Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 25 (von 452 insgesamt):
17.09.2019 | 20:47 Uhr
zu Kapitel 60
Guten Abend!

Und da habe ich die nächste Geschichte durchgelesen und konnte wieder einmal nicht aufhören.

Der 2. Teil deiner Trilogie war mal wieder unfassbar gut!

Die erste Hälfte war mein absoluter Favorit. Auch wenn Sonea viel Schreckliches widerfahren ist, fand ich es doch sehr interessant, einmal die Welt der "Feinde" kennenzulernen.
Allgemein die ganze Situation in Arvice, mit dem König, seiner Cachira und den ganzen Machtverhältnissen der Ashaki, die Welt der Verräterinnen und alles drum und dran war unfassbar interessant gewesen.
Die Entwicklung von Sonea hast du sehr gut und auch glaubwürdig beschrieben. Erst die innere Rebellion und dann die Akzeptanz und die letzte Möglichkeit sich dem anzupassen, weil sie im Großen und Ganzen keine andere Wahl hatte, da sie im Glauben war, dass Akkarin tot ist und keiner sie retten würde.
Doch egal, wie sehr Marika unsere Sonea anfangs gefoltert und gequält hatte, ich konnte ihn irgendwie nicht hassen. Er war ein unfassbar interessanter Charakter und auch seine Entwicklung hat mir gefallen, dass er Sonea auf eine komische Art "geliebt" hatte.
Auch das Verhältnis der anderen Sklavinnen in der Cachira waren sehr interessant. Dany war dabei meine Favoritin, auch wenn mir von Anfang an klar war, dass das mit ihr und Sonea nicht lange halten würde. Trotzdem war der kleine intime Abschnitt der beiden mal etwas Abwechslung und ich fand's toll.

Die zweite Hälfte, also was parallel zu Soneas Geschichte passierte, fand ich auch sehr gut. Regin und Trassia sind vereint, was ich super finde! Ich denke Trassia wird in der Lage sein, ihn Vernunft einzubläuen, damit Regin nicht mehr so arrogant daher redet.
Die Schlacht in Imardin ist dir wieder unfassbar gut gelungen und ich hatte sogar die Angst, dass Rothen sterben wird. Umso glücklicher war ich, als er überlebt hatte!
Dorrien liebe ich weiterhin und freue mich riesig, dass er sich selbst eingestanden hat, dass er nun doch nicht mehr so besessen von Sonea ist. Ich muss zugeben, am Anfang von "Die Gilde der schwarzen Magier" habe ich Sonea und Dorrien geshippt, doch da kannte man Akkarin noch nicht so wirklich. Und Viana passt einfach besser zu Dorrien und ich wünsche den beiden das Beste und freue mich riesig, dass Akkarin ihn erlaubt hatte, ihr Mentor zu werden. Jedenfalls für den Anfang.
Auch Cerys Geschichte war spannend und sehr gut geschrieben. Ich freue mich für ihn, dass er und Nenia nun wirklich zusammengekommen sind, geheiratet haben und sogar ein Kind erwarten. Das haben sich beide definitiv verdient!
Dannyls Erfolge waren grandios! Dass er nun Auslandsadministrator ist hat er sich ebenfalls verdient! Die zwei Wochen Urlaub soll er genießen. Mit Tayend! :3

Dass Akkarin anfangs wirklich zu kämpfen hatte wegen dem, was er in Marikas Gedanken gelesen hatte, konnte man definitiv verstehen. Man wusste sofort, dass Sonea und Akkarin Schwierigkeiten haben werden, ihre Beziehung wieder richtig aufzubauen, nachdem, was alles passiert ist. Umso schöner ist es, als sie wieder zueinander gefunden haben und sie nun schwanger ist. Mein Herz macht da Luftsprünge! ♥

Danke für dieses grandiose Werk! Ich bin immer wieder sprachlos, wenn ich ein Kapitel zu Ende gelesen habe, wie unfassbar gut du einfach schreiben kannst!

Den nächsten Teil werde ich mir definitiv auch durchlesen in der nächsten Zeit.
Bis dahin, einen schönen Abend wünsche ich dir noch!

Liebe Grüße,
Yuna

Antwort von Lady Sonea am 18.09.2019 | 16:53:58 Uhr
Hallöchen :)

Aww, das freut mich, dass dir Teil 2 auch gefallen hat! Teil 3 wird ein bisschen politischer und es gibt einige Intrigen und Konflikte, aber da mache ich mir keine Sorgen. Du hast ein sehr gutes Verständnis von der sachakanischen Kultur (Verräter und Ashaki) und den Problemen, die Soneas Entführung für ihre Beziehung mit Akkarin bringt. Beides spielt im nächsten Teil eine recht wichtige Rolle.

Ich muss gestehen, dass mir der erste Teil von D2K auch fast am besten gefällt. Den Teil, ab Soneas Rettung mag ich auch sehr gerne, aber ich glaube, ich hatte sehr viel Spaß daran, das Drama im Palast zu schreiben und wie Sonea sich unter Marika verändert. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bei Marika so gut mit verschiedenen Gegensätzen (charakterlich und kulturell) arbeiten konnte, die es dem Leser schwermachen sollen, ihn zu hassen.

Freut mich, dass dir die Schlacht gefällt! Kampfszenen schreibe ich zugegebenermaßen gar nicht so gerne. Einerseits sollte sie abwechslungsreich sein, damit sich nichts wiederholt. Dann sollten sie aber auch nicht immer bombastischer/unrealistischer werden, wie das oft bei Filmen der Fall ist. Früher musste ich auch noch darauf achten, bei den Beschreibungen keine Comic-Sprache zu verwenden, was sich inzwischen zum Glück gelegt hat :)

Ich dachte vor Akkarin auch immer, dass Sonea mit Dorrien zusammenkommt! Ohne Akkarin wäre er auch keine üble Partie gewesen. Wobei ich mich immer frage, ob das gutgehen würde, weil Sonea und Dorrien sich zu ähnlich sind. Und Akkarin ist einfach toller.

Wenn dir Dannyl als Auslandsadministrator gefällt, wirst du in Teil 3 auf deine Kosten kommen. Denn da spielt er eine sehr große Rolle.

Vielen Dank für dein Review! Ich wünsche dir viel Spaß mit Teil 3 und eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
19.08.2019 | 22:56 Uhr
zu Kapitel 1
In welcher Weiße ist Soneas Seite „dunkel“ ? Sie ist physisch und psychisch misshandelt, nicht dunkel. Dunkel wäre es, wenn sie anfängt auf einen sogenannten „Killing-Spree“ zu gehen und Leute abschlachtet um sich zu befreien. Oder vor dem töten und foltern nicht urückschreckt.

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:23:31 Uhr
Dazu kann ich nur sagen, dass es verschiedenen Arten „dunkler“ Seiten gibt und nicht nur die Definition von Star Wars. Alles andere sollte beim Lesen der Geschichte selbsterklärend sein ;)

LG
Lady Sonea
19.08.2019 | 22:54 Uhr
zu Kapitel 1
Also ganz ehrlich, ich muss das mal los werden, auch wenn es schon ewig her ist das du das geschrieben hast. In welcher Weiße ist Marika bitte ein “gelungener Antagonist”. Ein Antagonist sollte die Schwächen seines Gegenspielers ausnutzen, so wie es zum Beispiel der Joker bei Batman tut. Die Stärken die der Protagonist hat sind nutzlos gegen den Antagonisten. Wie man Marika, wie du es ausdrückst, „fangirlt“ halte ich für ausgesprochen Abstoßend und erniedrigend. Ich sage das als Mann: Die Herabwürdigung der Frau in solch einem Maße in irgend einer Weiße gut zu finden macht mich sprachlos. Was hier die ganze Zeit geschieht ist Vergewaltigung.

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:22:53 Uhr
Hallo Thranduillion,

Hm, ich bin mir gerade nicht sicher, ob du diese Geschichte richtig gelesen bzw. verstanden hast.

Zunächst einmal möchte ich dir sagen: Ja, hier geht es um Vergewaltigung und das verherrliche ich an keiner Stelle. Falls doch, so nenne mir bitte die Textstelle, damit ich das korrigieren kann. Denn dieser Eindruck sollte nicht entstehen. Allerdings würde mich das doch sehr wundern, da das in den vergangenen vier Jahren mindestens einem meiner zahlreichen Leser aufgefallen wäre. Darunter viele, die die Thematik in diesem Teil hart fanden und entsprechend kritisch an die Thematik herangingen. Insofern muss ich mir hier nichts vorwerfen :)

Zweitens: Ich würde Marika zwar nicht mit dem Joker vergleichen, da es sich hier um zwei völlig unterschiedliche Charaktere mit zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten handelt. Aber ich gebe dir recht, ein Antagonist sollte die Schwächen seines Gegners ausnutzen und genau das tut Marika bei Sonea, unter anderem durch psychische Manipulation.
Übrigens gibt es verschiedene Arten von Antagonisten ;)

Drittens: Ja, ich mag Marika als Antagonisten und daran finde ich nichts krank. Ich sehe keinen Widerspruch darin, einen Charakter gelungen zu finden, obwohl er böse ist. Ein Problem wäre es, würde ich ihn verherrlichen, aber das tue ich nicht, weil ich mir seiner negativen Seiten wohlbewusst bin. Außerdem bezweifle ich, dass es mir an Soneas Stelle so viel besser erginge ;)

Viertens und da komme ich zu meiner Eingangsfrage zurück: Um Marika als Charakter zu verstehen, muss man sich mit der sachakanischen Kultur beschäftigen und den Konflikt zwischen dieser und der kyralischen Kultur mit in Betracht ziehen. Das entschuldigt selbstverständlich nicht sein Verhalten gegenüber Sonea, doch es sollte zumindest verschiedene Facetten an seiner Person aufzeigen.
Ich nehme an, du hast dich damit bereits auseinandergesetzt?

In diesem Sinne …
Lady Sonea
TwoToTango (anonymer Benutzer)
19.08.2019 | 22:12 Uhr
zu Kapitel 60
Liebe Lady Sonea
Wie angekündigt der Review zu den zwei Königen.
Auch hier zunächst ein so grosses Lob, wie es dieses Kommentarfeld nur aufnehmen kann. Wie Kermit in der Muppetshow immer sagte:
APPLAUS, APPLAUS, APPLAUS!!!!!!!!!!!!

Auch für dieses Buch gilt, was ich bereits zum ersten sagte: Konsistente Plotlines, gleichmässig weiterentwickelte Handlungsstränge und in diesem Buch sogar über zwei Teile, die im dritten sehr gut zurück zusammengeführt werden, Entwicklung der Personen in Charakter und plausibel.

Die Entwicklung von Balkan fand ich prima. Den Kontrast vom schon fast weisen König Merin zu Marika in jeglicher Beziehung gelungen, auch die offenbar sehr freundschaftliche und von Respekt geprägte Beziehung zwischen Merin und Akkarin, die sie hier wiederherstellen. Dannyl entwickelt sich in seiner Rolle wunderbar weiter. (oh, und Tayend wird so stolz aber auch traurig sein, weil der Auslandsadministrator sicher weniger Zeit mit ihm verbringen können wird. Regin: noch nerviger als im Spion! Trassia ist hier nur ein Accessoir, um Regins Nervigkeit zu illustrieren. Schade. Dorrien - weiterhin ohne Worte. Nerviger als Canavans Büchern.

Und nun zu den Sachakanern: Der Palastmeister ist eine sehr liebenswürdige Figur. Mit ihm machst Du so deutlich, wie Humanität in dieser unmenschlichen Kultur aussehen kann. Schön, dass er seine Liebe am Ende bekommt - und einen quasi-Sohn noch dazu. Hübsches kleines Detail, wie der Kleine von Dannyl berichtet und ihm niemand glaubt. Ebenfalls sehr schönes Detail die Begegnung von Sonea mit dem Händler im Palasthof. Ich dachte bereits dann, dass das ihre Chance ist, "gefunden" zu werden. Und ich bin echt stolz, dass mir die Weinlieferung bereits im ersten Teil als zentrales Element der Befreiung aufgefallen ist.
Danyara: Eine wunderbare Figur und ich war so dankbar, dass Sonea wenigstens eine Vertrauensperson hat, die ihr etwas Geborgenheit gibt.

Die vier Berater, die um die Königswürde diskutieren, fand ich nicht so glaubwürdig. (Kleines, von Dir beim Schreiben natürlich nicht vorauszuahnendes, Flashback zur letzten Episode von GoT, als Samwell Tarly die Demokratie vorschlägt und annähernd ebenso plausibel...)

Marika (schwerer Ausatmer)... Selten einen so perfiden Bösewicht gelesen. Man könnte ja fast meinen, dass er es ja eigentlich gut mit allen seinen Sklavinnen meint. Mieser manipulativer Mistkerl. Und wie bei jedem Psycho sind natürlich immer die anderen Schuld, wenn er fies sein muss. Puh, Du hast die Psychologie eines manipulativen Sadisten vermutlich wirklich gut getroffen. (Zum Glück hab ich da keine Erfahrungen, sondern nur Berichte gelesen/gehört.) Es war streckenweise für mich kaum erträglich, diese Szenen zu lesen.

Tja, und nun: Sonea. Deine Selbstbeschreibung als "Charakterfolterin" triffts perfekt. Du hast ihr echt nichts geschenkt. Dass sie nach dem verhinderten Selbstmord endgültig bricht, ist absolut plausibel. Ich hab mich allerdings zwischenzeitlich gewundert, dass sie es erst so spät versucht hat. Und die selbsthypnotischen Beteuerungen, seine gefügige Sklavin zu sein - wirklich übel. Und sehr nachvollziehbar. Ich bin sehr gespannt, ob sie diese Erfahrungen jemals wirklich überwinden kann.
Ihre Beziehungen zu den anderen Cachira-Insassinnen fand ich auch hervorragend gestaltet und eingesetzt. Ebenso deren Rolle, um deutlich zu machen, wie perfide Marika seine Fähigkeit zur Gedankenlesung einsetzt. (Eigentlich bekommt ja jede nur das, was sie sich sowieso wünscht. Würg.)

