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Autor: Thainwyn
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt) für Kapitel 82:
EruanMithrandir (anonymer Benutzer)
25.08.2018 | 11:37 Uhr
Ich glaube, das ist die beste FF, die ich bisher gelesen habe. Ich weiß, ich bin noch nicht so lange dabei, aber puh.... ich hatte teilweise echt Gänsehaut und aufhören zu lesen konnte ich erst recht nicht, sodass ich in 2 Tagen alle 82 Kapitel nachgeholt habe ^^.
Auf einmal kann ich mir Gríma gar nicht mehr anders vorstellen, als wie du ihn beschrieben hast und ich glaube sogar, ich mag ihn, auch wenn ich noch nicht ganz hinter seine Motive gestiegen bin, weshalb er Stuntfola hilft/ geholfen hat. Auch bei Krähenfuß bin ich sehr neugierig, was er Gríma wohl schuldig ist, oder was die beiden miteinander verbindet, dass er die ganze Verantwortung und die Strapatzen, um Stuntfola nach Hause zu bringen, auf sich nimmt.
Einen kleinen Tipp/ Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings: ziemlich am Anfang, während Folcwita/ Gríma und Stuntfola durch den Nebel nach Isengard reiten schreibst du, dass man bei Pferden schon im Wald aufpassen, dass sie nicht fehltreten.
Ich mache gerade Lehrgänge zum Wanderrittführer und ich kann dir versichern, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Pferde treten fast immer richtig, teils aus Intuition, teils auch erlernt, aber zumindest gehen sie Pfade entlang und können dabei noch ganz entspannt am Gebüsch fressen, welches ihnen im Weg wächst, während ein Mensch schon lange auf dem Hosenboden gelandet wäre. Mein Pferd ist sogar so freundlich, sich an den unwegsamsten Stellen nich zu schütteln, damit ich mich auch ja ordentlich am Sattel festkralle.
Es gibt sogar im Herr der Ringe - Die zwei Türme eine Szene, die meine These belegt und zwar, als die Uruk-Hai mit Merry und Pippin kurz vor dem Fangornwald von Éomer angegriffen werden. Pippin hat da Angst, dass ein Pferd sie zertrampeln könnte, aber eines mit "besonders guten, nachtsichtigen Augen" macht ein Satz über sie drüber und plötzlich sind sie außerhalb des Kampfes.

Liebe Grüße von Eruan.
Weiter so!

