Autor: Bihi
Reviews 1 bis 15 (von 15 insgesamt):
05.09.2019 | 08:48 Uhr
zu Kapitel 2
Ich finde es nach wie vor interessant, die Geschichte weitergedacht zu lesen, aber ich merke doch, wie sehr sich die Sichtweise auf die Figuren mitunter unterscheidet.
Darcy kommt mir übertrieben weich vor und Elizabeth dagegen extrem verschüchtert und im Vergleich zur früheren Geschichte beängstigend "bezähmt".
Aber es ist natürlich auch schwer, das Original zeigt nur eine Facette und einen Bruchteil der Charaktere, vieles liegt im Dunkeln und muss selbstständig aufgefüllt werden, wenn man die Geschichte so erweitert und um neues Handlungsfelder ergänzt.

Antwort von Bihi am 06.09.2019 | 01:18:42 Uhr
Ich gebe zu, Darcy scheint sehr weich zu sein. Ein wenig dieser Weichheit hat Jane Austen bereits angedeutet. Das habe ich ausgebaut. Aber wenn man genau hinsieht, will er sein Elfchen doch so haben, wie er sich das vorstellt, also doch noch in Grenzen der bestimmende Herr. So habe ich das gemeint, ob es auch so verstanden wird, steht auf einem anderen Blatt.
Elizabeth ist anfangs wirklich etwas verunsichert. Sie ist nun Gutsherrin eines Gutes, das fünfmal so viel wert ist wie das ihres Vaters - und ihre Mutter hat sie offensichtlich nicht darauf vorbereitet, jedenfalls steht im Original nicht eine einzige Andeutung. Sie wird mit zunehmender Sicherheit wieder munterer, versprochen. Die Schüchternheit im Eheleben ist zeitlich bedingt.
01.09.2019 | 10:36 Uhr
zu Kapitel 3
So. Hab heute Kapitel 2 und 3 gelesen bekommen.

Du schreibst so schön. Echt toll. Klingt alr, daher passend, aber doch auch schön zu lesen.

Ich mag Lizzie und Darcy. Für mich das schönste Liebespaar der Romangeschichte.

Danke für deine schöne Geschichte

Antwort von Bihi am 06.09.2019 | 01:21:53 Uhr
Vielen Dank für diese und die vorige Rückmeldung.
Ich mag Lizzy und Darcy auch sehr gerne, besonders wenn er von David Rintoul verkörpert wird.
LG Bihi
31.08.2019 | 20:05 Uhr
zu Kapitel 1
Bin per Zufall irgendwie auf diese Geschichte gestoßen. Ich habe nicht mal nach Stolz und Vorurteil gesucht...

Naja jedenfalls es ist ein wunderschönes erstes Kapitel. So schön geschrieben. So schön sanft. So bisschen im alten Stile. Sehr schön. Ist dir sehr gut gelungen.

Gruß
Apollon-klio
27.06.2019 | 23:50 Uhr
zu Kapitel 6
Diesmal nur ein kurzer Kommentar: Die Geschichte ist bis hierher wunderschön, und ich bleibe dran!

Antwort von Bihi am 28.06.2019 | 00:01:16 Uhr
Hallo!
Ich hoffe, Du kriegst das schnell mit, weil ich ja nicht weiß, ob Du die Geschichte runtergeladen hast: Aber hier habe ich direkt eine neue Version gepostet, "Die Darcys auf Pemberley, das erste Jahr", um die Lesbarkeit zu erhöhen. Steht in der Liste wohl an einer ganz anderen Stelle, weil ich das vor nicht allzu langer Zeit gemacht hatte.

Auf alle Fälle freue ich mich, dass Dir die Geschichte auch gefällt, obwohl sie nicht mehr Jane Austen ist, wenn auch hoffentlich ihr Stil noch anklingt.

LG Bihi
21.03.2018 | 00:37 Uhr
zu Kapitel 3
Das mit dem Hochzeitsnachthemd verstehe ich nicht... ist mir da etwas entgangen??

