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Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
23.10.2018 | 21:33 Uhr
Wow! Ich hab deine Geschichte in einem Stück verschlungen und bin nun echt beeindruckt und berührt.
Der Krabat Liederzyklus begleitet mich selbst seit vielen, vielen Jahren. Oft hab ich versucht, mir das Ende des Meisters zusammen zu reimen, wenn ich "am Ende" gehört hab und du hast es geschafft, dieses Ende plausibel, authentisch und und unfassbar berührend, aber nicht kitschig zu beschreiben.
Deine ganze Geschichte ist in sich schlüssig und fesselnd und du hast einen unfassbar tollen Schreibstil, den du großartig auf die Atmosphäre von "Krabat" abgestimmt hast.
Du hast mich den Meister in einem Licht sehen lassen, in dem ich ihn immer gern gesehen hätte, es aber nie wirklich konnte.
Also, vielen Dank für diese herausragende Fanfiktion, du hast wirklich großes Talent!
26.03.2018 | 18:09 Uhr
Eine interessante Geschichte und schön, dass noch wer den Liederzyklus gerne hört^^
Mir gefällt auch hier dein Stil (Ich hab Keine Andacht und kein Grab zuerst gelesen. Sorry), auch den Inhalt finde ich sehr gelungen.
Allerdings habe ich hier mit dem Schluss so meine Probleme. Das die Burschen ihm so einfach vergeben finde ich zu hart und dass der Gevatter bis nach Neumond wartet ist mir nicht ganz klar geworden. Hatte er nicht eine Frist bis Ostern gesetzt, oder habe ich das falsch verstanden?
Bitte fasse diese Punkte als winzige Kritik auf sehr hohem Niveau auf! Kann auch einfach an mir liegen, dass das nicht ganz klar ist^^
Freue mich vielleicht mal mehr von dir zu lesen. Schreib weiter!
VLG Mione
16.04.2016 | 19:58 Uhr
Armer Meister, wieviel hat er durchgemacht. Möge er seinen Frieden finden, auf Erden oder wo auch immer.

Herzlichst

Mimi
16.04.2016 | 19:43 Uhr
"In dieser Nacht schläft Krabat unruhig. Er träumt wirres Zeug. Sieht Raben in der Nacht, sieht die Mühle im Nebel liegen. Sie ist nur noch eine Ruine; das Moor hat bereits begonnen, daran zu fressen. Das Moor und die Zeit. Er sieht jemand im Nebel, einen alten Mann, inmitten der verfallenen Gebäude. Sieht ihn die Hand ausstrecken. Als Krabat näher kommt, wandelt sich der Mann zum Baum." - verwandelt - jetzt stimmt's.

Na also, geht ja mit den Dialogen. Zwar nur zwischen Juro und Krabat, aber besser als gar nicht. ;)

Wieso verhält sich der Meister so seltsam gegenüber Krabat, bezogen auf die Backenstreiche ?

Herzlichst

Mimi
16.04.2016 | 19:40 Uhr
gebracht hat. Meine ich natürlich.

Herzlichst

Mimi
16.04.2016 | 19:38 Uhr
Wieso ist der Gevatter böse auf den Meister, anstatt ihm dankbar zu sein, dass jener ihm zwei Opfer, statt einem gebracht ?

Und warum schreibst du keine Dialoge hinein, um die Handlung vorwärts zu bringen ?

Beschreibungen sind ja schön und gut, doch ich will das aus einer anderen Sicht lesen. z.b.
"Wie geht es Euch, Meister?", wollte Krabat besorgt wissen.

Herzlichst

Mimi
16.04.2016 | 19:22 Uhr
Eine berührende, tragische FF, mit abgerundetem Ende, so dass keine Fragen offen bleiben.

Mach' weiter so und lass dich nicht ermutigen, neue Geschichten über Krabat zu schreiben.

Sie müssen ja nicht 100% canontreu und perfekt sein.

