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Autor: Thainwyn
Reviews 1 bis 25 (von 227 insgesamt):
01.01.2020 | 14:37 Uhr
Liebe Thainwyn

Ich bin seit langem wieder einmal im Mittelerde-Modus und bin letzte Woche über Cwideas gestolpert. Eigentlich versuche ich ja, mein Lese-Pensum etwas flach zu halten, falls du schon mal etwas von einer Lese-Sucht gehört hast... Ich neige eindeutig dazu.

Lange rede, kurzer Sinn: Ich hab in rund 5 Tagen deine FF über Stuntfola und ihre Reise nach Mittelerde durchgelesen und bin schlichtweg begeistert. Ich finde es toll, wie du Stuntfola beschrieben hast (Übrigens: Ist es möglich, dass sie Melanie heisst?! Am Schluss kommt vor, dass ihre Kopfstimme ihr "Mel" sagt...?). Ich war einige Tage ohne Internet und habe heute herausgefunden, dass Stuntfola rund 20 Jahre ist. Ehrlich gesagt hätte ich sie 4-5 Jahre jünger geschätzt, aber halt auch, da im Mittelalter Mädchen früher als Frauen galten und eine 20-jährige Frau wohl schon ihre Tage hat. Aber natürlich durch Hunger (und ich sehe Stuntfola auch eher als dünne Frau vor mir, so wie sie am Anfange über das "monatliche Problem" dachte) und die Entbehrungen und Dreck und allem ist es schon gut möglich, dass ihr Alter schwierig zum Einschätzen ist.

Ich fand, du hast die Angst, die wohl fast jeder von uns in Stuntfolas Situation haben würde, echt gut rübergebracht. Auch, dass sie sich an Gríma hielt war verständlich - immerhin hat er sie vom "bösen" Krähenfuss beschützt, holte sie aus dem Sturm und alles. Bei mir im Kopf ist da natürlich sofort "Stockholm-Syndrom" laut aufgeploppt und ich denke, dass dieses Krankheitsbild auch nur nachvollziehbar ist. Nur schon, da sie ja 5 Monate mit Gríma und Saruman im Turm festsass. Übrigens hab ich glaub noch einen Logikfehler gefunden: Als Frodo sie auf das Yulfest ansprach meinte sie, dass sie schon über ein halbes Jahr in Mittelerde sei. Wenn ich mich nicht Irre kommt sie aber schon Ende Februar/Anfang März nach Mittelerde, das wären dann eher schon zehn Monate (5 Monate im Turm gefangen, keine Ahnung wie lange Reise ins Auenland, 2 Monate Aufenthalt bei den Hobbits). Und Isengard fiel Anfang März 3019. Naja, nicht schlimmes ;)

Die Figuren finde ich echt genial und ich finde es immer wieder faszinierend, wenn fiktive Figuren ein Eigenleben bekommen. Hab ich selbst schon oft erlebt, darum enden meine Geschichten eigentlich nie so, wie eigentlich geplant... Und sosehr ich Krähenfuss am Anfang verachtete (und Stuntfolas Angst voll nachvollziehen konnte), desto mehr mochte ich ihn am Schluss eigentlich. Und natürlich habe ich um Gríma mitgetrauert, aber irgendwie, so von aussen betrachtet, war es um Grímas Willen vielleicht besser, so zu sterben. Es ging kurz und war wohl schmerzlos, er hat eine "gute" Tat vollbracht (zumindest kann Saruman nun kein Unheil mehr anrichten) und ich denke er hat psychisch gut einen mitgemacht und ich habe ich gefragt, ob und wie es sich wirklich erholen könnte. Nach Rohan hätte er nicht zurückgehen können, also hätte er wohl auch Stuntfola nur bedingt helfen können, wieder zurückzukommen, im Norden gehörte er den ungeliebten Strolchen an und nach Gondor wäre er kaum gekommen, da wäre Rohan dazwischen gewesen. Und auch wenn Éomer gnädig war - so gnädig war wohl nicht einmal er selbst, dafür geschah zu viel.

Ich finde es auch toll, dass du die Buchvorlage übernommen hast. Etwas, was bereits geschehen ist, kann man nicht ändern. Ich hab natürlich auch schon mehrere Weltenwandler-FF gelesen und muss gestehen, die besten fand ich mit sehr wenigen Ausnahmen jene, die die Buchvorlage übernommen hatten oder so dicht wie möglich dran blieben. Auch der Zwiespalt, den die jeweiligen Charaktere haben, immerhin endet das Bucht «gut» und mir kommt auch immer die Frage auf, ob «Gott spielen» (oder eben wissend über die Geschichte und deren Ende) wirklich richtig ist. Oder kann es nicht nach hinten losgehen? Und das auszusitzen, nicht zu wissen, was machen… ich finde, du hast Stuntfolas Probleme echt gut rübergebracht. Sie ist keine Mary-Sue, doch genau das hat das Lesen so interessant gemacht. Auch wenn ich auf der anderen Seite des Bildschirm immer mitgefiebert hatte, dass sie etwas mehr in die aktive Rolle kommen würde, ihretwillen. Auch ihrer psychischen Gesundheit zuliebe. Sachen, die man selbst aktiv mitgestaltet hat, sind einfacher zu verarbeiten als jene, bei denen man passiv geblieben ist. Aber Stuntfola ging ja am Schluss in Therapie – auch ein wichtiger Punkt, den du berücksichtigt hast. Wie viele FF enden entweder damit, dass die Weltenwandler in Mittelerde bleiben oder dann doch nach Hause kommen und «alles war wieder wie zuvor». Eben nicht… Alles sind Menschen und Éomer beschreibt Éowyn die Schlacht ziemlich… eindrücklich. Den Horror vom Schlachtfeld. Als er Éowyn erklärte, dass sie den Hobbit nicht auch noch ermutigen soll. Ich glaub, die Szene könnte auch nur in der Extended Edition sein, ich hab nur die zu Hause..

Eigentlich hätte ich nach jedem Kapitel ein Kommentar dalassen sollen, ich finds echt schwierig, im Nachhinein alles auf den Punkt zu bringen. Die gute Charaktergestaltung der Figuren (Frodo hast du meiner Meinung nach unglaublich gut getroffen und auch Éomer ist, auch wenn er nur einen kurzen Auftritt hatte, reell rübergekommen, wie ich ihn mir vorstellte); die Gefühle, die du weder beschönigt noch unnötig ausgeschmückt hast (ich fands «herzig», dass du immer eine Triggerwarnung am Kapitelanfang gemacht hast. Sehr rücksichtsvoll); Stuntfolas Weg und der gute Begründung, WIESO sie sich das angetan hat; WIE du den Weg beschrieben hast (ich fand ihn keineswegs zu ausufernd) und was sie erlebt haben; die Angst von Stuntfola, mit einer Horde Strolchen unterwegs zu sein, sich nie sicher zu fühlen oder sich eben in der Gegenwart «gefährlicher» Menschen sicher zu fühlen durch das Wissen, dass die Strolche sich nicht trauen würden, sich diesen in den Weg zu Stellen (Saruman und zu einem gewissen Grad auch Gríma).

Was ich auch super fand war das Altenglisch. Lernst du das oder hast du einen Übersetzer genutzt? Am Schluss hab ich sogar etwas schlussfolgern können, was etwa gesagt wurde (wenn ich mir die Mühe machte, längere Sätze wirklich genau zu lesen 0:) ). Ich finds auch toll, wenn bei FFs die direkte Rede in Englisch geschrieben ist. Für mich immer eine gute Grundlage zum Üben, zum ganze Bücher lesen ist mein Englisch eher mässig genügend und daher auch eher anstrengend. Aber nur die direkte Rede geht ganz gut. Ich fands echt beeindruckend, wie du dir die Mühe gemacht hast und auch die Übersetzungen gut einbauen konntest, als Stuntfola schliesslich Rohirrisch verstand.
Ja, das einzige, was ich etwas Schade fand, war das Ende. Ich hab die FF jetzt natürlich an einem Stück lesen können, hab natürlich aber mitbekommen, dass sich die Geschichte über mehrere Jahre hinweg zog. Und irgendwann kommt man an den Punkt, wo man nur noch fertig sein will und die Geschichte abschliessen. Von daher hast du auch meinen Respekt, dass du die Geschichte trotz allem anständig zu Ende geschrieben hast und nicht einfach abgebrochen. Darum les ich nur FF, die schon fertig geschrieben sind 0:) Ich finde es immer so frustrierend, wenn geniale Geschichten mittendrin fertig sind, da Schreibblockade, keine Zeit, was auch immer. Kann ich nachvollziehen, ich hab mehr angefangen als beendete Geschichten auf dem Laptop, aber als Leser finde ich es immer schade.

Nun, ich hab das Gefühl, viel geschrieben und nichts gesagt zu haben, darum ganz kurz: echt gute FF, ich hab viel mitgelitten und ich habe sie bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen. Grosse Leistung, als ePub-Dokument hast du über 750 Seiten geschrieben, das ist ein ganz ordentliches Buch!

Liebe Grüsse und vielleicht liest man sich wieder einmal,
Trini
28.11.2019 | 00:40 Uhr
Hallihallo,

ich möchte mich nach langer Zeit hier wieder mal melden.
Ich habe gerade gesehen, dass die Geschichte jetzt doch beendet ist - ich habe befürchtet, dass sie nie beendet würde - und ich war so unverschämt, das letzte Kapitel zuerst zu lesen, um zu erfahren, ob die vielgeplagte Protagonistin doch noch glücklich nach Hause gekommen ist. Das hat mich sehr zufriedengestellt.

Was du im Nachwort über Geschichten nach dem Muster "Moderner Mensch kommt nach Mittelerde" im Allgemeinen schreibst, hat mich überzeugt. Deine Geschichte ist in der Tat eine rühmliche Ausnahme, wohldurchdacht und in den Details sehr nachvollziehbar. Ich werde mich wohl nochmal darin einlesen.

