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Autor: Lady Sonea
Reviews 51 bis 75 (von 463 insgesamt):
29.04.2019 | 22:46 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Auch dieses Kapitel mag ich wieder sehr, sehr gerne. Zurück am Nordpass geht es direkt wieder zur Sache. Ich merke: Kyralia liegt mir mehr. ;)

Ah, Kayan ist wieder da! Was bin ich froh, dass er lebt und nun Dorrien ein Freund sein kann. Ich mag seine fröhliche und direkte Art sehr gerne.

Regin hingegen.... ist halt Regin. Gut getroffen wird er einem dennoch nicht wirklich sympathischer.

Umso sympathischer ist Merin. Ich mag ihre Freundschaft und ihre persönlichen Gespräche so gerne! Akkarins Loyalität gegenüber der Gilde ist sehr beeindruckend. Ebenso wie seine sehr realistische Einschätzung davon, was Sonea betrifft. Dass sie leiden, sie Hoffnung auf Rettung verlieren wird und er sie dadurch verlieren wird, wenn er sie nicht früh genug findet. Wie wahr, wie wahr...

Liebe Grüße
Nika
28.04.2019 | 11:10 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Ah, endlich wieder zurück in der Gilde! Vertrautes Terrain. :)
Rothen kann einem wirklich leid tun, nehmen ihn solche Neuigkeiten immer sehr mit.
Immerhin erfährt man jetzt endlich, was Akkarin und er vor dem Aufbruch zum Nordpass besprochen haben. Ich liebe die Gespräche zwischen Akkarin und Rothen einfach! <3
Oh, und Takan, der Akkarin nun endlich folgen darf (bei den letzten Missionen hat Akkarin ihn ja noch erfolgreich davon abhalten können). Und Lorlens Ring, der eine neue Verwendung findet....
Ich mag all diese Details so gerne; Akkarin hätte Lorlens Ring theoretisch ja auch zerstören können.

Und auch auf die Gefahr hin, mich ständig zu wiederholen: Ich liebe deinen Schreibstil und die Art und Weise wie du zwischen den Erzähl-Charakteren hin und her wechselst. Jeder hat ja seine Eigenarten, die du sehr gut heraus arbeitest, und zudem erzählst du dadurch ja auch, wie Akkarin (und andere Charaktere, die nicht Erzähler sind) mit der Situation umgeht.

Liebe Grüße
Nika
27.04.2019 | 10:54 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Was für Kapitel, was für ein Auftakt in den zweiten Teil!
Es ist eines meiner Lieblingskapitel der ganzen Geschichte. Nicht nur, weil wir zurück bei der Gilde sind (ich passe einfach tausend mal besser ins prüde Kyralia als an den Palast von Arvice), sondern weil du hier die einzelnen Erzählcharaktere so wunderbar in Szenen setzt und mal wieder mit sehr viel sprachlichem Geschick die Dramatik der Geschichte förderst.

Liebe Grüße
Nika
25.04.2019 | 12:08 Uhr
Hallo Lady Sonea.
Das ist es also: das Ende von Teil 1. und wie es schon beginnt! Ja, die Veränderung ist deutlich spürbar.

Die Szene mit Jorika und Ivasako mag ich so gerne. Der kleine Kerl ist so niedlich.
Das folgende Gespräch zwischen Marika und Ivasako ist indes ebenso aufschlussreich. Der König hat sich also verliebt... und ausgerechnet in Sonea.
22.04.2019 | 18:36 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Wow - was für ein Kapitel! Es geht noch einmal ordentlich zur Sache und wer hätte am Anfang der Geschichte gedacht, dass es mal soweit kommt zwischen Sonea und Marika!
Sonea, die ihn verführt, und Marika, der sich von seiner Sklavin dermaßen beeinflussen lässt in seinen Entscheidungen und seiner Politik. Jaja, die Macht der Sexualität und die Hormone. ;-)

Jetzt wo das Ende von Teil 1 auch unmittelbar bevor steht, steigt die Spannung und allein schon mit diesem Teil bekommt man das Gefühl, dass alles auf diesen Moment, diese Spannung zwischen Sonea und Marika, hin gearbeitet hat.
Super gut geschrieben. Nicht nur dieses Kapitel, sondern die Geschichte an sich bisher, die nun auf ihren ersten Höhepunkt zusteuert.

Liebe Grüße
Nika
21.04.2019 | 19:51 Uhr
Hallo liebe Lady Sonea.

Wieder einmal ein tolles Kapitel! Sehr gut gefüllt treibt es die Geschichte und Marika seine Politik voran, aber auch die Beziehungen kommen nicht zu kurz. Wie selbstverständlich und erfüllt die „neue Sonea“ nun mit ihrer Beziehung zu Dany und auch mit ihrer Sexualität umgeht, finde ich sehr schön. Auch hier muss man einfach mal zurück blicken und sehen, wie sehr sie sich in ihrer Zeit in Sachaka verändert hat. Ein Dreier wäre wohl sonst nicht vorgekommen. ;)

Besonders schön fand ich die Szene als sie Enrasa spielen. Das ist meine Lieblingsszene in diesem Kapitel, aber auch einer der gesamten Geschichte. Neben der entspannten Atmosphäre und dem Spiel Enrasa an sich, finde ich es zudem gut, dass Marika hier zwar mal wieder ausflippt, weil er die Gilde immer noch nicht besiegt hat, es dieses Mal aber nicht (ungerechterweise) an Sonea aus lässt.

Die Szene am Schluss beim Schwertkampf-Training fand ich übrigens auch wieder ganz toll.

