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Autor: Piper2677
Reviews 1 bis 25 (von 84 insgesamt):
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
05.06.2016 | 22:10 Uhr
Huhu Piper,

ich hab mich an meinen Zeitplan gehalten, es ist Sonntag und hier kommt die Review zu Kapitel 42.
Viel Spaß beim lesen. :)

Der Anfang ist die wieder sehr gelungen, es ist schön zu sehen das Dominik fleißig mit Patrick die Übungen macht und er langsam aber sicher Fortschritte macht.
Dass die Spaziergänge nicht draußen stattfinden können ist natürlich doof aber der Wintergarten scheint ja eine echte Alternative geworden zu sein und wenn der auch immer für die Beiden freigehalten wird ist das echt toll.
Schade finde ich ja das Schwester Sophie und Frau Dr. Winter immer noch nicht wirklich an Patrick rankommen, klar in seiner Situation ist das verständlich aber noch den ganzen Wochen sollte doch langsam merken das sie ihm nichts böses tun wollen. Das wird aber schon noch werden, hoffe ich...

Also Jo überrascht mich immer wieder, das ich eigentlich wieder nur sagen kann „Wer zum Teufel ist dieser Mann und was hat er mit Jo Gerner gemacht?“.
Die Idee mit dem Vogelhäuschen war ja sowas von großartig das mir mal wieder die Worte fehlen. Da sieht man mal wie sehr sich Jo Gedanken macht wie er Patrick eine Freude machen kann. Ein Vogelhäuschen, natürlich in rot, mitzubringen um so DIE Vögel (oder andere), die Patrick so vermisst, anzulocken. So simpel aber auch so genial. Und Patricks Tränen erst als SEINE Vögel zurückkommen, das ging mir ganz schön zu Herzen.

Jo sammelt gerade richtig Sypathiepunkte bei mir. Erst die Weihnachtsdeko-Aktion, dann das Vogelhäuschen und nun auch noch ein Adventskalender?! Ich kann das noch gar nicht so richtig glauben.
Wenn ich ehrlich bin hab ich ja gehofft das es für Patrick einen Adventskalender geben wird, ich fand Patricks Kalender für Dominik in der anderen Story ja so schön. Ich hätte eher damit gerechnet das Dominik sich da was für Patrick einfallen lässt aber andererseits hätte er das nur schwer organisieren können da es ja rund um die Uhr bei Patrick ist.
Also wie gesagt, ich finde die Idee sehr schön und an Patricks Reaktion erkennt man schon sehr das er nie oft Geschenke bekommen hat, was mich eigentlich schon wieder traurig macht.

>„Ja… und weißt Du was? Das ist mein Adventskalender für Dich.“ hatte Jo erwidert und dabei den Vogel in Patricks Hand berührt. „Wir hängen jeden Tag einen Vogel an einen der Zweige des Tannenbäumchens. Bis Weihnachten ist.“<
Aber warum gerade Vögel, weil Patrick die Amseln vor seinem Fenster so mag? Ich meine Vögel sind nun nicht unbedingt der typische Weihnachtsbaumbehang, obwohl wir in unserer Weihnachtskiste auch 4 oder 5 sehr alte Vögel haben, ich finde es eben nur nicht typisch Weihnachten aber ist ja vielleicht auch so ein religiöses Symbol wo ich keine Ahnung von habe. Hauptsache Patrick gefällt es und das alleine ist wichtig.

>Dominik hatte ihm diesen Wunsch sehr gerne erfüllt und beobachtet wie Patrick den kleinen Vogel angesehen hatte und ihm dabei irgendwann die Augen zugefallen waren.<
Wie Patrick sich über so was einfaches freuen kann, erwärmt mein Herz.

Nikolaustag:

Ich kann ich nur wiederholen, Jo überrascht mich immer wieder. Er hat es tatsächlich geschafft Patrick jeden Tag zu besuchen, ich meine als gefragter Anwalt hat er doch sicher jede Menge Termine, Gericht, Mandanten, was auch immer. Man merkt wie wichtig ihm Patrick ist und das es ihm ehrlich leid tut was er durch seinen Fehler angerichtet hat.

>„Hallo, mein Junge.“ begrüßte Jo seinen Adoptivsohn und streichelte ihm über die Schulter. „Du machst das ja schon großartig.“ lobte er ihn.<
Hier bin ich gerade etwas hin und her gerissen ob Patrick dieses Lob gefällt, wegen der Situation zuvor. Patrick wollte sich ja sofort wieder ins Bett als er Jo an der Tür gehört hat. Aber wenn lässt er sich zumindest nichts anmerken.

Ein Schokonikolaus, wie süß. Das sich Patrick darüber freut ist klar, er scheint ja ein süßes Schleckermäulchen zu sein, wenn ich da an den Grießbrei oder den Kirschsaft denke. Und wie lange ist es wohl her das Patrick das letzte mal Schokolade gegessen hat? Das mag ich mir gar nicht vorstellen.
Wie rücksichtsvoll von Jo das er das Geschenk heute extra leicht eingepackt hat.
Ich kann mir vorstellen wie konzentriert er das Geschenk auswickelt und wie seine Hände dabei zittern. Schade nur das dieser Moment von der Schmerzwelle kaputt gemacht wird.

>Er nahm sich auch vor Jo, was diese Gesten anging, nicht zurück. Patrick hatte eindeutig gerade wieder starke Schmerzen im Intimbereich und brauchte Zuspruch und Trost.<
Ich frage mich langsam wirklich wie lange Jo noch braucht bis es ihm dämmert dass das was Dominik tut über die brüderliche Zuneigung hinausgeht. Ich meine jeder um sie herum scheint da was ahnen, sogar die Physiotherapeutin, die sie zum ersten mal gesehen hat, bezeichnet Dominik als Patricks Freund... Ich bin gespannt.

>„Natürlich. Es gibt jeden nur einmal. So wie es Euch Beide auch nur einmal gibt.“ Zum Ende hin war Jo leiser geworden und hatte seine Hand wieder auf Patricks gelegt. Er streichelte ihm vorsichtig darüber.<
Jo hat mich mal wieder sprachlos gemacht. Da frag ich mich wieder wie du auf sowas kommst. Das ist perfekt.

>„Es dauert wirklich nur 2 Minuten.“ <
Wieso hab ich immer ein mulmiges Gefühl wenn Dominik Patrick alleine lässt, nun gut in diesem Fall nicht alleine aber alleine mit Jo ist nun nicht unbeding besser als alleine...
Hier geht ja zum Glück alles glatt.
Das ein Geburtstagsgeschenk für Dominik geplant wird ist ja eine wunderschöne Idee.
Und Patricks Vorschlag >„Ausschlafen… Dominik m…uss mal richtig sch…lafen.“< hat mich ganz schön schniefen lassen. Das ist eine so schöne Idee. Ich bin da sowas von gerührt. Patrick will Dominik tatsächlich eine kleine Auszeit gönnen. Klar eine kleine Verschnaufpause hätte sich Dominik auch verdient, vielleicht mal wieder ein Bad nehmen und in einem richtigen Bett schlafen aber würde Dominik das auch annehmen? Würde er nicht nach Ausreden suchen wie „Das kann ich doch noch machen wenn es dir besser geht, wenn du aus dem Krankenhaus raus bist oder ich muss mich nicht ausruhen.“?
Da bin ich jedenfalls auch schon sehr gespannt.

>„Ich könnte bei Dir sein, in der Zeit, wenn Dominik sich mal ein paar Stunden eine Auszeit nimmt. Damit Du nicht alleine bist. Wenn Du das möchtest.“
„Ja, v…ielleicht….“ sagte Patrick leise.<
Aber ob Jo die richtige Vertretung für Dominik ist, ich weiß nicht so recht. Klar, die beiden sind auf einem guten Weg aber mehrere Stunden zusammen ohne Dominik. Ich glaube dafür reicht das Vertrauen noch nicht wieder aus. Ich fürchte das fängt schon beim essen an, würde sich Patrick von Jo helfen lassen? Ich denke eher nicht. Die Sache mit dem zudecken war doch schon, hmm ja, merkwürdig ist nicht das richtige Wort aber ich hoffe du weißt was ich meine. Und Patrick scheint immer noch Angst vor Jo zu haben, das zeigt seine Reaktion als dieser sagt das es schön ist das sie mal alleine sind. Aber egal wie, ich bin sehr gespannt was da noch kommt und was du daraus gemacht hast.

>Jo wusste wie wichtig das Vorlesen für Patrick war, Dominik hatte ihm davon erzählt. Und so traf er im Stillen eine weitere Entscheidung.<
Ich glaube das nächste Geschenk ist ein Buch. :) Na ja, falls Jo Dominik bei Patrick vertritt könnte er ihm ja auch vorlesen, wenn Patrick das möchte.
Jetzt bin ich wieder so hin und her gerissen. Einerseits denke ich Jo und Patrick über Stunden alleine geht nicht gut aber andererseits könnten sie da nochmal einen großen Schritt aufeinander zugehen.

Nun ja, die OP. Es war ja nur eine Frage der Zeit bis das ein Thema wird. Es sind ja nun nochmal gut 4 Wochen hin, da hat Dr. Ries Zeit Patrick darauf vorzubereiten, auch auf die Sache mit dem Katheter. Die Wunden sollten dann auch soweit verheilt sein dass der OP nichts im Wege steht und wieder ein Stück Normalität in Patricks Leben tritt.
Das einzige was ich schade finde ist das Patrick dann scheinbar die Weihnachtstage im Krankenhaus verbringen wird. Oder bist du gnädig und er darf es für ein paar Stunden verlassen?
Ach so, eine klitzekleine Anmerkung zum OP-Termin 06.01.2013, das geht nicht. Ist zwar kein Feiertag in Berlin aber der 06.01.2013 war definitiv ein Samstag oder Sonntag.

>Dominik dachte für sich, dass das wohl wahr war, denn wenn man es schonungslos betrachtete, hatte Patrick kein Zuhause mehr. Es war fraglich, ob er bereit wäre zurück ins Townhouse zu gehen. Dominik hoffte sehr, dass es eine gute Möglichkeit für ihn geben würde.<
Hmm. Das ist ja auch so ein Problem. Ins Townhouse zurück, ich weiß nicht, es könnte für Patrick zu früh sein um wieder mit Jo unter einem Dach zu wohnen. Und eine eigene Wohnung für Dominik und Patrick, da wird Jo nicht so begeistert sein. Nun ja, auch da bin ich gespannt wie du die Situation lösen wirst.

Auch gut finde ich das nun Dominik offiziell als Patricks Vormund eingetragen ist. Jo wäre keine Option gewesen.
>Dominik war erst nach und nach klar geworden, dass Patrick sich ihm damit komplett ausgeliefert und die Entscheidungen über sein Leben an ihn übertragen hatte. Das hatte ihn nachträglich nochmal sehr nachdenklich gestimmt, und er hatte sich erneut geschworen Patrick niemals mehr im Stich zu lassen.<
Ich finde das bringt es sehr gut auf den Punkt. Es ist auch ein sehr großer Vertrauensbeweis von Patrick an Dominik.

Oh, Johanna kommt endlich zur Sprache. Ich hab doch gewusst das sie ihren Paaatrick vermisst. Jos Vorschlag sie mal mit ins Krankenhaus zu bringen finde ich schön aber dafür ist es noch zu früh. Patrick würde sicher nicht wollen dass die Kleine ihn in diesem Zustand sieht.
Das Jo letztendlich doch ehrlich ist und Johanna sagt das Patrick im Krankenhaus ist und nicht verreist finde ich gut. In der Serie fand ich es damals so traurig das Jo Johanna erzählt hat Patrick sei in Amerika und sie von Dominik erfahren hat das er tot ist.
Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt wenn die beiden sich wiedersehen.

Patrick beim Schokolade naschen, was für ein Bild was ich da im Kopf habe. Ich könnte mir gut vorstellen das er am liebsten den ganzen Nikolaus auffuttern würde. Aber das geht ja nun nicht. Da muss ich jetzt mal mit Jo schimpfen warum er nicht noch einen Schokoadventskalender mitgebracht hat. ;)

Nudelsalat und Würstchen, was für ein Zufall. Das hatten wir gestern auch. Ich freu mich sehr darüber das es mit dem essen nun auch im Zimmer gut klappt. Ich denke Patrick ist auf einem guten Weg.

>Dominik, der zuerst auf dem Stuhl eingeschlafen war, hatte sich nach einer Weile zu ihm gelegt, um ihn etwas zu beruhigen und ihm zu ermöglichen, dass er weiterschlafen konnte. Doch irgendetwas beschäftigte Patrick sehr, immer wieder wachte er auf, und dann konnte er lange Zeit nicht mehr wieder einschlafen.<
Da muss etwas in Patrick mächtig wühlen wenn er nicht mal zur Ruhe kommt wenn Dominik neben ihm liegt. (an dieser Stelle fordere ich erneut ein eigenes Bett für Dominik)
Auf seine Mutter wäre ich nun (noch) nicht gekommen. Was hat das wohl jetzt ausgelöst? Die Schokolade, das bevorstehende Weihnachtsfest an sich? Da würde ich mich freuen wenn es da eine Aufklärung gibt.

>„Mummy, wo bist Du?“ flüsterte der erneut und kauerte sich dann auf der Seite zusammen. Dann presste er die Hände vor den Mund und flehte: „Mummy, hilf mir doch.“ Anschließend fing er an zu weinen, und die Tränen liefen ihm übers Gesicht.<
Das tut mir gerade richtig weh. Ich kann da Dominik sehr gut verstehen das er ihn nicht gleich wecken will, weil er enttäuscht sein könnte „nur“ ihn und nicht seine Mutter zu sehen.
>Mummy?“
„Nein, es tut mir leid. Ich bin´s, Dominik.“ erwiderte der Blonde, während er ihn weiter streichelte.<

> „Sie m..ochte mich auch nicht.“ gab Patrick zurück. Dominik schluckte und sagte sofort leise: „Aber ich mag Dich doch.“ Dann streichelte er ihm liebevoll über die Haare. <
Hier hatte ich auch wieder feuchte Augen. Dominik ist hier wieder sooo toll. Er hat wieder die richtigen Worte gefunden.

>An diesem Tag war Patrick wieder ganz in sich gekehrt. Er aß kaum etwas und schien vollkommen in die Gedanken an seine Mutter versunken zu sein. <
Och nein, nicht doch wieder ein Rückschritt.
Jetzt bin ich sehr gespannt auf Elke und wie das Zusammentreffen zwischen Mutter und Sohn verläuft.


Ich danke dir wieder für ein wundervolles Kapitel und freue mich auf die Fortsetzung. :)

Bis bald
Lg Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 25.06.2016 | 16:41 Uhr
Kuckuck, was macht denn der Zeitplan? ;)

Hier zu der letzten Review:
Ja, der Wintergarten gefällt Patrick allmählich. Und es ist wohl purer Luxus, dass der immer frei ist, oder? :D

Tja.... Patrick klammert an Dominik und er hat Angst, dass er ihn verlässt. Und deswegen lehnt er jegliche Hilfe von anderen weitestgehend ab.

Ich fand es auch mal nett, dass der Adventskalender diesmal von Jo kommt. Denn Jo ist ja ganz anderes, als in der anderen Story, wo er lange gebraucht hat, bis er begriffen hat was er für eine große Schuld hat.
Genau, die Vögel gibt es, weil Patrick die Vögel vor seinem Fenster so liebt. Ein religiöses Symbol ist es nicht, denn weder Patrick, noch Dominik, noch Jo sind ja besonders religiös. Es hat etwas damit zu tun, dass diese Vögel und die Amseln vor seinem Fenster für Patrick für Freiheit stehen - sie können fliegen.... frei sein...

Zum Nikolaustag und Patricks Reaktion auf Jo: Einerseits freut er sich, wenn er kommt. Aber dann ist er auch gleichzeitig unsicher. Dass Jo ihn hier berührt ist sicherlich sehr riskant.

Die Schmerzwelle, die Patrick einholte, während er das Geschenk auspackte, sollte zeigen, dass es eben immer mal wieder wie aus dem Nichts kommen kann, dass Patrick Schmerzen hat. Und Jo führt das vor Augen was er gemacht hat.

Mal gucken, ob es dazu kommt, dass Jo mit Patrick alleine ist. Oder ob etwas anderes geschieht - und wie es allgemein mit Jo und Patrick weitergeht. :)

Sorry, wegen dem Datum mit der OP, aber ich hab das zufällig gewählt. Hab mich nur gefragt, warum Du so genau weißt, dass das ein Samstag oder Sonntag war?

Das mit Amerika und dass Johanna dachte, Patrick wäre dort fand ich auch sehr schade.

Ich mag die Vorstellung auch, wie Patrick da so liegt und Dominik ihn mit der Schokolade füttert. :)

Hm...warum träumt Patrick von seiner Mutter? Vielleicht ja auch, weil ihn das nie losgelassen hat, dass sie ihn nie besucht hat? Dass sie ihn so früh ins Internat abgeschoben hat?

Bin mal gespannt was Du denkst, wie das Treffen zwischen Elke und Patrick laufen könnte. Wird sie denn kommen, wenn sie hört was geschehen ist??

Liebe Grüße - hoffe, ich höre bald von Dir.
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
01.06.2016 | 21:28 Uhr
Huhu Piper,

hier kommt Lesestoff, viel Spaß. :)

Ich hab das Kapitel jetzt schon zum 4. mal gelesen, es ist dir wieder sehr gelungen.
Ich überlege schon die ganze Zeit wie ich die Review am besten schreibe, ich will jetzt nicht unbedingt auf jeden einzelne Übung eingehen die Caro mit Patrick macht, ich glaube das würde dann so ziemlich immer der selbe Wortlaut werden.

Ich denke es ist hier am Besten wenn ich zu Caro, Dominik und Patrick was schreibe, also wie ich es bei lesen empfunden habe, was mir so dabei durch den Kopf ging und nicht auf die Szenen bzw. Übungen an sich eingehe. Mir besonders wichtige Stelle kopiere ich wieder rüber.

Ich fange dann mal mit Caro an.

Caro gefällt mir sehr gut. Sie scheint auch wieder jemand zu sein der seinen Beruf gerne und mit viel Herz ausübt. Sie zieht nicht einfach ihre Therapie streng nach Plan durch sondern geht wirklich auf Patrick und auch auf Dominik ein. Für sie steht ganz klar der Patient im Vordergrund.
Gut, Frau Dr. Winter hat sie auf die, ich nenne es jetzt mal Besonderheiten, in Patricks Fall hingewiesen aber man merkt auch so das sie eine fähige und einfühlsame Physiotherapeutin ist.
Das sie bei den Vornamen bleiben will finde ich gut, macht die Sache irgendwie persönlicher und sie werden ja auch doch etwas länger miteinander zu tun haben. Solange es trotz allem beim „Sie“ bleibt und nicht zum „Du“ übergeht ist das okay. Ein „Du“ könnte da nämlich schon wieder negativ wirken, da könnte man dann doch mal schneller zeigen das man genervt voneinander ist in dem man was sagt was vielleicht so gar nicht gemeint ist.
Zitat einer ehemaligen Kollegin die uns auch immer beim Vornamen in Verbindung mit „Sie“ ansprach: „Du blöde Kuh.... sagt sich leichter als Sie blöde Kuh...“, hatte sie nicht ganz unrecht wie ich finde. Aber das nur am Rande, zurück zu Caro.

Was soll ich groß sagen außer das ich Caro toll finde, besonders gefällt mir ja das nicht mehr ein so junger Hüpfer ist, da ist wie ich schon am Sonntag sagte, die Gefahr eher gering das sie sich in einen der Beiden verlieben könnte... ;) Und für Patrick braucht es ja auch jemanden der schon ein paar Jährchen Berufserfahrung mitbringt und such noch einen Plan B, C und D in der Tasche hat falls die Therapie nicht nach Lehrbuch klappt (was bei Patrick wohl leider der Fall sein wird).

Sie fordert Patrick schon recht hartnäckig aber ohne ihn dabei zu überfordern. Dominiks Sorge, sie könnte ihn damit überfordern in allen Ehren, aber ich glaube sie muss hartnäckig sein, sonst gibt Patrick sich völlig auf und liegt Ostern noch im Bett.
Sie erkennt auch ganz gut das eine erfolgreiche Therapie nur mit Dominiks Hilfe möglich ist. Ich schätze aber das sie Patrick anfangs auch sträuben wird wenn Dominik mit ihm Übungen macht aber spätestens wenn sich erste Erfolge zeigen wird er Freude daran haben.

So, hier noch ein paar Stellen die mir sehr gefallen haben, mehr oder weniger kommentiert.:

>„Genau. Sie können die Decke auch gerne behalten, wenn Sie möchten. Ich mache nur die Beine etwas frei.“ <
Jemand mit weniger Einfühlungsvermögen hätte die Decke wohl ganz weggenommen, könnte ja stören...

>„Ok…ich verstehe.“ nickte sie. Dann konzentrierte sie sich auf das andere Beine und begann die Waden zu massieren und den Fuß etwas kreisend zu drehen. <
Wie ich sagte, Plan B...

>„Vertrauen Sie mir Beide etwas.“ <
Vertrauen ist hier auch der Schlüssel zum Erfolg.

>„Möchten Sie Patrick vielleicht mal etwas stützen?“ sah Caro Dominik an. <
Natürlich möchte er das.

>„Und Ihr…. Freund…“ fuhr sie fort und blickte zwischen Patrick und Dominik hin und her. Und als der Handwerker leicht nickte sagte sie: … „ist ja hier und wird Sie stützen, wenn Sie das brauchen. Einverstanden?“ <
„Ihr Freund“... finde ich ja so niedlich, da kann man sehen wie die beiden schon auf Außenstehende wirken. Solche Momente darf es gerne mehr geben. :)

>Caro hatte schweigend verfolgt wie Dominik sofort auf Patricks Signale, die er ihm mit so wenigen Worten sendete, reagierte. Sie stand nun in einer kleinen Entfernung und sah dem Geschehen weiter zu. <
Ich denke mal in diesem Moment wird ihr klar das sie nur über Dominik an Patrick rankommt. Ich finde es toll wie ihr so Kleinigkeiten auffallen.

>„Ich hab noch nie zuvor mit so einem stark traumatisierten Menschen gearbeitet. Es beschäftigt mich sehr wie er sich verhält und was ich in den letzten Minuten erlebt habe…“ „Er ist so sehr auf Sie fixiert, das ist berührend und beängstigend zugleich. Es wird für mich sehr schwer werden an ihn heranzukommen, weil er ganz unsicher und ängstlich ist. Wir werden viel Geduld brauchen. Es wird nicht einfach werden.“ <
Wie ich schon sagte, sie macht sich wirklich Gedanken und zieht nicht einfach ihre Standardtherapie durch.

>„Ich denke, wir haben derzeit nur eine einzige Möglichkeit und das ist die, dass Sie versuchen ihn weiterhin zu stärken und zu motivieren. Und wenn Sie sich das zutrauen und es Ihnen möglich ist, auch mit ihm zu üben, damit er zur Bewegung zurückfindet. Ihnen vertraut er, das ist eindeutig – und das ist momentan unsere einzige Chance.“ <
Das ist für mich irgendwie eine der schönsten und auch wichtigsten Stellen im Kapitel. Das lässt einen erahnen wie es in den nächsten Zeit weitergehen wird. Ich bin mir sich das Dominik das auch gelingen wird, er hat ja schon so viel bei Patrick erreicht.

>„Ja. Sie sind sein Halt, das ist eindeutig, und auch das Wichtigste in seinem Fall. Alles andere blockiert. Und vielleicht klappt es mit Ihnen alleine auch noch besser.“ <
Das lasse ich jetzt unkommentiert so stehen, vor allem den ersten Satz.

Auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole, Caro ist einfach toll. Ich möchte gerne mehr von ihr lesen. :)

Nun zu Dominik.

Was seine Sorge um Patrick angeht ist er hier wieder in Bestform. ;) Aber es ist ja auch total verständlich, der Tag war ja schon ereignisreich. Der ausgefallene Spaziergang, das nicht ganz freiwillige Bad und dann auch noch Jos spontaner Besuch mit seiner Deko-Aktion.

Bei fast allem was Dominik sagt hört man die Sorge und die Angst deutlich raus. Ich denke seine größte Angst ist dass die Therapie Patrick überfordern könnte und er sich vollkommen verschließt.

Ich weiß, ich wiederhole mich hier auch, ich bin immer wieder begeistert wie es Dominik gelingt Patrick zu motivieren und ihm gut zu zusprechen das er keine Angst haben braucht, alleine ist oder etwas geschieht das er nicht will. Er findet immer die richtigen Worte oder Berührungen dafür. Oder wie er sich zusammenreißt wenn Patrick neue Details preisgibt oder Erinnerungen bei ihm aufkommen.
Ich picke jetzt mal die Stellen raus die mir da so aufgefallen sind. Auch wieder mehr oder weniger kommentiert.

>Er legte seine Hand auf Patricks, um diesem ein Gefühl von Sicherheit zu geben. <
Diese eine Berührung sagt mehr als 1000 Worte.

>„Alles gut. Niemand tut etwas mit Dir, was Du nicht möchtest.“ beruhigte Dominik ihn. Dann fasste er mit der freien Hand an das Bein seines Adoptivbruders und gab Caro zu verstehen, dass sie es zurücklegen sollte. Sie kam der Aufforderung auch umgehend nach. „Das geht nicht. Da kommen Erinnerungen hoch.“ sagte Dominik leise zu ihr. <
Genau das meine ich, Patrick Wünsche und sein Wohl stehen für ihn an erster Stelle. Auch wenn er leise spricht kommt es deutlich rüber.

>„Du hast Schmerzen, nicht wahr?“ sagte Dominik zu ihm. Und außerdem wusste er, dass Patrick sich nicht wirklich wohl bei der Sache fühlte. <
Und wieder weiß er ganz ganz was in Patrick vorgeht.

>Als er den Arm um ihn legte und ihn so festhielt, spürte er, wie Patrick sich sogleich erleichtert an ihn lehnte und zusätzlich noch nach seiner Hand griff und sich so sehr an ihm festhielt, als hätte er Angst, er könne ihn jeden Moment wieder loslassen. „Ich bin da. Hab keine Angst.“ sprach er ihm gut zu. <
Da fehlen mir einfach schon die Worte weil ich gar nicht weiß wie ich das beschreiben soll. Dominik ist Patricks einziger Halt.

>Caro sah ebenfalls wie sehr Patrick Dominiks Nähe aufsaugte und wie er den Kopf jetzt sogar in dessen Halsbeuge schmiegte. <
Das jetzt aber wirklich ohne Worte...

> Patrick sagte daraufhin nichts, und Dominik konnte seine Reaktion aus seiner Position nicht wirklich wahrnehmen. <
Den Gesichtsausdruck hätte ich zu gerne gesehen nachdem Caro Dominik als seinen „Freund“ bezeichnet hat... ;)

>„Hey…“ rief er dabei erschrocken und drückte ihn an sich. Dann lehnte er sich nach vorne, um Patrick ansehen zu können. … „Ist ok…, niemand zwingt Dich hier zu irgendwas. Aber Du möchtest doch auch wieder laufen können, oder?“ sprach er dann behutsam auf ihn ein. <
Da spricht die pur Sorge aus Dominik, gefolgt von Verzweiflung.

>„Weil Du immer daran denken musst welche Schmerzen und Qualen auf Dich zukamen, wenn sie Dich auf die Füße stellten und wieder unter die Dusche schleppten?“ versuchte Dominik die Dinge vorsichtig beim Namen zu nennen. <
Es wird echt schwierig werden wenn selbst so „normale“ Sachen wie laufen Erinnerungen auslösen.:/ Ich vertraue aber wie so oft auf Dominik, mit Unterstützung von Caro.

>„Was hältst Du davon, wenn wir es mal zusammen versuchen? Wir Beide? Ich halte Dich, und wenn es nicht mehr geht, dann setzt Du Dich wieder.“ Dominik streichelte Patrick liebevoll durch die Haare. „Okay?“ hakte er nochmal nach und fuhr ihm mit dem Daumen vorsichtig unter den Augen entlang, um die Tränen fortzuwischen. … „Komm, wir Beide probieren es jetzt mal aus, ja?“ stand er jetzt lächelnd vor Patrick und fasste nach dessen Händen. <
Das ist eine meiner Lieblingsszenen aus dem Kapitel, sie zeigt wie sehr Dominik Patrick helfen will und wie sehr Patrick Dominik vertraut.

>Er zog ihn an sich und streichelte ihm über den Rücken. Und während er ihn festhielt und merkte, wie Patrick sich an ihn schmiegte, fragte er Caro: „Was hat dieses Kribbeln zu bedeuten? Ist das ein schlechtes Zeichen?“ <
So ein schöner Moment von Nähe und doch schummelt sich die Sorge wieder nach oben.

>„I…ch bin a..ber m...ehr tot als l...ebend...ig.“ kam es von Patrick zurück. „Oh nein, das bist Du nicht.“ gab Dominik zurück. Er musste sich sehr zusammenreißen, damit ihm seine Stimme gehorchte. Patricks Worte hatten ihm sehr zugesetzt. <
Das hat mir auch einen Stich versetzt. Ich hatte schon gehofft das ganz so krasse Äußerungen hinter Patrick liegen.

>Er überlegte einen Moment. Patrick musste dringend diese Übungen machen... Aber andererseits hatte er ihm versprochen, dass seine Wünsche und Grenzen akzeptiert würden, und dass ihn niemand jemals wieder zu irgendetwas zwingen würde. Und das hatte Priorität. <
Eine echte Zwickmühle für Dominik, ich möchte da nicht mit ihm tauschen.

>„Danke, dass sie so rücksichtsvoll sind und wissen was gut für Patrick ist.“ lächelte er. Dann sagte er: „Ich werde alles dafür tun, dass er seinen Lebenswillen zurück erlangt. Und wenn ich mit ihm üben darf, und dabei im Grunde nichts verkehrt machen kann, dann werde ich auf jeden Fall versuchen dran zu bleiben und ihn zu motivieren.“ <
Ich bin mir ganz sicher das Dominik sein Bestes geben wird um Patrick zu unterstützen.
So langsam ersetzt Dominik eine Fachkraft im Jeremias... ;)

Also alles in allem, Dominik in Bestform. Egal ob Worte, Gesten oder sonstiges wie einzuschreiten wenn er meint es ist eine Grenze erreicht, zudecken oder was zu trinken geben, Patricks Wohl steht an erster Stelle. Ich wiederhole mich schon wieder, sorry.

Und nun zu Patrick, das Beste kommt ja immer zum Schluss...

Ja, auch wenn Caro noch so vor Fröhlichkeit und positiver Ausstrahlung sprüht verhält sich Patrick wie ich es erwartet habe.
Ab und zu hab ich den Eindruck dass er das nur über sich ergehen lässt weil er Dominik nicht enttäuschen will. Und er hat große Angst, das merkt man auch am Anfang schon ganz deutlich wo er sich an seiner Decke festkrallt. Angst vor dem was da auf ihn zukommt, Angst vor Erinnerungen und Schmerzen, Angst dass die Therapie vielleicht nicht so erfolgreich ist.
Aber ich denke mit Dominik an seiner Seite und wenn er sich erstmal an Caro gewöhnt hat wird es schon bergauf gehen, spätestens wenn sich erste Erfolge zeigen werden.

Dann mal zu den Stellen die mir besonders gefallen haben.:

>Kaum dass sie Patrick jedoch aufdeckte wandte er ihr erschrocken den Kopf zu und hielt abrupt die Decke fest. Er zog an ihr und presste sie förmlich an sich. <
Ich kann mir gut vorstellen wie er seine Decke, seinen Schutzschild, festhält. Seine Angst vor Berührung oder Blicken ist fast spürbar.

>Dann bewegte sie das Bein mehrmals vor und zurück und dann zur Seite. Kaum dass sie das aber tat und auch etwas Druck darauf ausübte, geriet Patrick in Panik und umklammerte Dominiks Arm. … „Die haben mich im..mer so festg..eb..unden und d…ann….“ Er brach den Satz ab und holte hektisch Luft. <
Ach man, ich komme immer wieder darauf dass die Therapie sehr schwierig werden wird. Es sind Übungen die gemacht werden müssen aber da sie Erinnerungen auslösen nicht wirklich sinnvoll. Ich hoffe das es besser klappt wenn Dominik mit Patrick übt, Patrick weiß ja das Dominik ihm nie weh tun würde.

>„D…ominik.“ flüsterte er sofort. <
Da kann ich mir seine Stimme gut vorstellen, er muss panische Angst haben das Dominik weg gehen und ihn alleine lassen könnte.

>Patrick schaute sie an. Dominik, der ihn beobachtete, sah dass er versuchte seine Hände auf dem Bett abzustützen, aber kaum dass er das tat zitterten sie wieder so stark, und er legte sie rasch zurück in seinen Schoß. Caro musste ihn erneut festhalten, sonst wäre er zur Seite gekippt. <
Also das tut richtig weh zu sehen wie schwach Patrick wirklich ist und wie wenig Kraft er in den Armen hat. Es scheint fast so als ob er ein komplettes Muskelaufbautraining braucht. Aber vielleicht bessert es sich ja auch schon etwas wenn sich das mit dem normalen Essen richtig eingespielt hat und er etwas kräftiger ist.

>„Du hast Schmerzen, nicht wahr?“ sagte Dominik zu ihm. Und außerdem wusste er, dass Patrick sich nicht wirklich wohl bei der Sache fühlte. <
Das mit Sicherheit, die Handgelenke und die Rippen werden weh tun.

>Als er den Arm um ihn legte und ihn so festhielt, spürte er, wie Patrick sich sogleich erleichtert an ihn lehnte und zusätzlich noch nach seiner Hand griff und sich so sehr an ihm festhielt, als hätte er Angst, er könne ihn jeden Moment wieder loslassen. Caro sah ebenfalls wie sehr Patrick Dominiks Nähe aufsaugte und wie er den Kopf jetzt sogar in dessen Halsbeuge schmiegte. <
Wie schriebst du so schön in deinen Rückmeldungen? Dominik ist sein Rettungsanker, oder so ähnlich. Das ist hier auch sehr passend. Sein Halt aus dem er seine Kraft tankt.

>„Stehen?“ hauchte Patrick, als er das hörte. Seine Stimme zitterte bereits, und es war eindeutig, dass er Angst davor hatte. <
Auch hier kann ich mir seine Stimme vorstellen. So etwas wie „waaaas, ICH soll stehen? Das kann ich nicht.“

>Doch kaum, dass der Dunkelhaarige das Gefühl hatte auf den eigenen Füßen stehen zu müssen, wurde er regelrecht panisch. „N…ein.“ stammelte er überfordert und schlug die Arme der Therapeutin zur Seite. Und ehe Dominik sich versah fiel er ihm entgegen. <
Ich hab ja eigentlich gehofft das es beim ersten Versuch klapp, aber es sollte eben nicht sein.
Sein „N...ein“ kommt schon deutlich rüber das es ihm gerade alles zu viel wird.

>„I..ch will d..as nicht.“ weinte Patrick leise auf und schlug nun sogar die Hände vors Gesicht. ... „Ich k…ann a..ber nicht.“ flüsterte Patrick, ohne die Hände vor dem Gesicht wegzunehmen. … Patrick antwortete ihm nicht, aber er weinte erneut auf und sackte noch ein Stück mehr in sich zusammen. <
Hier resigniert er schon fast völlig. Es ist eben auch nicht einfach, Stehen bedeutet Erinnerungen und damit auch Schmerzen.