Viele liebe Grüße und eine schöne Adventszeit!
roseta
06.11.2019 | 11:44 Uhr
Hallo Thainwyn

mein Gott ich entdecke gerade, dass ich mich bei dir seit, Sage und Schreibe, zwei Jahren nicht mehr gemeldet hab! Dabei hab ich deine Geschichte auch weiterhin verfolgt. Als sehr, sehr still gewordener Leser. Ich schäme mich fürchterlich, denn so hatte ich es wirklich nicht geplant. Ok in diesem Jahr dann schon irgendwie. : ( Ich kam einfach nicht mehr zum Schreiben, weder was ein kurzes Review noch meine eigene Geschichte betrifft. Ist auch nicht ganz der Wahrheit entsprechend, aber so gut wie. Immer ging ich davon aus, das holst du nach, du oller Gurkensalat, hat bei Cwideas nicht geklappt und bei mehreren anderen Gesichten, die ich schon lange verfolge ist es nicht anders. Sorry dafür.
Aber nun, nachdem ich deine Geschichte vor einiger Zeit, lange nach ihrer Fertigstellung dann doch zu Ende gelesen habe, will ich dir dann doch noch einmal einen Kommentar hinterlassen. Nicht nur weil du als Autorin jede Menge Rückmeldungen verdient hast, sondern auch weil deine Geschichte bis zum Schluss großartig ist.
Von Anfang an hat mich an Cwideas schon deshalb fasziniert weil du mit ihr geschafft hast wovon andere nur träumen können. Von vorn bis hinten sind dir Alltagsdinge wichtig geblieben, und schon das allein macht deine Fantasiegeschichte unglaublich authentisch. Stuntfola bleit sich immer treu. Sie mutiert nie zu einer glorreichen Kämpferin, sie verliebt sich nicht in den Superhelden, oder sorgt gar allein durch ihr Auftauchen für eine Veränderung der bereits bekannten Vorgabe. In viel zu vielen Geschichten geschieht genau das, manchmal sehr gut geschrieben, so gut, dass man es den Autoren auch abnehmen kann. Aber du lässt Tolkins Ideen genauso wie er es sich ersonnen hat und das ist wirklich beachtlich und grandios umgesetzt. Ein ganz anderes Vorgehen als bei den meisten und wunderbar umgesetzt.
Jeder deiner Charaktere besitzt eine unglaublich gut fundierte Tiefe. Tatsächlich ist nicht einer dabei der einfach nur flach gezeichnet wurde. Klar nicht alle Strolche der Gruppe können mit einem Hintergrund aufwarten und sind folglich Statistendasein verdammt. Aber in einer großen Masse an Menschen ist das auch normal. Man sieht die Leute, kann sie zuordnen, aber man braucht sie nicht wirklich zu kennen. Natürlich haben der gute alte Saruman, Grima und auch meine Lieblingskrähe noch weitaus mehr Hintergrund und Plastizität bekommen wie manch andere, aber selbst dieser Stallbursche der Stuntfola zweimal anbietet einfach bei ihnen zu bleiben, wirkt wie ein ganz normaler junger Mann, der ihr zugetan ist, aber ansonsten sein ganz normales kleines Leben führt. Ok, ein ganz normaler junger Mann der in einer mittelalterlichen Welt sein ganz normales mittelalterliches Leben führt. Eomer kommt ebenfalls absolut authentisch rüber. Echt jetzt, seine Darstellung von dir gefällt mir richtig gut, mit jedem Satz mit dem du ihn, seine Art zu Sprechen, auf andere zu reagieren beschreibst, spürt man deutlicher das er sich zu einem verantwortungsvollen König gemausert hat. Der dieses, ihm am Herzen liegenden Land die Menschen die daran leben mit viel Überlegung regiert und dabei doch immer ein Mensch wie jeder anderer bleibt. Einfach herrlich.
Als es dann endlich dem Portal entgegengeht, hätte ich mal wieder laut lachen können. Stuntfola scheut sich davor zu reiten. Ich bin mir sicher so etwas konnte tatsächlich nur in deiner Geschichte vorkommen. Und wieder passt dieser (kleine) Umstand wie Faust aufs Auge. Klar Grima hatte sie ganz zu Anfang auf seinem Pferd mitgenommen, ihr später auch ein eigenes Reittier verpasst, was nicht begeistert angenommen wurde und dann ist sie tatsächlich, bis auf diese kleine Rumpelfahrt in der Tonne nur noch per pedes Unterwegs gewesen. Gerade für solche Dinge liebe ich deine Geschichte. Dann bekommt sie ihre alten Sachen wieder und erneut war ich hin und weg was du daraus gemacht hast. Denn natürlich musste gerade so eine dünne Regenjacke auf die einheimische Bevölkerung wie ein Wunderding gewirkt haben, eine Kostbarkeit, ein magisches Utensil das aufs Beste verwahrt und gehortet werden muss. Das halbe Dorf brennt ab, aber diese olle dünne Jacke, vermutlich von Discounter mal eben auf die Schnelle für fünf Euro ergattert, wird aus den Flammen gerettet. Ich bin tatsächlich ganz froh darüber dass wenigstens das Handy während des Feuers das Zeitliche segnete. Sonst hätte Suntfola (Melanie wenn ich mich noch richtig erinnere) womöglich noch auf den Gedanken kommen können nach einem funktionierendem Netzt zu suchen. ; ) Oder auch nicht Akku leer.
Das Portal in der Nähe Fangors anzusiedeln war ebenfalls die einzig richtige Entscheidung die du treffen konntest und selbst der dann recht kurze Abschied passte.
Sehr schön, absolut sympathisch fand ich es das die beiden Strolche, mein liebstes Federvieh allen voran, aber auch Méahred sie nach einigen missglückten Versuchen es zu finden, aber auch schon auf ihrem Weg dorthin, anbieten auch bei ihnen zu bleiben zu können. Wäre interessant gewesen ihr auch dabei über die Schulter gucken zu können. Du hast dich anders entschieden und dafür ist Stantfola sicher, aber auch ich, wirklich dankbar.
Eine grandiose Geschichte!
Nicht nur wegen des immer wieder einfließenden Altenglisch und eines Strolches der sich strikt weigert eine andere Sprache auch nur ansatzweise zu erlernen und, wie ich mich erinnere, auch fast mal in einem von mir ersonnenen Kähengulasch gelandet währe.

Ganz liebe Grüße dir
vielen, vielen Dank für diese zu einem wirklich guten Ende geführte Geschichte

Der Gurkensalat 71
EruanMithrandir (anonymer Benutzer)
08.08.2019 | 13:57 Uhr
Ich bin gerührt, du hast mich in deiner Danksagung erwähnt, für diesen einen kleinen Hinweis, den du sicherlich auch irgendwann bemerkt hättest, spätestens bei der X-und-neunzigsten Lektüre des Herrn der Ringe.
Vielen Dank dafür und auch ein herzliches Dankeschön dafür, dass wir alle an deiner Geschichte teilhaben durften.
Mir kam das Ende ehrlich gesagt ein bisschen zu früh. Meinetwegen hätte es noch viel weiter gehen können, auch mit unregelmäßigen Updates und andererseits kann ich dir doch nur dazu gratulieren, es geschafft zu haben. Geschichten von einer Qualität, wie Cwideas gibt es auf FF.de leider nur ganz selten. Dementsprechend kann ich mich auch bedenkenlos den Worten deines Nachwortes anschließen: an Logik, Realismus, zweifelnden & scheiternden Charakteren fehlt es sehr häufig.
Du hast große Spannung erzeugt, ohne epische Schlachten oder Romanzen und dem Leser viele falsche Fährten & Andeutungen zum Nachdenken gegeben.
Wie geht es mit den restlichen Strolchen weiter? Wie kommt Meahred nach Tarbad? Was machen Meahred & Krähenfuß, nachdem sie Stuntfola nach Hause gebracht haben? Und warum kann Stuntfola Krähenfuß auf Westron ansprechen, erhält aber nur eine Antwort in der Sprache der Rohirrim?
Die letzten Kapitel waren stellenweise wieder herrlich ironisch (über Aragorns Steuerpolitik grüble ich immer noch nach) und obwohlnes nicht mal ein Happy End gab, oder alle tot sind ( ;D GRRM lässt grüßen) fühlt es sich nicht so an, als würde noch irgendetwas fehlen, als wäre das Ende zu früh, oder zu spät...

Vieleicht liest man sich mal wieder.
Bis dann, Eruan.
EruanMithrandir (anonymer Benutzer)
01.07.2019 | 22:32 Uhr
Jetzt kommen die neuen Kapitel ja beinahe regelmäßig! Ich hoffe sehr, dass es so weitergeht.
Krähenfuß' Gesellschaft scheint Stuntfola gut zu tun: ihre "Selbstgespräche" werden immer ironischer und ein gesundes Selbstbewusstsein hat sie auch zurück. Ich finde es gut, dass zur Abwechslung auch mal solche lockeren und mehr oder weniger lustigen Kapitel eingebaut sind.
Aus Krähenfuß Verhalten während des Gespräches bin ich aber erst schlau geworden (bzw. konnte es nachvollziehen), nachdem ich -Schatten dunkler Krähenschwingen- noch einmal gelesen habe (ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, wer Meahred war und wie er und Creofan zueinander standen). Jetzt nehme ich an, dass Creofan Angst vor Meahreds Eifersucht hat, weil er die ganze Zeit mit Stuntfola unterwegs war und selbst nicht genau weiß, wie sehr er sie mag...

Ein fröhliches Weiterschreiben wünscht Eruan Mithrandir
EruanMithrandir (anonymer Benutzer)
02.02.2019 | 19:48 Uhr
Hallo,
ich melde mich mal wieder, nachdem der Uni-Stress jetzt endlich fast vorbei ist...nur noch eine Woche und eine Prüfung...die letzten Kapitel habe ich - zu meiner Schande- stillschweigend, aber sehr erfreut auf dem Weg zur Uni verschlungen.
Ich finde es bemerkenswert, dass du dir ein eigenes Gasthaus ausgedacht hast und nicht die Steilvorlage aus dem Canon - zum tänzelnden Pony- verwendet hast, obwohl Stuntfola und Krähenfuß sich in meiner Vorstellung dort in der Nähe befinden. Aber das wäre dir wohl zu einfach gewesen ;D Trotzdem ist auch der Gasthof sehr gut gelungen.

Das letzte Kapitel hat für mich die Stimmung eines Abschieds wunderbar wiedergegeben. So etwas ist nicht nur schwer zu schreiben, sondern auch in der Realität knifflig, vor allem, die richtigen Worte zu finden. Und ich finde, das hast du durchaus, genauso, wie du die Empfindungen und Gedanken sehr glaubwürdig und menschlich beschrieben hast.

Viel Spaß beim Weiterschreiben.
Liebe Grüße von EruanMithrandir
24.07.2019 | 19:48 Uhr
Endlich komme ich dazu, wieder einmal ein Kapitel zu reviewen. Es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. (Keine Entschuldigung, eher Ausdruck meines Bedauerns. ^^“)

Oh, sie dürfen den ganzen Winter über bleiben? Das ist…großzügig.
Hm, Alberts Art mit Stuntfola umzugehen, gefällt mir nicht unbedingt. Ihr aus dem Weg zu gehen ist eine Sache, aber sie zu ignorieren, wenn sie ihn anspricht? Mal sehen, wie lange das so gehen wird.
Ich mag, wie du das Personal vorgestellt hast. Kurz und knackig (es geht ja schließlich nicht um diese Nebenfiguren) aber so hat man doch mehr als nur einen Namen.