Liebe Grüße
Nika
20.04.2019 | 20:21 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Hach, auch dieses Kapitel mag ich so gerne! Dany und Sonea sind so toll zusammen und ich freue mich so sehr für die beiden. <3
Die Erinnerungen an den Tag am Meer sind auch super. Ich hatte direkt wieder das Kapitel und die Szenen vor Augen.

Dass Jorika nun für Ivasako arbeitet, freut mich auch ungemein. Ich mag den kleinen Kerl sehr. Dass er magisches Potential hat, wusste ich gar nicht mehr. Da frage ich mich doch gleich, ob er später....... hmmm. Ich muss den Gedanken mal im Hinterkopf behalten und bin dann gespannt, ob sich meine Vermutung als richtig erweist....

Zurück zu Sonea und Dany: hach! Endlich kommen sie sich näher! Das ist so schön! Und doch spannst du uns ganz schön auf die Folter. ;) erst im Badehaus, dann im Garten, schließlich im Thronsaal ...
Danys Stück und das Gespräch der beiden ist so schön geschrieben und man jubiliert als sie endlich zu einander finden.
Schöner Abschnitt: „Sonea war sicher, sie würde niemals einen Mann als Akkarin lieben können, aber dafür hatte sie Danyara gefunden.“ <3
Ich bin ja eh der Meinung, man verliebt sich nicht in Mann oder Frau, sondern in den Menschen, und finde es daher überhaupt nicht widernatürlich, dass Sonea nun eine Frau begehrt.
Jedenfalls gefallen mir Soneas Grübeleien über Akkarin, Marika, die Verräter und das Zukunft ihrer Beziehung im letzten Absatz ganz wunderbar!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 23.04.2019 | 07:42 Uhr
Hallo Nika,

"Ich bin ja eh der Meinung, man verliebt sich nicht in Mann oder Frau, sondern in den Menschen" --> Ich denke, hier hat jeder seine eigene Definition ;)

Und nein, es ist definitiv nicht widernatürlich jemanden desselben Geschlechts zu lieben. Sonea denkt nur so, weil sie mit dieser Einstellung aufgewachsen ist. In den Hüttenvierteln werden solche Beziehungen zwar eher toleriert, was hier ein Vorteil für sie ist, grundsätzlich wird es in Kyralia jedoch als unnatürlich angesehen. Und das spiegelt sich jetzt auch in ihren Gedanken und Gefühlen wieder.

LG
Lady Sonea
19.04.2019 | 18:49 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ach, die Szene mit den Händlern mag ich auch sehr gerne. Die Szene am Stand von Harend erinnert mich immer an den ersten Harry Potter Film als Harry seinen Zauberstab bei Olivander kauft. Ist dort die Wortwahl nicht auch: „Ich frage mich, ob …“ ?!?

Generell finde ich dieses Kapitel ganz, ganz toll, denn für mich schießt es Soneas Entwicklung bzw ihre Wandlung erst einmal ab. In Bezug auf Marika hat sich nun alles verändert und es ist erst einmal gut so wie es ist. Sie hat ihre Situation akzeptiert.
Ich finde es großartig und sehr bewundernswert wie du es schaffst, die veränderte Atmosphäre deiner Geschichte so zum Ausdruck zu bringen. Wirklich ganz, ganz toll.

Oh, und Soneas Traum am Ende mag ich soooo sehr. Nicht nur, weil in diesem Traum Akkarin erscheint und sie befreit, sondern weil sie wie damals in ihrer ersten Nacht in Sachaka gemeinsam in die Tiefe stürzen. Das ist ja eine meine Lieblingsstellen in The High Lord. <3

Liebe Grüße
Nika
18.04.2019 | 22:31 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Marikas Gespräch mit Ivasako darüber, ob Soneas Fähigkeiten, mit einem Schwert umzugehen, und ob sie ihn damit töten würde, ist zu diesem Zeitpunkt schon recht amüsant und beinhaltet eine gewisse Ironie. Jedenfalls wenn man die Geschichte zum zweiten Mal liest und weiß, was da noch kommen wird.

Dass Sonea ab jetzt Unterricht mit dem Krumschwert erhält, finde ich eine schöne Erinnerung an ihr Leben an die Gilde. Und ich frage mich, ob diese neue Fähigkeit irgendwann noch mal wichtig werden wird.

Generell mag ich dieses Kapitel sehr, sehr gerne. Ich glaube, es gehört zu meinen Lieblingskapiteln, da du hier unglaublich sprachgewandt die Veränderung Soneas darstellst. Dass du dies aus der Sicht verschiedene Erzähler tust und Sonea so viele Gespräche (mit Dany, Ienara und Ivasako) führen lässt, vertieft außerdem das Verständnis für Ihre neue Lebenssituation und ihr neues Ich.
Sehr, sehr schön!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 23.04.2019 | 07:35 Uhr
Hallo Nika,

Marikas Gespräch mit Ivasako ist auch als eine Art Foreshadowing gedacht, was man aber beim ersten Lesen nicht erkennen sollte, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass Sonea ohne Magie einen höheren Magier auf diese Weise tötet^^

Was du mit dem Krummschwert meinst, ist mir nicht so ganz klar. Sie hat hier (glücklicherweise) keine unerfreulichen Erinnerungen an Akkarin und die Gilde. Ihr geht es in erster Linie darum, etwas zu haben um ihre Aggressionen abzubauen und auf andere Sklavinnen abschreckend zu wirken, sollten diese sie zu einem Duell herausfordern. Ohne ihre Magie ist es ihre einzige Möglichkeit, zu kämpfen und sich dabei zu verausgaben.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
18.04.2019 | 13:09 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ah, Keyas provokative Art ist herrlich zu lesen. Ebenso wie Soneas Schlagfertigkeit. :D außerdem mag ich es sehr, dass sie nun wieder mehr an Akkarin denkt.

