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Autor: misssofie2000
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
16.01.2015 | 17:08 Uhr
Moin endlich,

habe endlich die Zeit gefunden, einen Review zu der Neuauflage deiner Fanfiktion zu verfassen.

Zu Beginn erst einmal ein Lob, auch wenn dieses mit einem kleinen Kritikpunkt verbunden ist. Du verwendest wörtliche Rede anstelle des vorherigen RPG-Stils. Das ist für den Lesefluss schon einmal deutlich angenehmer. Allerdings wären hin und wieder Redebegleitsätze schön, durch die das Geschehen lebendiger wirkt und man die Launen eines Charakters besser greifen kann.
Ein Beispiel: "Lass mich dir eine Frage stellen: Welche Sprachen sprichst du ?""Naja...fließend spreche ich polnisch, russisch, englisch, französisch, japanisch...""Du sprichst fließend japanisch?Dann kannst du doch einen Auftrag in Japan annehmen,oder?" <- Das ist die Originalfassung eines Gesrpäches aus dem zweiten Kapitel. Fügen wir jetzt einmal beispielshafte Redebegleitsätze ein: "Lass mich dir eine Frage stellen: Welche Sprachen sprichst du ?" "Naja...", antworte ich zögernd. "Fließend spreche ich Polnisch, Russisch, Englisch, Französisch und Japanisch..." "Du sprichst Japanisch?", wiederholte er erstaunt. "Dann kannst du doch einen Auftrag in Japan annehmen, oder?"
Merkst du, wie das Gespräch etwas lebendiger wirkt und man besser nachvollziehen kann, wie die Charaktere etwas sagen? Denn die Tonlage kann man nur schwer ohne Hinweise wie in Redebegleitsätzen herauslesen.

Der kleine Auszug leitet mich dann gleich zum nächsten Kritikpunkt weiter. Deine Rechtschreibung und Zeichensetzung. Ich weiß, bisher kam diese in jedem Review dran, aber dennoch kann ich dir nur wieder ein Rechtschreibprogramm und/oder einen Betaleser ans Herz legen.

Und auch wieder wie im ersten Review: Die Kapitellänge. Deine drei Kapitel könnten wieder zu einem Kapitel zusammengefasst werden. Längere Kapitel erfordern zwar mehr Zeit beim Schreiben, sind aber leserfreundlicher. Eine gute Länge sind in der Regel so 1000 bis 3000 Wörter. Manche Autoren schreiben auch längere, aber das ist dann wieder Geschmackssache. Aber wenn du es mal ausprobierst, wirst du feststellen, was man so alles mit diesen 1000 bis 3000 Wörtern anstellen kann. Oder auch nicht.

Hier kommt jetzt eine kleine Frage meinerseits: Hast du dich eventuell bei der Kapitelüberschrift des dritten Kapitels vertippt? Denn ich habe das Wort in mehreren Quellen nachgeschlagen und keine Übersetzung gefunden...

Und jetzt ein Punkt mit zwei Untersegmenten: die Zeit.
1.) Lass dir selbst mehr Zeit beim Schreiben. Damit meine ich, dass du nicht wie auf einer Checkliste Punkte abarbeiten sollst, sondern dir Zeit lässt, deinen Plot aufzubauen und ihn sich entwickeln zu lassen, sodass die Leser ihm gut folgen können. Momentan wirkt in deiner FF alles sehr überstürzt. Kann aber auch sein, dass du das so beabsichtigt hast. Ebenso kannst du bei längeren Kapiteln und wenn du dir mehr Zeit lässt, die Beziehungen der Charaktere untereinander besser ausarbeiten. Und das heißt, nicht einfach in einem Satz schreiben "Nathan und ich sind ein Paar." , sondern diese Beziehung auch zeigen. Im Falle einer Romanze durch liebevolle Gesten, besondere Blicke und so etwas. Oder auf Merkmale hinweisen, die einem am Partner gefallen. In deinem ersten Kapitel küssen sich Nathan und Emilia zwar, aber dennoch kann man kaum erkennen, dass sie ein Paar sind, schon einmal weil Emilia Nathan als erste Reaktion anzickt, als dieser ihr helfen will. Ebenso ist Emilias Beziehung zu Yuuki unklar. An der Stelle im ersten Kapitels wirkt es so, als hätte er diesen Auftritt, weil du ihn magst und er einfach auftauchen sollte. Aber so etwas führt nur zu Verwirrungen, da der Leser irgendwann mit der Fülle an Charakteren durcheinanderkommt und sich an solchen Stellen fragt: Was hat das mit dem Plot zu tun?