>Er wollte gerne, dass sein Adoptivbruder die schlechten Erinnerungen, die für ihn mit dem Laufen und Stehen zusammenhingen, überwinden konnte, und diese Dinge wieder mit etwas Positivem verbinden würde.
Er spürte wie Patrick den Druck auf seine Hände verstärkte und den Ansatz machte aufzustehen. Aber das gelang ihm natürlich nicht alleine, und so fasste Dominik ihn am Rücken und half ihm auf die Beine. <
Das ist auch wieder ein ganz toller Moment, da sieht man mal wieder wie sehr Patrick Dominik vertraut. Ich hoffe sehr das Dominik erfolgreich sein wird wenn er erstmal regelmäßig mit Patrick übt.

>„M…onate.“ verbesserte Patrick sie kaum hörbar. <
Heu, heul, heul...

> „I…ch bin a..ber m...ehr tot als l...ebend...ig.“ kam es von Patrick zurück. <
Für sowas fehlen mir fast die Worte.

>„I…ch möchte d…as nicht.“ <
Spätestens jetzt ist Patricks Grenze erreicht. Alles was jetzt noch kommen würde würde ich negativ auswirken.

>Patrick klammerte sich einzig und allein an ihn. Da machte es keinen Sinn ihn dazu bringen zu wollen mit anderen Menschen, die er nicht so nah an sich heran lassen wollte, zu trainieren. <
Ein sehr schöner Abschluss für das Kapitel.

Alles in allem war die erste Therapiestunde doch positiv. Caro weiß wo sie ansetzen muss um das bestmögliche Ergebnis für Patrick rauszuholen. Und natürlich ist es wieder sehr bemerkenswert wie sehr Patrick Dominik vertraut.

Mir hat das Kapitel sehr gut gefallen, es war alles drin was rein muss. Ein besorgter Dominik mit Mut machenden Worten und liebe Gesten, ein starker Patrick (ja, ich finde er ist trotz allem stark auch wenn „ich will nicht“ und „ich kann das nicht“ von ihm kommt), ein paar Tränen UND eine ganz tolle Physiotherapeutin (die neben Gabriela aus der anderen FF zu meiner Lieblingsnebenfigur werden könnte).

Ich hoffe du hattest genau so viel Spaß beim Lesen der Review wie ich beim Lesen.
Ich bin ja mal wieder nicht so ganz davon überzeugt von dem was ich da zusammengeschrieben habe. :/

Bis bald

Lg Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 25.06.2016 | 15:38 Uhr
Huhu Charlottenburg - die Wochen gehen dahin....

Das mit "Sie blöde Kuh" ist ein guter Vergleich. Und ich fände es auch nicht richtig, wenn sie Patrick duzen würde. Irgendwie würde ihn das herab reduzieren... in meinen Augen.

Patrick Ostern noch im Bett? :D Das wollen wir nicht hoffen.

Schön wie Du, die für Dich schönste Stelle beschreibst, als es darum geht, dass Dominik in Zukunft erstmal mit Patrick üben wird.

Du hast Recht, der Tag hatte es schon für Patrick in sich. Ich vergesse selbst manchmal was gewesen ist. Das Bad, der nicht stattfindende Spaziergang und Jo mit seiner Deko.

Ja, Dominik ist Patricks "Bodyguard" - er guckt genau was ihm gut tut und was nicht. und dann schreitet er ein. Meist freundlich, aber bestimmt.
Wie Du schreibst, dass Dominik Patricks EINZIGER Halt ist, wurde mir ganz anders. Und Patrick wird es deshalb nochmal umso mehr zu schätzen wissen und sich aber auch immer Sorgen machen, dass dieser Halt plötzlich weg sein könnte.

Dies muss ich mal kopieren:
"> Patrick sagte daraufhin nichts, und Dominik konnte seine Reaktion aus seiner Position nicht wirklich wahrnehmen. <
Den Gesichtsausdruck hätte ich zu gerne gesehen nachdem Caro Dominik als seinen „Freund“ bezeichnet hat... ;)"
>> Diese Szene läuft bei mir so ab: Dominik sitzt ja hinter Patrick und soll ihn stützen und Caro hilft Patrick hoch. Richtig? Ich hab es gerade nicht vor mir (den Text) - und Patricks Gesichtsausdruck verändert sich, weil er ja eigentlich nicht unbedingt mit Caro üben will bzw. Angst hat. Und da Dominik hinter ihm sitzt sieht er nicht, dass Patrick schon etwas panisch wird.

Wie stellst Du Dir denn Patricks Blick vor, als Dominik als sein Freund bezeichnet wird? :D

Nochmal ein Zitat von Dir:
"Das hat mir auch einen Stich versetzt. Ich hatte schon gehofft das ganz so krasse Äußerungen hinter Patrick liegen."
>> Es ist ein Auf und Ab. Manchmal sind die Erinnerungen so stark, dass Patrick wieder zurückgeworfen wird. Ich versetze mich immer in seine Lage - es muss doch zeitweise so schrecklich sein mit dem zu leben was er da durchgemacht hat oder?

Noch etwas Kopiertes:
"Eine echte Zwickmühle für Dominik, ich möchte da nicht mit ihm tauschen."
>> Aber das was Patrick möchte ist entscheidend und steht für Dominik an erster Stelle. Er muss dann eben Wege finden Patrick zu motivieren. :)

Oh ja, Dominik ist eine Fachkraft. :D

Es kann schon sein, dass Patrick das Alles zeitweise nur Dominik zuliebe über sich ergehen lässt. Weil er ihn nicht enttäuschen möchte, wo er doch so viel für ihn tut, weil er vielleicht auch Angst hat Dominik zu verlieren und wieder alleine zu sein.

Patrick wurde so oft in seinem Leben enttäuscht und verlassen, da hat er natürlich Angst, dass auch Dominik das Interesse an ihm verlieren könnte.

Zitat:
"Auch hier kann ich mir seine Stimme vorstellen. So etwas wie „waaaas, ICH soll stehen? Das kann ich nicht.“"
>> Sehr treffend. :D :D

Ja, Patrick ist auf jeden Fall stark, auch wenn seine Grenzen schnell erreicht sind und er viel weint. Aber er zeigt dennoch Stärke.

Danke für die Review. :)
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
29.05.2016 | 18:53 Uhr
Huhu Piper,

hier wie versprochen ein paar Sätze zu deinen Rückmeldungen.
Ich fange mal mit Kapitel 33 an.

>Ich finde es immer schön, wenn Du die Szenen interpretierst.
Danke. Ich finde es auch sehr schön das du immer Spielraum für eigene Interpretationen lässt, das macht irgendwie einen guten Autor aus.

>Was muss das, wenn man sich Patrick da mal genau vorstellt für ihn bedeuten?
Ich hoffe ich bin jetzt auch an der richtigen Stelle, hab nämlich nicht nochmal ins Kapitel reingelesen. Ich schätze Patrick ist Dominik unendlich dankbar weil er weiß das er ohne Dominik an seiner Seite das alles nicht durchgestanden hätte ohne völlig verrückt zu werden. Angefangen bei dem Krankenhaus in Russland bis hin zu dieser unmöglichen Ärztin die ihn am Bett fixieren lies. Und nicht zu vergessen Jo´s Auftauchen.

>Was wäre, wenn er immer noch dort in Russland bei den Männern wäre, weil er vielleicht doch nicht so schnell tot ist (wie er vielleicht gehofft hätte - in dem Fall)? Eine schreckliche Vorstellung.
>Das mag man sich wirklich nicht vorstellen. Er wäre zwar körperlich noch am leben aber geistig tot.

>Und gleichzeitig bleibt die Frage, wie er jemals vergessen soll.
Vergessen wird er das wohl nie aber durch die Therapie und mit Dominik an seiner kann er es verarbeiten.

> Das was Du zu dem Kuss schreibst finde ich ganz toll. Wieso Patrick das getan hat. :) Lasse ich mal so stehen.
Danke :) Schön das es dir gefallen hat.

>Ja, wie mag das für Patrick gewesen sein? Ist die Zeit endlos gewesen? War er überhaupt noch Herr seiner Sinne? Wenn man da monatelang festgebunden liegt und auf seine Peiniger wartet bzw. ihren Besuch fürchtet?
Das muss furchtbar sein. Ich denke das man schon nach ein paar Tagen jedes Zeitgefühl verliert, noch dazu wenn man nicht erkennen kann ob es draußen Tag oder Nacht ist. Und bei jeden kleinsten Geräusch muss er mit dem Schlimmsten gerechnet haben.

>Zu den Details, von denen Patrick erzählt...Toilette usw.: Das sind so Dinge die ich dann ansprechen muss, weil so etwas in Filmen meistens unter den Teppich gekehrt wird. Aber es ist ja etwas Entscheidendes und dementsprechend schmutzig hat Patrick sich gefühlt und tut es vielleicht immer noch?
Da hast du recht. Das wird in Filmen nicht oder nur spärlich thematisiert. Ich schätze Patrick fühlt sich immer noch schmutzig gerade wenn man bedenkt wie viel Wert Patrick immer auf sein Äußeres gelegt hat.

>Vielleicht hat Dr. Ries den Kuss beobachtet - aber möglicherweise denkt er sowieso schon, dass mehr zwischen den Beiden ist? Als Brüder bezeichnet sie ja keiner. :)
Da hab ich auch schon öfter drüber nachgedacht. Dr. Ries wäre ein schlechter Therapeut wenn ihm so gewisse Dinge nicht auffallen würden. Er hat ja da einen ganz anderen Blick für das Verhalten von Personen und was sie so „zwischen den Zeilen“ sagen...

Kapitel 34:

>Jetzt kopiere ich mal was, weil ich das sooo toll formuliert finde
Schön das es dir gefallen hat. Über diese Szenen hab ich auch lange nachgedacht.

>Ach, vom kleinen Prinzen gibt es eine Fortsetzung? Wusste ich gar nicht!
Ja, gibt es. Suche mal auf bücher.de nach „Rückkehr des kleinen Prinzen“, da ist sogar eine kleine Leseprobe.

>Ja, Patrick hat die Blätter ganz fest in seinen Händen gehalten. Ob er selbst noch daran gedacht hat?
Gute Frage. Wahrscheinlich nicht. Ich könnte mir vorstellen das er seine Hände eh die meiste Zeit krampfhaft zusammen hält.

>Das mit dem Eincremen ist sicherlich eine absolute Ausnahme und auch sehr ungewöhnlich, dass das so im KH geschieht, oder?
Hmm, ob im Krankenhaus dafür immer Zeit ist, ich weiß es nicht. Im Pflegeheim habe ich/wir es jedenfalls immer nach dem duschen gemacht. Aber da Patrick ja kein normaler Patient ist darf er schon eine „Sonderbehandlung“ bekommen. ;)

>Und gerade diese Gesten müssen Patrick total verwirren.
Eben, es sind und bleiben Füße und die meisten Menschen würden Füße wohl eher mit „Ihhh“ in Verbindung bringen als sie ausgiebig einzucremen.

>Ob Patrick bereits etwas ahnt? Dominik wird ja wirklich schon ziemlich deutlich. Oder ob Patrick im Traum nicht daran denkt was Dominik wirklich für ihn fühlt?
Das kann ich jetzt so gar nicht mehr klar mit „ja“ oder „nein“ beantworten. Zwischenzeitlich sind ja ein paar Kapitel dazugekommen. Hmmm, vielleicht ahnte er etwas aber diesen Gedanken wird er wohl gleich im Keim erstickt haben den es kann ja nicht sein das Dominik etwas oder „mehr“ für ihn empfindet.

>Wenn Du wild herum springst macht das gar nichts. Ich find da schon durch. :)
Das beruhigt mich. Ich bin im Kopf manchmal schneller als mit den Fingern auf der Tastatur ;)

Kapitel 35

>Kannst Du mir zum Anziehen von weniger beweglichen Menschen nochmal was in einer Mail schreiben?? Das interessiert mich wie das so geht.
Klar, kein Problem. Falls es noch von Bedeutung ist lass mich per Mail wissen welche Infos genau du brauchst.

>Mumie.... :D :D Patrick muss es doch schön warm haben. :)
Mir ist gerade nicht passenderes eingefallen. Natürlich muss er es warm haben. :)

>Du hast recht damit, dass Patrick sich im Grunde sein ganzes Leben lang nach Umarmungen gesehnt hat - darauf wird auch noch in den nächsten Kapiteln eingegangen. Besonders, wenn es um Elke geht.
Darauf bin ich schon sehr gespannt. Ich meine mich zu erinnern dass die Beziehung Elke und Patrick im Kindesalter in der Serie nie wirklich thematisiert wurde. Die Timeline passt ja eigentlich auch hinten und vorne nicht das es Thema hätte werden können. Elke war in der Serie 1994 oder 95 schwanger und dann ist Patrick (laut Perso oder Pass) auf einmal 1988 geboren?!
Wie gesagt, ich bin gespannt. :)

>Ja, Patricks Angst, dass Dominik Nein zur Umarmung sagen könnte wird groß sein. Auch wenn Dominik immer wieder durchblicken lässt wie er empfindet.
Genau, denn „sagen“ und „tun“ sind immer noch zwei Paar Schuhe.

>Hm... ja...warum verhält Patrick sich so was Schwester Sophie angeht? Eine kleinere Erklärung gibt es dazu noch. Aber es ist nichts Dramatisches.
Das beruhigt mich das es nichts dramatisches ist aber gespannt bin ich trotzdem.

>Dominik geht raus, weil er ja weiß, dass es darum geht Patrick zu katheterisieren und da will er nicht stören. Er weiß ja, dass da die Zeiten eingehalten werden müssen.
Ja schon... aber... es gab doch schon so einen kleinen Zwischenfall noch in Russland als Dominik aus dem Zimmer ging als Patricks Wunden versorgt worden sind, danach hat er doch gesagt er bleibt von nun an dabei wenn Patrick das möchte.

>Ist es nachvollziehbar, dass Dominik Jasmin anruft und sich etwas bei ihr "ausweint"?
Ich glaube, eifersüchtig ist sie nicht. Sie will eine gute Freundin für Dominik sein.
Nun ja, viel Optionen hat er ja nicht. Da wären nur Pia und Jasmin. Also wenn für Jasmin das Thema „Dominik als Partner“ abgehakt ist spricht nichts dagegen. Ich denke im speziellen Fall ist Jasmin vielleicht geeigneter als Pia das sie ja die Situation besser einschätzen kann, gerade was Jo betrifft.

>Irgendwie kommen die "Neben" charaktere bei mir auch etwas kurz. Ich hab bis jetzt noch nicht weiter geschrieben, ob Jasmin eine neue Beziehung hat. Stört das, dass ich darauf nicht so sehr eingehe?
Von mir aus braucht es nicht zig Nebenhandlungen geben solange es für den Haupthandlungsstrang nicht von Bedeutung ist. Mir reicht es wenn der Fokus bei Patrick, Dominik und gegebenenfalls Jo liegt.

Kapitel 36

>Wie groß muss seine Angst gewesen sein, dass sie ihm da noch mehr furchtbare Sachen antun? :(
Ich denke das war eine unvorstellbare Angst. Diese Angst ist ja auch immer noch präsent, Patrick fällt es ja auch im Krankenhaus noch schwer immer zu erkennen ob jemand ihm helfen oder schaden will.

>Was Deine Befürchtungen und Deinen Rat mit Dominik angeht: Es gibt bald eine Situation, wo Dominik fast zusammen bricht....
War das die Szene in Kapitel 40 wo Dominik und Patrick beide so hemmungslos weinen?

>Aber dennoch wird Dominik die Narben auf Patricks Männlichkeit bestimmt immer besonders zärtlich berühren.
Klingt das doof wenn ich sage das ich mich schon jetzt darauf freue? Ich bin schon ganz gespannt auf die Liebesszenen, dafür hast du ja echt ein Händchen. :)

>Was das Frühstück angeht, dass sie erstmal weglassen, weil Patrick nach draußen möchte, wäre ja auch wieder die Sondennahrung gewesen. Und ob Patrick die jetzt im Zimmer zugelassen hätte?
Ich denke nicht, er hätte das wohl verweigert.

>Könnten es Verlustängste, Dominik betreffend, sein - weswegen Patrick Schwester Sophie eher links liegen lässt?
Von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet. Das könnte so sein denn wenn Patrick sich auch von Schwester Sophie versorgen lässt weshalb sollte dann Dominik rund um die Uhr an seinem Bett sitzen?!

>Ja, Patrick erinnert sich an die 3 Türen - wie oft mag er sie auch gehört haben?
Zu oft! Wie ich schon schrieb kann wirklich nur hoffen dass dieses Detail dazu beträgt die Schuldigen zu überführen.

>Hätten ihn Vögel und Fische damals interessiert?
Wohl nicht, mit so unwichtigen Kram hätte sich der „alte“ Patrick nicht beschäftigt.

Kapitel 37

>Hm... ja, warum entscheidet sich Patrick für den Grießbrei? Vielleicht weil es ihn am Wenigsten anstrengt, wenn er den ißt? Oder weil er noch warm ist und er sich etwas Warmes wünscht? Ich weiß es gar nicht... :)
Ich denke das könnte alles zutreffen. Solange es Patrick schmeckt ist es ja auch egal. ;)

>Wie mag Patrick sich fühlen?
Ein Wort: dankbar. Ich denke das Trifft es am besten.

>Zum Hundefutter...
Was du noch dazu schreibst ist grausam. In meiner Vorstellung musste Patrick direkt aus der Dose essen und hat es deshalb erkannt.

>Übrigens... Deine Überlegungen zur Brotrinde und dem zukünftigen Essen fand ich niedlich. :D Meinst Du, dass Dominik Patrick immer die Kruste vom Brot abschneidet? :D Wäre ja etwas Verschwendung. ;)
Freut mich das es dir gefallen hat. Ja, es wäre Verschwendung, keine Frage aber es wäre irgendwie süß. So als ein kleines Ritual eben, es muss ja nicht jeden Tag sein.

>Wie lange ich daran gesessen habe? Och, eigentlich kommen solche Sätze ziemlich schnell. :)
Darum beneide ich dich. Wenn mir sowas liegen würde hätte ich mich auch schon mal an eine eigene FF gewagt (wäre dann allerdings eine Harry Potter FF). Ideen hab ich so viele im Kopf aber das war es dann auch schon. :/
Zum Glück gibt es da ja Menschen wie dich die da mehr Talent haben.

>*Was denkst Du wie mag Dominik in dem Moment, wo er das hörte, geguckt haben?
Ich denke mal eine Mischung aus angewidert, Ekel und Entsetzen.

>*Ist es ein bisschen so, wie Du es Dir vorgestellt hast?
Ja, es hat mir so sehr gut gefallen.

Kapitel 38

Danke erstmal für deine Beschreibung wie lange es doch eigentlich dauert bis du ein Kapitel online stellst und wie viel Gedanken du dir zu jeder Szene machst. Ich denke man muss schon die Vorstellungskraft haben die Szene im Kopf ablaufen zu lassen bevor man sie auf Papier (oder Word Dokument) bringt.
Wie schon gesagt wenn ich das Talent hätte... an der Vorstellungskraft fehlt es mir nicht ich hab meine Probleme aus dem Ganzen einen (sinnvollen) Text zu machen. Darum zweifel ich manchmal auch an meinen Reviews.

Was du zu Jo schreibst fand ich auch sehr treffend.
>Was mag der in Patrick ausgelöst haben? Vielleicht sind dies die Moment, wo Patrick wirklich spürt, dass Jo es ernst meint?
Ich denke das wird noch ein Weilchen dauern bis Patrick richtig realisiert das Jo es diesmal ernst meint. Er wurde schließlich schon öfter von Jo enttäuscht.
Aber die beiden sind auf einem guten Weg.

>Zu der Sache mit dem Kopieren - das stört mich gar nicht, wenn Du Teile kopierst, so lange Du erläuterst was Du daran schön oder spannend oder wie auch immer fandest....
Das beruhigt mich sehr :)

>Das mit den Bettgittern ist mit den Menschen abgesprochen, die derzeit die Entscheidungen für Patrick treffen... ;)

Na dann ist rechtlich auch alles geklärt ;)

>Genau, Pias und Jasmins Verhältnis zu Patrick hat sich schon stark verändert. Ich hoffe, das ist realistisch.... Aber sie wissen was geschehen ist und dadurch verblasst das, was mal gewesen ist.
Na ja, die beiden sind/waren zwar gelegentlich Zicken aber keine Unmeschen. Gerade Jasmin verhält sich realistisch. Sie hat ja ähnlich Erfahrungen hinter sich wenn auch nicht ganz so grausam.

>Richtig, Jasmin ahnt was. Ich frage mich immer, ob sie anders reagieren müsste, denn Dominik hat ja nie die Anzeichen vermittelt, dass er schwul ist...
Na ja, es gibt ja noch die goldene Mitte „Bi“. Aber es stimmt schon, man wird ja nicht mal eben schwul oder lesbisch. Ich denke das wenn, so eine Neigung schon immer da ist und aus Angst oder was auch immer nicht ausgelebt bzw. unterdrückt wird. Aber das „warum“ soll nun nicht in der FF bis ins letzte Detail analysiert werden. Dominik hat sich in Patrick verliebt und Punkt. ;)

>Danke Dir für die schöne Rückmeldung, das Lob und die lieben Worte. :)
Danke, das kann ich nur so zurückgeben. :)

Kapitel 39

>Ja, ich dachte, ein Zeitsprung muss mal sein, damit wir von der Stelle kommen. :D
Na vielleicht gibt’s dann zeitgleich Weihnachten (2012 in der FF und 2016 in real life) ;)

>Das hast Du gut erkannt, dass das Baden eine gute Alternative für Patrick sein kann. :) Er wird es demnächst sehr mögen.
Das freut mich sehr. :)

>Johanna spielt bald eine größere Rolle. Auch Jo und Dominik kommen auf die Idee sie mit einzubeziehen. :)
Das ist eine sehr gute Idee. Ich denke Johanna könnte helfen Patrick aus seinem Schneckenhaus zu holen.

>Und es ist eine gute Frage was Patrick braucht - Weihnachtsdeko oder lieber nicht?
Ein bisschen Deko ist ok, ne kleine Lichterkette und ne Kerze würde ich sagen reichen.

>Aber dass Dominik bei Patrick bleibt, das ist doch klar, oder? Es wäre doch kein Weihnachten für Dominik, wenn er von Patrick fort wäre.
Ja Für Dominik ist das ganz klar aber ist es das auch für Patrick? Warum sollte den Dominik im Krankenhaus rumsitzen wenn er doch eine Familie im Townhouse hat...?! Ich denke Patrick wagt (noch) nicht mal daran zu denken das Dominik auch an Weihnachten bei ihm bleiben wird.

>Und was meinst Du mit dem Pflaster?
Hmm, ich versuche jetzt mal nicht ganz so ins Fachliche zu gehen. Also das muss kein Pflaster drauf. Auf dem künstlichen Darmausgang sitzt ja das Auffangbeutelchen. Duschen oder ein kurzes Bad hält das aus, da löst sich die Befestigungsplatte nicht gleich ab. Für Menschen die dauerhaft damit leben müssen gibt es da auch spezielle Abdeckkappen zum schwimmen. Aber das nur am Rand und es trifft ja auch auf Patrick nicht zu. Du kannst ja mal bei youtube gucken, da gibt’s auch Videos wo das mit dem Beutelwechsel und so verständlich erklärt wird.

>Ich finde, es ist schon stark von Patrick, dass er Dominik gehen lässt. Oder? :)
Ja, er ist da ganz stark. Dominik hat ihn bisher ja auch nie enttäuscht und ist immer wieder gekommen.

> Ja, mal sehen was da noch wegen den Videos geschieht. Und wann wird Dominik sie ansehen und warum?
Hmm wann... kommt ganz darauf an wann es zum Prozess kommt und warum, vielleicht weil Dominik dann noch mehr auf Patrick eingehen kann wenn er wirklich ALLES weiß, auch das was Patrick (noch) nicht selbst erzählen kann.

> Konntest Du es Dir bildlich auch so gut vorstellen? :)
Ja, du hast es perfekt beschrieben.

>Ja, was mag in Schwester Sophie und der Ärztin vorgegangen sein, dass sie den Lifter dazu geholt haben? Sie wollten Patrick mit den Geräten vertraut machen? Und haben leider nicht richtig nachgedacht.... :/
Na ja, sie wollten sich vielleicht die Arbeit erleichtern, dafür sind die Geräte ja eigentlich auch da. Aber so eine leichte Person wie Patrick hat man schneller in den Rollstuhl gehoben als dass die Gurte angelegt sind. Mit dem Gerät vertraut machen,ja gut und schön aber doch nicht wenn Dominik nicht dabei ist. Kurzum, sie haben nicht wirklich nachgedacht. Es sei ihnen aber verziehen das sie ja sonst so verständnisvoll sind.

>"Nicht in den Rollstuhl bitte..." Hat Dich das auch so erreicht? :) Ich mag es auch, wenn Patrick Dominik anfleht, dass er ihn doch bitte ins Bett tragen soll.
Ja, das mich genau getroffen.

>Ich hoffe Ihr hattet einen schönen Urlaub an der Ostsee.
Ja, war toll und zum Ende hin wurde das Wetter noch richtig schön. :)

Kapitel 40

>Ich finde es schön zu lesen, dass es Dir noch Freude macht. Wenn es zu langatmig ist, musst Du mir das sagen. Aber ich schmücke ja gerne aus und so ziehen sich die Tage etwas hin.
Alles ok, keine Sorge. Klar macht es mir noch mega viel Spaß (auch wenn ich nebenbei etwas „fremdgehe“). Ich sag ja, vielleicht gibt es zeitgleich Weihnachten ;)

>Ich denke er verdrängt es und ist froh, dass er damit momentan nichts zu tun hat. Dass er damit irgendwann wieder was zu tun hat, egal ob Katheter oder normal - das schiebt er weg.
Viel Arbeit für Dr. Ries und Dominik...

>Ist Patricks Reaktion, als Dominik ihn da etwas zurechtweist, auch verständlich?
Ja ganz klar, Patrick war sich ja keiner Schuld bewusst. Er wohle eben den Schnee mit allen Sinnen fühlen.

>Was mag der Grund sein, weswegen Patrick nicht alleine essen möchte? Kann er es wirklich noch nicht oder hat er Angst Dominik ein Stück weit damit zu verlieren?
Ich würde sagen es trifft beides zu.

>Zur Weihnachtsatmosphäre: Ist schon eine Leistung von Jo sich sowas einfallen zu lassen.... ;)
Ja keine Frage, aber weniger ist manchmal mehr... ;)

>Er weiß ja wirklich wie die vergangenen Feste für Patrick waren. Egal ob Thanksgiving, Weihnachten oder Ostern...
Ja leider... das waren echt keine Feste für Patrick. :(

>Aber wie kommt Patrick darauf, dass er Weihnachten alleine ist? Eigentlich müsste er doch wissen, dass Dominik da sein wird?
Genau das weiß Patrick eben nicht so genau. Ich denke er glaubt es immer noch nicht so richtig das Dominik ihm nicht von der Seite weicht.

>Du darfst gespannt sein wo Patrick Weihnachten sein wird...
Das bin ich. Ich schätze mal es wird wohl nicht das Jeremias sein.

>Das Personal hat bei Patrick nicht so viel zu tun, oder? Das meiste erledigt Dominik. :)
Ja, ich finde man sollte ihn ehrenamtlich dort beschäftigen ;)

>Sind Dir die Szenen was Patrick geschehen ist wirklich zu viel?
„Zu viel“ ist falsch ausgedrückt. Es muss schon irgendwie gesagt werden was Patrick durchmachen musste, ich mag dann nur nicht nochmal ausführlich in der Review drauf eingehen.

>Ich mag die Szene auch soooo sehr, als sie da Beide weinen und sich anschauen und die Hände auf den Wangen liegen... und sich schließlich küssen. Denkst Du der Kuss ist hier passend? Nicht zu früh?
Mir hat diese Szene sehr gefallen. Ich denke der Kuss ist einfach aus der Situation heraus entstanden.

>Nein, das war nicht der Zusammenbruch von Dominik den ich meinte.
Dann bin ich weiterhin gespannt. :)

>Mit Caroline hat es etwas Besonderes auf sich - was den Namen angeht. Er ist jemandem gewidmet. :)
Da wird sich die Caroline ja freuen. Ich hab das neue Kapitel ja schon gelesen. Caroline gefällt mir sehr gut, sie scheint auch jemand zu sein der seinen Beruf mit Herz und Seele macht.. Vor allem das sie kein junger Hüpfer ist. Also ist die Gefahr das sie sich in Patrick oder Dominik verliebt schon mal gering. ;)

>Nun bin ich gespannt, ob Du diesmal im Zeitplan bleibst. :D
Ich tue mein Bestes. Mit den Rückmeldungen hab ich es ja schon geschafft. :)

>Auf jeden Fall taucht bald Elke auf.... und Jos Überraschung kommt auch....
Wie schon gesagt, auf Elke bin ich sehr gespannt und auf Jos Überraschung noch mehr. :)

So, dieses war der erste Streich. Der zweite (Mail) folgt nicht sogleich aber noch im Lauf des Abends. Das TV Programm scheint mal wieder nicht besonders zu sein, da hab ich vielleicht sogar noch Zeit für die Review.

Viel Spaß beim Lesen und bis bald.

Lg Charlottenburg78
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
23.05.2016 | 00:14 Uhr
Huhu liebe Piper,

nach dem Pfingsturlaub kommt nun hier die Review zu Kapitel 40. Ich hoffe sie gefällt dir, ich hatte jedenfalls viel Freude beim lesen der Bett- oder Morgenlektüre. :)

Auf geht’s.

Patricks Reaktion >„A…ber ich w..ill da nicht hi.n. D…a sin..d an..dere M…enschen. Ich k…ann das n…icht.“ wiedersprach Patrick mühsam. < als Dominiks ihm sagt das sie in den Wintergarten gehen zeigt wieder ganz deutlich wie verängstigt Patrick von allem ist was von seinem derzeitigen Tagesablauf abweicht.
Da liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor Patrick und Dr. Ries und jede Menge Verständnis und unendlich Geduld vor Dominik und jedem der etwas näher mit Patrick zu tun hat wenn dieser aus dem Krankenhaus entlassen wird.
Es wird auf jeden Fall sehr schwierig werden wenn Patrick in ein neues Umfeld kommt, ob dass nun das Townhouse ist oder nicht.

Ich stelle mir hier Patrick total verängstigt vor und ich glaube das Versprechen von Dominik das sie im Wintergarten alleine sind tröstet Patrick nicht wirklich.
Ich glaube in dieser doch angespannten Situation ist es ganz gut das Dominik noch nichts von der Physiotherapie erzählt. Beim ersten lesen war mein erster Gedanke nämlich 'bitte nicht Ayla'. Wie sich zum Ende des Kapitels rausstellt Patricks ja auch. Hier schon mal 'Danke' dass das Jeremias mehr als nur eine Physiotherapeutin hat. ;)

Eigentlich kann ich ja gar nicht genug davon bekommen wenn Dominik Patrick in den Rollstuhl hebt aber es macht mich auch immer irgendwie traurig. Besonders hier in dieser Situation. Hier scheint es als hätte sich Patrick seinem Schicksal ergeben weil er so ganz ohne Gegenwehr über sich ergehen lässt obwohl er ja nicht in den Wintergarten möchte.

>Ob es ihm vielleicht sogar sehr recht war, dass er sich mit diesen Regionen seines Körpers nicht weiter beschäftigen musste? Es war der Bereich, der am Schlimmsten gelitten hatte in den vergangenen Monaten und dem solch schreckliche Gewalt angetan worden war. <
Interessanter Gedanke. Hat mich ganz schön zum grübeln gebracht, von dieser Seite hab ich das nämlich noch gar nicht betrachtet. Wäre natürlich gut möglich 'Da hab ich nichts mit zu tun, kümmert sich ja wer anders drum.`'. Aber andererseits wenn es dauerhaft so bleiben würde müsste sich Patrick ja früher oder später doch damit auseinandersetzen und wahrscheinlich würde er dann noch intensiver an alles erinnert werden was ihm widerfahren ist.
Aber eins steht wirklich fest, wenn alles wieder „normal“ funktioniert wird das eine Umstellung für Patrick werden. Ich kann verstehen das Dominik da nicht so recht weiß wie er das Thema dann ansprechen sollte auch wenn es Patrick später im Kapitel von sich aus tut.

Der Weg zum Wintergarten hat mir auch nochmal sehr gezeigt das es noch ein verdammt weiter Weg für Patrick zurück in die Normalität oder besser gesagt ins Leben werden wird, wo wir wieder beim mehr als passenden Titel der FF wären.
Das Patrick wegschaut bzw. die Augen zu macht wenn jemand entgegen kommt wirkt auf mich wie, hmm ja wie. Mir fehlt gerade das passende Wort. Ich denke Flucht oder verstecken trifft es am besten „Wenn ich die Augen zu mache, sehe ich sie nicht und die sehen mich dann auch nicht.“ Ich hoffe du verstehst was ich sagen will.

Die Szene im Wintergarten hat mich von Anfang bis Ende vollkommen gepackt.
Zu einem sind da Patricks Fragen wie es denn mit ihm weitergeht, wie lange er noch im Krankenhaus bleibt, wann die OP ist und vor allem das, ich nenne es jetzt mal Geständnis, gegenüber Dominik das er Angst hat >„V…or d...er Toil…ette.“ < . Das ging mir ziemlich nah weil ihn das sich viel Kraft gekostet hat. Dominik ist hier wie immer fabelhaft in dem er Patrick Mut macht und ihm versichert das er da nicht alleine durch muss.

Dann die Sache mit Patricks langen Haaren >„S…ie sind g…anz lang.“ <. Ich muss ganz ehrlich sagen das ich mir da eigentlich gar keine Gedanken drum gemacht habe. Jetzt wo ich es lese, ich meine es sind ja doch mindestens sechs Monate das Patrick das letzte Mal beim Frisör war. Er muss ja wirklich aussehen wie ein kleiner Landstreicher (bitte verzeih mir den Vergleich, mir fiel gerade nichts anderes ein). Aber das er sich freuen würde, wenn seine Haare geschnitten und richtig gewaschen werden können >„Ja…. d…as wäre sch…ön.“ < zeigt auch wieder ein klein wenig das er sich vielleicht doch nicht ganz aufgegeben hat. Denn dann könnte es ihm ja auch egal sein wie er aussieht. Ich denke ein winzig kleines Stückchen vom „Schnösel-Patrick“ lebt doch noch in ihm.

Ja, die Hasen. Bei Patricks Worten >„Sie gen…ießen die Freih..eit.“ < musste ich ganz schön schlucken, keine Ahnung weshalb mir das so nah ging. Patrick ist zwar auch frei, da hat Dominik recht aber im Moment ist er doch ein Gefangener, wenn auch nur im übertragenen Sinn. Ohne Hilfe würde er es ja nicht mal aus seinem Rollstuhl schaffen.

