Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 25 (von 51 insgesamt) für Kapitel 1:
19.08.2019 | 22:56 Uhr
zu Kapitel 1
In welcher Weiße ist Soneas Seite „dunkel“ ? Sie ist physisch und psychisch misshandelt, nicht dunkel. Dunkel wäre es, wenn sie anfängt auf einen sogenannten „Killing-Spree“ zu gehen und Leute abschlachtet um sich zu befreien. Oder vor dem töten und foltern nicht urückschreckt.

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:23:31 Uhr
Dazu kann ich nur sagen, dass es verschiedenen Arten „dunkler“ Seiten gibt und nicht nur die Definition von Star Wars. Alles andere sollte beim Lesen der Geschichte selbsterklärend sein ;)

LG
Lady Sonea
19.08.2019 | 22:54 Uhr
zu Kapitel 1
Also ganz ehrlich, ich muss das mal los werden, auch wenn es schon ewig her ist das du das geschrieben hast. In welcher Weiße ist Marika bitte ein “gelungener Antagonist”. Ein Antagonist sollte die Schwächen seines Gegenspielers ausnutzen, so wie es zum Beispiel der Joker bei Batman tut. Die Stärken die der Protagonist hat sind nutzlos gegen den Antagonisten. Wie man Marika, wie du es ausdrückst, „fangirlt“ halte ich für ausgesprochen Abstoßend und erniedrigend. Ich sage das als Mann: Die Herabwürdigung der Frau in solch einem Maße in irgend einer Weiße gut zu finden macht mich sprachlos. Was hier die ganze Zeit geschieht ist Vergewaltigung.

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:22:53 Uhr
Hallo Thranduillion,

Hm, ich bin mir gerade nicht sicher, ob du diese Geschichte richtig gelesen bzw. verstanden hast.

Zunächst einmal möchte ich dir sagen: Ja, hier geht es um Vergewaltigung und das verherrliche ich an keiner Stelle. Falls doch, so nenne mir bitte die Textstelle, damit ich das korrigieren kann. Denn dieser Eindruck sollte nicht entstehen. Allerdings würde mich das doch sehr wundern, da das in den vergangenen vier Jahren mindestens einem meiner zahlreichen Leser aufgefallen wäre. Darunter viele, die die Thematik in diesem Teil hart fanden und entsprechend kritisch an die Thematik herangingen. Insofern muss ich mir hier nichts vorwerfen :)

Zweitens: Ich würde Marika zwar nicht mit dem Joker vergleichen, da es sich hier um zwei völlig unterschiedliche Charaktere mit zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten handelt. Aber ich gebe dir recht, ein Antagonist sollte die Schwächen seines Gegners ausnutzen und genau das tut Marika bei Sonea, unter anderem durch psychische Manipulation.
Übrigens gibt es verschiedene Arten von Antagonisten ;)

Drittens: Ja, ich mag Marika als Antagonisten und daran finde ich nichts krank. Ich sehe keinen Widerspruch darin, einen Charakter gelungen zu finden, obwohl er böse ist. Ein Problem wäre es, würde ich ihn verherrlichen, aber das tue ich nicht, weil ich mir seiner negativen Seiten wohlbewusst bin. Außerdem bezweifle ich, dass es mir an Soneas Stelle so viel besser erginge ;)

Viertens und da komme ich zu meiner Eingangsfrage zurück: Um Marika als Charakter zu verstehen, muss man sich mit der sachakanischen Kultur beschäftigen und den Konflikt zwischen dieser und der kyralischen Kultur mit in Betracht ziehen. Das entschuldigt selbstverständlich nicht sein Verhalten gegenüber Sonea, doch es sollte zumindest verschiedene Facetten an seiner Person aufzeigen.
Ich nehme an, du hast dich damit bereits auseinandergesetzt?

In diesem Sinne …
Lady Sonea
Anonymous (anonymer Benutzer)
17.12.2016 | 10:15 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen,

"Die Frage, ob Akkarins und Soneas Entwicklung nachvollziehbar ist, bezog sich in erster Linie auf den Umgang mit ihrer ’dunklen’ Seite nach Soneas Befreiung." Achsoooo (jetzt dämmert mir, wie deine Frage gemeint war.) Nope, finde ich nicht zu schnell oder unverantwortlich (auch wenn Akkarin das so sieht). Jeder hat seine eigene Art mit traumatischen Erfahrungen umzugehen. Einige flüchten sich in Distanz ("Fass mich nicht an!") andere in Nähe. Sonea möchte erst einmal die Beziehung zu Akkarin wieder ins Lot bringen, muss dann feststellen, dass sie zuerst einmal festlegen müssen, wie die neue Basis denn aussieht. Auch Verdrängung ist ein Verarbeitungsmechanismus der menschlichen Psyche. Soneas Verarbeitungsstrategie ist sozusagen, Verdrängen, solange erstmal das Leben wieder in den Griff kriegen und danach Stück für Stück die traumatischen Ereignise aufzuarbeiten. Natürlich bietet das die Grundlage für weitere Konflikte und Probleme...

Liebe Grüße

Antwort von Lady Sonea am 18.12.2016 | 00:09:54 Uhr
Hallöchen :)

Irgendwie habe ich es noch nicht so ganz drauf, die Fragen so zu stellen, dass man sie nicht auch anders interpretieren kann. Auch wenn dabei häufig interessante Antworten herauskommen.

Akkarin macht sich vor allem darüber Gedanken, dass er die Kontrolle verlieren könnte und Sonea damit in ihrer Situation zu sehr schadet. Sonea will derweil die Beziehung wiederherstellen, weil sie sich nach der damit verbundenen Geborgenheit sehnt und glaubt, Marika dann besser vergessen zu können. Und sie will das auch unbedingt durchsetzen, weil sie nicht will, dass Akkarin sie deswegen verhätschelt oder bemitleidet, denn das würde es für sie nicht einfacher machen. Die Verdrängung ist keine Dauerlösung, aber es wird ihr helfen, zunächst ein wenig emotionalen Abstand zu den Erlebnissen zu bekommen. Für mich passt das mehr zu ihrer Persönlichkeit, als vor sich hinzuleiden und sich gehenzulassen.

Die von dir angesprochenen Probleme werden auch noch auf sie zukommen. Aber das ist ein Thema von Band 3.


Vielen Dank für deine Antwort :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
12.10.2016 | 17:18 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,

nun schreibe ich auch was zum zweiten Teil, wenn ich schon einmal am Tippen bin.

Ich war nach dem ersten Teil schon total begeistert und war echt froh das ich sofort mit dem zweiten Anfangen konnte.
Deine Geschichten stecken voller Hoffnung, Qual und vieles mehr.
Mit der Unterteilung des Buches hab ich mich erst etwas schwer getan, weil ich die Figuren wie Rothen und Akkarin vermisst habe. Einige Stellen hab ich auch mehr überflogen, weil es ganz schön Krass war, da ich auch noch nie sowas in der Art überhaupt gelesen habe. Und ich konnte es nicht erwarten das Sonea gerettet wird. Da ich eh dazu neige zu schnell zu lesen um zum Ende zu kommen. Mit der Thematisierung hast du das echt gut hinbekommen, respekt. Das bekommt nicht jeder hin.
Die Texte sind klasse geschrieben und bringen die Gefühle ganz schön durcheinander.
Auch im zweiten Teil des Buches hast du sehr gut beschrieben,was in den anderen vorgeht. Vor allem wie Akkarin sich zwischen Sonea und er Gilde entscheinden muss.
Die Zusammenführung im dritten Teil des Buches ist dir wirklich hervorragen geglungen. Ich war begeistert wie Akkarin und die Verräter in den Palast gekommen sind.
Als die beiden wieder in der Gilde waren und Sonea nicht wirklich Hunger hatte und sie das auf die schwere Kost geschoben hat, hatte ich schon ne Vorahnung die sich ja dann bestätigt hat. Und ich war dann froh das das Kind von Akkarin ist.
Die Entwicklung der Geschichte ist erstklassig und ich bin begeistert, deswegen hab ich auch nichts negatives zu berichten. Außer das ich Regin nicht mag :-)

Danke und mach weiter so

LG
Lady Kitjara

Antwort von Lady Sonea am 13.10.2016 | 08:53:02 Uhr
Hallo Lady Kitjara,

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Aufteilung der Handlung anfangs ein wenig Schwierigkeiten bereitet. Nach einer Weile gewöhnt man sich jedoch daran. Ich persönlich finde den Übergang zur Gilde immer viel krasser, weil man in eine völlig andere Kultur geworfen wird und Soneas Leiden, was ich auch beim Schreiben empfunden habe, plötzlich fehlt.

Danke für das Lob! <3 Das ganze Drama um Sonea war für mich auch nicht gerade leicht zu schreiben und eine Premiere und ich hatte ständig die Sorge, die ganze Thematik nicht sensibel genug zu behandeln. U1000sS habe ich übrigens erst danach geschrieben und danach kam mir D2K dann nur noch halb so schlimm vor :D
Als Akkarin sich für die Gilde entschieden hat, hatte ich ziemliche Angst davor, dass das kritisiert wird, obwohl es nicht Akkarin gewesen wäre, hätte er sich anders entschieden. An der Rettungsaktion hatte ich auch ziemlichen Spaß :)
Ich muss gestehen, dass ich kurz mit dem Gedanken gespielt habe, das Kind von Marika sein zu lassen. Aber das wäre mir zu viel Drama gewesen und es hätte immer irgendwie zwischen Sonea und Akkarin gestanden.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Regin muss man auch nicht mögen. Dazu ist er nicht gedacht :D
06.06.2016 | 22:36 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,
ich verfolge schon seit einiger Zeit deine Geschichte und schreibe jetzt mal mein erstes Review.
Was ich einmal sagen wollte: Danke! Es ist so schön, sich immer auf einen bestimmten Zeitpunkt zu freuen und dann wieder ein neues Kapitel lesen zu können. Danke dafür.
Zu deinen Fragen:

Wie findet ihr die Dynamik von Rothen und Dannyl? Warum glaubt Rothen zu verstehen, warum Akkarin es vorzieht, sich nicht an den Diskussionen bei Gildenversammlungen zu vertreten?
Es war toll, die beiden wieder in Aktion zu sehen! Ich liebe die zwei einfach, den guten alten Rothen und Dannyl, der nach viel Erfolg auch mal ein bisschen selbstgefällig wird ;D Ich freue mich auch schon auf Dannyls Wiedersehen mit Tayend. Zu Akkarin denke ich, dass er sich einfach nicht zu offen in die Disskusionen der Gilde einmischen will, damit es nicht so aussieht, als würde er zu viel bestimmen.

Was sagt ihr zur neuen Besetzung der Ämter?
Na endlich ist alles wieder so, wie es sein soll! ;) Akkarin wurde genau im richtigen Augenblick wieder zum Hohen Lord erwählt, und Dannyl und Balkan passen für ihre Ämter einfach perfekt.
Ist es gut, dass Regin sich gewohnt ekelpaketig gegenüber Sonea verhält?
Hm, auf jeden Fall ist es gut, dass wenigstens etwas wieder wie früher ist. Wenn Regin Sonea nach Sachaka mit Samthandschuhen anfassen würde, würde ihr das wohl kaum helfen, sich wieder in die frühere »Normalität« einzuleben. Es ist jedoch das Risiko, dass Regin irgendwann seiner Neugier nachgibt und Sonea mit einer seiner Fragen verletzt oder in einer Wunde bohrt, wie das ja schon mit seiner Bemerkung zu ihrem Meister geschehen ist.

Was haltet ihr von Soneas neuer Position? Ist die Entscheidung sinnvoll?
Ich war so happy, als sich mein Verdacht bestätigt hat ;) Ich finde, dass Sonea einfach perfekt in die Rolle passt, wenn Akkarin nicht mehr kann. Sie hat so lange mit ihm zusammengearbeitet, dass es eine logische Schlussfolgerung ist, dass sie die Position bekommt. Zumal es wenig sinnvoll wäre, wenn die Forschungen schon wieder abgebrochen würden.
Begeht Dorrien einen Fehler, weil er sich auf Viana einlässt, obwohl sie seine Novizin werden soll? Glaubt, ihr er kommt damit durch, die Beziehung (dauerhaft) zu verheimlichen?
Wenn er sie liebt, begeht er meiner Meinung nach keinen Fehler, wenn er sich auf Viana einlässt, und dass sie seine Novizin werden soll, ist ja auch irgendwie logisch. Er muss nur schauen, dass er nicht wieder eine seiner Besessenheiten entwickelt. Aber wenn Dorrien wirklich vorhat, öfter nach Imardin zu kommen, wird ganz sicher wenigstens Rothen etwas merken. Er kennt seinen Sohn ja. Bei Dorriens Art ist es jedenfalls unwahrscheinlich, dass es dauerhaft geheim bleiben kann.

Warum könnte Sonea so schroff reagieren, als Rothen sie fragt, wie sie über Akkarins Wiederwahl denkt?
Naja, ich denke, dass sie momentan einfach genug anderes im Kopf hat und sich den Pflichten, die damit verbunden sind, die Frau des Hohen Lords zu sein, gerade nicht so gewachsen fühlt.

Wisst ihr noch, wer Davaria ist?
Hm, der Name kam mir gleich bekannt vor, aber ich kann mich jetzt nicht konkret erinnern, wer sie ist...

Wie denkt ihr über Soneas Rückfall? (Abgesehen davon, dass es irgendwann passieren musste) Wie würdet ihr ihren Traum deuten?
Es war ja (wie du schon erwähnt hast) abzusehen, dass sie das in Sachaka erlebte nicht einfach so zur Seite schieben kann. Insofern war es auch logisch, das ihre Ängste, sie könne sich nicht mehr in Kyralia einleben und würde wieder nach Sachaka zurück müssen, in dem Traum zum Vorschein kommen. Gekrönt natürlich dadurch, dass Marika es ist, der sie wieder nach Sachaka zurückholt.

Auch wenns wahrscheinlich eine blöde Frage ist: Stimmt ihr Merins Gedanken zu? Und warum?
Ich stimme seinen Gedanken absolut zu und freue mich auch immer, wenn man wieder mal ein bisschen mehr von ihm mitbekommt. Es war gut, dass man so noch einmal eine kleine Zusammenfassung von seinen Entscheidungen und warum er sie getroffen hat, bekommen hat.

Liebe Grüße,
Lady Kaira

Antwort von Lady Sonea am 07.06.2016 | 18:52:05 Uhr
Hallo Lady Kaira,

Danke, dass du so viel Freude an meiner Geschichte hast und schön, dass du dabei bist :)

Die Begegnungen von Rothen und Dannyl sind ja leider selten geworden, seit Dannyl Botschafter wurde. Das fand ich irgendwie immer schade, weil die beiden zusammen so witzig sind, auch wenn Dannyl und Tayend das wiedergutmachen (die beiden erlebt man übrigens in Band 3 wieder mehr zusammen). Daher hatte ich beim Schreiben der Rothen-Dannyl-Szenen in den letzten Kapiteln ziemlichen Spaß :)
Ich denke auch, dass das einer der Gründe ist, warum Akkarin sich immer heraushält. Er hat das Talent, eine Diskussion mit wenigen Worten in eine bestimmte Richtung zu drängen und zu beenden und wenn er das schon verfrüht machen würde, sähe es so aus, als würde es nur nach ihm gehen. So lässt er den Magiern wenigstens die Chance, sich ihre Meinung zu machen und selbst zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen. Ich denke, er greift nur ein, wenn sie andernfalls eine Dummheit machen. Zum Teil tut er es vielleicht auch, weil er sich im Stillen über ihre teils verqueren Ansichten amüsiert.

Ja, das wurde wirklich Zeit. Akkarin ist einfach der beste Hohe Lord und Balkan eignet sich als Oberhaupt der Krieger viel besser. Aber das war auch viel Arbeit, das in die Wege zu leiten, nachdem Canavan Balkan zum Hohen Lord gemacht hatte. Und Dannyl hat sich sein Amt wirklich verdient, ich halte ihn für einen sehr guten Diplomaten und seine neue Position bietet ihm mehr Freiheiten, die er für sich und Tayend nutzen kann.
Sonea würde die Samthandschuhe gar nicht wollen. Zum einen, weil sie es grundsätzlich nicht mag, zum anderen würde sie das immer wieder daran erinnern, was passiert ist und es erschweren, damit abzuschließen. Dieses Risiko besteht auf jeden Fall, wobei Regin zumindest eine leise Ahnung hat und sich dann vielleicht auch zurückhalten würde. Angenehm wäre es für Sonea trotzdem nicht.

Da sonst nur Sarrin das Amt machen könnte und Sonea es in nicht allzu ferner Zukunft übernehmen müsste, ist es sinnvoller, es ihr direkt zu geben. Sie hat zwar noch keine Erfahrung mit dem Leiten eines Forschungsprojekts, aber da kann Akkarin ihr helfen. Und letztendlich arbeiten sie maximal zu dritt, da kommt es mehr auf Teamarbeit als auf Führungsqualitäten an.

Hm, also ich finde es eher gefährlich, Mentor und Liebhaber zu sein. Alleine durch Streitigkeiten, Beziehungsprobleme oder Trennung kann das Studium gefährdet werden. Umgekehrt können Probleme mit dem Studium die Beziehung gefährden. Bei Akkarin und Sonea funktioniert das, weil sie beides ziemliche Kopfmenschen sind. Dorrien ist dagegen sehr impulsiv und lässt sich von seinen Leidenschaften steuern. Das kann zu Schwierigkeiten führen, zumal es wahrscheinlich irgendwann auffallen würde. Die Gilde verbietet solche Beziehungen nicht grundlos. Allerdings könnte Dorrien damit durchkommen, wenn niemand einen Verdacht hat, zumal viele denken, er sei noch in Sonea verliebt. Rothen wird vermutlich etwas merken.

Das trägt auf jeden Fall dazu bei, dass Sonea etwas schroff reagiert. Durch ihre Erlebnisse ist sie mit der Situation auch ein wenig überfordert. Sie hatte kaum Zeit sich daran zu gewöhnen, verheiratet zu sein, bevor sie Akkarin ein halbes Jahr lang für tot hielt und mit ihm abschließen musste. Und jetzt ist sie nicht nur seine Frau, sondern die des Hohen Lords. Sie hat Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden und vielleicht ist es ihr auch unangenehm, dadurch vermehrt im Mittelpunkt zu stehen.

Davaria taucht in Teil 2 auf. Zuerst im Zusammenhang mit Savara, dann in einer Szene mit Dannyl ;)

Jetzt, wo Sonea eine Weile zurück ist und Frau des Hohen Lords, kommen die Ängste und ihre Schwierigkeiten, sich einzuleben vermehrt, weil sie gerade ein wenig überfordert ist. Ihr Traum steht daher nicht nur für ihre Frucht, sondern auch für ihren Wunsch, wieder zurück nach Sachaka zu kehren, wo das Leben verhältnismäßig einfach war und sie sich mit ihrer Situation bereits arrangiert hat. Was sie gerade durchmacht, ist die zweite einschneidende Veränderung in ihrem Leben innerhalb eines halben Jahres. Aber auch ihre zwiespältigen Gefühle für Marika spielen eine Rolle.

Freut mich, dass dir die Szene aus Merins Sicht gefallen hat. Ich wollte die Vereidigung unbedingt schreiben. Von allen Figuren, die in Frage kommen, bietet er sich am besten an. Er war es, der Akkarin entmachtet hat, also muss er auch derjenige sein, durch den er wieder zur Macht gelangt. Und zudem ist er die einzige Instanz, die noch über Akkarin steht.


