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Autor: Lady Sonea
Reviews 26 bis 50 (von 51 insgesamt) für Kapitel 1:
26.06.2015 | 21:14 Uhr
Liebe Lady Sonea
Wow. Als ich die Geschichte las, blieb mir den Mund offen und ich war geschockt, wie brutal Marika im ersten Teil war. Wenn ich wieder einmal zur Hysterie neigte, musste mein Kolege mich von der Palme holen. Trotzdem konnte ich den ersten Teil nicht überspringen, weil mich die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes fesselte, wie wahrscheinlich auch alle anderen Leser.
Ich hasse Marika Leidenschaftlich, sodass ich seine nette Seiten nicht mag, welche ich wiederum liebe, da ich finde sie sind der perfekte Kontrast zu den ersten 12?/13? Kapiteln(Ich weiss nicht ob du es verstehen kannst, da es völlig widersprüchlich ist)
Der zweite Teil war anfänglich langweilig, wel man sich zuerst umstellen musste. Es war ein sehr guter Überrschungseffekt der überlebenden(Da es bei ausser Akkarin nicht klar war, wer alles Überleben wird/hat)
Die Verbesserungen der Aussprache von war sehr amüsant auch die Szenen mit Lord Sarin in der Gilde und die Verprüglung von Regin waren es(solche Szenen können ruhig öfters vorkommen). Jetzt krieg ich gerade lust es noch einmal alles zu lesen.
Ich freue mich auch immer wenn sachakanische Sätze kommen(, die ich langsam ohne Hilfe übersetzen kann)
Veltaze kami voro sachaka-zocha Lady Sonea nuta Baronesse.
Momentan warte ich schon ungeduldig auf jeden zweiten Dienstag auf das neue Kapitel damit ich weiterlesen kann.
L.G. Melody

Antwort von Lady Sonea am 26.06.2015 | 23:13 Uhr
Konomaso vodaha-yitaa rachaviya Melody,

Ich kann dich beruhigen, mit dieser Reaktion bist du nicht allein :) Es stimmt, Marika ist sehr brutal, was in Soneas Fall an zwei Dingen liegt: Zum einen bestraft er Ungehorsam bei Sklaven hart (allerdings neigt er nicht zu übermäßiger Grausamkeit, wie man anderer Sachakaner), zum anderen ist Sonea der Feind bzw. jetzt seine Kriegsbeute und es ist auch eine Demonstration von Macht und Überlegenheit, um sie gefügig zu bekommen. Wo ein Sklave gar nicht freiheitlich genug denkt, um wirklich aufmüpfig zu sein, ist Sonea nur schwer zu unterwerfen und damit ist er sogar ein bisschen überfordert, weil er das nicht kennt (mehr dazu in den Bonusszenen).
Ich finde das nicht widersprüchlich. Marikas Charakter ist dafür gedacht, dass er die Leser polarisiert. Seine Sklavinnen behandelt er allesamt recht gut und nachdem Sonea sich ihm gefügt hatte, war es dann auch mit ihr besser. Allerdings kommt hier noch dazu, dass er beginnt, für sie Gefühle zu entwickeln.

Der zweite Teil ist natürlich zunächst einmal eine Umstellung. Aber nach 21 Kapiteln Marika auch dringend notwendig. In den ersten Kapiteln passiert auch sehr viel passiv: Beziehungen und Konflikte zwischen den Charakteren bilden sich neu heraus und es werden die Grundstein für die weitere Handlung gesetzt.
Ich finde auch, dass Regin ruhig öfters Prügel einstecken könnte, aber lass dich einfach mal überraschen, was die nächsten Kapitel für ihn bereit halten :)

Und obwohl ich es in der Antwort auf dein Review zu meiner Märchensammlung schon erwähnt hatte, sage ich es gerne noch einmal: Es ist toll, dass dir das Sachakanisch so viel Spaß macht :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.05.2015 | 11:53 Uhr
Dann versuche ich mal meine Gedanken zusammen zu bekommen.

1. Ich bin süchtig. Seit ich mit D2K fertiggeworden bin (vor etwas einer Woche), verbringe ich beachtliche Teile des Tages damit meine Lieblingsstellen aus D2K und dem Spion wieder und wieder zu lesen. Es ist wundervoll, weil ich so immer wieder von meinen Lieblingen lesen kann, und es ist schrecklich, weil es mich vom lernen abhält. Aber bald ist das vorbei und ich fahre für 4 Wochen in den Urlaub. Dann habe ich ganz viel Zeit zum lesen! :D
2. Yakari ist eindeutig meine Lieblingsfigur aus Teil 1. Er ist schlichweg zu süß und nett um ihn nicht zu mögen. Ich mag auch Ivasako und Dany. Was auch immer im Folgenden mit ihnen passiert, sei bitte nicht zu hart zu ihnen. Das haben sie wirklich nicht verdient. Und was den bösen, heißen König angeht: Ich hoffe Akkarin verarbeitet ihn zu Hackfleisch. Er hat seine guten Seiten, und in gewisser Weise mag ich ihn auch, aber das ändert nichts an meinem Bedürfnis ihn loszuwerden.
3. Sonea steckt inzwische wirklich in Schwierigkeiten. Sie hat sich inzwischen so sehr angepasst, dass es wirklich schwer für sie wird sich wieder an ein anderes Leben zu gewöhnen. Und auch wenn ich darauf vertraue, dass du ihre Beziehung mit Akkarin wieder hinbekommst, einfach wird es wohl für keinen von beiden. Ich hoffe sie verzeiht es Akkarin, dass er sie hat glauben lassen, er sei tot.
Aber immerhin wissen die Verräter spätestens seit „Sonea und der König“ mit Sicherheit wo sie ist. (Man vergleiche die Namen in besagtem Kapitel mit denen aus Kapitel 51 im Spion. :D)
4. Soena scheint irgendwie verflucht zu sein. Zumindest passiert es ihr erstaulich oft, dass sich jemand in sie verliebt und dabei regelrecht besessen von ihr wird. Erst Dorrien, dann Osen, der sich deshalb fast mit Akkarin dueliert hätte und jetzt auch noch Marika. Und Sonea und Akkarin bekommen dann den ganzen Ärger ab.
5. Dorrien und Regin nerven. Dorrien mit seinem ständigen Hass auf Akkarin und Regin damit, dass er… eben Regin ist. Aber zumindest Dorrien sind wir jetzt fürs Erste los. Ob sich für Trassia noch jemand anständiges findet?
6. Merin. Auch ja, Merin. Irgendwie ist mir diese Figur ans Herz gewachsen. Zum Teil wegen seiner Freundschaft zu Akkarin, aber auch einfach weil ich seinen Charakter mag. Er versucht das Richtige zu tun ohne sich dabei in scheinheiligen Idealen zu verrennen. Ich hoffe er findet die Frau nach der er sich so sehr sehnt. Ich sehe schon, ich habe Spaß daran jede einsame, alleinstehende Figur zu verkuppeln. :)
7. Auch wenn ich am Anfang ziemlich irritiert war, dass es die Kapitel doppelt gab, mag ich die Trennung inzwischen sehr gerne. Es macht Spaß zu wissen, was auf sachakanischer Seite von den Aktionen der Gilde ankommt und dann langsam herauszufinden, was tatsächlich vor sich ging. Ich bin ja auch neugierig was die Gilde aus den Gedanken der Attentäter erfährt.
8. Und am Ende natürlich noch ER. Armer Akkarin. Er tut mir fast noch mehr Leid als Sonea. Er weiß nur zu gut was mit ihr passieren wird und muss wohl teilweise von noch Schlimmerem ausgehen. Immerhin stammen seine Erfahrungen von Dakova. Und er selbst kann praktisch nichts tun.
Aber ich muss auch zugeben: Ich mag den finsteren Akkarin. Und im Gegensatz zu Marika will ich ihn nicht zu Yakari-Futter verarbeiten. *auf einer Fangirlwolke davonschweb*

Das waren jedenfalls meine paar Gedanken zu D2K. Und wahrscheinlich habe ich wieder die Hälfte vergessen. XD

LG,
flying mirror

Antwort von Lady Sonea am 18.05.2015 | 18:16 Uhr
Hallo flying mirror,

So geordnete Reviews bekomme ich selten. Das erleichtert mir das Antworten :)

1. Oh, so etwas lese ich doch immer gerne :) Ich hoffe trotzdem, dass dich meine Geschichten nicht zu sehr vom Lernen abhalten, und drücke dir die Daumen für deine Prüfungen.

2. Ivasako und Dany sind als langfristige Erzählcharaktere angelegt, also wirst du dich noch eine Weile an ihnen erfreuen können. Was mit ihnen passiert, kann ich dir leider nicht sagen, aber vielleicht hilft es dir zu wissen, dass ich die beiden gerne mag. Und was den bösen, heißen König betrifft, bleib einfach gespannt, was passiert.

3. Für Sonea und Akkarin wird es ganz sicher nicht leicht, wenn sie sich wiedersehen. Das heißt, sofern nicht einer von beiden stirbt :P Und toll dass dir die Querverbindung zu Kapitel 51 des Spions aufgefallen ist! Ich freue mich immer einen Ast, wenn sowas mal auffällt :)

4. Das mit dem Verlieben ist für Sonea echt ein Fluch, vor allem, weil sie nun wirklich kein MarySue-Typ ist. Bei Osen und Dorrien ist es ja Canon und strenggenommen würde Cery auch noch dazu zählen, aber der ist immerhin bodenständig und hat sich anders orientiert. Und Marika hat einen ziemlich ausgefallenen Frauengeschmack, wie man an seiner Cachira sieht. Ich muss allerdings an dieser Stelle auch zugeben, dass ich ihn mit Absicht so geschrieben habe, um es Sonea möglichst schwerzumachen. Sie wird übrigens nicht der einzige Charakter mit unerwünschten Loveinterests bleiben ;)

5. Dorrien und Regin sind auch nicht dazu gedacht, dass man sie mag. Dorrien vielleicht noch, weil es für sein gesamtes Verhalten ernstere Gründe gibt, die nichts mit Sonea zu tun haben, was ihm jedoch nicht bewusst ist. Regin dagegen ist einfach ein Ekelpaket und das zu ändern ist nicht so leicht :D Und Trassia hat eigentlich keinen von beiden verdient, wenn du mich fragst.

6. Freut mich, dass Merin dir gefällt. Ich habe ihn hauptsächlich als Gastcharakter eingeführt, weil ich für die entsprechenden Szenen keinen Erzählcharakter hatte und Akkarin dafür nicht einsetzen will. Außerdem gefällt mir der Gedanke, dass Merin ihm verzeiht, dass er ihn enttäuscht hat. Und eine Frau sollte er tatsächlich irgendwann einmal finden, sonst kommt sein Neffe auf den Thron.

7. Und schön, dass dir die Aufteilung der Kapitel zusagt. Wenn man den ersten Teil gelesen hat, denkt man wahrscheinlich, man weiß schon alles und jetzt kommt eine Art Wiederholung. Aber tatsächlich sind nur die Eckdaten bekannt, wie das Scheitern von Marikas Versuchen, Sarrin zu töten und vielleicht noch die Aktionen der Verräter. Also ich denke, da kommen noch einige Überraschungen.

8. Den düsteren Akkarin mag ich auch am liebsten. Wenn ich gemein wäre, würde ich sagen, dass er mir im ’Spion’ zu nett geworden ist und das unbedingt geändert werden muss. In ihm steckt einfach auch sehr viel Düsternis durch das, was er selbst erlebt hat und das kommt durch Soneas Entführung jetzt noch einmal auf eine ganz andere Weise zutage. Da steckt einfach unheimlich viel Potential drin :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Tigerstorm (anonymer Benutzer)
02.03.2015 | 00:14 Uhr
Danke für deine Antwort.
Ich verstehe deine Begründung für die Beziehung zwischen Sonea und Danyara jetzt besser. Dankeschön.
Ich habe schon verstanden, dass der Preis an den 'Spion' ging. Übrigens bin ich schon beim Spion bei Kapitel 22. Bis jetzt finde ich es einfach super. Die unterschiedlichen Verläufe. z.B. Dorrien mit seine Such nach einer Bestie, die eigentlich ein schwarzer Magier ist oder Dannyl mit seiner suche nach der Herkunft von Lord Sakane. Und natürlich auch die Entwicklung bei Sonea. Ich kann vollkommen verstehen warum sie die Disziplin Kriegskunst genommen hat. Es läuft eben nicht immer alles so im Leben wie man es sich vorstellt.
Ich verstehe jetzt auch nun was die Beziehung zwischen Marika und Sonea ausmacht. (Ups! Machen darf man nicht sagen, dass ist für die Hunde am Gehsteig reserviert. Das pflegt mein Deutschlehrer immer zu sagen) Übrigens fällt mir auf dass deine Geschichte einige Übereinstimmungen mit Sultan Suliman und seiner Haremsdame Roxalia aufweist. Nur mit dem Unterschied, dass sie alles aus Liebe macht. Obwohl, ohne war sie auch nicht: Sie hat Suliman überredet seine erstgeborenen Sohn Mustafa umzubringen, damit einer ihrer Söhne der nächste Sultan wird.

Und nun zu meine Frage, darum erzähl ich Dir auch all das. Roxalia hatte ziemlich viel politische Macht, da sie nicht nur Sulimans Favouritin war, sondern auch seine Ehefrau. Wird Sonea vielleicht auch mehr Politische Macht bekommen, falls sie Marika wirklich heiratet?

Sorry für Rechtschreibfehler. Werde in nächster Zeit wahrscheinlich nicht soviel zum Lesen kommen, da bei mir bald die Schularbeiten anfangen.

LG, Tigerstorm

Antwort von Lady Sonea am 06.03.2015 | 06:36 Uhr
Hallo Tigerstorm,

Freut mich, dass ich helfen konnte :)

Ah ok, dann war das ein Missverständnis, sorry dafür. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen des Spions :) Falls du irgendwelche Anmerkungen dazu hast, so schreibe sie am besten dort in den Reviewthread.

Ich wusste, dass Haremsdamen nicht selten Einfluss hatten und diesen auch nutzten, aber dass es einen Fall gibt, der Soneas Situation so ähnlich ist, war mir dann doch neu. Ich finde das sehr faszinierend und sehe meine Idee bestätigt. Auch wenn bei Sonea auf Grund der Vorgeschichte ausgeschlossen ist, dass sich Liebe entwickelt, halte ich es unter entsprechenden Bedingungen nicht für ausgeschlossen.

Um deine Frage zu beantworten: Bei Marika ist es Ienara, die ihn hin und wieder auch berät, und auch wenn Sonea sehr viel weniger Erfahrung hat, hat sie auf Grund ihrer persönlichen Bedeutung für ihn, das Potential, Einfluss zu nehmen, womit sie ja schließlich auch anfängt. Letztendlich liegt es an Marika, wie viel Einfluss er ihr zugesteht, weil sie auch weiterhin seine Sklavin bleiben soll. Seine Gefühle für sie könnten ihn jedoch dazu verführen, ihr mehr durchgehen zu lassen, als angemessen ist. Und da Sonea ihn nicht liebt, könnte ihm das zum Verhängnis werden.

Doch was das betrifft, würde ich sagen: Lass dich einfach überraschen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt :)


Liebe Grüße und viel Erfolg mit deinen Schularbeiten :)
Lady Sonea
15.02.2015 | 17:09 Uhr
Aloha,

Liebe Lady Sonea. Weißt du eigentlich wir sehr ich dich im Augenblick hasse und liebe zugleich?
Die zwei Könige ist bis jetzt absolut großartig geworden aber wie kannst du alle Leser nun noch 20 Kapitel lang im ungewissen lassen wie es mit der kleinen Sonea weiter geht?

Nun gut ich bin auch echt gespannt was so in der Gilde passier ist aber das warten auf neue Kapitel ist echt nicht meins. Und dann immer zwei Wochen! *setufz*
Gerade wünsche ich mir ich hätte die bisherigen Kapitel nicht so verschlungen und mir mehr zeit gelassen, dann müsste ich jetzt nicht solange warten das es weiter geht.

Lieben Gruß
Helena

Antwort von Lady Sonea am 15.02.2015 | 17:26 Uhr
Hallo Helena,

Danke für das Kompliment! *lach* Ja, ich weiß, das ist gemein von mir. Aber immerhin hast du das Glück, den ersten Teil erst jetzt gelesen zu haben. Die anderen mussten alle 20 Kapitel warten, um zu erfahren, was mit der Gilde passiert ist. Insofern hast du nur die halbe Folter vor dir :P
Ich verstehe, dass die langen Wartezeiten doof sind. Andernfalls gäbe es dafür jedoch eine Wartezeit von mehreren Monaten bis zum dritten Teil der Trilogie. So kommt wenigstens regelmäßig etwas Neues ;)

Auf jeden Fall freue ich mich, dass die 'Die zwei Könige' bis jetzt so super gefallen hat und hoffe, dass der Teil mir der Gilde auch interessant wird :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
30.01.2015 | 13:57 Uhr
Hi,
ich wollte schon so lange ein Review dalassen, aber ich bin irgendwie nie dazu gekommen -.-
Zunächst liebe ich die Geschichte um Teil 2, auch wenn mir einige Personen (insbesondere natürlich Sonea) schon leid tun. Deswegen fand ich es mit ihr und Dany zwar zunächst etwas seltsam, aber im endeffekt habe ich mich für sie gefreut, dass sie so wenigstens ein wenig glücklich sein kann. Umso trauriger natürlich, dass es jetzt im letzten Kapitel so plötzlich zerbrochen ist. Natürlich verstehe ich, dass Dany die Worte von Sonea nicht gerne gehört hat, aber sie muss sie doch auch irgentwie verstehen können.
Das letzte Kapitel hat meine Gefühle als Leser sowieso auf den Kopf gestellt. Ich habe mir fest vorgenommen Marika NICHT zu mögen. Da ich Soneas Gefühle die ganze Zeit über nachempfinden konnte und auch immer noch kann, war das nicht allzu schwierig. Aber am Ende tat er mir (fast) leid und auf eine merkwürdige, verdrehte Art und Weise war es sogar (auf Sachakanisch) romantisch.
Auch die Stelle die du für den Bruch ausgesucht hast regt mich zum Nachdenken an. Ich hatte erwartet, dass Marika zumindest schon aufbricht. Ich bin schon gespannt zu erfahren ob das noch etwas zu sagen hat.
Und natürlich kann ich es kaum erwaten, zu erfahren was die ganze Zeit in der Gilde vorgeht.