Und dieses Kapitel ist so zuckersüß ich musste innerlich kreischen, so lieb wie Lizzy und Darcy waren... hach herrlich

Antwort von Bihi am 21.03.2018 | 01:09:29 Uhr
Meine Großtante erzählte noch 1971, dass sie einen wahren Kavalier geheiratet hatte - er hätte sie in fünfzig Jahren nicht ein einziges mal nackt gesehen. Um diesen Anstand auch durchhalten zu können, waren die Nachtgewänder damals halt sehr voluminös.

Fitzwilliam hatte keine große Lust, solche Monstren im Arm zu haben, wenn er seine zierliche Elizabeth umarmen wollte, und hatte das Nachthemd zur Weißnäherin gebracht, die für das zierliche Persönchen drei passende Nachtgewänder daraus fertigte.
In der Hochzeitsnacht sah Fitzwilliam, wie Elizabeth das Nachtgewand auf dem Bett ausbreitete, wortwörtlich, und er war ziemlich entsetzt. Das hatte ich durch einen Stoßseufzer angedeutet.

Ja, die beiden sind ein herrliches Paar.

LG Bihi
14.01.2018 | 18:39 Uhr
zu Kapitel 6
"Jane und Elizabeth sprachen an einem ruhigen Nachmittag über ihre Erfahrungen des ersten Jahres. Beide liebten ihre Gatten über alles, mehr noch als am Tag der Hochzeit, darin waren sie sich einig. Ansonsten konnten die Einschätzungen nicht unterschiedlicher sein.
Jane wurde blass, als sie heraushörte, dass Darcy ein Wüstling war, der auf Licht bestand. Dabei machte er immer einen so galanten Eindruck. Die arme Elizabeth hatte seine liebevollen Augen erwähnt, die sie im Bett so dicht über sich sah. Wie konnte sie ihr helfen? – Die Ärmste war ja schon so eingeschüchtert, dass sie tapfer so tat, als würde das Spaß machen. Sie hatte sich wohl daran gewöhnt, so ein Opfer bringen zu müssen." - Jane ist im Irrtum: Elizabeth macht es Spass mit Fitzwilliam das Bett zu teilen.
Ob man "dabei" Licht braucht oder nicht , das ist jedem Paar selbst überlassen. ;)

Schade, dass die Geschichte so kurz ist. Die anderen Teile sind alle viel länger.

Herzliche Grüße

Mimi

Antwort von Bihi am 14.01.2018 | 21:09:28 Uhr
Warum dieser Teil so kurz ist, aber ich Dir weiter unten schon einmal beantwortet. Ich weiß, dass ein paar Kapitel mehr nicht schlecht gewesen wären, auch wenn es sich nicht auf den Umfang ausgewirkt hätte. Daher jetzt die teilweise Untergliederung in Unterkapitel.
Jane verkörpert die Dame zur damaligen Zeit. Auch darin zeigt sich Elizabeths Kobold, Puck oder Elfe: sie ist bereit, von der Norm abzuweichen.

LG Bihi
04.01.2018 | 14:40 Uhr
zur Geschichte
Liebe Bihi,

hier kommt mein Review zu deinem ersten Teil dieser schönen Fortsetzung!
Ich hätte nie gedacht, so schnell dazu zu kommen weiter zu lesen, aber dein Schreibstil fesselt mich einfach.
Ich mag deine verschachtelten Sätze und deine Wortwahl ist immer angemessen und passend. Du hast die richtige Balance zwischen dem Detail und der groben Zusammenfassung: Gefühle oder Gedankengänge werden von dir detaillierter beschrieben, die Umgebung oder Geschehnisse werden eher zusammengefasst. Das ist wirklich gut und du langweilst damit in keiner Minute.
Besonders schön finde ich immer noch die Gedankeneinschübe von "unserem" Mr Darcy - das ist etwas, dass Jane Austen nicht macht, aber trotzdem passt es ganz wunderbar und du präsentierst damit etwas ganz neues. Das macht es viel leichter Darcys Handlungen nachzuvollziehen und der verleihst der Geschichte damit eine Art emotionale Tiefe und Wärme - unbedingt beibehalten!
Mir gefällt es sehr gut, wie du die Geschichte weiterstrickst, immerhin habe ich mir ja auch gewünscht mehr "von dir" zu sehen hier. Es ist sehr an Austen orientiert, ich kann mir gut vorstellen, dass sie Handlungsverläufe genau so aufgebaut hätte. Das verleiht dem Ganzen - vielleicht ahnst du schon was ich mal wieder sage - Authentizität.

