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Autor: Thainwyn
Reviews 26 bis 50 (von 227 insgesamt):
31.03.2018 | 14:00 Uhr
Interessant, dass stuntfola das regelmäßige Atmen von Schlafenden als beruhigend beschreibt. Ich finde es eher anstrengend. *g*
Herrlich, wie die Stimme in ihrem Kopf stuntfola verspottet und ihr sogar vorschlägt, Albert zu heiraten und ein gewöhnliches Leben in Mittelerde anzufangen. :D Aber, ganz ehrlich, wenn ihr der Sinn nach einem einfachen Leben stehen würde, wäre sie doch schon längst abgehauen oder hätte es zumindest versucht. Ihren Wunsch, nach Hause zurückzukehren, nehme ich ihr nur noch halb ab. Natürlich bleibt sie bei Saruman, weil er ihr genau dies versprochen hat, aber sie weiß ja, dass er bald sterben wird, um micht zu sagen, in ein paar Tagen. Warum also noch warten? Nein, ich denke, stuntfola sollte aufhören, denn Stimmen zu lauschen und anfangen zu handeln. Wobei ich die sarkastische Stimme trotzdem irgendwie gern habe. :D

Ein ungewöhnlich langer Monolog von Gríma und irgendwie rührt es mich, dass er sich sogar eine Lüge für stuntfola ausgedacht hatte, statt ihr gegebenenfalls einfach zu sagen, dass es sie nichts angeht - wobei sie ihn natürlich nicht gefragt hat, weil sie das Buch kennt und genau weiß, wo er war und war er getan hat.
Ich gebe zu, es hat mich schaudern lassen, als stuntfola Gríma gefragt hat, ob er Lotho tatsächlich verspeist hat. Es zeigt, wie weit sie zusammen gekommen sind und wie wenig sie einander noch vormachen können. Seine Antwort war nur bedingt beruhigend, zumal wir natürlich nicht wissen können, ob er lügt. Aber seine Verzweiflung ist so spürbar, dass einem ganz kalt wird, wenn man das Gespräch liest.

Kein besonders aufbauendes Kapitel. Aber du hast die Geschehnisse sehr realistisch beschrieben, sodass sie einem nahe gehen und man sich ein wenig vor dem fürchtet, was noch kommen wird.

LG
Sulime
scip (anonymer Benutzer)
13.02.2018 | 18:06 Uhr
Oh mein Gott!

Ich habe einige Semster Englisch studiert, nur wegen der Sprachgeschichte. Ich liebe das Altenglische. Viel mehr als das Althochdeutsche. Und ich finde es klingt wunderschön. Nicht nur deswegen liebe ich unter anderem die Rohirrim (es ist auch deren Land und die Pferdeaffinität ... und vielleicht die langhaarigen, blonden Männer, hust).

Du legst den Fokus wunderbar auf die Sprachen. Allein durch die Art der Kapitelstruktur. Oh je. Da hier werde ich mir aufsprachen und ganz langsam vorlesen. Ich zerfließe.
Seufz.

Ich krieg das große Kribbeln. :)
So schön was du hier erarbeitet hast. Da stört mich der 'Hilfe ich bin in Mittelerde gelandet' Backround rein gar nicht. Da es außerdem fabelhaft geschrieben ist und hier Tiefe hinter den Worten vorhanden ist (sprich, du machst di tatsächliche Gedanken um die Geschehnisse und wie die sich erklären lassen), würde mich sowieso schwerlich überhaupt irgendetwas stören.

Sei lieb gerüßt
10.02.2018 | 19:48 Uhr
Soso, es gibt also eine eigene Vokabel für den Weg zum Scheiterhaufen? *nervöses lachen*

Ist es wirklich so ungewöhnlich, ein verbranntes Feld zu sehen? Soweit ich weiß, hat man ja früher Felder nach der Ernte angezündet, um das Stroh loszuwerden. Oder hast du genau darauf angespielt?
Ich mag deine Beschreibung des Auenlandes, irgendwo zwischen vertraut und neuartig. Im Gegensatz zu Tolkien finde ich die Industrialisierung nicht nur negativ und war deshalb fasziniert von der Beschreibung der Fabrik und der vielen Ziegelhäuser (roter Backstein?).
Ich frage mich, wie das doch sehr anachronistische Auenland auf die Rohirrim unter den Strolchen wirkt. Immerhin wären sie in unserer Zeitlinie in ein Gebiet gereist, das ihrem eigenen um gut tausend Jahre voraus ist, wenn man das Auenland als frühviktiorianisch und Rohan als angelsächsisch interpretieren möchte. In Mittelerde hat man wahrscheinlich andere Vorstellungen von Fortschritt, aber gerade deshalb würde mich ihre Sichtweise interessieren.

Hach ja, einmal vor Beutelsend stehen. Ich war zwar schon zweimal am Hobbitonset und bin der Erfahrung wahrscheinlich so nahe gekommen, wie es auf diesem Planeten geht, aber dennoch... Einmal durch das Fenster einer Hobbithöhle schauen und sehen, wie ein Hobbit zurückblickt, das wäre es. ^^
Ich kann mir Saruman so gut vorstellen, wie er da auf den Stufen vor Beutelsend steht und sich auf seinen Stab stützt, ein höhnisches Lächeln im Gesicht.
Vielleicht interessiert es dich, dass ich, wenn ich die Geschichte in meinem Kopf erlebe, immer nur alle anderen sehe, aber niemals Stuntfola - es ist, als würde ich aus ihren Augen blicken. Bei den meisten anderen Texten aus der Ich-Perspektive habe ich das nicht, also Respekt an dich, dass dir der Effekt gelungen ist.

Interessant, wie sich die Dynamik zwischen Gríma und Stuntfola einmal wieder zu verändern beginnt und sie jetzt den aktiveren Part übernommen hat. Ich würde mir ja wünschen, dass Gríma sich wieder erholt und überlebt, aber...

LG
Sulime
08.02.2018 | 10:55 Uhr
Hallo!

Ich bin jetzt mal so frei und schreib mittendrin ein Review. Ich habe vor ein paar Tagen angefangen zu lesen.
Zuerst einmal ein wow :D Ich find es ziemlich cool das es endlich mal KEINE Mary Sue ist die nach Mittelerde kommt :D Geschichten ohne Mary Sue sind wie Bernsteine die man versucht an der Ostsee zu finden :D
Ich muss zugeben das Grima mir durch deine FFs zunehmend sympathisch wird. Ich finde es sehr interessant mal mehr hinter die Kulisse zu blicken und über den Charakter nachzudenken. Ich hätte auch anfangs kein Stück gedacht, dass Folcwita Grima ist..
Ich war alledings ein wenig überrascht, dass keiner der Gefährten oder Elben mal nachgefragt hat, wer denn das Mädel ist. Ich mein sie müssen sie ja auch das erste mal gesehen haben.
Und meine vorerst letzte Anmerkung dreht sich um das Portal. Ich finde deine Erklärung ist die Schlüssigste die ich bisher gelesen habe. Meistens war da völlig random ein Portal was erschienen ist und die Person genau nach Bruchtal schickt... Und das wirkt beinahe schon zu magisch für Mittelerde. Da finde ich den Spruch und die Sternenkonstellation irgendwie noch am Schlüsigsten.

Das wärs erst mal von mir ich meld mich später nochmal wenn ich weiter gelesen hab.