Vielen Dank für das tolle Review und liebe Grüße,
Lady Sonea
16.05.2016 | 20:02 Uhr
zu Kapitel 1
Guten Abend,

Ich wollte eigentlich schon länger ein Review hinterlassen, habe allerdings bisher noch keine Zeit gefunden. Zu allererst einmal: Es ist mir ein großes Vergnügen, deine Fanfiktion zu lesen. Diese trifft genau meinen Geschmack. Ich freue mich dementsprechend auf das neue Kapitel.
Nun aber zu deinen Fragen:

Verlangt Sonea zu viel von Akkarin und ist sie zu ungeduldig? Hat er (auch im Hinblick auf ihre Entführung) damit recht, die Sache langsam anzugehen?
- Ich glaube nicht, dass Sonea zu ungeduldig ist. Schließlich ist es ja schon einige Jahre her, seitdem Akkarin ein Sklave gewesen ist. Und sie selber scheint ja bereit zu sein. Vielleicht ist es einfach ihre Art, damit umzugehen. Sie will das Erlebte durch möglichst schöne Erinnerungen ersetzen, was nur verständlich ist. Im Grunde sollten die beiden ihre Schranken fallen lassen, denn nur so können sie wieder glücklich werden.

Was glaubt ihr, wieso Merin Balkans Rücktrittsgesuch nicht ablehnt, wo er nach dem Vorfall mit Ikaro am Südpass so strikt dagegen war?
- Die Zeit war einfach noch nicht reif. Die Gilde brauchte erst einmal wieder Vertrauen zu Akkarin (der in meinen Augen der einzig wahre Hohe Lord ist). Dieses Vertrauen und die Einigkeit der Gilde hat Akkarin bewirkt, doch das brauchte seine Zeit. Balkan hätte niemals diese gleiche Ergebenheit bei der Gilde auslösen können. Wäre Balkan vorher zurück getreten, dann hätte es die Gilde gespalten.

Was sagt ihr zu der Gildenversammlung? Ist es (folgerichtig, dass Akkarin wieder Hoher Lord wird? Wie könnte Sonea angesichts ihrer neuen Situation davon profitieren? Sind die Maßnahmen, die die höheren Magier diskutieren, sinnvoll oder wieder einmal typisch Gilde?
- Akkarin hat die Gilde im Griff, Balkan nicht. Daraus wäre es nur richtig, wenn der alte Hohe Lord wieder der neue Hohe Lord wird. Niemand anderes eignet sich für diesen Posten besser. Sonea könnte aus der Situation profitieren, denn wer legt sich schon freiwillig mit dem mächtigsten Mann der Gilde an? Als Hoher Lord könnte Akkarin sofort verbale Angriffe auf Sonea unterdrücken (falls diese aufkommen sollten) und sie besser in die Gemeinschaft zurück integrieren (Bankett, etc., Frau des Hohen Lords halt, Einfluss und so...). Allerdings könnte sich diese Fügung auch als Nachteil für die beiden entwickeln. So wird Akkarin viel weniger Zeit für Sonea haben, da er ja wieder ein wichtiger Mann ist.
- Das die Gilde diskutiert, ist typisch. Es wäre nicht die Gilde, wenn nicht.


Wie steht ihr zu Dannyls ’gefährlichem Gedankengut’?
- Naja, einer muss es ja tun. Und Dannyl eignet sich für sowas am Besten, der geschickte Redner. :)

Ist Akkarins Widerstand in seiner Situation verständlich? Und welche Idee verfolgt Balkan damit, dass Rothen, Osen und Vinara kandidieren sollen?
- Verständlich ist es, da er sooft schon von der Gilde enttäuscht worden ist. Wieso sollte er dann wieder den hohen Lord mimen? Als Marionette, damit Kyralia den Sachakanern zeigen kann, dass sie die schwarze Magie akzeptieren? Im Grunde aber wird er sich mehr Sorgen um Sonea machen. Eigentlich ist Akkarin manchmal ein ganz Lieber :D. Harte Schale, weicher Kern, Gott sei Dank nicht zu weich.
- Zu der anderen Frage, welchen Plan Balkan damit bezweckt... Nun, irgendwie kommt keiner für das Amt in Frage. Alle würden zu wenig Unterstützung bei der Gilde finden. Ich glaube, wenn Akkarin sieht, dass die Gilde sich spaltet aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, wird er sich vielleicht breitschlagen lassen.

Bonusfrage für die Spekulanten unter euch: Was glaubt ihr, ist bei Merins Unterredung mit Akkarin so abgegangen? :D
- Ohja, da haben sich zwei starke Persönlichkeiten gefunden. Merin als der Herrscher und Akkarin als loyaler Untergebener, aber auch als der mächtigste Mann im Land. Merin weiß, wie es um die Gilde steht und wen sie auf den Posten sehen möchte. Auch ist Akkarin ein Freund für ihn, dem er die Meinung geigen kann und umgekehrt genauso. Ich denke mal, dass Merin ihm erst mit Angeboten gelockt hat und ihn dann ermahnt hat, doch bitte an die Zukunft der Gilde zu denken. Und Akkarin? Nun, er kann sich eigentlich fast immer durchsetzen. Allerdings hat er in Merin einen harten Gegner erwischt.


So, das war es dazu.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. :D

Liebe Grüße
Queenslayer

Antwort von Lady Sonea am 17.05.2016 | 17:05:55 Uhr
Hallo Queenslayer,

Dankeschön, das freut mich sehr! Und ich freue mich, dass du dabei geblieben bist :)


Zu den Fragen:

Sonea lebt wirklich in dem Glauben, dass es hilft, wenn sie ihre schlechten Erinnerungen mit guten auffüllt. Und das kann auch funktionieren, wobei diese Art von Konfrontation mit traumatischen Erlebnissen nicht bei jedem Erfolg hätte. Sie ist da zum Glück generell etwas härter im Nehmen.
Was Akkarin betrifft, so liegt seine eigene Gefangenschaft lange genug zurück, um sich zumindest in der Theorie mit dem vertraut gemacht zu haben, was Sonea von ihm will und was er selbst will. Doch er hat es noch nie ausprobiert und fürchtet dementsprechend die Kontrolle zu verlieren und etwas zu tun, das Sonea schadet. Hier müssen beide sich einfach neu aufeinander einspielen. Akkarin muss seine Furcht überwinden, er könne sich vielleicht nicht beherrschen, und Sonea sollte es nicht unbedingt überstürzen, auch wenn sie der Meinung ist, dass es nicht schlimmer sein könnte, als mit Marika, weil es mit Akkarin freiwillig wäre. Sie beide wissen nicht, wozu Akkarin vielleicht fähig ist und sie beide können nicht wissen, ob er nicht aus Versehen etwas tut, das ihre Erinnerungen triggert und die Situation wieder verschlimmert.

Genau. Die Gilde musste erst einsehen, dass Akkarin sich am besten für dieses Amt eignet und wieder Vertrauen fassen. Bis zum Krieg hat sich das zwar gebessert, doch so richtig geschah dies erst während des Krieges, unter anderem durch Akkarins selbstloses Handeln. Mit Balkan waren sich die Magier auch nicht einig, doch ich gebe dir Recht, dass ein verfrühter Rücktritt nur noch mehr Uneinigkeit ausgelöst hätte.

Mit Akkarin als Hohem Lord würde sich die Gilde gewiss nicht mehr trauen, Sonea anzugreifen. Und er kann seinen Einfluss geltend machen, damit sie in ihrem letzten Studienjahr die besten Lehrer hat. Grundsätzlich denke ich, dass Akkarin an seinem Kurs festhalten würde, dass Sonea sich selbst verteidigen muss, zumal sie dazu in der Lage ist und es ihr mehr Respekt einbringt, als wenn sie sich hinter seinem Robenzipfel versteckt. In denke jedoch, dass er eine Ausnahme machen würde, wenn jemand versucht, sie zu kompromittieren, weil damit nicht nur die Ehre seiner Frau angegriffen wird, sondern auch er selbst.
Das mit der Zeit könnte ein Problem sein. Andererseits war Akkarin auch im Spion in vieles involviert, was jetzt weniger würde. Ich schätze die Aufgaben des Hohen Lords als nicht so zeitaufwändig ein, da seine Funktion eher repräsentativ ist. Der Administrator hat es da viel schlechter. Doch zumindest die gemeinsamen Abende könnte durch Bälle und Parties im Palast weniger werden, auch wenn Sone ihn begleiten würde. Es ist dennoch nicht dasselbe.

Diese Frage wird er sich vermutlich auch stellen. Eine Marionette zu sein, wäre zudem unter seiner Würde. Mit solchen Gedanken im Hinterkopf würde er dieses Amt nur unter Unbehagen annehmen, sollte man ihn dazu überreden. Ich denke jedoch auch, dass er sich in der nächsten Zeit lieber mehr um Sonea kümmern und sie nicht schon wieder einer Veränderung aussetzen will. Zumal sie nicht gerade in der Verfassung für Bälle und Empfänge ist.
Bevor Akkarin die Gilde jemandem überlässt, der nicht wirklich kompetent für dieses Amt ist, würde er wohl eher doch selbst kandidieren. Zumal jemand, der diese Rolle nicht ausfüllt, nur noch mehr Uneinigkeit hervorrufen würde.

Wenn jemand außer Sonea Akkarin ins Gewissen reden kann, dann der König. Allerdings sind beide Männer wie du schon sagst starke Persönlichkeiten und es gewohnt, ihren Willen zu kriegen. Insofern werden sie bei diesem Gespräch einander vermutlich die Nerven rauben, bis einer schließlich nachgibt xD

Wie es weitergeht, kannst du in ein paar Stunden lesen ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Skraja (anonymer Benutzer)
05.04.2016 | 22:51 Uhr
zu Kapitel 1
2tes Review, da Diskussions bedarf besteht :D

- Ich weiß nicht, wie lange du schon mitliest, aber ich bin überrascht, dass nach so vielen Kapiteln da anscheinend kein Vertrauen von deiner Seite aus vorhanden ist, dass meine Geschichte nicht den Verlauf gewisser anderer einschlägiger Fanfictions (sorry für das Wortspiel^^) nimmt. Wann habe ich jemals eine explizite Sexszene geschrieben? Das entspricht nicht meinem Stil und das wird es auch nicht, weil ich meinem Stil treu bleibe.
--> Das hat für mich mit Vertrauen nichts zu tun. Ich habe alle deine Kapitel gelesen, und das ich immernoch lese und kommentiere, sollte dir zeigen, dass es mich schon auch positiv unterhaltet. Zwischenzeitlich hatte ich, wie gesagt etwas Angst, dass es zu sehr in diese Richtung abdriftet, aber, wenn du mein Kommi richtig ließt, dann steht da, dass es nicht so ist. - Bisher ;)
Du kannst von mir stets ehrliches und konstruktives Feedback erwarten, auch wenn das lediglich manchmal meine Gedanken sind, die ich dir miteile.

- Also Akkarin ist das damals gelungen, ohne dass ihm jemand dabei helfen konnte oder Sonea soll daran scheitern, obwohl sie ihn zur Unterstützung hat? Diese Logík kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
Klar können die anderen viel vermuten und damit auch richtig liegen. Doch letztendlich liegt es an Sonea und ihrer Reaktion, ob die Vermutungen der anderen zerstreut werden können.
--> du kannst Akkarin nicht mit Sonea vergleichen. 2 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und gleichzeitig, doch so gleich sind. Ok das klingt total scheisse, aber ich denke, du weisst, was ich meine. Akkarin ist kühl und in der Lage seine Gefühle zu verbergen, Sonea gelingt das nicht immer. Ja vl. mit seiner Hilfe wird sie es schaffen, das alles zu verbergen, aber es wird nicht so einfach sein - Denke ich. Die anderen sind ja auch nicht blöd oder blind.

Echt nicht? Schade. Sonst ist doch auch immer alles für dich offensichtlich. Auch ohne U1000sS zu lesen, sollte zumindest eine dieser Szenen den Lesern bekannt sein ;)
-->Nein, echt nicht. die Kurve die du hier ansprichst, kriege ich nicht. Das kann aber auch an dem Bruchstückhaften Postings liegen. Da vergisst man vl. einiges wieder. Deine Geschichte ist ja auch nicht die einzige, die ich im Netz verfolge ;)

Lg
Skraja

Antwort von Lady Sonea am 07.04.2016 | 19:35:25 Uhr
Hallo Skraja,

Ich freue mich immer über ehrliches und konstruktives Feedback, allerdings habe ich bei dir zusehends den Eindruck, dass du dich nur dann zu Wort meldest, wenn du etwas zu meckern hast oder um eigenen Frust abzulassen. Ob das so ist, weiß ich nicht, aber es ist das, was bei mir ankommt. Vielleicht hast du auch einfach nur ein ausgesprochen großes Talent dafür, dich unglücklich auszudrücken.
Was du als ’konstruktiv’ bezeichnest, empfinde ich zusehends als unverschämt, und damit bin ich nicht allein, weil diesbezüglich schon einige Leser auf mich zugekommen sind.

Es ist immer der Ton, der die Musik macht. Fanfiktion.de weist nicht umsonst vor Absenden eines Reviews auf respektvollen Umgangston hin.

Ich weiß nicht, ob du „50 Shades of Grey“ gelesen hast, aber ich lese es gerade und empffinde Vergleiche mit meiner Geschichte noch mehr als Zumutung, als ich es vorher getan habe. Wer bei mir schon länger mitliest, sollte eigentlich inzwischen mitbekommen haben, dass ich auch vorher schon keine allzu hohe Meinung von diesen Büchern hatte. Abgesehen von Missbrauch und emotionaler Abhängigkeit von einem Kontrollfreak sind die Sexszenen niveaulos und über das ’BDSM’ möchte ich lieber kein Wort verlieren.
Sätze wie „aber da hast du gerade noch die Kurve gekriegt“ zeugen daher für mich sehr wohl von mangelndem Vertrauen, weil sie unterstellen, dass ich nicht in der Lage wäre, anständige Sexszenen zu schreiben. Dein „bisher“ zeigt das für mich ebenso.

Ich habe nie geschrieben, dass ich Akkarin mit Sonea gleichsetze. Natürlich sind es unterschiedliche Charaktere, aber sie haben auch einige Gemeinsamkeiten und Sonea ist dafür bekannt, in den widrigsten Situationen Sturheit und Stolz zu zeigen, was sie auch durch Marika nicht komplett abgelegt hat.
Ich denke, als Autorin dieser Geschichte kann ich die Charaktere da doch recht gut einschätzen ;)

Wenn du hier auch andere Geschichten liest, dann bist du die ’bruchstückhafte Postings’ ja sicher gewohnt und weißt, dass die meisten Fanfiction-Autoren ihre Geschichten kapitelweise hochladen.
Und es ist ja nicht so, als würde ich ein Kapitel hochladen und löschen, sobald das nächste kommt, so dass die Möglichkeit besteht, Dinge noch einmal schnell nachzulesen, wenn man sich nicht mehr sicher ist.

Ansonsten kann ich dir nur den guten Rat mitgeben, an deiner Ausdrucksweise zu arbeiten, sonst wirst du damit im Leben noch auf Schwierigkeiten stoßen. Gerade das Internet bietet da den Vorteil, dass man sich Antworten in Ruhe überlegen kann :)


LG
Lady Sonea
26.03.2016 | 16:24 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo liebe Sonea,

erst einmal: Eine richtig tolle Fortsetzung schreibst Du hier mit D2K und auch mit dem Spion :-) Ich habe jetzt innerhalb von eineinhalb Monaten Deine beiden Bücher "gefressen" und bin richtig gespannt auf die nächsten Kapitel. Ich finde auch irgendwie, dass Du einen anspruchsvolleren Schreibstil hast als Canavan, die ja doch manchmal recht einfach gestrickt geschrieben hat. Das macht viel mehr Spaß zu lesen ;-)
Und natürlich hat mich ihr Ende, in dem Akkarin sterben musste, dazu bewogen, eine alternative Fortsetzung zu suchen, in der er weiterleben durfte. Ich weiß nicht, was die gute Frau geritten hat, diese schöne, traurige und auch tragische Figur sterben zu lassen.
Deine Fortsetzung ist sowohl anspruchsvoll, fesselnd als auch voller unerwarteter Wendungen, einfach super :-)) Die nächsten Kapitel kann ich kaum erwarten ;-) jetzt wo ich ja warten muss und mir nicht täglich 5 Kapitel reinziehen kann :-D

Achso, und was ich auch sehr gut finde, ist, dass Du Akkarin nicht als normalen Erzählcharakter darstellst, ich glaube, da würde seine Figur viel Mythik einbüßen. So ein oder zweimal als Erzählcharakter verkraftet er schon, weils zum Verständnis der Story beiträgt. Aber mehr Erzählungen aus seiner Sicht, glaub ich, wären nicht gut.

Noch ein kleines Review hier: Ich hätte erwartet, dass Akkarin und Sonea nach ihrer Trennung noch etwas länger distanziert miteinander umgehen; schließlich waren Soneas Erlebnisse im Palast ja schon traumatisch, auch wenn sie sich zum Schluss angepasst hat, um Schlimmeres zu verhindern. Und Akkarin musste am Fort ausharren und hatte viel Zeit sich die schlimmsten Dinge vorzustellen, die Marika gerade mit Sonea anstellt. Auch wenn er nicht der Typ ist, der sich in sowas reinsteigert, dürften diese Gedanken immer und immer wiederkehren, auch wenn er sie jedes Mal beiseite schiebt. Die Gedanken, die er dann bei Marika gelesen hat, dürften ihn noch weiter verstört haben.
Dass die beiden sich dann schon nach ein paar Tagen wieder näher kommen, hätte ich nicht gedacht. Aber naja, jetzt wo sie wieder als Pärchen an der Hüfte verbunden sind, macht es auch wieder Laune mitzufiebern :-) Die Szene im See fand ich auch sehr erheiternd :-D Vor allem, Akkarin als Pirat??? Wie genial ist das denn :-)))) Das passt wie A*** auf Eimer :-D

Ach und noch ein anderer Punkt: Ich war bis zum Schluss fest davon überzeugt, dass die Duna, die einen Tag nach den Verrätern in Arvice angekommen sind, eigentlich den Sachakanern in den Rücken fallen wollten. Ich hab mir das so schön ausgemalt, die Verräter und Sachakaner metzeln sich gegenseitig nieder und wenn auf beiden Seiten fast keiner mehr steht, kommen die Duna und übernehmen Arvice :-)
Vor allem, warum wollen die Duna lediglich die Aschenwüste zurück (mehr oder weniger totes Land, wat wollen die damit .....??) und nicht das ganze Sachaka, wo ja die Aschenwüste mit inbegriffen wäre. Jetzt würde Sachaka am Boden liegen und hätte keine Chance, wenn es von den Duna überrannt werden würde.
Außer die Duna wüssten, dass sie Sachaka nach der Eroberung nicht halten würden können.

Und noch kurz zur Figur Dorriens: Entgegen von anderen Meinungen find ich den Kerl eigentlich nicht nervig :-) Ja gut, er ist immer noch von Sonea besessen und will sie um jeden Preis zurück haben. Dabei in jedes Fettnäpfchen zu steigen und keine Dummheit auszulassen (wo man sich regelmäßig mit der flachen Hand aufs Hirn schlägt und sich "wtf, bist du eigentlich bescheuert" denkt) empfinde ich persönlich aber nicht nervtötend :-) da wäre sogar noch Luft nach oben.

So, das wars jetzt erst einmal von meiner Seite aus, ich hoffe, dass ich die nächste Zeit immer mal wieder dazu komme, kleine Reviews zu verfassen und Dich zu ermuntern fleißig weiterzuschreiben, damit die anderen Fans und ich was zu lesen haben ;-) Bis dahin wünsche ich Dir frohe Osterfeiertage und fette Osterbeute :-P

Liebe Grüße
Lady Kadala

Antwort von Lady Sonea am 27.03.2016 | 10:58:41 Uhr
Hallo liebe Lady Kadala,

Dankeschön, das freut mich und herzlich willkommen! :)

Zu dem Schreibstil muss ich sagen, dass mir die deutsche Übersetzung auch nicht so gefällt. Im Englischen klingen einige Formulierungen wesentlich besser. Ich versuche vieles zu übernehmen, um das Buch-Gefühl zu wahren, schreibe aber auch anders, was mir nicht so gut gefällt.