Der „Schnee-Zwischenfall“ war auch so ein Ding. Ich meine das Dominik das Fenster öffnen (müssen) wird war eigentlich klar. Die Möglichkeit die frische, kalte Luft riechen zu können ist ihm wichtiger als vielleicht zu frieren. Aber was dann kommt, oh mein Gott, >„D…arf ich mal den Schn…ee anfas…sen?“ < So was banales wie Schnee... hätte sich der alte Patrick für Schnee interessiert? Er hätte eher geflucht, über die Nässe, Kälte, den Matsch und so. Aber jetzt ist alles anderes, jetzt versucht Patrick alles an Eindrücken die er bekommen kann aufzusaugen. Und wenn es eben der Schnee ist den er nicht nur anfassen sondern auch schmecken will.
Dominiks Reaktion kann ich schon verstehen, ich meine Patrick ist 24(?) und nicht 4. Da hat er kurz nicht nachgedacht das ja für Patrick alles wieder komplett neu ist. War ja mit dem nassen Laub im Park auch so. Es ist natürlich schade das Dominik dabei etwas grob war und Patrick am Handgelenk weh getan hat. >Patricks Augen füllten sich mit Tränen. <

Ja, das Essen... der Anfang lief natürlich blöd obwohl ich auch zuerst dachte es ist wieder ein Schritt nach vorn das es Patrick es mal alleine versuchen möchte. >Patrick schaute ihn an. „I..ch kann es ja ver..such..en.“ stotterte er und wirkte ganz unsicher. < wobei ich es bei der zittrigen Stimme hätte ahnen können. Eigentlich zeigt es nur das Dominik, ich will jetzt nicht sagen das er jedes Wort auf die Goldwaage packen muss, aber ja, wie soll ich sagen? Patrick könnte jeden Versuch ihn zur Selbstständigkeit anzuregen so werten das es Dominik zu viel wird. >„A..ber Du h..ast d..och g..erade g..esagt, dass Du d..as nicht m…ehr wi…llst…“ < Es wird, wie man so schön sagt, ein Drahtseilakt werden.
Ich bin jedenfalls sehr froh das es trotz diesem Vorfall gut mit dem Essen geklappt hat und das Patrick den Kirschgeschmack erkannt hat gefiel mir gut, war ja mal eine schöne Abwechslung zum Tee.

Dann Jo´s „Ich schaffe Weihnachtsstimmung in Patricks Zimmer“-Aktion...
Sicher, Jo hat es gut gemeint und dachte er macht Patrick eine Freude. Ich finde er ist etwas übers Ziel hinaus geschossen. Hier hätte er sich wirklich vorher wenigstens mit Dominik absprechen müssen. Man merkt das Patrick volkommen überfordert ist >„I…ch weiß n…g..ar n..icht w..as los ist. I…ch wus…ste ja g..ar n…icht, dass ich W..eihnach..ten noch…mal erl…eben werde.“ < Es tut verdammt weh soetwas zu lesen.

Das hier ist auch so eine Stelle >„Wir werden ein schönes Weihnachten haben.“ versprach er ihm. Jo war sich durchaus bewusst, dass Patrick in den letzten Jahren kein schönes Weihnachtsfest verlebt hatte. < Da denkt Jo mal wieder richtig, er hat Patrick mehr als einmal gezeigt das er im Hause Gerner nicht willkommen ist, bestenfalls geduldet. Ich erinnere mich zurück wie sich Patrick mit billigsten Fusel betäubt hat, es war zwar Silvester, kommt aber aufs selbe drauf raus.

Das hier >„A..ber ich b…in Weihn..nachten d…och allein..ne.“ <, da waren meine Augen feucht, sehr feucht.
Dominik ist wie immer phänomenal in so einer Situation aber Jo schießt nochmals übers Ziel hinaus. Mal ganz ehrlich, wie stellt Jo sich das vor, sollte Patrick da schon aus dem Krankenhaus entlassen sein? „Happy Family“ im Townhouse?! Na ich bin gespannt wie sich das ganze entwickelt.

>Ich b..in s…o müde.“ gestand Patrick ihm leise. Es klang wie ein zaghafter Hilferuf. <
Das klang nicht nur so. Das war ein Hilferuf. Zum Glück hat ihn Dominik verstanden und für Ruhe gesorgt, wenn dafür auch etwas Nachdruck nötig war. Jo hat ja nun mitbekommen wie fürsorglich sich Dominik um Patrick kümmert. Ich bin gespannt ob und wann ihm das zu denken gibt. Ich meine es ist schließlich ein Krankenhaus wo es Personal für diese Arbeiten gibt, wieso sollte das also Dominik tun...?

Oh wie schön, vorlesen. Hatten sie ja lange nicht mehr getan. Auch wenn Patrick fast immer etwas in den Kapiteln findet was ihn traurig stimmt oder was er auf sich bezieht tut es ihm doch gut.
Ich hab mich schon gefragt was er bei dem „Rosen-Kapitel“ auf sich beziehen könnte.
>„Es i..st nicht immer so, d…ass man lügt.“ < Was du dazu geschrieben hast ist wunderschön, ging mir sehr unter die Haut. Aber man könnte es auch darauf beziehen das Patrick vor Jo seine Unschuld beteuert hat und dieser ihm nicht geglaubt hat.

Was nun kommt hat mich ganz schön mitgenommen, ich muss gestehen das ein paar Tränen gekullert sind.
Wie Patrick von seinen Misshandlungen berichtet und wie er dabei leidet, das war fast zu viel für mich. Ich will davon jetzt gar nichts zitieren, es war beim lesen schon schlimm genug. Wenn ich mir Dominik auch noch vorstelle, wie er mehr oder weniger hilflos daneben steht und nichts tun kann außer zaghaft Fragen zu stellen, Patrick streicheln und sonstige Berührungen zeigen kann das er da ist. In dem Moment ist es auch alles was Dominik tun kann und wahrscheinlich auch genau das was Patrick braucht. Ich glaube es würde an den Schmerzen an sich auch nichts ändern wenn sie neu mit Salbe versorgt werden würden.
Was ich auch noch sagen wollte ist, das ich befürchte das Dominik (und wir Leser) spätestens durch die Videos erfahren werden mit was für einem „Ding“ Patrick gequält wurde.

Am intensivsten empfand ich den Moment wo sie gemeinsam ihren Tränen nachgeben, vielleicht sogar noch einen kleinen Tick intensiver als den Kuss an sich. Denn dieser Moment hat ja die Schranken für den Kuss geöffnet.
Wie Patrick Dominiks Gesicht umfasst um ihm so Trost zu spenden, das ist eine so große Geste von Patrick. Und wie sie sich dann dem Kuss hingeben und beide feststellen das es ihnen gut tut und hilft. >„W…as machen wir h..ier d…enn?“ flüsterte Patrick, als sie sich minimal voneinander lösten. Dominik schaute ihn an. „Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es mir gut tut.“ erwiderte er und dann: „Vielleicht geht es Dir ja auch so?“ „Ja…“ gab Patrick zurück. < Bitte mehr solcher Momente. Weil sie ihnen doch so gut tun.

Was mir auch weh getan hat sind Dominiks Schuldgefühle. Ich kann verstehen das er sich welche macht und nicht erkannt hat dass der Abschiedsbrief erzwungen war. Es ist aber nun mal so geschehen. Was wäre gewesen wenn er Patrick eher gesucht hätte. Wo hätte er denn mit seiner Suche anfangen sollen und vor allem auch wenn er Patrick gefunden hätte, hätte er ihn ohne Probleme frei bekommen ohne sich selbst in Gefahr zu bringen?
Da fällt mir ein, war dass der Zusammenbruch von Dominik oder kommt da noch was? Ich befürchte aber schon, spätestens bei den Videos.
Bevor ich es vergesse, wie du beschrieben hast wie sich die Tränen der beiden vermischen und ihre Lippen salzig schmecken. Einfach wunderschön und voller Gefühl.

>„Schwester Paula hat ein bisschen was zu essen für Dich vorbei gebracht. Hast Du vielleicht etwas Hunger?“; „Ja…“ sagte der zu seiner Überraschung sofort und wandte ihm den Kopf zu. <
Wow, Patrick isst in seinem Zimmer, bei geschlossenen Fenster, nach dieser Schmerz-Attacke, dem ganzen Weihnachts-Blinke-Kram in seinem Zimmer und als Krönung die Ankündigung der Physiotherapeutin?! Entweder hat Patrick richtig Hunger das ihm das alles egal ist oder es geht doch langsam bergauf, zumindest was das essen angeht.
Und Schwester Paula... ich bin ja froh dass die gute Sophie auch mal Feierabend hat. ;) Schwester Paula war schon mal ganz zu Anfang bei Patrick oder irre ich da?

>„Kommt Ayla g…leich?“ <
Na das wäre ja noch die Krönung. Ich bin froh das es nicht so ist und bin gespannt auf Caroline, der Name klingt schon mal sympathisch. Von mir aus darf sie gerne etwas älter sein, die verlieben sich nicht so schnell in ihre Patienten. ;)
Aber schon klar das Patricks erster Gedanke zu Ayla geht.

Abschließend kann ich wieder nur sagen das es wie immer ein tolles Kapitel war. Dominik ist wie immer mein Held. Ich finde es so schön wie er alles was er tut mit lieben Worten und Gesten untermalt und Patrick damit den Halt gibt den er braucht. Patrick war auch wieder ganz stark als er sehr detailreich von seiner Misshandlung (ich weiß, das Wort ist dafür untertrieben aber das andere kommt mir so schwer über die Lippen/Finger) berichtet.
Und natürlich nicht zu vergessen der Kuss. <3

Da ich im Urlaub faul war (und das Tablet vergessen hatte) kommt meine kurze Rückmeldung zu deinen im Lauf der Woche die Mail ebenso. Ich schwöre.

Lg und eine schöne Woche
Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 23.05.2016 | 21:04 Uhr
Ich finde es schön zu lesen, dass es Dir noch Freude macht. Wenn es zu langatmig ist, musst Du mir das sagen. Aber ich schmücke ja gerne aus und so ziehen sich die Tage etwas hin.

Ja, es stimmt. Es wirkt so, als würde Patrick einfach resignieren, als Dominik ihn aus dem Bett hebt. Aber er vertraut ihm ja auch und deshalb lässt er sich vielleicht dann auch darauf ein.
Zu den Regionen, mit denen Patrick sich derzeit nicht beschäftigen muss: Ich denke er verdrängt es und ist froh, dass er damit momentan nichts zu tun hat. Dass er damit irgendwann wieder was zu tun hat, egal ob Katheter oder normal - das schiebt er weg.

Ja, es passt sehr gut, wie Du es nennst. Patrick versteckt sich förmlich, als ihm andere Leute auf dem Flur begegnen.

Patrick schwankt zwischen einem winzigen Stück Lebenswillen und der Tatsache sich aufgeben zu wollen, weil er einfach nicht weiß wie er mit diesen Erinnerungen jemals leben soll.

Das fand ich süß, als Du schreibst, dass Patrick ja 24 ist und nicht 4 und Dominik nicht nachgedacht hat. Wer hätte damit gerechnet, dass Patrick den Schnee schmecken möchte... Ist Patricks Reaktion, als Dominik ihn da etwas zurechtweist, auch verständlich?

Was mag der Grund sein, weswegen Patrick nicht alleine essen möchte? Kann er es wirklich noch nicht oder hat er Angst Dominik ein Stück weit damit zu verlieren?

Zur Weihnachtsatmosphäre: Ist schon eine Leistung von Jo sich sowas einfallen zu lassen.... ;) Er weiß ja wirklich wie die vergangenen Feste für Patrick waren. Egal ob Thanksgiving, Weihnachten oder Ostern...

Aber wie kommt Patrick darauf, dass er Weihnachten alleine ist? Eigentlich müsste er doch wissen, dass Dominik da sein wird?
Du darfst gespannt sein wo Patrick Weihnachten sein wird...

Von Patrick erfordert es wieder Mut zu äußern was er möchte... und Dominik um Hilfe zu bitten.
Das Personal hat bei Patrick nicht so viel zu tun, oder? Das meiste erledigt Dominik. :)

Ja, so ist das auch gemeint, dass Patrick das mit der Rose auf die Situation mit Jo und mit Katrin bezieht. Als Katrin ihm die Tür vor der Nase zuschlägt zum Beispiel, weil niemand ihm mehr glaubt, dass er die Wahrheit sagt.

Sind Dir die Szenen was Patrick geschehen ist wirklich zu viel? Durch diese Dinge, die da genannt werden, wird langsam klar um was für eine Gruppe es sich da handelt... auf was die so stehen. Nur dass Patrick da nicht freiwillig mitgemacht hat.
Was die Videos betrifft könntest Du recht haben.

Ich mag die Szene auch soooo sehr, als sie da Beide weinen und sich anschauen und die Hände auf den Wangen liegen... und sich schließlich küssen. Denkst Du der Kuss ist hier passend? Nicht zu früh?

Nein, das war nicht der Zusammenbruch von Dominik den ich meinte.

Der Weihnachts-Blinke-Blinke Kram hat mich schmunzeln lassen. :D

Ja, kann sein, dass Schwester Paula schon mal da war.

Mit Caroline hat es etwas Besonderes auf sich - was den Namen angeht. Er ist jemandem gewidmet. :)

Nun bin ich gespannt, ob Du diesmal im Zeitplan bleibst. :D

Auf jeden Fall taucht bald Elke auf.... und Jos Überraschung kommt auch....
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
12.05.2016 | 22:31 Uhr
Huhu Piper,

diesmal bin ich etwas schneller mit der Review und ich wollte das auch nicht so lange offen lassen bevor ich mich in den kurzen Pfingsturlaub verabschiede. :) Viel Spaß beim lesen.

>Ein paar Tage später…<
Oh, ein kleiner Zeitsprung. Damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet, ich hätte eher gedacht dass die Nacht nicht ruhig verläuft. Es freut mich natürlich das es nicht der Fall war.

Ich liebe es ja wenn ein Kapitel mit einer positiven Nachricht beginnt (Entfernung der Magensonde). Aber so langsam kenne ich dich ja. ;) Du würdest sowas nicht schreiben wenn du nicht ein paar Sätze später etwas nicht so erfreuliches aus dem Hut zaubern würdest.
Es kommt ja auch so. Das wegen des Schneefalls die Ausflüge in den Park und damit ja leider das Essen an der frischen Luft ausfallen ist für Patrick natürlich eine schreckliche Nachricht. Es wäre echt schlimm wenn „nur“ wegen des Wetters die Fortschritte die Patrick bisher gemacht hat dadurch zu nichte gemacht werden würden. Vielleicht gibt es da ja eine Lösung, eine Terrasse oder zumindest das er am geöffneten Fenster normal isst, ich bin sicher du lässt Patrick nicht so lange „eingesperrt“ im Zimmer leiden.
Es wäre schlimm wenn er das mühsam zugenommene Gewicht wieder verlieren würde, also nochmal, bitte lass ihn nicht so lange leiden.

In diesem Abschnitt hat mich das hier sehr bewegt:
> Augenblicklich, kaum dass er den Satz beendet hatte, sah Patrick ihn an. „N..ein?“ fragte er. , „Aber…“ Seine Augen füllten sich mit Tränen, und er begann sofort zu weinen. <
Da spürt man richtig deutlich wie wichtig es es für Patrick geworden der Enge, ich nenne es jetzt mal so, seines Krankenzimmers entfliehen zu können. Da ist Dominiks Vorschlag in einer ruhigen Ecke zu sitzen und dem Schneefall zuzusehen keine echte Alternative.

Schööön, hier kommt nun die lang ersehnte Badeszene. :)
>„Wie wäre es denn mit einem richtig schönen, warmen Entspannungsbad am Morgen?“ schlug sie dann vor. <
Na wenn das kein guter Vorschlag ist...
>„B…aden?“ <
Das hat mich auch tief getroffen. Es kommt da gut rüber das Patrick damit abgeschlossen hatte nochmal in einer warmen Badewanne zu sitzen. Es wird eine richtige Wohltat werden, da bin ich mir sicher. Auch wenn Patrick noch nicht wirklich von der Idee begeistert ist, was ja auch verständlich ist. Beim baden ist er ja vollkommen nackt und er könnte sich noch mehr als wie bei der täglichen Körperpflege im Bett ausgeliefert fühlen. Na ja, vielleicht wird das Bad eine Alternative zum Spaziergang, sicher nicht täglich aber so 2 mal in der Woche ginge das schon.
>„I…ch kann d…as n…icht all..eine…“ <
Armer Patrick, so hilflos. Als ob er das alleine müsste. Mal abgesehen davon das es es überhaupt nicht alleine könnte würde Dominik das doch auch nicht zulassen.

Es ist also schon der 29. November, die Weihnachtszeit rückt wirklich immer näher. Mir wäre ohne den Hinweis des anderen Leser/in gar nicht aufgefallen dass der 1. Advent ja schon gewesen sein müsste.
Aber es ist eine wirklich gute Frage, was soll Dominik tun? Eine tolle Weihnachtsdeko in Patricks Zimmer zaubern, falls er an Heiligabend noch in der Klinik ist (davon gehe ich aber mal aus da ja die 2. OP noch nicht war, die könnte aber durchaus auch nach den Feiertagen gemacht werden, und die Physiotherapie hat ja auch noch nicht begonnen) oder soll er Weihnachten so gut es geht ausblenden um Patrick mit Feiertagsstimmung nicht traurig zu machen?
Ich finde unglaublich schön von Dominik, das für ihn jetzt schon fest steht, das er Weihnachten an Patricks Seite verbringen wird, egal was die restliche Familie dazu sagen wird. Da fällt mir gerade ein ob es vielleicht Johanna gelingen bzw. ob sie Dominik helfen könnte, Patrick ein Stückchen aus seinem Schneckenhaus zu holen oder wäre es ihm unangenehm wenn sie ihn in einem so erbärmlichen Zustand sehen würde.

Der Abschnitt wo Patrick für das Bad vorbereitet wird ist wieder sehr detailreich beschrieben. Da ist der Leser sozusagen mittendrin. Die Wunden an seinen Handgelenken tun mir persönlich am meisten weh. Den Katheter hätte man jetzt nicht unbedingt vor dem Baden entfernen müssen aber du wolltest ja einen Katheterwechsel zumindest mal erwähnen von daher passt es dann doch ganz gut. Das wasserdichte Pflaster auf dem Pflaster... ich denke ich weiß wie du das meinst, ist aber so nicht ganz 100% richtig. Ist aber auch Fachwissen und tut nicht wirklich was zur Sache an sich.
Der Abschnitt ist dir allgemein wieder sehr gelungen abgesehen von den ganzen Details ist da ein sehr vorsichtige Schwester Sophie die stets bemüht ist Patrick nicht mehr als nötig zu berühren. Dann Dominik der darauf achtet das Patrick keine Sekunde zu lange völlig entblößt daliegt und alles genau wissen will wie z.B. ob es auch wirklich ok ist dass die Handgelenke ins Wasser dürfen. Ja, und nicht zu vergessen Patrick der mit aller Macht versucht Dominik keine Sekunden aus den Augen zu verlieren.

Oh nein, ausgerechnet jetzt ein Anruf von Kommissar Plass, ungünstiger könnte er gar nicht kommen.
>„2 Minuten…ok? Dann bin ich wieder da.“ Er streichelte ihm sachte über die Stirn.
„Ok…“ erwiderte Patrick leise. <
Beim ersten lesen hatte ich schon das mulmige Gefühl das sich in Dominiks Abwesenheit aus dem Zimmer wieder eine kleine Katastrophe zusammenbrauen wird. Ich lag ja mal wieder richtig wie sich kurze Zeit später zeigt...

Na es war ja eigentlich klar das er sich bald mit neuen Informationen wegen der aufgetauchten Videos melden wird.
Da möchte ich gerade nicht in Dominiks Haut stecken, es muss eine verdammt schwierige Situation sein. ER muss Patrick von den Videos erzählen, sicher nicht heute oder morgen aber der Tag wird kommen. Ich will mir hier noch gar nicht vorstellen wie Patrick das aufnehmen wird, ich gehe schon fest davon aus das er wieder ganz tief in sein Loch fällt und die kleinen Erfolge zunichte macht.
ER muss Patrick fragen ob Jo seine Interessen vor Gericht vertreten soll/darf und in welchem Umfang das auch Dominik tun darf. Ich hoffe sehr dass die kleine Annäherung zwischen Jo und Patrick das was begünstigt auch wenn es sehr viel Vertrauen von Patrick verlangt.
Also auf dieses, sicher bald kommende Kapitel bin ich schon jetzt sehr gespannt.

>Als Dominik zurück ins Zimmer kam blieb er im ersten Moment regungslos in der Tür stehen. Zu seinem Entsetzen war während seiner kurzen Abwesenheit dort gerade alles außer Kontrolle geraten. <
Ich hab ja fest damit gerechnet das es wieder in einer Katastrophe enden wird wenn Dominik Patrick alleine lässt...
Oh mein Gott, der Anblick der sich da Dominik bietet geht mir wieder durch und durch. Das tut weh zu sehen wie Patrick mit aller Kraft versucht zu fliehen. >Sein Adoptivbruder fiel ihm fast entgegen, so dicht lag er daran. Und seine Hände hielten krampfhaft das Kissen und die Decke fest, um sich irgendwie zu schützen. „Patrick, es ist nicht das was Du denkst.; Dir geschieht nichts.; Komm mal her.“ Er nahm ihn sanft in die Arme und hielt ihn fest.
<

Das war echt unnötiger Stress für Patrick. Da hätten Frau Dr. Winter und Schwester Sophie dran denken müssen dass die Gurte ihm wieder ein Gefühl von „gefangen/gefesselt sein“ geben. Davon mal abgesehen,
zwei Fachkräfte brauchen einen Patienten-Lifter um eine Person von geschätzten 60 kg in den Rollstuhl zu heben?! Normalerweise schafft das eine Pflegekraft allein oder besser gesagt muss sie es schaffen. Ob Patrick nicht ähnlich reagiert hätte wenn sie ihn hätten in den Rollstuhl heben wollen ist auch nochmal eine andere Frage. Bisher ließ er sich ja nur von Dominik in den Rollstuhl heben.

Ein Hoch auf Dominik, ihm ist es wie immer gelungen Patrick zu beruhigen. Die wohl gewählten Worte (ich hebe dich in den Rollstuhl; das Wasser ist gleich nicht mehr so warm; du frierst sonst; ich komm mit rüber...) verfehlen ihre Wirkung nicht und das Streicheln trägt auch seinen Teil dazu bei.
Die Stelle wo Dominik Patricks nackte Beine auf seinen Armen spürt ist dir auch wieder sehr gelungen. Es ist eine sehr bewegender Moment für beide. Dominik ist Patrick hier noch näher als sonst, er spürt Patrick Haut an Haut aber auf der anderen Seite hat er Angst das diese Nähe bei Patrick böse Erinnerungen auslösen könnte.
>Patrick sah ihn an. „Ich weiß…“ wisperte er, dann schlang er die Arme um Dominiks Hals und schmiegte den Kopf an dessen Seite.
< Hier zeigt Patrick das diese Angst unbegründet ist. „Grenzenloses Vertrauen“ trifft es sehr gut.

Die Badeszene gefällt mir sehr, sehr gut. Es ist so als ob man mit dabei ist. Unser Pflege-Bad war auch weiß/terracotta gefliest.
Ich hab mir fast schon dass der Wannenlift Patrick verängstigt als ich das Wort „Gurte“ gelesen habe. Gurte sind ja nun echt fies, gerade bei Patrick. Ich persönlich hab nur mit Wannenliftern gearbeitet die Klappbügel hatten (vergleichbar mit den Bügeln an einen Kleinkinder-Schaukel). Aber egal ob nun Gurte oder Bügel, beides verängstigt Patrick.
>„Bit..te nicht festmachen.“<
Da ist es wirklich nur logisch das Dominik das gleich ablehnt.

Ach Mensch, das ist so traurig das Patrick von der ganzen Situation noch arg überfordert ist so krampfhaft wie er sich an Dominik festhält. Seine Tränen gehen mir hier auch wieder sehr nah. Es ist ganz klar das er niemals mehr damit gerechnet hat nochmal in einer warmen Badewanne zu liegen.
Und immer wenn ich von seinen Handgelenken lese könnte ich zur Tempo-Box greifen. Ich hoffe dass die bald so weit verheilt sind das sie nicht mehr so oft erwähnt werden müssen.
Ich bin sehr erleichtert das es Dominik mit der Hilfe von Frau Dr. Winter gelingt ein Stück weit fallen lassen und das Bad genießen kann.
Ich frage mich hier aber auch ob Patrick wirklich „nur“ Angst hat dass der Schorf an seinen Handgelenken aufweicht oder ob ihm nicht eher das Festhalten an Dominik und am Wannenrand ein Stück Sicherheit gibt.
Nun, Spielraum für Spekulationen und Interpretationen was ich ja liebe. :)

Ach seufz... eine Massage mit dem Schwamm. Darf ich bitte auch in diese Wanne? ;)
Einfach wunderschön diese Szene wie Patrick nach anfänglicher Skepsis sich so richtig fallen lassen kann und sogar einschläft.
Dominik ist wie immer behutsam und liebevoll bei der Sache (natürlich nicht ohne vorher zu fragen ob es auch wirklich ok ist und das Patrick sich bemerkbar machen soll wenn er etwas nicht möchte), ich könnte mir gut vorstellen das er einen ganz verträumten Blick drauf hat und fast vergisst das er nicht allein mit Patrick ist.
Wie gut das Patrick das kleine Malheur verschläft. Das wäre ihm sicher sehr unangenehm gewesen vor allem vor Dominik denke ich.

>Patrick war einen Moment vollkommen benommen, er wusste gar nicht so recht wo er war. „Aber…“ begann er, brach den angefangenen Satz aber mittendrin wieder ab. <
Schade, schon vorbei. Es reicht aber auch für den Anfang, das Aufweichen der Hat ist das eine aber es will ja auch keiner das Patrick sich erkältet.

>„N…icht in d…en Rollstuhl… b…itte.“ hörte er Patrick flüstern.; „Ich trag Dich rüber, wenn Du das möchtest.“ sagte er nur leise zu ihm und spürte wie Patrick daraufhin den Kopf an Seinen lehnte.<
Die emotionalste Szene im Kapitel. Da musste ich ganz schön schlucken.

>Dabei entging ihm nicht wie stark Patrick jetzt zitterte.<
Das Bad war trotz Dominiks liebevoller Massage sehr anstrengend gewesen. Da ist es nicht verwunderlich wenn er zittert. Er hat jetzt so viel Eindrücke zu verarbeiten und er weiß ja auch das seine Wunden gleich wieder versorgt werden müssen. Das bedeutet eben alles Stress für ihn da kann ich verstehen das er erstmal schweigt und womöglich seinen Gedanken nachhängt und darüber einschläft.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur zu hoffen das Patrick im Lauf des Tages etwas essen wird, auch ohne Ausflug nach draußen. Ich vertraue einfach auf Dominik.

Ich hoffe du hattest Spaß beim lesen und wünsche dir/euch schon mal jetzt frohe Pfingsten. Ab morgen Mittag sind wir ein paar Tage an der Ostsee.

Lg und bis bald
Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 23.05.2016 | 20:36 Uhr
Ja, ich dachte, ein Zeitsprung muss mal sein, damit wir von der Stelle kommen. :D

Ich glaube Dominik hat, zusammen mit Fr. Dr. Winter, den Wintergarten gewählt, weil da die großen Fenster sind und Patrick so möglicherweise das Gefühl hat, am Leben draußen etwas teilzunehmen. Es ist hell und er kann viel sehen...

Das hast Du gut erkannt, dass das Baden eine gute Alternative für Patrick sein kann. :) Er wird es demnächst sehr mögen.
Zu der Stelle, als Patrick sagt, dass er das nicht alleine kann (in die Badewanne steigen), ich finde da wird deutlich, dass er von Dominik die Bestätigung will, dass der für ihn da ist. Er klammert und möchte, dass Dominik bei ihm bleibt.

Johanna spielt bald eine größere Rolle. Auch Jo und Dominik kommen auf die Idee sie mit einzubeziehen. :)
Und es ist eine gute Frage was Patrick braucht - Weihnachtsdeko oder lieber nicht? Aber dass Dominik bei Patrick bleibt, das ist doch klar, oder? Es wäre doch kein Weihnachten für Dominik, wenn er von Patrick fort wäre.

Ja, ich fand das mit dem Katheter muss jetzt mal rein. :D Und was meinst Du mit dem Pflaster?

Ich finde, es ist schon stark von Patrick, dass er Dominik gehen lässt. Oder? :)

Ja, mal sehen was da noch wegen den Videos geschieht. Und wann wird Dominik sie ansehen und warum?

Diese Szene, als Patrick da am Bettrand liegt und Dominik fast entgegen fällt und Dominik dann "Komm mal her" sagt und in die Arme nimmt >> die war mir sehr wichtig. Konntest Du es Dir bildlich auch so gut vorstellen? :)

Ja, was mag in Schwester Sophie und der Ärztin vorgegangen sein, dass sie den Lifter dazu geholt haben? Sie wollten Patrick mit den Geräten vertraut machen? Und haben leider nicht richtig nachgedacht.... :/ 60 Kilo passen sicher ganz gut.

Ich mag es ja, wenn die Handgelenke erwähnt werden. :p Und sie sehen übel aus.
Deine Spekulationen finde ich toll. Kann schon sein, dass Patrick sich auch an Dominik festklammert, weil er die Sicherheit bei ihm sucht und findet.

"Nicht in den Rollstuhl bitte..." Hat Dich das auch so erreicht? :) Ich mag es auch, wenn Patrick Dominik anfleht, dass er ihn doch bitte ins Bett tragen soll.

Ich hoffe Ihr hattet einen schönen Urlaub an der Ostsee.

Danke für die schöne Review. :)
05.05.2016 | 18:20 Uhr
Hi Piper,
Dankeschön für den süßen (und Gott sei Dank auch recht langen) Teil.
Dein Stil wird echt auch immer besser, du beschreibst die einzelnen Szenen und Elemente echt gut.
Hoffe, ich (bzw. wir) müssen nicht so lange auf das nächste Kapitel warten. Freu mich schon.

LG

P.S.: Wenn ich nur noch ganz kurz klugscheißen darf ;) ... Irgendwas stimmt mit deiner Zeitrechnung nicht so ganz. Die Adventszeit beginnt vier Wochen vor Weihnachten. Vier Wochen gleich achtundzwanzig Tage. Vom 29. November an gerechnet, sind´s allerdings nur noch fünfundzwanzig oder eher vierundzwanzig Tage bis Weihnachten. ;) (klugscheißen ´aus´ :D )
Ist nicht wirklich schlimm, ist halt nur so eine Marotte von mir. Wenn man schon Daten in den Geschichten erwähnt, dann .... ;) Lass dich also bloß davon, also von mir, nicht irritieren.

LG Killianus

Antwort von Piper2677 am 06.05.2016 | 19:50 Uhr
Oh, wie schön - ein neuer Leser. :) Oder zumindest jemand, der sich neu zu Wort meldet. :D

Lieber Kiillianus, danke, dass Du mir zu der Geschichte schreibst. Und es freut mich, dass Dir das Kapitel gefallen hat. Bist Du auch ein alter GZSZ-Fan und magst Patrick und Dominik ebenso gerne wie ich?

Zu den Daten: Ja, das kann gut sein, dass das nicht so genau passt.... Ich hab auch nicht weiter nachgerechnet. Ich wollte nur mal eine Zeitangabe einfließen lassen, damit zu erkennen ist, wie viel Zeit inzwischen seit Patricks Auffinden vergangen ist. Und außerdem wollte ich deutlich machen, dass die Adventszeit vor der Tür steht - was ja bedeutet, dass Dominik sich Gedanken darüber machen wird wie er diese für Patrick gestaltet. Also verzeih mir, falls so etwas nochmal vorkommen wird. Es ist manchmal wirklich schwer den Überblick über die einzelnen Szenen zu behalten. :D
Freue mich jedenfalls, wenn Du Dich weiterhin zu Wort meldest.
LG Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
03.05.2016 | 22:58 Uhr
Huhu Piper,

hier kommt (mal wieder) mit ganz viel Verspätung die Review zu Kapitel 38. Du wartest bestimmt schon sehnsüchtig darauf, gerade weil es ein so starkes und emotionales Kapitel ist. Ich saß schon einige Abende am Laptop vor einen leeren Word-Dokument aber ich hab es einfach nicht geschafft meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich bin mir auch nicht sicher ob das heute was wird aber heute beiße ich mich durch (und wenn ich bis morgen früh daran sitze) damit du endlich Lesestoff hast.

Ich habe das Kapitel schon unzählige Male gelesen und jedesmal kamen mir die Tränen. Eigentlich könnte ich es vom ersten bis zum letzten Satz kopieren weil man das gar nicht auseinanderpflücken darf. Ich versuche es mal auf das Wesentliche zu beschränken. Aber ohne kopieren werde ich wohl nicht auskommen und diesmal wohl mehr als üblich. :/

Auf geht’s:

Jo´s unangekündigter Besuch... wie lange hast du an dieser Szene gesessen? Das ist mit Abstand die bisher stärkste Szene in der Story. Als ich gelesen habe: >Es war Jo, der hier unangekündigt bei ihnen auftauchte. < stockte mir der Atem, ich habe ja irgendwo damit gerechnet aber das war doch schon ein ziemlicher Schock. Ich dachte ja das endet in einer mittleren Katastrophe. Patrick ist gerade beim Essen und dann kommt da einfach Jo daher... das kann doch nicht gut gehen. Danke das du mich (vorerst) vom Gegenteil überzeugt hast.

Ich bin in dieser Szene von allen 3 sehr überrascht, begeistert oder keine Ahnung wie ich es nennen soll.
Also Jo hat mich mit seiner offenen Ehrlichkeit überzeugt, ich glaube ihm jedes einzelne Wort. Und überhaupt, Jo Gerner mit Tränen in den Augen, wegen seiner Schuldgefühle Patrick gegenüber?! Das ich das noch erleben darf.

„Jo´s Stellen“:
>„Aber ich hab es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Die Vorwürfe, die ich mir mache, fressen mich auf.“ sagte er leise, hob die Hand und berührte Patrick an der Schulter. <
Schuldgefühle und Vorwürfe sind ja scheinbar eine ganz neue Erfahrung für Jo, sonst geht er ja skrupellos über Leichen. Und wie er Patrick berührt, da hat mir gleich wieder der Atem gestockt.
>„Ich wünschte, ich hätte Dir geglaubt, Patrick. Aber ich war blind… blind vor Wut. Ich habe den größten Fehler meines Lebens gemacht.“
<
Wahre Worte nur leider kommt diese Einsicht für Patrick zu spät. Da man sowas von Jo ja nun gar nicht gewöhnt ist dachte ich mir „Wer ist dieser Mann und was hat er mit Jo Gerner gemacht?“

>„Und dafür werden sie bestraft werden. Das schwöre ich Dir. Aber es wird keine gerechte Strafe dafür geben. Nicht für das, was Du erlebt hast! Nichts wird diese Qualen wieder gut machen. Aber ich möchte für Dich da sein. Ich will Dir helfen, irgendwie. Bitte lass das zu, Patrick. Bitte lass mich an Deiner Seite sein.“ Jo berührte ihn ganz vorsichtig an der Wange und streichelte ihm kurz darüber. <
Nein, dafür gibt es keine gerechte Strafe, nicht mal wenn man diesen Kreaturen das Selbe antun würde. Ich bin geplättet von Jos Worten. Was mögen die wohl in Patrick auslösen? Glaubt er Jo oder denkt er das Jo nur sein Gewissen reinwaschen will? Als Jo Patrick an der Wange berührt da dachte ich mir nur „NEIN“... Und bei „Bitte lass mich an Deiner Seite sein.“ blieb mir der Mund offen stehen, das ist doch Dominiks Part „Für immer an Deiner Seite“ ;). Kleiner Scherz

>„Patrick…das hat jetzt gar keine Bedeutung mehr. Jetzt zählst nur Du. Dominik geht es wieder gut. Er sitzt hier bei uns. Aber ich möchte, dass es auch Dir irgendwann wieder gut geht. Ich weiß jedoch wie schwer der Weg werden wird.“ <
Und immer noch denke ich ist das wirklich Jo Gerner? Dominiks Entführung und die Folgen vergeben und vergessen? Das ist fast unglaublich.