P.S.: Ich wäre sehr an weiteren Altenglischlektionen interessiert. :)
01.08.2018 | 18:12 Uhr
Oje, ich hatte mir wirklich für stuntfola gewünscht, dass sie nicht mehr würde hungern müssen. Wie lange werden sie denn noch unterwegs sein, bevor sie sich wieder einer Gegend nähern, in der es Dörfer oder Bauernhöfe gibt, wo sie vielleicht Hilfe finden können?
Es wundert mich nicht, dass auch Krähenfuß unter dem Hunger leidet und schneller ermüdet. Er mag vielleicht kräftiger und robuster sein als stuntfola, aber er ist eben auch nur ein Mensch. Hoffentlich geben wenigstens die anderen Strolche die Verfolgung auf.
Nein, stuntfola, nein! Du kannst doch jetzt nicht aufgeben. In den letzten Wochen und Monaten hast du so viel durchgestanden, da muss es irgendwann doch wieder bergauf gehen. Ich bin gleichzeitig erschüttert über ihre Gedanken (obwohl ich sie auf gewisse Weise auch verstehen kann – du machst es ihr nicht leicht) und erleichtert, dass sie es sich selbst nicht erlaubt, sich darin zu verlieren.
Oh, sie kommen zu einem…Gasthaus? Es gefällt mir, dass auf dem Schild eine Trauerweide abgebildet ist. Und noch viel mehr gefällt es mir, dass Krähenfuß seinen Stolz überwindet und bereit ist, um Hilfe zu bitten. Das ist immer noch besser, als zu verhungern. Ich hoffe nur, dass man ihnen auch tatsächlich helfen wird.
Ein wenig wundert mich das sonnengebräunte Gesicht mitten im Winter. Aber vielleicht muss er trotz der kalten Jahreszeit viel im Freien arbeiten? Und natürlich fragt der Mann zuerst nach der Bezahlung. Ich denke nicht, dass stuntfola und Krähenfuß etwas in ihrem Besitz haben, das als Bezahlung herhalten könnte. Mit Ausnahme der Ratgeberkette natürlich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass stuntfola bereit wäre, sie herzugeben.
Oh nein. Oh nein, nein, nein. Oh… Fréareths Blut scheint sie gerettet zu haben? Das ist alles irgendwie sehr bizarr (was ich nicht negativ meine). Aber ich bin froh, dass sie letztendlich doch eingelassen werden. (Es gefällt mir übrigens, dass Krähenfuß erst auf das Winken reagiert und nicht schon vorher. Er versteht ja die Sprache nicht.) Ach Gestalten, die einen ganz und gar nicht angenehmen Eindruck machten? Da könnte ich mir schon jemanden vorstellen.
Herr Schlüsselblum? Das erinnert stark an einen gewissen anderen Wirt. Hoffentlich ist dieser ebenso gastfreundlich wie der aus dem Tänzelnden Pony. Moment… Albert? Doch nicht etwa DER Albert? Interessant, dass der Mann diesen Albert um seine Meinung fragt. Entweder er hat eine höhere Stellung inne oder aber der Mann schätzt seine Meinung.
Wow, die Beschreibung der Küche ist dir wirklich gut gelungen, finde ich. Besonders das Detail mit dem Blasebalg mach ich. Man fühlt sich geradezu in die Küche hineinversetzt. Sie dürfte relativ groß sein, wenn es so viele Arbeiter gibt. Aber das muss in einem Gasthof wohl so sein.
Aw, obwohl wir kaum etwas von ihm wissen, mag ich ihren Führer jetzt schon. Er scheint ein großes Herz zu haben. Ich frage mich, warum sie stuntfola und Krähenfuß direkt in der Küche deponieren. Sind sie da nicht im Weg? Gibt es keinen anderen Ort, an dem sie sich ausruhen könnten? Vielleicht nicht. Oder vielleicht sollen sie nur solange in der Küche bleiben, bis sie gegessen haben. Das würde Sinn machen…
Albert! Er ist es wirklich. Du hast uns ganz schön auf die Folter gespannt, Thainwyn. Aber jetzt gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass es wirklich DER Albert ist. Ich freue mich, dass wir ihm in dieser Geschichte noch einmal begegnen und hoffe auf ein paar Antworten im nächsten Kapitel. Zum Beispiel frage ich mich, ob er den Gasthof gewechselt hat oder ob sie in demselben Gasthof sind, in dem sie schon waren und stuntfola es nicht gemerkt hat. Wird Albert ihnen helfen können. Was wird stuntfola ihm erzählen? Ich bin gespannt. (Haha, davon dass sie sich schluchzend in die Arme fallen und küssen werden, bin ich nicht ausgegangen. Aber die Vorstellung amüsiert mich. ^^)
LG Pamplemousse
20.06.2018 | 20:05 Uhr
Éala, Thainwyn!
Es ist nun endlich getan, ich bin aktuell. Wie lange ich gebraucht habe, um diese Geschichte zu lesen, weiß ich nicht... es waren wohl ein - bis drei Wochen. Und jetzt komme ich auch endlich zum reviewen - es wurde aber auch Zeit. Ich musste immer wieder schmunzeln, wenn du davon geschrieben hast, wie viele Kapitel du eigentlich geplant hast und die mir angezeigte noch folgende Kapitelzahl etwas völlig anderes sagte :D
Tja, was soll ich sagen? Zuerst einmal, beheald þanc für diese wunderbare Geschichte (secga?)! Ich kann jetzt gar nicht mehr alles aufzählen, weil es schlichtweg nicht möglich ist, aber ich fange mal mit dem Thema Realismus an. Ich meine mich zu erinnern, dass du schon oft dafür gelobt wurdest, und das zu Recht. Und auch wenn ich vorhin in deinem Blog entdeckt habe, dass du nur selten das Wetter beschrieben hast, stuntfola schon viel eher hätte zusammenklappen müssen und so weiter, so gehst du doch auf viele für den Realismus entscheidende Dinge ein (ich sage nur Regelblutung), an die viele andere Autoren im Traum nicht denken. Das fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
Dann ist da natürlich das Altenglische, welches ich sehr gerne lese. Und mich immer wieder frage, ob es denn nun so ausgesprochen wird, wie man es liest, oder so wie man manche Wörter im Englischen ausspricht. Aber das nur am Rande. Und es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß, zu rätseln, was Créofan und all die anderen denn nun eigentlich sagen. Manchmal klappt das gut, manchmal liege ich meilenweit daneben, aber interessant ist es doch immer wieder. Besonders gelungen finde ich es, wie du die Übersetzung geschickt in stuntfolas Gedankengänge hineinbaust, anstatt sie stumpf an den altenglischen Satz heranzuhängen - was ja nun wirklich ein wenig sinnlos wäre. So eignen sich deine Leser nach und nach einen mehr oder weniger großen Wortschatz dieser Sprache an. (Den Blogeintrag über die vielen Anfangsfehler, die völlig verständlich sind, fand ich sehr erheiternd :D)
Aber vielleicht sollte ich am Anfang beginnen und mich langsam vorarbeiten. An Eomer habe ich nicht wirklich lange geglaubt, der damalige "Folkwita" war mir ein wenig suspekt. Ich habe nicht wirklich auf Grima getippt, ich dachte eher, es wäre ein Oc. Nun, jedenfalls habe ich mich eine ganze Weile gefragt, wann stuntfola ihre Verrückten-Theorie aufgibt und realisiert, dass sie tatsächlich in Mittelerde ist. Was ja dann schließlich auch passiert ist. (Wobei mir hier der Gedanke kommt, dass es sogar recht interessant sein könnte, wenn jemand nach Mittelerde kommt und es aber einfach bis zum Schluss für einen Traum hält und die Geschehnisse nicht ernst nimmt...und ich mir selber sage, dass ich für so ein Experiment absolut keine Zeit habe.) Und ich habe mir überlegt, dass ich an stuntfolas Stelle wohl nicht mit in den Orthanc gegangen wäre (wobei ein Baumbart in echt wohl tatsächlich recht einschüchternd ist), aber vielleicht liegt das auch an der unterschiedlichen Wahl der Lieblingscharaktere.
Es ist doch erstaunlich, dass stuntfola insgesamt so gut weggekommen ist, was Saruman betrifft. Denn sie hätte ihm ja doch so einiges erzählen können, und auch wenn er vielleicht vieles geahnt hat, so hat er sie doch die meiste Zeit in Ruhe gelassen. Dafür hatte sie eben unter Grima zu leiden...und dann hat er ihr wieder geholfen. Das war ja nicht wirklich einfach mit den beiden - und ich wünschte mir, Grima würde überleben und stellte fest, dass du mich erfolgreich manipuliert hast.
Krähenfuß mochte ich aber irgendwie schon fast von Beginn an...also, als er und Grima sich das erste Mal in der Geschichte trafen, noch nicht so, aber trotz seiner zweideutigen Art und stuntfolas Abneigung fand ich ihn irgendwie symphatisch - ganz im Gegensatz zu Fréareth. Irgendwie fand ich es verdient, dass stuntfola in ihrer Wut ihn verletzte und Krähenfuß unverletzt blieb. Und ich hatte befürchtet, Saruman würde Krähenfuß töten...weil er ja das tun wollte, was stuntfola nicht geschafft hat.
Und Grima starb. Schade, auch wenn ich es mir dachte, als er sich von stuntfola nicht mehr aufhalten ließ und aus der Hütte ging. Stuntfola hatte mich mit ihrer "Rettungsgeschichte" doch sehr überzeugt, aber das hat sich ja leider als Trugschluss herausgestellt.
Oh, ich würde so gern zu jedem einzelnen Kapitel ein Review schreiben, aber ob das nicht etwas zu viel wäre...verdient hätte es diese Geschichte allemal! Und ich kann zwar verstehen, dass Leser aufgrund unerwünschter Wendungen abspringen, aber ich finde es einfach viel zu interessant, um nicht weiterzulesen. Auch wenn ich manchmal mit der Wendung der Dinge nicht zufrieden bin.
Immerhin habe ich die Hoffnung, dass stuntfola tatsächlich irgendwann noch nach Hause findet, und ich beziehe mich hierbei auf den Anfang der Geschichte ("Und hiermit werde ich erzählen, was mir dort passiert ist; man könnte auch von „verarbeiten“ reden." - das spricht ja schon dafür, dass sie zurückfindet). Aber bei dir kann man ja nie wissen.
Und ein ganz anderes Thema (tja, wirklich chronologisch gehe ich nicht vor): Grimas Schwester Cene. Ich finde es schön, dass sie sich selbstständig gemacht hat und eine Geschichte bekommen hat - auch wenn die sehr tragisch war, aber Grimas Bitterkeit kommt eben nicht aus dem Nichts. Ich kenne es von eigenen Geschichten, dass Handlungsstränge oder Charaktere sich selbstständig machen und es ist immer wieder aufs Neue erstaunlich, was dabei herauskommt.