Das frage ich mich auch immer wieder. Offiziell heißt es zwar, dass Canavan damit ein Happy End vermeiden wollte, aber das erscheint mir immer mehr wie eine billige Ausrede. Nur, dass Akkarin überlebt, bedeutet nicht zwangsläufig ein Happy End. Außerdem hat sie mit seinem Tod meiner Meinung nach viel Potential verschwendet.

Genau aus diesem Grund ist Akkarin bei mir auch kein Erzählcharakter. Es ist möglich, ihn so zu schreiben, dass er weitgehend mysteriös bleibt, doch ich finde ihn vor allem auch zu düster. Seine Perspektive würde der Geschichte eine Richtung geben, die ich nicht haben will. Um ihn besser zu verstehen, habe ich ihm seine eigene Geschichte gegeben, die auch zum Verständnis seiner Figur in meiner Fortsetzung beitragen soll.

Für die Situation von Sonea und Akkarin gibt es kein Richtig oder Falsch. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wären sie länger getrennt geblieben, doch dafür können sie zu wenig ohne einander. Einerseits wird das Sonea helfen, wenn sie zur Gilde zurückkehren, und letztendlich ist es ihr beider Problem, das sie zusammen meistern können. Andererseits kann das frühzeitige Zusammenkommen auch für neue Konflikte sorgen. Also insofern wird es noch lange dauern, bis beide über Soneas Entführung wirklich hinweg und mit sich im Reinen sind. Außerdem hat die Geschichte es ja noch einen dritten Band ;)

Das mit dem Piraten kam aber schon im Spion immer mal wieder auf ;)

Aber die Duna hatten sich doch schon mit Marika verbündet, wieso sollten sie das jetzt rückgängig machen.
Also zunächst einmal sind die Duna ein Wüstenvolk. Sie sind es nicht gewohnt, auf fruchtbarem Land zu siedeln, es entspricht nicht ihrer Lebensweise und es interessiert sie auch nicht. Die Aschenwüste hatten sie schon während des letzten Kriegs zwischen Kyralia und Sachaka besetzt, warum erfährt man bei Canavan nicht. Ich erkläre es damit, dass es zum einen religiöse Gründe hat (die Speicherkristalle, die dort in der Erde entstehen, gelten bei ihnen als heilig. Das kommt in Teil 1 von D2K). Zum anderen ist das Land durch die vulkanischen Aktivitäten an den Stellen, an denen die Erde ruhig ist, überaus fruchtbar. Für die Ashaki lohnt es sich jedoch nicht, dort zu siedeln, weil die Erde immer wieder aufbrechen kann. Den Duna ist das relativ egal, weil sie ohnehin Nomaden sind.
Allerdings gehört die Aschenwüste offiziell zu Sachaka. Weil sie den Ashaki nicht von Nutzen ist, war Marika bereit, sie an die Duna abzutreten, wenn sie ihm dagegen mit der Gilde und den Verrätern helfen.

Übrigens gibt es Stämme, die zu früheren Zeiten nach Sachaka gekommen sind und dort Ärger gemacht haben. Der Stamm, mit dem Marika sich verbündet hat und der in der Aschenwüste der momentan mächtigste ist, hat jedoch vor einigen Jahren mit Marika ein Abkommen geschlossen und hilft ihm, die anderen Stämme, die in der Aschenwüste siedeln, von Sachaka fernzuhalten. So kam übrigens auch Yakari zu Marika.

Die Duna sind viele einzelne Stämme, die meisten leben tatsächlich noch in der Wüste von Duna. Sie müssten sich schon alle zusammentun, um Sachaka zu erobern, wenn sie überhaupt eine Chance haben wollen.

Ich hoffe, das beantwortet deine Frage?

Freut mich, dass du Dorrien nicht als nervig empfindest! Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Geschichte auch einen solchen Charakter braucht. Dorrien ist da perfekt, weil seine Buchvorlage in dieser Hinsicht sehr viel Potential bietet und weil er das totale Gegenstück von Akkarin ist, womit er ihm und seinen Aktionen ähnlich wie Savara einen Spiegel vorhält. Wenn du findest, dass bei ihm noch Luft nach oben ist, wirst du in Band 3 vermutlich auf deine Kosten kommen :D

Wenn du das einrichten kannst, dann würde mich das super freuen. Nur mach dir deswegen bitte keinen Stress. Ich wünsche dir auch schöne Ostern und viele bunte Eier :)


Liebe Grüße,
Sonea
09.02.2016 | 06:34 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Sonea,

ich wollte dir nur mal sagen, dass ich deine Geschichten liebe und dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, dass Sonea und Akkarin ein Paar sein können. Danke!!
Es tut mir leid, dass ich sonst keine Reviews schreibe aber dazu bin ich einfach nicht der Typ. Ich warte aber trotzdem immer sehnsüchtig auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße
Duchessa
Of Gods and Monsters (anonymer Benutzer)
01.01.2016 | 23:11 Uhr
zu Kapitel 1
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Liebe Lady Sonea,

ich habe mich nun extra angemeldet, um diese Geschichte endlich mal zu kommentieren, auf die mich meine Freundin schon vor über einem Jahr aufmerksam gemacht hat.
Seit über einem Jahr bin ich jetzt schon Schwarzleser und ich wollte mich jetzt endlich mal outen, um mich bei dir für die Fortsetzung der Bücher zu bedanken! :D
Ich habe keines der Bücher gelesen und fand/finde auch nicht die Zeit, das in letzter/nächster Zeit zu tun, ich habe also kein Vorwissen.
Trotzdem ist die Geschichte für mich gut zu verstehen, die Dinge, für die man wirklich Vorwissen braucht, kann man sich als unwissender Leser entweder selbst zusammenreimen, oder sie sind nicht wichtig für den Verlauf der Geschichte, auch wenn ich einige Insider vermutlich übersehen/nicht verstanden habe.

Mein Lieblingsteil ist eindeutig der erste Teil, obwohl Sonea, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, so sehr leidet, aber ich finde Sachaka unglaublich interessant, es erinnert mich in deinen Geschichten an den Orient, und die Dekadenz und Opulenz des Palastes sind ein toller Hintergrund für die Geschichte. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Sachaka in den Büchern nicht genauer beschrieben wird, was du aus Sachaka gemacht hast, bewundere (und liebe) ich jedenfalls.
Die rauschenden Feste, die Cachira, die vollkommen andere Kultur, ich habe mich trotz seiner Grausamkeit in Sachaka verliebt, besonders in den Palast.

Alle deine Charaktere haben ihren Sinn, ihre Aufgabe, und sind perfekt durchkonstruiert und dennoch lebendig; verliebt habe ich mich aber vor allem in die Mädchen aus Marikas Cachira.
Das Zusammenspiel der Mädchen, die Streitereien, Neckerien, es hat mir unglaublichen Spaß gemacht, diese Szenen zu lesen, besonders gerne mag ich Nava.
Auch Danyara ist zweifelsohne ein guter Charakter, allerdings ist sie mir nach einiger Zeit zeitweise (Wie sich das anhört! :D) etwas auf die Nerven gegangen, im besonderen ihre penetrante Sanftmut und Naivität. Andererseits trauere ich doch ein bisschen mit ihr, jetzt, wo sie Sonea verloren hat, wo sie alles verloren hat, und irgendwie fand ich ihre Abneigung Akkarin gegenüber niedlich. :D
Ich vermute, dass sich um ihre Figur noch eine interessante Geschichte entwickeln wird. :D

Über Ienara erfährt man nicht viel, aber was man erfährt, reicht, um ein grobes Bild von ihr anzufertigen, und ich mag auch sie gerne. Ich hoffe, sie wird auch weiterhin noch eine Rolle spielen, ich kann mir vorstellen, dass auch sie demnächst zur Gruppe der Antagonisten gehören könnte.

Und Ivasako und Marika sind ja sowieso toll, Marika als Bösewicht ist dir wirklich toll gelungen, ich habe mich total in ihn als Antagonisten verliebt.
Seine Motive sind verständlich und nachvollziehbar, er ist ein lebendiger, interessanter Charakter, und ich hasse und liebe ihn gleichermaßen! :D
Interessant fand ich seine Entwicklung, bzw die Entwicklung von Gefühlen zu Sonea. Ich fände es total interessant, zu lesen, was passiert wäre, wenn Akkarin tot gewesen wäre, wie Sonea sich entwickelt hätte, aber andererseits ruft diese Gedankenspinnerei auch großes Unbehagen bei mir hervor, denn meine Fantasiegebilde reichen von einer alten, faltigen, zitternden, schwachen, gebrochenen Sonea, die von ihrem Mann gedemütigt und misshandelt wird, bis hin zu einer harten, über die Jahre verbitterten Sonea, die nichts mehr mit der früheren Sonea gemein hat.
Marikas Ende hat mir auf jeden Fall einen kleinen Stich versetzt, aber letztendlich musste es so kommen, und ich habe sein Ende auch herbeigesehnt.
Es ist auf jeden Fall ein wunderbarer Charakter von uns gegangen! :D

Savara ist, das muss ich zugeben, zu meinen Lieblingscharakter geworden. Ich kann nicht einmal genau beschreiben, woran das liegt, aber ich finde sie interessant und trotz ihrer Skrupellosigkeit sehr sympathisch. Ihren Tod fand ich traurig, aber seltsamerweise auch gut, nicht nur, weil ihr Tod vermutlich die Mission gerettet hat, sondern auch, weil ich mir für sie weder eine Rückkehr zu den Verrätern vorstellen konnte, noch die Einsamkeit des Ichani-Daseins, das hätte für mich irgendwie nicht mehr gepasst.
Ihre Idee, eigene Verräter zu gründen, fand ich auch nicht so toll, denn vermutlich hätte ihre Gruppe von Verrätern mehr für Mord und Todschlag gesorgt, als für Frieden, und am Ende hätte es vielleicht noch einen "Nebenkrieg" zwischen den Verrätern von Savara und denen von Savedra gegeben, oder zumindest Konflikte.

Da ich die Bücher nicht gelesen habe, kann ich mich nicht auf sie beziehen und habe keinen Vergleich, ich kann nur sagen, dass ich deine Sonea unglaublich gerne mag, dass sie eine wirklich tolle Figur ist, und dass sie, wie alle deine Charaktere, sehr authentisch wirkt.
Aus deinem Blog weiß ich, dass du dir große Mühe gibst, die Figuren buchgetreu und authentisch zu gestalten, und ich glaube, dass du damit auch Erfolg hast. :D
Ich sehe die Figuren zwar nur für sich, ohne Buch-Vorwissen, aber besser hätte man sie meiner Meinung nach auch in Büchern nicht darstellen können.

Cery und Nenia finde ich einfach nur toll, die Geschichte der beiden lässt mein Herz ein bisschen hüpfen vor Freunde, ein kleiner Lichtblick in der ganzen Aufregung und Gefahr. :D

Was deine Geschichte für mich allerdings besonders anziehend macht, ist, dass du nicht nur einen Plot hast, du hast einen großen Plot, um den sich kleinere Plots und Geschichten ranken, die Geschichten spielen nur auf dem Hintergrund etwas Größerem, des großen Krieges.
Bei deinem Schreibstil würde es mich nicht stören, hättest du nur eine kleine Liebesgeschichte geschrieben, als Plot vielleicht den einen Angriff der Ashaki auf die Gilde, das hätte mir schon vollkommen gereicht, doch du spinnst ein großes Gerüst aus großen politischen Ereignissen, individuellen Geschichten, vielen kleinen Höhepunkten und verwickelter Handlung.

Auch schreibst du sehr detailreich. Ich weiß nicht, ob du dir zum Beispiel die Räume der Gilde oder die Straßen des Armenviertels ausdenkst, oder ob sie in den Büchern genau beschrieben werden, aber deine Kenntnisse der Architektur, Kultur und Sprache machen die Geschichte unauffällig viel anschaulicher.
Auch sind es kleine Details, die meist kaum auffallen, die später wichtig für die Handlung sind, die den Eindruck einer verwickelten Handlung erwecken und zumindest mich zutiefst glücklich machen, weil ich daran erkenne, dass die Geschichte intelligent durchkonstruiert, durchdacht ist, und dass sie ein Ziel hat, unabhängig davon, ob das Liebespaar zueinander findet, obwohl die Geschichte natürlich auch darauf hinausläuft, wie du in deinem Blog schon angedeutet hast.

Ein Detail, das mich zurzeit ein bisschen herumrätseln lässt, ist Marikas schwarzer Hengst, den Akkarin entwendet hat. :D
Das Tier gehört dem König und ist vermutlich nicht nur schön, sondern auch schnell, stark und ausdauernd ohnegleichen, ein Kämpfer, ein Tier, das Marika würdig ist/war, und vermutlich spielt auch ein wenig Rache in die Entführung gerade dieses Pferdes hinein, immerhin ist es Marikas Lieblingspferd, das könnte Akkarin aus seinen Gedanken erfahren haben, auch wenn er sich vermutlich auf Wichtigeres konzentriert hat.
Allerdings frage ich mich, ob das "alles ist", oder ob dieses Detail noch eine Rolle spielen wird. :D


------------------Zum Kapitel----------------

Ich bin natürlich unglaublich froh, dass Sonea jetzt gerettet ist, und dass sie und Akkarin zumindest physisch wieder vereint sind, allerdings ist das Kapitel eine unglaubliche Enttäuschung für mein, inzwischen, Fangirlherz.
Nicht, weil die Autorin, also du, irgendetwas falsch gemacht hätte, ganz im Gegenteil, alles andere als diese Distanz wäre unglaubwürdig gewesen und vermutlich in Richtung Fluff gerutscht.
Allerdings habe ich so sehr auf eine Rettung gehofft, auf eine wahre Rettung, und natürlich heimlich und tief in meinem Herzen auf ein glückliches, perfektes Happy End (Fluff... :D Obwohl mich das dann auch wieder sehr gestört hätte... ) und irgendwie war das letzte Kapitel absolut herzzerreißend, weil ich nicht das Gefühl habe, dass Akkarin und Sonea jemals wieder wirklich zueinander finden können, und wenn, dann wird es anders sein, distanzierter, beschämter, leerer, Sonea wird vermutlich gebrochen sein.
Irgendwie, obwohl sich das sehr pathetisch anhört, lag auf dem ganzen Kapitel so ein Nebel auf Hoffnungslosigkeit und Leere, und alle trauern, diese Hoffnungslosigkeit ist irgendwie auf mein Leserherz übergeschwappt.
Ich hoffe, dass das Ende glücklicher und hoffnungsvoller werden wird, zumindest im Moment wirkt das ganze Szenario noch sehr unecht auf mich, wie im Traum, ich kann mir Sonea gar nicht mehr den Alltag in der Gilde bewältigend vorstellen. Allerdings ist ihre Rettung ein Anfang.
Und lieber jetzt, bevor sie am Ende ein Kind von Marika hat, das dann erstens der sachakanische Thronfolger wäre, zweitens Soneas komplette Aufmerksamkeit erfordern würde und sie vermutlich in ein Loch aus sich widersprechenden Gefühlen stürzen würde und drittens dann in ihre Beziehung mit Akkarin käme, der sich vermutlich auch nicht entscheiden könnte, ob er Soneas Kind nun akzeptieren, oder Marikas Kind hassen sollte, und wie er damit umgehen sollte, dass seine Frau ein (erzwungenes) Kind von einem anderen hat.
Ein Glück, dass die Rettung erfolgt ist, bevor die Ehe ganz vollzogen wurde, also vor der Hochzeitsnacht, die erfolgt wäre, wenn da nicht Akkarin und die Cremeblüte gewesen wären, denn ein Kind wäre jetzt wirklich zu viel des... äh, Guten? Auf jeden Fall wäre die Gefahr ja durchaus da gewesen, hätte Akkarin beschlossen, die Mission länger hinauszuzögern.
Vor allem hätte es erschreckend an Canavans Fortsetzung der Bücher erinnert, das meine Freunde und anscheinend auch den Großteil der Leserschaft tief enttäuscht hat.

Ich hoffe auf ein schönes Ende, ganz egal, wie es ausfallen wird, hauptsache, Sonea fühlt sich frei(er) und hat eine Chance, glücklich zu werden.
(Seltsamerweise sträubt sich mein Fangirlherz irgendwie gegen eine Begegnung Soneas mit den Gildenmagiern und ihren früheren Freunden, das ist so unwirklich... Irgendwie bereitet mir allein schon der Gedanke daran Unbehagen. Aber das wird sie wohl durchstehen müssen... Und ich auch. :) )
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Dieser Kommentar ist jetzt sehr unstrukturiert und nicht halb so ausschweifend, wie ich ihn gerne hätte, er wird weder meinen sich nicht ordnen wollenden Gedanken, noch der wunderbaren Geschichte oder der Autorin gerecht, und es fehlt noch sooo viel, was ich wirklich gerne loswerden würde. :D
Weil das jetzt allerdings den Rahmen sprengen würde und meine Gedanken gerade wie ein wilder Haufen Flöhe von einem Gedanken zum Nächsten springen, nur so viel:
Es ist beeindruckend, was du als Autorin leistest und geleistet hast, die Geschichte ist absolut wunderbar, berührend, aufregend, sinnlich, erotisch, bestürzend, ich habe mitgefiebert, -gehasst und -geliebt, und dabei ist die Geschichte ja noch nichteinmal zu Ende. :D
Vermutlich hast du schon oft gehört, dass du (bezahlte und publizierende) Autorin werden solltest, denn deine Fortsetzungen würden bestimmt einige Fanherzen von Trudi Canavans enttäuschten Lesern retten.
Deine Fortsetzung ist für mich mehr als eine Fanfiction, für mich ist sie fast schon eine Art Epos und weit mehr, als ich erwartet habe.
Ich kann nur immer wieder Lobhymmnen singen. :D
Oh, ein Mini-Kritikpunkt, der gleichzeitig auch ein Lob ist: Beim Lesen sind mir in einigen Kapiteln (vorwiegend des ersten Teils) Rechtschreibfehler aufgefallen, allerdings so wenige, vor allem für die Anzahl an Wörtern, dass das eigentlich nicht ins Gewicht fällt. :D


Ein schönes neues Jahr dir, hoffentlich bleibt dir deine Kreativität und die Lust am Schreiben erhalten, ich freue mich auf die Fortsetzung! :D


Liebe Grüße! :D

Antwort von Lady Sonea am 02.01.2016 | 10:52:32 Uhr
Hallo liebe Of Gods and Monsters,

Ich muss ehrlich sagen, ich bin total geflasht von deinem Review. Ich hatte noch nie jemanden, der meine Geschichte gelesen hat, ohne die Bücher selbst gelesen zu haben. Den ersten Teil meiner Trilogie („Der Spion“) hast du aber gelesen, oder?
Auf jeden Fall finde ich es toll, dass man die Geschichte auch ohne die Bücher zu kennen verstehen kann. Um die Insider ist es wahrscheinlich schade, doch es entstehen auch neue Insider wie z.B. der mit dem Pirat, der immer mal wieder kommt. Alleine dadurch, dass viele neue Figuren auftauchen, bilden sich auch neue Dynamiken heraus.

Wenn du die Zeit hast, dann kann ich dir nur ans Herz legen, die Bücher zu lesen. Die Bücher haben ihre eigene Handlung, die sich weitgehend um Akkarin dreht und man ihn mit der Zeit mehr und mehr als facettenreichen Charakter kennenlernt. Aber auch Sonea, Dannyl und Cery machen dort eine große Entwicklung zu den Menschen durch, die sie in meiner Fortsetzung sind. Die Bücher sind in sich abgeschlossen, ihre Verbindung zu meiner Fortsetzung ist im Grunde nur der Konflikt mit Sachaka. Zusammen sind sie auf jeden Fall viel kürzer, als ein Band meiner Fortsetzung. Und sie sind unheimlich toll <3

Ich verstehe, warum du Sachaka so spannend findest. Es ist ein sehr grausames und faszinierendes Land. Ich hatte tatsächlich den Orient vor Augen, als ich angefangen habe, die ersten Szenen in Sachaka zu schreiben. In der Original-Trilogie erfährt man fast gar nichts über Sachaka und wenn dann über die Ödländer. Es gibt noch ein Buch, das vor der Trilogie spielt, wo man etwas über die Kultur der Sachakaner selbst erfährt, was mich immer ein wenig an den Orient erinnert hat. Allerdings spielt das 700 Jahre früher, das heißt, ich hatte genug Spielraum für meine eigenen Ideen. Die Sprache hat allerdings jemand anders für mich gebastelt.