Bis Bald
THM
30.01.2018 | 18:00 Uhr
Zuerst einmal, gratuliere zu den 182 Favoriten und danke für die Erwähnung (auch wenn ich in diesem Review wahrscheinlich viel genauer auf das Kapitel eingehe als in meiner Rückmeldung). ^^
Oh, es gefällt mir, dass du das Kapitel damit beginnst, wie die Luft schmeckt und nicht wie sie riecht. Stuntfolas Verdruss kann ich gut nachvollziehen. Es ist sehr unangenehm, wenn man etwas verstehen sollte und es wegen einer Sprachbarriere nicht kann.
Jep, Fréareth ist gefährlich, so viel steht fest. Und die Tatsache, dass ihr Rucksack mitsamt Proviant verschwunden ist, beunruhigt mich auch. Selbst wenn Krähenfuß und stuntfola davonkommen sollten, hätten sie nichts mehr zu essen. Zwar weiß ich nicht genau, wie lange sie zu Fuß von hier in die Mark brauchen würden, aber ich kann mir vorstellen, dass es ohne Nahrung schwierig wird.
Und es ist mir ehrlich gesagt immer noch nicht ganz klar, wie Krähenfuß mit ihr spricht, während er schläft. Ist er tatsächlich so ein guter Bauchredner, dass er mit ihr sprechen und sich dabei gleichzeitig erfolgreich schlafend stellen kann? Und wenn ja, wie hat er diese Fähigkeit erlernt? Aber wenn er es nicht war, wer dann? Hat sie nicht seine Stimme gehört? Vielleicht gibt es jemanden, der die Stimme tatsächlich so gut nachahmen könnte. Aber wozu? Wirst du das noch auflösen? Es würde mich interessieren. ^^“
Es ist kein Wunder, dass der Strolch, auf den sie trifft, misstrauisch ist. Immerhin könnten sie versuchen, davonzulaufen. Dabei weiß er gar nicht, wie recht er hat, dass stuntfola nicht ohne Krähenfuß gehen würde. Zum einen braucht sie ihn, um nach Hause zu finden und zum anderen hätte sie – glaube ich zumindest – ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihn einfach zurücklassen würde. Das „dein Créofan“ ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Jetzt ist er schon ihr Krähenfuß. Was für einen weiten Weg wir doch zurückgelegt haben. :D
Das ist wirklich gruselig, als sie im einsamen Wald die Schritte hört. Lauf, stunfola, lauf! Oder nicht? Hm, ich denke wirklich nicht, dass Gríma plötzlich wieder am Leben ist. Ich traue dir zwar fast jeden Plottwist zu, aber es würde meiner Meinung nach nicht wirklich zu dieser Geschichte passen. Allerdings finde ich es verständlich, dass sie glaubt, sie würde ihn sehen. Immerhin musste sie sich am Vortag an all die traumatischen Ereignisse zurückerinnern. Da ist es kein Wunder, dass das alles wieder hochkommt.
Das ist in der Tat die Frage. Wo bleibt Krähenfuß? Wurde er vielleicht von einer Wache aufgehalten?
Es tut mir leid, dass stuntfola schon wieder hungern muss. Ich würde ihr wünschen, dass sie ab jetzt immer genügend zu essen hat. Vielleicht findet sie ja etwa- Ja, aber nichts zu essen. Oje. Meine Vermutung, was es sein könnte, kennst du ja schon.
Danke, für das spannende Kapitel, Thainwyn. (Ja, es war spannend, obwohl ich es schon kannte.)
Und mit der Szene, die du eingefügt hast, mochte ich persönlich das Kapitel noch mehr. :)
LG Pamplemousse
16.01.2018 | 14:26 Uhr
Jo, in meinem üblichen Schneckentempo bewege ich mich weiter durch die nächsten Kapitel.

Nun also zu Kapitel 52:
Dieser erste Satz ist absolut brillant. Er würde sich auch als guter Beginn einer Geschichte machen.
Zuerst weiß man nicht, wer gemeint ist, da die Assoziation mit der Farbe Weiß eher auf Saruman schließen lässt, aber es muss natürlich Gríma sein, der hier zurückgekehrt ist. Ich mag die Beschreibung "auf eine traumwandlerische Art zielstrebig". Sehr bildlich, man sieht es direkt vor sich.
"...würdig schreitend wie ein König, lautlos wie ein Schatten, das Gesicht ernst" ist natürlich auch eine tolle Formulierung. Da fällt mir wieder auf, wie gut du mit Sprache umgehen kannst, ganz abgesehen von deinem Talent für komplexe Figuren und spannende Geschichten.

Schon vom ersten Satz an (und im Kapitel davor) habe ich befürchtet, dass wir nun die Lotho-Episode erreicht haben... Ich weiß nicht genau, ob das chronologisch hinkommen kann, aber Grímas Schock spricht für sich. Und das Blut auf seinem Ärmel... Man merkt, dass du Horrorfilme magst. Das ist wie der Moment, wo das Blut leise von der Decke tropft, bevor man die Leiche findet. ><
Es klingt seltsam, aber im Augenblick empfinde ich nichts als Mitgefühl für Gríma. Dieses Eingeständnis der Schwäche, als er unter dem Baum zusammensinkt und das Gesicht in den Händen vergräbt... Man sollte Angst vor ihm haben oder abgestoßen sein, aber du schaffst es, dass es beim Mitgefühl bleibt, das auch stuntfola empfindet.
Bei Sarumans Ansprache hatte ich das erste - und bisher einzige Mal - das unangenehme Gefühl, eine klare Filmsequenz vor meinen Augen zu sehen und eine Stimme zu hören, die nicht meine eigene ist, während diese seine Worte spricht. Und ich meine nicht die Stimmen, die man beim Lesen automatisch den Charakteren zuordnet. Vielleicht liegt es an der Schmerztablette, die ich genommen habe, aber das war ein merkwürdiges Gefühl. Vielleicht (eine etwas harmlosere Begründung) liegt es auch daran, dass ich schon zweimal am Hobbitonset war und mich sehr gut daran erinnern kann, wie es im "Auenland" aussieht und es deshalb so bildlich vor mir sehe.
Ja, stuntfola, da hast du Krähenfuß wohl falsch eingeschätzt. Vielleicht liegt ihm doch nicht so viel daran, ein fremdes, von Pazifisten bewohntes Land auszuplündern?
Seine kleine Spitze gegen Gríma passt natürlich wieder wunderbar zu ihm.
"Am Abend waren einige zurückgekommen, und einer der Männer hatte sich murmelnd darüber beschwert, dass ihn eine verrückte alte Frau mit ihrem Regenschirm geschlagen hatte." Es fällt mir gerade schwer, nicht mitten in der Campusbibliothek in lautes Jubeln auszubrechen. :D Wobei es mir im nächsten Augenblick schon kalt den Rücken herunterläuft. Ich hatte mir die Reihenfolge der Geschehnisse immer so vorgestellt, dass Lobelia ins Gefängnis musste, als ihr Sohn noch am Leben war. Sollte sie tatsächlich noch in Beutelsend gewesen sein, als... Das wäre schrecklich.
Warum gibt es im modernen Englischen eigentlich kein aktives Verb mehr für "schweigen"? Es klingt doch nichts so cool wie ein kurzes, gezischtes "Swígae!".
Aber... Gríma braucht sein Messer noch. Hat er zwei? Wird Stuntfola es ihm im geeigneten Moment zurückgeben? Weiß Saruman, was hier vor sich geht? Ich kann mir kaum vorstellen, dass er es nicht mitbekommen hat.

LG
Sulime
27.12.2017 | 20:52 Uhr
Zuerst einmal, jemand hat Kleider für stuntfola entworfen? Wie genial ist das denn? Ich staune.
Hm, irgendwie kann ich verstehen, dass sie Sarumans Tod nicht glauben wollen bzw. können. Er wirkt tatsächlich nicht so, als würde er sich einfach umbringen lassen. Aber er hat Gríma unterschätzt, wie anscheinend auch einige der Strolche. Interessant finde ich, wie Hern sich verändert hat, seitdem er nicht mehr unter Sarumans Führung steht. Sind es tatsächlich "nur" die veränderten Lebensumstände? Außerdem frage ich mich , wie sehr Saruman die Strolche tatsächlich beeinflusst hat, auch in kleinen Dingen. Vielleicht bin ich auch zu misstrauisch und es kümmert ihn nicht wirklich, solange sie tun, was er von ihnen möchte.
Eine ziemliche Kehrtwende, dass stuntfola nun genau bei Krähenfuß Schutz sucht. Ich wiederhole mich, aber Krähenfuß ist ein einziger, wandelnder Plottwist. ^^ Und er lenkt die Aufmerksamkeit auf sie. Wunderbar, das ist genau das, was sie in dem Moment braucht. Hm, ich möchte wissen, ob er etwas damit bezweckt. Und wenn ja, was? Möchte er die Aufmerksamkeit von sich selbst ablenken? Denkt er, man würde ihr eher glauben als ihm? Will er einfach nur die Wahrheit sagen?
Schon damals war mir Fréareth alles andere als sympathisch und der zweite Eindruck ist leider nicht besser. Ich kann verstehen, dass stutfola sich unwohl fühlt, als er plötzlich erscheint, sie beleidigt und ihre Aussage in Frage stellt. Ja, das ginge mir auch so.
Will sie ihnen wirklich die Kette zeigen? Die ist doch aus Gold - und hat außerdem mehr als nur materiellen Wert. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee wäre, stuntfola. Okay, sie versucht zuerst, sie anders zu überzeugen. Einen Augenblick lang war ich wirklich beunruhigt. Wer weiß, was sie getan hätten, um an die Kette zu kommen? Ha, interessant, dass Fréareth ihr plötzlich glaubt, nachdem sie gesagt hat, dass Gríma Saruman umgebracht hat. Mir tut der ehemalige Ratgeber fast ein wenig leid, weil er von beiden Seiten Schlange genannt wird und nicht nur von einer.
Oje, jetzt muss sich stuntfola schon wieder zurückerinnern und das alles noch einmal aufleben lassen. Ich bin nicht sicher, ob das gut oder schlecht für den Verarbeitungsprozess ist. Oh, und ehrlich gesagt, glaube ich, stuntfola wäre gar nicht einmal schlecht darin, sich zu verstecken. Sie mag nicht so erfahren und gewieft sein wie die Strolche, aber sie ist klein und, wenn sie möchte, recht unauffällig (ein bisschen wie ein Hobbit).
Hätte sie die Halblinge angreifen wollen? Das bezweifle ich. Ich wünsche stuntfola wirklich, dass sie bald nach Hause kann. Obwohl ich vermute, dass zumindest das "bald" nicht in Erfüllung gehen wird. "Tausende von Kilometern und eine ganze Welt." Es gefällt mir, wie du hier einbringst, dass sie so viel mehr von ihrem Zuhause trennt als eine Entfernung in Kilometern.
Wenn die Mark ihr Zuhause sein soll, warum spricht sie dann nicht fließend Rohirrisch? Und wenn sie nicht aus der Mark kommt, warum sollte sie zum neuen König? Die Strolche scheinen ihre Gründe jedenfalls nicht zu hinterfragen, auch wenn sie es für keine gute Idee halten.
Das ist eine gute Frage. Was machen die Strolche noch hier. Ich nehme an, sie können weder vor noch zurück? Oh, sie warten auf Saruman. Das ergibt Sinn. ^^" Ich bin wirklich neugierig, woher diese Spannung zwischen Krähenfuß und den anderen Strolchen kommt. Werden wir das noch erfahren? (Wen nennt stuntfola denn einen Bastard? Fréareth? Oder Krähenfuß? Das wäre ein bisschen unbegründet, finde ich.)
Danke für dieses Kapitel, das wieder so viele neue Fragen aufwirft. ^^
LG Pamplemousse

