Autor: Vogelbeere
Reviews 1 bis 25 (von 29 insgesamt):
30.10.2018 | 21:46 Uhr
zu Kapitel 28
Hoi, hoi, Vogelbeere!

Es ist schön, dass ein paar neue Kapitel hinzugekommen sind! Da konnte ich nicht anders als mich aus meiner nicht unbedingt selbstgewählten Isolation aufzuraffen, um ein kleines Reviewchen zu schreiben.^^

Na ja, was Gärten betrifft, hat England tatsächlich einiges zu bieten, mit dem sich selbst Frankreich nicht messen kann.^^ Ich finde es sehr interessant, dass du dich mit dem Tourismus der damaligen Zeit auseinandergesetzt und sogar ein Kapitel darüber verfasst hat – darüber habe ich, wenn ich ehrlich sein soll, noch nie was gelesen.
Und wie Bayern zu Deutschland dazu gekommen ist, das haben wir uns mal in Geschichte angeschaut. Eigentlich recht witzig, dass ein Bundesland weder erobert noch durch Blut ans Reich gebunden ist, sondern einfach nur gekauft wurde.^^ Na, keine Ahnung, wie Bismarck so drauf war, aber ich finde, es ist dir recht gut gelungen.
Einfach der Brief ist ein wenig merkwürdig formuliert – zwar steht, dass Preußen die Handschrift erkannt habe, aber es ist zu unklar formuliert, ob es jetzt tatsächlich Bayern oder sein König gewesen ist, der den Brief geschrieben hat. (Ich gehe allerdings davon aus, dass es Bayern war – für einen König ist das eine nicht sonderlich diplomatische Ausdrucksweise.)

Alles Liebe,

Moonfighter
Anna (anonymer Benutzer)
27.10.2018 | 22:40 Uhr
zu Kapitel 28
Staaten mit einen s und da mit a
trotzdem lustig
lg anna

Antwort von Vogelbeere am 29.10.2018 | 08:23:00 Uhr
Danke! :D
Habe eben die Kapitel nochmal korrigiert. ;)
21.01.2018 | 18:52 Uhr
zu Kapitel 25
Salut,

oooh, ein neues Kapitel! ^_^ Ich finde Heine ja ohnehin große Klasse (auch wenn eine Freundin von mir viel mehr von ihm gelesen hat als ich) und eine Stelle aus "Deutschland. Ein Wintermärchen" mit Hetalia zu verbinden, ist eine ausgesprochen tolle Idee! An die entsprechenden Kapitel selbst erinnere ich mich allerdings gar nicht mehr, obwohl ich das Versepos vor längerer Zeit mal gelesen habe... Vielleicht sollte ich das mal wieder. ^^" Deine kokette Hamburg finde ich außerdem sehr sympathisch. ^^

Liebe Grüße!
21.01.2018 | 18:24 Uhr
zu Kapitel 25
Juhuuu! Hipp-hipp-hurra! Jabadabaduuu! Yeah, Halleluja und weitere Ausrufe der Freude! Ein neues Kapitel!

î Ich bin grundlegend nicht so euphorisch, aber ich bin ausgesprochen erfreut darüber, dass diese tolle Reihe wieder ein neues Kapitel hat.^^ Und die Idee, einen Menschen und eine Städtepersonifikation miteinander zu verbinden, finde ich ausgesprochen klasse sowie dass du bereits das vorhandene Werk von Heinrich Heine genutzt hast. Hamburgs Bemerkung, dass sie die Schutzgöttin ihrer Stadt sei, regt auch zum Nachdenken an, wenn man sich damit beschäftigt, WAS die Hetalia-Charaktere eigentlich sind.

Von Heinrich Heine kenne ich nur seinen Vierzeiler, wo er auf dem Brocken steht und sich über die nichtvorhandene Aussicht und seine schmerzenden Beine beklagt.^^

Alles Liebe,
Moonfighter
21.07.2017 | 14:24 Uhr
zur Geschichte
Hey, Vogelbeere,

ich muss dir sagen, dass das wirklich eine super Reihe ist, die du da schreibst/geschrieben hast. Ich finde es toll, wie du aktuelle oder historische Themen und Hetalia verknüpfst und daraus etwas Witziges machst.
Besonders angetan bin ich davon, dass du auch beispielsweise kleinere Ereignisse miteinbeziehst oder deine eigenen Erfahrungen einfließen lässt. Das mit Rammstein und Russland fand ich wirklich zum Kugeln! Dass Russland seinen Frust über den ehemaligen Politiker in einem deutschen Lied abbaut, hat mir sehr gefallen.
Andere Kapitel, die es mir auch besonders angetan haben, sind beispielsweise auch 6, 8, 12, 19, 20, 23 und 24, ebenso das Aberglauben-Doppel. Der arme Francis! Dass die Mentalität des Volkes auch Einwirkungen auf das Land haben können, ist eigentlich ziemlich logisch. Im Mittelalter war ja ganz Europa ziemlich schräg drauf.
Das Kapitel mit Tunesien und Algerien fand ich wirklich schön. Das nenne ich mal Solidarität!
Unsere Welt ist so groß und es ereignen sich immer wieder kuriose Dinge, bei denen es sich lohnt, sie schriftlich festzuhalten. Irgendwie schade, dass die Geschichte pausiert ist.
Ich mag auch Finnland und Estland, die sich betrinken. Besonders im letzten Kapitel, als Estland beschließt, sich den ersten Platz im Saufen zu holen. Ich frage mich, ob er es inzwischen geschafft hat...