Um ehrlich zu sein, konstruiere ich bei den Charakteren nicht sehr viel. Ich starte mit einer Idee und führe die dann beim Schreiben fort. Die Dynamiken mit den anderen Charakteren ergeben sich dabei und liefern mir Ideen für Konflikte, Allianzen und eine zukünftige Handlung. Manchmal weiß ich allerdings auch schon, was ein Charakter irgendwann viel später erlebt. Für Danyara und Ivasako hatte ich zum Beispiel schon sehr früh ein paar Ideen, was sie in meiner zweiten Trilogie tun werden. Beide werden auch jetzt, wo sie ohne den Meister auskommen müssen, ihr volles Potential auch noch nach und nach entfalten.
Die anderen Mädchen sind allerdings nicht weniger naiv als Danyara ;)

Ienara bleibt auf jeden Fall in der Geschichte. Nach und nach wird man auch noch ein wenig mehr über sie erfahren. Sie ist jedoch mehr als wichtige Figur im Hintergrund gedacht.

Toll, dass dir Marika gefällt! Er ist so gedacht, dass man ihn zugleich hasst und liebt, zumal er ja nicht durchweg böse ist, sondern im Rahmen seiner Kultur ein ganz normaler, wenn auch ambitionierter König ist. Verglichen mit anderen Sachakanern ist er nicht übermäßig grausam. Aus Soneas Perspektive oder der der anderen Gildenmagier ist er dagegen durchaus böse und tut genug, um ihnen zu schaden.
Ich denke auch, dass ist nichts, was man sich weiter ausmalen sollte. Es reizt mich zwar, eine Geschichte zu schreiben, in der Marika von seinem Feldzug zurückkehrt und Sonea offiziell zur Frau nimmt und einen Thronerben mit ihr zeugt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es Sonea gelingt, das Monster in ihm noch ein Stück weiter zu bändigen, so dass sie ein ganz angenehmes Leben haben würde. Doch das wäre eine sehr schmale Gratwanderung zwischen Missbrauchsbeziehung und Romanze. Die alte Sonea würde es in jedem Fall zerstören. Ich wollte es lieber an einem Punkt beenden, an dem noch Hoffnung besteht.

Bei Sonea muss man allerdings dazu sagen, dass sie auf Grund ihrer Herkunft auch kein Charakter ist, der so leicht zu zerstören ist. Sie hat zwar ihre Momente, in denen sie fast aufgibt (auch im Original), aber sie schafft es immer, sich darüber zu emanzipieren und gestärkt daraus hervorzugehen.

Es hat mir auch sehr leidgetan, Marika zu töten. Dabei ist seine Sterbeszene die erste, die ich überhaupt von D2K geschrieben hatte. Während des Schreibens am ersten Teil habe ich ihn jedoch ziemlich liebgewonnen, weil ich ihn da überhaupt erst zu diesem (für mich auch sehr tollen) Antagonisten geschrieben habe.

Savara ist so ein Charakter, den ich im Original überhaupt nicht leiden konnte. Sie macht nicht viel mehr, als Cery zu verführen, sein Vertrauen zu missbrauchen und gut auszusehen. Ihr Getue, dass Akkarin nicht von ihrer Anwesenheit in der Stadt erfahren darf, hat mich auf die Idee gebracht, dass in der Vergangenheit etwas zwischen ihnen vorgefallen sein muss. Dadurch hat sie eben diese polarisierende Rolle bekommen. Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass ich sie doch auch sehr faszinierend finde, wodurch sie dann auch immer mehr gute Seiten erhielt. Insofern hat ihr Tod mir dann auch leidgetan, aber im Gegensatz zu Marika konnte ich ihr immerhin ein episches Ende bereiten.
Hätte sie ihre eigenen Verräter gegründet, hätte das sicher für Ärger gesorgt. Und man kann davon ausgehen, dass die Verräter, die Savedra wegen des Bündnisses mit der Gilde verlassen haben, auch noch für Unfrieden sorgen werden.

Hach, Dankeschön <3 Ich weiß gar nicht, was ich darauf sagen soll. Neben der großen Handlung, also dem Krieg, für den im Original der Grundstein gelegt wurde, gehören die Einzelschicksale der Figuren für mich zwingend zur Geschichte dazu. Ohne sie wäre sie für mich unvollständig.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch hier viel ins Blaue schreibe. Für die Rahmenhandlung hatte ich schon sehr früh eine Idee, worauf das alles hinausläuft, während all die persönlichen Nebenhandlungen sich mit der Zeit ergeben haben und irgendwann die Eingebung kam, wie sie sich in das Gesamtbild fügen. Also tatsächlich habe ich nur wenig konstruiert. Bei einer so umfangreichen Geschichte finde ich das persönlich auch schwierig, weil sich beim Schreiben der einzelnen Handlungsstränge oft erst die besten Ideen ergeben oder mir die Lösung für ein größeres Plotproblem kommt. Deswegen kann ich auch nicht ein Kapitel nach dem nächsten schreiben und brauche einen großen Vorlauf an schon geschriebener Geschichte, damit das Gesamtbild stimmen kann :)
Die Details dagegen, die erst unwichtig scheinen, gehören dabei meistens zu den Dingen, die ich sofort weiß, wenn ich sie schreibe. Ich finde es immer wieder toll, wenn sie auffallen, weil sie in der Menge an Text auch schnell untergehen :)

Ich hoffe, das enttäuscht dich jetzt nicht :)

Das Setting der Gilde bzw. von Imardin habe ich übrigens aus den Büchern übernommen. Ein Großteil der Handlung findet dort statt.

Ah ja, Marikas Lieblingshengst! Akkarin hat davon aus Marikas Gedanken erfahren und sicher war es zum Teil auch eine kleine Rache, doch vor allem ging es ihm darum, ein möglichst gutes Pferd zu stehlen, mit dem er und Sonea fliehen können.
Für den Augenblick kann ich dir nur verraten, dass er hier und da noch eine Rolle spielen wird :)


Zum Kapitel:

Ich kann verstehen, dass du dir für Soneas Rettung etwas anderes erhofft hättest, aber wie du selbst schon sagst, wäre das unrealistisch gewesen. Sie hat sich in dem halben Jahr stark verändert, Akkarin hat sich verändert. Und dadurch, dass er Marikas Gedanken gelesen und jedes Detail über das Verhältnis der beiden erfahren hat, sind bei ihm alte Dämonen zum Leben erwacht. Das dämpft ihre Wiedersehensfreude, und wenn der erste Schock über das Wiedersehen verflogen ist, werden sie erst recht erkennen, wie viel sich geändert hat. Sie müssen erst damit zurechtkommen, bevor sie wieder zueinanderfinden können. In jedem Fall wird das noch ein weiter Weg sein, und auch wenn Sonea, wie ich weiter oben schon schrieb, relativ unkaputtbar ist, wird auch sie eine Weile brauchen, um mit ihren Erlebnissen zurechtzukommen. Auch wenn sie in Akkarin jemanden hat, der sie besser verstehen kann, als jeder andere, weil ihm etwas Ähnliches widerfahren ist.
Aber bis Kyralia ist es noch ein weiter Weg und außerdem gibt es noch Band 3, in dem die Aufarbeitung von Soneas Erlebnissen noch eine Rolle spielen wird.

(An dieser Stelle hoffe ich wirklich, dass du den "Spion" gelesen hast, weil man dort viel darüber erführt, wie die Beziehung von Sonea und Akkarin war. Und die Tatsache, dass sie auch da schon keine "normale" Beziehung hatten, spielt hier auch mit rein^^)

Du hast recht, es wirkt ein wenig wie ein unwirklicher Traum, was auch daran liegt, dass Sonea das Gefühl hat, verloren zu sein und nirgends mehr hin zu können. Sie kann nicht mehr zurück nach Arvice und Sachaka hat sie zu sehr verändert, als dass sie sich vorstellen könnte, jemals wieder zurück zur Gilde zu können. Aber sie hat Akkarin, der ihr helfen kann. Zumindest in der Theorie, wenn es ihm gelingt zu verarbeiten, was er in Marikas Gedanken gesehen hat. Schließlich war er selbst ganze fünf Jahre ein Sklave in Sachaka und als er zurückkam, gab es niemanden, dem er sich hätte anvertrauen können.
Ein Kind von Marika wäre wirklich zu viel des Guten gewesen und ich will auch selbst nicht darüber nachdenken, wie die beiden damit umgegangen wären, wobei ich jetzt nicht genau weiß, was das mit Canavans Fortsetzung zu tun hat. Im Original ist es so, dass Akkarin stirbt und Sonea hinterher herausfindet, dass sie von ihm schwanger ist, und in der Fortsetzung geht es dann wohl unter anderem um ihren Sohn, so wie ich das verstanden habe (ich habe das aus Protest auch nicht gelesen).
Was nicht heißen soll, dass Sonea und Akkarin bei mir kinderlos bleiben ;)

Ja, ich fürchte auch, die Begegnung mit den anderen Magiern musst du wie Sonea durchstehen :P Nur so kann sie ihre Magie zurückerlangen und ihr Studium beenden. Und wie gesagt, sie hat immer noch Akkarin, in dessen Gegenwart es niemand wagen wird, sie zu kompromittieren :)


Abschließend noch einmal vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, dieses tolle Review zu schreiben! Ich fand es überhaupt nicht ungeordnet, im Gegenteil :) Und wenn dir noch etwas einfällt, spricht ja auch nichts dagegen, das noch loszuwerden.
Mir haben tatsächlich schon öfters Leute gesagt, ich sollte richtige Bücher schreiben. Aber dazu bräuchte ich erst einmal eine zündende Idee, die mir genauso viel bedeutet, wie diese Fanfiction. Natürlich könnte ich meine Fortsetzung auch so umschreiben, dass eine Veröffentlichung rechtlich vertretbar wäre, aber dazu fehlt mir leider die Zeit. Vielleicht, wenn ich in ein paar Jahren die zweite Trilogie fertig geschrieben habe :)

Ich wünsche dir auch einen guten Start ins und alles Gute für das neue Jahr und viel Spaß beim Weiterlesen <3


Ganz liebe Grüße,
Lady Sonea
big pizza (anonymer Benutzer)
16.12.2015 | 17:08 Uhr
zu Kapitel 1
Wieder ein gut gelungenes Kapitel. Ich musste die ganze Zeit lachen, wenn Sonea dachte, dass sie ihre Rettung nur träumt.
Freu mich schon auf das nächste Kapitel, welches ja zum glück schon nächste Woche kommt, hoff aber, dass du Sonea in den nächsten Kapiteln nicht zu arg quälst.

Antwort von Lady Sonea am 16.12.2015 | 18:26:00 Uhr
Hallöchen und Dankeschön, das freut mich total! :)

Sonea steht total unter der Droge, die in dem Wein war, und davon hatte sie ja reichlich. Wahrscheinlich ist es für sie sogar besser, ihre Rettung für einen Traum zu halten. Das Erwachen könnte trotzdem nicht allzu angenehm werden.
Wahrscheinlich werdet ihr Leser mehr gequält als Sonea, aber mal abwarten ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
08.12.2015 | 22:19 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe Lady Sonea,
das ist ein unglaublich bildhaftes und mitreißendes Kapitel. Man kann sich jede einzelne Szene ganz genau vorstellen. Ich habe mir den 15. schon quasi rot im Kalender angestrichen und warte gespannt...
Ich musste mich gerade schon sehr zusammenreißen um meine Handyhülle beim lesen nicht völlig zu zufleddern :D
Danke, sowas ist echter Lesegenuss!
Liebe Grüße
Bella
(Das ist zu Kapitel 45, aber ich finde gerade nicht wo ich dieses Review löschen kann. Tut mir leid.)

Antwort von Lady Sonea am 08.12.2015 | 22:47:54 Uhr
Hallo liebe Bella,

Dankeschön, das freut mich! <3 Ich hoffe, deine Handyhülle hat einigermaßen überlebt, sie wird noch ein paar Kapitel durchhalten müssen ;)
Dann bin ich mal gespannt, ob deine Erwartungen an nächste Woche erfüllt werden. Das Verrückte ist, dass ich deswegen selbst seit letztem Dienstag hibbele :D

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Das macht nichts, ist mir auch schon passiert. Ich weiß ja trotzdem für welches Kapitel es ist :)
Leseluchs (anonymer Benutzer)
03.12.2015 | 18:30 Uhr
zu Kapitel 1
Ein wunderschönen guten Abend Lady Sonea,
zuerst einmal muss ich dir sagen, dass das Ende eines der gemeinsten ist, die du je gemacht hast :D.
Und ich hatte mich so sehr auf die Begegnung zwischen Akkarin und König Marika gefreut. Nun ja, dann kann ich mich auf in zwei Wochen freuen :D.
Und ich will mich ja echt nicht beschweren bei so einem tollen Kapitel! Die Kämpfe waren der Wahnsinn: Mal wieder richtig Action! Ich muss sagen, dass ich ab Mitte des Kapitels ein echt ungutes Gefühl hatte, was Savara betrifft. Trotzdem war ich schon total geschockt, als sie sich dann auf einmal selbst vernichtet hat, um Akkarin mehr Zeit zu verschaffen. Obwohl sie sich ja selbst ständig eingeredet hat, dass sie nur auf ihre Freiheit hin gearbeitet hat und dann stirbt sie für die Mission. Schon total flashend *.* Vielleicht kannst du mir ja noch sagen, was deine Intention war, was der Auslöser für diese Aktion war? Das würde mich schon sehr interessieren. Das du den Tod von Savara aus Cerys Sicht geschildert hast war echt schön und berührend gewählt. Die Beiden, die sich lieben, aber einfach nicht zueinander passen, bzw. zueinander finden... Das mit denen ist schon tragisch, aber ich muss sagen das ich es gut finde, dass Cery wenigstens Nenia hat. Das macht es ein wenig weniger schlimm. Hast du vor für Savara, die ja nun keine Perspektive mehr hat (das klingt irgendwie makaber, aber ich denke du weißt, wie ich das meine :)) eine neue einzuführen?
Ich bin ja schon mal gespannt wie du das mit Dany, Sonea und Akkarin auflösen willst (und ich weigere mich, auch nur einen Augenblick anzunehmen, dass Sonea oder Akkarin stirbt! Das kann ich gar nicht mal dran denken...)
Ich freue mich total auf das nächste Kapitel. Ich weiß, dass ich das jedes Mal sagen, aber ich hoffe das bleibt noch ein bissel so :)
Ganz liebe Grüße,
Leseluchs

Antwort von Lady Sonea am 08.12.2015 | 06:37:37 Uhr
Hallo Leseluchs,

So schlimm? :D Allerdings hat du auch den Bonus, dass du erst später dazu gekommen bist. Im Spion gab es auch ein paar böse Cliffhanger, über die sich alle geärgert haben.

Ja, die Begegnung von Akkarin und Marika … ich bin schon sehr gespannt, was ihr alle davon halten werdet^^

Freut mich, dass dir die Action in diesem Kapitel und Savaras Tod und dessen Umstände gefallen haben (sofern man das über einen Charaktertod sagen kann). Ich finde das irgendwie interessant, wie unterschiedlich hier die Wahrnehmungen sind. Für die einen kam ihr Tod überraschend, für die anderen hat er sich angebahnt.

Um deine Frage zu beantworten, muss ich ein bisschen ausholen:
Im Buch konnte ich Savara nie leiden, weil sie immer einen auf „Akkarin darf nicht wissen, dass ich in der Stadt bin“ gemacht hat und ihre einzige Funktion war, Cery ins Bett zu kriegen und zu hintergehen. Irgendwie dachte ich mir da, dass mehr dahinter stecken muss, was dann dazu geführt hat, dass sie im Spion so schlecht wegkommt. Allerdings habe ich sie mit der Zeit dann immer mehr liebgewonnen und das nicht nur, weil ich Spaß daran hatte, sie zu schreiben. Bei schwierigen Charakteren will ich immer wissen, warum sie so geworden sind (inzwischen habe ich auch bei Regin eine Erklärung gefunden) und daher wurde sie immer komplexer. Durch ihre Mission hat sie angefangen sich zu verändern und ihre Taten zu bereuen. Sie wollte Wiedergutmachung leisten, sie hat gehofft, sie würde danach wieder einen Platz bei ihrem Volk haben. Aber dann wurde ihr nach und nach alles genommen, was sie auch wieder schwierig im Umgang gemacht. Ihre Mutter hätte ihr nicht verziehen, solange sie lebt und ohne Ina und Cery hätte nie nirgends mehr hin gekonnt. Hätte sie den Überfall auf den Palast überlebt, würde sie zu einer Ichani werden und das Leben führen, von dem sie eigentlich weg wollte. Und das alles hat dann letztendlich dazu geführt, dass sie sich opfert, um wenigstens für sich selbst Frieden zu finden.

Ich hoffe, das beantwortet deine Frage? Wenn nicht, sag bescheid oder schreib mir eine Mail :)

Für Savara wird Asara kommen. Allerdings ist sie erst ab Band 3 Erzählcharakter. Wenn alle Handlungsstränge zusammengelaufen sind, habe ich auch so schon genug Erzählcharakter und die Perspektive wird zumindest hier nicht fehlen.


Das hoffe ich auch ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Bitte entschuldige die verspätete Antwort. Bei mir geht momentan einiges drunter und drüber und mit 3 laufenden Geschichten verliere ich ein klein wenig den Überblick^^
Leseluchs (anonymer Benutzer)
17.11.2015 | 21:03 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen Lady Sonea :)

Ich melde mich endlich auch mal wieder :D Ich konnte leider in der letzten Zeit nicht schreiben, weil mein Laptop in Reparatur war...
Zunächst einmal muss ich dir sagen, dass das Ende wirklich fies ist. Aber nett das du ein Einsehen hast und wir schon bald mehr erfahren :)
Savara ist wirklich fies, wie sie Akkarin immer ärgert und ihn zur Weißglut treibt. Aber ich finde daran kann man echt gut erkennen, wie sehr Akkarin unter der ganzen Situation leidet. Das wirft einen guten Blick darauf, weil Akkarin das natürlich nicht sagt. Ich brenne darauf, endlich zu wissen, wie du die ganze Geschichte zwischen Akkarin und Marika auflöst *auf Fingernägeln kau*
Ich finde, dass du auf jeden Fall diese ganze Stimmung, dass alle darauf warten was passiert, richtig gut eingefangen hast. In so einem Rundumschlag, wo man von allen Charakteren, Cery, Rothen und Dannyl, noch mal hört und sie alle, wie die Leser auch, darauf warten heraus zu finden was passiert. Jetzt fügt sich auch langsam ein Gesamtbild zusammen: Ich hatte zwischendrin immer wieder so kleine Aha-Momente, bei denen ich gedacht habe: Oh! Das erkennst du aus dem ersten Teil der Geschichte wieder!"
Ich kann es echt nicht oft genug betonen, wie gespannt ich auf den weiteren Verlauf der Geschichte bin und wie toll ich finde, wie du diese Geschichte schreibst :)
Mach weiter so (ich freue mich nämlich genau so auf den dritten Teil deiner Trilogie :D)
Schönen Grüße,
Leseluchs

Antwort von Lady Sonea am 18.11.2015 | 19:55:36 Uhr
Hallo Leseluchs und willkommen zurück :)

Zunächst einmal muss ich mich für die Fehlinformation am Ende des neuen Kapitels entschuldigen. Ich habe das Kapitel auf Grund der Länge geteilt, das ist richtig. Das nächste Kapitel kommt allerdings trotzdem erst in zwei Wochen, dass ich nächste Woche geschrieben habe, habe ich in meiner aktuellen geistigen Umnachtung wegen des NaNoWriMos nicht gemerkt. Tut mir furchtbar leid, wenn ich jetzt falsche Erwartungen in dir geweckt habe! Wenn nicht gerade noch NaNo wäre, dann hätte ich das vielleicht sogar wirklich überlegt, aber so ist mir das einfach zu viel :(

Dass Akkarin gegenüber Savara so schroff ist und sich nicht so gut beherrscht wie sonst, liegt auf jeden Fall auch an der Spannung, die er selbst empfindet. Marika, Sonea, seiner Mission usw. Andererseits versteht Savara es natürlich, ihn zu ärgern und sie sieht das als Rache für das, was er ihr angetan hat. Aber irgendwie scheinen die beiden das auch zu brauchen und durch diese vielen Sticheleien hat Akkarin (auch wenn es fies klingt) auf dem weiten Weg nach Arvice ein wenig Ablenkung.