Akkarin - bis zur Befreiungsaktion fand ich ihn etwas eindimensional. Aber das war alles nachvollziehbar, weil er ja seine Fassade wahren musste. Alles, was darunter brodelte, blieb verborgen. Da man ja schon wusste, was Sonea alles erdulden musste, und was er sich aufgrund seiner Erfahrungen mit Dakova sicher gut ausmalen konnte, hast Du es perfekt geschafft, dass ich mir als Leserin bestens vorstellen konnte, was in ihm vorgeht. Kompliment für diese Erzähltechnik!
Seine ersten Reaktionen nach Soneas Flucht fand ich allerdings wirklich schwierig. Eben genau weil er ja wissen konnte, was sie durchmachen musste, fand ich sein Verhalten schäbig und auch nicht ganz plausibel.
Die Szene am See hab ich sofort "wiedererkannt". Sie und das Folgende hat mich dann wieder etwas versöhnt. Allerdings hatte ich gerade nach Soneas Befreiung noch mehr Mühe mit der Dom/Sub-Geschichte und das es direkt wieder "zur Sache ging". Nach diesen Erfahrungen in Sachaka hätte ich es plausibler gefunden, wenn Sonea erstmal gar kein Interesse an Intimität gehabt hätte.

Was noch? Die Befreiung aus Soneas Sicht und ihre Vermischung mit dem Strategiespiel fand ich urkomisch. Comic relief vom feinsten.
Und dass Ceryni bei dem Kampf gegen die Sachakaner "das letzte Wort" hatte, hat mir grossen Spass gemacht.

Und noch ein klitzekleines Bisschen hab ich zu meckern:
So schön und beeindruckend die Sachakanischen Sätze ja sein mögen, aber das hin und her springen zu den Übersetzungen und zurück hat mich schwer genervt. Zumal ich zumindest mit meinem Browser nicht direkt zur Übersetzung kam, sondern noch runterscrollen musste. Im Lesefluss echt störend. Grummel.

Tja, was soll ich noch sagen. Dieses Buch ist ein Meisterwerk. Ich verstehe absolut nicht, dass Du dafür keinen Preis bekommen hast. Meine Stimme hättest Du.
DANKE!

Antwort von Lady Sonea am 19.08.2019 | 23:26:28 Uhr
Hallöchen,

Freut mich, dass dir der 2. Teil gefallen hat.

Wieso findest du, dass Trassia nur ein Accessoire ist? Sonea ist nicht da, also bleibt nur Regin als Erzählcharakter und das Verhältnis zwischen diesen beiden entwickelt.

Dass du Dorrien ebenfalls als nervig empfindest, finde ich sehr schade. Für sein Verhalten gibt es Gründe, die mit seiner Persönlichkeit und seiner Vergangenheit zu tun haben, aber es wird noch eine Weile dauern, bis die ans Licht kommen.

Eine Geschichte muss auch Charaktere haben, die anstrengend oder unsympathisch sind, sonst wäre es nur eine Wohlfühlgeschichte und das zu schreiben/lesen würde mir auf Dauer zu langweilig.

Ich habe Game of Thrones nicht gesehen, daher weiß ich leider nicht, worauf du hier Bezug nimmst. Aber es würde mir sehr helfen, wenn du mir erklärst, was du an ihrer Diskussion so unglaubwürdig findest. Ich habe die Berater nicht als Charaktere geschaffen, die sich gegenseitig zerfleischen würden.

Ich persönlich würde Marika nicht als Psycho bezeichnen, da man hier auch den kulturellen Rahmen und die damit einhergehende Mentalität betrachten muss. Über Dakova, ja, über den würde ich das sagen. Aber das ist eine andere Geschichte :)

Inwiefern findest du Akkarin eindimensional? Auch hier wären ein paar Beispiele hilfreich. Versteh mich nicht falsch, dass ich so viel nachfrage, aber mir ist es wichtig, Missverständnisse auszuräumen und Fehler zu korrigieren.
Und auch hier kann ich dir nur wieder die Schwarze-Sonnen-Trilogie ans Herz legen. Mit dieser sollte sein Verhalten nach Soneas Befreiung spätestens nachvollziehbar sein. Daher werde ich mich an dieser Stelle nicht in Erklärungen verlieren.

Was Sonea betrifft … jeder Mensch geht mit traumatischen Erlebnissen anders um. Sie wählt die Flucht nach vorne und das passt meines Erachtens zu ihrem Charakter. Aber auch dazu werde ich an dieser Stelle nichts erklären, das ist Aufgabe der Geschichte. Sollte das nach Teil 3 noch unklar sein, frag bitte nach, dann können wir gerne darüber diskutieren :)

Und zuletzt: Kannst du mir bitte noch beschreiben, wo das Problem mit den Übersetzungen lag? Wenn man die Links in einem zweiten Browsertab öffnet, muss man nicht scrollen. Ich hatte die Links auf den Vorschlag früherer Leser eingebaut, weil ihnen das Scrollen zum Kapitelende zu lästig war. Wenn dir eine bessere Lösung einfällt, nur her damit. (Wie sich das auf mobilen Endgeräten darstellt, weiß ich allerdings nicht und kann ich bei mir auch nicht testen.)

LG
Lady Sonea

PS: Bei Unklarheiten kannst du mich auch immer gerne fragen :)
29.06.2019 | 20:31 Uhr
zu Kapitel 60
Hallo Lady Sonea,

Ein wunderbarer Epilog, der die Geschichte sehr schön abrundet und zu einem würdigen Ende führt. Geschlecht und Name des Babys sind ja mittlerweile bekannt, so dass ich hier nicht mehr spekulieren muss. ;-) Beides gefällt mir übrigens sehr gut.

Liebe Grüße und vielen Dank für die wunderbare Geschichte, das Wieder-Zusammenfinden, die Zeit am Fluss und das Für Immer.

Nika

Antwort von Lady Sonea am 30.06.2019 | 08:36:25 Uhr
Hallo liebe Nika,

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, jedes Kapitel zu reviewen <3 Bei einer fertigen Geschichte ist das nicht selbstverständlich.
Ich freue mich, dass dir die Geschichte trotz gewisser weniger schöner Ereignisse so gut gefallen hat.

Ganz liebe Grüße,
Lady Sonea
29.06.2019 | 20:30 Uhr
zu Kapitel 59
Hallo liebe Lady Sonea,

Ich muss eigentlich nicht extra erwähnen, dass ich dieses Kapitel liebe, oder? ;-) Allein der Titel und wofür er steht... Hach! Ich bin verliebt! Und es passiert ja noch so viel mehr!

Aber nochmal schnell zum vorherigen Kapitel. Dieses "Davon gehe ich aus." ist definitiv typisch Akkarin; ebenso wie sein "Exakt". Ich mag seine Ausdrucksweise sehr und das sind eben für ihn typische Worte und Redewendungen; hier war es mir eben nur aufgefallen, dass er diese Formulierung sowohl für Dorriens als auch Dannyls Situation gebraucht. Sehr passend, ich war eben nur neugierig, ob du das so geplant hattest oder ob es Akkarin war. :D

DIE Szene dieses Kapitels gefällt mir so, so gut. Ich kenne ja bereits auch die erste Version, die am See und im Kleid stattfindet, und muss sagen: So wie du es hier schlussendlich gelöst hast mit Robe und an der Quelle ist es perfekt! Es ist so schön, dass Akkarin diese Zeremonie für sie vorbereitet hat und mit ihr durchführt, eben um ihr diese Sicherheit zu geben. Die Liebesschwüre passen ganz wunderbar zu den beiden. Akkarin kurz und präzise; Sonea mit ihrem eigenen Kopf.
Hach, ich könnte wahrscheinlich noch eine Stunde über diese wunderschöne Szene der beiden reden! Ich finde sie übrigens genau richtig und nicht kitschig, aber eben romantisch.

Dass Lord Sarrin nun das Schildsenker Projekt von Rothen übernimmt, hat mich zunächst etwas überrascht und ein klein wenig tut Rothen mir hier auch leid, muss er doch erneut eins seiner "Babys" los lassen (so wie er es bereits mit seinem Sohn, Dannyl und Sonea machen musste).Andererseits ist es nur eine logische Konsequenz und sehr schlüssig.

Ienara und Ivasako sind sehr niedlich zusammen und tun einander sehr gut. Dass sie nun wie eine kleine Familie in der Cachira wohnen werden freut mich sehr für alle drei Beteiligten.
Ebenso sehr erfreue ich mich mal wieder daran, dass Takan Cery "Meister Dieb" nennt. Ich muss jedes Mal lächeln, wenn er das tut. <3

Zu Dorrien will ich noch sagen: Ich hasse ihn ganz und gar nicht. Ich finde ihn oftmal anstrengend und etwas nervig, und mir gefällt eben die 'Wiederholung' der Storyline nicht so sehr, aber das heißt für mich noch lange nicht, dass ich einen Charakter hasse. Dorriens Besuch bei Akkarin fand ich beispielsweise sehr interessant und auch schlüssig, was Dorriens Charakter angeht. Ja, nun ist er von einer neuen Frau und einer neuen Idee besessen und weiß dafür zu argumentieren. Dass Akkarin ihm eine zweite Chance gibt, ist sehr nobel von ihm. Ob er wohl weiß, dass Dorriens Worte "Ich habe mich geändert" mehr Wunschdenken als Realität sind? Schließlich bleibt Dorrien immer noch so leichtfertig wie eh und je.

So, nun noch schnell zu Dannyl. Wie schön, dass er endlich Tayend wiedersieht und dann auch noch bei Bel Fiore, wo sie so sein können wie sie sind und sich nicht verstecken müssen. Den Schluss bezüglich des Kosenamens finde ich sehr amüsant und toll geschrieben.

Oh, und wie toll ich die letzte Szene zwischen Sonea und Akkarin finde, kannst du dir ja denken. Ich weiß, ich fand es beim ersten Lesen sehr blöd, dass Akkarin erst einmal fragt, ob es nicht von Marika ist. Ich finde das so unromantisch (und ich bin halt romantisch und würde mir von meinem Mann ein andere erste Reaktion wünschen), aber ja: Es ist eben rational und so ist Akkarin. Generell freue ich mich natürlich sehr über diese wunderbaren Neuigkeiten und Entwicklungen, und finde es auch ganz und gar nicht verantwortungslos oder seltsam, dass ausgerechnet die beiden nicht an die Verhütung gedacht haben. Es war eben eine Extrem-Situation und sonst hatte sich eben Sonea immer darum gekümmert. Soll in den besten Familien vorkommen, dass man dann im Eifer des Gefechts nicht daran denkt. Und vielleicht sollte es eben auch so sein!

Liebe Grüße (ich muss leider Schluss machen)
Nika

Antwort von Lady Sonea am 30.06.2019 | 08:34:27 Uhr
Hallo liebe Nika,

Also ich versuche wie gesagt, die Sprechweise der Charaktere konstant zu halten, manche haben dabei bestimmte Lieblingsphrasen. Allerdings kann es auch gerade bei den Magiern passieren, dass sie sehr ähnlich reden, weil sie alle eine ziemlich gehobene Sprache verwenden. Manchmal benutzen sie eine bestimmte Phrase zu häufig und mir fällt es nicht auf, weil ich so begeistert davon bin, wenn ich mir zugleich vorstelle, wie der Charakter das sagt.

Freut mich, dass dir die Szene an der Quelle gefällt. Diese erste Version war eine ganz ganz frühe Idee, als ich noch nicht einmal angefangen hatte D2K zu schreiben, glaube ich. Damals hatte ich schon ein paar erste konkrete Ideen zu diesem Teil und dieser Szene war eine davon. Ich habe das mit den Roben später geändert, weil es besser passte. Den See konnte ich auch nicht mehr nehmen, weil er noch von dem Kampf verwüstet war. Und wenn ich so darüber nachdenke, passt die Quelle viel besser, weil Akkarin hier Sonea seine Geschichte erzählt hat und damit alles anfing. Am See waren sie dagegen ‘nur’ Eislaufen.
Ich denke, das haben sie beide gebraucht, dass sie sich jetzt noch einmal ihre Liebe schwören können. Akkarin hat zwar nie aufgehört, Sonea als seine Frau zu sehen, doch nach allem, was passiert ist, tut auch ihm ein Neuanfang und eine Erneuerung ihres Liebeschwurs gut.

Ich glaube, Rothen hat genug andere Dinge, die er lieber tut, als magische Waffen bauen. So wirklich wohl war ihm damit nie. Er wird jedoch immer mal wieder mit seinem Wissen aushelfen.

Ich hatte nicht unterstellen wollen, dass du Dorrien hasst. Das war nur eine allgemeine Feststellung, weil er in der Vergangenheit von zahlreichen Lesern regelrecht gehasst wurde, was dazu geführt hat, dass ich seine späteren Auftritte in Yukai rausgenommen habe, um mir das zu ersparen.
Und wie gesagt: Es ist keine Wiederholung. Es sind andere Charaktere mit anderen Motiven und letztendlich führt es dazu, dass Dorrien seine Lektion lernt und erwachsener wird. Insofern sehe ich da gewaltige Unterschiede.
Und auch Dorriens „Nervigkeit“ hat leider wohlberechtigte Gründe, die am Ende von Yukai beschrieben werden.