Zum Aufbau hätte ich noch eine kleine Anmerkung:
Wenn du Wörter auf Sachakanisch schreibst, steht erst ganz am Ende, was jetzt eigentlich gesagt wurde. Und deine Kapitel sind ziemlich lang. ;) Es wäre als Leser einfacher, wenn du die Übersetztung direkt dahinter schreiben würdest. Vielleicht in Klammern, oder so ähnlich.
Sonst muss man entweder einfach weiterlesen und im besten Fall aus dem Kontext erahnen worum es geht, oder runterscrollen und dann die Textstelle wiederfinden, bei der an gerade war. Beides unterbricht den Lesefluss, was ich doch irgentwie schade finde.
Natürlich ist es dem Autor überlassen, wie er seine Geschichten aufbaut, aber vielleicht nimmst du dir ja meine Anregung zu Herzen.

LG und mach weiter so
Butzy

Antwort von Lady Sonea am 30.01.2015 | 21:58 Uhr
Hallo Butzy,

Schön, wieder von dir zu lesen! Und es freut mich, dass dir der erste Teil trotz der Thematik gefallen hat :)
Dass du Soneas Beziehung mit Danyara seltsam fandest, verstehe ich absolut! Besonders im Hinblick darauf, dass man als Fan sie mit Akkarin zusammen sieht. Aber auch weil ihre eigenen Motive dabei nicht so ganz deutlich werden, kann man das durchaus darüber in Frage stellen. Im letzten Kapitel hat Dany aus ihrer Verletzung heraus ein wenig überreagiert. Wenn man einen Menschen liebt und dieser sich nicht vollständig auf einen einlassen kann, weil er in der Vergangenheit gefangen ist, tut das weh. Hinterher tat ihr das auch leid und es bleibt zu hoffen, dass sie sich aussprechen.

Dass dich das letzte Kapitel so aufgewühlt hat, verstehe ich absolut! Um ehrlich zu sein, war es auch so gedacht. Die gesamte Entwicklung von Soneas Situation beeinflusst bis zu einem gewissen Grad die eigenen Ansichten, weil man mit ihr mitleidet. Ich finde es übrigens gut und erfrischend, dass du Marika nicht mochtest, auch wenn er dir am Ende irgendwie leidgetan hat. Seine Veränderung wird auch Sonea nachhaltig beeinflussen.
Warum ich den Cut ausgerechnet nach dem Fest gemacht habe, kann ich dir leider nicht beantworten. Es wird sich jedoch im Laufe der Zeit klären :)

Vielen Dank für deinen Hinweis! Das ist wirklich ein Problem, wenn man im Browser liest, habe bis jetzt aber noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Ich werde mir deinen Vorschlag durch den Kopf gehenlassen und überlegen, wie man das am schönsten gestalten kann, ohne dass es Lesefluss und Optik stört.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
28.01.2015 | 14:49 Uhr
Hey,
Ja, ich lebe noch! Tut mir leid, dass ich mich so wenig melde!!:( Aber:
Einfach super!!:) Toll, ich liebe immer noch diese Geschichte und Sonea.
Zum neusten Kapitel: Also, eigentlich bin ich froh, dass Sonea "Schluss" grmacht hat(also mit Dany:)) Und eigentlich ist mir Akkarin jetzt egal... Marika und Sonea sind so cool zusammen!! Ich freu mich schon auf die Fortsetzung!!
LG Hannes

Antwort von Lady Sonea am 03.02.2015 | 23:10 Uhr
Hallo Hannes,

Schön, wieder von dir zu lesen! :) Ich sehe schon, der Story hat etwas bei dir verändert. Und ich freue mich, dass es dir weiterhin gefällt.
In zwei Wochen steht ja dann zunächst einmal der Kulturschock an, aber ich bin sicher, du wirst dich wieder umgewöhnen :)

Marika und Sonea sind ein starkes Pair, da gebe ich dir recht. Doch ich würde mich schlecht dabei fühlen, zu schreiben, wie sie sich in ihn verliebt, weil er ihr zu viele unverzeihliche Dinge (Vergewaltigung, Körperverletzung etc.) angetan hat, als dass etwas Gutes daraus entstehen würde. So etwas zu schreiben wäre nicht fair gegenüber Menschen, die selbst misshandelt oder vergewaltigt wurden.
Dass Dany sich in ihrem Zorn von Sonea getrennt hat, sorgt dafür, dass Sonea sich noch mehr in dieser Missbrauchsbeziehung mit Marika verliert, wo Dany sie zuvor davor bewahrt hat, sich komplett aufzugeben. Diesen Halt verloren zu haben, wird ihr auf Dauer nicht guttun.

Auf dieses Thema werde ich nächste Woche jedoch noch einmal ausführlich für alle Leser eingehen.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.12.2014 | 16:43 Uhr
Hey Sonea,

ich habe meine Begeisterung ja schon auf Twitter kundgetan, aber diese Geschichte verdient ein wenig mehr, also werde ich mal auf die Tasten hauen.

Zunächst einmal: Dafür, dass ich den ersten Teil nicht kenne, habe ich mich wirklich erstaunlich gut zurecht gefunden. Das heißt, ich hatte mal kurz drüber geguckt und auch angefangen, aber die schiere Länge ist ja nichts für Zwischendurch. Vielleicht finde ich während der Feiertage ja etwas Zeit dazu. Aber wie auch immer.

Zunächst einmal zu Sachaka:
Ich kenne das Buch "Magie", kann mich aber nur recht wage erinnern, und an die Fortsetzung der Black Magican - Trilogie habe ich mich nie heran gewagt. Von daher war mein Bild von Sachaka ziemlich blass - und jetzt werde ich wohl kein anderes mehr haben, als deines. Denn es ist fantastisch :). Sachaka ist archaisch und brutal, grausam und nicht bar jeder Faszination, im Gegenteil. Trotzdem sicher kein Land, dass man aus nächster Nähe sehen muss. Ich fand es sehr passend, dass es im sachakanischen kein Wort für Liebe gibt, nicht im eigentlichen Sinne, wie wir bzw. die Kyralier es verstehen. In einer Welt, in der jede Beziehung von Abhängigkeiten geprägt ist, sind Gefühle einfach nicht vergleichbar als zwischen Menschen, die eine freie Wahl haben. Wobei sie sicher nicht weniger aufrichtig oder tief sein können - aber eben immer anders und das nicht auf die positivste Art und Weise. Insofern ist es auch kein Wunder, dass jeder Soneas Beziehung mit Akkarin misszudeuten scheint.
Und ebenso wie Sonea fand ich es interessant, dass selbst der mächtigste Ashaki sich auf die gleiche Art vor dem König niederwerfen muss, wie der geringste Sklave. Letzten Endes ist in diesem Land wohl niemand wirklich frei. Außer vielleicht der König selbst.

Zu Sonea: Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich Canavans Bücher gelesen habe, aber deine Sonea erkennt man auf jeden Fall wieder. Ihr Stolz, ihre Widerspenstigkeit, aber auch ihre Stärke und Hilfsbereitschaft - alles dabei. Allerdings war ich zwischendurch etwas verwunderst, dass du sie als eine herausragende Schönheit beschreibt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in den Büchern je etwas Vergleichbares gesagt wurde, zumal sie ja auch aus der Unterschicht kommt und dementsprechend nicht immer satt und gesund zu Bett gegangen ist. Wobei sie natürlich auch keine körperlich wirklich zerstörerischen Arbeiten verrichtet hat, daher mag es gehen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit und für die Sachakaner profitiert sie vermutlich noch mit dem Exotenbonus :P. Auch die Entwicklung ihres Verhaltens ist nachvollziehbar. Da sie keinerlei Informationen darüber hat, was außerhalb des Palastes geschieht und fest davon ausgeht, dass sie absolut keine Chance hat, diese jemals wieder zu verlassen, ist eine schleichende Resignation unvermeidbar. Und als ihr selbst der Tod als letzter Ausweg versperrt wird - eine wirklich grausame Handlung - nun, was bleibt ihr da anderes übrig.

Marika ist - na ja, er ist der König von Sachaka und er passt sehr, sehr gut in diese Rolle. Er ist gewiss ein Mann zu dem man loyal sein kann, bedenkt man, dass Stärke, Attraktivität und Macht nun einmal sehr anziehend und charismatisch wirken, aber brrrr, so faszinierend er ist, ich möchte ihm wirklich nicht im Dunkeln begegnen. Ich bezweifel auch im Gegensatz zu Sonea nicht, dass er tatsächlich etwas für sie empfindet - vielleicht sogar etwas Ähnliches wie Liebe - aber es gereicht ihr trotzdem nicht zum Vorteil, weil bei ihm selbst solch eigentlich positiven Gefühle immer noch zu rein egoistischem und damit rücksichtslosen Handeln führen. Das er sie wirklich mag, heißt nicht, dass er auch nur einen Jota Rücksicht darauf geben wird, wie sie empfindet. Wie gesagt - in einem Land wie Sachaka geht es wohl einfach auch nicht anders. Er hat so etwas Uneigennützigkeit oder Mitleid nie gelernt.

Da ich nicht auf jeden Charakter einzeln eingehen kann, versuche ich hier mal zu bündeln: Die Damen der Cachira sind auf ihre eigene Art und Weise alle klasse geschrieben. Sie sind gewiss nicht alle Sympathisch, aber sie haben Leben und Charakter einen Platz in dieser Geschichte, den sie sich wirklich verdient haben. Navara ist so eine der Nebencharaktere, die ich besonders gerne mag. Auf ihre ganz eigene Art und Weise ist sie schon echt in Ordnung. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass Danyara mir teilweise noch recht 'flach' vorkommt, obwohl sie, von Sonea abgesehen, eigentlich am Wichtigsten ist. Irgendwie fehlt ihrem Charakter einfach etwas Markantes. Aber wer weiß, vielleicht offenbart sie ja noch ungeahnte Tiefen.

Um das Ganze zum Abschluss zu bringen: Ivasako.
Was soll ich sagen? Er ist sozusagen mein Obi-Wan Kenobi dieser Geschichte *gg*
Taktisch, ruhig, mitfühlend, nicht zu unterschätzen und absolut loyal, selbst wenn es ihm das Herz bricht. Habe ich was vergessen? Ehrlich, ich lese jede Szene zwischen ihm und Marika lieber als eine zwischen Sonea und Marika. Ich habe es bereits gesagt und ich sage es noch einmal: Wehe, du tust ihm was!

Was vergessen? Ach ja, Akkarin. Ich habe wirklich keine Ahnung, was mit ihm ist, zumal mir ja Bedeutendes Vorwissen fehlt, aber da ich die dritte Partei in dieser Geschichte auch kaum kenne, vermute ich ihn mal spontan bei den Verräterinen. Oh, und wo wir gerade bei Vermutungen sind - ist der kyralische "Freund" etwa Dannyl?
Außerdem habe ich so den Verdacht, dass Sonea nicht so Blutsteinlos ist, wie sie denkt. Marikas Worte waren einfach ZU genau ins Schwarze getroffen, um einfach nur geraten zu sein. Und es wäre taktisch gesehen wirklich ein kluger Zug. Dass er sich indes so wenig Mühe gemacht hat, es zu verbergen - nun, er hat ja nichts zu befürchten, nicht wahr?

So, vermutlich habe ich wieder dutzende Kleinigkeiten vergessen, die ich eigentlich ansprechen wollte und doppelt so viele, die es verdient hätte, trotzdem komme ich jetzt besser mal zum Schluss. Dann bleibt noch etwas fürs nächste Review. :P

Eigentlich bleibt nur zu sagen, dass du deinem eigenen Anspruch in allen Maßen gerecht wirst. Die Geschichte ist anspruchsvoll und stilistisch sehr ausgefeilt. Sie ist natürlich auch um einiges Düsterer als Canavans Werke, aber sie trifft außerdem die perfekte Mitte zwischen Originaltreue und Eigenleistung. Ein nicht zu unterschätzender Punkt in der Welt der Fanfiktions, in der Grad zwischen OOC und simpler Wiederkäuerei manchmal schmaler ist, als man meint.

Antwort von Lady Sonea am 18.12.2014 | 19:09 Uhr
Hallo Ildiko/Eadan (die Namensänderung verwirrt mich gerade etwas),

Wow, damit hatte ich jetzt gar nicht gerechnet! Danke <3

Ich glaube, im ersten Teil von D2K ist es noch leicht, sich ohne Vorkenntnisse zurechtzufinden, weil er nur von Sonea, einem bösen, heißen König und zwei OCs bestritten wird und daher relativ losgelöst von den Ereignissen in der Gilde stattfindet. Nach Kapitel 21 könnte es schwieriger werden, wobei ich immer versucht bin, die Vorgeschichte ein wenig in den Text einzubringen, einfach weil es auch eine Erinnerungsstütze für den Leser ist.
Dennoch kann ich dir nur ans Herz legen, den ’Spion’ zu lesen. In der Zeit zwischen der Trilogie und D2K vergeht fast ein ganzes Jahr und da passiert unglaublich viel, worauf die späteren Teile aufbauen. Einziger Nachteil für dich: Ivasako hat nur ein paar ganz kurze Auftritte als Nicht-Erzählcharakter ;)

Danke, dass du meine Version von Sachaka so toll findest! :) Ich habe ’Magie’ auch nur einmal vor ein paar Jahren gelesen, weil ich mehr über den damaligen Krieg und eben über Sachaka erfahren wollte, den Rest habe ich für meine Bedürfnisse ausgeschmückt. Die Fortsetzung von ’The Black Magician’ soll wohl teilweise auch in Sachaka spielen, aber ich muss auch ehrlich zugeben, dass es mich überhaupt nicht reizt, diese Bücher zu lesen.

Ja, die sachakanische Definition von Liebe … in einem Land wie Sachaka sind Beziehungen (außer zwischen Sklaven, sofern erlaubt) immer von Abhängigkeit geprägt und in dieser Hinsicht sind solche Beziehungen selten gesund. Aber es gibt im übertragenen Sinne auch positive Aspekte an der sachakanischen Auffassung von Liebe und dort entspricht sie wieder der unseren: Wenn man jemanden von ganzen Herzen liebt, ist man dieser Person auch auf eine gewisse Weise ’unterworfen’, weil Liebe die Menschen unter anderem dazu bringen kann, sich für andere aufzuopfern. Zugleich ist die Rolle des Höhergestellten auch eine, in der man Verantwortung für den anderen trägt und ihn beschützt. In der sachakanischen Prosa wird beides auch gerne verklärt, damit befasse ich mich ein wenig in Teil 2 und in einer Story, die ich demnächst hochlade.
Die Beziehung von Sonea und Akkarin im ’Spion’ ist nicht frei von gewissen Hierarchien, wie z.B. Mentor und Novizin, und findet auf mehreren Ebenen statt. Dazu kommt, dass Akkarin durch seinen eigenen Aufenthalt in Sachaka geprägt wurde. Im ’Spion’ kratze ich diesbezüglich nur an der Oberfläche, weiteres wird erst später aufgelöst. Für die Sachakaner genügt es jedoch, die Beziehung falsch zu interpretieren.

Schön, dass man Sone auch noch wiedererkennt und ihre Handlungen ihrem Charakter entsprechen, wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat! In der Zwischenzeit hat auch sie sich weiterentwickelt und Sachaka ist für sie ein schwerer Einschnitt, der temporäre, aber auch dauerhafte Veränderungen mit sich bringt.

Danke, dass du das mit Soneas ’Schönheit’ erwähnst! Da muss irgendetwas schiefgelaufen sein, Sonea ist natürlich keine außerordentliche Schönheit! Ich denke schon, dass sie recht hübsch ist, zumal sie in drei Jahren Gildenessen bzw. später auch Takans Küche auch ein paar weibliche Rundungen ausgebildet haben sollte. In den Büchen wird nur erwähnt, dass ihre Mutter hübsch war und später stehen ja einige Jungs auf sie und selbst durch Akkarins Augen wirkt sie im dritten Buch nicht gerade hässlich.
Entweder da ist beim Editieren etwas schief gelaufen oder es ist unglücklich ausgedrückt. Ansonsten stimme ich deinem Argument, dass sie auf die Sachakaner sehr exotisch wirkt, zu. Damit trifft sie sicher den Geschmack einiger Charaktere, während andere genau das als hässlich empfinden.
Weißt du vielleicht noch die ungefähre Stelle oder den Kontext, in dem das erwähnt wurde? Dann schaue ich mir das einmal an. Auf jeden Fall vielen Dank für den Hinweis!