Dany, Nava und Shahiri sind echt niedlich zusammen. Ich finde es sehr schön, dass den Mädchen untereinander etwas aneinander liegt und es nicht nur um die Gunst Marikas geht.

Ivasakos Gedanken bezüglich des Ausgangs des Duells sind sehr interessant zu lesen und decken ziemlich jedes Szenario ab. Ich bin mir indes sicher, dass Marika dem Duell nur zugestimmt hat, weil er sich sicher ist, dass Sonea gewinnt. Vielleicht weil er aus ihren Gedanken vom Schwertkampf Training weiß; vielleicht weil er im Zweifel dazwischen gegangen wäre.

Der Kampf ist jedenfalls sehr beeindruckend und sehr spannend und rasant erzählt.
Dass Sonea schon wieder eine solche Bürde auferlegt wird, tut mir unendlich leid für sie. Und wie einst schon Akkarin zu ihr sagte: es soll nicht leicht sein, jemanden zu töten. Dennoch ist man doch sehr erleichtert, dass sie überlegt hat und ihren Lebensmut und Kampfwillen gefunden hat.

Liebe Grüße
Nika
18.04.2019 | 10:56 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, hier gehst du aber direkt in die Vollen und (endlich) kommt es zum Duell zwischen Keya und Sonea.
Wie Keya Sonea heraus fordert und wie diese es noch abzuwenden versucht, finde ich sehr gut beschrieben. Es spiegelt Soneas Charakter sehr gut wieder, dass sie dieses Duell und den Tod nicht leichtfertig in Kauf nimmt.

Ivasako gefällt mir wie immer sehr gut; vor allem mit Jorika zusammen.
Von Marika kann ich das indes nicht behaupten, sind es doch genau sein Jähzorn, seine Unberechenbarkeit, Ungerechtigkeit und Brutalität, die ihn für mich immer wieder so abschreckend erscheinen lassen. Ich werde definitiv kein Fangirl mehr ;)

Liebe Grüße
Nika
18.04.2019 | 04:45 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Seit ich deine FanFictions kenne, lese ich auch keine anderen mehr. ;) Deshalb werde ich auch mit Freuden „Die Königsmörderin“ lesen, wenn es soweit ist - trotz deiner Warnung. Wenn ich D2K zweimal lesen konnte, dann wird auch das sicherlich gehen....


Ah, das Enrasa Spiel! Das hat mir schon beim ersten Lesen sehr viel Freude bereitet. Zudem feiere ich es, wie du später die Spielkarten auf die reellen Geschehnisse der Geschichte anwendest (Zorn der Morgenröte, Nachtschatten...).

Den Kampf zwischen Miko und dem Küchenmeister hatte ich ja ganz vergessen! So viel zur harmonischen Atmosphäre ;)
Der Ausgangs des Duells ist wirklich schrecklich. Man mochte Miko einfach; erinnerte er mich in Bezug aufs Kochen doch sehr an Takan.

Sonea und Dany... hach, diesen Erzählstrang mag ich so gerne. Sowohl mal wieder im Garten, wo Sonea sich Dany anvertraut und versucht, das Trauma, das sowohl das geworfene Messer als auch der gescheiterte Versuch, Miko zu retten, ausgelöst haben, zu verarbeiten. Aber auch die Szenen später im Thronsaal: sprachlich sehr geschickt aufgebaut, so dass man erst gar nicht versteht, dass die letzte Szene ein Traum sein muss. Interessant, dass Sonea dort schon weiß, dass sie Marika töten muss, um mit Akkarin gehen zu können.

Mein Lieblingssatz ist übrigens: „Sie [Dany] war alles, was noch gut und schön für Sonea war, bei ihr brauchte sie nicht stark sein.“

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 23.04.2019 | 07:21 Uhr
Hallo Nika,

Dann hoffe ich einfach mal, dass es für dich keine allzu verstörende Erfahrung wird. Für jetzt kann ich nur sagen, dass es um einiges härter wird, als das bis jetzt der Fall war (sieht man einmal von U1000sS ab) und dass einige Szenen *sehr* grenzwertig sind. Das heißt, grenzwertig aus meiner Sicht. Für Leute, die da empfindlich sind, ist es wohl eher eine Grenzüberschreitung. Aber ich werde zu Beginn jener Kapitel eine Triggerwarnung schreiben.

Miko und Takan habe ich noch nie miteinander in Verbindung gebracht. Allerdings habe ich D2K auch vor U1000sS geschrieben und hatte bei Takan eher den Charakter aus den Büchern im Kopf, weswegen ich ihn ein wenig in Ivasako sehe.

Sonea hat sich damit arrangiert, Marika zu gehören und fängt an, sich auf ihn einzulassen. Da dieser nicht gewillt wäre, sie gehenzulassen oder zu „verschenken“, ist ziemlich klar, dass sie an ihn gebunden ist, solange einer von ihnen lebt. Seine Präsenz ist so übermächtig, dass er, selbst wenn ihr die Flucht gelänge, immer noch irgendwie Macht über sie hätte – allein durch die Möglichkeit, dass er sie findet und zurückbringt. Es wäre etwas anderes, würde sie ihn einfach nur hassen wie zu Beginn der Geschichte. Doch darüber ist sie nun hinweg und empfindet eine verdrehte Form von Zuneigung für ihn. Sie verdrängt das zwar, im Unterbewusstsein ist das jedoch trotzdem irgendwie präsent.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
17.04.2019 | 19:07 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Die veränderte, positive Grundstimmung wird fortgeführt und ich kann nur sagen, dass mir dieses Kapitel sehr, sehr gut gefällt. Dieses Mal nix zu meckern. ;)

Liebe Grüße
Nika
17.04.2019 | 10:55 Uhr
Hallo Lady Sonea,
Hach, das ist ein schönes Kapitel. Ein wahrer Neuanfang, bei dem du es einmal mehr perfekt verstehst, die Atmosphäre einzufangen. Großes Lob!