Ich hoffe, dein Unwohlsein bezüglich Akkarins Frage ob das Kind von ihm sei, hat sich inzwischen geklärt. Ich hatte ja dazu damals schon etwas geschrieben, warum er so reagiert und dass das keineswegs in irgendeiner Form negativ gegenüber Sonea gemeint ist.
Ich habe über dieses „Problem“, dass sie im Buch hinter dem Wasserfall verantwortungslos waren vs. der Szene am See sehr ausführlich nachgedacht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass man beide Situationen nicht miteinander vergleichen kann. Hinter dem Wasserfall war es für beide das erste Mal miteinander, beide waren nervös und so verantwortungsbewusst, wie Akkarin bis dorthin war, hätte es für mich nicht gepasst, wenn er es hier nicht ist. Und hier war es wie im Kapitel beschrieben. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass man in einer solchen Situation nicht aufpasst, ist viel höher. Aber vielleicht gehe ich da auch zu sehr von mir selbst aus, ich bin da zu sehr Kopfmensch :D

Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.06.2019 | 22:43 Uhr
zu Kapitel 58
Hallo Lady Sonea,

Zu Beginn muss ich mal los werden, dass es mich total irritiert, dass ein Kapitel 10 Reviews hat und das nächste dann nur zwei? Was ist da los, fragt man sich. :D Nun ja, jedenfalls möchte ich dem Abhilfe schaffen und natürlich auch zu diesem Kapitel hier ein Review da lassen. Wie schon beim letzten Review geschrieben, mag ich diese ganze "Phase" der Geschichte sehr gerne. Die Rückkehr in der Gilde hat irgendwie in mir sehr viel Ruhe einkehren lassen. Ich mag den Alltag, die Bürokratie, die Diskussionen und das Zusammenführen der vielen (Gildenmagier-)Charakteren, die bislang an unterschiedlichen Orten eingesetzt waren. Von daher: Auch dieses Kapitel finde ich großartig und zähle es zu meinen Liebsten!

Allein schon der Einstieg ist wieder einmal wunderbar. Das Herantesten, das Neuerfinden ihrer Beziehung, die Offenheit, mit der sie nun über schwierige (und auch intime) Themen sprechen können. Zugleich schlägst du aber auch einen sehr schönen Bogen zu dem Alten/ Vergangenen mit Akkarins Kommentar zum Bad. Hihi.
Es ist sehr interessant, dass Sonea nun auf eine bestimmte Art und Weise der Part mit mehr Erfahrung ist, deutlich macht, was sie will, und sich Akkarin aus Überzeugung unterwirft (statt 'nur' aus Unwissenheit darüber, ob das eine normale Art der Beziehung ist).

Ah, die Gildenversammlung ist auch ganz wunderbar. Dannyl mal wieder in seinem Element und verdient der neue Auslandsadministrator. Wie Akkarin ihn beglückwunscht, drückt sehr viel mehr aus als eine reine Formalie. Ist es übrigens Absicht, dass Akkarin zu Dannyl „Davon gehe ich aus.“ sagt und genau den gleichen Wortlaut später gegenüber Dorrien verwendet, wenn Dorrien bezüglich des Mentorenamtes für Viana zu ihm kommt?

Was Sonea betrifft, so finde ich, dass die Szene von ihr mit Regin und Trassia sehr deutlich macht, dass Sonea nicht (mehr) zu den Novizen ihres Alters / ihrer Klasse passt. Die Unterschiede sind so groß! Das wird unter anderem schon aufgrund der sexuellen Erfahrungen ziemlich deutlich. Dass Akkarin zurecht entscheidet, dass Sonea nur noch Privatunterricht bekommen soll, ist da nur eine logische Konsequenz. Die Szene zwischen Sonea und Rothen macht Soneas Veränderung ebenfalls noch einmal sehr deutlich - nur eben auf eine andere Art und Weise und auf einer anderen Ebene.

Diese Veränderung manifestiert sich später auch in Soneas Traum. Sprachlich wieder einmal sehr geschickt von dir gemacht. Besonders gut gefällt mir hier aber, dass Sonea Akkarins Namen sagt und die beiden sich mit diesem Rückschlag auseinander setzen (müssen). Wie beide reagieren, finde ich sehr schön. Verantwortungsvoll und verletzlich. Und trotz allem oder gerade deshalb voller Liebe für einander da. <3

Dass die letzte Szene und Akkarins erneute Vereidigung aus Merins Sicht geschrieben ist, gefällt mir sehr. Wieder einmal ganz großes Kino!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 28.06.2019 | 10:28:13 Uhr
Hallo Nika,

Für diese unterschiedlichen Reviewzahlen pro Kapitel gibt es zwei Gründe: 1. Manche schreiben das Review nicht direkt zum Kapitel, sondern kommen irgendwann noch einmal zurück und posten es dann an der Geschichte selbst (also quasi am technisch ersten Kapitel, was meinem Vorwort entspricht). Musst dir mal die ersten Kapitel diverser meiner Geschichten anschauen, die haben oft eine sehr hohe Reviewzahl, die so zusammenkommt. 2. Es gibt einfach extrem große Schwankungen. Manchmal bekomme ich wochenlang konstant 4-5 Reviews pro Kapitel, dann plötzlich längere Zeit nur noch eines oder gar keine mehr, was unglaublich frustrierend und verunsichernd ist. Das liegt daran, dass Leser aus Zeitgründen nicht mehr dazu kommen und manche schreiben dann gar nichts mehr, weil es ihnen unangenehm ist, oder die Geschichte so viel weiter inzwischen ist, dass sie denken, es wäre „verjährt“.

Daher bin ich dir unendlich dankbar, dass du dir wirklich die Zeit nimmst und zu jedem Kapitel etwas schreibst, egal wie alt die inzwischen schon sind. Es hilft mir deswegen ja nicht weniger :)

Dass Sonea jetzt die Erfahrenere ist, ist sicher auch für Akkarin nicht leicht. Also nicht nur, weil sein Feind sie hatte und Dinge mit ihr tun wollte, die er mit ihr tun wollte, sondern eben auch, weil sie damit jetzt das Tempo vorgibt und seine dunkle Seite regelrecht einfordert, wo sie sich vorher auf alles mit einer Mischung aus Furcht und Neugier eingelassen hat. Sie wollte es früher auch, sie hat nur nicht verstanden, warum. Jetzt, wo sie es versteht, kann sie ihre Bedürfnisse viel besser formulieren, was ihn in Bedrängnis bringt.

Hm, nein, das ist keine Absicht. So redet Akkarin in meiner Vorstellung. Wobei sich die Sprechweise der Charaktere oft ein wenig vermischt. Ich werde versuche, ab der „Königsmörderin“, wo ich noch Einfluss darauf nehmen kann, mehr darauf zu achten.

Sonea hat ja noch nie so richtig zu den anderen Novizen gepasst. Die Novizen aus den Häusern sind alle so behütet aufgewachsen, wohingegen sie früh erwachsen werden musste und viel durchgemacht hat. Durch ihre Entführung vergrößert sich dieser Unterschied. Da wäre es aber auch egal, käme sie selbst aus den Häusern. Diese Kluft merkt man ja auch bei Akkarin und Lorlen.

Ich dachte, es wäre wichtig, auch so einen Rückschlag einmal zu zeigen und eine Situation zu schreiben, in der Sonea seinen Namen sagen muss. Zum einen, weil diese Rückschläge nicht ausbleiben, zum anderen, um es dazu abzugrenzen, dass sie im Bett auch gerne „nein“ oder „nicht“ sagt, wenn sie sich zu „gequält“ fühlt. Diese Wörter sind nicht umsonst miserable Safewörter.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.06.2019 | 19:56 Uhr
zu Kapitel 57
Hallo Lady Sonea,

Oh, wie sehr kann ich mich hier einmal mehr mit Sonea identifizieren. Zunächst sei aber gesagt, dass ich es ganz toll finde, dass dieses Kapitel genau so beginnt. Wieder mit Sonea, doch dieses Mal in einer ganz anderen Stimmung. Wo sie gerade (ein Kapitel zuvor) noch seelig in Akkarins Armen erwacht ist, so ist sie nun rastlos, einsam und fühlt sich zudem fremd im eigenen Haus. Und dann dieses Gedanken-Karussell in ihr... Ich kann es so gut nachvollziehen, wie sich ihre Gedanken verselbständigen und sie über Marika, Sachaka und Flucht aus der Gilde nachdenken lassen. Aber immerhin gibt es auch schöne Gedanken und sie kann in Ruhe ihr Gespräch mit Akkarin über Dany reflektieren, sowie generell über ihre Zeit und Beziehung mit Dany nachdenken.
Dass Akkarin sie dann so aufzieht und ihr erst einmal nicht erklärt, warum und wohin sie umziehen, ist schon ein wenig gemein. Vor allem, weil er doch wissen (bzw. 'hören') muss, wie aufgewühlt sie nach diesem Tag ist. Aber da Sonea ihm bereits vorschlagen kann, dass er doch bitte mit Luzille zu den Empfängen im Schloss gehen soll (was für eine witzige Vorstellung), scheint sie es ja gut weg gesteckt zu haben. ;-)

Oh, die Szene zwischen Ivasako und Ienara gehört auch zu meinen Lieblings-Szenen des Ganzen Buches. Ich finde es sehr süß, dass Ivasako 'probt'. Das macht ihn für mich noch einmal menschlicher und somit sympathischer.
Und auch hier gefällt mir Dannyl wieder sehr gut. Es ist schön, dass er ein wenig Zeit für Rothen hat und sie mal wieder zusammen Essen können. Dass Dannyl dann noch etwas an den richtigen Anführer der Gilde zu übergeben hat, hatte ich ganz vergessen! Da sieht man mal wieder wie komplex und vielschichtig deine Geschichten aufgebaut sind. Sehr beeindruckend, an was du da alles denkst und wie du es einfließen lässt.

Besonders gut gefällt mir übrigens auch, wie Akkarin und Sonea zwischen Einräumen des Studierzimmers, der Diskussion über ihre sachakanische Kleidung und dem Abendessen scheinbar nebensächlich über seine Dunkle Seite sprechen und er ihr eröffnet, diese nun akzeptiert zu haben. Ich finde das großartig. Es ist wichtig und keine Nebensächlichkeit, und doch gehen die beiden damit sehr "normal" um und machen daraus keine große Sache. Ich glaube, das sind Momente, die die Tiefe eine Beziehung definieren.

Liebe Grüße
Nika

PS: Du siehst, schon wieder sehr viele Lieblingsstellen. Diese ganze Phase dieses Buches mag ich einfach unglaublich gerne.

Antwort von Lady Sonea am 28.06.2019 | 05:59:21 Uhr
Hallo Nika,

Hm, das mag vielleicht seltsam klingen, doch so wie ich das empfinde, hat sich zuhause noch mehr wie zuhause angefühlt, als Akkarin noch da war. Auch nicht zu 100%, sonst würde Sonea sich jetzt nicht so verloren fühlen, aber doch ein gutes Stück vertrauter. Es ist einfach zu viel passiert, um sofort wieder dort weiterzumachen, wo sie aufgehört hat (das, was sie auf ihrer Reise durch Sachaka sich noch so einfach vorgestellt hat).
Akkarin weiß, wie viel er ihr zumuten kann, aber wahrscheinlich ist er gerade selbst zu aufgewühlt, über die Ereignisse, um intensiv darüber nachzudenken, wie es Sonea ergehen könnte bzw. ihre Oberflächengedanken nicht zu blocken, um ihren Gemütszustand in Erfahrung zu bringen. Vielleicht glaubt er sogar, er könne sie überraschen und dass er ihr damit eine Freude macht.

Die Qualitytime von Rothen und Dannyl musste sein. Seit Dannyl Botschafter wurde, vermisse ich diese Momente der beiden. Ich mochte ihre Dynamik im ersten Buch so gerne.

Akkarin scheint mir nicht als ein Charakter, der aus etwas eine große Sache macht, egal ob es wichtig ist oder nicht. Die Alternative wäre mit der Tür ins Haus zu fallen (zumindest fällt mir kein Mittelweg an), aber dafür ist er zu subtil. Irgendwie bin ich auch ein Fan von unaufgeregter Erzählweise, was ich an anderer Stelle auch gerne einmal ausführen kann.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
27.06.2019 | 19:18 Uhr
zu Kapitel 56
Hallo Lady Sonea,

Oh, wieder so ein Kapitel-Titel, den ich liebe! Großartig! Aber natürlich gefällt mir nicht nur der Titel sehr gut, sondern auch das Kapitel an sich. Du verwöhnst uns ja gleich zu Beginn mit einer wunderbaren Akkarin-Sonea Szene. Es ist sehr schön, zu lesen, wie die beiden miteinander agieren und sich langsam wieder einleben bzw. in ihr neues Leben einfinden. Da ist die Dunkle Seite, aber auch plagende Erinnerungen. Akkarins Vorschlag, den Tag zusammen zu verbringen oder gar so etwas wie Urlaub zu machen und sich wieder an einander zu gewöhnen, ist toll. Aber leider ist ihnen diese gemeinsame Zeit ja nicht vergönnt.

Die Gildenversammlung und Balkans Rücktritt finde ich fantastisch beschrieben. Es ist eine meiner Lieblings-Stellen in diesem Buch. Oh, und ich feiere Dannyl hier! Ich mag ihn sowieso so gerne, aber hier kommt irgendwie seine Entwicklung noch einmal ganz besonders gut zum Vorschein. Vielleicht liegt es daran, dass man ihn jetzt noch einmal in der Gilde erlebt und somit die Unterschiede bzw. die Veränderungen in seinem Charakter, seinem Selbstvertrauen und seinem Umgang mit anderen Magiern der Gilde so deutlich wird.

Jedenfalls: Ein fantastisches Kapitel. Wirklich eins meiner Liebsten! <3

Liebe Grüße
Nika

PS: Nochmal ganz kurz zu Dorrien und Viana. Ich muss gestehen, dass es mich ein wenig 'nervt', dass sich die Geschichte von Akkarin und Sonea (Mentor und Novizin) nun wiederholt. So sehr es mich für Dorrien und Viana freut, so muss ich dennoch sagen, dass mir diese Art der Wiederholung (das Geheimhalten der Beziehung und die spätere Leichtsinnigkeit, die zur Aufdeckung der Beziehung führt) nicht so sehr gefallen hat. Du magst bestimmt deine Gründe dafür gehabt haben, aber meins ist es nicht, da es sich ein wenig so anfühlt, als würde ich den gleichen Film noch einmal in anderer Besetzung sehen (weißt du, was ich meine? So wie Stieg Larssons "Verblendung" zwei Jahre nach dem ersten Film noch mal mit Daniel Craig gedreht wurde).