Alles Liebe,
Deine Moonfighter
30.12.2016 | 00:22 Uhr
zu Kapitel 24
Salut,

sooo, nachdem ich meine guten Vorsätze für 2017 in puncto Reviewschreiben schon gestern gefasst habe, hab ich mir gedacht, dass ich dann eigentlich auch gleich mit der praktischen Umsetzung anfangen und mir mal wieder ein paar Brotjackelriegel-Kapitel vornehmen kann. ;)

Zu Kap. 19 („Die Polen-Regel“): Heh, so genau wusste ich das mit der Polen-Regel selber noch nicht! Hatte zwar gewusst, dass der Sejm sich im späteren Verlauf des 17. Jh. und im 18. Jh. häufig selbst blockiert hat, aber nicht auf welche Weise. Ich finde, du hast das sehr gut umgesetzt, es ist streckenweise urkomisch (vor allem Feliks’ private Umsetzung des Veto in Bezug auf Toris) und es ist mal wieder eine Geschichte, die ich mir GENAU SO als Hetalia-Comic vorstellen könnte. ^^

Zu Kap. 20 („Verwandtschaft“): Tjaja, ich hab mich auch schon öfter mal gefragt, warum Ungarns Sprache in dieselbe Sprachgruppe fällt wie die von Estland und Finnland, die ja doch ... geographisch noch mal so ein bisschen woanders sind. Aber wie du schon sagst: Es gibt dafür halt auch einfach keine wirklich überzeugende Erklärung. xD Hehe, aber „sie ist unserem gemeinsamen Vorfahren ausgebüxt“ ist wohl wirklich nichts, was man in Ungarns Gegenwart laut wiederholen sollte...

Zu Kap. 21 („Fanartikel“): Ja, das Foto mit den Putin-Tassen direkt bei den Pokémon-Tassen, das du mir gezeigt hast, ist schon echt strange! Überhaupt ist der ganze Putin-Kult und die Selbstinszenierung als Jäger, Reiter etc. für mich nur schwer nachvollziehbar ... Eine Merkel-Fan-Tasse würde unsereins vermutlich nur losprusten lassen. xD Angesichts des ganzen Personenkults ist es aber eigentlich nur logisch, dass man es in der Ukraine mit gleicher Münze heimzahlt und Putin-Toilettenpapier verwendet. Kein Wunder aber auch, dass Fanboy Ivan DAS dann weniger gefällt... ^^“

Zu Kap. 22 („Du hasst Wjatscheslaw“): Rammstein hör ich ja nun zugegebenermaßen eher wenig und das einzige, das ich spontan grölen könnte, ist „Hier kommt die Sonne“. xD Beim Schüleraustausch hab ich dann aber auch mitbekommen, dass die meisten französischen Schüler total auf Rammstein-Songs abgefahren sind. Rammstein sind vermutlich im Ausland bekannter als in Deutschland, und da sind sie ja auch verdammt bekannt... xD Darüber, dass Gilbert mit Sicherheit Rammstein hört, sind wir uns ja eh einig. ;) Von „Du hast gesagt auf“ „Du hasst Wjatscheslaw“ zu kommen, ist in puncto „misheard lyrics“ dann aber schon wieder ziemlich kreativ! Und, hm, Molotov als der (ja eigentlich nicht) besungene Wjatscheslaw... Kann gut sein. ^^“

Zu Kap. 23 („Leerer Strand“): Das ... nennt man dann wohl russischen Pragmatismus, was? xD Macht aber aus Ivans Sicht durchaus Sinn, das Urlaubsziel nach dem Preis zu wählen... Außerdem ist es ja wirklich gut für Tunesien, dass nicht nur Algerien versucht ihm aus der Patsche zu helfen. Auf die Einnahmen aus dem Tourismus ist er schließlich angewiesen.

Zu Kap. 24 („Bist du stolz darauf?“): Wie ja schon an anderer geschrieben: Ja, irgendwie ist das GENAU DIE Reaktion, die ich von Estland erwartet hätte! Dürfte aber durchaus anspruchsvoll werden, die Finnen DABEI zu schlagen... zumal sie ja immer noch wegen des billigeren Alkohols auf Sauftour in Estland vorbeikommen. xD
30.10.2016 | 01:25 Uhr
zu Kapitel 22
Eigentlich habe ich diese deine Sammlung vor kurzer Zeit zuende gelesen und wollte einige Geschichten reviewen.
Aber da du mir heute einen Kommentar geschrieben hast und eine neue Kapitel ist erschienen und dieses Thema usw. usw., schreibe ich dir jetzt schon einen.

Ich finde es sehr witzig, weil Rammstein haben mich im Allgemeinen zur deutschen Sprache verführt.^^ Es fing mit GERADE DIESEM LIED in der siebten Klasse und jetzt, um sieben Jahre später, schließt sich der Kreis irgendwie. <3

Dieses Lied ist ein bei uns so einer Lakmuspapier: wenn man versteht, dass "Du hast" als ein Perfekt gedacht ist, ist man sofort als ein Level-Up Germanist eingestuft. (Jaja, es gibt trotzdem noch immer viele Leute, die sich über die Unsinnigkeit des Anfangs beschweren...) Und ja, ich kann deine Aussage bestätigen: die meisten Leute in meinem Umgebung kennen dieses Lied. (Das hatten immer meine Mitklässler gegröllt, als wir im Deutsch einen - welchen auch immer - Liedtext bekommen haben.)

Aber trotzdem hatte ich was Neues (Vjačeslav) gelernt. Ist das dieser Molotow vom Ribbentrop-Molotow-Pakt?

Keine Angst, natürlich werde ich auch andere Geschichten reviewen, eben nur eher später als früher...

Bis bald~

Antwort von Vogelbeere am 02.11.2016 | 21:24:02 Uhr
Hallo Betelgeuzeeee!


Uii, danke für das Review, ich habe mich gefreut von dir zu hören!!! :O ^.^

Hahaha wirklich?? =D Interessant. hmm stimmt, das Lied kennen soo viele!
Im Nachtzug von Moskau nach Pskov haben das die zwei Tschechinnen, die ich kenne, angefangen zu singen. XD Dann hat eine estnische Russin den Watscheslaw erwähnt und - damit war der One Shot geboren. ;) Also, ich habe nach jemandem gesucht, der Wjatscheslaw hieß und den Iwan wirklich nicht gemocht haben könnte und habe ihn gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wjatscheslaw_Michailowitsch_Molotow
Jaaaaaa genau. :) Danke für den Hinweis, ich hatte den Pakt irgendwo im Hinterkopf - - alllerdings sehr weit im Hinterkopf. XD

Bis dann, wir schreiben uns!! =)
14.03.2016 | 20:44 Uhr
zu Kapitel 18
Hey!

