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Autor: Thainwyn
Reviews 51 bis 75 (von 227 insgesamt):
04.09.2016 | 15:07 Uhr
Hi Thainwyn,
so lange habe ich einfach nicht die Zeit gefunden dir zu schreiben, und auch jetzt wird es nur ein kurzes Review werden.
Wie immer sind deine Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten so gut dargestellt das man sie direkt vor sich sehen kann. Die Kutschfahrt war dabei ein wahres Highlight. Aber auch die fast lässig wirkenden Begrüßungen der Hobbits, als Frodo von den Nachtwächtern erkannt wurde, gefallen mir sehr. (Ich bin auch sehr erleichtert dass er nicht Stuntfola die Zügel in die Hand gab. Das hätte tatsächlich in einem nächtlichen Desaster enden können, ( a la Cobra Elf, nur ohne Autobahn und Hubschrauber))
Die Beschreibung des Gefängnisses ist diesmal noch authentischer als sonst schon, vielleicht weil es Nacht ist und stockdunkel in der Zelle in der die Krähe seine Federn putzen kann, es wirkt alles noch mal um eine gute Schüppe trotzloser. Auch das Die Krähe erst erwacht und für einen Moment irritiert (auf mich, geradezu verletzlich) wirkt. Wenn der Typ nicht im Allgemeinen so ein Schowi-Widerling währe, könnte er einem tatsächlich Leid tun, da eingesperrt zu sein. Aber er bleibt sich treu, seien Begrüßung, dieser üble Sarkasmus, Dinge wie, du kommst ja doch immer wieder zurück, dann auch noch diese Bemerkung, das es wohl doch kein Traum sein kann das sie zu ihm kommt, weil sie dafür noch zu viel Wäsche am Leib trägt, Grrrr! Ne er ist und bleibt doch ein Widerling. Vielleicht einer der sich hinter dieser abweisenden überheblichen Art versteckt, wie hinter einer Maske, aber ne, so wirklich sympathischer macht ihn auch dieses eingesperrt sein nicht gerade, mein Mitleid mit der Krähe, hält sich also noch ein wenig in Grenzen.
Das nächtliche Gespräch hat ja noch nicht so richtig stattgefunden, aber dieser Auftakt gefällt mir schon mal sehr. Ich bin wirklich gespannt wie viel jeder der beiden, dann wirklich und ehrlich bereit sein wird, von sich preiszugeben. Vertrauen in den anderen ist in dieser Situation tatsächlich mit sehr, sehr viel Mut gekoppelt. Obwohl ich denke das Creofan da einen kleinen Vorteil hat. Schließlich weiß er das das Mädchen bisher ehrlich war. Für ihn würde ich da lieber nicht die Beine ins Feuer legen.
Aber er taut auch irgendwie allmählich auf, ich meine seine Fassade bröckeln zu sehen, zumindest sind da ein paar Haarrisse im Putz dazugekommen. Oder täuscht mich das und ist doch nichts weiter als romantisches Wunschdenken? Na, ich bin ja noch echt gespannt, was die beiden gemeinsam ans Licht befördern, wenn sie es denn überhaupt schaffen auf längerer Zeit hin an einem gemeinsamen Strang zu ziehen.
Frodo ist schon wieder klasse! auch wenn er kaum mal den Mund auftut in dieser Zelle, aber allein das er da ist zuhört, und sich seine eigenen Gedanken sicher auch macht, reicht um ihn noch eine Stufe weiter hinauf die Treppe des Ruhmes zu schupsen.

ganz Liebe Grüße
Der Gurkensalat
31.08.2016 | 21:16 Uhr
Juhuuu, du bist zurück. Ich habe mir wirklich gefreut, als ich den Alert für das neue Kapitel gesehen habe. ^^
Der Titel gefällt mir dieses Mal besonders gut. Nachtgespräch, bzw. nihtspréac, das klingt schön (auch wenn ich nicht weiß, wie man das altenglische Wort richtig ausspricht).
Dass es nicht leicht ist, in einer fahrenden Kutsche zu schlafen, kann ich mir vorstellen. Naja, es kommt wohl auch darauf an, wie eben der Untergrund und wie gut gepolstert die Kutsche ist. Wir haben schon ziemlich viel Komfort heutzutage, nicht? Hehe, ich würde bestimmt auch an Lembas denken, wenn ich in Mittelerde wäre und jemand etwas hervorholt, das in Blätter gewickelt ist. Lembas ist etwas, das ich echt gerne mal kosten würde.
Ich mag das Pony. Es scheint Persönlichkeit zu haben.
Hm, ich glaube auch, dass die Pferde Rohans wählerisch sein können, wen sie auf ihren Rücken lassen. Was ist eigentlich mit Grímas Pferd passiert, nachdem sie im Orthanc angekommen waren? Denkst du es ist nach Edoras zurückgelaufen? Ja stuntfola, das hätte schon ein ziemlich riesiges Kostüm sein müssen. :D
Hm, aber kann man denn wirklich sagen, dass Schattenfell gebändigt wurde? Vielleicht ist es meine naive Seite, die Schattenfell und Gandalf als Freunde sehen will und nicht als gebändigtes Pferd und „Herr“. Und ja, er hat wohl nicht wirklich von einem Pferd gesprochen. Ach, so steht das im Buch? Interessant, Ich hätte es auch nicht so gesehen, dass Faramir sie gebändigt hat. Eher, dass sie beide an einem dunklen Ort waren und sich gegenseitig beigestanden haben. Ich denke, sie hatten alle beide tiefe Wunden, die heilen mussten und es hat ihnen wohl geholfen, dass sie die Lage des jeweils anderen verstanden. Hm… Der Gedanken, dass „Gríma, Aragorn und Faramir je eine unterschiedliche Éowyn gekannt haben“ gefällt mir irgendwie. Man verändert sich oft mit seinen Umständen.
Krähenfuß weiß mehr, als man denkt. Er ist ein anderer, als man denkt. Das ist immer noch ein „plot twist“, auf den ich bewundernd zurückschaue, so wenig, wie ich ihn erwartet hätte.
Oh, die Erwähnung des Futtersackes und des zufriedenen Schnaubens gefällt mir. (Ich kann nicht glauben, dass ich bisher nie auf die Idee kam, einen Futtersack zu erwähnen. o.o) Und auch die Erwähnung von stuntfolas „Aufwärmübungen“ sowie die Schatten der Laternen an den Wänden. Diese Details lassen die Szene vor meinem inneren Auge lebendig werden. Außerdem bin ich mal gespannt, was Krähenfuß zu sagen hat.
:D „Meine Nervosität zeigt sich, ich denke wieder Unsinn.“ Du glaubst gar nicht, wie oft dieser Satz in meinem Leben Anwendung finden könnte. Schrecklich oft. Und aw, Frodo klopft. Er bringt auch einem Gefangenen den nötigen Anstand entgegen. Ich muss es wohl gar nicht erst sagen, dass er mir immer sympathischer wird, oder? Hm, jetzt möchte ich irgendwie wissen, wovon Krähenfuß wirklich geträumt hat. Pf, seine Anzüglichkeiten regen mich jetzt irgendwie nicht mehr so auf wie zuvor. Obwohl es schon fies ist, dass er sie absichtlich provoziert. Hach, so viel Rohirrisch. (Das war übrigens ein positives Hach. ^^)
Er hat wirklich gedacht, dass sie Gríma umgebracht hat. Darüber bin ich noch immer erstaunt. Aber gut, er hat nicht so viel von ihren Gedanken mitbekommen wie wir. Mir gefällt die Dynamik zwischen den beiden in diesem Gespräch besonders gut. Und dass stunfola die Stille als Gewicht zu spüren meint, gefällt mir auch. Es tut mir leid, dass sie das Ganze in ihren Gedanken noch einmal durchleben muss.
Ah, er glaubt ihr also. (Eine klitzekleine Kleinigkeit: Müsste es nicht „Du hast dir (selbst) nicht widersprochen“ heißen? Nicht dich?) Das ist allerdings die Frage, Krähenfuß. Danke, dass du diese unsere Frage ausgesprochen hast. (Hm, denkst du ‚cwiþenlic‘ könnte man als Antwort verwenden? In etwa so wie gewiss?) Weise Worte, die stuntfola da spricht. Rache zerstört.
Ich wünschte, sie hätte eine andere Wahl. Haha, Schere, Stein, Papier. Ob Krähenfuß das wohl kennt? Da kommt wieder ihr Humor durch. Ich finde, das ist ein schöner Abschluss dieses Kapitels über ein doch sehr ernstes Nachtgespräch.
Danke für dieses Kapitel, Thainwyn. Wie immer bin ich schon wirklich gespannt, wie es weitergeht. Ich hoffe, wir erfahren im nächsten Kapitel, was Krähenfuß weiß. Ich weiß, ich bin wieder ungeduldig. Aber ich will es wissen. ^^“
LG Pamplemousse
CatoftheCanals (anonymer Benutzer)
08.06.2016 | 14:11 Uhr
Das Ende war ja mehr als beunruhigend. Ich habe das Gefühl, dass Stuntfola ein richtiges Trauma von ihren Erlebnissen davontragen wird. Es wird ziemlich schwierig werden, das Ganze zu verarbeiten, falls das überhaupt möglich ist. Wer würde ihr schon glauben, sollte sie tatsächlich wieder in “unsere” Welt zurückkehren? Und selbst wenn sie wieder nach Hause kann wird sie ihr Leben sicher nicht wie gehabt fortsetzten.
Ein Happy End wird es für sie also nicht geben denke ich.

Am Ende ist diese Geschichte aber noch lange nicht, oder täusche ich mich da? Immerhin wäre es ziemlich abrupt wenn sich das Ganze schon nach ein paar Kapitel klären würde.
Stuntfola muss ja immer noch herausfinden, ob Krähenfuß ihr tatsächlich helfen kann. Was das angeht tappe ich zugegebenermaßen total im Dunkeln.
Soweit ich mich erinnern kann kam Stuntfola ja durch ein Portal nach Mittelerde, das sich erst nach langer Zeit geöffnet hat.
Als “Rückweg” fällt das dann ja schon mal weg. Also muss es eine Alternative geben. Aber welche? Und wie passt Krähenfuß da ins Bild? Er meinte ja Gríma habe ihm gesagt, dass er Stuntfola nach Hause bringen soll aber wie soll das gehen? Vielleicht doch das Portal?
Er sagte ja mal was von einem Tor. Aber wer sagt, dass es sich überhaupt zum richtigen Zeitpunkt öffnet und vor allem wie kann man es überhaupt öffnen?
Fragen über Fragen.
Aber genau das ist es, was mir an “Cwideas” unter anderem so gefällt.
Außerdem zieht sich die Geschichte trotz der mittlerweile beträchtlichen Länge überhaupt nicht. Du schaffst es, die Spannung konstant zu halten.

Aus diesem Kapitel sind mir vor allem Frodos Aussagen im Gedächtnis geblieben. Besonders gefällt mir die Stelle an der er sagt:”Manche Opfer gibt man gerne, wenn man Anderen dafür helfen kann, ihren eigenen Weg zu finden.”
Das ist wirklich schön formuliert und man hat das Gefühl, dass Frodo Stuntfola versteht oder zumindest nachvollziehen kann wie sie empfindet.
Aber auch Stuntfolas Unschlüssigkeit und ihre Unsicherheit über die etwas überstürzt getroffene Entscheidung sind deutlich zu spüren. Nach so einem Erlebnis würde bestimmt jeder Panik bekommen und sie hat meiner Meinung nach noch ziemlich... gefasst reagiert.
Und wie gesagt dieser letzte Satz verheißt wirklich nichts Gutes. Ich bin ja mal gespannt was für ein “Horrortrip” dieses mal auf sie zukommt.