Dass du Marika nicht magst, wenn du so ein Fan von Ivasako bist, habe ich schon fast erwartet. Aber das macht nichts, ich muss mich schon mit genug anderen Leserinnen um ihn kloppen :D Wenn er wirklich eine tiefere Zuneigung für Sonea empfindet (Anzeichen dafür gibt es ja), dann hätte er große Schwierigkeiten, sich dies einzugestehen und entsprechend einfühlsam zu handeln. Wie du schon sagst, hat er es nicht anders gelernt und das entspricht auch nicht gerade der sachakanischen Mentalität. Um überhaupt etwas bei ihr zu erreichen, müsste er lernen, auf sie einzugehen. Bis zu einem gewissen Punkt wäre das möglich, ohne dass es ihn ihren Respekt vor ihm kostet, aber da er es eben nicht anders kennt, würde er sich zu sehr davor fürchten, dass er sie dann nicht mehr kontrollieren kann.

Navara gehört auch zu meinen Lieblingen in der Cachira, sie hat eine etwas seltsame Weltanschauung, aber ist zugleich völlig in sich gefestigt und auf ihre Weise ein liebes Wesen. Danyara habe ich geschaffen, um Sonea eine Freundin zur Seite zu stellen. Sie steht für alles, was noch gut und schön in Soneas Welt ist. Ich weiß jetzt nicht, was du mit ’markant’ meinst, für mich sind es ihr sanftes, unschuldiges Wesen und ihre Verträumtheit, was sie ausmacht. Wie Ivasako ist sie als langfristiger Erzählcharakter gedacht, aber da sie sehr behütet lebt und eher introvertiert ist, hatte sie noch keine Chance, sich weiterzuentwickeln, während Ivasakos Entwicklung zu einem vielschichtigen Charakter schon vor Beginn der Story stattfand. Beide werden sich im Laufe von D2K und späteren Bänden meiner Fortsetzung noch verändern und dann wird auch Danyara ihre Chance bekommen.

Das Thema Ivasako hatten wir ja schon auf Twitter. Wie oben schon erwähnt, er ist als langfristiger Erzählcharakter gedacht. Wenn du Lorlen schon mochtest, dann wundert es mich nicht, dass du seine Szenen, insbesondere seine Interaktion mit Marika am liebsten liest. Ivasakos Figur basiert gleichermaßen auf Lorlen und Takan, absolut loyal und pflichtbewusst, aber auch mitfühlend und ruhig. Ich habe ihn bewusst so geschaffen, nicht nur, weil ich Lorlen auch sehr mochte, sondern um Marikas Figur näher zu beleuchten und um einen Gegenpol zu ihm zu schaffen.

Sonea hat kein weiteres Blutjuwel. Das hätte sie mitbekommen oder zumindest die Narbe irgendwo entdeckt. Nein, es hat tatsächlich mit der natürlichen Barriere zu tun, die sich bei Menschen mit magischem Potential in gewissen Situationen senkt, so dass ihre Gedanken Marika förmlich entgegengeschrien wurden. Ob das seinetwegen war oder wegen dem, woran sie gedacht hat, überlasse ich deiner Phantasie ;)
Natürlich wäre es eine gute Idee, ihr heimlich ein Blutjuwel zu implantieren, sofern es ihm so gelingt, dass sie wirklich nichts davon mitbekommt. Für Marika ist sie jedoch noch nicht bedeutend genug, dass er diesen Schritt in Erwägung ziehen würde, weil er bereits mehrere Blutjuwelen kontrolliert.

Wer Divakos ’kyralischer Freund’ ist, wird später noch aufgelöst. Es geht dabei auch wieder um etwas aus dem ’Spion’ und dient hier hauptsächlich als Running Gag um Ivasako in den Wahnsinn zu treiben.

Vielen Dank noch einmal für das abschließende Lob. Meine Fortsetzung ist insgesamt wirklich düsterer, als die Originaltrilogie, allerdings hast du mit D2K auch gleich den düstersten Teil erwischt ;) Die Welt hat in dieser Hinsicht einiges an Potential, was in Canavans Trilogie im dritten Teil nur angerissen wird, was jedoch nicht von Nachteil ist, weil es sonst den Rahmen der Handlung sprengen würde. Fanfictions originalgetreu zu schreiben und die Geschichte angemessen fortzuführen ist für mich eine ziemliche Herausforderung. Zugleich gibt es in dieser Welt so viele Möglichkeiten zur Weitentwicklung, das ich das einfach auch nutzen wollte.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.12.2014 | 07:19 Uhr
Ho,Ho,Ho:)
Dein neues Kapitel ist wirklich gut, einer der besten bis jetzt in dieser Geschichte. Ich fand, dass du voll super Soneas Gefühle beschrieben hast. Man hat zwar gesehen...bzw. gelesen dass ihr dieser Kampf und dann halt den Tod von Keya zwar nicht giefiel, nicht mal wollte, doch sie empfand kein Mitleid. Also: Super, freu mich auf das nächste Kapitel und ich freu mich schon auf das -Teil 2- für deine Kapitels. Ich hoffe, dass Akkarin nicht tot ist, sondern, wie in deiner anderen Geschichte mit den altersschwachen Limeks, irgendwo in der Gilde faul, aber lebend, rumhockt!!:)
Lg und Schöne Weihnachten
Johannes

Antwort von Lady Sonea am 18.12.2014 | 19:14 Uhr
Hallo Hannes,

Danke für das Lob <3 Von allen Charakteren ist mir Sonea am ähnlichsten, was sicher zur Beschreibung ihrer Gefühlswelt beiträgt. Wirklich Mitleid hat sie mit Keya nicht, denn diese wollte Sonea, so hart es klingt, ja unbedingt herausfordern. Trotzdem ist sie kein Mensch, der gerne tötet und in dieser Hinsicht wird Sonea sich immer treu bleiben.
Ich bin mal gespannt, wie dir Teil 2 nach den ersten 21 Kapiteln gefällt, da Sonea, Marika und die anderen neuen Charaktere Pause haben.

Ich wünsche dir auch schöne Weihnachten :) Aber am nächsten Dienstag kommt ja erst einmal noch ein weiteres Kapitel und an Heiligabend gibt es noch ein kleines Special zu D2K, was vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel bringt ...


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Exalt (anonymer Benutzer)
11.12.2014 | 19:05 Uhr
Liebe Lady Sonea,
nach Unistress konnte ich jetzt endlich mal mehrere Kapitel nachholen und bin jetzt wieder auf dem neuesten Stand der Dinge. Also mal überlegen, was ist in der Zwischenzeit passiert...

Tako ist gescheitert. Bei aller Sympathie für ihn, aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Erstmal haben die Gildenmagier keinen Schaden genommen und außerdem hatte Sarrin seinen Auftritt als der mächtige Badass-Magier der er nunmal ist ;D Eigentlich war ja eh allen klar, dass Tako nicht zurückkehren wird. Außer seinem Sohn vielleicht, aber der hat es auch mit Fassung getragen, vor allem nachdem Ivasako ihn aufgemuntert hat. Ich frage mich ob der "Freund Ashaki Divako" nochmal zur Sprache kommt, aber andererseits würde das den Sachakanern wohl auch keinen Erkenntnisgewinn bringen. Akkarin hat Sarrin ja wahrscheinlich geholfen, da ist mir wieder die Frage eingefallen, die ich mir schon seit Anfang des zweiten Teils stelle: Glaubt Yirako eigentlich auch, dass er Akkarin umgebracht hat oder hat er gewisse Zweifel und will einfach nur in Marikas Gunst stehen? Aber andererseits hätte Marika es vielleicht auch aus seinen Gedanken gelesen, wenn er sich nicht sicher wäre, dass er Akkarin getötet hat.... Naja, jedenfalls stelle ich es mir bis jetzt immer so vor, dass Yirako weiß, dass Akkarin vielleicht noch lebt und horche deswegen immer auf, wenn er vorkommt, aber ich irre mich bestimmt.

Was die Kämpfe zwischen den Sklaven angeht, bin ich so ein bisschen zwiegespalten. Auf der einen Seite passt es gut in deine Darstellung der sachakanischen Kultur aber auf der anderen Seite ist es auch in der Umsetzung ein bisschen unzweckmäßig, also vor allem der offizielle Anstrich. Wird der Betrieb im Palast nicht zu sehr aufgehalten, wenn jedes Mal alle bei so einem Kampf zuschauen und gibt das den Sklaven nicht ein bisschen zu viel Selbstbestimmungsrecht?
Kaum wurden die Duelle erwähnt, dachte ich mir schon: Komisch, dass Keya und Sonea noch nicht gemacht haben. Und dann kam es auch prompt im nächsten Kapitel dazu! Dass Marika Keya einfach so sterben lassen hat, hat mich schon ziemlich überrascht, ich dachte sie würde ihm mehr bedeuten. Vor allem konnte Keya wahrscheinlich eh nur verlieren, denn selbst wenn sie Sonea irgendwie erwischt hätte, wäre Marika sicher eingeschritten. Er hätte sich seine wertvolle Kriegsbeute doch nicht einfach so nehmen lassen. Ansonsten hat es mich gewundert, dass Sonea von dem Anfeurungsruf der anderen Mädchen sofort von lethargisch zu motiviert gewechselt ist, weil sie davor schon sehr teilnahmelos war und ja eigentlich auch schon mit Dany darüber geredet hatte, ob es noch jemanden gibt der ihr etwas bedeutet. Aber ich will mich nicht beschweren, ich wäre enttäuscht gewesen wenn sich Soneas hartes Training mit dem Schwert nicht bezahlt gemacht hätte :D Shahiri und Nava waren übrigens sehr süß in diesem Kapitel, ich hoffe sie kommen noch weiter vor!

Dany und Sonea...tja, also inzwischen würde es mich wirklich wundern, wenn sich zwischen den beiden nichts ergibt. Sonea hat zwar keine expliziten Gedanken in diese Richtung, aber so wie sie an Danys weichen Körper und duftende Haare denkt, klingt das für mich nicht nur platonisch. Natürlich kann es für Sonea auch nur eine seeehr enge Freundschaft sein, aber andererseits hat sie auch Bedürfnisse die nicht nur von Marika gestillt werden müssen. Trotzdem kann es eigentlich kein Happy End für die beiden geben und wahrscheinlich ist in Soneas Gefühlswelt auch gar kein Platz für eine weitere Person, sie hat schon genug mit ihrer verlorenen Liebe für Akkarin und Hass gegen Marika zu tun.

Wo wir gerade bei Marika und Sonea sind, die Szene wo Sonea sich in Marikas Arme gekuschelt hat war sehr süß. Nur hat er sie ja dann direkt danach für Takos Versagen (oder eher Sarrins unbändige Kräfte ;D) geschlagen, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Naja, an seinem Sinn für Romantik arbeitet der große König dann noch ein bisschen. Im nächsten Kapitel wird Sonea sicherlich für ihren Einsatz im Kampf belohnt und dann gibt es vielleicht wieder Gekuschel mit Marika. Auch wenn es für mich momentan eher nach Gekuschel mit Dany aussieht, aber okay, irgendwo muss das Ganze mit den beiden mal hinführen und es ist auch nicht mehr solange hin (Kapitel 20 wenn ich mich nicht irre?) bis wir die Perspektiven wechseln. Hach, ich bin ja schon so gespannt...

Danke für die tollen Kapitel, ich freu mich schon darauf, wie es weitergeht. Ich hab deine Geschichte sofort empfohlen, als ich vom neuen System gelesen hab und das hast du auch wirklich verdient, denn nur die allerwenigsten Fanfiction-Autoren machen sich so viele Gedanken, legen so viel Wert auf Details und schreiben solch eine lange, komplexe Fortsetzungen, die sie dann auch regelmäßig veröffentlichen. Es ist klasse, was den DGDSM-Lesern durch dich geboten wird und jeder in der Fandom sollte hier zumindest mal reinschauen, sogar ich als Nicht-Akkarin-Fan liebe es!

Dickes Lob und liebe Grüße,
Exalt

Antwort von Lady Sonea am 12.12.2014 | 12:45 Uhr
Hallo liebe Exalt,

Schön, wieder von dir zu lesen :) Ich hoffe, der Stress ist wieder weniger? Und vielen lieben Dank für die Empfehlung <3 Auf eine gewisse Weise finde ich es ja amüsant, dass meine Fanfiction auch von Nicht-Akkarin Fans gemocht wird, weil sie niemals diese Ausmaße angenommen hätte, wenn ich nicht so ein hoffnungsloses Akkarin-Fangirl wäre :D Ohne diese Begeisterung für diesen Mann hätte ich niemals die Motivation gefunden, etwas so Umfangreiches zu schreiben und das Universum an verschiedenen Stellen weiterzuentwickeln. Aber es tut gut zu wissen, dass die Story auch für Nicht-Akkarin-Fans tauglich ist. Zumal es da momentan diese tolle Alternative zum Fangirlen gibt, wenn man denn darauf steht ;)

Dass Tako gescheitert ist, war in jedem Fall das Beste. Und ja, seine Chancen standen von Anfang an schlecht. Angesichts der Wehrhaftigkeit der Gilde und der Drohung der Verräter hatte Marika kaum eine andere Chance, als einen einzelnen Magier zu schicken, um Sarrin loszuwerden. Wahrscheinlich hätte Badass-Magier Sarrin mit seinem mysteriösen Helfer sogar eine fertig ausgebildete Palastwache erledigt. Ob der Helfer Akkarin war, wer weiß? Vielleicht ist er ja auch tot und es war in Wirklichkeit Balkan :P
Für Jorika ist es natürlich traurig, nun auch seinen Vater verloren zu haben. Letztendlich profitiert er jedoch davon, dass sein Vater von Marika für diese Mission ausgewählt wurde, weil es ihm im Palast besser nur ergehen kann, als bei Divako.

Yirako ist tatsächlich überzeugt, Akkarin getötet zu haben, so dass Marika dies auch so aus seinen Gedanken gelesen hat. Von ihm stammt die Erinnerung, die Marika im ersten Kapitel Sonea zeigt, und dort befindet sich Akkarin im Zentrum einer Explosion. Anhand dieser Beobachtung sieht es aus, als hätte einer von Yirakos Angriffen seinen Schild durchdrungen, woraufhin er im Augenblick seines Todes die Kontrolle über seine verbleibende Magie verloren hat.
Aber ja, die Vermutung, dass Yirako das nur behauptet, um zu Ruhm und Ansehen zu gelangen, liegt natürlich nahe, zumal er vor dem Krieg ein Ichani war. Das wäre nur ziemlich blöd für ihn, wenn er Akkarin gar nicht getötet hat, und das dann irgendwann herauskommt. Zuzutrauen wäre es ihm jedoch. In diesem Fall hätte die Erinnerung jedoch anders ausgesehen und Sonea würde bis heute daran zweifeln.

Der Freund von Ashaki Divako hat keinen Mehrwert für die Geschichte, außer als Running Gag, um den armen Ivasako ein wenig in den Wahnsinn zu treiben ;) Wie mit dem Piraten habe ich meine hehre Freude daran, solche wiederkehrenden Details einzustreuen und ich selbst amüsiere ich mich ziemlich über die Verbindung zwischen Ivasako, Dannyl, Jorika und Divako, die eigentlich nur dadurch zustande kam, weil ich Jorikas kurzen Auftritt im Spion so toll fand, dass ich ihn wieder auftauchen lassen musste. Aber manchmal ist die Welt eben erstaunlich klein, wieso sollte das in Geschichten anders sein?

Mit den Duellen gebe ich dir recht. Wie man jedoch auch an der sonstigen Behandlung der Sklaven sieht, kennen die meisten Sachakaner das Wort ’Wirtschaftlichkeit’ nicht. Denn viele Sklaven würden unter besserer Behandlung auch besser arbeiten. Es ist daher das Problem einer ganzen Gesellschaft.
Duelle finden immer nur dann statt, wenn zwei Sklaven so sehr miteinander konkurrieren, dass sie sich regelrecht hassen. In der Regel geschieht dies nur bei Sklaven in besonderen Positionen. Diejenigen, die den Palast putzen erregen kaum genug Marikas Aufmerksamkeit, dass sie sich unter Konkurrenzdruck fühlen könnten. Das letzte Mal, das sich zwei von Marikas so bekämpft haben, liegt schon mehr als zwei Jahre zurück und damals waren es zwei aus der Cachira. Dass jetzt zwei Duelle in so kurzer Zeit stattfanden, liegt einzig daran, dass Keya sich durch den Kampf der Küchensklaven daran erinnert hat, dass sie ihr Problem mit Sonea auf diese Weise am besten lösen kann.
Mit dem Selbstbestimmungsrecht gebe ich dir recht, das ist eher ungewöhnlich. Der Besitzer der Sklaven hat allerdings auch nichts davon, wenn sie durch ihren Streit nicht mehr produktiv sind, und dann ist es besser, sie dies im Kampf regeln zu lassen. Außerdem ist es für ihn eine grausame Unterhaltung, da sie ihm in der Regel auch nicht genug bedeuten, dass einer stirbt. Anhand von Marikas Aussage „Dann ist sie dumm. Sie könnte niemals sein, was Sonea für mich ist“, kann man ja schon erahnen, dass Keya bei ihm in Ungnade gefallen ist. Er braucht sie dafür nicht bestrafen, das tut sie durch ihr Verhalten ganz allein. Marikas Einstellung zu Keya wird im nächsten Kapitel noch ein wenig näher erläutert.

Aber bevor ich hier lange um den heißen Brei rede: Ich habe am Anfang von Kapitel 13, als Sonea bei dem Kampf der Küchensklaven zusieht, ihr Gespräch mit Ivasako einige Informationen ergänzt, damit ’Sinn’ dieser Duelle etwas deutlicher wird.