Zugegeben, ich wusste nicht, wohin das führen würde, aber als die Pointe dann kam, musste ich unendlich lachen. Amerikas Hymne ein Trinklied!

Aber eigentlich müssen wir Deutschen da gerade reden... wie war das noch gleich? Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang? Und im Original am Ende der dritten Strophe? Stoßet an und ruft einstimmig: Hoch das deutsche Vaterland!

XD

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Vogelbeere am 24.03.2016 | 00:00:40 Uhr
Haha, wunderbar, dass ich dich zum lachen gebracht habe!! :D

Hmm, das ist wahr. =D Als ein Lehrer mal erwähnt hat, dass die zweite Strophe mit verboten wurde, da zu nationalistisch (damals, als der Text geschrieben wurde, war ja die Tatsache, dass der Schreiber behauptet, dass es das Adjektiv "deutsch" gibt und dass man sich damit identifizieren kann ja quasi das, hmm, revolutionäre, oder?), dachte ich mir auch, also heute wäre es vor allem ein kleines bisschen peinlich (Alk, Weiber, Lieder!, haha)

Und im Original am Ende der dritten Strophe? Stoßet an und ruft einstimmig: Hoch das deutsche Vaterland!
Waas, das wusste ich gar nicht mehr... :D
12.03.2016 | 21:03 Uhr
zu Kapitel 18
Hey,

herrlich, diese Szene mit dem häkelnden und subversiv singenden Arthur! (Du weißt ja, glaube ich, dass ich mir auch vorstelle, dass Roderich bei der deutschen Nationalhymne leise den Text von Haydns Kaiserhymne singt... vielleicht beim Nähen? xD) Zwar erinnere ich mich dunkel, schon mal gehört zu haben, dass die amerikanische Nationalhymne auf die Hymne der Anachreontic Society zurückgeht, aber davon, was diese Society war oder wie der ursprüngliche Text lautete, hatte ich bis gerade eben noch keine Ahnung. Dank dir weiß ich jetzt sogar, dass Haydn die Society mal besucht hat (stand auf der englischen Wikipedia)! Damit schließt sich dann wohl der Kreis zur Melodie der deutschen Nationalhymne... :D

Was die Primaries betrifft, glaube ich ja ehrlich gesagt nicht, dass Alfred Sanders so toll findet. Hat nichts damit zu tun, wie *ich* über ihn denke, aber aus der Sicht halbwegs konservativer Amis ist das doch ein pöhser Sozialist. xD Aus europäischer Sicht wäre er ein „ganz normaler“ Kandidat, aber die USA sind halt ein liberaler und kein konservativer (wie Österreich oder die BRD) oder gar sozialdemokratischer (wie Dänemark oder Schweden) Wohlfahrtsstaat...

Liebe Grüße!

Antwort von Vogelbeere am 24.03.2016 | 00:02:37 Uhr
Hey hey!

Ah, schön dass ich weiterhelfen konte. :D
Oh, tss, stimmt, ich erinnere mich!
Haydn... wirklich? Im Ernst? Ohaaa..... :D

Aaach, okay, guter Hinweis, danke! Ich ändere was. Ich muss auch sagen, ich habe einen Kommentar von einem deutschen Journalisten hergenommen, bevor ich den Oneshot geschrieben habe. Natürlich nicht die beste Idee, wenn ich Alfreds Sicht beschreiben will...
31.01.2016 | 23:03 Uhr
zu Kapitel 17
Hmm, also das Video mit dem Panzer auf der Straße hatte ich auf jeden Fall schon gesehen (hattest du mir das mal gezeigt?) und ein paar der Autokamera-Bilder mit dem Kometen kamen 2013, glaub ich, auch in den deutschen Nachrichten. Aber das Auto auf dem Fluss... DAS Video kannte ich noch nicht. :D Die Reaktion der beiden erfüllt mal echt das Stereotyp für russische Männer: Keep calm. Nur ja keine Emotionen zeigen, das wäre ja sooo~ uncool. (Gilt natürlich auch für alle anderen Autokamera-Aufnahmen.) Alfred hätte in dem Moment vermutlich rumgekreischt wie noch mal was—Ivan kann sich noch glücklich schätzen, dass er mit Gilbert unterwegs war. Der meckert zwar, wenn man sich nicht an die Regeln hält (außer was das Zu-schnell-Fahren betrifft, das ist ja schon fast ein deutscher Volkssport), aber er fängt zumindest nicht an, zu kreischen und „Gonna sue youuu!“ zu schreien... xD Ich find die Stelle trotzdem großartig, an der du ihn neben Gilbert stehen und sich fragen lässt, was sie denn nun schon wieder haben, diese komischen Deutschen. ^^

LG!

Antwort von Vogelbeere am 01.02.2016 | 16:32:51 Uhr
Hey du!! =D

hehe, ohh, stimmt, ALFRED wäre ein wunderbarer Gegenpol gewesen. >:D
Jaa, dieses Coolbleiben... die zwei sagen am Anfang auch -also, Stille, und dann der eine "Schwimmen wir?" und der andere "Wir schimmen (=Jo)." Nr 1: Wohin? Nr2: Ufer. Also... minimalistische Konversation. Alles sehr männlich, denke ich. :D Frau B meinte auch, dass sogar SIE manchmal russische (männliche) zeugen nicht versteht, weil sie so betont emotionslos-gleichmäßig sprechen, dass eben die Betonung untergeht (und die ist ja wichtig). XD
Hmm, möglich, dass ich das habe... Und ja, ich habe genau die Szene geschrieben, einfach weil meine Tandempartnerin genau das meinte... Russen regen sich halt nicht auf, sie weiß auch nicht warum. Dann hab ich das Foto mit der uni gesehen, auf deren Dach einfach malmegafett "Russische XYBank" steht, und sie hat mich nur belustigt angeguckt, während ich versucht habe, meinen Unterkiefer wieder hochzukriegen. Deswegen. =D
09.11.2015 | 15:17 Uhr
zu Kapitel 16
Hallo!