Ich finde nichts übereilt, die schüchterne Seite von Elizabeth ist sehr realistisch und macht sie noch einmal facettenreicher. Und natürlich ist es nur zu schön, zu sehen wie Darcy auf sie wartet und an jeder Stelle Rücksicht nimmt.
Das Kapitel "Geständnis" fand ich besonders gelungen! Sehr rührend!
Oh kleine Bemerkung am Rande: Ich saß tatsächlich da und habe mich gefragt ob "Charles" oder "George" besser zu schreien ist.... und bin zu keinem Ergebnis gekommen, außer dass ich George schöner finde (liegt vielleicht daran, dass man mich spottend manchmal Charles nennt..."Charlotte" verleitet nur so zu hässlichen Spitznamen)
Ich habe es geliebt, als Elizabeth Darcys Sommernachtstraumvergleich zum ersten Mal selbst aufgegriffen hat! Süß. Ich finde sie sollte es unbedingt lesen (falls sich das in den Folgebänden bisher nicht ergeben hat).
Schön zu beobachten, wie Darcy seine "Elfe" mag, obwohl sie nicht dem Standard einer Dame entspricht (zumindest nicht immer) - sie ist halt anders und er akzeptiert das. Ich glaube, dass vielleicht auch Austen dieses Thema aufgreifen wollte: Man muss sich nicht immer in der absoluten Norm bewegen. Deshalb finde ich es toll, wie sie ein Bett teilen, mit dem Licht spielen oder Elizabeth in seiner Anwesenheit stillt. (An diesem Punkt eine minimale Kritik (auf hohem Niveau!): Ich glaube nicht, dass Jane und Elizabeth nicht über diese "bestimmten Themen" reden können. Gewiss nicht über alles, aber ich denke schon über einen Großteil - aber vielleicht bin ich einfach von der Etikette her nicht so im Bilde und das würde sich keinesfalls schicken (sprich Jane ist zu sehr "Dame" dafür))

So das war's zu den Details...Ich wollte noch sagen, dass ich weiß, dass die Veröffentlichung der ersten Teile ja doch schon recht lang zurück liegt. Falls dir also Reviews dazu nichts bringen, melde ich mich erst wieder bei den aktuelleren Teilen, aber natürlich hoffe ich, dass du diese Reviews auf die momentanen Sachen, die du schreibst, anwenden kannst.
Ansonsten freue ich mich darauf, die nächsten Teile zu lesen, weil ich bin mir sicher, dass du das ganz in der Jane-Austen-Art und mit deiner Begeisterung für die beiden fortführen wirst. Und ich bin gespannt, ob Darcy nicht irgendwann desillusioniert wird, wenn George beginnt das Haus auf den Kopf zu stellen (bisher ist er ein prima Papa). (;

Ganz liebe Grüße,
Charlie

Antwort von Bihi am 04.01.2018 | 22:46:37 Uhr
Liebe Charlie,

Dein Lob macht mich fast schamrot.

Es freut mich, dass wir offensichtlich auf einer Wellenlänge sind. Ja, Elizabeth kämpft gegen die Konventionen, und Darcy hilft ihr liebevoll dabei. Na, fast immer, jedenfalls. Wenn es ständig wäre, wäre er ja ein Übermensch. Das wollte ich dann doch nicht.

Jane war schon im Original die zurückhaltende Dame, die es nicht einmal wagte, ihrem geliebten Bingley auf Bällen schicklich zu zeigen, dass sie ihn jedem anderen anwesenden Herrn vorzog. Das monierte sogar die zurückhaltende Charlotte Lucas. Bingley war der Herr, der immer jeder Konfrontation aus dem Wege gehen wollte. Klar sind die beiden Schwestern als verheiratete Mütter da nicht mehr unbedingt einer Meinung. Elizabeth weiß, dass es Jane unangenehm wäre, darüber zu reden, also tut sie es nicht. (Erst später, gewissermaßen.)