Und es wird spannend. Ist da wirklich jemand im Wald? Ein schabendes Geräusch, was könnte das sein? Hier muss ich dem optimistischen Teil von stuntfolas innerer Stimme zustimmen. Ich glaube nicht, dass Krähenfuß sie auslachen würde. Bei allem, was passiert ist, sollten sie wachsam sein. (Ha, ich fühle mich wie Moody.) Okay, etwas stimmt definitiv nicht. Zuerst das Geräusch, dann die Stalltür…
Aha, es ist ein Pferd. Das ist doch weniger dramatisch, als ich erwartet hatte. Naja, das kommt eigentlich darauf an, wer der Reiter ist. Und Albert spricht mit ihr. Hoffentlich ist das ein gutes Zeichen. (Haus-)Tiere haben oft wirklich eine beruhigende Wirkung, obwohl sich das Tier hier eher von stuntfolas Nervosität anstecken lässt. Jetzt habe ich auch Lust, ein Pferd zu striegeln. Oder zumindest eine Katze. :D

Ohhh, DAS Gespräch. Ganz ehrlich, ich beneide stuntfola nicht darum, ihm alles zu erklären. Oder auch nur zu entscheiden, was sie ihm sagt und was nicht.
Dass Albert fast nicht glauben kann, wer Saruman wirklich war, ist für mich weniger ein Zeichen dafür, dass er stuntfola nicht vertraut, sondern mehr ein Beweis, wie überzeugend Saruman sein konnte. Ich habe auch das Gefühl, dass Krähenfuß weniger kalt-berechnend ist als Gríma und Saruman. Auf der anderen Seite wissen wir, dass er gut in eine Rolle schlüpfen kann. In deinen Geschichten weiß man nie. (Ich hoffe, du fasst das als Kompliment auf. ^^)
Alberts beinahe spürbares Entsetzen kann ich nachvollziehen. Ginge mir wahrscheinlich auch so. Glaubt Albert nicht eigentlich, stuntfola wäre aus der Riddermark? Macht sie sich keine Sorgen, dass er beginnt, Fragen zu stellen. Woher wusste sie von Zauberern und Grímas Tod?

Ich bin schon gespannt, was Albert als Nächstes macht. Hoffentlich kann er sie trösten/ermutigen.
LG Pamplemousse
05.02.2019 | 18:49 Uhr
Alte Freunde und Gemüse, was will man mehr? :D Auch wenn ich mir dabei ein etwas fröhlicheres Zusammentreffen vorstelle, als es stuntfola vermutlich bevorsteht.
Moment. Verwechselt Albert Krähenfuß mit Gríma, weil sie sich tatsächlich ähnlich sehen oder beide einfach in Begleitung von stuntfola waren? In meiner Vorstellung sehen sich Gríma und Krähenfuß nicht ähnlich. ^^
Und Albert scheint wirklich wütend zu sein. Eine Wut, die vielleicht von seiner Angst um stuntfola herrührt. Mir gefällt, dass nicht sicher ist, ob Albert erleichtert seufzt oder ungläubig schnaubt. Das macht die Szene irgendwie noch…echter.

Das sieht man mal, wie überzeugend Saruman war. Albert denkt immer noch, er sei ihr Großvater (gewesen). Ich bin gespannt, wie viel stuntfola ihm erzählen wird. Oh, sie verschweigt ihm zumindest nicht, dass beide tot sind und sagt es noch dazu einfach geradeheraus. Es geht ihr nahe, darüber zu sprechen, das kann ich verstehen. Ihr „War nicht so schlimm.“ ist eine Lüge, das wissen wir, aber vielleicht sagt sie sich das selbst, um besser damit umgehen zu können. Ich denke, es war klug von Albert, die Aussprache zu verschieben. Unter vier Augen können sie vielleicht besser miteinander reden.

„…als zwei der drei Mitglieder der Gruppe noch am Leben gewesen waren.“ Eigentlich waren damals noch alle drei Mitglieder am Leben und jetzt nur noch eines, oder? Ich weiß, was du meinst und vielleicht bin ich es nur ich, die das anders gelesen hat. ^^“

Ich nehme an, Albert meint es nur gut und ist immer noch wütend, aber mir gefällt trotzdem nicht, wie herrisch er mit stuntfola umgeht. Wieso denkt er, er könne über sie bestimmen? Vielleicht ist das zum Teil auch ein Merkmal der Einstellung gegenüber Frauen in dieser Kultur. Ich finde es trotzdem nicht gerade sympathisch. Witzig, wie man bei den Worten „in deinem Zustand“ gleich an Schwangerschaft denkt.

Ich sehe, ich muss mir neue Namen merken. Okay, da haben wir Gerwin, den Schneidebrettmann. Torold, von dem wir noch nichts Genaues wissen. Und Schlüsselblum, den Besitzer des Gasthofes. Hoffentlich bekommt Albert keinen Ärger mit ihm, weil er die beiden hereingelassen hat. Übrigens finde ich es köstlich, dass du dem „Schneidebrettmann“ eine Essens-Metapher in den Mund legst. :D

Hm, ich denke, es muss auch eine bewusste Entscheidung von Krähenfuß sein, dass er die Gemeine Sprache gar nicht spricht. Immerhin versteht er sie mittlerweile sehr gut. Ja, hören und verstehen ist leichter, als selbst zu reden. Aber ein paar Wörter könnte er sicher sagen, wenn er wollte. Vielleicht möchte er sich nicht blamieren? Oder er hegt einen unbewussten Groll gegen andere Kulturen?

Wieder einmal stellt stuntfola ihr beeindruckendes Wissen über Rohan zur Schau. ^^ Hm, ihre Antwort auf Gerwins Frage ist…kryptisch. Ich würde noch neugieriger werden, wenn mir jemand eine solche Antwort gibt. Ist das der Grund, warum Krähenfuß über ihre Antwort nicht gerade begeistert ist? Ich finde nämlich sonst nichts Dummes daran.

Wieder einmal danke für ein wunderbares, lebensechtes Kapitel, Thainwyn. Dieses Mal kann ich ja gleich weiterlesen. Ich hoffe, das nächste Review wird nicht ganz so lange auf sich warten lassen. ^^“
LG Pamplemousse
EruanMithrandir (anonymer Benutzer)
12.11.2018 | 11:34 Uhr
Testat bestanden und ein neues Kapitel von Cwideas hinterher: kann der Tag noch besser werden?
Auch wenn ich mittlerweile ein paar mehr Texte gelesen habe, bin ich nicht gewillt, mein Lob zurückzuziehen. Ohne andere Autoren dadurch herabwürdigen zu wollen, sticht deine Geschichte doch sehr positiv heraus.
Ich fürchte, dass ich es gar nicht weiter begründem kann. Es ist mehr so ein Gefühl, dass die Geschichte wirklich komplett ist. Bei andern Geschichten fehlt meistens noch irgendwas, passt nicht so richtig, ist unschlüssig oder überflüssig, aber bei dir eben nicht.

Ja und mein Pferdchen ist erst 5, er war diese Jahr die erste Saison mit unterwegs. Da darf er sich noch ein bisschen daneben benehmen. Mittlerweile benimmt er sich auch schon fast tadellos.

Liebe Grüße von Eruan
EruanMithrandir (anonymer Benutzer)
25.08.2018 | 11:37 Uhr
Ich glaube, das ist die beste FF, die ich bisher gelesen habe. Ich weiß, ich bin noch nicht so lange dabei, aber puh.... ich hatte teilweise echt Gänsehaut und aufhören zu lesen konnte ich erst recht nicht, sodass ich in 2 Tagen alle 82 Kapitel nachgeholt habe ^^.
Auf einmal kann ich mir Gríma gar nicht mehr anders vorstellen, als wie du ihn beschrieben hast und ich glaube sogar, ich mag ihn, auch wenn ich noch nicht ganz hinter seine Motive gestiegen bin, weshalb er Stuntfola hilft/ geholfen hat. Auch bei Krähenfuß bin ich sehr neugierig, was er Gríma wohl schuldig ist, oder was die beiden miteinander verbindet, dass er die ganze Verantwortung und die Strapatzen, um Stuntfola nach Hause zu bringen, auf sich nimmt.
Einen kleinen Tipp/ Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings: ziemlich am Anfang, während Folcwita/ Gríma und Stuntfola durch den Nebel nach Isengard reiten schreibst du, dass man bei Pferden schon im Wald aufpassen, dass sie nicht fehltreten.
Ich mache gerade Lehrgänge zum Wanderrittführer und ich kann dir versichern, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Pferde treten fast immer richtig, teils aus Intuition, teils auch erlernt, aber zumindest gehen sie Pfade entlang und können dabei noch ganz entspannt am Gebüsch fressen, welches ihnen im Weg wächst, während ein Mensch schon lange auf dem Hosenboden gelandet wäre. Mein Pferd ist sogar so freundlich, sich an den unwegsamsten Stellen nich zu schütteln, damit ich mich auch ja ordentlich am Sattel festkralle.
Es gibt sogar im Herr der Ringe - Die zwei Türme eine Szene, die meine These belegt und zwar, als die Uruk-Hai mit Merry und Pippin kurz vor dem Fangornwald von Éomer angegriffen werden. Pippin hat da Angst, dass ein Pferd sie zertrampeln könnte, aber eines mit "besonders guten, nachtsichtigen Augen" macht ein Satz über sie drüber und plötzlich sind sie außerhalb des Kampfes.

Liebe Grüße von Eruan.
Weiter so!