Ich gebe zu, zuerst wusste ich nicht ganz, wohin das führen soll, aber am Ende musste ich doch grinsen.

Preußens Gloria auf dem Münchner Oktoberfest? Guter Gott, das ist mutig! Ich hoffe nur, dass die tapferen Kölner das überlebt haben. Oder waren die Gäste zu betrunken, um etwas zu bemerken? Wenn ja: Glück gehabt XD

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Vogelbeere am 10.11.2015 | 00:14:30 Uhr
Hey hey! =D

Schön, dich zu sehen (lesen) übrigens, hi! XD

Hmm, zugegeben, hier hab ich einfach planlos losgeschrieben. ^^

Ja. =D Anscheinend ist es einfach niemandem aufgefallen - niemandem,der sich irgendwie gemeldet hätte. XD

Liebe Grüße!
03.08.2015 | 20:51 Uhr
zu Kapitel 13
Hallo,

dann hinterlasse ich heute auch mal das (schon vor einer halben Ewigkeit angekündigte) Review zu den beiden „Sicher ist sicher“-Geschichten:

Zu „Sicher ist sicher I: Vampir!“

Heeey, da hat sich’s ja auf jeden Fall schon mal gelohnt, das noch mal zu lesen! So bin ich in den Genuss der überarbeiteten Version gekommen. ^^ Und jetzt: auf geht’s!

Dass ich es super finde, dass du das Vampir-Thema aufgegriffen hast, hab ich dir ja schon geschrieben. ;-) Schön aufgebaut ist, wie das Gespräch mit Maria Theresia eine Brücke zur „Vampirhysterie“ der Länder später in der Geschichte schlägt – und der Gedanke, dass sie’s aufgegeben hat, Roderich ändern zu wollen. :D Dass Roderich versucht, die Länder so zu arrangieren, dass sie sich möglichst wenig in die Wolle geraten (daran aber auch immer wieder scheitert) kann ich mir auch richtig gut vorstellen.

Einfach wunderbar ist die Stelle, an der Spanien das Schwert aus dem Waffensaal über dem Kopf schwingt (sehr seltsame Kampftechnik...), worauf England seinem alten Pirateninstinkt folgt und gleich mal sein Rapier zieht! Natürlich ist auch die Stelle mit Österreich unschlagbar, der NUR so mutig ist, die Schranktür zu öffnen, weil er seinen Mahagonischrank retten möchte … worauf er das kranke Frankreich findet und sich statt um Francis erst mal Sorgen um seine (nun schmutzige) Bettwäsche macht. :D

Ach ja, ist „der kleine Blonde mit der weißen Mütze“ Finnland?

Zu „Sicher ist sicher II: Neujahrshexen“:

Jaja, die Raunächte... Dass Roderich zwar eigentlich nichts von solchen „abergläubischen“ Bräuchen hält, aber sicherheitshalber doch mal Mohnsamen streut, ist SO typisch für gewisse ländliche Ausprägungen des bayerischen wie des österreichischen Katholizismus! :D

LG!

Antwort von Vogelbeere am 03.08.2015 | 21:18:55 Uhr
Hey!

Oh, da isses. :D Jaja, kein problem. Mir ist klar, dass es sehr viel wichtigere Sachen zu tun gibt. XD
Es ist IMMER interessant, zu sehen, was Lesern bzw. dir so auffällt. :D Hmm, danke dir.
Tja, an der schwertschwingenden Stelle muss ich zugeben, dass ich das automatisch gemacht habe, weil in jedem mittelmäßigen Fantasy-Roman irgendwer sein "Schwert über dem Kopf schwingt" Ehm... Das könnte eine dämliche Bewegung sein, da hast du Recht...
Naja, die dank dir geupdatete Version. XD

Jo, das wäre Finnland! Ich habe einfach den Nächstbesten genommen, der mir einfiel, und Finnland war lange zeit einfach *unbekannt *uninteressant *da bei & unter Schweden *da oben im Eck.
Hehe, ja, manchmal sind sie alle doch riesige unfreiwillige Komiker, die Guten. :D

Oh, ist das (immer noch) so typisch? Seehr schön, dass du das so einschätzt, dann passt es ja. XD
LG ;)
04.06.2015 | 09:39 Uhr
zu Kapitel 15
Guten Morgen!

Hach, der letzte OS war wieder genau nach meinem Geschmack. Zu schade, dass wir so etwas nicht im Studium durchnehmen… aber solche Geschichten sind ja katholikenfeindlich und würden die Ökumene gefährden und die ist ja bekanntlich sehr wichtig (und ich bin trotzdem der Meinung, wenn die uns mit ihrem Päpste-Top-Trumps abziehen dürfen, haben wir das Recht, ein Reformations-Monopoly zu basteln).

Aber ja, wenn ich eine Nachricht nicht bekommen habe, gilt sie auch nicht. Vollkommen logisch ;)

Mir tut nur der arme Bote Leid… und Regensburg, weil er sich deswegen erkältet hat.

Liebe Grüße,
Kahori

PS: „Regensburg fand, dass die allzu menschlichen Momente seiner Bischöfe am allergruseligsten waren.“
Amen, Regensburg. Amen.

Antwort von Vogelbeere am 04.06.2015 | 10:16:26 Uhr
Hallo! :D Und ebenfalls guten Morgen.

Ohh, das heißt, ihr dürft nichts negatives über irgendeine Konfession lernen? Oder Religion im Allgemeinen, also nicht mal "Oh, Herr XY war ein wichtiger Würdenträger von B und hat sich wie ein Penner bekommen (was vorkommt)"? Hmm. Hmmh.
Wieder was Neues gelernt!

