Autor: Bihi
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 2:
05.09.2019 | 08:48 Uhr
zu Kapitel 2
Ich finde es nach wie vor interessant, die Geschichte weitergedacht zu lesen, aber ich merke doch, wie sehr sich die Sichtweise auf die Figuren mitunter unterscheidet.
Darcy kommt mir übertrieben weich vor und Elizabeth dagegen extrem verschüchtert und im Vergleich zur früheren Geschichte beängstigend "bezähmt".
Aber es ist natürlich auch schwer, das Original zeigt nur eine Facette und einen Bruchteil der Charaktere, vieles liegt im Dunkeln und muss selbstständig aufgefüllt werden, wenn man die Geschichte so erweitert und um neues Handlungsfelder ergänzt.

Antwort von Bihi am 06.09.2019 | 01:18:42 Uhr
Ich gebe zu, Darcy scheint sehr weich zu sein. Ein wenig dieser Weichheit hat Jane Austen bereits angedeutet. Das habe ich ausgebaut. Aber wenn man genau hinsieht, will er sein Elfchen doch so haben, wie er sich das vorstellt, also doch noch in Grenzen der bestimmende Herr. So habe ich das gemeint, ob es auch so verstanden wird, steht auf einem anderen Blatt.
Elizabeth ist anfangs wirklich etwas verunsichert. Sie ist nun Gutsherrin eines Gutes, das fünfmal so viel wert ist wie das ihres Vaters - und ihre Mutter hat sie offensichtlich nicht darauf vorbereitet, jedenfalls steht im Original nicht eine einzige Andeutung. Sie wird mit zunehmender Sicherheit wieder munterer, versprochen. Die Schüchternheit im Eheleben ist zeitlich bedingt.