LG
Cat

P.S.
Tatsächlich komm ich mir etwas doof dabei vor aber an die Sache mit Sarumans Geist konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Andererseits hab ich die Trilogie als Ganzes erst einmal gelesen also ist das vielleicht gar nicht so verwunderlich^^
06.06.2016 | 09:11 Uhr
Hi Thainwyn,
das war ein sehr schönes Kapitel! Es wirkt regelrecht sanft. Ist eigentlich seltsam, denn das was zuvor geschah hat nichts mit Heimeligkeit zu tun. Aber allein Frodos Worte und die Art wie du ihn in dieser Szene beschreibst, machen aus einer aufgelösten verängstigten Stuntfola wieder ein Mädchen, das nachdenkt. Frodo hört einfach nur zu, macht keine Vorhaltungen und er erkennt, dass sie nun Unterstützung benötigt. Sie hat sich entschlossen, trotz ihrer Angst vor der Krähe, mit diesem sprechen. Mich erinnert das ein wenig an seine Entscheidung in Elronds Haus auch weiterhin als Ringträger zu dienen, das Schmuckstück nach Mordor zu tragen und dort zu vernichten. Er hatte sicherlich nicht nur etwas Angst vor seiner eigenen Entscheidung, aber er wusste eben auch, dass es wichtig und richtig war und tja, deshalb hat er sich trotz eigener Angst dazu durchgerungen. Im Buch wirkte es für mich immer so, als musste es genau in diesem Moment sein, denn hätte er noch eine Nacht drüber schlafen können, hätte sich sein Hobbit-Wesen wohl in ihm durchgesetzt und er hätte den Mund gehalten. Wenn er es nicht damals sofort und so direkt vor allen anderen Anwesenden ausgesprochen hätte, dann hätte er es wohl nicht mehr gekonnt, er hätte gezögert und es sich vermutlich wieder anders überlegt.
Seine Begründung warum er selbst gehen will, gefällt mir sehr gut. Sam und Pipin brauchen einfach eine Verschnaufpause und Merry braucht ganz dringend etwas Abstand. Und ich vermute einfach, dieser so sensible nachdenkliche kleine Mann kann Stuntfola tatsächlich von allen am besten verstehen.
Auch dass er das Mädel darauf aufmerksam macht, das sie Schutz, auch vor den Hobbits, benötigt gefällt mir richtig gut. Ja und zum guten Schluss, schlägt er so gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Er lernt Stuntfola besser kennen, kann so vielleicht auch etwas mehr über Saruman und Grima herausfinden, selbst wenn Stuntfola natürlich nicht viel über deren Pläne wissen kann, aber die Typen selbst kannte sie sie ja und oft lassen sich daraus auch Schlüsse über deren Entscheidungen und Ziele ziehen, und letztendlich, er kann sich selbst mit Creofan unterhalten, hat er bisher glaube ich noch nicht gemacht.
Du hattest ursprünglich vor das Yulfest noch mit einzubringen! Oh man wie die Zeit vergeht, In meinen Gedanken ist immer noch November in deinem Mittelerde. Und vielleicht kannst du es ja trotzdem noch? So eine Party ist doch ein sehr guter Aufhänger um Stuntfola und auch Creofan heimlich aus dem Land zu schaffen! ; ) überall laufen betrunkene Hobbits herum, singen Lieder , schmausen was die Küche zu bieten hat und trinken noch mehr.
Ich seh die zwei schon, zusammen mit Herrn Frodo durch die Büsche rennen, immer auf der Hut davor nicht durch das flackernde Licht der brennenden mit strohumwickelten Rädern entdeckt zu werden.
Na ja, erst mal müssen die zwei bis Michelbinge kommen und das mitten in der Nacht im Dezember, ohne Straßenlaternen! Mir ist jetzt schon kalt! Brrrrr.
Noch was, ganz wichtig und was ich schon immer einmal sagen wollte und doch immer wieder vergas zu erwähnen. Ich finde es klasse dass du die oft als so niedlich dargestellten Hobbits eben nicht niedlich beschreibst, sie sind bei dir erwachsen, sie besitzen Lebenserfahrung und nichts, aber auch gar nichts an ihnen, bis auf ihre Größe, erinnert an Kinder.

ganz liebe Grüße
Der Gurkensalat
05.06.2016 | 17:35 Uhr
Ich sage mal weder etwas zu den 120 Favoriten (...if only I...), noch dazu, dass die Geschichte mit 70 Kapiteln ziemlich lang wäre... Ich wünschte, ich könnte mal eine kurze Geschichte schreiben. ^^ Aber egal, auf ins Kapitel.
Schon der erste Satz ist genial, er fühlt sich wirlich an wie der Anfang zu einem neuen Abschnitt, wenn nicht gar zu einem zweiten Teil. Der 22. September 3019, was für ein Tag und was für ein Jubiläum. ^^ Wenn man überlegt, welche großen Ereignisse sich im Auenland schon am 22. September abgespielt haben... ich bin gespannt, was Stuntfola hier erleben wird. (Wobei ich das "Saruman-der-ehemals-Weiße" ziemlich genial finde. Muha.)
An der Stelle muss ich noch einmal erwähnen, wie großartig ich es finde, dass du auf Sarumans Stimme eingehst und deren Wirkung so eindrücklich beschreibst. Ich habe das Gefühl, die Istari werden oft nicht als... außergewöhnlich genug beschrieben. Zumindest nicht angemessen der Funktion, die sie in Mittelerde haben. Ein Grund mehr, warum ich Gandalf nicht gerne schreibe - ich kann seinen Kräften und seinem Wesen nicht gerecht werden. Ich kann eigentlich nur Menschen schreiben (falls überhaupt), schon mit Elben habe ich meine Probleme. ^^ Insofern: Hut ab, dass es dir gelungen ist, einen Maia so in deine Geschichte einzubinden und Saruman-dem-irgendwie-immer-noch-Weißen gerecht zu werden.
Wie er allein schon auf das Essen eingeht, wohlwissend, wie ausgehungert seine eigenen Leute sind und das ihnen das friedliche Leben der Hobbits wie Hohn vorkommen muss...
Es ist schon ein wenig unheimlich, wie Sarumans Rede sich auf Stuntfola auswirkt, die es doch eigentlich besser wissen könnte. Aber das ist das Gefährliche an Saruman: Er lügt nicht einfach, er nimmt sich die Wahrheit und verdreht sie zu seinen Gunsten, solange, bis man fest an das glaubt. was er einen glauben machen möchte. Auch so ein Talent, das Sauron besitzt. (Ich sage nur: schwarze Flotte.)
Ich liebe Stuntfolas hysterische Gedanken über die Bäume. Das ist so was von genial.
Es herrscht so eine unheilvolle Atmosphäre in diesem Kapitel, dieses lauernde Unheil, von dem man weiß, das es eintreffen muss... aber man weiß eben nicht genau, wie es ablaufen wird. Weil wir den Bereich der Geschehnisse, welche in den Büchern ausgeschrieben wurden, schon verlassen haben. Übrigens finde ich es großartig, dass du dich somit einem Nebenschauplatz des Ringkrieges annimmst. Ich hoffe ja immer noch, dass eines Tages mal jemand die Schlacht um den Eisernen Berg oder den Kampf um Lórien ausschreibt. (Wurden Fanfiktions nicht für so was erfunden?)
Ich mag dieses kleine Detail, dass Grímas Stimme müde klingt und wie er seine Hand auf Stuntfolas legt, um sie vom Messer zu lösen. Man merkt richtig, wie die Ereignisse auch an ihm zehren und er wirkt beinahe wie ein Schatten seiner selbst.
Auch großartig, wie du Stuntfolas Wut beschreibst. Das gefällt mir so an deiner Protagonisten: Ihre Emotionen sind echt. Manchmal ist man eben grundlos sauer, besonders, wenn man müde und hungrig ist, manchmal steigert man sich in Dinge rein und manchmal kommen einem dumme Ideen. Stunfolas Launen wechseln, ihre Einstellungen wechseln, sie ist einfach ein dreidimensionaler Charakter und von denen habe ich in letzter Zeit (vor allem in Unilektüre) einfach zu wenig gelesen!
Oh nein, mit diesen Strolchen kann man sich auch keine Sekunde in Sicherheit wissen. Welches Unheil wartet jetzt nur wieder auf sie?
LG
Sulime
03.06.2016 | 18:21 Uhr
Siehst du, das mit der Entfernung wäre mir gar nicht aufgefallen. Ich habe immer mehr das Gefühl, eigentlich viel zu wenig über Mittelerde zu wissen, um eine FF dazu zu schreiben. (Wenigstens weiß ich, dass du und Sulime meine Geschichte lest. Eine Rohan-Expertin und eine Gondor-Expertin, die mich auf meine Fehler aufmerksam machen können. ^^)
Hm, es muss Frodo seltsam vorkommen, dass stuntfola, die Krähenfuß bisher unbedingt meiden wollte, plötzlich mit ihm sprechen möchte. Wie er stuntfola dazu bringt, sich erst einmal zu beruhigen und ihm in klaren Worten zu berichten, was geschehen ist, gefällt mir. Aw, er begleitet sie, weil er den anderen ein wenig Ruhe gönnen möchte. Das ist aber nett (das gute „nett“ ^^). Hm, ich sehe, Frodo hat noch andere Gründe. Erscheint mir alles logisch, was er sagt.
Die Erwähnung des Elbenumhangs mag ich. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Hobbits sie auch nach Ende ihrer Reise geschätzt und genutzt haben. Moment, Streicher? Hat Frodo ein Pony nach Aragorn benannt? (Wahrscheinlich ist das aus dem Buch und ich erinnere mich wieder einmal nicht. ^^“)
Oh, Sam. An seinem „Herr Frodo!“ erkennt man ihn sofort und ebendieser hat nach dem Gespräch ein Lächeln im Gesicht. Hach, wie ich diese Freundschaft mag. Und natürlich hat Sam einen gut gepflegten Garten. Wie sollte es anders sein? Es sind doch 16 Stunden Fahrtweg? Das hätte ich nicht gedacht. Nun ja, jetzt sind sie schon unterwegs und Frodo scheint es für angebracht zu halten, sonst hätte er dem Ganzen wohl nicht zugestimmt. Allerdings kann ich verstehen, dass stuntfola jetzt doch Zweifel hat. So bin ich auch. Hm, meint Frodo nicht eher, dass Saruman sicher nicht so mit ihr geredet hat? Oder verstehe ich das falsch? Ich glaube, stuntfola ist einer der wenigen Menschen, die sich weniger hinter andere zurückstellen sollten. Meistens ist eher das Gegenteil nötig, aber bei ihr ist Frodos Rat kein schlechter, denke ich. Irgendwie ist er ein Menschenkenner.
Es ist schon etwas Schönes, anderen helfen zu können. Auch wenn man dafür manchmal Opfer bringen muss, wie auch immer diese aussehen mögen. Ich verstehe Frodo. Und stuntfola hat genau das für Gríma gemacht, genau.
Obwohl ich nicht festmachen kann, woran genau es liegt, gefällt mir die Stimmung, die ich beim Lesen des Kapitels bekomme. Es ist einfach so…Auenland. Dieser Hobbit, der an seiner Pfeife zieht und ihnen kopfschüttelnd nachsieht, Sam und sein Garten. Das wirkt so friedlich und dabei ist der Krieg gerade erst vorüber. Oh, so ist der Hobbit also an das Pfeifenkraut gekommen. Das ergibt Sinn. Grímas viele Gespräche mit Saruman. Hm…
Erinnerungen an Gerüche können so stark, aber irgendwie auch sehr willkürlich sein. Es gefällt mir, wie du hier die Gerüche beschreibst, die sie in Erinnerung hat (oder zu haben glaubt). Auch wenn es keine angenehmen sind. Oh, sie trägt die Kette noch? Irgendwie hatte ich gar nicht mehr an die Kette gedacht. Ach, Saruman hat erst seit einem Jahr mit dem Auenland Handel getrieben? Ich hätte mir vorstellen können, dass er auch früher schon Pfeifenkraut aus dem Auenland bezog. Vielleicht sollte stuntfola Frodo fragen, ob Lotho begraben wurde. Es mag zwar ein wenig taktlos sein, aber dann hätte sie wenigstens Gewissheit. (Und da ich denke, dass er auch begraben wurde – DAS traue ich Gríma dann doch nicht zu – wäre sie wahrscheinlich auch erleichtert.) Ugh, Saruman.
(Und hey, zwischenmenschliche Beziehungen sind kompliziert. Manchmal ist es schwierig, sie zu benennen. Nein, kein depressiver Gedankenkreislauf! Oh ja, es ist ja in echt auch schon eine Ewigkeit. ^^ Aha, das mit dem Rauch wusste ich nicht mehr. Danke für die Erklärung. Das war jetzt ein bisschen durcheinander.)
Ich bin schon gespannt auf stuntfolas Gespräch mit Krähenfuß. Mal sehen, was er noch zu sagen hat…
LG Pamplemousse
Flying Fantasy (anonymer Benutzer)
01.06.2016 | 14:47 Uhr
Hey Thainwyn!
Ein neues Kapitel! Freut mich!