Antwort von Lady Sonea am 28.06.2019 | 05:46:00 Uhr
Hallo Nika,

Akkarin denkt unter anderem darüber nach, wie es ihm damals nach Sachaka erging. Er hatte niemanden, dem er sich anvertraut hätte und der auch Magie beherrscht, und er wollte am liebsten wieder weg. Das beeinflusst seinen Umgang mit Sonea und scheint für sie gerade genau das Richtige zu sein.

Dadurch, dass Dannyl wieder in einer vertrauten Umgebung ist und mit den Gildenmagiern anstatt irgendwelchen Fremden agiert, fällt der Unterschied gewiss stärker auf, als es zuvor der Fall war. Die Magier sind eine Konstante in Dannyls Leben, an der man seinen Vergleich gut bemessen kann.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Ich weiß, dass Dorrien ein allgemein verhasster Charakter ist, was dazu geführt hat, dass ich ihn aus den späteren Teilen weitgehend gestrichen habe. Aber ich verstehe trotzdem nicht, warum er so viel Hate abbekommt.
Es handelt sich hier nicht um eine Neuauflage mit denselben Charakteren, sondern um zwei grundauf verschiedene Charaktere, die versuchen, mit demselben durchzukommen, weil sie glauben, dass wenn es einmal funktioniert hat, funktioniert es auch ein zweites Mal. Es geht um die *Unterschiede*, also Reife vs. Unreife, Verantwortung vs Leichtsinn etc. und welche Konsequenzen diese haben. Und sind Dorrien und Viana eine Neuauflage von Akkarin und Sonea.
13.06.2019 | 22:34 Uhr
zu Kapitel 55
D2K - Heimkehr

Hallo Lady Sonea,

Zunächst mal: Ich bin so blöd! Natürlich ist Garrel nicht dabei, schließlich ist er doch in der Schlacht gefallen. Entschuldige! Keine Ahnung, wie ich DAS vergessen konnte; schließlich war dessen Tod ja mitunter einer der Auslöser für Soneas Entführung.
Die Rollenverteilung bei der Lösung von Soneas Blockade ist dennoch sehr interessant ;-)

Oh, die Rückkehr in die Gilde und das Wiedersehen mit Rothen ist so schön. Interessant, dass auch er - ebenso wie Viana - das Wort „wohlauf“ benutzt. Oh, und Balkan und Luzille. Die beiden sind so ein süßes Paar.

Das Wiedersehen mit Takan ist sehr emotional. Seine Gefühle gegenüber Akkarin und auch Sonea sind so aufrichtig. Trotzdem finde ich es sehr gelungen, dass Akkarin noch einmal klar stellt, dass Sonea seine Ehefrau ist und nicht Takans Meisterin. Soneas Erkenntnis, dass sie alle drei einmal Sklaven gewesen waren, ist da sehr passend.

Dass Dorrien und Viana nun zusammen gefunden haben, finde ich sehr schön. Dorriens Pläne, trotzdem ihr Mentor zu sein, finde ich indes sehr töricht und ein wenig schade, da er ja selbst kurz zuvor noch überlegt, welche andere Möglichkeit es gäbe.

Die Szene im Bad gefällt mir sehr gut. Ich finde es toll, wie Sonea sich Gedanken darüber macht, wie sie bestimmte Erinnerungen ersetzen oder wiederaufleben lassen kann. Und wie die beiden einander neu entdecken und ihr Vertrauen, ihre Liebe und ihre Beziehung auf eine neue Ebene heben.
Das merkt man ja auch ganz deutlich an der späteren Szene, als Sonea zusammen bricht und Akkarin für sie da ist. Ich glaube, das ist eine meiner Lieblingsszenen der ganzen Geschichte! Sie ist sehr besonders. ❤️

Liebe Grüße
Nika

PS: Für Cery und Nenia freue ich mich sehr. Sie haben das Haus und ihr gemeinsames Glück verdient.

PPS: Entschuldige, dass meine Reviews grade nicht sonderlich tiefgründig/ geistreich sind. Aber sei versichert: Dieses Kapitel ist sehr, sehr schön und eins meiner Lieblingskapitel.

Antwort von Lady Sonea am 19.06.2019 | 05:54:54 Uhr
Hallo Nika,

Ich glaube, das liegt daran, dass ich altmodische Wörter mag und deswegen auch die Charaktere so sprechen lasse. Ich bin ein bisschen hin und her gerissen, ob sich das damit rechtfertigen lässt, dass die Charaktere in dieser Welt einfach ein bisschen altmodisch reden oder ob ich mehr auf individuelle Sprache achten muss.

Eigentlich weiß Takan das. Und er weiß auch, dass Akkarin das nicht mag. In seiner Welt ist die Frau des Meisters automatisch die Meisterin und hauptsächlich möchte er damit zum Ausdruck bringen, dass er Sonea als Magierin und nicht als Sklavin sieht.

Naja, Dorrien denkt, dass es funktionieren wird, weil er Viana ja bereits vor dem Krieg unterrichtet hat. Außerdem ist Akkarin auch mit seiner Novizin zusammen und daher geht er insgeheim davon aus, dass die Gilde diesbezüglich inzwischen ein wenig toleranter ist. Irgendwie wäre es auch ungünstig, das was er begonnen hat jetzt an einen anderen abzugeben, auch wenn man jetzt darüber streiten kann, ob es nicht sinnvoller wäre, Viana komplett in der Gilde zu unterrichten. Andererseits ist er auf Vianas Hilfe angewiesen und jedes Mal, wenn er sie in der Gilde besuchen würde, wäre kein Heiler in Windbruch.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
11.06.2019 | 22:10 Uhr
zu Kapitel 54
Hallo Lady Sonea,

Wieder einmal kann ich mich sehr gut in Sonea und ihre Furcht, in ihr altes Leben zurück zu kehren, hinein versetzen. Sie war schon immer anders als die anderen Novizen und nun ist sie noch einmal durch Erfahrungen verändert worden, die niemand versteht. Außer Akkarin. Der ebenso wie sie einige Wandlungen (vor allem durch Zeit in Sachaka) durchlebt hat.
Die Rückkehr ins Fort und die Begrüßung durch die höheren Magier ist sehr schön beschrieben. Wo die höheren Magier sehr zurück haltend und recht professionell reagieren, sind Regin und Trassia da schon überschwänglicher und recht naiv, was die Vorstellung dessen, was Sonea passiert ist. Auch da muss erst noch Erkenntnis durch sickern.

Die Aussprache von Sonea und Akkarin in ihrem Quartier ist sehr schön und sehr typisch für die beiden. Akkarin hat mal wieder alles genauestens durchdacht und eine Entscheidung getroffen; Sonea lässt ihn nicht zu Wort kommen, da sie von einer ganz anderen Ansprache ausgeht.

Die Stelle: „Es war nicht geplant, dich zu verführen und meinem Willen zu unterwerfen, doch ob es falsch war, werden wir vielleicht in ein paar Wochen oder Monaten wissen.“ fand ich übrigens sehr amüsant und ziemlich treffend ausformuliert.
Ebenso wie Akkarins Liebeserklärung und dieser wunderbare Satz: „Aber es wäre mir lieber, wenn du noch meine Frau sein willst. Nein, ich wünsche, dass du meine Frau bist.“
Hach. Es sind diese kleinen Feinheiten. Diese Wortwahl „Ich wünsche….“. ❤️

Wie die höheren Magier dann Soneas Magie wieder frei setzen, finde ich sehr interessant beschrieben. Nicht nur die Sache an sich, sondern vor allem auch die Tatsache, dass Garrel nicht beteiligt wird und Akkarin die Funktion des Hohen Lords einnimmt. ;-) Wie Akkarin ihr hierbei und auch beim späteren Bericht erstatten hilft, finde ich sehr gut beschrieben. Generell der ganze Bericht, den sie abliefern.
Hihi, Dannyls Kommentar am Ende ist herrlich! Ich mag diesen immer wiederkehrenden Witz zwischen den beiden.

Kayan und Dorrien sind ein gutes Gespann! Sie verstehen es, sich gegenseitig in unangenehme Situationen zu bringen. Hihi. Die Novizenzeit der beiden stelle ich mir sehr unterhaltsam vor. Aber ein gutes hat es ja, dass sie den Abend am Tisch von Sonea und Akkarin verbringen: Erkenntnis. Es ist schön, dass Dorrien nun endlich erkennt, dass er Sonea nicht mehr begehrt, sondern eine andere Frau. Ganz wie es Akkarin vorher gesagt hat.

Der letzte Absatz am nächsten Morgen ist toll beschrieben. Es ist nicht nur der Tag, an dem sie nach Hause aufbrechen werden, sondern der Beginn der neuen Beziehung der beiden.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 18.06.2019 | 07:20:59 Uhr
Hallo liebe Nika,

Ohne Akkarin würde Sonea sich in der Gilde jetzt wahrscheinlich völlig verloren fühlen. Aber hätte er nicht überlebt, wäre sie mit den Verrätern mitgegangen, um nicht durchmachen zu müssen, was nun auf sie zukommt.
Keiner der Magier wird verstehen, was sie durchgemacht hat, außer den höheren Magiern weiß tatsächlich niemand die wenigen Details ihrer Gefangenschaft in Arvice, nur dass der König sie hatte. Insgesamt denken die meisten jedoch eher, dass es sich um eine Art politische Gefangenschaft handelt, wie man das bei hochrangigen Adeligen etc kennt. Die höheren Magier wissen als einzige, dass sie in Marikas Cachira war, und dank Savara wissen sie, was das ist. Aber auch hier können sich nur wenige wie Lady Vinara vorstellen, was wirklich passiert ist. Die anderen werden ihr ansehen, dass sie viel durchgemacht ist, vielleicht werden manche mit der Zeit etwas ahnen, die meisten werden es jedoch nie so wirklich realisieren, weil es außerhalb ihrer Vorstellungskraft ist.

Haha, die Stelle liebe ich auch *_* Du weißt, dass "ich wünsche" bei Akkarin nur ein sehr höflicher Weg ist, um "ich wil" ausdrücken? ;)

Das mit Garrel hat sich ja mit dem letzten Review erledigt, die Rollenverteilung kommt damit zustande, dass höhere Magier ihr Amt für gewöhnlich auf Lebenszeit haben und nur einen bestimmten Teil des Rituals kennen. Balkan kennt als einziger zwei, ist jedoch der einzige in der Gruppe, der den Part des Oberhauptes der Krieger kennt.
Ja, das ist eine Stelle, an der Sonea direkt von Akkarin das geschickte Formulieren lernen kann, um nicht etwas zu offenbaren, was sie nicht will. Trotzdem geschieht es, als die Frage nach Marikas Erben kommt.

Soneas Veränderung trägt viel dazu bei, dass Dorrien endlich begreift, dass sie nicht zu ihm passt. Vielleicht wäre das auch passiert, hätte sie vorher zu ihm gepasst. Ihre traumatischen Erlebnisse verstärken den Eindruck jedoch, weil sie einige Charakterzüge verstärken, die vorher schon da waren - genau das, was sie Akkarin näherbringt.
Dorrien und Kayan (und Darren) stelle ich mir auch als lustiges Gespann vor. Ein bisschen wie Akkarin und Lorlen, aber wahrscheinlich weniger konkurrierend, vor allem in Bezug auf Mädchen - hach :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
10.06.2019 | 11:28 Uhr
zu Kapitel 53
Hallo Lady Sonea,

Die erste Szene ist sehr intensiv, aber nicht nur aufgrund der Art und Weise wie sie miteinander schlafen und die Grenzen neu austesten, sondern vor allem auch aufgrund ihrer Gespräche. Insbesondere das Gespräch über Dany und Soneas Gedanken bezüglich ihrer Gefühle Frauen betreffend, finde ich sehr wichtig und gelungen.

Dieses Thema nimmst du ja auch später wieder auf, als Sonea über ihre Sehnsucht nach Dany nachdenkt. Dass Sonea sich vor der Rückkehr in die Gilde und dem Bericht, den sie erstatten muss, fürchtet, kann ich sehr gut verstehen. Unverständnis, Abneigung, Mitleid. Alles Gefühle, die nicht angenehm sind, die sie aber erwarten werden.
Ich finde es nur gut und richtig, dass Akkarin hier das Gespräch sucht, um Sonea auf die Befragung durch die Magier vorzubereiten. Hier kommt ihm mal wieder sein Alter und seine Lebenserfahrung zu Gute. Dass er die Schuld auf sich nehmen und Sonea beschützen will, passt ebenso gut zu ihm, wie dass Sonea sich erfolgreich weigert, dass er für sie lügt.

Sonea ist stark und weiß sich zu behaupten; dennoch ist es gut, dass sie Akkarin hat, der ihr bei der Verarbeitung der Zeit in Sachaka helfen kann. Immerhin hat sie so einen Menschen, der wirklich versteht, was ihr widerfahren ist.

Liebe Grüße
Nika

PS: Ich bin gespannt, ob du eines Tages die Zeit findest, dieses Buch zu überarbeiten. SO schlimm fand ich die Akkarin Szene im letzten Kapitel jetzt allerdings nicht. ;-)

Antwort von Lady Sonea am 10.06.2019 | 12:14:50 Uhr
Hallo Nika,

Das Thema Sonea und andere Frauen ist ein wenig in Vergessenheit geraten, weil die beiden viel grundlegendere Probleme hatten. Jetzt, wo sie wieder eine gemeinsame Basis haben, können sie auhre ch das angehen. Ich fand es für wichtig, dass er ihr die Rückmeldung gibt, dass es nie um ihre Beziehung mit Danyara ging und dass er damit grundsätzlich einverstanden ist. Besonders, da ich davon ausgehe, dass ich alle die Outtakes vom Spion gelesen haben.