PS: Nein, ich finde nicht, dass du es weglassen hättest sollen. Es ist halt einfach weniger "surprise", sondern "suspense", weil man weiß, dass die Bombe hochgehen wird, aber nicht wann. Beides ist spannend, wenn es gut eingesetzt wird, finde ich. :)
19.12.2017 | 11:53 Uhr
Moin! :)

Rätselhaft, rätselhaft. Irgendwie fand ich das Kapitel fast ein bisschen gruselig, was geht denn da bitte ab?
Mich hätten die Wildschweinspuren ja dazu gebracht schleunigst umzukehren, mir ist einmal eine Rotte in freier Wildbahn begegnet (mir war vorher nicht bewusst wie groß und massig diese Viecher sind! o.O) und auf eine Wiederholung dessen kann ich gut verzichten, ich hatte echt Muffensausen^^
Du endest ja mit einem hübschen Cliffhanger... Da hoffe ich, dass es bald weitergeht! :D

Schöne Weihnachtstage schon mal :)
LG Chroyane
02.12.2017 | 20:45 Uhr
Huhu,

ich fangirle gerade ein bisschen, weil die beiden gondorisches Sindarin sprechen und es so toll klingen muss. ^^ Ich mag zwar Quenya eigentlich lieber, aber das wird in der Runde außer Saruman wohl wirklich keiner sprechen. Außerdem bin ich fast schon stolz, dass ich die beiden Sätze, die sie am Ende austauschen, verstanden habe. Aber da du sie nicht übersetzt hast, denke ich, dass du davon ausgegangen bist, dass sie jeder versteht, also ist es wohl nichts Besonderes.

Stuntfolas kleiner Dialog mit ihrem Gehirn ist wieder genau der Humor, der gerade gebraucht wurde. :D Wenn sie wüsste, dass nicht nur Gandalf, Elrond und Galadriel dieses Talent haben, sondern alle Elben und Ainur, also auch Saruman... Aber darüber denken wir mal besser nicht nach. ^^
Und dann auch noch diese boshafte Betonung des Wassers. Das Gehirn ist heute aber fies drauf. :D

Ich mag diesen kurzen Moment zwischen Gríma und Stuntfola in Kapitel 51. Sie sind immer noch aufeinander angewiesen und man merkt, dass sie beide nicht wirklich zu der Gruppe gehören, noch dazu gehören wollen. Und diese letzten Worte von Gríma... „Es ist lange her, seit ich zuletzt solche Worte gehört habe“, meinte er trocken. „Und noch länger, als sie ehrlich gemeint waren.“ Das zeigt noch einmal den Schmerz, den er empfinden muss und fast so etwas wie Reue. Oder irre ich mich da?

Oh je, es scheint unabwendbar zu sein... Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und Stuntfola scheint nur noch eine Schachfigur zu sein, die willkürlich von anderen hin- und hergeschoben wird... (Fast hätte ich geschrieben, dass sie ein Pfand ist. Da wäre unfreiwillig komisch geworden.) Ich hoffe, dass sie ihre Stärke wiederfindet und es trotz ihrer Angst schafft, sich von Saruman loszusagen.

Wegen Kopfschmerzen beende ich das Review hier und hoffe, bald weiterlesen zu können.

LG
Sulime
30.09.2017 | 18:28 Uhr
Hm, die Kette ist immer um ihren Hals, auch wenn stuntfola sie nicht durchgehend spürt und manchmal gar nicht an sie denkt. Irgendwann erinnert sie sich doch wieder daran. Und obwohl sie wertvoll – eine wertvolle Erinnerung? – ist, ist die Kette auch eine Last. Aber will sie sie wirklich loswerden? Das sind meine Gedanken zu dieser Szene nach deiner Anmerkung zu der Kette in deiner letzten Mail.
Hm, ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Éomer reagieren könnte. Ich meine, sie ist (aus der Perspektive der Eorlingas) monatelang mit Verrätern gereist, aber macht sie das selbst zu einer Verräterin? Würde er sie einsperren, auch wenn sie selbst nichts gegen die Rohirrim unternommen hat? Es kann schließlich niemand behaupten, dass sie Saruman oder Gríma in ihrem Verrat unterstützt hat. Oder?
Haha, es gefällt mir, dass der Stein „nur müde“ zur Seite rollt. Das passt so gut in die Situation. Naja, aber Krähenfuß ist einer der Strolche. Macht ihn das nicht mindestens genauso schuldig wie stuntfola? Oder meint sie, dass er unentdeckt bleiben könnte, wenn er nicht mit ihr zum König kommt? Vielleicht möchte Krähenfuß insgeheim ja auch reinen Tisch machen?
Stuntfolas Lachkrampf passt hier gut. Es muss ein eher hysterisches Lachen gewesen sein. Jedenfalls kann ich verstehen, dass sie das alles hinter sich lassen und nur noch nach Hause möchte. Wie schwierig oder einfach das werden wird, hängt nunmehr aber auch von Éomers Reaktion ab.
Es stimmt, dass über den Rückweg in den Geschichten oft nicht viel erzählt wird. Bei dir ist das natürlich nicht so, das hätte ich mir denken können. ^^“ Allerdings nimmst du der Szene das Überraschungsmoment, indem du stuntfola ankündigen lässt, was geschehen wird. (Spannend ist es natürlich trotzdem, weil man jetzt darauf wartet, dass die Situation eskaliert.)
Die Stimmung hast du gut beschrieben, finde ich. Ich kann es mir richtig vorstellen, die Stille, wenn die Welt in Schnee gehüllt ist. Und die Beschreibung des Abendhimmels…
Es ist bestimmt nicht einfach, ein Feuer mit feuchtem Brennmaterial anzuzünden. Vor allem ohne Streichhölzer oder Feuerzeug. Könnte ich nicht. Aber gut, dass Krähenfuß es kann, sonst würden sie wohl ziemlich frieren müssen.
Im ersten Moment dachte ich, das Stöhnen war nicht echt, weil es so fehl am Platz wirkt. Kein Wunder, dass stuntfola sich selbst nicht sicher ist. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich schon wusste, was kommt, aber das Ganze wirkte auf mich vom ersten Moment an…fishy. Ein Bettler mitten im Wald, wo es nicht wirklich Orte zum Betteln gibt, trifft ganz zufällig auf zwei einsame Reisende? Ich meine, wenn es an einer vielbereisten Straße oder in einer Stadt wäre, würde es ja noch mehr Sinn ergeben, aber so…
Interessant, dass stuntfola den Mann für bedrohlich hält, obwohl er sich so große Mühe gibt, den armen, schwachen Bettler zu spielen. So wie es scheint, ist er dennoch ein ziemlich guter Schauspieler. An mangelndem Einsatz fehlt es ihm zumindest nicht. ^^
Ob sie Krähenfuß und stuntfola wohl nur ablenken oder ob sie sie auch bewusst trennen wollten? Ich nehme an, Krähenfuß entfernt sich von stuntfola, als er auf den Mann zugeht. Hm, anscheinend nicht. Es war wohl einfach, damit der Rest der Strolche sich unbemerkt nähern kann. (Aus Neugier: Hat „Glemwed“ eine Bedeutung oder ist es einfach nur sein Name?)
Ist es seltsam, dass ich fast erleichtert war über Krähenfuß‘ Gesichtsausdruck und seine spöttische Begrüßung? Es war mir ein wenig unheimlich wie sehr er sich verändert hat und wie viel sympathischer er (in meinen Augen) in letzter Zeit geworden ist. Fast, als wäre er ein ganz anderer Mensch. Da ist es gut zu sehen, dass er seine Rolle des groben, vor Spott triefenden Eorlings immer noch drauf hat. Ich weiß, ich bin seltsam.
Oh, sie spricht sich selbst mit ihrem Namen an. Das könnte darauf hinweisen, dass sie langsam zu verarbeiten beginnt, was geschehen ist?
Oh. Oh, sie wissen es noch nicht! Das wird mit Sicherheit interessant. Wie werden sie erklären, was passiert ist? Werden sie das überhaupt? Ich hoffe, alles geht gut aus für stuntfola und Krähenfuß. Ich bin überzeugt, mit diesen Strolchen ist nicht zu spaßen, vor allem nicht mit dem Anführer.
Danke für dieses Kapitel, ich bin wie immer gespannt auf das nächste.
LG Pamplemousse