Zu deiner Frage, von welchem Übersetzer und wo ich grad bin...
Ich les irgendwie doppelt: Ich hab mir einmal die Übersetzung von W. Krege auf meinem E-Reader ausgeliehen (obwohl sie so schlimm bis jetzt gar nicht ist...) und dann hat mein Vater noch die Version von Margarete Carroux (ich hoffe, ich hab mich nicht verschrieben!). Leider sind die Bücher älter als ich und deswegen hab ich immer ein bisschen Angst, dass ich sie kaputt mach. Das doofe ist, das ich die Bücher am E-Reader nur 2 Wochen ausleihen kann und wegen Schule und so, hab ich auch nicht immer Zeit, und man schafft die Bücher ja nicht in 2 Wochen! Deswegen nehm ich auch manchmal die alten her!
Zur Stelle: Ich bin grad da, wo Frodo und Sam kurz vorm Krater vom Schicksalsberg sind. Also schon auf dem Berg. Ich hab dann nur abgebrochen, weil ich das ganze "Oh, Master Frodo, lasst euch helfen!"-Zeug nicht mehr ausgehalten habe. Aber wenn ich demnächst mal Lust hab, dann les ich weiter!

Aber jetzt zu deinem Kapitel:
Ich mag Stuntfolas (ich kann mich nicht an ihren eigentlichen Namen -Mel, oder?- gewöhnen) anfängliche Gehetztheit, dann beruhigt sie sich wieder und merkt, dass das Ganze vielleicht doch nicht so schlau war. Ich weiß, meine Ausformulierung ist eher meh, aber ich hoffe, du weißt was ich meine!
Frodo wirkt viel ernster, als man ihn als dem Buch kennt (und Film, obwohl der nicht so zählt.. Ich mag das Buch lieber!). Aber ich denke, dass das alles mit dem Krieg zu tun hat.
Ich mag deine Beschreibung von den Figuren. Du schreibst so, dass man sich gut in sie einfühlen kann!

Ich stoppe hier jetzt mal, weil ich noch 2 Schulaufgaben in den nächsten 2 Wochen hab und noch lernen muss. :(((((

Danke für deun Kapitel!
Mimi
Pink98 (anonymer Benutzer)
16.05.2016 | 12:47 Uhr
Hallo Thainwyn!
Ich hab Deine Geschichte vor mehreren Wochen entdeckt und da die ersten paar Kapitel gelesen. Dann musste ich leider aufhören, weil ich keine Zeit mehr hatte (Abitur... -.-). Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, weiterzulesen (bin beim 30. Kapitel). Ich muss sagen, dass die Geschichte wirklich gut ist. Ich weiß, ich wiederhole grade, was schon viele Reviewer vor mir geschrieben haben, aber es stimmt halt einfach :)
Du schreibst sehr realistisch, sowohl die Beschreibungen der Umgebung als auch das Handeln der Personen kauf ich Dir sofort ab :) Außerdem ist Deine Geschichte spannend und nicht leicht vorherzusehen (Ich bin nicht drauf gekommen, dass der Reiter Gríma ist.).
Es stimmt schon, wirklich originell ist die Grundidee nicht, aber Deine Umsetzung ist sehr gut und ungewöhnlich (Ich mein, in wie vielen Geschichten ist die Hauptperson schon mit den "Bösen" unterwegs?). Und es ist keine Romanze, DANKE :) Dass Du dich so eng an die Bücher hältst, ist auch sehr gut (Die Bücher sind heilig!).
Es gefällt mir, dass die Geschichte zumindest anfangs in Rohan spielt, da ich die Rohirrim und ihre Kultur sehr gern mag (Die sind nicht so... zivilisiert wie die Menschen aus Gondor und die Elben, und das ist cool.). Apropos: Die Gespräche auf Altenglisch bzw. Rohirrisch sind super! Das macht das Ganze nochmal realistischer und glaubhafter; man kann sich richtig in Stuntfola reinversetzen, da sie es ja auch nicht versteht (Wobei man im Laufe der Geschichte immer besser wird beim Verstehen, da die Ähnlichkeit zum Deutschen und heutigen Englisch ja doch recht groß ist.). Du hast Dir da echt Mühe gegeben, Respekt! Nur so interessehalber: Wie hast du Altenglisch eigentlich gelernt? Gibt's da ein Buch oder was?
Ich finde es interessant, wie du die Elben schilderst bzw. wie Stuntfola diese wahrnimmt. Ansonsten liest man ja fast immer, dass die nach Mittelerde gebeamten Kinder von den Elben aufgenommen werden und sich mit ihnen anfreunden und so weiter, da ist das hier eine schöne Abwechslung. Ich mag die Elben schon, aber die sind so klug und intelligent, das ist irgendwie einschüchternd...
Und, nicht zu vergessen: Du machst so gut wie keine Rechtschreibfehler und Deine Gramatik ist gut. Es ist nämlich echt nervig, wenn die Autoren solcher Geschichten die deutsche Sprache nicht richtig beherrschen.
Stuntfola ist mir ab und zu schon zu weinerlich und schwach, aber sie hat's auch echt schwer. Du machst es ihr nicht leicht, und ich denke, dass die allermeisten "normalen" Leute in ihrer Situation so reagieren würden.
Ich freu mich, dass Saruman, Gríma und Stuntfola jetzt (Hoffentlich?) bald ins Auenland kommen (Auch wenn Sarumans Pläne für das Auenland ja alles andere als gut sind, aber ich mag die Hobbits einfach :)). Außerdem geht das Ganze bei Tolkien ja gut aus, ich hoffe, in Deiner Version auch!
Das war ja jetzt ein recht allgemeines Review, ich werd versuchen, in Zukunft was zu einzelnen Kapiteln zu schreiben. Allerdings weiß ich nicht, ob ich in nächster Zeit dazu komme, da mir meine mündlichen Abiprüfungen noch bevorstehen O.O
Lg,
Deine Pink98
P.S.: Ich bin noch nicht lang auf fanfiktion.de unterwegs und kenne mich noch nicht wirklich aus. Das hier ist mein erstes Review überhaupt und ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht hab...?
12.05.2016 | 08:46 Uhr
Hi Thainwyn,
endlich komm ich zum Kommentieren, ich werde aber auch immer lahmer!

Das stuntfola nicht sofort wieder in ihr Zimmer zurück wollte, kann ich nur zu gut nachvollziehen. Da brodeln so viele Gedanken und Empfindungen in ihr, sie braucht einfach ein bisschen Zeit zum Nachdenken und für sich allein und ohne Wände um sich herum.
Das sie dann in einen Nebel kommt diesen aber zunächst erst mal so hinnimmt wie einen Nebel ist auch völlig o.k. Schließlich ist sie in den letzten Monaten fast zu einem `Naturkind´ geworden; Wie oft hat sie inzwischen auch irgendwo unter freiem Himmel schlafen müssen.
Ich mag es sehr wie du den Grabstein Grimas beschreibst, schlicht und ergreifend ein Fels, nichts besonders und doch spürt jeder das er nicht von selbst auf seinen Platz gekommen ist. Eine Innschrift währe aber auch wirklich nicht gegangen, als ich gelesen habe welche Worte ehrlicher Weise darauf geschrieben stehen könnten musste ich Schmunzeln, ne so was gehört echt nicht als letzter Grus an eine Gedenkstätte, schließlich sollte man die Toten in Frieden ruhen lassen und nicht noch mal hervorheben was sie verbrochen haben. Und so was wie geliebter Freund, das geht dann doch irgendwie ziemlich in die falsche Richtung. : )

Der Nebel hat es ganz schön in sich. Ich zweifle allerdings das Stuntfola tatsächlich Sarumans Stimme gehört hat. Klar der große Maia ist tot, körperlich, und doch eigentlich weil auch er zu den Unsterblichen gehört, immer noch irgendwo da. Das seine Seele ohne Probleme Einlass in Mandos Hallen bekommt bezweifle ich auch. Also muss sie schon irgendwo herumgeistern, (vermutlich halten die Valar gerade Gericht über ihn) schließlich ist er eigentlich immer noch ihr Diener. Die nächste alternative währe der Ort an dem seine sterblich Hülle vergeht, nur glaube ich nicht wirklich an Geister! Mir käme es daher sehr viel logischer vor, wenn Mel mal wieder tief in ihre inneren Zwiegespräche verstrickt sich mehr oder weniger einbildet, dass sie Sarumans Stimme gehört hat. Dieser Nebel tut dann sein übriges. Die Farbe, ähnlich wie seine üblich getragene Kluft, leichte Verwirbelungen die Schatten in all dem Weiß hervorrufen und zu guter Letzt eben auch, dieser Grabstein, ihre Trauer und die Zweifel die in ihr vorherrschen. Das alles kommt zusammen und schon geht die Phantasie mit ihr durch.
Man kann sich wunderbar selbst in Panik versetzten wenn die düstere Gedanken und Phantasie zusammen kommen, dann noch Geräusche und Bilder da sind, die nicht ganz alltäglich sind und die eigenen Sinne gern mal täuschen. Plötzlich tauchen Schatten im Nebel auf, ein Stein den man sonst nie so bewusst wahrgenommen hat ein Busch der plötzlich wirkt wie eine kauernde Gestallt, Äste die wie knorrige Finger wirken und Bäume die aussehen wie Wesen die jeden Moment lebendig werden könnten. Grusel pur!
Tja und da unser gute alte Saruman eben diese besondere Gabe besaß. Mit seiner Stimme, seinen Worten andere wunderbar zu manipulieren und ( o.k. er konnte eben auch ein wenig Zaubern, diese grausamen Stimmen im Wind, die sind schon toll,) Stundfola hat das ja inzwischen erkannt, da versteh ich sie schon, das sie sich einbildet, der Kerl hätte mit ihr gesprochen.
Wie auch immer diese Gedanken letztendlich in ihren Kopf gekommen sind, ich bin froh das sie sich endlich dazu durchringt mit Créofan wirklich sprechen zu wollen.
Nicht das sie von Anfang an allem glauben wird, was die olle Krähe ihr zu sagen hat, dafür ist sie in der letzten zeit viel zu oft nicht mit Offenheit behandelt worden, aber sie wird über dessen Worte nachdenken, so wie sie es ja jetzt schon macht und vielleicht, findet sie ja doch noch eine Möglichkeit mit dieser Welt zurecht zu kommen oder eben den Rückweg nach Haus anzutreten.
So ganz kurz noch. Frodos Reaktion als sie da ohne Anmeldung und Klopfen in sein Zimmer stürmt. die war richtig gut. Irgendwo erwarte ich von allen ehemaligen Kriegern ob sie nun tatsächlich gegen jemanden kämpfen mussten oder aber sich durch feindliches Gebiet schleichen musste genau so was. Eine immer vorhandene unterschwellige Paranoia. Aber er hat sie ganz gut im Griff. Naja er war auch nie derjenige der sich kopfüber in ein Gefecht stürzte. Hätte hingegen Boromir am Schreibtisch gehockt, der ja leider von uns ging, dann hätte Stuntfola sicher, mir nix dir nix, mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden gelegen und mit viel Glück nicht eine Klinge am Hals gespürt.