Bevor dieses Review noch viel länger wird oder ich völlig den Faden verliere, sage ich lieber noch was zum aktuellen Kapitel. Beim Namen Albert hat es bei mir sofort Klick gemacht... aber ich habe den Namen auch vor kürzerer Zeit gelesen/gehört als stuntfola. Es wird wirklich Zeit, dass sie mal wieder etwas Ordentliches zu essen bekommen. Ich muss da ein wenig mit dir schimpfen - die arme stuntfola! Erst übersteht sie gerade so den Hungermarsch mit Saruman, muss sich dann mit Grimas Tod auseinandersetzen, kann sich nur kurz bei den Hobbits erholen, wird anschließend fast von Fréareth umgebracht und verhungert wieder fast! Und die ganze Zeit hat sie nur männliche Bezugspersonen an der Seite! *kopfschüttel*
Die Frage ist, was wird, wenn die im Gasthof bemerken, dass das gar nicht ihr eigenes Blut ist? Naja, sie ist ja auch so kurz vorm Sterben durch den andauernden Nahrungsmangel (hätte Saruman ihr nicht seinen unendlichen Brotkantenvorrat vererben können?). Aber was wird nun aus Albert und ihr? Ich meine, sie zieht eh weiter, schließlich ist das hier keine Romanze, aber... der taucht ja wohl nicht umsonst noch mal in dieser Geschichte auf. Und ja - werden die Strolche ins Auenland zurückkehren?

Ich hoffe, die Fragen werden bald beantwortet. Vielleicht fällt mir ja noch mehr ein und ich schreibe ein oder mehrere weitere Reviews... das hier ist mein längstes seit langem, aber es gibt einfach viel zu viel zu sagen. Irgendwann werde ich auch deine anderen Geschichten in Angriff nehmen...
Eine Empfehlung hast du jedenfalls von mir.

Ferthu hál!
Elenor
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