Reviews zu alten Geschichten sind für mich deswegen wichtig, weil ich dadurch immer wieder dazu gebracht werde zu überprüfen, ob der Stil noch stimmig ist.

Ob Charles oder George: Das kommt wohl darauf an, auf welchem Vokal Du bei Schmerzen besser schreien kannst. ;-)

Der 'Sommernachtstraum' bleibt für beide wichtig taucht immer wieder einmal auf und Darcy bleibt ein begeisterter Vater. (Ich hoffe mit diesen Andeutungen zerstöre ich nicht Deine Neugier auf die weiteren Teile.)
Vielen Dank und liebe Grüße
Bihi
03.05.2016 | 19:43 Uhr
zu Kapitel 1
Also erstmal Hallo!
Ich finde deine Geschichte sehr gut geschrieben, vorallem eben in dem Stil von Jane Austen, was nicht sehr einfach ist. Ich bin gerade dabei deine Fortsetztungen dazu zu lesen und mir ist nur ein nicht so perfekter Punkt aufgefallen: Lizzy wird von darcy als Titania, puk oder Elfchen genannt, was dem Wortlaut der Regency Zeit nicht entsricht. Solche Kosenamen gehören meiner Meinung nach nicht in eine Geschichte von jane Austen und passen eher zu einer Story aus dem 21.Jhd. Damals wäre niemand auf solch eine Idee gekommen.
Trotzdem finde ich Die Darcys auf Pemberly sehr schön und hoffe ich komme nach mit dem Lesen
LG Tamii Lian

Antwort von Bihi am 04.05.2016 | 10:20:41 Uhr
Liebe Tamii Liam,
Vielen Dank für Dein nettes Review. Ich freue mich immer wieder, wenn mir gesagt wird, dass ich den Stil von Jane Austen getrofffen habe.

Im Prinzip hast Du mit den Kosenamen Recht. Damals wurde eine Dame durchaus mit solchen Namen belegt - in streng kontrollierten Zirkeln, natürlich, wenn sie sich nicht an die strengen Konventionen hielt, und die waren dann immer als ziemlich harteTadel gemeint. (Wahre Christen können sich doch nicht einfach wie übernatürliche Wesen über Regeln hinwegsetzen!!)
Diese Namen bezeugen alle eines: Elizabeth weicht vom strengen Bild einer vorbildlichen Dame ab, was auch Jane Austen in Stolz und Vorurteil darlegte. Jane Austen schrieb auch, dass es Mr. Darcy auffiel - und vor allem gefiel.
Diese Kosenamen waren streng auf den inneren Familienzirkel begrenzt. Anfangs wüssten nur Georgiana, Darcy und Elizabeth davon. Puck ist der immer zu Schabernack aufgelegte Kobold, Titania die Königin aller Feen, und eine Elfe ist einfach nur eines der übernatürlichen Wesen, das sich mit den Menschregeln auskennt, sich aber nicht immer daran hält. Im Original bemerkte Darcy auf den merytoner Bällen und Abendveranstaltungen, dass Elizabeth sich nicht ruhig und gemessen, eben damenhaft, bewegte, sondern eine gewisse Lebendigkeit zeigte, die er aber als durchaus reizvoll empfand. Das hatte Jane Austen so beschrieben und ich habe es lediglich etwas ausgebaut, um seine ungewöhnliche Liebe zu ihr zu demonstrieren. Immerhin hat er sich innerhalb weniger Wochen selber umerzogen, um Elizabeth für sich gewinnen zu können. Auch das ist so dem Original zu entnehmen. Er sprengt also selber den Rahmen der Konventionen, wenn auch nicht so offensichtlich wie Elizabeth.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich fühle mich weder verletzt, noch gezwungen, mich zu rechtfertigen. Das wäre auch nicht die richtige Reaktion, da Du ja sagst, dass Dir der Stil ansonsten gefällt und Du die anderen Geschichten auch lesen willst. Ich wollte lediglich erläutern, wie ich dazu kam, Darcy so darzustellen.
LG Bihi
22.11.2015 | 20:43 Uhr
zu Kapitel 6
Ja was ist eigentlich Ecru? ^^ Ich finde es einfach schön wie sie langsam mit einander arrangieren und Darcy sich so um neue/alte Traditionen bemüht. Und ich bin unfassbar froh, dass Lizzy in Zukunft eine neue Hebamme bekommt - furchtbare Frau. Ich finde es grandios wie viel du auch an Hintergrundingos mit einbringst (zum Eheleben, Pacht etc). Ich musste direkt weiter lesen.
Viele Grüße
CranBerrycookie