P.S.: Ich wäre sehr an weiteren Altenglischlektionen interessiert. :)
01.08.2018 | 18:12 Uhr
Oje, ich hatte mir wirklich für stuntfola gewünscht, dass sie nicht mehr würde hungern müssen. Wie lange werden sie denn noch unterwegs sein, bevor sie sich wieder einer Gegend nähern, in der es Dörfer oder Bauernhöfe gibt, wo sie vielleicht Hilfe finden können?
Es wundert mich nicht, dass auch Krähenfuß unter dem Hunger leidet und schneller ermüdet. Er mag vielleicht kräftiger und robuster sein als stuntfola, aber er ist eben auch nur ein Mensch. Hoffentlich geben wenigstens die anderen Strolche die Verfolgung auf.
Nein, stuntfola, nein! Du kannst doch jetzt nicht aufgeben. In den letzten Wochen und Monaten hast du so viel durchgestanden, da muss es irgendwann doch wieder bergauf gehen. Ich bin gleichzeitig erschüttert über ihre Gedanken (obwohl ich sie auf gewisse Weise auch verstehen kann – du machst es ihr nicht leicht) und erleichtert, dass sie es sich selbst nicht erlaubt, sich darin zu verlieren.
Oh, sie kommen zu einem…Gasthaus? Es gefällt mir, dass auf dem Schild eine Trauerweide abgebildet ist. Und noch viel mehr gefällt es mir, dass Krähenfuß seinen Stolz überwindet und bereit ist, um Hilfe zu bitten. Das ist immer noch besser, als zu verhungern. Ich hoffe nur, dass man ihnen auch tatsächlich helfen wird.
Ein wenig wundert mich das sonnengebräunte Gesicht mitten im Winter. Aber vielleicht muss er trotz der kalten Jahreszeit viel im Freien arbeiten? Und natürlich fragt der Mann zuerst nach der Bezahlung. Ich denke nicht, dass stuntfola und Krähenfuß etwas in ihrem Besitz haben, das als Bezahlung herhalten könnte. Mit Ausnahme der Ratgeberkette natürlich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass stuntfola bereit wäre, sie herzugeben.
Oh nein. Oh nein, nein, nein. Oh… Fréareths Blut scheint sie gerettet zu haben? Das ist alles irgendwie sehr bizarr (was ich nicht negativ meine). Aber ich bin froh, dass sie letztendlich doch eingelassen werden. (Es gefällt mir übrigens, dass Krähenfuß erst auf das Winken reagiert und nicht schon vorher. Er versteht ja die Sprache nicht.) Ach Gestalten, die einen ganz und gar nicht angenehmen Eindruck machten? Da könnte ich mir schon jemanden vorstellen.
Herr Schlüsselblum? Das erinnert stark an einen gewissen anderen Wirt. Hoffentlich ist dieser ebenso gastfreundlich wie der aus dem Tänzelnden Pony. Moment… Albert? Doch nicht etwa DER Albert? Interessant, dass der Mann diesen Albert um seine Meinung fragt. Entweder er hat eine höhere Stellung inne oder aber der Mann schätzt seine Meinung.
Wow, die Beschreibung der Küche ist dir wirklich gut gelungen, finde ich. Besonders das Detail mit dem Blasebalg mach ich. Man fühlt sich geradezu in die Küche hineinversetzt. Sie dürfte relativ groß sein, wenn es so viele Arbeiter gibt. Aber das muss in einem Gasthof wohl so sein.
Aw, obwohl wir kaum etwas von ihm wissen, mag ich ihren Führer jetzt schon. Er scheint ein großes Herz zu haben. Ich frage mich, warum sie stuntfola und Krähenfuß direkt in der Küche deponieren. Sind sie da nicht im Weg? Gibt es keinen anderen Ort, an dem sie sich ausruhen könnten? Vielleicht nicht. Oder vielleicht sollen sie nur solange in der Küche bleiben, bis sie gegessen haben. Das würde Sinn machen…
Albert! Er ist es wirklich. Du hast uns ganz schön auf die Folter gespannt, Thainwyn. Aber jetzt gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass es wirklich DER Albert ist. Ich freue mich, dass wir ihm in dieser Geschichte noch einmal begegnen und hoffe auf ein paar Antworten im nächsten Kapitel. Zum Beispiel frage ich mich, ob er den Gasthof gewechselt hat oder ob sie in demselben Gasthof sind, in dem sie schon waren und stuntfola es nicht gemerkt hat. Wird Albert ihnen helfen können. Was wird stuntfola ihm erzählen? Ich bin gespannt. (Haha, davon dass sie sich schluchzend in die Arme fallen und küssen werden, bin ich nicht ausgegangen. Aber die Vorstellung amüsiert mich. ^^)
LG Pamplemousse
20.06.2018 | 20:05 Uhr
Éala, Thainwyn!
Es ist nun endlich getan, ich bin aktuell. Wie lange ich gebraucht habe, um diese Geschichte zu lesen, weiß ich nicht... es waren wohl ein - bis drei Wochen. Und jetzt komme ich auch endlich zum reviewen - es wurde aber auch Zeit. Ich musste immer wieder schmunzeln, wenn du davon geschrieben hast, wie viele Kapitel du eigentlich geplant hast und die mir angezeigte noch folgende Kapitelzahl etwas völlig anderes sagte :D
Tja, was soll ich sagen? Zuerst einmal, beheald þanc für diese wunderbare Geschichte (secga?)! Ich kann jetzt gar nicht mehr alles aufzählen, weil es schlichtweg nicht möglich ist, aber ich fange mal mit dem Thema Realismus an. Ich meine mich zu erinnern, dass du schon oft dafür gelobt wurdest, und das zu Recht. Und auch wenn ich vorhin in deinem Blog entdeckt habe, dass du nur selten das Wetter beschrieben hast, stuntfola schon viel eher hätte zusammenklappen müssen und so weiter, so gehst du doch auf viele für den Realismus entscheidende Dinge ein (ich sage nur Regelblutung), an die viele andere Autoren im Traum nicht denken. Das fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
Dann ist da natürlich das Altenglische, welches ich sehr gerne lese. Und mich immer wieder frage, ob es denn nun so ausgesprochen wird, wie man es liest, oder so wie man manche Wörter im Englischen ausspricht. Aber das nur am Rande. Und es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß, zu rätseln, was Créofan und all die anderen denn nun eigentlich sagen. Manchmal klappt das gut, manchmal liege ich meilenweit daneben, aber interessant ist es doch immer wieder. Besonders gelungen finde ich es, wie du die Übersetzung geschickt in stuntfolas Gedankengänge hineinbaust, anstatt sie stumpf an den altenglischen Satz heranzuhängen - was ja nun wirklich ein wenig sinnlos wäre. So eignen sich deine Leser nach und nach einen mehr oder weniger großen Wortschatz dieser Sprache an. (Den Blogeintrag über die vielen Anfangsfehler, die völlig verständlich sind, fand ich sehr erheiternd :D)
Aber vielleicht sollte ich am Anfang beginnen und mich langsam vorarbeiten. An Eomer habe ich nicht wirklich lange geglaubt, der damalige "Folkwita" war mir ein wenig suspekt. Ich habe nicht wirklich auf Grima getippt, ich dachte eher, es wäre ein Oc. Nun, jedenfalls habe ich mich eine ganze Weile gefragt, wann stuntfola ihre Verrückten-Theorie aufgibt und realisiert, dass sie tatsächlich in Mittelerde ist. Was ja dann schließlich auch passiert ist. (Wobei mir hier der Gedanke kommt, dass es sogar recht interessant sein könnte, wenn jemand nach Mittelerde kommt und es aber einfach bis zum Schluss für einen Traum hält und die Geschehnisse nicht ernst nimmt...und ich mir selber sage, dass ich für so ein Experiment absolut keine Zeit habe.) Und ich habe mir überlegt, dass ich an stuntfolas Stelle wohl nicht mit in den Orthanc gegangen wäre (wobei ein Baumbart in echt wohl tatsächlich recht einschüchternd ist), aber vielleicht liegt das auch an der unterschiedlichen Wahl der Lieblingscharaktere.
Es ist doch erstaunlich, dass stuntfola insgesamt so gut weggekommen ist, was Saruman betrifft. Denn sie hätte ihm ja doch so einiges erzählen können, und auch wenn er vielleicht vieles geahnt hat, so hat er sie doch die meiste Zeit in Ruhe gelassen. Dafür hatte sie eben unter Grima zu leiden...und dann hat er ihr wieder geholfen. Das war ja nicht wirklich einfach mit den beiden - und ich wünschte mir, Grima würde überleben und stellte fest, dass du mich erfolgreich manipuliert hast.
Krähenfuß mochte ich aber irgendwie schon fast von Beginn an...also, als er und Grima sich das erste Mal in der Geschichte trafen, noch nicht so, aber trotz seiner zweideutigen Art und stuntfolas Abneigung fand ich ihn irgendwie symphatisch - ganz im Gegensatz zu Fréareth. Irgendwie fand ich es verdient, dass stuntfola in ihrer Wut ihn verletzte und Krähenfuß unverletzt blieb. Und ich hatte befürchtet, Saruman würde Krähenfuß töten...weil er ja das tun wollte, was stuntfola nicht geschafft hat.
Und Grima starb. Schade, auch wenn ich es mir dachte, als er sich von stuntfola nicht mehr aufhalten ließ und aus der Hütte ging. Stuntfola hatte mich mit ihrer "Rettungsgeschichte" doch sehr überzeugt, aber das hat sich ja leider als Trugschluss herausgestellt.
Oh, ich würde so gern zu jedem einzelnen Kapitel ein Review schreiben, aber ob das nicht etwas zu viel wäre...verdient hätte es diese Geschichte allemal! Und ich kann zwar verstehen, dass Leser aufgrund unerwünschter Wendungen abspringen, aber ich finde es einfach viel zu interessant, um nicht weiterzulesen. Auch wenn ich manchmal mit der Wendung der Dinge nicht zufrieden bin.
Immerhin habe ich die Hoffnung, dass stuntfola tatsächlich irgendwann noch nach Hause findet, und ich beziehe mich hierbei auf den Anfang der Geschichte ("Und hiermit werde ich erzählen, was mir dort passiert ist; man könnte auch von „verarbeiten“ reden." - das spricht ja schon dafür, dass sie zurückfindet). Aber bei dir kann man ja nie wissen.
Und ein ganz anderes Thema (tja, wirklich chronologisch gehe ich nicht vor): Grimas Schwester Cene. Ich finde es schön, dass sie sich selbstständig gemacht hat und eine Geschichte bekommen hat - auch wenn die sehr tragisch war, aber Grimas Bitterkeit kommt eben nicht aus dem Nichts. Ich kenne es von eigenen Geschichten, dass Handlungsstränge oder Charaktere sich selbstständig machen und es ist immer wieder aufs Neue erstaunlich, was dabei herauskommt.

Bevor dieses Review noch viel länger wird oder ich völlig den Faden verliere, sage ich lieber noch was zum aktuellen Kapitel. Beim Namen Albert hat es bei mir sofort Klick gemacht... aber ich habe den Namen auch vor kürzerer Zeit gelesen/gehört als stuntfola. Es wird wirklich Zeit, dass sie mal wieder etwas Ordentliches zu essen bekommen. Ich muss da ein wenig mit dir schimpfen - die arme stuntfola! Erst übersteht sie gerade so den Hungermarsch mit Saruman, muss sich dann mit Grimas Tod auseinandersetzen, kann sich nur kurz bei den Hobbits erholen, wird anschließend fast von Fréareth umgebracht und verhungert wieder fast! Und die ganze Zeit hat sie nur männliche Bezugspersonen an der Seite! *kopfschüttel*
Die Frage ist, was wird, wenn die im Gasthof bemerken, dass das gar nicht ihr eigenes Blut ist? Naja, sie ist ja auch so kurz vorm Sterben durch den andauernden Nahrungsmangel (hätte Saruman ihr nicht seinen unendlichen Brotkantenvorrat vererben können?). Aber was wird nun aus Albert und ihr? Ich meine, sie zieht eh weiter, schließlich ist das hier keine Romanze, aber... der taucht ja wohl nicht umsonst noch mal in dieser Geschichte auf. Und ja - werden die Strolche ins Auenland zurückkehren?

Ich hoffe, die Fragen werden bald beantwortet. Vielleicht fällt mir ja noch mehr ein und ich schreibe ein oder mehrere weitere Reviews... das hier ist mein längstes seit langem, aber es gibt einfach viel zu viel zu sagen. Irgendwann werde ich auch deine anderen Geschichten in Angriff nehmen...
Eine Empfehlung hast du jedenfalls von mir.