Herzlichst

Mimi
25.01.2016 | 21:04 Uhr
Damals haben wir Preußler's Krabat in der Schule gelesen. Ich war noch zu jung um das alles zu verstehen und dennoch umwob dieses Buch eine Aura, die über jegliche Vorstellungskraft hinaus geht. Erst vor kurzem habe ich den Film wieder einmal angeschaut, angeregt durch ASP's Zaubererbruder. Das Buch besitze ich leider nicht selber, somit auch nicht Jurij Brezans Werke. Hätte ich gerade das Geld dazu, würde ich mir sofort alles Lesewerk holen. Eine lange Pause lag zwischen meiner Begeisterung. Es ist einfach in Vergessenheit geraten. Doch jetzt ist meine Begeisterung neu aufgeflammt und nicht mehr zu stoppen. Da ich nicht genug bekam, habe ich nach Fanfiktions gesucht und habe auch diese hier entdeckt. Ich habe sie heute entdeckt und bin eben damit fertig geworden. Dieses Werk hat mich zutiefst berührt. Die Geschichte ist geschickt mit Worten umwoben worden und trägt eine sehr persönliche Note in sich. Es ist so voller Gefühl, so voller Menschlichkeit, dass man es kaum fassen kann. Diese niedergeschriebenen Gedanken haben meine Sinne überflutet und "am Ende" sehe ich mit tränenverschwommenen Blick, das Lied im Hintergrund, auf die letzten Zeilen. Ich kann es einfach nicht genau beschreiben. Es ist nicht perfekt, das ist nichts. Es hat seine Ecken und Kanten, doch gerade die fügen sich in die Geschichte ein, als müsste es genau so sein. Das alles macht es einfach so unglaublich vollendet, so stimmig und einfach nur atemberaubend. Ich werde diese Geschichte gewiss nicht vergessen.

Liebe Grüße,
DieseMeineSeele

Antwort von eintausendschoen am 06.05.2018 | 22:36 Uhr
Hallo DieseMeineSeele,

lange ist es her, dass du dieses schöne Review da gelassen hast - vielen herzlichen Dank für deine ehrlichen Gedanken. Das hat mich sehr gefreut und auch sehr berührt, wie sehr dich diese Geschichte bewegt hat.
So ähnlich ging es mir auch. Ich habe mich in der Grundschule unter den Regalen für die Hauptschüler durchgequetscht, um heimlich an den Krabat zu kommen, weil ich offiziell wohl "zu jung" dafür war. Es hat mich aber jedenfalls verzaubert und nicht mehr losgelassen. Zwischendurch in Vergessenheit geraten, wie auch bei dir, ist es mir mit zwölf als Klassenlektüre wieder in die Hände gefallen. Kurz danach gab es ASPs Zaubererbruder, dann den Krabat-Film und plötzlich sind hier Geschichten dazu aufgetaucht! Und seitdem... Nun ja, ich arbeite mittlerweile an meiner fünften Geschichte, weil es mich einfach nicht loslässt. *lach*

Danke dass du deine Gefühle so ehrlich teilst. Ein größeres Lob, denke ich, gibt es fast nicht. Und nein, perfekt ist diese Geschichte wirklich nicht und geschliffener Stil und ausgeklügelter Plot geht auch anders. Ich glaube nicht, dass ich noch Änderungen an der Geschichte vornehmen kann. Sie ist so unrund auf die Welt gekommen wie sie ist, und sie passt so - für mich zumindest.

Danke für deine Worte!
Alles liebe,
eintausendschön
28.08.2015 | 16:36 Uhr
Nun habe ich auch deinen 'Zaubererbruder' gelesen. :-)

An die 'Wolfsnacht' kommt diese Geschichte nicht heran, wenngleich auch sie ihren Reiz hat. Erstere wird wohl für immer meine Lieblingsgeschichte von dir bleiben.