P. S.: Und da wollte ich in diesem Review nicht so viele Fragen stellen, weil du sie wahrscheinlich nicht beantworten kannst, ohne zu spoilern. Wie du siehst, war ich höchst erfolglos. Tut mir leid. ^^"
24.09.2017 | 09:56 Uhr
Hallo, hier meldet sich eine stumme leserin. Ich hab noch gar nicht bei der geschichte kommentiert, aber irgendwas hat bei mir dieses hysterische Lachen ausgelöst. Vielleicht, dass stuntfola wieder menschlich wurde? Die letzte zeit hat sie sich durch allzu schlimme situationen wieder herausmanövrieren können und es schien, als hätte sie davon nicht mal einen leichten schock davongetragen. Nun, das kam eben mit aller heftigkeit zurück. Sehr gut geschrieben, respekt! Ich kann mir das sehr gut vorstellen!
Auch die kameradschaft, die krähenfuß ubd stuntfola haben. Denn sie haben sich ja durch schlechte zeiten hinweg begleitet und krähenfuß lässt sie nicht mehr alleine. Aber das ist eine konstellation, die stuntfola erst am ende erkennen wird, weil sie nicht so offensichtlich ist.
Ich hoffe, eomer wird interessant. Ich liebe ihn ja abgöttisch, im buch schon und im film noch mehr... maö sehen was stuntfola von ihm hält, sie war ja sozusagen auf der "anderen seite" im krieg.
Aber stuntfola packt das schon, war sie nicht sogsr in rohan im gefängnis? Ganz am anfang war das glaub ich. Schlimmer kanns ja dann nicht werden, hehe. Leichenhumor, auch schön. Wobei eomer durchaus umgänglich sein kann und wenn stuntfoladen verrat von grima bereut.. was sie ja eigentlich tut, wenn sie die kette nicht mehr haben will.
Ich bin noch gespannt auf die letzten meter!

Viele grüße,
Reijschka (:
20.08.2017 | 18:10 Uhr
Der Abschied scheint tatsächlich kurz und schmerzlos. (Ich bin auch kein Freund von Abschieden. Oder Begrüßungen, wenn ich nicht weiß, welche Begrüßung in dem Fall von mir erwartet wird. ^^) Nur das „sterbende“ Feuer gibt der Szene dann doch wieder etwas Trauriges, Endgültiges. Gefällt mir.
Hm, jetzt ist stuntfola nicht mehr im friedlichen Auenland, wo sie von wohlgeneigten Hobbits irgendwie doch beschützt wurde. Jetzt ist sie irgendwo in Mittelerde und sie ist mit Krähenfuß allein, der ihr vielleicht helfen wird. Vielleicht. (Hm, ich frage mich gerade, wo genau sie jetzt sind und wie sie nach Rohan kommen wollen. An Isengard vorbei? Da würden bestimmt unangenehme Erinnerungen aufkommen…)
Ich kann es stuntfola nicht verübeln, dass sie lieber auf einer Matratze schlafen würde. Und sie mag zwar auf dem Heimweg sein, aber – auch wenn das jetzt sehr pessimistisch klingt – sie weiß noch nicht, ob sie dort auch wirklich ankommen wird. Sie weiß nicht genau, was vor ihr liegt und wenn ihr dieser Umstand Angst macht, kann ich es verstehen.
Hm, Krähenfuß ist bisher nicht abgehauen und teilt sie zur Wache ein. Beides gute Zeichen, nehme ich an. Und es ist gut, dass er im Gegensatz zu einem gewissen Zauberer auch nur ein Mensch ist und Schlaf braucht. Ob er wohl einen leichten Schlaf hat?
Einen Monat glaubt sie also, dass es dauern wird. Hm, das wäre dann… Ende Jänner? Es ist ja gerade um Weihnachten. Stimmt das oder verschätze ich mich gerade? Jedenfalls wären sie dann zu einer eher unangenehmen Zeit unterwegs. Kälte, Nässe, usw. Aha, das beantwortet meine Frage nach ihrem Aufenthaltsort. Um ehrlich zu sein, wenn ich den Figuren wirklich begegnen würde (als echten Menschen und nicht als Figuren) hätte ich auch Angst. Ich bin wirklich schon gespannt, wie du Éomer beschreiben wirst, falls die zwei tatsächlich auf ihn treffen. Und der Gedanke, dass Merry mit Éomer im Kontakt sein und ihm von stuntfola berichtet haben könnte, wäre mir ehrlich gesagt nicht gekommen. Interessant.
Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen, dass Saruman es geduldet hätte, wenn er von Grímas und Krähenfuß‘ Zusammenarbeit/Widerstand gewusst hätte. Außer er wusste es und hat sich selbst wieder einmal überschätzt und es nicht richtig ernst genommen. Hm…
Tja, Krähenfuß. Schön wär’s, wenn es nur ein Traum gewesen wäre. Vielleicht ist es ja stuntfola, die doch alles nur träumt. Jetzt möchte ich wissen, ob noch irgendein Plottwist kommen wird oder wir die schon alle hinter uns haben, hehe.
Oje, fremde Sprachen können fies sein. Und Krähenfuß geht glücklicherweise nicht weiter darauf ein. Es gefällt mir, dass du Kommunikationsschwierigkeiten immer wieder zum Thema machst. So ist das eben, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht.
Man unterschätzt meistens, wie lange Asche glühen kann. Wie viel Proviant haben sie eigentlich mit? Und haben sie Geld, um Essen zu kaufen? Hoffentlich müssen sie nicht wieder hungern.
Hoffen wir für beide, dass stuntfola ihr Messer nicht wird einsetzen müssen. Oh, und Pippin hat ihr die Waffe gegeben? Das gefällt mir. Er spricht mit Sicherheit aus Erfahrung.
Stuntfolas Gedanken sind heute ganz schön düster. Ich meine, in diesem Kapitel. ^^“ Umso gespannter bin ich, wie es weitergeht und wohin sie ihr Weg noch führen wird, ob sie auf König Éomer trifft und wie sie wieder nach Hause findet.
LG Pamplemousse
Teshy (anonymer Benutzer)
29.06.2017 | 00:26 Uhr
Erstmal guten Tag.
Ich habe deine Geschichte vor circa zwei Tagen entdeckt, und konnte nicht mehr die Finger davon lassen. Hier ein großes Kompliment an deine gute Umsetzung. Ich habe selten eine so fesselnde Fanfiction (Mädchen kommt nach Mittelerde) gelesen. Es hatte mich erstmal geschockt zu wissen das da nicht Eómer vor unserer Protagonistin stand sondern der liebe Herr Berater. Jedoch hatte ich insgeheim gehofft das Stuntfola Gríma hätte retten können. Was leider Gottes dann doch nicht so ganz geklappt hat. Ich erwische mich aber seit einiger Zeit sie mit hobbits oder einen gewissen Mann shippen zu wollen.. ohje. Ich habe leider kein gutes Gefühl in der Magengegend wenn ich an das Treffen mit Eómer denke. Wie alt ist Stuntfola eigentlich wenn Gríma sie als Kind bezeichnet hat? Wohl schon älter als 12. Ich wünschte sie würde nochmal auf Elben treffen. Oder Gondor einen Besuch abstatten. Schade das sie das ganze Wissen hatte aber es nicht nutzen konnte. Ich liebe es zu raten was die Leute so schönes auf altenenglisch sagen mal so am Rande. Außerden habe ich viele ungeklärte Fragen. Was ist das für ein Portal? Hat Saruman sie wirklich herbei gezaubert? Kann man Krähenfuß vertrauen? Werden wir Stuntfolas richtigen Namen jemals kennenlernen? War es je ihre Aufgabe gewesen Gríma oder Saruman zu retten? Oder ist es jemand ganz anderes den sie retten soll? Soll sie überhaupt irgendwen retten? Wird sie nicht doch die Hilfe von Istari brauchen um wieder nach Hause zu kommen? Die blauen Zauberer sind ja eigentlich verschollen und Radagast wird sich wohl nicht so auskennen. Und darf ich Stuntfola mal zeichnen? Wie sieht sie nochmal aus? Würde mir eine unsagbare Ehre sein. Hehe..

Hoffe doch das du einen angenehmen Tag hast.
Halt die Ohren steif, ich freue mich auf das nächste Chapter.