Haha XD Ja natürlich... Mit Städten, in denen Reformatoren gelebt / gewirkt haben? Oder ist es das Ziel des Monopoly, möglichst viele Orte für deine Konfession oder deine reformatorische Richtung einzusammeln, und deine Spielfigur ist dann Luther / Jan Hus / Zwingli...? :D

Das ist genau wie in der Schule. "Ich hab die Hausaufgaben nicht bekommen! Die hat mir keiner gesagt!" / "Ich hab letzte Stunde nix verstanden." - "Was hast du denn nicht verstanden?" - "Ja, alles!" XD

Ja... wobei Kate Marley meinte, dass es in ihren Quellen nirgendwo heißt, dass der Mann eingesperrt wurde... Aber wohin sonst mit einem Boten...?
Natürlich. :D Erkältung ist unangenehm. ^^

Liebe Grüße, und danke dir, ich musste mal wieder grisen. ;)

Vogelbeere
02.06.2015 | 00:18 Uhr
zu Kapitel 15
Hey,

haach, tolle Idee für eine Geschichte! :-) So was sollte auch mal im Canon vorkommen!

Jetzt aber die historischen Hintergründe (hehe, ich hab sogar den Ausstellungskatalog von der Bayerischen Landesausstellung über Ludwig den Bayern vom letzten Jahr :D ): Am 24. März 1324 wurde Ludwig der Bayer exkommuniziert, weil er sich geweigert hatte, seine Königswahl von der Kurie prüfen und bestätigen (approbieren) zu lassen. Die Position des Papstes (damals Johannes XXII., der in Avignon residierte) war, dass der Papst auswählen darf, wen er zum Kaiser krönt, also ein Approbationsrecht für die Königswahl besitzt. Der König und - last but not least - die Fürsten, die ihn gewählt hatten und die, die ihn unterstützten (egal, ob geistliche oder weltliche), waren da ganz anderer Meinung: Für sie war die Königswahl der entscheidende Akt, aus der das Recht auf die Kaiserkrönung quasi automatisch erfolge.

Da bei dieser ganzen Geschichte also die königstreuen Fürsten schon per se mit drinhängen, wurden zusätzlich zur Exkommunikation Ludwigs den Bayern durch Johannes XXII. auch gleich noch über die Territorien das Interdikt verhängt, die Ludwig unterstützten. Dazu gehörte eben auch Regensburg, dessen Fürstbischof zu dieser Zeit Nikolaus von Ybbs war. Und der dachte sich wohl: "Wenn mich das Schreiben nicht erreicht, mit dem das Interdikt über Regensburg verhängt wird, dann gilt es auch nicht." Also wurde der Bote festgenommen, der es überbringen sollte, und das Schreiben selbst in die Donau geworfen (nicht verbrannt ;-) ). So nach dem Motto: "Wie, Interdikt? Welches Interdikt? Also, wir haben nichts bekommen ... also gilt das auch nicht."

War im Mittelalter übrigens eine recht häufige Methode, sich irgendwelchen unliebsamen Maßnahmen zu entziehen: Die Entscheidung, die bei einem Hoftag getroffen werden soll, passt mir nicht? -> "Welcher Hoftag? Ich hab keine Einladung zu einem Hoftag bekommen! Wenn ich nicht mitentscheiden durfte, gilt das für mich auch nicht." Klappt allerdings nur, wenn derjenige, der dich zu dem Hoftag eingeladen hat, nicht in der Lage ist, die Entscheidung mit im wahrsten Sinne "schlagenden" Argumenten gegen dich durchzusetzen... :'D

Noch mal: eine wirklich tolle Idee! Bin ganz begeistert, zumal als Mittelalter-Fan ;-)

Liebe Grüße
Kate

Antwort von Vogelbeere am 02.06.2015 | 08:49:14 Uhr
Hallo hallo!

Waah, du bist ein Schatz! Danke dir!! *umarm*

Na klar muss man aus sowas was machen. :D Ich hab mich nur erst nicht rangetraut, weil ich nur noch so wenig wusste.
Das ist jetzt ja gelöst. :D

Ohhkay, danke dir, ich setz die Info um. ^.^

Ach, die Rolle wurde wirklich in die Donau geworfen? Ich habe wie gesagt nur den Film gesehen und dachte, die Szene, in der der Bischof den Boten in den Fluss schubst, sei nur die Kurzzusammenfassung für "Bote eingekerkert und Nachricht vernichtet" gewesen (den Boten in die Donau zu schubsen ist ja wirklich dämlich, weil er so zurück nach Abignon gehen kann??) Wenn der Papst allerdings keine schlagenden Argumente hat... Kann sich Mr. von Ybbs das vllt sogar leisten?

Ich muss dir auch noch antworten, ich weiß. ;)

Liebe Grüße!
Janina1290 (anonymer Benutzer)
12.05.2015 | 22:02 Uhr
zur Geschichte
Huhu :** Also ich muss echt sagen dass ich deine Os-Geschichten echt cool finde xD besonders das erste Kapitel,da ich ja selber aus niederbayern komm.Ja,und i woid einfach nua song,dass du eigentlich echt tolle Ideen hosd,Respekt :D Ach,i fand de stelle mit preißn einfach nua lustig xD I gibs zua:I gibs zua,manche vo de Bayern nennan leidl de hochdeitsch redn wirkle saupreißn :0 I persönlich find des ebs fies oba wo's soi ma scha mocha?xD Obah versteh mi wirkle ned foisch 0.0 Wir San ned rassistisch xD I woas seiba ned,warum de des mochand :0 Vielleicht mog preissn deswegn Bayern ned so xD Wahrscheinlich nennt ea ean heimlich so :DTrotzdem,moch weida so :3 Lg:Oli
Übersetzung fällst du es nicht verstehst xD :Ja,und ich wollte einfach noch sagen,dass du eigentlich echt tolle Ideen hast,Respekt :D
Ach,ich fand die stelle mit Preußen einfach nur lustig xD ich gebe es zu:Manche von den Bayern nennen die Leute die hochdeutsch reden wirklich Saupreußner :0 Ich persönlich finde das etwas fies aber was sollen wir schon machen?Aber versteh mich wirklich nicht falsch 0.0 Wir sind nicht rassistisch xDIch weiß selber nicht,warum die das machen :0Vielleicht mag Preußen deswegen Bayern nicht so xDWahrscheinlich nennt er ihn heimlich so xDTrotzdem,mach weiter so :) Lg:Oli. *Ps:Tschuldigung wenn dich mein Akzent genervt hat xD Ich konnte einfach nicht wiederstehen xD Bin kein schlechter Mensch :3