Ich freu mich auf mehr
liebe Grüße
Der Gurkensalat
11.05.2016 | 10:02 Uhr
Hm… Gríma hat Saruman also belauscht. Die Formulierung, dass er es von „Saruman selbst mitbekam“ lässt mich das zumindest vermuten. Hoffentlich hat er mehr gehört als nur das, was der Weiße Zauberer stuntfola erzählt hat. Etwas, womit Krähenfuß und sie wirklich etwas anfangen können. Es wundert mich nicht, dass stuntfola die letzten Monate wie ein längerer Zeitraum vorkommen. Sie hat viel Unschönes erlebt, von dem man sich bestimmt wünscht, dass es eher früher als später vorbei ist. Hm, den Gedanken, dass sich Saruman nicht belauschen lässt, hatte ich auch, aber anscheinend ist es doch manchmal der Fall. Ich glaube (und das ist nur meine Einschätzung als jemand, der nicht wirklich viel über Saruman weiß), eine seiner größten Schwächen ist, dass er zu siegessicher ist und manche Gefahren unterschätzt. Ich habe das Gefühl, er hat seine Gegner bei der Schlacht um Helms Klamm unterschätzt (bestimmt rechnete er mit einem schnellen Sieg) und die Ents im Allgemeinen. Vielleicht hat er einfach auch Gríma zu wenig Beachtung geschenkt und ihn unterschätzt. (Oh, ein paar Zeilen später schreibst du es selbst so ähnlich. Er übersieht manche Sachen…)
Ich glaube, die größte Gefahr wäre nicht gewesen, dass stuntfola Saruman von Grímas Plänen erzählt, sondern dass sie ihn unabsichtlich auf etwas aufmerksam machen könnte, was ihn dann wiederum misstrauisch macht. Ein falscher Blick, ein seltsamer Gesichtsausdruck, so etwas in der Art. Natürlich, stuntfola fühlt sich hintergangen, weil Gríma ihr nichts von seinen Plänen erzählt hat und das ist auch verständlich. Aber ehrlich gesagt frage ich mich, ob es so nicht am besten war. (Ich hoffe, ihr zwei nehmt es mir nicht böse, dass ich das schreibe. ^^)
Ja, stuntfola. Über das Vehältnis zwischen Gríma und Krähenfuß wundern wir uns wohl alle. Die zwei stehen sich näher, als man denkt, habe ich gehört. Obwohl der Begriff „Freunde“ auch nicht ganz passend ist. *g* Oh ja, herausgefunden hat sie eine Menge und ich bin sicher, es wird noch mehr werden.
Hm, ich glaube Frodo versteht stuntfola in diesem Punk sehr gut. Immerhin hat er gehofft, Gollum könnte sich ändern, wenn er nur besser behandelt wird. Hat gehofft, es gäbe noch Hoffnung für ihn. Und bis zum verbotenen Weiher in Ithilien sah es auch noch ganz danach aus, finde ich. Aber dann musste er zusehen, wie Gollum mit dem Ring in den Schicksalsberg stürzt. Er muss wissen, wie es sich anfühlt, jemanden sterben zu sehen, von dem man gedacht hat, man könne ihn retten. Es tut mir leid, dass Frodo das durchleben musste, aber irgendwie bin ich auch froh, dass er jetzt stuntfola wohl besser versteht.
Hmmm… Irgendwie frage ich mich jetzt, was geschehen wäre, wenn Gríma sich dagegen entschlossen hätte, Saruman zu dem Zeitpunkt umzubringen. Hätte Saruman wirklich noch so viel anrichten können? Vielleicht. Das ist das tolle an Geschichten, oder? Dass es so viele unterschiedliche Möglichkeiten und Versionen geben kann. Wie Parallelwelten. :D
Hm, das stimmt. Dass Gríma den Mord an Saruman in Cwideas seit Längerem geplant haben muss, während wir es im Buch nicht wissen, war mir gar nicht so bewusst. So wie du es beschreibst, empfinde ich das durchaus als nachvollziehbar. Ich finde, es hätte auch im Buch geplant sein können. Wobei mir seine genauen Motive immer noch ein Rätsel sind. Wollte er weitere Grausamkeiten verhindern? Sich selbst befreien? (Aber er rechnete doch mit seinem Tod…) Rache üben? Oder eine Art Wiedergutmachung gegenüber Théoden leisten? Oder war es von allem ein bisschen?
Aw, das „bittersüße, traurige Lächeln“. Das passt so gut. Ist es schlimm, dass ich Frodo gerade umarmen und ihm sagen möchte, dass alles gut wird? ^^“

Alles, alles Gute nachträglich. Zwei Jahre, yay! Die Zeit vergeht schneller, als man denkt, oder? ;)
Spaziergänge sind gut. Manchmal helfen ein bisschen frische Luft und Bewegung wirklich, auf andere Gedanken zu kommen und ein bisschen Ruhe zu finden. Es gefällt mir, dass stuntfola hier an ihre erste Zeit in Mittelerde zurückdenkt. Das fügt sich gut in die Geschichte ein. Es kommt einem wirklich so vor, als wäre das alles eine Ewigkeit her. Oh, stimmt ja. Wer wird ihr überhaupt glauben, wenn sie wieder zu Hause ist? Die Geschichte ist aber auch kaum fassbar. Ich frage mich, wie viel Zeit seit ihrem Verschwinden in Norwegen vergangen ist. Hmmm…
Haha, Überlegungen über Mary-Sue-kommt-nach-Mittelerde-Geschichten in einer Mädchen-kommt-nach-Mittelerde-Geschichte (die natürlich keine Mary Sue ist, aber trotzdem). Hach, Metatextualität. Gefällt mir. ^^
Oh nein, Sarumans Stimme lässt sie immer noch nicht in Ruhe. Naja, dass Gríma schlechte Dinge getan hat, ist nicht zu leugnen. Da hat stuntfola schon recht, auch wenn es „bittere Gedanken“ sind. Denn obwohl sie nicht genau weiß, was in Edoras geschah, bezweifle ich, dass es allzu sehr von den Buch-Ereignissen abweicht.
„Der Nebel schien zu grinsen, schien dichter zu werden. Es war mehr ein Gefühl, als dass ich es wirklich sah, doch ich spürte, dass der Nebel lächelte. Mich zu beobachten schien.“ Irgendwie musste ich dabei an die Grinsekatze denken. :D Nein im Ernst, das ist ganz schön unheimlich. Hm, ich warte wirklich gespannt darauf, mehr über Créofan zu erfahren. Also Dinge, die keine Vermutungen sind, hehe.
Irgendwie habe ich bei dieser Nebel-Sache kein gutes Gefühl. Nein, gar kein gutes Gefühl. Schön langsam wird mir das zu unheimlich. Vielleicht sollte sie wieder hineingehen? Nur ein Vorschlag… Oh, ich verstehe, Nebel ist weiß. Wie passend. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob das stuntfolas Unterbewusstsein ist, das als Saruman mit ihr spricht oder ob es sich um eine Art Zauber handelt, der auch nach Sarumans Tod noch weiter wirkt. Ich nehme an Ersteres, aber bei dem Weißen Zauberer weiß man ja nie. Puh, eine Elster. Das passt nicht nur von den Farben her gut, sondern auch von der Symbolik. *schauder*
Ah, wenn du dich da nicht irrst, stuntfola. Jemanden mit den eigenen Händen zu töten, ist noch einmal etwas anderes, denke ich. Und welche Gestalt war das im Nebel? Ist ihr jemand gefolgt?
Frodos Reaktion auf stuntfolas Überraschungsbesuch finde ich gut. Die Schatten der Vergangenheit. *seufz* Hahaha, abgehakt. Ach Thainwyn, das ist ja wieder einmal eine reine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zuerst diese Melancholie wegen Frodos „alter Gewohnheiten“ und dann ein dickes Grinsen, wegen stuntfolas innerer Stimme.
Es war also tatsächlich Sarumans Geist. o_o Ich schätze der Kapiteltitel hätte mir ein Hinweis sein sollen.
Tut mir leid, dass du Probleme mit diesem Kapitel hattest. Davon kann ich auch ein Lied singen. Aber du hast das Problem ja erkannt und es gut gelöst.
Danke für die zwei Kapitel, die wieder einmal gleichzeitig spannend, gruselig und lustig waren. Es ist wirklich toll, Antworten zu bekommen und die Hintergründe immer mehr zu verstehen. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel. :)
LG Pamplemousse
CatoftheCanals (anonymer Benutzer)
07.05.2016 | 16:23 Uhr
Hallo und erst mal danke für die Antwort.
Ich hab mich so gefreut als ich gesehen habe, dass du ein neues Kapitel hochgeladen hast.
Auch dieses mal fällt mir nur Positives ein. Vielleicht kommt das davon, dass ich immer gleich nach dem Lesen drauf losschreibe, da bin ich irgendwie so...mitteilungsbedürftig. xD

Dein Schreibstiel ist wirklich toll. Du benutzt sehr schöne, aussagekräftige Metaphern ohne melodramatisch oder pseudointellektuell rüberzukommen.
Die Idee von Sarumans Geist als Nebel hat was und ist sehr passend. Ich frage mich ob die Elster auch was damit zu tun hat oder ob ich da nur zu viel reinlese.
Stuntfolas Zweifel und Schuldgefühle sind mal wieder sehr einleuchtend und nachvollziehbar. Auch dass sie sich im Nachhinein etwas dumm bzw. naiv vorkommt finde ich passend. Aber man denkt schließlich nicht sofort daran, dass man in Mittelerde gelandet ist. Das stört mich an Mary Sues immer so. Die wachen mitten im Wald auf, sehen sich ein bisschen um, treffen vielleicht auch gleich auf ein paar Langhaarfetischisten mit spitzen Ohren und wissen sofort, dass sie sich in Mittelerde befinden. Das akzeptieren sie dann natürlich auch gleich. Einfach so. Und wie schnell die sich dann in dieser Welt zurechtfinden, so ohne Strom, fließendes Wasser und (die meisten von ihnen zerstören ja Tolkiens Symbolysmus und schließen sich den Gefährten an) geregelte Mahlzeiten oder tägliche Waschgelegenheiten. Aber was rede ich denn da, Mary Sue hat ja keine normalen körperlichen Bedürfnisse und ihr Schweiß duftet wahrscheinlich nach Chanel N°5.
Sorry fürs Abschweifen aber bei solchen Dingen könnt ich mich um Kopf und Kragen reden/schreiben.

Bevor ich’s vergesse möcht ich auch noch kurz was zu deiner Darstellung der Hobbits sagen, die ist dir nämlich wirklich gut gelungen.
Trotz ihrer geringen Körpergröße sind sie richtig respekteinflösend und man merkt, dass der Ringkrieg Spuren hinterlassen hat.

Fazit:
Alles in allem war das ein tolles, schön düsteres Kapitel, das wie gewohnt mit einem Cliffhanger endet, der einem einem sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Ach...Cliffhanger und ich, dass ist so eine Art Hassliebe.
Aber ich werde mich zusammenreißen und geduldig aufs nächste Kaptel warten.

Gruß,
Cat
Flying Fantasy (anonymer Benutzer)
03.05.2016 | 16:54 Uhr
Ha! Jetzt hab ichs nicht vergessen!!! :)
Wieder mal ein tolles Kapitel!
Die Idee mit dem Nebel als Sarumans Geist ist toll (hab ich das richtig verstanden?)
Jaah... Aragorn ist manchmal schon ziemlich dramatisch. Aber irgendwie mag ich ihn... Er ist besser als Legolas! 'Es sind grausame Stimmen im Wind! Himmel! *_*
Ich bin grad beim Herr der Ringe-Buch und es ist viel, viel besser als der Film!
Oh! Ich merk grad, dass ich ziemlich viel geschrieben hab, was gar nicht zum Kapitel gehört... Na, dann mach ich mal weiter!
Stuntfola tut mir Leid. Sie muss schreckliche Schuldgefühle haben, wegen Gríma! Obwohl sie ja nichts dafür kann!
Aber deswegen gleich noch jemanden töten... Eher nicht. Ich glaube nicht, dass sie dass könnte!
Hoffentlich ist Creofan doch gut!

Auf jeden Fall: Danke für das Kapitel und bis hoffentlich bald!
Mimi
Flying Fantasy (anonymer Benutzer)
24.04.2016 | 12:04 Uhr
Hallo Thainwyn!
Ich hab deine FF vor ungefähr drei Wochen entdeckt und sie mir runtergeladen, damit ich auch in den Ferien bei meiner Oma lesen kann.
Und dann, und dann, und dann hab ich sie VERGESSEN! Das tut mir so Leid! :(

Deine Story ist echt toll. Sie ist so untypisch! Und das macht sie so interessant. Man kann echt nicht voraussehen, was kommt.
Ich werde jetzt nicht auf jedes Chap einzeln eingehen, weil das viel zu viele sind. Ich werd einfach was zur ganzen Geschichte schreiben.
Aber wenn ich die altenglischen Namen schreib, dann bitte nicht böse sein, wenn Rechtschreibfehler drin sind...

1) Ich hab auch immer mitgerätselt, wer Folcwita ist. Ich wär nie im Leben auf Grima gekommen. Nie! Aber als er es dann war, war ich total überrascht, weil ich ihn mir völlig anders vorgestellt hab! Und dieses Bild ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Im Buch ist er bei mir immer eher klein. Aber bei deiner FF war er groß.

2) Du beschreibst Figuren kaum, was toll ist. Man hat viel mehr Raum für die eigene Fantasie (Hehe, Grima... ^^). Auch bei Stuntfola hast du eigentlich keine Beschreibungen, außer ihrer Dünnheit angegeben. Dass man die Namen der Leute nicht kennt ist toll. Man will immer weiter lesen, damit man erfährt, wer das jetzt ist!