2.) Gib deinen Charakteren Zeit, sich zu entwickeln und somit auch dem Leser Zeit, deine Charaktere kennenzulernen. Beschreibe zum Beispiel genauer Emilias Gefühle oder die Gefühle, die sie in den Stimmen, Gesichtern und Augen der anderen Charaktere erkennen kann. Oder stelle deine Charaktere vor kleinere und größere Schwierigkeiten, die sie zu lösen haben und an diesen sie wachsen. Ein etwas banales Beispiel hierfür, wenn auch nicht für deine FF passend, wäre ein Charakter, der unter Prüfungsangst leidet, aber diese überwinden muss mit all den Tücken und kleinen Schritten, die dahinter stecken, um seinen Schulabschluss zu schaffen. Also zerlege dein Hauptproblem in kleinere Probleme, die sich Emilia und dem Leser Stück für Stück offenbaren.

So viel zur Zeit. Weiter gehts.

Wie schon beim ersten Unterpunkt bei der Zeit erwähnt, passiert in deiner FF alles sehr schnell. Daher ist es recht schwer, genau zu sagen, wovon der Plot handelt. Schon einmal dadurch, dass dein erstes Kapitel offenbar da beginnt, wo deine erste Fassung der FF endete. Das ist für jeden Leser, der die erste Fassung nicht kennt, sehr verwirrend, weil er sich sofort fragen wird, was es mit dem Amoklauf auf sich hat und ob dieser noch einmal wichtig wird. Ein ähnliches Problem stellt sich aus meiner Sicht bei Juliet. Beziehungsweise generell bei dieser ganzen Szene. Was soll sie dem Leser über Emilia vermitteln? Und warum braucht Emilia so dringend neue Kleidung, hat sie nicht genügend im Schrank? Wird Juliet noch in irgendeiner Weise wichtig für den Plot? Denn wenn nicht, hätte es aus meiner Sicht gereicht, wenn du sie nur als eine Klassenkameradin bezeichnet hättest. Schon weil es so scheint, als hätte Emilia zu niemanden aus ihrer Klasse Kontakt. Und dann kommt auch noch Juliets Frage nach Nathan. Woher weiß sie von Nathan und warum ist Emilia so schnell bereit, sie einander vorzustellen, obwohl niemand aus ihrer Klasse etwas über sie weiß? Und wie kommt es, dass niemand etwas über Emilia weiß? Ist sie sehr introvetiert oder musste sie häufig die Schule wechseln? Das scheinen alles kleine, unwichtige Details zu sein, aber sie können schon eine ziemlich große Auswirkung auf den Plot haben. So viel zum Plot.

Weiter mit der Logik, dieser Punkt ist dir aus den ersten beiden Reviews bestimmt noch im Gedächtnis... ^^ Los gehts:
Im ersten Kapitel erwähnst du ein Hauptquartier, dass sich im Folgenden als das Hauptquartier der Code:Breaker herausstellt. Im dritten Kapitel erwähnst du eine Akademie. Ist diese identisch mit dem Hauptquartier? Was soll man sich darunter vorstellen? Hier wieder wie zuvor auch: Erkläre mehr. Teile deinen Lesern die Ideen, die du hast, mit. Damit er dich versteht und sich ein Bild davon machen kann.
Zu Beginn des Reviews habe ich einen Dialogauszug aus der FF zitiert. An diesem fällt mir die Fülle der Sprachen auf, die Emilia spricht. Mehrere Sprachen fließend zu sprechen ist keine Seltenheit, allerdings stelle ich mir dabei die Frage, wie alt Emilia sein soll, dass sie die Zeit hatte, so viele Sprachen zu lernen, und welche davon ihre Muttersprache ist. Holperig kommen mir jedoch dabei, ganz egal vom Alter, Japanisch und Polnisch vor. Denn diese Sprachen gehören zu den zehn schwersten der Welt. Okay, Japanisch erklärst du darüber, dass sie von einem Japaner aufgezogen wurde. Aber Polnisch? Eine Sprache, bei der sogar Muttersprachler manchmal Probleme haben? Wann hatte sie die Zeit, die Sprache auswendig zu lernen?
Und über Japanisch zum Kritikpunkt, den ich auch im letzten Review hatte: Wo hast du die Code:Breaker dieses Mal platziert? Denn sie sind immer noch im Original eine JAPANISCHE Geheimorganisation. Wenn du daran also etwas veränderst, teile dieses doch deinen Lesern vor dem ersten Kapitel in einer AN mit. Sonst passiert es nämlich, dass deine FF unlogisch wirkt.
Und weiter bei den Code:Breakern. Hierzu ein Zitat: "Wenn man ihn kaum kennt würde ihm keiner glauben wenn er sagt das es sein Beruf ist Verbrecher zu jagen,manchmal zu Foltern und im Notfall auch zu töten." Ich weiß nicht, ob du nur den Anime kennst oder auch den Manga, aber es IST die Aufgabe der Code:Breaker, eben dieses zu tun. Verbrecher jagen, ggf. Informationen sammeln und dann zu töten. Und nicht nur im Notfall. Falls deine Aufgabenstellung an die Code:Breaker auch anders ist, sowie das Land, in dem sie agieren, teile dieses bitte auch deinen Lesern mit. Damit dein Plot besser nachvollziehbar ist und weniger Logikfehler enthällt, wenn man diese Informationen hat.