>„Ich weiß.“ flüsterte Jo. Und ehe Dominik sich versah neigte Jo sich nach vorne und hauchte Patrick einen Kuss auf die Stirn. <
Hier war ich dem Herzinfarkt nahe... aber was außer „Ich weiß.“ hätte Jo da antworten können?!

>„Ruh Dich jetzt weiter aus und werd wieder gesund, mein Junge. Ja?“ sagte Jo, immer noch mit Tränen in den Augen. <
„Mein Junge“ wie oft hat sich Patrick wohl früher gewünscht so von Jo genannt zu werden? Und Tränen in Jo´s Augen, das ist so unglaublich.

Dann ist da Dominik, der sich hier sicher sehr beherrschen muss um Jo nicht anzuschreien und ihn am Kragen zu packen und ihn eigenhändig vom Krankenhausgelände zu jagen. Er will doch jede Aufregung von Patrick fern halten gerade jetzt wo wieder ein kleines Stückchen Normalität in sein Leben gekommen ist. Dominik hat hier zwar nicht wirklich viel Text aber das muss auch gar nicht sein. Er ist für Patrick da, er gibt ihm den Halt und die Kraft sich Jo zu stellen und sich diesem sogar ein Stück weit zu öffnen.

Hier kommen „Dominik´s Stellen“:

>„Was machst Du hier?“ <
In jedem von Dominiks Worten höre ich die Wut auf seinen Vater heraus.

>„Du kannst es nicht ungeschehen machen, Dad.“ sagte Dominik leise. Er legte seine Hand, während er sprach neben Patricks Gesicht auf das Fell und merkte, wie der sofort mit dem Kopf näher kam und sich daran schmiegte. „Und Du kannst nicht einfach verlangen, dass Patrick sich mit Dir auseinandersetzt. Er ist noch nicht soweit. Er ist noch ganz am Anfang. Wir tasten uns gerade ganz behutsam an die alltäglichen Dinge wieder heran. Du musst mit Dr. Ries sprechen.“ versuchte Dominik seinem Vater ins Gewissen zu reden, während er Patrick mit der anderen Hand über den Kopf streichelte.
<
Genau das ist so eine Stelle die ich meine. Hier hat er sich sehr unter Kontrolle, er würde seine ganze Wut am liebsten herausschreien aber er reißt sich Patrick zu liebe zusammen und gibt ihm mit seiner Geste auch noch und Kraft für die Konfrontation mit Jo obwohl es in ihm tobt.

>Dominik konnte kaum glauben was er hörte. Er hatte seinen Vater noch nie so ehrlich erlebt und war beinahe fasziniert von dem was er sagte.
<
Es scheint so als ob wir alle ganz neue Seiten an Jo kennen lernen dürfen. Ich hoffe es ist von Dauer.

>„Probier es doch.“ lächelte Dominik ihn aufmunternd an und hielt ihm ein weiteres Stück Brot hin. <
Da kann Patrick wohl nicht nein sagen.

Und nun zu Patrick, das Beste kommt ja immer zum Schluss ;)

Patrick zeigt hier sehr viel Stärke da er es schafft sich Jo zu stellen und ihn schonungslos nochmal mit der grausamen Wahrheit zu konfrontieren. Denn wie du schon geschrieben hast ist es nochmal ein riesen Unterschied etwas aus einer Akte zu lesen oder es aus dem Mund des Opfers zu hören, gerade wenn man daran nicht ganz unschuldig ist. Auch wenn Patrick fast die ganze Zeit weint ändert das nichts an seiner Stärke, ganz im Gegenteil. Die Tränen treffen Jo genau da wo es ihm weh tut, nämlich in seinen gerade entdeckten Schuldgefühlen. Aber eines ist ganz klar, ohne Dominik hätte Patrick das nicht geschafft.

Hier noch „Patrick´s Stellen“:
>„Wa..rum h..ast Du mir n..icht gegl..aubt, Jo? Wa..rum n..icht?“ Er weinte immer noch. <
Wie oft sich diese Frage Patrick wohl in Russland gestellt hat? Ich hoffe das sich auch Jo diese Frage bis an sein Lebensende stellen wird.

>„Die h…aben m..ir so weh get..an, Jo.“ flüsterte Patrick und wandte seinem Adoptivvater nun den Kopf zu. <
Das finde ich auch einen sehr starken Moment von Patrick wo er zu Jo schaut. Ich hoffe das sich Patricks Blick für ihn wie ein Messerstich anfühlt.

>„Ich weiß n…icht, ob ich d..as schaffe. Ob i…ch ü..berh..aupt d..ie Kraft h…abe so weit..erzu..leben.“ <
Hier musste ich heulen und es stehen mir auch jetzt wieder die Tränen in den Augen. Das klingt wieder so als ob sich Patrick vollkommen aufgegeben hat.

>„D…u verzeih..st mir, das D…omin…ik wegen mir ent..führ..t war?“ sah Patrick Jo an. <
Die Entführung war ja immer das große Thema zwischen ihnen, das ist es klar das Patrick diese Frage beschäftigt. Schließlich ist Dominik Jo´s leiblicher Sohn und er ist ja nur der Neffe und Adoptivsohn.

>„D…ie h…aben m…ich verg..ewa..ltigt, Jo.“ Patrick brach erneut in Tränen aus. <
Das tut richtig weh beim lesen. Diese Worte, so schonungslos aus Patricks Mund... aber sie treffen auch Jo und das ist gut.

>„B…leib..st Du n…och einen M…oment, Jo?“ <
Ich hätte ja mit vielem gerechnet aber damit nicht. Es ist erstaunlich das nach allen was vorgefallen ist Jo immer noch eine große Rolle in Patricks Leben spielt bzw. was dieser von ihm hält, daher ja auch die Frage ob die Entführung verziehen ist.

Wie schon gesagt, das Zusammentreffen der 3 ist die mehr als gelungen. Ich hätte nie gedacht das es so reibungslos abläuft. Ich denke Patrick und Jo sind auf einem guten Weg und Patrick wird es vermutlich auch zulassen das Jo als sein Anwalt gegen diese Kreaturen vorgeht. Ich bin sehr gespannt wie sich das weiterentwickelt vor allem dann wenn aus Patrick und Dominik „mehr“ geworden ist.

Nun sind die zwei also wieder allein im Krankenzimmer. Es wundert mich auch nicht das Patrick nichts mehr gesagt hat außer um Tee zu bitten. Er muss das Geschehene erstmal sacken lassen. Der Schlaf tut ihm nach diesem anstrengenden Tag gut aber es wäre ja fast ein Wunder wenn die folgende Nacht ohne Zwischenfälle verläuft. Ja Wunder sind selten wie sich ja kurz darauf zeigt...

So, nun habe ich ersten Teil jede Menge kopiert, ich will es im zweiten Teil „ohne“ versuchen. Der Abschnitt ist zwar länger aber ich versuche mich da kurz zu fassen, ist ja auch schon wieder gleich 22:30, man wie die Zeit vergeht.

Also, zum zweiten Abschnitt:

Kleine Anmerkung vorab, ich hoffe die Bettgitter werden mit Patricks Einverständnis hochgestellt, wäre sonst nämlich ne rechtliche Sache.

Mit Jasmin und/oder Pia hätte ich nun nicht wirklich gerechnet. Aber nun gut, sie sind ja kein Besuch für Patrick sondern sie wollen nach Dominik, ihrem Freund, sehen. Was ja auch nach dem Telefonat vom Vorabend verständlich ist.

Ich hab ja schwer das Gefühl das sich Dominik nicht so ganz richtig auf seinen Besuch konzentrieren kann. >„Entschuldigt, aber ich muss hineinschauen können, sonst hab ich keine Ruhe.“ , „Was hast Du gefragt?“ < Jasmin hätte ihn sonstwas fragen oder erzählen können. Ich finde das jetzt schon süß, was wird das erst werden wenn Dominik offen seine Gefühle zeigen kann?

Die Anteilnahme und Interesse der Beiden für Patrick kommt sehr ehrlich rüber. Vor allem die Freude das Patrick wieder normal essen kann und gerne im Park ist.
Jasmins Kommentar zu Jo´s Besuch >„Sag bloß Jo hat mal die richtigen Worte gefunden?“ < könnte treffender nicht sein. Na ja, sie kennt ihn ja auch schon ein paar Jahre.

Oh nein, jetzt wird Patrick auch noch durch die Schmerzen wach während die Beiden noch da sind. Schon beim ersten lesen wusste ich dass das nicht gut geht und Patrick mitbekommen wird das sie da sind.

Hier muss ich doch kopieren:
>„Meinst Du? Aber er weint doch so sehr.“ gab Pia zurück. „Ja…“ nickte Jasmin, „aber er ist schwer traumatisiert. Es würde ihn total überfordern.“ <
Das ging mir sehr nahe. Man stelle sich die Situation vor, jemand quält sich und man möchte irgendwie helfen und kann nichts tun weil jedes Handeln die Situation nur noch verschlimmern würde. Hier ist es gerade vollkommen egal das Pia und Jasmin Patrick nie sonderlich mochten. Ich denke auch das sich das spätestens jetzt geändert hat.

>Patrick schaute in ihre Richtung, weil er verzweifelt nach Dominik suchte, und bemerkte sie. <
Ich wusste es. Wäre Dominik doch nur ein paar Sekunden schneller gewesen.
Dominik Worte das sie nicht wegen ihm hier sind sondern wegen Dominik ist sicher nur ein schwacher Trost. Es ist klar das sein Verdacht sofort auf Emily fällt.
Was wird das nur wieder in ihm auslösen das noch mehr Leute darüber bescheid wissen was ihm zugestoßen ist. Man mag es sich gar nicht vorstellen.

Und nun wieder die ganze Prozedur der Wundversorgung die Patrick da über sich ergehen lassen muss und das auch noch in dem Wissen das Jasmin und Pia vor der Tür warten... armer Patrick. Zum Glück ist Dominik an seiner Seite. Das hier >„A…ber … bleibst Du hier?“ < tut wieder richtig weh, diesen Flehen und die Angst Dominik könnte ihn allein lassen.

Ich kopiere jetzt mal nicht aber das Gespräch dass die Zwei führen nach dem die Wundversorgung überstanden macht mich wieder so traurig. Es kommen immer mehr Einzelheiten ans Tageslicht. Ich mag das jetzt auch gar nicht wiederholen, es ist zu grausam. Ich kann wirklich nur hoffen das Patrick ein Zufallsopfer war. Es wäre ja nicht auszudenken wenn es jemand gezielt auf ihn abgesehen hätte. Ich glaube solche Abscheulichkeiten würden nicht mal Linostrami oder Carstensen in Auftrag geben.
Ich hoffe nun auf den Schlummertrunk und dass die restliche Nacht ohne Probleme und Zwischenfälle verläuft. Nach so vielen Ereignissen wie Jo, Pia und Jasmin und nun noch dieses Gespräch ist es eher unwahrscheinlich aber vielleicht wirkt ja Dominiks Streicheln und der Kuss auf die Schläfe wie ein kleines Wunder.

Ich hätte nicht unbedingt damit gerechnet das Jasmin und Pia so lange warten aber na ja, die Situation hat sie sicher auch ganz schön mitgenommen und sie wollen sich ja auch von Dominik verabschieden.

Wie schon gesagt, die Anteilnahme der Beiden ist ehrlich, das zeigt ihr Blick mit dem sie Patrick anschauen und auch als sie Zeuge werden wie Patrick das Fesseln erneut im Traum erlebt.

Zum Schluss muss ich doch nochmal kopieren, sorry.
>Sein Blick auf Patrick war zärtlich und vollkommen auf ihn konzentriert. Sie erinnerte sich erneut an den Abend, als sie Dominik so völlig aufgelöst im Townhouse vorgefunden hatte. Da hatte er total neben sich gestanden und seine Gefühle gar nicht unter Kontrolle gehabt. Hier, jetzt in diesem Moment schien er, so schlimm es auch war, was Patrick zugestoßen war, ausgeglichen und als wäre er dort wo er hingehörte. Er strahlte die Ruhe und Sicherheit aus, die Patrick offensichtlich so dringend brauchte. <
Das hat mich total berührt als ich es gelesen habe, wundervoll geschrieben. Ich glaube Jasmin dämmert es so langsam was mit Dominik los sein könnte. Im Moment hab ich den Eindruck das es ihr nichts ausmacht wenn es so wäre. Ich hoffe ich täusche mich da nicht.

>„Es wird Dir nie wieder jemand auch nur irgendein Haar krümmen. Das schwöre ich Dir.“ <
Das ist schon fast eine kleine Liebeserklärung, finde ich richtig passend so zum Abschluss des Kapitels. :)

Ich glaube der 2. Teil ist jetzt etwas zu kurz gekommen aber ich denke das Wesentliche hab ich drin.

Zum Kapitel allgemein kann ich nur sagen: super, super, super. Bitte viel mehr davon. Da war wieder alles drin was rein muss.

Wenn was unklar ist, einfach fragen. Ich weiß, ich hab deine anderen Rückmeldungen noch nicht gelesen *schäm aber ich gelobe Besserung.

Ich hoffe du hattest Spaß beim Lesen. Ich wünsche dir eine schöne Restwoche (mit Feiertag). Bis bald

Lg Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 23.05.2016 | 20:00 Uhr
Mir ist es ja auch immer ein Bedürfnis mich zu Deinen Zeilen zu äußern, weil mir beim Lesen auch so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Hoffe Du kommst dazu das zu lesen. :)

Oft ist es bei mir so, dass ich anfange zu schreiben - und dann sehe ich Bilder vor mir. So war es bei der Szene mit Jo. Er war einfach da.... und kam unangekündigt vorbei. Und dann lese ich das nochmal durch und dann ergänze ich noch einiges. So fügt sich das nach und nach zusammen. Erst wenn ich dann einigermaßen zufrieden bin stelle ich es online.

Ich versuche mich mal kurz zu fassen, was ich eigentlich nie schaffe.
Jo meinte es tatsächlich ernst. Es belastet ihn sehr was mit Patrick geschehen ist und ich gehe nicht davon aus, dass er in sein altes Muster zurückfällt. Aber er muss aufpassen, dass er Patrick nicht überfordert. Bei Deinem Satz "Wer ist dieser Mann und was hat er mit Jo Gerner gemacht?" musste ich sehr lachen. :D
Ich hab auch lange überlegt, ob Jo Patrick berühren darf und wie dies für ihn (Patrick) sein mag. Aber dann hab ich mir überlegt, dass es ganz normal ist, dass Jo das mit Berührungen unterstreichen möchte. Er muss natürlich bei Patrick sehr vorsichtig sein.
Ja, der Kuss auf die Stirn z.B. Was mag der in Patrick ausgelöst haben? Vielleicht sind dies die Moment, wo Patrick wirklich spürt, dass Jo es ernst meint?

Welche Rolle Dominik hat, das hast Du soooo schön geschrieben - ich bin ganz hin und weg. Patricks Fels in der Brandung eben!
Auch wie Du beschreibst, dass Dominik Patrick mit seiner Geste Kraft gibt.

Und zu Patrick, das sind wunderschöne Worte von Dir: "Auch wenn Patrick fast die ganze Zeit weint ändert das nichts an seiner Stärke, ganz im Gegenteil. Die Tränen treffen Jo genau da wo es ihm weh tut, nämlich in seinen gerade entdeckten Schuldgefühlen. Aber eines ist ganz klar, ohne Dominik hätte Patrick das nicht geschafft."
Die Frage nach dem Warum wird Patrick in Russland so gut wie in keiner Minute losgelassen haben.
Und es ist eindeutig wie sehr Patrick noch mit seinen Gedanken schwankt. Mal zeigt er ein bisschen Lebenswillen und dann wiederum überlegt er, ob er noch weiterleben kann.

Zu der Sache mit dem Kopieren - das stört mich gar nicht, wenn Du Teile kopierst, so lange Du erläuterst was Du daran schön oder spannend oder wie auch immer fandest....

Das mit den Bettgittern ist mit den Menschen abgesprochen, die derzeit die Entscheidungen für Patrick treffen... ;)

Zum 2. Teil: Nein, Dominik kann sich nicht auf seinen Besuch konzentrieren, wenn er Patrick nicht sehen kann. :)
Genau, Pias und Jasmins Verhältnis zu Patrick hat sich schon stark verändert. Ich hoffe, das ist realistisch.... Aber sie wissen was geschehen ist und dadurch verblasst das, was mal gewesen ist.

Richtig, Jasmin ahnt was. Ich frage mich immer, ob sie anders reagieren müsste, denn Dominik hat ja nie die Anzeichen vermittelt, dass er schwul ist...

Danke Dir für die schöne Rückmeldung, das Lob und die lieben Worte. :)
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
20.04.2016 | 22:13 Uhr
Huhu Piper :)

Ja, ich weiß, es sollte am Wochenende schon Lesestoff kommen. *schäm*
Ich muss unbedingt an meinen Zeitmanagment arbeiten...

Nun, hier kommt meine Review zu Kapitel 37. Viel Spaß damit.

Wie ich schon in der Mini-Review geschrieben habe, finde ich sehr bemerkenswert das es Dominik doch sehr schnell und ohne große Schwierigkeiten gelingt Patrick zum essen zu bringen.
Damit hätte ich nie gerechnet. Was Dominik hier vollbracht hat ist einfach fabelhaft. Ich finde es so schön wie viel Kraft, Mut, Hoffnung, ich weiß gar nicht wie ich es nennen soll, in seine Worte legt.
>„Ein kleines Frühstück für Dich. Ich dachte, wir probieren es vielleicht mal hier draußen mit dem Essen? Das ist doch bestimmt schöner, als immer diese blöde Pampe durch den Schlauch, oder?“
„Es ist nur ein Versuch. Du möchtest doch bestimmt mal wieder etwas Leckeres schmecken, oder?“ <

Patrick steht der ganzen Aktion noch sehr skeptisch gegenüber, das er Dominik keine Sekunde aus den Augen lässt als dieser mit Schwester Sophie spricht und sein Blick als er das Tablett sieht spricht Bände.

Die Frühstücksauswahl ist sehr schön zusammengestellt. Ich hätte nicht gedacht das sich Patrick für den Grießbrei entscheidet. Das Zeug sieht optisch nicht gerade viel besser aus als die Sondennahrung und geschmacklich... na mein Fall wäre es nicht. Ich glaube der „alte“ Patrick hätte das Zeug niemals angerührt. Spaß beiseite ;)
Der Grießbrei ist genau richtig für ihn um sich ganz langsam wieder an essen ranzutasten.
Sehr nahe geht mir hier das Patrick die ganze Zeit über weint und vor allem seine Reaktion als das Schüsselchen leer ist. Da ist seine Angst, das er womöglich nichts mehr bekommen könnte, wieder deutlich spürbar.
Patrick schien wirklich Hunger gehabt zu haben, da er die 2. Portion auch noch restlos verputzt. Da war mein erster Gedanke „Hoffentlich war das jetzt nicht zu viel.“. Ich bin echt erleichtert das es gut ging.
Schön fand ich auch das du meinen kleinen Vorschlag ansatzweise umgesetzt hast. Danke :)

Der Satz hier hatte es auch in sich:
>Dominik hatte das Gefühl als ginge es ihm ähnlich wie einem hungernden Kind, dass wochenlang nichts zu essen bekommen hatte. Jetzt war die Gelegenheit da, den Hunger zu stillen, und er nahm sie wahr. <

Eiskalt erwischt hat mich ja auch Patricks Aussage das er gezwungen wurde Hundefutter zu essen. Da blieb mir echt die Spucke weg. Ich hätte ja mit vielem gerechnet, verdorbene Lebensmittel wie schimmliges Brot aber niemals mit Hundefutter. Spätestens jetzt kann wohl jeder nachvollziehen weshalb Patrick so einen Ekel vor dem Essen hat. Wie viel Kraft muss ihn das gekostet haben Dominik DAS anzuvertrauen?!
Ich mag mir russisches Hundefutter gar nicht vorstellen, ich kenne deutsches Katzenfutter (wobei das qualitativ einwandfrei ist).
Ich frage mich langsam wie viel solcher Tatsachen Dominik noch verkraftet. Da bin ich gespannt auf das was du in deiner Re-Review angedeutet hast.

Also alles in allem war es ein voller Erfolg zu versuchen Patrick die Mahlzeiten draußen zu geben. Das hätte ich nie gedacht das es so relativ einfach wird. Aber wie schon gesagt,ich hoffe dass das Wetter noch ein Weilchen mitspielt und nicht Minusgrade und Schnee kommen. Drinnen essen könnte nochmal schwierig werden denn so wie du schreibst ist es ja gerade die Zeit draußen der sich Patrick entgegen sehnt. Vielleicht klappt es anfangs auch am geöffneten Fenster. *hoff*

Pürierte Möhrensuppe, das klingt lecker, da könnte ich mir vorstellen das Patrick da auch eine 2. Portion verlangt hat.
Die „Brothäppchen ohne Rinde“, da musste ich schmunzeln weil es so niedlich klingt.
Da kam mir der Gedanke dass das ein kleines Ritual werden könnte was Dominik beibehält für die Zeit nach dem Krankenhaus. Denn das Dominik wieder das Kochen übernehmen wird steht ja wohl außer Frage ;). Er wird doch wieder stehts bemüht sein was tolles für Patrick zu zaubern und für´s Abendbrot eignen sich doch hübsch angerichtete Brothäppchen (mit oder) ohne Rinde. ;) Sorry, ich übertreibe gerade ein bisschen.

Nochmal kurz zusammen gefasst, das Kapitel war wieder fabelhaft. Eine rücksichtsvolle Schwester Sophie die ihren Kontakt zu Patrick wirklich auf ein Minimum beschränkt. Dominik der Patrick jeden ihm möglichen Wunsch erfüllt und dafür steif gefrorene Finger tapfer erträgt. Und natürlich ein Patrick der einen kleinen Schritt zurück ins Leben gemacht hat, denn er isst wieder normal und möglicherweise auch bald die Magensonde los.

Noch fix ein paar kopierte Stellen, (fast) ohne Worte:

>Es war, als ob Dominik durch sein Bemühen und seine Fürsorge die Mauer der Verweigerung durchbrochen hatte. <
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Wie lange hast du an diesem Satz gesessen?
>„Ja…noch m..ehr bit..te.“ wiederholte Patrick nochmal. <
Dieses Flehen... heul.
>Dominik zog sich den Stuhl heran und setzte sich ihm etwas gegenüber. Er neigte sich vor und nahm Patricks Gesicht zwischen seine Hände. <
Ohne Worte

>„Hier seid Ihr!“<
Beim ersten lesen blieb mir hier auch die Spucke weg. Ich hatte ja in der Mini-Review schon spekuliert wer es den sein könnte.

Vorhin, bevor ich diese Review geschrieben habe, hab ich natürlich das neue Kapitel gelesen. Besser gesagt, ich hab es verschlungen, das gleich 2 mal hintereinander.

Eine Frage, wer war der Mann und was zum Teufel hat er mit Jo Gerner gemacht?
Ich muss sagen das ich echt Rotz und Wasser geheult habe. Ich bin sprachlos, das Kapitel muss ich noch einige male lesen bevor ich da was sinnvolles zu schreiben kann. Ich bin platt von Jos Ehrlichkeit.

Zu Pia und Jasmin:
Ich kann ihre Sorge um Dominik ja verstehen aber mussten sie wirklich ins Krankenhaus kommen? Da bin ich auch gespannt wie es das weitergeht da Patrick weiß das die Beiden wissen wie es ihm geht. Ob das nicht noch böse Träume geben wird, das könnte aber auch nicht wegen Jos Besuch der Fall sein. Die Nacht ist ja noch jung...

Ich glaube das war es erstmal. Wenn noch Fragen sind, immer raus damit.
Ich versuche dir zeitnah eine Review zu Kapitel 38 da zulassen, ich weiß aber nicht wann. Bin seit Montag wieder in der Praxis.

Ich hoffe du hattest Freude beim Lesen.

Lg und bis bald
Charlottenburg78

PS: hab gesehen das das es Rückmeldungen zu meinen Reviews gibt. Die werde ich morgen lesen :)

Antwort von Piper2677 am 24.04.2016 | 16:46 Uhr
So, nun hier meine Antwort zur Review. :)

Hm... ja, warum entscheidet sich Patrick für den Grießbrei? Vielleicht weil es ihn am Wenigsten anstrengt, wenn er den ißt? Oder weil er noch warm ist und er sich etwas Warmes wünscht? Ich weiß es gar nicht... :)

Das Weinen von Patrick während der ganzen Aktion ist ja in der Tat ein sehr deutliches Zeichen. Er ist hin und Her gerissen zwischen dem Essen wollen und dann den Erinnerungen, die daran hängen. Er hat so viel Grausames erlebt und nun ist da Dominik, der ihn so behutsam und mit etwas Wohlschmeckendem füttert. Wie mag Patrick sich fühlen?

Zum Hundefutter: Woran wird Patrick das erkannt haben? Es hat ja selten jemand mit ihm geredet. Und wenn dann nur Bruchstücke auf Deutsch - der Rest war Russisch. Ob er es am Geruch und am Aussehen erkannt hat? Oder haben sie ihm vielleicht irgendwie verdeutlicht was er da essen muss (Geräusche)? Wäre diesen Sadisten ja durchaus zuzutrauen. Ein Bellen gefolgt von schäbigem Gelächter vielleicht?

Deine Vorahnung zum Wetter: Du darfst gespannt sein. Die Wetterlage ändert sich bald.

Übrigens... Deine Überlegungen zur Brotrinde und dem zukünftigen Essen fand ich niedlich. :D Meinst Du, dass Dominik Patrick immer die Kruste vom Brot abschneidet? :D Wäre ja etwas Verschwendung. ;)

>Es war, als ob Dominik durch sein Bemühen und seine Fürsorge die Mauer der Verweigerung durchbrochen hatte. < Wie lange ich daran gesessen habe? Och, eigentlich kommen solche Sätze ziemlich schnell. :)

Hast Du inzwischen meine anderen Rückmeldungen gelesen? Und das letzte Kapitel auch nochmal? :) Deine kleine Vorschau macht ganz viel Lust auf mehr. Bin schon sehr gespannt was Du dazu schreibst. Ja, Jo hat hier ziemlich schnell begriffen was er angerichtet hat. Seine Reue ist ehrlich - und es kostet ihn etwas Mühe, dass Patrick das auch glauben kann.

Jetzt noch von mir ein paar Sätze, von denen ich gerne wüsste wie Du sie fandest - also die Wirkung.... bzw. den Inhalt:
<„S…ie haben m…ir Hun…defutter gegeben. S..ie haben m..ich ge..zwungen den M…und auf..zu..m..achen.“ gestand er Dominik dann mit tränenerstickter Stimme. >
*Was denkst Du wie mag Dominik in dem Moment, wo er das hörte, geguckt haben?

Und hierzu:
<Als Patrick das merkte zuckte er zunächst ein Stück zurück. „Ist ok… wir haben ganz viel Zeit.“ sprach Dominik ihm gut zu. Er hoffte sehr, dass Patrick sich nicht verschließen und das Experiment abbrechen würde.
Dann sah er aber, wie er mit der Zunge die Lippen abtastete und schmeckte was darauf war. Dominik beobachtete ihn aufmerksam und hielt für einen Moment die Luft an. Schließlich schaute Patrick ihn an und blickte gleichzeitig auch auf den Löffel in seiner Hand. Wortlos hielt Dominik ihm diesen erneut hin. Und diesmal öffnete er den Mund vollständig und ließ sich den Grießbrei hinein geben. >
*Ist es ein bisschen so, wie Du es Dir vorgestellt hast?

Vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung und lieben Gruß!
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
15.04.2016 | 23:08 Uhr
Huhu Piper,

hier kommt eine kleine Mini-Review. Ausführlich folgt morgen oder am Sonntag.

Ich bin ja sowas von begeistert und auch sprachlos. Ich hätte nie damit gerechnet das es so einfach mit dem essen in Freien klappen wird. Das Patrick beim Griesbrei sogar Nachschlag verlangt ist ein kleines Wunder.
Ich hoffe nur dass das Wetter da noch eine Weile mitspielt oder das Patrick auch im Zimmer, notfalls bei geöffneten Fenster, essen wird und gute Fortschritte macht.

Das er dort Hundefutter bekommen hat ist echt ekelerregend, das hätte ich nicht mal in meinen schlimmsten Gedanken vermutet.

Und wer ist jetzt der "Besuch" der das Abendessen stört? Pia und/oder Jasmin? Ich glaube eher nicht, sie würden Dominiks Bitte , das Patrick keinen Besuch bekommen soll, respektieren. Bei Emily wäre ich mir da nicht ganz so sicher. Das Tuner etwas herausgefunden wäre auch möglich aber bei ihm würde wohl die "Begrüßung" eher "Ey, wat macht der Penner hier?" lauten und jemand vom Krankenhauspersonal würde die Beiden wohl auch eher mit "Sie" ansprechen. Bleibt also nur noch Jo übrig. Das gefällt mir aber gar nicht. Ich hab echt Angst wo das wieder endet gerade jetzt wo Patrick was gegessen hat...

Das neue Kapitel habe ich natürlich eben entdeckt. Ich lese aber erst wenn ich die Review zu diesem hier geschrieben habe.

Ich wünsche dir ein schönes WE. Bis bald.

Lg Charlottenburg78
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
12.04.2016 | 22:54 Uhr
Huhu liebe Piper,

zur Wochenmitte kommt endlich neuer Lesestoff. Viel Spaß damit. :)

Na da lag ich ja mit meiner Vermutung „Panikattacke“ gar nicht so falsch...
Was für ein Anfang, Patrick, der herzzerreißend weint und verkrampft sein verletztes Glied festhält. Da läuft es mir kalt den Rücken runter.
Ich muss sagen „herzzerreißend“ beschreibt auch ganz gut das Bild in meinem Kopf das ich zu dieser Szene da habe.
Also wie gesagt, da überkommt mich ein eiskalter Schauer. Da kommt so viel zusammen. Zu einem Dominiks Angst das Patrick sich wieder verletzen oder den Katheter raus ziehen könnte weil er es erst nicht schafft seine Hand dort weg zu bekommen und natürlich auch Patricks Panik, als er wieder scheinbar ein Stück weit realisiert wie schwer er „da“ verletzt war/ist und das es „da“ nicht mehr richtig funktionieren könnte.

>„Sie h…aben mir im…mer dam…it gedroht ihn ab…zu..schneiden und m…ich d…ann verbluten zu l..assen.“ brachte Patrick schließlich mühsam hervor. Dann würgte er, und sagte kaum hörbar: „I..ch dachte i..ch muss so ster..ben.“ <
Das ist jetzt nicht dein Ernst?! Was kommen denn noch alles für Grausamkeiten ans Tageslicht? Diese Kreaturen haben Patrick doch auch so schon genug gequält, mussten sie ihm auch noch mit DIESER Abscheulichkeit drohen? Ekelhafte Psychospielchen...
So langsam glaube ich das Dominik auch mal ein Gespräch mit Dr. Ries führen sollte. Ich frage mich nämlich wie viel Dominik noch verkraften muss bzw. kann denn die Videos kommen ja möglicherweise noch auf ihn zu.

>„Dann dachtest Du, dass Du sterben wirst. Aber stattdessen haben sie Dir nur noch mehr Schmerzen zugefügt und Dich mit der Angst zurückgelassen.“ <
Hier musste ich tatsächlich würden. Wie können Menschen nur so grausam sein.

Noch zu den „Narben“:
Ich schrieb dir zwar schon in der letzten Mail das Dominik ja auch hier seine „kleine Eisenbahnschiene“ braucht aber beim 2. und 3. lesen bin ich zu der Erkenntnis gekommen: Bitte nicht an dieser Stelle. Soll Patrick wirklich tagtäglich daran erinnert werden was ihm zugestoßen ist? Bitte tue ihm das nicht an. Das wäre schrecklich und daran könnte auch keine noch so liebevolle Streicheleinheit von Dominik (die in naher oder ferner Zukunft stattfinden wird) da etwas ändern. :/
„Seine Eisenbahnschiene“ bekommt Dominik ja wenn Patricks Darm-OP ansteht.

Ach ja, und die Darstellung von Dominiks Gefühlswelt ganz allgemein in dieser Szene ist dir wieder sehr gelungen. Zu einem wie nah er mit seiner Hand an diese spezielle Stelle kommt aber auch wie schwer verletzt diese doch ist und zum anderen wie es für Patrick wohl ist sich so ausgeliefert zu fühlen.

>„Du bleibst hier?“ fragte er ängstlich. „Ja, ich bleibe hier.“ lächelte Dominik. <
Ich glaube so schnell läßt Dominik Patrick nicht nochmal alleine...

Sorry wenn ich jetzt mal etwas mehr kopiere.

>„N…ein… halt m…ich einfach nur fest.“ <
Hier musste ich auch wieder etwas schniefen. Ich finde es so bemerkenswert wie es Patrick gelingt seine Wünsche zu äußern.
Ebenso hier:
>„K…annst Du Dich vielleicht ganz neben m…ich legen, dass ich Dich ansehen kann? V…ielleicht k…ann ich dann verg…essen…“ <
Das sind natürlich Wünsche die Dominik nur zu gerne erfüllt. Er würde ja alles tun nur damit es Patrick etwas besser geht.

Eigentlich könnte ich wieder die ganze Szene wo die Zwei so eng beieinander liegen kopieren. Es fällt mir wieder schwer für mein Gefühl beim lesen die richtigen Worte zu finden.
Dominik wie er versucht Patrick so viel Wärme und Geborgenheit zu geben und ihn gleichzeitig nicht zu bedrängen und Patrick wie er das alles regelrecht aufsaugt.
Dieser Satz von Patrick: „I…ch weiß nicht… ich weiß g…ar nicht was mit mir los ist…“, lässt mir wieder so viel Spielraum für Interpretationen. Das mag ich ja sehr...
Im Augenblick klingt das fast wie eine Entschuldigung oder Rechtfertigung dafür das er sich so sehr nach Dominiks Nähe sehnt obwohl er nach allem was er erlebt hat sich gegen jegliche Berührungen, speziell von Männern mit aller Kraft wehren müsste und das er es gerade selbst nicht versteht.
>„Schsch….“ flüsterte Dominik sanft und berührte mit den Lippen Patricks Stirn. <
Das lass ich jetzt mal (fast) ohne Worte stehen, es ist einfach ein schöner Moment.