Antwort von Vogelbeere am 12.05.2015 | 23:24:43 Uhr
Halooo! :D

Naa, iech hab di voll verstandn. Ie bin zwoa a ned diregt aus Obabayern, oba aus Frangn, also versteh iech des meisde, wenn die annern aus da Gegnd hier redn. :P
Und ich fand es sehr witzig, deinen Dialekt zu lesen. Trotzdem danke für's Übersetzen, häte ja sein können, dass ich aus Norddeutschland komme! :D
Hmm, so weid iech des waaß, is des a ziemlicher alder Konflikt zwischn Preißn und Bayern nach Napoleon. Weil - ja, aus der Zeit der fünf... das hat irgendnem Namen, Pentarchat oder so, als eben fünf Länder für die Politik in Europa am wichtigsten waren, da fällt der Siebenjährige Krieg rein, und der Konflikt mit Frankreich unter Napoleon und schließlich um Deutschland kommen ziemlich viele Abneigungen und Schimpfwörter (Saupreißn, Piefkes, hier, hab ich gelesen, habs mal den Ausdruck Preißnbaitl (baitl = (blöder) Sack, in etwa ^^). Da haben sich verschiedene Länder, u a Bayern und Preußen, eben gegenseitig Sachen wegerobert oder -besetzt, herumdiplomatiert und standen auf verschiedenen Seiten. Österreich und Preußen haben sich erst zusammen gegen Napoleon geschlagen, und dann gegenseitig darum, wer Deutschland unter die Fuchtel kriegt. Bayern war auf Frankreichs Seite, und wollte dann bei Deutschland mitmischen, und man hat sich gegenseitig Sachen zugeschoben und versucht, zu verhandeln. Macht keine gute Stimmung. XD
Besser kennen sich ein paar Geschichtsstudenten hier aus... ich weiß zufällig von Kate Marley, Sternenschwester, (und KahoriFutunaka, denke ich...), dass sie Ahnung haben sollten, falls du bessere Stichworte oder eine Erklärung brauchst. ;)

Danke dir für das Review, ich fand's echt niedlich und hab mich voll gefreut!

LG

Vogelbeere
12.05.2015 | 10:55 Uhr
zu Kapitel 14
Und da beschweren wir uns schon über den Twilight-Wahn ... ^^ Ja, die Vampirglaubenswelle war garantiert einer der lästigeren Moden (wobei in einigen Gebieten bis heute notfalls das Grab aufgebuddelt wird, wenn gewisse Verdachtsmomente im Raum stehen), aber schön das Roderich weiss Prioritäten zu setzen ("Möbel gehen vor! Keine Politurgefährende Waffen im Haus!"). :-)
Besonders über die Vampirgeschichte habe ich sehr vergnügt lachen müssen. Und über die Vorstellung über Roderich, wie er trotzdem Mohn über die Schulter verteilt breit grinsen.

Antwort von Vogelbeere am 12.05.2015 | 12:00:28 Uhr
Hallöschen! ;)

Nicht wahr? :D
Ohh, das glaube ich. ^^
Aber natürlich, Politur und die Reinigung kosten Geld! Da kommen keine scharfkantigen Sachen hin! (gibt es einen Österreich-Smiley? Nee, ne? Ich hab bisher nur Russland gesehen ^J^)
Freut mich, dass du was zu Lachen hattest! :D

Liebe Grüße
04.05.2015 | 15:17 Uhr
zu Kapitel 12
Hallo!

Ich muss ehrlich zugeben, bei diesem OS hier war ich von Zeile zu Zeile mehr verwirrt und als dann die Auflösung kam, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

Es gibt also eine hohe Alkoholsteuer, so weit so gut.
Die Leute ärgern sich über besagte Steuer, nachvollziehbar.
Es gibt eine Zone, in der diese Steuer entfällt und die deshalb genutzt wird, günstiger mal einen zu trinken, ok.
Und einfach aus Prinzip nutzt man das so sehr aus, dass man bewusstlos wird und / oder einen Filmriss bekommt. WTF?!

Also, das verstehe ich beim besten Willen nicht. Aber zumindest weiß ich jetzt, welche ich Schiffe ich am Wochenende meiden werde, falls ich mal in der Gegend unterwegs bin...

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Vogelbeere am 04.05.2015 | 22:06:59 Uhr
Hallo, du! :)

Ohh, stimmt, ich hätte irgendwo explizit erwähnen können, dass die beiden betrunken sind. Hmm.
Es freut mich, dass dich das überraschen konnte :D, und ja, ich hab mich auch schwer damit getan, dem Autor von dem Buch das auch wirklich zu glauben, aber es scheint ein in Nordeuropa weit bekanntes Phänomen zu sein.
Tjaaa...
Oh ja, wohl wahr. :D

LG
02.05.2015 | 21:51 Uhr
zu Kapitel 12
Hallo,

oh ja, die hohen Alkoholpreise in Finnland... Ich habe mal gelesen, dass Finnen auch nach Estland pilgern, um dort günstiger Alkohol zu kaufen. Wie müssen ihnen dann erst die im Vergleich extrem niedrigen Bierpreise in Deutschland vorkommen! (Mit Ausnahme des Preises für eine Oktoberfest-Mass, versteht sich...)

Mal wieder ein richtig schönes Kapitel und die kleine SuFin-Anspielung inklusive Schwedens uncharakteristischer Gesprächigkeit (für seine Verhältnisse xD) erwärmt mein Herz. ^^

Liebe Grüße!

Antwort von Vogelbeere am 02.05.2015 | 22:54:06 Uhr
Hallo, du! :D

Tjaja. Das muss der Hammer sein, wie wenn wir halt nach Südostasien oder so reisen und da was zu essen bestellen, schätze ich...