Ferthu hál!
Elenor
06.06.2018 | 21:43 Uhr
Ganz kurz zu deiner Reviewantwort: Du musst mich natürlich nicht mehr Betalesen lassen, wenn du nicht willst. :D Aber auch wenn ich das Kapitel nicht lese, bevor du es reinstellst, bin ich fast immer zu neugierig und lese es schon vor dem Reviewen. Es liegt also nicht am Betalesen. ^^“

Herzlichen Glückwunsch zu vier Jahren Cwideas! Manchmal geht es schneller und manchmal dauert es eben länger. Ich hoffe, du kommst im Moment gut voran. :)
Wow, es muss wirklich unangenehm sein, so getragen werden. Vor allem über längere Strecken. Ich schätze, Krähenfuß kann sie nur so tragen, weil sie klein und leicht ist.
Das sind allerdings gute Fragen. Wie weit sind sie gekommen?
Auch wenn stuntfola nicht ganz sicher ist, habe ich immer noch Fréareth in Verdacht. Er ist der Einzige der Strolche, der meiner Meinung nach einen wirklichen Grund hat, wütend auf sie persönlich zu sein. Und dass er leicht aggressiv wird, haben wir ja damals schon gesehen. Die Beschreibung des Messers, das durch den Widerstand hindurchgleitet, lässt mich schaudern. Ich habe geahnt, dass stuntfola eine Weile brauchen wird, bis sie das verarbeiten kann. Natürlich war es Notwehr, daran besteht kein Zweifel. Aber das heißt nicht, dass stuntfola deswegen nicht traumatisiert ist. Vielleicht ist es gar kein Vorteil, dass sie nicht weiß, wie schwer sie den Mann verletzt hat. Ungewissheit lässt einem manchmal keine Ruhe.
Hm, Krähenfuß hat schlechte Laune. Ob das wohl mit der Begegnung mit dem mysteriösen Eorling zusammenhängt? Oder liegt es ganz allgemein an ihrer Situation?
Die Szene mit dem „Tada“ sehe ich richtig vor mir und trotz allem, was geschehen ist, muss ich schmunzeln. Das passt zu stuntfola, dieses etwas Unbeholfene. Während ich sie für ihr Durchhaltevermögen bewundere, scheint Krähenfuß nicht gerade beeindruckt. Aber immerhin macht er Feuer. Und das mit feuchtem Holz, Feuerstein und Messer, was mit Sicherheit nicht einfach ist.
Oh, es muss wirklich unangenehm sein, dass stuntfola sich nicht waschen kann. Das mag ich so gerne an deinen Geschichten. Du sprichst Dinge an, die oft nicht beachtet werden und mir manchmal auch nicht bewusst wären. Daran sieht man, wie viele Gedanken du dir beim Schreiben machst. Und das weißt du natürlich schon, weil ich mich wiederhole. ^^
Hm, ich frage mich, wie lange die Strolche sie wirklich jagen werden. Ich schätze, es kommt unter anderem darauf an, wie schwer stuntfola Fréareth wirklich verletzt hat…
Moment… Weint Krähenfuß etwa? Damit hätte ich nicht gerechnet. Aw, die Begegnung scheint ihn mehr mitgenommen zu haben, als ich dachte. Ich frage mich, ob es einen großen Streit zwischen Krähenfuß und Fréareth gab. Fréareth ist zwar ganz allgemein kein sehr angenehmer Zeitgenosse, aber irgendwie wittere ich da noch eine Hintergrundgeschichte. Kann sein, dass ich mich täusche.
Hm, Krähenfuß weiß, dass Gríma Angst vor stuntfola hatte. Für mich ist das ein weiterer Beweis dafür, dass sie sich nahe standen. Entweder er kannte Gríma gut genug, um es zu erkennen oder Gríma hat ihm genug vertraut, um es ihm zu erzählen.
Sie wollen also immer noch in die Mark. Dann wird Das Gespräch wohl wirklich stattfinden. ^^“
Hm, stuntfola könnte die Kette eigentlich auch abnehmen und in einer Tasche aufbewahren (vorausgesetzt ihre Kleidung hat Taschen). Gerade frage ich mich, ob ich bisher wirklich nie die Parallele zu Frodo und dem Ring, den er an einer Kette um den Hals trug und der ihm eine Last war, bemerkt habe. Oder wäre das zu offensichtlich?
Moment mal, hat stuntfola Krähenfuß immer schon in der Höflichkeitsform angesprochen? Irgendwie kommt mir das hier seltsam vor…
Sowohl Krähenfuß als auch ihr Messer sind verschwunden? Das ist allerdings…seltsam. Und ich befürchte, wir werden nicht herausfinden, wo er war. Aber dafür geht es weiter. Hoffentlich kommen sie bald aus der Gefahrenzone. Ich denke nicht, dass die anderen Strolche ihnen bis in die Mark folgen würden?

Danke für dieses Kapitel. Wie immer bin ich gespannt auf das nächste.
LG Pamplemousse
06.05.2018 | 19:21 Uhr
Haha, ich bezweifle, dass es dir geholfen hat. Naja, immerhin habe ich ca. ein Drittel der gesuchten Wörter auf Altenglisch gefunden. :D
Das ist gerade so spannend, weil ich das Kapitel vor dem Reviewen noch nicht gelesen habe. Ich weiß nicht, warum ich mir so lange Zeit gelassen habe. ^^“ Es ist also Krähenfuß, wie ich vermutet hatte. Seiner Reaktion zufolge scheint stuntfola ziemlich übel auszusehen. Kopfverletzungen bluten bekanntlich ziemlich stark und eine Gehirnerschütterung könnte sie auch haben. Dennoch hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist, wie es aussieht.
Irgendwie weiß ich nicht, ob Krähenfuß einfach nur überrascht ist oder ob er sich tatsächlich um stuntfola sorgt. Ich schätze, ich traue ihm trotz allem immer noch nicht ganz über den Weg. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht. :D
Daran, was mit den Hobbits geschehen würde, falls die Strolche noch einmal angreifen, dachte ich bisher gar nicht. Es ist sehr nobel von stuntfola, dass sie die Hobbits warnen möchte. Allerdings frage ich mich, wie ihr das in ihrem Zustand gelingen soll. Mal sehen, was Krähenfuß macht…
Aha, er möchte „fort“ gehen. Würden die Strolche ihnen wirklich folgen? Hm, bei Fréareth könnte ich es mir vorstellen. Er scheint mir der Typ für Rache. Vielleicht kommen sie auch gar nicht so weit, wenn die drei Strolche sie bemerken.
Warum sollten sie Verdacht schöpfen, wenn stuntfola und Krähenfuß stehen bleiben? Wäre das nicht am sichersten? Oder folgen sie ihren Spuren und würden sie finden? Hm. Oje, man scheint entdeckt zu haben, dass etwas nicht stimmt. Zum ersten Mal frage ich mich, was geschehen würde, wenn man sie erwischt. Ich bin sicher, die Strolche sind nicht erfreut darüber, dass sie geflohen sind. Und schon gar nicht, dass stuntfola einen von ihnen verletzt hat. Das lässt mich hoffen, dass Krähenfuß und sie es irgendwie schaffen, zu entkommen.
Und erneut frage ich mich, ob Krähenfuß das alles nur aus Loyalität zu Gríma macht. Ich meine, ohne stuntfola könnte er wahrscheinlich schon längst über alle Berge sein. Natürlich freue ich mich, dass er ihr hilft; ich verstehe es nur nicht ganz.
Die Spuren sind etwas, das auch mir Sorgen bereitet. Sie müssen großes Glück haben, dass man sie noch nicht gefunden hat. Obwohl stuntfola irgendwo schon recht hat, wäre es wohl besser, wenn sie sich zuerst einmal in Sicherheit bringen, bevor sie besprechen, ob sie den Hobbits helfen können und wollen. Krähenfuß scheint das auch so zu sehen, bloß sind seine Methoden etwas…rauer. Aw, die arme stuntfola. Schmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl, Angst. Ich leide mit ihr.
Eine neue Figur? Ich ahne, wer das ist. Krähenfuß kennt ihn jedenfalls. Und er scheint nicht viel von Gríma gehalten zu haben. Oder interpretiere ich sein Schnauben falsch? Hm, er hilft ihnen also. Außerdem scheint er von Fréareth auch nicht viel zu halten, interessant. Wenn er sein Versprechen hält, werden die zwei sich ja wiedersehen.
Oh, schöner title drop. Gefällt mir. Genauso wie die Stille vor seiner Antwort. Das macht die Szene irgendwie…echt.
Danke für dieses Kapitel, liebe Thainwyn. Ich freue mich schon auf das nächste! :)
LG Pamplemousse
13.04.2018 | 21:09 Uhr
Ah, es tut mir leid, dass dieses Review so lange auf sich hat warten lassen. D:
Hm, rættwíte. Ein interessanter Titel für das Kapitel. Die Frage ist, wer die Ratte/Plage ist. ^^
Eine Falle, wie ich es mir gedacht hatte. Die Arme stuntfola gerät aber auch von einer brenzligen Situation in die nächste. Ich leide mit ihr. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie lange ich mich in ihrer Position halten könnte. (Es ist anzunehmen, dass das Wissen um die Möglichkeit der angespitzten Stöcke und das Adrenalin helfen.) Hoffentlich kommt ihr bald jemand zu Hilfe. Krähenfuß (um ein Haar hätte ich Gríma geschrieben) sollte ihr ja eigentlich nachgegangen sein, wenn sie ihn richtig verstanden hat.
Wie du ihre Gedanken beschreibst gefällt mir. Ich habe das Gefühl, sie durchläuft unterschiedliche Phasen – Schmerz, Frustration, Beinahe-Aufgeben, neue Entschlossenheit. Zwar weiß ich nicht, was man in einer derartigen Situation denkt und fühlt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es so oder ähnlich aussieht. Nur eben…schneller als man es liest.
Und es kommt doch noch jemand und rettet sie. Obwohl das vielleicht zu früh gesagt ist. Das klingt nicht nach Krähenfuß. Der Schlag gegen den Hinterkopf gefällt mir gar nicht. (Aber ich mag, wie sie die Hände hebt, um sich zu schützen. Meiner Meinung nach hast du das hier gut eingebaut.)
Ähm, stuntfola, ich bezweifle, dass es ein Ast war. Obwohl sie so viel durchgemacht hat, scheint sie sich doch etwas ihrer Naivität (und damit ihres alten Selbst?) erhalten zu haben. Das ist wahrscheinlich nicht schlecht.
Alles in allem mag ich die Szene immer noch nicht, wobei mir bewusst ist, dass es keine Szene ist, die man mögen soll. Ich sehe es einfach nicht gerne, wenn stuntfola verletzt wird, schon gar nicht hinterrücks, ohne zu wissen, was geschieht.
Hm, manche Menschen haben vielleicht eher einen freeze-or-flight-Reflex. Es gefällt mir, dass du hier die Erklärung einbringst, warum stuntfola zuerst nicht reagiert und sich dann zu wehren beginnt. Allerdings klingt der Absatz für mich nicht ganz wie stuntflas Gedanken, sondern ein bisschen…distanziert? Kann sie trotz der Umstände ruhig genug bleiben, um so sachlich darüber nachzudenken? Womöglich wirkt das aber auch nur auf mich so. ^^“
Oh, ich hatte vergessen, wie oft sie getroffen wird. Während mir das immer noch mehr als genug Gewalt ist, gefallen mir hier der Ablauf und das Timing hier sehr gut. Du hast die Szene wirklich gut beschrieben, finde ich. Ein Glück, dass sie ein Messer hat. Ich hoffe wirklich, sie hat es noch.
Das klingt nach viel Blut. Es muss schlimm sein, wenn man jemanden aus Notwehr verletzt und dann nicht weiß, was mit ihm passiert ist. Hoffentlich kann sie das verarbeiten…
Hm, bei einer derartigen Kopfwunde ist es kein Wunder, dass ihr Gleichgewichtssinn beeinträchtigt ist. Das sieht wirklich nicht gut aus. Sie kann sich nirgends sicher fühlen und das ist eines der Dinge, wofür sie mir am meisten leidtut. Es gab schon seit so langer Zeit keine Verschnaufpause für sie, keinen Ort, an dem sie sich wirklich sicher fühlen konnte. (Obwohl das Auenland dem vielleicht noch am nächsten kam.)
Oje, Schritte. Das könnte entweder der namenlose Angreifer sein oder aber Krähenfuß, auf den ich immer noch warte. Hm, interessant, dass sie hier an Éowyn denkt. Ich glaube schon, dass diese in den Häusern der Heilung an einem Tiefpunkt war.
Ach, du machst es wieder einmal spannend. Obwohl ich schon weiß, wer es ist, bin ich immer noch gespannt. Eben mehr Suspense. Ich schätze die Anrede „stuntfola“ verrät, um wen es sich handelt. Zumindest wissen wir, dass Krähenfuß sie immer so nennt.
Das war auf jeden Fall ein ereignisreiches und spannendes Kapitel. Ich persönlich hoffe trotzdem, dass es für stuntfola in den nächsten Kapiteln wieder ruhiger (und sicherer) wird.
LG Pamplemousse
30.01.2018 | 18:00 Uhr
Zuerst einmal, gratuliere zu den 182 Favoriten und danke für die Erwähnung (auch wenn ich in diesem Review wahrscheinlich viel genauer auf das Kapitel eingehe als in meiner Rückmeldung). ^^
Oh, es gefällt mir, dass du das Kapitel damit beginnst, wie die Luft schmeckt und nicht wie sie riecht. Stuntfolas Verdruss kann ich gut nachvollziehen. Es ist sehr unangenehm, wenn man etwas verstehen sollte und es wegen einer Sprachbarriere nicht kann.
Jep, Fréareth ist gefährlich, so viel steht fest. Und die Tatsache, dass ihr Rucksack mitsamt Proviant verschwunden ist, beunruhigt mich auch. Selbst wenn Krähenfuß und stuntfola davonkommen sollten, hätten sie nichts mehr zu essen. Zwar weiß ich nicht genau, wie lange sie zu Fuß von hier in die Mark brauchen würden, aber ich kann mir vorstellen, dass es ohne Nahrung schwierig wird.
Und es ist mir ehrlich gesagt immer noch nicht ganz klar, wie Krähenfuß mit ihr spricht, während er schläft. Ist er tatsächlich so ein guter Bauchredner, dass er mit ihr sprechen und sich dabei gleichzeitig erfolgreich schlafend stellen kann? Und wenn ja, wie hat er diese Fähigkeit erlernt? Aber wenn er es nicht war, wer dann? Hat sie nicht seine Stimme gehört? Vielleicht gibt es jemanden, der die Stimme tatsächlich so gut nachahmen könnte. Aber wozu? Wirst du das noch auflösen? Es würde mich interessieren. ^^“
Es ist kein Wunder, dass der Strolch, auf den sie trifft, misstrauisch ist. Immerhin könnten sie versuchen, davonzulaufen. Dabei weiß er gar nicht, wie recht er hat, dass stuntfola nicht ohne Krähenfuß gehen würde. Zum einen braucht sie ihn, um nach Hause zu finden und zum anderen hätte sie – glaube ich zumindest – ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihn einfach zurücklassen würde. Das „dein Créofan“ ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Jetzt ist er schon ihr Krähenfuß. Was für einen weiten Weg wir doch zurückgelegt haben. :D
Das ist wirklich gruselig, als sie im einsamen Wald die Schritte hört. Lauf, stunfola, lauf! Oder nicht? Hm, ich denke wirklich nicht, dass Gríma plötzlich wieder am Leben ist. Ich traue dir zwar fast jeden Plottwist zu, aber es würde meiner Meinung nach nicht wirklich zu dieser Geschichte passen. Allerdings finde ich es verständlich, dass sie glaubt, sie würde ihn sehen. Immerhin musste sie sich am Vortag an all die traumatischen Ereignisse zurückerinnern. Da ist es kein Wunder, dass das alles wieder hochkommt.
Das ist in der Tat die Frage. Wo bleibt Krähenfuß? Wurde er vielleicht von einer Wache aufgehalten?
Es tut mir leid, dass stuntfola schon wieder hungern muss. Ich würde ihr wünschen, dass sie ab jetzt immer genügend zu essen hat. Vielleicht findet sie ja etwa- Ja, aber nichts zu essen. Oje. Meine Vermutung, was es sein könnte, kennst du ja schon.
Danke, für das spannende Kapitel, Thainwyn. (Ja, es war spannend, obwohl ich es schon kannte.)
Und mit der Szene, die du eingefügt hast, mochte ich persönlich das Kapitel noch mehr. :)
LG Pamplemousse
19.12.2017 | 11:53 Uhr
Moin! :)