Beim ersten Lesen hatte ich ja hier aufgehört und gehofft das nicht Jo, oder noch schlimmer Tuner, auftaucht und die Beiden SO „erwischt“.
1000 Dank dass das nicht der Fall war.
Es freut mich sehr dass die Nacht auch für Dominik erholsam war. So einen Kraftschub hat er mal gebraucht. An dieser Stelle fordere ich wieder ein eigenes Bett für Dominik. *hundeblick*

>„Ich möchte raus.“, „Ich dachte, dass wir heute Nachmittag wieder spazieren gehen.“ ging Dominik zu ihm. „Bitte…“ bat Patrick ihn. <
3 kurze aber klare Worte, ich bin immer wieder baff wie es Patrick gelingt seine Wünsche so deutlich zu äußern. Da wird wieder sehr gut klar das Patrick kein gewöhnlicher Patient. Es wird wirklich alles getan damit es ihm besser geht, und wenn es sein Wunsch ist ohne Frühstück nach draußen zu fahren dann wird das auch gemacht. Alles zum Wohle des Patienten. Daumen hoch dafür. Das Jeremias schlägt da haushoch die „Sachsenklinik“ aus „In aller Freundschaft“... ;)

Spaß beiseite, ich finde es toll wie auf Patricks Bedürfnisse eingegangen wird. Ich denke das ist auch erstmal der beste wenn nicht sogar der einzige Weg Patrick dazu zu bewegen wieder (freiwillig) Nahrung zu sich zunehmen. Ich befürchte nämlich das er dann sogar wieder die Sondennahrung verweigern würde wenn man seine Wünsche nicht berücksichtigt.

>„Dann heb ich Dich mal aus dem Bett, ja?“ lächelte Dominik Patrick an. Der Dunkelhaarige erwiderte nichts, sondern ließ sich von Dominik anfassen und hochheben., „Dann stellen wir die Lehne etwas zurück.“ Dominik neigte sich hinab und betätigte den Knopf mit dem die Rückenlehne ein wenig nach hinten fuhr. <
Also spätestens wenn Patrick entlassen wird könnte Dominik locker als Pflegehelfer dort anfangen, er macht das einfach perfekt.

>„Geht das so mit der Rückenlehne? Oder soll ich sie weiter runterstellen?“ erkundigte Schwester Sophie sich bei Patrick. Er hatte den Blick zum Fenster gerichtet und sah sie auch jetzt nicht an, als sie mit ihm sprach. <
Was ich aber allerdings immer noch nicht so ganz verstehe ist das Patrick so abweisend auf Schwester Sophie reagiert. Da tut sie mir schon etwas leid, Patricks Wohl liegt ihr ja offensichtlich auch am Herzen.

>Dominik hatte in den letzten Tagen bereits mehrfach festgestellt, dass jemand, der im Rollstuhl geschoben wurde, automatisch erstmal mitleidig betrachtet wurde. <
Ja, das ist wohl war. Gerade wenn der Mensch im Rollstuhl offensichtlich noch recht jung ist. Die mitleidigen Blicke sind Patrick unangenehm, keine Frage aber keiner von den anderen Patienten oder Krankenhausbesuchern ahnt auch nur ansatzweise etwas von seiner persönlichen Krankengeschichte. Der erste Gedanke wäre da wohl erstmal nur „Unfall“.

>„Schau mal, da drüben ist ein Teich. Sollen wir dort mal gucken?“ <
Wow, und wieder bin ich baff. Das Jeremias hat ja so einiges zu bieten. ;)
Ich finde es so schön das es für Patrick zu viel zu sehen gibt. Man spürt förmlich wie er alle Eindrücke in sich aufsaugt.
Schade nur das es wieder böse Erinnerungen mit sich bringt, die Frage wie der Sommer war beispielsweise. Es ist so traurig das Patrick rein gar nichts von dem mitbekommen hat was außerhalb des Kellerlochs gewesen ist. Da fällt mir aber auch auf das Patricks Erinnerungen hier vielleicht auch von Vorteil sein könnten. Er erinnert sich ja sehr genau an die 3 Türen die aufgeschlossen wurden. Das könnte bei den Ermittlungen helfen den Tatort zu finden.

>„Gab es noch andere Menschen, die sie, so wie Dich, eingesperrt hatten? Weißt Du das?“, „Ich h…ab niemanden g…esehen.“ <
Das wäre ja furchtbar aber so schrecklich das klingen mag nicht unmöglich, denn würde man so einen Aufwand mit Videoaufnahmen betreiben bei „nur“ einem Opfer. Vielleicht nicht gleichzeitig aber es wäre doch möglich dass diese Kerle für Patrick frischen Ersatz gefunden haben. Nein, grusel, meine Gedanken gehen schon wieder in eine Richtung die mir nicht gefällt. Ich hoffe ich hab dich jetzt nicht auf Ideen gebracht...

Das mit den Fischen: „Ja… aber b…ald werden sie frieren.“ hat mich wieder sehr erwischt. Erst die Vögel, nun die Fische. Tiere scheinen Patrick derzeit zu beschäftigen.
Da könnte es ganz schön sein wenn Pia oder Jasmin mal Bolle mit in Park bringen würden, wenn ich an das weiche Hundefell denke... aber dazu müsste Patrick erst in der Lage sein jemand anderen außer Dominik in seine Nähe zu lassen. Das ist aber wohl noch ferne Zukunftsmusik. Gerade wenn ich sehe wie panisch Patrick reagiert wenn harmlose Spaziergänger in seine Richtung schauen oder laufen. Seine Angst ist schon noch sehr präsent und geht mir gerade sehr nah.
>„Hey… ich bin da. Alles ist gut.“ ging er neben Patrick in die Knie und umfasste sein Gesicht. „N…ein…. D….a…. ! Was woll…en die denn v…on mir?“ stotterte Patrick und sah wieder zu den beiden Männern, die nun auch zu ihnen blickten. „Gar nichts. Sie gehen hier nur spazieren.“ versuchte Dominik ihn zu beruhigen. „Aber sie kom…men d..och her.“ sah Patrick ihn ängstlich an. „Nein, vertrau mir. Sie kommen nicht zu uns.“ schüttelte Dominik den Kopf. „Aber sie gucken uns an.“ „Ja, weil ich gerade zu Dir gelaufen bin und Du gerufen hast.“ <

Die Idee von Frau Dr. Winter, Patrick das Essen draußen anzubieten ist einfach fantastisch. Ich hoffe sehr das es ein Erfolg wird. Als Ärztin ist sie einmalig und auch menschlich scheint sie eine sehr einfühlsame Person zu sein.
Ich bin schon jetzt gespannt ob es klappen wird und wie Patrick darauf reagiert. Schade nur das es später Herbst ist und sehr vom Wetter abhängig sein wird sollte es Erfolg haben.
Ich frage mich gerade ob nun mein Vorschlag mit Marmelade und Honig den ich dir per Mail schrieb zum Einsatz kommt. Das würde mich jedenfalls sehr freuen. :)

Das neue Kapitel lese ich morgen und die Review dazu kommt auch noch diese Woche ebenso eine Mail.

Ich hoffe du hattest Freude beim lesen, ich glaube zwar das ich wieder ganz schön wild durch die Absätze gesprungen bin.
Bei Fragen, immer raus damit.
Ich wünsche dir eine schöne Restwoche und bis bald.

Lg Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 13.04.2016 | 19:38 Uhr
Auch wieder eine meiner momentanen Lieblingsszenen...wie Patrick da sein Glied anfasst und Dominik versucht die Hand zur Seite zu nehmen. Ich glaube er (Patrick) realisiert auch erst Stück für Stück wieder was sie alles Schreckliches mit ihm gemacht haben - und vor allem traut er sich erst ganz allmählich etwas darüber zu erzählen. Wie groß muss seine Angst gewesen sein, dass sie ihm da noch mehr furchtbare Sachen antun? :(

Was Deine Befürchtungen und Deinen Rat mit Dominik angeht: Es gibt bald eine Situation, wo Dominik fast zusammen bricht....

Nein, eine kleine "Eisenbahnschiene" wird das an Patricks Glied nicht werden. Dafür ist, wie Du schreibst, sicher die Narbe am Bauch eher geeignet. Aber dennoch wird Dominik die Narben auf Patricks Männlichkeit bestimmt immer besonders zärtlich berühren.

Das mit der Interpretation gefällt mir auch wieder. Dass Patrick gar nicht weiß was mit ihm los ist, ist sicher darauf zurückzuführen, dass er merkt, dass ihm Dominiks Gesten und Zärtlichkeiten so gut tun und vielleicht fühlt er dabei auch schon mehr. Aber sein Gemütszustand ist ja ein absolutes Chaos.

Was das Frühstück angeht, dass sie erstmal weglassen, weil Patrick nach draußen möchte, wäre ja auch wieder die Sondennahrung gewesen. Und ob Patrick die jetzt im Zimmer zugelassen hätte?

Ja, Schwester Sophie ist sehr bemüht um Patrick und sie trägt es ihm auch nicht nach, dass er mit ihr nicht redet und sich fast ausschließlich auf Dominik konzentriert und mit ihm kommuniziert. Könnten es Verlustängste, Dominik betreffend, sein - weswegen Patrick Schwester Sophie eher links liegen lässt?

Ja, das Jeremias hat einen feinen Park. :) Ich fand es schön mir die Beiden da an dem Teich vorzustellen und wie Dominik neben patrick in die Hocke geht.

Ja, Patrick erinnert sich an die 3 Türen - wie oft mag er sie auch gehört haben?
Man merkt dass Patrick insgesamt ganz anders geworden ist. Hätten ihn Vögel und Fische damals interessiert?

Zu Deinem Vorschlag: Honig und Marmelade.... ich habe mich inspirieren lassen, wenn ich es auch nicht ganz genau so umgesetzt habe. Aber ansatzweise. :)

Bin gespannt was Du zum nächsten Kapitel sagst. :)

Liebe Grüße, Piper
Emmy22 (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 21:01 Uhr
Hallo Piper,

also ich muss schon zugegeben, ich guck schon ziemlich lange GZSZ und ich fand schon immer das diese Beziehung zwischen den Figuren Dominik und Patrik, eine sehr besondere ist. Hab mich dann nach langem entschlossen auf FanFiktion mal zustöbern, ob es dazu nicht interessante Geschichten gibt und bin letztendlich auf deine Story gestoßen. Hab mir bisher nur den Anfang durchgelesen, aber ich muss sagen, es ist aufjedenfall interessant und macht Lust auf mehr. Ich bin schon gespannt, was noch alles kommen mag und wie sich alles entwickeln wird, bisher gefällt mir die Storyline und dein Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack. Sehr schön zu lesen, mach weiter so :)

Liebe Grüße
Emmy22

Antwort von Piper2677 am 11.04.2016 | 19:38 Uhr
Hallo Emmy22, ich freue mich sehr, dass Du hier her gefunden hast und mir auch ein paar Zeilen geschrieben hast. Ich gucke inzwischen kein GZSZ mehr - mich hat das Ende mit Patrick 2012 sehr enttäuscht, und ich hab dann aufgehört zu schauen. Aber Patrick und Dominik haben es mir, was das Schreiben angeht, immer noch angetan. :) Mein Kopfkino läuft nämlich weiter...

Vielleicht hast Du schon gesehen, dass es auch eine bereits abgeschlossene Geschichte über Patrick & Dominik gibt? "Und plötzlich war es Liebe" heißt sie. Möglicherweise hast Du ja Lust auch dort mal reinzuschauen.

Freue mich wenn diese Geschichte, zu der Du Dich gemeldet hast, Dir weiterhin gefällt und Du Dich vielleicht auch nochmal meldest.

Lieben Gruß, Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
09.04.2016 | 16:45 Uhr
Ein schnelles Huhu am Samstag,

ich hab eben gesehen das es ja noch ein neues Kapitel gibt. Dieses Wochenende habe ich leider keine Zeit. Nächste Woche haben ich aber ganz viel Zeit.

Wünsche dir noch ein schönes Wochenende und bis bald.
Lg Charlottenburg78
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
28.03.2016 | 23:08 Uhr
Huhu Piper,

der Osterhase hat es geschafft und eine kleine Review für dich mitgebracht.
Viel Spaß mit der Bett- oder Morgenlektüre.

Noch kurz zum vorherigen Kapitel, da hatte ich glaube ich gar nichts zu geschrieben. Ich meine die Stelle wo Dominik fast ein „Schatz“ rausgerutscht wäre. Ich fand das in dem Moment so ehrlich von Dominik. Er ist sich seiner Gefühle für Patrick mehr als sicher. Ich bin sehr gespannt was das erste „Schatz“ von Dominik kommt ohne das er Angst haben muss Patrick damit in ein tiefes Loch zu stürzten.

Nun aber zu Kapitel 35.

Patrick im Bett am weit geöffneten Fenster. Ich denke das ist ein guter Kompromiss, wahrscheinlich auch der einzig sinnvolle in der Situation.
Wie ich es raus lese ist die Idee sogar von Dominik. Handwerker denken eben praktisch. ;)
Wie gut diese Idee war zeigt ja auch das Patrick mit weinen aufhört.

Ich stelle mir Dominik gerade vor wie er Patrick den Schlafanzug anzieht, so ganz vorsichtig um Patrick nicht weh zu tun.
Dominik ist entweder ein Naturtalent oder er hat sehr gut bei Schwester Sophie aufgepasst. Das ganze ist nämlich gar nicht so einfach wenn man es noch nie gemacht hat. Ich hätte nicht gedacht das es so problemlos klappt.
Und die zweite Decke darf nicht fehlen, rundum festgesteckt natürlich. Ich glaube Patrick sieht gerade aus wie eine Mumie. ;)

>„Ist es gut so?“ lächelte Dominik ihn an. Patrick erwiderte nichts, aber Dominik sah ihm an, dass es ihm sofort besser ging, als er nun die frische Luft einatmen konnte. <
Es ist fast unglaublich wie das geöffnete Fenster auf Patrick wirkt. Er muss sich wirklich eingesperrt wie ein Gefangener fühlen wenn das Fenster geschlossen ist.

>„Was denkst Du… sollen wir Beide es denn auch mal mit dem Essen versuchen?“ deutete er mit dem Kopf zu den beiden Fläschchen. <
Oh, beim ersten lesen hab ich einen Schreck bekommen weil ich dachte dass das nicht gut enden wird. Ich bin nach wie vor fast sprachlos, ich hätte nie damit gerechnet dass der kleine Ausflug in den Park so eine positive Wirkung hat.
Aber deine Beschreibung für Patrick „abgemagert“, das hat mir einen eiskalten Schauer über den Rücken gejagt. Die Vorstellung ist so schrecklich das Patrick nur noch, wie man so sagt „Haut und Knochen“ ist.
Das muss sich schleunigst wieder ändern.

Ich finde es jedenfalls eine ganz große Leistung von Patrick das er wieder bereit dazu ist Nahrung aufzunehmen. Ob das nun sein eigener Wille ist weil er erkannt hat das er ja was essen muss oder ob er Dominik damit nur eine Freude machen will ist eigentlich erstmal egal.
Hmm, das Gesprächsthema währenddessen... da hab ich auch erst gedacht, na geht das gut? Aber gut, es geht ja von Patrick aus.

Das Gespräch der Beiden hat mich wieder mal sehr bewegt.
>„Du hast Jo als Deinen Retter gesehen.“ - Ja, wen auch sonst? Wie schon gesagt, Jo hatte das geförderte Lösegeld. Patricks Tränen zeigen hier wieder wie sehr verletzt und enttäuscht Patrick ist. Für Dominik war Jo der Retter der fast (Geldbote war ja schließlich Patrick und er hat damit sein Leben riskiert) alles getan hat um seinen Sohn zu befreien. Für Patrick war Jo alles andere als ein Retter, für ihn war er Täter. Ohne Jo´s Aktion wäre Patrick jetzt nicht in diesem Zustand.

>„Aber dann kamst Du. Du warst es, der mich gerettet hat.“ Er lächelte ihn an. - Genau sowas braucht Patrick jetzt. Da fühlt er sich vielleicht nicht ganz so wert- und nutzlos. ER hat Dominik gerettet.

Eigentlich könnte ich das ganze restliche Gespräch kopieren, es ist einfach so bewegend. Ich versuche es mal so in Worte zu fassen. In fast allem was Patrick sagt schwingt so viel Hoffnungslosigkeit mit. Ihn würde niemand retten oder vermissen weil er niemandem wichtig ist und Emily musste ja denken er hat sie mal wieder sitzen gelassen.
Dominik muss gegen diese Hoffnungslosigkeit mit allem was er hat ankämpfen. Egal ob es die Worte sind das er Patrick vermisst hat, Angst hatte weil er nicht wusste wo Patrick ist, sich wünschte das er zurück kommt und nur noch an ihn denken konnte oder die Berührungen an der Hand und Wange oder das Tränen wegwischen. Ich denke die Gesten kommen im Moment noch mehr bei Patrick an weil es etwas für ihn spürbares ist.

Jetzt muss ich doch einen langen Abschnitt kopieren, sorry, das kann ich nicht auseinanderpflücken:
>„Ich hab mir s...o sehr gewünscht, dass mich jemand in den Arm nimmt und streichelt.“ flüsterte Patrick. „Ich tue nichts lieber als das.“ sah Dominik wieder auf. Er blickte Patrick an und zeichnete dessen Gesichtszüge nach. „Aber es k...am niemand zum Streicheln. N...ur um mir weh zu tun.“ Patricks Körper bebte, und er lag mit geschlossenen Augen da. „Ich streichele Dich so oft Du möchtest. Und ich nehme Dich in den Arm, wann immer Du es brauchst. Okay?“ Dominik ging mit dem Gesicht dicht an Patrick heran und sah ihn an. Vorsichtig wischte er ihm mit dem Daumen die Tränen fort. <
Eigentlich würde ich das so unkommentiert stehen lassen, es spricht einfach für sich. Hier habe ich echt mit den Tränen kämpfen müssen, im nachhinein war ich froh das ich das Kapitel zuhause gelesen habe. Wenn Patrick sagt das er sich gewünscht hat das ihn jemand in den Arm nimmt und streichelt würde ich fast sagen das er da nicht „nur“ die Monate in Russland meint. Wann hat das denn vorher mal jemand gemacht, Emily war ja auch nur für ihn da wenn sie was wollte und Geld hatte.
„N...ur um mir weh zu tun.“ - das hat mir einen tiefen Stich versetzt.
Dominik finde ich hier wieder so einfühlsam, er hat wie immer die perfekte Antwort gefunden.

Und gleich nochmal ein längerer Teil:
>Dabei sah er, dass sein Adoptivbruder etwas sagen wollte. Er bewegte die Lippen, aber es kam nichts darüber.
„Was hast Du denn auf dem Herzen?“ fragte Dominik ihn sanft. Patrick hatte die Augen wieder geöffnet, wich seinem Blick aber aus. „Hey…. fasste Dominik ihm an die Wange. „Du weißt doch, Du kannst mir alles sagen. Und wenn es Dir noch so seltsam erscheint. Ich bin für Dich da – egal was es ist.“
Schließlich sah Patrick ihn wieder an, er hatte sich ein wenig beruhigt. „K....ann ich gleich in Deinen Armen einsch...lafen?“ flüsterte er dann. Dominik lächelte. „Natürlich.“ sagte er und streichelte Patrick im Gesicht. <
Auch das spricht fast für sich alleine. Man spürt förmlich wie Patrick versucht Kraft zu sammel um seine Frage zu stellen. Wie groß muss da seine Angst sein das Dominik „nein“ sagen könnte obwohl Dominik seine Gefühle schon mehr als deutlich klar gemacht hat. Vermutlich hätte Dominik seinem „Natürlich.“ ein „nichts lieber als das.“ zugefügt. Aber er will ja Patrick nicht überfordern oder bedrängen. Er (und auch die Leser) weiß ja noch nicht ob Patrick auch so empfindet oder sich an die menschliche Wärme klammert wie ein Ertrinkender an den Rettungsring.

Na lange Rede, kurzer Sinn, dieser Absatz hat mir sehr gut gefallen. Und es stimmt, vorher hätte Dominik Schwester Sophie bescheid geben müssen aber es ging ja alles gut und es wird ja wohl kein Fachanwalt für Medizinrecht mitlesen. ;)
Patrick wollte etwas zu essen und das steht im Vordergrund.

Nun ist Schwester Sophie wieder da, irgendwie hab ich das Gefühl das sie dem Moment gerade stört aber es nützt ja nichts, Patrick muss nun mal versorgt werden. Alles kann und darf Dominik ja auch gar nicht übernehmen.

Das Patrick schon so hektisch reagiert wenn das Fenster geschlossen werden soll macht mir Sorgen. Es ist nun mal November und kalt, da kann es nicht die ganze Nacht aufbleiben. Zum Glück gelingt es Dominik Patrick zu beruhigen. Die Aussicht gleich in seinem Armen einzuschlafen und am nächsten Tag wieder spazieren zu gehen ist ja auch schön.
Ich frage mich aber nach wie vor weshalb Patrick jetzt so auf Schwester Sophie reagiert. Es war doch sonst kein Problem das Patrick mal mit ihr alleine war, vor ein paar Tagen konnte Dominik sogar kurz ins Townhouse fahren und das hat ja länger gedauert als nur ein paar Minuten.
Ich weiß jetzt nicht ob ich übertreibe aber in seinem „N…ein.“ höre ich Angst. Da hätte ich echt nicht gedacht das es Dominik da fertig bringt ihn alleine zu lassen... das nimmt kein gutes Ende, da bin ich mir sicher.
Und das „D…omi..nik.“ erst, nachdem dieser aus dem Zimmer gegangen ist, da spricht die pure Angst.

>„Es ist gleich geschafft und dann kommt Ihr Freund doch zurück.“ sprach sie tröstend mit ihm. <
Ich glaube das tröstet Patrick gerade wenig.
Und was macht er da jetzt an seinem Glied? Sich wieder selbst verletzen oder sich gar den Katheter raus ziehen wollen? Ich hab das Gefühl dass das gleich in einer Panikattacke enden wird.

Das Telefonat mit Tuner, also echt, was denkt dieser ungehobelte, dämlich *piep piep piep eigentlich wer er ist. Muss sich Dominik bei ihm abmelden? Der kommt mir fast vor wie ein eifersüchtiges Weib. Dem geht es doch nur darum das er niemanden hat der jetzt mit ihm an der Spielkonsole zockt. Wie der über Patrick herzieht das geht ja wohl mal gar nicht. Der soll mal schön vor seiner eigenen Tür kehren dieser *pieeep pieeep pieeeeep* .
Wie sehr Dominik verletzt ist zeigt das hier: Dominik traute seinen Ohren kaum, ihm wurde übel und ihm traten die Tränen in die Augen. „Oh nein, das ist er nicht…“ hauchte er nur noch, dann legte er auf.
Ich bin gerade auf 180!

Warum müssen sich auch Jasmin und Pia so unterhalten der er etwas mitbekommt. Sie wissen doch das er Patrick hasst.
Ich kann wirklich nur hoffen der Tuner jetzt nicht raus bekommt das Patrick im Krankenhaus ist und dann dort auftaucht. Und falls doch hoffe ich das Dominik schlimmeres verhindern kann oder das Tuner so helle im Köpfchen ist und Patrick Zustand erkennt. Aber Tuner und „helle“?! Sorry, mein Fehler.
Ich hätte ehrlich gesagt nichts dagegen wenn die Freundschaft zwischen Dominik und Tuner dadurch beendet wird.

Das muss ich noch kopieren:
>Im Grunde hatte er Patrick aus ihrer beider Leben abgeschrieben gehabt.
So schnell trieb man keinen Keil zwischen Dominik und ihn – dafür würde er schon sorgen! <
Ich sag es doch, eifersüchtig.

Zum Telefonat mit Jasmin:
Das ist hier schon wieder fast das komplette Gegenteil. Bei Jasmin ist deutlich die Sorge um Dominik rauszuhören. Ich hoffe nur das da nicht noch Gefühle bei ihr im Spiel sind. (Falls doch, vielleicht könnte da ja der Rocker, ich komme gerade nicht auf den Namen, in ihr Leben treten. ;))
Lass sie einfach eine Freundin für Dominik sein/bleiben mit der er reden kann... auch oder gerade über die besonderen Themen da sie ja ähnliche Erfahrungen wie Patrick hat.

>„Können Sie bitte ganz schnell kommen?“ bat sie ihn.
„Jasmin, ich muss auflegen. Es ist etwas mit Patrick…“ sagte Dominik nur noch eilig und legte auf. <

Ich hab es ja gesagt, das endet nicht gut. Jetzt bin ich aber wie immer sehr gespannt wie es weitergeht.

Ich sag wieder „Danke“ für ein sehr schönes Kapitel und ich hoffe du hattest Freude mir der kleinen, verspäteten Oster-Review. Mail kommt im Lauf der Woche.

Bis bald

Lg Charlottenburg78

PS: Schön finde ich das jetzt der Katheter erwähnt wird. Genau im richtigen Umfang das es auch der Leser versteht der mit Pflege und so nichts zu tun hat.

Antwort von Piper2677 am 13.04.2016 | 18:53 Uhr
Ja, ich fand das mit dem "Fast-Schatz" auch so ehrlich und schön. :)

Ja, das mit Patricks Bett am offenen Fenster war einzig und allein Dominiks Idee. Für ihn lässt er sich alles Mögliche einfallen.

Ich glaube, Dominik ist ein Naturtalent - aber ich denke auch, er ist nur bei Patrick soooo begabt. :) Kannst Du mir zum Anziehen von weniger beweglichen Menschen nochmal was in einer Mail schreiben?? Das interessiert mich wie das so geht.
Mumie.... :D :D Patrick muss es doch schön warm haben. :)
Ich denke Patrick will Dominik einerseits nicht enttäuschen und er ist ihm ja auch mehr als dankbar, dass er da ist, deswegen wird er "essen" wollen - und dann weiß er ja, wie abgemagert er ist.

Das hier fand ich auch wundervoll:
<Dominik muss gegen diese Hoffnungslosigkeit mit allem was er hat ankämpfen. Egal ob es die Worte sind das er Patrick vermisst hat, Angst hatte weil er nicht wusste wo Patrick ist, sich wünschte das er zurück kommt und nur noch an ihn denken konnte oder die Berührungen an der Hand und Wange oder das Tränen wegwischen. Ich denke die Gesten kommen im Moment noch mehr bei Patrick an weil es etwas für ihn spürbares ist.>

Du hast recht damit, dass Patrick sich im Grunde sein ganzes Leben lang nach Umarmungen gesehnt hat - darauf wird auch noch in den nächsten Kapiteln eingegangen. Besonders, wenn es um Elke geht.

Ja, Patricks Angst, dass Dominik Nein zur Umarmung sagen könnte wird groß sein. Auch wenn Dominik immer wieder durchblicken lässt wie er empfindet.

Hm... ja...warum verhält Patrick sich so was Schwester Sophie angeht? Eine kleinere Erklärung gibt es dazu noch. Aber es ist nichts Dramatisches.
Dominik geht raus, weil er ja weiß, dass es darum geht Patrick zu katheterisieren und da will er nicht stören. Er weiß ja, dass da die Zeiten eingehalten werden müssen.

Ist es nachvollziehbar, dass Dominik Jasmin anruft und sich etwas bei ihr "ausweint"?
Ich glaube, eifersüchtig ist sie nicht. Sie will eine gute Freundin für Dominik sein. Irgendwie kommen die "Neben" charaktere bei mir auch etwas kurz. Ich hab bis jetzt noch nicht weiter geschrieben, ob Jasmin eine neue Beziehung hat. Stört das, dass ich darauf nicht so sehr eingehe?
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
26.03.2016 | 14:45 Uhr
Huhu Piper,

ein kurzes "Hallo" mit Mini-Review am Ostersamstag. :) Der Osterbesuch lässt mir leider nicht mehr Zeit.

Das neues Kapitel habe ich mit Freude gelesen. Es ist dir wie immer sehr gelungen. Ich bin so froh das es Dominik geschafft hat das Patrick wieder etwas "isst". Hätte ich eigentlich noch nicht mit gerechnet bzw. ich hätte nicht gedacht das es so einfach wird.

Aber... ist es wirklich dien Ernst?! Wie kann Dominik nur sein Versprechen brechen und Patrick alleine lassen obwohl der ihn förmlich anfleht nicht aus dem Zimmer zu gehen? Böser Dominik, böse Piper... ;)
Dass das nicht gut endet war mir sofort klar, ich hab das so ne Vermutung was los ist aber dazu dann mehr in der ausführlichen Review.

Das Telefonat mit Tuner, also ich muss mich jetzt echt zusammenreißen. Was denkt der denn wer er ist? Er ist auf dem besten Wege meine Hassfigur Nummer 1 zu werden und Emily abzulösen.
Was müssen auch Pia und Jasmin über Patrick sprechen wenn "der Feind mithört"? Ich kann jetzt nur hoffen das Tuner nicht im Krankenhaus auftaucht und dort so eine Eifersuchtsnummer abzieht wie in der anderen Story. Das würde Patrick nicht verkraften.

Na ja, mehr gibts es dann in der ausführlichen Review. Ich denke dass der Osterhase bis spätestens Montag Abend hier vorbei hoppelt und eine für dich versteckt. ;)

Ich wünsche euch ein schönes Osterfest und bis bald.

Lg Charlottenburg78 :)

Antwort von Piper2677 am 26.03.2016 | 18:44 Uhr
Danke für die Mini-Review. Ich bin jetzt ultra gespannt welche Vermutung Du hast, was mit Patrick los ist!?
Wünsche Euch aber jetzt auch erstmal frohe Ostertage!

Liebe Grüße und bis bald! :)
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
20.03.2016 | 21:13 Uhr
Huhu Piper,

ich wünsche dir viel Spaß mit Bett- oder Morgenlektüre zu Kapitel 34. :)

Es beginnt ja wieder mit einer kleinen Schrecksekunde, obwohl ich schon damit gerechnet habe dass das Aufwecken nicht ohne Probleme geschehen wird.
Patrick so ängstlich und panisch zu sehen tut weh. Wie furchtbar muss es sein als er merkt das er die Arme/Hände nicht wirklich bewegen kann. Das sind Dominiks Worte „das er sie gleich wieder bewegen kann“ nur ein schwacher Trost wenn vermutlich die Erinnerungen an gefesselt sein gerade in ihm hochkommen.

Zurück im Krankenzimmer
Also die orangefarbene Bettwäsche gefällt mir sehr gut. Sie lässt das Zimmer in meiner Vorstellung gleich freundlicher wirken und ist ein schöner Farbtupfer in diesem „Krankenhaus-Einheitsbrei“. Diese Standardbettwäsche ist ja nun wirklich nicht schön und die Krankenzimmer allgemein sind weit weg von „wohlfühlen“.

„mal auf der Seite liegen“ - sehr gut, ich hoffe das ist auch schon öfter mal geschehen. Lagerungswechsel ist sehr wichtig bei Patienten die sich alleine nicht so richtig bewegen können. Patrick hat/hatte ja schon wunde Druckstellen vom ständigen liegen. Es gibt da auch noch andere Hilfsmittel, z.B. spezielle Matratzen. Es würde jetzt aber zu sehr fachlich werden, ich schicke dir dazu in den nächsten Tagen eine PN mit ein paar Infos und Links.
Aber trotz Schwester Sophies Bemühungen scheint Patrick sich im Augenblick nicht wirklich wohl zufühlen, er lässt alles so wortlos über sich ergehen... das stimmt nicht nur Dominik traurig.

>„Ich habe auch etwas zu trinken hingestellt. Vielleicht gelingt uns damit ein Anfang.“ <
Das wäre wirklich ein Anfang und gleichzeitig ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Schon beim ersten lesen wusste ich hier das es Dominik gelingen wird.

Jaa, weiterlesen. Das hat Patrick bisher immer gut getan obwohl ihn einige Kapitel traurig machen (wie gleich das 18.) und Erinnerungen aufkommen lassen redet er mit Dominik was in ihm vorgeht.
Ach Dominik... ;) Natürlich muss erst geprüft werden ob Patrick friert und nachgefragt werden ob lesen auch wirklich okay ist oder ob Patrick einen anderen Wunsch hat.
Bitte lass Dominik nie damit aufhören so zu sein, es würde sonst was fehlen. Genau das ist es ja was deine Storys ausmacht.

>„Eine a...rmselige Blume… so wie ich.“ <
Eigentlich könnte ich ab hier bis zu der Stelle wo Patrick nochmal einschläft alles kopieren.
Das gehört meiner Meinung nach mit zu den den stärksten Momenten der gesamten Story bisher.
Es schmerzt mich immer wieder zu lesen was diese Kreaturen (Schweine möchte ich sie ungern nennen) in Patrick kaputt gemacht haben. Es ist mir unbegreiflich wie Menschen sowas abscheuliches einem anderen antun können. Ich kann mir nur schwer vorstellen wie Patrick jemals wieder so etwas wie Selbstwertgefühl aufbauen soll.
Dominik tut mir hier genauso leid wie Patrick, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Aus Dominik spricht die blanke Verzweiflung das seine Worte, Gesten und Tränen kaum zu Patrick durchdringen. Er muss sich gerade fühle als kämpfte er gegen Windmühlen an den von Patrick kommt ja erstmal nur Unverständnis.
Erst das „Du bist für mich inzwischen der wichtigste Mensch in meinem Leben. “ erzielt eine Wirkung auch wenn gleich darauf wieder Ungläubigkeit folgt. Wie kann jemand so wertloses wichtiger für Dominik sein als Jasmin? Patrick muss ja denken Dominik hätte den Verstand verloren. „Das k...ann nicht D...ein Ernst sein.“

Was nun von Dominik kommt ist doch schon ein kleines Liebesgeständnis, aber ganz gut verpackt. ;) Jetzt muss ich doch ein längeres Stück kopieren, es ist einfach so schön.
>„Ich möchte einfach nirgendwo anders sein, als bei Dir.“ Und mit diesen Worten vergrub er sein Gesicht neben ihm. Kaum dass er das getan hatte merkte er wie Patrick seinen Kopf an ihn heran schob und sich an ihn schmiegte. „Lass m...ich nicht alleine.“ flüsterte er. <
Ich glaube eine schönere Antwort hätte Dominik wohl kaum bekommen können und das Dominik ihn nun niemals mehr alleine lassen würde steht ja nun wohl mehr als fest.

Kleine Anmerkung noch, soweit ich weis gibt es von „Der kleine Prinz“ eine Fortsetzung, „Der kleine Prinz kehrt zurück“. Es ist zwar von einem anderen Autor aber vielleicht wäre es neuer (Vor)Lesestoff für Dominik. :)

Es war ja nur eine Frage der Zeit bis Patrick einschläft, er hat jetzt so viel zu verarbeiten, Dominiks Geständnis das er ihm mehr bedeutet als ein Cousin und Adoptivbruder und der Kuss auf der einen Seite und auf der anderen Seite hat ihn die frische Luft müde gemacht und die Medikamente tun ihr übriges.
Dominiks „Ich liebe Dich. “ berührt mich sehr, ich frage mich von wem das nächste „Ich liebe Dich“ kommen wird bzw. wann es so ausgesprochen wird das es der andere auch hört. Ich schätze da werden noch einige Kapitel dazwischen liegen, oder?