Hach, das freut mich total, dass jetzt diese Aha-Momente einsetzen! :) So war es eigentlich auch gedacht, dass sich spätestens zum Ende von Teil 2 alles zusammenfügt. Für die Charaktere ist das auf jeden Fall auch eine sehr einzigartige Situation, und auch wenn ich mich bei so zentralen Stellen lieber auf den Schauplatz konzentriere, an dem die Haupthandlung gerade stattfindet, fand ich es hier angebracht, um die Spannung zu steigern.

Dann hoffe ich, dass dir der 3. Teil der Trilogie auch gefällt. Bis dahin dauert es zwar noch ca. ein halbes Jahr, aber ich kann auf jeden Fall schon einmal verraten, dass es dort auch sehr viel Action, einiges an Politik und Diplomatie und mehrere Intrigen geben wird.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
29.10.2015 | 22:04 Uhr
zu Kapitel 1
Liebe Lady Sonea

Die Reise von Savara und Akkarin ist ja interessant! Genau zum Rechten Zeitpunkt kurz vor Arvice.
Gittseidank hatten die Sachakaner keine Augen für die Beiden.

Was sicher noch interessant ist, ist die Szene, bei der sie sich dann gewaschen haben. Das gibt wirklich eine Ampsante Szene; )



Dass Balkan, Sarrin und Vinara wieder zusammen Diskutieren, als ob sie bloss alle Drei noch die Oberhäupter wären, ist nicht alzu verwunderlich. Ich Glaube sie vermissen auch ein Wenig die guten alten Zeiten, als der Friede noch herrschte. ; )

Peakin und Vorel werden sich bald nich beschwerden, da sie nichts mehr sagen können.

Den Entschluss derMagier; immer zwei Heiler gleichzeitig zu den Verräterinnen zu schicken befürworte ich, obwohl och glaube, dass es besser ist, wenn sie einige Verräter einzuweisen.
Auch befürworte ich es, weil ich bereit annehme, dass Dorrien nach so langer Zeit "Liebeskummer" endlich erlöst wird.
Er passt wirklich gut zu dem Typ Indria.

Regin. Er hat sich von mir schon wieder einige starke Doppelte-Kraftschläge einverleibt.
Dass er mit Trassia Dunge unternimmt ist ja süss, aber seine Antworten eben nicht. Wenn Trassia irgendwann es herausfindet hat er geschissen.
Super finde ich allerdings, dass er sofort eine Lösung zum Problem findet.

Okey, bei Cery hoffe ich aber, dass Savara wieder vergisst, denn ich will nicht, dass Nenia darunter leidet.

Dannyl ist momentan nicht zu beneiden, denn er hat momentan die Schwerste Arbeit zu verrichten. Doch ich zweifle nicht im Geringsten, dass er es schaft.

L.G. Lady Melody

Ps: solche Reviews zum Fall Troll/Harter finde ich echt das Letzte. Ich habe das Review gelesen und konnte nur den Kopf schütteln. Ich fand es unhöflich, respektlos, und ohne Hintergedanken...
Solche Leute wissen es nicht zu schätzen, dass es regelmässig ein neues Kapitel gibt.
Nur ist es schade für anonymen unangemeltete Reviewer, die sich wirklich die Mühe für ein gutes Review geben.
Hoffentlich kommen sie auf die Idee ein Acount einzurichten.

Antwort von Lady Sonea am 30.10.2015 | 09:09:09 Uhr
Liebe Lady Melody,

Die Sachakaner waren noch zu weit weg, um sie zu erkennen, und es war zu dunkel. Von daher hatten sie noch einmal Glück.
Hätte ich schreiben sollen, wie die beiden im Fluss baden? Das wäre sicher witzig geworden, wobei Akkarin wahrscheinlich sehr viel Abstand zu Savara gesucht hätte, um seine Ruhe vor ihr zu haben. Und sie will ja eh ’gewisse Dinge’ nicht sehen :D

Balkan, Vinara und Sarrin haben jahrelang zusammengearbeitet. Für die ist das, wie du schon sagst, in alten Zeiten, da haben die anderen höheren Magier dann auch nicht mehr so viel zu melden :)

Prinzipiell gebe ich dir recht, es wäre am einfachsten, einige Verräter in Heilkunst zu unterweisen. Aber so weit ist die Gilde noch nicht. Die Verräter sind unbekannte schwarze Magier, die ein wenig wild und barbarisch wirken, und auf ihre Weise sind sie auch nicht so viel besser als die Ashaki. Es ist eine Mascht, die die Gilde anderen schwarzen Magiern nicht geben will, weil diese in ihren Augen schon genug Macht haben.

Auf Dorrien und Lady Indria hast du dich jetzt eingeschossen, was? ;)

Ich finde es interessant, wie unterschiedlich die Reaktionen auf Regin und Trassia sind, die einen finden es gut, die anderen furchtbar, weil sie finden, dass Trassia etwas Besseres verdient hat und Regin ein Arsch ist. Du kannst ihn also gerne hassen, er ist dazu da, dass er polarisiert :D

Cery trägt den Anhänger momentan nicht wegen Savara, sondern um Neues über ihre und Akkarins Rettungsaktion zu erfahren. Er weiß, wo Sonea ist und dass es sehr schwierig wird, sie dort herauszuholen. Also macht er sich dementsprechend Sorgen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Danke für deine lieben Worte :) Ich hatte im Nachhinein ein wenig Sorge, ich hätte überreagiert.
Ja, für die anderen unangemeldeten Leser ist es schade, wenn sie keine Reviews mehr schreiben können. Aber zum Glück sind das nicht so viele. Bei dem Versuch, unangemeldet ein Review zu schreiben, wird man außerdem darauf hingewiesen, dass es nur mit Account geht. Es ist aber auch nur vorübergehend denke ich :)
27.10.2015 | 17:48 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo liebe Lady Sonea,

wieder einmal hat eines deiner Kapitel mir einen gemütlichen Abend versüßt.
Wie immer eine grandiose Arbeit, wenn auch ich dieses Kapitel zu meinem Bedauern sehr kurz fand. Ich glaube unterdessen ganz, ganz fest daran das die nächsten wieder länger werden *flehender Blick*

Nun denn, dann wollen wir mal.
Ich hatte beim letzten mal bereits Regin gelobt und eine vorteilhafte Prognose für seinen Charakter gestellt, um so mehr freut es mich das er meinen Erwartungen gerecht wird. Von mal zu mal wird er einfühlsamer und weniger egozentrisch. Das tut ihm sehr gut und wird ihn deutlich spürbar weiter bringen. Unterdessen wird Trassia im Laufe der Beziehung auftauen und aus sich heraus kommen. Ein wenig mehr Selbstbewusstsein ist meines Erachtens doch bereits jetzt erkennbar. Weiter so ;-)

Zu Akkarin bleibt mir eigentlich nicht viel zu sagen. Zur Zeit leidet er einfach unter enormen gefühlsmäßigem Stress und ist aufs äußerste angespannt. Doch trotz all dem verhält er sich wie der letzte Rüpel. So sehr ich auch mit ihm fühle finde ich er könnte sich gegenüber seiner Begleitung etwas humaner verhalten.

König Merins Entscheidung finde ich unterdessen sehr mutig und letztendlich auch richtig. Die Gefahr einer Spaltung der Gilde besteht meines Erachtens nicht, viel eher sind alle noch enger zusammen gerutscht auf Grund der gemeinsamen Erlebnisse. Solche Ereignisse schweißen zusammen und entzweien nur selten. Außerdem wäre die Gilde somit im Fall eines erneuten Angriffs dazu in der Lage die Bevölkerung als magische Quellen hinzu zu ziehen. Somit könnte ein Angriff Sachakas mit etwas Glück abgewehrt werden.

Danke für deine tolle Arbeit.

Liebste Grüße,

Scream


PS: Dies ist für den namenlosen Troll in den Reviews

Konstruktive Kritik gut und schön, was du da aber veranstaltest ist eher schon eine Form von Beleidigung und absolut unverschämt. Kritik ist hier gern gesehen, denn dieses Forum ist eine Plattform der ständigen Verbesserung für Hobbyautoren. Dabei sollte man aber darauf achten objektiv die Geschichte zu beurteilen, oder den Stil. Angriffe auf die Person dahinter, wie du sie vorbringst, sind untragbar, rücksichtslos und als anonymer Benutzer obendrein auch noch feige.
Eine jede Geschichte die ein Autor verfasst spiegelt einen Teil seiner selbst wieder. Es steckt in jedem Wort enorm viel Herzblut, nicht allein schon weil einige Bücher Jahre brauchen bis sie fertig gestellt werden. Auf dieser Seite sind hauptsächlich Autoren vertreten, die dies in ihrer Freizeit neben einem Beruf machen. Jede freie Minute opfern sie, um an ihrer Geschichte zu schreiben, zu feilen, Charaktere zu personalisieren und das Gesamtgefüge auszuarbeiten. Dann nach Wochen und Monaten stellen sie ihre Ergebnisse der Kommunity vor, auf Feedback hoffend. Zur gleichen Zeit hat man jedoch mindestens doppelt so viel Angst in der Luft zerrissen zu werden und nur noch die Fetzen seiner Leidenschaft im Wind davon flattern sehen zu können. Solch respektlose und verletzende Kommentare wie der deine, sind diejenigen vor denen sich jeder Autor fürchtet. Auch wenn man versucht so etwas nicht an sich heran zu lassen, so ist man doch im Innersten getroffen. An deiner Stelle würde ich in Scham versinken. Du bist das Letzte.

Antwort von Lady Sonea am 28.10.2015 | 09:17:18 Uhr
Hallo lieber Scream,

Zu kurz? Also das höre ich jetzt auch zum ersten Mal :D Ok, das Kapitel war tatsächlich ein klein wenig kürzer, als die übrigen. Und ja, die nächsten Kapitel sind etwas länger. Ich hab gerade mal geschaut, in Teil 3 von D2K gibt es ein paar, die ähnlich kurz sind. Das liegt aber nicht daran, dass mir dort nichts eingefallen ist, sondern dass ich dort Kapitel teilen musste, die sonst viel zu lang geworden wären.

Also glaubst du wirklich, Regin wäre endlich erwachsen geworden und hätte seine Widerwärtigkeit abgelegt? Solange er glücklich ist, wird ihn das sicher davon abhalten, zu viel Unsinn zu machen. Und Trassia wird das auch guttun, zumal sie jetzt nicht mehr so alleine ist. Andererseits sollte das Selbstbewusstsein niemals durch den Partner verursacht werden, denn das kann ganz schnell zusammenbrechen, sobald dieser einen schlecht behandelt oder man plötzlich wieder Single ist.

Wie der letzte Rüpel? *lach* Findest du Akkarin so schlimm? Stell dir mal vor, du wärst drei Wochen mit deiner Erzfeindin ganz allein. Ihr beiden hasst euch, weil ihr einander schlimme Dinge angetan habt, und nur die Tatsache, dass ihr am Ende der Reise zusammenarbeiten müsst, um eine wichtige Aufgabe zu lösen, hält euch davon ab, einander umzubringen. Savara provoziert es außerdem sehr und bohrt in so ziemlich jeder seiner Wunden mit Genuss. Wenn sie Akkarin einfach in Ruhe lassen und sich normal verhalten würde, dann würde das auch funktionieren :D
Was nicht heißen soll, dass Akkarin nicht netter zu ihr sein könnte, weil sie helfen will. Aber wenn man sich über so eine lange Zeit ohne Pause auf den Keks geht, dann wird das mit der Selbstbeherrschung irgendwann schwierig^^

Meinst du mit Spaltung, dass es einen Krieg innerhalb der Gilde geben könnte? Damit ist gemeint, dass einer der neuen schwarzen Magier (oder im schlimmsten Fall mehrere) seiner Verantwortung nicht gewachsen ist und größenwahnsinnig wird. Das ist etwas, das man vorher nicht unbedingt absehen kann, auch wenn es wohl eher unwahrscheinlich ist, weil die Kandidaten sorgfältig ausgewählt werden, so dass charakterlich fragwürdige Typen wie z.B. Regin von Anfang an ausscheiden. Aber die Furcht vor schwarzer Magie ist trotz allem immer noch vorhanden und wird von vielen Magiern noch immer als notwendiges Übel betrachtet.
Ansonsten gebe ich dir recht, die Magier rücken jetzt noch mehr zusammen und deswegen werden sie auch akzeptieren, wenn der König weitere schwarze Magier wünscht :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: <3
21.10.2015 | 21:05 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo liebe Lady Sonea,
Ich habe das Kapitel wieder einmal verschlungen. Nachdem ich bis hierhin ja in kürzester Zeit gelesen habe, fällt es mir jetz schon schwer, auf die Kapitel warten zu müssen ;-)
Insgesamt war das Kapitel ja wieder eher "fluffig" und wenig aufwühlend aber angenehm zu lesen.
Als ich mit deiner FF begonnen habe (das Original-Ende von "the high Lord" noch im Kopf, fiel es mir anfangs ja noch schwer, deine "Alternative" völlig anzunehmen. Inzwischen habe ich jedoch festgestellt, dass es gar kein anderes Ende mehr für mich gibt, als deine Fortsetzung, weil du einen so gut in die Geschichte mit nimmst und die Charaktere authentisch und lebendig sind.
Als ich angefangen habe zu lesen, habe ich gerade das neue Album von Bring me the horizon("that's the Spirit") angefangen zu hören. Das zwar insgesamt gar nicht sooo mehr meinem Geschmack entspricht. Aber fast das ganze Album ist auf die eine oder andere Weise zu meinem persönlichen Soundtrack für "Die Bürde der schwarzen Magier" geworden. Passt jetzt zwar nicht zum aktuellen Kapitel, aber musste mal gesagt werden ;-)

Bis bald,
Elenya

Antwort von Lady Sonea am 22.10.2015 | 09:15:08 Uhr
Hallo liebe Elenya,

Ich glaube, wenn du in dem betreffenden Kapitel auf „Review schreiben“ klickst, ist es an der richtigen Stelle. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn nicht. Einmal abgeschickt kann man ein Review nicht mehr löschen, jetzt habe ich immer zwei Mal das gleiche :D

Bestimmt hast du dich bald auf die Umstellung auf die Wartezeit gewöhnt :) Ich verstehe, dass das quälend ist, aber zwei Wochen gehen oft schneller rum als man denkt und in der Zwischenzeit macht man ja auch genug andere Dinge ;) Und da du auch U1000sS liest, kannst du vielleicht auch damit die Zeit ein wenig überbrücken.

Keine Sorge, die Action und das Drama kommen noch früh genug zurück! Der Weg bis Arvice ist weit, und während Akkarin und Savara unterwegs sind, geschehen im Hintergrund noch einige andere Dinge, wie die Verhandlungen bezüglich des Bündnisses mit den Verrätern.

So geht es mir mit dem Ende von „The High Lord“ auch. Oder besser gesagt: seit ich mein alternatives Ende habe, lese ich das letzte Kapitel von THL gar nicht mehr, sondern mache direkt mit meinem weiter. Das hilft zumindest ein bisschen, um darüber hinwegzukommen :D

Das Album muss ich mir mal anhören. Ich habe auch bestimmte Musik, die ich mit meinen Geschichten verbinde, und ich bin neugierig, was andere damit verbinden :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.10.2015 | 18:19 Uhr
zu Kapitel 1
Nachdem ich vor kurzem mal wieder das Hörbuch zu "The High Lord" durchgehört hatte(ab und zu muss ich das immer mal wieder lesen oder hören) und trotz des Wissens über das Ende wieder zutiefst enttäuscht und traurig war habe ich mich auf die Suche nach einer FF begeben, die meine Wünsche eher erfüllt.
Dabei bin ich zuerst auf deine Fortsetzung gestoßen und habe in den letzten 2 Wochen Buch 1 und 2 absolut verschlungen (mein Freund beschwert sich schon, dass ich nur noch lese und einige Nächte kaum geschlafen habe ;-) ).
Und ich muss sagen: du hast meine Erwartungen mehr als übertroffen!!
Jetzt weiß ich allerdings gar nicht, was ich mit meiner Freizeit bis zum nächsten Kapitel anfangen soll ;-)
Ganz toll und mach bitte weiter. Mein Leben hat endlich wieder einen Sinn :D
Zeichenkohle (anonymer Benutzer)
12.10.2015 | 11:04 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Liebe Lady Sonea,

Ich habe vor einigen Tagen angefangen deine Fanfiktion zu lesen und ich bin hin und weg von der Spion gewesen und auch deine Fortsetzung mit Die Bürder der Schwarzen Magier ist einfach toll.

Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass ich ziemlich mit Sonea am Leiden bin und hoffe das alles gut wird. Ganz oft habe ich mir gewünscht das Akkarin einfach rein gestürmt kommt und sie einfach mit sich nimmt (eine sehr kitschige Vorstellung). Ich weiss jedoch das es für die beiden sehr schwer werden wird wieder zu einander zu finden. Ich hoffe aber das beide überleben und das Akkarin ihr die nötige Zeit gibt und sie noch nicht zu sehr gebrochen wurde. Im kleinen wehrt sie sich zwar immernoch gegen Marika aber so langsam wurde das ja auch schon immer weniger.

Aber ich finde deine Forsetzung wirklich um einiges besser als die Fortsetzung von Frau Canavan. Ich habe mich geweigert diese Bücher zu lesen als ich erfahren habe das Sonea und Regin ein Paar werden was meiner Meinung nach gar nicht geht. Darum bin ich umso glücklicher das du so eine tolle Fortsetzung geschrieben hast die einen wirklich richtig fasst und nicht mehr los lässt. (Sehr zum Ärger meines Freundes weil ich nur noch an meinem Tablet hin und vor mich hin geschmachtet habe bzw auch mit gelitten habe :P).

Das war jetzt erstmal eine sehr allgemeine Review aber ich muss erst noch viele Dinge erstmal nochmal lesen und meine Gedanken nochmal neu sortieren. :D Mir war es jetzt nur erstmal wichtig dir Danke zu sagen und das du jetzt eine begeisterte Leserin mehr hast. Ich denke das ich in Zukunft auch mehr kommentieren werde und dann auch noch genauere Rückmeldungen geben werden :).


