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Autor: Toth
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
19.10.2020 | 02:27 Uhr
Die Geschichte hat mich echt gefesselt. War das jetzt ein dummer Witz mit dem gefesselt? Wenn ja war das nicht beabsichtigt. Wie auch immer man konnte voll mitfühlen mit Mion und wie sich auch noch ihre letzte kleine Hoffnung aufspaltete und zerfiel. Wie muss ich mir das mit Satoko vorstellen das ihr Onkel dann doch wiederkam? In etwa so das sie an dem Abend als die beiden die Tat begingen auch schon eine Panikattacke oder dergleichen durchlebte und ihren Onkel nur vor ihren inneren Augen sah als ob er immer noch da wär? Muss noch was anderes loswerden da ich eher ein Shion Fan bin fand ich das mit dem Mord an ihr jetzt nicht so Klasse aber es war gerechtfertigt.

Antwort von Toth am 19.10.2020 | 21:26 Uhr
Oh, hi! Nach all den Jahren eine Review zu einer alten Higurashi Fanfic? Was für eine angenehme Überraschung! Da frage ich mich natürlich, ob möglicherweise Higurashi Gou etwas damit zu tun haben könnte.^^

Na ja, Satokos Panikattacke hatte ich 1:1 aus ihrer Reaktion auf Teppeis Verschwinden im Cursed Murder Arc übernommen, also musst du dir gar nicht mal so viel vorstellen. Und Shion... ach ja... tatsächlich hatte ich im Nachhinein nach dem Schreiben dieser Fanfic immer so ein wenig gehadert, ob es realistisch ist, dass Shion dann doch noch vor Keiichi überschnappt, obwohl sie gar nicht in die Teppei-Geschichte involviert war. Allerdings... nachdem ich in den letzten Jahren immer mehr Konsolen-Arcs gelesen habe und "DAMN IT, SHION!" quasi ein Running Gag bezüglich meiner Reaktionen zu ihrer kurzen Lunte wurde, bin ich denke ich dann doch ganz zufrieden mit dem Ende.^^

MfG
Toth
25.05.2015 | 23:58 Uhr
Mal eine interessante Geschichte, wie es dazu kommt, dass Mion zur Mörderin wird. Ich meine, mal gelesen zu haben, dass das Hinamizawa-Syndrom bei Mion nicht ausbrechen konnte, weil sie vom Charakter her zu sanftmütig ist. Aber so wie du den Hergang geschildert hast, wirkt es glaubwürdig, dass sie an ihre Grenzen stößt, und dann doch dafür anfällig wird. Was mich jedoch ein bisschen stört, ist, dass du - mit einigen, kleinen Änderungen - lediglich drei der schon bekannten Arcs gestreift hast. Ich hätte es schöner gefunden, wenn du eine ganz neue Welt kreiert hättest, unter der Mion - oder einer der anderen - unter ganz anderen Umständen zu Mördern werden.

Aber vielleicht fällt dir ja nochmal eine Geschichte dazu ein. :D

Antwort von Toth am 26.05.2015 | 09:44 Uhr
Hallo,

ah, schön zu sehen, dass es immer noch Leute gibt, die sich für das "When they cry"-Franchise interessieren.
Im Grunde genommen, ja das war exakt meine Idee. Wenn es selbst Iterationen gab, in denen Rika wahnsinnig geworden ist, dann konnte ich es mir nicht vorstellen, dass Mion wirklich so sehr davor gefeitn ist. Bizarrerweise war es dann aber doch erstaunlich schwierig, sie in eine solche Situation zu bringen, ohne dass vorher schon der komplette Club draufgegangen ist...
Was meine dichte Haltung an die Tragödien-Trigger der Vorlage angeht... nun, gerade der Massacre-Arc hat ja sehr deutlich gemacht, dass all diese Trigger-Ereignisse nie wirklich weg sind. Eine komplett neue Tragödie, die trotzdem im gleichen Zeitraum spielt muss diese trotzdem explizit umschiffen oder hineinrauschen. Abgesehen davon muss ich zugeben, dass diese FF eine relativ halbherzige Angelegenheit war und ich sie einfach nur in einem Rutsch runterschreiben wollte, um das Plotbunny zu vernichten... XD