Von daher vielen Dank für den Hinweis! :)

Nach seiner Reaktion auf Soneas Selbstmordversuch hätte man in jedem Fall annehmen können, dass er einschreitet, bevor Keya sie tötet. Aber vielleicht hat er auch etwas in Sonea gesehen, was ihn davon überzeugt hat, dass sie überlebt? Auch in seine Einstellung zu Sonea kommt in den nächsten Kapiteln mehr Licht. Komplett werde ich es jedoch nicht aufklären, damit noch Spielraum zur Interpretation bleibt ;)
Das Anfeuern … für die Zuschauer sieht es so aus, als hätte Sonea sich deswegen schließlich verteidigt. Der wahre Grund wird auch nur kurz in ihrer vorletzten Szene des Kapitels angerissen. Im nächsten Kapitel kann man wahrscheinlich ein wenig mehr erahnen, doch auch hier berufe ich mich auf Interpretationsspielraum :P
Das Gespräch mit Dany am Tag zuvor konnte nichts bewirken, weil Sonea sich komplett in sich zurückgezogen und aufs Sterben vorbereitet hatte. Wir wissen ja, wie stur sie sein kann. Der Kampf war dagegen eine Extremsituation, in der es möglich war, zu ihr durchzudringen.

Navara, die ja eine meiner persönlichen Favoritinnen der Mädchen ist, und Shahiri werden hier und da kleinere Auftritte haben, weil sie mit den Charme der Cachira ausmachen.

Da du das mit Dany und Sonea ansprichst: Ich hatte mir deinen letzten Kommentar zum Thema Händchenhalten noch einmal durch den Kopf gehenlassen und eine passende Stelle im übernächsten Kapitel gefunden, an der in noch ein wenig dazu schreibe, wie das auf Sonea wirkt und welche Bedeutung sie dem beimisst, weil sie dort erstmals bewusst darüber nachdenkt.
Zu der Entwicklung des Verhältnisses der beiden halte ich mich vornehm bedeckt. Aber du hast natürlich absolut recht, dass Sonea Bedürfnisse hat, die Marika nur bedingt stillen kann. Und dann sind da ihre noch immer existierenden Gefühle für Akkarin. Also was auch passiert, es kann nur kompliziert und Soneas Gefühlschaos nur noch schlimmer werden. Teil 1 geht jedenfalls noch bis Kapitel 21 und bis dahin passiert in jeder Hinsicht noch so einiges ;)

Kuscheln mit Marika *lach* Mit diesem Mann assoziiere ich eher eine Menge P18-Dinge :D Zur Erklärung hier vielleicht, weil es nur einmal ganz kurz in Kapitel 13 kam und schon mehrfach für Verwirrung gesorgt hat: In der Nacht, in der Sonea den Traum von Akkarin hatte, war Tako noch ein paar Tagesreisen von Imardin entfernt, das wird in der Szene vorher im Thronsaal kurz angesprochen. In Kapitel 14 ist er bereits in Imardin und in der Zwischenzeit hat Sonea mehrfach von Akkarin geträumt und ist dementsprechend fertig mit der Welt, nachdem Marika auch noch seinen Zorn an ihr auslässt, weil sie das Pech hatte, in jener Nacht bei ihm zu sein.
Nichtsdestotrotz ist der böse heiße König wirklich so überhaupt nicht romantisch veranlagt. Aber ich sage es einmal so: Irgendwer wird bestimmt mit irgendjemandem kuscheln. Vielleicht ja auch Ivasako mit Ienara oder Marika mit Dany? :P Oder vielleicht gelingt es Sonea auch, Marika in eine gezähmte Raubkatze zu verwandeln und am Ende versinkt der Palast in einer einzigen Kuschelorgie … wah, schon wieder diese vielen Bad-Bunnies!!! xD

Und bevor das noch ausartet, beende ich meine Antwort an dieser Stelle lieber :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
02.12.2014 | 21:19 Uhr
Echt jetzt???
Ich will wissen, wie es weitergeht!!!! Wieder gut geschrieben, spannend!!! Bin froh, dass in der Gilde noch alle leben!!
Wie wärs? Nächstes Kapitel mit dem Kampf bringst du morgen raus?:)
Lg Hannes
02.12.2014 | 21:18 Uhr
Echt jetzt???
Ich will wissen, wie es weitergeht!!!! Wieder gut geschrieben, spannend!!! Bin froh, dass in der Gilde noch alle leben!!
Wie wärs? Nächstes Kapitel mit dem Kampf bringst du morgen raus?:)

Lg Hannes

Antwort von Lady Sonea am 02.12.2014 | 21:26 Uhr
Hallo Hannes,

Sorry, keine Chance. Das nächste Kapitel gibt's erst nächsten Dienstag :P
Aber schön, dass es dir so gut gefallen hat! Dann ist die Vorfreude auf nächste Woche doch sicher noch größer :)

LG
Lady Sonea

PS: Du hast mir gerade zweimal dasselbe Review geschrieben....
Vin Venture (anonymer Benutzer)
01.12.2014 | 16:24 Uhr
Hey,
Sorry für den späten Review. Meine Gesundheit hat mich wieder mal im Stich gelassen und dann kam noch Familie und Adventszeug. ;( Also tut mir wirklich leid!!!!

Zum Kapitel:
Ich finde es wirklich toll, wie du dieses Spiel entwickelt und beschrieben hast, ähnlich wie Kyrima. :)
Dieser Kampf um den besten Platz war mehr als unnötig, ich steh da hinter Sonea. Es sieht den Sachakanern ähnlich, soweit ich das sehen kann, aber es ist trotzdem ziemlich brutal.
Und das die Sklaven das auch noch auch noch anfeuern ist auch irgendwie...traurig. Das war ja immerhin jemand den sie kannten und wahrscheinlich mochten. Aber wir wissen ja, dass die Sachakaner auf ihre eigene Art und Weise denken und handeln. ;)
Und dann kam die Szene, auf die du mich ja schon hingewiesen hast. Ich habe mir tatsächlich ziemlich oft vorgestellt, wie Marika damit anfangen würde. Aber extra zwei Sklaven opfern lassen um damit anzufangen ist ziemlich...extrem. Aber das passt ja zu unserem lieben "Meister", nicht wahr?
Aber mal ernsthaft, was hat Marika erwartet? Wenn schon alleine die Kontrolle Magie und die Kriegskunst und sonstige Anwendungen der Magie seine Zeit braucht, um sie zu meistern, ist doch klar, dass die Heilkunst, von der man sich denken kann, dass sie schwierig ist, länger braucht, um sie zu lernen. Und dann auch noch die Wiederbelebung eines Toten! Klar es war Soneas Idee und er hat seines Bestes probiert, aber Sonea ist bisher die einzige die das geschafft hat und auch nur einmal.
Und Marika ist danach natürlich mal wieder charmant, wie immer. Ich versteh bloß nicht, warum Marika nicht versucht auf andere Art und Weise mit ihr klarzukommen. Es gibt ja offensichtlich noch andere Wege mit ihr normal zu sprechen, wie Ivasako bewiesen hat. Ich meine, klar, Marika ist König und Meister bla bla, aber er will doch auch, dass seine Sklaven ihn mögen, oder? Und klar, Sonea ist seine Kriegsbeute, aber sie soll ihn ja trotzdem mögen, nich? Und dafür muss er ja schon was tun.
Ich hab mir übrigens Yakari angesehen. Oh mein Gott!!!! *_________* Er ist soooooooooo süß!!!!!!!! Ich will auch!!!!!! TT_TT
Aber zurück zum Kapitel. Es ist ja bald Weihnachten, dann wünsch ich mir einfach einen Yakari.^^
Dany ist echt eine tolle Freundin! Ich glaub ich sag, dass jedes mal, aber sie ist wirklich die Beste!!
Sie ist wirklich einfühlsam, verständlich und hört wunderbar zu. Ich glaub so eine Freundin wünscht sich jeder. Obwohl ich mit meinen verrückten Freunden schon zufrieden bin. xD
Diese Angst von Sonea, dass sie seinen Tod nur "aufgeschoben" hat, finde ich ziemlich verständlich. Ich hab mal ein Buch gelesen (aus diesem Buch habe ich auch meinen Benutzernamen^^) und da ist das ziemlich genauso passiert, aber in einem anderen Kontext. Aber diese Angst muss wirklich furchtbar sein, ich kann mir das wirklich nicht vorstellen.
Marika ist irgendwie abartig, wie er Sonea beobachtet und schaut, was sie macht. Ich fand dieses Blutjuwelen waren schon immer ein wunderbares Spielzeug für Stalker und er gibt definitiv den Beweis dafür.^^
Ist Keya eigentlich jemals zufrieden? Außer wenn Sonea im Kerker schmort? Die ist echt nie zufrieden!!! Wahrscheinlich ist sie die erste die in heimlichen Jubelrufen ausbricht, auch wenn Marika darüber wirklich nicht glücklich sein wird. :D
Dieser Traum muss für Sonea wirklich schmerzhaft gewesen sein. Sie weiß ja nicht, dass Akkarin wirklich überlebt hat und wenn sie dann aufwacht mit dem Wissen ihn nie wieder zu sehen ist das natürlich noch schlimmer. Und wenn sie dann auch noch neben Marika aufwacht ist das ja noch eine Spur schlimmer. Das will glaube ich niemand durchleben.
Das alles zu durchleben muss für sie wirklich wie der allerschlimmste Albtraum ohne Ende wirken.
Vielleicht wird das nächste Kapitel ja wieder ein bisschen fröhlicher...*hustHoffnunghust*
Selbst wenn nicht, werde ich es lesen ;)
Ich wollte eigentlich mehr schreiben, aber leider holt meine nicht vorhandene Gesundheit mich wieder ein, ebenso wie meine Blutzuckerwerte. Ein Hoch auf den Diabetes....oder auch nicht.
Egal ich freu mich schon auf morgen und hoffe, dass ich dann schneller antworten kann.^^
Vin

Antwort von Lady Sonea am 02.12.2014 | 12:42 Uhr
Hallo Vin,

Ohje, das tut mir wirklich leid zu hören, das hört sich wirklich übel an! Fühl dich gedrückt! Ich wünsche dir, dass es dir bald wieder bessergeht.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nicht weiß, ob ich es geschafft hätte, vor Anfang dieser Woche zu antworten, da ich bis Sonntag einen Endspurt bei dem Schreibcamp hingelegt habe. Dafür ist ein Ende des 3. Teils von dBdsM endlich in Sicht :)

Danke :) Enrasa ist tatsächlich so eine Art Kyrima als Kartenspiel, aber psst! Es ist von Magic the Gathering inspiriert, falls du das kennst.

Bei dem Kampf um die Gunst des Meisters ist wohl der Einfluss von Gladiator und Spartacus durchgekommen. Irgendwie fand ich es passend für die Kultur der Sachakaner, solche Kämpfe zu übernehmen, nur dass es eben nicht Brot und Spiele für ganz Arvice sind und die Sklaven nicht zum Kämpfen ausgebildet werden. Es ist eben eine wirklich barbarische Art, Konflikte zu lösen, obwohl die Sachakaner selbst es als zivilisiert bezeichnen würden. Und die Sklaven, die kennen es eben nicht anders bzw. haben ihre Sympathien und feuern auch dementsprechend an. Es ist jetzt auch nicht so, als würde es dabei jedes Mal Tote geben, aber die beiden Kontrahenten sich so sehr hassen, ist es auch nicht unwahrscheinlich. Und es gibt durchaus Ashaki, die ihre Sklaven nicht gegeneinander kämpfen lassen.

Also Marika hat die Sklaven jetzt nicht opfern lassen, um heilen zu lernen. Sie waren die erste gute Gelegenheit, wo es sich ergab, weil er gleichzeitig auch ganz dringend einen Koch für den Abend brauchte. Er war schon länger an dem Wissen interessiert, hat aber keinen Grund gesehen, es zu lernen, weil er wegen des Krieges und diverser aufmüpfiger Ashaki genug andere Dinge zu tun hat. In Soneas Gedanken hat Heilen dann wahrscheinlich doch leichter ausgesehen, als es ist, denn wenn man das Prinzip erst einmal verstanden hat, ist die größte Hürde geschafft.

Sicher könnte Marika Sonea einfach besser behandeln, so wie Ivasako es tut, aber wäre ja nun wirklich nicht mit seinem Ego vereinbar. Er will vor allem, dass seine Sklaven ihn fürchten und respektieren, und seine Cachira soll ihn auch mögen. Aber er hat nie gelernt, das mit zivilisierten Methoden einzufordern. Und bis jetzt brauchte er es bei keiner seiner Sklavinnen, weil sie ihn sowieso alle hoffnungslos vergöttern. Sonea überfordert ihn in dieser Hinsicht schon fast ein wenig. An dieser Stelle hätte er jedoch jeden Sklaven für diese Respektlosigkeit, die sie dort gezeigt hat, bestraft. Und damit ist er unter den Magiern Sachakas nicht allein.
Von solchen Menschen, die meinen, ihre Methoden seien die einzig Wahren, kenne ich leider auch im wirklichen Leben zu viele. Deren Meinung zu ändern ist nahezu unmöglich. In Sachaka kommt dann eben noch die Kultur hinzu. Ivasako stellt da eine ziemliche Ausnahme dar, weil er auch die andere Seite kennt.

Ich sollte keine Bilder mehr verlinken, weil die entweder für Verzückung oder andere Arten von Fangirl-Anfällen sorgen :P Aber ja, er ist süß, und wenn ich könnte, hätte ich auch einen zuhause.

Den Ursprung deines Benutzernamens musste ich erst einmal googeln, die Reihe kannte ich noch gar nicht. Hört sich aber interessant an :)
Und kann es irgendwie sein, dass du auch ziemlich übel mit Twilight und 50 Shades auf dem Kriegsfuß stehst? :D

Marika ist jedenfalls nicht der Erste, der Blutjuwelen zum Stalken benutzt. Ich erinnere da an einen gewissen Gildenmagier aus der Trilogie, der eine kleine Vorliebe für Schwarz hat *hust* Und dann gibt es noch gewisse Ichani, die sie zu Folterzwecken einsetzen. Als König hat Marika allerdings auch Besseres zu tun, als Sonea den ganzen Tag über zu beobachten und zu sehen, was sie so treibt. Zu den Zeiten, zu denen sie nicht in der Cachira ist, sieht er jedoch vermehrt zu, damit sie nicht wieder etwas Dummes anstellt.

Ich glaube, Keya kann man nicht zufriedenstellen. Nicht, wenn es um ihre Vorzugsstellung geht. Aber da du sie so sehr hasst, wirst du noch auf deine Kosten kommen, versprochen.
Dass das nächste Kapitel fröhlicher wird, kann ich nicht versprechen. Von meiner persönlichen Einschätzung her, würde ich auf jeden Fall sagen, dass es spannend ist. Aber es ist wieder eines meiner persönlichen Favoriten, da muss ich das wohl sagen :D


Dir weiterhin viele gute Besserungswünsche und liebe Grüße,

Lady Sonea
19.11.2014 | 21:03 Uhr
Guten Abend Lady Sonea,
Erstmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich so lange keine Reviews geschrieben habe. Doch sei versichert, ich habe deine Geschichte immer sehr gespannt verfolgt und mir gefällt den Weg, die die Handlung einschlägt, immer mehr!! Ich finde es dehr gut, dass Sonea endlich ihr Schicksal akzeptiert hat. Als ich die Stelle gelesen habe, in dem Sonea mit Marikas Sex hatte und es "gut" fand, dachte ich, Sonea verliebt sich in Marika, wie in deiner Geschichte von den altersscheachen Limeks:) ( Die übrigens auch sehr gut ist):)
Super, ich bin immer noch ein sehr großer Fan von deiner Geschichte, von deiner Schreibart, von dir und natürlich von Sonea!!!
Liebe Grüße
Hannes

Antwort von Lady Sonea am 20.11.2014 | 19:28 Uhr
Hallo Hannes,

Schön wieder von dir zu lesen! Es freut mich, dass dir der Verlauf der Geschichte so gut gefällt :)
Das mit dem Verlieben ist so eine Sache angesichts, was zwischen Sonea und Marika bereits vorgefallen ist. Aber er hat gute Chancen, sie emotional noch mehr an sich zu binden, was bei einer eventuellen Befreiung die Rückkehr in ihr altes Leben erschweren dürfte. Für den Augenblick ist es so für sie auf jeden Fall besser, als sich weiter gegen ihren Meister aufzulehnen und unter ihm zu leiden.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
MarikasSonne (anonymer Benutzer)
09.11.2014 | 13:21 Uhr
Ui danke danke danke danke^^.
Hatte leicht [sehr] Angst das der Plot jetzt erstmal ne weile bräuchte um sich von Soneas Ungehorsam zu erholen. Hab mich schonmal darauf vorbereitet das ich ein paar Wochen warten muss, also Danke das du nicht einfach 3-4 Kapitel geschrieben hast in denen Sonea im Kerker liegt.
Und danke das Danyara nun etwas mehr ins Rampenlicht gerückt ist. Ich mag die Art und Weise wie du sie schreibst nämlich wirklich gerne und denke auch das die Freundschaft mit ihr Sonea etwas hilft sich nicht immer tiefer in die Sch*** zu reiten.
Gernell bin ich total gespannt darauf wie sich Marikas Verhalten entwickelt wenn er nicht ständig damit beschäftigt ist Sonea zu bestrafen. Und die Gedanken die Sonea so durch den Kopf gehen wenn sie sich endlich etwas an ihr Leben dort gewöhnt.
Und ich freu mich mal wieder total auf das neue Kapitel.