-Teshy
eine neue Leserin
30.05.2017 | 23:04 Uhr
"Vielleicht war ja auch Krähenfuß wahnsinnig geworden (was definitiv nicht wünschenswert wäre; der war ja schon normal kaum auszuhalten!)" - Der Klammernvermerk war perfekt, danke dafür! Ein kleines bisschen Humor in einem sonst sehr düsteren Teil der Geschichte.
Du kannst meinen begeisterten Gesichtsausdruck gerade nicht sehen, aber deine Erwähnung der Temperamentenlehre hat mir ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Und ja, Melancholie hängt mit schwarzer Galle zusammen, was dachtest du denn, Stuntfola? XD Hach ja, hier sitzt eine glückliche angehende Mediävistin vor dem Bildschirm. ^^
Ich bin froh, dass Stuntfola spirit zeigt und Krähenfuß beschimpft. Klar, es mag die Wirkung des Giftes (oder der Galle :D) sein, aber in dem Fall scheint es sogar eine positive Auswirkung zu haben. You go, girl!
Und warum wundert es mich nicht, dass Créofan das lustig findet? Gibt es eigentlich irgendetwas, das ihm die Laune verderben kann?
Auch ein Dankeschön für die Erwähnung, dass Haare fettig werden, wenn man sie lange nicht wäscht - in your face, Mary Sue!
"Der Zauberer lächelte sanft und sah auf eine Art... zufrieden aus." Oh Gott, an der Stelle ist es mir kalt den Rücken heruntergelaufen. Was ist Saruman nur für ein kranker M... Maia? Und was hat es gebraucht, um ihn so werden zu lassen?
Dein Saruman ist gewohnt großartig geschrieben. Da ist dieses absolut hinterlistige, niederträchtige Bedürfnis, Stuntfola anzustacheln und als seine Marionette zu verwenden, die für ihn Unruhe stiftet, was mich ein wenig an den Imperator im dritten Teil erinnert, als er Luke dazu anstiften will, auf die dunkle Seite zu kommen. Und dann ist da wieder dieses Hochmütige, dieses Über-den-Dingen-stehen, dieses "Ihr seid ja alle nur armselige Menschen, mit denen ich machen kann, was ich will". Und es scheint fast, als ob man durch die Hülle seiner Gestalt sehen kann und das mächtige Wesen darunter erblickt, das er immer noch ist, oder zumindest glaubt zu sein. Und auf eine grausame, verdrehte Art wirkt er weise, denn er hat zumindest Recht und es ist sehr leicht, Wahrheit mit Weisheit zu verwechseln, nicht wahr?

Ein unheimlich gutes Kapitel. In soweit, wie unheimlich gut sein kann.

LG
Sulime
30.05.2017 | 22:32 Uhr
Ich muss mich Pamplemousse anschließen, es ist wirklich unglaublich, wie die Zeit vergangen ist. 27 Empfehlungen und 73 Kapitel! Und jetzt feiert "Cwideas" schon seinen dritten Geburtstag. Dazu auch von mir herzlichen Glückwunsch!

Der Gedanke, gefesselt und im gefrorenen Gras aufzuwachen, ist schon unheimlich. Zum Glück ist stuntfola wenigstens den Knebel los, nicht, dass sie noch im Schlaf erstickt.
Es schmerzt irgendwie, stuntfola dabei zusehen zu müssen, wie sie im Gras herumkriecht, um etwas Flüssigkeit abzubekommen und wie sie Gríma in Schutz nimmt, nur weil er nicht so schlim ist wie Créofan. Irre ich mich, oder sehe ich da leise Anflüge eines Stockholm-Syndroms bei ihr? Es ist schwierig, das einzuschätzen, ohne einen objektiven Erzähler.
Das Gift setzt natürlich allem die Krone auf. So, Gríma musste also die Kräuter sammeln. Was waren das denn für Kräuter? Tollkirsche vielleicht? Das würde sie vielleicht vorübergehend wahnsinnig machen, aber ließe sich mit einem Gegengift eventuell beheben, oder zumindest überleben. Ich bin mir zumindest sicher, dass das Fesseln bei keiner Vergiftung weiterhilft, außer, sie wollen sie wirklich davon abhalten, sich selbst oder jemand anderen zu verletzen.
Ich mochte auch wieder, wie du uns einen kleinen Einblick in Grímas und Créofans Gedanken gibst, u.a. durch ihre Unterhaltung miteinander. Ja, es muss Gríma wirklich getroffen haben, dass stuntfola ihn angespuckt hat. Eine weitere Demütigung für jemanden, der schon die letzten Reste seiner Würde so mühsam verteidigen muss. Wie gut, dass er nicht weiß, was noch auf ihn wartet.

LG
Sulime
23.05.2017 | 19:17 Uhr
Oh wow, wie die Zeit vergeht! Jetzt ist Cwideas auch schon drei Jahre alt. (Und es gibt schon 73 Kapitel. Du bist wirklich produktiv.) Glückwunsch zum Jahrestag, den Empfehlungen und den Favos. :)
stuntfola denkt jetzt schon wehmütig an warmes Wasser. Das zeigt, dass sie mittlerweile schon Erfahrung mit dem Reisen in Mittelerde gemacht hat. Oh nein, bei Krähenfuß wäre ich auch vorsichtig. Zumindest eine zweideutige Bemerkung wäre ihr wohl sicher. Hm, es ist nicht die angenehmste Art zu reisen, das steht fest. Aber die blauen Flecken müssen sie wohl in Kauf nehmen, wenn sie das Auenland ohne weitere Probleme verlassen wollen. (Haben sie die Fässer nicht mit alter Kleidung ein wenig ausgekleidet? Oder irre ich mich da gerade?)
Oh, den Gedanken, dass ihre Anwesenheit möglicherweise Grímas Auftreten verändert haben könnte, finde ich interessant. Und für sie wäre es vielleicht auch nicht schlecht, denn dann hätte sie ihm doch irgendwie geholfen. Jetzt ist sie vor allem enttäuscht und wütend, aber später könnte das eventuell wichtig für sie werden.
Ich kann mir vorstellen, dass ihnen mittlerweile beiden alles weh tut, vor allem die Beine. So lange mit angezogenen Beinen zu sitzen… Oh, ich hätte nur eine Zeile weiterlesen müssen. ^^“ Wenigstens kann stuntfola ein bisschen dösen. Ob du es glaubst oder nicht, ich habe den Ausdruck „Musikknochen“ noch nie gehört. Es ist interessant, wie viele alltagssprachliche Bezeichnungen es dafür gibt. Ich kannte eigentlich nur „Narrisches Bandl“, so sagt man bei uns. Also „Beinchen“ in der Mundart, damit kennst du dich jetzt ja aus. ;) Das klingt auch gar nicht derber als Musikknochen, gar nicht. :D
Ah ja, ich hatte das mit der Polsterung doch richtig in Erinnerung. Ich will gar nicht daran denken, wie es ohne die Polsterung gewesen wäre. Autsch, das mit der Hexe kommt mir bekannt vor, auch wenn ich nicht mehr wüsste, aus welchem Märchen das ist.
Vielleicht konnte Krähenfuß sie gar nicht herausziehen? Sie ist zwar leicht, aber er ist sicher auch geschwächt. Oder er hatte nicht die Geduld dazu und es war ihm tatsächlich egal, dass es schmerzen würde.
Aw, Frodo schenkt ihr einen Umhang. Wieder einmal würde ich ihn gerne drücken. Und es ist ein wirklich sinnvolles Geschenk. Sie wird den Umhang bestimmt gebrauchen können, vor allem in der Nacht.
Oh my, Krähenfuß weiß noch gar nichts von Théodens Tod? An diese Möglichkeit hatte ich gar nicht gedacht. Es hat sich viel verändert… Ich kann verstehen, dass Krähenfuß nicht unbedingt zum König möchte. Möglicherweise würde dieser ihn für seinen Verrat bestrafen wollen. Wie hat sich stuntfola das eigentlich vorgestellt? Wenn man Krähenfuß in Edoras einsperrt (oder sogar hinrichtet), kann er ihr nicht mehr helfen, nach Hause zu kommen. Soll er sie nur hinbringen und sie geht allein zum König?
Ah, ich bin schon so gespannt, wie Krähenfuß auf ihr Geständnis reagiert. Werden sie ohne Zwischenfälle aus dem Auenland hinauskommen? Wird er damit einverstanden sein, zum König zu gehen? Ich freue mich wirklich schon aufs nächste Kapitel.
Ich weiß nicht warum, aber dieses Kapitel mochte ich ganz besonders gerne. Vielleicht liegt es daran, dass wir eine Zeit lang darauf warten mussten oder daran, dass es einfach ein interessantes Kapitel ist, aber mir hat es besonders gut gefallen.
LG Pamplemousse

P. S.: Danke, dass du für deine letzte Reviewantwort extra nachgelesen hast. :)
04.03.2017 | 16:35 Uhr
Hi Thainwyn,
nur ganz kurz.
Zum allerersten mal tut mir die Krähe leid. Ne wirklich, der arme Kerl. Aus den Regen in die Traufe heißt es aber von Keller in die Tonne klingt doch auch gut, oder? ; D
Dann hoffe ich mal, das der Ausflug auf dem Rumpelkarren nicht so ungemütlich wird wie es den Anschein macht.
Ich freu mich wie immer auf … die Fortsetzung!
Hast du eigentlich die blauen Flecken der beiden Schmuggelgüter nach ihrem ersten Halt gezählt? Und wie oft musste Standfola mit sich kämpfen um nicht um einen Zwischenstop zu betteln, weil sie mal musste?