3) Deine OC´s sind klasse! Krähenfuß hast du toll herausgearbeitet. Von Stuntfola ganz zu schweigen. Aber auch die Charaktere die im Buch vorkommen, hast du super beschrieben.

4) Ich hab eigentlich immer gedacht, dass Grima überlebt. Als er dann gestorben ist, war ich richtig traurig. Wie kommt Mel denn jetzt wieder nach Hause? Es wäre auch interessant, wenn sie für immer in Mittelerde bleiben würde.

5) Jetzt zum Altenglischen: Die Idee ist sooo toll! Ich hab noch keine andere FF mit altenglisch gesehen. Immer nur elbisch. Ich frag mich immer, wenn ich elbisch sehe, wo man dass lernen kann. Man kann sich die Fälle und Personen ja nicht nur aus den einzelnen Passagen im Buch herausarbeiten. Aber das ist hier ja jetzt egal. Ich hab immer erst versucht, dass rohirrische zu übersetzen (aka, den Sinn zu verstehen ^^ Ich kann kein Altenglisch) und dann erst deine Übersetzung zu lesen. Es hat richtig Spaß gemacht!

6) Das ist jetzt der letzte Punkt! Ich versprech´s!
Deine Plotwendungen sind toll! Wie du die Leser in die Irre führen kannst. Man denkt sich, dass Folcwita ein Held oder so ist und dass ganze restliche Klischee, aber in Wirklichkeit ist es ganz anders!
Wenn du Krimis schreiben und sie dann verkaufen würdest, wären es Bestseller! Und ich wäre einer der Käufer!

Also... Das war´s jetzt mit meinem Roman von einem Review.
Die Zusammenfassung ist: Schreib bitte, bitte weiter an deiner tollen Story!
Deine Mimi
15.04.2016 | 19:57 Uhr
Hi Thainwyn,
ich habe lange gebraucht um mir Gedanken zu diesem Kapitel zu machen, so lange das ich es noch ein zweites mal lesen musste, um mir klar zu werden, das auch stimmt was ich empfinde.
Aber ich gestehe, ich bin mir immer noch nicht wirklich schlüssig, es zu analysieren funktioniert einfach nicht so leicht wie sonst. Woran das wohl liegen mag? Bei dieser Frage komm ich schon eher auf einen Nenner, und der ist eigentlich wieder sehr einfach.
Deine Figuren wirken sehr authentisch, hab ich ja schon öfter behauptet und nun, da sie alle, also meine geliebte Krähe, Stuntfola und der melancholische Fordo, ihre düsteren Gedanken wälzen, wirken sie eben noch lebendiger.
Suntfola ist komplett mit der Situation überfordert, (wie sollte es auch anders sein? Sie ist eben keine typische Marie-sue, sondern eher das Gegenteil einer solch schillernden Persönlichkeit.) Dieses Mädchen ist echt, durch und durch, und ihr einziger Halt wurde ihr genommen. Sie gibt sich auch noch, obwohl sie es eigentlich besser weis, die Schuld dafür.
Dieser Krähenfuß weiß Dinge, die er nicht wissen dürfte, außer ihr nun verstorbener Beschützer hätte sie tatsächlich nach Strich und Faden belogen, bzw, mit Absicht im Dunkeln tappen lassen. Für mich fühlt es sich nicht wirklich abwegig an, das Grima und der Vogel gemeinsam Sache machten, gemeinsame Pläne schmiedeten, hinter Sarumans Rücken. Die beiden haben sich so oft und immer wieder auch und gerade vor Zeugen dermaßen angefeindet, dass man das fast schon als verdächtig betrachten könnte. Doch in der ersten Szene in der die Krähe auftauchte war es anders. Stuntfola hatte in diesem Haus wirklich nur Angst, daher mussten die derben Sprüche von Krähenfuß für sie wie bare Münze wirken. Doch Grima hatte versucht sie zu beruhigen, er pflaumte den dunklen Singvogel zwar an, das sie nicht seine Gespielin sei und der Kerl bloß die Finger von ihr lassen sollte, aber das tun auch gute Freunde untereinander.
Als Grima von Saruman fortgeschickt wurde, um dieses üble „Gespräch“ mit Loto unter vier Augen zu führen, hatte der Berater die Krähe beauftragt sich um das Mädel zu kümmern und der hat es getan. Natürlich nicht sehr liebevoll, aber immerhin. Und ich denke auch die Krähe hat einen kleinen Narren an Stuntfola gefressen, so wie der sie ständig aufgezogen hat! Aber hallo! Und auch Grima war ja auch nicht gerade der Inbegriff von Freundlichkeit, auch wenn er mehr Verständnis zeigte und hin und wieder tatsächlich auch mal tröstende Worte fand oder einfach eine Suppe im Gasthaus spendierte. (naja raues Land raue Sitten)
Aber einer von den beiden war immer in der Nähe. Falls die Männer nun tatsächlich ein gemeinsames Geheimnis besaßen, (jetzt hat es ja nur noch einer), und sie ahnten, das es nicht gut währe wenn Saruman davon Wind bekäme, dann kommt es tatsächlich am glaubhaftesten rüber, wenn man sich ständig in den Haaren liegt oder eben kein gutes Haar am andern lässt. Würde man einen der anderen Strolche über das Verhältnis der beiden zueinander ausfragen, würde der wahrscheinlich mit den Augen rollen und von Kampfzwergen, Dickköpfen und Streithammeln berichten. Doch niemals käme ihm dieses Wort Freunde oder gar Vertraute in den Sinn.
Die Krähe tut mir irgendwie immer noch leid (Buhh ich schäm mich immer noch das zuzugeben) Jetzt will der Kerl endlich mit der Sprache rausrücken und das Mädel packt es nicht!!! Sie macht einfach zu, weil sie das alles überfordert und er bleibt im Knast hocken. Wenigstens in einem Hobbitknast, ich glaube nicht das sie ihn verhungern lassen. ; ) nur raus eben auch nicht. *g*
Tja und der melancholische Herr Beutlin, man fühlt förmlich, wie gut er sich in ihre Situation hineindenken kann. Was mich wirklich aufatmen lässt, ist das er sie nun nicht auf Ewigkeiten trauern lässt. Nein, er spricht klipp und klar aus, dass jetzt sie gefordert ist. Sie muss jetzt entscheiden und sie muss lernen Vergangenes ruhen zu lassen und nicht mit unproduktiven Gedanken wälzen immer wieder hochzuwühlen. Denn das bringt sie nicht weiter. Genauso wie er sich etwas suchen musste, um weitermachen zu können. Nun, er schreibt ja jetzt sein Buch zu Ende und wird dann irgendwann selbst Mittelerde verlassen. Er verlässt Mittelerde! Das macht mir zumindest Mut, Herr Beutlin weiß vermutlich noch nichts von seinem Glück, aber ich eben schon!
Und so finde auch ich etwas hoffnung in dieser Geschichte für madame Melanie. Vielleicht findet sie ja doch noch dieses Moor wieder und landet im, ach wie schönen, Norwegen! Oh ja! Im Fjell und dort baut sie den Trollen dann ein Häuschen. Denn wer das gemacht hat, kehrt irgendwann zurück in dieses Land. (hat mir eine Einheimische erzählt) Oder noch viel besser, vielleicht hat sie es ja schon in ihrem Familienurlaub gemacht und das ist letztendlich dann auch der Grund, weshalb sie den Weg zurück findet. *g*
so richtig nach dem Motto. reallife meets middelearth.

ganz liebe Grüße
und verzeih nochmal, dass ich diesmal so schrecklich lang gebraucht habe
der Gurkensalat
12.04.2016 | 14:31 Uhr
Okay, das ist wirklich eine Offenbarung. Saruman hat Stuntfola vergiftet und auch ich frage mich allmählich, was unser guter Scharrer eigentlich bezweckt - obwohl ich das Buch gelesen habe!
„Ic ánga nadéme behéfelic mín cræft on hwá swá þé and þín efengelícan fospildan.“ Ach, ich liebe es, wenn Gríma so schön schnippisch wird. Almost sassy. :D
„Du bist nicht so besonders, wie du denken magst.“ Da muss ich Krähenfuß wieder den Zuschlag für eine clevere Bemerkung geben. Wobei ich glaube, dass Gríma insgeheim ziemlich mit sich selbst hadert, schließlich ist er (fast) auf ganzer Linie gescheitert, was seine Hoffnungen und Ambitionen anging.
"Ich konnte nicht anders, als ihm insgeheim einen Punkt zu geben." Entschuldige, dass ich mir so viele Zitate herauspicke, aber hier frage ich mich unwillkürlich: Verteilt Stuntfola wirklich Punkte wie bei einem Wettkampf? Oder handelt es sich hier um Denglisch im Sinne von "somebody has a point"?
"Das Mearh aus dem Stall gelassen"! XD Ich liebe diese kleinen Erinnerungen, dass Stuntfola in der Geschichte von Rohirrim umgeben ist. Das, und das Rohirrische, versteht sich.
Mmh, nichts gegen Glühwein, aber ob sie das nicht gleich wieder außer Gefecht setzen wird?
Und wir sind wieder bei Grímas kryptischen Bemerkungen angelangt. Ich frage mich, ob sich die beiden noch einmal richtig aussprechen, bevor er stirbt oder ob Stuntfola später mit dem miesen Gefühl leben muss, dass sie ihn eigentlich gar nicht gekannt hat.
Ich gebe zu, allmählich fühle ich mich etwas wie bei Hemingway. Hier scheint eine ganze Menge vorzugehen und ich verstehe höchstens die Hälfte. Hat Gríma die giftigen Kräuter etwa absichtlich weggelassen? Aber warum redet er dann von einem Geschenk?
Tolle Laternen/Irrlicht-Metaphorik. Das passt zu Saruman.
"Wir waren im Auenland angekommen." OMG, OMG! Ich bin aufgeregt!
Ich wollte doch meinen, dass das Kapitel ziemlich lang war... aber das hat mir gefallen!
Komische Theorie von mir: Vielleicht hat Saruman Gríma berührt, obwohl dieser schmutzig ist, weil er weiß, dass Gríma sich deshalb unwohl fühlt und ihn noch mehr quälen wollte? Ich zumindest fände den Gedanken furchtbar, dass mich jemand anfässt, wenn ich mit meiner eigenen Körperhygiene unzufrieden bin. (Ich hatte die Situation dank meines verschwundenen Koffers in Neuseeland erst vor Kurzem.)
Auf jeden Fall ein tolles Kapitel!
LG
Sulime
12.04.2016 | 13:53 Uhr
Langweilige Vorlesung ahoi!
Ich mag deine Beschreibung des Tees. Wir (oder zumindest ich tue das) stellen uns das Essen in früheren Zeiten immer genau so vor wie heute, aber natürlich sahen Brot, Tee etc damals ganz anders aus. Und wenn man bedenkt, dass die rohirrische Kultur auf der angelsächsischen beruht, also beginnend mit dem 5. Jahrhundert nach Christus... ist es eigentlich ein Wunder, dass sie so etwas wie Fieber, Tee und Wadenwickel überhaupt kennen. ^^ Und das vergleiche man dann mit den Hobbits und ihrer Museen und Kaminuhren. ^^
Saruman muss Stuntfola wirklich für nützlich halten, wenn er seine Untergebenen anweist, sich so um sie zu kümmern. Gríma hätte es wahrscheinlich auch so gemacht.
Oh Gott, Krähenfuß, du Perversling. :D Ich hatte mich schon gefragt, wann die erste Bemerkung unter die Gürtellinie kommt.
Schön fand ich auch die erneute Erwähnung von Éowyn. Und Tatsache, mit Créofan verglichen ist Gríma der reinste Gentleman.
Ich stelle fest, dass es mir inzwischen leichter fällt, die altenglischen Dialoge zu übersetzen. Das „Þú cunne slæpian gif þú wilnest, Créofan“ hat sich mir sogar auf Anhieb erschlossen. ^^
Irgendwie kapiere ich das Kapitel noch nicht so ganz. Wer hilft jetzt wem? Und wieso hat Gríma Saruman überlistet?
Und... Sekunde mal, ist Stuntfolas Fiebertraum am Ende eine Vergiftung gewesen? O.O So was ist richtig eklig, das habe ich auch schon durch.
Ich bin verwirrt.
LG
Sulime
07.04.2016 | 13:43 Uhr
Ich mag diese kleine Beschreibung, wie Stuntfola automatisch einen Schritt vorgeht, weil sie wohl zu den Wenigen gehört, die wirklich eine Ahnung haben, wie gefährlich es sein kann, Saruman zu reizen. (Wir hatten heute einen Vergleich zwischen wahnsinnigen und bösen Figuren der Literaturgeschichte und ich habe dafür plädiert, dass Saruman im Grunde noch mehr das klassische Böse-Schema erfüllt als Sauron. Wobei das von mir nicht despektierlich gemeint war, "böse" ist immerhin genau mein Ding.)
„Der Plan, lieber Hern, besteht darin, dass wir zusammen in das Land gehen, welches sich das Auenland nennt, um es von der Herrschaft des Halblings Lotho Sackheim-Beutlin zu befreien.“ XD So kann man es natürlich auch nennen!
Also, auf der großen Liste von Dingen, die ich in Mittelerde NIEMALS tun würde, ist "einen Maia beleidigen" ziemlich weit oben. Hern ist einfach ein Vollidiot.
Und dieser Nachgedanke, dass es wahrscheinlich gar keine Räuber gibt, die nicht schon von Saruman rekrutiert worden sind. *g* Oh, das arme Auenland.
Jetzt zeigt sich doch etwas von dem Hass, den Stuntfola gegenüber Créofan empfinden muss, nachdem dieser sie wieder einmal betatscht hat. Ich denke nicht, dass sie je aktiv etwas gegen ihn unternehmen würde, aber ihre emotionale Reaktion ist sehr gut geschrieben.
Der Traum am Ende (denn ich gehe davon aus, dass es ein Traum ist?) war wirklich düster. Aber ich habe so das Gefühl, dass die ganze Geschichte einen immer dunkleren Gang nehmen wird.
LG
Sulime
07.04.2016 | 10:49 Uhr
Ich bin gerade über das "Frohe Ostern" gestolpert und habe mich gefragt, ob das von diesem Jahr oder von letztem ist. ^^
„Ich habe dir Angst eingejagt, nicht wahr?“ fragte er leise und beugte sich zu mir herab. „Du hast mich für einen Moment tatsächlich gefürchtet; die Macht gefürchtet, die ich über dich habe. Ich hatte tatsächlich schon vergessen, wie sich das anfühlt... und so musst du mir wohl verzeihen, dass ich diesen kurzen Moment ausgekostet habe.“ Oh, ich mag diesen Abschnitt. Endlich zeigt Gríma mal die Zähne. Und der armen Stuntfola wird übel. Ich hingegen musste breit grinsen. :D
Okay, jetzt wird es wirklich creepy. Der Gedanke, von irgendwem beim Schlafen beobachtet zu werden, ist mir sehr suspekt.
Ich bin immer mal wieder etwas verwundert, wie bereitwillig Stuntfola sich in ihr Schicksal fügt. Man könnte ja erwarten, dass sie die ganze Zeit hasserfülle Gedanken hat und ihre Flucht plant, aber stattdessen hat sie sich dafür entschieden, mit den beiden zu gehen und ist ihnen (besonders Saruman) gegenüber schon beinahe demütig. Das ist wirklich ein ungewöhnlicher Ansatz für so ein Szenario.
Gut, wenn hier jemand unheimlich ist, dann ja wohl Saruman. Dem möchte ich nie, niemals in die Quere kommen. Wer auch immer etwas ausgefressen hat, ist jetzt jedenfalls geliefert.
Irgendwie hinterlässt dieses Kapitel ein ungemütliches Gefühl drohenden Ärgers. Was wahrscheinlich beabsichtigt war. Chapeau. :D
LG
Sulime
CatoftheCanals (anonymer Benutzer)
03.04.2016 | 15:33 Uhr
Also irgendwie fehlen mir grade ein bisschen die Worte. Vor zwei Tagen hab ich deine FF entdeckt und sie dann sozusagen in einem Rutsch durchgelesen. Irgendwie schade, dass ich nicht schon früher auf die Story gestoßen bin. Andererseits hat dieses “binge reading” (ich nenn das jetzt mal so gg) auch was für sich. Man ist total überwältigt und weiß momentan gar nicht, was man denken oder fühlen soll.