Antwort von Lady Sonea am 09.11.2014 | 19:21 Uhr
Hey MarikasSonne,

Keine Sorge, das hätte ich nicht geschrieben. Es hat genügt, dass Sonea in den ersten beiden Kapitel im Kerker war und da sie dort keinen Besuch bekommen durfte, wäre das abgesehen von innerer Auseinandersetzung, die ich auch so einbauen konnte, nicht besonders interessant zu schreiben gewesen. Naja, erfreulicher war dieses Kapitel für sie auch nicht unbedingt :D

Jetzt, wo Sonea beschlossen hat, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, hat Danyara bessere Chancen, ihr zu helfen und kann ihr eine bessere Freundin sein. Schön, dass du Dany magst. Ich bin mal gespannt, wie dir der weitere Verlauf ihrer Freundschaft gefallen wird.

Dass du auf Marikas Verhalten gespannt bist, kann ich mir gut vorstellen^^ Generell behandelt er die Mädchen in seiner Cachira ja sehr gut, von daher kann man hoffen, dass es für Sonea besser wird. Die Frage ist nur, ob ihr das dann wirklich mehr zusagt und vor allem, was das mit ihr machen wird ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Channy99 (anonymer Benutzer)
01.11.2014 | 19:37 Uhr
Hey,
So so nach langer Zeit bin ich wieder da...
Und muss sagen... Ich heule gleich!!! :(
Nein Nein Nein!!! Wieso ist das passiert?? Sonea :(
Aber ich bezweifle, dass Akkarin gestorben ist.
Ich mein du hast doch keine Fortsetzung geschrieben in der Akkarin überlebt hat, nur um ihn später sterben zu lassen...
Oder?!?! Nein, ich werde, will und würde es nicht glauben, dass er tot ist..
Vielleicht hat er sich erschöpft oder irgendwie sowas... Aber
Akkarin ist NICHT tot!! Das machst du doch nicht...
Marika... Für den finde ich keine Worte... Also nur Schimpfwörter und joa...
Wie kann man nur Do grausam sein??
Und Alara(?) Hab ihren Namen vergessen, weil ich gerade wegen der Geschichte so durch den Wind bin.. also Alara, sagen wir einfach Raubtierfütterung und ich hoffe du weißt wen ich mein.. ist sie wirklich wütend auf Sonea für immer?
Ich mochte sie.. und vor allem Dany.. :)
Richtig nett... *.*
Liebe grüße
Channy
P.S. wann kommt Akkarin und rettet sie?!?!?!?

Antwort von Lady Sonea am 02.11.2014 | 10:31 Uhr
Hey Channy,

Schön, dich mal wieder zu lesen :) Wieso es dazu gekommen ist? Hm, vielleicht weil ich böse und gemein bin :P Nein, eigentlich war D2K als die zweite Hälfte vom Spion gedacht und meine erste Idee war, dass Sonea von den Sachakanern entführt wird und Akkarin sie rettet. Meine erste Idee war jedoch einfach nur kitschig, und nachdem ich mir das eine Weile durch den Kopf habe gehen lassen, wurde mir klar, dass es sehr viel komplizierter wird. Und grausamer, denn es sind schließlich Sachakaner.

Die Frage nach Akkarins Verbleib kann ich dir leider nicht beantworten. In 12 Kapiteln wirst du es jedoch erfahren :D Aber ja, wozu sollte ich eine Fortsetzung schreiben und ihn gleich zu Beginn des zweiten Teils wieder abmurksen? Wäre ich frech, würde ich antworten, weil sie und Marika so viel besser zusammenpassen, weil sie schließlich beide Raka mögen.

Und Marika ist so ein Thema für sich. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Du hasst ihn und das ist auch gut. Ja, er ist grausam, aber es gibt Sachakaner, die noch weit grausamer sind. Sonea hilft das natürlich nicht, weil Marika für sie bereits ein großes Ungeheuer ist.

Alara ist nicht wütend auf Sonea, sondern auf sich selbst. Sie hätte wissen müssen, dass ihr Versuch, Sonea zu helfen, nach hinten losgeht, aber sie hatte zu viel Mitleid mit ihr, weil sie ihre Situation nachvollziehen kann. Damit hat sie Marika selbst keinen Respekt erwiesen. Normalerweise hält sie sich aus allem heraus, um eben solche Vorfälle zu vermeiden, nur hier war ihr Mitleid stärker.
Das heißt aber nicht, dass sie niemals wieder mit Sonea reden wird.


Ich wünsche dir dennoch viel Freude beim Weiterlesen und starke Nerven :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Ich würde dir diese Frage wirklich gerne beantworten, weil ich mir sehr gut vorstellen kann, wie quälend es ist darauf zu warten, weil ich es beim Schreiben genauso als quälend empfand. Aber damit würde ich dir die ganze Spannung nehmen ;)
MarikasSonne (anonymer Benutzer)
28.10.2014 | 23:00 Uhr
Awww und ich war drauf und dran mich in das Pairing zu vergucken. Aber nach diesen Kapitel ist das ja eher unwahrscheinlich das aus dieser Hassbeziehung eventuell doch noch Liebe wächst.
Bis jetzt liebe ich "Die zwei Könige". Zehre jeden Dienstag um 20:00 bis zum Mittwochabend von diesem Kapitel und freue mich dann 6 Tage lang auf das Nächste. Also vielen vielen Dank dafür das du so regelmäßig und schön schreibst. Man kann hier so richtig toll mitfiebern.
Da Akkarin noch lebt hat Marika wahrscheinlich schlechte Chancen, ABER an sich ist er ja kein schlechter König. So wie seine Sklaven zu ihm aufsehen kann er das ja gar nicht sein. Sonea tut ihn, diese Sache betreffend; ziemlich unrecht. Kyralia ist Sachaka nunmal unterlegen und es hat schon in der Orginalserie wenig Sinn gemacht das Sachaka, nach dem fast erfolgreichen einfall einiger weniger Ichani, in Kyralia einmaschiert ist. Schließlich leidet Marikas Land immernoch an den Schäden des Ödlandes und Kyralia kann dies ein wenig Kompensieren. Auch da die Sklaverei im Normalfall in Sachaka gut funktioniert und dies ein Teil ihrer Kultur ist, gibt es auch moralisch gesehen keine Einwände dagegen dieses Fremde Land zu unterwerfen. Unter Marikas Herrschaft gäbe es zumindest die Hüttenviertel nicht mehr, da hart arbeitende Hüttenbewohner essen und unterkunft für ihre Dienste bekämen.
Ich bin jetzt kein Befürworter der Sklaverei, das will ich in diesem Review nicht sagen ABER in Anbedracht der kyralischen Verhältnisse kann man nicht eindeutig sagen welche Herrschaftsform gerechter ist. Der Punkt ist nur, dass Marika der Mann zu sein scheint, der er seien muss um sein Land gut zu regieren.
Daher hoffe ich das Sonea ihn im Laufe der Zeit doch noch sympathisch finden wird. Und sei es nur weil sie ihn als Herrscher respektiert.
Ich bete jedes Kapitel wieder dafür das es einen netten Marika+Sonea Moment gibt. Da weder Marika, noch Sonea OOC bei dir seien werden (weil du ja so toll schreibst=D) verstehe ich das meine Wünscherfüllung, falls sie je eintirfft, noch warten muss. Solange Sonea ihrer Kräfte beraubt ist kann Marika sie ja schlecht als ebenwürtig sehen (und unterbewusst wünscht er sich das sicherlich mehr als ihre Unterwerfung). Ebenfalls kann Sonea ihn schlecht respektieren, wenn er ihr nur seine harte Seite zeigt.
Wäre es mir erlaubt eine Fanfiktion zu deiner Fanfiktion schreiben, oh Gott wüsste ich was ich gerne sehen würde-> (ich will nix verderben, viele Leute mögen es nicht wenn mit ihrem "Spielzeug" spielt und es ist ja dein geistiges Eigentum, also nicht zwischen den senkrechten Doppelpunkten weiterlesen, wenn du solche Spekulationen nicht magst....)
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Marika macht sich auf nach Kyralia/Die Verräterinnen holen Sonea zu sich/Sie erhält ihre magischen Kräfte wieder/Da sie ein Naturtalent ist erlangt sie das Wissen wie sie das Ödland wieder fruchtbar machen kann/ Statt eines erneuten Kampfes zwischen der Gilde und den Sachakanern erleben die Magier Sonea in atemberaubender Action/ Marika verliebt sich in die Frau die zwar nicht stärker, aber magisch talentierter ist als er.
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"Blöd" ist da leider nur die Sache mit Akkarin. ->""<- deshalb, weil ich eigendlich finde das Akkarin und Sonea ein super Paar abgeben. Blöderweise habe ich (Ja das ist deine Schuld) nun dern Eindruck das Sonea und Marika ein noch viel beeindruckenderes Paar abgeben. Und mit Marikas Kraft und Soneas natürlichem Talent dürfte es doch eine Möglichkeit geben das Ödland zu heilen und einen die Einnahme Kyralias (quasi als Geschenk/Bezahlung/nette Geste an Sonea) damit unnötig zu machen

Antwort von Lady Sonea am 04.11.2014 | 19:37 Uhr
Hallo MarikasSonne,

Bitte entschuldige, dass ich dich mit meiner Antwort so lange warten ließ! Tatsächlich war dein Review gar nicht so leicht zu beantworten.

Ich verstehe, warum von dem Pairing Marika/Sonea ein so starker Reiz ausgeht. Marika ist zwar der Antagonist der Geschichte, aber er ist kein durch und durch böser Charakter und hat unter anderem Eigenschaften eines bösen und leicht impulsiven Akkarin. Damit, dass er ein guter König ist, gebe ich dir bemessen an der Kultur seines Landes absolut recht. Andernfalls wäre er schon längst gestürzt worden und zudem ist es ihm gelungen, den Bürgerkrieg zu beenden. Man muss jedoch dazu sagen, dass er dies auf falschem Wege erreicht hat, weil Expansion selten die Lösung für die Probleme im eigenen Land ist, auch wenn es im Falle Sachakas notwendig ist, weil ein Großteil des Landes aus Wüste besteht. Zumindest aus sachakanischer Sicht, da er auch das Angebot der Gilde hätte annehmen können, die Ödländer wieder zu begrünen. Doch da kommen Stolz und Vergeltung für den letzten Krieg ins Spiel.
Marika besitzt starkes Charisma, was die Menschen dazu bringt, ihm zu folgen. Seine Sklaven sehen vor allem deswegen zu ihm auf, weil es für sie ein Privileg ist, dem König von Sachaka zu dienen. Bei den meisten Ashaki würden sie zudem ein schlechteres Dasein fristen, was jedoch nicht an Marika selbst liegt, sondern daran, dass sie Vorzeigeobjekte sind. Kein König will seine Gäste von zerlumpten und halbverhungerten Sklaven bedienen lassen. Zudem ist es unwirtschaftlich, seine Sklaven hungern zu lassen, wenn man sich eine angemessene Ernährung leisten kann.
Ich habe Marika bewusst so entwickelt, weil ich Sonea möglichst um ihren Verstand bringen und es den Lesern schwermachen will, ihn wirklich zu hassen (auch wenn momentan die Hass-Momente überwiegen dürften). Er und Sonea sind beides starke Charaktere und als Pairing würden sie auf Grund ihrer Persönlichkeiten gut zueinanderpassen. Zumindest in der Theorie. Und ich verstehe absolut, dass man sich als Leser wünscht, Marika würde aufhören, Sonea so schlecht zu behandeln und sie würde beginnen, das Gute in ihm zu sehen, das definitiv da ist, und dabei die Kluft zwischen ihren Kulturen irgendwie überwinden. Oft besteht auch der Wunsch, einen Charakter wie ihn durch Liebe zu ’bekehren’ und auch dieses Motiv verstehe ich absolut, wenn auch dies in der Realität selten funktioniert.

Aber jetzt kommt das große Aber: Ich kann das Pairing Marika/Sonea nicht befürworten. Die Beziehung, die unter den gegebenen Umständen entstehen würde, wenn Sonea hinreichend lange genug dort bleibt, wäre eine überaus ungesunde Form der Missbrauchsbeziehung. Soneas Gefühle würden sich in diesem Fall auf Grund eines Stockholmsyndroms und durch sexuelle Abhängigkeit entwickeln. Aber sie würde Marika niemals lieben, denn dafür hat er ihr zu viele unverzeihliche Dinge angetan.

Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn jemand eine Fanfiction zu meiner Fanfiction schreibt, wahrscheinlich würde ich mich geschmeichelt fühlen. Verboten ist es in diesem Archiv nicht, solange die Eigenleistung überwiegt. Aber ich würde jeden, der eine FF zu D2K schreibt, bitten, meine bzw. Canavans Charaktere respektvoll und das Thema sensibel zu behandeln. Geschichten, in denen das Opfer sich in seinen Peiniger verliebt, insbesondere wenn auch noch Vergewaltigung im Spiel ist, verhöhnen jene, die wirklich einmal in dieser Situation gesteckt haben, und sind auf Fanfiktion.de nicht ohne Grund verboten.

Bitte entschuldige diese harten Worte, ich möchte dir deine Begeisterung für dieses Pairing in keinster Weise nehmen, aber ich finde es wichtig, dies in einer öffentlichen Review-Antwort zu erwähnen, weil man Sklaverei und damit verbundene Gewalt und Missbrauch nicht verherrlichen darf und es mir wichtig ist, mit meiner Geschichte keine falschen Botschaften zu senden. Ich hoffe du verstehst, dass ich das tun muss ;)

Eine ernsthafte und aufrichtige Beziehung zwischen Sonea und Marika ist unter den gegebenen Umständen nahezu unmöglich. Es könnte jedoch funktionieren, wenn man eine leichte ooc-ness in Kauf nimmt. Falls du mit mir darüber diskutieren möchtest, besonders, wenn du selbst über die beiden schreiben willst, kannst du gerne zu mir Kontakt aufnehmen. Entweder per PN für registrierte User oder über die Mail-Adresse in meinem Profil :)

Ansonsten würde ich sagen, lass dich einfach überraschen, wie es weitergeht, und ob sich Soneas Verhältnis zu Marika nicht doch bessert, weil sie einsieht, dass es keinen Sinn macht, sich wieder und wieder gegen ihn aufzulehnen.

Nichtsdestotrotz gehört sie für mich unwiderruflich zu Akkarin :)

Zu den unterschiedlichen Herrschaftsformen:
Ich denke, die einfache Bevölkerung Kyralias würde unter der Herrschaft der Sachakaner sehr leiden. Es würde zwar keine Hüttenviertel mehr geben, aber die Hüttenleute würden ihre Freiheit verlieren und damit wären sie niemals einverstanden. Die Hüttenleute sind stolz und unabhängig und erkennen selbst ihren eigenen König nur zähneknirschend an. Sie kämpfen für ihre Ideale, wie man bei den Säuberungen sehen kann, egal wie aussichtslos es ist. Sie würden unter dem Verlust ihrer Freiheit leiden. Wenn sie Glück haben, würden sie bei einer Eroberung durch die Sachakaner jemandem gehören, der sie gut behandelt. Aber davon darf man nicht ausgehen. Die Magier Sachakas sehen in ihren Sklaven Gebrauchsgestände, Nutzvieh oder Menschen einer unteren Klasse. Damit sind sie noch schlimmer als die Reichen Kyralias. Auf Grund ihrer Kultur brauchen sie ihren Sklaven keinen Respekt entgegenbringen und es gibt keine Gesetze, die die Sklaven schützen. Wer in einer solchen Welt zu Gewalt neigt, scheut nicht davor zurück, sie an seinen Sklaven auszuleben. Wäre das sachakanische System so gut, so hätten sie sich in den 700 Jahren seit dem letzten Krieg trotz der Ödländer erholt.
Natürlich ist es schwierig, beide Herrschaftsformen zu vergleichen, aber eine freiheitlich orientierte wäre für mich immer vorzuziehen, weil Freiheit das höchst nichtmaterielle Gut überhaupt ist.