Was zukünftige Arbeiten im Higurashi-Fandom angeht... ah, ich fürchte da ist im Augenblick nichts weiter geplant. Ich hab da noch die Idee einer Prequel-Geschichte zu meinem Umineko/Detective-Conan Crossover, in der Ran, Kogoro und Conan das Cotton Drift Festival besuchen und Conan beginnt, in einer bereits von Rika aufgegebenen Welt zu ermitteln. Aber ich habe leider gerade wirklich andere Sachen auf dem Schirm und wenn das Ding ebenfalls zu einem derartigen Monster heranreift, wie "The Rokkenjima Mass Murder Case", passt mir das zeitlich schlicht nicht in den Kram.

MfG
Toth
08.06.2014 | 13:24 Uhr
Ich kann Mion verstehen und hätte jetzt Shion nicht umgebracht, aber in eine Psychiatrie geschickt, wenn das möglich wäre.
Es wundert mich generell, warum Mion bisher niemanden umgebracht hatte, denn gerade als Leader hat man eine gewisse Verantwortung und Bürde zu tragen, die solche schwierigen Entscheidungen erfordern.
Aber vielleicht hat sie versucht nicht das Wesentliche dahinter zu sehen, um selber nicht unglücklich zu werden, wer weiß. Denn eigentlich glaube ich könnte sie sich sehr gut wehren, weil ich im englischen Higurashi-Wiki gelesen habe, dass sie sehr gute Martial Art Skills besitzt und sogar einen Helikopter steuern konnte. Man sieht ja auch im Anime und im Manga, dass sie sich gut verteidigen kann. Auf jeden Fall ein sehr guter Higurashi-Oneshot, man konnte sich wirklich in Mion hereinversetzen.
Ich hoffe, du machst mehr davon ^^
- Yumeko -

Antwort von Toth am 08.06.2014 | 14:00 Uhr
Salve,

vielen Dank für das liebe Review und schön, dass es dir gefallen hat. Was deinen Vorschlag mit der Psychiatrie angeht... wäre wohl den meisten Charakteren anzuraten, aber an dieser Stelle stand Notwehr an erster Stelle. Bei Shion brach das Syndrom aus und zusammen mit all den vorigen Ereignissen bekam Mion auch noch ein Flashback, welches ihr klar machte, was passiert, wenn Shion Erfolg dabei hat. Ich schätze, in der Situation konnte sie nicht so weit vorausdenken und wollte die ganze Geschichte einfach nur schnell und drastisch beenden. Und hey, dass als Gipfel auch noch das Syndrom bei Mion ausbrach, war ja überhaupt erst die Idee der Geschichte.

Übrigens glaubst du nicht, wie schwierig es ist, ausgehend von den bestehenden Tragödien-Triggern eine Welt zu bauen, in der Mion handgreiflich wird und nicht bricht. Sie neigt eher zu gewaltfreien Lösungen (so wie sie den Rena-Rina-Konflikt in Massacre beilegt) und zieht sich bei zwecklos erscheinenden Unterfangen eher zurück, anstatt um sich zu schlagen. Das scheint den Stress zu entlasten, der für gewöhnlich das Syndrom ausbrechen lässt, aber das führt auch dazu, dass ich sie unter gehörigen Druck setzen musste, damit sie sich überhaupt gegen Shion wehrt. Die anderen Welten, die ich beim Brainstorming durchgespielt habe, führten bis zu diesem Punkt meist zum Verlust des kompletten Casts, was sie dann meist in Schockstarre versetzte...