'Zaubererbruder' ist eine ruhige Geschichte, atmosphärisch und nachdenklich. Sie zeigt den Weg Krabats vom Hass auf den Meister bis hin zur Vergebung und auch der Meister lernt, seine Bitterkeit zu überwinden. Ein sehr schönes, wichtiges Motiv. Solche inneren Entwicklungen einzuflechten ist m. E. besser, als sich nur auf eine äußere, wahlweise actiongeladene oder vor Schnulz triefende Handlung zu beschränken, wie es die meisten FFs tun.

Rechtschreibung und Grammatik, sind wie von dir gewohnt, tadellos. Dein Ausdruck ist sehr gewählt, altertümlich, ohne dabei altbacken zu sein. Das ist sehr angenehm zu lesen und passend zur Geschichte.

Insgesamt sind mir persönlich die nachdenklichen Passagen allerdings doch etwas zu lang geraten, so dass meine Konzentration beim Lesen litt, zB beim Kapitel 'Ich zeichne dich, Bruder ...' Sehr schön gelungen fand ich hingegen die ersten, in denen Krabat an der Bettstatt des Müllers wacht und seine Entscheidung trifft. Das Ende ließ mich etwas ratlos zurück ... aber vielleicht stecke ich auch zu wenig in der Materie.

Fazit:

Eine sprachlich zu jeder Zeit runde, inhaltlich anspruchsvolle Geschichte. Sie könnte, obgleich der Schwerpunkt auf der moralischen Entwicklung liegt, dennoch ein wenig mehr äußere und ein Stück weniger innere Handlung haben, um sie etwas weniger abstrakt zu halten. 'Zaubererbruder' ist trotz der genannten Kritikpunkte absolut lesenswert und von hoher Qualität. Du hast mir damit unterhaltsame Stunden und viel Stoff zum Nachdenken beschert.

Liebe Grüße
Wolkenleopard

Antwort von eintausendschoen am 05.09.2015 | 00:23 Uhr
Hallo Wolkenleopard,

ach, vielen Dank für deine lieben Worte und deine Ehrlichkeit. Das freut mich sehr, dass sie dir gefallen hat und ich dank dir für deine kritischen Worte.

Zaubererbruder ist gute sechs Jahre älter als die Wolfsnacht. Und die Geschichte hat ihre Makel, die aus erzählerischer oder Leser-Sicht auch wenig Sinn machen. Vielleicht kennst dus selber, manche Geschichten schreibt man nicht, um irgendwen zu unterhalten, sondern weil man selbst eine Reise machen muss und diese in der Außenwelt nicht geht. Der Müller und Krabat haben für mich diese Reise auf sich genommen und daher ist das viel Innenschau, die für den Unterhaltungssuchenden Leser eher... naja... fade und verwirrend ist, fürchte ich. Aber so unrund und unpoliert mein Zaubererbruder ist, weiter daran feilen werd ich nicht. Versucht hab ich es vor sechs Jahren schon mal, aber die Geschichte war fertig und "wollte" keinen Feinschliff haben. Trotzdem ist es immer noch nicht leicht, sie so stehen zu lassen, wie sie ist.

Was ich daraus (und aus dem Prozess, die 'Andacht' zu schreiben) gelernt habe, liest du in der Wolfsnacht.

Was das Ende angeht: Meine Geschichten haben alle das Ende des Müllers gemeinsam, also sein tatsächliches, physisches Weggehen aus dieser Welt. Preußler beschreibt seinen Tod im Roman nicht, nur eine Andeutung davon. Dass der Müller zwangsläufig sterben muss, erschien mir immer etwas unlogisch, weil Krabat seine Freiheit auch immer hätte erlangen können, wenn der Müller befreit worden wäre. Und ums mit einem Satz zu sagen: Ich will den Müller erlöst und in Frieden sehen. Vielleicht, weils ichs mir einfach selber beweisen muss, dass dieser Weg gangbar ist.