Liebe Grüße und vielen Dank für dein begeistertes Review :)
Lady Sonea
Schokokuchen97 (anonymer Benutzer)
28.10.2014 | 21:19 Uhr
Heii Lady Sonea

Danke, dass du mir das mit der Kultur besser erklärt hast, es war sehr hilfreich, da ich "Magie" tatsächlich nicht gelesen habe.^^
So zum Kapitel: ich finde es witzig dass Sonea diese Streifzüge macht ich bekomme da jedes mal ein Dejavu (sry ich weiß nicht wo ich die Akzente setzten soll..) vom 2. Teil als sie durch die Geheimgänge der Universität gestreift ist. Aber ich verstehe sie und ich würde es genauso machen nach den Torturen durch Marika. Als sie dem Gespräch von Marika und Ivasako gelauscht hat, und plötzlich Yakari auf sie zukam, hab ich für einige Momente aufgehört zu atmen so gespannt war ich. In welchem Raum waren sie eigentlich und wieso gibt es zu diesem Raum ein Guckloch? Ich meine Marika weiß bestimmt davon oder kümmert ihn dass nicht, weil eh nur wenige wissen wie sie in die Geheimgänge kommen?
Angesichts der geringen Zeit Soneas für ihren Plan war der im Grunde ganz gut. Natürlich mit Risiken verbunden, aber extreme Umstände erfordern extreme Maßnahmen..auch wenn mir Nikko unheimlich leid getan hat und Sonea ebenfalls, weil sie ja auch noch dabei zusehen musste, wie ein Unschuldiger durch ihr Hineinziehen in ihren Plan abgeschlachtet wurde. Mir wird Ivasako immer sympathischer, auch wenn er Marika absolut ergeben ist. Dieser leise Widerstand bze. Seine Reaktion auf die grausamen Befehle Marikas zeigen wie er wirklich über die Maßnahmen von Marika denkt. Der Gedanke kommt mir erst jetzt, aber ich finde er würde einen guten König abgeben...Dany kann ich absolut verstehen, denn im Endeffekt ist sie dann genauso dran wie Sonea, auch wenn Marika sie bis jetzt weitgehend mir Strafen verschont hat. Aber ich finde es gut dass sie ihr sozusagen im Verborgenen hilft, damit tut sie niemandem weh und ist selbst aus dem Schneider, da sie wohl niemand verdächtigen würde ihren Meister zu verraten. Ihre Schuldgefühle müssen sie echt fertig machen, ohje..da will man mal helfen und nix wars. Genau wie bei Alara. Warum ist sie eigentlich so sauer auf Sonea, sie jat ihr schließlich ihre Hilfe angeboten oder ist sie einfach nur sauer auf sich selbst?
Irre ich mich oder ist Dany in Sonea verliebt? Oder ist das nur eine Schwärmerei? Denn sie will sie glücklich machen und ihr sogar in ihrem Krieg gegen Marika helfen..Wenn ja dann steht ihr eine Enttäuschung bevor, es sei denn sie weiß, dass sie Soneas Neigungen nicht ändern kann. Oh man Keya -.- dieses Mädchen regt mich jedes mal wieder auf. Ich hoffe ihr werden irgendwann mal ihre Hörner zurecht gestutzt, meiner Meinung nach gehts ihr viel zu gut. Und Marika..ist Marika. Verabscheuungswürdig wie eh und jeh. Sonea und undankbar??? Ist er denn noch zu retten? Nein natürlich nicht.. Apropos retten ich hoffe, dass sich dass Blatt zu Soneas Gunsten bald wendet, was machen die denn in Kyralia die ganze Zeit außer sich vom Krieg erholen?
Wenn ich mich recht entsinne gehts mit den Kyraliern erst ab Kapitel 21 weiter oder? *schnief* Aber das steigert die Vorfreude auf das Wiedersehen/-lesen nur noch mehr :D

Alles liebe
Schokokuchen

Antwort von Lady Sonea am 29.10.2014 | 21:52 Uhr
Hallo Schokokuchen,

Und herzlichen willkommen auf FF.de :)

Keine Ursache. So unglaublich viel wird in ’Magie’ auch nicht erklärt, der ganze Teil mit Liebe und Unterwerfung ist auch meine eigene Weiterentwicklung der Kultur, in ’Magie’ wird mehr das Thema Erfüllung behandelt, was jedoch auch damit zu tun hat. Ich habe das Buch damals gelesen, um Sachaka ein wenig näher kennenzulernen und um etwas über den Krieg damals zu erfahren. Für Ersteres lohnt sich die Lektüre, für Zweiteres eher nicht, weil es leider einige Unstimmigkeiten zur Trilogie gibt, was schade ist.

Soneas Entdeckung der Geheimgänge ist an das zweite Buch angelehnt, weil sich ihre Situation in gewisser Weise wiederholt.
Der Raum, den sie da gesehen hat, war Marikas Arbeitszimmer, dazu kommt später aber noch mehr. Gucklöcher gibt es überall da, wo Türen sind, damit man sehen kann, ob jemand im Raum ist, bevor man hineingeht. Marika weiß von den Geheimgängen und Ivasako und einige seiner Palastwachen auch, aber da die loyal sind, braucht er sich diesbezüglich keine Sorgen zu machen. Wenn er Gäste hat, sind mehr Wachen innerhalb des Palasts aufgestellt, so dass seine Gäste nicht herumschnüffeln können. Dieser Zugang zu den Gemächern des Königs dient auch als Fluchtweg, sollte der König in die Verlegenheit kommen, fliehen zu müssen. Aber da der Palast schon mehr als 1000 Jahre alt ist, weiß auch niemand mehr genau, wie die Geheimgänge entstanden sind. Sie existieren auch nur innerhalb des Palasts, und wenn es einmal einen Weg nach draußen gab, ist dieser inzwischen verschwunden. Denn sonst hätte Marika Sonea schon längst an ihren Streifzügen gehindert.

Dass Nikko an Soneas Stelle leiden musste, war alles andere als fair. Für Marika ist er jedoch entbehrlich, muss man leider sagen, und auf diese Weise kann er bei Sonea mehr erreichen, als wenn er sie einfach nur bestraft hätte.
Ivasako ist Marika zwar ergeben, aber nicht immer mit seinen Entscheidungen einverstanden. Meistens geht es dabei darum, wie man Sklaven behandelt und Ivasako ist der Meinung, dass Marika in dieser Hinsicht mehr erreichen könnte, wenn er es mit etwas weniger Gewalt und dafür mehr Vernunft versuchen würde. Aber Marika hat in dieser Hinsicht nicht allzu viel Geduld.
Als König würde Ivasako sich auch gut eignen. Nicht, dass Marika ein schlechter König wäre, aber für ein fortschrittliches Sachaka könnte ich mir Ivasako auch gut vorstellen. Dazu müsste sich jedoch zunächst die Denkweise der Ashaki ändern, weil sie einen ehemaligen Sklaven auf dem Thron nicht dulden würden. Als Marikas engster Vertrauter hat Ivasako jedoch auch Einfluss auf den König.

Alara ist nicht sauer auf Sonea. Sie hat ihr ja ihre Hilfe angeboten. Durch den Vorfall ist ihr nur klargeworden, dass sie besser daran tut, sich weiterhin aus allem herauszuhalten, weswegen sie Sonea zurückweist. Also ja, sie ist sauer auf sich selbst.
Und wie sich das Verhältnis zwischen Dany und Sonea weiterentwickelt, da lass dich einfach mal überraschen. Ebenso, wie es mit Keya weitergeht. Sie bildet sich jedoch wirklich viel zu viel auf ihren Status ein und das macht sie zu allem nur keiner guten Sklavin.

Als Marika sagte, Sonea sei undankbar bezog sich das darauf, dass sie es im Palast sehr viel besser hat, als bei einem der Ashaki. Die meisten Ashaki behandeln ihre Sklaven sehr viel schlechter und den Mädchen in Marikas Cachira geht es in dieser Hinsicht auch wirklich gut, zumal der Palast der sicherste Ort in Sachaka ist. Sonea ist die Erste, mit der Marika solche Schwierigkeiten hat, und er ist dementsprechend wenig begeistert, weil sie sich ihm immer widersetzt. Insofern ist sie aus seiner Sicht undankbar, während für Sonea mit ihm ihr schlimmster Albtraum wahrgeworden ist. Sie kann sich nicht vorstellen, dass es anderswo noch schlimmer sein könnte.

Was die Gilde treibt und wieso man nichts von ihnen hört, wirst du in Teil 2 erfahren. Nach Kapitel 21 geht es dann wieder von vorne los.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
ali red (anonymer Benutzer)
17.10.2014 | 00:15 Uhr
Hi,
mir ist noch eine idee gekommen woher akkarin erfahren könnte, dass und wo sonea lebt.

indirekt aus dem wissen des spions, wenn, wie ich vermute ihm die speicherkristalle als rückversicherung dienen sollen, damit er nicht erst lange jagen muss bevor er agiert, und er schlicht und einfach zu viel weiß, kann akkarin daraus schlussfolgern, dass sonea in arvice sein muss und zwar in der näheren umgebung des königs und dort gibt es dann nur noch vergleichsweise wenig möglichkeiten...

mir ist eben erst aufgefallen, dass jorika ja ein nicht-ganz-neuer charakter ist, ob er wohl irgendwann etwas über dannyl ausplappert und was für auswirkungen das wohl auf divako hat :D

Zu deiner profil-änderung noch, ist es absicht dass dein wohnort nicht mehr auftaucht?
Als schutz vor fans die dir das messer auf die brust setzen um ans nächste kapitel zu kommen? :D

der effekt den deine wöchentlichen kapitel auf mich haben ist auch lustig- die woche scheint kürzer zu werden, ich mein es ist doch morgen schon wieder freitag und infünf tagen schon wieder dienstag :D

LG
Ali

Antwort von Lady Sonea am 17.10.2014 | 18:02 Uhr
Hallo Ali,

Über Tako könnte Akkarin auf jeden Fall auch erfahren, wo Sonea festgehalten wird, denn wer jemanden schickt, um Sarrin zu töten, kann nur von Sonea wissen, dass die Gilde noch einen schwarzen Magier hat. Um Gewissheit zu erhalten, müsste er jedoch Takos Gedanken lesen.
Allerdings könnte auch einer von Marikas Gegnern sie entührt haben und versucht jetzt, aus der Situation einen Vorteil zu schlagen, und die Macht an sich zu reißen. Marika hat Sachaka zwar vereint, aber er seine Ashaki mit der Aussicht auf Krieg gegen Kyralia gelockt. Die unerwartete 'Niederlage' wird nicht jedem gefallen.

Genau, Jirako ist der ’kleine Freund’, den ich angekündigt hatte. Divakos ’Freund’ aus Kyralia wird Ivasako auf jeden Fall noch ein wenig Kopfzerbrechen bereiten. Zu Divakos Pech weiß Jorika jedoch nicht, dass Dannyl ein Gildenmagier war :D

Gut, dass die Kapitel die Zeit beschleunigen. Es wäre schlimmer, wenn sie quälend lange bis zum nächsten Dienstag vergeht ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: In meiner Profilansicht wird alles korrekt angezeigt. Auch der ’Wohnort’, der aber schon immer fiktiv war. Aber vielleicht hast du einen Fehler im neuen Design der Seite gefunden? Abgesehen davon bin ich unbestechlich :D
08.10.2014 | 16:45 Uhr
Lichtkugeln schaffen, Türen mit einem magischen Schloss versehen und alte Geheimgänge - Da kommen ja glückselige und zugleich traurig stimmende Erinnerungen wieder hoch:)
Aber zunächste einmal: Herzlichen Glückwunsch!
Der Spion hat es wirklich verdient, zu gewinnen. Eine Phänomenale Geschichte!:)

We hätte gedacht, dass Jorika der "kleine Freund" ist!
Um ehrlich zu sein, hatte ich wiklich nicht an ihn gedacht. Kommt er ab jetzt wieder öfters vor? Das wäre echt toll, weil er ja doch so süß ist.
Andererseits ist es der Grund für sein Wiederauftauchen ja sehr grausam. Wann er wohl versteht, dass Marika ihn benutzt? Und das sein Vater möglicherweise nicht zurückkommt?
Sonea musste in diesem Kapitel wirklich sehr viel mitmachen. Sie zieht sich offenbar immer mehr in sich zurück, und ich kann es kaum erwarten, bis Akkarin sie endlich rettet, damit sie nicht mehr leiden muss!
Dany allerdings wird mir doch immer symphatischer. Sie kennt schon Orte, an denen Sonea sich verstecken kann, und die Gespräche zwischen den beiden sind sehr offen. Sie verurteilt Sonea nicht, sowie Keya, sondern möchte ihr helfen.
Du hattest Recht: Gegenwehr macht es für Sonea wohl doch noch schlimmer!
Marika ist ein rießiges ... Ich hasse ihn!!! Er ist grausam und herzlos, und ich hoffe, dass auch seine Zeit bald kommt!
Ivasako hat Mitgefühl mit Sonea und versucht ihr auch auf gewisse Weise zu helfen, ich bin gespannt, was daraus wird.
Hilft er ihr vielleicht zu fliehen? Könnte ja sein:)

Bis zum nächsten Kapitel und Liebe Grüße,
Sparks

Antwort von Lady Sonea am 09.10.2014 | 21:17 Uhr
Hallo Sparks,

Das kann ich mir vorstellen, dass die Lichtkugeln und Geheimgänge sentimentale Erinnerungen wecken. Besonders die Magie kommt im ersten Teil des Buches leider etwas kurz, aber ab dem zweiten Teil gibt es dafür umso mehr :)

Ich glaube, die wenigsten haben an Jorika gedacht. Er hatte seinen Auftritt nur in einem Kapitel und das ist auch schon ein gutes Dreivierteljahr her. Aber um deine Frage zu beantworten: Ja, der wird jetzt wieder öfter vorkommen. Bis jetzt kann er sich noch nicht vorstellen, dass sein Vater bei seinem Auftrag sterben könnte, er denkt, wenn er zurückkommt, würde alles besser werden. Dass Marika ihn benutzt, damit sein Vater nach erfolgreich ausgeführter Mission zurückkehrt, ist natürlich grausam. Aber Jorika geht es im Palast dennoch besser als bei Divako.

Sonea ergeht es dagegen viel schlimmer. Hätte sie sich Marika gefügt, wäre die Nacht mit Abstand weniger traumatisch gewesen, aber stillzuhalten hätte sie mehr verstört, weil sie wider ihren Prinzipien gehandelt hätte. Letztendlich liegt es jedoch an Marika selbst, er tut sich selbst keinen Gefallen damit, wenn er sie schlecht behandelt, zumal er davon überzeugt ist, dass man unwillige Sklaven am besten mit Furcht und Gewalt gefügig macht. Es juckt mich regelrecht in den Fingern, das Ganze einmal aus seiner Perspektive darzustellen, aber das würde überhaupt nicht in das Konzept des Buches passen. Ich werde wohl eine oder zwei Szenen aus seiner Sicht als Bonusmaterial zur Verfügung stellen.
Ohne Danyara wäre Sonea wahrscheinlich schon längst verzweifelt. Die anderen stehen ihr ja eher gleichgültig bis ablehnend gegenüber. Damit Ivasako ihr zu fliehen hilft, müsste allerdings noch so einiges passieren, dass seine Ergebenheit zu Marika verringert. So wie es jetzt ist, würde er sich kaum gegen ihn stellen. Bis seine Rolle offenbar wird, wird es noch eine Weile dauern, fürchte ich …
Momentan kann ich dir leider nur sagen, dass es nicht immer so furchtbar für Sonea sein wird.


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Vielen Dank für die Glückwünsche! Ich kann das selbst immer noch nicht so ganz glauben, zumal das Fandom jetzt auch nicht soo groß ist :)
Exalt (anonymer Benutzer)
17.09.2014 | 23:16 Uhr
Ach, jetzt hab ich auch noch einen Doppelpost gemacht und weiß nicht wie ich das löschen kann. Aber egal dann nutze ich den Extraplatz halt nochmal um dir zu sagen, dass du echt super bist und ich deine Geschichte liebe.
So, ich hoffe das wird jetzt kein Dreifachpost, ich hatte auf Review bearbeiten geklickt :o

Antwort von Lady Sonea am 18.09.2014 | 12:45 Uhr
Theoretisch kannst du das Review löschen lassen, wenn dich das stört. Bis dahin fasse ich diesen Akt deiner Begeisterung als Kompliment auf und freue mich :) (falls das jetzt irgendeinen Sinn ergeben hat)
Exalt (anonymer Benutzer)
17.09.2014 | 23:16 Uhr
Hallo,
nachdem ich gestern Abend das neue Kapitel gelesen hatte, hab ich heute im Laufe des Tages öfter mal gedacht, dass ich das „Buch“ was ich gerade lese nachher unbedingt weiterlesen muss, aber dann ist mir jedes Mal eingefallen, dass es ja eine Fanfiction ist und ich noch eine Woche warten muss :( Normalerweise kommt das bei mir nicht so oft vor, aber heute spukte mir doch tatsächlich öfter mal Sonea im Kopf herum...
Für mich ist es mit diesem Kapitel richtig spannend geworden, jetzt wo Sonea in der Cachira ist. Ich hoffe, sie hat noch viel mehr zu lernen und wir erfahren noch einige Besonderheiten der sachakanischen Gesellschaft mehr, ich liebe solche Informationen über fiktive Universen. Du denkst dir das auch immer alles so gut aus, dass es vollkommen plausibel ist und perfekt in die Geschichte passt!

Wie Sonea ihre Magie vermisst, ist mir irgendwie besonders ans Herz gegangen. Ich fand das damals schon im allerersten Buch so toll, wie sie sich erst nichts aus ihrer Magie gemacht hat und dann aber doch ganz froh war, sie behalten zu können. Und jetzt hatte sie sich schon so daran gewöhnt, dass ihr jetzt richtig ein Teil fehlt. Irgendwie hat mich das auch trauriger gemacht als Akkarins vermeintlicher Tod. Da ärger ich mich nach wie vor noch, dass er sich nicht meldet, obwohl er bestimmt noch lebt. Du hast das auch gut beschrieben, alles andere wäre für Sonea erträglich, wenn sie doch nur wüsste, dass Akkarin noch lebt. Aber gut, lassen wir das, ich warte erstmal die Erklärung ab, bevor sich mein Zorn entlädt ;)

Ivasako fand ich super dieses Mal! Ich hatte ja in meinem letzten Review noch geschrieben, dass ich noch nicht so richtig weiß, was ich mit ihm anfangen soll, aber jetzt kann ich sagen, dass ich ihn definitiv mag. Sein Umgang mit Sonea war einfach echt süß und dass er einen Terminkalender für Marika hat fand ich irgendwie richtig cool. Ich dachte eher die persönlichen Sekretäre sind immer solche, die alle organisatorischen Dinge im Kopf haben und auf Kommando aufsagen können, aber nee, Ivasako hat einen Terminkalender, gefällt mir. Ich weiß nicht, ob das jetzt nachvollziehbar war, aber egal, ich mag Ivasakos Terminkalender xD

Ich bin froh, dass Sonea sich unterworfen hat, erstmal weil uns das spannende Szenen in der Cachira beschert und außerdem mag ich das immer nicht so, wenn sich Protagonisten trotzig widersetzen, auch wenn es gar keinen Sinn hat und sie dann dafür noch bestraft werden. Wahrscheinlich wird es zwar noch Situationen geben, wo Sonea nicht so gefügig ist, aber zumindest reflektiert sie immer darüber was sie tun wird und ist nicht einfach sinnlos stur, aus Prinzip. Ich mag das sehr wie du Sonea darstellst und im Moment hat sie eh einen Stein bei mir im Brett, weil ihr doofer Ehemann sich- ….okay, ich hör ja schon auf schlecht über Akkarin zu reden ;P

Dany fand ich auch total süß in diesem Kapitel, wie sie sich Sorgen um Sonea gemacht hat. Der kulturelle Unterschied zwischen Sachaka und Kyralia scheint ihr ja irgendwie nicht so richtig bewusst zu sein, ich hoffe dass sie Sonea noch über ihr Heimatland ausfragt. Die Sätze „Und Marika hatte ihren Meister töten lassen. Kein Wunder, dass sie am Boden zerstört war.“ fand ich auch sehr interessant, weil Dany nicht nur das Konzept von Loyalität gegenüber jemandem anders als dem „Meister“ kaum zu kennen scheint, sondern sich wohl auch Soneas innige Liebe zu Akkarin gar nicht vorstellen kann. Vielleicht wird es mal eine Szene geben, wo Sonea mit Dany über ihn spricht, obwohl sie im Moment eher auf Verdrängung ihres Kummers aus zu seien scheint.

