun, außer dass sie eine sehr ähnliche Thematik beleuchtet. Als Fortsetzung davon ist sie jedenfalls nicht gedacht bzw. geplant und von meiner Seite wird es auch keine geben.
Das ist ein eigenständiges Gedankenexperiment, das jetzt mal aus meinem Kopf musste. Deine Geschichte war übrigens der Stein des Anstoßes dazu.

Darf ich neugierig fragen, welche Begriffe dir da zu modern vorgekommen sind? Man hat als Autor ja immer so seine blinden Flecke. Würd mich freuen, wenn du mir da vielleicht beim nächsten Mal ein paar Beispiele nennst, wenn du ohnehin schon drüber stolperst :) Musst aber nicht.

Jaaaa, wer mag der Fremde wohl sein? Im nächsten Kapitel gibts dann mehr dazu. :)

Liebe Dank!
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