Liebe Grüße
Zeichenkohle

Antwort von Lady Sonea am 13.10.2015 | 06:32:16 Uhr
Hallo liebe Zeichenkohle,

Oh, dann heiße ich dich herzlich willkommen zu meiner Fortsetzung der Bücher! Toll, dass du bis jetzt so viel Freude daran hast :)

Ich glaube, angesichts dessen, was Sonea durchmachen muss, ist dieser Wunsch durchaus berechtigt. Einmal träumt sie es ja sogar :) Wenn die beiden sich wiedersehen (sofern sie bis dahin überleben), wird das wirklich nicht einfach für sie. Aber wenn jemand ihre Situation versteht, dann Akkarin. Gegen Ende des ersten Teils findet Sonea einen Teil ihrer inneren Stärke zurück und lehnt sich gegen Marika auf bzw. nutzt seine Gefühle für sie zu ihrem Vorteil, weswegen man zumindest hoffen kann, dass noch nicht alles verloren ist :)

Danke :) Ich habe die richtige Fortsetzung zwar nicht gelesen, aber nicht viel Gutes darüber gehört. Und nein, das mit Sonea und Regin geht wirklich gar nicht!
Naja, jetzt bist du auf dem aktuellen Stand, jetzt braucht dein Freund dich nur noch jeden zweiten Dienstag für ein paar Stunden mit dem Tablet zu teilen ;) Falls du den Spion noch einmal nachliest: Ich bin gerade dabei, die Kapitel noch einmal textlich ein wenig zu überarbeiten. Aber keine Ahnung, ob das beim Lesen überhaupt auffällt :)

Dann freue ich mich, bald mehr von dir zu lesen bzw. wenn du deine Gedanken sortiert hast. Wenn man so viel in nur wenigen Tagen liest, muss man das erstmal verdauen. Ich glaube, ich müsste mich erst einmal wieder in der Realität zurechtfinden ;)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
Leseluchs (anonymer Benutzer)
07.10.2015 | 20:14 Uhr
zu Kapitel 1
Einen wunderschönen guten Abend :)

Zunächst einmal muss ich erwähnen, dass mir der arme Rothen leid tut. Irgendwie trifft ihn alles was passiert immer am härtesten. Obwohl vielleicht nicht am härtesten, aber leidet wegen so vielem. Er macht sich um alle Sorgen (und das auch berechtigt) und jetzt ist auch noch Yaldin gestorben und seine Frau ist weggezogen. Deshalb tut Rothen mir leid. Ich hoffe, dass es demnächst auch wieder positive Nachrichten für ihn gibt :)
Du hast mir übrigens Hoffnungen gemacht, dass Sonea bald befreit wird *.* Da freue ich mich schon sehr drauf. Ich bin total gespannt, wie du die Story-Lines wieder miteinander verbinden wirst. Da werde ich schon ganz aufgeregt :D
Der arme Dannyl glaubt, dass er als Botschafter nichts ausrichten kann, aber ich glaube schon, dass die Verräterinnen bei Soneas Befreiung eine Rolle spielen werden... Diese Frau, die Sonea auf dem Fest von Marika zugezwinkert hat, könnte das Asara sein? Ich hoffe, dass die Antwort nicht mehr all zu viele Kapitel entfernt liegt :D
Neben Rothen tut auch Akkarin mir furchtbar leid. Jetzt wurde er auch noch von Merin beauftragt, dass er zuerst den König töten soll und in zweiter Instanz erst Sonea retten kann. Außerdem setzt ihm Savara immer so zu. Obwohl ich es ja auch ein wenig amüsant finde, wie sie es immer wieder schafft ihn auf die Palme zu bringen ;)
Ich kann mir nicht helfen, aber Regin und seine selbstherrliche Art sind echt nicht so mein Fall. Wie er sich selbst immer für etwas besseres hält und mit seinem Status als Schützling des Hohen Lords protzt und sich damit Türen öffnet. Auch wie er Trassia immer mit "Liebste Trassia" anspricht. Ich glaube nicht, dass das mit den Beiden ein gutes Ende nehmen wird, aber vielleicht überrascht du mich ja auch :)
Ach und Dorrien. Dorrien, der immer von Akkarin nur das Schlechteste denkt. Vor allem im Bezug auf Sonea. Es ist ja schon logisch, dass er denkt, er selber wäre eine bessere Wahl für Sonea gewesen, als Akkarin. Aber das er nicht einsehen kann, dass auch Akkarin Sonea liebt. Er ist so sturköpfig... Planst du eigentlich für ihn noch eine andere Story-Line (ich bin mir echt nicht sicher, ob man das so schreibt :D) als das er Sonea liebt und den eifersüchtigen Freund spielt, der gerne ihr Geliebter wäre? Versteh mich nicht falsch, ich finde das dieses Verhalten zu seinem Charakter passt, aber mich würde es auch freuen, wenn er noch einen anderen Lebensinhalt bekommen würde, als nur die Liebe zu Sonea :)
Soo, jetzt bin ich für's erste all meine Gedanken los geworden :)
Ich freue mich schon auf in zwei Wochen, wenn das nächste Kapitel kommt *.*

Liebe Grüße,
Leseluchs

Antwort von Lady Sonea am 09.10.2015 | 13:02:28 Uhr
Hallo Leseluchs,

Ja, Rothen ist bei mir leider ziemlich vom Schicksal gebeutelt. Das wird aber nicht immer so sein. Einerseits hat er das Pech, dass seine drei Sorgenkinder sich andauernd auf irgendeine Weise in Schwierigkeiten bringen, und jetzt sind auch Yaldin und Ezrille fort. Allerdings muss ich dazu sagen, dass Yaldin die Trilogie ohnehin nicht überlebt hatte, weil er schon weit über 80 ist. Von daher wäre das früher oder später eh passiert. So hatte sein Tod jedoch noch einen höheren Zweck :)

So, du meinst also, Sonea würde bald befreit? Dann hoffen wir mal, dass sie nicht stirbt oder dass Akkarin bei der ganzen Aktion draufgeht :P Wer die Frau auf Marikas Fest war, wird auf jeden Fall noch aufgelöst. Ich habe sie schließlich nicht aus Spaß an der Freude in diese Szene gebracht ;)
Wenn jemand die Verräter zu einem Bündnis bewegen kann, dann wohl nur Dannyl. Die Verräter sind sich jedoch auch bewusst, dass sie ein Problem bekommen, wenn Marika sich mit den Duna verbündet.

Hihi, die Passagen mit Savara und Akkarin sind auch als amüsant gedacht. Zumindest für Savara und die Leser. Für Akkarin leider nicht, aber da muss er durch. Savara ist nämlich noch besser darin, ihm einen Spiegel vorzuhalten, als Dorrien das je könnte, weil sie begreift, wie er tickt.

Du brauchst Regin auch nicht mögen. Er war noch nie ein wirklich sympathischer Charakter, auch wenn man ihm zugestehen muss, dass er bis zu einem gewissen Grad zu Freundschaft fähig ist und für diese auch einsteht. Regin spricht auch Sonea mit „Liebste Sonea“ an, wenn er etwas von ihr will, ansonsten setzt er es beim Flirten ein. Ich würde das übrigens auch nicht mögen, aber das ist nun einmal Regin. Bleib einfach gespannt, wie es in dieser Trilogie noch mit den beiden weitergeht :)

Ich glaube, so ziemlich jeder Leser und jede Figur, die mit Dorrien irgendwie zu tun hat, wünscht sich das. Und ja, er wird auch noch einen anderen Lebensinhalt jenseits Sonea und der Heilkunst bekommen. Das wird auf jeden Fall helfen, damit er etwas weniger anstrengend für seine Umwelt ist :D

Na dann bis in zwei Wochen :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
Floey (anonymer Benutzer)
20.09.2015 | 22:53 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Sonea
wow ich bin sprachlos...... letzte Woche habe ich noch geheult wie ein kleines Kind, als ich das letzte Buch der Gilde der schwarzen Magier zu Ende gelesen hatte, und dann bin ich durch Zufall über deine Fortsetzung gefallen.
Ich muss mich sowas von bei dir bedanken das du Akkarin und Sonea eine Zukunft geschrieben hast ( ich hoffe sie haben auch weiterhin eine gemeinsame Zukunft .....), und nachdem ich jetzt alles, bis zum bisher letzten Kapitel gelesen habe ( innerhalb von 4 Tagen :-) ), muss ich sagen du bist wirklich richtig richtig gut !!!!
Jetzt kann ich es kaum noch abwarten bis du das nächste veröffentlichst ...... 2 Wochen können ganz schön lang sein.
LG Floey

Antwort von Lady Sonea am 21.09.2015 | 13:19:27 Uhr
Hallo liebe Floey,

Vielen lieben Dank für das Lob! Und schön, dass meine Fortsetzung dir über das Ende der Bücher hinweghelfen konnte. Ich freue mich immer, wenn mir das auch bei anderen als bei mir selbst gelingt. Denn ich habe das alles nur geschrieben, weil ich das Ende einfach nicht glauben konnte und eine Zukunft für Akkarin und Sonea wollte. Von daher: mal abwarten, ob sie diese auch weiterhin haben ;)
Aber 4 Tage ist schon ziemlich krass, um das alles zu lesen! Respekt!

Tut mir leid, dass du jetzt immer zwei Wochen warten musst. Eigentlich war das nur so gedacht, weil ich an den anderen Wochen eine zweite Story hochgeladen habe, was ich aber eingestellt habe, weil das Interesse einfach nicht vorhanden war und mich das zu viel Kraft gekostet hat. Ich habe jedoch festgestellt, dass es so für mich angenehmer ist. Außerdem kommen manche Leser sonst mit den oft sehr langen Kapiteln nicht mit und ihr müsstet mehrere Monate warten, bis es mit dem 3. Buch der Trilogie weitergeht … Allen werde ich es damit nicht rechtmachen können, von daher schaue ich lieber, dass es für mich stressfrei ist und die Qualität meiner Geschichten nicht leidet :)


Liebe Grüße und bleib weiterhin so begeistert :)
Lady Sonea
Epsilonte (anonymer Benutzer)
11.08.2015 | 21:16 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,

momentan ist es leider bei mir ein wenig sehr dicht, darum hatte mein Review auch eine längere Entstehungsgeschichte.

Vorab: danke für diesen aufwühlenden zweiten Teil!

Besonders die erste Hälfte ließ mich einige Male mit offenem Mund zurück, kurz gesagt: es war heftig (GRR Martin quält ja wenigstens nur im Seitentakt ;) ). Ich konnte die Geschichte oft stundenlang nicht weglegen, was mir kurzfristig ein Schlafdefizit einbrachte. Immer wieder beschlich mich die Angst, du könntest, deiner eigenen Beteuerungen zum Trotz, das Pairing Sonea – Marika mit („echten“) romantischen Gefühlen ausstatten. In dieser Beziehung hast du mM eine ziemlich gut gelungene Gratwanderung hingelegt, auch wenn es nicht immer angenehm zu lesen war. In diesen Situationen habe ich mir dann oft doch eine Mary Sue gewünscht, die vollkommen über sich selbst wächst und im Alleingang diese Kerle dahinmetzelt. Das wäre allerdings wieder das andere Extrem gewesen.
Wie auch in „Unter 1000 schwarzen Sonnen“ schaffst du es die furchtbare Ausweglosigkeit, sehr eindringlich rüberzubringen. Totale Kontrolle, nicht einmal die Ausflucht in den Tod ist möglich.
Umso mehr möchte ich daher die liebevolle Zeichnung der weiteren Charaktere anmerken! Sie sind wunderbar menschlich geworden! Spannend zu beobachten ist auch die Entwicklung und Anpassung Soneas im Laufe der ersten Hälfte, ohne dabei in oben genannte Befürchtung abzudriften.

Während der zweiten Hälfte konnte ich dann wieder entspannter lesen (sexueller Missbrauch ist einfach äußerst harter Tobak für mich…). Mit Akkarin ist dir auch eine gute Charakterwandlung gelungen. Während er im Laufe von Bd. 1 immer mehr auftaut, fällt er sehr zurück in alte Verhaltensmuster, die mich an die ersten Bände der Original Trilogie erinnern. Man kann seine Zerrissenheit richtiggehend spüren. Zu gerne würde ich seine Gedankengänge wissen, aber es macht Spaß sich diese auch selbst im eigenen Kopf zusammenzureimen, man kennt ihn ja schon ein wenig… ;)
Die Handlungsstränge der zweigeteilten Gilde (Imardin und Fort) sind wunderbar schlüssig miteinander verwoben und auch die Parallelführung zu Soneas Strang ist sehr gut gelungen. Ich blättere immer wieder auch zurück zu den Stellen der ersten Hälfte. Persönlich gefällt mir auch der gewählte Zeitrahmen, so mühsam es auch ist, eine ad hoc Rettungsaktion wäre einfach unglaubwürdig!
Übrigens: Tatsächlich hat es Savara geschafft zu einer meiner Lieblingscharaktere zu werden, genauso auch Regin. Beide sind so herrlich ambivalent!

Alles in Allem: spannende, dichte Storyline, gut gezeichnete Charaktere und logische, nachvollziehbare Handlungen.

Ich hoffe, es war jetzt nicht zu allgemein gehalten, aber jetzt bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich 2 Wochen auf das nächste Kapitel warten muss, da kann ich mich dann auch mehr auf die einzelnen vorkommenden Charaktere beziehen! :)

Kurz noch einer meiner Gedankengänge zum Thema FF: Serien (diversester Art...) haben mitunter auch mehrere Autoren und diese sind im Normalfall nicht nur kommerziell sondern auch emotional in ihre Projekte involviert. Jedes (Schrift)Stück hat zugrunde liegende Einflüsse, ist an Themengebiete angelehnt, beinhaltet einen Teil der Weltsicht des Autors/der Autorin, die wiederum beeinflusst ist durch..... Mit anderen Worten: ein durch und durch chaotisches Modell, selbst mit völlig gleichen Anfangsbedingungen (Black Mag. Trilogy), kommen völlig verschiedene Ergebnisse heraus. ;)


Liebe Grüße,
Ursula

Antwort von Lady Sonea am 13.08.2015 | 06:10:12 Uhr
Hallo Ursula,

Huch, du bist schon so weit? Irgendwie hatte ich im Kopf, dass du noch irgendwo im Spion steckst, weil wir uns erst vor ein paar Wochen über eine gewisse Stelle in Kapitel 25 unterhalten hatten. Aber dann scheint die Story dich ja ziemlich gepackt zu haben :)

Oh, wow danke für das Lob zu Teil 1! <3 Die Geschichte so zu schreiben, dass Sonea sich nicht in Marika verliebt, war auch nicht gerade einfach, muss ich gestehen. Besonders, weil ich wollte, dass sie in ein Abhängigkeitsverhältnis gerät und sie mit der Zeit Gefallen daran findet, mit ihm zu schlafen, was die ganze Angelegenheit verkompliziert. Wenn du beim Lesen schon Angst hattest, das Verhältnis der beiden könnte sich tatsächlich zu einer Romanze entwickeln, dann ist mir die Umsetzung anscheinend gelungen. Auch wenn anscheinend genau das einige Sonea/Marika-Fans zur Folge hatte :(
Trotzdem tut es mir leid, dass die Lektüre für dich so heftig war. Von daher freue ich mich umso mehr, dass dir die anderen Charaktere in diesem Teil dir gefallen haben. Sonea ist dort der einzige Charakter aus der Originalreihe. Eigene Charaktere sind in Fanfictions immer ein wenig verpönt, weil ihnen oft unterstellt wird, eine Mary Sue oder ein Selfinserts zu sein. Allerdings kann ich auf eigene Charaktere in dieser Trilogie nur schwer verzichten und in diesem Teil von D2K erst recht nicht. Durch Ivasako erfährt man mehr über die Kriegspläne der Sachakaner und Danyara hat für Sonea eine zu große Bedeutung, als dass ich ihr nur eine Nebenrolle zugestehen will. Ivasako wird auch im 3. Teil von dBdsM eine tragende Rolle spielen und er und Danyara sind auch schon für meine Trilogie fest eingeplant :)

Schön, dass dir auch der zweite Teil gefällt, obwohl er zu Beginn weniger actionreich ist. Aber ich finde, genau das braucht man nach dem ersten Teil zum Durchatmen. Und ich bin froh, dass Akkarins Veränderung so gut rüberkommt. Ohne Sonea fehlt ihm zumindest nach außen ein Stück Menschlichkeit, während es in ihm drin anders aussieht. Ich mag ihn so auch lieber, als wenn er so gefühlsbetont ist (sofern man das überhaupt von ihm sagen kann), auch wenn ich ihm wünsche, dass er auftaut. Und ich stimme dir zu, dass man ihn inzwischen eigentlich gut genug kennen sollte, um seine Gedanken zu erahnen, so dass seine Perspektive nicht nötig ist und ihm eher das Mysteriöse nehmen würde, dass dadurch kommt, dass man es nur erahnen kann, wie es in ihm aussieht.
Eine sofortige Rettungsaktion hätte ich auch als unrealistisch empfunden. Selbst, wenn die Gilde gewusst hätte, dass Sonea von Marika entführt wurde, hätten sie sie nicht so schnell von dort befreien können.

Oh, schön dass du Regin und Savara magst! Charaktere wie sie dürften meiner Meinung nach in einer guten Geschichte nicht fehlen, weil man sie zugleich liebt und hasst. (Ich nehme an, Marika hatte diese Wirkung nicht auf dich?) Savara konnte ich zudem im Buch gar nicht leiden, zumal sie dort keine echte Funktion hatte, außer um Cery ins Bett zu bekommen und ihn zu hintergehen. Dabei hätte sie im Endkampf der Joker sein können. Beim Schreiben ist es mir dann jedoch gelungen, mich mit ihr anzufreunden. Und Regin sollte eigentlich seine Chance auf Wiedergutmachung erhalten, aber er hat trotzdem ein ziemliches Eigenleben und ich habe entschieden, es zu meinem Vorteil zu nutzen, anstatt ihn ’nett’ zu machen.

Es gibt immer etwas, was ich gerne detaillierter wissen möchte, weil ich leider auch sehr neugierig bin. Aber bei anderthalb Geschichten würde das vermutlich den Rahmen deiner Zeit sprengen und du hast sicher geschrieben, was dir persönlich wichtig zu sagen war :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea


PS: Interessanter Gedanke. Auf diese Weise entstehen viele Paralleluniversen, die sich alle in ihren Detailausprägungen unterscheiden. Oder (um es in Worten der objektorientierten Programmiersprachen auszudrücken): Es gibt eine abstrakte Oberklasse (z.B. Black Magician), von der zahlreiche andere Klassen abgeleitet sind und neue Methoden implementieren oder bereits vorhandene überschreiben.
KatCat (anonymer Benutzer)
05.08.2015 | 12:19 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,

ich lese jetzt seit fast zwei Jahren deine Fanfictions und habe noch keine einzige Review geschrieben- aber besser spät als nie würde ich sagen ;).

Als ich vor ca. zwei Jahren angefangen habe, Fanfictions zu lesen, habe ich auch mit deiner Nachfolge-Trilogie angefangen. Ich dachte nur: Nach dem Ende, das Frau Canavan in ihr Buch geschrieben hat, kann es ja nur besser werden. Und wie es besser geworden ist! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die ersten Kapitel vom ‚Spion‘ nur überflogen habe, weil ich wissen wollte wie Akkarin reagiert, wenn er erfährt, dass Sonea ein Kind von ihm bekommt. Rein theoretisch hätte Sonea auch in deiner FF schwanger sein müssen, da das Kind vor dem vorletzten Kapitel des Buches gezeugt wurde- warum sie es in deiner FF nicht ist, kann ich indes(Ich finde es faszinierend wie oft dieses Wort in deinen FFs vorkommt :D) gut nachvollziehen. Nach und nach überflog ich immer weniger und las stattdessen die Kapitel richtig vom ersten bis zum letzten Wort. Ich war begeistert von der Detailgenauigkeit, dem Schreibstil, deiner Art mit den Charakteren umzugehen- und bin es immer noch.

Nach dem ersten Teil habe ich dann natürlich ‚Die zwei Könige‘ angefangen. Dessen erster Teil hat den kompletten ‚Spion‘ in den Schatten gestellt. Während ich diesen Teil gelesen habe, hätte ich Sonea am liebsten zugeschrien, dass Akkarin nicht tot sein kann, weil die Verhinderung seines Todes der Grund für die FF ist (auch wenn ich ihr dann hätte sagen müssen, dass sie nur ein Buchcharakter ist und ihre ganze Welt nicht real ist…). Was ich eigentlich damit sagen will: Es hat mich echt frustriert, dass Sonea dachte, dass er tot ist, während mir klar war, dass er noch lebt. Ihre Charakterentwicklung war erschreckend nachvollziehbar und es wird in Kapitel 21 echt Zeit, dass sie gerettet wird.