Ansonsten hoffe ich, dass Soneas gute Auffassungsgabe ihr helfen wird, sich die sachakanischen Umgangsformen anzueignen, auch wenn sie sich natürlich komisch dabei vorkommt. Ob sie beim Tanzen bleiben wird, weiß ich nicht, ein Instrument würde auch gut zu ihr passen, finde ich. Dass Ienara ziemlich streng ist, finde ich nicht so schlimm, zu sehr sollte Sonea sich nämlich nicht in ihrer Melancholie vergraben und da wir ja wissen dass Marika erst recht keine Rücksicht auf sie nehmen wird, ist es ganz gut, dass sie ein bisschen angetrieben wird.

So, dass ist jetzt ziemlich lang geworden, aber ich hatte gerade so ein Mitteilungsbedürfnis :D Naja, Marika bevorzugt ja eher Frauen die nicht so viel reden, also bin ich damit schon mal etwas sicherer vor ihm. Mal schauen, ob dann das nächste Kapitel dann schon das sein wird, wo Sonea in Marikas Schlafsaal gerufen wird?!

Dein Schreibstil war wie immer super und es waren auch ein paar Stellen dabei, wo ich trotz dem Ernst der Lage schmunzeln musst, ich bin dann schon gespannt was im nächsten Kapitel passiert.

Liebe Grüße,
Exalt

PS: Ich hab auch eben noch ein bisschen in die Kommentare geschaut und muss sagen, dass ich die Badfic wo Sarrin Sonea retten kommt auch sehr gerne lesen würde xD

Antwort von Lady Sonea am 18.09.2014 | 12:43 Uhr
Hallo Exalt,

*lach* das freut mich unglaublich zu hören, dass meine FF bei dir einen solchen Status erlangt hat. Aber leider ist es dann wohl ein Buch, bei dem nur jede Woche ein neues Kapitel herauskommt. Ich sage daher auch immer gerne, dass es wie bei einer Serie ist.

Da ich auch so eine große Vorliebe für die Details in fiktiven Welten habe, wird Sonea noch einiges lernen bzw. werde ich noch mehr Details über die sachakanische Gesellschaft bringen. Und später auch über die Verräter und wo auch immer die Geschichte hinführt. Und danke für das Lob! Ich bin auch immer sehr darauf bedacht, dass meine Erweiterungen in die Welt passen, weil ich es nicht mag, wenn einfach lieblos irgendetwas hinzuerfunden wird. Überhaupt finde ich es bei Fantasywelten immer sehr toll, sich Details dazu auszudenken und die Welt von DGDSM bietet genug blinde Flecken, das ich mich mit der Ausarbeitung austoben und diese nach und nach meiner Story hinzufügen kann.

Genau, lass deinen Zorn bezüglich Akkarin erst einmal stecken. Wer weiß, vielleicht habe ich ihn ja doch umgebracht? :P Dann kannst du mich später gerne lynchen. Auf jeden Fall sollte er eine gute Erklärung haben, damit Sonea ihn nicht noch nachträglich umbringt.
Wenn Sonea wüsste, dass er noch lebt, hätte sie auch Hoffnung. Allerdings würde sie sich dann auch nur dem Schein nach unterwerfen. Und da wäre es fraglich, inwiefern Marika das akzeptiert. Aber auch, wenn es hart klingt: Je mehr ihr genommen wird, desto leichter ist es für sie, sich in ihr Schicksal zu fügen. Mit dem Verlust ihrer Magie gebe ich dir recht, sie ist schließlich schon viel länger ein Teil von ihr als Akkarin. Aber sie würde auch freiwillig auf ihre Magie verzichten, wenn sie dafür mit Akkarin zusammen sein könnte.

Freut mich, dass du jetzt mit Ivasako mehr anfangen kannst. Für einen Sachakaner ist er eigentlich zu nett, solange die Situation nichts anderes erfordert. Und da er sich selbst immer noch als Sklave sieht, behandelt er die anderen Sklaven auch in der Regel gut, solange diese sich benehmen. Bei Sonea kommt noch Mitgefühl hinzu, weil sie in eine Situation gerät, aus der er weitgehend herausgekommen ist.
Ivasako hat mit der Verwaltung des Palasts und der Ausbildung der Palastgarde, dass ein Terminkalender definitiv die bessere Alternative ist. Sicher gibt es auch solche, die alle Termine im Kopf haben, aber er ist doch eher bürokratisch veranlagt. Schön, dass dir dieses Detail gefallen hat :)

Sonea hat sich zwar unterworfen, aber ich gebe dir recht, dass sie sich auch immer mal wieder widersetzen wird. Sei es aus Prinzip, weil Marika etwas tut, was ihr wirklich sehr widerstrebt, oder aus Unwissenheit. Oder auch aus einer Kombination dessen. Wenn sie sich bewusst widersetzt, nimmt sie die Strafe dafür jedoch auch in Kauf. Generell mag ich auch keine Charaktere, die nie zu einer Einsicht gelangen. Aber das ist bei Sonea zum Glück nicht der Fall.

Dany weiß tatsächlich nicht viel über Kyralia. Sie beherrscht die Sprache (warum, dazu komme ich im nächsten Kapitel), aber sie hat kaum eine Vorstellung davon, wenn ihr das Leben außerhalb der Palastmauern schon weitgehend fremd ist. Ein Gespräch darüber wird es noch geben und sie wird mit der Bezeichnung ’Meister’ für Akkarin auch noch das eine oder andere Mal ins Fettnäpfchen treten. Wobei ich dazu sagen muss, dass dieser Begriff aus sachakanischer Sicht gar nicht so falsch ist, weil sie das Konzept von Liebe und Ergebenheit anders auffassen. Aber auch dazu später mehr.

Soneas Auffassungsgabe und ihre Anpassungsfähigkeit werden ihr auf jeden Fall dabei helfen, sich besser einzuleben. Von daher ist es auch besser, dass Ienara in dieser Hinsicht ein wenig streng ist. Auch wenn Sonea es nicht mögen wird, ist es für sie besser. Ob Marika sie schon im nächsten Kapitel zu sich holen wird, wer weiß? ;) Lange dürfte es jedoch nicht mehr dauern.


So, ich hoffe, dein Mitteilungsbedürfnis konnte (vorübergehend) gestillt werden. Mich hat es auf jeden Fall zu lesen gefreut :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea.


PS: Momentan schreibe ich an einer kleinen Badfic über Fergun und Avala, die mir spontan gekommen ist. Aber wenn ich ein paar konkretere Ideen zu Lord Sarrin und dem altersschwachen Limek habe, werde ich dazu sicher auch noch etwas schreiben. Ich fürchte nur, dass Akkarin in dieser Geschichte eines äußerst grausamen Todes sterben muss, weil Sonea so wütend auf ihn ist ... xD
Ali Red (anonymer Benutzer)
17.09.2014 | 02:12 Uhr
Hi,

du bist echt mies
Weißt du warum?
Ich bin vor einer Woche zufällig bei deinem "Spion" gelandet.
Eigentlich hätte ich ja für meinen Führerschein lernen und einigermaßen wach ins Geschäft gehen sollen.
Aber nein...
Ich lese und lese.

Bin innerhalb einer Woche mit dem Buch durch nur um festzustellen, dass ich noch eine Ewigkeit lesen muss.

Und alles nur weil du zu gut schreibst

Grins nur, ich nehme an, inzwischen ist angekommen, welches fies ich meine...

Nun zu Akkarin...

Meiner Meinung nach gibt es mehrere Gründe, warum er es nicht wagt, den Blutstein zu tragen:

Soneas Leiche wurde nicht gefunden, daraus folgt, sie könnte entwder noch leben oder sie könnte tot sein und aus irgendeinem Grund mitgenommen worden sein, z.B. um andere Sachakaner vom Krieg zu begeistern.

Das Problem dabei für Akkarin, Sonea kontrolliert den Blutstein, das heißt sie sieht seine Oberflächengedanken, kennt ihn sehr gut und erahnt dadurch ziemlich viel, und sieht was er sieht (und hört)
Daraus folgt, wenn Sonea noch lebt und gefangen ist, hätte sie durch den Blutstein zu viel gefähliches Wissen, angefangen damit dass er noch lebt, bis zu neuen Strategien etc.,
aber außer etwas Hoffnung und noch viel mehr Angst er könnte scheitern, nichts gewonnen.

Wenn sie dagegen tot ist nützt auch der Blutstein nichts.

Es gibt natürlich auch noch all die anderen Möglichkeiten, Blutstein zerstört, gestohlen, beschlagnahmt, Akkarin im Koma, Erschöpfunsschlaf, schwer verwundet,...

Jetzt wo du im heutigen Kapitel auf Savara zu sprechen gekommen bist, was früher oder später zu erwarten war, vermute ich, dass sie meine Antwort auf die Frage
"Wie erfährt Akkarin, dass Sonea noch lebt und wo sie ist, ohne den Blutstein, der in diesem speziellen Fall zu viele Nachteile hätte?

Ich vermute, dass Savara irgendwie am Hof landet und dem Blutstein den sie von Akkarin hat nicht viel Bedeutung zugemessen wird, weil er ja "tot" ist.

Da Akkarin aber wahrnimmt was sie wahrnimmt, vermute ich dass Akkarin auf diesem Weg seine Informationen erhält.

Was Sonea angeht, schätze ich dass sie auf Dauer eine Art Kompromiss eingehen wird, das heißt, sie wird in eigentlich allem gehorchen, weil sie weiß, dass sie keine Wahl hat, aber ihr Geist wird sich nicht unterwerfen, sondern ihrem Akkarin loyal bleiben.

Was die Blockade angeht, es ist logisch, dass sie für einen anderen Magier vergleichsweise einfach zu lösen sein müsste, für den Blockierten selbst aber unmöglich,

so wie ich das verstanden habe, könnte man sagen, die Blockade versetzt einen Magier in den Zustand eines latenten Magiers zurück, dessen Kräfte nicht geweckt sind, jetzt wäre meine Überlegung, bei einem Naturtalent, könnte es doch eigentlich sein (vorausgesetzt es wird ihm keine Kraft abgezogen), dass die kräfte wie beim ersten hevorbrechen erneut zum Vorschein kommen
(Das widerspricht nicht der DGdSM, weil da auch drin steht, dass es schon lange keine Naturtalente oder Blockaden mehr gab, also könnte es sein, dass man solche Feinheiten vergessen hat...

Zu Marika, ich denke wenn man es darauf anlegt würde man mit ihm zurechtkommen, aber praktisch würde jeder der unter ihm steht und ihm nicht vertraut ist und die Wahl hat einen sehr großen Bogen um ihn schlagen.

Danyara dürfte durch die gute Sonea auf Dauer etwas desillusioniert werden was ihren Meister betrifft, ich schätze, dass sie, sofern sie überlebt, Sonea am Ende nach Kyralia folgen wird.

Was Ivasako angeht teile ich deine Meinung dass er für einen Ashaki zu nett wäre und zu viele Skrupel hätte. Ich bin gespannt, ob er sich letzendlich zu seiner bequemen
Loyalität zu Marika entschließt oder neue Erkenntnisse findet und für diese einsteht.

Es gibt eigentlich nur eine Frage, die ich noch habe und die ist "Wie lange?"
Also nicht wie viele kapitel, sondern wie viel erzählte Zeit

Ich weiß, dass du mir die Frage nicht beantwortest, tut mir Leid schon durchschaut,

Meine Vermutung liegt zwischen einem halben jahr und zwei Jahren

So jetzt siehst du was du angerichtet hast, sei bloß froh, dass ich nicht mehr zum Fingernägel kauen neige...

Ein Opfer der Ungeduld

Antwort von Lady Sonea am 17.09.2014 | 19:01 Uhr
Hallo du Opfer der Ungeduld,

Vielen, vielen Dank für dieses wundervolle Kompliment *verneig*

Ich hoffe, dass du von nun an besser schläfst, sofern dir das neue Buch dir keine schlaflosen Nächte auf Grund von Aufregen über die Charaktere, dem mit ihnen Leiden, Spannung, spontanen Fangirl-Attacken oder was die Story sonst auch immer triggert, mehr bereitet, und drücke dir die Daumen für deine Führerscheinprüfung :) Denn eigentlich habe ich diese ganze Geschichte nicht geschrieben, um andere Leute von ihrem wirklichen Leben abzuhalten.
Aber ich freue mich zu hören, dass meine Geschichte so viel Begeisterung auslöst.

Deine Theorie zu der Frage, warum Akkarin mit Sonea nicht durch das Blutjuwel kommuniziert, finde ich sehr interessant. Die Auflösung wird leider noch eine Weile auf sich warten lassen. Angenommen, dass ich Akkarin nicht umgebracht habe und er sich aus strategischen Gründen tot stellen muss, könnte er Savara wirklich nach Arvice schicken, sobald er weiß, wo Sonea ist. Da die Sachakaner bei der Schlacht allesamt Masken getragen haben, hätte Soneas letzter Gegner ebenso gut ein mächtiger Ashaki sein können. Allerdings müsste Savara vorsichtig sein, wem sie dabei begegnet, weil sie dem König bereits bekannt ist.

Hm, wenn die Blockade der Magie ähnlich wie latentes magisches Potential konzipiert wäre, könnten die meisten, deren Kräfte blockiert werden, sie wieder selbst entfesseln, weil sie sich das nötige Wissen auf dem einen oder anderen Weg angeeignet haben. Sonea hat ihre Magie unbewusst entfesselt und die Novizen der Gilde führen diesen Prozess mit Hilfe eines Magiers durch. Farand hat es sogar durch das Belauschen einer Gedankenrede gelernt. Von daher denke ich, dass dieser Fall bei der Erfindung der Methode berücksichtigt wurde.

Ich bin schon gespannt, ob du deine Ansichten zu den neuen Charakteren, insbesondere zu Marika beibehältst. Bei Marika kann ich dir auf jeden Fall schon insofern rechtgeben, dass er eigentlich ganz umgänglich ist, solange man nicht sein Missfallen erregt. Ivasako und Danyara haben als neue Erzählcharaktere einiges an Entwicklungspotential, was sich auf lange Sicht gesehen auch noch ausbilden wird.
Was Sonea betrifft, so wäre es auf jeden Fall sehr, sehr schwer, ihre Loyalität zu Akkarin zu brechen. Für sie könnte das sehr schmerzhaft werden.