Tjaja, was zukünftige Projekte angeht, kann ich nichts versprechen. Im Augenblick hab zwar keine Idee für etwas mit Higurashi, allerdings bin ich eifrig am Plotten für einen eigenen Umineko-Arc. <blueTruth>Möglicherweise mache ich das aber nur, weil ich mit diesen irre witzigen Farb-Tags herumspielen will.</blueTruth>

MfG
Toth
05.06.2014 | 22:14 Uhr
Wie schön, ich liebe Higurashi und dem Eyeopening Arc, aber du hast eine so schöne andere Version von ihn geschrieben und ich liebe deine Mion, wie sie ihren Club so beschützt..
vielleicht wäre der text was einladener, wenn du ihn auf mehrere Kapitel aufteilen würdest

Antwort von Toth am 05.06.2014 | 22:52 Uhr
Hey,

schön dass ich unterhalten konnte und dass meine zum Töten getriebene Mion gefiel. Und ja, auch bei mir ist Eyes Opening ganz vorne mit dabei, wobei ich Massacre aber den Vorzug geben muss. Allein schon für die perfide Vorwarnung, dem mit Abstand optimistischsten Kapitel diesen Namen zu verpassen...
Wobei ich ja nicht nur Eyes Opening eingebaut habe (eigentlich nur in dem knappen Segment am Schluss, mit der Rückblende auf eine Version davon, in der sich Rika noch hat in die Folterkammer verschleppen lassen). Eigentlich bin ich soziemlich alle Tragödien-Trigger abgegangen, die in der ersten Staffel präsentiert wurden und hab nur ein bisschen an den Schrauben gedreht, damit Mion sich dazu gezwungen sieht, ihre Grenzen zu überschreiten.
Und was die Kapitel angeht... nun ich hatte die Wahl, entweder eine richtige Geschichte mit mehreren Kapiteln anzufangen, aber auf halben Wege wieder zu verlieren, oder mein Plotbunny am Kragen zu packen und alles in einem Rutsch hinunterzuschreiben. Ich weiß, dass die Story ausgereicht hätte, um 8 volle Kapitel zu füllen, hätte ich sie wirklich ausarbeiten wollen, aber ich musste leider realistisch bleiben, was mein knappes Zeitbudget angeht. Wenn es den Lesefluss gestört hat, dann tut mir das leid.

MfG
Toth
04.06.2014 | 22:05 Uhr
Wow! Echt geil geschrieben!!! Normalerweise lese ich keine Mord- und Totschlag Geschichten, doch ich hätte den Anime erst heute entdeckt und reingeschaut. Ich werde weitergucken und nicht nur den Anime sondern auch in deine Werke!

A von AESS!

Antwort von Toth am 05.06.2014 | 22:18 Uhr
Hallo A,

"Mord und Totschlag Geschichte" ist auch mal eine nette Bezeichnung. Ich selbst würde Higurashi ja eher als Mystery mit Horrorelementen einordnen wollen. Jedenfalls freue ich mich, dass mein kleines Geschichtchen gefallen hat und offenbar auch ohne viel Vorwissen für sich stehen konnte. Eigentlich war ich ja besorgt, dass durch das sehr gehetzte Erzähltempo die Ausgangskonstellation der Charaktere nicht zu erkennen wäre. Im Prinzip bin ich im Eiltempo an all den "Tragödien-Triggern" der ersten Staffel vorbei gespurtet, ohne besonders viel auf sie einzugehen.

Was mich zu dir und dem Anime bringt. Ich kann deine Faszination verstehen, immerhin wusste ich selbst vor zwei Monaten noch nichts über "When they Cry" und bin jetzt absolut begeistert. Allerdings muss ich zugeben, dass ich es wahrscheinlich nicht einer dreizehnjährigen empfehlen würde. Naja, nun da du angesteckt wurdest, wünsche ich trotzdem viel Spaß dabei. Versuche zumindest nicht nur die makaberen Tragödien zu sehen, die Higurashis erste Staffel ausmachen, sondern auch die extrem gut ausgearbeiteten und über alle Maßen sympathischen Charaktere, die die Geschichte tragen. Und vergiss nicht, auch die zweite Staffel "Higurashi no Naku Koro ni Kai" zu sehen, in der (fast) alle Fragen beantwortet und einem die finale Moral der Geschichte um die Ohren gehauen werden.

MfG
Toth
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