Sooo... Das wars dann auch schon wieder, hier habe ich mich ausgetobt, tut mir Leid. Wobei andere Leser bestimmt auch andere Punkte kritisieren würden. Falls du Fragen oder so hast, kannst du dich hier gerne bei mir melden. Ansonsten bleibe ich weiterhin gespannt, was aus deiner FF sonst noch wird.

MfG Mimi
15.11.2014 | 23:10 Uhr
Heii^^
Kann ich verstehen *alle die Fieber haben Club eröffnet*
Möchtest du beitreten? :D Du bist nicht die einzige ;3
Auf jeden Fall, war trotzdem nice und mal sehen warum alle so komisch sind.
Bye bye :*
Sheia
misssofie2000 (anonymer Benutzer)
19.08.2014 | 21:08 Uhr
hey Leute wollte euch nur sagen das das neue kapitel in Arbeit ist....es wird vermutlich das erste Kap ersetzen da es einen besseren Einstieg für mich und hoffendlich auch für euch ermöglicht. Rechnet damit das es warscheinlich viele neue Figuren geben wird die sich teilweise von den Urpersonen sehr stark unterscheiden da sie die neue Generation sind. Falls noch Fragen sind könnt ihr mich gerne anschreiben und ich gebe euch dann evtl meine Nummer jedoch könnte es sein das ich keine Guthaben habe und euch erstmal nicht antworten kann ... falls ihr Whatsapp habt schreibt mich bitte darüber an . WICHTIG wer mich nervt, ärgert oder in irgendeiner weise im schlechten Sinne auffällt wird sofort auf allen Netztwerken blockiert !
Hab euch ganz dolle lieb
eure
Sofie alias:Emilia ^^
17.08.2014 | 22:36 Uhr
Huhu^^
Das hört sich ja alles schonmal ganz gut an :3
Freu mich auf jeden Fall auf die nächsten Kapitel :p
Hoffe es geht bald weiter!
Und zu Emi, sie gefällt mir, also so wie du sie beschrieben hast ;3
Auf jeden Fall musst du noch ne Beschreibung zu Nath abgeben :o
Bis zum nächsten mal ^~^

LG sheia
22.07.2014 | 12:20 Uhr
Moin nochmal,

habe dein neues Kapitel gelesen und habe dazu auch wieder einiges zu sagen.

Ersteinmal ist es schön, dass du versuchst, die Fragen zu lösen, auch wenn es von der Form her nicht schön ist. Vielleicht hättest du die Kapitel einfach überarbeiten sollen. Notfalls hilft es auch, den Erzähler der Geschichte zu ändern, um Äußerlichkeiten genauer zu bechreiben, was aber nicht bedeutet, dass du immer zwischen zwei Erzählperspektiven springen sollst, da dieses auch auf Dauer anstrengend zu lesen ist.

Zu Rechtschreibung und Zeichensetzung: siehe meinen ersten Review.

Dann weiter mit dem anderen Punkt: die Logik. Entschuldige bitte, aber dein Kapitel hat die Logik, die ich schon im ersten Review angesprochen habe, nicht wirklich verbessert. Also, los gehts mit den einzelnen Unterpunkten dieses Themas:

1.) Emilias Verwandlung: Wie soll man die sich vorstellen? In etwa wie bei einem Magical Girl wie Sailor Moon oder Kamikaze Kaitou Jeanne? Oder funktioniert das eher auf
magische Weise, wie sie bei Harry Potter stattfinden könnte?