Ich kann nur sagen Hut ab. Das ist die erste RL meets ME Geschichte, die es mir so richtig angetan hat. Mit meiner Vorliebe für...nennen wir es mal moralisch verdrehte Charaktere (“böse” ist doch schon ein sehr starkes Wort und fällt außerdem in dieses schwarz/weiß Schema, von dem ich nicht so der Fan bin) hast du bei mir direkt ins Schwarze getroffen.
Dein OC ist einfach der Wahnsinn! Stuntfolas Handlungen und Gedanken sind - zumindest für mich - hundertprozentig nachvollziehbar. Sie wirkt so real, dass es beinah unheimlich ist und man leidet richtig mit ihr mit.
Auch die Darstellung von Gríma ist dir ausgezeichnet gelungen. Man weiß nie, woran man bei ihm ist; ob er Stuntfola eiskalt ins Gesicht lügt oder doch brutal ehrlich ist. Die Paranoia, in die er zusehends verfällt macht einem stellenweise richtig Angst. Und obwohl man ja wusste, dass er letzten Endes sterben würde, kam das ganze doch irgendwie plötzlich und sehr brutal.

Das anfängliche “Rätselraten” darüber, wem denn Stuntfola da in die Arme gelaufen ist, war richtig spannend. Das war unter anderem auch etwas, was mich sofort in den Bann gezogen hat. In den ersten Kapiteln dachte ich an einen weiteren OC und später war ich mir ziemlich sicher, dass es sich um Éomer handelt. Doch dann, so ungefähr ab Kapitel 8-9, ist mir plötzlich so ein Gedanke gekommen.
Die Hintergrundgeschichte des Charakters passte genauso gut zu einem ganz bestimmten Ratgeber. Vor allem Aussagen wie “alle Geschichten sind Lügenmärchen” und “nicht dem schuldig machen, für das ich beschuldigt wurde” sprachen in meinen Augen doch sehr dafür. Außerdem wollten ungewöhnlich helle, kalte graue Augen nicht so ganz in mein Bild des Marschalls passen. (Daran könnten aber auch die Filme Schuld sein. Es ist bestimmt schon ein oder zwei Jahre her, dass ich die Bücher gelesen habe.)
Natürlich wunderte ich mich über die erwähnte Schwester, die sehr an Éowyn erinnerte, aber über Grímas Familie verrät Tolkien doch so gut wie nichts. Was spricht also dagegen, dachte ich mir, dass Gríma eine Schwester hat/hatte?
Und so hab ich mich dann richtig gefreut (klingt das jetzt doof? Na ja...ist ja auch egal xD), als sich meine Vermutung bestätigt hat. Und die Reise, die Stuntfola durch ihren “Retter” vor sich hatte, war ja nun mehr als beschwerlich. Ganze Felsbrocken hast du ihr in den Weg gelegt. Aber gerade dadurch hebt sich deine Geschichte so stark von den anderen “Mädchen-gelangt-durch-ein-Portal-nach-Mittelerde” Storys ab.

Ich kann nur nochmal ein ganz großes Lob aussprechen, denn negative Kritik fällt mir jetzt überhaupt keine ein. :)
So, dann werd ich mal gespannt auf die nächsten Kapitel warten. Mal sehen, ob Krähenfuß sich tatsächlich noch als Hilfe herausstellen wird. Und wenn nicht dann kommt ja vielleicht doch noch Legolas auf einem weißen Pferd dahergeritten und sie leben glücklich und zufrieden bis...na ja...love at first sight und sowas halt. ;)

Gruß,
Cat
02.04.2016 | 21:03 Uhr
Gratuliere zu den vielen Favoriteneinträgen und zum 1000. Kapitel! 1000 Kapitel, das ist echt eine Leistung. Selbst wenn es „nur“ Drabbles wären, wären das schon 100.000 Wörter. ^^
Aber jetzt zu den Kapiteln 64 und 65:
Glaub mir, stuntfola, du bist nicht die Einzige, die überrascht war. Ich hätte auch nicht erwartet, dass gerade Krähenfuß weiß, wie du wieder nach Hause kommst. Aber – wie ich, glaube ich, schon einmal erwähnte – wem sonst hätte Gríma anvertrauen sollen, was er wusste? Er scheint Krähenfuß von allen Strolchen am besten zu kennen…gekannt zu haben. :(
Dass Krähenfuß stuntfola beschuldigt, Gríma umgebracht zu haben, gefällt mir gar nicht. Als würde sie sich nicht selbst schon genug Vorwürfe machen. Ich frage mich, ob er wirklich aus Trauer oder Wut spricht oder ob er insgeheim eine gewisse Taktik verfolgt und etwas erreichen möchte. Siehst du, wie misstrauisch ich mittlerweile schon bin, liebe Thainwyn? :D Und stuntfola ist auch misstrauischer geworden. Ich denke, es ist eine gute Idee, Krähenfuß gegenüber vorsichtig zu sein. Aber ihn den Hobbits gleich vorzuschlagen, ihn umzubringen? Das gefällt mir aber auch nicht, stuntfola. Da bin ich ganz Pippins Meinung. „Genug Blut ist hier im Auenland vergossen worden, und ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass Neues fließt.“ Der Satz gefällt mir.
Frodo wird mir immer sympathischer. Er hat diese entwaffnende Ehrlichkeit, ist aber gleichzeitig so feinfühlig. Das muss man erst einmal können. Obwohl es bei Frodo einfach Teil seiner Persönlichkeit ist, denke ich… (Winter is coming, hehe.)
Was mich bei diesem Kapitel stutzig macht (oder ist es mir bisher einfach nicht aufgefallen?) ist die Verwendung von „sagte es“, „zitierte es“ und so weiter. Ich weiß natürlich was gemeint ist, aber irgendwie bringt mich diese Formulierung beim Lesen ein wenig aus dem Fluss, vielleicht nur weil sie für mich ungewohnt ist.
Ich kann verstehen, dass stuntfola nicht noch einmal mit Krähenfuß sprechen möchte. Aber ich glaube auch, dass es notwendig ist. Aw, ein Stimmenverzerrer wie Batman? Hach, stuntfolas Phantasie! *gg* Wer ist schon ein Superheld? Oder anders: Ist nicht jeder ein Stück weit ein Held? Kann es nicht auch heldenhaft sein, nicht aufzugeben und weiter zu kämpfen? Sich nicht unterkriegen zu lassen und sein Bestes zu geben? ^^“ Ich denke jedenfalls, sie hat richtig entschieden. Sie sollte noch einmal mit ihm sprechen. Für die Hobbits, aber auch für sie selbst.