Auch Akkarin war/ist stark und wusste sich zu behaupten, andernfalls hätte er seine Rückkehr nach Kyralia niemals so gut überstanden. Sonea würde wahrscheinlich auch alleine klarkommen, aber es würde sehr viel länger dauern und sehr viel schmerzhafter sein. Sie kann hier wirklich von Akkarin profitieren, selbst wenn er nicht exakt dasselbe durchgemacht hat. Aber es tut gut, dass sie jemanden hat, der sie versteht.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Sprachlich und auch inhaltlich sehe ich bei dieser Szene sehr viel, das ich machen könnte bzw. heute anders machen würde. Dass ich den Spion und D2K sprachlich noch einmal überarbeite, halte ich im Augenblick für sehr unwahrscheinlich. Zeitlich wäre das mindestens ein halbes Jahr, in dem alle anderen Projekte brachliegen würden und da hat mein englisches Projekt dann doch Priorität. Und bis ich mehr Luft habe, wollen wahrscheinlich schon wieder neue Ideen geschrieben werden. Dass FFde noch immer keinen gescheiten Editor für das Hochladen und Nachbearbeiten eingeführt hat, macht den Job nicht gerade attraktiver, weil ich bei jedem Upload sämtliche Formatierungs-Tags per Hand kontrollieren muss.
09.06.2019 | 20:40 Uhr
zu Kapitel 52
Hallo Lady Sonea,

Oh, wie liebe ich dieses Kapitel. Ich finde es ganz wunderbar, dass sich diese neue Vertrautheit zwischen den beiden eingestellt hat und sie sich nun nicht mehr streiten und für den Moment zufrieden sind, wie es ist. Dass dies keine Dauerlösung sein kann, zeigt sich dann ja später noch. ;) Aber für den Moment ist es gut so wie es ist. Sie hatten ja nun auch einige Tage Zeit, sich an diese neue Situation zu gewöhnen.

Dass Sonea nun so viel über Marika nachdenkt, erscheint mir nur logisch. Hat sie doch viel Zeit, über all das Erlebte nachzudenken und den Verarbeitungsprozess langsam zuzulassen. Sehr treffend formuliert finde ich übrigens Soneas Gedanken über den Sex und Akkarins dunkle Seite. Wer hätte zu Beginn ihrer Beziehung gedacht, dass ausgerechnet das auf diese Weise zwischen ihnen stehen würde?

Ihr kurzes Gespräch über eine Rettung per Schiff und die kleinen Späße über Akkarins als „Pirat an Land“ sind sehr schön und zeigen gut, dass sich die Stimmung zwischen den beiden verbessert hat. Zwar kommen sie unweigerlich auch immer wieder auf die traumatischen Erlebnisse und die schlechten Gefühle zurück, doch es gibt auch vieles, über das sie scherzen und lachen können.

Die Rast am See ist natürlich Zucker! Soneas Erinnerungen an das kleine Tal, wo sie ein Jahr zuvor gelagert haben, sind sehr schön; ebenso wie Akkarins Erinnerungen an einen See und das Sammeln von Vare, das schon sehr viel länger zurück liegt. Ich mag diese Parallelen hier sehr.

Dass Sonea Akkarin dann doch so schnell und scheinbar so einfach in den See locken und verführen kann, überrascht mich immer ein wenig. Hier fehlt mir wahrscheinlich Akkarins Perspektive und seine Gedankengänge. Aber ich beginne, sein Verhalten zu verstehen. Man darf hier die Zeitspanne nicht aus den Augen verlieren; beobachtet Akkarin sie doch erst eine Weile lang vom Ufer aus und betrachtet sie dann auch im See nachdenklich für einige Augenblicke als sie sagt „Um mich wieder lebendig zu fühlen.“
Auch wieder so ein Satz, der einfach wow ist! (Er erinnert mich zudem an irgendeinen Film, aber ich komm grade nicht drauf…)
Es ist jedenfalls sehr stimmig und sehr, sehr schön, dass sie nun diese Grenze überschreiten und zueinander finden können.

Die Szene aus Akkarins Sicht finde ich sehr schön und ich bin froh, dass du sie mit aufgenommen hast. Seine ganzen Gedanken zu Isara und eben auch Sonea sind wundervoll beschrieben und zeigen sehr gut die Veränderung und die Reflexion in ihm auf. Und schließlich seine Entscheidung, dass er sie wieder hat. Ich beziehe das nicht nur darauf, dass er sie gefunden und befreit hat, sondern vor allem darauf, dass sie nun wieder zusammen sind.
Dass er Sonea, während sie schläft, berührt und sogar mit ihrem Schmuck spiet, zeugt für mich davon, dass er erste Schritte wagt, seine dunkle Seite auszuprobieren. Und von Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein; sowie Ehrlichkeit, denn er offenbart ihr ja, dass es kein Traum war. Ihr Liebeserklärungen sind zudem etwas Besonderes und runden die ganze Szene sehr schön ab. So romantisch wird es ja selten zwischen den beiden; aber hier finde ich es sehr gut, denn es zeigt, wie zaghaft und vorsichtig sie ihre noch ganz neue Beziehung nun angehen und annehmen.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 10.06.2019 | 10:00:51 Uhr
Hallo Nika,

Es war auch nie als Dauerlösung gedacht, sondern nur für solange, wie sie brauchen, um die letzten Monate aufzuarbeiten und bis sie wieder zusammen sein können, ohne dass es ihrer Beziehung mehr schadet als nützt. Akkarin hatte hier allerdings ganz andere Vorstellungen von der Dauer als Sonea. Womit wir wieder dabei wären, dass es für Sonea gerade einfacher ist, als für ihn und sie überzeugt ist, dass sie nur wieder richtig mit ihm zusammen sein muss, damit alles gut wird.

Irgendwie ist es schon ironisch, wenn ich so darüber nachdenke. Zuerst war Sonea die Unschuldige und Akkarin musste seine dunkle Seite zurückhalten, um sie nicht zu verstören (wobei er da auch ziemlich übervorsichtig war und ihr mehr hätte zutrauen können). Und jetzt kann er wegen seiner Bedenken nicht mit ihr mithalten. Das muss frustrierend sein.

Damit Akkarin zu ihr in den See kommt und sie miteinander schlafen, kommen mehrere Dinge zusammen: Zum einen erweckt der Ort Erinnerungen an ihre letzte Reise durch Sachaka, was schon während des Essens anfing, zum anderen hat sich bei ihnen sehr viel unterdrückte Leidenschaft angestaut. Während Akkarin bei der Wasserfall-Szene aus verschiedenen Gründen noch zurückhaltend war, fällt ihm das jetzt viel schwerer. Sonea ist trotz allem noch seine Frau und seine dunkle Seite will sie wieder für sich beanspruchen. Und vielleicht will er auch einfach nur Sex.

Mit der Szene am See in U1000sS hat diese hier allerdings sehr wenig zu tun, ich habe D2K ein paar Jahre davor geschrieben. Aber ich glaube, dazu hatte ich in U1000sS auch schon etwas geschrieben.

Keine Ahnung, ob dieser Satz aus einem Film ist. Wenn, dann war es kein bewusstes Easter Egg.

Die Szene aus Akkarins Perspektive (ich habe sie gerade noch einmal gelesen und – ugh! die gehört überarbeitet so wie das ganze Buch!) war mir sehr wichtig, damit bei einigen Dingen, die in diesem Kapitel passieren, keine Missverständnisse aufkommen. Auch hatte ich gehofft, dass sie dazu beiträgt, ihn besser zu verstehen.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
09.06.2019 | 10:31 Uhr
zu Kapitel 51
Hallo Lady Sonea,

Oh, was für ein schöner Einstieg in das Kapitel. Ich kann Soneas Gedanken und Gefühle hier sehr gut nachvollziehen. Das nun angenehme Schweigen, Hunger und Müdigkeit beschreibst du wieder einmal sehr anschaulich. Ebenso ihr Gespräch als sie Rast machen. Es verdeutlich an welchem Punkt ihre Beziehung nun angekommen ist. Dass Sonea nun auf Förmlichkeiten und einer gewissen Distanz (dazu zähle ich auch ihre Weigerung, von ihm geheilt zu werden) besteht, kann ich sehr gut verstehen. Wie soll man sonst die Trennung hinbekommen?

„Ich will nicht vergessen. Denn das ist alles, was mir von uns geblieben ist.“

Oh…. Das ist so schön formuliert. Genauso wie der kurz darauf folgende Dialog, als Akkarin eingesteht, dass er auch nicht vergessen will und dass es noch Hoffnung gibt. Hach, hach, hach… So schön!

Die Schlacht um Arvice ist sehr spannend. Es ist irgendwie seltsam, nun den Feind mit den Techniken der Gilde kämpfen zu sehen; ebenso wie es ungewohnt ist, dass die Verräter Schildsenker nutzen. Es ist logisch, aber eben ungewohnt. Dass Balkan nun helfen darf, finde ich ein schönes Detail. Ebenso wie diese Liste von Kandidaten, die in schwarzer Magie unterwiesen werden sollten, sollte die Gilde auf sich gestellt sein. Uh, ich wüsste zu gerne, wer auf dieser Liste steht. :D

Den Abschluss des Kapitels mit dem Gespräch zwischen Dany und Asara finde ich sehr gelungen. Nun da einige Zeit verstrichen ist und Dany langsam beginnen kann, das Geschehene zu verarbeiten, ist Asara ihr eine gute Hilfe. Ein wenig erinnert mich diese Szene an das Gespräch von Sonea und Rothen während der ersten Krise zwischen Sonea und Akkarin. Manchmal braucht es eben einen Außenstehenden mit mehr Lebenserfahrung, um die Dinge von verschiedenen Seiten her betrachten und überdenken zu können.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 10.06.2019 | 20:02:13 Uhr
Hallo liebe Nika,

Freut mich, dass dir die Schlacht gefällt! Dass die neue Kampfweise der Sachakaner ungewohnt ist, verstehe ich. Andererseits gehören Waffen und Unterstützung von Verbündeten ebenso dazu wie das Stehlen von Kampfstrategien. Irgendwie muss man ja dem Feind gegenüber ein Überraschungsmoment haben :)

Die Namen auf der Liste habe ich bewusst nirgends erwähnt. Aber du darfst gerne raten ;)

Hm, über Sonea und Rothen habe ich an dieser Stelle nicht nachgedacht, sondern eher daran, dass Asara hier einmal den psychologischen Teil ihrer Arbeit unter Beweis stellen kann, was für die Aufarbeitung der befreiten Sklavinnen sehr wichtig ist. Durch Dany habe ich hier die Chance, das zu zeigen und finde es bei ihr auch besonders interessant, weil sie von der Sklaverei nicht traumatisiert ist und Asara deswegen anders vorgehen muss, als sie es z.B. in Yukai bei Sonea tut. Aber auch ihre Trauer bezüglich Sonea ist ein wichtiges Thema und etwas, das bei befreiten Sklavinnen sicher auch hin und wieder vorkommt, wenn jemand zurückbleibt oder bei der Flucht gestorben ist.
Aber ich glaube, ich verstehe, was du meinst :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
07.06.2019 | 21:19 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo Lady Sonea,

Ich beginne, diese ‚Krisen-Kapitel‘ zu mögen. Allein dieser erste Teil hier, ist dir sehr, sehr gut gelungen. Nicht nur von der Entwicklung der Geschichte her, sondern vor allem auch sprachlich. Ich finde, diesen Kapiteln merkt man ganz besonders an, dass sie dir am Herzen liegen und mit sehr viel Herzblut geschrieben wurden.

Ich kann Sonea so gut verstehen. Vor allem, dass sie Akkarins Nähe mehr denn je braucht und gleichzeitig Angst vor seiner Zurückweisung hat. Auch kann ich den Gedanken, dass sie es einmal schaffen müssen, miteinander intim zu sein, um neue Erinnerungen zu erschaffen, damit es danach wieder gut werden kann.

Hilflosigkeit - das ist hier das zentrale Gefühl. Und Resignation, die du sehr gut dadurch zum Ausdruck bringst, dass beide der Diskussionen müde geworden sind. Es geht um alles oder nichts - und doch dreht man sich immer wieder nur im Kreis.

„Manchmal reicht Liebe nicht.“

Oh … Was für ein Satz. Er bringt etwas in mir zum Klingen und erinnert mich an eine ganz besondere Person.

Es ist so Akkarin, dass er nun auch hier die Führung und Verantwortung übernimmt; dass er die Entscheidung trifft und diese bereits durchdacht hat. Das merkt man insbesondere seiner präzisen Wortwahl an.
Auch wenn das eine unglaubliche Hilflosigkeit bei Sonea auslöst, so drückt es doch sein Verantwortungsgefühl gegenüber Sonea aus. Er will wie immer nur das Beste für sie und um jeden Preis verhindern, sie zu verletzten. Dass er sie damit (auch wenn es nur gut gemeint ist) trotzdem verletzt, scheint für ihn ein akzeptabler Preis zu sein, glaubt er doch noch immer, seine dunkle Seite wäre so furchtbar und zerstörerisch.

Und dann ist es tatsächlich vorbei. Und Akkarin möchte Sonea ein Freund sein. Dieser Satz und Soneas Schnauben haben mich zum Lachen verbracht. Ich hätte genau wie Sonea reagiert! Freunde bleiben. Sowas können auch nur Männer sagen! Aber immerhin ist er ihr ein Freund und lässt sie in seinen Armen schlafen. So wie damals am Südpass.

Mein Lieblingssatz ist übrigens:
„Sonea, eine Beziehung lässt sich nicht planen. Sie unterliegt einer Magie, die wir nicht kontrollieren können.“ <3

Liebe Grüße
Nika

PS: Der Rest vom Kapitel, vor allem die letzte Szene, sind auch toll.

Antwort von Lady Sonea am 10.06.2019 | 19:52:11 Uhr
Hallo Nika,

Dankeschön! <3 Und ich nehme an, sie sind nun auch leichter zu lesen, da du die Geschichte schon kennst ;)

Es ist richtig, ich habe mir diese Kapitel damals regelrecht von der Seele geschrieben. Dabei hatte ich damals keine Beziehungskrisen. Entweder ich habe etwas verarbeitet oder es war so eine Art Vorbereitung auf den Ernstfall, falls du weißt, was ich meine. Vielleicht lag es auch nur daran, dass mir der Gedanke, mein absolutes OTP zu trennen, unerträglich schien. Bei so emotionalen Kapiteln kommt immer sehr viel aus meinem Inneren heraus und das Schreiben wird unglaublich intensiv.