Liebe Grüße
der Gurkensalat
08.02.2017 | 18:46 Uhr
Haha, ein klassisch irrsinniger Plan also. Das gefällt mir. ^^ Hm, die Strolche werden in den ehemaligen Vorratskammern festgehalten? Das hatte ich schon wieder vergessen, wenn es bereits erwähnt wurde. (Ich habe das Gefühl, wenn man eine Geschichte über einen längeren Zeitraum liest, vergisst man wieder viel bis zum nächsten Kapitel. Vielleicht sollte ich mal alles nachlesen. ;)) Ich glaube auch, dass stuntfola ein wenig übertreibt, aber wir werden ja sehen, wie ihre Abreise vor sich gehen wird. Ich kann mir schon vorstellen, dass es zu Schwierigkeiten – welcher Art auch immer – kommen könnte. Okay, war es schwierig, „Drecksloch“ zu übersetzen? horpytt... Da ein Hobbithaus ja mehr oder weniger eine Höhle ist, ist das eigentlich gar nicht so unpassend. ^^
Ich kann stuntfolas Furcht und ihr Misstrauen verstehen, aber ihre Gedanken wirken wirklich nicht ganz logisch auf mich. Vor allem der, dass man Krähenfuß fortjagen und sie selbst gefangen nehmen könnte. Warum sollten die Hobbits das tun? Ich denke wohl ähnlich wie stuntfolas innere Stimme, nur bin ich nicht genervt. ^^ Es wäre allerdings spannend, wenn die „unvernünftige“ stuntfola doch einmal recht hätte. Das käme wahrscheinlich als eine ziemliche Überraschung.
Also ich wäre mir auch nicht sicher, ob ich mit Krähenfuß reisen wollte. Zwar wissen wir mittlerweile, dass er nicht so eindimensional ist, wie ich anfangs fälschlicherweise gedacht hatte, aber trotzdem bin ich ihm gegenüber immer noch misstrauisch. Auch wenn er stuntfola wahrscheinlich nicht in Gefahr bringen würde, könnte er die Reise dennoch unangenehm für sie machen. Eigentlich ist es ja ziemlich fies von mir, gleich vom Schlimmsten auszugehen. Vielleicht wird er ja auch zahm wie ein Schoßhündchen sein. ^^ Und immerhin hat er ihr seine Hilfe zugesagt.
Dass Krähenfuß sich freut, wieder an die frische Luft zu dürfen, ist nur natürlich. Er ist sicher viel frische Luft und Bewegung gewöhnt. Hm, ich glaube nicht, dass es vor dem Ringkrieg normal gewesen wäre, einen Hobbit mit einem Schwert zu sehen. Es ist traurig, dass das notwendig ist und zeigt, dass der Krieg auch am Auenland nicht ohne Auswirkungen vorbeigegangen ist.
Oh, ich wäre bestimmt auch planlos, wenn man mir eine Karte vom Auenland vorlegen würde. Am ehesten würde ich wahrscheinlich noch den Weg zwischen Edoras und Minas Tirith finden. Warum wohl? :D Aha, stuntfola verrät sich. Ob Frodo bemerkt hat, wie viel sie über Bilbos Geschichten weiß? Ja, die Idee mit den Fässern ist eine altbewährte. Ich kann allerdings stuntfolas Erleichterung darüber, dass sie in den Fässern fahren und nicht schwimmen werden, verstehen. Und dann kommt noch ihr Beinahe-Ertrinken dazu…
Angenehm ist es bestimmt auch auf dem Wagen nicht, da gebe ich Krähenfuß recht. Außerdem hat man nicht mehr viel Kontrolle, wenn man in einem Fass steckt. Man sieht nichts und wenn zum Beispiel das Fass runterfällt und rollt, kann man nicht viel tun. Das gefällt ihm natürlich nicht.
Ih finde es wirklich toll, dass das Kapitel auf einer positiven Note endet. Nachdem es eine Zeit lang nur Stillstand gab in stuntfolas Leben (was verständlich ist nach allem, was geschehen ist), scheint es jetzt wieder ein bisschen bergauf zu gehen. Sie ist auf dem Weg nach Hause. Und das mag ich, auch wenn es mit Sicherheit noch weitere Schwierigkeiten geben wird.
Oh, ich kenne das. Manchmal muss man Szenen einfach wieder streichen. Ich befürchte ja, dass ich das nicht oft genug mache. ^^ Den Einstieg ins Kapitel fand ich gut so, wie er war. Du machst zwar einen kleinen Sprung, aber das beschleunigt das Kapitel ein bisschen. Mir gefällt es so. Hoffentlich ist die Schreibblockade wieder verschwunden. :)
Ich bin schon gespannt auf das Gespräch über die Kette und freue mich aufs nächste Kapitel!
LG Pamplemousse
Flying Fantasy (anonymer Benutzer)
01.02.2017 | 14:55 Uhr
Hey Thainwyn!
Ich melde mich auch mal wieder (wenn auch mit neuem Usernamen, mit dem ich immer noch nicht wirklich zufrieden bin...).

Mir gefällt es, wie du nicht immer sofort die Übersetzung für die altenglischen Worte lieferst, sondern meistens noch kurz wartest. So wirkt das viel natürlicher!

Ich bin schon so gespannt, wie Stuntfola wieder in unsere Welt kommt. Weil Saruman ja nicht mehr lebt und Krähenfuß kann auch nicht zaubern. Mysteriös...

Die Idee mit den Fässern war genial, aber ich glaube um ehrlich zu sein, dass Bilbo sie gerne erzählt hat. War ja viel Eigenleistung dabei ^^.

Ich versuche gerade verzweifelt etwas interessantes in dieses Review zu packen, aber irgendwie klappt es nicht.

Ich hoffe, dass das nächste Review besser wird und freue mich schon auf das nächste Kapitel!
GLG, Paula
29.01.2017 | 20:18 Uhr
Als ich Fréareths Worte zum ersten Mal las, konnte ich das meiste gut übersetzen, nur bei "forstalian" war ich mir nicht sicher. Irgendetwas in meinem Kopf sagte sofort "davonstehlen", aber dann dachte ich mir, nein, das klingt viel zu deutsch. Und dann hatte ich doch recht! Gleich ein Erfolgserlebnis am Anfang des Kapitels. ^^
Ansonsten ist die Situation ganz und gar nicht erfreulich. Stuntfola steckt ganz schön in der Klemme. Entweder, Fréareth erlaubt sich einen gemeinen Scherz mit ihr, oder seine Absichten sind noch finsterer. Und warum fällt mir in dem Zusammenhang jetzt seine Haarfarbe ein? Ob er wohl aus Rohan Ausgrenzung gewohnt war und sich deshalb Saruman angeschlossen hat? Mmh, ich interpretiere wohl schon wieder zu viel.
Und dann wechselt er einfach mal spontan ins Westron. Warum auch nicht. Ich wechsele ja auch gerne mal mitten im Gespräch die Sprache. :D Eine der Sachen, die ich am Herrn der Ringe so herrlich finde, ist, dass Tolkien sich solche Mühe gemacht hat, jedem Volk eine eigene Sprache zu geben, obwohl fast jeder Charakter aus fast jeder Kultur (sogar Orks!) in der Lage ist, fehlerfreies Westron zu sprechen. Das ist so schön idealistisch und irgendwie auch niedlich. Die Vorstellung, dass alle Menschen Europas sich auf eine Sprache einigen könnten, die dann alle sprechen... da hat Mittelerde uns doch einiges voraus.
Aber ich schweife ab. Zurück zum Kapitel.
Ich frage mich schon ein bisschen, was Krähenfuß eigentlich vorhat. Er ist intelligent genug, um eigene Pläne zu schmieden und offenbar auch bereit, seine Informationen gewinnbringend einzusetzen. Nur fürchte ich, dass sich das für Stuntfola nicht so positiv auswirken wird, obwohl er ihr im Moment hilft.
Frodo hat indirekt Gollum umgebracht? Das ist doch eine sehr gewagte Aussage von Stuntfola... ich glaube, der lange Aufenthalt in Sarumans und Grímas Gesellschaft hat ihre Weltsicht ein bisschen beeinträchtigt, wie man ja schon im Bezug auf Galadriel gesehen hat. (Die jetzt aber auch nicht unbedingt vertrauenswürdig ist.)
Ja, Stuntfola hat sich definitiv verändert. Wobei ich zugeben muss, dass mir ihre aktivere Rolle, die sich nicht alles gefallen lässt, gut gefällt. Auf den ersten Blick erscheint es natürlich heftig, dass sie mit einem Messer auf jemanden losgeht, aber ich denke, dass die meisten Frauen in ihrer Situation nicht anders handeln würde.
Oh Mann, als Krähenfuß Stuntfola gefesselt hat, habe ich es doch für einen Moment mit der Angst zu tun bekommen. Einerseits kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass er ihr etwas antun würde, aber andererseits, wer sollte ihn davon abhalten? Insofern war die Triggerwarnung nicht ganz unangebracht.
Gratulation, Stuntfola, deine Lage hat sich über den Verlauf des Kapitels tatsächlich noch verschlechtert. Das ist schon bemerkenswert.
Ich bin gespannt, ob wir im nächsten Kapitel herausfinden, was Créofan eigentlich bezweckt.