2.) Emilias Tatoowierung: Wie zur Hölle bekommt eine 16-jährige ein Tatoo?! Rechtlich müssen das die Erziehungsberechtigten erlauben, ansonsten begehen Tatoowierer eine
Straftat (Körperverletzung).

3.) Deine Charaktere -Emilia und Nathan - scheinen vom Namen her und auch von Emilias äußerlicher Beschreibung her Deutsche zu sein. Nun ergibt sich aber im Zuammenhang mit ihrer Vergangenheit folgende Frage: Wie kann ein 10-jähriges deutsches Kind von einer japanischen GEHEIMorganisation wissen, von welcher nicht einmal der durschnittliche japanische Bürger weiß, und beschließen, bei dieser Mitglied zu werden?

4.) "Rei adoptierte sie und began eine Ausbildung der beiden Kinder (er war damals 16 )." Wie kann ein 16-jähriger zwei Kinder adoptieren? In Japan ist man nebenbei bemerkt erst ab 21 volljährig. Und warum sollte ein Japaner zwei deutsche Power-User adoptieren? In Japan haben sie doch schließlich selbst Kinder mit besonderen Fähigkeiten.

5.) Warum sollte ein Mitglied einer JAPANISCHEN GEHEIMorganisation - Emilia - an einer deutschen Schule sein? Im Grunde kann es Eden egal sein, was in Deutschland passiert, Edens Hauptarbeit ist die "Entsorgung" von Verbrechern auf japanischen Boden.

So, das zur Logik. Jetzt nochmal zu Emilias Kleidung. Entschuldige bitte nochmals, aber ich hatte das Gefühl, dass du keine richtge Vorstellung eines Kimonos beziehungsweise einer Samurairüstung hast, weshalb ich hier mit Links arbeiten werde, auch wenn das von der Form her nicht schön ist.

Daher: -ein Kimono besteht nicht aus einem Oberteil und einem Rock. Ein Kimono besteht aus einem Stück und wird auf der entsprechend passenenden Länge mit einem Band gekürzt. (http://www.kimono-yukata-market.com/yukata-st-100/122/index.html)

Eine Corsage bedeckt in der Regel Oberkörper und Busen, manchmal aber wie ein Korsett auch nur den Oberkörper bis zum Busen. Aber eine Corsage bedeckt niemals nur den Busen. Es sei denn, ich verstehe hier deine Beschreibung falsch. (http://de.wikipedia.org/wiki/Corsage)

Und eine Samurairüstung zu beschreiben ist ziemlich schwer, daher habe ich einfach zwei Bilder herausgesucht: - eine aus dem 19. Jahrhundert: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Samurai.jpg

Und 17. Jahrhundert: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Gusoku_Met_04.4.9.jpg

Das war es dann auch schon wieder. Nach wie vor freue ich mich darauf, deine Entwicklung zu verfolgen.

MfG
Mimi-Maus

P.S. Ein allgemeiner Ratschlag: Jeder Reviewer freut sich über persönliche Reaktionen auf seine Reviews.
10.07.2014 | 21:10 Uhr
Moin erst einmal,

habe bemerkt, dass es hier eine neue Fanfiktion gibt und musste diese natürlich lesen.
Allerdings sind mir dabei einige Dinge aufgefallen, die du zum Wohle deiner Geschichte verbessern könntest.

Zu Beginn ein genereller Punkt: Die Kapitellänge. Kurze Kapitel wie deine sind zwar schnell gelesen und leicht geschrieben, geben inhaltlich meistens aber kaum etwas wieder. Was in deinen bisherigen Kapiteln steht, ließe sich zu einem Kapitel zusammenfassen. Ebenso stelle ich mir bei Kapiteln häufig die Frage, was sie mit dem Plot der Geschichte zu tun haben. Geht es in deinen zwei Kapiteln schon konkret um einen Einstieg in die Hauptstory? Oder geht es nur darum, die Protagonistin kennenzulernen? Egal welcher Fall zutrifft, es wäre besser, die Kapitel zu einem zusammenfassen, einfach, weil es sich besser lesen lässt und man Zusammenhänge der Handlung oder im Verhalten der auftretenden Figuren besser verstehen und nachvollziehen kann.