Ja, das ist wieder typisch Akkarin. Alles durchdenken und Sonea dann vor vollendete Tatsachen stellen. Und dabei nur das Beste wollen, auch wenn Sonea das natürlich völlig anders sieht. So etwas kann unglaublich schiefgehen und ich kenne Fälle im echten Leben, wo es das ist. Akkarin geht ein hohes Risiko ein. Aber so können sie nicht weitermachen. Mit jedem Streit zerstören sie ihre Beziehung noch mehr und es steht so viel zwischen ihnen, was sie aufarbeiten müssen. Seine dunkle Seite ist ein weiterer Faktor, da sie durch alles, was er in Marikas Gedanken gesehen hat, noch stärker geworden ist. Er weiß nicht, ob er sich noch kontrollieren kann.

Akkarin hat Sonea gefriendzoned :D Damals kannte ich das Wort noch nicht, aber ich denke, das trifft es ganz gut. Akkarin stellt sich das wirklich so einfach vor, übersieht dabei jedoch, dass seine Persönlichkeit es nicht wirklich zulässt, Freunde zu haben. Bis auf wenige Ausnahmen ja, aber Sonea fällt da nicht rein.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
06.06.2019 | 18:33 Uhr
zu Kapitel 49
Hallo Lady Sonea,

Ich finde es sehr amüsant, dass all die Gedanken, die ich mir beim Lesen und Review schreiben des vorherigen Kapitels gemacht habe, sich im Verlauf dieses Kapitels jetzt irgendwie selbst beantworten. :D

Ich finde den Kapitel-Titel toll - und es sehr beeindruckend, dass du solche Details so planst und beachtest etc. :)

Dies ist auch mal wieder so ein Kapitel, das ich so gerne aus Akkarins Sicht lesen würde. Was muss nur für ein Gefühls-Sturm in ihm toben? Wut, Eifersucht, Schuld, Zweifel, Ohnmacht…
Dass er nicht so tun kann, als wäre alles in Ordnung, ist nur verständlich. Das konnte er bei ihrer Krise im Spion auch nicht - und so etwas soll er ja auch gar nicht tun! Es ist nicht in Ordnung und eine Lösung des Problems indes aber auch nicht so einfach.

Immerhin bekommt er durch den kurzen Kampf mit den zwei Fremden die Gelegenheit, seiner Wut einmal Luft zu machen. Und sein trockener Kommentar bezüglich des Pferdes ist mal wieder zum Totlachen!

Alles andere als zum Lachen ist hingegen die sich zuspitzende Krise der beiden und die Dinge, die sie sich nun - endlich?! - an den Kopf werfen. Die brutale Offenheit der beiden ist schmerzhaft, aber notwendig.

„Ich muss doch eine einzige Enttäuschung für dich sein.“

„Du hast recht“, sagte er. „Ich bin enttäuscht. Weil es nur so wenig Zeit gebraucht hat, dass du begonnen hast, mich aufzugeben.“

Puh. Das muss man erstmal sacken lassen. Aber schon kurz darauf verwöhnst du mich ja mit einem Akkarin, den man lieben muss. Sein „Geh nicht. Bitte.“ lässt mich schmelzen! Das sind diese Akkarin Momente, die sehr selten, aber dafür umso aufrichtiger sind.

„Sie weinte lange und er ließ sie und strich immer wieder behutsam über ihren Rücken.“

Es sagt so viel darüber aus, dass er für sie da ist und es aushält, sie zu halten und ihr die Nähe zu geben, die sie braucht. Auch, dass er sie später in seine Arme nimmt und Zärtlichkeiten zunächst zulässt.

Dass er sie dann unterbricht und sagt, dass er das nicht kann, ist sehr aufrichtig von ihm - aber für Sonea auch sehr verletzend (ohne, dass dies seine Absicht wäre). Aber so kommen sie wenigstens an den Punkt, an dem sie endlich in Worte fassen können, was zwischen ihnen steht. Warum Nähe und Intimitäten nicht möglich sind. Es tut weh, die beiden so zu erleben, aber wenigstens sind sie ehrlich miteinander und Akkarin erstaunlich offen. Aber das sagt Sonea ja selbst:
„Ich begrüße deine Ehrlichkeit“, sagte sie. „Ja, du hast mich benutzt. Du hast dir genommen, was du wolltest, aber ich habe in jeder deiner Berührungen gespürt, wie sehr du mich liebst. Selbst, wenn du nicht in meinen Gedanken warst. Und ich habe mich dir hingegeben, weil ich dich mindestens ebenso liebe und weil ich mit jeder Faser meines Körpers dir gehören wollte.“

Das fasst es für mich perfekt zusammen!

Und ja: Ich halte die Situation für Akkarin auch für schlimmer. Insbesondere durch das Deja-vue in Bezug auf Isara. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass es für Sonea weniger verletzend oder einfacher zu ertragen ist. Aber: Die beiden machen immerhin Fortschritte indem sie miteinander reden und ehrlich zueinander sind.

Puh. Das nächste Kapitel wird nicht einfacher, aber da muss ich jetzt durch.

Liebe Grüße
Nika

PS: Meine Oma war tatsächlich eine sehr starke, bewundernswerte Frau.

PPS: Nochmal zum vorherigen Kapitel:
Ich schrieb: „Ich glaube nicht, dass Akkarin seine Entscheidungen (nur) Sonea zur Liebe entgegen der Erwartungen und üblichen Vorgehensweise der Gilde und König Merins fällen würde. (was ja auch gut so ist! Und Sonea weiß das ja auch seit sie Akkarin kennt)“
Du antwortest: Das habe ich nicht so ganz verstanden. Willst du damit sagen, dass Akkarin Sonea keine Beziehung mit einer Frau erlauben würde, weil Merin oder die Gilde daran Anstoß nehmen würden, wenn es herauskommt? Denkst du, er würde es tun, würde ihnen das nicht im Weg stehen?

Ich meinte damit gar nicht Sonias Beziehung zu einer Frau. Ich glaube, Akkarin würde diesen Skandal nicht scheuen, wenn es Sonea glücklich machen würde, aber er würde es auch als Privatangelegenheit sehen und nicht publik machen wollen. Vollkommen zurecht übrigens.
Ich meinte damit viel mehr, dass Marika eine Entscheidung getroffen hat und Sonea ein Zugeständnis gemacht hat, dass bei seinen Gefolgsleuten auf wenig Verständnis treffen wird und dadurch seine Position zu schwächen scheint. Zu recht würde man sich fragen, ob Marika noch bei Sinnen ist oder ob er sich von Sonea zu sehr beeinflussen lässt.
So etwas würde Akkarin meines Erachtens nie tun. Er mag manipulativ sein, wenn es zu seinen und Soneas Nutzen angebracht ist, aber er würde eine solche, politische Entscheidung in Bezug auf seine Feinde nicht so treffen wie Marika es getan hat.

Antwort von Lady Sonea am 07.06.2019 | 22:05:13 Uhr
Hallo Nika,

So geht es mir in vielen Büchern auch! :)

Jein, die Kapitel-Titel sind nicht immer geplant. Oft weiß ich zu Beginn eines Kapitels noch nicht, wie es heißt. Manchmal entscheidet sich das erst hinterher, wenn z.B. ein vorherrschendes Thema zu erkennen ist. Aber das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Diese Gefühle spielen bei Akkarin gerade alle eine Rolle. Eigentlich kann man es recht gut mit einigen Szenen aus U1000sS vergleichen, auch wenn er ein Sklave war und Isara ihm nie gehört hat, was durch seine kyralische Denkeweise und die dunkle Seite jedoch ein wenig überdeckt wurde.

Akkarin ist unglaublich verletzt und deswegen sagt er auch so brutale Sachen. Wenn er wieder ganz bei Sinnen ist, wird er das ziemlich bereuen. Im Augenblick kann er seinen Gefühlen so jedoch am besten Luft machen. Denn eigentlich weiß er, dass es nicht stimmt. Wenn ich so darüber nachdenke, steht ihm seine dunkle Seite hier mehr denn je im Weg. Und wahrscheinlich ist das der Grund, warum er darüber reden kann. Er hätte schon viel früher mit Sonea darüber reden müssen, aber es hat nie so richtig gepasst und zugleich hat er gehofft, um diese Sache herumzukommen. Dadurch, dass Marika ihm Sonea genommen hat, rächt sich das nun bitterböse.

Natürlich ist es für Sonea auch nicht leicht, das sollte ihre Perspektive hoffentlich auch zeigen. Im Augenblick scheint es so, weil bei ihr die Folgeschäden erst sehr viel später kommen.

Liebe Grüße,
Lady Sonea

PS: Danke für deine Erklärung! Das sehe ich ganz genau so! Wobei ich auch glaube, dass sowohl Akkarin als auch Marika die Fähigkeit haben, eine solche Entscheidung so zu verkaufen, dass die Kritik sehr gering ausfällt. Akkarin würde es für etwas so Persönliches jedoch nicht nutzen und er würde Sonea auch nicht auf diese Weise benutzen, um ein „höheres Wohl“ zu erzwingen, so wie Marika seine Heiratspläne in sehr positives Licht rücken konnte.
04.06.2019 | 18:56 Uhr
zu Kapitel 48
D2K - Durch die Wüste

Hallo Lady Sonea,

Auch wenn ich diese Krise der beiden noch mehr fürchte als die erste, mag ich diese Kapitel doch sehr. Schließlich sind die beiden wieder zusammen, wenn auch seelisch noch sehr weit von einander getrennt.
In diesem Teil finde ich die Entwicklung der Krise (ich nenn es einfach mal so) zwischen den beiden sehr interessant. Wo erst noch Umarmungen, Nähe und Trost möglich waren, ist hier nun die Distanz nicht nur körperlich sehr präsent. Mit dem Erwachen und dem Verstehen, dass dies kein Traum und keine Enrasa Spiel ist, kommt nun auch das Begreifen, was genau in der Zwischenzeit geschehen ist und was nun alles zwischen ihnen steht.
So wie bei Akkarin nun auch die Gedanken und Gefühle langsam durch sickern, hat er doch sehr viel Zeit zum Nachdenken und wird vermutlich das, was er in Marikas Gedanken Geschehe immer wieder durchspielen und sich auf neue/ andere Details und Begebenheiten fokussieren und diese überdenken. Das merkt man ihm in diesem Teil ja auch sehr stark an seinen Reaktionen auf Sonea und den Worten, die sie sich im Streit an den Kopf werfen, an.

Die Wüste könnte man hier glatt als Bild für die brach liegende Beziehung sehen. (Und die noch folgende und von mir sehnlichst erwartete Rast am See (wo du-weißt-schon-was-passiert) als Bild für die neue, frische, lebendige Beziehung.

Besonders gut hat mir gleich diese Stelle gefallen. Ich finde sie sprachlich sehr stimmig und melodisch.
„Stattdessen war diese Kluft nun größer geworden. Sie konnte es in der Stille zwischen ihnen spüren, glaubte es an Akkarins Haltung zu sehen und in dem Fehlen von Vertrautheit zu atmen.“

Generell kann ich mich wieder einmal so sehr in Sonea hinein fühlen; teil auch aus eigenen, ähnlichen Erfahrungen.
Bei dieser Stelle zum Beispiel konnte ich nur nickend vor dem Bildschirm sitzen.
„Obwohl sie nicht einmal sicher war, für Dany die Art von Liebe empfunden zu haben, die sie für Akkarin empfand, war sie überzeugt, dass es möglich war, eine Frau und einen Mann zu lieben, während sie an der Vorstellung zwei Männer zugleich zu lieben hoffnungslos scheiterte.“

Irgendwie verstehe ich Sonea dieses Mal besser. Vielleicht ist es, weil ich mehr Ruhe habe, die Geschichte langsam zu lesen und mich mehr auf die einzelnen Kapitel einzulassen und auch mal ein Review zu schreiben. Nun weiß ich ja, wie es ausgeht und „hetze“ nicht mehr durch die Story, um zu erfahren, ob am Ende alles gut wird. Dieses Mal - auch weil ich immer wieder unterbrochen werde beim Lesen bzw. nur zu bestimmten Zeiten am Tag/ in der Nacht lesen kann - habe ich mehr Zeit, über das Gelesene nachzudenken und einzelnen Dialogen oder Worten nachzuspüren. Bestes Beispiel dafür ist Soneas Reflexion ihrer Beziehung zu Marika.

„Er hatte ihr erlaubt, mit Dany zusammen zu sein und er hatte ihr sein Wort gegeben, der Gilde die Möglichkeit zu geben, ins Exil zu gehen. Er hatte ihr sogar seine Liebe gestanden. Oder was auch immer er dafür hielt.“

Dass Marika ihr erlaubt hat, neben ihm auch mit Dany zusammen zu sein, während Akkarin sie vor die Wahl stellt, ist ein sehr wichtiger Punkt. Glaube ich. Ich empfinde es jedenfalls so, denn egal wie grausam Marika auch war, bei ihm hätte Sonea beides haben können: eine (sexuelle) Beziehung zu einem Mann und einer Frau. Auch ist Marika auf ihre Wünsche eingegangen und hat diese über sein Ansehen gestellt, in dem er ihr sein Wort gab, der Gilde zumindest eine Chance zu geben. Ich glaube nicht, dass Akkarin seine Entscheidungen (nur) Sonea zur Liebe entgegen der Erwartungen und üblichen Vorgehensweise der Gilde und König Merins fällen würde. (was ja auch gut so ist! Und Sonea weiß das ja auch seit sie Akkarin kennt)
Weißt du, was ich meine? Oder sind diese Gedanken total ‚over the top‘?

Aber zurück zu Sonea und ihren Wünschen und Bedürfnissen. Du beschreibst es so schön. Du findest so schöne Worte dafür. Ich kann es so nach fühlen.