Liebe Grüße
Nika
17.04.2019 | 06:29 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hmm, ich glaube, das mit BDSM ist eine andere Sache. Es mag nicht mein Fall sein, aber mit Frauen, die geschlafen werden, komme ich nicht klar. In diesem Stadium von D2K sind wir meines Erachtens noch in der Phase, wo es reine Gewalt und Brutalität ist und nichts mit Einvernehmlichkeit zu tun hat. Bestes Beispiel ist ja dieses Kapitel, in dem Sonea mehr Gewalt erfährt als je zuvor.

Dieses Kapitel gehört dennoch irgendwie zu meinen liebsten. Jedenfalls Teile davon! Besonders die Anfangsszene mit Dany und ihrem neuen Stück finde ich wundervoll geschrieben.

Ebenso liebe ich die Szene von Sonea auf dem Dach. Wie sie sich an das erste Jahr in der Gilde, die Geheimgänge dort und Akkarin zurück erinnert. Wie sie resigniert, weil sie die letzte Hoffnung, er würde sie retten kommen, verliert und wie sie beschließt, zu sterben. Wie sie nur noch an Akkarin denkt und dann springt.... Eine sehr bewegende Szene mit tollen Rückblenden bzw Verweisen zu The High Lord und Der Spion.

Und auch die Szenen am Ende, sowohl Dany und Sonea (sehr bewegend!) als auch das Gespräch zwischen Marika und Ivasako.

Und ja: an Takan erinnert mich Ivasako auch. Zu Lorlen hab ich irgendwie kein Gefühl mehr. Dafür ist die Lektüre der Bücher zu lange her.

Liebe Grüße
Nika

PS: Oded Fehr ist wirklich ein gutes Marika Vorbild. Das macht es etwas leichter, ihn nicht ganz so schrecklich zu finden.

Antwort von Lady Sonea am 17.04.2019 | 19:28 Uhr
Hallo Nika,

Ich bezog deinen Satz "Das schließt für mich auch Gewalt/Schlagen im sexuellen Kontext - selbst wenn es einvernehmlich ist und der Steigerung der Lust dienen soll - mit ein." darauf, dass härteres BDSM, das eben solche Praktiken einschließt, für dich auch ein Problem darstellen würde. Daher hatte ich die Nicht-Empfehlung ausgesprochen.

Ich weiß, wie schmerzhaft und desillusionierend es ist, wenn geliebte Charaktere auf eine Weise dargestellt werden, mit der man selbst nicht einverstanden sein kann, weil sie die Charaktere verzerrt oder in eine Richtung verzerren, die man selbst nicht bei ihnen sieht. Aus diesem Grund lese ich keine anderen Fanfictions. Deswegen schreibe ich auch entsprechende Hinweise ins Vorwort und das werde ich auch bei der Königsmörderin tun. Ich möchte einfach meine eigenen Leser vor einer solchen Erfahrung bewahren :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
16.04.2019 | 22:36 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, die Geheimgänge. Dass Sonea diese für sich entdeckt, finde ich total toll. Diese Neugier passt zu ihr.
Sehr schön finde ich auch die Szenen mit Dany und die zaghafte Entwicklung der beiden.

Generell ist Dany ein ganz toller Charakter in dieser Geschichte. Ich mag sie unheimlich gerne aufgrund ihrer Natur und ihrer Hilfsbereitschaft und Güte.

Die Grausamkeit Marikas ist indes nichts für mein zartes Gemüt, denn auch wenn du Nikkos Tod recht schnell und mit wenigen Worten abhandelst, so dreht meine Fantasie da richtig auf. :(

Gleichsam tragisch finde ich Soneas Verzweiflung und ihren Wunsch, zu sterben. Wundervoll und tragisch beschrieben von dir.

Liebe Grüße
Nika
16.04.2019 | 06:40 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Danke für deine Zeit (vor allem im NaNoWriMo), auf meine Reviews zu antworten.

Dass ich beim ersten Lesen diese Geschichte gar nicht (öffentlich) kommentiert habe, lässt ein wenig auf meine oftmals sehr negativen Gedanken / Assoziationen schließen. Ich habe (nach wie vor und selbst in fiktiven Geschichten / Filmen) ein riesiges Problem damit, wenn Frauen geschlagen werden. Das schließt für mich auch Gewalt/Schlagen im sexuellen Kontext - selbst wenn es einvernehmlich ist und der Steigerung der Lust dienen soll - mit ein. Das ist auch beim zweiten Lesen wieder ein großes, sehr negatives/ verstörendes Thema für mich...
ähnlich geht es mir mit der psychischen Gewalt, vor allem das Androhen von Bestrafung und die damit verbundene Ungewissheit, wie und wann Sonea das nächste mal von Marika gefoltert werden wird.

Aber ja: ich nehme die Geschichte an sich nun viel positiver wahr - jetzt, wo ich den Ausgang kenne ;-) - und kann den restlichen Plot (wenn ich die Gewaltszenen ausblende) mehr genießen.

Da gibt es viel Schönes, wie das Wiedersehen mit Jorika, die Beziehung zwischen Dany und Sonea, oder die kleinen Momente mit Yakari.