Ha, aber ich kann auch verstehen, dass sie versucht, es so lange wie möglich aufzuschieben. Das würde ich wahrscheinlich auch tun. Ob es hilft, ist eine andere Frage. Manchmal ist es auch gut, wenn man etwas hinter sich bringt. Aw, dass sie die Probleme mit Merry aus der Welt schaffen möchte, finde ich irgendwie rührend. Ich meine, sie hat genügend andere Dinge, die sie beschäftigen, aber dass sie das nicht vergisst, gefällt mir. Ich würde stuntfola wünschen, dass es jemanden gäbe, der sie verstehen kann und für sie da ist. Ich glaube, das ist einer der schlimmsten Aspekte ihrer Situation: dass sie keinen Vertrauten hat.
„Ausgesuchte Verachtung“ ist eine sehr schöne Wortzusammensetzung. Die Frage ist nur, warum verachtet er sie plötzlich so sehr? Früher hat er sie doch auch nicht verachtet, sondern höchstens ein wenig auf sie herabgesehen oder sie ein bisschen verspottet. Oder habe ich das falsch eingeschätzt? Oder war das alles nur gespielt? Glaubt er wirklich, sie hätte Gríma absichtlich sterben lassen? (Und wenn ja, warum? Würde er ihr das wirklich zutrauen?) Oder genügt die Tatsache, dass sie ihm nicht helfen konnte als Grund für seine Verachtung? (So viele Fragen, entschuldige. ^^)
Ja, aber wenn du nicht der Feind bist, wer bist du dann, Krähenfuß? „Und die Krähe nennt den Raben schwarz!“ Wie passend. Und Gríma hatte mit ihm abgesprochen, was er Saruman verraten soll? Schön langsam frage ich mich wirklich, was genau Gríma geplant hat. Ich meine, lief letztendlich alles so, wie er sich das vorgestellt hatte oder ist etwas schief gegangen? Und was hat er sich bloß dabei gedacht? Das ist alles so kompliziert… Das ganze Gespräch zwischen den beiden ist ziemlich interessant, wenn ich auch nicht sicher bin, dass ich die Situation so ganz verstehe. Vor allem frage ich mich, wer und wie Krähenfuß wirklich ist. Vielleicht war stuntfolas Wutausbruch ganz gut, denn Krähenfuß könnte dadurch Dinge erfahren haben, die er noch nicht wusste (was seinen Worten zufolge anscheinend der Fall war ^^). Muss stuntfola ihn denn überzeugen, dass er ihr hilft, nach Hause zu kommen? Oder würde er es ohnehin tun, weil Gríma ihn darum gebeten hatte?
Dass er von einer Art Tor weiß klingt ja schon einmal vielversprechend. Aber woher sollte Gríma eigentlich so genau darüber Bescheid wissen? Hat Saruman ihn eingeweiht? Oder hat er nachgeforscht, während sie im Orthanc waren? Da gibt es sicher eine extensive Bibliothek. Hm, ich hoffe, wir kennen die Antwort nicht bereits und ich habe es nur vergessen.
Es tut mir leid, dass dieses Review aus so vielen Fragen besteht, hehe. Die zwei Kapitel haben mich wirklich neugierig gemacht, wie es weitergeht und was wir noch über Krähenfuß erfahren werden. :)
(Übrigens, mach dir keinen Stress wegen der Reviewantwort. Ich weiß, du hast im Moment nicht viel Zeit und ich kann warten.)
LG Pamplemousse
27.02.2016 | 18:33 Uhr
Oh, ist der vierte Hobbit am Anfang von Kapitel 62 Sam? Dann hätten wir alle Hobbits, die zu den Gefährten gehörten, gesehen. (Die traurige Leere. Traurige Leere… Ich mag die Kombination der beiden Wörter.) Hehe, Frodo hat also schon Fans. Ich kann es verstehen, wenn Primel ihn bewundert. Es ist vielleicht schwierig für die Hobbits wirklich zu erfassen, was Frodo und die anderen Hobbits tatsächlich geleistet haben, aber sie wissen, dass sie sozusagen zu den Helden gehören. (Du weißt, was ich meine, auch wenn du dem Ausdruck „Held“ skeptisch gegenüberstehst.)
Obwohl es für stuntfola unangenehm ist, kann ich auch verstehen, warum sie ihr gegenüber misstrauisch sind. Sie war immerhin mit Saruman und den Strolchen unterwegs. Und sie haben schlechte Erfahrungen mit Saruman gemacht. Ich schätze, Frodo ist generell misstrauischer nach dem, was mit Gollum geschehen ist. Aber vielleicht können die Hobbits es ihr bis zu einem gewissen Grad auch ansehen, was für ein Mensch sie ist? Immerhin nehmen sie an, dass Saruman sie mit seiner Stimme beeinflusst hat und sie ihm nicht freiwillig folgte. Hm…
Oh, stuntfola sagt ihnen die Wahrheit. Das hätte ich nicht gedacht. Die Frage ist, werden sie ihr glauben? Ist es gut, dass sie ihnen die Wahrheit sagt? Es wird sich zeigen, aber ich denke schon...
Es gefällt mir, dass Frodo instinktiv den richtigen Platz für Grímas Grab auswählt. Das passt so gut zu ihm. Und stuntfola darf das Grab mit ihren eigenen Händen schaufeln. Ich hoffe, es hilft ihr, alles ein wenig zu verarbeiten. Irgendwie finde ich es schlimm, dass Gríma inzwischen danebenliegt. Mich würde das fertig machen, glaube ich. Noch dazu ist es eine körperlich wahnsinnig anstrengende Arbeit. Hut ab, stuntfola.
Hm, wie viel größer als die Hobbits ist stunfola eigentlich? In der Szene, in der Merry ihr aus der Grube hilft, stelle ich mir die beiden fast gleich groß vor, aber das geht nicht wirklich, oder?
Das restliche Begräbnis verläuft irgendwie recht schnell und nüchtern. Aber vielleicht ist das gerade das, was stunfola braucht, um zumindest ein bisschen damit abschließen zu können und sich wieder um sich selbst zu kümmern? Ein Begräbnis hat etwas sehr Endgültiges.
Aha, die Rohirrisch-Stunden werden wohl noch zu etwas gut sein. (Es ist ein bisschen off-topic, aber „þurhtéon an bén“ heißt „einen Gefallen tun“? Das klingt so ganz anders, finde ich. Witzig. ^^) Das glaube ich, dass Théoden und Éowyn die Gemeine Sprache benutzt haben, um mit Merry zu sprechen. Sie hatten mit Sicherheit nicht viel Zeit für Sprachstunden. Hm, schreibt das etwa Tolkien, dass Théoden wie ein Vater für Merry war? Oder ist es einfach deine Meinung, dass er mehr einen Vater in ihm sieht als einen König oder Freund? Auf jeden Fall hat er ihn wohl sehr geschätzt und bewundert. Merrys Reaktion finde ich gelungen. Es ist verständlich, dass er wütend auf stuntfola ist und annimmt, sie wolle Théoden schlecht machen. Schließlich denkt er, sie war auf der Seite von Théodens Gegnern. Allerdings glaube ich nicht, dass er sie wirklich bedrohen würde, solange sie nicht offensichtlich böse Absichten zeigt. Aber das tut er hier ja auch nicht.
Oje, die arme stuntfola. Ich will mir den Muskelkater, den sie haben muss, gar nicht vorstellen. Nur gut, dass sie das mit dem „Respekt, den... den er verdient hat“ nicht zu Merry gesagt hat. Und ich habe es zwar schon im letzten Review gesagt, wenn ich mich nicht irre, aber ich mag es wirklich sehr, wie du Frodo beschreibst. Diese Mischung aus Ernst, Zurückhaltung und Verständnis gefällt mir an ihm.
Obwohl stuntfolas Gedanken über die Narben, die im Auenland aber auch in ihr zurückbleiben, traurig sind, finde ich sie gut. Es passt einfach, dass sie sich Gedanken darüber macht und es ist ja auch wahr, dass die Ereignisse Folgen für das Auenland und für sie ganz persönlich haben werden.
Irgendwie scheint es gar nicht zu den Hobbits zu passen, dass sie jemanden in einem leeren Raum einsperren. Das ist vielleicht ein für Hobbits untypisches Verhalten. Aber es ist schließlich auch eine Ausnahmesituation für sie… Immerhin haben sie stuntfola nicht zu den Strolchen gesperrt.
Und Krähenfuß kommt gleich zum Punkt. Kein „Hallo.“, kein „Okay.“, oh nein. Das erste Word, das er sagt, ist gleich einmal „Gríma“. Die Frage ist, warum freut er sich so, sie zu sehen? Glaubt er, sie könne ihm helfen? Oder wartet er einfach auf Neuigkeiten? Er wirkt hier sehr viel ernster als bisher. Vielleicht liegt es daran, dass er eingesperrt ist. Oder dass er sein wahres Gesicht zeigt? Oder an der schlechten Nachricht, die stuntfola ihm überbringen muss. Ich hatte irgendwie gar nicht daran gedacht, dass er noch gar nichts von Grímas Tod wissen könnte. Jedenfalls überrascht es mich sehr, dass Gríma ihm anscheinend aufgetragen hat, sie nach Hause zu bringen. Nicht nur, dass er gerade Krähenfuß damit beauftragt hat (auf der anderen Seite, wer wäre da noch gewesen, außer ihm?), sondern auch, dass er an sie und ihr Schicksal gedacht hat, obwohl er wusste, dass er dann schon tot sein würde. Ihm bringt das jetzt ja nichts mehr; sie muss ihm etwas bedeutet haben.
Danke für die zwei spannenden Kapitel. Ich habe die folgenden zwei Kapitel zwar schon gelesen, aber ich bin trotzdem gespannt, wie es (danach) weitergeht. :)
LG Pamplemousse
26.02.2016 | 22:28 Uhr
Hi Thainwyn,
es ist doch eigenartig, so viele favos, Leute die deine Geschichte mögen und sie vermutlich auch verfolgen, lesen und mitfiebern und so wenige die sich aufraffen um dir zu schreiben. Ich schäme mich ein bisschen dafür, dass du so wenige Kommentare bekommst. Und glaub mir bitte, wenn ich dir schreiben dass du das nicht verdient hast.
Vielleicht liest dies ja jemand und rafft sich auf? (Meine stille Hoffnung)
Tja, aber wenn es halt nicht anders ist, musst du eben wieder mit mir Vorlieb nehmen. : D
(ich hoffe du kannst mein Geschwafel noch ertragen)
Diesmal kann ich dich sicher nicht zum Schmunzeln bringen, denn dieses Kapitel empfinde ich nicht ein bisschen lustig. (Nicht eine alberne Idee im Kopf) Ich kann mir noch nicht einmal etwas für das kommende Kapitel zusammenreimen! Und das heißt schon was!
Ne echt, ich habe keine Ahnung was aus dieser sehr ernsten Situation erwachsen wird. Die Karten sind neu gemischt, würde ich es nennen. Stuntfola wird zum ersten mal richtig angriffslustig, weil sie mit ihrer Lage völlig überfordert ist. Eigentlich hätte so etwas schon früher geschehen können. Aber hier und jetzt, wirkt es so endgültig das ich richtiges Mitleid mit ihr empfinde. Die Hobbits trauen ihr nicht wirklich, die Krähe wirkt sehr überzeugend, und ist wie immer nicht gerade nett mit den Dingen die er ihr an den Kopf wirft. Ich kann sogar augenblicklich mit dem schwarzen Vogel Mitleid empfinden! Ist das nicht völlig abgedreht, noch vor wenigen Kapiteln wollte ich ihn zu Geflügelgulasch verarbeiten! Ich glaub ich werde wankelmütig in meinen Empfindungen ihm gegenüber. Etwas das mir so gar nicht in den Kram passt. Deine Figuren sind alle grau, nie ganz weiß und nie ganz schwarz, aber meine Lieblingskrähe war immer etwas dunkler als die meisten und jetzt hast du ihn einfach mit Aufheller gewaschen, dafür den schon wehrlosen, weil toten Grima, dunkler eingefärbt. Nicht nett, gar nicht nett!
Ich schreib jetzt auch nicht mehr viel weiter, denn ich weiß wirklich nicht was nun geschehen wird. Ob die Hobbits, Mel nun hinaus komplimentieren, weil sie ihnen keine neuen Erkenntnisse bringt, ob Mel sich noch einmal umdreht und versucht aus dem Schnabel der blonden Rohankrähe mehr herauszuziehen, ob Krähenfuß ihr etwas mehr erzählt, weil er sie nun vielleicht auch gern ausnutzen würde. So ein Mädchen, das in die Zukunft sehen kann in der Begleitung, dass kann doch eigentlich nur von Vorteil sein. (er weiß ja nicht woher sie ihr Wissen hat und das das mit den Zukunftsvorhersagen eigentlich sehr bald schon so ziemlich vorbei sein müsste) ; ) .
Dann stellt diese einfach in den Raum gequatschte Frage, einfach so, ohne groß darüber nachzudenken. Diese Frage, ob Saruman auch daran die Schuld trägt, das sie überhaupt da ist und trifft zufällig genau ins Schwarze.
Diese Stelle und auch die in der Stuntfola sich so kompromisslos aufregt, empfinde ich in diesem Kapitel als sehr, sehr aufreibend. Ich habe das Gefühl, genau von jetzt an, ist alles was noch kommt, allein deine Geschichte. (auch wenn du schon sehr lange darauf hingearbeitet hast, immer wieder Dinge hast einfließen lassen, die es bei Tolkien eben nicht gibt) Aber von nun an ist es deins und das macht mich ein wenig nervös. Es kribbelt sogar jetzt beim Review schreiben.

Also auf geht’s! Lass mich erfahren wie es in DEINER Geschichte weiter geht. Ich bin sehr gespannt darauf und warte.