Behörden -Post, da hat sich sicher so einiges angesammelt. Es ist sicher auch nicht so einfach für Dominik, wann hat man denn schon mal mit sowas zu tun?
Ein gesetzlicher Vormund/Betreuer wäre sicher eine Option da Patrick einige Dinge möglicherweise nicht objektiv entscheiden würde, gerade was die weitere Behandlung angeht. Aber bitte bitte keinen vom Gericht bestellten, wildfremden Menschen. Die Vormundschaft kann durchaus Dominik übernehmen und in juristischen Fragen könnte dieser Unterstützung von Jo bekommen. Vorausgesetzt Patrick möchte es.

>„Oooh, was ist denn das?“ hörte Dominik mit einem Mal Schwester Sophies Stimme. <
Schrecksekunde! Ich hab ja zuerst das allerschlimmste gedacht, das sich Patrick wieder den Verband abgefummelt hat oder so. An die Blätter habe ich gar nicht mehr gedacht. Hat er die wirklich solange festgehalten?! Jetzt fällt mir wieder ein das Dominik ja seine Hand mit samt den Blättern wieder in den Sitzsack gesteckt hatte. Was bin ich erleichtert das Schwester Sophie viel Verständnis zeigt.

Wie du Patricks verletzten Intimbereich beschreibst jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken. Kein Wunder das Dominik da so gebannt drauf schaut und ihn so Schwester Sophie aus seinen Gedanken reißt.

Ich finde es eine sehr schöne Idee das Dominik Patrick eincremen darf. Die gesamte Szene ist dir wieder mal fantastisch gelungen. Mir fehlen gerade die passenden Worte für meine Gefühle. In dieser Szene ist schon so viel Vertrauen, Nähe, Intimität. Ich hoffe du weißt was ich meine. Dominiks Gefühlswelt, die gerade vollkommen durcheinander ist, hast du sehr gut beschreiben.
Er ist überwältigt das Schwester Sophie ihn mit so einer Aufgabe betraut (weil sie vielleicht denkt sie wären ein Paar oder jedenfalls mehr als nur Freunde oder Verwandte) aber gleichzeitig stellt sich ihm die Fragen will Patrick das er es tut, immerhin haben ihn Männer so gequält. Würde er sagen wenn es nicht will oder würde er es ertragen aus Angst Dominik könnte ihn allein lassen?

Ich finde es so schön wie vorsichtig und behutsam Dominik das macht, es wäre Patrick aus Glas und könnte jeden Moment zerbrechen (was schreib ich hier eigentlich, ich bekomme gerade von meinen eigenen Worten feuchte Augen), besonders bei der Stelle wo Dominik sich um Patricks Brust kümmert.

Bei all der Nähe und Vertrautheit schwingt auch auf beiden Seiten ein klein wenig Unsicherheit mit. Patrick kann kaum glauben das Dominik so etwas wertlosen wie ihn freiwillig berührt. Die Stelle mit den Füßen macht das ganz gut klar. „D…u musst n…icht an die F…üße u..nd so. “
Und bei Dominik ist es halt die Angst, das Patrick das nur erträgt weil er sich nicht traut zu widersprechen. Ich denke wenn Dominik Patrick öfter eingecremt hat wird diese Unsicherheit auch weg sein.

Das Dominik Patricks Beine bewegt ist wirklich sehr wichtig. Es ist zwar bisher nie erwähnt worden, aber ich hoffe dass das immer so gemacht wurde wenn Schwester Sophie sich um Patrick gekümmert hat. Muskelabbau geht so schnell da ist Bewegung und langsamer Muskelaufbau (durch Physiotherapie) enorm wichtig. Nach 5 Monaten ohne gelaufen zu sein dürfte so gut wie keine Muskelmasse mehr vorhanden sein. Da Patrick die Fesselmale „nur“ an den Handgelenken hat hoffe ich das er zumindest die Beine etwas bewegen konnte. Egal wie, wieder Muskeln aufzubauen und laufen zu können wird ein hartes Stück Arbeit für Patrick und die Physiotherapeutin (bitte bitte nicht Ayla!) aber solange Patrick die Nahrung verweigert wird ihm dazu wohl noch die Kraft fehlen.
>„Ich h…abe sol..che An…gst.“ , „Das L…aufen. I…ch wei…ß nicht, ob ich d…as kann.“ <
Diese Angst tut mir richtig weh aber Dominik wird schon sein bestes geben um Patrick zu unterstützen.

Wie es weitergeht, die Stelle hab ich auch mehrfach gelesen. Nun muss Dominik doch noch heute etwas von der Tiefe seiner Gefühle auspacken. Hätte er eigentlich mich rechnen müssen das Patrick nicht versteht weshalb Dominik seinen Füßen so viel Aufmerksamkeit schenkt.

>„Was m…achst Du da?“, „D…ominik, warum tust Du das denn?“, „D…omini..k, warum?“ <
Patricks Fragen lassen ihm ja keinen anderen Ausweg mehr. Dominiks Antwort(en) ist/sind wieder mal genau der richtige Mittelweg.
Das „Weil ich Dich sehr lieb habe.“ finde ich wunderschön und der Kuss gibt dem ganzen noch mehr Tiefe. Aber es schmerzt das Patrick es nicht glauben kann wieso ihn jemand lieb haben sollte und das er wieder weinen muss. Er ist schließlich vollkommen wertlos und hat deshalb sowas nicht verdient. Das wird wohl auch noch ein Weilchen dauern bis Patrick das glauben kann und Dominik wird nicht müde werden ihm das zu zeigen.

Das kleine Gespräch jetzt könnte ich auch wieder komplett kopieren, Dominiks, ich nenne es jetzt mal Offenbarung, geht schon fast als Liebesgeständnis durch. Es berührt mich sehr, da hast du dich wieder selbst übertroffen.
„Ich möchte, dass Du nie mehr vergisst wie wichtig Du mir bist, ok? “, „Schon eine Weile. Aber seitdem Du weg warst ist mir immer mehr bewusst geworden wie sehr ich Dich vermisse. “ Das ist schon recht deutlich.
Und auch das Patricks Wünsche und Grenzen für Dominik an erster Stelle stehen ist auch nochmal eine schöne Bestätigung für Patrick das Dominik nur sein bestes will.
Patricks Antwort darauf muss Dominik unendlich glücklich machen. „Ich ver…trau D….ir so….“ flüsterte Patrick.“

Was bin ich erleichtert das Patrick nach etwas zu trinken verlangt, das ist ein gutes Zeichen, vielleicht geht es ja auch mit dem essen vorwärts. Aber mit dem was nun geschieht hätte ich nicht gerechnet, im ersten Moment dachte ich ja dass der Tee vielleicht noch zu heiß war und das sich Patrick verbrannt hat. Ich hätte nie gedacht der er gierig nach dem Tee ist weil er dort nicht genug zu trinken bekam. Allein der Gedanke Durst zu haben ist grausam.

>Plötzlich spürte er wie Patrick ihm den Arm um die Hüfte legte und sich an ihn drückte. < Sehr schöner, wenn auch irgendwie trauriger Moment. Ich sehe hier Patrick wie er sich an seinen Retter klammert der ihm immer zu trinken geben wird. Oder übertreibe ich jetzt?

Diese ganze „Trink-Szene“ hat mich sehr mitgenommen, das zu allem was Patrick in Russland ertragen auch noch Durst dazu kam ist furchtbar. Ich glaube Durst ist eines der schlimmsten Dinge überhaupt.

>„A…ber Du h…ast ge…sagt ich d…arf trin…ken, we…nn ich m…öchte.“ sah Patrick ihn an und Tränen traten ihm augenblicklich wieder in die Augen. … „Du kannst alles austrinken, wenn Du willst.“ sprach er dabei leise mit ihm. <
Das Gespräch hat noch lange nachgewirkt bei mir. Ich kann das gar nicht so richtig beschreiben warum. Ich hoffe du verstehst mich auch so.

Schade nur das Schwester Sophie gerade diesen Moment durch ihr kommen stört und dann hat sie auch noch Sondennahrung mitgebracht... Ich frage mich aber weshalb Patrick nun so auf sie reagiert, das kann ja nicht nur deswegen sein. Vorhin war es ja auch schon so, als sie vom Spaziergang zurückgekommen sind, es lief doch schon mal besser mit den beiden. Hab ich was überlesen oder kommt da noch eine Erklärung?
Aber eines steht fest, wenn Patrick es zulässt das er Nahrung bekommt dann nur über Dominik.

>„Ich h…al..te d..as hier d…rinn..en a..ber nicht m…ehr aus.“ , „Du würdest gerne jetzt nochmal rausgehen?“ , „Ich kr….ieg aber k…eine Luf…t mehr.“ <
Jetzt nochmal nach draußen?! Eine verdammt knifflige Situation für Dominik. Der würde natürlich ab liebsten Patricks Wunsch erfüllen und wenn es 1 Uhr in der Nacht wäre. Frau Dr. Winter und Schwester Sophie würden das wohl kaum zulassen (oder doch?), sie würden Dominik und Patrick eher für verrückt erklären. Gut, ein besonderer Patient erfordert besondere Maßnahmen aber es gibt auch Grenzen.
Patricks Flehen raus zu dürfen tut weh. Ich bin gespannt wie Dominik das lösen wird und was Schwester Sophie zu Patricks Wunsch sagen wird.

Das war es dann auch erstmal, ich hoffe du hattest Spaß beim Lesen meiner Review. Ich bin diesmal nicht so richtig mit mir zufrieden, ich glaube ich bin ganz schön wild durch die Absätze gesprungen.
Na ja, bei Unklarheiten einfach fragen.

Das neue Kapitel habe ich eben entdeckt, morgen wird dann auch gleich gelesen. Ich bin gespannt.

Lg Charlottenburg78

PS: Da ja bald Ostern ist... wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;)

Antwort von Piper2677 am 13.04.2016 | 17:51 Uhr
Ja, natürlich wurde Patrick auch so schon stundenweise umgelagert. Aber ich hab es bisher nie weiter erwähnt.... Ich weiß hört sich hier so an, als wäre es noch nicht so oft vorgekommen.

Für Dominik ist Patricks Wille oberste Priorität. Er möchte ihn nicht mit irgendetwas überfordern. Das wird sicher so bleiben. :D Ich glaube er würde wirklich alles für ihn tun.

Jetzt kopiere ich mal was, weil ich das sooo toll formuliert finde:
<Dominik tut mir hier genauso leid wie Patrick, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Aus Dominik spricht die blanke Verzweiflung das seine Worte, Gesten und Tränen kaum zu Patrick durchdringen. Er muss sich gerade fühle als kämpfte er gegen Windmühlen an den von Patrick kommt ja erstmal nur Unverständnis.
Erst das „Du bist für mich inzwischen der wichtigste Mensch in meinem Leben. “ erzielt eine Wirkung auch wenn gleich darauf wieder Ungläubigkeit folgt. Wie kann jemand so wertloses wichtiger für Dominik sein als Jasmin? Patrick muss ja denken Dominik hätte den Verstand verloren. „Das k...ann nicht D...ein Ernst sein.“>

Patricks Selbstwertgefühl ist wirklich vollkommen zerstört.

Das was Du dann schreibst mit Dominiks kleinem Liebesgeständnis und Patricks Worten darauf ist auch total schön.

Ach, vom kleinen Prinzen gibt es eine Fortsetzung? Wusste ich gar nicht!

Ja, Patrick hat die Blätter ganz fest in seinen Händen gehalten. Ob er selbst noch daran gedacht hat?

Das mit dem Eincremen ist sicherlich eine absolute Ausnahme und auch sehr ungewöhnlich, dass das so im KH geschieht, oder? Aber wir sind ja bei einer Fanfiktion - und für Patrick ist das wunderschön und so wichtig, dass er diese Zuneigung und Nähe durch Dominik erfährt.
Das mit dem "als wäre Patrick aus Glas" hat mir sehr gefallen beim Lesen.

Das hier finde ich auch ganz toll:
<Bei all der Nähe und Vertrautheit schwingt auch auf beiden Seiten ein klein wenig Unsicherheit mit. Patrick kann kaum glauben das Dominik so etwas wertlosen wie ihn freiwillig berührt. Die Stelle mit den Füßen macht das ganz gut klar.>

Ich denke auch, dass Patrick nach so langer Zeit Probleme hat wieder zu laufen - da muss erst mit ihm gearbeitet werden. Klar hat Schwester Sophie seine Beine täglich durchbewegt. ;) :)

Mir gefällt das, wenn Dominik Patrick an den Füßen berührt - deswegen hab ich das so geschrieben. Und gerade diese Gesten müssen Patrick total verwirren.
Ob Patrick bereits etwas ahnt? Dominik wird ja wirklich schon ziemlich deutlich. Oder ob Patrick im Traum nicht daran denkt was Dominik wirklich für ihn fühlt?

Nein, Du übertreibst nicht. Dominik ist Patricks Retter.
Was Du alles zu der Trinkszene schreibst gefällt mir auch gut und hat bei mir noch nachgewirkt. Erst dachte ich, dass es vielleicht übertrieben wirkt, wenn Patrick so reagiert und Dominik anbettelt wie ein Kind - aber wenn man sich mal vorstellt, wie es für ihn über Monate gewesen ist. Und nun ist da jemand, der ihm so liebevoll etwas zu trinken gibt....

Ich musste bei der Szene, als Patrick unbedingt raus möchte, an eine Situation denken von der Samuel (Du weißt ja Bescheid....) erzählte. Da hat der Freund ihn auch mitten in der Nacht an den Strand gebracht, weil er keine Luft mehr bekam. Das ging mir bei dieser Szene und Patricks Wunsch durch den Kopf.

Wenn Du wild herum springst macht das gar nichts. Ich find da schon durch. :)
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
13.03.2016 | 20:13 Uhr
Huhu Piper,

nun kommt endlich neuer Lesestoff, viel Spaß beim lesen. :)

Das Kapitel hat mich mal wieder regelrecht gefesselt, ich kann jetzt gar nicht sagen wie oft ich es schon gelesen habe. Da ist zu einem der erste, zaghafte Kuss der sogar von Patrick ausgeht und zum anderen Patricks Erzählungen und diese machen mich noch viel sprachloser als der Kuss, dazu aber später mehr.

Der Anfang ist dir ja wieder prächtig gelungen. Dominik, wie er Patrick so behutsam wie möglich in den Sitzsack setzt... Es muss für Dominik unbeschreiblich schön sein Patrick so nahe sein zu können und das er ihm so sehr vertraut.
Der ganze Ablauf, bis sie den endlich starten können, ist so schön beschrieben, mit Jacke glatt ziehen, Mütze und Schal an und so. Man kann es sich bildlich sehr gut vorstellen. Und der „flauschige“ Sitzsack an sich, da möchte man sich am liebsten selbst reinsetzen/legen.
Ich bin nur bei dieser halb liegenden Position etwas skeptisch. Das Blickfeld ist da ja eher eingeschränkt, nur nach oben und etwas zu den Seiten, ähnlich wie im Bett. Aber für die Rippenverletzung ist es auf jeden Fall bequemer.

>Er war von der Sache komplett überrumpelt worden und schien gar nicht zu wissen wie ihm geschah. <
Ja, überrumpelt fühlt sich Patrick mit Sicherheit aber bei langen drumherum reden hätte er womöglich protestiert. Manchmal muss es eben die „harte Tour“ sein.

Das Dr. Ries erstmal mit in der Nähe bleibt ist sicher ganz gut, es sind ja so viele Eindrück die gleich auf Patrick einprasseln werden. Da könnte es wirklich gut sein das Dominik Hilfe braucht.

>Patricks Augen reagierten auf die ungewohnte Umgebung, besonders auf die Lichter an der Decke. Er wirkte, von dem was um ihn rum war, unsicher und überfordert und schloss immer wieder verängstigt die Augen – um sie aber Sekunden später wieder zu öffnen. <
Das meinte ich eben. Es scheint ja aber trotz alle dem gut zu gehen und Dominik ist ja auch gleich mit beruhigenden Worten und Gesten zur Stelle.

Ich merke gerade das ich diesem Kapitel wohl öfter die ein oder andere Textstelle rüber kopieren werde... es geht auch gleich los. ;)

>Dominik trat um den Rollstuhl herum und zog den Reißverschluss noch etwas höher. <
Ich hab ehrlich gesagt schon darauf gewartet das Dominik etwas in dieser Richtung tun wird. Diese Fürsorge ist einfach zu schön, ich hoffe das Dominik damit niemals aufhören wird.

Nun sind sie also draußen, im Krankenhauspark. Ich kann kann nur schwer in Worte fassen was im Augenblick in Patrick vorgehen muss, diese ganzen Eindrücke die auf ihn einwirken.
Die Geräusche, auch wenn es „nur“ eine Kirchenglocke und Vogelgezwitscher sind, die „letzten Strahlen der Herbstsonne“ (finde ich übrigen sehr schön geschrieben, hat schon fast was poetisches) die ihn blenden, die frische Luft... einfach alles. Eigentlich alles vertraute Sachen aber für Patrick nach so langer Zeit in geschlossenen (und dunklen) Räumen völlig neu.
Wie ihn das alles überwältigt zeigen ja seine Tränen. Dominik zeigt wie immer das nötige Fingerspitzengefühl, seine Frage „Was geht in Dir vor?“ und das Wange streicheln sind hier goldrichtig platziert.

>„Ich h..atte da..mit ab..gesch..l..ossen den Him…mel je..ma..ls wie..der zu seh..en.“ <
Dieser Satz hat mich ganz tief getroffen, er zeigt wieder so deutlich das Patrick aufgegeben hatte seiner Folterhölle entkommen zu können. Dominiks Antwort darauf sind auch genau die richtigen Worte um Patrick Mut zu zusprechen, besonders das „Weil Du sehr stark bist“. Ich schätze das Dominik eine große Betonung auf das Wort „Du“ legt.

Was nun kommt könnte ich eigentlich komplett rüberkopieren aber du weißt ja selbst was du geschrieben hast. ;)
Patricks „D…u ha…st mich zurü..ck..ge..holt.“ hattte es mir auch sehr angetan, hatte ich ja schon in der Mail geschrieben. Da lässt sich so viel reininterpretieren, zurück nachhause bzw. nach Berlin, zurück ins Leben (zumindest ein kleines Stück)... wahrscheinlich von allem etwas wobei ich denke das hier das „zurück ins Leben“ überwiegt. Dominik hat es möglich gemacht das er, Patrick, wieder etwas normales wahrnehmen darf. Ich schreibe hier bewusst „darf“, denn sein Selbstwertgefühl ist ja ganz unten, wieso sollte er also ein Recht dazu haben. Na ja, lange Rede kurzer Sinn, ich höre in Patricks Worten jedenfalls die pure Dankbarkeit heraus.

Der erste Kuss der nun kommt hat mich ja völlig umgehauen. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet das es schon dazu kommt und vor allem dass der erste Kuss von Patrick ausgeht. Hmm, aber andererseits wenn ich so nachdenke, nach dem Kapitel wo Patrick fragt ob Dominik sich zu ihm legt und ihn in den Arm nimmt ist es vielleicht doch gar nicht so ungewöhnlich das der Kuss von Patrick ausgeht. Ich denke schon das da (noch) ungeahnte Gefühle in ihm schlummern. Aber ich schweife schon wieder ab.
Hier war er aber einfach vom Moment überwältigt. Dominik hat ihn nach draußen gebracht, er ist immer für ihn da, er redet ihm gut zu und dann schauen sie sich auch noch so tief in die Augen. Ich glaube da konnte Patrick gar nicht anders.
Bei seinem „En..t..schuldige…“ muss ich ja schon irgendwie schmunzeln, gut Patrick ist nicht zum schmunzeln zumute aber ich finde es einfach süß.
Dominik hat ja gleich die passende Antwort und krönt diese mit einem Stirnkuss.
Was muss dieser Kuss für Dominik bedeuten?! Sicher sind sie noch ein guten Stück von „Liebe“ entfernt aber sie sind auf einem guten Weg dorthin.

> „Es i..st so r..uhig u…nd friedl..ich..hier. Und… tr..otzd..em n…icht st..ill.“ <
Ich verstehe auch sehr gut was Patrick meint. So ganz still ist auch nicht mein Fall, das Radio ist bei mir fast immer an wenn ich alleine bin (da erschrecke ich mich auch nicht so wenn die Katzen mal wieder Unsinn machen).
Ich glaube ich hatte es schon mal in einer Review geschrieben dass die Stille für Patrick grausam gewesen sein muss, und das jedes Geräusch Angst verursacht hat da er ja wusste was nun kommen wird.

>„D….arf ich d…ie Blät…ter au..ch mal se..hen und an..fas..sen?“ <
Oh man, altes Laub. Patrick versucht wirklich alles an Eindrücken was er bekommen kann aufzusaugen. Ich höre da fast ein klein wenig Angst in seiner Stimme Dominik könnte ihm seinen Wunsch abschlagen, aber das würde er natürlich nie tun.
>obwohl er skeptisch war, denn wenn er ihm diesen Wunsch erfüllen wollte, dann musste er den Sitzsack etwas öffnen. Und er wollte auf keinen Fall, dass Patrick sich erkältete. Er musste sehr vorsichtig mit ihm sein. <
Ach Dominik, ja, Patrick war lange nicht draußen aber wir haben keine Minusgrade und Patrick ist doch schön warm angezogen. Die Sorge ist hier schon fast ein wenig übertrieben, aber nur fast, und es ist ja schließlich Dominik, der darf übervorsichtig sein ;) Also nicht falsch verstehen.

>Nach einigen Sekunden führte er sie an sein Gesicht heran und schnupperte vorsichtig daran. Augenblicklich füllten sich seine Augen mit Tränen und er weinte wieder. … „D…ie…ser Ger…uch….“ brachte er dann mühsam hervor. <
Als ich las das Patrick an den nassen Blättern roch hab ich fast schon sowas geahnt dass der modrige Geruch Erinnerungen auslösen könnte. Das passt genau in das Bild was ich von diesem Kellerraum habe, feucht, kalt und dunkel.
Es ist erstaunlich wie sich Patrick trotz der aufkommenden Erinnerungen an diesem Stück Natur mit aller Kraft festkrallt.

Ein gutes haben die nassen Blätter ja doch, Patrick schafft es dadurch wieder sich ein Stück weit Dominik anzuvertrauen. Ich denke im Krankenzimmer wäre es wohl noch lange nicht dazu gekommen, wenn überhaupt. Dominik findet auch hier wieder die richtigen Worte um sich ganz behutsam vorzutasten z.B.: „Erzähl mir davon, lass mich daran teilhaben was in Dir vorgeht.“, und auch das Streicheln dazu.

Was Patrick nun alles erzählt ist einfach grausam. Das will ich mir gar nicht vorstellen wie entwürdigend das gewesen sein muss. Gerade für einen Menschen wie Patrick dem sein Äußeres immer so wichtig war. Diese ganzen Details sind so furchtbar. Eigentlich möchte ich da gar nicht näher drauf eingehen weil es so entsetzlich ist was Patrick ertragen musste aber ich versuche es.
Besonders schrecklich finde ich das Patrick keine Möglichkeit hatte zur Toilette zu gehen (Da ging es mir ähnlich wie Dominik, die Frage hatte mich auch beschäftigt.), das er unter sich machen musste und dafür noch geschlagen wurde. Und das mit dem Erbrochenen, Nein, da fehlen mir die Worte. Menschenunwürdig ist da noch untertrieben.
Ich befürchte fast das solche Bilder auf den Videos zu sehen sein werden. Wie ich schon schrieb gibt es ja die abscheulichsten, ich nenne es jetzt mal Neigungen.
Ich hatte beim Lesen echt Tränen in den Augen. Wenn ich schon nicht so viel dazu schreibe kopiere ich „meine“ schlimmsten Stellen rüber.
>Und er…st wenn sie m…ich wied…er brauch…ten, dann br..achten sie m…ich unter die Du…sche.“ <

>„I…ch kon…nte g..ar n….icht m…ehr all…eine steh..en. Sie muss…ten mich fest…halten….damit ich m…ich w…aschen kon…nte.“

>Und als sie m….ich dann so sah..en ha…ben sie gel…acht und mich dann ge…schl…agen und mi..ch no..ch mehr be..stra..ft.“

>„I…ch ka…nnn jetzt nicht erzäh…len was die n…och gemach…t haben.“ wisperte Patrick schließlich mühsam. <
Meinen ganz großen Respekt an Patrick. Das war eine sehr starke Leistung all die Grausamkeiten Dominik anzuvertrauen. Dominik belohnt dieses Vertrauen mit netten Gesten, wobei belohnt nicht das richtige Wort ist, ich hoffe du verstehst was ich damit meine.
So viel wird sich Patrick wohl noch nicht denken außer vielleicht das Dominik ihn damit trösten will.

Nun ist Patrick eingeschlafen, im Grunde kein Wunder. Seine Erzählungen habe viel Kraft gekostet und nach so langer Zeit draußen an der frischen Luft und so viele Eindrücke, das macht müde. Ich kann mir richtig gut vorstellen wie er so entspannt schlummert.

>Sanft streichelte Dominik ihm über die Wange und ließ die vergangenen Minuten im Park Revue passieren.
Er war so in seine Gedanken vertieft, dass er Dr. Ries erst bemerkte, als der schon neben ihm stand. Er hatte ganz vergessen, dass der Doktor ja in der Nähe geblieben war. <

Na da war aber jemand wirklich ganz in Gedanken versunken. ;) Ich könnte mir vorstellen das sich Dominik ertappt fühlt.
Ehrlich gesagt hatte ich Dr. Ries aber auch schon vergessen. Ob er den Kuss auch beobachtet hat? Ich bin gespannt.
Jedenfalls war der Ausflug in den Park ein voller Erfolg, es ist wieder ein Ansatz mit dem Dr. Ries arbeiten kann.

>„Sollte ich ihn wohl zurück auf die Station bringen oder warten bis er hier draußen aufwacht? Ich möchte ja nicht, dass er krank wird.“ <
Er kann es einfach nicht lassen ;)

Besonders erwähnen möchte ich Dominiks Gedanken die er hat während er den schlafenden Patrick beobachtet. Sie sind so ehrlich, vor allem das er sich für Patrick verantwortlich auch wenn „nicht gesetzlich geregelt“.
Vielleicht wird das ja noch eine Option. Ich will es aber nicht hoffen oder dich auf Ideen bringen aber sollte Patrick einen gesetzlichen Betreuer benötigen (für Unterschriften, Entscheidungen und so) könnte das Dominik übernehmen.

Nun taucht auch noch Frau Dr. Winter auf und schaut nach dem rechten, na ja, Patrick ist eben kein normaler Patient.
Sie sieht auch sofort dass der Ausflug in den Park eine gute Entscheidung war. Patricks Anblick muss wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht sein.
Jetzt sollten sie aber wirklich langsam reingehen, wir wollen ja mal nicht übertreiben. Es ist wohl wirklich das Beste wenn Dominik Patrick noch draußen aufweckt, drinnen könnte Patrick sich wirklich erschrecken.

Erst Dr. Ries dann Frau Dr. Winter und nun auch noch Pia. Ich muss schon sagen das im Park doch viele Leute unterwegs sind... ;)
Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis Pia im Krankenhaus auftaucht. Einige Einzelheiten kennt sie ja schon von den Telefonaten mit Dominik und Emily hat ihr auch noch so einiges erzählt. Da sie nun mal neugierig ist musste sie eben kommen.
Ihre Anteilnahme und Verständnis dafür das Dominik ihr nicht alles erzählt hat finde ich sehr ehrlich. Besonders ihre Frage ob er Patrick freikaufen musste ging mir sehr nah.

>„Und wenn Du irgendwann mal etwas von mir erzählen solltest, dann grüß ihn von mir. Ich hoffe wirklich sehr, dass es ihm bald besser geht.“ <
Ich hoffe das sie auch hier eine enge Freundin der Beiden werden wird.

Puhh, das ist ja gerade nochmal gut gegangen. Es wäre bestimmt nicht so gut gewesen wenn Patrick Pia gesehen hätte. Nun ist er also wieder wach. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

Ich bedanke mich für ein durch und durch gelungenes Kapitel und wünsche dir noch einen schönen Sonntag Abend.

Mehr dann im Lauf der Woche per Mail und vielleicht auch die Review zu Kapitel 34. Ich hab ja wieder etwas mehr Zeit in den nächsten Tagen.

Lg und bis bald
Charlottenburg78

*Rechtschreibfehler dienen der Belustigung der Leser ;)

Antwort von Piper2677 am 13.04.2016 | 17:30 Uhr
So, ich äußere mich ja auch gerne nochmal zu den Reviews. :) Und ich sehe gerade, dass ich da schon wieder eine Weile geschludert habe.... :o

Auf geht´s also:

Erstmal finde ich es sehr schön, wenn Du schreibst, dass Du ein Kapitel gleich mehrmals liest. :) Da freue ich mich immer drüber.
Und ich bin froh, wenn ich lese, dass es Dir auch so gut gefällt Dir vorzustellen was es für Dominik bedeutet, wenn er Patrick so nah sein darf und der ihm so sehr vertraut. Und dass Dir auch der Kuss an dieser Stelle gefallen hat. Ich war mir erst nicht sicher, ob es evtl. zu früh sein könnte. Und ob es Patrick wirklich möglich ist so einen Schritt zu tun. Aber irgendwie sah ich das genau so vor mir, wie ich es geschrieben habe.

Zu der liegenden Position: Patrick liegt noch etwas in dem Rollstuhl, weil er ja bisher noch gar nicht wirklich aufrecht saß. Da muss er sich ja auch erst allmählich wieder dran gewöhnen. Ich denke, sonst macht der Kreislauf vielleicht auch schnell schlapp?
Und wie Du schon richtig schreibst, reagiert Patrick auf die Lichter und Geräusche überfordert, weil er ja bisher ziemlich abgeschottet war.

Ich finde es immer schön, wenn Du die Szenen interpretierst. Und ich denke auch, dass Patrick mit dem "Du hast mich zurückgeholt" - Zurück ins Leben meint. Und so was wie "Du bist mein Held, mein Retter. Ohne Dich wäre ich nicht mehr am Leben." Was muss das, wenn man sich Patrick da mal genau vorstellt für ihn bedeuten? Was wäre, wenn er immer noch dort in Russland bei den Männern wäre, weil er vielleicht doch nicht so schnell tot ist (wie er vielleicht gehofft hätte - in dem Fall)? Eine schreckliche Vorstellung. Und gleichzeitig bleibt die Frage, wie er jemals vergessen soll.
Und das mit dem "Dürfen" und Patricks Selbstwertgefühl ist auch goldrichtig.

Das was Du zu dem Kuss schreibst finde ich ganz toll. Wieso Patrick das getan hat. :) Lasse ich mal so stehen.

Zu der Stille: Ja, wie mag das für Patrick gewesen sein? Ist die Zeit endlos gewesen? War er überhaupt noch Herr seiner Sinne? Wenn man da monatelang festgebunden liegt und auf seine Peiniger wartet bzw. ihren Besuch fürchtet?

Zu den Blättern und Dominiks Sorge: Ich muss sagen, dass das mit den Blättern eine meiner persönlichen Lieblingsstellen ist. Stelle es mir so schön vor, wie Patrick Dominik fragt, ob er die Blätter anfassen darf. Und Dominik sorgt sich, weil Patrick ja keine Jacke anhat, nur die vom Jogginganzug. :)

Zu den Details, von denen Patrick erzählt...Toilette usw.: Das sind so Dinge die ich dann ansprechen muss, weil so etwas in Filmen meistens unter den Teppich gekehrt wird. Aber es ist ja etwas Entscheidendes und dementsprechend schmutzig hat Patrick sich gefühlt und tut es vielleicht immer noch?

Vielleicht hat Dr. Ries den Kuss beobachtet - aber möglicherweise denkt er sowieso schon, dass mehr zwischen den Beiden ist? Als Brüder bezeichnet sie ja keiner. :)
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
14.02.2016 | 15:23 Uhr
Huhu Piper,

mit etwas Verspätung kommt hier meine Review zu Kapitel 32. Es ist dir wieder sehr gelungen. Es hat mir schon manchmal einen Stich versetzt und hier und war auch ein Tempo nötig.

Es geht ja schon mal mit nicht sehr guten Aussichten los...
Aber ich hab ja schon fast damit gerechnet das sich die Nahrungsaufnahme für längere Zeit schwierig gestalten wird. So langsam kenne ich dich ja, „einfach“ ist nicht drin. ;)
Ich denke auch das ein Gespräch mit Dr. Ries ein guter Versuch ist um Patricks Verhalten zu verstehen. Ihn mit Gewalt zum essen zu zwingen wäre völlig falsch und würde genau das Gegenteil erreichen.

Zum Gespräch mit Dr. Ries, na ja, ein Gespräch ist es ja eigentlich nicht wirklich.
Es war aber zu erwarten das Dr. Ries, wenn überhaupt nur schwer zu Patrick durchdringen wird. Das wird sehr deutlich da Patrick nur aus dem Fenster guckt oder besser gesagt starrt. Dr. Ries ist für ihn im Augenblick unwichtig. Er guckt aus dem Fenster und „seine“ Vögel sind nicht mehr da.
>„Sie sind nich..t da.“
„Gest..ern hab ich sie d..och geseh..en.“ <
Hier höre ich fast ein bisschen Angst in seiner Stimme. Die Vögel die für ihn vielleicht ein Stück Leben von draußen bedeutet haben, haben ihn nun auch verlassen. „Ein Stück Leben von draußen“ - beim ersten lesen hab ich gedacht das ich hier womöglich etwas zu wirr denke aber wie das Kapitel weitergeht liege ich ja doch nicht so falsch.

>Doch der Dunkelhaarige bemerkte in der Zwischenzeit etwas ganz anderes. „Do..mi..nik?“ rief er aufgeregt. <
Das hat mich hier eiskalt erwischt. Erst sind die Vögel nicht mehr da und nun ich auch noch Dominik verschwunden. Hier höre ich auch die pure Angst in seiner Stimme. Für Dominik muss es schwer sein sich zurückzuhalten und Patrick nicht sofort in den Arm zu nehmen, ihm zu sagen „hab keine Angst, ich bin hier“, aber er will ja auch das Dr. Ries die Chance hat zu ihm durchzudringen.

>„N..ein! D..omin..ik.“ hauchte Patrick nur und begann dann zu weinen. Er wandte den Blick vom Fenster ab und blickte zur Zimmertür. Augenblicklich, als er dort auch nichts sah, war er komplett aufgelöst. <
Hier sehe und höre ich die Panik in Patrick. Ich denke auch ohne ein Zeichen von Dr. Ries hätte es Dominik nicht mehr ausgehalten Patrick leiden zu lassen.
Die Entschuldigung von Dominik, das er kurz aus Patricks Blickfeld gegangen ist und vor allem seine Offenheit, als er Patrick gesteht, das er nicht mehr weiter weiß finde ich bemerkenswert. Er will sich das doch eigentlich gar nicht anmerken lassen und der Starke sein.

>„Lä..sst Du mi..ch nun all..eine?“ <
Das war ein Stich in mein Herz. Hier höre ich nochmal die blanke Angst und Panik in seiner Stimme. Er muss doch denken das er Dominik zu ansträngend wird und das er ihn nun alleine lässt. Das Dominik seine Tränen trocknet ist hier eine sehr schöne Geste, die mich sehr berührt hat, und es sollte Patrick auch zeigen das Dominik ihn nieeee im Stich lassen würde.