Besonders schön finde ich in diesem
Kapitel auf jeden Fall, wie Ivasako und auch Alara Sonea erklären, wieso ein Sklave seine Erfüllung in der Dienerschaft seines Meisters sieht. Das erklärt nicht nur für Sonea einiges. ;-)

Irgendwie erinnert Ivasako mich auch immer ein wenig an Rothen. :D Ich glaube, es ist die fürsorgliche Art (nicht nur in Bezug auf Sonea, sondern auch in Hinblick auf Tako und Jorika). Die Szene im Garten, wo sie über das Steuersystem reden, gehört zu meinen Lieblingsszenen aus D2K.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 17.04.2019 | 04:59 Uhr
Hallo Nika,

Hm, irgendwie hatte ich das mit dem BDSM aus deine früheren Reviews irgendwie anders herausgelesen. Ich bin gerade unsicher, ob ich dir unter diesen Umständen die zweite Trilogie überhaupt noch guten Gewissens empfehlen kann. Es könnte für dich das Bild einiger sehr geliebter Charaktere zerstören ...

Freut mich, dass du die Geschichte ansonsten viel positiver wahrnimmst und auch das Gute daran sehen kannst :)

Das ist interessant. Ich hatte bei Ivasako immer eine Mischung aus Lorlen und Takan vor Augen^^

Liebe Grüße,
Lady Sonea
15.04.2019 | 18:31 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Ein sehr bewegendes Kapitel. Ich kann mich sehr gut in Sonea hinein versetzen und leide einmal mehr mit ihr. :(
Neben den körperlichen Qualen sind hier ihre Schuldgefühle gegenüber Akkarin sehr tragisch. Diese psychische Komponente ihrer Qualen ist nicht zu verachten.
Sehr gut fängst du hier auch ihren Charakter ein. Dieses Wechselspiel zwischen Furcht, Scham, Rebellion und Sturheit. Ebenso ihre Zerrissenheit bezüglich dem Wunsch und der Angst davor, zu vergessen. Ich fühle so mit ihr.

Liebe Grüße
Nika
15.04.2019 | 10:41 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Ich hab mich ja schon oft gefragt, wie du dir die Namen für die Charaktere ausdenkst.
Bei vielen Namen habe ich direkt Assoziationen zu bestimmten Charaktereigenschaften. Bei Veila und Keya zum Beispiel passt der Name perfekt zum Verhalten. Da schwingt für mich irgendwie immer etwas arrogantes, zynisches, eitles und überhebliches mit. :D

Ich bin im Übrigen selbst überrascht (von mir) wie ich beim Re-Read die Geschichte wahrnehme. Zum ersten Mal habe ich sie ja Anfang Dezember gelesen und in meiner Erinnerung habe ich die Geschichte (und vor allem die Gewalt) damals als sehr verstörend und abschreckend empfunden. Meine Gedanken zu D2K waren allesamt sehr negativ besetzt und fast ausschließlich auf das Leid Soneas und die Gewalt Marikas begrenzt.

Jetzt muss ich sagen, dass ich die Geschichte beim zweiten Mal mit sehr viel mehr Ruhe lesen kann und sogar so etwas wie Sympathie für Marika empfinden kann.
Das liegt vor allem daran, dass ich zwischenzeitlich ja deine Schwarze-Sonnen-Trilogie gelesen habe und sich dadurch mein Verständnis für Sachaka, Marika und Sklaven grundlegend geändert hat.

Besonders gut gefallen mir die Szenen, in denen Marika seine Politik formuliert und die erneute Invasion Kyralias plant. Es ist einfach eine sehr, sehr gut durchdachte und spannende Geschichte!

Auch nehme ich die Cachira und Soneas Gedanken und Gefühle in der Zeit des Einlebens ganz anders wahr. Ich kann Sonea nun viel besser verstehen, mich mehr in sie hinein versetzen und mit ihr mit fühlen. Du fängst ihren Charakter einmal mehr perfekt ein.

Ich kann die Geschichte jetzt tatsächlich genießen, da ich die Hintergründe und Zusammenhänge verstehe und akzeptieren kann. Vieles mag immer noch abschreckend auf mich wirken, aber das ist dann persönliche Erfahrungen / Vorlieben geschuldet.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 15.04.2019 | 19:21 Uhr
Hallo Nika,

Ich habe kein wirkliches Konzept für Namen. Bei den meisten Charakteren überlege ich mir diese spontan. Andere, wie Danyara, Marika oder Ienara habe ich bewusst gewählt. Da ich mit Namen manchmal auch einen gewissen Typ Mensch assoziiere, kann das manchmal die Wahl beeinflussen. Bei Keya habe ich z.B. an die Sängerin Kesha gedacht (ich weiß nicht einmal, wie sie aussieht, eigentlich höre ich solche Musik nicht, aber ich verbinde das mit einer Art Pop-Diva).

Ansonsten möchte ich dir sagen, dass es mich sehr freut, dass du die Geschichte beim zweiten Lesen so viel positiver wahrnimmst! Ich finde in diesem Review-Thread gar keine Reviews von dir vom ersten Lesen, daher bestürzt mich das jetzt doch ein wenig, dass deine erste Erfahrung so negativ war.

Aber gut, dass sich das jetzt zu klären scheint!

Liebe Grüße,
Lady Sonea
14.04.2019 | 21:14 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Du enttäuschst mich nicht! Und auch wenn diese Parallelen, die ich da jetzt für mich sehe, nicht geplant waren und auch kein Stilmittel sind (erwarte und brauche ich auch gar nicht!), so war es für mich einfach eine interessante Erkenntnis. Nach Parallelen / Stilmitteln suche ich übrigens auch nicht.

Im Übrigen - und das finde ich sehr wichtig klar zu stellen - sehe ich die Parallelen überhaupt nicht zu Akkarins Zeit bei Dakova, sondern wirklich rein in Bezug auf Sonea. Also Soneas (Anfangs-)zeit in der Gilde und Soneas (Anfangs-)Zeit im Palast Marikas.
Auf die Idee, Soneas Zeit in Sachaka mit der Akkarins zu vergleichen, bin ich indes gar nicht gekommen. xD Weil es mir als total logisch erscheint, dass beide ähnliche Erfahrungen als Sklaven in Sachaka machen, da sie nun mal beide eine zeitlang als Sklaven in Sachaka festgehalten werden. (Ich hoffe, das macht Sinn.)