Antwort von Bihi am 23.11.2015 | 08:54:11 Uhr
Nur für den Fall, dass die Frage nach Ecru ernst gemeint war: In etwa Creme mit braun-grauer Beimischung, so dass 'beige' es nicht so ganz genau trifft. (Die Patchworker unter uns, die Garne von Coats and Clark verwenden, wissen, was ich meine, den anderen kann ich es leider nciht genauer erklären.)
Ich bin erleichtert, dass die Hintergrundinfos immer als das genommen werden, was sie sind: Die Zeit Jane Austens etwas genauer beleuchtend. Ich habe immer etwas Bedenken, zu 'oberlehrerhaft' daherzukommen.
Vielen Dank für das Kompliment.
LG Bihi
20.09.2015 | 22:08 Uhr
zu Kapitel 6
Hallo,

nach "Brautschau" habe ich nun auch diese Geschichte von Dir gelesen und bin wieder begeistert. Zwar hatte ich mir Elizabeth in ihrer Ehe nicht unbedingt zu schüchtern vorgestellt, aber nach etwas nachdenken kann ich es durchaus nachvollziehen. Auch wenn Elizabeth für damalige Verhältnisse für eine Frau eher "frech" (mir fällt kein besseres Wort ein) war, untersteht sie ja trotzdem dem Zeitgeist. Und das Eheleben wurde nunmals nicht öffentlich ausgelebt, nichtmal in kleinen Dingen.
Das Zusammenleben von Darcy, Elizabeth und Georgiana hast du sehr schön dargestellt, auch wenn sie in diesem Jahr wenig Kontakt zu den anderen Personen hatten. Gerade den Besuch von Mr. und Mrs. Bennet fand ich darin eine schöne Abwechslung - obwohl Elizabeth das sicher nicht so gesehen hat, aber für mich schon ;-)
Ich bin weiterhin gespannt, wie Du die Personen (auch in dieser Geschichte seltener vorkommende) weiter ausführst und ihr Leben weiter schreibst.

Viele Grüße,
Tokai

Antwort von Bihi am 21.09.2015 | 09:55:07 Uhr
Ich war bei der Darstellung 'meiner' Elizabeth von zwei Prämissen ausgegangen: Sie war sich bestimmt der Tatsache bewusst, dass sie bei der Erziehung, die sie genossen hatte, nicht auf ein Leben als Gutsherrin vorbereitet war und fürchtete ein Versagen; und sie war ganz bestimmt im Zeitgeist aufgewachsen, und das hieß, dass Frauen so gut wie gar nicht aufgeklärt waren. In den nächsten Jahren wird sie wieder freier und 'frecher'. Darauf achtet Darcy, weil ihm diese Eigenschaft gefällt. Darum nennt er sie ja Elfe. Das heißt so viel wie: nicht den gesellschaftlichen Regeln unterworfen.
Falls Du noch ein paar Jahre weiter verfolgst: Der Kreis der bekannten und unbekannten Personen erweitert sich ganz bestimmt. Sonst hätte ich ja nach Teil I aufhören können.
Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Ich freue mich immer, wenn meine Geschichten gefallen.
LG Bihi
11.06.2015 | 22:40 Uhr
zu Kapitel 6
Heyho,

Habe mir schon die Brautschau durchgelesen, war dann aber viel zu neugierig wie es weitergeht, dass ich da glatt vergessen habe ein Review zu hinterlassen ^^' sorry dafür...