„Sonea hätte alles dafür gegeben, jetzt in Akkarins Armen einzuschlafen und das Gefühl von Geborgenheit zu verspüren, nachdem sie sich so sehr sehnte. Sie wusste, wenn sie dieses Gefühl wieder empfand, würde alles gut werden. Doch sie wusste nicht, was sie tun musste, um es zurück zu bekommen.“

Ah, und die Szene im Palast mit Ivasako und Jorika. So schön! Ich mag den Jungen auch so gerne...
wie Ivasako nun die Geschäfte im Palast regelt, ist sehr gutmütig. Aber eine Frage hab ich noch: du schreibst: die Sklaven, die gehen wollen, sind in Freiheit geboren. Wo/ wie würden sie denn geboren und wie wurden sie dann zu Sklaven? Durch Eroberung anderer Ashaki?

Auch Ivasako und Ienara mag ich sehr gerne zusammen. Sie sind ein sehr schönes Paar und etwas Besonderes. Ihre Gespräche sind irgendwie immer ... kultiviert. Wenn ich die beiden, so wie hier miteinander umgehen sehe, muss ich immer an meine Oma denken (was ein sehr großes Kompliment für deine Ienara ist!); die beiden sind irgendwie so klassisch/ altmodisch.

Zurück zu Sonea und Akkarin:
Oh, diese zweite Szene und der Streit zwischen ihnen. Da möchte man die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Oder sich die Augen zuhalten. :D Aber es muss ja sein. Das Schweigen muss gebrochen werden und sie müssen endlich aussprechen, um was es eigentlich geht:

„Darum, dass du Spaß daran hattest, mit deinem Meister ins Bett zu gehen und dass du dich in eine Frau verliebt hast. Ich weiß nicht, was davon schlimmer ist, Sonea.“

Oh je. Armer Akkarin. Ich kann ihn so gut verstehen. Wie schrecklich muss es für ihn sein, zu erfahren, dass Sonea irgendwann begonnen hat, all das zu genießen, was er sich nicht getraut hat, mit ihr zu machen? (Immerhin hat er ihre (zu jenem Zeitpunkt existierenden) Grenzen respektiert! Und das ist so viel mehr wert als alles andere!)
Aber ich verstehe auch Sonea so gut hier. Sie dachte, er wäre tot. Hat sich so lange widersetzt und gequält, ohne Hoffnung auf Rettung. Und dann wirft Akkarin ihr ausgerechnet die Beziehung zu Dany vor. Grade als sie alles verloren hat; sich so unendlich verloren fühlt.
Sie tut mir so leid! Und Gott sei Dank (!) nimmt Akkarin sie in die Arme und lässt sie in diesem Moment nicht alleine. Auch wenn es für ihn ebenfalls sehr, sehr schwer sein muss.

Das Gespräch von Asara und Dany ist großartig. Ich mag Asara so gerne und finde es sehr gelungen, wie einfühlsam und ehrlich sie Dany ihre Fragen beantwortet. Toll geschrieben!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 05.06.2019 | 17:30:06 Uhr
Hallo Nika,

Aber dafür ist es dann umso schöner, wenn sie wieder zueinander finden :)

Deine Beschreibung der Situation finde ich sehr treffend. Zuerst war da Wiedersehensfreude, aber sie waren auch auf der Flucht und der Schock bei Akkarin über das, was er in Marikas Gedanken gesehen hat, war noch zu groß, um alles zu begreifen. Sonea hat die Situation auch so gar nicht realisiert, weil sie ja unter der Wirkung von dieser Schlafdroge war.
Insgesamt halte ich die Situation für Akkarin gerade schlimmer. Die Tatsache, dass seine Frau einem anderen gehört hat, ist für sich genommen entsetzlich. Und dann kommt noch dazu, dass das alles wie ein Déjà vu auf ihn wirkt und die Erinnerungen an Dakova und Isara seine Reaktion auf Sonea und Marika verstärken.
Es ist, wie du sagst: Er wird jetzt jedes Detail durchspielen und analysieren und versuchen darüber herauszufinden, wie Sonea zu ihm und Marika steht. Sie einfach zu fragen, wäre vermutlich leichter, um das herauszufinden, Akkarin braucht das jedoch für seine Aufarbeitung.
Für Sonea hingegen ist es verhältnismäßig leicht, ihr PTSD holt sie erst viel später ein.

Der Titel des Kapitels ist auch in erster Linie symbolisch zu verstehen. Geographisch befinden sie sich ja noch in den Fruchtbaren Regionen, auch wenn die nach dem langen Sommer sehr vertrocknet aussehen (klimatisch vergleichbar etwa mit dem Mittelmeerraum). Die Idee für dieses Kapitel kam mir zusammen mit der Idee von Soneas Entführung, also noch in den Anfängen des Spions, wo ich mir über Sachakas Geographie noch nicht so ganz im Klaren war und Arvice für mich in der Wüste lag. Im Prinzip ist also von der doppeldeutigen Bedeutung nur die symbolische geblieben.
Nur falls dich das interessiert :)

Ah, diese eine Stelle war ein seltener Anfall von Lyrik. Freut mich, dass es dir gefällt <3

Ich denke, Soneas Vorlieben haben damit zu tun, welche Art von Mann sie vorzieht. Akkarin oder auch Marika haben die Rolle eines „Meisters“ inne, dem sie sich absolut hingeben will. Das schließt per se einen zweiten Mann aus. Mit Dany hingegen war sie mehr auf Augenhöhe, was sich auch darin widerspiegelt, dass sie irgendwie anders für sie empfunden hat. Das lässt sie sogar daran zweifeln, ob sie für Dany ebenfalls Liebe empfunden hat, weil sie an diese zutiefst hingebungsvolle Liebe gewöhnt ist, die sie in einer Beziehung mit Machtgefälle empfinden kann. Ich hoffe, das ergibt irgendwie einen Sinn. In meinem Kopf tut es das :D

„Ich glaube nicht, dass Akkarin seine Entscheidungen (nur) Sonea zur Liebe entgegen der Erwartungen und üblichen Vorgehensweise der Gilde und König Merins fällen würde. (was ja auch gut so ist! Und Sonea weiß das ja auch seit sie Akkarin kennt)“
Das habe ich nicht so ganz verstanden. Willst du damit sagen, dass Akkarin Sonea keine Beziehung mit einer Frau erlauben würde, weil Merin oder die Gilde daran Anstoß nehmen würden, wenn es herauskommt? Denkst du, er würde es tun, würde ihnen das nicht im Weg stehen?

Ich denke, es kommt bei Akkarin darauf an. In manchen Dingen stellt er seine und Soneas Bedürfnisse und Wünsche hinter denen der Gilde zurück, hin und wieder setzt er aber auch manipulativ seine Vorstellung für sich und Sonea durch wie z.B. nach ihrer Wiederaufnahme. Und in manchen Dingen schert er sich nicht um Regeln und macht trotzdem, was er will, und das manchmal auch ohne Absprache und heimlich.

Ah, das bezog sich nur auf die Sklaven, die mit den Verrätern gehen wollen. Die sind irgendwann einmal in die Sklaverei geraten und dann darüber im Palast gelandet. Das kann passieren, wenn Ashaki sich gegenseitig bekämpfen und Ländereien annektieren, wozu auch Bauerndörfer gehören, in denen freie Nichtmagier leben. Nichtmagier können aber auch auf Grund von Verbrechen zu Sklaverei verurteilt werden. Mir kommt gerade die Idee, dass Nichtmagier, die sich verschuldet haben, auch in die Sklaverei gehen könnten, um diese Schulden abzuarbeiten. So etwas gab es im Antiken Rom. Evtl. wäre das etwas, das auch während der zweiten Trilogie noch in Sachaka Bestand haben könnte, wenn man es zeitlich begrenzt. Muss ich mal drüber nachdenken.

Das klingt, als wäre deine Oma eine tolle Frau :)

Diese aktuelle Entwicklung zwischen Akkarin und Sonea war für mich der ausschlaggebende Grund, U1000sS zu schreiben. Bis hier merkt man nur sehr wenig von Akkarins dunkler Seite, weil auch Sonea nichts davon weiß. Man erfährt eigentlich erst mit ihr davon und bekommt trotzdem nur eine Ahnung, wie es für ihn ist. Ja, er hat damals ihre Grenzen respektiert, und er hat sich langsam vorgewagt. Jetzt ist er außer sich, weil Marika ihm das genommen hat. Sonea hätte es mit ihm erleben sollen und da kommt die dunkle Seite seiner dunklen Seite durch. Das muss echt die Hölle sein.
An Soneas Stelle wäre ich auch sehr verletzt. Aber weder sie noch er selbst verstehen, warum er so auf Dany reagiert.


Liebe Grüße,
Lady Sonea
02.06.2019 | 21:59 Uhr
zu Kapitel 47
Hallo Lady Sonea,

Ich gebe dir vollkommen Recht: es macht Sinn, Kapitel 21 noch einmal zu lesen, bevor man dann hier weiter macht. Da ich die Geschichte ja in einem Rutsch lesen konnte, waren mir die Ereignisse im Leben von Dany und Sonea noch präsent; andernfalls hätte ich aber auf jeden Fall noch mal Soneas Sicht zu Rate gezogen.

Aber du verstehst es ja auch so wunderbar, noch einmal die wichtigsten Szenen kurz in Erinnerung zu rufen und lässt beispielsweise Dany hier ja noch mal sehr intensiv über Sonea und ihren Streit nachdenken. Aber auch die vielen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit lassen eben diese noch mal aufleben; ihre negativen Gedanken bezüglich Akkarin („Sie fand, er hatte kein Recht zu leben.“) finde ich allerdings ziemlich krass. Ich kann Dany ja verstehen .... ob sie jetzt auch Sonea verstehen kann? Wieso diese Akkarin nicht aufgeben konnte?

Die beiden Szenen mit Akkarin und Sonea sind sooooo schön! Wie Sonea aufwacht und an die erste Flucht aus Sachaka ein Jahr zuvor zurück denkt... und wie Akkarin sie in ihre Arme nimmt und zu trösten versucht. Hach! Ich finde, er macht und sagt genau das Richtige in diesem Moment, auch wenn Sonea so voller Schuldgefühlen und Zweifeln ist, dass sie das gar nicht so richtig genießen und annehmen kann. Aber für mich zählt irgendwie nur, dass er da ist und es zumindest versucht! Wie schwer muss ihm das alles fallen? Nach all dem , was er in Marikas Gedanken gesehen hat!
Beide haben so viel zu erdulden, zu verarbeiten... wie kommt man mit so etwas klar? Wie holt mein ein halbes Jahr getrennte Zeit voller Leid und Angst wieder auf? Trotz all seiner Toleranz und seinem Versuch, Verständnis zu zeigen und einfühlsam zu sein, zieht Akkarin aber auch eine klare Grenze wenn es zu Dany kommt. Und obwohl Akkarin Sonea vor die Wahl stellt, frage ich mich sofort, ob man Dany irgendwann noch mal wiedersehen wird.
Hach, ich würde gerne noch so viel mehr zu diesem Kapitel und dem unvorstellbar großem Konflikt der beiden schreiben, aber ich musste leider wieder so gestückelt lesen. :( So viel sei aber gesagt: Ich finde dieses Kapitel so toll und kann mich vor allem mit Sonea identifizieren und ihre Zweifel, ob sie nach Kyralia zurückkehren und mit Akkarin wieder zusammen sein kann, sehr, sehr gut verstehen! Wunderbar geschrieben.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 04.06.2019 | 05:52:49 Uhr
Hallo Nika,

Im Augenblick ist Danyara noch zu verletzt, um von Soneas Verlust auf ihren eigenen zu schließen. Alles ist innerhalb weniger Stunden geschehen: Ihr Streit, der Überfall auf den Palast, die Flucht und jetzt die Erkenntnis, dass Akkarin am Leben ist und mit Sonea nach Kyralia zurückkehrt. Ich glaube nicht, dass so viel rationales Denken und Einsicht bei einer solch emotionalen Sache in so kurzer Zeit möglich sind.

Bitte bedenke auch, dass Danyara jünger ist als Sonea und vorher keine Beziehung hatte. Sie empfindet Akkarin als Eindringling, als jemanden, der bedroht und zerstört, was sie sich mit Sonea aufgebaut hat. In gewisser Weise hat er gerade mit dem Überfall auf den Palast ihr ganzes Leben zerstört. Wie Sonea hat sie ihn all die Monate für tot gehalten, aber anders als Sonea hat sie daraus Hoffnung geschöpft, dass Sonea sich irgendwann von ihm lösen und nur sie lieben würde. Bis zum letzten Tag hat sie sogar geglaubt, dass Sonea schon so weit wäre.

Einfach ist es für Akkarin auf keinen Fall. Im Augenblick überwiegt für ihm die Tatsache, dass Sonea bei ihm ist. Ähnlich wie Danyara hat er sehr viel zu verarbeiten, nur dass es bei ihm ein wenig anders läuft. Was er in Marikas Gedanken gesehen hat, ist noch schlimmer, als er sich ausgemalt hat. Und das braucht eine Weile, um durchzusickern. Tatsächlich ist es für ihn sogar leichter, seine Eifersucht auf Danyara zu projizieren, als sich mit Soneas Gefühlen für Marika auseinanderzusetzen. Was ihm hier allerdings noch nicht bewusst ist …

Liebe Grüße,
Lady Sonea
30.05.2019 | 23:16 Uhr
zu Kapitel 46
Hallo Lady Sonea,

Oh je. Diesem Kapitel blicke ich auch beim zweiten Lesen mit gemischten Gefühlen entgegen. Es ist eben nicht das rosarote Happy End, bei dem die Prinzessin ihrem Retter um den Hals fällt, sondern sehr viel komplexer. Für beide Seiten. Sonea fühlt sich wie in einem Albtraum, in dem sie immer noch von Akkarin verfolgt wird; für Akkarin hingegen wird der schlimmste Albtraum wahr, denn tatsächlich hat Sonea sich an ihr neues Leben gewöhnt und beginnt, Marikas Zuneigung schmeichelhaft und auch vorteilhaft zu empfinden.