Ein anderer Punkt, der den Lesefluss deiner Fanfiktion - wie auch den vieler anderer - behindert, sind Rechtschreibung und Grammatik, Schwepunktmäßig im letzteren die Zeichensetzung.
Beginnen werde ich mit der Rechtschreibung, da sich dieser Punkt eher an Kleinigkeiten aufhält.
Ein Fehler, den ich immer wieder bei dir gesehen habe, ist das höfliche "Sie", mit welchem die Protagonistin ihren Lehrer anspricht. Du hast es jedesmal kleingeschrieben. Richtigerweise wird die Höflichkeitsanrede in der zweiten Person aber großgeschrieben, richtig müsste es in deiner Geschichte also heißen: "Ok, wenn Sie unbedingt wollen...".
Ein weiterer Fehler, den du mehrmals gemacht hast, ist "weis". Richtigerweise müsste dort "weiß" stehen, da es von "wissen" kommt und das "ss" sich bei der Nutzung als Verb in "ß" umwandelt. Die Verbform "weis" stammt von "weisen", was nun eine völlig andere Bedeutung hat als "wissen".
Ein paar andere Kleinigkeiten wären: - "nichtmal" ist korrekterweise "nicht einmal"
- "ok" wird "okay" geschrieben, "ok" ist nur SMS-Kürzel
- "Samurai Sachen" wird entweder als "Samuraisachen" zusammengeschrieben oder sprachlich schöner mit "Samuraikleidung"
beschrieben
- "Alphalt" gibt es nicht, "Asphalt" schon. Ist wohl ein Tippfehler....
- "5" wird als "fünf" ausgeschrieben, wie alle Zahlen bis einschließlich die zwölf
- "unforsichtig" wird "unvorsichtig" geschrieben
- "war das Nath?" -> da hast du wohl die Umschalttaste vergessen, so etwas passiert...

So, nun zu meinem Lieblingspunkt: Die Zeichensetzung.
Genrell: Satzzeichen sind keine Rudeltiere. Reihenweise Punkte wirken nur irrtierend. Drei aneinandergereite Punkte reichen, um eine stilistische Auslassung auszudrücken. Das würde dann in etwa so aussehen: "Mir ist schon mulmig ohne die Anderen... Aber ich schaffe das schon!" oder "kann... obwohl...ich glaube,...".
Ich hoffe, du siehst, was ich meine.
Weiter geht es lockerleicht mit deiner Kommasetzung. Entschuldige bitte die krasse Ausdrucksweise, aber deine Kommasetzung ist fürchterlich. Ich habe immer wieder verzweifelt in deinen Sätzen nach Kommata gesucht.
Auch hier gibt es wieder eine generelle Regel: Kommata werden immer gesetzt, sobald in einem Satz zwei Verben auftauchen und es sich bei einem dieser Verben nicht um ein Hilfsverb handelt. Beispiel: "Manchmal frage ich mich echt, für wie doof die uns eigentlich halten." Dieses Phänomen wird Satzreihe genannt und verbindet zwei Haupsätze miteinander.
Allerdings gibt es noch zwei kleine Feinheiten bei der Satzreihe:
Es gibt verbindene und trennende Konjunktionen. Verbindene Konjunktionen sind beispielsweise "und", "oder". Man muss kein Komma setzten, kann es aber, um gegebenenfalls die Satzstruktur zu verdeutlichen. Trennende Konjunktionen - oder auch koordinierende Konjunktionen - sind zum Beispiel "denn", "aber", "sondern". Bei dieses Konjunktionen muss man ein Komma setzten, da sie zwei Haupsätze zwar einerseits verbinden, gleichzeitig aber auch trennen, das bedeutet, dass sie dem vorangegangenen Hauptsatz in gewissem Maße widersprechen oder eine Folge oder Alternative aufzeigen. Beispiel: "... dass wir in Panik geraten, aber..."
Ein weiterer beliebter Fehler ist "das" und "dass":
"Dass" leitet in der Regel einen untergeordneten Nebensatz ein und wird mit einem Komma abgetrennt. "Das" ist entweder ein Artikel oder ein Relativpronomen. Wenn es sich um letzteres handelt und man sich nicht sicher ist, ob man "dass" oder "das" benutzen soll, macht man die "welche/r/s"-Probe, denn ein Relativpronomen, welches sich auf ein Substantiv im vorhergegangenen Hauptsatzes oder sogar Nebensatzes bezieht, kann durch diese Worte logisch ersetzt werden. Auch Relativsätzte werden mit Kommata abgetrennt. Beispiel: -Relativsatz: "Da ist man schon die einzige, die alle fünf Elemente beherrschen kann..."
- "dass"-Satz": "..., wenn er mal wieder sagt, dass ich unerfahren und unvorsichtig bin."