Ganz liebe Grüße
Der Gurkensalat
29.01.2016 | 09:24 Uhr
Hi Thainwyn,
diesmal musss ich echt überlegen was ich dir zu diesem Kapitel schreiben soll, denn nicht nur stuntfola ist verwirrt, mich hast du auch ordendlich verwirrt.
Deshalb wird wahrscheinlich alles was jetzt kommt auch verwirrend sein. ; ) (Selbst Schuld)
Aber erst die Dinge die ich ohne weiteres nachvollziehen kann:
Krähenfuß`s Verhalten ist ohne Weiteres nachvollziehbar. Er ist auch verwirrt, will nicht glauben das Grima tot ist. Kann ich verstehen, denn der gute Berater Theodens hat sich bisher immer geschickt aus der Aphäre ziehen können wenn es brenslig wurde. Grima spielte sein Spiel durchweg im Hintergrund, erst als Saruman ihn beauftragte Lotho zu töten, wurde er selbst handgreiflich. Gezwungenermaßen, nicht aus eigenem Antrieb, und Grima hatte schwer damit zu kämpfen, das er diesen Auftrag ausgeführt hat.
Doch plötzlich mischt sich Grima von sich heraus ein! Das passt so gar nicht zu dem Mann den die Krähe kennt. Und dann kommt noch dazu, dass Freund Grima sich keinen Fluchtweg überlegt hat, sondern einfach handelte, so ganz und gar gegen seine Natur. Der schwarze Vogel ist sauer über Stuntfolas Passivität. Kann ich auch verstehen, denn es ist ja so wie er es ausspricht, sie hat nichts getan um ihm zu helfen, sie hat ihn sterben lassen. Ob sie eine andere Alternative hatte, spielt dabei erst mal keine Rolle. Das Grima sein Anhänsel nur Minuten vorher, fast mit seiner Kette erwürgt hatte, auch nicht. Denn das ist etwas das Krähenfuß nun wirklich nicht wisssen kann, der gute Pipmatz, weiß nur von Mels Prophezeiung nicht von dem was in dieser leeren Hütte geschehen ist. Wie auch? Für einen Austausch darüber blieb keine Zeit. Und so sieht Krähe nur, das dieser Mann, mit dem er schon Jahre lang, eine wie auch immer geartete Freundschaft pflegt, nicht von Stuntfola aufgehalten wurde, obwohl sie es hätte tun können und seiner Meinung nach auch tun müssen. Und ja, Grima hat Stuntfola beschützt, Auch wenn sein oft mehr suptil war als öffentlich, aber er hat sie nun mal beschützt und sich um sie gekümmert.
Von nun an wird mein Rewiev verwirrrender!
Denn diese ganzen Lügen, die und Halbwahrheiten, diese Informationen die Stuntfola fehlen, die verwirren eben nicht nur Mel, sondern auch mich! Wie sollte es auch anders sein ; )
Warum hat Grima gerade der Krähe gegenüber sein Herz ausgeschüttet, das ist glaub ich der Kasus Knacksus. Gut die beiden kennen sich Ewigkeiten, sie sind auch in irgend wie befreundet miteinander und vermutlich ist Die olle Krähe tatsächlich der einzige der Strolche zu dem Grima so was wie Vertrauen hatte, wem sonst hätte er sagen können, was Stuntfola ihm erzählt hat. Aber in der Geschichte ist es, vielleicht bis auf diese erste Szene als du Krähe eingeführt hats nie wirklich deutlich geworden, das die beiden sich auch gegenseitig Wertschätzen und selbst da war es keine überzeugene Wertschätzung sondern irgendwas zwischen ich kenn dich, ich weiß wie du denkst, ich verstehe dich und komm mir bloß nicht in die Quere und respektiere meine Wünsche, sonst werd ich ungemütlich. Ich weiß nicht wie ich diese Beziehung der beiden beschreiben kann, ohne sie zu sehr zu polarisieren. Vielleicht am besten so, wie ich es am ehesten einer Verwandtschaftskiste zutraue. Also gehe ich jetzt einfach mal davon aus, die beiden sind Cousins. Sie kennen sich seit Kindesbeinen an, sie haben miteinander zu tun, hängen aber nicht wie beste Freunde ständig zusammen. Aber sie haben ähnliches durch und erlebt, Krähe versteht Grimas Beweggründe, den Hass auf Theoden, weil er bei diesem Feuer auch Teile seiner Familie verloren hat, er würde seinen Cousin daher nie verurteieln, das dieser sich gegen den Fürsten Rohans gewendet hat ... kannst du mir folgen? Er wüsste von den heimlichen Gefühlen Grimas Eowyn gegenüber und natürlich auch von dessen Eifersucht, aber es ist nicht so das er sich da einmischen würde, denn diese Dinge betreffen nur seinen Cousin, (womöglich auch seinen Bruder oder Halbbruder) er lässt Grima schalten und walten wie der es für Richtig ansieht, wird ihm helfen auch mit ihm reden ihm sein Ohr leihen, schon weil sie verwandt sind und von der Familie nicht mehr anderes übrig, das schweißt schon irgendwo zusammen.
Aber du hinterhältig verschwiegene Autorin, hast dich dazu ja nie genauer ausgedrückt! Und deshalb häng ich hier, genau wie Stuntfola zwischen den Seilen, jongliere mit Gedankensträngen die aus der Luft gegriffen sind und versteh die Welt nicht mehr.
Nun ich hoffe, irgend eines schönen Tages fügt sich zusammen was immer schon zusammengehört hat, was ich nur nicht habe sehen können und ich bin ein wenig schlauer.
Du schreibst ja auch die Lösung des Problems mit Stuntfolas Heimreise ist ganz einfach, da bin ich echt gespannt, aber ich warne dich, wenn du jetzt mit einmal so ganz platt auf den Gedanken kommst so was zu schreiben wie:
Nach Stunden in Krankenhaus schlug Melanie endlich wieder die Augen auf. Die Gehirnerschütterung, die sie sich bei ihrem schweren Sturz im Nebel zugezogen hatte, hatte für Halozinationen geführt, die kaum nachvollziehbar gewesen waren. Aber nun waren ihren Augen endlich wieder klar und sie sprach nicht mehr in diesem Kauderwelsch, das niemad verstehen konnte. Nein sie setzte sich in ihrem Bett auf, betrachtete ungläubig ihre Mutter, die auf einem Sessel ganz in der Nähe hockte und eingeschlafen war. Dann sah sie sich in diesem tristen Zimmer um, keine runden Türen! Keine kleinen Männer die Pfeife rauchend am Schreibtssich saßen und Tee aus Steingutbechern tranken. Nur eine weiße normale Krankenzimmertür, nur ein normales Krankenbett mit einer durchgelegenen Matraze. Kein kalter Wind der durch eine Fensterritze bließ nur ständige Zugluft durch eine zu hoch eingestellte Klimaanlage. Nichts war Wirklichkeit. Kein Grima der statt dunkelhaarig, bloond war, kein Krähenfuß, kein Saruman ... all das nur Auswüchse der überschießenden Phantasie eines Mädchens das übel auf den Hinterkopf gefallen war.
Also tust du mir das an! dann weiß ich nicht was ich mit dir machen soll! Dich verfluchen oder dir zu Füßen fallen! Wahrscheinlich von beiden etwas. Aber ich hoffe auf eine kreativere Auflösung dieses Rätsels. Und noch sind wir in Mittelerde, noch sind wir in Rohan nicht in Norwegen noch laufen da Hobbits durch die Gegend und keine Trolle.
Also warte ich ab, überlege ob ich mir runde Türen einbauen lasse und ob mein Tee auch aus Steinguttassen schmecken könnte. : D

ganz liebe Grüße und ich bin gespannt wie es weiter geht
der Gurkensalat
18.01.2016 | 20:56 Uhr
Ich mag Frodo und mir gefällt, wie du ihn beschreibst. Ernsthaft, besonnen, vorsichtiger als noch vor dem Ringkrieg und doch gütig. (Übrigens finde ich witzig, dass der Hobbit aus dem letzten Kapitel wirklich Merry war. Entweder es war Zufall oder du hast ihn so gut beschrieben, dass man ihn einfach erkennt. ^^) Stuntfolas Reaktion auf Frodo finde ich gut gelungen. Diese Mischung aus Ehrfurcht und Scheu, aber ohne richtige Angst. Ja, das passt gut. Ich frage mich nur, warum sie ihm nicht ihren wirklichen Namen nennt. Weil dieser in die „wirkliche“ Welt, also nach Hause gehört und nicht nach Mittelerde passt? Weil sie schon so lange stuntfola ist? Oder mehr als unbewusstes Andenken an denjenigen, der ihr den Namen gab? Hm…
Es ist wohl kein großer Trost, aber, ich denke, stuntfola kennt, nein kannte Gríma besser als die meisten anderen. Er ist ein verschlossener Mensch und es ist sicher nicht leicht, ihn gut kennenzulernen. Aw, ich weiß nicht, wer mir in dieser Szene mehr leid tut. Stunfola aus den offensichtlichen Gründen oder Frodo, weil er so müde wirkt und die schwierige Aufgabe hat, ihr zu sagen, was denn jetzt wirklich mit Gríma ist. *seufz* Hm, ich frage mich, ob die Kette überhaupt wirklich Gríma gehörte. Darf man die Amtskette behalten, wenn man sein Amt niederlegt? Oder sollte man sie eigentlich an den nächsten Ratgeber weitergeben und das ist in dem ganzen Trubel nur untergegangen? Wenn dem so wäre, könnte stuntfola noch Schwierigkeiten bekommen, wenn sie auf Rohirrim trifft und diese die Kette sehen. :S
Da sagt er es, klipp und klar. Ganz schlicht. Ich denke nicht, dass er unsensibel sein möchte, im Gegenteil. Vielleicht spürt er, dass stunfola die schlechte Nachricht genau so überbracht braucht. Diese klaren Worte kann sie schlecht verdrängen. Jetzt muss sie es realisieren, nicht wahr? Geschockt ist sie natürlich trotzdem, das verstehe ich.
Hehe, cúsloppe. Ich frage mich, warum das Kapitel so heißt. Der Anfang ist ja doch ziemlich düster. Ach, ich würde stunfola gerne ein bisschen Hoffnung rüberschieben und ihr sagen, dass sie sich keine Vorwürfe machen soll. (Natürlich würde sie nicht auf mich hören, aber dennoch…) Und dann auch noch ein schlechter Traum, ein schrecklicher Traum sogar. Die arme stuntfola. *seufz* (Ich weiß nicht, wie oft ich beim Schreiben dieses Reviews geseufzt habe.)
Oh, eine Hobbitdame. Ob es sich da wohl um Rosie handelt? Oder eine Haushaltshilfe? (Und das hatte ich geschrieben, bevor ich weitergelesen hatte. Hm, Primel und Rosie. Ist es bei den Hobbits üblich, Blumennamen zu vergeben? Das würde gut zu diesem Volk passen… Jetzt weiß ich auch, woher der Name des Kapitels kommt.) Stuntfola scheint ihr gegenüber ziemlich misstrauisch zu sein. Ich hoffe, das Essen, das Bad und die frische Kleidung tun ihr gut und es geht bald bergauf mit ihr.
Auch wenn in diesem Kapitel nicht so viel geschieht, mag ich es. Diese Dinge gehören nun mal auch zum Leben und es passt gut in deine Geschichte, dass du sie hier beschreibst. (In einer reinen Action-Geschichte würden sie vielleicht ein bisschen fehl am Platz wirken.)
Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, dass ich dieses Mal nur zwei Kapitel in das Review packe und es gnerell ein wenig kürzer ausfällt. Irgendwie ist es für heute mit meiner Konzentration zu Ende, fürchte ich. ^^ Aber das nächste Review kommt bestimmt und da wird dann Kapitel 62 dabei sein. :)
LG Pamplemousse
schwoerzfepp (anonymer Benutzer)
09.01.2016 | 22:40 Uhr
Wunderbare Geschichte! Die Story ist einfach super, gut durchdacht und in einem bestimmten Maß sogar realistisch! :D vor allem gefällt mir dein schreibstiel und deine Art diese Situation zu beschreiben. Vor allem ist mir Grima ans Herz gewachsen, auch wenn ich ihn schon vorher mochte. Der Moment als du enthüllt hast dass es Grima ist dachte ich erstmal: oh, No... Zuerst habe ich ja gedacht das es Eomer ist. Die Reise war Super und ich LIEBE diesen trockenen Humor und den Sarkasmus von stuntfola (oder wie das geschrieben wird o.O)! :D auch war das einer der wenigen Geschichten bei der ich wirklich fast geweint habe(oder eher haben meine Augen leicht getränt und ich hab mich depremiert gefühlt)...dann nämlich als stuntfola mit frodo über Grima geredet hat...ich dachte bei Grimas Tod erstmal du willst uns ver*rschen und er lebt noch... Ich finde es echt schade das er Tod ist... Na ja ich bin über die nächsten Kapitel gespannt und Frage mich was für Dinge stuntfola noch erleben wird :)






Nom



Schwörzfepp






I T ' S M E




Ich freu mich auf die nächsten Kapitel!~
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