Haha, das SuFin war komplett unabsichtlich, muss ich dazu sagen. Es war dann einfach so da. :D
In dem Buch hat der Autor ewig drauf rumgetrampelt, dass die Schweigsamkeit finnischer Männer tatsächlich ein Riesenphänomen ist, das eigentlich nur durch Alkohol oder, für ihn überraschend, im Fremdsprachenkurs einmal gebrochen wird... Und da Schweden der schweigsame von beiden ist, hat er das halt abgekriegt :D

Liebe Grüße und man sieht sich ;)
12.02.2015 | 14:00 Uhr
zu Kapitel 11
Hey^^

Nun ja, du musst zugeben, je nachdem, welche Hausaufgaben man gerade hat, ist es mehr als nur sinnvoll, sie mit der Hilfe von Hetalia zu machen – und lustiger! Ich persönlich mache das gerne mit Geschichte, wenn es sich anbietet auch mit Theologie. Nur für die Bildungswissenschaften klappt das noch nicht so richtig, aber da arbeite ich dran.

Den Überblick über die Sprachengeschichte, den du da lieferst, fand ich sehr gelungen. Vielleicht ein bisschen viele Zeitsprünge, in die ich mich jeweils wieder neu reindenken musste, aber auf jeden Fall spannend und verständlich geschrieben.

Sturm und Drang als Ludwigs Teenagerphase? Oh ja, das kann ich mir richtig gut vorstellen! Wenn ich da zum Beispiel an „Die Leiden des jungen Werther“ denke… kein Kommentar!

Liebe Grüße,
Kahori
08.02.2015 | 00:18 Uhr
zu Kapitel 11
Hallo,

ah, da ist er ja schon, dein Oneshot zu den Sprachen! :-) Großartig ist er geworden! Dieses Sprach-Chaos … oder nein, natürlich ist es kein Chaos, sondern gar wunderbare Vielfalt … ist einfach total witzig und interessant!
Das geschriebene Deutsch des 16. bis 18. Jh. klingt für mich übrigens oft sehr umständlich. Englisch und Französisch klingen aus dieser Zeit viel "frischer"… Liegt vielleicht daran, dass man da weniger Berührungsängste mit Fremdwörtern und Neologismen hatte als im Deutschen.
Preußens Kommentar aus dem Off zu Deutschlands Sturm-und-Drang-Phase ist einfach herrlich und dass du das Schnurrbart-Aufmalen aus dem Canon mit eingebracht hast, ist noch mal ein zusätzlicher Bonus. ^^
Nur eine kleine Anmerkung: Du meinst sicher Boccaccio (mit vier c statt g). ;-)

Liebe Grüße!
Nephele (anonymer Benutzer)
15.01.2015 | 12:54 Uhr
zu Kapitel 4
Für die Bayern ist alles im Norden preussisch. Genau wie selbst für die Niedersachsen der Weißwurstäquator kurz hinter Göttingen liegt und oft schon das Eichsfeld mit ihrer komischen Sekte (Katholiken ...) da mal zugerechnet wird.
Umgekehrt muß man bedenken das ab Höhe Harzer Umland grundsätzlich das Christentum als "neumodisches Zeugs" bezeichnet wird und man lieber beim traditionellen Schaf- und Touristenopfer geblieben ist. Da die Bayern sich noch ZIEMLICH gut daran erinnern, das sie bei den Norddeutschen lange Zeit immer wieder was mit dem Sax verplättet bekommen haben (meistens wegen nerviger Versuche neumodisches Zeugs einzuführen), sind die bei der Spitznamenvergabe etwas vorsichtig ...
Alles was von der Küste kommt sind allerdings Fischköppe, die Hamburger Pfeffersäcke und alle anderen beleidigen sich sehr gezielt innerhalb in der Nachbarschaft.

Abgesehen davon:
Hab beim lesen mich weggekugelt vor Lachen. Nicht alleine von den Ideen her sehr schön, sondern auch sehr flott und lustig geschrieben.

Antwort von Vogelbeere am 15.01.2015 | 23:13:33 Uhr
Hey!

Uhh, ja, vor allem wenn man nahe aufeinander hockt, kommen nette Sachen raus. ^^
Danke auch für die Kosenamen :P, die kannte ich teilweise auch noch nicht.

Freut mich. :D Danke dir!
19.11.2014 | 13:42 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo!

Also, von einer eventuellen Schwabenfeindlichkeit habe ich um ehrlich zu sein noch nie gehört. Aber gut, ich komme ja auch aus Hessen. Wir haben eigentlich mit niemandem groß Probleme - Römer ausgenommen.

Wobei ich auch aus den verlinkten Zeitungsartikeln nicht wirklich herauslesen kann, was nun genau das Problem mit Schwaben sein soll. Sie kommen eben wie jeder andere Deutsche auch nach Berlin, um mal in der Hauptstadt gewesen zu sein. Und weiter? Denn gerade Schwaben habe ich als eher angenehme Zeitgenossen in Erinnerung. Zumindest deutlich angenehmer als die Südbayern, die mir mal mit einem Kruzifix vor dem Gesicht rumgefuchtelt haben. Nein, ich bin kein Vampir, aber ich mag die Dinger trotzdem nicht!

Liebe Grüße,
Kahori

PS: Ich bewundere Ludwig wirklich, dass er es mit seinen Geschwistern so stoisch aushält^^

Antwort von Vogelbeere am 19.11.2014 | 19:55:22 Uhr
Hey hey!