LG
Sulime
03.01.2017 | 18:47 Uhr
Hm, ich mag, wie du in der ersten Szene die Umgebung beschreibst. Man hat eine Ahnung, wie man sich die Szenerie vorzustellen hat, aber es wirkt nicht übertrieben. Irgendwie genau richtig. Das gefällt mir.
Es scheint mir gut zu den Hobbits zu passen, dass sie Menschen gegenüber misstrauisch sind. Immerhin waren sie schon vor dem Ringkrieg argwöhnisch gegenüber Abenteurern und dem, was fremd ist. Da müssten sie jetzt noch viel vorsichtiger sein. Vielleicht sollten die Menschen tatsächlich lieber warten, bis sich die Wogen ein wenig glätten, und die Hobbits vorerst in Ruhe lassen. Da hat Aragorn irgendwie schon mitgedacht, finde ich. Obwohl dann auch die Gefahr besteht, dass sich eine Kluft zwischen den beiden Völkern auftut.
stuntfolas Gedanken dazu, was Gandalf tun und denken würde, finde ich interessant. Ich könnte es nicht sagen, wie er reagieren würde. Wahrscheinlich mit einem Ausspruch, der den meisten ein Rätsel wäre. ^^ Ach stuntfola, ich denke nicht, dass Gandalf behaupten würde, du hättest den Tod verdient. Zum einen hättest du nicht recht viel anders machen können und zum anderen sagt er ja selbst zu Frodo: „Then do not be too eager to deal out death in judgement. For even the very wise cannot see all ends.“
Ich bin irgendwie richtig stolz auf sie, dass sie sich von ihren Gedanken nicht entmutigen lässt, sondern ihnen sozusagen die Stirn bietet. Gut gemacht, stuntfola. (Über die Sache mit Krähenfuß, der sie ertränkt, werde ich jetzt einfach mal gnädig hinwegsehen. :D)
Dass sie den Überblick über die vergangene Zeit verloren hat, kann ich verstehen. Und auch dass sie sich „merkwürdig leer“ fühlt oder zumindest ihr Kopf sich so anfühlt, erscheint mir nachvollziehbar. Das könnte an den tragischen, einschneidenden Erlebnissen liegen, die sie erst einmal verarbeiten musste.
Aha, Frodo kommt, um zu erfahren, was stuntfola erfahren hat. Hm, ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl, Herr Frodo? Vielleicht will er auch einfach nur wissen, was ihre Pläne sind? Hm, es scheint ganz so, als stünde er ein bisschen unter Druck. Die Hobbits wollen wohl auch diese letzte potentielle Gefahr aus dem Auenland fort wissen…
Aber er lässt ihnen Zeit bis zum Frühling. Das klingt doch gut. Oder doch nicht. Fünf Tage sind wiederum nicht viel, um sich auf eine Reise vorzubereiten. Und ich bemitleide gerade auch Frodo, der ihr offensichtlich Zeit geben und sie nicht so einfach vor die Tür setzen möchte, der aber auch die Hobbits beruhigen möchte. Natürlich macht er es stuntfola damit nicht leichter. Geht sie schon in fünf Tagen, hat sie ein Problem. Bleibt sie, hat sie wahrscheinlich Schuldgefühle.
Aha, Frodos Idee ist…interessant. stuntfola zwischen den Strolchen? Ob das mal gut geht… Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frodo sie bewusst einer Gefahr aussetzen würde, also muss er Krähenfuß bezüglich stuntfola mehr über den Weg trauen als den anderen Hobbits. Das sagt schon einiges.
Nein, ich möchte weder in stuntfolas, noch in Frodos Haut stecken. Eine Zwickmühle ist das. Aw, man spricht von Frodo als dem „verqueren Herrn Beutlin“? Das zeigt, dass die Hobbits nicht wirklich verstehen, was da alles abgelaufen ist und was Frodo geleistet hat.
Natürlich kennt Frodo Weihnachten nicht und kann mit dem Datum nichts anfangen. Die Zeit vergeht so schnell. Das dachte sich wohl auch stuntfola. Sie wusste am Anfang des Kapitels ja noch nicht einmal, ob noch November oder schon Dezember ist. (Das Kapitel hast du übrigens zum passenden Zeitpunkt hochgeladen. ^^) Oh nein, die arme stuntfola. Das hilft wahrscheinlich nicht viel, aber das nächste Weihnachtsfest kann sie dann bestimmt wieder mit ihrer Familie verbringen.
Mir hat auch dieses Kapitel gut gefallen und ich bin wie immer gespannt auf mehr. :)
LG Pamplemousse
30.12.2016 | 21:28 Uhr
Hi Thainwyn,
irgendwie habe ich es verpennt dir zu den letzten beiden Kapiteln einen Kommentar zu hinterlassen, aber ich will das jetzt noch ganz schnell wieder gut machen damit du dich nicht ein ganzes Jahr lang auf meine seltsamen Gedankengänge warten musst. aber es wird nicht sehr ausführlich, sorry, doch wie so oft muss ich mich ein wenig eilen um ins Bett zu kommen, mein lausiger Wecker bimmelt mich einfach zu früh wieder aus den Federn.
Also zu Kapitel 70.
Erst einmal fand ich die Idee mit dem Spiel sehr witzig, aber nicht nur das, ich fand sie wenn auch richtig klasse durchdacht, (von der Autorin). Die beiden mögen sich nicht wirklich, zumindest für stuntfola kann man das behaupten, durch dieses einfache Spiel, dessen Regeln schon sehr junge Kinder verstehen und das kaum eine Chance lässt zu betrügen, lernen sie sich ein wenig besser kennen und schaffen auch etwas wie eine (brüchige) Vertrauensbasis mit der sie arbeiten können. Stuntfola behauptet zwar später die Krähe hätte nicht wirklich viel verraten, aber mir kommt das nicht so vor. Ich finde das Federvieh gab sehr viel mehr von sich Preis als in allen Kapiteln zuvor. natürlich sind es nur Andeutungen und Kleinigkeiten, aber wer die richtigen Fragen findet, erkennt vielleicht weitaus mehr als der schwarze Vogel sagen wollte. Richtig auffällig wurde das zum Ende des Kapitels, als Stundfola die Wut gepackt hatte und sie ihn mit Fragen zu bombardieren versuchte. Sie hatte ihn in eine Ecke gedrängt aus der er ohne die Wahrheit auszusprechen nicht mehr herausgekommen währe und so macht er dicht, erklärt er sei müde und Feierabend, so nicht Mädel! Nicht mit mir! Vielleicht sind das auch wieder nur Hirngespinste die ich habe, aber der Mann war lange zeit mit Grima gut bekannt, so gut das er sich verpflichtet fühlt dessen Aufgabe zu übernehmen. An einer Stelle musste ich wirklich nochmals lesen was genau er sagte, besser nicht sagte, wie auch immer es klingt einwenig danach das auch die Krähe nach diesem Portal sucht und zwar nicht gezwungener Maßen, durch Versprechen gebunden, sondern allein für sich selbst. Ich bin gespannt wie weit entfernt ich mit dieser seltsamen Vermutung liege. vermutlich um meieln entfernt von dem was du dir ausgedacht hast. Bemüh dich nicht darauf irgendetwas zu antworten, denn dann nimmst du mir zugleich ein wenig von der Spannung, die ich die ganze Zeit über hatte.
Zu Kapitel 71 ist es fast noch weniger was ich dir über meine Gedanken mitteilen möchte. Aber du sollst wissen das ich Frodo und seine sensible Ader stundfola gegenüber immer noch bewundere. Oh man, was für ein Mann! so klein und so ein gutes Herz, soviel Gespür für die Nöte anderer. Wäre er nicht ein Hobbit und liefe ständig mit dicht behaarten Fußen zudem barfuß durch die Gegend, ich könnte fast vergessen das ich schon lange gebunden bin.
Na ja, all seine Sensibilität hilft natürlich nicht, als er ihr quasi das Messer auf die Brust setzt und sie vor vollendete Tatsachen stellt, als er ihr mitteilt das sie innerhalb der nächsten fünf Tagen nach Möglichkeit zu verschwinden habe, weil andere Hobbits bei ihrem Volksfest keine Menschen dabei haben wollen. Ich kann das den Hobbits nicht verdenken und Frodo auch nicht. Er muss einfach auf die Wünsche seines Volkes eingehen, sie haben zuviel in zu kurzer zeit durchmachen müssen. Tja und Menschen waren die Hauptschuldigen bei der Verwüstung ihrer Heimat. Sein Angebot, Stundfola könne auch die sechs Tage Party in Gesellschaft des schwarzen Vogels verbringen, (mit ihm zusammen eingesperrt in einer Vorratskammer) und dabei die Gelegenheit am Schopfe packen und den Rabenvogel richtig kennen lernen ist nicht mal schlecht gedacht, aber wenn Frodo wüsste, wie Krähenfuß immer wieder gern und womit vor allem ausgezogen hat. Ich glaube unsere arme Heimatsuchende, wird diesem Vorschlag so schnell sicher nicht zustimmen. ; )
Aber wer weiß schon was in deinem Hirn für ein Süppchen brodelt, vielleicht macht sie es ja doch? Oder sich bricht in Begleitung der Krähe dann doch sehr schnell auf, ohne gesonderte Kennenlernphase. Wie auch immer ich werde es sicher bald lesen können. Und ich freu mich drauf.
Noch ganz kurz, weil du es miteingefügt hast. Ich hoffe deine Weihnachten waren fröhlicher als die eines in Mittelerde gestrandeten jungen Mädchens, das nun den Heilig Abend zum ersten mal in ihrem Leben ohne Familie verbringen musste. Denn auch trotz der wirklich netten Einladung Frodos, ist es nicht das selbe als mit seinen Lieben diesen besonderen Abend zu verbringen.
So und damit ich es nicht noch vergesse.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch und eine sanfte Landung im Jahr 2017
Der Gurkensalat
07.10.2016 | 21:30 Uhr
Moment mal, sie spielen wirklich Schere, Stein, Papier? Ich dachte, es wäre nur so ein Gedanke von stuntfola, aber hier sieht es ganz so aus, als hätte Frodo tatsächlich ein solches Spiel zwischen Krähenfuß und ihr miterleben dürfen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Hm, ich kann mir vorstellen, dass es für stuntfola schwer sein muss, so viel von sich selbst preiszugeben. Vor allem, wenn die Geschichte so außergewöhnlich ist wie ihre. Wer weiß, wie die Leute darauf reagieren. Und Krähenfuß ist nicht der vertrauenerweckendste Eorling. ^^
Selbst wenn stuntfola es Gríma früher gesagt hätte, bin ich mir nicht sicher, ob es etwas geändert hätte. Hätte es wirklich geholfen, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, sich vorzubereiten? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kann ich zwar irgendwie verstehen, warum Krähenfuß stuntfola Vorwürfe macht, finde aber nicht, dass diese berechtigt sind. „Es gibt so viele Geschichten über Mädchen, die die Handlung verändern.“ Ob du es glaubst oder nicht, an manchen Stellen deiner Geschichte, habe ich mir fast gewünscht, stuntfola könnte das auch. Man wünscht sich, sie würde Gríma retten können, aber letztendlich ist es besser, wie es jetzt ist, finde ich.
Also ich bezweifle, dass Krähenfuß das auch noch so lustig finden würde, wenn sie es wirklich geschafft hätte, ihm etwas zu tun. Die ganze Situation und die Beziehung zwischen Gríma, stuntfola und Krähenfuß sind so kompliziert und…verwirrend. Aber das muss so sein bei den Umständen, nicht wahr? Stuntfolas Überlegungen zu Informationen über die Zukunft finde ich interessant. Ich muss ihr zustimmen, dass es eine gute Idee war, mit diesem Wissen vorsichtig umzugehen. Schließlich möchte man ja nicht dafür verantwortlich sein, dass jemand stirbt, der sonst vielleicht gar nicht gestorben wäre. Oder etwas ähnlich Schreckliches.
Oh, jetzt wird es interessant. Sie kommen auf das Portal zu sprechen. (Manchmal vergesse ich, dass „cwideas“ ja ein Wort mit einer Bedeutung ist. ^^“) Hm, interessant, dass Krähenfuß auf die Idee kommt, sie könnte das Portal spüren. Darauf wäre ich nicht gekommen. Aha, aus den alten Geschichten hat er das. Hm… Ich bin echt gespannt, was sie unternehmen werden, um das Portal zu finden.
Meine Reaktion kommt stuntfolas gleich. Konstellation klingt also Elbisch? Hm, ich weiß nur eines, wenn Elbisch eigentlich Latein wäre, sollte ich mehr davon verstehen als nur Bahnhof. ^^
:D „Sternen nachjagen und nach magischen Toren suchen.“ Das klingt beinahe…romantisch. Ich meine, in einem anderen Kontext hätte das schön und abenteuerlich sein können. Vielleicht drückt Krähenfuß damit nur seinen Wunsch aus, Gríma wäre noch da. Schön langsam bekomme ich wirklich das Gefühl, ich hatte die „Freundschaft“ zwischen den beiden unterschätzt. Schließlich will er stuntfola „um seinetwillen“ begleiten. Aber natürlich will Krähenfuß uns nicht mehr verraten. Hehe.
Dass du erwähnst, dass das Ganze stuntfola nicht nur seelisch, sondern auch körperlich mitgenommen hat, gefällt mir. Ich bin ja mal gespannt, was Frodo zu der Geschichte zu sagen hat. Wie gut, dass er sie ein wenig ermutigt, das kann sie sicher brauchen. Und ich muss ihm rechtgeben, Krähenfuß scheint es wirklich ernst zu meinen. Und stuntfola klingt fast ein wenig eifersüchtig, weil Gríma sich Krähenfuß anvertraut hat, nicht aber ihr. Das folgende Gespräch zwischen stuntfola und Frodo mag ich sehr gern. Es ist so ehrlich und ein bisschen traurig und gefällt mir einfach. Ich bin wirklich froh, dass sie für diese Zeit im Auenland Frodo an ihrer Seite hat.
Ich bin nicht enttäuscht von dem Kapitel, liebe Thainwyn. Im Gegenteil, ich freue mich auf das „Sternen nachjagen und nach magischen Toren suchen“, auch wenn ich vermute, dass es nicht ganz so lustig wird, wie es klingt. Jedenfalls mag ich Kapitel, in denen nicht so viel passiert manchmal auch sehr. Aber ich kann dich sehr gut verstehen, ich bin auch oft nicht zufrieden mit einem neuen Kapitel. Kopf hoch, das nächste Mal wird es dir bestimmt wieder besser gefallen.
(Übrigens, das mit dem Futtersack ist gut möglich. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, aber es kann sein. Naheliegend wäre es ja.)
Ich mochte das Kapitel, besonders den Schluss. Und ich freue mich schon auf das nächste. :)
LG Pamplemousse
03.10.2016 | 10:15 Uhr
Hallo!