Dank Dominik, der für Patrick das Reden übernimmt ist Dr. Ries im Bilde was Patrick mit „Sie sind nicht da.“ meinte und was es mit den Vögeln auf sich hat. Ich denke das ist etwas mit dem Dr. Ries arbeiten kann um Patrick irgendwie zu erreichen.
Eine starke Leistung finde ich auch das sich Patrick doch noch ein klein wenig in das Gespräch mit eingebracht hat bzw. auf Fragen geantwortet hat. Auch wenn es nur 3 kleine Worte waren haben sie Patrick sehr viel Kraft gekostet.

>„Würden Sie gerne mal wieder draußen sein, die Natur sehen und die Geräusche dort wahrnehmen?“ <
Ich denke ein Teil von Patrick würde das sicher gerne, einfach raus und noch andere Geräusche außerhalb seines Krankenzimmers hören, vielleicht sogar etwas riechen oder den Wind auf der Haut spüren aber ein anderer Teil in ihm will sich vermutlich auch lieber vor aller Welt verstecken.
Da die Vögel in dem Moment wieder auftauchen bleibt diese Antwort aus.
> „Sie sind zurück…“ sagte er leise. <
Da höre ich Erleichterung in seiner Stimme.

Das Gespräch zwischen Dr. Ries und Dominik lässt mich stellenweise erschaudern. Das Patrick 5 Monate unter so grausamen Bedingungen verbringen musste macht mich traurig und wütend. 5 Monate ohne Kontakt zur Außenwelt, in nahezu völliger Stille verbringen zu müssen ist die Hölle. Die einzigen Geräusche die Patrick gehört hat wurden von seinen Peinigern erzeugt und bedeuteten für ihn nur Qual und Schmerzen und das ohne Hoffnung auf Rettung.
Ja und das mit dem Essen... ich denke nun auch das man ihn zum Essen gezwungen hat nachdem er womöglich die Nahrung verweigert hat um sein Leiden so zu beenden. Ich hatte da ja noch was schlimmeres im Sinne, gerade weil dann noch die Videoaufnahmen aufgetaucht sind. Dazu dann aber mal per PN.

>Dr. Ries sah, wie Dominik die Tränen in die Augen traten. „Sehr oft.“ sagte er dann leise und erinnerte sich an Patricks Worte, als dieser ihm gestanden hatte, dass er sich gewünscht hatte sterben zu dürfen. <
Hier hab ich mal ein längeres Stück kopiert weil es mich sehr bewegt hat. Da liefen mir auch die Tränen.

>„Aber ist es dafür nicht noch zu früh? Er ist doch noch so schwach und war noch nicht mal aus dem Bett raus.“ gab Dominik zu bedenken. <
Dominik ist hier wieder in Höchstform. Ich höre die Sorge in jedem Wort aber genau das erwarte ich ja auch von ihm. ;) Na lange Rede kurzer Sinn, ein Ausflug in den Park kann Patrick gut tun aber wie Dr. Ries schon sagt muss man es probieren und abwarten wie Patrick reagiert.

Oh man, der Arme Dominik. Seine Gedanken fahren ja ganz schön Achterbahn nachdem Dr. Ries gegangen ist. Die ganzen Fragen die da in seinem Kopf rumschwirren. Die Videoaufnahmen, wann kann und darf Dominik Patrick davon erzählen? Wie geht es weiter wenn Patrick die Nahrungsaufnahme weiterhin verweigert? Die Infusionen sind ja keine Dauerlösung. Und die wahrscheinlich größte Frage, wo soll Patrick hin wenn er entlassen wird? Ins Townhouse? Wohl kaum, obwohl sich Jo hier ja von Anfang sehr betroffen zeigt und sich mitverantwortlich für Patricks Zustand fühlt und sicher gerne helfen würde, wäre es Patrick nicht zuzumuten und er würde es auch mit Sicherheit nicht wollen.
Vielleicht kann ja Kommissar Plass wieder helfen und eine hübsche kleine Wohnung aus dem Hut zaubern. :) Denn alleine wohnen geht auf gar keinen Fall, das steht fest.

Die wenigen Worte die die Beiden wechseln gehen mir auch wieder sehr nahe. Besonders das hier: > „D..u b..ist da.“ <, da höre ich die Erleichterung raus und auch den Felsbrocken von Patricks Herz fallen darüber das Dominik immer noch da ist.
Und das: >„I..ch ka..nn nichts ess…en. Es g…eht n…icht.“ <, das klingt für mich fast wie eine Entschuldigung dafür, das es einfach nicht so geht wie es die Anderen (oder vielleicht auch Dominik) gerne hätten. Das er ja eigentlich gerne essen würde aber dass die Erinnerungen zu stark sind.
Dominik reagiert hier einfach wieder fantastisch in dem er Patrick nochmals versichert das er bei ihm bleiben wir und das ihn niemand zum essen zwingen wird. Ich denke dass das Patrick erleichtern wird.

>„Lie..st Du m..ir was vor?“ <
Ich denke das ist Antwort genug auf Dominiks Frage ob Patrick zum essen gezwungen wurde. Er will sich schnell mit etwas schönen ablenken um gar nicht erst in böse Erinnerungen zu verfallen. Dem Wunsch kommt Dominik natürlich sehr gerne nach. Ich finde es ja auch immer sehr schön wenn Dominik vorliest, nur schade das einige Kapitel Patrick traurig stimmen wie z.B. das Kapitel mit dem Säufer. Oder wie jetzt in Kapitel 16, da konnte Dominik das „böse“ Wort Russland einfach weglassen. In Kapitel 17, mit der Schlange in der Wüste ist es schon schwieriger. Das es Patrick so traurig macht, damit konnte Dominik nicht rechnen. Es macht mich auch traurig das er so daran erinnert wird, was Jo ihm angetan hat, wie er ihn einfach entsorgt hat. :'(
Ein Satz ist mir hier regelrecht ins Auge gestochen: > »Man ist auch bei den Menschen einsam«, sagte die Schlange.“ < Das könnte Patrick auch wieder auf sich beziehen. Er hat ja die Erfahrung unter Jo´s Dach machen müssen. Abgestellt im Keller wie irgendwelches Zeug was man nicht in der Wohnung haben möchte aber dennoch nicht wegwerfen kann... meine eigenen Worte treiben mir gerade die Tränen in die Augen.

Den nun folgenden Absatz könnte ich eigentlich komplett kopieren. Das hat mir auch wieder einen sehr tiefen Stich versetzt. In Patricks Worten schwingt die pure Enttäuschung und Verzweiflung mit, da ist kaum ein Funken Lebenswillen zu spüren. Aber große Stärke zeigt er dennoch da er es schafft darüber zu sprechen.
Dominik ist hier auch ein sehr starker Fels der mit lieben Worten und Gesten versucht gegen die Verzweiflung anzukämpfen und Patrick aus diesem tiefen Tal zu holen.

Nun steht also der Ausflug in den Park bevor. Von Frau Dr. Winters Worten ist Patrick ja erstmal alles andere als begeistert. In seinem deutlichen „N..ein.“ höre ich wieder die Angst heraus das etwas gegen seinen Willen geschehen könnte. Dominik gelingt hier ja fast schon ein kleines Wunder indem er Patrick doch dazu bewegen kann, denn das „Nein“ klang ja schon sehr überzeugend. Ich bin immer wieder erstaunt darüber was Dominik mit Worten und Gesten erreicht.
>„I…ch h..ab.e a..ber d…och… k..ein..e Ja…cke.“ flüsterte Patrick ihm kaum hörbar zu. <
Das klingt für mich nach einem ehrlichen „Ich würde ja, aber ich habe doch nichts zum anziehen.“ , armer Patrick. :'(
Dabei ist doch alles da, und Mantel und Schal sind sogar seine eigenen Sachen. Wobei er durch den Sitzsack ja nicht mal eine Jacke oder einen Mantel braucht (die Dinger sind übrigens wirklich sehr warm und kuschelig).
Ich grübel aber gerade, eine Mütze? Sicherlich eine „Spende“ von Dominik, ich kann mich nämlich nicht daran erinnern GZSZ-Patrick jemals mit Mütze gesehen zu haben. ;) Vielleicht weißt du ja da mehr.

Patricks Blick sehe ich gerade vor mir als der Pfleger in den Rollstuhl heben möchte... es ist die pure Panik. Bemerkenswert das er es da dennoch schafft seinen Willen so deutlich zu formulieren.: >„N..ein! Do…mi..nik.“, „Bi…tte… Do…mi…nik.“ <
Dieses Vertrauen von Patrick muss etwas ganz unbeschreibliches in Dominik auslösen.

>„Trauen Sie sich das zu?“ sah die Ärztin ihn an.
„Natürlich.“ lächelte der. <
Natürlich macht Dominik das, alles andere hätte mich nun sehr gewundert. Wenn Dominik Patrick gleich so nah sein darf, das wird bestimmt ein „WOW-Moment“ in der FF. Da ist es ganz egal ob die Beiden da alleine sind oder Zuschauer haben. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt wie es weitergeht.

Das war es von meiner Seite. Es war mal wieder ein sehr starkes Kapitel. Ich hoffe du hattest Spaß beim lesen. Ausführliche Mail kommt morgen, da habe ich etwas zeitiger Feierabend.

Ich wünsche dir einen schönen Restsonntag.
Bis bald und Lg

Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 06.03.2016 | 20:52 Uhr
Hi Charlottenburg!

Hier kommt nun meine Rückmeldung zu dieser Review. Macht ja immer Spaß sie noch ein zweites oder drittes Mal durchzulesen. :)

Wie Du über Patricks Vögel schreibst, das gefällt mir total gut. "Seine" Vögel sind nicht da.... Und Du liegst bestimmt richtig damit, dass sie für ihn ein Stück Freiheit bedeuten - sie sind draußen --> frische Luft hatte Patrick ja schon lange nicht mehr --> und sie Zwitschern, was auch ein Stück Normalität für ihn bedeutet.

Ich denke, dass Dominik so offen zu Patrick ist und ihm gesteht, dass er nicht mehr weiter weiß, hat etwas damit zu tun, dass sich Verzweiflung in ihm breit macht, wenn Patrick nichts mehr essen sollte. Denn er will ja auf keinen Fall, dass er dauerhaft durch Infusionen oder Sondennahrung ernährt werden muss. Dieses Gefühl von Hilflosigkeit ist gerade sehr präsent bei Dominik.

Zu der Frage "Lässt Du mich jetzt alleine": Da wird deutlich welch große Verlustangst in Patrick ist. Alle Menschen, die ihm etwas bedeuteten, haben ihn verlassen/ ihn im Stich gelassen, weil er ihnen nicht genügt hat. Seine Mutter, Jo, Emily ja auch oft genug... da ist es ja für ihn gut vorstellbar, dass Dominik auch das Weite suchen könnte. Patricks Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind im Keller, und er versteht nicht warum Dominik bei ihm bleiben sollte. Was hat er (Patrick) schon zu bieten... :/ ?

Das hier finde ich sehr schön und zitiere es mal: "Ich denke ein Teil von Patrick würde das sicher gerne, einfach raus und noch andere Geräusche außerhalb seines Krankenzimmers hören, vielleicht sogar etwas riechen oder den Wind auf der Haut spüren aber ein anderer Teil in ihm will sich vermutlich auch lieber vor aller Welt verstecken."
> Ich bin gespannt was Du zu Patricks Verhalten sagst und schreibst, wenn er tatsächlich zum ersten Mal wieder draußen ist. Das Kapitel gibt es ja schon. :)

Zu dem was Du zu dem Gespräch mit Dr. Ries schreibst: Ja, es muss grauenvoll gewesen sein - diese stillen 5 Monate. Und wenn es Geräusche gab, dann wusste Patrick was ihm in den nächsten Stunden bevorstand. Das muss ja Dominik auch jedes Mal wieder treffen, sich das vorzustellen was da in Russland täglich geschehen ist.
So ganz falsch liegst Du ja mit Deinen Vermutungen, das Essen betreffend nicht (weiß ja durch die PN an was Du dachtest). Ganz so schlimm ist es zwar nicht.... aber es kommt dem Ganzen sehr nahe.

Ja, es bleibt abzuwarten, wie Patrick auf die Aussicht auf einen Spaziergang reagiert.

Zum Wohnen: Hm... was denkst Du wie Patrick tief in seinem Inneren zu Jo steht? Oder wie sich das mit den Beiden entwickeln wird? Wird er ihm wirklich nicht verzeihen? Und wie würde es Patrick ergehen, wie würde er reagieren, wenn Jo ihn bittet nach Hause zurückzukommen?

Das hier finde ich ganz, ganz toll: "„I..ch ka..nn nichts ess…en. Es g…eht n…icht.“ <, das klingt für mich fast wie eine Entschuldigung dafür, das es einfach nicht so geht wie es die Anderen (oder vielleicht auch Dominik) gerne hätten. Das er ja eigentlich gerne essen würde aber dass die Erinnerungen zu stark sind."
> Das ist perfekt getroffen. Genau so sieht es aus. Und Patrick wird es so gut tun, dass Dominik ihm versichert, dass nichts gegen seinen Willen geschieht.

Zum Vorlesen: Dass Patrick sofort das Thema wechselt ist ja ein klares Zeichen dafür, dass Dominiks Frage, ob er zum Essen gezwungen wurde, ihn überfordert. Er blendet das sofort aus und lenkt sich und Dominik ab.
Mit dem in den Keller abgeschoben werden hast Du auch Recht - der Vergleich mit der Schlange und den Menschen ist perfekt.

Noch ein Zitat von Dir: "„I…ch h..ab.e a..ber d…och… k..ein..e Ja…cke.“ flüsterte Patrick ihm kaum hörbar zu. <
Das klingt für mich nach einem ehrlichen „Ich würde ja, aber ich habe doch nichts zum anziehen.“ , armer Patrick. :'("
> Genauso sagt er es auch - und genauso sollte es sich anhören.

Und die Mütze ist tatsächlich von Dominik. Hab ich auch irgendwo erwähnt, dass er die mitgebracht hat. :)

Zu der Stelle mit dem Pfleger: Ich denke, dass da ungeahnte Kräfte in Patrick geweckt werden, weil die Panik von dem Pfleger angefasst zu werden sehr groß ist - und weil Patrick weiß, dass Dominik in der Nähe ist und ihm helfen wird. Das Vertrauen zu ihm ist grenzenlos und natürlich löst das sehr viel in Dominik aus.

Ich fiebere nun Deiner Review bzw. den beiden Reviews zu den nächsten Kapiteln entgegen. :) Bin sehr gespannt, wie die bei Dir angekommen sind.

Liebe Grüße, Piper
honey (anonymer Benutzer)
25.01.2016 | 09:51 Uhr
Huhu Piper,

ja, ich lese deine Story auch noch mit großem Interesse und habe mich ganz besonders über das lange Kapitel gefreut :) Denn wenn man erstmal anfängt, könnte man ewig weiterlesen.
Leider bin ich sehr eingespannt, sodass mir einfach die Zeit fehlt, dir Reviews zu hinterlassen. Aber ich glaube, das hatte ich in meiner damaligen Review schon mal erwähnt...
Aber du kannst dir sicher sein, dass ich eine treue Leserin bin :)

LG, Honey

Antwort von Piper2677 am 30.01.2016 | 11:36 Uhr
Hallo Honey, es freut mich, dass Du noch dabei bist und Dich mal wieder gemeldet hast. Vielleicht hast Du ja zwischendurch, trotz knapper Zeit, mal hin und wieder die Möglichkeit ein paar Zeilen zu hinterlassen. :) Mich freut das immer sehr - und es motiviert ja auch. Denn außer an den Klicks, dass noch gelesen wird, weiß ich ja dann nicht, ob es auch gefällt.

Liebe Grüße, Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
24.01.2016 | 17:57 Uhr
Huhu Piper,

ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend und viel Spaß mit meiner Review.
Auf geht’s.

Nun hat also Schwester Sophie die Beiden ruhig schlafend im Bett „erwischt“... und den Kommissar hat sie auch gleich im Schlepptau.
Damit hat sie nun nicht gerechnet, ihren erstaunten Blick kann ich mir da gut vorstellen.
Gut gefällt mir hier die Sorgen und das Verständnis von der Schwester und vom Kommissar. Also Dominik nicht sofort zu wecken, die Physiotherapeutin abzubestellen oder die Sorgen weil es mit dem Essen nicht geklappt hat.
Es ist schön zu sehen wie vollkommen entspannt Patrick neben Dominik schlafen kann.

>„Oh..bitte n..ein. I..ch hab d…och gar n…ichts ge..tan.“ klagte er leise, und es klang so, als würde er gerade um sein Leben flehen.
Oh nein, ich hatte schon so gehofft das Patrick in Dominiks Armen von schlechten Träumen verschont bleibt aber da er ja kurz zuvor über die Ereignisse gesprochen hat war eigentlich damit zu rechnen.
Nur gut das es Dominik wieder schnell gelingt Patrick mit Worten und Gesten zu beruhigen.

Mir scheint so als ob sich Dominik da etwas ertappt fühlt, weil der Kommissar ihn zusammen mit Patrick in einem Bett vorgefunden hat und auch noch Zeuge von dem Kuss auf die Haare wurde.
Das muss er doch gar nicht. Der Kommissar hat mit Sicherheit jedes Verständnis dafür das Dominik alles tut was Patrick helfen kann.
Ich stelle jetzt mal die Behauptung auf dass der Kommissar schon etwas von Dominiks tieferen Gefühlen ahnt. Ich denke er hat da ganz feine Antennen, es ist schließlich seine Aufgabe als Kriminalkommissar zu beobachten, zu analysieren und Zusammenhänge zuerkennen.

Die Neuigkeiten die der Kommissar für Dominik mitbringt haben mir erstmal die Sprache verschlagen. Beim ersten lesen habe ich laut gesagt: „NEIN! Nein, das darf einfach nicht wahr sein, hat Patrick denn nicht schon genug gelitten? Was kommt den noch alles?“
Ich kann es nicht fassen, diese Kreaturen (Menschen mag ich sie nicht nennen) haben ihre Gräueltaten auch noch gefilmt und ins Netzt gestellt. Diese Information ist ein Schlag in die Magengrube für Dominik und für deine Leser.
Ich meine es gibt schon die ungewöhnlichsten Vorlieben und Neigungen, aber das hier ist zu krass, das hat mit Fetisch o.ä. nichts mehr zu tun, das ist einfach nur krank. Wenn man sich vorstellt das es für SOWAS wirklich ein Publikum gibt wird mir speiübel. Es müssen ja wirklich grausame Bilder sein wenn sie selbst für Kommissar Plass nur kurz zu ertragen war.

Dominiks Sorgen darüber wie Patrick diese Information aufnehmen wird kann ich nachvollziehen. Das er darüber bescheid wissen muss ist klar aber zum jetzigen Zeitpunkt würde diese Tatsachen wohl den letzten Funken Lebenswillen in Patrick zerstören. Da liegt noch viel Arbeit vor Dr. Ries und Dominik bis Patrick diese Information verkraftet.
Ob der Kommissar Dominik bitten wird sich die Aufnahmen anzusehen bzw. ob Dominik das sehen sollte... ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Falls ja, nur wenn Dr. Ries dabei ist. Alleine würde Dominik das nicht verkraften, ihn haben Patricks Erzählungen ja schon so geschockt.
Ein kleiner Lichtblick ist es aber das es zumindest Verdächtige gibt und das alles mögliche dafür getan wird dass der Schund aus dem Netz verschwindet. Weniger erfreulich ist natürlich das Patrick im Moment der Einzige ist der die Täter identifizieren kann, da hoffe ich sehr das es da noch eine andere Lösung gibt.

Och man, was hat der Versuch wieder normal zu essen nur angerichtet? Welch tiefe Abneigung er nun wieder gegen die Nahrungsaufnahme hat ist sehr traurig. Das nicht mal Dominik es schafft ihn dazu zubewegen macht mir etwas Angst.
Gut, die Infusion ist eine Notlösung für kurze Zeit aber das geht nicht ewig. Die Alternative Zwangsernährung, wie sie bei Patienten mit Essstörungen gemacht wird, möchte ich mir nicht vorstellen.
Hier wird es nochmal ganz klar, in seinem jetzigen Zustand darf er auf keinen Fall von den Videoaufnahmen erfahren und auch die Physiotherapie muss noch warten denn dazu fehlt Patrick die Kraft.

Puhh, der letzte Absatz... langsam mache ich mir auch Sorgen um Dominik. Ich hoffe sehr das er dieser enormen Belastung standhält.

Zu Schluss noch meine Lieblingsstellen, teilweise unkommentiert:

> Aber dessen Gesicht lag in Dominiks Armbeuge und war kaum zu sehen. Dafür schlief er jetzt umso ruhiger. Seine Atmung war ganz gleichmäßig.
Dominik ist eben im Moment das (fast) Einzige was Patrick braucht und vielleicht bekommt Dominik deshalb nun doch ein eigenes Bett neben Patrick. Ich hoffe jedenfalls das Frau Dr. Winter ein Herz hat oder besser gesagt du, liebe Piper. ;)

> „Für Herrn Gundlach muss es auch erholsam sein. Er hat ja seit Wochen nicht mehr richtig geschlafen.“
Siehe oben. Ich fordere ein eigenes Bett!

>Dominik löste sich vorsichtig ein kleines bisschen und schaute seinen Bruder an. Er träumte. „Pscht…. Es ist alles gut. Du bist in Sicherheit.“ flüsterte er ihm zu. Er streichelte Patrick über den Rücken und hauchte ihm einen Kuss auf die Haare.
Ohne Worte. <3

>„Das zeigt auch wie sehr er Ihnen vertraut.“ sagte Plass anerkennend.
Ebenfalls ohne Worte

>„Patrick bitte.“ flehte auch Dominik und strich ihm sanft über den Kopf. Aber es half alles nichts. Schließlich brach Schwester Sophie den Versuch ab und räumte ihre Sachen zusammen.
Der arme Dominik, wie hilflos muss er sich gerade fühlen?

Es war wieder ein sehr schönes Kapitel, ich hatte viel Freude beim lesen. Ich bin sehr froh über das scheinbar endlose Verständnis von Schwester Sophie, Frau Dr. Winter und von Kommissar Plass.

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel. Eine Mail folgt morgen.

Lg und bis bald
Charlottenburg78

PS: im ersten Absatz, letzter Satz fehlt ein Wort. Ich denke mal "Tage" oder "Wochen".

Antwort von Piper2677 am 30.01.2016 | 12:15 Uhr
Hallöchen und hier nun die Rückmeldung zum bisher letzten Kapitel:

Ja, ich denke auch, dass Kommissar Plass ahnt welche Gefühle Dominik für Patrick hegt.

Die Informationen, die der Kommissar mit ins KH bringt, sind in der Tat grausam. Und sie bedeuten, dass Patricks Leid noch weitere Kreise ziehen kann. Fetisch ist das ganz bestimmt nicht, da hast Du recht. Aber es gibt Menschen, die sich an sowas aufgeilen - leider.... Und ich könnte mir vorstellen, dass Dominik sich die Aufnahmen ansehen wird, da er (so schmerzhaft es auch ist) alles erfahren möchte, was Patrick mitgemacht hat. Am liebsten würde er ihm ja die Schmerzen abnehmen - und durch die Aufnahmen wird er sie auf jeden Fall mit ihm teilen - irgendwie - wenn Du verstehst wie ich das meine.

Mal gucken wie es mit Patrick und dem Essen weitergeht. Warum verweigert er sich plötzlich so? Aber vielleicht gibt es ja eine Lösung...

Das fehlende Wort muss ich noch ergänzen. :) Danke für den Hinweis.

Lieben Gruß, Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
20.01.2016 | 21:49 Uhr
Huhu Piper,

hier nun endlich die Review zu Kapitel 30. Das ein oder andere Taschentuch ist beim lesen draufgegangen. Es war stellenweise sehr emotional. Viel Spaß beim lesen der Bett-oder Morgenlektüre.

Auf geht’s.

Der Anfang gefällt mir sehr gut. „Krankenpfleger Dominik“... Das sehe ich genau so wie Schwester Sophie, Dominik macht das fantastisch wie er sich so liebevoll und behutsam um Patrick kümmert, er würde schon einen guten Pfleger abgeben. Wenn das Ganze nicht immer so anstrengend für Patrick wäre würde ich das gerne noch viel, viel öfter lesen. Das Anziehen der Socken war hier meine Lieblingsstelle und das Dominik Patrick das Essen reichen darf wenn er damit einverstanden ist.

Recht hast du, als „Essen“ kann man die Sondennahrung nun wirklich nicht nennen. Essen hat ja was mit Genuss zu tun, zumindest sollte es so sein. Mit dem Zeug wird nur der Magen gefüllt und der Körper bekommt die nötigen Nährstoffe, nicht mehr und nicht weniger.

Jetzt kommt ja die Stelle mit den Vögeln, die hat ja beim ersten lesen richtig reingeknallt.
Das sowas banales wie Vogelgezwitscher, oder besser gesagt das Patrick die Vögel durch sein sehen aber das Zwitschern nicht hören kann, solche Erinnerungen auslöst ist krass. Das zeigt wie grausam die Stille „dort“ für ihn war. Gut das Dominik hier Patricks Bitte nachkommt und das Fenster ankippt.
Ich denke dass die unerträgliche Stille auch ein Grund ist weshalb es Patrick so gut tut wenn Dominik ihm vorliest bzw. das er ihn darum bittet. Dominiks Stimme durchbricht die Stille und lenkt ihn ab.

Die Vögel haben aber auch was gutes, Patrick kann von seinem Erlebnissen erzählen und sich ein Stück weit vor Dominik öffnen.
Bei mir tauchen ähnliche Bilder im Kopf auf wie bei Dominik. Ich sehe Patrick in einem feuchtkalten, halbdunklen Keller an ein rostiges Metallbett mit verdreckter Matratze gefesselt vor mir.
Die bewegendsten Stellen in disem Absatz sind für mich diese hier:
> „Es g…ab dort auch ein F…enster. Weit o…ben. Ein Kl…eines. Da sa…ßen immer ein… paar V…ögel vor. Sie sch…au..ten zu m…ir he..rein. Sie hab…en m…ich gesehen u…nd m…ir etwas er…zählt, aber ich… kon…nte sie nie h….ören.“
„Es t…at so… weh.“
Wenn ich mir dazu die zittrige Stimme vorstelle bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut und feuchte Augen.

Schwester Sophie ist also auch schon wieder mit der Morgenmahlzeit, Frühstück will ich es jetzt mal nicht nennen, zurück. Aber ein bisschen übertreibt die Gute wegen dem gekippten Fenster, frische Luft hat noch keinem geschadet. Dominik wird schon gut aufpassen dass das Zimmer nicht zu sehr auskühlt und das Patrick nicht friert. Gut das hier Patrick deutlich „Nein“ sagt.
Nun kann sich Dominik als Pfleger versuchen aber das er das kann wissen wir ja.
Hier gefällt mir gut das Dominik immer nachfragt ob es für Patrick auch wirklich in Ordnung und ob es angenehm ist.
Auf den Beginn der Physiotherapie bin ich sehr gespannt, ich hoffe sehr dass das Jeremias mehr Physiotherapeuten als nur Ayla hat. Ich glaube das würde Patrick nicht verkraften. Egal wie, es wird auf jeden Fall ein Stück harter Arbeit. Ich kenne es ja aus meiner früheren Berufspraxis wie schnell sich Muskeln abbauen und Sehnen verkürzen wenn ein Patient (längere Zeit) bettlägrig ist. Patricks Frage: „Ich s…oll lau…fen?“ Kann ich da gut nachvollziehen sollte er die letzten Wochen wirklich nur im liegen verbracht haben.
Aber mit Dominiks Unterstützung und mit einer verständnisvollen (das schließt ja Ayla eigentlich aus) und geduldigen Physiotherapeutin wird das schon wieder werden.

Schön, die Vorlesestunde geht weiter, genau richtig damit Patrick entspannen und Dominiks Stimme lauschen kann. Ich hätte auch geschworen das Patrick das Kapitel mit dem Säufer verschlafen hatte.

Oh nein, auch das Kapitel vom Sterne zählenden Geschäftsmann ruft Erinnerungen bei Patrick hervor. Das leuchten der Sterne sehen zu können, eigentlich etwas, was für uns meistens so gewöhnlich das wir es gar nicht mehr wirklich wahrnehmen bedeutet Patrick hier so viel. Vielleicht kann Patrick ja von seinem Krankenhausfenster ein paar Sterne sehen wenn Dominik abends die Vorhänge aufzieht. Ich würde mich da sehr freuen.
Patricks Erzählungen sind einfach schrecklich aber auch sehr ehrlich. Die ganze Unterhaltung geht mir sehr nahe, die Beiden sind hier so offen und ehrlich zueinander.
Besonders emotional ist Patricks Aussage das er sich gewünscht hat zu sterben, oder Dominik, wie er sagt das etwas in ihm zerbrochen wäre wenn Patrick nicht wieder aufgetaucht wäre.
Mein Highlight in diesem Absatz:
„Darf ich das? Ist das ok?“ fragte er ihn leise. „Ja….“ gab Patrick zurück, und Dominik spürte wie er den Druck auf seine Hand erwiderte.
Es ist ein sehr gutes Zeichen das Patrick Dominiks Nähe zulassen kann.

Ach ich sehe schon, der Dominik in dieser Story wird mindestens genau so fürsorglich wie der Dominik in „Und plötzlich...“, das erste was Dominik nach seinem erholsamen Schläfchen prüft sind Patricks Füße und er rubbelt sie auch gleich wieder warm und natürlich die bequemere Lagerung.

Nun zum Telefonat mit Jasmin. Ich bin mir sehr sicher das Jasmin ihr Bestes gegeben hat und geben wird damit Emily nicht plaudert. Nicht auszudenken was die Folgen wären wenn Patricks Schicksal im Kiez die Runde macht. Pia ist auch so eine Sache, absichtlich wird sie sicher nichts sagen aber sie ist nun mal ein kleines Plappermaul. Ayla und Philipp sind auch noch so ein Problem für sich. An ihre Schweigepflicht sollten sie sich schon halten wenn ihnen ihr Job wichtig ist. Ja und Ayla als Patricks Physiotherapeutin, nein, nein, nein kann ich da nur sagen. Es ist ganz und gar nicht hilfreich wenn die Physiotherapeutin eine deutliche Abneigung gegenüber ihrem Patienten hat und Patrick weiß ja auch wie Ayla über ihn denkt, da wäre es für ihn eine Qual von ihr behandelt zu werden. Vielleicht sollte Dominik das Thema bei Dr. Winter ansprechen.

Vorlesestunde die 2., schade nur dass das Kapitel Patrick wieder traurig stimmt. Ich kann verstehen das er sich wünscht die Zeit in Russland wäre auch so schnell vergangen wie im Kapitel aber hätte das so viel geändert? Es hätte zwar die Dauer verkürzt, die Verletzungen wären die selben geblieben. Ich bin gerade selbst darüber erschrocken das es doch schon 6 Monate her ist das Jo Patrick verschleppt hat.
Den Stirnkuss finde ich hier sehr schön, auch freut es mich das es Patrick gut tut. Ich denke Dominiks Mut wird belohnt werden.
Patricks Bemerkung zum 15. Kapitel stimmt mich sehr traurig, aber so ganz recht hat er nicht. Ja, er hat Grausames erlebt, aber die Erde ist nicht schlecht sondern (manche) Menschen.
Das Gespräch zwischen den Beiden bevor es „richtiges“ Essen geben soll, ist fast wie ein Stich ins Herz.
Da kommt wieder so klar rüber das Patrick sich total aufgegeben hat, das er sich selbst als Belastung für Dominik sieht und das dieser ohne ihn besser dran wäre. Dominik muss hier ganz harte Arbeit leisten um dagegen anzukommen. Hier meine Stellen die das so deutlich machen:
>„Wa….rum? We…nn i….ch n….ich…ts esse d…ann ist es ir..g…end..w..ann vo..r..b..ei.“
>„W..as so..ll aus D…ir wer…den? Du ha…st d…ann ein…e Bel…ast…ung wen…iger.“
>„Ich meine…. wäre ich ständig hier, wenn Du mir egal wärst? Du bedeutest mir sehr viel. Und ich will nicht, dass Du Dich aufgibst.“ sagte er schließlich. Dann fügte er noch hinzu: „Ich will Dich nicht verlieren.“

Das Gespräch geht auch noch so weiter. Es ist auch sehr offen und ehrlich. Es kostet Patrick sicher viel Kraft über seine Ängste zu sprechen das er das Erlebte nicht vergessen kann, das er Dominik braucht oder das Dominik die Nase bald von ihm haben könnte.
Dominik wie er sagt das „Früher“ vorbei und vergessen ist und das er Patrick die Schmerzen abnehmen würde wenn es möglich wäre.
Ich picke mal wieder „meine“ Stellen raus:
>„W…as i…st w….enn ich es n…ie v…er…ges…sen wer…de?“
>„I…ch b…r..auche D…ich.“
>„Au…ch n…och in ein…igen Mo…naten?“
>„N…imm…st Du m…ich au..ch in d…en Arm, we…nn i..ch d..as br..au..che?“
>Ich bin hier und wenn ich könnte, dann würde ich Dir gerne einen Großteil der Schmerzen und Verletzungen abnehmen.“
>„Früher ist vergessen. Die Dinge haben sich verändert.
>„Vergessen wirst Du es vielleicht auch nie. Aber es wird besser werden. Das verspreche ich Dir. Und in den Augenblicken wo alles wieder hochkommt, da werden ich ganz besonders intensiv für Dich da sein.“

„Pro…bier..en wir es…“ sagte er leise und schaute auf den Teller.
Nun ist es also so weit, Patrick möchte wieder „richtig“ versuchen zu essen. Kartoffelbrei und Gemüse ist ja eine Abwechslung zu der geschmacklosen Sondennahrung. Ich finde es bemerkenswert das er es versuchen will obwohl er gar nicht mag, ich denke er tut es mehr Dominik zuliebe.
„Normal“ essen bei liegender Magensonde ist prinzipiell erstmal möglich aber leider nicht ganz ungefährlich, vor allem wenn der Patient kein Verlangen danach hat. Wenn er sich erbricht kann es dazu kommen dass die Sonde mit hochgewürgt wird und das kann Komplikationen mit sich bringen. Aber das nur am Rande angemerkt.

Oh je, ich habe ja fast schon damit gerechnet das sich Patrick übergeben muss. Er gibt sich auch noch die Schuld daran das es nicht geklappt hat.
>„Es t…ut mir l…eid.“ flüsterte Patrick leise. „Aber das braucht Dir doch nicht leid zu tun. Wir haben Dich überfordert. Mir tut es leid.“ sagte Dominik leise.
Gut das Dominik ihm da gleich widerspricht.
Ich kann jetzt, nachdem was Patrick erzählt bzw. andeutet, nachvollziehen das ihm das Essen so einen Ekel bereitet.
Patricks Erzählungen darüber wie er gequält und verletzt wurde, das auch noch mit Gegenständen ist schon so grausam aber die anderen Andeutungen, nein, das mag ich mir nicht vorstellen. Ich hatte ja schon die Vorstellung das er längere Zeit gar nichts oder nur verdorbene Lebensmittel zu essen bekam aber was du so andeutest geht in sehr ekelerregende Richtung. Ich hoffe ich liege mit meiner Vermutung falsch aber ich kann es mir kaum vorstellen.