Also, nach dem, was ich erst von meinen WG-Kollegen gehört udn dann aus den Zeitungsartikeln gefischt habe, ist, dass
a) einem Teil berliner Bürger eine ganz bestimmte Gruppe Zuwanderer auf die Nerven geht, die *sich teure Wohnungen leisten können oder renovieren, sodass die Mieten in bestimmten Stadtbereichen steigen *allgemein einen eher oder sehr umweltbewussten Lebensstil praktiziert oder versucht zu praktizieren *-> was heißt, dass sie Geld haben und schon länger in diesem Vietrel / Kiez lebende Leute weichen müssen. Also nicht Ärger wegen Überfremdung sondern eher Ärger wegen Überfremdung durch Leute mit mehr Kohle als du und einer etwas anderen Mentalität als du
b) durch die Medien geistert ab und zu immer wieder mal, dass Berlin so wahnsinnig viel Geld aus dem Länderfinanzausgleich bezieht (oder halt wenigsten am meisten, seit den letzten... ohne Garantie zehn Jahren etwa), während hingegen andere Bundesländer gar nichts bekommen (bayrische Politiker beschweren sich da gerne, und die (Sprach-)Region Schwaben befindet sich sowohl in Baden-Württemberg als auch in Bayern) Wenn man also stolzer Berliner ist, fühlt man sich dadurch wahrscheinlich auch nicht besonders geliebt
Hmm, also würde ich sagen: die omnipräsente Abneigung gegen eine große Gruppe Zuwanderer, egal ob sie deine Sprache sprechen oder deine Interessen teilen, wenn es eine große Gruppe ist, die irgendetwas besser kann / mehr von etwas hat, fühlt man sich schnell durch irgendwas bedroht (s. Schweizer bzw. den bemerkenswert großen Bürgeranteil, dem die Arbeitsmigration in ihr Land ja auch überhaupt nicht gefiel -> unsere Kinder finden keien Ausildung mehr und wir keine Jobs und außerdem hat mein Kind fast gar keine schweizer Lehrer mehr). Manche Berliner fühlen sich anscheinend dadurch gestört, dass die Leute Geld haben und die eigentlichen Berliner aus großen Wohnbereichen verdrängen... so Existenzängste halt, die man sich auch sparen könnte ^^ und die gleich zu Stereotypen werden. Wäre meine Interpretation...
Das hatte immerhin d ie Auswirkungen, dass regionale Politiker sich dazu geäußert haben und Leute Sprüche auf Wände schmieren.

Ich glaube fast, dass er manchmal froh ist, in der größeren politik herumlaufen zu können und sich den Chaotenhaufen, den im grunde jede Nation zuhause sitzen hat, sparen zu können. :D

PS: Mhh, schon. Ich finde den Dialekt sehr süß :D Jo, anscheinend haben wir z. Zt. eine halbwegs bemerkenswerte binnemigration von Schwaben nach Berlin... Da wäre ich nie im leben draufgekommen, aber ich hocke eben auch im Süden ^^
Wo warst du denn unterwegs? :D
06.11.2014 | 00:07 Uhr
zu Kapitel 9
Super, es gibt ein neues Kapitel! :) Ich wusste gar nicht, dass die österreichischen Waffen den preußischen schon im Siebenjährigen Krieg unterlegen waren. Was ich vor deiner Geschichte wusste ist, dass die österreichischen Gewehre den preußischen im Deutschen Krieg 1866 unterlegen waren, weil die Österreicher immer noch mit Vorderlader-Gewehren rumgefuhrwerkt haben, während die Preußen schon Hinterlader hatten. Mir wurde erklärt, dass es ein ziemliches Rumgefuchtel sei, in die Vorderöffnung eines Gewehrs Ladung reinzustopfen, und dass man das z.B. nicht im Liegen machen kann. Hab auf die Schnelle auch einen kurzen Beitrag dazu gefunden, der das besser erklären kann als ich mit meinen eher begrenzten militärgeschichtlichen Kenntnissen: http://ww1.habsburger.net/de/kapitel/vom-koeniggraetzer-lorenz-gewehr-zur-ordonnanz-waffe-m1895 Jedenfalls finde ich die Idee toll, dass Preußen Deutschland wegen seiner eigenen (im doppelten Wortsinn) einschlägigen Erfahrungen dringend vom Kauf österreichischer Waffen abrät - und Königgrätz macht das nur um so passender!
Übrigens Respekt, dass du das mit den Wasserwerfern noch wusstest! Das kam in der heute-Show ja schon Ende April (musste nachsehen).

Liebe Grüße
Kate

Antwort von Vogelbeere am 06.11.2014 | 09:56:51 Uhr
Hey hey!

Oh, hallo und dankeschön. ^.^
... ... ... Ich glaube, ich habe wirklich die beiden Kriege verwechselt. Argh... Ich gehe nochmal nachschauen. oO Danke für den Hinweis jedenfalls!!

Das hab ich mal aufgeschrieben, als ich es gesehen habe ^^. Ich kam bisher nur nicht dazu, was vernünftiges draus zu machen. :D

lG
05.11.2014 | 18:03 Uhr
zu Kapitel 1
Und die Moral von der Geschicht?
Deutschland, hör auf Öst'reichs Ratschläge nicht!

Ein herrlich amüsanter OS, so wie die anderen zuvor!

Ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr in diese Richtung lesen dürfte.

Liebe Grüße,
Kahori

Antwort von Vogelbeere am 05.11.2014 | 18:11:52 Uhr
Hallo!

Ahah, danke dir. XD

Ich habe vor, mehr zu machen. :)

Liebe Grüße
30.10.2014 | 22:38 Uhr
zu Kapitel 8
Hallole,
Kate Marley hat mir diese Sammlung empfohlen und ich muss sagen, ich habe mich bis jetzt köstlich amüsiert.
Jede Geschichte hat mir auf ihre Weise sehr gut gefallen. Dir gelingt es, verschiedene deutsche Dialekte so zu schreiben, dass man sie immer noch lesen kann (ich hätte bei Bayern so meine Probleme, und das sage ich als eine Person, die von kruden Dialekten umgeben ist) und Franken hat mich ganz blöde kichern lassen. Die Sache mit Toblerone fand ich wunderbar und das Kaffee/Bierdilemma war klasse. Allein das Bild, wie Türkei bzw. Osmanisches Reich den armen Mufti zur Schnecke macht, ist unbezahlbar. Sohn einer Gurke ist das beste Schimpfwort aller Zeiten :D Und die Vorstellung, wie Österreich so ganz random im Wald rumsteht! Ob er bei seinem Orientierungssinn da überhaupt alleine wieder raus gefunden hat?
Ich freue mich auf weitere Geschichten!

Liebe Grüße
Savicra