Soneas Situation ist so komplex; vor allem in diesem Moment, wo sich Wunsch, Traum und Realität vermischen. Du beschreibst ihre Gedankengänge, die dazu führen, dass sie Marika tötet, jedoch sehr gut, so dass man ihnen folgen kann.

Die Flucht durch den Palast, die dann ausgerechnet auf dem Nordturm endet, ist so spannend. Der Ort, an dem ihre Verzweiflung am größten war; aber auch Rückzugsort mit dem weiten Blick über schöne Sonnenuntergänge; das Ende der Beziehung mit Dany und nun der Ort, der Freiheit verheißt und den Beginn einer neuen Beziehung mit Akkarin.

Und dann ist da noch Cery und seine Trauer. Und das Bedauern, dass auch er Savara nicht zurück nehmen und ihr eine zweite Chance geben wollte. Ein Glück, dass er Nenia hat, die zumindest dafür sorgt, dass er das Amulett nicht weg wirft.

Bedauern - das ist irgendwie das Thema dieses Kapitels. Auch bei den Mädchen der Cachira. Ich finde es sehr schön, dass Dany hier noch einmal ihr Gespräch mit Sonea vom Nachmittag reflektiert. Du wusstest natürlich schon längst, dass sie das tun würde und ihre Trennung von Sonea nun bedauert / bereut, aber für uns Leser sind da ja einige Kapitel dazwischen. ;-)
Trotz allem tut es mir für Dany sehr, sehr leid. Gerade weil sie sich auch nicht von Sonea verabschieden kann. Das ist sehr schlimm..

So. Und nun muss ich wieder tapfer sein, wenn die nächste Krise ansteht. Du weißt ja: ich bin ganz, ganz schlecht darin, Krisen zwischen den beiden auszuhalten! :-/

Liebe Grüße
Nika

PS: Ich liebe die Anspielungen zu den Enrasa Karten!

Antwort von Lady Sonea am 31.05.2019 | 10:02:53 Uhr
Hallo Nika,

In meiner ersten Idee von Soneas Rettung (das war, als ich noch gaaanz in den Anfängen vom Spion steckte), hatte ich tatsächlich eine wildromantische Vorstellung davon, wie Akkarin Sonea befreit und sie ihm um den Hals fällt und sie in den Sonnenuntergang reiten. Je mehr ich diese Geschichte jedoch entwickelt hatte, desto mehr wurde mir klar, wie unrealistisch das wäre - vor allem Sonea hat in der Zwischenzeit so viel durchgemacht und innerlich sogar mit Akkarin abgeschlossen, weil sie ihn für tot hielt. Aber auch ehr hat die Hölle durchgemacht. Ein bisschen fühlt er sich auch an Isara und Dakova erinnert, wodurch es ihm noch schwerer fällt, mit der Veränderung in Sonea umzugehen.

Hier, wo alle Handlungsstränge zusammenlaufen, ist es wahrscheinlich seltsam, sich wieder ins Gedächtnis zu rufen, was am Tag zuvor im Palast geschehen war. Vielleicht lohnt es sich an dieser Stelle, Kapitel 21 noch einmal aufzufrischen. Ich denke, wenn Danyara dort schon ihren Streit mit Sonea reflektiert hätte, wäre das zu früh in ihrem Verarbeitungsprozess gewesen.

Noch kurz zu Savara: Skrupellose Aktionen wie mit dem Weinhändler oder später dem Sklaven im Stall sind der Grund, warum sie zur Ichani wurde. Sie hat sich seitdem zwar sehr zum Guten gewandelt, trotzdem kommt die alte Savara hin und wieder noch bei ihr durch.

Dann würde ich sagen, lies die nächsten Kapitel möglichst zügig, dann ist die Krise schneller vorbei ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
30.05.2019 | 20:44 Uhr
zu Kapitel 45
Hallo Lady Sonea,

Ah. Jetzt hab ich ganz vergessen, was ich noch alles zum vorherigen Kapitel hatte sagen wollen. Hier also noch schnell ein paar „Juhu! Was für schöne Details!“-Gedanken zum vorherigen Teil:
Akkarin hat sich also endlich den Bart abrasiert! Nenia und dem Baby geht es gut und Cery kann Savara los lassen. Rothen und Farand sind wieder da! Und dann auch noch Besuch von Takan. Juhu!

Nun aber schnell zum aktuellen Kapitel. Es ist grandios!
Ich mag vor allem, dass man hier die Unterschiede, die du Asara und Savara zu sprichst, sehr gut erkennt. Nicht nur was das Töten und etwaige ‚Kollateralschäden’ betrifft, sondern auch die gesamte Einstellung und Lebensweise der beiden.
Dass Savara sich am Ende eingestehen muss, dass all ihre Wünsche und Pläne bezüglich der Verräter nicht passieren werden und sich freiwillig opfert, sagt sehr viel über sie aus. Ihr Abschied von Cery ist zudem sehr ergreifend.

ebenso gefällt mir die Szene in der Cachira, in der Ienara von ihrer Erfüllung spricht und Dany es bereut, mit Sonea gebrochen zu haben. Das rückt für mich eben das gerade, was ich im ersten Teil an Dany bemängelt bzw nicht verstanden habe.

Liebe Grüße
Nika
29.05.2019 | 22:41 Uhr
zu Kapitel 44
Hallo Lady Sonea,

Oh, dieses Kapitel mag ich auch sehr. Es geht endlich los!
Akkarin und Asara mag ich ja sowieso so gerne zusammen; mit Savaras Kaltblütigkeit gegenüber Sklaven habe ich jedoch so meine Probleme. Es kommt sehr herzlos rüber, wie sie hier erst den Sklaven des Weinhändlers und dann den Stallsklaven tötet.
Nicht, dass der Plan der drei weniger kaltblütig wäre....

Besonders mag ich an diesem Teil aber auch, wie es mir die Szene zwischen Asara und Sonea im Thronsaal aus dem ersten Teil wieder in Erinnerung ruft. Irgendwie mag ich diesen Moment zwischen den beiden Frauen, weil es die Hoffnung und das Gute, das dieser Plan auch beinhaltet, ausdrückt.

Liebe Grüße
Nika
27.05.2019 | 18:03 Uhr
zu Kapitel 43
Hallo Lady Sonea,

Vielen Dank für deine Erklärung bezüglich des Anurischen Dunkelweins. Solches Fachwissen über Details der Bücher wie du es hast, fehlt mir leider. Sehr beeindruckend übrigens und großes Kompliment an dich für die intensive Recherche Arbeit. Vielleicht plaudern wir eines Tages mal darüber ;-) Wenn im Buch eine Flasche schon 20 Goldstücke kosten soll, dann sind 60 für eine Kiste natürlich günstig.
Auch meine Frage bezüglich Savedra klärt sich in diesem Kapitel ja nun irgendwie auch von selbst auf, da sie ihre Bedenken und Gedanken gegenüber Dannyl äußert. :)

Dieses Kapitel nun ist so kurzweilig! Und ich mag es sehr. Nicht nur, weil ich Savara und Akkarin gemeinsam so unglaublich unterhaltsam finde, sondern natürlich auch, weil Asara wieder da ist. Ach, ich mag sie so gerne! Sie und Vikacha. <3

Ich finde es sprachlich sehr, sehr gelungen. Die Szenenwechsel zwischen dem Anwesen von Asara und der Zuflucht der Verräter, sowie der Plan für die Operation Prinzessin und die Verhandlungen bezüglich eines Kompromisses zwischen Gilde und Verrätern erhöhen das Tempo und am Ende des Kapitels denkt man sich: Was? Das war es schon?

Ich kann es jedenfalls gar nicht mehr erwarten, dass es endlich los geht! Mir geht es da ein wenig wie Savedra: Sobald eine Entscheidung getroffen ist und man handeln kann, geht es einem gleich besser.


Liebe Grüße
Nika

PS: Akkarins Zorn auf Marika kommt sehr gut rüber.

Antwort von Lady Sonea am 27.05.2019 | 18:55:27 Uhr
Hallo Nika,

Kein Thema. Was die Bücher betrifft, bin ich irgendwie ein wandelndes Lexikon (sorry, falls das manchmal etwas oberlehrerhaft klingen sollte). Zum Teil erstreckt sich das auch auf meine Geschichten, aber da wird es dann etwas schwieriger, weil diese viel länger sind und ich da etwas länger suchen muss.
Die 20 Goldstücke pro Flasche wurden im Buch als Wucherpreis diskutiert, der ist irgendwann im Spion wieder ein wenig gefallen. Cery bekommt den Wein durch seine zwielichtigen Beziehungen auch noch einmal günstiger.

Du kannst mich zu den ganzen Dingen gerne löchern. Im schlimmsten Fall führt das nur dazu, dass ich die Bücher zum x-ten Mal lese :D

Ansonsten: Freut mich, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat und der Spannungsbogen so überzeugend war :)


Liebe Grüße,
Lady Sonea
26.05.2019 | 15:57 Uhr
zu Kapitel 42
Hallo Lady Sonea,

Akkarin und Savara sind zum Totlachen! Ich liebe die Dialoge der beiden und ihre ganz eigene Dynamik miteinander.

Die Diskussion der Heiler bezüglich eines Angebots an die Verräter war sehr interessant; ebenso wie Dannyls Verhandlungen. Es hat mich jedoch etwas überrascht, dass Dannyl auf Wunsch Savedras hin die restlichen Stimmen zusammen bekommen soll. Ich hatte bis dato nicht den Eindruck gehabt, dass die Große Mutter selbst für eine Einmischung ihres Volkes in diesen Krieg ist.

Cerys Anteil an diesem Kapitel war wieder einmal sehr unterhaltsam. Hach ja, der gute Anurische Dunkelwein. Hier hat mich aber ehrlich gesagt irritiert, dass eine Kiste 60 Goldstücke kosten soll. Wäre das nicht sogar mehr als Soneas Hochzeitskleid gekostet hat? Und fast schon ein Jahresgehalt eines Architekten? Irgendwann hattest du doch mal in deinen Erklärungen zum Kapitel über Gehälter gesprochen. Ich glaube, das war im Zusammenhang mit dem Bau der Wetter Ausguck? Es kam mir jedenfalls sehr viel vor für eine Kiste Wein.

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 26.05.2019 | 18:10:44 Uhr
Hallo Nika,

Anurischer Dunkelwein ist der Edelwein schlechthin und daher sehr teuer, das kann der Preis durchaus in die Dimension von Brautkleidern gehen. Im Buch wurde mal von einem Preis von 20 Goldstücken pro Flasche gesprochen. Für mich besteht hier daher kein Widerspruch :)

Das ist richtig, dass Savedra zuerst keine Einmischung wollte. Durch Marikas neuste Ambitionen und durch die Tatsache, dass Sonea von ihm festgehalten ist, ändert sie ihre Meinung allmählich. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele ihrer Töcher etwas unternehmen wollen.
Warum sie Dannyl schickt? Er hat immer ein überzeugendes Argument parat :)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
25.05.2019 | 17:36 Uhr
zu Kapitel 41
Hallo Lady Sonea,

Wieder ein sehr schönes, vielschichtiges Kapitel. Der Abschied von Rothen und Ezrille war sehr schön und absolut zu den Charakteren passend; gleiches gilt für die Hochzeit von Cery und Nenia sowie für Regin und Trassia, auch wenn letztere jetzt kein Pairing sind, das ich gebraucht hätte. :D Dennoch passt es zum Verlauf deiner Geschichte, dass sie nun hier endlich zueinander finden.

Dannyl hat mir natürlich auch wieder sehr gut gefallen. Seine Art stellst du so perfekt heraus!
Ein kleines Highlight sind aber - wie soll es auch anders sein - Akkarin und Savara. Über die zwei kann ich mich ja sowieso immer köstlich amüsieren. Allein dieser letzte Satz in Bezug auf das Pferd. Herrlich! Genau mein Humor!

Liebe Grüße
Nika
24.05.2019 | 09:21 Uhr
zu Kapitel 40
Hallo Lady Sonea,

Dieses Kapitel ist wirklich toll und ich teile deine Meinung, dass die erste Szene ein Highlight darstellt. Noch besser hat mir jedoch die Szene aus Sicht von Merin gefallen; insbesondere die Beschreibungen des Raums und seiner Arbeitsweise am Anfang. Das sind wieder einmal schöne Details, die deine Geschichte ausmachen.

Apropos Details: die Szene mit Rothen und Ezrille an Yaldins Grab ist Dir sehr gelungen - und es ist ein schönes Detail, dass Yaldin anstelle von Larkin in die Schlacht gezogen ist, um im
Zweifel an Stelle eines jungen Menschen zu sterben.

Zurück am Nordpass überschlagen sich die Ereignisse ja mal wieder. Hier hat mir besonders Savara gefallen. Sowohl wie sie sich aus dem Fort heraus schleicht als auch ihre Gespräche mit Cery und Akkarin. Sie ist mir dadurch wieder sympathischer geworden. Irgendwann in Der Spion (ich glaube, als sie Kariko aus dem Gefängnis befreit) hab ich das positive Gefühl für sie verloren und empfand sie ab da an als sehr unsympathisch. Das wandelt sich hier nun wieder, worüber ich sehr froh bin.

Liebe Grüße
Nika

PS: ich wollte die Szenen von Sonea und Cery gar nicht miteinander vergleichen. Die Cery Szene passte nur zufällig grade, um ein wenig mehr zu beschreiben, was ich mir sprachlich (nicht inhaltlich) für die Sonea Szene gewünscht hätte. Dabei ging es aber mehr um die sprachliche Ausgestaltung als darum die Szenen inhaltlich zu vergleichen. Das würde natürlich überhaupt nicht passen - egal welche Szene/ Situation von Sonea und Cery, da sie so grundauf verschieden sind.

PPS: Die Akkarin-Rothen Szene ist unglaublich! Und dabei fiel mir ein, dass ich dir auch noch eine E-Mail zu Der Spion mit einem Kommentar zu der Krise zwischen Akkarin und Sonea schulde. Auch das ist nicht vergessen und noch in Arbeit (auch das leider wieder sehr gestückelt, so dass ich mich langsam frage, ob das alles noch Sinn macht).