Rätselhaft, rätselhaft. Irgendwie fand ich das Kapitel fast ein bisschen gruselig, was geht denn da bitte ab?
Mich hätten die Wildschweinspuren ja dazu gebracht schleunigst umzukehren, mir ist einmal eine Rotte in freier Wildbahn begegnet (mir war vorher nicht bewusst wie groß und massig diese Viecher sind! o.O) und auf eine Wiederholung dessen kann ich gut verzichten, ich hatte echt Muffensausen^^
Du endest ja mit einem hübschen Cliffhanger... Da hoffe ich, dass es bald weitergeht! :D

Schöne Weihnachtstage schon mal :)
LG Chroyane
27.12.2017 | 20:52 Uhr
Zuerst einmal, jemand hat Kleider für stuntfola entworfen? Wie genial ist das denn? Ich staune.
Hm, irgendwie kann ich verstehen, dass sie Sarumans Tod nicht glauben wollen bzw. können. Er wirkt tatsächlich nicht so, als würde er sich einfach umbringen lassen. Aber er hat Gríma unterschätzt, wie anscheinend auch einige der Strolche. Interessant finde ich, wie Hern sich verändert hat, seitdem er nicht mehr unter Sarumans Führung steht. Sind es tatsächlich "nur" die veränderten Lebensumstände? Außerdem frage ich mich , wie sehr Saruman die Strolche tatsächlich beeinflusst hat, auch in kleinen Dingen. Vielleicht bin ich auch zu misstrauisch und es kümmert ihn nicht wirklich, solange sie tun, was er von ihnen möchte.
Eine ziemliche Kehrtwende, dass stuntfola nun genau bei Krähenfuß Schutz sucht. Ich wiederhole mich, aber Krähenfuß ist ein einziger, wandelnder Plottwist. ^^ Und er lenkt die Aufmerksamkeit auf sie. Wunderbar, das ist genau das, was sie in dem Moment braucht. Hm, ich möchte wissen, ob er etwas damit bezweckt. Und wenn ja, was? Möchte er die Aufmerksamkeit von sich selbst ablenken? Denkt er, man würde ihr eher glauben als ihm? Will er einfach nur die Wahrheit sagen?
Schon damals war mir Fréareth alles andere als sympathisch und der zweite Eindruck ist leider nicht besser. Ich kann verstehen, dass stutfola sich unwohl fühlt, als er plötzlich erscheint, sie beleidigt und ihre Aussage in Frage stellt. Ja, das ginge mir auch so.
Will sie ihnen wirklich die Kette zeigen? Die ist doch aus Gold - und hat außerdem mehr als nur materiellen Wert. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee wäre, stuntfola. Okay, sie versucht zuerst, sie anders zu überzeugen. Einen Augenblick lang war ich wirklich beunruhigt. Wer weiß, was sie getan hätten, um an die Kette zu kommen? Ha, interessant, dass Fréareth ihr plötzlich glaubt, nachdem sie gesagt hat, dass Gríma Saruman umgebracht hat. Mir tut der ehemalige Ratgeber fast ein wenig leid, weil er von beiden Seiten Schlange genannt wird und nicht nur von einer.
Oje, jetzt muss sich stuntfola schon wieder zurückerinnern und das alles noch einmal aufleben lassen. Ich bin nicht sicher, ob das gut oder schlecht für den Verarbeitungsprozess ist. Oh, und ehrlich gesagt, glaube ich, stuntfola wäre gar nicht einmal schlecht darin, sich zu verstecken. Sie mag nicht so erfahren und gewieft sein wie die Strolche, aber sie ist klein und, wenn sie möchte, recht unauffällig (ein bisschen wie ein Hobbit).
Hätte sie die Halblinge angreifen wollen? Das bezweifle ich. Ich wünsche stuntfola wirklich, dass sie bald nach Hause kann. Obwohl ich vermute, dass zumindest das "bald" nicht in Erfüllung gehen wird. "Tausende von Kilometern und eine ganze Welt." Es gefällt mir, wie du hier einbringst, dass sie so viel mehr von ihrem Zuhause trennt als eine Entfernung in Kilometern.
Wenn die Mark ihr Zuhause sein soll, warum spricht sie dann nicht fließend Rohirrisch? Und wenn sie nicht aus der Mark kommt, warum sollte sie zum neuen König? Die Strolche scheinen ihre Gründe jedenfalls nicht zu hinterfragen, auch wenn sie es für keine gute Idee halten.
Das ist eine gute Frage. Was machen die Strolche noch hier. Ich nehme an, sie können weder vor noch zurück? Oh, sie warten auf Saruman. Das ergibt Sinn. ^^" Ich bin wirklich neugierig, woher diese Spannung zwischen Krähenfuß und den anderen Strolchen kommt. Werden wir das noch erfahren? (Wen nennt stuntfola denn einen Bastard? Fréareth? Oder Krähenfuß? Das wäre ein bisschen unbegründet, finde ich.)
Danke für dieses Kapitel, das wieder so viele neue Fragen aufwirft. ^^
LG Pamplemousse