Zu der Länge der erzählten Zeit werde ich mich in Schweigen hüllen und hoffe, damit nicht einen Rückfall in alte Laster zu bewirken ;)


Liebe Grüße,
eine echt miese Fanfiction-Autorin :D
14.09.2014 | 16:03 Uhr
Hallo Lady Sonea,
wegen doofer Krankheit sehr spät, aber hier ist jetzt auch meine Review. :) Das Kapitel war auch emotional erträglich, auch wenn die Abschnitte aus Soneas Sicht wirklich wirklich hart und traurig waren, aber ich habe es gut überstanden. :D Und sie will kämpfen, sie gibt sich nicht auf, sie ist wirklich so mutig! Schade, dass es so hoffnungslos war, aber das war ja zu erwarten, Marika ist schließlich nicht dumm. Ich muss leider vorwurfsvoll sagen, dass ich ihn immer noch sehr als Charakter irgendwie mag, er ist so eine spannende und auch mysteriöse Gestalt, aber ich will ihn so gerne hassen! Es ist wohl so eine Art Hassliebe... (Ich mach dich da ganz klar für verantwortlich ;)) Und ich bin echt gespannt, wie er sich auch so als Charakter entwickelt, bzw was man noch so über ihn erfahren wird. :) Das mit dem Becher Raka bei Sonea fand ich wirklich cool, da ist jemand gut informiert... Aber natürlich hat das Erinnerungen an Cery wach gerufen, die Stelle fand ich auch sehr traurig. :(
Bei Ivasako ist wieder interessant, dass er Mitgefühl mit Sonea hat, ich frag mich immer, ob das vielleicht später noch eine Rolle spielen wird, oder ob er einfach halt ihre Situation nachvollziehen kann, wir werden sehen... :D
30 Gildemagier haben also nur überlebt laut Information der Sachakaner, oh Schreck, man, wieso müssen wir solange warten, bis man die Kapitel aus Sicht der Gilde hat?! :D Das ist grausam... ;) Ich lese ja gerade GoT Band 4, da quält mich das auch, das machst du wirklich fies! :P
Ich finde gut, dass Marika die Gilde zu unterschätzen scheint, zumindest meiner Meinung nach, aber ich mach mir dennoch Sorgen um Sarrin, hoffentlich kommt er nicht zu Schaden...
Aber wirklich blöd, dass Marika aus Soneas Gedanken so vieles über die Gilde herausfinden kann, blöd, dass sie das nicht verhindern kann... :( Hoffentlich kommt er nicht dazu, irgendwelche Geheimnisse über die Heilkunst zu ergattern, naja, ich bin mal gespannt. ;)
Aber ich fand auch interessant, dass Ivasako Angst hatte, dass er für das Experiment genutzt werden könne, aber dazu ist es ja nicht gekommen.
Aber wirklich, jeder Abschnitt aus Soneas Sicht ist hart, wie sie die ganze Zeit von Weinkrämpfen geschüttelt wird, das ist wirklich hart, ich will sie einfach nur in den Arm nehmen und trösten... :'( Aber wirklich, ich bewundere sie für ihren Mut und ihre Sturrheit, und dass sie sich nicht so leicht unterkriegen lässt und so loyal zu Akkarin hält. Und dass sie es manchmal kurz schafft, den Magiestrom aufzuhalten, wenn er ihr ihre Magie nimmt, das ist wirklich beeindruckend. Aber es war wirklich auch niederschmetternd und unglaublich traurig, als sie realisiert, was man mit ihr vorhat, und wie sie da geradezu zusammenbricht. Und dass sie eher den Tod wählen würde... und wie sie dann sagt, sie würde ergeben sein und so, ach man, das war schon hart, aber ich konnte mich sooo gut in sie hineinversetzten, man, es muss schrecklich sein auf etwas zu verzichten, was für einen total normal geworden ist, was ein Privileg war, und sie ist ja schon ihrer Freiheit beraubt, jetzt auch noch ihre Magie, die haben es wirklich durchgezogen, ich bin wirklich niedergeschmettert... :'( Aber wirklich verwirrend, wenn man die "Sonea-Fortsetzung" von Canavan gelesen hat, weil dort laut ihr es ja möglich ist als Schwarzmagier so eine Barriere zu brechen, aber du hast das gut wiederlegt, in der Art, wie du das beschrieben hast, fand ich deine Version eigentlich viel glaubwürdiger. Auch wenn mir das nicht gefällt, es wäre schon schön, wenn Sonea heimlich Zugang zu ihrer Magie finden könnte... Aber das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert. ;) "Ohne Magie war die Dunkelheit bedrückend." Den Satz fand ich irgendwie richtig toll, wenn auch so traurig.. Aber ich denke, der war ja nicht nur so gemeint, dass sie sich kein Licht machen kann, sondern halt auch, dass einfach ein Teil von ihr fehlt, der sie in der Dunkelheit dann lässt, so fühlte es sich zumindest für mich an. :( Dass sie ihre Robe nicht auszieht ist wohl einer ihrer letzten Versuche sich zu widersetzten, ach man, das ist alles so traurig! :D Ich glaube, ich benutzte dieses Wort in jedem zweiten Satz. :D Dass Marika sie als eine seiner Sklavinnen gezeichnet hat mit dieser Tätowierung fand ich besonders grausam, da fühlt man sich wirklich wie ein Tier... :O
Aber es ist wirklich interessant, jetzt fängt Sonea an sich Gedanken zu machen, wie ihre Zukunft aussehen wird und ob es sich wirklich lohnt die ganze Zeit in diesem Kellerloch zu hocken, und ehrlich gesagt hoffe ich für sie, dass sie zu ihrem eigenen Wohl sich Marika erst einmal fügt, es würde ihr gut tun, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und auch mal wieder die Sonne zu sehen, aber man ist das alles grausam, du lässt unsere arme Sonea wirklich leiden. :'(
Gut getan hat mir die Szene mit Danyara und Ienara auf dem Markt, da konnte man zwischendurch mal gut Luft holen und du hast an sich das ganze richtig toll beschrieben finde ich, konnte mir alles richtig gut vorstellen und so hatte man auch mal eine Verschnaufpause vom Leiden... ;) Danyara wird mir immer sympathischer, ich glaube wirklich, dass sie eine gute Freundin für Sonea werden kann, ich bin mal gespannt darauf. Ienara find ich auch klasse, die ist wirklich sympathisch! :) Ich hoffe auch mal, dass Sonea nicht so viele Probleme machen wird Danyara zu Liebe, weil sie ja befürchtet, dann auch bestraft zu werden. Ich bin auch wirklich mal gespannt, wie Sonea zurecht gemacht werden wird, mit all der sachakanischen Kleidung und der Schminke, ob sie wohl noch wiederzuerkennen sein wird?
Das Kapitel war aber wirklich klasse, auch wenn ich in der Review vielleicht oft gejammert habe, aber ich meine, wie kann man auch nicht?! Ich bin total gespannt auf das nächste Kapitel und darauf, wie es mit Sonea weitergehen wird. Aber wirklich, ich muss mich noch mal beschweren, dass man so gar nichts von der Gilde erfährt, das ist wirklich brutal!!! Ich bin kein geduldiger Mensch und deine Fortsetzung hier spannt einen wirklich auf die Folter! :D

Ganz liebe Grüße und sorry, dass ich so spät dran bin, aber mein Kopf war nicht so ganz fit für eine Review durch das Fieber, ich hoffe, das, was ich jetzt geschrieben habe, macht überhaupt irgendeinen Sinn, bin noch nicht ganz fit. ;) Ich bin unglaublich gespannt auf Dienstag, wie immer, und freue mich aber echt, dass ich zumindest nicht 2 Wochen warten muss, aber eine ist schon schlimm genug! :D

Liebe Grüße :)
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 15.09.2014 | 17:32 Uhr
Hallo Lady Alanna,

Ach, das ist aber blöd, dass du krank warst! Schön, dass es dir inwzischen wieder bessergeht und du daher genug Kraft hattest, das Kapitel zu überstehen :) Ich war übrigens mal so frech und habe gezählt, wie oft du das Wort ’traurig’ in diesem Review benutzt hast. Es war nur fünf Mal, also halb so schlimm :P

Ja, gib mir ruhig die Schuld, ich habe Marika schließlich genau so erschaffen (und das mit Absicht :P). Das macht mir nichts. Bösewichte, die einfach nur böse sind, sind langweilig und machen nicht halb so viel Spaß zu schreiben. Wie gesagt, du darfst ihn so lange und ausgiebig fangirlen, wie du willst ;) Mich freut das und ich bin schon sehr gespannt, wie sich deine Einstellung zu ihm weiterentwickelt.

Soneas Aktion mit dem Messer war natürlich zum Scheitern verurteilt, aber sie wäre nicht Sonea, wenn sie es nicht wenigstens versucht hätte. Auch wenn sie noch so verzweifelt ist und insgeheim weiß, dass sie keine Chance hat, will sie es Marika doch wenigstens so schwer wie möglich machen. Gegen die Wahrheitslesung ist sie leider ebenfalls machtlos, weil Marika diese ähnlich effektiv wie Akkarin ausführt, diese Technik ist in Sachaka recht weit verbreitet. Und auch wenn du ihre Szenen nur unter Qualen gelesen hast, freue ich mich doch, dass mir die Umsetzung so gut gelungen ist :)
Ich persönlich hätte ihr die Blockade ihrer Magie ja gerne erspart, aber dann wäre sie für Marika immer eine Gefahr gewesen. Wäre sie keine schwarze Magierin wäre das etwas anderes, so kann er sie jedoch nicht kontrollieren. Ich weiß nicht, ob du dich noch daran erinnerst, dass wir uns mal über das Blockieren von Magie unterhalten haben und ich mich über die Lösung in der Fortsetzung so aufgeregt hatte, weil das meine ganze Argumentation an dieser Stelle zunichtegemacht hat. Deswegen habe ich mir eine Erklärung einfallen lassen, wieso es selbst einem schwarzen Magier nicht möglich ist, die Blockade zu überwinden. Und um ehrlich zu sein, finde ich Canavans Idee nicht besonders gut durchdacht …
„Ohne Magie war die Dunkelheit bedrückend.“ - Den Satz hast du völlig richtig interpretiert. Licht und Dunkelheit sind hier zugleich auch Synonyme für das, was Sonea verloren hat und was ihr nun bevorsteht. Auch wenn er sich auf den ersten Blick darauf bezieht, dass sie kein Licht machen kann. Mit ihren Sorgen und Ängsten und ihrer Trauer ganz im Dunkeln sitzen zu müssen, ist bedrückend und zermürbend und beschwört die inneren Dämonen herauf. Und bei Sonea zeigt das auch allmählich Wirkung. Aber es bleibt auch abzuwarten, wie sie sich verhält, wenn sie erst einmal aus dem Kerker entlassen wird und wie sehr sie sich Marika dann wirklich fügen wird.
Sei froh, dass Marika sie ’nur’ tätowiert hat. Andere Leute brandmarken ihre Sklaven. Das wollte ich ihr dann aber doch nicht antun. Während Marika das bei den meisten seiner Sklaven wahrscheinlich nicht stören würde, legt er bei seiner Cachira dann doch mehr Wert auf Ästhetik.

Ivasako ist langfristig als Erzählcharakter angelegt. Er wird auch in späteren Teilen noch eine wichtige Rolle spielen (und hoffentlich interessant bleiben). Auf jeden Fall wird er sich mit der Zeit noch entwickeln, auch wenn das anfangs wahrscheinlich noch nicht abzusehen ist. Ich bin mal gespannt, wie er dir weiterhin gefällt.
Zum Experimentieren hätte Marika ihn seinen Ashaki auf keinen Fall überlassen, dafür ist er ihm zu wichtig. Die Ashaki werden die Blockade der Magie bei der Palastwache, die letztendlich als Versuchskaninchen herhalten musste, wieder aufgehoben haben, aber wenn dabei etwas schiefgegangen wäre, hätte Marika nur ungern auf seinen Leibwächter verzichtet.

Schön, dass dir die Szene auf dem Markt gefallen hat. Damit wollte ich neben der weiteren Vorstellung der neuen Charaktere das Leben in Arvice ein wenig mehr beschreiben. Bisher ist der Markt ja nur aus der Sicht von zwei gefakten Weinhändlern bekannt gewesen, die selbst kaum Sachakanisch sprechen. Sonea und Danyara werden sich auf jeden Fall bald begegnen und dann bleibt abzuwarten, ob und wie schnell sie nach ihrem Verlust wieder eine Freundschaft zulässt. Ich denke mal, ich verrate nicht zu viel damit, dass Sonea sich in den neuen Kleidern nicht wirklich gefallen wird, obwohl sie sich früher schöne Kleider gewünscht hat.
Und ich bin schon sehr gespannt, wie du Danyara im weiteren finden wirst! :)

Genau, ich habe nicht nur Akkarin umgebracht und Soneas Kräfte für alle Zeiten blockiert, sondern auch nahezu die komplette Gilde ausgelöscht, weil ich unbedingt will, dass Kyralia wieder zu Sachaka gehört :P
Ok, Spaß beiseite: Natürlich hört sich das erst einmal hart an, dass nur 30 Gildenmagier die Schlacht überlebt haben sollen. Aber wer weiß, vielleicht unterschätzt Marika die Gilde ja auch völlig, weil ihm wichtige Informationen fehlen? Es gibt da so einige Dinge, die er nicht weiß ;)
Die Auflösung kommt leider erst im 2. Teil dieses Buches. Also wirst du dich wohl weiterhin quälen müssen ;)

So, ich hoffe, dass meine Antwort nicht allzu frech war und du mir nicht alles davon glaubst ;) Ich muss leider gestehen, dass ich hier gerade ziemlichen Spaß habe, weil ich ja weiß, wie das alles ausgeht :) Auf jeden Fall hat es mich wie immer sehr gefreut, dein Review zu lesen.


Dann ist ja gut, dass ich momentan die Zeit habe, jede Woche ein Kapitel hochzuladen. Ich will meine Leser schließlich nicht mehr quälen als nötig, sonst bilden die nachher noch einen Lynchmob :D


Ganz liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Wie im Fieberdelirium geschrieben hat sich dein Review jedenfalls nicht gelesen, falls dich das beruhigt ;)
03.09.2014 | 15:53 Uhr
Hi,
Nach einem ersten, sehr gelungenem Buch, ist die Fortsetzung schon nach dem ersten Satz ein Wunder!!! Sehr gut!!
Zur Schlacht: Im ersten Moment sieht es so aus, als ob die Gilde die feindliche Truppen besiegen können, doch dann plötzlich Panik, Angst, Schrecken... So gut. Es war so spannend!!!

Zum 2. Buch, das mich nach dem ersten Kapitel schon voll überzeugt hat!!:)
Sonea wird gefoltert, so kann man, denke ich, es nennen, allein schon mit Akkarins Vermeintlichen Tod!!

Also ich denke nicht, dass Akkarin gestorben ist. Wahrscheinlich antwortet er nicht, da sonst Marika weiß, dass er lebt( Gedankenlesen)

Wie schon gesagt: Einfach super!!! Ich freu mich auf weitere Kapitels und auf das Bonuskapitel im ersten Buch!
Liebe Grüße
Hannes

Antwort von Lady Sonea am 04.09.2014 | 14:03 Uhr
Hallo Hannes,

Hey, das freut mich, dass du das erste Buch so toll fandest und die Fortsetzung dich auch schon sofort überzeugt hat. Auch freue ich mich, weil dir das Ende so gut gefallen hat. Schlachten gehören zu den Dingen, die zu schreiben ich von der Umsetzung her mit am schwierigsten finde, damit die Bilder, die ich im Kopf habe, beim Leser auch ankommen.

Also ich persönlich denke ja, Sonea würde ihre Gefangenschaft nicht annähernd so schlimm finden, wenn sie glauben würde, dass Akkarin noch lebt und nach ihr sucht. Aber so wird es zu ihrem ganz persönlichen Albtraum.

Deine Theorie habe ich gleich mal zu den anderen aufgenommen. Ich bin gespannt, ob die weiteren Kapitel deine Erwartungen halten können :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
03.09.2014 | 12:25 Uhr
Hallo Lady Sonea
Ich bin begeistert.
Auch wenn ich es echt mies fande, das der Epilog sowie der Prolog mit der Schwärze endeten.
Ich war dann heil froh, dass ich diese Kapitel erst Dienstags morgens gelesen hatte und somit nicht lang warten musste.
Allerdings wird es im Moment ja von Kapitel zu Kapitel spannender.
Da beschleicht mich doch das Gefühl, dass du uns einfach nur auf die Folter spannen willst. ? ;)
Ok jetzt mal wirklich zur Geschichte. Ich finde sie echt super!
Das Ende von der Spion war genau richtig und das du den Prolog so als Anfang gebracht hast einfach super.
Akkerin tut mir echt leid... diese Leere die ihn überfiel muss schrecklich sein, und zu wissen, dass Sonea jetzt wie er Gefangene in Sachaka ist...
er leidet bestimmt höllen Qualen wegen ihr.
Ich bin überzeugt davon, dass Akkerin nicht tot ist.
Und warum Sonea nur schwärze über ihr Blutjuwel bekommt könnte ja vielleicht daran liegen, dass er ziemlich erschöpft ist und im Moment bei den Heilern ist und noch schläft.
Vielleicht hat er aber auch das Juwel abgelegt, damit sie sich nicht noch Sorgen um ihn macht. So ganz sicher bin ich mir da nicht, du hast mich halt schon öfter überrascht.
Ich bin jetzt erst einmal gespannt, wie Sonea mit Marika zurecht kommt und wie lang sie sich ihm noch widersetzt.
Diese Danyana (ich hoffe der Name stimmt so :) ) ist dann eine gute Freundin und eine Hilfe für Sonea.
Ich wünschte du würdest jeden Tag ein neues Kapitel hochladen.
So und jetzt noch zum Schluss... ich werde wahrscheinlich nur selten, wenn überhaupt noch weitere Reviews schreiben.
Habe nicht so viel Zeit und sitz dafür am liebsten am PC doch die Geschichte lese ich meist unterwegs auf meinem Handy daher kritisch, doch zu einem neuen Teil musste ich jezt mal wieder was los werden.
LG
Elinn

Antwort von Lady Sonea am 03.09.2014 | 14:44 Uhr
Hallo Elinn,

Wow, das ist aber jetzt echt lange her! Ich freue mich, wieder von dir zu lesen und weil du noch immer so begeistert dabei bist :) Aber ich verstehe auch, wenn du nicht so viel Zeit hast und lieber unterwegs liest. Wenn du etwas loswerden willst, darfst du das trotzdem jederzeit tun :)

Das ist schön, dass es für dich noch spannend ist. Wobei die aktuelle Spannung auch sehr durch die Schlacht und die kleinen Cliffhanger, die ich eingebaut habe, bedingt ist. Und auf die Folter spannen will ich euch Leser doch immer! Schließlich muss ich bei der Sache doch auch meinen Spaß haben, oder ;)

Für den Prolog habe ich bewusst dieselbe Szene noch einmal verwendet und dazu Akkarins Perspektive genommen, weil man dabei auch noch ein paar wichtige Informationen erhält. Das, was Marika später Sonea zeigt, ist ja nur die Sicht eines Beobachters. Zugleich fand ich es einen schönen Übergang zum nächsten Teil. Freut mich, dass es dir gefällt!

Sollte Akkarin überlebt haben, wird ihn das auf jeden Fall sehr mitnehmen. Doch mehr kann ich im Augenblick dazu leider nicht sagen. Aber vielleicht kommt nach diesen ganzen bösen Überraschungen, die ich schon gebracht habe, auch mal eine gute? ;)
Vielen Dank auch für die Teilnahme an meinem kleinen Quiz. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen, beim Entdecken der neuen Figuren und wie Sonea mit diesen so zurechtkommt :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
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