Ich sehe hier wirklich nur Sonea, die erneut eine schwere Zeit durch macht, auch wenn diese nun anders schwer ist/wird als damals in der Gilde.
Statt Akkarin hasst/fürchtet sie nun Marika. Statt gegen Regin und die anderen Novizen muss sie sich hier gegen Keya und die Mädchen behaupten (und wird sich (erneut) duellieren müssen). Statt des Verbots, die Gilde zu verlassen, darf sie sich nun nur innerhalb der Palastmauern aufhalten. Erneut muss sie tanzen lernen, jedoch zu einem ganz anderem Zweck, ... Und so weiter...

Ob nun als ‚Stilmittel’ gewollt oder nicht (sondern einfach nur der Plot der Geschichte): Ich finde es interessant, dass es wieder Sonea ist, die aus der gewohnten Umgebung gerissen wird und so viel durch machen muss, bis sie sich schließlich an ihr neues Leben gewöhnt und sich sogar verliebt. Was sie alles durch machen muss (und das in so jungen Jahren) und wie die daran wächst, zeigt doch einfach schön ihre Entwicklung und lässt ihre Probleme in der ersten Storyline (die Originalbücher von T.Canavan) im Rückblick und im Vergleich zu ihrer jetzigen Situation, wo sie so viel (sexueller) Gewalt ausgesetzt ist, doch ganz anders erscheinen.

So, nun aber zurück zur Geschichte:

Der Einstieg in dieses Kapitel ist wunderschön! Ein kleiner Lichtblick; ein wenig Akkarin und Sonea Romantik, bevor es weiter geht am Palast von Arvice.

Besonders mag ich den Satz: „Aber sie hatte ihr Versprechen nicht gehalten. Wegen eines anderen Versprechens, das ihr für einen kurzen Augenblick wichtiger erschienen war.“

Damit, dass sie sich in der Schlacht von Akkarin getrennt hat, um Trassia und Regin zu helfen, habe ich sehr lange gehadert. Ich war sehr wütend und enttäuscht von Sonea, weil „man es doch hätte wissen müssen, dass dann so etwas passiert“.
Gleichzeitig fühle ich hier mit ihr, denn sie hat ähnliche Gedanken und Schuldgefühle. Rational weiß ich / weiß sie, dass man nicht wissen konnte, was noch passiert wäre und ob sie trotzdem irgendwie anders getrennt worden wären. Aber rational etwas wissen, aber das Gegenteil davon fühlen ist eh so eine Baustelle bei mir....
Das Gespräch zwischen Sonea und Dany thematisiert diese Schuldgefühle seitens Sonea ganz wunderbar und schlägt auch noch einmal den Bogen zum Beginn des Kapitels und Soneas Erinnerung an ihr Versprechen gegenüber Akkarin.

Ein sehr schönes Kapitel! Mir gefallen sowohl die Szenen mit Dany als auch die mit Marika und Ivasako sehr gut!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 15.04.2019 | 19:10 Uhr
Hallo Nika,

Danke für deine Erklärung. Mich verwirrt es irgendwie jedes Mal, weil ich dann denke, dass meine Geschichten anders wahrgenommen werden, als ich es beabsichtige. Klar, hat jeder eine andere Wahrnehmung, je nach Thema kann eine andere Interpretation auch dafür sorgen, dass jemand ein völlig falsches Bild von Handlung und Charakteren bekommt und das ist mitunter dann unschön, insbesondere, wenn die Geschichte dadurch negativ wahrgenommen wird. Manchmal meldet sich auch so mein innerer Kritiker und lässt mich fragen, ob ich da nicht sorgfältig genug gearbeitet habe, weil es sich wie eine Wiederaufbereitung eines schon einmal behandelten Themas liest.

Soneas Anpassungsschwierigkeiten und ihren Streit mit Keya hatte ich völlig ausgeblendet. Und auch das ist tatsächlich etwas, wo ich ein wenig mit mir hadere, weil dieses Thema schon mehrfach in den Büchern vorkam (damit meine ich jetzt nicht nur Regin). Dann habe ich mir jedoch gesagt, dass es etwas ist, das sich wie ein roter Faden durch Soneas Leben zieht: Anders bzw. die Außenseiterin zu sein und deswegen auch Schwierigkeiten zu haben, sich anzupassen, und immer wieder auf Unverständnis zu stoßen. Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist, sich an so etwas zu gewöhnen. Und Sonea hat auch noch das Pech, dass diese Situationen an Gewicht zunehmen.

Über das Tanzen habe ich auf diese Weise noch gar nicht nachgedacht, weil ich da wohl zwischen Paartanz und anderweitigem Bewegen zur Musik unterscheide.

Freut mich, dass du Soneas Motive, ihren Freunden zu helfen, nun besser verstehst! Ich glaube, als Leser ist es immer leichter zu sagen, ein Charakter solle etwas nicht tun, weil es irgendwie offensichtlich ist. Aber wie würde man selbst in einer solchen Situation entscheiden? Wären Regin und Trassia gestorben, hätte Sonea ihretwegen Schuldgefühle. Sie musste eine schnelle Entscheidung treffen und hat sich dafür entschieden, diejenigen zu retten, die sich selbst nur unzureichend verteidigen konnten. Sie und Akkarin waren hingegen stark genug, um sich für eine Weile zu schützen. Zumindest theoretisch.
Und eigentlich ist Akkarin da nicht anders, auch wenn er das während der Schlacht vorgegeben hat. Als Lorlen unter den Trümmern lag, hat er schließlich auch alles liegen und stehen lassen. Ich glaube, dass es Situationen gibt, in denen man einfach nicht anders kann.


Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich auch noch einige deiner Reviews vom Spion beantworten^^
14.04.2019 | 06:30 Uhr
Hallo Lady Sonea.

Die Geschichte wiederholt sich!
Du wirst mich für total verrückt halten, aber ich sehe nun sooo viele Parallelen, das es mir schon Angst macht. :D
Nun zum Beispiel, dass Sonea statt in der Gilde nun im Palast von Arvice „gefangen“ gehalten wird. Oder auch, dass sie in einer „exklusiveren“ Residenz wohnt (hier halt die Cachira; zu Hause die Arran Residenz) als gewöhnlicher Sklaven. Oder dass Sonea mal wieder die Neue ist, die nicht dazu gehört und die richtigen Verhaltensweise und Sprache (auch: Ansprache, höfliche Umgangsformen ..) lernen muss. Dass sie ihren ‚Meister‘/ Mentor fürchtet und hasst......
Auch dass sie fast die gleichen Worte bezüglich ‚Unterwerfung‘ an Marika richten muss wie zuvor auch mal an Akkarin, ist mir jetzt erst aufgefallen. Oder auch Marikas Gestik, die Akkarins so sehr ähnelt...

Mal sehen, was ich noch so für Erkenntnisse haben werde. :D

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 14.04.2019 | 09:07 Uhr
Hallo Nika,

Ich weiß ja mittlerweile, dass du immer nach Parallelen Ausschau hältst, aber auch hier ist es leider einzig der Situation zu verschulden. Soneas Situation ist eben zufälligerweise ähnlich jener zu Akkarin damals. Dadurch, dass beide Sklaven von Sachakanern sind/waren, sind natürlich auch hier viele Dinge ähnlich (Origin-Story für Sklaven sozusagen^^). Das lässt sich nicht vermeiden und ich wüsste auch gar nicht, wie. Ich muss gestehen, bei U1000sS darüber nachgedacht zu haben, weil ich deswegen sehr viel Kritik von den Lesern erhielt (U1000sS kam nach dem ersten Teil von D2K raus). Aber mir ist beim besten Willen nicht eingefallen, wie ich Akkarins Situation mit Dakova noch stärker von Soneas Situation mit Marika abgrenzen kann, damit dieser Eindruck eben nicht entsteht. Denn es ist nicht als Wiederholung oder Stilmittel gedacht. (Und ist wie einige damals wohl auch dachten, auch keiner mangelnden Kreativität/Einfallsreichtum zu verschulden)

Was ich tatsächlich bewusst und mit Absicht gemacht habe, ist Marika in manchen Punkten ähnliche Charakterzüge wie Akkarin zu geben. Nur dass er eben böser, impulsiver etc. ist. Es soll es Sonea schwerer machen, ihn zu hassen und damit auch den Lesern, und damit trägt es auch zu ihrem späteren Gefühlschaos bei. Ein sachakanischer Akkarin ist Marika dennoch nicht, denn das ist Ishaka.

Das mit dem Handschuh ist auch mehr oder weniger dem Zufall zu verschulden. Als ich angefangen habe, mir Marika vorzustellen, trug er in den meisten Szenen Handschuhe, was bei Berührungen eine Distanz und Machtgefälle schafft. Dummerweise harmoniert das mit Soneas Vorlieben, so dass ihr das irgendwann auch anfängt zu gefallen. Dass Akkarin seine Narbe mit einem Handschuh verbirgt, kam durch die Erklärung, warum er nicht mehr durch seinen Blutring antworten kann in die Geschichte und dann fand ich die Idee, dass er einen Handschuh trägt, irgendwie reizvoll, zumal Sonea ja später den Unterschied zu Marika wahrnimmt.

Mir ist bewusst, dass es Leser gibt, die gerne nach Stilmitteln und Metaphern suchen und diese überall sehen wollen. Die Wahrheit ist jedoch, dass vieles sich beim Schreiben einfach ergibt, weil Situationen ähnlich sind oder weil sich etwas plötzlich zu einem Gesamtbild zusammenfügt. In meinen Geschichten sind weit weniger als die Hälfte geplant oder gewollt, sondern ergeben sich einfach.

Tut mir leid, wenn ich dich in dieser Hinsicht enttäuschen muss ... :(
Versteh mich bitte nicht falsch, einerseits finde ich es spannend zu erfahren, was andere in meine Geschichten hineinlesen. Andererseits führt es mir vor Augen, dass ich in Zukunft bei Geschichten mit ähnlichem Strickmuster noch sorgfältiger darüber nachdenken sollte, ungewollte Ähnlichkeiten zu vermeiden und solche, die sich nicht vermeiden lassen, noch stärker von einander abzugrenzen. Das halte ich für meine Entwicklung als Autorin für wichtig und auch dafür, dass Leser sich auf Dauer nicht langweilen, weil mir sozusagen nichts Neues mehr einfällt. Ob ich das für meine Fanfictions noch schaffe, weiß ich nicht, da die 2. Trilogie schon so weit fortgeschritten ist, aber es wäre zumindest etwas, das ich für zukünftige Projekte im Auge behalten werde.