Aber zur Geschichte:
Ich finde es Klasse dass du dir da anscheinend so viel hast einfallen lassen als Fortsetzung. Gibt ja immerhin schon Part 13 wenn ich mich nicht verschaut habe :D
Bisher habe ich zwar erst den ersten gelesen aber der hat mich auf jeden Fall schon neugierig gemacht auf den Rest! Dein Schreibstil passt echt gut zur Geschichte und lässt sich wirklich gut lesen :)

Einziges Manko für mich ist allerdings das viele süßholzgeraspel... am Anfang war es ja noch süß wie Darcy Elizabeth als seine elfe empfunden hat, grade die Idee mit puck fand ich echt super! Leider wird es aber mit der Zeit doch ein bisschen viel und ich habe stellenweise die puck-Seite der Geschichte vermisst... gerade die schelmhafte Elizabeth kommt ein bisschen zu kurz. Zumindest außer dem Regel- und Konventionen-brechen ;) wie wäre es mal wieder mit ner spritzigen Diskussion der beiden? Statt einem der Lobgesänge Darcys auf Elizabeth vielleicht ;)

Ich hoffe du verstehst ein bisschen wie ich das meine. Ist auch keinesfalls einfach nur ein niedermachen deiner Geschichte! Wie gesagt, ich hatte trotzdem Spaß dabei und werde bei der Fortsetzung auf jeden Fall vorbeischauen. Vielleicht wird das da ja auch schon längst wieder besser^^
Sieh es also bitte als lieb gemeinte Kritik für die Zukunft - so war es schließlich gemeint ^^
Und wie gesagt, deine Idee und deinen Schreibstil finde ich super, könnte bestimmt noch spannend werden :D

Und deswegen verabschiede ich mich hier auch vorerst und mache mich mal an Teil 2! Bin ja schließlich doch echt neugierig!

Von daher liebe grüße und halt die Ohren steif,
Miz :)

Antwort von Bihi am 12.06.2015 | 09:45:17 Uhr
Nun, die Puck-Seite kommt immer wieder einmal durch, nämlich immer dann, wenn Elizabeth sich nicht an die Regeln hält. Dass Darcy anfangs einfach nur 'Herzchen in den Pupillen' hat, liegt einfach daran, dass er so selig ist, seine Elizabeth endlich zu haben.
Das und die Gewöhnung, aber ich habe mich immer bemüht, den Puck nicht ganz zu vergessen. Übrigens sind auch die Regelbrüche bereits Koboldhaft - oder Elfenhaft, jedenfalls einem überirdischen Wesen zuzuordnen in der damals sehr strikten Gesellschaft.
Auch die spritzigen Diskussionen kommen immer wieder einmal, aber doch seltener. Die waren ja überwiegend darin begründet, dass die beiden sich erst einmal 'ausloten' mussten. Aber Langeweile wird verucht, zu vermeiden.
Ich freue mich sehr über diese Rückmeldung. Die Anmerkungen kommen nur leider so spät, dass ich sie nicht gesondert berücksichtigen kann, jedenfalls nicht in den Teilen 2 - 13.
LG Bihi
17.11.2014 | 16:36 Uhr
zu Kapitel 3
Schade, dass die Geschichte so kurz ist und die Dialoge fehlen.

Abgesehen von den kleinen Schwächen gefällt mir die Geschichte sehr gut.

Herzlichst

Mimi

Antwort von Bihi am 17.11.2014 | 16:51:00 Uhr
Ich wollte eigentlich nur ein Abschlusskapitel zur Brautschau schreiben. Das wurde dann irgendwie immer länger, daher diese Form. Ich hätte wohl auch mehr Kapitel einteilen müssen, aber ich hatte noch nicht so viel Erfahrung mit FF schreiben.
LG Bihi
23.09.2014 | 19:56 Uhr
zu Kapitel 4
Welche Freude! Wenige Stunden, nachdem ich mich über deine Brautschau gefreut habe, konnte ich feststellen, dass deine Geschichte noch eine ganze Weile weitergeht. Wunderbar!
Ich werde mir dabei jetzt hoffentlich etwas mehr Zeit lassen, wollte dir aber schon einmal meine Freude darüber mitteilen und schreiben, dass ich den Anfang schon mal sehr vielversprechend finde. Dein Schreibstil ist einfach toll zu lesen und jetzt ist es natürlich auch richtig spannend, weil ich keine Ahnung habe, wie deine Geschichte so weitergeht.