Ich dank dir herzlich für das ausführliche Review, die Punkte nehm ich mir mit fürs aktuelle Werk.

Alles Liebe
tausendschoen
rodi (anonymer Benutzer)
03.10.2014 | 21:42 Uhr
Also erstmal nur .....wow
Ich habs grad am Stück durchgelesen und....
Werde versuchen es in Worte zu fassen.Also erstmal habe ich nicht viel Erfahrung mit fanfiction oder mit Kritiken schreiben.
Gut möglich dass die Begeisterung etwas mit mir durchgeht.
Ich habe Krabat so mindestens zehnmal gelesen.,Die Geschichte hier ist absolut im Geist davon.Genauso düster,menschlich und emotional packend.
Man merkt deutlich eine langjährige Auseinandersetzung damit.Diese Geschichte ist durchdacht,durchwachsen und durchfühlt.
Vor allem letzteres.
Und es ist durchdrungen von einer tiefen Menschlichkeit.Nicht persönlicher Schmerz und verhaftet sein in der eigenen Geschichte ist der Schlüssel sondern Verstehen des anderen und Vergeben und Verzeihen,dadurch kann man den anderen erreichen.
Auf sehr berührende Weise wird absolut stimmig erzählt worauf es ankommt im Leben.
Ich könnte ja sagen schade dass es keine Fortsetzung gibt,aber die Geschichte ist rund und abgeschlossen.
Es soll ja eine Kritik sein nur fällt mir nichts zum kritisieren ein.
Ich bin dankbar,es gelesen haben zu dürfen.

Antwort von eintausendschoen am 08.10.2014 | 21:52 Uhr
Lieber Rodi bzw. Federling (wie ich eben beim Gringo entdeckt habe),

ich danke dir herzlich für deinen ausführlichen und lieben Kommentar (der - um dir deine Unsicherheit zu nehmen - hier jeden Autoren sehr freuen würde, auch wenn du dich unerfahren fühlst. Ich glaube, für ehrlich gemeinte liebe Worte gibt es kein falsch oder richtig.). Das freut mich natürlich sehr, wenn mein Zaubererbruder dich so begeistert hat.
Die Geschichte um Krabat und den schwarzen Müller begleitet mich nun seit über 13 Jahren, Preußlers Buch kenne ich jetzt dann bald auswendig und Jurij Brezans Werke dazu waren mir immer eine tiefe Inspiration. Wie du verbinde ich sehr viel damit und bemühe mich immer um einen sensiblen Umgang mit der Materie. Daraus resultierend bin ich immer sehr unsicher, wie das Publikum hier meinen Blickwinkel auf die Geschichte aufnimmt und freue mich daher sehr, wenn mein kleiner Beitrag einen Leser so bewegt.

Alles Liebe
Chris

P.S. Dein Profil hat mich übrigens neugierig gemacht auf deine Geschichten. Märchen :)
28.08.2014 | 19:50 Uhr
Hallo Chris ! - so hast du dein review zu meiner Geschichte unterschrieben ;-)

Ich wiederhole hier mein review, dass ich schon bei fanfiktion.com gepostet hatte:

Du hast eine faszinierende Geschichte geschrieben, sehr düster, aber stimmig bis zum Ende. Gutes Deutsch, gut lesbar, auch das Vokabular passt meiner Meinung nach zu der Zeit der Handlung.

Folgendes fasse bitte nicht als Kritik auf sondern als reine Feststellung:
In Deiner Geschichte findet Krabat nicht das erhoffte Glück mit seinem Mädchen.

Ich schreibe dagegen eine Geschichte, die Preußlers Ende nicht anrührt und von dort weiter erzählt. Es ist ein Bisschen Liebesgeschichte, Bauernalltag aber auch die Zauberei bleibt ein Thema.

Über deine reviews zu meiner Geschichte habe ich mich sehr gefreut!

Gruß
Gringo
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