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag <3
Lady Sonea
13.04.2019 | 20:25 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Oh, wie leide ich mit Sonea mit. So tragisch es auch ist, dass sie glaubt, Akkarin sei tot, so wunderbar fasst du ihren Schmerz und ihre Erinnerungen in Worte. Kompliment!
Gleiches gilt übrigens für den letzten Absatz des Kapitels als sie ihre Situation reflektiert, nachdem ihre Magie blockiert wurde. Es liest sich wie eine dunkle Vorahnung auf all das, was ihr noch bevor steht und was sie ertragen werden muss, bevor er sie endgültig bricht. Kein schöner Gedanke... :(

Sehr interessant finde ich übrigens, wie viele Parallelen zwischen Akkarin und Marika mir beim zweiten Lesen nun auffallen. Die Machtposition, der durchdringende Blick, das Wissen und Bewahren (in Form von Büchern) über schwarze Magie, die sexuellen Vorlieben, die Sache mit dem Handschuh...
Und dennoch trennen die beiden Männer Welten!
Wie hast du zuvor schon öfter geschrieben: jede Form von Macht ist gefährlich; es kommt darauf an, wie man sie einsetzt. Und in Bezug darauf werde ich ewig Akkarin Shipper bleiben. :D

Liebe Grüße
Nika

PS: deine Kapitel Titel sind auch in dieser Story mal wieder on Point und bereiten mir sehr viel Freude.
13.04.2019 | 04:02 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Hach... es ist für mich dieses Mal etwas leichter, D2K zu lesen, da ich ja weiß, wie es ausgehen wird. Ich merke jetzt schon beim ersten Kapitel, dass ich es ruhiger und offener lese; nicht direkt diese tiefe Abneigung gegen Marina verspüre wie beim ersten lesen.
Das mag auch daran liegen, dass ich zurzeit mal wieder die Serie „Covert Affairs“ schaue, wo Oded Fehr <3 mitspielt (ich mochte ihn schon bei NCIS und Blacklist so gerne) und ich mir ihn als Marika vorstelle. ;)

Jedenfalls kann ich mich jetzt (auch weil ich die Schwarzen Sonnen Trilogie und einiges auf deinem Blog gelesen habe) mehr auf ihn einlassen und finde ihn gar nicht mehr soooo doof. ;)
Beim Verhör Soneas beispielsweise erinnert er einen ja schon sehr an Akkarin (bspw bei dessen Verhör Savaras). Und auch wenn einem das nicht gefällt, so ist es doch logisch und konsequent, denn es herrscht Krieg und Sonea ist der Feind.

Generell finde ich es sehr spannend, wie du diese Geschichte aufbaust. Dass du das erste Drittel nur in Arvice rund um Sonea spielen lässt und dann das zweite Drittel nur rund um Akkarin, finde ich genial! Ich kannte so einen Aufbau einer Geschichte bisher nicht und bin daher total begeistert von deinen Ideen und der Umsetzung (u.a. der „doppelten“ Kapitel Namen).

Ebenfalls begeistert bin ich davon, wie schön du die ganzen neuen Charaktere wie Dany und Ivasako einführst. Ich mag sie beide sehr gerne. Auch erfährt man ja bereits jetzt sehr viel über die Kultur am Hofe Marikas, die Cachira, seine Vorlieben und die generellen Gepflogenheiten, wie das allabendliche Auswählen einer Sklavin der Cachira oder das zu Boden werfen. Jetzt beim zweiten Lesen komme ich damit auch viel besser klar; weil mir mittlerweile durch deine Geschichten die Unterschiede zu Kyralia vertrauter sind.

Und dennoch leide ich mit Sonea mit. Es ist so eindringlich beschrieben (ihre Verzweiflung, ihre Schuldgefühle, ihre Trauer...), dass man es einfach wie sie empfinden muss und diese Leere haargenau nachempfinden kann.
Du hast recht: dies ist eines der schlimmsten Kapitel, auch wenn es im späteren Verlauf der Geschichte noch mehrfach brutaler (vor allem in Hinblick auf körperliche und sexuelle Gewalt) zugehen wird.

Ich glaube, mein Lieblingsstelle ist: „Sie hatte ihm ihre ganze Liebe geschenkt. Sie hatte geglaubt, es würde für immer sein.“, denn es ist das tragische Pendant zu meinen absoluten Lieblings-Liebesschwur of all times.

Liebe Grüße
Nika

PS: Beim ersten Lesen bin ich fast verrückt geworden, weil ich nicht wusste, was mit Akkarin ist und wie es mit den beiden weitergehen würde, falls es ein ‚danach‘ gibt... Das Wissen, was nun alles noch kommt, macht es ein klein wenig besser, denn es gibt Hoffnung. ;-)
12.04.2019 | 14:21 Uhr
Hallo Lady Sonea,

So... da sind wir nun bei D2K.

Der Prolog ist ebenso bewegend wie der Epilog des Spions, denn Akkarins Sicht der Dinge und seine Gedanken und Gefühle sind nicht minder einnehmend und mitreissend. Drama, Drama, Drama...

Ich kann nicht grade behaupten, mich auf die ersten beiden Teile dieser Geschichte zu freuen (dafür bin ich viel zu sensibel und harmoniebedürftig ;-) ), aber ich freue mich dennoch darauf, D2K noch einmal - mit anderen Augen - zu lesen und die Geschichte zu genießen.

Liebe Grüße
Nika
Kekskuchen1234 (anonymer Benutzer)
11.10.2018 | 11:09 Uhr
Hallo,
Eine Kurze Frage an dich.
Hast du dich bei Enrasa von Magic inspirieren lassen oder irre ich mich.
Ich hoffe auf eine Rückmeldung und das du das überhaupt liest. xD
Wenn ja wünsche ich dir einen schönen Tag

Antwort von Lady Sonea am 11.10.2018 | 13:47 Uhr
Hallöchen :)

Ganz richtig, Enrasa habe ich auf der Grundlage von Magic the Gathering erfunden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich das Spiel nur zwei oder dreimal gespielt habe.
Auf die Idee kam ich durch die Reallife-Vorlage von Danyaras Charakter.

Dir auch einen schönen Tag :)
Lady Sonea
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