Der zweite Teil konnte mich (bis auf das letzte Kapitel) bisher nicht so ganz überzeugen, da er halt zum größten Teil nur aus Gesprächen und innerer Handlung besteht und einfach sehr viel ruhiger ist, als der erste Teil. Gut ist allerdings, dass du immer die Stelle nennst, wo wir uns zeitlich in Teil eins befinden- man also nachlesen kann, was gerade bei Sonea passiert. Ich finde es außerdem sehr gut, dass Akkarin kein POV ist- er hat immer noch etwas Mysteriöses an sich, was als POV verlorengegangen wäre.

Letztendlich möchte ich mich bei dir bedanken: Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst und für uns regelmäßig ein neues Kapitel veröffentlichst- du bist die einzige Autorin, bei der man sich auf wirklich regelmäßige Updates verlassen kann. Danke, dass du einem meiner fiktiven Lieblingspaare (wahrscheinlich) eine gemeinsame Zukunft ermöglichst und dass du eine würdigere Nachfolge-Trilogie schreibst, als die eigentliche Autorin (die Sonea-Trilogie von Frau Canavan war meiner Meinung nach einfach nur schrecklich).

Ich freue mich auf das nächste Kapitel!
Kat/Cat

Antwort von Lady Sonea am 06.08.2015 | 18:35:00 Uhr
Hallo KatCat,

Oh, dann gehörst du mit zu meinen ersten Lesern! Finde ich toll, dass du so lange dabei geblieben bist und immer noch so viel Freude daran hast! :)

Es ist interessant, dass du die Schwangerschaft ansprichst. Ich glaube, seit ich die ersten Kapitel hochgeladen habe, kam das Thema nicht mehr :D Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Idee, dass Sonea ein Kind von Akkarin bekommt, im Buch völlig an den Haaren herbeigezogen fand. Er war immer der verantwortungsbewusst Hohe Lord, hatte sogar Skrupel, überhaupt mit ihr zusammen zu sein, weil sie sich kurz vor einem Krieg befanden - und dann soll er sie geschwängert haben, weil Männer nicht wissen, wie man verhütet? Ich kann verstehen, dass Verhütung in einem konservativen Land wie Kyralia eher Frauensache ist, aber was man in den Büchern über Akkarins Jugend erfährt, war er bei den Mädchen ziemlich beliebt und hat wahrscheinlich gewusst, wie es geht, um seine sexuellen Abenteuer ausleben zu können. Davon abgesehen kam mir Canavans Begründung wie ein Trostpflaster für den Leser vor. So nach dem Motto „Ein Teil von ihm lebt in ihr weiter“. Und das fand ich absolut grauenhaft. Zumal ich der Meinung bin, dass Sonea es auch ohne uneheliches Kind schon schwer genug hat.

Schade, dass dir der zweite Teil von „Die zwei Könige“ bis jetzt nicht so gut gefällt. Aber es kann auch nicht immer nur Drama, Gewalt und Missbrauch sein. Nach dem ersten Teil war es wichtig, die Story wieder auf ein normales Niveau zu bringen. Zudem wird im zweiten Teil der Grundstein für diverse Entwicklungen gelegt, die später noch wichtig werden.

Die Mysteriosität ist einer der Hauptgründe, aus denen ich Akkarin nicht zum POV machen will. Damit würde ich ihm das nehmen, wofür die Leser ihn lieben. Der andere Grund ist, wie mir beim Schreiben seiner Vergangenheit erst wirklich bewusst wurde, dass er ein Mensch voller Abgründe und dunkler Seiten ist, die er nach außen jedoch nicht zeigt. Und das ist, so spannend ich das finde, nichts was ich in meiner Fortsetzung haben möchte, weil ich mich damit zu weit vom Stil der Bücher entfernen würde und manchem Leser vielleicht den Zauber nehme, den Akkarin ausmacht. Deswegen widme ich mich ihm lieber in anderen Geschichten ausführlich.

Ich hoffe, dass du auch weiterhin so begeistert bist! Solange mir nichts zustößt oder ich aus persönlichen Gründen eine Pause einlegen muss, werden die Kapitel auch weiterhin regelmäßig kommen, zumal ich kurz davor bin, die Rohfassung des letzten Teils dieser Trilogie zu beenden. Damit wird es also noch für mindestens zwei Jahre Lesestoff geben :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
28.07.2015 | 19:02 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Lady Sonea,
wieder mal super spät, aber hier endlich meine Review. Ich glaube, das war mein Lieblingskapitel im zweiten Teil bisher!
Yay, Regin geht endlich weg! :D Ich mag es nicht, ihn mit Akkarin zusammen zu haben und vor den anderen zu protzen, wie toll er doch ist als Novize des Hohen Lords, daher mag ich es, dass er auf Patrouillen gehen wird. Und ihn mit Kayan zusammengehen zu lassen, ist eine tolle Idee, ich mag Kayan total, da kriegt man vielleicht auch ein wenig mehr über ihn zu lesen! Ich bin mal gespannt, wie er sich schlagen wird, er denkt ja, gut vorbereitet zu sein, und kein Problem mit Unbequemlichkeiten zu haben, wir werden sehen... Ich hoffe nur, dass er Kayan das Leben nicht zu schwer machen wird. Eieieiei, Regin und Trassia, ob das jemals nochmal etwas wird? Am Angang dachte ich ja, die beiden würden sicher zusammen enden, inzwischen bin ich mir da gar nicht mehr so sicher. Trassia hat was Besseres als Regin verdient meiner Meinung nach, er tut mir immer noch nicht leid. Diese ganze Aktion auf Patrouille zu gehen ist aber wirklich eine totale Weglauf-Reaktion von Regin, klar, er kann da was lernen, aber mir scheint es einfach nur eine Flucht zu sein.
Ich glaube die Szene zwischen Merin und Akkarin ist meine Lieblingsszene dieses Kapitel! Ich mag Merin total und auch wie er denkt, er ist wirklich ein guter König meiner Meinung nach. Das mit den Spionen ist echt traurig und ein derber Rückschlag. Und jetzt muss er Akkarin mitteilen, dass er die Suche einstellen will, oh Gott, das ist so hart. Ich liebe es, wie Akkarin weiß, dass Sonea noch am Leben ist, ich wünschte, Sonea hätte dieselbe Gabe. Obwohl, vielleicht besser nicht, dann wäre es ihr noch schwerer gefallen, sich anzupassen und Marika hätte es erfahren. Naja, auf jeden Fall bewundere ich seine Fähigkeiten. Dieser Mann ist einfach ein Traum! *_* Und ich mag, wie Merin Akkarin auch glaubt und ihm vertraut. Ich muss sagen, ich habe nicht gedacht, dass die beiden einen Kompromiss finden, der für beide Seiten angemessen ist. Mich stört nur extrem, dass Akkarin davon ausgeht, dass Sonea in den Rachiro-Hügeln festsitzt. Natürlich, es macht viel Sinn, aber sie ist IN DER STADT!!!! Wenigstens vermuten all die anderen es später dann. Das macht mich so verrückt omg. Ich libe es, wenn du Akkarins Augen beschreibst, wie sie "gefährlich blitzten" und so, ich kann ihn mir immer so gut vorstellen, man, ich bin total in deine Geschichte verliebt, diese zwei Wochen warten machen mich wirklich fertig. :D Wenigstens lässt Merin Dannyl nicht zurückkommen, ich setzte immer noch große Hoffnungen auf ihn! Ah, endlich stellt Akkarin die wichtige Frage "was wenn sie in der Stadt ist?" JA IST SIE GEHT SIE RETTEN VERDAMMT NOCHMAL!!! Dass du die ganze Szene in ein Unwetter eingebettet hast find ich richtig super, das unterstützt diese finstere bedrückende Atmosphäre nochmal zusätzlich und hat der Szene noch mal so ein kleines Extra gegeben. Ich bin wirklich gespannt, wir wissen ja schon, dass Akkarin diesen Angriff überlebt und die Sachakaner brutal tötet (ich werde das entsprechende Kapitel gleich nochmal lesen), zieht er danach also los, Sonea zu retten? Oh man, ich bin so gespannt, ich habe schonmal hochgerechnet, wann es zu Soneas Rettung kommen müsste, aber das ist ja noch so lange hin! :O
Okay, Savara und Ina haben mir einen Schreck eingejagt, ich dachte wirklich, die beiden würden erwischt werden, zum Glück konnten sie sich retten und der Trick, die Yeel abzulenken war wirklich clever, ich bin vor Angst ja fast gestorben! Die beiden zusammen sind wirklich süß, und ich fand interessant zu sehen, was Savara über Cery denkt und generell als die beiden über Savaras Zeit als Söldnerin geredet haben. Wirklich interessante Einblicke.
Dorriens Szenen haben mir diesmal richtig doll gefallen, nicht dass er ab und zu wieder dumm gehandelt hätte, aber es war unglaublich spannend und unterhaltsam. Mir ist hier auch wieder so richtig aufgefallen, wie gefährlich ihre Mission ist. Ich würde da ja nicht übernachten wollen, auch wenn es eine gute Chance gibt, auszuspionieren und bequem zu schlafen. Avara tut mir mega leid, die arme, Sachaka ist wirklich ein grausames Land! Ihre Story, Kiano und Tindra als Mann und Frau und die anderen als Freunde fand ich auch cool, sie sind wirklich gut vorbereitet! Dorrien ist wieder sehr neugierig und wagemutig. Oh, und jetzt ist es raus und auch Dorrien weiß bescheid, das letzte Anwesen, sie sollen umkehren. Ich bin so froh, dass er das nicht akzeptieren will.
Der arme Dannyl omg, er tut mir leid, aber ich musste auch lachen, weil er so begehrt bei den Frauen ist, er hat wirklich Pech. Ich hatte wirklich Angst, dass er dran ist und sein Geheimnis rauskommt. Und Dannyl ist schlau, hoffentlich setzt er sich mit Akkarin in Verbindung. Genau, wenn Marika noch nichts getan hat, liegt das vielleicht daran, dass er Sonea hat, Dannyl ist schlau, ich liebe Dannyl.
Und Dorrien zieht wieder auf eine seiner kleinen gefährlichen Missionen. Avara führt sie also ein wenig rum, ich habe wirklich Sorge um sich, dass ihr Mann sie dafür bestrafen wird, Sachaka ist einfach zu grausam.. Das muss wirklich schrecklich sein, dem kleinen Mädchen leicht helfen zu können, es aber nicht zu dürfen, weil dann die Deckung auffliegen würde. Dorrien ist hier wirklich in einer Zwickmühle. Ich wundere mich, dass sie beim Essen nicht noch ein wenig weitergebohrt haben, als er sagt "die kleine Gildenmagierin hat bekommen, was sie verdient" und dass er sie zu gern "seiner Cachira hinzugefügt hätte". Aber vielleicht wäre das zu gefährlich gewesen. Aber Dorrien weiß nicht, was eine Cachira ist, oh Gott, ob er es noch herausfindet? Ich hätte erwartet, dass sie diese Info gleich versuchen zu verstehen und in Erfahrung zu bringen, was eine Cachira ist, vielleicht indem sie Akkarin fragen oder so, naja, vielleicht kommt das ja noch. Für mich wäre es jedoch eine wichtige Information. Und Dorrien heilt das kleine Mädchen, ich hab es kommen sehen. Gefährliches Spiel, aber ich kann ihm kaum böse sein diesmal. Erst war ich es und habe ihn ein wenig verflucht, weil das wirklich töricht war, aber naja, er hat ihr wahrscheinlich das Leben gerettet, ich verstehe ihn schon. Und Dorrien ist auch der Meinung, dass Sonea in der Stadt ist, ich hoffe, inzwischen sehen es alle mal ein, alle Zeichen führen zur Stadt! Dannyl hat schon dran gedacht mit plausibler Begründung, Dorrien denkt es, Akkarin und Merin haben es jetzt auch in Erwägung gezogen, geht doch endlich in die Stadt!!!
Und wieder zurück in der Gilde, es wird sich im Kämpfen geübt, sehr gut, das können sie gar nicht genug machen. Die Szene war ganz unterhaltsam, und ich mag Rothen einfach so sehr und Yaldin inzwischen auch und Sarrin ist auch cool. Und der arme Rothen, ich verstehe ihn total, die Suche nach Sonea einzustellen muss eine furchtbare Nachricht für ihn sein. Das ist ja wie sie aufzugeben, man überlässt sie ihrem schrecklichen Schicksal.. Wenigstens kann er sich freuen, dass Dorrien zurückkommt. Aber ich bin mir ja recht sicher, dass das nicht geschehen wird. Das passt nicht zu Dorrien, ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich überzeugen lässt, ohne Erfolg zurückzugehen. Dafür ist er viel zu sehr von Sonea besessen. Aber das werde ich ja wahrscheinlich bald herausfinden (hoffentlich). Und ja, Rothen fragt auch, was wenn sie in der Stadt ist?! MENNO, die sollen endlich mal da suchen gehen!!!! Das macht mich verrückt!

Dieses Kapitel war wie gesagt mein Lieblingskapitel von Teil 2, ich mag die düstereren Kapitel sehr, auch wenn sie so bedrückend sind. Ich fand besonders Akkarin und Merin toll und Dorriens Teil war auch super interessant. Ich kann es gar nicht erwarten, gleich mehr zu lesen, ich bin schon total hibbelig. Von jetzt an müssten meine Reviews auch wieder regelmäßig kommen, sorry, dass ich so spät bin, Klausuren sind jetzt vorbei, tausend Dank für dieses tolle Kapitel!!!

Ganz liebe Grüße :)
Lady Alanna

Antwort von Lady Sonea am 02.08.2015 | 18:47:38 Uhr
Hallo Lady Alanna,

Über das Lieblingskapitel hatten wir uns ja schon unterhalten. Und ich bin mal gespannt, wie viele solcher Kapitel du in dieser Story noch haben wirst. Mir fallen da spontan ein paar ein, die dir gefallen könnten ;)

Was ist findest du denn so schlimm daran, wenn Regin von Akkarin unterrichtet wird? Akkarin ist doch ziemlich gut darin, ihm seine Schwächen unter die Nase zu reiben. Auf Dauer kann das doch nur dafür sorgen, dass aus Regin noch ein anständiger Kerl wird. Also theoretisch :D
Aber ob Kayan so gut für ihn ist? Kayan hat auch noch ziemliche Flausen im Kopf. Aber er steht Regin auch kritisch gegenüber, weil er ein Freund von Dorrien ist. Mit Trassia muss ich dir recht geben. Sie hat Regin eigentlich nicht verdient. Das hat allenfalls jemand wie Coille. Die Patrouille ist daher auch eine Art Fluchtreaktion, um sich nicht mit seinen Problemen im Fort auseinanderzusetzen, aber ich denke, für die Magier und Novizen dort ist es auch ganz angenehm, wenn er eine Weile fort ist und etwas Sinnvolles tut, was ihn läutern wird.

Freut mich, dass dir die Szene mit Merin und Akkarin gefallen hat. Ich habe diese Szenen immer sehr gerne geschrieben, weil man dort einen etwas tieferen Einblick in Akkarins Gefühlsleben bekommt. Für Akkarin ist es leicht zu wissen, dass Sonea noch am Leben ist. Er weiß, dass sie den Sachakanern lebend mehr nützt, und konnte sie anfangs ja auch noch spüren, bis ihre Kräfte blockiert wurden. Sonea dagegen hat seinen Tod oder das, was Marika selbst dafür gehalten hat, gesehen und sie hat keinen Zugriff mehr auch ihre Magie. Für sie ist die Situation leider absolut hoffnungslos.
Die Magier können Soneas Aufenthaltsort auch nur auf Grund dessen vermuten, was sie über Sachaka erfahren. Die Verschwörung in den Rachiro-Hügeln wirkt sehr wahrscheinlich. Denn aus ihrer Sicht hätte jeder Sonea entführen können.
Dannyl ist bei den Verrätern auch wichtig, ohne dort für Soneas Rettung zu sorgen, weil sie potentielle Verbündete sein könnten, sollten sie sich entscheiden, den Pakt mit dem Königshaus zu brechen und ihre damit verbundene Sicherheit aufzugeben.
Bei dem Unwetter war ich mir nicht sicher, ob das nicht zu viel des Guten wäre. Andererseits verwende ich das Wetter auch hin und wieder als Gegensatz, von daher gleich es sich vermutlich aus und verleitet Merin eher dazu, diese Entscheidung zu treffen. Und hier unterstreicht es einfach sehr schön die Dramatik der Situation :)

Ein Wiedersehen von Sonea und Akkarin kann man erwarten, wenn die Handlungsstränge aus Teil 1 und Teil 2 wieder zusammenlaufen. Weil Teil 2 ein Kapitel mehr hat, wird das am 15. Dezember der Fall sein. Ich bin schon sehr gespannt, was du zu diesem Kapitel sagen wirst :D Und da ich sehr ungeduldig bin, ist das für mich auch eine kleine Quälerei, falls dich das tröstet ;)

Da wir ja schon kurz über das neuste Kapitel gesprochen haben, fällt es mir schwer, etwa zu Savara und Ina zu schreiben. Daher schreibe ich lieber etwas zu Savara und ihren Beziehungen im Allgemeinen: In allem, was sie Ina über Beziehungen und die Männer der Verräter erzählt, vertritt sie die typische Meinung der meisten Magierinnen ihres Volkes. Die eigenen Männer fordern sie nicht heraus. Jemand wie Cery ist dann interessant, weil exotisch und geheimnisvoll, aber das erschöpft sich leicht, zumal er für Savara zunächst nur ein Auftrag war, für den sie Gefühle entwickelt hat. Für eine Verräterin ist es schwierig, eine ebenbürtige Beziehung zu einem Mann zu unterhalten. Die Tatsache, dass die Männer ihres Volkes keine Magie beherrschen, sorgt für ein Ungleichgewicht und Machtgefälle, ähnlich wie es bei den Ashaki der Fall ist. Mit viel Geduld und Arbeit könnte man dagegen ankämpfen, aber die Söldnerinnen der Verräter führen ein sehr unbeständiges Leben, indem sie Aufträge ausführen und ständig unterwegs sind. (Andere, wie Asara sind dagegen mit Männern verheiratet, die ihnen nur zur Tarnung dienen.)

Dorrien ohne törichte Aktionen, wenn sein Idealismus mit ihm durchgeht, wäre nicht Dorrien. Bei einem Ashaki zu übernachten, ist gefährlich, das stimmt. Seine Einladung auszuschlagen, hätte andererseits auch dessen Misstrauen erwecken können. Yirako kommt zum Glück gar nicht auf die Idee, die Vindo könnten Gildenmagier sein, sondern will einfach nur den mächtigen Ashaki spielen, der er nun endlich ist. Er bildet sich ziemlich viel auf seinen Status ein, weil er glaubt, den gefährlichsten aller Gildenmagier getötet zu haben. Avara kann einem wirklich leidtun, da muss ich dir recht geben. Falls du dich noch an die Szene in Teil erinnerst, als Yirako nach Arvice kommt, dort hat er sie mitgenommen.
Oh, aber Avara ist nicht wirklich Yirakos Frau. Sie ist die Witwe von Harko, den Savara am Südpass getötet hat und dem das Anwesen vorher gehörte. Yirako hat sie zu seiner Sklavin gemacht. Aber das ist natürlich auch nicht besser …
Kiano hat ja von Akkarin gelernt, wie man Oberflächengedanken liest. Deswegen braucht er mit seinen Fragen nicht zu tief zu bohren, zumal das Misstrauen erregen würde. Später sagt er aber auch, dass Yirako seine Gedanken danach sofort auf etwas anderes gelenkt hätte. Da trotzdem weiter zu fragen, wäre keine gute Idee gewesen.
Dorrien weiß nicht, was eine Cachira ist. Wenn dann weiß es allenfalls Kiano oder erfragt dies von Akkarin. Aber das erfährt man als Leser nicht, weil Kiano das über sein Blutjuwel regelt. Er braucht das jedoch nicht an Dorrien weiterzugeben, zumal Akkarin ihm wahrscheinlich davon abraten würde. Allerdings ist es auch nicht wichtig, weil es nur um Yirakos Phantasien geht.