PS: Nein, ich finde nicht, dass du es weglassen hättest sollen. Es ist halt einfach weniger "surprise", sondern "suspense", weil man weiß, dass die Bombe hochgehen wird, aber nicht wann. Beides ist spannend, wenn es gut eingesetzt wird, finde ich. :)
30.09.2017 | 18:28 Uhr
Hm, die Kette ist immer um ihren Hals, auch wenn stuntfola sie nicht durchgehend spürt und manchmal gar nicht an sie denkt. Irgendwann erinnert sie sich doch wieder daran. Und obwohl sie wertvoll – eine wertvolle Erinnerung? – ist, ist die Kette auch eine Last. Aber will sie sie wirklich loswerden? Das sind meine Gedanken zu dieser Szene nach deiner Anmerkung zu der Kette in deiner letzten Mail.
Hm, ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Éomer reagieren könnte. Ich meine, sie ist (aus der Perspektive der Eorlingas) monatelang mit Verrätern gereist, aber macht sie das selbst zu einer Verräterin? Würde er sie einsperren, auch wenn sie selbst nichts gegen die Rohirrim unternommen hat? Es kann schließlich niemand behaupten, dass sie Saruman oder Gríma in ihrem Verrat unterstützt hat. Oder?
Haha, es gefällt mir, dass der Stein „nur müde“ zur Seite rollt. Das passt so gut in die Situation. Naja, aber Krähenfuß ist einer der Strolche. Macht ihn das nicht mindestens genauso schuldig wie stuntfola? Oder meint sie, dass er unentdeckt bleiben könnte, wenn er nicht mit ihr zum König kommt? Vielleicht möchte Krähenfuß insgeheim ja auch reinen Tisch machen?
Stuntfolas Lachkrampf passt hier gut. Es muss ein eher hysterisches Lachen gewesen sein. Jedenfalls kann ich verstehen, dass sie das alles hinter sich lassen und nur noch nach Hause möchte. Wie schwierig oder einfach das werden wird, hängt nunmehr aber auch von Éomers Reaktion ab.
Es stimmt, dass über den Rückweg in den Geschichten oft nicht viel erzählt wird. Bei dir ist das natürlich nicht so, das hätte ich mir denken können. ^^“ Allerdings nimmst du der Szene das Überraschungsmoment, indem du stuntfola ankündigen lässt, was geschehen wird. (Spannend ist es natürlich trotzdem, weil man jetzt darauf wartet, dass die Situation eskaliert.)
Die Stimmung hast du gut beschrieben, finde ich. Ich kann es mir richtig vorstellen, die Stille, wenn die Welt in Schnee gehüllt ist. Und die Beschreibung des Abendhimmels…
Es ist bestimmt nicht einfach, ein Feuer mit feuchtem Brennmaterial anzuzünden. Vor allem ohne Streichhölzer oder Feuerzeug. Könnte ich nicht. Aber gut, dass Krähenfuß es kann, sonst würden sie wohl ziemlich frieren müssen.
Im ersten Moment dachte ich, das Stöhnen war nicht echt, weil es so fehl am Platz wirkt. Kein Wunder, dass stuntfola sich selbst nicht sicher ist. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich schon wusste, was kommt, aber das Ganze wirkte auf mich vom ersten Moment an…fishy. Ein Bettler mitten im Wald, wo es nicht wirklich Orte zum Betteln gibt, trifft ganz zufällig auf zwei einsame Reisende? Ich meine, wenn es an einer vielbereisten Straße oder in einer Stadt wäre, würde es ja noch mehr Sinn ergeben, aber so…
Interessant, dass stuntfola den Mann für bedrohlich hält, obwohl er sich so große Mühe gibt, den armen, schwachen Bettler zu spielen. So wie es scheint, ist er dennoch ein ziemlich guter Schauspieler. An mangelndem Einsatz fehlt es ihm zumindest nicht. ^^
Ob sie Krähenfuß und stuntfola wohl nur ablenken oder ob sie sie auch bewusst trennen wollten? Ich nehme an, Krähenfuß entfernt sich von stuntfola, als er auf den Mann zugeht. Hm, anscheinend nicht. Es war wohl einfach, damit der Rest der Strolche sich unbemerkt nähern kann. (Aus Neugier: Hat „Glemwed“ eine Bedeutung oder ist es einfach nur sein Name?)
Ist es seltsam, dass ich fast erleichtert war über Krähenfuß‘ Gesichtsausdruck und seine spöttische Begrüßung? Es war mir ein wenig unheimlich wie sehr er sich verändert hat und wie viel sympathischer er (in meinen Augen) in letzter Zeit geworden ist. Fast, als wäre er ein ganz anderer Mensch. Da ist es gut zu sehen, dass er seine Rolle des groben, vor Spott triefenden Eorlings immer noch drauf hat. Ich weiß, ich bin seltsam.
Oh, sie spricht sich selbst mit ihrem Namen an. Das könnte darauf hinweisen, dass sie langsam zu verarbeiten beginnt, was geschehen ist?
Oh. Oh, sie wissen es noch nicht! Das wird mit Sicherheit interessant. Wie werden sie erklären, was passiert ist? Werden sie das überhaupt? Ich hoffe, alles geht gut aus für stuntfola und Krähenfuß. Ich bin überzeugt, mit diesen Strolchen ist nicht zu spaßen, vor allem nicht mit dem Anführer.
Danke für dieses Kapitel, ich bin wie immer gespannt auf das nächste.
LG Pamplemousse

P. S.: Und da wollte ich in diesem Review nicht so viele Fragen stellen, weil du sie wahrscheinlich nicht beantworten kannst, ohne zu spoilern. Wie du siehst, war ich höchst erfolglos. Tut mir leid. ^^"
24.09.2017 | 09:56 Uhr
Hallo, hier meldet sich eine stumme leserin. Ich hab noch gar nicht bei der geschichte kommentiert, aber irgendwas hat bei mir dieses hysterische Lachen ausgelöst. Vielleicht, dass stuntfola wieder menschlich wurde? Die letzte zeit hat sie sich durch allzu schlimme situationen wieder herausmanövrieren können und es schien, als hätte sie davon nicht mal einen leichten schock davongetragen. Nun, das kam eben mit aller heftigkeit zurück. Sehr gut geschrieben, respekt! Ich kann mir das sehr gut vorstellen!
Auch die kameradschaft, die krähenfuß ubd stuntfola haben. Denn sie haben sich ja durch schlechte zeiten hinweg begleitet und krähenfuß lässt sie nicht mehr alleine. Aber das ist eine konstellation, die stuntfola erst am ende erkennen wird, weil sie nicht so offensichtlich ist.
Ich hoffe, eomer wird interessant. Ich liebe ihn ja abgöttisch, im buch schon und im film noch mehr... maö sehen was stuntfola von ihm hält, sie war ja sozusagen auf der "anderen seite" im krieg.
Aber stuntfola packt das schon, war sie nicht sogsr in rohan im gefängnis? Ganz am anfang war das glaub ich. Schlimmer kanns ja dann nicht werden, hehe. Leichenhumor, auch schön. Wobei eomer durchaus umgänglich sein kann und wenn stuntfoladen verrat von grima bereut.. was sie ja eigentlich tut, wenn sie die kette nicht mehr haben will.
Ich bin noch gespannt auf die letzten meter!

Viele grüße,
Reijschka (:
20.08.2017 | 18:10 Uhr
Der Abschied scheint tatsächlich kurz und schmerzlos. (Ich bin auch kein Freund von Abschieden. Oder Begrüßungen, wenn ich nicht weiß, welche Begrüßung in dem Fall von mir erwartet wird. ^^) Nur das „sterbende“ Feuer gibt der Szene dann doch wieder etwas Trauriges, Endgültiges. Gefällt mir.
Hm, jetzt ist stuntfola nicht mehr im friedlichen Auenland, wo sie von wohlgeneigten Hobbits irgendwie doch beschützt wurde. Jetzt ist sie irgendwo in Mittelerde und sie ist mit Krähenfuß allein, der ihr vielleicht helfen wird. Vielleicht. (Hm, ich frage mich gerade, wo genau sie jetzt sind und wie sie nach Rohan kommen wollen. An Isengard vorbei? Da würden bestimmt unangenehme Erinnerungen aufkommen…)
Ich kann es stuntfola nicht verübeln, dass sie lieber auf einer Matratze schlafen würde. Und sie mag zwar auf dem Heimweg sein, aber – auch wenn das jetzt sehr pessimistisch klingt – sie weiß noch nicht, ob sie dort auch wirklich ankommen wird. Sie weiß nicht genau, was vor ihr liegt und wenn ihr dieser Umstand Angst macht, kann ich es verstehen.
Hm, Krähenfuß ist bisher nicht abgehauen und teilt sie zur Wache ein. Beides gute Zeichen, nehme ich an. Und es ist gut, dass er im Gegensatz zu einem gewissen Zauberer auch nur ein Mensch ist und Schlaf braucht. Ob er wohl einen leichten Schlaf hat?
Einen Monat glaubt sie also, dass es dauern wird. Hm, das wäre dann… Ende Jänner? Es ist ja gerade um Weihnachten. Stimmt das oder verschätze ich mich gerade? Jedenfalls wären sie dann zu einer eher unangenehmen Zeit unterwegs. Kälte, Nässe, usw. Aha, das beantwortet meine Frage nach ihrem Aufenthaltsort. Um ehrlich zu sein, wenn ich den Figuren wirklich begegnen würde (als echten Menschen und nicht als Figuren) hätte ich auch Angst. Ich bin wirklich schon gespannt, wie du Éomer beschreiben wirst, falls die zwei tatsächlich auf ihn treffen. Und der Gedanke, dass Merry mit Éomer im Kontakt sein und ihm von stuntfola berichtet haben könnte, wäre mir ehrlich gesagt nicht gekommen. Interessant.
Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen, dass Saruman es geduldet hätte, wenn er von Grímas und Krähenfuß‘ Zusammenarbeit/Widerstand gewusst hätte. Außer er wusste es und hat sich selbst wieder einmal überschätzt und es nicht richtig ernst genommen. Hm…
Tja, Krähenfuß. Schön wär’s, wenn es nur ein Traum gewesen wäre. Vielleicht ist es ja stuntfola, die doch alles nur träumt. Jetzt möchte ich wissen, ob noch irgendein Plottwist kommen wird oder wir die schon alle hinter uns haben, hehe.
Oje, fremde Sprachen können fies sein. Und Krähenfuß geht glücklicherweise nicht weiter darauf ein. Es gefällt mir, dass du Kommunikationsschwierigkeiten immer wieder zum Thema machst. So ist das eben, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht.
Man unterschätzt meistens, wie lange Asche glühen kann. Wie viel Proviant haben sie eigentlich mit? Und haben sie Geld, um Essen zu kaufen? Hoffentlich müssen sie nicht wieder hungern.
Hoffen wir für beide, dass stuntfola ihr Messer nicht wird einsetzen müssen. Oh, und Pippin hat ihr die Waffe gegeben? Das gefällt mir. Er spricht mit Sicherheit aus Erfahrung.
Stuntfolas Gedanken sind heute ganz schön düster. Ich meine, in diesem Kapitel. ^^“ Umso gespannter bin ich, wie es weitergeht und wohin sie ihr Weg noch führen wird, ob sie auf König Éomer trifft und wie sie wieder nach Hause findet.
LG Pamplemousse
Teshy (anonymer Benutzer)
29.06.2017 | 00:26 Uhr
Erstmal guten Tag.
Ich habe deine Geschichte vor circa zwei Tagen entdeckt, und konnte nicht mehr die Finger davon lassen. Hier ein großes Kompliment an deine gute Umsetzung. Ich habe selten eine so fesselnde Fanfiction (Mädchen kommt nach Mittelerde) gelesen. Es hatte mich erstmal geschockt zu wissen das da nicht Eómer vor unserer Protagonistin stand sondern der liebe Herr Berater. Jedoch hatte ich insgeheim gehofft das Stuntfola Gríma hätte retten können. Was leider Gottes dann doch nicht so ganz geklappt hat. Ich erwische mich aber seit einiger Zeit sie mit hobbits oder einen gewissen Mann shippen zu wollen.. ohje. Ich habe leider kein gutes Gefühl in der Magengegend wenn ich an das Treffen mit Eómer denke. Wie alt ist Stuntfola eigentlich wenn Gríma sie als Kind bezeichnet hat? Wohl schon älter als 12. Ich wünschte sie würde nochmal auf Elben treffen. Oder Gondor einen Besuch abstatten. Schade das sie das ganze Wissen hatte aber es nicht nutzen konnte. Ich liebe es zu raten was die Leute so schönes auf altenenglisch sagen mal so am Rande. Außerden habe ich viele ungeklärte Fragen. Was ist das für ein Portal? Hat Saruman sie wirklich herbei gezaubert? Kann man Krähenfuß vertrauen? Werden wir Stuntfolas richtigen Namen jemals kennenlernen? War es je ihre Aufgabe gewesen Gríma oder Saruman zu retten? Oder ist es jemand ganz anderes den sie retten soll? Soll sie überhaupt irgendwen retten? Wird sie nicht doch die Hilfe von Istari brauchen um wieder nach Hause zu kommen? Die blauen Zauberer sind ja eigentlich verschollen und Radagast wird sich wohl nicht so auskennen. Und darf ich Stuntfola mal zeichnen? Wie sieht sie nochmal aus? Würde mir eine unsagbare Ehre sein. Hehe..