Zu dem neuen Kapitel möchte ich auch mal wieder was sagen.
Ich hatte in den letzten Kapiteln ein bisschen den Eindruck, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. (Hoffentlich nimmst du mir die Kritik nicht übel.) Aber dieses Kapitel hier hat mir sehr gut gefallen, obwohl sich auch darin äußerlich nicht viel bewegt hat. Aber die Rolle, die Frodo hier spielt, hat mich wirklich beeindruckt. Saruman ist tot und Gandalf ist nicht da ... aber Frodo ist da, und auch er besitzt Weisheit und vor allem Verständnis. "Du bist groß geworden", sagte Saruman im Buch kurz vor seinem Ende zu Frodo, und genau das wird hier deutlich.

Leider bin ich immer noch zu faul, um die Sprache der Mark zu verstehen, und lese nur die anschließenden Übersetzungen. So, Latein klingt also wie Elbisch? Ich finde auch die lateinische Sprache vom Klang her wunderschön und wenn Elbisch ähnlich wäre (was es aber nach allem, was ich weiß, nicht ist), würde ich es vermutlich auch verstehen ...

Geschichten, in denen ein Mädchen nach Mittelerde oder in sonst eine Phantasiewelt verschlagen wird, werden gewöhnlich als Mary Sue bezeichnet und damit als Klischee abgetan. Aber ich habe schon öfters wahre Perlen darunter gefunden, und das ist eine von ihnen.

Ich hoffe, dass stuntfola bald den richtigen Weg findet.

Liebe Grüße.
CatoftheCanals (anonymer Benutzer)
06.09.2016 | 20:35 Uhr
Hallo :)
Da hab ich mir ja wirklich Zeit gelassen mit dem Review.
Ich wollt dann aber doch mehr dalassen als ein kurzes “tolles Kapitel, schreib bald weiter”.
Es ist wirklich bewundernswert wie konsequent du an dieser Geschichte dranbleibst.
Ich bin ja eher der Typ der sich viel zu schnell von anderen Ideen begeistern und ablenken lässt. Aber ich schätze wenn man mal so weit gekommen ist wie du und vor allem so viel Zeit investiert ist das was ganz anderes.

Das Kapitel ist wieder einmal wunderbar geschrieben und ich kann nur wiederholt betonen wie außergewöhnlich gut du darin bist, die richtige Stimmung aufkommen zu lassen.
Außerdem - hab ich das schon mal erwähnt? - sind die Titel jedes einzelnen Kapitels ebenfalls sehr gut gewählt.
Man bekommt dadurch schon mal einen kleinen Einblick in das “Thema” des Kapitels und irgendwie kommen dadurch auch gewisse Erwartungen oder Vorahnungen auf. Für mich war dieses Kapitel sowas wie eine kleine Preview bevor es sozusagen ans Eingemachte geht.
Auf jeden Fall lässt es mich gespannt und ungeduldig aufs nächste Update warten.
Was Krähenfuß wohl über Schere, Stein, Papier denkt? Muss ja ziemlich komisch für ihn klingen.

LG
Cat


P.S.: Was mir noch einfällt: Erfährt man eigentlich jemals wie genau Gríma in den “Genuss” von Krähenfuß(es?) Bekanntschaft kam oder wurde das bereits erwähnt und ich hab’s in meiner Schusseligkeit schon wieder vergessen?
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