Genauso gerne werden Informationen, die man in einen Nebensatz schreiben kann, in Klammern gepackt.
Beispiel: "Na ja, eigentlich sind es (Ich muss zugeben extrem kurze) Samuraisachen..." --> "Na ja, eigentlich sind es, ich muss zuegeben, extrem kurze Samuraisachen."

Auch hast du die Angewohnheit zwischen Präsens und Präteritum zu springen. Um den Lesern das Lesen und das Verständnis für die Geschichte zu erleichtern, solltest du darauf achten, dich an eine Zeit zu halten.

So, das ist erst einmal alles zu diesesm Thema. Bei Unsicherheiten kann einem immer ein Duden oder das Rechtschreibprogramm des Schreibprogrammes helfen. Ebenso kann man einen Betaleser drübergucken lassen, der einem unter Umständen auch auf Logikfehler und andere Ungereimtheiten hinweisen kann.

Der nächste Punkt, den ich ansprechen möchte, ist deine wörtliche Rede. Du benutzt mitten im Fließtext plötzlich RPG-Stil, um die wörtliche Rede einzuleiten. Redebegleitsätze, ob nun vorangestellt oder eingeschoben, sind schöner und lassen sich leichter lesen.
Beispiel: "Ich*schreie im Fall*:"Jetzt steht da nicht so rum und schaut doof rein sondern schließt endlich das verf***te Fenster das wird gleich ziemlich laut"
--> "Laut schreie ich im Fall: "Jetzt steht da nicht so rum..." oder "Jetzt steht da nicht so doof rum und schaut doof rein!", schreie ich laut im Fall, "sondern schließt
endlich das ver...."

Dieses Beispiel leitet auch gleich wunderbar zum nächsten Punkt über: Die Sprache.
Du benutzt viel Umgangssprache, was zwar als Stilmittel in der wörtlichen Rede unter Umständen nutzbar ist, in den meisten Fällen stört sie jedoch nur den Lesefluss und stört den sprachlichen Gesamteindruck. Worte wie "verfickt" lassen sich leicht durch ähnliche Worte ersetzten, beispielsweise durch "verdammt" oder "verflucht".

Und jetzt, last but not least, mein wirklich letzter Kritikpunkt. Die Logik.
Gehen wir noch einmal zum Beginn des Reviews zurück. Welchem Zweck dienen die diese Kapitel? Soll man Emilia über diese Kapitel kennen lernen? Oder leiten sie gleich in die Haupthandlung ein? Daraus ergeben sich weitere Fragen: Wer ist Emilia? Wie sieht sie aus? Ist sie Japanerin oder nicht? Wie wurde sie Code:Breaker?Verfolgt sie ein übergeordnetes Ziel, das plotgebend ist? Und wer sind Nath und Freya? Natürlich können diese Fragen in späteren Kapiteln beantwortet werden, aber dennoch sind manchmal kleine Andeutungen hilfreich, der Leser will schließlich mitfiebern und miträtseln oder mitleiden.
Weitere Fragen zur Logik: Wo spielt die Szene? In welcher Schule? Wenn das wichtig ist, sollte es erwähnt werden. Ebenso in diesem Zusammenhang ergibt sich die Frage, warum sie ein Katana mit in die Schule nehmen konnte, immerhin ist ein Katana nicht wie ein Taschenmesser in die Jackentasche steckbar.
Und wie stellt du dir ihre Samuraikleidung vor? In der Regel trugen Samurai Rüstungen und nur privat leichtere Yukatas. Und worin besteht der Sinn des Kleidungswechsel? Kann sie nicht in ihrer Schuluniform kämpfen? Und wie auch beim Katana stellt sich die Frage: Warum hat sie die Kleidung dabei?
Ebenso ist gleich zu Beginn ein dicker Logikfehler in deiner Fanfiktion. Du schreibst korrekterweise, dass die Code:Breaker offiziell nicht existieren (dürfen) und nur wenige Sätze später fragt Emilia ihren Lehrer, ob dieser schon einmal etwas von den Code:Breakern gehört hätte.

So... Das wars dann auch von mir... Du hast jetzt leider meine ganze Reviewschreiblaune abbekommen, aber ich hoffe, dass die angesprochenen Punkte dir beim Weiterschreiben deiner Geschichte helfen. Jedenfalls bin ich auf deine nächsten Kapitel und deine Entwicklung beim Schreiben gespannt.

LG
Mimi-Maus
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