Hoffe doch das du einen angenehmen Tag hast.
Halt die Ohren steif, ich freue mich auf das nächste Chapter.

-Teshy
eine neue Leserin
23.05.2017 | 19:17 Uhr
Oh wow, wie die Zeit vergeht! Jetzt ist Cwideas auch schon drei Jahre alt. (Und es gibt schon 73 Kapitel. Du bist wirklich produktiv.) Glückwunsch zum Jahrestag, den Empfehlungen und den Favos. :)
stuntfola denkt jetzt schon wehmütig an warmes Wasser. Das zeigt, dass sie mittlerweile schon Erfahrung mit dem Reisen in Mittelerde gemacht hat. Oh nein, bei Krähenfuß wäre ich auch vorsichtig. Zumindest eine zweideutige Bemerkung wäre ihr wohl sicher. Hm, es ist nicht die angenehmste Art zu reisen, das steht fest. Aber die blauen Flecken müssen sie wohl in Kauf nehmen, wenn sie das Auenland ohne weitere Probleme verlassen wollen. (Haben sie die Fässer nicht mit alter Kleidung ein wenig ausgekleidet? Oder irre ich mich da gerade?)
Oh, den Gedanken, dass ihre Anwesenheit möglicherweise Grímas Auftreten verändert haben könnte, finde ich interessant. Und für sie wäre es vielleicht auch nicht schlecht, denn dann hätte sie ihm doch irgendwie geholfen. Jetzt ist sie vor allem enttäuscht und wütend, aber später könnte das eventuell wichtig für sie werden.
Ich kann mir vorstellen, dass ihnen mittlerweile beiden alles weh tut, vor allem die Beine. So lange mit angezogenen Beinen zu sitzen… Oh, ich hätte nur eine Zeile weiterlesen müssen. ^^“ Wenigstens kann stuntfola ein bisschen dösen. Ob du es glaubst oder nicht, ich habe den Ausdruck „Musikknochen“ noch nie gehört. Es ist interessant, wie viele alltagssprachliche Bezeichnungen es dafür gibt. Ich kannte eigentlich nur „Narrisches Bandl“, so sagt man bei uns. Also „Beinchen“ in der Mundart, damit kennst du dich jetzt ja aus. ;) Das klingt auch gar nicht derber als Musikknochen, gar nicht. :D
Ah ja, ich hatte das mit der Polsterung doch richtig in Erinnerung. Ich will gar nicht daran denken, wie es ohne die Polsterung gewesen wäre. Autsch, das mit der Hexe kommt mir bekannt vor, auch wenn ich nicht mehr wüsste, aus welchem Märchen das ist.
Vielleicht konnte Krähenfuß sie gar nicht herausziehen? Sie ist zwar leicht, aber er ist sicher auch geschwächt. Oder er hatte nicht die Geduld dazu und es war ihm tatsächlich egal, dass es schmerzen würde.
Aw, Frodo schenkt ihr einen Umhang. Wieder einmal würde ich ihn gerne drücken. Und es ist ein wirklich sinnvolles Geschenk. Sie wird den Umhang bestimmt gebrauchen können, vor allem in der Nacht.
Oh my, Krähenfuß weiß noch gar nichts von Théodens Tod? An diese Möglichkeit hatte ich gar nicht gedacht. Es hat sich viel verändert… Ich kann verstehen, dass Krähenfuß nicht unbedingt zum König möchte. Möglicherweise würde dieser ihn für seinen Verrat bestrafen wollen. Wie hat sich stuntfola das eigentlich vorgestellt? Wenn man Krähenfuß in Edoras einsperrt (oder sogar hinrichtet), kann er ihr nicht mehr helfen, nach Hause zu kommen. Soll er sie nur hinbringen und sie geht allein zum König?
Ah, ich bin schon so gespannt, wie Krähenfuß auf ihr Geständnis reagiert. Werden sie ohne Zwischenfälle aus dem Auenland hinauskommen? Wird er damit einverstanden sein, zum König zu gehen? Ich freue mich wirklich schon aufs nächste Kapitel.
Ich weiß nicht warum, aber dieses Kapitel mochte ich ganz besonders gerne. Vielleicht liegt es daran, dass wir eine Zeit lang darauf warten mussten oder daran, dass es einfach ein interessantes Kapitel ist, aber mir hat es besonders gut gefallen.
LG Pamplemousse

P. S.: Danke, dass du für deine letzte Reviewantwort extra nachgelesen hast. :)
04.03.2017 | 16:35 Uhr
Hi Thainwyn,
nur ganz kurz.
Zum allerersten mal tut mir die Krähe leid. Ne wirklich, der arme Kerl. Aus den Regen in die Traufe heißt es aber von Keller in die Tonne klingt doch auch gut, oder? ; D
Dann hoffe ich mal, das der Ausflug auf dem Rumpelkarren nicht so ungemütlich wird wie es den Anschein macht.
Ich freu mich wie immer auf … die Fortsetzung!
Hast du eigentlich die blauen Flecken der beiden Schmuggelgüter nach ihrem ersten Halt gezählt? Und wie oft musste Standfola mit sich kämpfen um nicht um einen Zwischenstop zu betteln, weil sie mal musste?

Liebe Grüße
der Gurkensalat
08.02.2017 | 18:46 Uhr
Haha, ein klassisch irrsinniger Plan also. Das gefällt mir. ^^ Hm, die Strolche werden in den ehemaligen Vorratskammern festgehalten? Das hatte ich schon wieder vergessen, wenn es bereits erwähnt wurde. (Ich habe das Gefühl, wenn man eine Geschichte über einen längeren Zeitraum liest, vergisst man wieder viel bis zum nächsten Kapitel. Vielleicht sollte ich mal alles nachlesen. ;)) Ich glaube auch, dass stuntfola ein wenig übertreibt, aber wir werden ja sehen, wie ihre Abreise vor sich gehen wird. Ich kann mir schon vorstellen, dass es zu Schwierigkeiten – welcher Art auch immer – kommen könnte. Okay, war es schwierig, „Drecksloch“ zu übersetzen? horpytt... Da ein Hobbithaus ja mehr oder weniger eine Höhle ist, ist das eigentlich gar nicht so unpassend. ^^
Ich kann stuntfolas Furcht und ihr Misstrauen verstehen, aber ihre Gedanken wirken wirklich nicht ganz logisch auf mich. Vor allem der, dass man Krähenfuß fortjagen und sie selbst gefangen nehmen könnte. Warum sollten die Hobbits das tun? Ich denke wohl ähnlich wie stuntfolas innere Stimme, nur bin ich nicht genervt. ^^ Es wäre allerdings spannend, wenn die „unvernünftige“ stuntfola doch einmal recht hätte. Das käme wahrscheinlich als eine ziemliche Überraschung.
Also ich wäre mir auch nicht sicher, ob ich mit Krähenfuß reisen wollte. Zwar wissen wir mittlerweile, dass er nicht so eindimensional ist, wie ich anfangs fälschlicherweise gedacht hatte, aber trotzdem bin ich ihm gegenüber immer noch misstrauisch. Auch wenn er stuntfola wahrscheinlich nicht in Gefahr bringen würde, könnte er die Reise dennoch unangenehm für sie machen. Eigentlich ist es ja ziemlich fies von mir, gleich vom Schlimmsten auszugehen. Vielleicht wird er ja auch zahm wie ein Schoßhündchen sein. ^^ Und immerhin hat er ihr seine Hilfe zugesagt.
Dass Krähenfuß sich freut, wieder an die frische Luft zu dürfen, ist nur natürlich. Er ist sicher viel frische Luft und Bewegung gewöhnt. Hm, ich glaube nicht, dass es vor dem Ringkrieg normal gewesen wäre, einen Hobbit mit einem Schwert zu sehen. Es ist traurig, dass das notwendig ist und zeigt, dass der Krieg auch am Auenland nicht ohne Auswirkungen vorbeigegangen ist.
Oh, ich wäre bestimmt auch planlos, wenn man mir eine Karte vom Auenland vorlegen würde. Am ehesten würde ich wahrscheinlich noch den Weg zwischen Edoras und Minas Tirith finden. Warum wohl? :D Aha, stuntfola verrät sich. Ob Frodo bemerkt hat, wie viel sie über Bilbos Geschichten weiß? Ja, die Idee mit den Fässern ist eine altbewährte. Ich kann allerdings stuntfolas Erleichterung darüber, dass sie in den Fässern fahren und nicht schwimmen werden, verstehen. Und dann kommt noch ihr Beinahe-Ertrinken dazu…
Angenehm ist es bestimmt auch auf dem Wagen nicht, da gebe ich Krähenfuß recht. Außerdem hat man nicht mehr viel Kontrolle, wenn man in einem Fass steckt. Man sieht nichts und wenn zum Beispiel das Fass runterfällt und rollt, kann man nicht viel tun. Das gefällt ihm natürlich nicht.
Ih finde es wirklich toll, dass das Kapitel auf einer positiven Note endet. Nachdem es eine Zeit lang nur Stillstand gab in stuntfolas Leben (was verständlich ist nach allem, was geschehen ist), scheint es jetzt wieder ein bisschen bergauf zu gehen. Sie ist auf dem Weg nach Hause. Und das mag ich, auch wenn es mit Sicherheit noch weitere Schwierigkeiten geben wird.
Oh, ich kenne das. Manchmal muss man Szenen einfach wieder streichen. Ich befürchte ja, dass ich das nicht oft genug mache. ^^ Den Einstieg ins Kapitel fand ich gut so, wie er war. Du machst zwar einen kleinen Sprung, aber das beschleunigt das Kapitel ein bisschen. Mir gefällt es so. Hoffentlich ist die Schreibblockade wieder verschwunden. :)
Ich bin schon gespannt auf das Gespräch über die Kette und freue mich aufs nächste Kapitel!
LG Pamplemousse
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