Ich weiß, das ist gemein. Alle vermuten, dass Sonea in der Stadt ist. Sie von dort zu holen, ist allerdings gar nicht so einfach. Arvice ist groß und dort leben sehr viele Ashaki. Und der Palast ist von an die einhundert Magiern bewacht. Dort hinzugehen ist gefährlich. Selbst Savara hätte dort Schwierigkeiten und Händler halten dort nicht bei den Ashaki, sondern müssen ihre Waren auf dem Markt verkaufen. Sich so auf ein Anwesen schleichen wäre auch eine denkbar dumme Idee. Es wäre also wirklich ein gefährliches Unterfangen. Aus Sicht der Gilde wäre es auch ein ziemlicher Zufall, dass ausgerechnet Marika Sonea entführt hat.
Anders wäre es aber auch zu einfach :) Naja, inzwischen wissen sie ja, wo Sonea ist, und wirklich einfacher macht das die Sache trotzdem nicht, fürchte ich :D

Schön, dass dir der Übungskampf gefallen hat :) Trotz des Ernstes der Lage haben die Magier dabei auch ein wenig Spaß. Aber mit Humor lässt sich vieles leichter ertragen. Sarrin erwacht bei mir irgendwie ein wenig zum Leben. In den Büchern war er kein besonders interessanter Charakter und ohne wirkliche Persönlichkeit, was schade war, aber er war auch nur eine Nebenfigur. Und ich habe Spaß daran, ihn auf seine alten Tage ein wenig kämpfen zu lassen.
Ja, für Rothen fühlt es sich so an, als müsste er Sonea aufgeben. Wegen Dorrien brauchst du dir aber nicht allzu große Sorgen zu machen. Er müsste schon die Gruppe verlassen und alleine losziehen und nach Sonea suchen. Wenn Kiano seine ausdrückliche Befehle hat, wird er sich nicht überreden lassen, die Suche fortzuführen. Und Dorrien hat dann doch noch genug Verstand, es nicht auf eigene Faust mitten in Sachaka zu versuchen ;)

Es ist toll, dass dir die Kapitel so gut gefallen, obwohl die Story momentan so düster ist. Ich fürchte auch, das wird noch eine Weile so weitergehen. Und vermutlich wirst du auch noch ein paar Monate weiterhibbeln müssen ;) Also so bis Mitte Dezember :P
Um die Zeit besser zu überstehen, kannst du ja nochmal ein wenig im Spion lesen oder in den ersten 21 Kapiteln ein wenig Marika fangirlen (sofern es das nicht noch schlimmer macht o.O)


Liebe Grüße <3
Lady Sonea
Vin Venture (anonymer Benutzer)
16.07.2015 | 12:16 Uhr
zu Kapitel 1
Hey :)
Ich melde mich mal wieder. Und bevor irgendetwas anderes kommt, möchte ich mich einmal ganz, ganz, gaaaaaaaaaaaaaaaaanz doll entschuldigen, weil ich so lange nichts geschrieben habe. Es war teilweise wegen Familienproblemen bzw. anderen privaten Problemen und hier und da gesundheitlich Probleme. Und sonst weiß ich echt nicht, warum ich nichts gemacht habe. Es tut mir auf jeden Fall wirklich leid.

Soooooo, erstmal generelles Zeug:
Es ist irgendwie erfrischend nicht immer Marikas Hof zu haben mit den ganzen fremden Regeln und was weiß ich was und mal wieder von Akkarin, Cery, Dannyl, Rothen und dem Rest zu hören. Ich finde es übrigens richtig cool, dass Regin jetzt ein POV-Charakter ist, seine Sicht ist wieder etwas ganz anderes. :)
Er regt mich zwar ein bisschen auf teilweise (das hört sich echt logisch an -.-), da er ja seine Gefühle für Trassia entweder nicht erkennt oder nicht auf sie reagiert, aber ich mag ihn trotzdem. Vor allem wenn er mit Akkarin redet, vor dem er so einen riesigen Respekt hat, die Dialoge sind wirklich unterhaltsam.
Die Storyline von Cery finde ich wirklich gut! Seine Beziehung mit Nenia habe ich schon vorher gemocht und ich freue mich so für ihn, dass er jetzt doch (wahrscheinlich) Vater wird und diesmal auch sicher ist, dass es sein Kind ist, auch wenn ich nicht glaube, dass das irgendein Problem gewesen wäre für ihn. Die Stellen, wo seine Handlung sich mit der von Rothen überschneidet finde ich immer interessant, weil man dann meistens aus beiden Sichten wieder darauf blicken kann und ich Cery und Rothen einfach liebe!
Es ist auch wirklich, wirklich gelungen, dass die Kapitelnamen aus Teil 1 auch für Teil 2 verwendet werden und immer perfekt passen.
Dannyls Storyline gefällt mir auch immer und immer besser, mit jedem Mal, dass etwas bei ihm kommt. Ich hab sie schon davor gemocht, aber ich liebe ihn bei den Verrätern und seine Freundschaft zu Asara. Es ist lustig zu sehen, wie er nur unter sehr mächtigen Frauen lebt und dabei verstecken will, dass er sich nicht für sie interessiert. Und natürlich, dass er versucht von ihnen Hilfe für Sonea zu bekommen. Dass er Sonea wie eine kleine Schwester findet, ist wirklich süß und für mich noch ein Triumph, weil ich dasselbe dachte, aber in der Fortsetzung, die nicht genannt werden darf, meinte er, dass er schon seit seiner ersten Begegnung, vor Sonea Angst hatte, was ich absolut nicht verstehen konnte. Und nur so: Ich habe die Fortsetzung zwar gelesen, es aber bereut und auch nur gemacht in der Hoffnung mehr über Akkarin herauszufinden. Was dabei raus kam...darüber will ich für immer schweigen.
Ich mag Dorrien ja eigentlich, vor allem weil er Rothens Sohn ist und ich Rothen liebe, aber er regt mich ja schon ein bisschen auf. Ein bisschen verstehen kann man ihn ja, aber, dass er nicht mal wirklich rational denken kann nervt einfach. Das ist keine Kritik, weil es schon auf ihn passt, aber diese pure Existenz seiner Sucht und seines Nicht-Zuhörens...argh.
Egal, das wird schon wieder. Hoffentlich. Vielleicht....
Zu diesem Kapitel:
Endlich! Endlich hat Regin mit Collie(?) Schluss gemacht und etwas richtig gemacht! Er hat sich wirklich wie ein A**** benommen und verdient ein bisschen Demütigung. Aber ich bin trotzdem gespannt, wie es weitergeht mit ihm und Trassia. Es sei denn natürlich, dass er irgendwie stirbt. Ist ja nicht ausgeschlossen. :D
Wenigstens hat er nicht erwartet, dass Trassia ihm wegen seines Weggangs wieder in die Arme fällt. Es wäre natürlich immer noch mehr im Sinne einer Freundschaft gewesen, wenn sie sich gar nicht gestritten hätte, bzw. nicht über sowas, aber was will man bei Regin schon erwarten.
Zählt Merin eigentlich immer noch als Gast-POV? Oder ist er jetzt ein Haupt-POV? Jedenfalls ist es zwar verständlich, dass er die Suche nach Sonea abbläst, aber das macht es nicht besser, vor allem wenn man als Leser weiß, was Sonea gerade ungefähr durchmacht. Sein innerer Konflikt wird wirklich gut von dir dargestellt, sodass man da wirklich mitfühlt. Aber dieser Konflikt ist ja genau das, wofür man einen König hat, also kommt das mit dem Job neben den Leuten, die dir alle huldigen etc.
Ich finde es wirklich gut auch, wie du das Gespräch zwischen Merin und Akkarin geschrieben hast. Merin zeigt, wie sehr er Akkarin vertraut und ihn schätzt und bei Akkarin sieht man wirklich, wie sehr er Sonea liebt und was er alles für sie machen würde. Er denkt immer noch rational nach und setzt die Sicherheit der Gilde sehr hoch, aber Sonea ist ihm eben auch wichtig und das sieht man. Da ist er einmal nicht der kühle ehemalige Hohe Lord, sondern er verzweifelte Ehemann, der seine Frau wiederhaben will.
Ich muss wirklich sagen, dass ich die Freundschaft (mit Vorteilen?) von Savara und Ina mag. Die beiden funktionieren auf ihre Art und Weise. Man merkt, dass Savara Ina wirklich schätzt und natürlich auch andersrum. Savara erzählt ihr wirklich geheime Sachen und bringt ihr den Umgang mit Magie bei, auch damit sie sich schützen kann.
Und natürlich die Dialoge zwischen Savara und Akkarin. :D
Diese Gespräche sind einfach zu genial! Immer mit Sarkasmus gepfeffert und diesem Gefühl zuerst, als ob sie sich eigentlich halt beide egal sind, aber zusammen arbeiten müssen. Ich liebe das! In den Büchern mochte ich Savara nicht wirklich. Ich hatte das Gefühl als würde sie Cery nur ausnutzen und hatte dann halt nicht den Anstand Akkarin zu retten. Aber ihre Entwicklung hier gefällt mir wirklich gut!
Sachakanischer Kriegsheld...der nicht mal gemerkt hat, dass er Akkarin nicht wirklich umgebracht hat, obwohl er so stolz darauf war. Echt toll.
Joa, Dorrien, ne. Also im Moment regt er mich wirklich auf, obwohl ich es wirklich süß fand, dass er das Mädchen geheilt hat und sich da dann entschieden hat, seinem Versprechen als Heiler zu folgen.
Ich weiß nicht mehr, aber ist Yirako mit Avara nicht in Teil 1 zu Marika an den Hof gekommen? Weiter am Ende?
Ich mag sie auf jeden Fall. Sie geht ziemlich souverän um, auch wenn man halt merkt, dass sie sich sorgen um ihre Töchter macht. Das zeigt halt, dass sie eine gute Mutter ist, auch wenn ihr Ehemann jetzt nicht unbedingt der beste war.
Wie gesagt, Dannyls Handlung gefällt mir richtig gut. Es ist wirklich lustig, wie er versucht sich den Frauen zu entziehen, ohne dass sie merken, dass er schwul ist. By the way, wird Tayend eigentlich auch irgendwann mal wieder zu sehen sein?
Man merkt auch, wie wichtig die Sache mit Sonea ihm ist, als er "ausrastet" bei Savedra.
Oh, der arme Rothen. Das mit Sonea muss ihn wirklich treffen.
Seine Hoffnungen werden irgendwie immer wieder zerquetscht. Zuerst denkt er Sonea ist tot, dann erfährt er, dass sie verschwunden ist und gesucht wird und dann wird die Suche gestoppt. Das muss nicht leicht sein. Ich freue mich wirklich, wenn er Sonea wieder hat. Klar, Akkarin auch, aber Rothen ist der Ziehvater.
Sorry, ich wollte eigentlich mehr schreiben, aber meine Gesundheit beschließt gerade auf Urlaub zu gehen.
Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel
Liebe Grüße
Vin Venture

PS: Ich weiß es ist lange her, aber wie weit bist du bei A Dance With Dragons? Ich würde nämlich wirklich gerne deine Meinung zu Mistborn hören.

Antwort von Lady Sonea am 21.07.2015 | 18:40:59 Uhr
Oh mein Gott, sie lebt noch!!! :-))))

Ich hatte mich zwischenzeitlich echt gefragt, ob dir etwas passiert ist, oder du einfach nur von der langweiligen Handlung des zweiten Teils das Weite gesucht hast^^ Die Umstellung auf das langweilige, prüde Kyralia und die ganze Charakterentwicklung, Konfliktaufbau etc. haben mich leider ein paar Leser gekostet.

Auf jeden Fall schön, dass du wieder da bist und willkommen zurück! :)

Und auch schön, dass dir der zweite Teil gefällt :)

Regin kam als Erzählcharakter eigentlich nur dazu, weil ich jemanden am Fort brauchte. Habe dann aber ziemlich schnell festgestellt, dass es richtig Spaß macht, ihn zu schreiben. Was für ein Ekelpaket er ist, bekommt man im „Spion“ nicht wirklich mit, weil man ihn nur aus Soneas Perspektive erlebt, und da sie nun offiziell zu seinen Freunden zählt, fällt es dort nicht so auf. Hier bekommt man dagegen auch erstmals seine Gedankengänge mit. Ohne seinen Onkel und die beste Freundin, die ihm den Kopf wäscht, gerät er ein wenig außer Kontrolle und verhält sich dementsprechend idiotisch.
Meinst du denn, ich habe ihn nur zum Erzählcharakter gemacht, um ihn bald wieder loszuwerden? ;) Aber dann bräuchte ich ein neues Ekelpaket :D

Bei Nenias erster Schwangerschaft war es Cery noch relativ egal, ob das Kind von ihm oder von jemand anderem ist. Wenn sie jetzt in der kurzen Zeit einen anderen gehabt hätte und von ihm schwanger geworden wäre, hätte er das nicht so gut gefunden. Bei sich aufgenommen hätte er sie auch nur, wenn der andere sie sitzengelassen hätte. Sonst hätte sie zu dem anderen gehen müssen. An seiner Stelle wäre ich mir trotz aller Nettigkeit für so etwas zu schade.
In den nächsten Kapiteln wird Cery noch einige andere hoffentlich interessante Überschneidungen mit anderen Charakteren haben. Und in Teil 3 von D2K erlebt er dann noch ein kleines Abenteuer ;)

Das mit den Kapitelnamen war teilweise etwas knifflig, weil ich die Sonea-Storyline bis auf einige zentrale Stellen in Teil 2 tatsächlich auch zuerst geschrieben hatte (Irgendwie fange ich mit Sonea bei allen Teilen meiner Trilogie zuerst an :D) Ein paar Kapitel musste ich umbenennen, aber bei den meisten war der Titel schon so allgemein gewählt, dass er zu beiden Teilen passte.

WTF???? Dannyl und Angst vor Sonea? Gerade habe ich noch „The Magicians’ Guild“ für mein aktuelles Projekt durchblättert. Da ist er nur etwas nervös, als Rothen ihm Sonea offiziell vorstellt, und macht einen flapsigen Spruch, dass Rothen ja sein Besteck verstecken soll, weil Sonea ihn bei ihrer ersten Begegnung mit einem Messer angegriffen hat. Aber danach verstehen sie sich super, obwohl er ja irgendwann nach Elyne geht. Sogar als sie und Akkarin ausgestoßen werden, verhält er sich ihr gegenüber noch richtig kumpelhaft.

Aber in Bezug auf die Fortsetzung kann ich in so einigen Dingen nur noch den Kopf schütteln. Ich sage nur Soneas Loveinterest *würg*. Leider bin ich da inzwischen durch einige Leser ziemlich gespoilert. Kannst dich also gerne auskotzen, wenn du magst :D

Aber zurück zu Dannyl. Ich finde es toll, dass dir seine Storyline gefällt, obwohl er bei den Verrätern festsitzt, ohne viel ausrichten zu können. Wobei er die Gelegenheit nutzt, um die diplomatischen Beziehungen zu stärken, was hilfreich werden könnte, wenn es irgendwann darauf ankommen sollte. Nur mit den lüsternen Verräterinnen ist Dannyl ziemlich geplagt. Und wenn er vor Frauen Angst haben sollte, dann eher vor ihnen ;)
Asara mag ich als Charakter zu sehr, um sie nach einem Buch wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen und sie wird immer mal wieder auftauchen. Für das 3. Buch habe ich sie sogar zum Erzählcharakter gemacht :)

Ich finde, eine Story braucht auch Charaktere, über die man sich aufregen kann. Und Dorrien ist durch seine Persönlichkeit einfach prädestiniert, ein anstrengender Charakter zu sein. Mit seiner Besessenheit von Sonea und seinem Hass auf Akkarin geht er jetzt natürlich ziemlich ab :D

Merin ist für mich weiterhin ein Gast-POV. Für einen echten Erzählcharakter bräuchte er regelmäßige Auftritte, möglichst in jedem Kapitel. Dazu ist er jedoch zu unwichtig, die Story wird von den anderen Charakteren bestritten. Er dient hauptsächlich dazu, Akkarin von seiner persönlichen Seite und als Anführer zu zeigen. Ich sehe das als Kompromiss zu Akkarin als Erzählcharakter, was ich (so sehr ich ihn liebe) in meiner Fortsetzung nicht haben will. Zugleich besteht zwischen beiden Männern eine Freundschaft, auch wenn ihre Positionen als König und Hoher Lord oder hier besser gesagt Kommandant der Armee das erschweren.
Schön, dass dir die Szene mit den beiden gefällt. Es ist meine persönliche Lieblingsszene in diesem Kapitel :)

Freundschaft mit Vorteilen! Das trifft es ziemlich gut, würde ich sagen :D Beide sind nicht an einer ernsthaften Beziehung interessiert und bei Ina ist auch Bewunderung mit im Spiel, während Savara als Verräterin nicht so wirklich Tabus hat, mit wem sie sich einlässt.
Mir ist es mit Savara auch so gegangen, dass sie Cery nur benutzt hat oder einfach nur Spaß haben wollte, weil er für eine Weile interessant war. Vielleicht waren da auch Gefühle, aber ihr Auftrag war wichtiger. Und dass sie beim Endkampf nicht eingegriffen hat, regt mich auch furchtbar auf. Beides ist auch ein Grund, warum ich sie so entwickelt und ihr den Tod von Isara angedichtet habe. Ich war immer überzeugt, dass irgendetwas zwischen ihr und Akkarin stehen muss, so sehr, wie sie im Buch die ganze Zeit darauf besteht, dass er nichts von ihr erfährt. Wobei ich die Argumentation in „The High Lord“ auch unlogisch finde. Einerseits soll Savara nur beobachten, andererseits suchen ihre Leute in Sachaka nach Akkarin und Sonea und wollen nicht, dass die Ichani siegen. Aber genug davon :D
Wenn du die Dialoge zwischen Akkarin und Savara jetzt schon magst, dann wirst du in ein paar Kapiteln deine hehre Freunde haben :D Die beiden werden noch eine Menge Spaß miteinander haben. Aber da will ich nicht zu viel verraten ;)

Die Erklärung, warum die Sachakaner Akkarin für tot halten, kam in Kapitel 1 des ersten Teiles und wird durch das ergänzt, was Marika Sonea zeigt. Als Akkarin die Magie aus dem wilden Speicherstein angezapft hat, sah das so aus, als würde er die Kontrolle über seine Magie verlieren. Ungefähr zeitgleich hat Marika dann Sonea gefangen genommen und den Rückzug befohlen.
Yirako kommt in Teil 1 auch nach Arvice. Und zwar in Kapitel 17, falls du das noch einmal nachlesen möchtest ;)

Den Satz mit Avara verstehe ich nicht so ganz. Falls du Savara oder Savedra meinst, die sind beide nicht verheiratet ;) Asara ist zwar verheiratet, aber nur zugunsten ihrer Tarnung und hat keine Kinder ;)

Tayend wird auch irgendwann wieder Auftritte haben. Jedoch nicht, solange die Gilde im Krieg ist. Dannyl hatte ihn ja nach Elyne geschickt, wo er in relativer Sicherheit ist. Und „mein“ Tayend ist trotz allem noch vernünftig genug, um Dannyl nicht nach Sachaka hinterherzureisen, und leidet in Elyne lieber still vor sich hin und ertränkt seine Sehnsucht in dem Wein von seiner Schwester. Oder dem von Bel Fiore :D

Hat mich gefreut, wieder von dir zu lesen :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Mit ADWD bin ich schon lange durch. Momentan bin ich ungefähr in der Mitte von „The Hero of Ages“. Nach dem NaNoWriMo, spätestens aber wenn ich komplett durch bin, schreibe ich dir dazu auch eine Mail :)