Antwort von Bihi am 24.09.2014 | 08:32:20 Uhr
Die Geschichte entwickelt sich irgendwie von alleine weiter, das merkt man auch daran, dass die folgenden Teile immer länger werden. Ich wollte nur einen 'langen Abschluss' schreiben, der sich verselbständigte. Ich musste mich bei einzelnen Wendungen selber überraschen lassen.
Viel Spaß beim Lesen!
LG Bihi
29.06.2014 | 18:29 Uhr
zu Kapitel 6
Hey, eine wundervolle Fortsetzung.
Mir gefällt das Eheleben der Darcys, es ist wirklich forschrittlich und Lizzy muss sich ja richtig wohlfühlen, da sie Privilegien hat, die keine andere Ehefrau Englands zur damaligen Zeit wohl hatte:-)
Ich freu mich, dass du so fleißig an den Fortsetzungen schreibst und lese gleich weiter,
lG Mag.

Antwort von Bihi am 30.06.2014 | 09:05:15 Uhr
Mir ist klar, dass die Frauen damals eher so wie Jane lebten. Aber Elizabeth war nicht so ganz gewöhnlich, und Darcy war erst recht ungewöhnlich, wenn er trotz seiner Stellung bereit ist, sich für seine Liebe zu ändern. Normalerweise wäre er zum Vater gegangen, der hätte nur auf das Geld gesehen und Elizabeth hätte gehorchen müssen. Aber das Jane Austen ja nicht so beschreiben.
metal4ever (anonymer Benutzer)
19.05.2014 | 18:44 Uhr
zu Kapitel 6
hey,
der letzte satz war ja mal extrem süß.. ;D
generell fand ich deine geschichte toll, weil sie elisabeth, darcy, georgina und auch jane und bingley von einer etwas anderen seite schildert..
mir wäre beim lesen des buches nie die idee gekommen, dass elisabeth schüchtern sein könnte, was gewisse 'dinge' ;D angeht oder jane damenhaft..
aber genauer betrachtet macht es sehr viel mehr sinn, als dass elisabeth extrem aufgeklärt sein könnte..
jedenfalls fand ich diese geschichte - wie auch 'brautschau' (zu meiner schande war ich zu faul zum reviewn - wirklich super geschrieben und die handlungen und gedanken der personen passen auch zu dem, was ich mir bei jane austens roman vorgestellt habe..
viele grüße xD
p.s. haha, ich habe gerade auf dein profil geklickt, um zu schauen, ob du noch mehr geschichten hochgeladen hast und gesehen, dass emma dir noch nie gefallen hat.. mir auch nicht wirklich, sie hat mich immer an caroline bingley erinnert.. ;)

Antwort von Bihi am 20.05.2014 | 08:47:46 Uhr
selber hey,
ich bin ein etwas älteres Semester und weiß daher noch, wie 'toll' die Aufklärung 170 bis 180 Jahre nach Jane Austen war. Also gehe ich ganz frech davon aus, dass es zu Jane Austens Zeiten wohl nicht viel lockerer war.

Jane war im Buch die zurückhaltende Dame, die nicht einmal auf Bällen zu zeigen wagte, dass sie Bingley liebte, Elizabeth die etwas keckere, selbstbewusstere. Deshalb nahm ich mir die Freiheit, die Charaktere auf diese Weise weiter zu schreiben. Georgiana war mir schlicht und ergreifend zu farblos, weswegen ich sie ein wenig 'aufpolierte'.

Mit Miss Bingley hätte ich Emma nicht gleichgesetzt, aber Du hast Recht. Jede auf ihre Weise glaubt, alle anderen manipulieren zu dürfen. Allerdings habe ich für die gute Caroline kein Happyend vorgesehen.

Die nächsten drei Jahre habe ich auch schon fertig, allerdings muss ich das zweite Jahr noch ein wenig mehr ausschmücken. Das ist mir bisher ein wenig knapp geraten.

Reviews sind zwar eine hyper-tolle Sache für mein Ego, aber wichtiger ist doch, dass anderen meine Geschichten genau so gut gefallen wie mir selber.

Viele Grüße
Bihi