Nach allem was ich heute erfahren habe da frage ich mich langsam wirklich ob Patrick das alles soweit verarbeiten kann das er halbwegs normal weiterleben kann. Ich hoffe es.
Es wird harte Arbeit für Patrick, Dr. Ries und Dominik werden. Letzterer sollte auch hin und wieder mit Dr. Ries sprechen, ich glaube so viel grausame Erzählungen steckt selbst Dominik nicht so einfach weg und er muss doch stark sein für Patrick.

Der letzte Absatz ist auch nochmal sehr emotional. Patricks Angst jetzt schlecht zu träumen wo gerade über alles erzählt hat ist verständlich. Eigentlich könnte ich den ganzen Absatz kopieren weil er mich so gut gefällt. Ich finde es sehr schön das Dominik Patrick anbietet ihn in den Arm zu nehmen oder Patrick, wie er fragt ob sich Dominik zu ihm legen würde. Solche Szenen dürfen es sehr gerne viel mehr werden. <3
Dominiks Sorge was Dr. Winter und Schwester Sophie dazu sagen könnten wäre normalerweise nicht ganz unbegründet aber Patrick ist ja kein normaler Patient.
Ich denke die Beiden werden es Dominik nicht übel nehmen wenn sie sehen das es Patrick gut tut und sie wissen ja auch das Dominik schon länger nicht mehr richtig geschlafen hat.

Wenn ich lese wie scheinbar leicht es Dominik fällt Patrick im Bett umzulagern läuft es mir kalt den Rücken runter. Wie abgemagert muss Patrick sein? Ich will es mich nicht vorstellen.

Alles in allem ein wundervolles Kapitel, vielleicht sogar das beste bisher.
Da war einfach alles perfekt. Viel Ehrlichkeit und Offenheit, liebevolle Gesten wie der Stirnkuss (sogar 2x), Dominiks Sorge um Patrick (ob er da jemals sein lassen kann?) und gaaanz viel Emotionen. Danke!

Unklarheiten gerne per PN. Kapitel 31 folgt dann am Freitag oder am Wochenende.

Lg und bis bald
Charlottenburg78

Wer Tippfehler findet darf sie gerne behalten. ;)

Antwort von Piper2677 am 30.01.2016 | 11:58 Uhr
So, hier dann mal meine Rückmeldung zum vorletzten Kapitel: Ich hatte wieder viel Freude beim Lesen. :)
Sie ist ja sehr umfangreich - was ich immer besonders toll finde. Muss mal gucken was ich jetzt rauspicke. :) Zum Beispiel finde ich es schön, dass es Dir gefällt, als Dominik Patrick die Strümpfe anzieht. Und als er Patricks Füße überprüft, ob sie warm sind. Irgendwie werden Füße doch sehr oft vernachlässigt - ich finde es aber auch schon ein Zeichen von sehr viel Nähe und etwas Intimität, dass Dominik Patrick dort berührt und dass er ihn gerne dort anfassen möchte. Jemanden an den Händen zu streicheln ist ganz normal - aber an den Füßen?

Das mit den Vögeln scheint auch so angekommen zu sein, wie ich es beabsichtigt hatte. Für Patrick muss es grausam gewesen sein, die Vögel dort zu sehen. Einerseits waren sie die einzige positive bzw. nicht bedrohliche Gesellschaft in den letzten Monaten für ihn - und dann waren sie gar nicht so weit von ihm entfernt - und gleichzeitig doch unendlich weit weg. Sie standen für die Freiheit, die Patrick nicht mehr haben konnte. Das Fenster über ihm war unerreichbar... wie oft wird er geweint haben, wenn er hinauf geschaut hat? Wie muss das für ihn gewesen sein?

Zu den Kapiteln vom kl. Prinzen: Nun ja, Patrick hätte die Qualen schneller überstanden, wenn die Zeitrechnung eine andere gewesen wäre. Er wäre schneller im Krankenhaus gewesen.... und auch eher bei Dominik.
Es stimmt schon: Nicht die Erde ist schlecht, sondern nur einige Menschen. Diese meinte Patrick mit seiner Bemerkung.

Ja, ich denke auch, dass Patrick eher Dominik zuliebe versucht zu essen. Weil er sich so sehr um ihn bemüht und er ihn nicht enttäuschen/verärgern möchte. Das mit der Magensonde (dass das gefährlich ist), das wusste ich nicht. Aber interessant das zu erfahren.
An was denkst Du, was Patrick da andeutet?? Was Du eigentlich nicht weiter denken möchtest?? (Antwort gerne auch per PN, wenn nicht hier...)

Und dünn ist Patrick auf jeden Fall geworden...

Danke besonders hierfür: "Alles in allem ein wundervolles Kapitel, vielleicht sogar das beste bisher.
Da war einfach alles perfekt. Viel Ehrlichkeit und Offenheit, liebevolle Gesten wie der Stirnkuss (sogar 2x), Dominiks Sorge um Patrick (ob er da jemals sein lassen kann?) und gaaanz viel Emotionen. Danke!"

Und der Stirnkuss bzw. Beide kamen Deiner Meinung nach nicht zu früh? Ich hab Dominik dabei irgendwie genau vor mir gesehen. :)

Liebe Grüße, Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
31.12.2015 | 13:51 Uhr
Huhu liebe Piper,

ich wollte mich in diesem Jahr nochmal schnell melden und dir herzliche Silvestergrüße senden.
Das neue Kapitel habe ich am Montag entdeckt und auch gleich verschlungen. Einfach grandios obwohl ich an einigen Stellen echt heulen musste (die Stelle mit den Vögeln hat echt reingeknallt), dazu aber dann mehr in der Review.
Glücklicherweise hab ich auch die Ergänzung bzw. das neue Kapitel bei den "Und plötzlich..."- Fortsetzungen gesehen. War sehr schön und gefühlvoll, genau richtig zum runterkommen. Dazu aber auch mehr in der Review.

Die Reviews folgen dann im neuen Jahr, denke mal im Lauf der kommenden Woche.

Ich wünsche dir/euch einen guten Rutsch und freue mich auf ein neues Jahr mit vielen neuen Kapiteln. :)

Lg und bis bald
Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 31.12.2015 | 16:19 Uhr
Hallo Charlottenburg!
Danke für Deine lieben Grüße. Du machst mir mit Deinen Rückmeldungen immer eine riesige Freude. Zu der Stelle mit den Vögeln höre ich gerne mehr, bin da jetzt schon mehr als gespannt. Freue mich sehr auf die Reviews. Denn gerade mit dem letzten Kapitel zur aktuellen Geschichte tat ich mich echt schwer und war nicht so recht zufrieden mit mir. Bin gespannt wie es alles bei Dir angekommen ist. Und auch das neue Kapitel von den Fortsetzungen zur alten Geschichte.

Kann Dir hier schon mal schreiben, dass ich fleißig war. Hatte ja zwischenzeitlich nen Hänger was die Geschichte anging - aber ein paar Wochen war es jetzt wieder richtig gut und floss nur so dahin...

Ich wünsche Euch auch einen guten Rutsch und alles Gute für 2016!

Lieben Gruß, Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
14.12.2015 | 00:04 Uhr
Huhu Piper,

nach zwei stressigen Wochen komme ich endlich mal zum schreiben. Gelesen hatte ich das neue Kapitel schon, kurz nachdem du es eingestellt hattest.
Also auf geht’s. Viel Spaß mit der Bett- oder Morgenlektüre.

Das fängt ja schon wieder mit einem Kracher an. Ich hätte mit allem möglichen gerechnet, aber nicht damit, das Jo mitten in der Nacht im Krankenhaus auftaucht.
Das Jo die Sachen doch selbst vorbei bringen wird, da hat mich mein Bauchgefühl doch nicht getäuscht.
Jo zusehen und dabei hilf- und wehrlos zu sein muss ein echter Schock für Patrick sein. Dominik ist da gerade sein einziger Halt an den er sich mit aller Kraft klammert.
Es ist ja schön und gut das Jo einsieht, das er da richtigen Mist gebaut hat indem er Patrick verschleppt hat aber muss diese Einsicht mitten in der Nacht kommen? Ich bin gerade etwas fassungslos. Ich hätte, glaube ich, nicht so ruhig bleiben können wie Dominik.
Man, und mit Frau Dr. Winter hat Jo auch gesprochen, ok, als Adoptivvater bekommt er Auskunft erteilt. Im Moment weiß ich aber nicht was ich schlimmer finde, das Patrick weiß das Jo mit seiner Ärztin gesprochen hat oder das Jo Patrick am Arm berührt. Beides jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken.

Nochmal zum Anfang der Szene, hätte ich fast vergessen: Er schien nicht damit gerechnet zu haben, dass Dominik in diesem Moment aufwachte und wischte sich eilig über die Augen.
Hat Jo etwa geweint? Sieht ja ganz so aus.

„M…uss ich j..etzt ins Ge…fän..gnis?“
Auf diese Frage hab ich schon gewartet. Es war ja nur eine Frage der Zeit.
Jo ist allen ernstes darüber schockiert das es das erste ist was Patrick ihn fragt bzw. mit ihm in Verbindung bringt? Echt jetzt?! Er hat doch Patrick gezeigt das ein Jo Gerner keine leeren Drohungen ausspricht sondern handelt und ihn verschleppt. Außerdem, Patrick weiß nur zu gut welche Position er in der Hackordnung im Gefängnis ohne bezahlte Beschützer hat(te). An was bitte sollte Patrick sonst denken, bei der Ausgangssituation?

Das nun folgende Gespräch zwischen Patrick und Jo jagt mir gleich den nächsten eisigen Schauer über den Rücken. Es fällt mir gerade schwer mein Empfinden in Worte zu fassen. Ich weiß nur das es Patrick verdammt viel Kraft kostet nach dem „Warum“ zu fragen. Jo´s gestammelte Entschuldigungen, für mich klingen sie ehrlich aber ob sie auch bei Patrick so ankommen ist eine andere Frage. Im Moment ist Patrick einfach nur mit allem überfordert. Gott sei dank überwacht Dominik die Situation und versucht Patrick zu beruhigen auch wenn er anfangs nicht so recht versteht worum es eigentlich geht... bis Jo die Bombe platzen lässt.
„Ich hab Patrick nach Russland gebracht und dort sich selbst überlassen.“
Nun ist es also raus. Dominik kennt die Wahrheit, und sein Gefühl hat ihn nicht getäuscht das Jo etwas mit Patricks Verschwinden zu tun hatte. Jetzt wird die Zeit zeigen wie Dominik mit dem Wissen und seinem Vater umgeht.

Die folgende Szene ist dir wieder sehr gelungen. Als Patrick mit seinen Händen unter die Bettdecke gegangen ist hab ich kurz die Luft angehalten. Nein, bitte nicht, die Wunden waren doch schon dabei abzuheilen, zum Glück hat nur der Verband gelitten. Und am Bauchpflaster bleibt er auch noch hängen. Der darauf folgende Schrei bereitet mir Gänsehaut am ganzen Körper. Hier lässt du aber gar nichts aus. Drama pur, aber gut! Dominik muss hier gerade 1000 Ängste ausstehen. Die Ärztin zu holen ist hier die einzig richtige Entscheidung.

Ich glaube Dr. Winter bereut gerade das sie Jo zu Patrick gelassen hat, jetzt wo sie sieht was es angerichtet hat. Ich bin ja schon mal sehr erleichtert das es ihr und Dominik gelingt Patrick wieder zu beruhigen. Ich hätte fest damit gerechnet das ein Beruhigungsmittel nötig ist. Was mir einen Stich versetzt ist das Patrick sich hier scheinbar erstmal bewusst wird das er einen künstlichen Darmausgang hat. Da ist die Aussage „Das ist nur vorübergehend...“ ein schwacher Trost. Im Moment kann er sich sicher nur schwer vorstellen dass DAS jemals wieder normal funktioniert.

Hier musste ich mal wieder etwas mehr kopieren, das kann man nicht auseinanderpflücken:
„D..omi..nik.“ flüsterte er angestrengt und sah die Ärztin, die dicht über ihm war, flehend an. „Der ist hier.“ lächelte sie ihn an und gab dem Handwerker ein Zeichen, dass er gebraucht wurde.
„Ich bin hier…“ sagte Dominik leise, als er näher ans Bett rutschte und seine Hand zurück auf Patricks legte.
Als Patrick Dominik sah, schob er seinen Kopf direkt ein Stück in dessen Richtung, dann schluchzte er erneut auf… so als hätte er nur darauf gewartet, endlich einen Ort zu finden, wo er sich fallen lassen konnte.

Das ist für mich eine der schönsten Stellen im Kapitel. Dominik gibt die Geborgenheit und Sicherheit die Patrick braucht, das merkt man hier wieder sehr. Mehr kann man da gar nicht sagen.

„Ich…sch..aff d..as n..icht…“ wisperte der Dunkelhaarige und sah Dominik verzweifelt an.
Diese Aussage verpasst mir gleich den nächsten Stich, da schwingt so viel Hoffnungslosigkeit mit.
Ich finde es so stark von Patrick das er hier beginnt sich Dominik anzuvertrauen und das obwohl Schwester Sophie mithören kann. Apropos Schwester Sophie, ist noch oder schon wieder da? Sie hatte doch um 22 Uhr Feierabend. Fällt mir nur gerade auf weil ich selbst in Schichten gearbeitet habe. Frau Dr. Winter scheint auch im Jeremias zu wohnen ;) aber bei Ärzten ist ja ein 24h Bereitschaftsdienst nicht so ungewöhnlich. Ist aber nicht weiter schlimm, du musst nicht auf geregelte Arbeitszeiten achten, es ist ja „nur“ eine FF und es wird dir schon keiner mit dem Arbeitsgericht drohen. ;)
Spaß beiseite, weiter mit dem Kapitel.

„S..ind w..ir all..eine?“
Was nun kommt ist also nur für Dominiks Ohren bestimmt. Diese Grausamkeiten die Patrick nun erzählt rauben mir den Atem. Das er diese Qualen mehrmals am Tag über Monate ertragen hat... da fehlen mir die Worte. Das Patrick das ertragen hat zeugt wirklich von Stärke. Im Grunde hatte er ja eigentlich nichts wo für er hätte kämpfen sollen. Emily hätte gedacht er ist feige abgehauen, Dominik wäre durch den erpressten Brief beruhigt gewesen und sonst hatte er ja niemanden. Er hat also für nichts gekämpft.
Respekt vor Patricks Leistung das zu erzählen, ich denke Dominiks Streicheln hat ihm auch die nötige Kraft dafür gegeben.

„Ich k….ann j..etzt n..icht weiter…erzählen was d…ie gem..acht h..aben.“ stieß Patrick mühsam hervor.
Es reicht auch, das war für den Anfang eine enorme Leistung.

Oh, ist es denn schon wirklich schon so früh am Tage das es Zeit für das Morgenprogramm ist? Das war dann aber ein kurze Nacht für die Beiden.
Etwas anziehen zu dürfen ist doch schon mal gut, Patrick hat es ja sehr belastet nackt zu sein.
„Ich h..abe n…ichts.“
Das klingt schon wieder so traurig, dabei war er doch gestern noch so überrascht das noch Sachen von ihm im Townhouse zu finden waren. Aber es war ja eine anstrengende und ereignisreiche Nacht, da kann man das schon mal vergessen.
Das mit dem T-Shirt wird schon klappen, Schwester Sophie ist schließlich eine Fachkraft. Zur Not würde ich mich auch bereit erklären ;)

„I..ch z…ieh k…eine Jogging…hose an.“
Mit genau dieser Aussage hab ich irgendwie gerechnet und sie bringt mich zum schmunzeln, besonders wie er die Decke festhält. Es ist doch erfreulich das unter all dem Leid etwas vom schnöseligen Patrick am Leben geblieben ist.
Schön das Dominik Erfolg hat. Dann kann es ja losgehen.

Danke für ein sehr emotionales Kapitel. Ich bin sehr gespannt ob das Anziehen ohne Probleme über die Bühne geht und wie es mit Jo weitergeht.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und bis bald. Mail kommt dann wirklich heute oder am Dienstag, jetzt bin ich schon zu müde.

Lg Charlottenburg78

Antwort von Piper2677 am 03.01.2016 | 21:43 Uhr
Wollte mich ja auch noch zu dieser Review melden. :) Das Lesen hat wieder große Freude gemacht!!

Erstmal: Es soll eigentlich der frühe Morgen sein, als Jo im Krankenhaus auftaucht... nicht mitten in der Nacht. Aber vielleicht kommt das nicht richtig rüber. Und Frau Dr. Winter war sich möglicherweise gar nicht darüber bewusst, dass Jo einfach zu Patrick geht? Ich denke, sie hätte das um die Uhrzeit gar nicht zugelassen, weil er ja auch noch schlief. Es ist wohl eher ein Alleingang von Jo gewesen.

Ja, was rüberkommen soll ist, dass Jo von Anfang an, als er mitbekommt was mit Patrick passiert ist, Gewissensbisse hat. Und deshalb will er auch etwas für ihn tun und sich erklären. Und berührt ihn am Arm... Er hat Glück das Patrick das so gut wegsteckt. Hätte ja auch ganz anders sein können. Aber wie Du schon richtig sagst, Dominik ist da. Und an ihm klammert er sich fest.
Und zuvor hat Jo geweint, das stimmt.

Indem Satz "Ich hab Patrick nach Russland gebracht und dort sich selbst überlassen." steckt drin, dass Jo ihn ausgesetzt hat, aber sich natürlich niemals vorgestellt hat, dass Patrick das passiert was ihm passiert ist. Es macht ihn total fertig jetzt zu sehen was er angerichtet hat.

Und weil Patrick ja eigentlich nur liegt und sich auch wenig bewegt, hat er auch noch nicht wahrgenommen, dass er einen künstlichen Darmausgang hat. Was mag das für ein Gefühl gewesen sein, als er dort getastet hat und begriffen hat was das ist?
Ob er Angst vor dem Moment hat wo er wieder normal zur Toilette soll?

Ja, es ist etwas kompliziert so viel Pflegepersonal hinein zu bringen. Deshalb müssen Schwester Sophie und Fr. Dr. Winter oft Überstunden machen. ;)

Das mit den Klamotten hat Patrick wohl wirklich vergessen - oder er meint, dass er nichts hat was für das Krankenhaus taugt? Und nun also Dominiks Jogginghose. Ich denke es war der Satz, dass Dominik sich freut, wenn er etwas von ihm trägt. :) Hätte Patrick vor einigen Monaten nicht drauf reagiert, auf diese Bitte.

Danke für die tolle Review!

Piper
Charlottenburg78 (anonymer Benutzer)
01.12.2015 | 00:42 Uhr
Huhu Piper,

guten Morgen und viel Spaß mit der Review zu Kapitel 28. Ich hatte jedenfalls viel Freude beim lesen. :)

Da war es also, das zusammentreffen von Dominik und Jo. So ähnlich habe ich es mich auch vorgestellt. Ich hab geahnt das Dominik Jo gleich direkt zur Rede stellen wird und nicht lange drumherum redet und damit hatte ich auch nicht nur die Frage nach Patricks Sachen im Sinn. Das Jo die Gelegenheit nutzen will um an nähere Informationen zu kommen war klar, nun ja, die hat er ja nun auch bekommen. Ich muss sagen das mich seine Reaktion doch etwas überrascht hat. Ich hätte nicht damit gerechnet das er anfängt umzustottern und keinen ganzen Satz raus bringt. Weil, wie du schon sagst, so kennt man Jo nicht. Ich bin mir ziemlich sicher das er sich seiner (Mit)Schuld an dem was Patrick widerfahren ist bewusst ist und das er ehrlich bereut. Denn das hier: „Es gibt nichts Schlimmeres was ihm hätte geschehen können. Er ist innerlich tot.“ Hat ihn sehr getroffen. Aber seine Frage, ob er den Patrick sehen kann, also da hab ich erst mal einen Moment lang mein Tablet-PC fassungslos angestarrt. Das kann doch nicht sein Ernst sein. Wie gut das da auf Dominik Verlass ist und das gleich unterbindet. Nicht auszudenken was das bei Patrick auslösen könnte, für ein Treffen ist es viel, viel, viel zu früh. Wenn es denn später dazu kommt, sollte auch Dr. Ries und Dominik dabei sein.

Hmm, die Ausbeute aus den Karton ist ja nun nicht gerade groß. Sportlich und bequem war ja nun nicht unbedingt Patricks Kleidungsstil. Figurbetont werden die Hemden nun nicht mehr sitzen aber dennoch sind sie nicht krankenhaustauglich. An die rote Hose und die gelbe Strickjacke kann ich mich noch erinnern, ich finde das ist eine schöne Erinnerung für den GZSZ-Kenner.
Am wichtigsten sind aber die Pullover, der Wintermantel und der Schal. Wenn es denn demnächst einen Spaziergang im Park geben wird braucht Patrick ja was warmen zum anziehen.
Bemerkenswert finde ich auch wie vorsichtig und mit welchen Gedanken Dominik die Sachen durchsucht. Hat mir sehr gefallen.
Total schön finde ich ja auch das Dominik eine seiner Jogginghosen opfert, wobei opfert nicht das richtige Wort ist, er tut es ja gern. Das Jo fragt was Patrick noch braucht und ob er etwas kaufen soll ist für seine Verhältnisse eine sehr ehrliche Geste. Dominik sollte dann aber, zumindest vorerst, verschweigen dass die Sachen von Jo kommen. Ich hab jetzt eben noch mal die Stelle gelesen, ich hoffe jetzt wirklich das Jo Dominik bescheid gibt und er nicht selbst die Sachen ins Krankenhaus bringt. Mein Bauchgefühl sagt mir nämlich gerade sowas. Ich hoffe es täuscht mich.

Die Szene zwischen Dominik und Schwester Sophie ist dir sehr gelungen, „niedlich“ passt da schon sehr gut. Ich finde es schön das sie wirklich die ganze Zeit bei Patrick geblieben ist und das ihn nicht weiter mit dem Essen „gequält“ hat, das zeigt mir wieder das Patrick doch eindeutig ihr Lieblingspatient ist.
Um 10 hat die Gute als Feierabend, ich bin ja froh das du ein Erbarmen hattest... ;)

Die Schmerzen an den Rippen können langsam aber auch mal weniger werden. Da leidet man immer so mit aber Prellungen dauern nun mal. Die Gedanken oder Erinnerungen die Patrick gerade wieder beschäftigen, müssen wieder sehr heftig sein. Dafür sprechen die plötzliche Unruhe und das Weinen. Das er sich auch noch versucht im Bett hochzudrücken, womöglich sogar aufzustehen und vor allem was er dabei sagt: „W..ie l…ange …noch?“, „I..ch kann nicht m..ehr.“, beängstigt mich gerade etwas. Gott sei dank scheint Dominik ihn etwas trösten zu können.

„W…arst Du… z…u H…ause?“ Das überrascht mich jetzt, also das Patrick das Townhouse als „zu Hause“ bezeichnet. War es denn jemals wirklich ein Zuhause für ihn? Ich denke da gerade an die Anfangszeiten zurück wo er sogar im Keller hausen musste.
Die Tatsache das Dominik dort noch Sachen von ihm gefunden hat könnte Patrick zeigen das Jo ihn doch nicht ganz „ausradiert“ hat aus seinem Leben. Das „D…a war n…och was?“ scheint Patrick ja zu überraschen.

Das mit der Dusche hat mich jetzt aber auch eiskalt erwischt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Dominik frisch geduscht ist hat Patrick sicher eben gerochen als er so nah an ihm dran war. Eigentlich ist es ja sehr schön das Patrick das wahrnimmt aber leider erinnertes ihn auch daran das seine letzte WARME Dusche schon Monate her ist. Das „warm“ sticht irgendwie hervor, ich habe auch die Vermutung das man Patrick unter die kalte Dusche gestellt hat und ihn so zusätzlich gefoltert hat. Vielleicht kann er ja bald mal schön warm duschen, ich hoffe du gönnst ihm das bald mal.

Patrick bekommt wieder vorgelesen, finde ich immer sehr schön weil es ihm so gut beim Einschlafen hilft. Dank dem Link, den du mir damals geschickt hast, kenne ich das Buch nun auch. Es ist schwierig, der König könnte Patrick vielleicht an Jo erinnern und der Säufer, nun ja, Patrick hatte ja auch schon Phasen wo er gerne mal zur Flasche gegriffen hat. Glücklicherweise schläft er bei dem Kapitel aber schon.

Ach man, Dominik tut mir gerade richtig leid. Immer so gebeugt im sitzen schlafen, wie lange macht das Dominiks Körper noch mit? Gibt ihm doch ein Bett in Patricks Zimmer, mit Frau Dr. Winter kann man doch reden.
Och nicht doch, jetzt wird Patrick auch noch geweckt weil er so friert. Ich sag es ja, du hast eine sadistische Ader. ;) Spaß beiseite, wie Dominik besorgt erst Patricks Brust und dann seine Füße befühlt, also das löst was in mir aus, ich kann nicht sagen was aber es gefällt mir.
Zum Glück wird Patrick zumindest vorerst (man weiß ja nicht was du noch geplant hast) vor Fieber verschont und die Heizdecke wird schon schnell dafür sorgen das es ihm schnell wärmer wird. Es könnte also eine ruhige Nacht werden.
Was soll den Dominik mit einem Gästebett wenn es nicht im selben Zimmer steht?! Er würde es doch nicht übers Herz bringen Patrick allein zu lassen. Aber geschehen muss was sonst macht Dominik bald schlapp. Ich vertraue auf Dr. Ries und Frau Dr. Winter.

Den nächsten Abschnitt müsste ich eigentlich komplett kopieren, der hat mich vollkommen aus den Socken gehauen. Mir fällt es auch schwer die passenden Worte dafür zu finden. Ich hab mal wieder feuchte Augen. Ich finde es sehr stark von Patrick das er Dominik sagt das ihm die Berührungen nicht unangenehm sind, das er ihn klar darum bittet ihn nicht allein zu lassen und das er seine Angst vor dem Alleinsein gesteht. Und natürlich Dominik wie er wieder die richtigen Worte und Gesten als Antwort findet. Das ist eine ganz tolle Szene zwischen den Beiden mit sehr viel Tiefgang.
Natürlich auch nicht zu vergessen Patricks Frage nach der Anklage. Es war ja nur eine Frage der Zeit, Patrick muss ja immer noch fürchten wegen Mordes angeklagt zu werden. Von Jo´s Intrige weis Dominik ja nichts und somit denk er sicher das Patrick den Linostrami-Prozess meint, der ja schon abgeschlossen ist. Ich hoffe das klärt sich ganz schnell auf, das wäre nämlich eine Angst weniger für Patrick, so muss er ja jetzt schon fürchten im Gefängnis erneut das Opfer zu werden.

<Es war Patricks Stöhnen und dessen Hand an seinem Arm, welches Dominik am frühen Morgen weckte. Er hob den Kopf und rieb sich verschlafen die Augen. Kaum dass er aufrecht saß erstarrte er.... >

Zu Kapitelende lässt du es nochmal richtig krachen, was. So was mag ich gar nicht. Was ist nur los das Dominik so erstarrt? Bitte bitte nichts schlimmes!

Danke für ein weiteres tolles Kapitel. Ich erwarte mit Spannung die Fortsetzung.

Lg Charlottenburg78

PS: Dank des Kommentars von Casima habe mich gerade am heißen Kaffee verschluckt. Es gibt ziemlich gute Fachärzte, mehr sage ich nicht.

PPS: Da ich nun schon mal auf der Review-Seite war gibt’s auch gleich noch die Antworten. Deine Mails muss ich auch bald mal lesen und antworten. Na bald hab ich ja Urlaub. :)

Oh, Hamburg. Hat Björn mal wieder dort gespielt?

Gabriela mochte ich auch sehr gerne. Ich bin sehr gespannt was mit Schwester Sophie noch so kommt, Patrick ist ja noch ein Weilchen im KH. Ich denke aber das es da anschließend keine so enge Freundschaft geben wird denn ich jetzt nicht ganz falsch liege ist Schwester Sophie ja etwas älter.

Ich denke Nähe mit Körperkontakt ist auch von Patricks Seite schon möglich aber erst mal wird er nur auf der Suche nach menschlicher Wärme sein. Er wird merken das es ihm in Dominiks Armen besser geht und das seine Berührungen ihm gut tun. Die Liebe wird noch etwas dauern aber dann kommt sie von ganz allein.

Ja, was wir Patrick in den 5 Monaten erlebt haben. Angst, einfach nur Angst bei jedem kleinen Geräusch, sein Blickfeld ist ja an ein Bett gefesselt sehr eingeschränkt, erneut misshandelt zu werden. Dazu kommen die Schmerzen und Hunger... dann die Frage wo war er eingesperrt, schlimmstenfalls in einem Keller in fast völliger Dunkelheit. Meine Gedanken gehen gerade in eine ganz üble Richtung. Grusel...


Oh Gott, jetzt ist es doch schon so spät geworden. In gut 5 Stunden muss ich aufstehen. Tippfehler bitte aus diesem Grund berücksichtigen. ;)

Bis bald und Lg :)

Antwort von Piper2677 am 09.12.2015 | 18:29 Uhr
Hi Charlottenburg, schön, dass Dir das Zusammentreffen zwischen Dominik und Jo gut gefallen hat. Ja, diesmal kommt Jo wohl eher zu der Erkenntnis, dass er Mist gebaut hat. Nun stellt sich dann die Frage, wie wird er weiter mit Patrick umgehen wollen und vor allem wie wird Patrick darauf reagieren? Mal gucken wann und wie es zu einem Wiedersehen zwischen den Beiden kommen wird. Ob es geplant ist oder Jo auf eigene Faust einen Weg sucht?
Dass Dominik Patrick nun eine Jogginghose leihen möchte gefällt mir selber auch - Du darfst gespannt sein was Patrick dazu sagt. :)

Ich denke Patricks Schmerzen sind auch aufgrund seines psychischen Zustands nochmal schlimmer und belasten ihn mehr, weil er ja im Grunde nichts hat, was ihm geblieben ist und woran er sich festhalten kann. Er fühlt sich innerlich und äußerlich tot und empfindet somit auch ständig die Schmerzen, die sie ihm zugefügt haben, noch dazu um ein Vielfaches schlimmer. Deswegen muss er auch immer viel weinen - weint er Dir zuviel?

Die Frage "Warst Du zu Hause?" bezieht Patrick darauf, dass es ja für Dominik sein Zuhause ist. Nicht weil er es als sein Zuhause empfindet. Er hat kein Zuhause mehr. :(
Ja, Patrick ist wohl wirklich überrascht, dass Dominik noch was zum Anziehen von ihm gefunden hat. Ist natürlich immer eine Gradwanderung, weil man nicht weiß an was die Kleidung Patrick erinnert.

Dass mit dem Säufer hab ich genauso gesehen... Dominik hat Angst, bzw. muss er während des Lesens daran denken, dass Patrick möglicherweise seinen Kummer im Alkohol ertränken könnte.

Nun zu der Szene als Patrick friert: Das mit den Füßen finde ich auch schön, denn ich stelle es mir so toll vor, wie Dominik Patricks Füße befühlt und sie dann massiert. Und in mir löst das auch was aus.... :) Hat etwas sehr Intimes und auch ganz viel Nähe....

Danke für Deine schönen Worte, die Szene betreffend, als Patrick Dominik sagt, dass ihm die Berührungen nicht unangenehm sind, dass sie ihm gut tun und dass er ihn nicht alleine lassen soll. Ist doch eine erste Annäherung und Dominik weiß, dass er Patrick nicht mit seinen Gesten schadet.

Die Fortsetzung ist nun da - ich erwarte mit Spannung Deine Meinung. :) Danke Dir wieder für eine ganz tolle Review!!

Mehr dann zu den anderen Fragen per Mail - wenn Du die anderen gelesen hast. :D ;)
Patrick83 (anonymer Benutzer)
25.11.2015 | 20:05 Uhr
Himmel was ist denn hier los ???
@Casima - dies ist der Ort für Reviews zu der oben genannten Geschichte und nicht für eine Privat-Fehde gegen den Autor oder dessen Leser. Wenn Ihnen diese Geschichte nicht gefällt (und das haben Sie schon vor längerer Zeit erklärt) dann lesen Sie doch bitte nicht weiter ! Und ja - ich weiß, dass sie sich in einer sehr einseitigen Liebesbeziehung mit besagtem Schauspieler wähnen, wie für "jedermann" auf Ihrem FB-Profil nachlesbar ist - was dieser Umstand mit dieser Fanfiction zu tun hat, erschließt sich mir jedoch nicht !

Liebe Piper - lass Dich nicht von diesen, in der Tat sehr wirren Kommentaren, entmutigen - Deine Geschichte ist sehr stark und einfühlsam ja, zugegeben, streckenweise auch schwer zu ertragen, aber gleichzeitig ein Plädoyer für die wahre Liebe der beiden Hauptfiguren .... schreib weiter, einige wenige Nörgler und Neider gibt es in jedem Metier!
PS: Ich hab mir sagen lassen, dass sich unangemessene, beleidigende Kommentare auch mit Hilfe der Administratoren entfernen lassen....
25.11.2015 | 16:11 Uhr
@Charlottenburg78:

Zitat Charlottenburg78/23.11.2015/17Uhr17: Mal noch kurz zu dieser Leserin Casima. Ich verstehe auch kein Wort von ihren wirren Text, da bist du nicht alleine, Piper. Reagiere einfach nicht mehr drauf. Es heißt nicht umsonst "don´t feed the troll"
Zitat Ende.

Sie wissen schon das ich eine Freundin des linksaktiven Schauspielers Björn Harras bin? Und er das unheimlich interessant findet, wenn man mich als Troll abwertet und Meinungen geäußert werden, ich würde einen "wirren" Text von mir geben?
Ich werde meine Meinung nicht ändern, dass diese neue Arbeit der Fanfiktionautorin der GZSZ-FF "Patrick - Ein langer Weg zurück ins Leben (Patrick und Dominik)" Folterdreck ist und da kann sie die Storyline noch so sehr hinter einer Lovestory zweier liebevoller Männer verstecken.

Antwort von Piper2677 am 25.11.2015 | 20:22 Uhr
Du spinnst doch vollkommen. Treib es nicht zu bunt was Deine angeblichen "Kontakte" zu bestimmten Personen angeht....
Ich schreibe eine Geschichte so wie sie jederzeit passieren kann, oder willst Du leugnen, dass es Grausamkeiten und Gewalt auf der Welt gibt??? Jeden Tag werden hunderte Menschen irgendwo missbraucht und gefoltert. Viele sitzen möglicherweise irgendwo in einem Kellerloch und werden über Jahre nicht (vielleicht auch niemals mehr) gefunden. Und hier ist das nun einmal Patrick passiert. Und Dominik wird es schaffen ihm den Lebensmut und die Freude am Leben zurückzugeben - weil es nämlich eine Fanfiktion ist - da geht so etwas!!!!

"Für immer an Deiner Seite" - Liebe schafft alles!!! PATRICK & DOMINIK
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